Materialsammlung zum Fest des heiligen Martin Teilen verbindet. mit den Nächsten, den Fernen und mit Gott

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1 Materialsammlung zum Fest des heiligen Martin 2014 Teilen verbindet mit den Nächsten, den Fernen und mit Gott Zusammengestellt von Gabriele Alten-Höhn Herausgegeben von der Citypastoral Bonn am Bonner Münster

2 Inhalt 1. Gedanken zum Thema Teilen verbindet 1.1. Teilen verbindet die Nächsten und die Fernen eine Utopie? 1.2. Teilen verbindet über die Gottes- und Nächstenliebe 1.3. Teilen verbindet Beispiele in unserer Zeit 1.4. Teilen verbindet Hilfe zur Selbsthilfe 2. Materialsammlung 2.1. Die Erzählung von der Mantelteilung und eine kurze Lebensbeschreibung zum Vorlesen 2.2. Teilen-verbindet ein Bild zum Ausmalen 2.3. Teilen-verbindet ein Puzzle 2.4. Schüler-Aktion: Martinswecken teilen Schüler-Aktion: ein Buch zum Teilen Schüler-Aktion: zur Deutung der Weltgerichtsrede und die 7 Werke der Barmherzigkeit 2.7. Arbeitsblatt Die 7 Werke der Barmherzigkeit 2.8. Martin und der Bettler. Ein Martinsspiel Die Mantelteilung und Kinderarmut. Ein modernes Martinsspiel Basteln: Martinslaterne Teilen verbindet Basteln: Die Mantel-Teilen-Laterne Wie es nach der Mantelteilung weiterging. Informationen zum Leben des heiligen Martin Bild und Gedicht zum Heiligen Martin Literatur 2

3 1. Gedanken zum Thema Teilen verbindet mit den Nächsten, den Fernen und mit Gott Als der 18-jährige Soldat Martin mitten im Winter des Jahres 334 seinen Soldatenmantel mit einem frierenden Bettler teilt, wird er von den Umstehenden ausgelacht. Das war in der Tat ein sehr ungewöhnlicher Anblick: ein Soldat des römischen Kaisers in einem zerschnittenen Offiziersgewand. Diese Mantelteilung hatte Folgen: Martin lässt sich taufen, lebt einfach und bescheiden mehr als 10 Jahre im Kloster, das er selbst gegründet hat. Er ist viel unterwegs, predigt, äußert sich mutig zu den Missständen seiner Zeit. Schließlich wird er Bischof von Tours, weil das Volk ihn will und seine Wahl durchsetzt. Er ist der einzige Heilige der katholischen Kirche, der nicht als Martyrer stirbt, sondern mit 81 Jahren geliebt und verehrt von den Menschen weit über sein Bistum hinaus. Mit Laternenumzügen, Martinsfeuer und Martinsbrezeln erinnern wir uns bis heute an den heiligen Martin. Seine Geschichte vom Teilen ist aber mehr als eine Brauchtumsfeier. Sie weist auf grundlegende Erfahrungen hin, wie Teilen Überleben ermöglicht, Leben verändert, Menschen miteinander und mit Gott verbindet. Einige Gedanken dazu können Sie im 1. Teil der Materialsammlung lesen. Im zweiten Teil finden Sie Arbeitsblätter, Schüler-Aktionen, darunter auch zwei Martinsspiele und zwei Anregungen für Martinslaternen. Wie wir auch heute miteinander teilen können, die Welt heller und freundlicher machen, das können wir hoffentlich wie jedes Jahr beim Martinszug am 10. November in der Bonner Innenstadt erleben Teilen verbindet die Nächsten und die Fernen eine Utopie? Das ist eine grundlegende wie bittere Erfahrung: Wir können die Menschen nicht retten. Wir können Leid und Elend, Sterben und Tod nicht beseitigen. Wie oft sind Lehrern und Lehrinnen im Schulalltag die Hände gebunden; Kindern kann nicht oder zu wenig geholfen werden. Benachteiligungen, soziale Unterschiede, Krankheiten, Schmerzen müssen von Kindern wie Erwachsenen, angenommen werden; keiner kann einem anderen die persönlichen Nöte abnehmen. Dass Leben ein Kampf ums Überleben sein kann, solche Erfahrungen machen auch Kinder und Jugendliche: Sie kämpfen um Anerkennung, um gute Leistungen, werden gemobbt, gedemütigt. Auf nationaler und internationaler Ebene zählen die Gewinnmaximierungen der Banken, Börsen, Unternehmen oftmals mehr als Arbeitsplätze und gerechte Löhne; in vielen Ländern haben korrupte Diktatoren die Macht. Die Kinder- und Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen und die Christliche Soziallehre räumen dem einzelnen Menschen und dem Gemeinwohl eines Staates einen höheren Stellenwert ein als den Profitinteressen der Unternehmen und vieler Länder. Für die Kirchen und Kirchlichen Hilfswerke ist eine zentrale Aufgabe, darauf hinzuweisen, dass die Ziele nicht nur Utopien sind, sondern in Angriff genommen werden müssen: Umfassende Gerechtigkeit, Frieden und der Anspruch auf ein gutes Leben. Für diese Ziele müssen alle Staaten und Menschen bereit sind, zu teilen und sich füreinander zu engagieren. Nur gemeinschaftliches Engagement konkret vor Ort und der Staaten kann bewirken, dass Arme und Reiche zu einer geschwisterlichen, gerechten Menschheit zusammenwachsen. So verbinden bei- 3

