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1 Nr. 1/2011 Die Zeitung der Wiener Kinderfreunde Verantwortung übernehmen Editorial Seite 2 Wir fragten Kids Seite 3 Tipps für Eltern Seite 9 Österreich darf nicht sitzen bleiben Das Bildungsvolksbegehren Seite 3 Freizeit ohne Handicap Ein tolles Angebot für Kinder mit Behinderung Seite 18

2 AKTUELL Inhalt Aktuell Östereich darf nicht sitzen bleiben 3 Nachgefragt: Wann und wo übernehme ich Verantwortung? 3 Übernehmen wir Verantwortung! Thomas Brezina im Wilhelminenspital 4 Wir stellen vor: Die Kinderfreunde Margareten 5 Kindergarten und Hort Kekse backen für die Gruft 6 Kinder können mitbestimmen 6 Nur gespielt? 7 Spaß mit Musik 7 Zu Beginn des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 möchten wir uns in dieser Ausgabe mit dem Thema Verantwortung auseinandersetzen Verantwortung für sich und für andere. Franz Prokop, Landesvorsitzender der Wiener Kinderfreunde Elterninfos Ich komme allein zurecht 9 so entstand unser Eltern-Café 10 Neues aus der Wissensakademie 10/11 Vor-gelesen 12 Mit Büchern aufwachsen 13 Kinderseite Instrumenten-Memory 15 Freizeit Freizeit ohne Handicap 18 Aktiv bei den Roten Falken 19 Der Ferienkatalog ist da 21 Freizeit mit den Kinderfreunden 22/23 Die meisten ehrenamtlich tätigen Menschen übernehmen Verantwortung für andere aber auch für eine Gesellschaft, in der jene, die Hilfe brauchen, nicht durch den Rost fallen dürfen. Eben das ist seit mehr als 100 Jahren die Aufgabe der Kinderfreunde. In Wien übernehmen sie und ihre rund MitarbeiterInnen täglich Verantwortung für mehr als Kinder in Kindergärten, Horten und bei Freizeitangeboten. Ausbildungsverantwortung Nun tragen wir darüber hinaus auch Verantwortung für die Berufsausbildung von fünf jungen Menschen: Seit 1. Februar werden sie bei den Wiener Kinderfreunden zu Bürokauf- leuten ausgebildet und erwerben weiters die Zusatzkompetenz Veranstaltungsmanagement. Zusammen mit zwei Lehrlingen, die beim WAT bzw. bei den Österreichischen Kinderfreunden ihre Ausbildung beginnen, werden sie eine Berufsschulklasse besuchen, in der dieser Ausbildungsschwerpunkt speziell berücksichtigt wird. Ich freue mich sehr, unsere neuen KollegInnen begrüßen zu dürfen, und danke allen, die sich an ihrer Ausbildung beteiligen. Bildungsverantwortung Ein Bereich, bei dem jeder von uns aufgerufen ist, sich seine Verantwortung bewusst zu machen, ist die Bildung unserer Kinder. Sie beginnt im Kindergarten und führt durch Förderung von Neugierde, Interessen und Begabungen zu lebenslangem Wissensdurst. Bildung war immer schon ein zentrales Thema der Kinderfreunde. Wo immer es darum geht, gleiche Bildungschancen für alle Kinder unabhängig von ihrer finanziellen Situation oder vom Bildungsstand ihrer Eltern zu sichern, werden wir unsere Stimme erheben. Ein herzliches Willkommen unseren neuen Lehrlingen! Die neuen Lehrlinge der Kinderfreunde und des WAT bei der feierlichen Vertragsunterzeichnung. Sie und einige Eltern wurden herzlich begrüßt von: (v. l. n. r. stehend) GR Christoph Peschek (Jugend- und Lehrlingssprecher der SPÖ Wien), Gernot Rammer (GF Kinderfreunde Österreich), Christian Morawek (GF Kinderfreunde Wien), Sonja Landsteiner (GF WAT) und BV Franz Prokop (re. sitzend, Vorsitzender Kinderfreunde Wien). Die Wiener Kinderfreunde unterstützen daher das Bildungsvolksbegehren Österreich darf nicht sitzen bleiben und bitten Sie, das auch zu tun. (Lesen Sie bitte dazu auch den Beitrag auf nebenstehender Seite!) 2

3 AKTUELL Ein Volksbegehren, das uns alle angeht: Österreich darf nicht sitzen bleiben Nach Meinung vieler ExpertInnen aus dem In- und Ausland ist die in vielen europäischen Ländern gelebte Praxis, wonach die Entscheidung über die weitere Schullaufbahn eines Kindes nicht schon mit zehn Jahren fällt, die richtige. Sehr viele Kinder verändern ihren Zugang zur Lernleistung je nach Motivation und Interessenbereich lange nach der vierten Schulstufe. Für den einen oder anderen ist dann aber der Übertritt in eine weiterführende Bildungslaufbahn nicht mehr möglich bzw. wird von den Eltern nicht unterstützt oft spielen dabei auch finanzielle Gründe eine Rolle. Das Ergebnis: ein hoher Anteil junger Menschen mit mangelhafter oder gar keiner Ausbildung, die auf dem Arbeitsmarkt keine Chance haben. Wann und wo übernehme ich Verantwortung? Kinder dorthin zu geleiten, wo sie Verantwortung übernehmen und tragen können, ist eine wesentliche Erziehungsaufgabe. Das Vorbild der Menschen, die täglich um sie herum sind, ist es vor allem, das diese Fähigkeit junger Menschen fördert ebenso sind es natürlich auch die eigenen Erfahrungen, die sie entlang ihres Lebensweges machen. (Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag auf Seite 9 dieses Heftes.) Wir haben junge Leute verschiedenen Alters gefragt, wann und wo sie persönlich Verantwortung übernehmen. Deshalb drängen wir Kinderfreunde seit Langem auf eine einheitliche, differenziert begabungsfördernde Schulform für Kinder bis 15 Jahre. Im Bildungsvolksbegehren wird ein sozial faires, inklusives Bildungssystem gefordert, in dem die Trennung nach Begabungen und Interessen erstmals mit 14 oder 15 Jahren erfolgt. Im Text des Bildungsvolksbegehrens wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man erst in diesem Alter die eigentlichen beruflichen Begabungen und Interessen eines jungen Menschen erkennen kann und nicht schon mit neuneinhalb Jahren. Benni 11 Jahre Ich übernehme Verantwortung für meinen Kater, z. B. indem ich schaue, ob er was zu fressen hat, und sein Kisterl sauber mache. Ich streichle ihn und spiele mit ihm, damit es ihm gut geht und er sich wohlfühlt. Christoph 14 Jahre Verantwortung spüre ich dann, wenn meine Leistung wichtig für andere ist. Zum Bespiel, wenn ich andere Musiker am Klavier begleite. Dem hohen Verlust von Kindern, die durch unser selektives, soziale Unterschiede verschärfendes Bildungssystem keine begabungsadäquate Bildungslaufbahn absolvieren können, wird mit der Forderung nach einem weltoffenen Bildungssystem entgegengetreten, das Internationalität und kulturelle Vielfalt als Bereicherung ansieht und den MigrantInnen und ihren Kindern faire Bildungs- und Berufschancen einräumt. Dazu Kinderfreunde-Vorsitzender Franz Prokop: Was in den Kindergärten geschafft wird, um Begabungsförderung bei Kindern von sozial schwachen oder bildungsfernen Familien sehr viele von ihnen mit nichtdeutscher Muttersprache zu unterstützen, wird durch die weitere Bildungslaufbahn leider oft wieder verbaut. Dazu kommt, dass versteckte Zusatzkosten etwa für Schulveranstaltungen oder Selbstbehalte für sozial schwache Familien zum Problem werden. Das Bildungsvolksbegehren zielt darauf ab, ein grundlegendes Umdenken und Umgestalten veralteter Einstellungen, Strukturen, Systeme und Inhalte zu erreichen. Das wird von den Wiener Kinderfreunden entschieden begrüßt. Theresa 13 Jahre Ich übernehme jeden Tag Verantwortung für mich selbst, wenn ich meine Schulsachen selbstständig herrichte und auch meine Hausaufgaben eigenständig erledige. Und wenn ich an Tanzwettbewerben teilnehme und bei Musicals mitspiele, bemühe ich mich, bei allen Proben anwesend zu sein und meine Lieder, Texte und Choreografien so gut wie möglich zu lernen. Weil jeder in der Gruppe auch für den Erfolg der gesamten Aufführung mitverantwortlich ist. Birgit 19 Jahre Seit dem Tag, an dem ich von zu Hause ausgezogen bin, habe ich sehr viel Verantwortung übernommen alle Rechnungen müssen rechtzeitig bezahlt werden, es muss für Essen und Trinken gesorgt und alles sauber gehalten werden. Weiters liegt es in meiner Verantwortung, immer pünktlich auf der Uni, bei Prüfungen und auch in der Arbeit zu erscheinen. Natürlich muss ich meinen Tag oder meine Woche so organisieren, dass neben meinem Job genug Zeit zum Lernen bleibt. 3

