Dazu wünsche ich allen im Haus St. Martin Gottes Segen und gutes Gelingen

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1 Konzeption 1

2 Das ist uns wichtig Der ist wie ein Mensch, der ein Haus baute und dabei die Erde tief aushob und das Fundament auf einen Felsen stellte (Lk 6,48) Ein Team, das längerfristig gemeinsam an einer Sache arbeitet, kommt nicht umhin, sich darauf zu verständigen, was denn die Sache sei, an der und für die man arbeitet und wie diese Arbeit am Besten zu tun sei. Dies gilt umso mehr, wenn es sich bei dieser Sache gar nicht um eine Sache handelt, sondern um das wertvollste Gut auf der Erde: um ein Menschenleben, einen jungen Menschen, für dessen Entwicklung und dessen Leben man einen gehörigen Teil an Verantwortung übernommen hat. Wer ein Haus baut, der fängt mit dem Fundament an. Und manchmal muss man tief graben, um auf festen Grund zu stoßen. Auch und gerade pädagogisches Arbeiten verlangt Grund-Sätze. Und Menschen, die bereit und in der Lage sind, sich selbst auf den Grund zu gehen. Oberflächliches Regelwerk und Beziehungen, die den anderen nicht in seinem Inneren erreichen geben keinen Halt. Die vorliegende Konzeption will Fundament sein. Die Kolleginnen und Kollegen des Heimes St. Martin haben sich in einem intensiven Prozess mit den grundlegenden Fragen auseinandergesetzt: Was leitet uns, wenn wir uns an die Arbeit machen: welche Werte, inneren Haltungen und Überzeugungen? Wer und was gibt uns Halt, damit wir Halt geben und wieder loslassen können? Welches fachliche Rüstzeug brauchen wir, um das Notwendige zu tun, statt nur das Nötigste? Was ist zu tun und wie? Entstanden ist die vorliegende Konzeption, in der das miteinander Begriffene und Erfasste nun in Worten ausdrückt vorliegt. Damit steht es Eltern, Kolleginnen und Kollegen und der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung und erlaubt einen Blick auch aufs Fundament. Für diesen intensiven Prozess, die fachlich fundierten Inhalte und für den Geist, der aus den vorliegenden Zeilen spricht sage ich allen im Haus St. Martin ein herzliches Dankeschön. Nun hat wie alles im Leben auch eine Konzeption zwei Seiten. Hat man keine, braucht man sie unbedingt. Hat man sie schließlich, ist die Gefahr groß, sie einfach nur zu haben. Die Lebendigkeit, die Energie, das Beteiligtsein der Kolleginnen und Kollegen, der Geist, in dem man miteinander gearbeitet hat, das, was den Prozess der Erarbeitung und Aneignung auszeichnete, droht mit der Drucklegung verloren zu gehen. Damit das nicht geschieht, muss das Ende des Prozesses zum Beginn einer neuen Aufgabe werden, nämlich der, die Konzeption im Alltag mit Leben zu füllen und weiter zu entwickeln, in dem Geist, in dem sie geschrieben wurde, denn der Geist ist es, der lebendig macht (Joh 6,63). Dazu wünsche ich allen im Haus St. Martin Gottes Segen und gutes Gelingen Christoph Gräf Fachbereichsleiter 2

