Daten- und Metadatenstandards Wintersemester 2011/ März 2012 Text / XML: Erste Schritte

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1 Daten- und Metadatenstandards Wintersemester 2011/ März 2012 Text / XML: Erste Schritte

2 Themenüberblick Text / XML: Erste Schritte Text Inhalt Struktur Äußeres Erscheinungsbild: Layout Extensible Markup Language: XML

3 Text?

4 Text! Inhalt Trebnitz 10. November [1915] Liebster Kafka. Bedenken Sie meine große Versumpftheit Struktur Darstellung

5 Übungsaufgabe

6 XML XML (extensible Markup Language) Markup Language Auszeichnungssprache Einfach zu erstellen: Textdatei *.xml Von Rechnern gut zu verarbeiten: APIs & Co. Reines Textformat Menschenlesbar XML, so schaut s aus (Beispiel von <nachricht> <titel>xml wird jetzt auch in SELFHTML beschrieben!</titel> <text> Nach langer Pause ist eine neue SELFHTML-Version erschienen. Eine der wichtigsten Neuerungen ist der XML-Teil, in dem die neue Definitionssprache für Auszeichnungssprachen behandelt wird. [ ] </text> <datum> </datum> <redakteur>ferdinand Schreiberling</redakteur> </nachricht>

7 XML: Anforderungen und Eigenschaften XML besteht grundsätzlich aus 3 Elementen, die unabhängig voneinander existieren können und innerhalb des XML-Dokuments eigenständige Einheiten bilden: Die Daten oder der Textinhalt werden von Tags geklammert, d.h. von einem Start-Tag und einem End-Tag umschlossen. <hello> world </hello> Die Struktur des Textes kann z.b. über DTDs (Document Type Definition) und XML Schema (XSD: XML Schema Definition) beschrieben werden. Die Form und Darstellung des Textes kann über CSS (Cascading Style Sheets) und XSL (extensible Stylesheet Language) festgelegt werden. Über die Verwendung von XML können also Inhalt (Daten), Struktur und Layout eines Dokuments strikt getrennt werden.

8 XML: Wohlgeformt vs. gültig XML-Dokumente müssen wohlgeformt (well-formed) sein, d.h. sie müssen den Regeln der XML-Syntax genügen (Auszug aus den Syntax-Regeln): Jedes Element muss ein Start- und ein Endtag besitzen <beispiel> Element mit Kindelementen <element1>irgendein Textinhalt</element1> <element2></element2> <element3/> </beispiel> Falsch: <beispiel> Element <element1> Text </beispiel>

9 XML: Wohlgeformt vs. gültig! Elemente dürfen geschachtelt sein, sich aber nicht überlappen <strong><em> Beispielinhalt </strong></em> Falsch <strong><em> Beispielinhalt </em></strong> Richtig! Es muss genau ein Wurzelelement existieren: <wurzelelement> <element1>irgendein Textinhalt</element1> </wurzelemenent>! Attributwerte müssen in Anführungszeichen stehen: <element1 attributwert=500>textinhalt</element1> Falsch <element1 attributwert= 500 >Textinhalt</element1> Richtig

10 XML: Wohlgeformt vs. gültig! Ein Element darf nicht zwei Attribute mit dem gleichen Namen besitzen <name vorname= Francis vorname= Scott nachname= Fitzgerald /> Falsch <name vorname= Francis Scott nachname= Fitzgerald /> Richtig! Zu Beginn eines XML Dokumentes kann die XML Deklaration (Processing Instruction) stehen: <?xml version= 1.0 encoding= UTF-8?>

11 XML: Die Praxis I

12 XML Praxis I ToDo: Das folgende Rezept soll in XML abgebildet werden: Devans Bean Dip 1 Tasse gebackene Bohnen, 1 Tasse Burrito-Sauce, 150g gewürfelter Jalapeno-Käse, 0.5 Tasse saure Sahne, Bohnen und Burrito Sauce in Pfanne mittlerer Größe anheizen, bis die Mischung kocht, gewürfelten Käse hinzufügen, umrühren, bis der Käse schmilzt. Vom Herd nehmen und saure Sahne einrühren. Als Tunke zu Tortilla-Chips aus Mais servieren. Rezept aus: Shepherd, Devan: XML in 21 Tagen. München, 2002: Markt+Technik Verlag.