4 AKTUELL Thomas Brezina im Wilhelminenspital Es ist im Laufe der Jahre schon zur Tradition geworden, dass Thomas Brezina auf Initiative der Wiener Kinderfreunde in der Vorweihnachtszeit den PatientInnen der Kinderinternen Station im Wilhelminenspital einen Besuch abstattet. Und so kam er begleitet vom Ottakringer Bezirksvorsteher und Vorsitzenden der Wiener Kinderfreunde, Franz Prokop, sowie dem Geschäftsführer der Wiener Kinderfreunde, Christian Morawek auch heuer wieder ins Wilhelminenspital und übergab Büchergeschenke an die Kinder. Franz Prokop (links) und Thomas Brezina mit kleinen Patienten im Wilhelminenspital. Die Bücher wurden von folgenden Verlagen kostenlos zur Verfügung gestellt: Residenz Verlag (Der Schnüffelnasenbär, ABU), Ravensburger Verlag (Knickerbocker Bande, Sonderausgaben), Egmont-Schneider Verlag (Geheimnis- Reihe: Leonie Lion, Pia Princess, Amy Angel, Katie Cat) und Coppenrath Verlag (Kolumbus und du). Hier stellen wir zwei der Bücher vor, die Thomas Brezina den Kindern übergab: Kolumbus und du Das Amulett des Pharao Coppenrath Verlag Pssst! Unser Geheimnis Band 13 Brillenschlange und Zahnspangenziege Ravensburger Buchverlag Aufregend! Das Rätsel um das geheimnisvolle Amulett des Pharaos muss gelöst werden, und gleichzeitig wird das Leben der alten Ägypter erforscht. Spielerisch verknüpft Thomas Brezina in der Reihe Kolumbus und du Wissen und Information mit spannenden Abenteuergeschichten. Endlich richtige Männer! Eine Gruppe von Austauschschülern wird angekündigt. Doch Bix, Vanessa und Krissi haben sich zu früh gefreut: Zahnspange, Brille und Pickel schlimmer kann es wohl nicht mehr kommen. Kann es nicht? Kann es doch! Für Menschen, die s brauchen Bereits zum fünften Mal fand im vergangenen Dezember die Lebensmittelsammelaktion Für Menschen, die s brauchen der Jugendplattform Erdberg statt, in der auch die Kinderfreunde Landstraße vertreten sind. Es wurden Lebensmittel in erster Linie Dauerlebensmittel (Öl, Marmelade, Zucker etc.), Pflegeprodukte (Waschpulver, Zahnpasta, Zahnbürsten etc.) und Babynahrung gesammelt. Alle Artikel wurden noch vor Weihnachten im Saal des Jugendzentrums come2gether in der Baumgasse 75 an Menschen, die s brauchen, kostenlos verteilt. Seit fünf Jahren sammeln Kinder und Jugendliche aus Kinderfreundegruppen, Jugendzentren und anderen Einrichtungen des 3. Bezirks, die in der Jugendplattform Erdberg aktiv sind, im Dezember Lebensmittel für bedürftige Menschen. Die vergangene Aktion war besonders erfolgreich. Lebensmittel im Wert von rund 5.000, wurden gesammelt und wieder verteilt. Insgesamt konnten wir 300 Menschen beschenken. 4

5 AKTUELL Die Arbeit der Kinderfreunde Margareten: Vielseitige Familientage, die Anklang finden Eine bunte Reihe von Familien-Events das ganze Jahr über das ist gewissermaßen Standard in Margareten, wo es nahezu monatlich eine größere Veranstaltung für Kinder und ihre Eltern gibt. Ob Faschingsfest, Osterbasteln, Zauberwerkstatt, Welttag des Kindes oder aber gemeinsame Exkursionen, etwa in den Tiergarten Schönbrunn oder zu einer Besichtigung von Wiens,Brücken von innen nicht selten zählen wir 100 Gäste und mehr bei unseren Events, freut sich Martin Cabana, Vorsitzender der Kinderfreunde Margareten. Besonders beliebt: die Weihnachtswerkstatt in der Adventzeit. Die Margaretner Kinderfreunde organisieren auch jedes Jahr das Folklore-Tanzfest im Rahmen der Bezirksfestwochen im Frühsommer. Free for Kids ist eine jährliche Veranstaltung in der Sporthalle Hohlgasse: Kinder aus den Kindergärten und Horten der Kinderfreunde studieren Lieder und Tänze ein, und Hunderte von Gästen kommen, um die Aktivitäten der Kinder zu sehen. Komm zu den Roten Falken! Erlebe jede Woche Spiel und Spaß Gestalte den Ablauf der Gruppenstunde mit Werde kreativ Lerne neue Freunde kennen Fahre mehrmals im Jahr auf Camps Nimm an verschiedenen Events teil Guter Kontakt Für all diese Aktionen ist es entscheidend, MitarbeiterInnen zu finden, die bereit sind zu helfen, sagt Martin Cabana. Erfreulicherweise verfügen wir über eine große Zahl von HelferInnen. Und die MitarbeiterInnen aus unseren Kindergärten und Horten sind auch gerne bereit, ehrenamtlich bei Veranstaltungen mitzutun. Kindertheaterbesuche liegen den Margaretnern besonders am Herzen. Ob Kasperlbühne der Kinderfreunde oder andere Theatergruppen: Man beabsichtigt in Zukunft mehr Theater für Kinder im Bezirk anzubieten. Wichtig ist uns, diese Vorstellungen gratis oder sehr kostengünstig anbieten zu können, so Vorsitzender Cabana. Mehrzweckhalle Von einer neuen Möglichkeit für Kinderaktivitäten weiß er auch zu berichten: Auf dem Bacherplatz hat die Bezirksvorstehung eine Traglufthalle errichtet, die sich als Mehrzweckhalle für sportliche Veranstaltungen verschiedenster Art eignet. Hier werden auch die Kinderfreunde in Zukunft Sportevents organisieren. Insgesamt rund 220 Kinder betreuen die Kinderfreunde in Margareten in vier Kindergärten (Kinderstube, Familiengruppen, Halbtagsgruppen) und zwei Hortgruppen. Außerdem gibt es wieder eine Gruppe der Roten Falken (siehe Kasten). Info: Tel.: 01/ (Vormittag), Beschäftige dich mit verschiedenen Themen Werde selbst einmal BetreuerIn Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren herzlich willkommen jeden Montag von bis Uhr, 1050 Wien, Spengergasse Tel.: 0699/ , Martin Cabana Vorsitzender der Kinderfreunde Margareten Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen ein besonderes Anliegen Unser Bezirksvorstand besteht aus 15 Mitgliedern, die einander etwa einmal monatlich treffen. Um Organisatorisches dreht sich ein großer Teil unserer Diskussionen. Außerdem stehen Fragen der Kinder- und Familienpolitik, vor allem aber auch bildungspolitische Themen auf der Tagesordnung. Ein großes Anliegen sind uns die vielen MigrantInnenkinder im Bezirk, denen der Zugang zu möglichst kostengünstigen Freizeitangeboten erhalten bleiben muss. Als Kinderfreunde-Mitarbeiter, der seit seiner Jugend bei den Kinderfreunden aktiv ist, weiß ich sehr genau, wie wichtig es ist, engen Kontakt mit den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Kinderfreunde zu halten, sind sie doch seit jeher das eigentliche Rückgrat unserer Bewegung. Karina Peck, eine Mitarbeiterin unseres Bezirks, hat es daher übernommen, im Zuge ihrer Arbeit für die Kinderfreunde die Ehrenamtlichen in ganz Wien administrativ zu betreuen. Briefe, Einladungen, Informationen etc. werden von unserem Bezirk aus verschickt. Und in einer Arbeitsgruppe, die regelmäßig in der Kinderfreunde-Zentrale Albertgasse zusammenkommt, besprechen wir Fragen, die mit der Anwerbung und Tätigkeit freiwilliger MitarbeiterInnen zusammenhängen. 5