3 Das sind wir Das Heim St. Martin ist Teil des Bereiches Kinder, Jugend und Familie der St. Gallus-Hilfe. Die St. Gallus-Hilfe ist ein katholischer Träger von Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe und der Jugendhilfe. Wir bieten auf der Grundlage des Landesrahmenvertrags nach SGB IX in Verbindung mit SGB XII/XIII und nach SGB VIII ein differenziertes Leistungsangebot von offenen, ambulanten, teil- und vollstationären Hilfen für Kinder und Jugendliche mit einer geistigen Behinderung bzw. mit einer deutlichen Entwicklungsverzögerung, Kinder und Jugendliche mit einer geistigen und Mehrfachbehinderung, Kinder und Jugendliche mit (auch atypischen) autistischen Störungen und unklarer intellektueller Beeinträchtigung, Kinder und Jugendliche mit einer Lernbehinderung oder im Grenzbereich von lern- und geistiger Behinderung, zum Teil mit erheblichen psychischen Belastungen, seelischer Behinderung und Verhaltensweisen, die ihre soziale Integration erheblich erschweren, Anfallskranke oder in ihrer Entwicklung behinderte Kinder und Jugendliche Folgende Angebote stehen Kindern und Jugendlichen bzw. ihren Familien in der St. Gallus-Hilfe zur Verfügung: Schule für Geistigbehinderte Schule für Erziehungshilfe mit dem Bildungsgang Förderschule Soziale Gruppenarbeit Familienpflege Umfassende Betreuung in Wohngruppen (innen und außen) und in Kleinwohnprojekten Gemeindenahe und städtische Wohngemeinschaften und Einzelwohnen Appartementwohnen Kurzzeitwohnangebote (Familienentlastende Dienste) Offenes Ferienprogramm für Kinder mit erweitertem Förder- und Aufsichtsbedarf Familienwochenenden Interdisziplinäre Frühförder- und Beratungsstelle Integrationsfachdienst für Regelkindergärten Im Rahmen der Gemeinwesenorientierung bietet die St. Gallus-Hilfe in Hegenberg einen öffentlichen Spiel- und Bolzplatz sowie ein Internet-Café. Auf dem Gelände befinden sich, ein auch öffentlich genutztes Hallenbad mit Turnhalle und mehrere Heime, in denen erwachsene Menschen mit Behinderungen leben. In Leitbild und Qualitätspolitik dokumentiert die St. Gallus-Hilfe die Verbundenheit zu einem christlichen Welt- und Menschenbild und sieht eine besondere Verpflichtung darin, Kindern, Jugendlichen und deren Familien in krisenhaften Lebenssituationen Unterstützung für eine gelingende Lebensführung anzubieten. 3

4 Das Haus St. Martin Im Haus St. Martin leben in mehreren Wohngruppen und Wohngemeinschaften bis zu acht Kinder und Jugendliche. Konzeptionell bietet das räumliche und personelle Miteinander von Jugend- und Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche im Grenzbereich von lern- und geistiger Behinderung Chancen. Es ermöglicht ihnen einen neuen sozialen und schulischen Entwicklungsraum. Durch jahrelange Überforderung in ihrer bisherigen Schule sind sie misserfolgsorientiert und legen eine Verweigerungshaltung an den Tag. Hier im Haus St. Martin erleben sie oft seit langem wieder mal ihr eigenes Können, erfahren einen geringeren Konkurrenzdruck und sehen, dass auch sie anderen etwas zeigen können. Sie werden verschont von Provokationen der ihnen überlegenen Mitschüler und werden nicht durch sie ausgenutzt. Zu achten ist allerdings darauf, dass sie nun nicht ihre Negativerfahrungen umkehren und zu Lasten der hier lebenden Schwächeren ausleben. Erziehung zur Selbstständigkeit, Entwicklung der Individualität und Förderung der sozialen Fähigkeiten ermöglichen die aktive Teilnahme am Leben. Ein wohlwollender und anregender Ort zum Leben bietet gute Voraussetzungen zum Lernen im lebenspraktischen Bereich und beim Einüben angemessenen Sozialverhaltens. Er wird ergänzt durch Gruppen übergreifende Förderund Freizeitangebote und therapeutische Hilfen. Angeschlossen an unser Heim - jedoch örtlich etwas getrennt - sind kleine Wohneinheiten, in denen etwas selbstständiger gewordene junge Menschen eine längerfristige Lebensperspektive finden können. In den umliegenden Städten und Gemeinden gibt es die Möglichkeit in kleinen Wohngemeinschaften, alleine oder als Paar zu leben. Sowohl Trainings- wie auch Ambulant Betreutes Wohnen sind denkbar. Wo immer möglich und sinnvoll wird eine Rückführung in die Herkunftsfamilie angestrebt. Eltern und Angehörige im Rahmen ihrer Möglichkeiten in den erzieherischen Prozess einzubinden ist für uns selbstverständlich. Nach Abschluss der schulischen Ausbildung erfolgt meist über den Berufsbildungsbereich die Aufnahme in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) oder eine berufliche Eingliederung über ein Berufsbildungswerk. In den Regiebetrieben der Stiftung Liebenau (Hauswirtschaft, Lager, Hausmeister, Gärtnerei, Landwirtschaft etc.) gibt es ein vielfältiges Arbeitsangebot für behinderte Menschen. Über eine enge Zusammenarbeit mit dem Integrationsfachdienst wird eine Eingliederung auf dem ersten Arbeitsmarkt angestrebt. Die St. Gallus-Hilfe kann mit ihren verschiedenen Einrichtungen, wo notwendig und sinnvoll über Kindheit und Jugend hinaus eine langfristige Betreuung gewährleisten. 4

