LOGISTIK ALS ARBEITSFELD DER ZUKUNFT POTENZIALE, UMSETZUNGSSTRATEGIEN UND VISIONEN

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3 Gastvortragsreihe Logistik 2011 LOGISTIK ALS ARBEITSFELD DER ZUKUNFT POTENZIALE, UMSETZUNGSSTRATEGIEN UND VISIONEN Herausgeber: Prof Dr-Ing habil Prof E h Dr h c mult Michael Schenk Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF Magdeburg Fachliche Leitung: Prof Dr-Ing habil Prof E h Dr h c mult Michael Schenk Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF Magdeburg, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Prof Dr-Ing Klaus Richter Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Prof Dr-Ing Hartmut Zadek Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Prof i R Dr-Ing Dr h c Dietrich Ziems Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg In Kooperation mit:

4 Vorwort Prof Dr-Ing habil Prof Eh Dr hc mult Michael Schenk Institutsleiter Fraunhofer IFF, Leiter Institut für Logistik und Materialflusstechnik (ILM) Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Mit einem Umsatzvolumen von ca 211 Mrd im Jahr 2010 ist die Logistik in Deutschland die drittgrößte Wirtschaftsbranche nach Automobilwirtschaft und Maschinenbau Die Logistik steht dabei vor immer neuen Herausforderungen, da die Anforderungen der Kunden in Bezug auf die Logistikleistung weiter werden Als Reaktion auf diese Herausforderungen erhöht sich die Intelligenz der entwickelten Logistiklösungen Zum einen werden neue Techniklösungen unter Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologie und Automatisierungstechnik verlangt Andererseits müssen neue Modelle und Werkzeuge zur Planung und Steuerung der Produktions- und Logistiknetzwerke entwickelt werden Im Rahmen der diesjährigen Gastvortragsreihe Logistik, die bereits zum 14 Mal stattfand, berichteten Referenten aus der Praxis und Wissenschaft in acht Vorträgen über intelligente Logistiklösungen Besonders freuen wir uns darüber, dass wir Herrn Ludwig von Müller von der Nord Stream AG zu dem mit dem Deutschen Logistikpreis 2010 ausgezeichneten und bereits zum größten Teil umgesetzten Konzept Die Logistik zur Pipeline als Referenten gewinnen konnten Ein weiterer Höhepunkt war der Vortrag von Dr Wahlmüller von Fronius International zum Thema HyLOG Demonstration of a Zero Emission Warehouse Logistic System, welches 2010 mit dem VDI Innovationspreis Logistik ausgezeichnet wurde Der Vortrag des Gewinners des Deutschen Wissenschaftspreises der Logistik 2010 Dr Arne Schuldt hat aufgezeigt, dass für die weitere Entwicklung der Logistik neue Ansätze aus der Wissenschaft von entscheidender Bedeutung sind

5 Beiträge zeigt, wie wichtig und spannend die Logistik ist Das auch die seit Jahren konstant hohe Zahl der an der Gastvortragsreihe Interessierten sowie die trotz Numerus Clausus weiter steigende Zahl der Studienplatzbewerber für das Fach Logistik Die Interdisziplinarität und Intelligenz der vorgestellten Logistiklösungen verdeutlichen die wachsenden Ansprüche an den Logistiker Diesen tragen wir mit unserer hervorragenden Logistikausbildung in Magdeburg Rechnung Neben der theoretischen und praktischen Ausbildung an der Otto-von-Guericke-Universität haben die Studierenden die Möglichkeit, studiumsbegleitend wichtige Praxiserfahrung durch die Mitarbeit in Forschungs- und Industrieprojekten des Fraunhofer IFF zu sammeln Ich möchte mich bei meinen Kollegen Prof Klaus Richter, Prof Dietrich Ziems und Pro Hartmut Zadek bedanken, die zusammen mit mir die fachliche Leitung der Vortragsreihe übernommen haben und bei Herrn Tobias Reggelin, der die Veranstaltung zum wiederholten Male hervorragend organisiert hat Mein weiterer Dank gilt dem Schirmherrn der Gastvortragsreihe, dem Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Dr Karl-Heinz Daehre für seine Unterstützung Der vorliegende Tagungsband fasst die in den acht Vorträgen vorgestellten logistischen Lösungskonzepte zusammen Prof Dr-Ing habil h Michael Schenk Institutsleiter Fraunhofer IFF, Leiter Institut für Logistik und Materialflusstechnik (ILM) Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