6 KINDERGARTEN UND HORT PSK Kindergarten Georg-Coch-Platz: Keksebacken für die Gruft S eit Herbst vorigen Jahres haben wir uns mit den Kindern in unseren Gruppen näher mit dem Thema Armut beschäftigt. In vielen Gesprächen machten sich die Kinder Gedanken darüber, was Armut bedeutet, und irgendwann entstand bei ihnen der Wunsch, aktiv etwas zu tun, um zu helfen. So nahmen wir Kontakt mit den SozialarbeiterInnen der Gruft auf, wo Obdachlose vorübergehend eine Bleibe finden. Gesagt, getan! Wir wollten für die in der Gruft betreuten Menschen viele Weihnachtskekse backen. Unser Vorhaben wurde seitens der dortigen MitarbeiterInnen sehr begrüßt, und so lud man uns ein, am Tag vor Weihnachten die Gruft zu besuchen. Zunächst ging s ans Werk: An einigen Nachmittagen im Advent wurde im Kindergarten gemeinsam mit Eltern und Kindern gebacken. Es halfen wirklich alle mit, und so konnten wir über 100 Kekssäckchen füllen. Auch die Eltern unserer Kinder begrüßten das Projekt sehr. Einen Tag vor Weihnachten machten wir uns mit den Keksen und einigen Liedern im Gepäck auf den Weg. Wir sangen zu Beginn zur Freude der Gruft -BewohnerInnen unsere Weihnachtslieder, dann verteilten die Kinder ihre Kekssäckchen. Es war sehr berührend zu beobachten, welche Freude wir allein mit der Anwesenheit der Kinder verbreiten konnten. Für die Kinder andererseits war es beeindruckend zu erleben, wie ihre Bemühungen dankbar angenommen wurden. Keine Frage, dass wir unsere Kinder mit dieser Aktion für ein wichtiges Thema sensibilisieren konnten. Susanne Hudecek, Leiterin Hort Landsteinergasse: Kinder können mitbestimmen In einer Demokratie entscheidet die Mehrheit. So auch in der Hortgruppe 1 in der Landsteinergasse im 16. Bezirk. Die Gestaltung des Alltags der Gruppe und der jahreszeitlichen Feste wird mit und von den Kindern in Rahmen eines fix in die Hortwoche eingeplanten Kinderparlaments besprochen, mitgeplant, abgestimmt und durchgeführt: Wann ist der Spielzeugtag? Wie viele Kinder können in den Baubereich? Welche Themen/ Ausflüge interessieren mich gerade? Wie gestalten wir unser Faschingsfest? Wann darf mit der Kugelbahn gespielt werden? Wer übernimmt den Tischdienst? Wollen wir die Sitzordnung ändern? Dazu kommen viele organisatorische Abläufe im Hortalltag: Was passiert in dieser Woche? Ausflüge, Geburtstage, Nachmittagsunterricht, News und Neuigkeiten etc. alles Themen für die Kinderparlamentssitzungen, die mit Unterstützung der Pädagogin wöchentlich durchgeführt werden. Auch Probleme werden offen angesprochen und behandelt: Was stört mich? Habe ich ein Problem mit einem/r bestimmten Hortkollegen/in? Was hat mir gefallen? Was nicht? Gemeinsam wird nach einer Lösung gesucht. Offenheit und Vertrauen bilden die Basis dieser gruppendynamischen Aktivität. Demokratische Regeln kennenlernen In dieser jeden Montag nach dem Mittagessen abgehaltenen Runde erfahren die Kinder, wie Gesprächsregeln geübt und gefestigt werden. Sie lernen aktiv zuzuhören, andere aussprechen zu lassen, sachlich zu argumentieren. Sie erfahren, wie es ist, ernst genommen zu werden. Ihr Selbstvertrauen wird gestärkt und sie lernen Teamwork kennen alles gute Bildungs- und Erziehungsansätze, die für die Fähigkeit zur Partizipation sehr wichtig sind. Unsere Kinderparlamentssitzungen finden in einer gemeinschaftlichen Atmosphäre statt und führen zu einem großen Schatz an Ideen- und Lösungsvorschlägen. Die Aufgabe von uns PädagogInnen dabei: zuzuhören, bei Abstimmungen zu helfen, bei Konflikten Lösungsvorschläge anzubieten und die Diskussionen sowie die anschließenden Planungen samt Endorganisation zu unterstützen. Die tolle Zusammenarbeit aller Beteiligten bei diesem Projekt lässt uns auf eine gute Zukunft unseres Kinderparlaments hoffen. Claudia Karasek, Pädagogin 6