4 spielsweise die Kirchlichen Hilfswerke ihre Aufrufe zum Spenden regelmäßig mit dem Hinweis auf die notwendigen Veränderungen ungerechter Strukturen: Gesundheit, Bildung, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind nicht dem freien Spiel marktwirtschaftlicher Kräfte zu überlassen Teilen verbindet über die Gottes- und Nächstenliebe Als Lehrer und Lehrerin setzen auch Sie sich für eine der wichtigsten Grundlagen ein, wie Kinder und Jugendliche ein selbständiges und eigenverantwortliches Leben ermöglicht werden kann: Gesundheit und Bildung sind entscheidende Schlüssel dafür, wie die Schüler am Leben unserer Gesellschaft teilnehmen und die Gesellschaft mitgestalten können. Auch bei uns vor Ort gilt, gemeinschaftliches Engagement, miteinander teilen und einander helfen, ist die Grundlage jeder Gesellschaft. Teilen verbindet folgt der Botschaft Jesu, die ihren Grund in der Gottes- und Nächstenliebe hat. Du sollst den Herrn deinen Gott lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst den Nächsten lieben wie dich selbst. (Matthäus 22,37 und Lukas 10, 27) Keine Gottesliebe ohne Nächstenliebe. Die Martins-Geschichte von der Mantelteilung beruft sich auf die Weltgerichtsrede, wie sie im Matthäus-Evangelium 25,36 und 40 beschrieben wird: Ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben Was ihr einem meiner geringsten Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan. Wer teilt, verbindet sich mit dem Nächsten und mit Gott (zur Deutung der Weltgerichtsrede vgl. auch 2.6.) Teilen verbindet Beispiele in unserer Zeit Dass Teilen verbindet und darüber hinaus Kosten erspart, hat auch in unseren Großstädten ganz neue Spielräume eröffnet. Wir kennen Leihbüchereien, die Bücherschränke, aus denen wir uns ein Buch mitnehmen und selber ein Buch hineinstellen können. Vielleicht gehören Sie zu denen, die sich allein kein Auto kaufen wollen, sondern am Car-Sharing teilnehmen: Sie teilen sich ein Auto mit anderen. Dann haben Sie ein Auto, wenn Sie es wirklich brauchen. Wer eine Wohnung oder sogar ein Haus besitzt, kann sein Eigentum mit anderen teilen. Im Internet werden mittlerweile Zimmer in Privatwohnungen angeboten; in Berlin sollen es mehr als 6000 Betten in privaten Unterkünften sein. In New York heißt dieses Angebot Air Bed and Breakfast, also Luftmatratze und Frühstück als Hinweis für eine ganz einfache Unterkunft. Eine gute Seite des Internets ist die Erfahrung, dass das Teilen eine neue Bedeutung gewonnen hat. Der Gedanke ist nicht neu: Als die Jünger 5 Brote und 2 Fische mit allen Menschen geteilt haben, waren am Ende noch 12 Körbe voller Brot übrig. Wer teilt, bewirkt Wunder. 4

5 1.4. Teilen verbindet Hilfe zur Selbsthilfe Als Martin seinen Soldatenmantel mit dem Bettler teilte, war er noch kein Christ. Aber er hatte die entscheidenden vernünftigen Voraussetzungen dafür, wie ein Christ zu handeln: Er war achtsam, hat mit wachen Augen die Welt um sich herum wahrgenommen, war klug und hat mit offenen Händen das verschenkt, was er nicht unbedingt gebraucht hat. Hinschauen und Unheil sehen, nicht nur Gutes tun wollen, sondern auch vernünftig handeln. Martin war klug genug, dem Bettler nicht den ganzen Mantel zu geben; er wollte und musste sich selber schützen. Deshalb hat Martin nur geteilt. Er hat nicht den ganzen Mantel hergegeben. Damit hat er ein Zweifaches bedacht: Er hat zum einen den Bettler nicht mit einer großartigen Geste beschämt. Er hat ihm zum andern gezeigt, wie Hilfe zur Selbsthilfe möglich ist. Die beiden Mantelhälften haben beiden das Überleben gesichert: Teilen verbindet, weil es den Handlungsspielraum für Nehmende und Gebende erweitert. Der Bettler hat überlebt; Martin ist zum Christ und später Bischof geworden. Hilfe zur Selbsthilfe, das Lernen lernen, die Schüler mit ihren familiären Wurzeln wahrnehmen, akzeptieren und fördern, gesund essen, Krankheiten gemeinsam durchstehen, das sind die täglichen Herausforderungen, denen sich Lehrer stellen müssen. Das Beispiel Martins, kann Schule machen auch für die Kinder und Jugendlichen untereinander (vgl. die Schüler- Aktionen). Auch in unserer Gesellschaft stellt sich die Frage, wie und wem wir helfen müssen, damit alle sich auf Dauer selber helfen können. Die Vorbereitung des Martinsfestes kann eine Gelegenheit sein, mit den Schülern zu bedenken und zu erleben, wie Teilen mitten im Alltag verbinden kann. 2. Material für die Schule Die folgenden Informations- und Arbeitsblätter können Sie mit den Schülern und Schülerinnen bearbeiten und gestalten. Das kurze Martinsspiel kann gut in der Grundschule aufgeführt werden. Die Schüler-Aktionen sind besonders für die Sekundarstufe vorgesehen. 5