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7 Schirmherr Dr Karl-Heinz Daehre Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt Foto: Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt Veranstalter Prof Dr-Ing habil Prof E h Dr h c mult Michael Schenk Leiter des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF Magdeburg Institut für Logistik und Materialflusstechnik (ILM) an der Ottovon-Guericke-Universität Magdeburg Foto: Viktoria Kühne

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9 INHALTSVERZEICHNIS Wissenschaftliche Begleitung Lehrstuhlportraits HyLog Demonstration Dr Ewald Wahlmüller Fronius International GmbH Product Cost Management: A dressing the echnical and ommercial spects of roduct evelop Simon Haller Accenture GmbH Der Bauplanungsprozess im Rahmen der Fabrik- und Logistikplanung Von der Standortauswahl über die Masterplanung bis zur Projektrealisierung Dipl-Ing Peter Steiger Kohlbecker Gesamtplan GmbH Baltic Vector of Transport Development Prof Dr-Ing habil Igor Kabashkin Transport and Telecommunication Institute Riga Supply Chain Optimierung im Einzelhandel global erfolgreiche Methoden Dr Stefan Wolff 4flow AG Little s Law von der Theorie zur konkreten Anwendung: Bericht aus dem Kranbau Köthen Dr-Ing Ulf Achenbach MBA Kranbau Köthen GmbH Die Logistik zur Pipeline Dipl-Ing Ludwig von Müller Nord Stream AG vm advisers AG

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11 Multi-Agent Coordination Enabling Autonomous Logistics Dr-Ing Arne Schuldt Universität Bremen Autorenverzeichnis Impressum

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13 WISSENSCHAFTLICHE BEGLEITUNG LEHRSTUHLPORTRAITS

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15 LEHRSTUHL FÜR LOGISTISCHE SYSTEME INSTITUT FÜR LOGISTIK UND MATERIALFLUSSTECHNIK FAKULTÄT MASCHINENBAU DER OTTO-VON-GUERICKE- UNIVERSITÄT MAGDEBURG Prof Dr-Ing habil Prof E h Dr h c mult Michael Schenk Prof Dr-Ing habil Prof E h Dr h c mult Michael Schenk Leiter des Lehrstuhls für Logistische Systeme der Otto-von-Guericke- Universität Magdeburg Foto: Viktoria Kühne Der Lehrstuhl für Logistische Systeme legt seinen Arbeitsschwerpunkt auf die Erforschung und Untersuchung von Methoden und Instrumenten zur ganzheitlichen Konzeption, Koordination und Kontrolle von Kapazitäten, Material- und Informationsflüssen in komplexen logistischen Systemen Ziel der Forschung ist es, die Aktivitäten von Wertschöpfungsketten so zu gestalten, dass der individuelle Kundenwunsch mit effizientem Ressourceneinsatz erfüllt wird Besondere Berücksichtigung finden die Problemfelder: Logistikorientierte(r) Fabrikplanung und -betrieb, Modellierung und Simulation von Beschaffungs-, Produktions- und Distributionsnetzwerken, Entwicklung von Methoden und Werkzeugen zur Bewertung, Planung und Gestaltung von Logistiknetzwerken, Einsatz von adäquaten VR- Modellen und Werkzeugen für Planung und Betrieb von Logistiksystemen, Steuerung von heterogenen Logistikströmen mit mobilen Test- und Analysewerkzeugen, Mensch-Maschine-Mensch Schnittstelle in der digitalen Fabrik, Interaktive Ausbildungsund Trainingskonzepte zur Qualifizierung logistischer Systeme zum Beispiel mit haptischen Planspielen und VR-basiertem Training Der Lehrstuhlleiter, Prof Dr-Ing habil Prof E h Dr h c mult Michael Schenk, ist zugleich Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung und der Ideenvater des VDTC - Virtual Development and Training Centre 13

