OPTIONEN, SWAPS UND ANDERE FINANZDERIVATE

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1 Institut für betriebliche Finanzwirtschaft Johannes Kepler Universität Linz OPTIONEN, SWAPS UND ANDERE FINANZDERIVATE KS Eurofinanzmärkte Univ. Prof. Dr. Günther Pöll WS 2009/10 Gruppenteilnehmer Matr. Nr. Sabrina Riegler Maria Moser Ingrid Holzinger Elisabeth Leimer Abgabetermin: 2. Dezember 2009 Präsentationstermin: 9. Dezember 2009

2 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 3 2. Optionen (warrants) Definition Optionstypen Die Preisbildung von Optionen Innere Wert Zeitwert Exotic options Optionen mit interest rate caps & floors Contingent Optionen Schwellenoptionen - Barrier options Credit risk derivates Lookback options Options on options Basket options 8 3. Swaps Zinsswaps Interest Rate Swaps: Währungsswaps Currency Swaps: Kombinierte Zins- und Währungsswaps (Zinswährungsswaps) - Cross-Curency-Swaps 9 4. Andere Investitionsprodukte 9 5. Vergleich verschiedener Typen von Derivaten Börsengehandelte versus OTC Optionen Offener OTC Kontrakt versus Futures Offene Geschäfte versus Optionen Der Gebrauch und Missbrauch von Derivaten Transaktionsmotive Hedging Spekulation Arbitrage Stop Loss Order Märkte und ihre Eigenheiten 13 Seite 2 von 15

3 1. EINLEITUNG Die Verwendung von Finanzderivaten wie Optionen und Swaps hat auf den Finanzmärkten in den vergangenen Jahren rapide zugenommen. Es gab einen hohen Anstieg der Anzahl der speziellen Futures- und Optionenmärkten. Von großer Bedeutung ist auch die Entwicklung der ansteigenden Anzahl der gehandelten Verträge und das Wachstum exotischer Optionen. Interessant sind Derivate auch durch die Anpassung an die speziellen Bedürfnisse der Investoren. 1 Derivate sind abgeleitete Finanzinstrumente. Sie orientieren sich wertmäßig am Marktpreis der ihnen zu Grunde liegenden Finanzprodukte (Basiswert - underlying), Waren oder Indikatoren. 2 Sie werden meist für kurzfristige Transaktionen verwendet und sind Forderungsrechte über Verkauf oder Kauf bestimmter Aktiva wie zum Beispiel Wertpapiere oder Devisen in der Zukunft zu einem zuvor vereinbarten Preis. 3 Mit diesen Instrumenten können finanzielle Risiken auf Finanzmärkten gehandelt werden und helfen somit sich gegen diese absichern zu können. 4 Zusammenfassend können Derivative zur Risikoabsicherung und für Spekulationszwecke verwendet werden. Es gibt eine Vielzahl von Finanzderivaten. Die am weitesten verbreiteten sind Optionen, Forwards, Zertifikate, Caps & Floors, Swaps und Futures. Im Rahmen dieser Arbeit werden vorrangig Optionen und Swaps behandelt. Weiters werden andere Investitionsprodukte vorgestellt sowie verschiedene Typen von Derivativen verglichen. 1 Vgl. Bain K., Howells P. (2008): S Vgl. (Download: ) 3 Vgl. (Download: ) 4 Vgl. (Download: ) Seite 3 von 15