5 Dafür stehen wir Der Namenspatron unseres Hauses - der Heilige Martin - steht symbolisch für unser pädagogisches Handeln. Wir möchten den jungen Menschen, die bei uns leben, Hilfe, Förderung, Erziehung und Lebensbegleitung anbieten, uns auf die tägliche Begegnung einlassen und unsere Arbeit dort beginnen, wo der Einzelne steht. In der Mitte - Der Mensch - dieser Leitgedanke, ein christliches Menschenbild, ein partnerschaftliches Miteinander und die grundsätzliche Akzeptanz der uns anvertrauten jungen Menschen, sind Grundüberzeugungen unserer pädagogischen Arbeit. Die Kinder und Jugendlichen im Heim St. Martin werden meist im Schichtdienst wechselnd von Jugend- und HeimerzieherInnen, Erzieher/-innen, Heilerziehungspfleger/ -innen, Krankenschwestern/-pfleger, Dipl. Sozialpädagogen/-innen und Heilpädagogen/-innen betreut. Die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams erleben wir als fruchtbare, gegenseitige Ergänzung. In allen diesen Berufen bieten wir Ausbildungs- und Praktikumsplätze an, auch für Hospitationen oder Schnupperpraktika sind wir offen. Ein Zuhause bieten Wir wollen den Kindern und Jugendlichen unser Heim nicht nur zur Unterkunft, sondern zur Heimat auf Zeit werden lassen. Eine wohltuende Atmosphäre soll dafür sorgen, dass sich der/die Einzelne zu Hause fühlen kann. In einer sozialen Gemeinschaft, in der die Erfüllung der Grundbedürfnisse gewähr-leistet ist, wachsen Vertrauen und persönliche Beziehungen zwischen den Kindern und Jugendlichen und ihren Betreuerinnen und Betreuern. Das Erleben von Annahme, Geborgenheit und Lebensfreude gibt Halt und erleichtert den Beginn in der neuen Umgebung. Mit Geduld und persönlicher Unterstützung ist neue Orientierung, natürliche Entwicklung und eine gute Förderung möglich. Ein übersichtlicher und klar strukturierter Tagesablauf sorgen für den passenden Rahmen, in dem individuelle Entwicklung, Erziehung zur Selbstständigkeit und Förderung der sozialen Fähigkeiten möglich sind. Im täglichen Miteinander werden Werte und Normen vermittelt und angemessenes, soziales Verhalten eingeübt. Die Gruppe als Ort familienähnlichen Zusammenlebens bietet Raum, um lebenspraktische Aufgaben zu erlernen und einzuüben. 5

6 Neben der Schule und der Alltagsbewältigung stehen unseren Kindern und Jugendlichen verschiedene Freizeitangebote zur Verfügung, die ein intensives persönliches und soziales Lernen ermöglichen. Auch der Jahreskreis, mit seinen verschiedenen christlichen Festen bietet Zeit miteinander zu feiern oder gemeinsam einen Gottesdienst zu besuchen. Für Kinder und Jugendliche, die neben der pädagogischen Arbeit in der Wohngruppe, zusätzliche Unterstützung benötigen, gibt es heilpädagogische und therapeutische Angebote. Eltern und Angehörige sind für uns ganz wichtige Partner um die gute Entwicklung der Kinder und Jugendlichen zu unterstützen. Sie bleiben in ihrer Verantwortung auch wenn ihre Kinder bei uns leben. Ein enger Kontakt und auch gegenseitige Beratung sind deshalb unerlässlich. Einzigartigkeit entfalten Damit ein Kind oder eine Jugendliche, ein Jugendlicher sich in unseren Wohngemeinschaften aufgehoben und zu Hause fühlt, muss er/sie spüren, dass er/sie nicht nur Teil einer Lebensgemeinschaft ist, sondern eine einzigartige individuelle Bedeutung hat. Als Christen gehen wir davon aus, dass diese Einmaligkeit jedem von Gott unteilbar geschenkt ist und ihm somit eine unabtretbare Würde verleiht. Wir möchten deshalb pädagogisch unterstützen, dass der Einzelne seine persönlichen Interessen und Fähigkeiten entfalten und entwickeln kann. Das besondere Augenmerk liegt dabei auf der Verringerung persönlicher Handicaps, die diese Kinder auf Grund ihrer Behinderung oder ihrer biographischen Belastungen mitgebracht haben. Es ist uns wichtig, den Kindern und Jugendlichen einen emotionalen Spielraum einzuräumen, auch ihre Wut und ihren Ärger in gewissen Grenzen auszuhalten. Andererseits zielt eine klare, Halt gebende tägliche Beziehungsarbeit auf die Stabilisierung der einzelnen Persönlichkeiten ab. 6