6 2.1. Die Erzählung von der Mantelteilung und eine kurze Lebensbeschreibung zum Vorlesen Der heilige Martin von Tours ist im Jahr 316 in Ungarn geboren. Sein Vater war dort römischer Offizier und ist nach der Geburt seines Sohnes nach Italien in die Stadt Pavia versetzt worden. Dort wuchs Martin auf. Schon mit 15 Jahren ist Martin Soldat geworden. Damals war es üblich, dass der Sohn eines Offiziers ebenfalls Soldat wurde. Martin trat bei einer römischen Reiterabteilung in Gallien ein. Es war im Jahr 334. Martin war Gardeoffizier und in Amiens in Frankreich stationiert. An einem kalten Winterabend ritt Martin auf die Stadt zu. Auf den Straßen lag dicker Schnee. Martin trieb sein Pferd an. Es war bitterkalt und er wollte schnell nach Hause, in die Kaserne kommen. Plötzlich scheut sein Pferd. Martin sieht etwas am Straßenrand liegen. Ist es ein Tier oder ein Mensch? Vorsichtig kommt Martin näher. Da hört er ein leises Stöhnen. Es ist ein Bettler, der nur spärlich mit Lumpen bekleidet ist. Der Mann wimmert und zittert vor Kälte. Martin zögert nicht lange und packt mit der einen Hand seinen großen Mantel, der um seine Schultern liegt. Er zieht mit der anderen Hand sein Schwert und schlitzt den Mantel am Rand ein. Mit beiden Händen reißt er den Soldatenmantel in zwei Teile. Dann reicht er die eine Hälfte dem Nimm die Hälfte meines Mantels! Martin legt sich die andere Hälfte des Mantels notdürftig selber um, treibt sein Pferd an und reitet davon, noch ehe der Bettler sich bedanken kann. In der folgenden Nacht erschien Martin im Traum Jesus Christus; er war mit dem halben Mantel bekleidet, den er dem Bettler gegeben hat. Jesus Christus sagte zu den Engeln, die ihn begleiten: Martin, der noch nicht getauft ist, hat mich bekleidet. Dieser Traum beeindruckte Martin so sehr, dass er sich taufen ließ. Im Jahre 356 kündigte Martin seinen Dienst beim Kaiser; er wollte nur noch Gott dienen. Martin wurde zum Priester geweiht und verkündete im ganzen Land das Evangelium von Jesus Christus; er lebte bescheiden und einfach in einer Klosterzelle. Das ganze Volk kannte und bewunderte Martin. Als sie einen neuen Bischof suchten, sollte Martin der neue Bischof werden. Aus Bescheidenheit wollte Martin nicht Bischof werden und versteckte sich in einem Gänsestall. Die Gänse aber schnatterten so aufgeregt und laut, so dass Martin entdeckt wurde. Martin wurde am 4. Juli 372 in Tours zum Bischof geweiht. Er wohnte auch als Bischof in dem Kloster an der Loire, das er selber gegründet hat. Geliebt und verehrt von den Menschen weit über sein Bistum hinaus starb Martin im hohen Alter von 81 Jahren. Nach H. Halbfas, Religionsunterricht in der Grundschule, Lehrerhandbuch 1, Düsseldorf 1983,

7 2.2. Teilen-verbindet ein Bild zum Ausmalen Aufgabe Male zuerst den roten Mantel, der Himmel und Erde, den Bettler und die Hand Gottes mit Martin verbindet. In H. Halbfas, Religionsbuch für das 1. Schuljahr. Arbeitsheft, Düsseldorf

8 2.3. Teilen verbindet - ein Puzzle. Teilen verbindet Material zum Martinsfest Wer hat nicht Angst, das herzugeben, was er hat? Manchmal fehlt uns das, was wir verschenkt haben. Wer teilt, bewirkt Veränderungen bei anderen Menschen und sich selber. Diese Kettenreaktion des Teilens ist wie ein Puzzle, bei dem sich ein Teil zum andern fügt und alle zusammen ein neues gemeinschaftliches Ganzes ergeben. Aufgabe Schreibe in die Puzzleteile, was Du teilen kannst; jeweils ein Stichwort auf ein Puzzleteil. Überlege, mit wem du teilen willst und füge jeweils Namen auf die Puzzleteile. Schneide die Puzzleteile aus und füge sie aneinander. Ist Dein Puzzle-Bild fertig? Beschreibe die Ränder deines Puzzles. Hast du Ideen, wie sich dein Puzzle fortführen lässt? 8

