CHANCENOFFENSIVE spezial ZEIT IST GELD DER ZINSESZINS-EFFEKT

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1 CHANCENOFFENSIVE spezial ZEIT IST GELD DER ZINSESZINS-EFFEKT Erfahren Sie eines der wichtigsten Geheimnisse besonders großer Vermögen...

2 Unterschätzen Sie nicht, was der Faktor Zeit an der Börse für Sie tun kann... Unser Alltag hat sich in den letzten 10 Jahren sehr stark verändert. Der Faktor Zeit nimmt in vielerlei Hinsicht einen immer höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft ein. Das Leben ist in jeglicher Hinsicht schnelllebiger geworden. Dies macht sich auch an der Börse bemerkbar. Obwohl die Renditen für Spareinlagen mit bestenfalls rund 2,5 Prozent auf historische Tiefststände gefallen sind, so erwarten wir von unseren Börsengeschäften doch immer höhere Renditen in immer kürzen Zeitabständen. Doch was wir dabei vielfach übersehen, ist die ökonomische Tatsache, dass wir uns die immer höheren Erwartungen an unsere Rendite stets durch höhere Risiken erkaufen müssen. Dies führt im Endeffekt also nur dazu, dass der Markt immer höheren Schwankungen unterliegt. Wer sein Geld im Jahr 2007 in den DAX investiert hätte, hätte bis Mitte 2011 eine Durchschnittsrendite von -2,2 Prozent pro Jahr erwirtschaftet. Wer ein Jahr später, also im Jahr 2008 eingestiegen wäre, hätte bis zur Mitte dieses Jahres eine Durchschnittsrendite von +15,3 Prozent pro Jahr erwirtschaftet. So dicht liegen Erfolg und Misserfolg an der Börse, bei unseren derzeitigen Schwankungen, also zusammen! Ganz anders sieht es aus, wenn man über einen längeren Zeitraum als 5 Jahre in den DAX investiert war. In diesem Fall wäre es kaum mehr möglich gewesen, bis zur Mitte dieses Jahres eine negative Rendite zu erwirtschaften. Im schlechtesten Fall hätte man sich lediglich mit einer mageren Rendite von nur 0,5 Prozent pro Jahr zufrieden geben müssen. Wer mehr als 20 Jahre investiert war, hätte sich sogar in keinem Fall mit weniger als 6 Prozent begnügen müssen. Sie sehen also, dass der Faktor Zeit an der Börse eine nicht zu unterschätzende Größe ist, wenn man sich nur etwas mehr davon nimmt! Doch wie gewaltig der Einfluss der Zeit tatsächlich ist, wird Ihnen erst klar sein, wenn Sie sich zum ersten mal ganz bewusst mit dem Thema Zinseszins beschäftigt haben. Wie aus Zeit Geld wird Die gewaltigen Auswirkungen des Zinseszins-Effekts... Der Zinseszins-Effekt bedeutet nichts anderes, als dass Ihre Zinsen immer wieder reinvestiert werden und somit in den Folgejahren ebenfalls immer wieder mit verzinst werden. Legen Sie also Euro mit einer Verzinsung von 10 Prozent pro Jahr an, so erhalten Sie pro Jahr Euro Zinsen. Werden diese Zinsen jedoch dem zu verzinsenden Kapital wieder zugeführt, so erhalten Sie im zweiten Jahr bereits Euro Zinsen, da der zu verzinsende Betrag ja auf Euro angewachsen ist. In den ersten Jahren ist der Unterschied kaum spürbar, doch wenn man die Rechnung weiterführt, wird der gewaltige Unterschied schnell deutlich! Unterliegt die Verzinsung des Geldes dem Zinseszins-Effekt, so nimmt Ihr Vermögen nicht linear um Euro im Jahr zu, sondern exponentiell um einen Betrag, der von Jahr zu Jahr größer wird. Neben der jährlichen Rendite ist die Laufzeit Ihrer Anlagen hier also von einer ganz entscheidenden Bedeutung für das Endergebnis. 2

