Dr. Martin R. Textor Institut für Pädagogik und Zukunftsforschung

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1 Dr. Martin R. Textor Institut für Pädagogik und Zukunftsforschung

2 Die Bildungsmacht der Familie Der Anteil der Schule am Schulerfolg von Kindern ist etwa halb so groß wie der Anteil der Familie. In bildungsstarken Familien wird die kindliche Entwicklung (indirekt) so gefördert, dass die Kinder gute Leistungen in der Schule erbringen können. Zu den bildungsschwachen Familien gehören Familien mit Migrationsstatus, aus unteren sozioökonomischen Lagen und aus sozialen Brennpunkten.

3 Die Vergesellschaftung von Erziehung und Bildung Kleinkinder werden immer früher und immer länger in Kindertagesstätten betreut. Auch immer mehr Schulkinder verbringen den Nachmittag in der Schule. Aus wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und persönlichen Gründen werden in Zukunft immer häufiger beide Elternteile (voll-) erwerbstätig sein. Ab dem Kindergartenjahr 2013/14 soll es für 35% der Ein- und Zweijährigen einen Betreuungsplatz geben der Bedarf wird damit aber nicht gedeckt sein.

4 Tabelle 1: Kinder in Kitas und in Kindertagespflege am Region Kinder in Tagesbetreuung im Alter von bis unter Jahren Betreuungsquote durchschnittlich vereinbarte Betreuungszeit in Wochenstunde n Betreuungsquote durchschnittlich vereinbarte Betreuungszeit in Wochenstunde n Deutschland 27,6 35,9 93,4 35,8 früheres 22,3 32,9 92,9 34,4 Bundesgebiet 1) neue Länder 2) 51,1 41,3 96,1 41,2 Niedersachsen 22,1 29,6 92,6 28,3 1) ohne Berlin 2) Betreuungsquote ohne Berlin; Betreuungsumfang einschließlich Berlin Quelle: Statistisches Bundesamt; nur Kinder in Kindertagespflege, die nicht zusätzlich eine Kindertageseinrichtung besuchen

5 Kleinkinder werden lange betreut Zum 1. März 2012 wurden nur 2,8% der Kinder unter einem Jahr und 28,4% der Einjährigen betreut im Gegensatz zu 51,1% der Kinder im Alter von zwei Jahren. In Ostdeutschland lag die Nutzungsquote viel höher nämlich bei 4,7%, 59,4% und 82,5%. Unter dreijährige Kinder werden länger betreut als Drei- bis Sechsjährige: Bei 51% der Kleinst-, aber nur 41% der Kleinkinder wurde ein Betreuungsumfang von mindestens 36 Stunden pro Woche vertraglich vereinbart.

6 Tabelle 2: Ganztagsbetreuung: Was bleibt an Familienzeit? Alter: 1 Jahr 2 Jahre 3 Jahre 4 Jahre 5 Jahre Schlafdauer: 13 Std. 13 Std. 12 Std. 11 Std. 11 Std. 45 Min. 30 Min. Wachzeit: 10 Std. 11 Std. 12 Std. 12 Std. 13 Std. 15 Min 30 Min. Ganztagsbetreuung: 8 Std. 8 Std. 8 Std. 8 Std. 8 Std. Fernsehzeit: 0 Min. 0 Min. 73 Min. 73 Min. 73 Min. Familienzeit: 2 Std. 15 Min. 3 Std. 2 Std. 47 Min. 3 Std. 17 Min. 3 Std. 47 Min.

7 Weniger Familienzeit bei Schülern Schüler verbringen immer mehr Zeit in der Schule (Unterricht am Nachmittag, verlässliche Nachmittagsbetreuung, Ganztagsschulen) und sind lange mit Hausaufgaben und Prüfungsvorbereitungen befasst. Schüler verbringen mit zunehmendem Alter immer mehr Freizeit außerhalb ihrer Familie oder beschäftigen sich alleine, z.b. mit alten und neuen Medien. Die (addierte) Wochenarbeitszeit von Eltern nimmt mit dem Alter der Schüler zu.

