Materialsammlung zum Fest des heiligen Martin Teilen verbindet. mit den Nächsten, den Fernen und mit Gott

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Materialsammlung zum Fest des heiligen Martin 2014. Teilen verbindet. mit den Nächsten, den Fernen und mit Gott"

Transkript

1 Materialsammlung zum Fest des heiligen Martin 2014 Teilen verbindet mit den Nächsten, den Fernen und mit Gott Zusammengestellt von Gabriele Alten-Höhn Herausgegeben von der Citypastoral Bonn am Bonner Münster

2 Inhalt 1. Gedanken zum Thema Teilen verbindet 1.1. Teilen verbindet die Nächsten und die Fernen eine Utopie? 1.2. Teilen verbindet über die Gottes- und Nächstenliebe 1.3. Teilen verbindet Beispiele in unserer Zeit 1.4. Teilen verbindet Hilfe zur Selbsthilfe 2. Materialsammlung 2.1. Die Erzählung von der Mantelteilung und eine kurze Lebensbeschreibung zum Vorlesen 2.2. Teilen-verbindet ein Bild zum Ausmalen 2.3. Teilen-verbindet ein Puzzle 2.4. Schüler-Aktion: Martinswecken teilen Schüler-Aktion: ein Buch zum Teilen Schüler-Aktion: zur Deutung der Weltgerichtsrede und die 7 Werke der Barmherzigkeit 2.7. Arbeitsblatt Die 7 Werke der Barmherzigkeit 2.8. Martin und der Bettler. Ein Martinsspiel Die Mantelteilung und Kinderarmut. Ein modernes Martinsspiel Basteln: Martinslaterne Teilen verbindet Basteln: Die Mantel-Teilen-Laterne Wie es nach der Mantelteilung weiterging. Informationen zum Leben des heiligen Martin Bild und Gedicht zum Heiligen Martin Literatur 2

3 1. Gedanken zum Thema Teilen verbindet mit den Nächsten, den Fernen und mit Gott Als der 18-jährige Soldat Martin mitten im Winter des Jahres 334 seinen Soldatenmantel mit einem frierenden Bettler teilt, wird er von den Umstehenden ausgelacht. Das war in der Tat ein sehr ungewöhnlicher Anblick: ein Soldat des römischen Kaisers in einem zerschnittenen Offiziersgewand. Diese Mantelteilung hatte Folgen: Martin lässt sich taufen, lebt einfach und bescheiden mehr als 10 Jahre im Kloster, das er selbst gegründet hat. Er ist viel unterwegs, predigt, äußert sich mutig zu den Missständen seiner Zeit. Schließlich wird er Bischof von Tours, weil das Volk ihn will und seine Wahl durchsetzt. Er ist der einzige Heilige der katholischen Kirche, der nicht als Martyrer stirbt, sondern mit 81 Jahren geliebt und verehrt von den Menschen weit über sein Bistum hinaus. Mit Laternenumzügen, Martinsfeuer und Martinsbrezeln erinnern wir uns bis heute an den heiligen Martin. Seine Geschichte vom Teilen ist aber mehr als eine Brauchtumsfeier. Sie weist auf grundlegende Erfahrungen hin, wie Teilen Überleben ermöglicht, Leben verändert, Menschen miteinander und mit Gott verbindet. Einige Gedanken dazu können Sie im 1. Teil der Materialsammlung lesen. Im zweiten Teil finden Sie Arbeitsblätter, Schüler-Aktionen, darunter auch zwei Martinsspiele und zwei Anregungen für Martinslaternen. Wie wir auch heute miteinander teilen können, die Welt heller und freundlicher machen, das können wir hoffentlich wie jedes Jahr beim Martinszug am 10. November in der Bonner Innenstadt erleben Teilen verbindet die Nächsten und die Fernen eine Utopie? Das ist eine grundlegende wie bittere Erfahrung: Wir können die Menschen nicht retten. Wir können Leid und Elend, Sterben und Tod nicht beseitigen. Wie oft sind Lehrern und Lehrinnen im Schulalltag die Hände gebunden; Kindern kann nicht oder zu wenig geholfen werden. Benachteiligungen, soziale Unterschiede, Krankheiten, Schmerzen müssen von Kindern wie Erwachsenen, angenommen werden; keiner kann einem anderen die persönlichen Nöte abnehmen. Dass Leben ein Kampf ums Überleben sein kann, solche Erfahrungen machen auch Kinder und Jugendliche: Sie kämpfen um Anerkennung, um gute Leistungen, werden gemobbt, gedemütigt. Auf nationaler und internationaler Ebene zählen die Gewinnmaximierungen der Banken, Börsen, Unternehmen oftmals mehr als Arbeitsplätze und gerechte Löhne; in vielen Ländern haben korrupte Diktatoren die Macht. Die Kinder- und Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen und die Christliche Soziallehre räumen dem einzelnen Menschen und dem Gemeinwohl eines Staates einen höheren Stellenwert ein als den Profitinteressen der Unternehmen und vieler Länder. Für die Kirchen und Kirchlichen Hilfswerke ist eine zentrale Aufgabe, darauf hinzuweisen, dass die Ziele nicht nur Utopien sind, sondern in Angriff genommen werden müssen: Umfassende Gerechtigkeit, Frieden und der Anspruch auf ein gutes Leben. Für diese Ziele müssen alle Staaten und Menschen bereit sind, zu teilen und sich füreinander zu engagieren. Nur gemeinschaftliches Engagement konkret vor Ort und der Staaten kann bewirken, dass Arme und Reiche zu einer geschwisterlichen, gerechten Menschheit zusammenwachsen. So verbinden bei- 3

4 spielsweise die Kirchlichen Hilfswerke ihre Aufrufe zum Spenden regelmäßig mit dem Hinweis auf die notwendigen Veränderungen ungerechter Strukturen: Gesundheit, Bildung, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind nicht dem freien Spiel marktwirtschaftlicher Kräfte zu überlassen Teilen verbindet über die Gottes- und Nächstenliebe Als Lehrer und Lehrerin setzen auch Sie sich für eine der wichtigsten Grundlagen ein, wie Kinder und Jugendliche ein selbständiges und eigenverantwortliches Leben ermöglicht werden kann: Gesundheit und Bildung sind entscheidende Schlüssel dafür, wie die Schüler am Leben unserer Gesellschaft teilnehmen und die Gesellschaft mitgestalten können. Auch bei uns vor Ort gilt, gemeinschaftliches Engagement, miteinander teilen und einander helfen, ist die Grundlage jeder Gesellschaft. Teilen verbindet folgt der Botschaft Jesu, die ihren Grund in der Gottes- und Nächstenliebe hat. Du sollst den Herrn deinen Gott lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst den Nächsten lieben wie dich selbst. (Matthäus 22,37 und Lukas 10, 27) Keine Gottesliebe ohne Nächstenliebe. Die Martins-Geschichte von der Mantelteilung beruft sich auf die Weltgerichtsrede, wie sie im Matthäus-Evangelium 25,36 und 40 beschrieben wird: Ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben Was ihr einem meiner geringsten Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan. Wer teilt, verbindet sich mit dem Nächsten und mit Gott (zur Deutung der Weltgerichtsrede vgl. auch 2.6.) Teilen verbindet Beispiele in unserer Zeit Dass Teilen verbindet und darüber hinaus Kosten erspart, hat auch in unseren Großstädten ganz neue Spielräume eröffnet. Wir kennen Leihbüchereien, die Bücherschränke, aus denen wir uns ein Buch mitnehmen und selber ein Buch hineinstellen können. Vielleicht gehören Sie zu denen, die sich allein kein Auto kaufen wollen, sondern am Car-Sharing teilnehmen: Sie teilen sich ein Auto mit anderen. Dann haben Sie ein Auto, wenn Sie es wirklich brauchen. Wer eine Wohnung oder sogar ein Haus besitzt, kann sein Eigentum mit anderen teilen. Im Internet werden mittlerweile Zimmer in Privatwohnungen angeboten; in Berlin sollen es mehr als 6000 Betten in privaten Unterkünften sein. In New York heißt dieses Angebot Air Bed and Breakfast, also Luftmatratze und Frühstück als Hinweis für eine ganz einfache Unterkunft. Eine gute Seite des Internets ist die Erfahrung, dass das Teilen eine neue Bedeutung gewonnen hat. Der Gedanke ist nicht neu: Als die Jünger 5 Brote und 2 Fische mit allen Menschen geteilt haben, waren am Ende noch 12 Körbe voller Brot übrig. Wer teilt, bewirkt Wunder. 4

5 1.4. Teilen verbindet Hilfe zur Selbsthilfe Als Martin seinen Soldatenmantel mit dem Bettler teilte, war er noch kein Christ. Aber er hatte die entscheidenden vernünftigen Voraussetzungen dafür, wie ein Christ zu handeln: Er war achtsam, hat mit wachen Augen die Welt um sich herum wahrgenommen, war klug und hat mit offenen Händen das verschenkt, was er nicht unbedingt gebraucht hat. Hinschauen und Unheil sehen, nicht nur Gutes tun wollen, sondern auch vernünftig handeln. Martin war klug genug, dem Bettler nicht den ganzen Mantel zu geben; er wollte und musste sich selber schützen. Deshalb hat Martin nur geteilt. Er hat nicht den ganzen Mantel hergegeben. Damit hat er ein Zweifaches bedacht: Er hat zum einen den Bettler nicht mit einer großartigen Geste beschämt. Er hat ihm zum andern gezeigt, wie Hilfe zur Selbsthilfe möglich ist. Die beiden Mantelhälften haben beiden das Überleben gesichert: Teilen verbindet, weil es den Handlungsspielraum für Nehmende und Gebende erweitert. Der Bettler hat überlebt; Martin ist zum Christ und später Bischof geworden. Hilfe zur Selbsthilfe, das Lernen lernen, die Schüler mit ihren familiären Wurzeln wahrnehmen, akzeptieren und fördern, gesund essen, Krankheiten gemeinsam durchstehen, das sind die täglichen Herausforderungen, denen sich Lehrer stellen müssen. Das Beispiel Martins, kann Schule machen auch für die Kinder und Jugendlichen untereinander (vgl. die Schüler- Aktionen). Auch in unserer Gesellschaft stellt sich die Frage, wie und wem wir helfen müssen, damit alle sich auf Dauer selber helfen können. Die Vorbereitung des Martinsfestes kann eine Gelegenheit sein, mit den Schülern zu bedenken und zu erleben, wie Teilen mitten im Alltag verbinden kann. 2. Material für die Schule Die folgenden Informations- und Arbeitsblätter können Sie mit den Schülern und Schülerinnen bearbeiten und gestalten. Das kurze Martinsspiel kann gut in der Grundschule aufgeführt werden. Die Schüler-Aktionen sind besonders für die Sekundarstufe vorgesehen. 5