3 , , , , , , , , ,00 0, Die oben stehende Grafik zeigt eindrucksvoll, warum große Vermögen in der Regel nicht von heute auf morgen entstehen: Die rote Linie zeigt den Verlauf Ihrer Anlage bei einer einfachen Verzinsung der Ausgangssumme von Euro mit 10 Prozent pro Jahr. Nach 30 Jahren würden so rund Euro daraus. Die blaue Linie zeigt, was passiert, wenn auch die Zinsen immer wieder reinvestiert werden, der Zinseszins-Effekt also voll ausgenutzt wird. Nach 30 Jahren werden so aus Euro rund Euro. Das interessante dabei ist, dass dieser Effekt in den ersten 5 Jahren, wie Sie hier sehen können, kaum zu erkennen ist und sich erst im Laufe der Zeit komplett entfalten kann. Dies ist eine besonders große Gefahr im Hinblick darauf, dass sich die Aufmerksamkeit vieler Anleger derzeit zunehmend auf einen immer kürzer werdenden Anlagehorizont verlagert. Das Gedankenexperiment des Josephspfennigs... Wie gewaltig sich dieser Effekt auf lange Sicht hin auswirkt, zeigt ein besonders eindringliches und inzwischen bekanntes Gedankenexperiment: Richard Price, ein englischer Geistlicher und Ökonom, berechnete im Jahr 1772 die nur schwer vorstellbaren Beträge, welche sich rechnerisch durch den Zinseszins-Effekt über einen besonders langen Zeitraum ergeben würden. Dafür wählte er das hypothetische Beispiel eines Pennys, der zur Zeit von Christi Geburt angelegt wurde. So erklärte Price in diesem Gedankenexperiment, dass das Vermögen zunächst zwar sehr langsam anwachse, sich das Wachstum dann jedoch fortwährend beschleunige, bis es nach einiger Zeit so rasch anwüchse, dass es jeder Einbildung spotte. Ein Penny, angelegt bei der Geburt von Jesus Christus, mit einer Verzinsung von 5 Prozent, die den Zinseszins-Effekt berücksichtigt, wäre schon zur Zeit von Richard Price zu einem Vermögen herangewachsen, das etwa 150 mal der Erde aus purem Gold entsprechen würde. Zum Vergleich: Bei einfacher Verzinsung 3

4 wären aus dem Penny lediglich 7 Shilling und 4,5 Pence geworden. Albert Einstein und das 8. Weltwunder... Einer der größten Geister und Experten, die unsere Welt bisher zum Thema Zeit hervorgebracht hat, ist wohl Albert Einstein. Er beschäftigte sich jedoch gedanklich nicht nur mit der Zeit als physikalischer Größe, sondern auch mit der Bedeutung der Zeit für unser Geld. Neben Albert Einstein gab es noch andere große Geister, die von der Idee des Zinseszins sehr angetan waren. Benjamin Franklin lebte von 1706 bis 1790 und wurde in erster Linie bekannt, weil er zu den Gründervätern der Vereinigten Staaten von Amerika gehörte und maßgeblich am Entwurf der Unabhängigkeitserklärung beteiligt war. Er war jedoch nicht nur Staatsmann, sondern auch Drucker, Verleger, Naturwissenschaftler und Erfinder. So gilt er beispielsweise noch heute als der Erfinder des Blitzableiters. Geboren wurde Benjamin Franklin an der Ostküste der USA in Boston. Aus Dankbarkeit machte Franklin seiner geliebten Heimatstadt ein ganz besonderes und intelligentes Geschenk: Nach seinem Tod im Jahr 1790 hinterließ Benjamin Franklin der Stadt Boston Pfund, auf Zinseszins anzulegen für 100 Jahre, um mit dem Erlös Handelsschulen, Wasserleitungen, Existenzgründerhilfen und andere gute Dinge zu finanzieren. Der Rest sollte für weitere 100 Jahre angelegt werden. So wird ihm nachgesagt, dass der den Zinseszins-Effekt einmal als das 8. Weltwunder bezeichnete. Ob dies stimmt, oder dem Reich der Legenden zuzuordnen ist, lässt sich heute nicht mehr eindeutig feststellen. Überliefert ist jedoch folgendes Zitat von ihm: Die größte Erfindung des menschlichen Geistes? - Die Zinseszinsen! Wie Benjamin Franklin den Zinseszins-Effekt in der Praxis einsetzte... So manch einer mag das damals für eine 4