16 LEHRSTUHL FÜR LOGISTIK INSTITUT FÜR LOGISTIK UND MATERIALFLUSSTECHNIK FAKULTÄT MASCHINENBAU DER OTTO-VON-GUERICKE- UNIVERSITÄT MAGDEBURG Prof Dr-Ing Hartmut Zadek Der Lehrstuhl für Logistik um Prof Dr-Ing H Zadek widmet sich insbesondere den ingenieurtechnischen Aspekten der Logistik In der Lehre werden das Denken in Systemen und Strukturen, das komplexe Problemlösen, das Arbeiten im interdiszipli nären Team und das Übernehmen von Führungsaufgaben in Laboren mit physischen und virtuellen Logistikwelten trainiert Der Lehrstuhl Logistik betreut 14 Prof Dr-Ing Hartmut Zadek Leiter des Lehrstuhls für Logistik der Otto-von-Guericke- Universität Magdeburg Foto: Maren Strehlau den Diplomstudiengang Wirtschaftsingenieur Logistik, sowie die Nebenfachausbildung Logistik für Informatikstudenten und die Logistikausbildung im Studiengang Kulturwissenschaft Wissensmanagement Logistik (Cultural Engineering) Das Lehr- und Forschungsspektrum umfasst die Planung, Organisation, Steuerung, Führung und Kontrolle komplexer Materialflussprozesse und Supply-Chain- Netzwerke und ist Ausgangspunkt der technischen Gestaltungsanforderungen für die Materialflusssysteme Dabei werden Informationsund Kommunikationsprozesse und die Lösung vieler Schnittstellenprobleme zur ganzheitlichen und durchgängigen technischorganisatorischen Prozessgestaltung integriert Weiterhin befasst sich der Lehrstuhl mit intermodalen Verkehrsketten, Logistik-Hubs und verkehrslogistischen Ver- und Entsorgungsfragestellungen In die Forschungsansätze werden stets Aspekte der Wirtschaftlichkeit, Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit einbezogen Der Mensch als Akteur steht bei den logistischen Lösungen im Mittelpunkt Die Forschungsschwerpunkte bilden ua: Grundlagen der Technischen Logistik, insbesondere Referenz- und Berechnungsmodelle, Diagnose, Modellierung, Simulation und Gestaltung logistischer Prozessabläufe, Systeme und Netzwerke, Informationssysteme der Logistik, insbesondere Identifikations-, ERP-, Trace- und Tracking- Systeme, Planungsmethoden und werkzeuge in der Logistik und dem Anlaufmanagement, insbesondere bausteinorientierte Problemlösungsprozesse sowie kooperative und internetbasierte Planungsprozesse, Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in der Logistik, Prozessketten für Zulieferung, Produktion, Handel, Logistikdienstleister sowie Transportketten der Verund Entsorgung

17 LEHRSTUHL FÜR MATERIALFLUSSTECHNIK INSTITUT FÜR LOGISTIK UND MATERIALFLUSSTECHNIK FAKULTÄT MASCHINENBAU DER OTTO-VON-GUERICKE- UNIVERSITÄT MAGDEBURG Prof Dr-Ing Klaus Richter Der Lehrstuhl Fördertechnik/Materialflusstechnik widmet sich der Entwicklung, Konstruktion und Optimierung der Maschinenbau- und Stahlbau-Elemente von Materialflusssystemen, sowie deren Einsatz, Betrieb und Wartung wird eine interdisziplinäre Ausbildung mit gediegenen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen sowie erzeugnisorientiert vertiefende Applikationen und Spezialisierung geboten Prof Dr-Ing Klaus Richter Leiter des Lehrstuhls für Materialflusstechnik der Otto-von-Guericke- Universität Magdeburg Foto: Dirk Mahler Beispiele für solche Materialflusssysteme sind: - Krane und Hebezeuge, Flur- und Regalförderzeuge, Aufzüge, Schachtfördermaschinen und Seilbahnen, Stetigförderer für Schüttund Stückgüter, Tagebaugroßgeräte wie Bagger und Absetzer, die zu den größten fahrbaren Maschinensystemen zählen Die zunehmende Automatisierung und neue umwelttechnische Anforderungen an die Materialflusstechnik sind heute die wichtigsten Triebfedern für Innovationen und Weiterentwicklungen der fördertechnischen Maschinen und Anlagen Dafür 15