7 Unsere neue Serie: Nur gespielt? Schön, dass du da bist! KINDERGARTEN UND HORT Wird im Kindergarten nur gespielt? Leider ist die Ansicht, dass im Kindergarten nur auf spielende Kinder aufgepasst wird, noch weit verbreitet. Dabei stellt fast alles, was im Kindergarten geschieht, Teil eines pädagogischen Konzeptes dar und ist ein ganz entscheidender Beitrag zur sozialen, motorischen und kognitiven Entwicklung des Kindes. In einer neuen Serie will Kinder und Eltern aufzeigen, welche pädagogischen Überlegungen hinter Aktivitäten im Tagesablauf des Kindergartenkindes stecken. Guten Morgen! Der Kindergartenalltag unterliegt wechselnden Phasen. Die erste, die Morgensituation, ist für das Kind hauptsächlich eine Orientierungsphase. Dem vorausgegangen ist die Verabschiedung von der Bezugsperson, die es in den Kindergarten gebracht hat. Ganz bewusst wird diese Verabschiedung ritualisiert und so kurz wie möglich gehalten. Wichtig für das Kind ist, dass es rechtzeitig und möglichst immer zur gleichen Zeit in den Kindergarten kommt, damit es sich an einem bestimmten Zeitrhythmus orientieren kann. Täglich soll das gleiche Abschiedsritual eingehalten werden, weil dies dem Kind Sicherheit gibt und die Trennungssituation erleichtert. Wenn das Kind nun in die Kindergartengruppe kommt, braucht es meist eine Weile, um sich zurechtzufinden. Die KindergartenpädagogInnen nehmen sich Zeit, das Kind zu begrüßen und dabei seine Stimmung wahrzunehmen. Dann versucht sich das Kind einen Überblick über Spielangebote und mögliche SpielpartnerInnen zu verschaffen. Kinder wenden sich zumeist bekannten Dingen zu. Spiele werden wiederholt, Fertigkeiten perfektioniert. In der Orientierungsphase stellt sich das Kind von der Familien- auf die Kindergartenatmosphäre um. Die Aufmerksamkeit ist in dieser Phase meist wechselhaft. Kompetenzerwerb in der Orientierungsphase: Selbstkompetenz das Kind lernt seine aktuellen Bedürfnisse wahrzunehmen, etwa weiterzuwerken, eigene Pläne vom Vortag umzusetzen etc. Konzentration und Ausdauer werden hier unterstützt, Selbstständigkeit wird gefördert. Sozialkompetenz Kinder vertiefen Freundschaften, entwickeln gemeinsam Ideen. In der Morgensituation haben sie die nötige Ruhe, diese in die Realität umzusetzen. Sachkompetenz sie wiederholen verschiedene Spielmöglichkeiten und vertiefen ihr Wissen über unterschiedliche Materialien. Die PädagogInnen beobachten und begleiten diesen Kompetenzerwerb und sind, wenn nötig, zur Stelle. Helga Hauptmann, Leiterin des Betriebskindergartens der BA Unicredit Kindergarten Goldmarkplatz: Spaß mit Musik Mit den Musikinstrumenten eines Orchesters haben sich die Kinder am Goldmarkplatz in Hietzing im Rahmen eines Jahresschwerpunktes im Herbst auseinandergesetzt. Sie haben die vier Instrumentenfamilien und die dazugehörigen Instrumente kennengelernt und wissen nunmehr nicht nur, wie sie aussehen, sondern auch wie sie klingen. Die Klarinette, die Querflöte und die Trompete haben sie live gesehen, und sie konnten auch versuchen, diesen Instrumenten Töne zu entlocken. Andere wurden mittels einer CD vorgestellt, die im Buch Tina und das Orchester von Marko Simsa enthalten ist. Begeistert von der Verschiedenheit dieser Musikinstrumente bauten die Kinder in der Folge selbst fantasievolle Instrumente, auf denen sie auch tatsächlich spielen konnten. In einer nächsten Phase des Projekts beschäftigten sich die Kinder mit den drei Sätzen des Herbsts aus Antonio Vivaldis Die vier Jahreszeiten lustigen Tanzklängen im ersten Satz, ruhiger Musik im zweiten, unternehmenslustigen Jagdklängen im dritten Satz. Spaß machte es den Kindern, genauer hinzuhören und einzelne Instrumente zu erkennen. Unterstützt wurde das Projekt noch von einem weiteren Marko-Simsa-Buch mit CD: Die vier Jahreszeiten. Christina Vondrasek, Pädagogin Übrigens: Auf der Kinderseite (Seite 15) finden Sie ein Instrumenten- Memory, das die MitarbeiterInnen am Goldmarkplatz im Zuge des Projekts mit den Kindern gemacht haben. Viel Spaß dabei! 7

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9 ELTERNINFOS Ich komme allein zurecht Kinder wollen Verantwortung übernehmen man muss sie nur in kleinen Schritten dazu anleiten und ihnen Vertrauen schenken. Pauli ist erst zwei und es macht ihm schon Freude, vor dem Essen die Servietten aus der Lade zu nehmen oder eine frische Windel aus dem Päckchen zu holen. Paulis Mutter freut sich über sein Interesse. Pauli wird bald ganz stolz sein, wenn es ihm gelingt, weitere altersadäquate Herausforderungen zu meistern. Auch schon ganz junge Kinder können erleben, dass in einer Gemeinschaft jeder wichtig ist. Warum wird aber das Übernehmen von Verantwortung für sich und für verschiedene Aufgaben, das im Kleinkindalter nach dem Motto Kleiner Mensch ganz groß noch Freude macht, später oft allzu schwierig? Anleiten und Vertrauen schenken Nina geht in die 3. Klasse Volksschule. Ihre Mutter beklagt sich, dass Nina nie weiß, welche Hausübung sie machen muss, und dass sie die Schultasche abends nicht einpackt. Sich selbst und ihre Arbeit richtig organisieren können Kinder erst etwa nach dem Volksschulalter eigenständig lernen es sei denn, man leitet sie in kleinen Schritten dazu an. Beispielsweise, indem man mit ihnen ein Aufgabenheft anlegt. Ninas Mutter könnte mit Nina dieses Heft ansehen und mit ihr besprechen, warum sie nichts hineinschreibt kommt sie nicht mit, wenn die Aufgabe angesagt wird? Ist das Heft so tief in der Schultasche vergraben, dass sie es nicht herausholen kann? Wird die Schultasche abends nicht eingepackt, muss es Nina in der Früh tun, und dann wird sie zu spät in die Schule kommen. Mama wird nicht schimpfen, aber mit Nina fühlen, dass es ihr sehr unangenehm war. So kann Nina lernen, Verantwortung zu übernehmen unterstützt durch das Vertrauen ihrer Mutter. Das gilt für viele Dinge, die Eltern 100 Mal sagen und die beim einen Ohr rein und beim anderen wieder raus gehen : Hände waschen, Schultasche zumachen, Aufgaben machen. Werden die Dinge nicht erledigt, trägt das Kind einschätzbare Konsequenzen, die von den Eltern dann zwar bedauert werden, aber ohne Vorwürfe oder Strafen. So wird ein Kind eher lernen, Verantwortung zu übernehmen, als wenn es ununterbrochen an seine Aufgaben erinnert wird. Verantwortungsvolle Erziehung Erziehung der Kinder zu Verantwortung beginnt mit Liebe, Zeit für die Kinder und damit, einander mit Respekt zu begegnen. Das fängt schon bei Kleinkindern an: ihnen die Verantwortung für einen eigenen Spielbereich oder auch für die Körperpflege, z. B. Zähneputzen, zu geben und sie zu loben, wenn sie es gut machen, um ihr Selbstbewusstsein zu stärken, fasst Manfred Pawlik, Psychotherapeut, Pädagoge und Sozialwissenschaftler, Grundlegendes zusammen. Pawlik, der auch die Kinderfreunde-Familienberatungsstelle in Kaisermühlen leitet, ergänzt: Bedeutend ist unter anderem auch die Einbeziehung der Kinder als gleichberechtigte Partner im Familiengeschehen, sowohl im Alltag als auch in der Emotionalität des familiären Zusammenlebens ob es um die Frage,Wohin im Urlaub? geht oder darum, dass jede Person in der Familie entsprechend wahrgenommen wird. Diese Form der Partizipation, die ja eng mit dem Übernehmen von Verantwortung zusammenhängt, kommt leider vor allem im institutionellen Bereich zu kurz. Pawlik: Es ist unbedingt notwendig, in den Schulen mehr Raum für Selbstbestimmung zu geben. Hier müssen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit erhalten, Demokratie zu lernen. Das ist ein lebendiges, unabdingbares Zukunftsprojekt und steht und fällt mit der Ermunterung und Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen. Buchtipp: Manfred Pawlik Glückliche Kindheit Verlag Presshaus Sonnberg Team Zu beziehen unter: oder Tel.: 02952/