4 2. OPTIONEN (WARRANTS) 2.1. Definition Eine Option gibt das Recht eine gegebene Menge von Finanzinstrumenten oder Waren für einen vereinbarten Preis ( exercise or strike price ) innerhalb einer zuvor bestimmten Frist zu kaufen oder zu verkaufen, wobei es ist nicht verpflichtend ist das zu tun. 5 Bei Optionsverträgen gibt es zwei Parteien, den Käufer und den Stillhalter (Verkäufer) der Option. 6 In diesen Verträgen wird der Zeitpunkt/Zeitraum, der Preis und die Menge die verkauft oder gekauft werden soll festgelegt. Es wird jedoch nur ein Recht, keine Pflicht zum Kauf oder Verkauf vereinbart, so wie dies bei Futures der Fall ist. Der Käufer der Option kann also entweder sein Recht ausüben oder die Option verfallen lassen. Der Stillhalter der Option bekommt als Gegenleistung eine Prämie. Optionen können über verschiedenste Leistungen abgeschlossen werden, zum Beispiel über Währungen, Güter oder Aktien. 7 Im Allgemeinen wird zwischen zwei Typen von Optionen unterschieden call- und put-optionen. Bei call-optionen hat der Käufer der Option das Recht, ein spezielles Instrument innerhalb der vereinbarten Zeit zu einem bestimmten Preis zu kaufen. Put-Optionen geben dem Käufer das Recht, innerhalb eines bestimmten Zeitraumes zu einem bestimmten Preis ein spezielles Instrument zu verkaufen Optionstypen Grundsätzlich gibt es folgende Typen von Optionen: Amerikanische Optionen Europäische Optionen Bermuda Optionen 5 Vgl. Bain K., Howells P. (2008): S Vgl. Bain K., Howells P. (2008): S Vgl. Bain K., Howells P. (2008): S. 433ff 8 Vgl. Bain K., Howells P. (2008): S. 433 Seite 4 von 15

5 Sie unterscheiden sich durch den Zeitraum bzw. Zeitpunkt der Ausübung. Amerikanische Optionen können an jedem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der festgelegten Laufzeit der Option ausgeübt werden. Bei Europäischen Optionen ist eine Ausübung nur an einem zuvor definierten Termin ( expiry date ) erlaubt. Bermuda Optionen hingegen haben mehrere Ausübungszeitpunkte, zu denen die Option in Anspruch genommen werden kann. Es ist also eine Mittelform zwischen der Europäischen und der Amerikanischen Option. 9 Des Weiteren gibt es noch vier weitere Optionsarten. Zinsoptionen für kurzfristige Anleihen (Short-term interest rate options STIRs), Währungsoptionen, Anleihenoptionen und Indexoptionen auf Eigenkapital Die Preisbildung von Optionen Für die Preisbildung von Optionen ist sowohl der innere Wert der Option als auch der Zeitwert entscheidend Innere Wert Der innere Wert ist die Differenz des aktuellen Börsenkurses und des Basispreises und steht für den Profit, der mit der sofortigen Ausübung des Optionsrechtes erlangt werden kann. In Verbindung mit dem inneren Wert einer Option werden drei Grundsituationen unterschieden: In the money : Es ist ein positiver innerer Wert gegeben, wenn sich der aktuelle Kurs des Basiswertes über (Call) / unter (Put) dem Basispreis befindet. At the money : Dies ist der Fall wenn der aktuelle Kurs identisch mit dem Basiswert ist und der innere Wert in Folge neutral ist. Out of the Money : Liegt der aktuelle Kurs unter (Call) / über (Put) dem Basiswert gibt es keinen inneren Wert Vgl. Bain K., Howells P. (2008): S Vgl. Busse, F.J. (2003): Grundlagen der betrieblichen Finanzwirtschaft. Oldenbourg: Wissenschaftsverlag GmbH, S. 532 f; vgl. Bain K., Howells P. (2008): The Economics of Money, Banking and Finance A European Text. Harlow: Pearson Education Limited, S. 441f. Seite 5 von 15