6 2.1. Die Erzählung von der Mantelteilung und eine kurze Lebensbeschreibung zum Vorlesen Der heilige Martin von Tours ist im Jahr 316 in Ungarn geboren. Sein Vater war dort römischer Offizier und ist nach der Geburt seines Sohnes nach Italien in die Stadt Pavia versetzt worden. Dort wuchs Martin auf. Schon mit 15 Jahren ist Martin Soldat geworden. Damals war es üblich, dass der Sohn eines Offiziers ebenfalls Soldat wurde. Martin trat bei einer römischen Reiterabteilung in Gallien ein. Es war im Jahr 334. Martin war Gardeoffizier und in Amiens in Frankreich stationiert. An einem kalten Winterabend ritt Martin auf die Stadt zu. Auf den Straßen lag dicker Schnee. Martin trieb sein Pferd an. Es war bitterkalt und er wollte schnell nach Hause, in die Kaserne kommen. Plötzlich scheut sein Pferd. Martin sieht etwas am Straßenrand liegen. Ist es ein Tier oder ein Mensch? Vorsichtig kommt Martin näher. Da hört er ein leises Stöhnen. Es ist ein Bettler, der nur spärlich mit Lumpen bekleidet ist. Der Mann wimmert und zittert vor Kälte. Martin zögert nicht lange und packt mit der einen Hand seinen großen Mantel, der um seine Schultern liegt. Er zieht mit der anderen Hand sein Schwert und schlitzt den Mantel am Rand ein. Mit beiden Händen reißt er den Soldatenmantel in zwei Teile. Dann reicht er die eine Hälfte dem Nimm die Hälfte meines Mantels! Martin legt sich die andere Hälfte des Mantels notdürftig selber um, treibt sein Pferd an und reitet davon, noch ehe der Bettler sich bedanken kann. In der folgenden Nacht erschien Martin im Traum Jesus Christus; er war mit dem halben Mantel bekleidet, den er dem Bettler gegeben hat. Jesus Christus sagte zu den Engeln, die ihn begleiten: Martin, der noch nicht getauft ist, hat mich bekleidet. Dieser Traum beeindruckte Martin so sehr, dass er sich taufen ließ. Im Jahre 356 kündigte Martin seinen Dienst beim Kaiser; er wollte nur noch Gott dienen. Martin wurde zum Priester geweiht und verkündete im ganzen Land das Evangelium von Jesus Christus; er lebte bescheiden und einfach in einer Klosterzelle. Das ganze Volk kannte und bewunderte Martin. Als sie einen neuen Bischof suchten, sollte Martin der neue Bischof werden. Aus Bescheidenheit wollte Martin nicht Bischof werden und versteckte sich in einem Gänsestall. Die Gänse aber schnatterten so aufgeregt und laut, so dass Martin entdeckt wurde. Martin wurde am 4. Juli 372 in Tours zum Bischof geweiht. Er wohnte auch als Bischof in dem Kloster an der Loire, das er selber gegründet hat. Geliebt und verehrt von den Menschen weit über sein Bistum hinaus starb Martin im hohen Alter von 81 Jahren. Nach H. Halbfas, Religionsunterricht in der Grundschule, Lehrerhandbuch 1, Düsseldorf 1983,

7 2.2. Teilen-verbindet ein Bild zum Ausmalen Aufgabe Male zuerst den roten Mantel, der Himmel und Erde, den Bettler und die Hand Gottes mit Martin verbindet. In H. Halbfas, Religionsbuch für das 1. Schuljahr. Arbeitsheft, Düsseldorf

8 2.3. Teilen verbindet - ein Puzzle. Teilen verbindet Material zum Martinsfest Wer hat nicht Angst, das herzugeben, was er hat? Manchmal fehlt uns das, was wir verschenkt haben. Wer teilt, bewirkt Veränderungen bei anderen Menschen und sich selber. Diese Kettenreaktion des Teilens ist wie ein Puzzle, bei dem sich ein Teil zum andern fügt und alle zusammen ein neues gemeinschaftliches Ganzes ergeben. Aufgabe Schreibe in die Puzzleteile, was Du teilen kannst; jeweils ein Stichwort auf ein Puzzleteil. Überlege, mit wem du teilen willst und füge jeweils Namen auf die Puzzleteile. Schneide die Puzzleteile aus und füge sie aneinander. Ist Dein Puzzle-Bild fertig? Beschreibe die Ränder deines Puzzles. Hast du Ideen, wie sich dein Puzzle fortführen lässt? 8

9 2.4. Schüler-Aktion: Martins-Wecken teilen Die Martinswecken am Martinstag erinnern daran, wie Martin an die Menschen dachte, die Hilfe benötigten. Im Mittelalter hat sich daraus der Brauch entwickelt, am Martinstag den Kindern Geschenke zu machen. Erst viel später wurden die Kinder am Nikolaustag und noch später zu Weihnachten beschenkt. An manchen Orten gab es am Martinstag einen ganzen Korb mit Nüssen, Äpfeln oder einen Korb mit Rüben, in die Geldmünzen gesteckt wurden. Teilen verbindet uns miteinander, wenn wir einen großen Martins-Wecken mit der Klasse teilen oder immer zu zweit einen kleineren Martins-Wecken teilen. Dann braucht jeder nur die Hälfte zu kaufen. Das Geld, das gespart wird, können die Schüler ausgeben für etwas, das sie besonders nötig haben. Sie können auch überlegen, welche Kinder in unserer Stadt besonders hilfsbedürftig sind und nicht am Martinszug teilnehmen. Das ersparte Geld kann an diese Kinder verschenkt werden. So wird der Martinswecken mit denen geteilt, die nicht am Martinszug teilgenommen haben. In manchen Gegenden des Rheinlandes gibt es das Martinssingen: Kinder sammeln und bitten um eine Gabe. Sie singen oder sprechen den Vers: Hier wohnt ein reicher Mann, der uns Vieles geben kann. Viel soll er geben, lange soll er leben. Selig soll er sterben, das Himmelreich erwerben. Lass uns nicht zu lange stehn, denn wir müssen weitergehen, weitergehn. Die Erwachsenen bedanken sich mit Süßigkeiten, Obst oder Geld. Wir bieten Ihnen an, statt Weckmänner für jedes Kind einen großen Weckmann für die ganze Klasse zu bestellen, der dann in der Klasse im Unterricht geteilt werden kann. 9

10 2.5. Schüler-Aktion: Ein Buch zum Teilen Wir kennen Erste-Hilfe-Kasten mit Pflaster, Salben, Verbänden, die helfen, wenn man sich verletzt hat. Wie könnte erste Hilfe aussehen, wenn man sich schlecht fühlt? Wie helfen wir einander, wenn einen irgendwas total nervt, man wütend oder traurig ist, Angst hat oder sich krank fühlt? Was würde den Schülern helfen, wenn sie Ärger in der Schule haben? Was könnten die Eltern brauchen, wenn sie müde von der Arbeit kommen oder schlecht gelaunt sind? Was würde die Schwester aufmuntern, wenn sie sich mit ihrer besten Freundin zerstritten hat? Wer die eigenen Gefühle zum Ausdruck bringt oder erfährt, wie sich andere über ihre Gefühle äußern, kann Trost finden und neue Möglichkeiten für sich selber entdecken. Ein Buch, in dem Schüler solche Erfahrungen aufschreiben und lesen, kann Hilfe zur Selbsthilfe werden. Auf je eine Seite des Buches zum Teilen könnt ihr folgende Sätze schreiben und vor allem auch eigene Ideen einsetzen: 1. Wenn ich mich einsam und allein fühle, hilft mir 2. Wenn ich wütend bin, hilft mir 3. Wenn ich etwas nicht verstehe, hilft mir 4. Wenn ich traurig bin, tröstet mich 5. Wenn ich krank bin, vermisse ich 6. Wenn ich mich langweile, versuche ich 7. Wenn ich etwas falsch gemacht habe, hoffe ich 8. Wenn ich unsicher bin und zweifle, dann Das Buch bleibt in der Klasse und ihr könnt versuchen, eure Erfahrungen mitzuteilen. Fragt einmal die Großeltern oder Urgroßeltern nach ihren Erfahrungen: Wann hat mit dir jemand geteilt? Wer hat mit dir geteilt? An welche Teilungsgeschichte erinnerst Du dich am besten? nach einer Idee der Misereor Fastenaktion