9 2.4. Schüler-Aktion: Martins-Wecken teilen Die Martinswecken am Martinstag erinnern daran, wie Martin an die Menschen dachte, die Hilfe benötigten. Im Mittelalter hat sich daraus der Brauch entwickelt, am Martinstag den Kindern Geschenke zu machen. Erst viel später wurden die Kinder am Nikolaustag und noch später zu Weihnachten beschenkt. An manchen Orten gab es am Martinstag einen ganzen Korb mit Nüssen, Äpfeln oder einen Korb mit Rüben, in die Geldmünzen gesteckt wurden. Teilen verbindet uns miteinander, wenn wir einen großen Martins-Wecken mit der Klasse teilen oder immer zu zweit einen kleineren Martins-Wecken teilen. Dann braucht jeder nur die Hälfte zu kaufen. Das Geld, das gespart wird, können die Schüler ausgeben für etwas, das sie besonders nötig haben. Sie können auch überlegen, welche Kinder in unserer Stadt besonders hilfsbedürftig sind und nicht am Martinszug teilnehmen. Das ersparte Geld kann an diese Kinder verschenkt werden. So wird der Martinswecken mit denen geteilt, die nicht am Martinszug teilgenommen haben. In manchen Gegenden des Rheinlandes gibt es das Martinssingen: Kinder sammeln und bitten um eine Gabe. Sie singen oder sprechen den Vers: Hier wohnt ein reicher Mann, der uns Vieles geben kann. Viel soll er geben, lange soll er leben. Selig soll er sterben, das Himmelreich erwerben. Lass uns nicht zu lange stehn, denn wir müssen weitergehen, weitergehn. Die Erwachsenen bedanken sich mit Süßigkeiten, Obst oder Geld. Wir bieten Ihnen an, statt Weckmänner für jedes Kind einen großen Weckmann für die ganze Klasse zu bestellen, der dann in der Klasse im Unterricht geteilt werden kann. 9

10 2.5. Schüler-Aktion: Ein Buch zum Teilen Wir kennen Erste-Hilfe-Kasten mit Pflaster, Salben, Verbänden, die helfen, wenn man sich verletzt hat. Wie könnte erste Hilfe aussehen, wenn man sich schlecht fühlt? Wie helfen wir einander, wenn einen irgendwas total nervt, man wütend oder traurig ist, Angst hat oder sich krank fühlt? Was würde den Schülern helfen, wenn sie Ärger in der Schule haben? Was könnten die Eltern brauchen, wenn sie müde von der Arbeit kommen oder schlecht gelaunt sind? Was würde die Schwester aufmuntern, wenn sie sich mit ihrer besten Freundin zerstritten hat? Wer die eigenen Gefühle zum Ausdruck bringt oder erfährt, wie sich andere über ihre Gefühle äußern, kann Trost finden und neue Möglichkeiten für sich selber entdecken. Ein Buch, in dem Schüler solche Erfahrungen aufschreiben und lesen, kann Hilfe zur Selbsthilfe werden. Auf je eine Seite des Buches zum Teilen könnt ihr folgende Sätze schreiben und vor allem auch eigene Ideen einsetzen: 1. Wenn ich mich einsam und allein fühle, hilft mir 2. Wenn ich wütend bin, hilft mir 3. Wenn ich etwas nicht verstehe, hilft mir 4. Wenn ich traurig bin, tröstet mich 5. Wenn ich krank bin, vermisse ich 6. Wenn ich mich langweile, versuche ich 7. Wenn ich etwas falsch gemacht habe, hoffe ich 8. Wenn ich unsicher bin und zweifle, dann Das Buch bleibt in der Klasse und ihr könnt versuchen, eure Erfahrungen mitzuteilen. Fragt einmal die Großeltern oder Urgroßeltern nach ihren Erfahrungen: Wann hat mit dir jemand geteilt? Wer hat mit dir geteilt? An welche Teilungsgeschichte erinnerst Du dich am besten? nach einer Idee der Misereor Fastenaktion

