Rezension von Kareen Klein

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1 Martin E. P. Seligman, Der Glücks-Faktor: Warum Optimisten länger leben (Bastei Lübbe, Aus dem Englischen von Siegfried Bockert. Englische Originalausgabe: Authentic Happiness: Using the New Positive Psychology to Realize Your Potential for Lasting Fulfillment [2002]) Rezension von Kareen Klein Als einer der Begründer der Positiven Psychologie beschreibt der Autor mit dem passenden Namen Martin Seligman in diesem Buch, wie man mehr Glücklichkeit und Wohlbefinden in sein Leben bringen kann, wie man seine Stärken entdecken und fördern kann und somit ein erfüllteres Leben leben kann. Der Glücks-Faktor (im englischen Original "Authentic Happiness", also "Echtes Glück") ist in drei Teile eingeteilt: 1. Positive Emotionen Seligman erklärt warum man sich mit dem Thema Glück beschäftigen sollte und wie man "sich selbst nachhaltig glücklicher machen" (85) kann. 2. Stärken und Tugenden In dem kürzesten Teil des Buches wird erklärt, wie man seine eigenen Charakterstärken ausfindig machen kann und wie man sie fördert. 3. In den Räumen des Lebens Hier geht es um praktische Anwendung der positiven Emotionen und der Stärken in der Arbeitswelt, in der Liebe und in der Erziehung von Kindern. Das Buch enthält eine Anzahl von Tests, Tipps und Techniken zum selbst ausprobieren, gemischt mit den Ergebnissen wissenschaftlicher Studien und einer Reihe von (stellenweise recht persönlichen) Anekdoten und Erfahrungsberichten. Der Glücks-Faktor ist nicht einfach ein Selbsthilfebuch, sondern basiert größtenteils auf wissenschaftlicher Forschung. Der Leser kann also nicht nur erfahren, wie man sein Leben mit mehr Glück füllen kann, sondern auch einiges über die relativ neue Forschungsrichtung der Positiven Psychologie lernen. Das ganze liest sich leicht und flockig, im Allgemeinen ohne trocken oder langweilig zu werden. 1. Positive Emotionen Eingangs erklärt der Autor, was genau es mit der Positiven Psychologie auf sich hat. Nach Jahren der Forschung über negative Emotionen und psychische Krankheiten, erschien es ihm und seinen Kollegen an der Zeit, sich einmal mit positiveren Dingen zu beschäftigen. Warum leben manche Menschen länger als andere? Warum sind manche Arbeitnehmer deutlich zufriedener mit ihrem Job als andere, obwohl sie vielleicht sogar weniger verdienen? Warum halten manche Ehen länger als andere? So hat z. B. eine Studie bewiesen, dass Novizinnen, die ihre Lebenssituation zu dem Zeitpunkt als sie ins Kloster eintraten, positiv beschrieben, deutlich länger lebten als solche, die eher neutral oder gar negativ gegenüber ihrem Lebensweg eingestellt waren. Ganz platt ausgedrückt lebten die glücklichen Nonnen tatsächlich länger (21). Und das ist nicht nur bei Nonnen der Fall, sondern generell so: "Optimisten leben im Durchschnitt und im Vergleich zu den Pessimisten 19 Prozent länger, als ihre prognostizierte Lebenserwartung" (30). Der Unterschied zwischen Optimisten und Pessimisten ist, dass letztere ein Unglück oder ein Versagen als "normal" auffassen, während Optimisten Schicksalsschläge als nur temporär und somit als überwindbar ansehen (52). Dies gilt auch umgekehrt: Optimisten sehen für positive Ereignisse permanente Ursachen, Pessimisten erklären sie als Zufälle (153). 1