18 FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR FABRIKBETRIEB UND -AUTOMATISIERUNG IFF Prof Dr-Ing habil Prof E h Dr h c mult Michael Schenk Prof Dr-Ing habil Prof E h Dr h c mult Michael Schenk Institutsleiter des Fraunhofer IFF Foto: Viktoria Kühne Das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und - automatisierung IFF forscht und entwickelt auf den Schwerpunktgebieten Digital Engineering, Logistik und Materialflusstechnik, Automatisierung sowie Anlagentechnik Zu seinen Kunden für die Auftragsforschung gehören die öffentliche Hand, internationale Industrieunternehmen, die Dienstleistungsbranche und Unternehmen der klein- und mittelständischen Wirtschaft Im Bereich der virtuellen Technologien entwickelt das Fraunhofer IFF Lösungen für alle Schritte in der Prozesskette Mit dem Virtual Development and Training Centre VDTC stehen Spezialisten- Know-how und hochmodernes Equipment zur Verfügung, um das durchgängige digitale Produkt von der ersten Idee über die Entwicklung, die Fertigung, den Vertrieb bis zur Inbetriebnahme und den Betrieb sicherzustellen Schwerpunkte liegen beim Digital Engineering für die Entwicklung von Produkten, Prozessen und Systemen, bei Methoden der FEM-Berechnung, bei virtueller Fabriklayout- und Montageplanung, der Qualifizierung und beruflichen Aus- und Weiterbildung und der Erstellung von virtuellinteraktiven Handbüchern, Ersatzteilkatalogen und Produktdokumentationen Für sich wandelnde und hochkomplexe Produktionsnetzwerke optimiert das IFF Fabrikanlagen, Produktionssysteme und logistische Netze Führend ist das Magdeburger Fraunhofer-Institut bei der Realisierung von RFID- und telematikbasierten Lösungen zur Identifikation, Überwachung und Steuerung von Warenflüssen Mit dem LogMotionLab und dem Galileo-Testfeld Sachsen- Anhalt stehen zwei der am besten ausgestatteten RFID- Labore Europas zur Verfügung, um branchentypische Anwendungen zu entwickeln, zu testen und zu zertifizieren Intelligente Überwachungslösungen, die dezentrale Speicherung von Informationen am Objekt und die 16

19 Verknüpfung von Informations- und Warenfluss ermöglichen fälschungssichere Identifikation von Objekten, gesicherte Warenketten und deren lückenlose Dokumentation Im Bereich der Automatisierung verfügt das Fraunhofer IFF über umfassende Kompetenz bei der Entwicklung von Automatisierungs- und Robotersystemen Schwerpunkte liegen bei Servicerobotern für Inspektion und Reinigung, Automatisierungslösungen für den Life-Science- Bereich, für Produktion und Logistik und Robotik für Entertainment und Training Um Automatisierungskonzepte voranzutreiben, realisiert das Fraunhofer IFF Mess- und Prüfsysteme und integriert Sensorik, optische Messtechnik und industrielle Bildverarbeitung in Produktionsprozesse Sensorik und Systeme zur Messwerterfassung und -verarbeitung sind das Werkzeug, um reale Größen in digitaler Form abzubilden und damit eine Voraussetzung für automatisierte Prozesse Thermische Anlagen zur Energiegewinnung aus Biomasse und Abfallstoffen, Wirbelschichttechnologien, Prozesssimulation und Lösungen für effizienten Anlagenbetrieb bilden zentrale Inhalte des Bereiches Prozess- und Anlagentechnik Mit Technologien zur Wandlung und Erzeugung von Energie forscht das IFF in einem Sektor mit hohem Zukunftspotenzial Das Fraunhofer IFF ist in nationale und internationale Forschungs- und Wirtschaftsnetzwerke eingebunden und kooperiert eng mit der Otto-von-Guericke- Universität Magdeburg und weiteren Hochschulen und Forschungsinstitutionen der Region 17

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21 HYLOG DEMONSTRATION OF A ZERO EMISSION WAREHOUSE LOGISTIC SYSTEM (VDI INNOVATIONSPREIS LOGISTIK 2010) Dr Ewald Wahlmüller Fronius International GmbH, Research Teamleader Energy Cell 19

22 LEBENSLAUF Dr Ewald Wahlmüller Fronius International GmbH, Teamleiter Research Energy Cell Seit 2002 Diplomstudium in Maschinenbau/Verfahrenstechnik, TU Wien, Österreich Doktorat in Maschinenbau/Verfahrenstechnik, TU Wien, Österreich Arbeit an erneuerbaren Energietechnologien mit Schwerpunkt Biogasnutzung in Brennstoffzellen, Profactor Produktionsforschungs GmbH, Steyr-Gleink, Österreich Leiter Produktentwicklung»Fronius Energy Cell«, Fronius International GmbH, Wels-Thalheim, Österreich 20

23 HyLOG Demonstration of a Zero Emission Warehouse Logistic System Dr Ewald Wahlmüller Fronius International GmbH Research and Development Günter Fronius Straße 4600 Wels-Thalheim Austria Logistik als Arbeitsfeld der Zukunft, 14 Gastvortragsreihe Logistik am Fraunhofer IFF und ILM der Otto-von-Guericke Universität, Magdeburg, 6 April 2011 Fronius 2011 Content The Fronius Company The Fronius Energy Cell The HyLOG Project, Status & Results Future of Warehouse Logistics CO2 Reduction Potential Energy Infrastructure Perspective Business Case The E-LOG-Bio Fleet Project Summary Fronius