11 2.6. Schüler-Aktion: zur Deutung der 2.6. Weltgerichtsrede Matthäus 25,31-46 Die 7 Werke der Barmherzigkeit Im Traum wird Martin seine spontane Hilfsaktion gedeutet: Martin sieht Jesus mit dem halben Mantel zu den Engeln sagen: Martin, der noch nicht getauft ist, hat mich mit diesem Mantel bekleidet. Angesprochen wird hier auf das letzte Gleichnis Jesu in den sogenannten Reden über die Endzeit im Matthäus-Evangelium, Kapitel 24 und 25. In der sog. Weltgerichtsrede antwortet Jesus auf die Frage: Herr, wann haben wir dich nackt gesehen und dir Kleidung gegeben? - Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!. Das Gleichnis endet mit der Verurteilung derer, die sich nicht barmherzig gezeigt haben; sie werden zu den Böcken gezählt und die ewige Strafe erhalten. Die Bilder dieser Rede (Schafe und Böcke, ewiges Leben und ewige Strafe)sind geprägt von den apokalyptischen Vorstellungen der Zeit Jesu. Die jüdische Apokalyptik ist eine geistige Strömung, die in einer Zeit auftrat, als das Volk Israel in seiner Existenz bedroht war. In den Jahren v.chr. fielen syrische Truppen in Jerusalem ein und bauten den jüdischen Jahwe-Tempel in einen Zeus-Tempel um. Für die Thora-gläubigen Juden kam dies einer Entweihung und Schändung des Tempels gleich. Visionäre Offenbarungen (= Apokalyptik) sollte den frommen jüdischen Männern und Frauen Trost und Kraft zum Durchhalten geben. Die Metaphern dieser Gerichtserwartung finden sich in der Weltgerichtsrede Jesu wieder. Gleichzeitig grenzt sich Jesus deutlich von diesen Vorstellungen ab. Jesu Botschaft erzählt von einem Gott, der jetzt schon das Leben der Menschen durchdringen will: Wer einem Hungrigen zu essen gibt, teilt sein Brot und erfährt jetzt schon Gottes Heil. Jesus will das Leben der Menschen vor dem Tod verändern, so dass ein gerechteres, friedlicheres gemeinschaftlicheres Zusammenleben möglich wird. 1 Diesen Überlegungen folgend gebe ich die Weltgerichtsrede gekürzt wieder. Jesus sagte zu den Jüngern: Wer mir nachfolgt und das tut, was ich euch gesagt habe, wird für immer und ewig mit mir verbunden bleiben. Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen. Wenn ihr jetzt fragt: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir zu trinken gegeben? Und wann haben wir dich fremd und obdachlos gesehen und aufgenommen, oder nackt und dir Kleidung gegeben? Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Darauf sagte Jesus: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan. 1 Vgl. Kessler, H., Was kommt nach dem Tod, Kevelaer 2014,

12 Als die 7 Werke der Barmherzigkeit sind die Taten zusammen gefasst, die Jesus in der Weltgerichtsrede aufzählt. Wer das tut, was Jesus gesagt hat, verbindet Menschen miteinander und wird gleichzeitig mit Gott verbunden 2. Das sind die Werke der Barmherzigkeit: 1. Hungernde speisen 2. Dürstigen zu trinken geben 3. Nackte bekleiden. 4. Fremde aufnehmen 5. Kranke besuchen 6. Gefangene befreien 7. Tote begraben Aufgaben Sprecht darüber, ob Kinder, Jugendliche und Erwachsene heute ähnliche Sorgen und Ängste haben! Vergleicht die 7 Werke mit euren Schul- und Klassenregeln und hängt eine Liste der Werke der Barmherzigkeit in der Klasse auf! Tragt zunächst eigene Ideen in die Vorlage auf dem nächsten Arbeitsblatt ein. Hier sind Vorschläge, wie die 7 Werke der Barmherzigkeit im Schulalltag vorkommen können. Ergänzt, wenn euch diese Vorschläge passend erscheinen: 1. Wer hat kein Schulbrot dabei und ist hungrig? 2. Wer hat Durst und nichts zu trinken? 3. Wer ist krank und würde sich über eine SMS, einen Anruf oder einen Besuch freuen. 4. Wer ist nachmittags und abends allein? 5. Wer fühlt sich fremd in der Klasse und hat keine Freunde? 6. Wer friert und hat keine warme Kleidung? 7. Wer leidet, weil sich die Eltern getrennt haben? 2 Gotteslob

13 Aufgabe: 2.7. Arbeitsblatt Die 7 Werke der Gerechtigkeit Teilen verbindet Material zum Martinsfest Trage jeweils ein Werk der Barmherzigkeit, das für dich besonders wichtig ist, in eine Wolke ein. 13

14 Machen Sie Teilen konkret! Teilen mit Armen in unserer Stadt, die wie der Bettler am Stadttor von Amiens an unserem Weg sitzen. Wir weisen hin auf das Projekt zum Thema Armut und Wohnungslosigkeit Cool nur mit Kohle?! Das Projekt hat sich in verschiedenen Konstellationen bewährt. Schülerinnen und Schüler ab der 6. Klasse können sich unter fachlicher Anleitung mit dem Thema der Armut am Beispiel von Wohnungslosigkeit und Wohnungsnot im Rahmen des Unterrichtes oder auch in unserer Einrichtung beschäftigen. Das Ziel ist es, die Schüler und Schülerinnen zu informieren, zu sensibilisieren und eine Auseinandersetzung mit der Thematik zu fördern. Dies geschieht in Form von unterschiedlichen Methoden und ist abgestimmt auf die jeweiligen Anforderungen und Möglichkeiten. Detaillierte Informationen entnehmen Sie Kurzkonzept auf dem Materialstick Projekt Cool nur mit Kohle?! 14

15 2.8. Martin und der Bettler. Ein Martinsspiel Vorbereitung: Martin ist als Soldat verkleidet; der Bettler trägt dünne Kleidung. Hilfe! Hilfe! Wer schreit denn da? Hilfe! Hilfe! Was hast du denn? Mir ist so schrecklich kalt! Ich erfriere! Mir ist auch kalt! Du musst dich warm anziehen! Oder noch besser: Geh ach Hause und wärme dich auf. Das geht aber nicht. Ich habe kein Haus, keine Wohnung. Wo soll ich mich aufwärmen? Ich habe noch nicht einmal warme Kleider! Ich erfriere. Hilf mir doch! Hast du keine Familie? Hast du keine Freunde? Hast du niemanden, der dir hilft? Ich kenne dich nicht. (Bettler macht eine hilflose Geste.) Oder hast du kein Geld? Kannst du dir nicht etwas kaufen, warme Kleider? Ich habe gar nichts. Und ich bin auch noch so oft krank. Bitte hilf mir. Wie soll ich dir helfen? Ich bin unterwegs. Wir Soldaten dürfen kein Geld mitnehmen. Ja, das mag stimmen. Aber du bist gut dran. Du hast wenigstens deinen warmen Mantel. (Pause) Ja, du hast recht. Ich habe einen Mantel, einen warmen Mantel. - Und ich weiß jetzt, wie ich dir helfen kann. (Martin nimmt den Mantel in die Hand und teilt ihn mit seinem Schwert.) 15

16 2.9. Die Mantelteilung und Kinderarmut. Ein Spiel mit Martin, Bettler und Kind. Sprecher: Sprecher: Kind: Der heilige Martin wurde um das Jahr 316 im heutigen Ungarn geboren. Mit 15 Jahren wurde er Soldat im römischen Heer. Seine Kameraden mochten ihn, denn er war freundlich, geduldig und hilfsbereit. An einem eiskalten Winterabend war er unterwegs zu seinem Lager in der Stadt Amiens in Frankreich. Kaum jemand war bei dieser Kälte im Freien. Puh ist es heute kalt, der eigene Atem gefriert fast. Zum Glück bin ich bald in der Stadt. In meinem Lager bekomme ich noch ein warmes Essen und eine trockene Unterkunft. Er kam in die Nähe des Stadttors. Plötzlich bewegte sich etwas am Straßenrand. Was ist da los? Verzeiht, aber wir wissen gerade nicht weiter! Wir sind so mutlos, kannst Du uns helfen? Warum bist du überhaupt bei dieser Kälte mit Deinem Kind auf der Straße? Geht doch nach Hause. Wir sind gerade unterwegs und jetzt fällt es uns schwer weiter zu gehen. Mein Kind ist zu einem Geburtstag eingeladen, aber es traut sich nicht recht hin. Das gibt's doch nicht! (zu den zuschauenden Kindern) Ihr geht doch alle gerne zum Kindergeburtstag, oder? Eigentlich schon, aber da muss man doch etwas mitbringen. Und ich habe nichts! Du siehst es doch, ich habe nicht einmal einen warmen Mantel. Wie kann das sein? Wie konnte es denn so weit kommen? Zuerst habe ich meine Arbeit verloren, dann musste ich alle Ersparnisse aufbrauchen. Jetzt fehlt mir das Geld auch für mein Kind. Ich habe lange nach Arbeit gesucht, aber inzwischen habe ich aufgegeben. 16

17 Kind: Sprecher: Das kann ich gut verstehen und es macht mich wütend. Bei meinem Ritt durch dieses Land habe ich viel Armut gesehen, aber auch sehr großen Reichtum. Es darf nicht sein, dass manche Kinder kein Mittagessen bekommen. Ich habe sogar gehört, dass Kinder von ihren Freunden ausgeschlossen werden, da ihre Eltern weniger Geld als andere haben. Ist denn etwa das Geschenk das Wichtigste an einem Kindergeburtstag? (zum Bettler und zum Kind:) Aber wie kann ich Euch jetzt helfen? Alle bringen zum Kindergeburtstag etwas mit, nur ich habe nichts. Hast du nichts, was ich meinem Freund schenken kann? Hier habe ich meine Laterne, sie weist den Weg und kann Euch Licht und Wärme geben. Damit kann sie gerade in dieser kalten und dunklen Zeit sehr wertvoll sein. Vielleicht magst du sie an Deinen Freund weitergeben Die Wärme brauchen wir auf unserem Weg ganz dringend. Ja ich sehe, du zitterst. Gegen die Kälte habe ich selbst nur diesen einen warmen Mantel. Was soll ich tun? Ich werde ihn teilen, dazu ist mir dieses Schwert gerade recht. (teilt seinen Mantel, dann zum ) Nimm diesen Mantel, er wird euch wärmen. Du bist großzügig. Oft sind wir verzweifelt, dann ist es wichtig, dass es solche Leute gibt wie dich, die uns helfen, die uns wieder Mut machen. Dafür danken wir dir. In dieser Nacht träumte Martin von Jesus Christus. Jesus war mit der Hälfte des Mantels bekleidet, die Martin dem Bettler geschenkt hatte. Jesus sprach zu Du hast mir die Hälfte deines Mantels gegeben. Du kennst mich nicht und doch dienst du mir - denn es ist so: Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Was ihr ihm aber nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan". Nach diesem Traum wollte Martin mehr über Jesus und den christlichen Glauben erfahren. Martin wurde getauft. Nach einer Idee von kjg-medium, St.Jakobus Mannheim-Neckarau 17