11 2.6. Schüler-Aktion: zur Deutung der 2.6. Weltgerichtsrede Matthäus 25,31-46 Die 7 Werke der Barmherzigkeit Im Traum wird Martin seine spontane Hilfsaktion gedeutet: Martin sieht Jesus mit dem halben Mantel zu den Engeln sagen: Martin, der noch nicht getauft ist, hat mich mit diesem Mantel bekleidet. Angesprochen wird hier auf das letzte Gleichnis Jesu in den sogenannten Reden über die Endzeit im Matthäus-Evangelium, Kapitel 24 und 25. In der sog. Weltgerichtsrede antwortet Jesus auf die Frage: Herr, wann haben wir dich nackt gesehen und dir Kleidung gegeben? - Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!. Das Gleichnis endet mit der Verurteilung derer, die sich nicht barmherzig gezeigt haben; sie werden zu den Böcken gezählt und die ewige Strafe erhalten. Die Bilder dieser Rede (Schafe und Böcke, ewiges Leben und ewige Strafe)sind geprägt von den apokalyptischen Vorstellungen der Zeit Jesu. Die jüdische Apokalyptik ist eine geistige Strömung, die in einer Zeit auftrat, als das Volk Israel in seiner Existenz bedroht war. In den Jahren v.chr. fielen syrische Truppen in Jerusalem ein und bauten den jüdischen Jahwe-Tempel in einen Zeus-Tempel um. Für die Thora-gläubigen Juden kam dies einer Entweihung und Schändung des Tempels gleich. Visionäre Offenbarungen (= Apokalyptik) sollte den frommen jüdischen Männern und Frauen Trost und Kraft zum Durchhalten geben. Die Metaphern dieser Gerichtserwartung finden sich in der Weltgerichtsrede Jesu wieder. Gleichzeitig grenzt sich Jesus deutlich von diesen Vorstellungen ab. Jesu Botschaft erzählt von einem Gott, der jetzt schon das Leben der Menschen durchdringen will: Wer einem Hungrigen zu essen gibt, teilt sein Brot und erfährt jetzt schon Gottes Heil. Jesus will das Leben der Menschen vor dem Tod verändern, so dass ein gerechteres, friedlicheres gemeinschaftlicheres Zusammenleben möglich wird. 1 Diesen Überlegungen folgend gebe ich die Weltgerichtsrede gekürzt wieder. Jesus sagte zu den Jüngern: Wer mir nachfolgt und das tut, was ich euch gesagt habe, wird für immer und ewig mit mir verbunden bleiben. Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen. Wenn ihr jetzt fragt: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir zu trinken gegeben? Und wann haben wir dich fremd und obdachlos gesehen und aufgenommen, oder nackt und dir Kleidung gegeben? Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Darauf sagte Jesus: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan. 1 Vgl. Kessler, H., Was kommt nach dem Tod, Kevelaer 2014,

12 Als die 7 Werke der Barmherzigkeit sind die Taten zusammen gefasst, die Jesus in der Weltgerichtsrede aufzählt. Wer das tut, was Jesus gesagt hat, verbindet Menschen miteinander und wird gleichzeitig mit Gott verbunden 2. Das sind die Werke der Barmherzigkeit: 1. Hungernde speisen 2. Dürstigen zu trinken geben 3. Nackte bekleiden. 4. Fremde aufnehmen 5. Kranke besuchen 6. Gefangene befreien 7. Tote begraben Aufgaben Sprecht darüber, ob Kinder, Jugendliche und Erwachsene heute ähnliche Sorgen und Ängste haben! Vergleicht die 7 Werke mit euren Schul- und Klassenregeln und hängt eine Liste der Werke der Barmherzigkeit in der Klasse auf! Tragt zunächst eigene Ideen in die Vorlage auf dem nächsten Arbeitsblatt ein. Hier sind Vorschläge, wie die 7 Werke der Barmherzigkeit im Schulalltag vorkommen können. Ergänzt, wenn euch diese Vorschläge passend erscheinen: 1. Wer hat kein Schulbrot dabei und ist hungrig? 2. Wer hat Durst und nichts zu trinken? 3. Wer ist krank und würde sich über eine SMS, einen Anruf oder einen Besuch freuen. 4. Wer ist nachmittags und abends allein? 5. Wer fühlt sich fremd in der Klasse und hat keine Freunde? 6. Wer friert und hat keine warme Kleidung? 7. Wer leidet, weil sich die Eltern getrennt haben? 2 Gotteslob

13 Aufgabe: 2.7. Arbeitsblatt Die 7 Werke der Gerechtigkeit Teilen verbindet Material zum Martinsfest Trage jeweils ein Werk der Barmherzigkeit, das für dich besonders wichtig ist, in eine Wolke ein. 13

14 Machen Sie Teilen konkret! Teilen mit Armen in unserer Stadt, die wie der Bettler am Stadttor von Amiens an unserem Weg sitzen. Wir weisen hin auf das Projekt zum Thema Armut und Wohnungslosigkeit Cool nur mit Kohle?! Das Projekt hat sich in verschiedenen Konstellationen bewährt. Schülerinnen und Schüler ab der 6. Klasse können sich unter fachlicher Anleitung mit dem Thema der Armut am Beispiel von Wohnungslosigkeit und Wohnungsnot im Rahmen des Unterrichtes oder auch in unserer Einrichtung beschäftigen. Das Ziel ist es, die Schüler und Schülerinnen zu informieren, zu sensibilisieren und eine Auseinandersetzung mit der Thematik zu fördern. Dies geschieht in Form von unterschiedlichen Methoden und ist abgestimmt auf die jeweiligen Anforderungen und Möglichkeiten. Detaillierte Informationen entnehmen Sie Kurzkonzept auf dem Materialstick Projekt Cool nur mit Kohle?! 14