6 Zeitwert Der Zeitwert ist der Teil des Preises, der die Chancen beinhaltet, dass die Option bis zum Ende der Laufzeit Wert zu-/abnimmt. Der Zeitwert errechnet sich aus der Differenz zwischen dem Optionspreis und dem inneren Wert. Ist der innere Wert gleich null, wie beim Fall out of the money besteht der Optionspreis ausschließlich aus dem Zeitwert. Der Zeitwert und damit auch der Preis der Option ist umso höher/niedriger, je höher die Restlaufzeit der Option. Am Ende der Laufzeit ist der Zeitwert gleich null und der Wert der Option wird nur anhand der inneren Werte gemessen. Beeinflusst wird der Zeitwert von der Kursvolatilität. Umso höher die Volatilität, desto höher der Optionspreis. 11 Während Europäische Optionen in der Laufzeit nur einen Zeitwert besitzen, haben Amerikanische auch einen inneren Wert, da Amerikanische Optionen auch innerhalb der Laufzeit ausgeübt werden können. Am Abschlusstag besitzen beide Varianten nur einen inneren Wert. 12 Allgemein bildet sich der Preis von Finanzinstrumenten durch Angebot und Nachfrage. Jedoch sind auch andere Einflussfaktoren auf den Optionspreis wichtig. Diese sind der Preis/Kurs des Basiswertes, Ausübungspreis, Laufzeit, Volatilität und risikofreie Zinsen. 13 Unter Volatilität versteht man das Maß für die durchschnittliche Schwankungsbreite eines Preises für eine bestimmte Periode. Statistisch gesehen entspricht sie der Standardabweichung Exotic options Neben den klassischen Modellen der Kauf- und Verkaufsoptionen haben sich im Laufe der Zeit zahlreiche neuartige Optionsderivate entwickelt. 11 Vgl. Busse, F.J. (2003): S. 532 f; vgl. Bain K., Howells P. (2008): S. 441f. 12 Vgl. Bain K., Howells P. (2008): S Vgl. (Download: ) 14 Vgl. (Download: ) Seite 6 von 15

7 Optionen mit interest rate caps & floors Bei dieser Optionsvariante bekommt der Käufer Ausgleichszahlungen am Ende einer vereinbarten Laufzeit, wenn die Marktzinsen die vereinbarte Zinsrate übertreffen (Cap)/unterschreiten (Floor). Diese Ausgleichszahlungen entsprechen der Differenz zwischen dem Marktzinssatz und der vereinbarten Zinsgrenze Contingent Optionen Diese Optionen sind auch unter dem Begriff Pay Later-Optionen bekannt. Kennzeichnend ist, dass die, im Vergleich zu Standardoptionen deutlich höhere, Optionsprämie hierbei erst bei Ausübung der Option zu zahlen ist Schwellenoptionen - Barrier options Der wesentliche Unterschied zwischen Schwellenoptionen und klassischen Optionen liegt in dem Recht der Ausübung. Hierbei wird ein Kursniveau festgelegt, das es gilt zu unter-/überschreiten. Wird das vereinbarte Niveau nicht erreicht, tritt das Recht auf Ausübung bei In-Options (Recht auf Ausübung ist beim Kauf nicht in Kraft) in Kraft und bei Out-Options (Recht auf Ausübung ist beim Kauf in Kraft) außer Kraft. Da es immer den Unsicherheitsfaktor gibt, ob das Recht auf Ausübung beim Laufzeitende noch/nicht mehr besteht, sind solche Schwellenoptionen günstiger als klassische Optionen. Eine spezieller Typ der Barrier options sind die Double barrier options, bei denen eine Ober- und Untergrenze fixiert wird Credit risk derivates Diese Kreditrisikoderivate wurden entwickelt um Risiken, die von Krediten, Darlehen, Anleihen bzw. auch riskanten Aktiva ausgehen, abzupuffern. Die Risiken werden hierbei verkauft, ohne dass die ursprünglichen Geschäftskonditionen verändert werden Vgl. Bain K., Howells P. (2008): S Vgl. Bain K., Howells P. (2008): S. 446; vgl. Rudolph, B.; Schäfer, K. (2005): S Vgl. Bain K., Howells P. (2008): S. 446f; vgl. Rudolph, B.; Schäfer, K. (2005): S Vgl. Bain K., Howells P. (2008): S. 447, vgl. Rudolph, B.; Schäfer, K. (2005): S. 336ff Seite 7 von 15