8 Die Delegation von Erziehungsverantwortung Die Übertragung von immer mehr Betreuungs-, Erziehungsund Bildungsaufgaben seitens der Eltern an Erzieherinnen, Lehrer und andere Fachleute wird bedingt durch: längere Betreuungszeiten in Kitas und Schulen Weiterentwicklung von Kindertagesstätten zu Bildungseinrichtungen Hausaufgabenbetreuung an der Schule Nachhilfeunterricht an Instituten Erziehungsunsicherheit der Eltern Notwendigkeit heilpädagogischer, therapeutischer und ähnlicher Maßnahmen

9 Wenn Erzieher zu Lehrenden und Lehrer zu Erziehenden werden Kitas entwickeln sich von Betreuungseinrichtungen zu Bildungsstätten weiter; Schulen wandeln sich von Bildungsstätten zu bildenden Erziehungseinrichtungen. Lehrer verwenden immer mehr Zeit für die Erziehung ihrer Schüler, da die Zahl unerzogener, verhaltensauffälliger und lerndemotivierter Kinder zunimmt. Insbesondere in sozialen Brennpunkten und an Ganztagsschulen müssen Lehrer immer häufiger Betreuungsaufgaben übernehmen.

10 Betreuung in der Schule: Beispiele Betreuung umfasst drei Aufgabenbereiche: 1. Schutz vor körperlichen und seelischen Gefahren (Gewalt auf dem Schulhof, Mobbing, Schulangst, Kindeswohlgefährdung...) 2.Fürsorge durch Befriedigung emotionaler Bedürfnisse nach Wertschätzung, Zuwendung, Zugehörigkeit usw. (im Lehrer-Kind-Verhältnis bzw. im pädagogischen Bezug, durch Beratung, durch die Gestaltung der Klassengemeinschaft...) 3.Pflege durch die Sicherstellung der Befriedigung physischer Bedürfnisse (nach körperlicher Bewegung, Frischluft, gesunder Ernährung, genug Schlaf..., bei Behinderung, bei Verletzungen...)

11 Betreuung, Erziehung und Bildung als gemeinsames Geschäft Erzieherinnen Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern in Familie, Kita und Schule Lehrer Alle drei Gruppen kooperieren beim Übergang des Kindes von der Kita in die Schule. Eltern

12 Von der Elternarbeit zur... Fach-/Lehrkraftdominiert Klassische Elternarbeit Intensive Elternarbei t Elternarbeit als Dienstleistung Kotherapeuten -schaft Distanz Nähe Elterndominiert

13 ...Erziehungs-und Bildungspartnerschaft Die Partner sind gleichwertig und gleichberechtigt; die Zusammenarbeit erfolgt auf Augenhöhe. Erziehungspartnerschaft realisiert sich in einem dynamischen Kommunikationsprozess, in der wechselseitigen Öffnung von Familie und Kindertagesstätte bzw. Schule. Das Kernstück der Partnerschaft ist das persönliche Elterngespräch. Hier sollte das ganze Kind im Mittelpunkt stehen. Familie, Kita und Schule stimmen ihre Erziehungs- bzw. Bildungsziele, -methoden und -bemühungen aufeinander ab. Sie gestalten gemeinsam den Erziehungs- und Bildungsprozess. Bildungspartnerschaft impliziert somit auch die Mitarbeit von Eltern in Kita und Schule sowie die direkte Beeinflussung von Bildungsprozessen in der Familie. Bei Bedarf beraten Erzieherinnen und Lehrer die Eltern und vermitteln Hilfsangebote psychosozialer Dienste.