24 Fronius Company Division Battery Charging Systems Division Welding Technology Division Solar Electronics Fronius 2011 Europe is our strength, the rest of the world our future Employees worldwide Employees R&D Group turnover (million ) Export quota 93 % 90 % Active patents Fronius

25 Vision Solar Powered Energy Cell Power Heat Solar Power PV Module Hydrogen Storage Oxygen Inverter Electrolysis Fuel Cell Water Fronius 2011 Fronius Energy Cell Available for Projects PEM fuel cell power generator High overall efficiency Silent operation Perfect safety strategy Easy to use and service, user-friendly Complete remote system monitoring Power 4 kw 2 kw 1 kw Voltage 48VDC 24VDC IP Protection IP20 (upgradable to IP54) Compliance Certification EN :2007 Fuel Supply Standard Compressed Hydrogen bar Hydrogen Gas Grid Electrolyser Applications DC/AC Power Generator Mobile Applications Fronius

26 Energy Efficiency Fronius Energy Cell Efficiency [%] Efficiency Fronius Energy Cell 25F (24V/2kW) Ambient Temp 25 C, LHV = 2,995kWh/Nm Electrical System Power [W] ges (Pth*0,75) el Fronius 2011 SOP Energy Cell May 2010! Klaus Fronius compliments Jakub Janda, WSW Engineering SRO, Czech Republic on thepurchaseof thefirsttwoenergycells50f Systems Fronius

27 The HyLOG Project Fronius 2011 The HyLOG Project - Milestones 1Nov 06 Dec 06 Development Dec 07 Certification & Approval 31 Oct 08 Start Authority Contact for Legal Requirements Dec 08 Demonstration Dec 09 Implementation of H2 Fuelling Station & Range-Extender Tow Truck ongoing Safety Assessment, TÜV Certification, Authority Approval Fronius

28 HyLOG Tow Truck with Energy Cell with Battery 26 lt H2 Cartridge 350bar 500 Ah Total Weight Vehicle [kg] Total Weight Power Supply [kg] Weight of Energy Storage [kg] Amount of Energy [kwh] 11 9,6 Time to Refuel / Recharge [min] <5 >500 System Voltage [VDC] Power Socket 230V/50Hz yes no Fronius 2011 HyLOG Power Train / Interfaces Signal Light H2 Cartridge H2 Energy Cell Drive Train Tank Valve Pressure Sensor Temperature P: 2 kw V: 24V H2 Relief Valve On/Off, Emergency Stop Fronius

29 Solar H2 Filling Station Sattledt Solar Hydrogen Capacity: Annual Capacity Electrolysis 823 kg / kwh H2 Storage Capacity 12 kg / 396 kwh Annual Cartridge Refillings 1100 Refuelling Time 3 4 min PV Generator Nitrogen / Air for H2 Compression 8 10 bar Hydrogen 5 13,8 bar Fronius IG 500 Inverter 240 VAC, 50Hz Bitter STS 26L Air Products 350 S100 bar, 07 kg H2 Feedwater Peak Load Bundle Buffer Bundle Electrolyser HOGEN S40 Proton Energy Systems Inc Fronius 2011 Solar H2 Filling Station Sattledt Fronius

30 H2 Infrastructure Sattledt Solar H2 Filling Station Indoor Cartridge Allocation Cartridge Exchange Place Fronius 2011 Authority Approval Product certification requirements (CE) HyLOG Tow Truck (98/37/EC machinery directive) Fronius Energy Cell (EN :2007) 350bar Hydrogen Cartridge (99/36/EC transportable pressure equipment directive (TPED) and 94/55/EC carriage of dangerous goods (ADR)) 350bar Hydrogen Refuelling Station (97/23/EC pressure equipment directive (PED)) Electrolyser HOGEN S40 (98/37/EC machinery directive and 94/9/EC ATEX directive) Risk and safety analysis requirements Indoor operation of 5 HyLOG tow trucks Installation and operation of 350bar H2 refuelling station (commissioning inspection and in-service inspection by authorised body required) 350bar H2 cartridge filling and handling (in-service inspection by authorised body required) Fronius