13 XML Praxis I Blockdiagramm 1 Tasse gebackene Bohnen, 1 Tasse Burrito-Sauce, 150g gewürfelter Jalapeno-Käse, 0.5 Tasse saure Sahne, Bohnen und Burrito Sauce in Pfanne mittlerer Größe anheizen, bis die Mischung kocht, gewürfelten Käse hinzufügen, umrühren, bis der Käse schmilzt. Vom Herd nehmen und saure Sahne einrühren. Als Tunke zu Tortilla- Chips aus Mais servieren. Rezept Titel Zutaten Menge Posten Menge Posten Menge Posten Menge Posten Zubereitung Serviervorschlag

14 XML Praxis I Baumdiagramm Rezept Titel Zutaten Zubereitung Serviervorschlag Menge Posten Menge Posten Menge Posten

15 XML Praxis I <?xml version= 1.0?> <kochbuch> <rezept> <titel>devans Bohnentunke</titel> <zutaten> <posten menge= 1 Tasse >gebratene Bohnen</posten> <posten menge= 1 Tasse >Burrito Sauce</posten> <posten menge= 150 gr. >gewuerfelter Jalapeno-Kaese</posten> <posten menge= 0.5 Tasse >saure Sahne</posten> </zutaten> <zubereitung>bohnen und Burrito Sauce in Pfanne mittlerer Groesse anheizen, bis die Mischung kocht, gewuerfelten Kaese hinzufuegen, umruehren, bis der Kaese schmilzt. Vom Herd nehmen und saure Sahne einruehren.</zubereitung> <serviervorschlag>als Tunke zu Tortilla-Chips aus Mais servieren.</serviervorschlag> </rezept> </kochbuch>

16 Übung I Im folgenden XML Markup verstecken sich drei Fehler: 01: <?xml version= 1.0"?> 02: <rezept titel="devans Bohnentunke ><zutaten> 03: <posten menge="1 Tasse">gebratene Bohnen</posten> 04: <posten menge="1 Tasse">BurritoSauce<posten><posten></posten> 05: <posten menge="150 gr.">gewuerfelter Jalapeno-Kaese</posten> 06: <posten menge="0.5 Tasse">saure Sahne</posten> 07: <posten /> analog zu <posten></posten> 08: </zutaten> 09: <zubereitung>bohnen und Burrito Sauce in Pfanne mittlerer Groesse anheizen, Vom Herd nehmen und saure Sahne einruehren.</zubereitung> 10: <serviervorschlag>als Tunke zu Tortilla-Chips aus Mais servieren.</serviervorschlag> 11: </rezept> 12: <rezept>devans Bohnentunke II</rezept>

17 im Browser (IE)

18 Übung II Bilden Sie bitte die beiden folgenden Cocktailrezepte über XML ab. Ergänzen Sie zunächst das Baumdiagramm auf dem Übungsblatt um die entsprechenden Elemente / Bezeichnungen. Gin Tonic 4cl Gin 16cl Tonic Water Gin, Tonic Water und Eiswürfel in ein Longdrinkglas geben. Daiquiri 4cl Rum (weiss) 2cl Limettensaft 0.5cl Rohrzuckersirup Alle Zutaten mit Eis kräftig shaken (mind. 10sec.) und in eine kleine Martinischale auf frisches Eis abseihen. Eine Limettenscheibe zur Dekoration anstecken und servieren.

19 /

20 Hausaufgaben zum 27. März 2012 Installieren Sie bitte den XML-Editor oxygen auf Ihrem portablen Rechner. Bringen Sie bitte zur morgigen Sitzung Ihren Rechner (Notebook / Laptop / Netbook mit.

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