7 Konkret heißt das für uns: Wir vereinbaren mit jedem/jeder einen seiner/ihrer Lebenssituation entsprechenden individuellen Betreuungs- und Entwicklungsplan. Im Hilfeplanverfahren festgelegte Ziele und Teilschritte werden regelmäßig überprüft und individuell angepasst. Eine persönliche Bezugsbetreuung sichert jedem Einzelnen die Wahrung getroffener Absprachen. Neben vielfältigen Gruppenaktivitäten gibt es Angebote, die nur die Einzelne/den Einzelnen in den Blick nehmen. Persönliche Feste und Lebensereignisse werden gestaltet und begleitet. Die Alltagsförderung ist an den subjektiven Möglichkeiten ausgerichtet und nicht jede/r muss die gleichen Aufgaben erfüllen. Dabei erleben die Kinder und Jugendlichen eine Altershierarchie, die neben zunehmender Selbstständigkeit und Freiheit auch ein Mehr an Verpflichtungen bedeutet. Einfluss nehmen Bei allen pädagogischen Überlegungen ist uns bewusst, ohne Beteiligung des/der Betroffenen, wird keine Veränderung möglich sein. Mit steigendem Alter müssen wir bereit sein, zunehmend Lebensrisiken zu akzeptieren. Wir wissen nicht immer, was gut für die Einzelne/den Einzelnen ist! Wir sind aber bereit die persönlichen Lebensvorstellungen zu unterstützen, auch wenn sie nicht unsere ungeteilte Zustimmung finden. Besonders deutlich wird dies, wenn Jugendliche uns verlassen und einen neuen Lebensabschnitt beginnen, und der gewünschte Lebensplatz nicht unseren Vorstellungen entspricht. Selbstbestimmung und das Recht Einfluss zu nehmen auf die eigene Biographie sind uns hierbei aber wichtigere Parameter, als das erfolgreiche Beenden geplanten pädagogischen Handelns. Immer wieder erleben wir, dass Menschen mit einer Behinderung selbstständig Hürden überwinden und eigene Ziele verwirklichen können, auch darauf wollen wir vertrauen. Kinder und Jugendliche brauchen Freie Zeit zum Gestalten und zum Kontakt mit ihrer peer group, um sich selbst zu entdecken. Sie benötigen aber selbstverständlich auch Gestaltete Zeit, um neue Erfahrungen zu sammeln. Diese gestaltete Zeit ist auch der Raum, in dem wir versuchen uns im Dialog den Kindern und Jugendlichen zu widmen. Dies geschieht zum Bespiel beim gemeinsamen Ordnen des eigenen Bereiches, beim Kochen, einem gemeinsamen Spiel, der Unterstützung der Körperpflege oder des Besuches eines Gottesdienstes, sprich in den Dingen des alltäglichen Lebens, die Bedeutung schaffen und Erfahrungen ermöglichen. Für Kinder und Jugendliche, deren Behinderung darüber hinaus eine besondere Förderung nötig macht oder deren Persönlichkeit leichter durch die Erwartungen anderer aus der Bahn gerät, suchen wir weiter reichende heilpädagogische und psychologische Begleitung. Die meist in Einzelsituationen angebotenen Stunden zielen vor allem auf die Stärkung des Selbstwertgefühls, dem Aufbau von Problembewältigungsstrategien und der Verarbeitung schwieriger Erlebnisse. 7