8 Lookback options Extremwertoptionen: Hier bekommt man das Recht zu einem extremen Kurswert innerhalb der Laufzeit zur kaufen oder verkaufen Options on options Dieser Optionstyp räumt das Recht ein, dass eine Option zu einem späteren Zeitpunkt gekauft oder verkauft werden kann, aber nicht muss Basket options Bei Basket-Optionen werden Aktien meistens aus einer Branche zusammengefasst und aus den verschiedenen Kursen ein Durchschnittskurs errechnet. Da im Regelfall die Volatilität relativ gering ist, sind Basket Optionen auch günstig zu erstehen. 21 Andere exotische Optionen sind zum Beispiel die Balloon options, die Asian options, die Average strike rate options, die Cliquet options, die Flex options und die Warrants SWAPS Als Swap bezeichnet man einen Tausch von Cashflows. Die drei gebräuchlichsten Swaps sind: Zinsswaps Interest Rate Swaps: Zinsswaps sind variable oder feste Zinszahlungen in einer Währung zwischen zwei Partnern. Es werden im Vorfeld die Konditionen wie Laufzeit, Zinszahlungstermine und die Höhe des Kapitalbetrages, da beide gleich einen gleich hohen Finanzierungsbedarf haben müssen, genau festgelegt. Im Bereich der variablen Zinszahlungen gibt es in regelmäßigen Abständen eine Anpassung an einen Referenzzinssatz, z.b. LIBOR. Durch diese Möglichkeit können sich die Vertragspartner die gewünsch- 19 Vgl. Bain K., Howells P. (2008): S. 447, vgl. Rudolph, B.; Schäfer, K. (2005): S Vgl. Bain K., Howells P. (2008): S Vgl. Bain K., Howells P. (2008): S. 448; vgl. Rudolph, B.; Schäfer, K. (2005): S Vgl. Bain K., Howells P. (2008): S. 448f. Seite 8 von 15

9 te Zinsmodalität aussuchen, die für ihr Geschäft am günstigsten ist. Da das Grundkapital gleich ist, kann der Swap problemlos funktionieren Währungsswaps Currency Swaps: Währungsswaps sind Tausche von Forderungen oder Verbindlichkeiten in unterschiedlichen Währungen, da Unternehmen in verschiedenen Währungsregionen ihre Heimwährung immer zu günstigeren Konditionen erhalten. Am Laufzeitende des Swaps werden die Kapitalbeträge zu dem zu Beginn verhandelten Kassakurs zurückgetauscht Kombinierte Zins- und Währungsswaps (Zinswährungsswaps) - Cross-Curency-Swaps: Der Zinswährungsswap ist ein kombiniertes Produkt, bei der sowohl ein Kapitalbetrag in unterschiedlicher Währung getauscht wird, als auch ein Zinstausch stattfindet ANDERE INVESTITIONSPRODUKTE Zu diesen anderen Investitionsprodukten zählen Produkte oder Strategien, die nicht zu den Futures, Optionen oder Swaps gehören. Ein interessantes Produkt hierbei sind die so genannten Safes. Ein Safe (Synthetic agreements for forward foreign exchange) ist eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien, die: Einander die Differenz zwischen einem zukünftigen Swapsatz einer Periode und dem zwei Tage vor dieser Periode geltenden Swapsatz ausgleicht (= ERA Exchange rate Agreement) 23 Vgl. Rudolph, B.; Schäfer, K. (2005): S. 560.; vgl. Bain K., Howells P. (2008): S. 449f., vgl. Benech T., Schuch K. (2005): S. 84f. 24 Vgl. Rudolph, B.; Schäfer, K. (2005): S. 560.; vgl. Bain K., Howells P. (2008): S. 449f., vgl. Benech T., Schuch K. (2005): 86f. 25 Vgl. Rudolph, B.; Schäfer, K. (2005): S. 560.; vgl. Bain K., Howells P. (2008): S. 449f. Seite 9 von 15