15 2.8. Martin und der Bettler. Ein Martinsspiel Vorbereitung: Martin ist als Soldat verkleidet; der Bettler trägt dünne Kleidung. Hilfe! Hilfe! Wer schreit denn da? Hilfe! Hilfe! Was hast du denn? Mir ist so schrecklich kalt! Ich erfriere! Mir ist auch kalt! Du musst dich warm anziehen! Oder noch besser: Geh ach Hause und wärme dich auf. Das geht aber nicht. Ich habe kein Haus, keine Wohnung. Wo soll ich mich aufwärmen? Ich habe noch nicht einmal warme Kleider! Ich erfriere. Hilf mir doch! Hast du keine Familie? Hast du keine Freunde? Hast du niemanden, der dir hilft? Ich kenne dich nicht. (Bettler macht eine hilflose Geste.) Oder hast du kein Geld? Kannst du dir nicht etwas kaufen, warme Kleider? Ich habe gar nichts. Und ich bin auch noch so oft krank. Bitte hilf mir. Wie soll ich dir helfen? Ich bin unterwegs. Wir Soldaten dürfen kein Geld mitnehmen. Ja, das mag stimmen. Aber du bist gut dran. Du hast wenigstens deinen warmen Mantel. (Pause) Ja, du hast recht. Ich habe einen Mantel, einen warmen Mantel. - Und ich weiß jetzt, wie ich dir helfen kann. (Martin nimmt den Mantel in die Hand und teilt ihn mit seinem Schwert.) 15

16 2.9. Die Mantelteilung und Kinderarmut. Ein Spiel mit Martin, Bettler und Kind. Sprecher: Sprecher: Kind: Der heilige Martin wurde um das Jahr 316 im heutigen Ungarn geboren. Mit 15 Jahren wurde er Soldat im römischen Heer. Seine Kameraden mochten ihn, denn er war freundlich, geduldig und hilfsbereit. An einem eiskalten Winterabend war er unterwegs zu seinem Lager in der Stadt Amiens in Frankreich. Kaum jemand war bei dieser Kälte im Freien. Puh ist es heute kalt, der eigene Atem gefriert fast. Zum Glück bin ich bald in der Stadt. In meinem Lager bekomme ich noch ein warmes Essen und eine trockene Unterkunft. Er kam in die Nähe des Stadttors. Plötzlich bewegte sich etwas am Straßenrand. Was ist da los? Verzeiht, aber wir wissen gerade nicht weiter! Wir sind so mutlos, kannst Du uns helfen? Warum bist du überhaupt bei dieser Kälte mit Deinem Kind auf der Straße? Geht doch nach Hause. Wir sind gerade unterwegs und jetzt fällt es uns schwer weiter zu gehen. Mein Kind ist zu einem Geburtstag eingeladen, aber es traut sich nicht recht hin. Das gibt's doch nicht! (zu den zuschauenden Kindern) Ihr geht doch alle gerne zum Kindergeburtstag, oder? Eigentlich schon, aber da muss man doch etwas mitbringen. Und ich habe nichts! Du siehst es doch, ich habe nicht einmal einen warmen Mantel. Wie kann das sein? Wie konnte es denn so weit kommen? Zuerst habe ich meine Arbeit verloren, dann musste ich alle Ersparnisse aufbrauchen. Jetzt fehlt mir das Geld auch für mein Kind. Ich habe lange nach Arbeit gesucht, aber inzwischen habe ich aufgegeben. 16

17 Kind: Sprecher: Das kann ich gut verstehen und es macht mich wütend. Bei meinem Ritt durch dieses Land habe ich viel Armut gesehen, aber auch sehr großen Reichtum. Es darf nicht sein, dass manche Kinder kein Mittagessen bekommen. Ich habe sogar gehört, dass Kinder von ihren Freunden ausgeschlossen werden, da ihre Eltern weniger Geld als andere haben. Ist denn etwa das Geschenk das Wichtigste an einem Kindergeburtstag? (zum Bettler und zum Kind:) Aber wie kann ich Euch jetzt helfen? Alle bringen zum Kindergeburtstag etwas mit, nur ich habe nichts. Hast du nichts, was ich meinem Freund schenken kann? Hier habe ich meine Laterne, sie weist den Weg und kann Euch Licht und Wärme geben. Damit kann sie gerade in dieser kalten und dunklen Zeit sehr wertvoll sein. Vielleicht magst du sie an Deinen Freund weitergeben Die Wärme brauchen wir auf unserem Weg ganz dringend. Ja ich sehe, du zitterst. Gegen die Kälte habe ich selbst nur diesen einen warmen Mantel. Was soll ich tun? Ich werde ihn teilen, dazu ist mir dieses Schwert gerade recht. (teilt seinen Mantel, dann zum ) Nimm diesen Mantel, er wird euch wärmen. Du bist großzügig. Oft sind wir verzweifelt, dann ist es wichtig, dass es solche Leute gibt wie dich, die uns helfen, die uns wieder Mut machen. Dafür danken wir dir. In dieser Nacht träumte Martin von Jesus Christus. Jesus war mit der Hälfte des Mantels bekleidet, die Martin dem Bettler geschenkt hatte. Jesus sprach zu Du hast mir die Hälfte deines Mantels gegeben. Du kennst mich nicht und doch dienst du mir - denn es ist so: Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Was ihr ihm aber nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan". Nach diesem Traum wollte Martin mehr über Jesus und den christlichen Glauben erfahren. Martin wurde getauft. Nach einer Idee von kjg-medium, St.Jakobus Mannheim-Neckarau 17