18 2.10. Martinslaterne Teilen verbindet Die Martinslaternen könnten in diesem Jahr vom Teilen erzählen: Wer bittet in unserer Zeit um Hilfe? Sicher kennen die Schüler Hilfs-Projekte, aktuelle Berichte, die von der Not und der Armut der Menschen berichten. Die Schüler können zwei Seiten der Laterne mit Kindern bemalen, die wie der Bettler ihre Hand ausstrecken. Zwei Seiten der Laterne werden beschriftet mit den Namen der Länder oder Städte, in denen viele arme Menschen leben oder die Länder, aus denen in diesem Jahr viele Menschen flüchten mussten, um nicht getötet zu werden. Nach einer Idee von Hermine König, Das große Jahresbuch für Kinder, München 2001,

19 2.11. Mantel-Teilen-Laterne Bringt das Bild vergrößert auf schwarzen Karton, schneidet entlang der schwarzen Linien aus und hinterlegt die freien Flächen mit buntem, durchscheinendem Papier. Ihr könnt den Karton als Zylinder zusammenkleben dann müsst ihr rechts und links des Bildes reichlich Karton überstehen lassen oder es als eine Seite einer viereckigen Laterne nehmen. Ebenfalls ist es natürlich auch möglich, das Bild als einzelnes Fensterbild zu gestalten und auf hellem Untergrund in die Mitte zu legen oder es einfach auszumalen. Nach einer Vorlage in Familien- und Jugendgottesdienste 11/

20 2.12. Wie es nach der Mantelteilung weiterging. Informationen zum Leben des Heiligen Martin 1. Martin, der Kriegsdienstverweigerer Nachdem die Germanen erneut in Gallien eingefallen waren, zogen die Römer am Rhein ein Heer zusammen. In Worms kam es zu der entscheidenden Begegnung zwischen dem christlichen Gardeoffizier Martin und Kaiser Julian, der das Christentum ablehnte. Wie damals üblich rief der Kaiser vor dem Kampfeinsatz seine Soldaten einzeln zu sich, um ihnen eine Prämie zu übergeben. Als Martin aufgerufen wurde, nahm er diese Gelegenheit wahr, um seine Entlassung aus dem Militär zu erbitten. Als Christ wollte er nicht mit der Waffe kämpfen, deshalb wollte er auch keine Prämie annehmen. Martin sagte zum Kaiser: Bis heute habe ich dir als Soldat gedient; erlaube, dass ich in Zukunft für Gott streite. Deine Prämie möge annehmen, wer kämpfen will. Ich bin ein Soldat Christi. Mir ist es nicht erlaubt, mit der Waffe zu kämpfen." Der Kaiser herrschte Martin an: Aus Furcht vor der Schlacht verweigerst du den Dienst, aber nicht aus religiösen Gründen!" Martin erwiderte unerschrocken und bestimmt: Wenn man meine Haltung der Feigheit, nicht aber der Glaubenstreue zuschreibt, werde ich morgen unbewaffnet vor die Schlachtreihe treten, und im Namen des Herrn Jesus werde ich unter dem Schutz des Kreuzes, ohne Schild und Helm, sicher durch die Reihen der Feinde gehen." Der Kaiser ließ ihn gefangen nehmen, um ihn am folgenden Tag den Feinden gegenüber zu stellen. Ehe es dazu kam, sandten die Germanen eine Botschaft und ergaben sich dem Kaiser. Nach seiner Entlassung aus dem Militärdienst begab sich Martin nach Poitiers, um Schüler des dortigen Bischofs Hilarius zu werden. Er wollte sich zum Priester weihen lassen. Martin reiste viel, kam auch in seine Heimat. Dort hatte sich der Arianismus ausgebreitet, der das christliche Gottesverständnis ablehnte. Martins Missionsversuche scheiterten; seine Mutter konnte Martin für das Christentum gewinnen. Vor der Verfolgung durch die Arianer zog sich Martin als Einsiedler auf die Insel Gallinaria an der Riviera zurück. Bischof Hilarius, der in diesen bewegten Jahren ins Exil gehen musste, kehrte um 360 nach Poitiers zurück und bat Martin, ihn in seinem Bistum zu unterstützen. Im nahegelegenen Ligugé gründete Martin ein Kloster und nahm viele Männer auf, die mit ihm als einfache Mönche leben wollten. 2. Martin, der Bischof Als Ratgeber, Nothelfer und Asket wurde Martin schnell in der gesamten Touraine bekannt, obwohl er zurück gezogen und in einer einfachen Klosterzelle lebte. Als ein neuer Bischof für Tours gesucht wurde, wollten die Menschen Martin als ihren neuen Bischof haben. Martin wurde vom Klerus wegen seiner ungepflegten und unansehnlichen Erscheinung abgelehnt. Martin selber flüchtete und versuchte, der Wahl zu entgehen. Jüngere Quellen erzählen, Martin habe sich in einem Gänsestall vor den Menschen versteckt, sei aber durch das aufgeregte Ge- 20

21 schnatter der Gänse verraten worden. Gegen den Widerstand einiger Bischöfe setzte die Bevölkerung Martin als Bischof von Tours durch. Am 4. Juli 372 wurde Martin zum Bischof geweiht. Auch als Bischof lebte Martin bescheiden: Er wohnte in seiner Klosterzelle und verzichtete gerade als Bischof nicht auf Besinnung und Askese. Auf einem steilen Felsen über der Loire stiftete er das Kloster Marmoutier. Die Ausrichtung seines Klosters, Askese, kulturelles Engagement und eine den Menschen zugewandte Verkündigung, prägte für Jahrhunderte die abendländischen Klöster. Martins zahlreiche Missionsreisen führten ihn über seine eigene Diözese hinaus in das Gebiet der mittleren Loire (Chartres, Amboise, Levroux) und Paris. Er überzeugte mit seiner Lebensweise und seinen beeindruckenden, verständlichen Predigten. Ihm werden Wundertaten, Wunderheilungen nachgesagt und ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn. Martin verkörperte ein Ideal: der Mönch als Priester, Arzt und Nothelfer. So soll er sich persönlich dafür eingesetzt haben, den Menschen, die sich wegen geringer Vergehen zu verantworten hatten, schwere Strafen zu erlassen. In einem Fall soll er eine ganze Winternacht vor dem Tor einer Burg gekauert haben, um sich für Leben und Freiheit der Gefangenen einzusetzen. Im Rahmen seiner bischöflichen Tätigkeit traf er mit den Kaisern Valentinian I. und Maximus zusammen. Im Gegensatz zu anderen Bischöfen hatte Martin dem in Trier residierenden Kaiser Maximus die Reverenz verweigert, weil er nicht mit einem Mann an einem Tisch sitzen wollte, der durch Gewalt und Mord an die Macht gekommen war; Maximus hatte seinen Vorgänger Gratian ermordet. Martin protestierte gegen Todesurteile für Häretiker und gegen die Einmischung des Staates in kirchliche Angelegenheiten. Martin starb im Alter von 81 Jahren auf einer seiner Reisen am 8. November 397. Er wurde in Tours begraben. Nach seinem Tod ist sein Grab Pilgerstätte geworden, Kinder wurden auf den Namen Martin getauft, Kirchen nach ihm benannt. Frankreich wählte den heiligen Martin zum Schutzpatron des Landes. Nach M. Becker-Huberti, Der Heilige Martin. Leben, Legenden und Bräuche, Köln 2003 und H. Halbfas, Religionsunterricht in der Grundschule, Lehrerhandbuch 1, Düsseldorf 1983,

22 2.13. Bild und Gedicht zum Heiligen Martin Martin, Martin hör Teilen fällt uns schwer Martin, guter Mann Zünd ein Licht uns an Martin, sag uns klipp und klar Was ist gut und was ist wahr Martin, Bischof, heilger Mann Steck auch unsern Bischof an Martin, Martin hör Teilen fällt uns schwer Wilhelm Willms 3 3 H. Halbfas, Religionsbuch für das 1. Schuljahr, Düsseldorf 1997, 25 22

23 2.14. Literatur Die mit *gekennzeichneten Materialien sind auszuleihen in der Mediothek der Katholischen Schulpastoral, Gangolfstraße 14, Bonn Austen, G., Bihler, E., Micheel, M., Sankt Martin ist ein guter Mann. Werkbuch für Familie, Kindergarten und Schule, Limburg 2010 * Becker-Huberti, M., Der Heilige Martin. Leben, Legenden und Bräuche, Köln 2003 * homepage Manfred Becker-Huberti Halbfas, H., Religionsunterricht in der Grundschule, Lehrerhandbuch 1, Düsseldorf 1983 * Ders., Religionsbuch für das 1. Schuljahr, Düsseldorf 1997 * Ders., Religionsbuch für das 1. Schuljahr. Arbeitsheft, Düsseldorf 1999 * homepage Bonifatiuswerk Kindermissionswerk: St. Martin & Auguste Wenn viele teilen, werden alle satt * homepage Kindermissionswerk html Kessler, H., Was kommt nach dem Tod, Kevelaer 2014 kjg-medium, St.Jakobus Mannheim-Neckarau König, H., Das große Jahresbuch für Kinder, München 2001 Misereor Fastenaktion, Teilen verbindet, Aktions- und Sachheft 2005 Roth, C.G., Martin von Tours, Planegg 1992 Thull, M., Mein Buch vom Heiligen Martin, Augsburg 1991 Materialsammlung zum Fest des Hl. Martin Herausgegeben von der Citypastoral Bonn und der Kirchengemeinde St.Martin Gerhard-von-Are-Strasse Bonn Fotos und Illustrationen: Pfarrbriefservice.de; Bonner Münster/Norbert Bach, heiliger-martin.de/vorlagen. 23