10 Zusätzlich zur Swapsatzdifferenz noch den festgesetzten Outrightkurs mit dem zwei Tage vor Beginn der Periode aktuellem Kassakurs ausgleichen (=FXA Forward exchange spread)26 Andere bekannte Investitionsprodukte sind zum Beispiel Versicherungsrisikoverträge, die Principal-protected notes (PPNs) und die Contracts for difference (CFSs) VERGLEICH VERSCHIEDENER TYPEN VON DERIVATEN 5.1. Börsengehandelte versus OTC Optionen Entweder werden Optionen an den regulären Börsen gehandelt, oder auf sogenannten OTC (over-the-counter) Märkten. Auf OTC Märkten werden die Optionen direkt zwischen Teilnehmern am Markt erworben bzw. verkauft, ohne Anteilnahme der Börse. Vorteil des OTC-Handels ist, dass die Vertragsbedingungen von jenen der Börse abweichen können. Die Marktteilnehmer können frei über jedes beidseitig attraktive Geschäft verhandeln. 28 Ein Grund warum der OTC Handel ein größeres Handelsvolumen erfasst als der Börsenhandel ist, dass OTC Optionen den spezifischen Anforderungen der Handelspartner in Bezug auf Größe, Preis usw. entsprechen. 29 Im Gegensatz dazu werden, an den Börsen nur standardisierte Produkte gehandelt, die dafür einfacher zu veräußern sind, da es mehr Händler gibt. Des Weiteren spricht für den OTC Handel, dass keine Börsengebühren anfallen, die Unabhängigkeit von Zeit und Raum und der 24-Stunden-Handel Vgl. Rud Witherton, Peter G. (2009); vgl. Bain K., Howells P. (2008): S. 451.; Finance Trainer (2007): S Vgl. Bain K., Howells P. (2008): S. 451f. 28 Hull C. J. (2006): S Vgl. Bain K., Howells P. (2008): S Vgl. (Download: ) Seite 10 von 15

11 Demgegenüber steht ein gewisses Kreditrisiko im OTC-Handel. Gemeint ist jenes Risiko der Nichterfüllung des Kontraktes. Diese Gefahr tritt bei börsengehandelten Optionen nicht auf, da dieses Risiko durch eine Clearingstelle eliminiert wird. OTC Optionen sind im Gegensatz zu börsengehandelte Optionen teurer, da Banken eine Risikoprämie verlangen. Ein letzter bedeutender Vorteil für die börsengehandelten Optionen ist, dass die Preisfeststellung einfacher ist, da die Preise sofort ausgezeichnet werden Offener OTC Kontrakt versus Futures Der Futures-Kontrakt ist - im Gegensatz zum OTC Kontrakt - ein standardisierter, an der Börse gehandelter Kontrakt. Es werden die Gewinne / Verluste durch eine tägliche Abrechnung berechnet. Beim OTC Kontrakt hingegen findet nur eine Abrechnung am aktuellen Datum der Handelsführung statt. 32 Mit Futures lässt sich gleichermaßen aus steigenden sowie aus fallenden Kursen Nutzen ziehen. Für alle spekulativ motivierten Futuresgeschäfte gilt dabei: Wer mit steigenden Kursen rechnet, kauft Futures ("geht long"), wer auf fallende Kurse setzt, verkauft Futures ("geht short") Offene Geschäfte versus Optionen Der Outright contract bindet einen Investor an einen bestimmten Wechselkurs. Dies ist eine Absicherung für den Investor gegen fallende bzw. steigende Wechselkurse. 6. DER GEBRAUCH UND MISSBRAUCH VON DERIVATEN Derivaten werden unter anderem zur Absicherung gegen Risiken verwendet. Gemeint sind Marktpreisrisiken wie zum Beispiel Wechselkurs-, Zins- und Aktienkursänderungsrisiken. 31 Vgl. Bain K., Howells P. (2008): S. 452f. 32 Vgl. Bain K., Howells P. (2008): S Vgl. (Download: ) Seite 11 von 15