8 Krankengymnastik und logopädische Behandlung können über private Praxen organisiert werden. Wir streben aber nicht nach einer Förderung um jeden Preis, die die Kinder und Jugendlichen hinein nimmt in ein unüberschaubares Labyrinth von Angeboten und Therapien. Vielmehr suchen wir nach dem richtigen Verhältnis von Annahme ihrer Person mit teils unüberwindbaren individuellen Problemen und der Hoffnung, durch gezielte Förderung einiges abmildern zu können. Bei sich beginnen, aber nicht bei sich enden; von sich ausgehen, aber nicht auf sich abzielen; sich erfassen, aber sich nicht mit sich befassen. Martin Buber Anton, der Neue Mein Name ist Anton. Ich bin neun Jahre alt. Nachdem sich die Erwachsenen darüber einig waren, dass ich wegen meiner Behinderung und meiner Schulschwierigkeiten in einem Heim besser aufgehoben wäre, stehe ich jetzt mit der Frau vom Jugendamt und meinen Eltern vorm Haus St.Martin. Meine Eltern leben nicht mehr zusammen, dennoch begleiten sie mich beide. Ich soll in eine Wohngruppe mit sieben anderen Kindern kommen. In meinem Koffer habe ich meine Lieblingssachen mitgebracht. In meinem Rucksack allerdings hat sich Trauer, Tränen, Wut und Schmerz breit gemacht. Ich hab Angst! Zu meiner Überraschung haben die Bewohner und die Betreuer für mich Willkommensgrüße an die Tür gehängt und der Tisch ist feierlich gedeckt. Alle sind da, um mich zu begrüßen. Viele Fragen werden mir gestellt und jeder will mir sein Zimmer und seine Sachen zeigen. Für mich ist in einem Zimmer das untere Bett eines Hochbetts frisch gerichtet. Auf dem Bett liegt ein Kuscheltier und Süßigkeiten. Das fängt ja schon ganz gut an. In den nächsten Wochen muss ich mir ganz viele neue Gesichter und Namen merken. Ob im Haus, auf dem Gelände oder in der Schule, überall stürmen viele neue Eindrücke auf mich ein. Wenn ich Fragen habe, helfen mir die Betreuer oder meine Mitbewohner. Das ist ganz toll. Wenn ich traurig bin, nehmen sie mich in den Arm und wenn s Ärger gibt, helfen sie mir, Streitigkeiten zu klären. Wenn ich will, kann ich mit meinen Eltern telefonieren und am Wochenende und in den Ferien besuche ich sie. Jetzt bin ich schon drei Monate hier. Die Jungs und Mädchen in meiner Gruppe kenne ich schon. Auch die Betreuer. In der Gruppe gibt es Regeln, die dafür sorgen sollen, dass alle gut miteinander klar kommen. Hausarbeiten muss auch jeder machen. Ich muss auch schon ran. Meine Probezeit ist vorbei. Manchmal muss ich auch in mein Zimmer oder eine zusätzliche Arbeit machen, wenn ich etwas angestellt habe. Ich glaube, die Betreuer versuchen gerecht zu sein, wenn es auch erst nicht so aussieht. Seit ein paar Tagen habe ich eine Bezugsbetreuerin. Sie kümmert sich um alle wichtigen Sachen, die mich betref- 8

9 fen. Gestern waren wir sogar in der Stadt und haben von meinem Taschengeld ein neues Spiel für meine Play-Station gekauft. Ein Jahr bin ich jetzt schon hier Es ist schnell vergangen. Schnell vielleicht deshalb, weil es viele Feste im Haus gab, in der Schule viel Neues passiert ist und ich in meiner Freizeit viel unternehme. Kurz nachdem ich hier war, bin ich gleich in den Fußballverein gegangen. Da bin ich schon ein paar Mal als guter Torschütze gefeiert worden, besonders wenn wir mit unserem Verein Lokomotive ein Auswärtsspiel gewonnen hatten. In der Trampolingruppe kann ich mich auch so richtig austoben. Das macht Spaß. Das schönste Fest war natürlich mein 10. Geburtstag. Schon morgens war mein Platz schön geschmückt mit Blumen und Süßigkeiten. Alle haben mir gratuliert und mir ein Geburtstagslied gesungen. Hausarbeit musste ich an dem Tag auch keine machen. Am Nachmittag durfte ich Freunde einladen und es gab meine Lieblingsschokoladentorte. Als meine Eltern kamen, gab es dann die Geschenke. Gott sei Dank, es waren Inlineskates dabei. Jetzt kann ich endlich mit den anderen auf dem Gelände rumdüsen. Kurz nach meinem Geburtstag sind wir dann alle zusammen in den Urlaub gefahren. Da konnten wir baden. Einfach super! Manchmal hab ich noch ganz arg Heimweh. Besonders abends im Bett oder wenn es am Tag Ärger mit den Betreuern oder anderen Kindern gab. Dann würde ich am Liebsten davonlaufen. Wenn es ganz schlimm ist, kann ich zu den Betreuern gehen, die verstehen und trösten mich. Trotzdem wäre ich gern wieder zu Hause. Im Laufe der Zeit habe ich schon viel gelernt. Ich gehe alleine Brötchen holen und kleinere Lebensmittel einkaufen. Die Spülmaschine kann ich ein- und ausräumen und ich weiß, wie man sie ausstellt. Am Wochenende kochen wir in der Gruppe selber. Oft gibt es Spaghetti und Tomatensoße. Mmhh lecker!!! Vor kurzem waren wir Einkaufen. Da hab ich mir eine super Hose gekauft. Die sieht cool aus. Die neuen Sachen wasche ich jetzt mit Hilfe der Betreuer in der Gruppe, damit ich sie schnell wieder habe und anziehen kann. Durch den Fußballverein, die Trampolingruppe und draußen beim Spielen und Inlinerfahren habe ich jetzt auch alle anderen Jungs und Mädchen vom Haus kennegelernt. Letzte Woche bin ich sogar auf eine Geburtstagsfete in eine Außenwohngruppe eingeladen worden. Da waren ältere Jungs, die viel mehr dürfen als ich - muss mal fragen, ob ich auch mal da hinziehen darf. Oder zieh ich wieder nach Hause? 9