18 2.10. Martinslaterne Teilen verbindet Die Martinslaternen könnten in diesem Jahr vom Teilen erzählen: Wer bittet in unserer Zeit um Hilfe? Sicher kennen die Schüler Hilfs-Projekte, aktuelle Berichte, die von der Not und der Armut der Menschen berichten. Die Schüler können zwei Seiten der Laterne mit Kindern bemalen, die wie der Bettler ihre Hand ausstrecken. Zwei Seiten der Laterne werden beschriftet mit den Namen der Länder oder Städte, in denen viele arme Menschen leben oder die Länder, aus denen in diesem Jahr viele Menschen flüchten mussten, um nicht getötet zu werden. Nach einer Idee von Hermine König, Das große Jahresbuch für Kinder, München 2001,

19 2.11. Mantel-Teilen-Laterne Bringt das Bild vergrößert auf schwarzen Karton, schneidet entlang der schwarzen Linien aus und hinterlegt die freien Flächen mit buntem, durchscheinendem Papier. Ihr könnt den Karton als Zylinder zusammenkleben dann müsst ihr rechts und links des Bildes reichlich Karton überstehen lassen oder es als eine Seite einer viereckigen Laterne nehmen. Ebenfalls ist es natürlich auch möglich, das Bild als einzelnes Fensterbild zu gestalten und auf hellem Untergrund in die Mitte zu legen oder es einfach auszumalen. Nach einer Vorlage in Familien- und Jugendgottesdienste 11/

20 2.12. Wie es nach der Mantelteilung weiterging. Informationen zum Leben des Heiligen Martin 1. Martin, der Kriegsdienstverweigerer Nachdem die Germanen erneut in Gallien eingefallen waren, zogen die Römer am Rhein ein Heer zusammen. In Worms kam es zu der entscheidenden Begegnung zwischen dem christlichen Gardeoffizier Martin und Kaiser Julian, der das Christentum ablehnte. Wie damals üblich rief der Kaiser vor dem Kampfeinsatz seine Soldaten einzeln zu sich, um ihnen eine Prämie zu übergeben. Als Martin aufgerufen wurde, nahm er diese Gelegenheit wahr, um seine Entlassung aus dem Militär zu erbitten. Als Christ wollte er nicht mit der Waffe kämpfen, deshalb wollte er auch keine Prämie annehmen. Martin sagte zum Kaiser: Bis heute habe ich dir als Soldat gedient; erlaube, dass ich in Zukunft für Gott streite. Deine Prämie möge annehmen, wer kämpfen will. Ich bin ein Soldat Christi. Mir ist es nicht erlaubt, mit der Waffe zu kämpfen." Der Kaiser herrschte Martin an: Aus Furcht vor der Schlacht verweigerst du den Dienst, aber nicht aus religiösen Gründen!" Martin erwiderte unerschrocken und bestimmt: Wenn man meine Haltung der Feigheit, nicht aber der Glaubenstreue zuschreibt, werde ich morgen unbewaffnet vor die Schlachtreihe treten, und im Namen des Herrn Jesus werde ich unter dem Schutz des Kreuzes, ohne Schild und Helm, sicher durch die Reihen der Feinde gehen." Der Kaiser ließ ihn gefangen nehmen, um ihn am folgenden Tag den Feinden gegenüber zu stellen. Ehe es dazu kam, sandten die Germanen eine Botschaft und ergaben sich dem Kaiser. Nach seiner Entlassung aus dem Militärdienst begab sich Martin nach Poitiers, um Schüler des dortigen Bischofs Hilarius zu werden. Er wollte sich zum Priester weihen lassen. Martin reiste viel, kam auch in seine Heimat. Dort hatte sich der Arianismus ausgebreitet, der das christliche Gottesverständnis ablehnte. Martins Missionsversuche scheiterten; seine Mutter konnte Martin für das Christentum gewinnen. Vor der Verfolgung durch die Arianer zog sich Martin als Einsiedler auf die Insel Gallinaria an der Riviera zurück. Bischof Hilarius, der in diesen bewegten Jahren ins Exil gehen musste, kehrte um 360 nach Poitiers zurück und bat Martin, ihn in seinem Bistum zu unterstützen. Im nahegelegenen Ligugé gründete Martin ein Kloster und nahm viele Männer auf, die mit ihm als einfache Mönche leben wollten. 2. Martin, der Bischof Als Ratgeber, Nothelfer und Asket wurde Martin schnell in der gesamten Touraine bekannt, obwohl er zurück gezogen und in einer einfachen Klosterzelle lebte. Als ein neuer Bischof für Tours gesucht wurde, wollten die Menschen Martin als ihren neuen Bischof haben. Martin wurde vom Klerus wegen seiner ungepflegten und unansehnlichen Erscheinung abgelehnt. Martin selber flüchtete und versuchte, der Wahl zu entgehen. Jüngere Quellen erzählen, Martin habe sich in einem Gänsestall vor den Menschen versteckt, sei aber durch das aufgeregte Ge- 20