Laternenumzüge. Martinigänse

Laternenumzüge. Martinigänse Laternenumzüge Am Martinstag feiert man den Abschluss des Erntejahres. Für die Armen war das eine Chance, einige Krümel vom reichgedeckten Tisch zu erbetteln. Aus diesem Umstand entwickelten sich vermutlich

Mehr

90 Jahre St. Martin Verein Dorthausen 1926

90 Jahre St. Martin Verein Dorthausen 1926 90 Jahre St. Martin Verein Dorthausen 1926 Am 20. November 1926 wurde der St.Martin Verein Dorthausen in der Gastwirtschaft Eckers heute Dorthausener Hof gegründet. Gewählt wurde damals Johann Eckers zum

Mehr

Martin von. Tours. Martin von. Tours. ZAUBERmini - Martin von Tours. ZAUBERmini - Martin von Tours. gelesen und bearbeitet von: am:

Martin von. Tours. Martin von. Tours. ZAUBERmini - Martin von Tours. ZAUBERmini - Martin von Tours. gelesen und bearbeitet von: am: Martin von Tours gelesen und bearbeitet von: am: Martin von Tours gelesen und bearbeitet von: am: Martin von Tours Der heute bei uns als ƒheiliger Martin" bekannte Martin von Tours wurde 316 oder 317 geboren

Mehr

Kleinkindergottesdienst zu St.Martin

Kleinkindergottesdienst zu St.Martin Kleinkindergottesdienst zu St.Martin 12.11.2003 Lied zum Einzug: Durch die Straßen... Begrüßung und Kreuzzeichen (Pastor) : In dieser Stunde sind wir hier zusammengekommen, um ein Fest zu feiern, das Fest

Mehr

5. Treffen 13.04.11 Kommunion. Liebe Schwestern und Brüder,

5. Treffen 13.04.11 Kommunion. Liebe Schwestern und Brüder, 5. Treffen 13.04.11 Kommunion Liebe Schwestern und Brüder, der Ritus der Eucharistie ist ein Weg der Wandlung. Nach dem großen Hochgebet, dem Wandlungsgebet in der letzten Woche geht es nun konkret darum,

Mehr

ERSTE LESUNG Jes 66, 10-14c

ERSTE LESUNG Jes 66, 10-14c ERSTE LESUNG Jes 66, 10-14c Wie ein Strom leite ich den Frieden zu ihr Lesung aus dem Buch Jesaja Freut euch mit Jerusalem! Jubelt in der Stadt, alle, die ihr sie liebt. Seid fröhlich mit ihr, alle, die

Mehr

Valentinstag Segnungsfeier für Paare

Valentinstag Segnungsfeier für Paare Valentinstag Segnungsfeier für Paare Einzug: Instrumental Einleitung Es ist Unglück sagt die Berechnung Es ist nichts als Schmerz sagt die Angst Es ist aussichtslos sagt die Einsicht Es ist was es ist

Mehr

Liebe Gemeinde ich nehme das letzte Wort dieser unglaublichen Geschichte auf. Der

Liebe Gemeinde ich nehme das letzte Wort dieser unglaublichen Geschichte auf. Der Predigt Gottesdienst in Bolheim 22.1.2012 Genesis G esis 50, 15-20 15 Die Brüder Josefs aber fürchteten sich, als ihr Vater gestorben war, und sprachen: Josef könnte uns gram sein und uns alle Bosheit

Mehr

FÜRBITTEN. 2. Guter Gott, schenke den Täuflingen Menschen die ihren Glauben stärken, für sie da sind und Verständnis für sie haben.

FÜRBITTEN. 2. Guter Gott, schenke den Täuflingen Menschen die ihren Glauben stärken, für sie da sind und Verständnis für sie haben. 1 FÜRBITTEN 1. Formular 1. Guter Gott, lass N.N. 1 und N.N. stets deine Liebe spüren und lass sie auch in schweren Zeiten immer wieder Hoffnung finden. 2. Guter Gott, schenke den Täuflingen Menschen die

Mehr

Immer auf Platz zwei!

Immer auf Platz zwei! Immer auf Platz zwei! Predigt am 02.09.2012 zu 1 Sam 18,1-4 Pfr. z.a. David Dengler Liebe Gemeinde, ich hab s Ihnen ja vorher bei der Begrüßung schon gezeigt: mein mitgebrachtes Hemd. Was könnt es mit

Mehr

8.Kommuniongruppenstunde Thema: Beichte

8.Kommuniongruppenstunde Thema: Beichte 8.Kommuniongruppenstunde Thema: Beichte Ziel der Stunde: Die Kinder erkennen den Wert der Beichte. Sie bereiten sich auf die Erstbeichte beim Pfarrer vor. Material: Spiegel in einer Schachtel Teppich,

Mehr

M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I

M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I 1. Station: Der Taufspruch Jedem Täufling wird bei der Taufe ein Taufspruch mit auf den Weg gegeben. Dabei handelt es sich um einen Vers aus der Bibel.

Mehr

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun!

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun! unseren Vorstellungen Angst. Ich liebe, was ist: Ich liebe Krankheit und Gesundheit, Kommen und Gehen, Leben und Tod. Für mich sind Leben und Tod gleich. Die Wirklichkeit ist gut. Deshalb muss auch der

Mehr

Unterrichtsentwürfe zum Fest des heiligen Martin Teilen verbindet. mit den Nächsten, den Fernen und mit Gott

Unterrichtsentwürfe zum Fest des heiligen Martin Teilen verbindet. mit den Nächsten, den Fernen und mit Gott Unterrichtsentwürfe zum Fest des heiligen Martin 2016 Teilen verbindet mit den Nächsten, den Fernen und mit Gott Zusammengestellt von Sebastian Stiewe Herausgegeben von der Citypastoral Bonn am Bonner

Mehr

Gottesdienst zum St. Martinsfest mit kleinem Rollenspiel

Gottesdienst zum St. Martinsfest mit kleinem Rollenspiel Kategorie Stichwort Titel Inhaltsangabe Verfasser email Einmal im Monat St. Martin Martinstag Gottesdienst zum St. Martinsfest mit kleinem Rollenspiel Daniela Berger HS-WRS-Lauchringen@t-online.de Lied

Mehr

Wasser heißt: Leben Familiengottesdienst über die Bedeutung des Wassers

Wasser heißt: Leben Familiengottesdienst über die Bedeutung des Wassers Kategorie Stichwort Titel Inhaltsangabe Verfasser email Gottesdienst Symbole Wasser heißt: Leben Familiengottesdienst über die Bedeutung des Wassers A. Quinker a.quinker10@gmx.de Eingangslied: Mein Hirt

Mehr

Also: Wie es uns geht, das hat nichts mit dem zu tun, ob wir an Gott glauben.

Also: Wie es uns geht, das hat nichts mit dem zu tun, ob wir an Gott glauben. Liebe Schwestern und Brüder, Ich möchte mit Ihnen über die Jahreslosung dieses Jahres nachdenken. Auch wenn schon fast 3 Wochen im Jahr vergangen sind, auch wenn das Jahr nicht mehr wirklich neu ist, auch

Mehr

ERSTE LESUNG Sach 9, 9-10 SIEHE, DEIN KÖNIG KOMMT ZU DIR; ER IST DEMÜTIG

ERSTE LESUNG Sach 9, 9-10 SIEHE, DEIN KÖNIG KOMMT ZU DIR; ER IST DEMÜTIG ERSTE LESUNG Sach 9, 9-10 SIEHE, DEIN KÖNIG KOMMT ZU DIR; ER IST DEMÜTIG Lesung aus dem Buch Sacharja So spricht der Herr: Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt

Mehr

Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe, Ehre! Und Friede auf Erden (3 mal), Friede den Menschen, die Gott lieben.

Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe, Ehre! Und Friede auf Erden (3 mal), Friede den Menschen, die Gott lieben. 01 Instrumentalstück 02 Dank dem Herrn Eingangslied Und ihm danken tausend Mal für alles, was er mir gab. Für die Kinder, die mein Herz erfüllen. danke, Herr, für das Leben und deine ganze Schöpfung. für

Mehr

In das LEBEN gehen. Kreuzweg der Bewohner von Haus Kilian / Schermbeck

In das LEBEN gehen. Kreuzweg der Bewohner von Haus Kilian / Schermbeck In das LEBEN gehen Kreuzweg der Bewohner von Haus Kilian / Schermbeck In das LEBEN gehen Im Haus Kilian in Schermbeck wohnen Menschen mit einer geistigen Behinderung. Birgit Förster leitet das Haus. Einige

Mehr

Einfach mal raus- kommen! Wortgottesdienst zum Schuljahresende (Hauptschule)

Einfach mal raus- kommen! Wortgottesdienst zum Schuljahresende (Hauptschule) 1. Lied: Einfach mal raus- kommen! Wortgottesdienst zum Schuljahresende (Hauptschule) Einfügen: Bild Ich will hier raus! von Keith Haring, DKV Materialbrief Folien 1/ 04 Komm herein und nimm dir Zeit für

Mehr

Jesus kommt zur Welt

Jesus kommt zur Welt Jesus kommt zur Welt In Nazaret, einem kleinen Ort im Land Israel, wohnte eine junge Frau mit Namen Maria. Sie war verlobt mit einem Mann, der Josef hieß. Josef stammte aus der Familie von König David,

Mehr

M9 Warum feiern wir Sankt Martin?

M9 Warum feiern wir Sankt Martin? M9 Warum feiern wir Sankt Martin? Die Tatsache, dass wir noch heute das Martinsfest feiern, verdanken wir einem Mann mit Namen Sulpicius Severus. Er war von dem Lebensweg Martin von Tours so begeistert,

Mehr

Ich finde, gut gekleidete Leute sagen etwas aus über sich selbst. Und sie sind hübsch anzusehen. Kleider machen Leute.