14 Schulrechtliche Grundlagen I Die Schule führt den Dialog mit den Erziehungsberechtigten sowohl bezüglich der schulischen Entwicklung als auch des Leistungsstandes des Kindes, um entwicklungsspezifische Problemstellungen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten zu bewältigen ( 55 Abs. 2 Niedersächsisches Schulgesetz). Die Wechselwirkung von schulischen und außerschulischen Erziehungs- und Lerneinflüssen erfordert eine enge, vertrauensvolle, kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften und den Erziehungsberechtigten. Anzustreben ist eine Erziehungspartnerschaft (9.1 - Erlass Die Arbeit in der Grundschule vom ). Die Lehrkräfte sind verpflichtet, die Erziehungsberechtigten über die Grundsätze der schulischen Erziehung zu informieren sowie Inhalt, Planung und Gestaltung des Unterrichts mit ihnen zu erörtern (9.2 Satz 1 - Erlass Die Arbeit in der Grundschule vom ).

15 Schulrechtliche Grundlagen II Zur Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten bietet die Schule im Rahmen ihrer Möglichkeiten neben Sprechstunden und Elternsprechtagen zusätzliche Sprechnachmittage, Hausbesuche, Elternabende, Elterninformationsbriefe, Gelegenheiten zur Hospitation der Erziehungsberechtigten im Unterricht sowie Teilnahme und Mitarbeit der Erziehungs-berechtigten an besonderen Veranstaltungen der Schule an. Erziehungsberechtigte können die Lehrkräfte in einzelnen Phasen des Unterrichts unterstützen. Sie können Neigungs-gruppen betreuen sowie der Lehrkraft bei der Vorbereitung und Durchführung von Festen, Feiern und von Gemeinschafts-vorhaben, z.b. Landheimaufenthalten, Wanderungen, Ausflügen und Besichtigungen helfen (9.3 - Erlass Die Arbeit in der Grundschule vom ).

16 Hemmende Faktoren Viele Eltern haben oft Angst vor Lehrern und begegnen ihnen mit Einstellungen und Gefühlen aus ihrer eigenen Schulzeit: So fühlen sie sich ihnen unterlegen, befürchten Kritik und eine Benotung ihrer Erziehungsleistung. Manche Lehrer haben Angst vor der Konfrontation mit einer ganzen Gruppe von Eltern beim Elternabend, vor Gesprächen mit Eltern über die schlechten Schulleistungen oder die Verhaltensauffälligkeiten ihrer Kinder, vor Eltern, die gleich mit dem Schulamt oder dem Rechtsanwalt drohen. Lehrer: Überlastung, fehlende Zeit für Elternkontakte Eltern: Schwellenangst, kein Interesse an den Schulleistungen ihrer Kinder, berufsbedingt keine Zeit für den Besuch von Sprechstunden und Elternveranstaltungen, mangelnde Deutschkenntnisse

17 Ebenen der Erziehungspartnerschaft Ebene der Familie: einmaliger Dialog einzigartige Begegnung individuelle Beziehung Entwicklung, Betreuung, Erziehung und Bildung des jeweiligen Kindes Situation und Bedarfe seiner Familie Ebene der Gruppe/Klasse: auf die Bedarfe der Eltern abgestimmtes Angebot Situations- und Bedarfsanalyse Wünsche der Eltern Anregungen der Elternvertretung Elternbefragung Ebene der Kita/Schule: auf die Bedarfe der Eltern abgestimmtes Angebot Situations- und Bedarfsanalyse Anregungen der Fach-/Lehrkräfte Wünsche der Eltern Anregungen der Elternvertretung Elternbefragung

18 Planung von Angeboten auf Gruppen-/ Klassen-oder Kita-/Schul-Ebene Einbeziehung der Elternvertretung Elternbefragung: Berücksichtigung der Bedürfnisse und Wünsche aller Eltern Situations- und Bedarfsanalyse (Beachtung der Komplexität der Elternschaft) Auswahl bedarfsgerechter Formen der Erziehungsund Bildungspartnerschaft Zeitplanung Einbindung externer Fachleute bei einzelnen Angeboten