21 schnatter der Gänse verraten worden. Gegen den Widerstand einiger Bischöfe setzte die Bevölkerung Martin als Bischof von Tours durch. Am 4. Juli 372 wurde Martin zum Bischof geweiht. Auch als Bischof lebte Martin bescheiden: Er wohnte in seiner Klosterzelle und verzichtete gerade als Bischof nicht auf Besinnung und Askese. Auf einem steilen Felsen über der Loire stiftete er das Kloster Marmoutier. Die Ausrichtung seines Klosters, Askese, kulturelles Engagement und eine den Menschen zugewandte Verkündigung, prägte für Jahrhunderte die abendländischen Klöster. Martins zahlreiche Missionsreisen führten ihn über seine eigene Diözese hinaus in das Gebiet der mittleren Loire (Chartres, Amboise, Levroux) und Paris. Er überzeugte mit seiner Lebensweise und seinen beeindruckenden, verständlichen Predigten. Ihm werden Wundertaten, Wunderheilungen nachgesagt und ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn. Martin verkörperte ein Ideal: der Mönch als Priester, Arzt und Nothelfer. So soll er sich persönlich dafür eingesetzt haben, den Menschen, die sich wegen geringer Vergehen zu verantworten hatten, schwere Strafen zu erlassen. In einem Fall soll er eine ganze Winternacht vor dem Tor einer Burg gekauert haben, um sich für Leben und Freiheit der Gefangenen einzusetzen. Im Rahmen seiner bischöflichen Tätigkeit traf er mit den Kaisern Valentinian I. und Maximus zusammen. Im Gegensatz zu anderen Bischöfen hatte Martin dem in Trier residierenden Kaiser Maximus die Reverenz verweigert, weil er nicht mit einem Mann an einem Tisch sitzen wollte, der durch Gewalt und Mord an die Macht gekommen war; Maximus hatte seinen Vorgänger Gratian ermordet. Martin protestierte gegen Todesurteile für Häretiker und gegen die Einmischung des Staates in kirchliche Angelegenheiten. Martin starb im Alter von 81 Jahren auf einer seiner Reisen am 8. November 397. Er wurde in Tours begraben. Nach seinem Tod ist sein Grab Pilgerstätte geworden, Kinder wurden auf den Namen Martin getauft, Kirchen nach ihm benannt. Frankreich wählte den heiligen Martin zum Schutzpatron des Landes. Nach M. Becker-Huberti, Der Heilige Martin. Leben, Legenden und Bräuche, Köln 2003 und H. Halbfas, Religionsunterricht in der Grundschule, Lehrerhandbuch 1, Düsseldorf 1983,

22 2.13. Bild und Gedicht zum Heiligen Martin Martin, Martin hör Teilen fällt uns schwer Martin, guter Mann Zünd ein Licht uns an Martin, sag uns klipp und klar Was ist gut und was ist wahr Martin, Bischof, heilger Mann Steck auch unsern Bischof an Martin, Martin hör Teilen fällt uns schwer Wilhelm Willms 3 3 H. Halbfas, Religionsbuch für das 1. Schuljahr, Düsseldorf 1997, 25 22

23 2.14. Literatur Die mit *gekennzeichneten Materialien sind auszuleihen in der Mediothek der Katholischen Schulpastoral, Gangolfstraße 14, Bonn Austen, G., Bihler, E., Micheel, M., Sankt Martin ist ein guter Mann. Werkbuch für Familie, Kindergarten und Schule, Limburg 2010 * Becker-Huberti, M., Der Heilige Martin. Leben, Legenden und Bräuche, Köln 2003 * homepage Manfred Becker-Huberti Halbfas, H., Religionsunterricht in der Grundschule, Lehrerhandbuch 1, Düsseldorf 1983 * Ders., Religionsbuch für das 1. Schuljahr, Düsseldorf 1997 * Ders., Religionsbuch für das 1. Schuljahr. Arbeitsheft, Düsseldorf 1999 * homepage Bonifatiuswerk Kindermissionswerk: St. Martin & Auguste Wenn viele teilen, werden alle satt * homepage Kindermissionswerk html Kessler, H., Was kommt nach dem Tod, Kevelaer 2014 kjg-medium, St.Jakobus Mannheim-Neckarau König, H., Das große Jahresbuch für Kinder, München 2001 Misereor Fastenaktion, Teilen verbindet, Aktions- und Sachheft 2005 Roth, C.G., Martin von Tours, Planegg 1992 Thull, M., Mein Buch vom Heiligen Martin, Augsburg 1991 Materialsammlung zum Fest des Hl. Martin Herausgegeben von der Citypastoral Bonn und der Kirchengemeinde St.Martin Gerhard-von-Are-Strasse Bonn Fotos und Illustrationen: Pfarrbriefservice.de; Bonner Münster/Norbert Bach, heiliger-martin.de/vorlagen. 23

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