Ich finde, gut gekleidete Leute sagen etwas aus über sich selbst. Und sie sind hübsch anzusehen. Kleider machen Leute. 24.04.2016 11:45 Uhr Tiefgängergottesdienst Gnade sei.. Liebe Tigo-Gemeinde, wenn ich die Konfirmanden bei der Konfirmation sehe, dann bin ich oft erfreut, wie schick sie aussehen. Sie wirken erwachsener,

Mehr

Mt 25,31-46. Leichte Sprache

Mt 25,31-46. Leichte Sprache Mt 25,31-46 Leichte Sprache Jesus hat seine Jünger sehr lieb. Jesus hat alle Menschen sehr lieb. Jesus hat vor allem die Menschen lieb, die Hunger haben. Oder Durst. Oder krank sind. Oder frieren. Oder

Mehr

Leseprobe. Ursula Harper Heiliger Martin Liederheft zum Martinstag. Mehr Informationen finden Sie unter st-benno.de

Leseprobe. Ursula Harper Heiliger Martin Liederheft zum Martinstag. Mehr Informationen finden Sie unter st-benno.de Leseprobe Ursula Harper Heiliger Martin Liederheft zum Martinstag 48 Seiten, 20,5 x 13 cm, Rückstichbroschur, zahlreiche farbige Abbildungen ISBN 9783746241876 Mehr Informationen finden Sie unter st-benno.de

Mehr

Musterbriefe für die Caritas-Sammlung 2015 Hier und jetzt helfen

Musterbriefe für die Caritas-Sammlung 2015 Hier und jetzt helfen Musterbriefe für die Caritas-Sammlung 2015 Hier und jetzt helfen In jeder Kirchengemeinde und Seelsorgeeinheit ist der Stil verschieden; jeder Autor hat seine eigene Schreibe. Hier finden Sie Briefvorschläge

Mehr

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1)

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Name: Datum: Was passt? Markieren Sie! (z.b.: 1 = d) heisst) 1 Wie du? a) bin b) bist c) heissen d) heisst Mein Name Sabine. a) bin b) hat c) heisst d) ist Und kommst

Mehr

Familiengottesdienst am Thema: Heilige seid wachsam

Familiengottesdienst am Thema: Heilige seid wachsam Familiengottesdienst am 08.11.2008 Thema: Heilige seid wachsam Einzug: Orgel Lied Nr. 37 Erde singe, dass es klinge Str. 1-2 Begrüßung: Pfr. König Kyrie: Gott ist immer bei uns. Doch manchmal brauchen

Mehr

St. Martin. Gottesdienstentwurf. Schulgottesdienst zur Aktion Meins wird Deins Zielgruppe: Sekundarstufe. Gottesdienstentwurf Sekundarstufe

St. Martin. Gottesdienstentwurf. Schulgottesdienst zur Aktion Meins wird Deins Zielgruppe: Sekundarstufe. Gottesdienstentwurf Sekundarstufe Schulgottesdienst zur Aktion Meins wird Deins Zielgruppe: Sekundarstufe vorschläge: Nr. 15 Jetzt ist die Zeit Nr. 19 Die Sache Jesu Nr. 25 Wo zwei oder drei Nr. 26 Eingeladen zum Fest des Glaubens Nr.

Mehr

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter?

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Für Kinder ab 9 Jahren Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea

Mehr

Die schönsten. Segenswünsche. im Lebenskreis

Die schönsten. Segenswünsche. im Lebenskreis Die schönsten Segenswünsche im Lebenskreis Inhaltsverzeichnis Segen 7 Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie;

Mehr

Deine Kinder Lars & Laura

Deine Kinder Lars & Laura Bitte Hör auf! Deine Kinder Lars & Laura Dieses Buch gehört: Dieses Buch ist von: DHS Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. Westring 2, 59065 Hamm Tel. 02381/9015-0 Fax: 02381/9015-30 e-mail: info@dhs.de

Mehr

Das Sankt-Martin-Spiel

Das Sankt-Martin-Spiel Das Sankt--Spiel von Eva Schultze PERSONEN Fünf Soldaten Drei Frauen Wirtin Drei Ritter Mehrere Engel Chor 1 Chor Es dunkelt schon, der Wind, der weht kein Sternlein an dem Himmel steht. Sankt, leuchte

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Mit Gott rechnen. 3. Ausgeben. 3. Ausgeben. Einzelübung. Mammons Trick der Konsumtempel. Was war Dein bisher schönster Lustkauf?

Mit Gott rechnen. 3. Ausgeben. 3. Ausgeben. Einzelübung. Mammons Trick der Konsumtempel. Was war Dein bisher schönster Lustkauf? Einzelübung Was war Dein bisher schönster Lustkauf? Mammons Trick der Konsumtempel 1 Ein weiser Verbraucher Ein weiser Verbraucher ist jemand, der die Früchte seiner Arbeit genießen kann, ohne dem Materialismus

Mehr

Das Problem mit der Heilsgewissheit

Das Problem mit der Heilsgewissheit Einleitung Das Problem mit der Heilsgewissheit Heilsgewissheit: Gewissheit, dass ich in den Himmel komme. Kann man das wissen? Was sagt die Bibel dazu? Bibelseminar Prof. Dr. Jacob Thiessen www.sthbasel.ch

Mehr

Aufgabe 2 Σχημάτιςε τον ενικό die Tasche - die Taschen. 1. die Schulen 2. die Schüler 3. die Zimmer 4. die Länder 5. die Männer

Aufgabe 2 Σχημάτιςε τον ενικό die Tasche - die Taschen. 1. die Schulen 2. die Schüler 3. die Zimmer 4. die Länder 5. die Männer Aufgabe 1 Πωσ λζγεται η γλώςςα 1. Man kommt aus Korea und spricht 2. Man kommt aus Bulgarien und spricht 3. Man kommt aus Albanien und spricht 4. Man kommt aus China und spricht 5. Man kommt aus Norwegen

Mehr

Predigt für einen Sonntag in der Trinitatiszeit (20.)

Predigt für einen Sonntag in der Trinitatiszeit (20.) Predigt für einen Sonntag in der Trinitatiszeit (20.) Kanzelgruß: Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. ::egngemeg.. nngm

Mehr

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung?

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung? Für Jugendliche ab 12 Jahren Was ist eine Kindesanhörung? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Büchler und Dr.

Mehr

Die. Ostergeschichte. Nacherzählt von Dörte Beutler Illustriert von Marc-Alexander Schulze

Die. Ostergeschichte. Nacherzählt von Dörte Beutler Illustriert von Marc-Alexander Schulze Die Ostergeschichte Nacherzählt von Dörte Beutler Illustriert von Marc-Alexander Schulze Vor langer Zeit zog Jesus durch das Heilige Land. Er wanderte von Ort zu Ort und erzählte von Gott. Zwölf Jünger

Mehr

Nina. 2. Ninas Mutter lebt nicht mit Nina und der Familie zusammen. Warum könnte das so sein? Vermute. Vielleicht ist sie. Möglicherweise.

Nina. 2. Ninas Mutter lebt nicht mit Nina und der Familie zusammen. Warum könnte das so sein? Vermute. Vielleicht ist sie. Möglicherweise. Seite 1 von 6 1. Hier siehst du Bilder von Nina und den Personen, mit denen Nina zusammenwohnt. Schau dir die Szene an und versuche, die Zitate im Kasten den Bildern zuzuordnen. Zu jedem Bild gehören zwei

Mehr

Meine Füße sind der Rollstuhl M 2

Meine Füße sind der Rollstuhl M 2 Meine Füße sind der Rollstuhl M 2 Margit wird jeden Morgen um sieben Uhr wach. Sie sitzt müde im Bett und beginnt sich allein anzuziehen. Das ist schwer für sie. Sie braucht dafür sehr lange Zeit. Dann

Mehr

Das Weihnachtswunder

Das Weihnachtswunder Das Weihnachtswunder Ich hasse Schnee, ich hasse Winter und am meisten hasse ich die Weihnachtszeit! Mit diesen Worten läuft der alte Herr Propper jeden Tag in der Weihnachtszeit die Strasse hinauf. Als

Mehr

Jahreslosungen seit 1930

Jahreslosungen seit 1930 Jahreslosungen seit 1930 Jahr Textstelle Wortlaut Hauptlesung 1930 Röm 1,16 Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht 1931 Mt 6,10 Dein Reich komme 1932 Ps 98,1 Singet dem Herr ein neues Lied,

Mehr

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung-

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung- Code: N03 Geschlecht: 8 Frauen Institution: FZ Waldemarstraße, Deutschkurs von Sandra Datum: 01.06.2010, 9:00Uhr bis 12:15Uhr -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch Mimis Eltern trennen sich... Eltern auch Diese Broschüre sowie die Illustrationen wurden im Rahmen einer Projektarbeit von Franziska Johann - Studentin B.A. Soziale Arbeit, KatHO NRW erstellt. Nachdruck

Mehr

Dass aus mir doch noch was wird Jaqueline M. im Gespräch mit Nadine M.

Dass aus mir doch noch was wird Jaqueline M. im Gespräch mit Nadine M. Dass aus mir doch noch was wird Jaqueline M. im Gespräch mit Nadine M. Jaqueline M. und Nadine M. besuchen das Berufskolleg im Bildungspark Essen. Beide lassen sich zur Sozialassistentin ausbilden. Die

Mehr

Ein gutes Beispiel! Nehemia 5+6. 20 : 80 Prinzip

Ein gutes Beispiel! Nehemia 5+6. 20 : 80 Prinzip Ein gutes Beispiel! Nehemia 5+6 20 : 80 Prinzip Nehemia 5, 1-13 1 Nach einiger Zeit kamen jüdische Männer und Frauen zu mir und beschwerten sich über Leute aus ihrem eigenen Volk. 2 Die einen klagten:

Mehr

Bibel für Kinder zeigt: Geschichte 36 von 60.