10 Zusammenleben gestalten Die Gestaltung und Einrichtung der Wohngruppen orientiert sich an den jeweiligen Kindern und Jugendlichen und deren Bedürfnissen. Sie bieten einen offenen Wohn- und Essbereich, der viel Raum für Gemeinsamkeit und Dynamik lässt, eine Küche, in der gemeinsam gekocht wird, und zwei Bäder. Die Zimmer der Kinder und Jugendlichen werden von und mit ihnen gestaltet, so dass für jeden ein individueller und eigener Bereich entsteht, den sie bei Bedarf für andere öffnen oder in den sie sich gleichermaßen zurückziehen können. Möglich wird die Individualität der Gruppen durch selbst verwaltete Etats. Sie bieten eine hohe Flexibilität in der Ausgestaltung der Wohngruppen ebenso wie bei der Gestaltung des Alltags, z. B. bei der Wahl der Speisen oder bei der Freizeitgestaltung. Die zum Heim St. Martin gehörenden Außenwohnbereiche und Appartements in den umliegenden Gemeinden und Städten sind noch stärker auf die jeweiligen Jugendlichen und jungen Erwachsenen zugeschnitten. Zugleich verlangen sie ein höheres Maß der Anpassung an gesellschaftliche Werte und Normen. Strukturen mit Raum für Individualität und Gemeinsamkeit Die inneren Strukturen der jeweiligen Wohnbereiche (Arbeitsweise, Pädagogik, Regeln, Altersunterschiede) orientieren sich an den dort lebenden Kindern und Jugendlichen. Die Mitarbeiter entwickeln ein für alle gültiges und ein auf jeden Einzelnen zugeschnittenes Regelwerk. Dies ermöglicht ein hohes Maß an Individualität und Möglichkeit zur Ausgestaltung der eigenen Persönlichkeit und gleichzeitig sehr viel Gemeinsamkeit, Sozialität und Berührungspunkte, wie das gemeinsame Essen. Dies bedeutet viel Dynamik, voneinander lernen und sich aneinander reiben. Gleichzeitig wird der Alltag berechenbar und überschaubar, was dem Einzelnen Sicherheit und Ruhe gibt. Die Wohngruppen bieten den Kindern und Jugendlichen einen Schutzraum, in den sie sich zurückziehen können und in dem sie auch eine helfende 10

