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2 %&' Jede Kindereinrichtung hat ihre spezifischen Besonderheiten, nicht 2 Einrichtungen sind gleich.

3 (&' Kitas sind ein sehr spezielles Arbeitsfeld; Veränderungen in Kitas gelingen nur in einem gemeinsamen Prozess aller Beteiligten

4 Rahmenbedingungen Träger: Belegung, Auslastung, Nutzung der Kitas KITA Konzeption der Kindertageseinrichtungen Zufriedenheit der Mitarbeiter/innen Zufriedenheit der Eltern/Kinder

5 Die Berg- und Talbahn der Arbeitsbelastung in Kindertageseinrichtungen

6 &' Die Berg- und Talbahn der Arbeitsbelastung in Kindertageseinrichtungen Zeiten, in denen zu viele Erzieherinnen mit zu wenig Kindern arbeiten, haben zur Folge, dass es Zeiten gibt, in denen zu wenige Erzieherinnen mit zu vielen Kindern arbeiten.

7 )&' In den meisten Kitas wird in der Personalplanung davon ausgegangen, dass eigentlich jeden Tag alle im Stellenplan aufgeführten Personen für die Erledigung der Aufgaben einer Kita zur Verfügung stehen müssten. Darin liegt der große Trugschluss.

8 1.Gruppe 2.Gruppe 3.Gruppe 4.Gruppe 5.Gruppe 2 Erz.stellen 2 Erz.stellen 2 Erz.stellen 2 Erz.stellen 2 Erz.stellen 1/5 der Kinder 1/5 der Kinder 1/5 der Kinder 1/5 der Kinder 1/5 der Kinder

9 Zu erwartende und zu wünschende Zeiten der Erzieherin außerhalb der Kindergruppe: 6 Wochen Urlaub 2 Wochen Krankheit 1 Woche Fortbildung 4 Wochen kinderfreie Arbeitszeit 13 Wochen Ausfall für die Arbeit mit Kindern

10 Zu erwartende und zu wünschende Zeiten der Erzieherin außerhalb der Kindergruppe: 6 Wochen Urlaub 2 Wochen Krankheit 1 Woche Fortbildung 1 Woche kinderfreie Arbeitszeit, da Rest im Dienstplan integriert ~ 10 Wochen Ausfall für die Arbeit mit Kindern

11 Tatsache: 1 Jahr ~ 50 Arbeitswochen. 5 Erzieherinnen fallen jeweils 10 Wochen im Jahr aus. Zusammen 50 Wochen Ausfall, also das gesamt Arbeitsjahr.

12 Fazit: Bereits ab 5 beschäftigten Erzieherinnen in der Einrichtung ist davon auszugehen, dass IMMER eine nicht für die Arbeit mit den Kindern zur Verfügung steht.

13 Fazit: Das Prinzip wir beide und unsere Kinder funktioniert nicht und kann nur pädagogisch funktionsfähig gemacht werden.

14 Konsequenz: Weg von der dogmatischen Gruppen- orientierung und dem Prinzip: Ich und du und unser beider Kinder, hin zum echten Team und dem Prinzip: Wir und unsere Kinder.

15 1. Raum 2. Raum 3. Raum 4. Raum 5. Raum 4 Erzieherinnen 4 Erzieherinnen Hälfte der Kinder Hälfte der Kinder + 2 Erzieherinnen als Vertretung

16 2 Erz.als Springerinnen 1. Raum 2. Raum 3. Raum 4. Raum 5. Raum 2 Erz. 2 Erz. 2 Erz. 2 Erz. x +y x +y x +y x +y x

17 *+&' Im Arbeitsalltag einer Kindertagesstätte kommt der Personalschlüssel um mindestens 20% verschlechtert an. Beim Erstellen des Dienstplanes darf jede fünfte Erzieherin einer Kita nicht eingeplant sein, weil sie voraussichtlich sowieso nicht da ist.

18 ,&' Die Differenzierung der Aufgaben einer/es Erzieherin/s erfordert eine Dienstplangestaltung, die sich in erster Linie an den Aufgaben orientiert, die eine Kita zu erledigen hat. Dazu ist es notwendig, die Aufgaben der Kita auf der Grundlage einer Analyse zu beschreiben und zu reflektieren.

19 Benötigte Erzieherstunden Ausflug 2 Erz. Aufsicht Werkstatt Projekt xyz. 3 Erz. Schlafen Päd. Akt. Päd. Akt. musikalisch Aufs. Gart. Mahlzeit Mahlzeit Mahlzeit Aufnahmegruppe Spät Uhrzeit

20 Benötigte Erzieherstunden Aufsicht Werkstatt Pädagogische Aktivität Projekt xyz. 3 Erz. Päd. Aktivität musisch/künstlerisch Ausflug 2 Erz. Mahlzeit Di- Auf Mahlzeit Mittagszeit/-schlaf Vesper Mahlzeit verse ent Mahlzeit Mittagszeit/-schlaf Vesper Mahlzeit Besch halt Mahlzeit Mittagszeit/-schlaf Vesper Frühdienst Mahlzeit äftigun im Mahlzeit Mittagszeit/-schlaf Vesper Mahlzeit gen Freien Mahlzeit Mittagszeit/-schlaf Vesper Spät Uhrzeit

21 ,"&' Das differenzierte Aufgabenbild von Erzieher/inne/n und die geforderte Qualitätsarbeit machen einen flexiblen Umgang mit der knappen Ressource Erzieher/innen/arbeitszeit arbeitszeit,, und damit auch flexible Arbeitszeiten, unbedingt notwendig.

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