10 ELTERNINFOS Kindergarten Neilreichgasse 105: und so entstand unser Eltern-Café Schon lange bedrückte es mich, dass der Kontakt zu den Eltern unserer Kindergartenkinder auf ein Minimum beschränkt blieb: Begrüßung in der Früh, Verabschiedung beim Abholen der Kinder. Das war mehr oder weniger alles. So entstand die Idee zu unserem Eltern-Café. Aus Platzgründen waren wir gezwungen, den Termin um 17 Uhr anzusetzen. Wir waren gespannt, ob überhaupt jemand erscheinen würde. Zu unserer Überraschung und Freude kamen aber gerade jene Mütter zum ersten Treffen, zu denen wir besonders wenig Kontakt hatten. Mit Hilfe unserer freundlichen und versierten Elternbegleiterin Özlem Killic konnten wir uns gegenseitig vorstellen und einander kennenlernen. Meine Kolleginnen und ich haben viel über die Familien unserer Kinder erfahren, was unserer Arbeit sehr zugute kommt. Der Abend klang so positiv aus, dass niemand weder die Mütter noch die anwesenden Mitarbeiterinnen es als Überstunde empfand, anwesend gewesen zu sein. Diesem ersten Abend sind bereits zahlreiche weitere gefolgt. Mehlspeisen wurden mitgebracht, und neue Mütter kamen dazu. Ein wenig schade ist nur, dass noch keine Väter bei unserem Eltern-Café waren. Sie sind ebenfalls herzlich willkommen! Eine gemütliche Runde, in der die Frauen einander besser kennenlernen, Fragen gemeinsam besprechen oder sich einfach gut unterhalten können. Wir merken die Veränderung in der Haltung der Frauen, die unser Eltern-Café besuchen. Wenn sie morgens mit ihren Kindern kommen, dann entwickeln sich kurze Gespräche mit uns Pädagoginnen und mit anderen Müttern. Wir werden mit Sicherheit unser Eltern-Café weiterführen! Silvia Fitz, Leiterin Eltern-Cafés gibt es auch in zahlreichen anderen Kindergärten der Wiener Kinderfreunde. Infos dazu auf unserer Homepage oder unter der -Adresse Fehlerteufel : In der letzten Nummer unserer Zeitung Kinder und Eltern unterlief uns in unserem Bericht über Eltern-Kind-Cafés ein bedauerlicher Fehler: Das Eltern-Kind-Café in 1060 Wien, Gaullachergasse 41 (Eingang Kirchstetterngasse), findet jeden Freitag von 9.00 bis Uhr statt (und nicht, wie irrtümlich geschrieben, jeden Donnerstag). Wissensakademie: Die Wiener Volkshochschulen Partner der ersten Stunde Die Lernwerkstatt Astronomie ist bereits seit Herbst 2009 ein Angebot der Wissensakademie der Wiener Kinderfreunde. Durchgeführt von den Wiener Volkshochschulen, wird astronomisches Wissen, aber auch allerhand Interessantes über die Unterschiede zwischen Himmel und Erde an die Kinder in den Kindergärten herangebracht. Die Inhalte werden kindergerecht vermittelt und von zahlreichen Attraktionen begleitet wie etwa einer Besichtigung der Urania Sternwarte oder einer Sternenshow im Planetarium Wien. Die Kinder lernen die Besonderheiten der Planeten kennen und bekommen ein Gefühl für die unterschiedlichen Größen und Oberflächen. Bildung vor Ort Die erfolgreiche Partnerschaft zwischen den Volkshochschulen und den Kinderfreunden zeigt, wie sinnvoll es ist, Kooperationen mit anderen Einrichtungen einzugehen. Das Wissen den Menschen dort nahezubringen, wo sie ihren Alltag erleben, ist ein sehr erfolgreiches Konzept, weil sie sich so auf angenehme Weise in einer gewohnten Umgebung Neues aneignen können. Mit 16 Einrichtungen und rund KursleiterInnen verfügen die Volkshochschulen über bedeutende Ressourcen und eine große Anzahl von Kursbereichen. Sie werden daher auch das Angebot von Lernwerkstätten in den Kindergärten noch weiter ausbauen. Informationen über das Kursangebot der Wiener Volkshochschulen unter: Auch bei den Sommerakademien der Wiener Kinderfreunde sind die Wiener Volkshochschulen seit 2010 dabei. Infos und Anmeldungen zu den Kinderfreunde-Sommerakademien ab Mitte März unter Tel.: 01/ oder 10

11 ELTERNINFOS Forschen Staunen Entdecken in der Kinderfreunde-Wissensakademie: Wo der Forschergeist gefordert ist Eier, Farbe, fertig los! Belvedere- Osterferienwoche für schlaue Kunstdetektive nen Kinder in ihrer vertrauten Umgebung, ihrem Entwicklungs- und Wissensstand gemäß, forschen, entdecken und erste Schritte in die Welt der Wissenschaft machen. Begeisterung für die Wissenschaft das ist es, was in der Kinderfreunde- Wissensakademie, angeleitet von einem pädagogischen Team, im Kind geweckt werden soll. Bei diesem in Österreich einzigartigen Kooperationsprojekt, in dessen Rahmen Forschungseinrichtungen und Museen in die Kindergärten und Horte der Kinderfreunde kommen, wird Licht auf die Bildungspotenziale der Kinder gestrahlt und die Entwicklung derselben gefördert. Denn in dem viele Bildungsbereiche umspannenden Kursangebot von Naturwissenschaft über Mathematik, Technik, Geologie, Archäologie, Kunst, Musik, Theater und Sport kön- Auch im Sommersemester 2011 ist es uns gelungen, das Angebot der Wissensakademie mit neuen Partnern zu erweitern, etwa durch Robots for Kids eine Kooperation mit der Fachhochschule Technikum zum Thema Technik und Roboter oder durch die Kooperation mit dem Kunsthaus Wien, in deren Rahmen Kinder die Welt Friedensreich Hundertwassers mit seinen Bau- und Kunstwerken entdecken. Wir freuen uns, dass die Bildungsinitiative Wissensakademie ab dem Sommersemester neben Henkel CEE und der Wiener Städtischen auch von der Wirtschaftskammer Wien unterstützt wird. Dank der Spende der Wirtschaftskammer können wir auch in diesem Semester weitere kleine Forscherstipendien an jene Kinder und Familien vergeben, die unsere finanzielle Unterstützung benötigen. Fordern Sie unseren Info-Folder mit Informationen über unsere vielfältigen Wissensakademie-Kurse an. Tel.: 01/ Ihr Kind ist wissbegierig? Es redet gerne über Gott und die Welt und hat Freude am Selbermachen? Dann ist es im Belvedere genau richtig! Auf einer farbenfrohen Reise in das Reich der Kunst entdecken wir Frühlingsbräuche rund um das Osterfest, Kinderspiele aus der Zeit des Biedermeiers, rasend schnelle Bilder und die Geheimnisse von Monet, Klimt und Schiele. Jede Menge Spaß und Spiel wartet auch im Atelier, wo mit anspruchsvollen künstlerischen Techniken (Ölund Acrylmalerei, Vergolden, Marmorieren, plastisches Gestalten) experimentiert und abschließend ein kunterbuntes Hasenfest gefeiert wird. Unterhaltung für die ganze Ferienwoche ist damit gesichert! 18. bis 22. April, 8.00 bis Uhr Unteres Belvedere, 1030 Wien, Rennweg 6 Alter: 6 bis 10 Jahre Preis: 5-Tage-Kurs inkl. Mittagessen, Jause, Betreuung, Programm, pädagogischen Materials etc.: 175, Anmeldung: Belvedere, Tel.: 01/