19 Situationsanalyse 1. Weiteres Umfeld: verstädterter Raum, Industriegebiete, landwirtschaftlich genutztes Gebiet, Wälder, Berge, Seen 2. Näheres Umfeld: Stadtviertel, Kleinstadt, Dorf, Streusiedlung, Parks, Spielplätze, Verkehrsgefährdung 3. Infrastruktur: Familienbildungsstätten, Beratungsstellen, psychosoziale Dienste, medizinisch-therapeutische Angebote 4. Bevölkerungsstruktur: Entwicklung (Alter), Milieus, Nationalitäten 5. Wohnungen: Größe, mit/ohne Garten, Bespielbarkeit des Wohnumfelds 6. Äußere Familienstruktur: Familienstand, Familienformen, Kinderzahl, Netzwerk/soziale Einbindung der Familien 7. Innere Familienstruktur: (Geschlechts-)Rollendefinition, Arbeitsteilung, Hierarchie, Interaktionsmustern 8. Berufstätigkeit: Art, Arbeitszeiten, Umfang der Erwerbsbeteiligung der Mütter 9. Einkommenssituation, soziale Schichtung 10. Erziehung: Ziele, Einstellungen, Erziehungsstile/-fehler der Eltern, geschlechtsspezifische Sozialisation, Erziehungsunsicherheit/-schwierigkeiten 11. Freizeitverhalten: Nutzung entsprechender Angebote; Art des Urlaubs 12. Problemlagen: Familienkonflikte, Scheidung, Arbeitslosigkeit, Armut, Suchtmittelmissbrauch, psychische Erkrankung, Pflege von Behinderten oder Langzeitkranken, Gewalt gegenüber Kindern usw. Bedarfsanalyse 1. Bedürfnisse der Kinder: körperliche, kognitive, soziale, emotionale u.a.; was die Kinder jetzt und in naher Zukunft brauchen 2. Defizite in der Lebenssituation der Kinder: mangelnde Sozialerfahrungen, zu geringe Entfaltungsmöglichkeiten, wenig Gelegenheit zur Selbsttätigkeit und zum Spiel in der freien Natur, zu wenig Bewegung, Überforderung, Überbehütung, Vernachlässigung, ungesunde Ernährung, Schlafdefizite, unkontrollierter Medienkonsum, keine religiöse Erziehung, kaum Kontakt zu alten Menschen, problematische Peergroups 3. Kinder mit besonderen Bedürfnissen: behinderte, verhaltensauffällige, entwicklungsverzögerte, sprachgestörte, hoch begabte Kinder, Kinder mit Migrationshintergrund 4. Bedürfnisse der Familien: Kontaktwünsche, Informationsbedarf, Beratungsbedürftigkeit

20 Formen der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft I erster Kontakt zu Eltern Anmeldegespräch Bildungs- und Erziehungsverträge/Verhaltensvereinbarungen Vorbesuche in der Gruppe/Klasse Einführungselternabend Hausbesuche oder Telefonanrufe vor Beginn des Kita- bzw. Schuljahres Eltern motivieren, Bildungs-/Unterrichtsinhalte zu Hause aufzugreifen Ausleihmöglichkeit für bildende Materialien: Bilder-/ Kinderbücher, Spiele, CDs, DVDs, Lernprogrammen interaktive Hausaufgaben Workshops zur Hausaufgabenbetreuung/Prüfungsvorbereitung Elternabende Tag der offenen Tür Schnuppernachmittage Elterngruppen (mit/ohne Kinderbetreuung) themenspezifische Gesprächskreise Elternkurse, pädagogische Workshops, Elterntrainings gemeinsame Pädagogische Abende für Lehrer und Eltern (mit Referent) gemeinsame Fortbildungen von Lehrer/innen und Eltern (mit Referent) Gartenarbeit Kochen für Kinder Spielplatzgestaltung/Renovieren/Reparieren Elternbefragung Mitwirkung von Eltern bei Aktivitäten, Beschäftigungen und Spielen Projekte unter Einbeziehung der Eltern (z.b. Besuche am Arbeitsplatz, Vorführung besonderer Fertigkeiten) Lesenachmittage, Lesepaten außerunterrichtlichen Lernzirkel, Kurse für Kinder (z.b. Sprach-, Computer-, Schwimm-, Töpferkurs), freiwillige AGs bzw. Neigungsgruppen Musik-, Kunst- oder Theaterdarbietungen unter Leitung oder Mithilfe von Eltern Angebote zur Berufsvorbereitung Begleitung der Gruppe/Klasse bei Ausflügen oder Klassenfahrten Kita: Einbeziehung in die Entwicklung von Jahres- und Rahmenplänen, die Planung von Veranstaltungen und besonderen Aktivitäten, die Gestaltung von Spielecken usw. Feste und Feiern Bazare, Märkte, Verkauf von Second-Hand-Kleidung Freizeitangebote für Familien (z.b. Wanderungen, Ausflüge) Bastelnachmittage Spielnachmittage Kurse (z.b. Töpfern) Familiengottesdienste Vater-Kind-Gruppe/-angebote Familienseminare/-freizeiten Treffpunkt für Alleinerziehende Vätergruppe Treffpunkt für Migranten/Eltern mit Migrationshintergrund Veranstaltungen zur Intensivierung des Kontakts zwischen deutschen und Migranteneltern