11 Hand finden, wenn sie sich nach außen öffnen. Aufgrund ihrer Persönlichkeiten und der Lebensumstände müssen die Kinder und Jugendlichen besonderes leisten. Oftmals feilen sie mit einer unglaublich hohen Energie an sich selbst, was sehr anstrengend ist und Enttäuschungen hervorbringen kann. Manche der Kinder und Jugendlichen die zu uns kommen, haben in ihrem Leben traurige oder traumatische Erlebnisse erfahren, oder mussten mit Überforderung und Frustrierendem kämpfen. Um sich zu entfalten braucht der Mensch Halt, Sicherheit und Struktur. Erst wenn diese Bedingungen stimmen, kann sich eine tragfähige Beziehung entwickeln und Vertrauen bilden, was den Kindern und Jugendlichen eine Neuorientierung, Entfaltung oder Weiterentwicklung ermöglicht. Dies wird einerseits erreicht durch strukturelle Bedingungen, wie kleine Betreuungseinheiten, den eigenen Bereich, klar gestaltete und überschaubare Räumlichkeiten und spezifische Gruppen. Andererseits spielt der zugewandt wohlwollende Umgang eine sehr große Rolle. Die Erzieher/-innen sind Vertrauensträger, sie bieten Verlässlichkeit und leben sie vor. Sie schützen und begrenzen, wo es nötig ist und öffnen, wo es möglich ist. Freizeit- und Entwicklungsförderung Das Leben ist eine Zumutung! Wir versuchen jedem den Mut zu geben, es zu versuchen. Wichtige Impulse zum Lernen setzen wir auch in der Freizeit.Es gibt die alltägliche und unverplante freie Zeit. Sie dient als Erholungszeit von Schule, Therapie, Arbeit und dem ständigen Bestehen im sozialen Umfeld. Diese Zeit ist auch nicht leistungsorientiert, sondern dient der Erholung. Da aber nicht alle mit ihrer Freizeit etwas anfangen können, kommt uns die Aufgabe zu, zumindest eine Orientierung zu bieten. Dies beginnt schon im Gruppenalltag mit der Vermittlung eines sinnvollen Umganges mit den elektronischen Medien, mit Gruppenspielen, angeboten im Freien und nicht zuletzt auch mit Nichtstun. 11

12 Daneben sind viele eingebunden in geplante und förderorientierte Freizeitangebote. Diese werden in festen Gruppen organisiert oder aus dem Tageslauf heraus entwickelt. Fußball: Spiel, Training, Turniere Musikgruppe: Singen und Musikmachen, Begleitung von Festen und Gottesdiensten Tanzgruppe: freier Umgang mit Bewegung Fahrrad AG: sowohl Spaß als auch Reparaturen Mädchen-/Jungengruppe: Förderung der geschlechtsspezifischen Identitätsfindung Klettergruppe: halten und gehalten werden Sport und Psychomotorikgruppe: elementare Bewegungs- und Material- Erfahrungen Gruppenfreizeiten: gemeinsamer Urlaub ohne Alltagszwänge Werken und Gestalten für mich und andere Trampolingruppe: Mal so richtig Abheben! Erlebnispädagogische Angebote, wie einund mehrtägige Aktionen und Freizeiten: Kompetenzerwerb in ungewohnten Lebenssituationen. Neben diesen Freizeitangeboten bieten wir umfassende heilpädagogische und psychologische Hilfen, wie Einzel- und Kleingruppenbehandlung, Diagnostik und Erziehungsberatung. Unser Hegenberger Gelände, mit Sportplatz, eigenem Schwimmbad und Turnhalle, bietet auch große Freiflächen die zum Fahrradfahren und ähnlichem einladen. Der Spielplatz ist zentraler Spielort und Treffpunkt für alle Altersgruppen. Besonders Interessant für die Jugendlichen ist unser Internetcafé. Da die nähere Umgebung ländlichen Charakters ist, bieten sich Spaziergänge und kleine Ausflüge an, auch die Nähe zum Bodensee ist reizvoll. Ein sehr wichtiges Element unserer Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen ist das Ermöglichen und Vermitteln von echten Erfahrungen. Auch bei uns gilt immer wieder Aus Erfahrung wird man klug und Lernen mit Kopf, Herz und Hand ist effektiv, sinnvoll und nachhaltig. Gerade für Menschen mit Behinderung ist dieses praktische und konkret anschauliche Lernen förderlich. Jedes Kind und jeder Jugendliche hat auch Pflichten, jeder muss erfahren, dass man für sein Leben auch etwas tun kann und muss. 12