12 ELTERNINFOS Vor-gelesen Buchtipps zusammengestellt von Elisabeth Willer, Kindergarten- und Hortpädagogin, Inspektorin bei den Wiener Kinderfreunden. Lucy Scharenberg u. Manfred Tophoven Keine Angst vor Dunkelmonstern Verlag Annette Betz ab 3 Jahren Michalis Pantelouris Werde das, was zu dir passt! Vom Traum zum Beruf Verlag Gabriel ab 13 Jahren Unsere Babyclubs Weil aller Anfang zwar schön, aber gar nicht so einfach ist, bieten wir Müttern und Vätern die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Mit ihren Babys (0 2,5 Jahre) können sie sich Tipps und Informationen von erfahrenen Müttern holen und in ungezwungener Atmosphäre Kontakte knüpfen oder Erfahrungen austauschen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich! Kaum ist es draußen dunkel, wird Maxis Zimmer zu einem finsteren, unheimlichen Zauberwald. Es gibt dort Riesen, Zwerge und Geister und Maxi fürchtet sich sehr! Doch sein Papa zeigt ihm einen Weg, wie er seine Angst bezwingen kann; mutig machen die beiden Jagd auf die furchterregenden Monster. Und es kommt Licht ins Dunkel! Dies ist eine einfache Geschichte, die allen Kindern, die ebenfalls solche unheimlichen Finstermonster in ihrem Zimmer haben, Mut macht. Sehr stimmungsvoll die Illustrationen. Primel ist ein fröhlicher kleiner Hase. Leider hat er eine Zahnlücke und zwei schiefe Zähne immer wenn Primel sch sagen will, kommt pf heraus. Die Tiere des Waldes lachen über ihn nur Balduin, die Raupe, mag Primel so, wie er ist. Eines Tages steht Charlotte, die Häsin, vor ihm und fragt nach dem Weg ob Primel helfen kann? Kinder lieben dieses mitreißend humorvolle Buch. Sie verstehen Primels Gefühle, vor allem aber den Wunsch, von den anderen anerkannt zu werden mit all seinen Eigenheiten. Einfach rührend! Das Buch ist ganzseitig bunt und sehr schön illustriert. Stell dir vor, du ergreifst einen Beruf, der dich erfüllt und glücklich macht und verdienst damit auch noch Geld. Ja, das gibt es wirklich! Setzt du gerne deinen Kopf ein, arbeitest du gerne mit deinen Händen, oder ist es dir vielleicht wichtig, mit Menschen zu tun zu haben? In diesem Buch findest du sehr spannende Porträts von Menschen, die anschaulich erzählen, was sie an ihren Berufen fasziniert. Das Buch enthält Tipps und Tests für deine individuelle Berufswahl. Für Eltern und alle anderen, die mit Kindern zu tun haben: Marliese Arold und Annet Rudolph Primel Verlag Beltz u. Gelberg 2 8 Jahre Helga Kernstock-Redl Heilsame Kindergeschichten öbv htp Verlag Heilsame Geschichten zur Schreck- und Traumabewältigung. Erfolgsgeschichten und Zukunftsgeschichten in diesem Buch können ganz oder in Teilen unverändert übernommen, kombiniert und neu zusammengesetzt werden. Dieses Buch gibt Müttern und Vätern, Omas und Opas, PädagogInnen und Therapeuten u. v. m das Werkzeug in die Hand, tröstende und heilende Geschichten für die Kinder maßgeschneidert zu erfinden sehr empfehlenswert! Babyclub Pfeilgasse, 8. Bezirk Jeweils Mo., 9.00 bis Uhr 1080 Wien, Pfeilgasse Leitung: Isabella Kainersdorfer Anmeldung: Tel. 01/ , Sigrid Spenger Kosten: 3, / Termin Eltern-Kind Gruppe Pfeilgasse, 8. Bezirk Jeweils Mi., 9.00 bis Uhr 1080 Wien, Pfeilgasse 10 12, Leitung: Isabella Kainersdorfer Anmeldung: Tel. 01/ , Sigrid Spenger Kosten: 3, / Termin Babyclub im Betriebskindergarten Geriatriezentrum Baumgarten, 14. Bezirk Jeweils Mo., bis Uhr 1140 Wien, Hütteldorfer Str. 188/Pav.4/1.Stock Leitung: Regina Blümel Anmeldung: Tel. 01/ , Brigitte Becker Kosten: 3, / Termin Babyclub im Indoorspielplatz Albert-Sever-Saal, 16. Bezirk Jeweils Di. und Do., bis Uhr 1160 Wien, Schuhmeierplatz Leitung: Regina Blümel Anmeldung: Tel. 01/ , Sigrid Spenger Kosten: 3, / Termin Babyclub im Kindergarten Gunertweg, 22. Bezirk Jeweils Mo., bis Uhr 1220 Wien, Gunertweg 3 Leitung: Monika Orschulik Anmeldung: Tel. 01/ , Silvia Kukla Kosten: 3, / Termin 12

13 ELTERNINFOS Mit Büchern aufwachsen Lesen ist nicht nur für viele ein nicht wegzudenkendes Hobby, sondern stellt auch die Basis für den Wissenserwerb jedes Menschen dar. Sollen unsere Kinder eine erfolgreiche Bildungslaufbahn absolvieren, sich sprachlich weiterentwickeln und Anregungen für ihr weiteres Leben bekommen, so ist es auch in unserem Bildschirmzeitalter unumgänglich, ihnen bereits in jungen Jahren Freude am Lesen von Büchern zu vermitteln. Erziehung zum Lesen war immer schon ein ganz wichtiger pädagogischer Schwerpunkt der Kinderfreunde. In den frühen 1920er-Jahren entstand in dem von den Kinderfreunden benützten Teil von Schloss Schönbrunn die erste Reichsbücherstelle, später die erste Lesehalle. Nach den Jahren der Nazizeit wurde die Idee der Buchaktion geboren: Nachkriegskinder in Wien erhielten als Geschenk der Kinderfreunde ein schmales Bändchen damals noch auf billigstem Papier gedruckt als Weihnachtsgeschenk. Für viele Kinder war es das erste Buch ihres Lebens, für so manche sicher auch der erste Anstoß zu lebenslangem Lesen. Leseinitiativen Die im Dezember 2010 erschienene PISA-Studie (Programm zur internationalen Schülerbewertung) zeigt deutlich, wie wichtig heute Initiativen zur Förderung des Lesens in Österreich sind. Im Leseranking nehmen Österreichs 15- und 16-Jährige Platz 31 unter 34 OECD-Ländern ein. 61 % der Buben und 39 % der Mädchen sagen, sie lesen nur, wenn sie dies müssen. Buben schneiden übrigens in der Lesekompetenz viel schlechter ab als Mädchen. Grund genug für die Kinderfreunde, ihre Bemühungen in dieser Hinsicht intensiv fortzusetzen. Neben der Buchaktion, die bis heute, freilich in veränderter Form, erhalten geblieben ist, setzten die Kinderfreunde in den letzten zehn Jahren zahlreiche bemerkenswerte Christian Morawek Geschäftsführer der Wiener Kinderfreunde Initiativen, jüngst sogar öffentlich anerkannt durch die Zuerkennung des Philipp-Lese- Awards (siehe untenstehenden Bericht): Autorenlesungen in Horten; Bücherrucksäcke, die von den Wiener Bibliotheken immer neu befüllt wurden und durch die Horte reisten ; VorleserInnen, die in den Kindergärten vorlesen und neuerdings auch an die Wiener Bibliotheken verliehen werden; das Buch Nicht mit mir, Herr Vampir!, an dem mehr als 20 Schulklassen mitgeschrieben haben und das später sogar als Kinderfreunde-Musical auf die Bühne des Raimundtheaters kam. Auch in Zukunft planen die Kinderfreunde Initiativen zur Förderung der Lesefreude von Kindern. Philipp-Lese-Award für Kinderfreunde-VorleserInnen Über 100 ehrenamtliche VorleserInnen gestalten seit einigen Jahren regelmäßig in unseren Kindergärten Lesestunden und tragen so ihren Teil zur Lese-Erziehung bei. Dieses Projekt begeisterte die Jury des Philipp- Lese-Awards von OMV und Buchklub der Jugend so, dass es unter hunderten Einreichungen im Bereich außerschulische Projekte unter die drei Finalisten gereiht wurde. Initiiert und koordiniert wurde bzw. wird die Gruppe von Gerlinde Wolfsberger, die zusammen mit Brigitte Hellmich und Kinderfreunde-Wien-Pressesprecherin Michaela Müller-Wenzel den Büchergutschein von Buchklub-Geschäftsführer Mag. Gerhard Falschlehner und Buchklub-Vorsitzender Christa Prets (am Foto links) entgegennahm. Mit dem Gutschein können wieder neue Bücher für die VorleserInnen angeschafft werden. Geschichten-Zeit auf dem Kinderplaneten Unter dem Titel Geschichten-Zeit lesen einige der mittlerweile mehr als 100 ehrenamtlichen VorleserInnen der Wiener Kinderfreunde einmal monatlich um Uhr rund 30 bis 60 Minuten lang auf dem Kinderplaneten Kirango in der Hauptbücherei im 7. Bezirk lustige, spannende, lehrreiche, berührende kurzum: faszinierende Geschichten für Kindergartenkinder vor. Damit wird eine Idee, die in Kindergärten der Wiener Kinderfreunde bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich umgesetzt wird, auch für ein breites Publikum realisiert. Der Eintritt ist wie bei allen Veranstaltungen der Büchereien Wien kostenlos. Die Geschichtenzeit findet auch in anderen Zweigstellen der Büchereien Wien statt. Geschichten-Zeit auf Kirango, dem Kinderplaneten Hauptbücherei, 1070, Urban Loritz Platz 2a Am , 8. 4., , jeweils Uhr Tel.: 01/ Geschichten für Kinder in Meidling Bücherei Philadelphiabrücke, 1120, Meidlinger Hauptstraße 23 (Arcade Meidling) jeden Fr., Uhr, Tel.: 01/ Vorlesenachmittage Bücherei Liesing, 1230, Breitenfurter Str. 358 jeden Mi., bis Uhr Tel.: 01/ Bookini-Treff Bücherei Simmering, 1110, Gottschalkg. 10 Neues Programm ab April, zu erfragen unter Tel.: 01/