21 Formen der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft II Tür- und Angelgespräche Termingespräche/Förderplangespräche Elternsprechtage Sprechstunden Telefonkontakte (regelmäßig oder nur bei Bedarf) Briefe, s, Mitgabe von Notizen über besondere Ereignisse Bildungs- und Lerngeschichten Portfolios Beobachtungsbögen (auch für Eltern) Tagebücher für jedes einzelne Kind/Kontaktheft dialogorientierte Form der Übergabe von Zeugnissen Beratungsgespräche (evtl. unter Einbeziehung von Dritten), Vermittlung von Hilfsangeboten Hospitation Hausbesuche Homepage Elternbriefe/-zeitschrift/-newsletter schwarzes Brett Elternbibliothek (Erziehungsratgeber, Elternzeitschriften, Spiele-/ Aktivitätenbücher) Buch- und Spielausstellung Beratungsführer für Eltern Auslegen von Informationsbroschüren Fotowand Kita: Tagesberichte Kita: schriftliche Konzeption Elternstammtisch Elternzimmer/-sitzecke (auch im Garten) Elterncafé Treffpunktmöglichkeiten am Abend oder am Wochenende Elterngruppe/-arbeitskreis (allgemein, themen-/ aktivitätenorientiert, Hobbygruppe) Väter-/Müttergruppen Angebote von Eltern für Eltern Patenschaften (z.b. von Eltern größerer Kinder für neue Eltern) Elternselbsthilfe (z.b. wechselseitige Kinderbetreuung) Eltern als Fürsprecher der Kita/Schule Eltern als Interessensvertreter für Kinder Zusammenarbeit mit Elternvereinigungen, Initiativgruppen, Verbänden und Einrichtungen der Familienselbsthilfe Besprechung der Ziele und Methoden der pädagogischen Arbeit Einbeziehung in die Planung, Vorbereitung und Gestaltung besonderer Aktivitäten und Veranstaltungen Einbindung in Organisation und Verwaltungsaufgaben Kita: gemeinsames Erstellen der Jahres- und Projektpläne Kita: Einbeziehung in die Konzeptionsentwicklung Briefkasten der Elternvertretung Gründung von Fördervereinen durch Eltern Schule: Mitwirkung in übergeordneten Gremien (Schulforum, Landesschulbeirat usw.)

22 Tabelle 3: Vollerwerbstätige Eltern: Was bleibt an Familienzeit? Das Jahr hat 365 x 24 Stunden: Stunden Wir verbringen 365 x 8 Stunden im Schlaf: Wir benötigen 230 x 10 Stunden für die Vollzeiterwerbstätigkeit bzw. auf der Hin- und Rückfahrt: Stunden Stunden = Stunden Nehmen wir uns 365 x 2 Stunden als private Freizeit Stunden... dann bleiben als Familienzeit: = Stunden oder 7 Stunden und 41 Minuten pro Tag...

23 Die Re-Delegation von Erziehungsverantwortung Erzieherinnen und Lehrer sollten den Eltern verdeutlichen, dass ihnen immer noch viel Familienzeit zur Verfügung steht. Erzieherinnen und Lehrer müssen vielen Eltern zeigen, wie sie sowohl die Qualitätszeit als auch die Gemeinschaftszeit für die Förderung der Entwicklung ihrer Kinder nutzen können. Erziehungspartnerschaft hat somit auch eine elternbildende Komponente, deren Bedeutung in den kommenden Jahren noch größer werden wird.