Bibel für Kinder zeigt: Geschichte 36 von 60. Bibel für Kinder zeigt: Die Geburt Jesu Text: Edward Hughes Illustration: M. Maillot Übersetzung: Siegfried Grafe Adaption: E. Frischbutter und Sarah S. Deutsch Geschichte 36 von 60 www.m1914.org Bible

Mehr

Wir produzieren ein Hörspiel Die Legende von Sankt Martin

Wir produzieren ein Hörspiel Die Legende von Sankt Martin Wir produzieren ein Hörspiel Die Legende von Sankt Martin Am 11. November ist der Gedenktag von Sankt Martin. Martin lebte vor über 1600 Jahren und war wegen seiner Wohltätigkeit überall bekannt. Als der

Mehr

Das bringt nichts. Trotzdem. Mach doch, was du willst. Mach ich auch. Wo sind die drei eigentlich hin gefahren? Emmett will sich neue PS3-Spiele

Das bringt nichts. Trotzdem. Mach doch, was du willst. Mach ich auch. Wo sind die drei eigentlich hin gefahren? Emmett will sich neue PS3-Spiele Etwas Schreckliches Alice und Bella saßen in der Küche und Bella aß ihr Frühstück. Du wohnst hier jetzt schon zwei Wochen Bella., fing Alice plötzlich an. Na und? Und ich sehe immer nur, dass du neben

Mehr

Sankt Martin. Unterrichtsidee 1 Martinsbrauch erklären. Unterrichtsidee 2 Laterne basteln. Unterrichtsidee 3 Bratäpfel. Und wie geht es weiter?

Sankt Martin. Unterrichtsidee 1 Martinsbrauch erklären. Unterrichtsidee 2 Laterne basteln. Unterrichtsidee 3 Bratäpfel. Und wie geht es weiter? Sankt Martin Am Martinstag, am 11. November, erstrahlen in zahlreichen Dörfern und Städten die Lichter von selbstgebastelten Laternen oder geschnitzten Rüben. Bei den meisten Kindern ist der Laternenumzug

Mehr

HGM Hubert Grass Ministries

HGM Hubert Grass Ministries HGM Hubert Grass Ministries Partnerletter 2/12 Die Kraft Gottes vermag alles. Wir leben mit einem großen und allmächtigen Gott, der allezeit bei uns ist. Seine Liebe und Kraft werden in uns wirksam, wenn

Mehr

Bibel für Kinder. zeigt: Die Geburt Jesu

Bibel für Kinder. zeigt: Die Geburt Jesu Bibel für Kinder zeigt: Die Geburt Jesu Text: Edward Hughes Illustration: M. Maillot Adaption: E. Frischbutter und Sarah S. Übersetzung: Siegfried Grafe Produktion: Bible for Children www.m1914.org BFC

Mehr

Gott in drei Beziehungen

Gott in drei Beziehungen Gott in drei Beziehungen Predigt zum Dreifaltigkeitsfest 2011 Jeder von uns hat im Alltag ganz unterschiedliche Rollen zu erfüllen. Die Frauen mögen entschuldigen: Ich spiele die Sache für die Männer durch

Mehr

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen.

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen. Liebe Gemeinde, Habt ihr Angst? Wann haben wir Angst? Wovor haben wir Angst? Vergangenen Mittwoch war ich beim

Mehr

Er steht für Versöhnung ein Ein PLO-Scharfschütze wird Gottes Visitenkarte. Datum: 17.05.2004, Autor: Daniel Gerber, Quelle: Livenet.

Er steht für Versöhnung ein Ein PLO-Scharfschütze wird Gottes Visitenkarte. Datum: 17.05.2004, Autor: Daniel Gerber, Quelle: Livenet. Er steht für Versöhnung ein Ein PLO-Scharfschütze wird Gottes Visitenkarte Datum: 17.05.2004, Autor: Daniel Gerber, Quelle: Livenet.ch Thema der Predigt: Die Visitenkarte Gottes Siebenfaches Vorstellen

Mehr

ERSTE LESUNG Jes 22, 19-23

ERSTE LESUNG Jes 22, 19-23 ERSTE LESUNG Jes 22, 19-23 Ich lege ihm den Schlüssel des Hauses David auf die Schulter Lesung aus dem Buch Jesaja So spricht der Herr zu Schebna, dem Tempelvorsteher: Ich verjage dich aus deinem Amt,

Mehr

Jeder Mensch zählt! Rollen:

Jeder Mensch zählt! Rollen: Jeder Mensch zählt! Rollen: Leser/in der Weihnachtsgeschichte - Augustus Quirinius Herold/Soldat Steuerzähler Frau 1 Frau 2 Mann 1 Jakob Wirtin 1 Wirtin 2 Wirtin Martha Hirten/innen: H 1 H 2 H 3 H 4 H

Mehr

GOTTESDIENST vor den Sommerferien in leichter Sprache

GOTTESDIENST vor den Sommerferien in leichter Sprache GOTTESDIENST vor den Sommerferien in leichter Sprache Begrüßung Lied: Daniel Kallauch in Einfach Spitze ; 150 Knallersongs für Kinder; Seite 14 Das Singen mit begleitenden Gesten ist gut möglich Eingangsvotum

Mehr

Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe.

Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe. Ich lese aus dem ersten Johannesbrief 4, 7-12 Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebt, der kennt

Mehr

Barmherzigkeit zum Frühstück

Barmherzigkeit zum Frühstück Barmherzigkeit zum Frühstück Ich gebe heute einem Hungrigen zu essen. Ich backe jemandem einen Kuchen, ich spende für hungrige Menschen, ich bereite das Abendessen für die ganze Familie zu oder... Ich

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

DEINE LIEBEVOLLE BEZIEHUNG ANNEHMEN

DEINE LIEBEVOLLE BEZIEHUNG ANNEHMEN DEINE LIEBEVOLLE BEZIEHUNG ANNEHMEN TELESEMINAR MIT LEA HAMANN LERNMATERIAL FÜR TEILNEHMER Hallo ihr Lieben, das Thema Beziehungen ist für uns alle ein Bereich, der sehr viel Heilung braucht. Lange Zeit

Mehr

Bibelübersetzung - weshalb, wie, wozu

Bibelübersetzung - weshalb, wie, wozu Bibelübersetzung - weshalb, wie, wozu Inhalt: Gegenstandslektion, Geschichte, Übersetzungsübung, Info, Basteln Ziele: Die Kinder wissen, weshalb Bibelübersetzung nötig ist. Die Kinder erleben, wie unterschiedlich

Mehr

So ich glaub, das war s. Heut kommt keiner mehr. Es ist ja auch schon dunkel. Da ist bestimmt niemand mehr unterwegs.

So ich glaub, das war s. Heut kommt keiner mehr. Es ist ja auch schon dunkel. Da ist bestimmt niemand mehr unterwegs. Kategorie Stichwort Titel Inhaltsangabe Verfasser email Einmal im Monat Krippenspiel Der von Bethlehem Rollenspiel zur Weihnachtsgeschichte Doris und Tobias Brock doris.tobias.brock@t-online.de Der Kaiser

Mehr

START ENDE. Ingrid Lorenz

START ENDE. Ingrid Lorenz START ENDE Ingrid Lorenz SPIELANLEITUNG: So spielst du richtig! Wer einen Sechser würfelt, beginnt. Kommst du auf ein rotes Feld, lass dir eine Fragekarte vorlesen. Kannst du sie richtig beantworten, erhältst

Mehr

Warum. Zeit, gemeinsam Antworten zu finden.

Warum. Zeit, gemeinsam Antworten zu finden. Zeit, Gott zu fragen. Zeit, gemeinsam Antworten zu finden. Warum? wer hätte diese Frage noch nie gestellt. Sie kann ein Stoßseufzer, sie kann ein Aufschrei sein. Es sind Leid, Schmerz und Ratlosigkeit,

Mehr

Das Waldhaus. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm)

Das Waldhaus. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Das Waldhaus (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Es war einmal. Ein armer Waldarbeiter wohnt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in einem kleinen Haus an einem großen Wald. Jeden Morgen geht

Mehr

Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter beim Jubiläumsgottesdienst 1200 Jahre Götting am 26. Juli 2009 in Götting-St.

Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter beim Jubiläumsgottesdienst 1200 Jahre Götting am 26. Juli 2009 in Götting-St. 1 Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter beim Jubiläumsgottesdienst 1200 Jahre Götting am 26. Juli 2009 in Götting-St. Michael Unser Jubiläum führt uns weit zurück 1200 Jahre. Eine Urkunde

Mehr

Wechselgebet 1 Was ihr für meine geringsten Brüder und Schwestern t ut. Hl. Martin: Ein Leitbild der Barmherzigkeit

Wechselgebet 1 Was ihr für meine geringsten Brüder und Schwestern t ut. Hl. Martin: Ein Leitbild der Barmherzigkeit Wechselgebet 1 Was ihr für meine geringsten Brüder und Schwestern t ut. Hl. Martin: Ein Leitbild der Barmherzigkeit L (GL 305,5 Kehrvers gesungen). Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben und deinen Nächsten

Mehr

Kater Graustirn. (Nach einem russischen Märchen)

Kater Graustirn. (Nach einem russischen Märchen) Kater Graustirn (Nach einem russischen Märchen) Es war einmal. Ein alter Bauer hat drei Söhne. Der erste Sohn heißt Mauler. Der zweite Sohn heißt Fauler. Der dritte Sohn heißt Kusma. Mauler und Fauler

Mehr

Herr segne dein Wort an uns und gib uns durch deinen Heiligen Geist ein hörendes Ohr und ein gehorsames Herz.

Herr segne dein Wort an uns und gib uns durch deinen Heiligen Geist ein hörendes Ohr und ein gehorsames Herz. Jonatan - ein treuer Freund Gebet Herr segne dein Wort an uns und gib uns durch deinen Heiligen Geist ein hörendes Ohr und ein gehorsames Herz. Einleitung: In meiner Kindheit gab es Kaugummiautomaten.

Mehr

Fürbitten für die Trauung - 1

Fürbitten für die Trauung - 1 Fürbitten für die Trauung - 1 Himmlischer Vater, Du hast ein offenes Auge für unser Leben und ein offenes Ohr für unsere Bitten. So wenden wir uns jetzt an Dich: 1. Fürbitte: Himmlischer Vater, Du hast

Mehr

HOFFNUNG. Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir.