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15 KINDER Instrumenten-Memory Bildchen des Memoryspiels aus dem Montessori-Legespiel Musikinstrumente aus aller Welt, Autor: Wolfgang Schmidt, Firma WS-Montessori. Memory zusammengestellt von Christina Vondrasek, Pädagogin, Hort Goldmarkplatz. Die MitarbeiterInnen des Kindergartens Goldmarkplatz haben im Zuge eines Projektes, das sich mit Musik und Musikinstrumenten befasste (siehe Seite 7 dieses Heftes), mit den Kindern ein Instrumenten-Memory gemacht. Uns hat es so gut gefallen, das wir es für euch abdrucken wollen. 15

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17 FREIZEIT Der Kinohit für die ganze Familie Mädchen unter sich Mädchen haben oft Fragen, die sie unter sich besprechen wollen persönliche Probleme, vielleicht auch Intimes, Dinge jedenfalls, die man nicht in gemischter Gesellschaft diskutieren will, aber die doch auf der Seele lasten. Dazu gibt es das Mädchencafé bzw. das Mädchenzimmer, wie es im Freizeitzentrum friends genannt wird. Eine offene Tür nur für Mädchen! Rio ist das neueste 3-D-Kinoabenteuer von den Machern der weltweit erfolgreichen und beliebten Ice Age -Trilogie, das Ostern 2011 in die Kinos kommen wird. Schauplätze sind die pulsierende Großstadt Rio de Janeiro und der üppig bewachsene brasilianische Regenwald. Im Mittelpunkt der Komödie steht Blu, der glaubt, der letzte Vertreter einer seltenen Ara-Spezies zu sein. Als Blu herausfindet, dass es noch jemanden gibt und dass dieser Jemand eine Sie ist, entflieht er seinem bequemen Käfig in einer amerikanischen Kleinstadt Minnesotas in Richtung Rio. Liebe auf den ersten Blick kann man es nicht nennen, als der im Käfig aufgewachsene Blu, für den das Fliegen eine riesige Herausforderung ist, und die ungestüme, freiheitsliebende Jewel, die sich in der Luft zu Hause fühlt, unerwartet aufeinandertreffen. Gemeinsam begeben sie sich in das größte Abenteuer ihres Lebens. Auf ihrer Reise erfahren sie viel über Freundschaft, Liebe und Mut und entdecken die vielfältigen Wunder des Lebens. In Rio begegnet der Zuschauer einer bunten Mischung einzigartiger Charaktere, eingebettet in eine herzerwärmende Geschichte, die in einer farbenfrohen Umgebung spielt. Untermalt wird der Animationshit für die ganze Familie von heißen lateinamerikanischen Rhythmen, zeitgenössischer Musik und einer Prise brasilianischer Lebensfreude. RIO Ab 7. April 2011 im Kino. In Digital 3-D. Das Mädchencafé in Ottakring Hier gibt es zweimal wöchentlich ein vielfältiges Angebot natürlich nur für Mädchen! Sie können sich ungestört von Schule und familiären Verpflichtungen ausrasten, wichtige Dinge besprechen oder diskutieren. Themen, die sie interessieren, werden hier behandelt, Fragen können gestellt und sehr oft auch beantwortet werden. Hier gibt es auch Platz für Kreativität: Spiele spielen, werken, handarbeiten, kochen, tanzen, musizieren, verschiedene Stylings ausprobieren, das Internet nützen, Sport betreiben. Gemeinsame Ausflüge werden organisiert (Kino, Picknick, Ausstellung, Aktionstage etc.). Und wer eine Freundin sucht, kann sie hier sicherlich finden! Für Mädchen ab 9 Jahren Mädchencafé : 1160 Wien, Gaullachergasse 41 Di. und Do., bis Uhr friends speziell für Mädchen Das Mädchenzimmer der Kinderfreunde Leopoldstadt ist ein Teil des Freizeitzentrums friends. Gemeinsam mit den beiden Betreuerinnen entscheiden die Mädchen selbst, was hier passieren soll. Es wird gespielt, gekocht, Sport betrieben, gesungen und getanzt. Die gute Ausstattung mit einer kleinen Bühne, einer Küche und einer gemütlichen Sitzecke macht das friends so richtig heimelig. Besonderen Anklang finden die Laptops mit Internetanschluss sowie die Heimkinoausstattung. Schwerpunkte der letzten Mädchenrunden waren die Themen Tanz, Theater, Selbstverteidigung und Internet. Schau doch einfach mal vorbei das Team im friends freut sich auf deinen Besuch! Willkommen sind Mädchen zwischen 11 und 16 Jahren Das Mädchenzimmer findet jeden Mo. von bis Uhr im Kinder-, Jugendund Elternzentrum friends in 1020 Wien, Franz-Hochedlinger-Gasse 32, statt. Kontakte: Julia Stieber, Tel.: 0664/ , und Nadja Sabeva, Tel.: 0650/