24 Familien mit Migrationshintergrund keine homogene Gruppe: die Lebenssituation jeder dieser Familien ist einzigartig Verständigungsschwierigkeiten (oft nur mit einem Elternteil) unklare Vorstellungen von der pädagogischen Arbeit in Kindertageseinrichtungen und den Erwartungen der Erzieherinnen nicht der Realität entsprechende Vorstellungen von der Schule Misstrauen aufgrund erlebter Diskriminierung

25 Erziehungspartnerschaft mit Migrantenfamilien individuelle Beziehung zu Migranteneltern eingehen Dolmetscher gewinnen (auch für Murmelgruppen bei Elternveranstaltungen) Wertschätzung für die Erstsprache zeigen Mehrsprachigkeit fördern sprachliche Kompetenzen der Migranteneltern nutzen Sprachkurse und Besuchsprogramme vermitteln Migranteneltern in die pädagogische Arbeit einbeziehen (z.b. im Bereich der interkulturellen Bildung)

26 Förderliche Faktoren I Erzieherinnen und Lehrer streben nach einer positiven Grundhaltung gegenüber Familien: Nahezu alle Eltern lieben ihre Kinder und wollen nur das Beste für sie selbst wenn sie oft nicht wissen, wie sie sich entsprechend verhalten sollen. Die Einzigartigkeit jeder Familie wird anerkannt. Dazu gehört auch, dass Erzieherinnen und Lehrer eigene Familienerfahrungen reflektieren, um Übertragungen zu vermeiden. Nur dann können unterschiedliche Familienformen, Rollenleitbilder, Lebensentwürfe usw. vorbehaltslos akzeptiert werden. Die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft orientiert sich an der Situation, den Bedürfnissen und Wünschen der Familien, deren Kinder die jeweilige Kindertageseinrichtung bzw. Schule besuchen. Die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft wird auf der Grundlage einer Konzeption geplant. Es darf weder ein Zuviel noch ein Zuwenig an Angeboten geben. Für eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern sind Grundhaltungen wie Offenheit, Toleranz, Vertrauen, Dialogbereitschaft usw. unverzichtbar.

27 Förderliche Faktoren II Das Gespräch ist die Hauptform der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft. Insbesondere für Termingespräche sollte immer Zeit vorhanden sein. Respekt, Empathie und Echtheit sind wichtige Haltungen, die zu einem positiven Gesprächsverlauf beitragen. Mit Kritik seitens der Eltern wird angemessen umgegangen. Prinzipiell dürfen nicht nur die kognitiven bzw. Schulleistungen eines Kindes im Mittelpunkt der Elterngespräche stehen. Vielmehr sollte gemeinsam ein Gesamtbild des Kindes in seinem Familienkontext und in seiner Kita- bzw. Schulsituation erarbeitet werden. Für die Kompetenzen der Eltern wird Wertschätzung gezeigt. Ihre Fähigkeiten müssten in Kindertageseinrichtung und Schule besser genutzt werden. Aus der pädagogischen Arbeit bzw. dem Unterricht heraus sollten Impulse kommen, die Bildungsprozesse in der Familie initiieren und fördern. Eltern benötigen familienbildende Angebote und Beratung, damit sie ihre Kinder erfolgreich erziehen und bilden können.

28 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Zum Weiterlesen: Textor, M.R.: Bildungs- und Erziehungspartnerschaft in Kindertageseinrichtungen. Norderstedt: Books on Demand 2011 Textor, M.R.: Bildungs- und Erziehungspartnerschaft in der Schule. Gründe, Ziele, Formen. Norderstedt: Books on Demand 2009 Textor, M.R.: Elternarbeit im Kindergarten. Ziele, Formen, Methoden. Norderstedt: Books on Demand, 2. Aufl. 2009

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