5 Spinnerei gehalten haben, doch die Stadt Boston freute sich im Jahr 1890 über eine erste Finanzspritze von US- Dollar. Im Jahr 1990, also 200 Jahre nach dem Ableben von Benjamin Franklin, konnten sich die Stadtväter dann schließlich sogar über die stolze Summe von rund 7 Mio. US-Dollar freuen. Der Plan von Benjamin Franklin, die Zeit für sich, beziehungsweise in diesem Fall für seine Heimatstadt Boston, arbeiten zu lassen, ist also voll aufgegangen! Wie Sie den Zinseszins für sich nutzen können... Wer den Zinseszins-Effekt für sich nutzen möchte, sollte zunächst einen Blick auf die dahinter liegende Formel werfen: K n = K 0 (1+ p/100) n K n = Endkapital K 0 = Anfangskapital p = Zinssatz in Prozent n = Anzahl der Zeiträume/Jahre Ein Beispiel: Wir möchten berechnen, wie hoch unser Vermögen ist, wenn wir Euro über einen Zeitraum von 50 Jahren mit einem Zinssatz von 10 Prozent anlegen. K 0 = Euro p = 10 Prozent n = 50 Jahre x (1+10/100) 50 = ,53 In unserem exemplarischen Beispiel ergibt sich bei einem Startkapital von Euro bei einer jährlichen Verzinsung von 10 Prozent nach 50 Jahren also die stolze Summe von ,53 Euro. Sie können den Effekt des Zinseszins nun also berechnen und wissen, welche Variablen dafür nötig sind: 1. Die Laufzeit Ihrer Anlage. 2. Das Geld, das Sie einsetzen. 3. Die Rendite, die Sie erwirtschaften. Wie hoch Ihr Startkapital ist oder mit welcher Laufzeit Sie planen, können Sie selbst am besten beurteilen. Doch in Bezug auf die Rendite, die Sie im Laufe der Zeit erwirtschaften können, möchte ich Ihnen noch ein paar Zahlen mit an die Hand geben. Das Deutsche Aktieninstitut berechnet jedes Jahr, welche Durchschnittsrendite man in den vergangen Jahren bei einer Anlage in den DAX erwirtschaftet hätte. In der aktuellen Studie, mit den Zahlen aus Mitte 2011, kommt das DAI zu folgenden Ergebnissen: Wer sein Geld von 2001 bis 2011, also 10 Jahre in den DAX investierte, kam 3,6 Prozent pro Jahr. Wer sein Geld von 1991 bis 2011, also 20 Jahre in den DAX investierte, kam 8,0 Prozent pro Jahr. Wer sein Geld von 1981 bis 2011, also 30 Jahre in den DAX investierte, kam 10,0 Prozent pro Jahr. Wer sein Geld von 1971 bis 2011, also 40 Jahre in den DAX investierte, kam 8,2 Prozent pro Jahr. Wer sein Geld von 1961 bis 2011, also 50 Jahre in den DAX investierte, kam 6,5 Prozent pro Jahr. 5

6 Mein Fazit... Die Zeit ist der wohl am meisten unterschätzte Faktor beim Handel an der Börse. Banken und Versicherungen wissen dies und nutzen es insbesondere aus, um die hohen Nebenkosten ihrer Produkte mit Hilfe entsprechend langer Laufzeiten zu verbergen. Mit Hilfe der Formel für die Berechnung des Zinseszins können Sie sich nun selbst ausrechnen, welche enormen Auswirkungen es hat, wenn Sie über einen langen Zeitraum hinweg eine kontinuierliche Rendite erwirtschaften können. Hierfür können Sie zunächst einfach eine Durchschnittsrendite des DAX zugrunde legen. Im Laufe dieser Woche werden Sie jedoch noch einige Möglichkeiten kennenlernen, um diese Rendite mit einfachen Mitteln deutlich zu verbessern. Mit hanseatischen Grüßen Hendrik Theis, Vorstand 6

7 DISCLAIMER Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen sind sorgfältig ausgewählten, öffentlich verfügbaren Quellen entnommen, die wir für glaubwürdig befinden. Wir garantieren in keinster Weise Korrektheit oder Vollständigkeit, und keine Aussage in dieser Publikation soll als Teil einer solchen Garantie gewertet werden. Etwaige Meinungen, die in dieser Veröffentlichung vertreten werden, repräsentieren die gegenwärtige Einschätzung der Autoren und reflektieren nicht unbedingt die Meinung der Hanseatic Brokerhouse Securities AG. Die Meinungen sind jederzeit unangekündigtwiderrufbar. Weder die Hanseatic Brokerhouse Securities AG noch ihr verbundene Unternehmen übernehmen die Verantwortung für Schäden oder Verluste, die aus der Nutzung dieses Dokuments oder seiner Inhalte entstehen. Wir warnen an dieser Stelle ausdrücklich davor, ohne hinreichende vorherige Aufklärung und Informationen Termingeschäfte zu tätigen. Bitte beachten Sie, dass jedes Börseninvestment mit Risiken verbunden ist und dass Kapitalanlagen in Futures, Optionen sowie Contracts for Difference aufgrund der hohen Risiken nur als Ergänzung zu Ihren konservativen Anlagen geeignet sind. Die Hanseatic Brokerhouse Securities AG unterliegt den Regularien der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). IMPRESSUM Anschrift Hanseatic Brokerhouse Securities AG Burchardstraße 8, Hamburg Telefon: Internet: Skype: hanseatic.brokerhouse Vorstand Pascal Warnecke Hendrik Theis Jan Hendrik Dörlitz Aufsichtsrat Yasin S. Qureshi (Vorsitzender) Christoph Janß Martin Oelrichs Registergericht Amtsgericht Hamburg Registernummer AG Hamburg HR B Steuernummer FA Hamburg-Mitte Steuernr. 48/728/

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