13 Unsere Kooperationspartner Als Wohneinrichtung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer Behinderung pflegen wir verschiede Kontakte und Kooperationen mit anderen Institutionen. Schule Die Schüler besuchen in der Don-Bosco-Schule entweder die Sonderschule für Geistigbehinderte oder die Schule für Erziehungshilfe mit dem Bildungsgang der Förderschule. Mit den Lehrer/-innen werden sowohl alltägliche organisatorische Absprachen, als auch wichtige Fragen der Entwicklung und Erziehung besprochen. Gemeinsam beraten wir Eltern, wenn es um die Frage des Einstiegs ins Berufsleben geht. Berufsbildungsbereich Während der Berufsbildungszeit besteht regelmäßiger Austausch zwischen den jungen Erwachsenen, ihren Gruppenleiter/-innen der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM), des Berufsbildungswerkes oder des Integrationsfachdienstes und unseren Bezugsmitarbeiter/-innen. St. Lukas-Klinik Eine enge Kooperation pflegen wir mit der kinder- und jugendpsychiatrischen Abteilung der St. Lukas Klinik. Schwerpunkte sind die regelmäßige Konsultation der Fachärzte, die Begleitung einzelner Kinder und Jugendlicher, die diagnostische Abklärung verschiedener psychischer Beeinträchtigungen sowie die Krisenintervention. Über die psychiatrische Institutsambulanz können ambulante Hilfen in Anspruch genommen werden. Dazu gehört auch die krankengymnastische Versorgung. Logopädie In Zusammenarbeit mit einer logopädischen Praxis organisieren wir logopädische Behandlungen sowohl in unserem Haus, als auch in der nahe liegenden Kreisstadt. Beratungsstellen Öffentlichen Beratungsstellen, wie z. B. Grüner Turm oder Brennnessel e.v. nutzen wir bei speziellen Fragen und Problemen. Praxisausbildung Im Rahmen der praktischen Ausbildung stellen wir jedes Jahr Ausbildungsplätze und Mentor/- innen der verschiedenen erzieherischen und sozialpflegerischen Fachrichtungen zur Verfügung. Praxissemester für Fachhochschulen und Praxisplätze für Studenten der Berufsakademie können wir anbieten. Der inhaltliche Austausch und fachliche Diskurs mit den ausbildenden Schulen ist für uns selbstverständlich. 13

14 Räume öffnen Wir im Heim St. Martin wollen individuell zugeschnittene Angebote schaffen, die sowohl den persönlichen, wie auch den gesellschaftlichen Notwendigkeiten Rechnung tragen. Angebote versuchen wir so zu schaffen, wie sie gebraucht und nachgefragt sind. Sie enden wieder wenn die Aufgabe erfüllt ist. Wir beteiligen den Hilfesuchenden bei der Gestaltung des Angebotes. Einzel- oder Paarwohnen kann ebenso meist kurzfristig organisiert werden wie kleine gemeinwesennahe Wohngemeinschaften. Auch zum Trainingswohnen, zum Ambulant Betreuten Wohnen oder zum Persönlichen Budget vermitteln wir, wo notwendig entsprechende Hilfen. Begleitung, Assistenz, Betreuung, Pflege, Anleitung, Förderung, Erziehung, Therapie und schulische Bildung ist bei uns möglich. Wiedereingliederung in die Familie und eine gelingende, möglichst eigenverantwortliche Lebensführung sind wichtige Ziele unserer Arbeit. Wir verfügen über ein Qualitätsmanagementsystem, das zur Sicherung und Weiterentwicklung der guten Qualität unserer Arbeit beiträgt. Um den Bedürfnissen der bei uns lebenden Kinder und Jugendlichen und um unserem individuellen Ansatz gerecht zu werden, wollen wir immer wieder neue Wege gehen. Dabei müssen wir das Risiko des Scheiterns eingehen und abwägen. Wir sind uns bewusst, dass wir dabei auch an persönliche und institutionelle Grenzen stoßen. Zukunft gestalten Über die Schule hinaus begleiten wir die Jugendlichen und jungen Erwachsenen beim Übergang ins Berufsleben. Je nach persönlichen Voraussetzungen ist eine Eingliederung in die Werkstatt für behinderte Menschen oder ein Einstieg ins Berufsbildungswerk denkbar. In enger Zusammenarbeit mit dem Integrationsfachdienst kann, wo dies möglich scheint, eine direkte Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt versucht werden. Entsprechende Praktika schon während der Schulzeit erleichtern den richtigen Einstieg. Den eigenen Weg finden Ich steh am Anfang eines Weges, seh nicht sein Ende, nicht sein Ziel. Ich sehe Kurven, sehe Schranken und Hindernisse gibt es viel. Die einen sagen, du musst s wagen, die andern, das wird dir zu viel. Doch was sie mir auch immer sagen, ich gehe fort in Richtung Ziel. Kathi Stimmer-Salzeder Kontakt St. Gallus-Hilfe ggmbh Franz Brugger - Heimleiter Heim St. Martin, Hegenberg Tel.: Fax: Meckenbeuren 14

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