18 FREIZEIT Für Kids mit Behinderung: Freizeit ohne Handicap zweimal monatlich Erfahrene und engagierte BetreuerInnen der Wiener Kinderfreunde ermöglichen Kindern mit Handicap erfüllte Freizeiterlebnisse unter Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse. Währenddessen nützen ihre Eltern einige freie Stunden oder tauschen einfach mit anderen Eltern Erfahrungen aus. Die Kinder haben die Möglichkeit, neue FreundInnen kennenzulernen und an einem abwechslungsreichen Freizeitangebot teilzunehmen. Treffpunkt ist im 3. Bezirk in der Lechnerstraße, von wo aus verschiedene Aktivitäten unternommen werden. Der Betreuungsschlüssel von 1:2 ist so abgestimmt, dass auf die individuellen Bedürfnisse jedes Kindes eingegangen werden kann und die Teilnahme an den Freizeitaktivitäten problemlos möglich ist. Die Kinder und Jugendlichen sollen die Möglichkeit bekommen, Neues zu erleben und soziale Kontakte zu knüpfen. Unser Ziel ist es, mit den Kindern spannende Nachmittage zu erleben, indem wir an gewissen Bereichen des Kultur- und Freizeitprogramms in Wien teilnehmen. Termine können telefonisch unter 01/ erfragt werden, ebenso kann auch die unbedingt erforderliche Anmeldung erfolgen. Info: Michaela Stab, Tel.: 01/ , Fax: 01/ BetreuerInnen gesucht! Die Wiener Kinderfreunde suchen für Feriencampwochen im Raum Österreich und Ferientage in Wien BetreuerInnen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung: StudentInnen der Pädagogik/Sonder- und Heilpädagogik, Psychologie und Medizin sowie StudentInnen von einschlägigen Fachhochschulen mit Erfahrung in der Arbeit mit behinderten Menschen. Die Betreuung umfasst Freizeitgestaltung ebenso wie pflegerische Tätigkeiten. Praktikumsplätze Außerdem bieten die Wiener Kinderfreunde bezahlte Praktikumsplätze bei Feriencampwochen und in der Ferientagesbetreuung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung an. Gesucht werden hierfür engagierte, motivierte und teamfähige PraktikantInnen, die Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung sammeln und gerne in einem jungen Team arbeiten möchten. Ferientagesbetreuung: 4. bis 29. Juli 2011 und 1. bis 26. August 2011 Mo. bis Fr., bis Uhr Sommercamps im Raum Österreich im August 5 bzw. 10 Tage durchgehend mit Übernachtung + 1 bis 2 Nachtdienste (Bereitschaft) Nähere Infos: Tel.: 01/ ; schriftliche Bewerbung (Lebenslauf mit Foto und kurzem Motivationsschreiben) bis spätestens 18. März 2011 per an: wien.kinderfreunde.at Offenlegung gemäß 25 Mediengesetz: Verleger und Herausgeber: Österreichische Kinderfreunde, Landesorganisation Wien, 1080 Wien, Albertgasse 23, Telefon 01/401 25, Geschäftsführer: Christian Morawek; Chefredaktion: Michaela Müller-Wenzel. Die Mitglieder des Vorstands in alphabetischer Reihenfolge: Bohmann Gertrude, Bohmann Peter, Büchler Wilhelmine (BR), Cabana Martin, Dohnal Marcus, Eckhardt Reinhold, Feistritzer Reinhard, Frysak Brigitte, Gmoser Edeltraut, Graßberger Erni, Grundei Friedrich, Hanke Erik, Hauft Ewald, Horak Karl, Kapuy Sandra, Lapp Mag. Christine, Lessmann Daniela, Morawek Christian, Nekula Kurt, Österreicher Silvia (BR), Prokop Franz, Schönhofer Ingrid, Schwarz Mag. Hans (Wi.prüfer), Urban Peter, Veleta Brigitte, Wutzlhofer Mag. Jürgen, Zabinsky Herbert. Blattlinie: Die Zeitschrift stellt sich die Aufgabe, aktuelle Informationen, insbesondere in Erziehungsfragen und Bildungsfragen, an die Wiener Familien weiterzugeben. 18

19 FREIZEIT Aktiv bei den Roten Falken: Für viele Kinder ein persönlicher Gewinn Kinder und Jugendliche haben zumeist sehr viel Spaß daran, außerhalb ihrer eigenen vier Wände mit Gleichaltrigen Freizeitstunden zu verbringen. Als die Roten Falken im Jahre 1925 gegründet wurden, ging es in erster Linie darum, die städtischen Arbeiterkinder, hungernd und notleidend, wie sie waren, hinaus in die frische Luft der Natur zu bringen, wo sie mit anderen Kindern spielen konnten. Heute mehr als 85 Jahre später leben wir zwar in einer anderen Welt. Kinder und Jugendliche aber haben immer noch Sehnsucht nach Erlebnissen, Spaß und Abenteuern, die ihnen oftmals nur in einer Kindergruppe geboten werden können. Die Roten Falken bieten solche Gruppenerlebnisse und laden junge Menschen zwischen sechs und 15 Jahren ein, einen Teil ihrer Freizeit in diesen Gruppen zu verbringen. Uns ist es vor allem auch ein wichtiges Anliegen, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu selbstbewussten und kritischen Persönlichkeiten zu begleiten, so Sandra Kapuy, Landesvorsitzende der Roten Falken in Wien. Partizipation wird bei uns großgeschrieben, sei es in der wöchentlichen Arbeit in den Gruppen, wo gemeinsam das Programm entschieden wird, oder für jene, die auch einen Teil ihrer Ferien mit uns verbringen in unserem Sommercamp in Döbriach am Millstätter See, wo die Roten Falken in der Kinderrepublik lernen, auf spielerische Weise Demokratie zu leben. Wir vermitteln Kindern positive gesellschaftliche Werte, so Sandra Kapuy weiter, gleichgültig aus welchem Land und aus welcher sozialen Schicht sie kommen. Alle sind bei uns willkommen. Wir treten massiv gegen Rassismus und jegliche Art von Diskriminierung, selbstverständlich auch gegen jede Form von Gewalt und Gewaltverherrlichung ein. Das merken die Kinder und Jugendlichen in unseren Gruppen, in denen alle Angebote gratis zur Verfügung stehen. Mich persönlich hat die Zeit bei den Roten Falken geprägt und zu einem mündigen, kritischen und weltoffenen Menschen gemacht, meint Sandra Kapuy. Hier findet ihr unsere Falkengruppen: Kinderfreunde-Zentrum Friends Franz-Hochedlinger-Gasse 32, 1020 Wien, Do., Uhr Spengergasse 27, 1050 Wien, Mo., Uhr Pfeilgasse 10 12, 1080 Wien, Mi., Uhr Ruckergasse 40, 1120 Wien, Do., Uhr Prochstraße (Ecke Rottstraße), Di., Uhr (wieder ab 1. März) Lorenz-Mandl-Gasse 27 29/3, 1160 Wien, Mo., Uhr (wieder ab 28. Februar) Großfeldsiedlung 21, 1210 Wien, Mo., Uhr Trillergasse 5, 1210 Wien, Do Uhr Kinzerplatz 10 11/1 (SPÖ Donaufeld), 1210 Wien, Fr., Uhr Donaufelder Straße 259, 1220 Wien, Do., Uhr (für 3- bis 5-Jährige) Anton-Baumgartner-Straße 44/A6/2, 1230 Wien, Di., Uhr Bücher statt Waffen Wie schon in der letzten Ausgabe von Kinder und Eltern berichtet, luden wir Kinder und Jugendliche dazu ein, im ganzen Monat Jänner in den Gruppen der Roten Falken Spielzeugwaffen oder gewaltverherrlichende Spiele gegen Kinder- und Jugendbuchklassiker einzutauschen. Die Aktion führte auch zu interessanten Diskussionen in den Gruppen, berichtet Sandra Kapuy, Landesvorsitzende der Roten Falken Wien. Sie zeigte uns, dass Kinder verstanden haben, worum es geht. Die Aktion dokumentiert nicht nur das klare Nein der Roten Falken und der Kinderfreunde zu Kriegsspielzeug. Sie ist auch ein Beitrag zur Lesekultur. Die Ergebnisse der letzten PISA-Studie zeigen, dass vor allem im Bereich Lesen großer Nachholbedarf besteht (siehe auch den Kommentar auf Seite 13). Den Roten Falken war es wichtig, hier ein deutliches Zeichen zu setzen! Auskünfte über die Roten Falken und ihre Gruppen unter Tel.: 01/ , per oder auf der Website 19

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