12 6.1. Transaktionsmotive Grundsätzlich sind drei Transaktionsmotive zu unterscheiden: 34 Hedging Spekulation Arbitrage Hedging Hedging ist das Nutzen von Derivaten zur Absicherung gegen mögliche Preisverluste, die durch potentielle, zukünftige Veränderungen am Markt entstehen. Diese Absicherung wird durch den im Voraus vereinbarten Ausübungspreis ermöglicht. 35 Nach Howells und Bain wird durch das Hedging ein Risikomanagement möglich und des Weiteren verbessert dies auch die Produktivität der Investitionen Spekulation Im Gegenzug dazu, werden durch Spekulation, Risiken gewollt übernommen, um dadurch höhere Erträge zu erzielen Arbitrage Vordergründig verfolgt die Arbitrage das Ziel der Gewinnbeabsichtigung, indem der Kursunterschied bei ein und derselben Anlageform auf Teilmärkten verglichen wird. Das bedeutet zum Beispiel, dass Devisen zu einem Kurs gekauft werden, und zu einem höheren Kurs weiter verkauft werden. Dieser daraus resultierende Gewinn heißt Arbitragegewinn Stop Loss Order Laut Lexikon gilt folgende Definition: Unter Stop-Loss-Order versteht man einen bedingten Verkaufsauftrag, der erst dann ausgeführt wird, wenn ein vom Auftraggeber 34 Seifert-Granzin J. (1996): S Hull C. J. (2006): S. 47, vgl. (Download: ) 36 Seifert-Granzin J. (1996): S. 15 Seite 12 von 15

13 festgelegter Kurs unterschritten wird. Dann wird automatisch ein unlimitierter Verkaufsauftrag ausgelöst, der zum nächstmöglichen Kurs zur Ausführung kommt. Die Stop-Loss-Order ist ein bedingter Verkaufsauftrag, der erst dann ausgeführt wird, wenn ein vom Verkaufsauftraggeber festgelegter Kurs unterschritten wird. Fällt der Kurs erstmalig unter diese Schwelle, wird das Wertpapier unlimitiert zum nächstmöglichen Zeitpunkt verkauft. Der Verkaufskurs kann dann auch wieder etwas über, aber auch relativ weit unter dem Stop-Kurs liegen. Eine Stop-Loss-Order dient zur Sicherung bereits erzielter Kursgewinne Märkte und ihre Eigenheiten Finanzderivate werden auf vielen Märkten gehandelt, die verschiedenen aufsichtsrechtlichen Regelungen, Sicherungs- und Kontrollmechanismen unterliegen. Seifert-Granzin meint: Sowohl die Verschiedenheit der Märkte wie auch die Vielzahl unterschiedlicher Marktteilnehmer (Banken, Finanzmakler, Versicherungen, Großunternehmen) erschweren eine konsistente systematische Regelung des Handels mit derivativen Finanzinstrumenten, da die Marktteilnehmer ihrerseits unterschiedlichen aufsichtsrechtlichen Regelungen unterliegen. 38 Ein negativer Aspekt ist das schnelle Wachstum des komplexen Derivatenhandels. Dies macht das Leben der Regulierer und Firmenmanager schwer. Die Konsequenzen daraus können gewaltige Verluste der Firmen sein, die durch den falschen Gebrauch von Derivatenmärkten entstehen Vgl. (Download: ) 38 Seifert-Granzin J. (1996): S Vgl. Bain K., Howells P. (2008): S. 458 Seite 13 von 15

14 Literaturverzeichnis Bain K., Howells P. (2008): The Economics of Money, Banking and Finance A European Text. Harlow: Pearson Education Limited. (Download: ) (Download: ) (Download: ) Benech T., Schuch K. (2005): Basiswissen zu Investition und Finanzierung. Wien: Linde Verlag GesmbH. (Download: ) Busse, F.J. (2003): Grundlagen der betrieblichen Finanzwirtschaft. Oldenbourg: Wissenschaftsverlag GmbH. Finance Trainer (2007): Devisentermingeschäfte und Devisenswaps. Aus: (Download: ) Rudolph, B.; Schäfer, K. (2005): Derivate Finanzmarktinstrumente Eine anwendungsbezogene Einführung in Märkte, Strategien und Bewertung. Berlin: Springer-Verlag. Witherton, Peter G. (2009): SAFE. Aus: (Download: ) Hull C. J. (2006): Options, futures, and other derivatives. Boston: Pearson Studium. Seite 14 von 15

15 (Download: ) (Download: ) Seifert-Granzin J. (1996): Finanzderivative Formen, Märkte, Crashs, Konrtollen. Aus: (Download: ) (Download: ) Seite 15 von 15

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