2 Seligmans Glücks-Formel lautet: G = V + L + W, d. h. Glück = Vererbung + Lebensumstände + Wille. Gegen Vererbung lässt sich wenig tun, und auch an seinen Lebensumständen kann man nur geringfügig etwas ändern. Die Variable, die also am einflussreichsten ist, ist der eigene Wille. Aber zuvor noch etwas zu den Lebensumständen. Interessanterweise haben "Ausbildung, Klima, Zugehörigkeit zu ethnischer Gruppe und Geschlecht" (105, 109) keinen Einfluss auf das Glücksempfinden eines Menschen. Auch Geld ist nur bis zu einem bestimmten Punkt wichtig. Ab einem gewissen Lebensstandard bringt mehr Reichtum keineswegs mehr Glück. Allerdings sind zwei Faktoren, die sich positiv auswirken, religiöser Glaube und die Ehe: sowohl tief gläubige Menschen als auch verheiratete Menschen fühlen sich glücklicher (die Ausnahme sind natürlich unglücklich Verheiratete ). Um auf den Willen zurückzukommen: Seligman beschreibt, wie man sein Glücksgefühl steigern kann, in dem man sich mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beschäftigt. Man sollte (im Gegensatz zu Freud) nicht glauben, dass die Vergangenheit eines Menschen seine Zukunft bestimmt. Stattdessen gilt es, die eigenen Erinnerungen positiv umzuwandeln. Zum Beispiel sollten wir "darauf achten, wie bestimmte Lebensereignisse enden, denn dies wird [unsere] Erinnerung an das gesamte Geschehen färben" (25). Auch das Verzeihen von vergangenem Unrecht hilft hierbei Rachegelüste vergiften die Gegenwart und die Zukunft. Für Gegenwart und Zukunft können wir außerdem unseren Optimismus trainieren. Hier kommen die oben genannten verschiedenen Erklärungsmodelle zum Zuge. Pessimisten sehen Erfolg als temporär und zufällig an, während sie Pech und Misserfolge als dauerhaft und unabänderbar erklären. Bei Optimisten ist es natürlich umgekehrt. Um dies deutlicher zu machen, gibt der Autor Beispiele für "hoffnungsvolle" und für "hoffnungslose" Erklärungen: "Ich bin dumm." "Ich bin übermüdet." "Männer sind Tyrannen." "Mein Mann hatte schlechte Laune." "Mit fünfzigprozentiger Wahrscheinlichkeit "Es steht fifty-fifty, dass diese[s] Geschwulst ist dieser Knoten Krebs." überhaupt nichts bedeutet." "Ich hab Glück gehabt." "Ich habe Talent." "Meine Frau charmiert meine Kunden." "Mein Frau ist einfach bezaubernd." (158) Sobald man also bei sich einen negativen, pessimistischen Gedanken findet, sollte man ihn als solchen erkennen und sich damit auseinander setzen. Zum Beispiel in dem man ihn "disputiert", d. h. auseinandernimmt, diskutiert und sich dagegen verteidigt als würde es sich um einen ungerechtfertigten Vorwurf von jemand anderem handeln (159-60). Seligman rät, dabei "Fokussieren Sie auf das, was geändert werden kann ('nicht lange genug gepaukt'), was spezifisch ist ('dieses spezielle Thema war untypisch schwer') und auf Gründe, die nicht in Ihnen selbst liegen ('der Professor hat unfair zensiert')." (165) Und man sollte sich fragen: "Wie wahrscheinlich ist das Worst-Case-Szenario?" (165) Ist denn wirklich alles so schlimm? Wenn man objektiv die Fakten aufzählt, sieht alles schnell ganz anders aus. Eine wichtige Unterscheidung Seligmans ist Folgende: es gibt nämlich zwei Arten von Glück, Vergnügen und Belohnung (174). Vergnügen ist eher sinnlich: ein leckeres Eis, eine Rückenmassage, ein lustiger Film, usw. Bei Belohnungen müssen wir etwas tun, um hinterher Glück zu spüren: eine Herausforderung wird gemeistert, ein Ziel wird erreicht. Unser Vergnügen können wir steigern, so der Autor, indem wir uns nicht zu sehr daran gewöhnen (um bei dem Beispiel zu bleiben: nicht dreimal am Tag Eis essen), indem wir es auskosten (also: langsam Eis essen) und indem wir achtsam sind und bleiben (sich der Besonderheit des Eisessens bewusst sein, dies anderen mitteilen, sich die Erinnerung bewahren). Belohnung hingegen ist verbunden mit dem, was Seligman und andere Wissenschaftler als Flow bezeichnen. Dies tritt ein, wenn Sie sich konzentrieren müssen, gefordert sind, "tief aber unangestrengt involviert" sind, Ihre "Selbstwahrnehmung schwindet" und die Zeit still zu stehen scheint (194-96). 2

3 Nachdem Sie eine Tätigkeit beendet haben, wundern Sie sich, wie schnell die Zeit vergangen ist. Und im Nachhinein können Sie sagen: "Ja, das hat Spaß gemacht!" Für Kinder und Jugendliche ist es wichtig, dass Sie mehr Belohnung, mehr Flow (beim Sport, bei Hobbies) in ihrem Leben erfahren als nur reines Vergnügen (z. B. Fernschauen). "Es sind die Hoch-Flow-Kids, die es bis zur Universität schaffen, die tiefere Bindungen zu Menschen und Gesellschaft haben und später im Leben erfolgreicher sind" (196). Und, interessanter Fakt hierzu: "Die Stimmung, in der Amerikaner im Durchschnitt sind, wenn sie fernsehen, ist leicht depressiv. Daraus folgen viele Argumente für den aktiven und gegen den passiven Gebrauch von freier Zeit" (280). Das leuchtet ein. 2. Stärken und Tugenden Seligman und seine Kollegen haben es sich zur Aufgabe gesetzt, einen Katalog von positiven Eigenschaften aufzustellen, von Stärken und Tugenden. Dabei haben sie eine überraschende Entdeckung gemacht, nämlich dass in fast allen Religionen, Kulturen und Traditionen in 3000 Jahren Menschheitsgeschichte folgende sechs Tugenden als die wichtigsten eingestuft werden: Weisheit und Wissen Mut Liebe und Humanität Gerechtigkeit Mäßigung Spiritualität und Transzendenz (219) Aus diesen Pfeilern haben die Wissenschaftler einen Katalog von 24 Charakterstärken entwickelt. Tugend ist mit Willenskraft verbunden. Seligman ist also der Überzeugung, dass "mit ausreichend Zeit, Energie und Entschlossenheit * + alle Stärken von fast jedem Normalmenschen erworben werden" können (222). Um genauer darzustellen, was eine Stärke ist, erklärt der Autor: "Stärken können [unter anderem] an dem erkannt werden, was Eltern sich für ihr Neugeborenes wünschen: 'Ich möchte, dass mein Kind liebevoll, tapfer und aufrichtig wird.'" (227). Die Internetadressen für die Charakterstärkentests finden Sie übrigens am Ende dieser Rezension. Etwa drei bis fünf "Signatur-Stärken" kristallisieren sich bei einem solchen Test heraus. Dies sind Stärken, die wir mit Begeisterung, Authentizität, Lernen, Sehnsucht und Kraft assoziieren. Der Autor ist übrigens der Meinung, dass der Versuch, seine Schwächen zu korrigieren, nicht viel bringt. Vielmehr sollte man seine Stärken nutzen und ausbauen. Seligman fasst zusammen: "Meine Formel für ein gutes Leben lautet: Bringen Sie Ihre Signatur-Stärken jeden Tag und in Ihren wichtigsten Lebensbereichen ein, um eine überreiche Belohnung und authentisches Glück zu erlangen" (259-60). Drei dieser Lebensbereiche sind Beruf, Liebe und Kindererziehung. Mit diesen beschäftigt sich der Autor im letzten Teil seines Buches. 3. In den Räumen des Lebens Um im Beruf glücklich und erfüllt zu sein, sollte man seine Signatur-Stärken einsetzen können und den Zustand des Flow erfahren. Menschen, bei denen dies zutrifft, sind glücklicher mit ihrer Arbeit als andere. 3