HOFFNUNG. Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir. I HOFFNUNG Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir. Wenn ich nicht mehr da bin, ist es trotzdem schön. Schließe nur die Augen, und du kannst mich sehn. Wenn

Mehr

Des Kaisers neue Kleider

Des Kaisers neue Kleider Des Kaisers neue Kleider (Dänisches Märchen nach H. Chr. Andersen) Es war einmal. Vor vielen, vielen Jahren lebte einmal ein Kaiser. Er war sehr stolz und eitel. Er interessierte sich nicht für das Regieren,

Mehr

OSTERNACHT A ERSTE LESUNG. DIE ERSCHAFFUNG DER WELT (Genesis 1,1-2,2)

OSTERNACHT A ERSTE LESUNG. DIE ERSCHAFFUNG DER WELT (Genesis 1,1-2,2) OSTERNACHT A ERSTE LESUNG DIE ERSCHAFFUNG DER WELT (Genesis 1,1-2,2) Am Anfang hat Gott Himmel und Erde gemacht. Die Erde war wie eine Wüste und wie ein Sumpf. Alles war trübes Wasser vermischt mit Land.

Mehr

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort. vor zwei Wochen habe ich euch schon gepredigt, dass das

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort. vor zwei Wochen habe ich euch schon gepredigt, dass das Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort Johannes 14,23-27 Wer mich liebt, der wird mein Wort halten. Liebe Gemeinde, 24. Mai 2015 Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes

Mehr

Informationen zum Heiligen Jahr in Leichter Sprache

Informationen zum Heiligen Jahr in Leichter Sprache Informationen zum Heiligen Jahr in Leichter Sprache Die Katholische Kirche feiert in diesem Jahr ein Heiliges Jahr. Was ist das Heilige Jahr? Das Heilige Jahr ist ein besonderes Jahr für die Katholische

Mehr

Paralleler Kinder-Wortgottesdienst

Paralleler Kinder-Wortgottesdienst RUBRIK Paralleler Kinder-Wortgottesdienst In der Mitte befindet sich ein Adventskranz auf einem großen grünen Tuch. Rundherum liegen viele Tannenzweige. Begrüßung Liebe Kinder, ich freue mich, dass ihr

Mehr

Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist.

Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist. Gute Gedanken, nicht nur für Trauernde zur Fastenzeit Impuls für jeden Tag: 2014 Montag, 1. Fastenwoche 10. März 2014 Impulsfrage: Warum engagiere ich mich, um in den Himmel zu kommen, oder um anderen

Mehr

Predigt zur Osternacht 2014 in St. Ottilien Erzabt Wolfgang Öxler OSB. Auferstehung - Glaube an ein Leben danach

Predigt zur Osternacht 2014 in St. Ottilien Erzabt Wolfgang Öxler OSB. Auferstehung - Glaube an ein Leben danach Predigt zur Osternacht 2014 in St. Ottilien Erzabt Wolfgang Öxler OSB Auferstehung - Glaube an ein Leben danach Christus ist auferstanden. Mit diesem Ruf (Christós Anésti) begrüßt man sich in der orthodoxen

Mehr

Begrüßung: Heute und jetzt ist jeder willkommen. Gott hat in seinem Herzen ein Schild auf dem steht: Herzlich Willkommen!

Begrüßung: Heute und jetzt ist jeder willkommen. Gott hat in seinem Herzen ein Schild auf dem steht: Herzlich Willkommen! Die Prinzessin kommt um vier Vorschlag für einen Gottesdienst zum Schulanfang 2004/05 Mit dem Regenbogen-Heft Nr. 1 Gott lädt uns alle ein! Ziel: Den Kindern soll bewusst werden, dass sie von Gott so geliebt

Mehr

Wenn Gott redet... Apostelgeschichte 8,26-39 Pastor Friedemann Pache

Wenn Gott redet... Apostelgeschichte 8,26-39 Pastor Friedemann Pache Wenn Gott redet... Apostelgeschichte 8,26-39 Pastor Friedemann Pache "Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem, und in ganz

Mehr

Gewöhnt man sich an das Leben auf der Strasse?

Gewöhnt man sich an das Leben auf der Strasse? Hallo, wir sind Kevin, Dustin, Dominique, Pascal, Antonio, Natalia, Phillip und Alex. Und wir sitzen hier mit Torsten. Torsten kannst du dich mal kurz vorstellen? Torsten M.: Hallo, ich bin Torsten Meiners,

Mehr

PREDIGT ZUM 1. ADVENT 2012. Was wünschst du dir?

PREDIGT ZUM 1. ADVENT 2012. Was wünschst du dir? PREDIGT ZUM 1. ADVENT 2012 Was wünschst du dir? 1. Advent (V) 2012 (Einführung des neuen Kirchenvorstands) Seite 1 PREDIGT ZUM SONNTAG Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und

Mehr

AN DER ARCHE UM ACHT

AN DER ARCHE UM ACHT ULRICH HUB AN DER ARCHE UM ACHT KINDERSTÜCK VERLAG DER AUTOREN Verlag der Autoren Frankfurt am Main, 2006 Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das der Aufführung durch Berufs- und Laienbühnen, des öffentlichen

Mehr

Wenn der Papa die Mama haut

Wenn der Papa die Mama haut Pixie_Umschlag2 22:48 Uhr Herausgegeben von: Seite 1 Wenn der Papa die Mama haut Sicherheitstipps für Mädchen und Jungen Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser Nordrhein-Westfalen Postfach 50

Mehr

Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J.

Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J. Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J. Bahar S. und Jessica J. besuchen das Berufskolleg im Bildungspark Essen. Beide lassen sich zur Erzieherin ausbilden. Im Interview

Mehr

Gottesdienst zum Thema Gebet 15.01.12 um 10.00 Uhr in Bolheim Schriftlesung: Lk 11,5-13 Gleichnis vom bittenden Freund Pfarrerin z. A.

Gottesdienst zum Thema Gebet 15.01.12 um 10.00 Uhr in Bolheim Schriftlesung: Lk 11,5-13 Gleichnis vom bittenden Freund Pfarrerin z. A. Gottesdienst zum Thema Gebet 15.01.12 um 10.00 Uhr in Bolheim Schriftlesung: Lk 11,5-13 Gleichnis vom bittenden Freund Pfarrerin z. A. Hanna Nicolai Liebe Gemeinde, da habe ich Ihnen heute ein Seil mitgebracht

Mehr

Sibylle Mall // Medya & Dilan

Sibylle Mall // Medya & Dilan Sibylle Mall // Medya & Dilan Dilan 1993 geboren in Bruchsal, Kurdin, lebt in einer Hochhaussiedlung in Leverkusen, vier Brüder, drei Schwestern, Hauptschulabschluss 2010, Cousine und beste Freundin von

Mehr

Materialien für den Unterricht zum Film Crazy von Hans-Christian Schmid Deutschland 2000, 93 Minuten

Materialien für den Unterricht zum Film Crazy von Hans-Christian Schmid Deutschland 2000, 93 Minuten Seite 1 von 5 Materialien für den Unterricht zum Film Crazy von Hans-Christian Schmid Deutschland 2000, 93 Minuten 1 INTERNAT a) Was fällt dir zum Thema Internat ein? Schreibe möglichst viele Begriffe

Mehr

Arminius und die Varusschlacht

Arminius und die Varusschlacht Arminius und die Varusschlacht Download-Materialien von Markus Zimmermeier Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Der Alptraum...1 In der Taverne... 2 Ein wahres Naturtalent... 3 Die römischen Tugenden...

Mehr

Predigttext: 1 Johannes 5,11-13 (Predigtreihe IV, Erneuerte Perikopenordnung)

Predigttext: 1 Johannes 5,11-13 (Predigtreihe IV, Erneuerte Perikopenordnung) 2. Sonntag nach Weihnachten, 4. Januar 2015, 10 Uhr Abendmahlsgottesdienst Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Predigt: Pfarrerin Dr. Cornelia Kulawik Predigttext: 1 Johannes 5,11-13 (Predigtreihe IV, Erneuerte

Mehr

Die Höhle ist ein großes, tiefes Loch im Felsen.

Die Höhle ist ein großes, tiefes Loch im Felsen. Das tapfere Schneiderlein (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Es war einmal. Es ist Sommer. Die Sonne scheint schön warm. Ein Schneider sitzt am Fenster und näht. Er freut sich über das schöne Wetter.

Mehr

Gebete von Anton Rotzetter

Gebete von Anton Rotzetter Gebete von Anton Rotzetter Mach mich zur Taube In Dir Gott ist Friede und Gerechtigkeit Mach mich zur Taube die Deinen Frieden über das große Wasser trägt Mach mich zum Kanal der Dein Leben in dürres Land

Mehr

Brüderchen und Schwesterchen

Brüderchen und Schwesterchen Brüderchen und Schwesterchen (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Einem Mädchen und einem Jungen war die Mutter gestorben. Die Stiefmutter war nicht gut zu den beiden Kindern. Darum sagte der Junge

Mehr

1: Wir glauben manchmal, dass wir immer alles am besten machen und lassen die anderen nicht mitmachen.

1: Wir glauben manchmal, dass wir immer alles am besten machen und lassen die anderen nicht mitmachen. Wir alle unterscheiden uns, wir sind groß oder klein, wir sind jung oder schon älter, wir haben verschiedene Haarfarben, Hautfarben, die einen sind Lehrerinnen, die anderen Schülerinnen und Schüler. Jeder

Mehr

13. März 2011. Predigtgedanken zum Thema Zeit. Liebe Schwestern und Brüder,

13. März 2011. Predigtgedanken zum Thema Zeit. Liebe Schwestern und Brüder, 13. März 2011 Predigtgedanken zum Thema Zeit Liebe Schwestern und Brüder, über das Thema des diesjährigen Bibeltages bin ich nicht ganz glücklich, denn über das Thema habe ich noch nie gepredigt und musste

Mehr