4 Seligman unterscheidet hier zwischen Job (wo nur das Geld zählt), Karriere (wo es nur um den Aufstieg geht) und Berufung der ideale Zustand, bei dem der Arbeitende leidenschaftlich dabei ist, und Geld und Beförderung nebensächlich sind. Hier wird eine Studie von Amy Wrzesniewski et al. zitiert: "Ein Arzt, der seine Arbeit als Job sieht und einfach nur an einem guten Einkommen interessiert ist, hat keine Berufung, während ein Müllmann, der seine Arbeit so sieht, dass die Welt sauberer und gesünder wird, eine Berufung hat" (268). Es wird allerdings betont, dass es nicht darum geht, sich einen anderen Job zu suchen, sondern eher darum, seine eigene Arbeit (oder auch die seiner Angestellten) so umzuwandeln, dass die Arbeit zur Berufung werden kann. Da kommen wieder die Signatur-Stärken ins Spiel. Ein Arbeitnehmer sollte die Möglichkeit haben, diese möglichst oft einzusetzen (etwa fünf Stunden pro Woche). Und auch Flow ist wichtig. Als nächstes wendet sich der Autor dem Thema Liebe und Beziehung zu. Es darf hier noch einmal betont werden, dass verheiratete Menschen im Durchschnitt glücklicher sind als unverheiratete. Natürlich ist nicht jede Ehe perfekt. Seligman beklagt aber, dass Eheratgeber einen deutlich pessimistischen Ansatz haben: "Diese Werke handeln ausschließlich davon, wie man aus einer schlechten Ehe eine etwas erträglichere macht". Die Positive Psychologie hingegen möchte lieber zeigen, "wie man gesunde Ehen noch besser macht" (311). Hierzu werden diverse Techniken vorgestellt: z. B. gezielt miteinander reden, zuhören, Zärtlichkeit und Zweisamkeit teilen. Das Geheimnis der Liebe sieht Seligman in folgendem Phänomen: unser "ideales Selbst" ist der Zustand, den wir erreichen können, wenn wir unsere Stärken umsetzen und uns zu Glanzleistungen aufschwingen. Wenn wir dies schaffen, dann fühlen wir uns belohnt. Und natürlich ist das auch so, wenn unser Partner unser ideales Selbst in uns sieht und es schätzt. Im Prinzip sieht der Partner uns durch eine rosa Brille, also in unserem Ideal-Zustand. Dies spornt uns an, diesem Ideal möglichst häufig zu entsprechen. "Je größer die Illusion, desto glücklicher und stabiler ist die Beziehung." Und: diese "positive Illusionen [ ] gehen von selbst in Erfüllung, weil die idealisierten Partner tatsächlich versuchen, ihnen entsprechend zu leben" (317). Das nicht sonderlich überraschende Fazit lautet also: "Optimismus ist gut für die Ehe" (320). Wir sollten unseren Partner häufig loben und bestätigen. Auch (oder gerade) in Konfliktsituationen ist Bestätigung wichtig. Lassen Sie Ihren Partner ausreden, hören Sie zu und bestätigen Sie, dass Sie verstanden haben, was er oder sie fühlt und meint. Paraphrasieren Sie was Ihr Gegenüber gesagt hat, bevor Sie selbst Ihre Meinung äußern und eventuelle Gegenargumente vorbringen. Insbesondere der letzte Teil des Buches, der sich mit Kindererziehung befasst, fußt auf Seligmans persönlicher Erfahrung, wie er auch offen zugibt. Allerdings haben er und seine Frau bereits vier Kinder erzogen und sich ganz offensichtlich eingehend mit dem Thema beschäftigt. Wenn jemand depressiv ist, gerät er oder sie leicht in eine Abwärtsspirale alles wird nur immer schlimmer. Seligman ist der Meinung, dass es auch eine positive Aufwärtsspirale gibt, die durch positive Emotionen und Bestätigung angetrieben wird: "Positive Emotionen vermehren jene geistigen, sozialen und körperlichen Ressourcen, von denen Ihr Kind später im Leben profitiert" (335). Wichtig bei der Kindererziehung, ist, dass man auch hier nicht nur auf das negative achtet. Die positiven Eigenschaften des Kindes sind genauso Teil seiner Persönlichkeit und sie sollten gefördert werden. Dies kann z. B. durch erhöhte Bindung geschehen. Seligman schlägt vor, den Säugling im elterlichen Bett schlafen zu lassen (338). Das Kind fühlt sich dadurch sicherer und bekommt garantiert schnell und auch andauernde Aufmerksamkeit. Bei der Kindererziehung sollten "Liebe, Zuneigung, Wärme und Begeisterung" im Überfluss vergeben werden (346). Wichtig ist auch, nie den Charakter des Kindes zu kritisieren, sondern ein ganz bestimmtes Verhalten (348). Außerdem sollte das Wort "Nein" nur sehr sparsam gebraucht werden - nur für echte Gefahren 4

5 und wirklich inakzeptables Verhalten, z. B. wenn das Kind auf die Straße rennt oder sein Geschwisterchen schlägt. Eine weitere Technik ist die des Smiley-Gesichts: Wenn ein Kind quengelt und motzt, malt man ihm mit etwas zeitlichem Abstand ein Gesicht mit Augen und Nase auf ein Blatt Papier und lässt es einzeichnen, wie sein Gesicht aussah: Dann fragt man: "Und, bekommst du mit diesem Gesicht was du möchtest?" "Mit welchem Gesicht hast du größere Chancen, dass zu erreichen, was du willst?" Darauf kommt das Kind dann von selbst: (349). Seligman schildert auch ein Ritual vor dem Schlafengehen. Das Kind soll aufzählen, was ihm alles Gutes und Schönes wiederfahren ist, an diesem Tag: "Was hast du heute gern gemacht?" (356-67). Das Kind kann anschließend auch die unangenehmen, "schlimmen" Dinge aufzählen, die es erfahren hat. Meist überwiegen die positiven Erfahrungen deutlich und dies kann man vor dem Einschlafen noch einmal betonen. Der Autor ist überzeugt, dass in jedem Neugeborenen die Fähigkeit schlummert, potenziell jede der 24 Charakterstärken zu entfalten so wie jeder Säugling theoretisch jede Sprache der Welt erlernen kann. Aus dem anfänglichen Baby-Gebrabbel, das noch alle menschlichen Laute enthält, wird dann langsam die Sprache, die es in seiner Umgebung wahrnimmt. Auf ähnliche Weise kristallisieren sich innerhalb der ersten sechs Lebensjahre die Signatur-Stärken des Kindes heraus (381). Seligman rät, jede Stärke, die ein Kind aufzeigt, reichlich zu belohnen und zu fördern. Zu viele positive Emotionen kann ein Kind seiner Meinung nach gar nicht haben. Das Buch schließt mit einigen generellen, stellenweise religiösen und fast schon mystischen Überlegungen. Im Anhang finden sich ausführliche Anmerkungen mit Quellenangaben, wo für den interessierten Leser eine große Anzahl wissenschaftlicher Studien zitiert werden. Obwohl Seligman in seinem Buch Kurzfassungen seiner Tests anbietet, rät er dem Leser, die vollständigen Tests online zu machen: (Diese Website ist auf Englisch.) Die Universität Zürich bietet den Charakterstärken-Test auch auf Deutsch an, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene: 5

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