31 Status Demonstration / Results Since May 2009: 5 days/week 2-shift operation 4 5 shifts / cartridge exchange hours system lifetime, start / stop cycles Key advantages Fast refuelling increases system flexibility and availability Increased productivity through constant power, reduced maintenance, reduced space demand Energy management capability No emissions Improvement potentials Meet MH application requirements Indoor / onboard refuelling System cost reduction Fronius 2011 HyLOG Awards VDI Innovation Award Logistics 2010 Energy Technology Award of Austria 2007 Austrian Climate Protection Award 2008 World Energy Globe Award 2007 Eurosolar Austria Award 2007 Fronius

32 Energy Costs in Warehouse Logistics Fronius 2011 H2 Technology / CO2 Reduction Potential Estimate Annual traction power: kwh/a (E-Forklift: 48V, 600Ah, 1 x battery recharging per shift (battery exchange required), 3 shifts/day, 49 weeks/year, 5 days per week) ICE Forklift: Diesel l/a, CO kg/a (Diesel ICE, 15% drive cycle efficiency, Diesel Fuel 9,8 kwh/l, 2650 g/l CO2) E-Forklift: Grid Electricity kwh/a, CO kg/a (Wh efficiency of lead acid battery 66%, CO2 of EU grid electricity mix 0,622 kg/kwh) FC Forklift, fossile H2 refuelled: m3/a, CO kg/a (efficiency reforming 85% -> kwh/a natural gas, CO2 of H2 logistics neglected, CO2 natural gas 2,15 kg/m³, 10,08 kwh/m³, electric system efficiency fuel cell 45%) FC Forklift, solar H2 refuelled: m3/a, CO 2 00 kg/a (efficiency electrolysis 60% -> kwh/a solar electricity, CO2 solar electricity 0 kg/m³, electric system efficiency fuel cell 45%) - 40% Quelle CO2 Daten: 1) Dem Leitfaden "Klima schützen - Kosten senken" des LfU 2) Der Datenbank GEMIS in der Version 42 Fronius

33 Energy Infrastructure Perspective High Pressure Electrolyser H2 Storage Indoor Refuelling Fuel Cell Truck Future C H2 Heat Storage Natural Gas / Biogas H2 Reformer Indoor Refuelling Fuel Cell Truck H2 Delivery H2 Compression H2 H2 Storage C Heat Storage Battery Charger Battery Truck State of Art Customer Site Fronius 2011 Business Case Parameters 2015 volume scenario Energy costs Fuel Cell investment / maintenance costs Application parameters Fronius

34 Business Case Parameters 2015 volume scenario TCO (end customer) 3500 Costs per year and truck 3, , ,50 2,00 1,50 Energy Cell (EC) Battery , ,50 0 energy costs employees costs spare parts incl stack storage area truck costs infrastructure + ec/batt 0,00 Costs per hour Fronius 2011 E-LOG-Bio-Fleet This project is selected for funding by the Austrian Climate and Energy Fund within the program Technologische Leuchttürme der Elektromobilität Objectives Development, certification and demonstration of a warehouse tow truck fleet (15 vehicles) with fuel cell range extender Installation, authority approval and demonstration of indoors and onboard bio-hydrogen refuelling of the warehouse truck fleet C-H2 Delivery (Tube Trailer) CO2 neutral generation of bio-hydrogen using reformed biogas as source of energy Environmental and socio-economic assessment of the innovative and sustainable warehouse logistic application L-H2 Delivery Preparation for enhanced market entry Compression and Filling Station H2 350bar Biogas H2 Reformer Bio-H2 H2 Fronius

35 Summary The HyLOG project demonstrates a safe and zero emission solution for warehouse logistics Key benefits of fuel cells for warhouse logistics are fast refuelling, constant performance, reduced maintenance, less space demand and Energy management capability The E-LOG-Bio Fleet project will further enhance market entry of the innovative technology Fronius 2011 Fronius International GmbH A-4600 Wels-Thalheim, Günter Fronius-Str 1 Phone: +43 / (0)7242 / , Fax: Fronius

36 34 Fronius 2011

37 PRODUCT COST MANAGEMENT: ADDRESSING THE TECHNICAL AND COMMERCIAL ASPECTS OF PRODUCT DEVELOPMENT Simon Haller Accenture GmbH, Supply Chain Management 35

38 LEBENSLAUF Simon Haller Accenture GmbH, Supply Chain Manager Wirtschaftstudium mit Abschluss»Magister«, Schwerpunkt Informationsmanagement und Controlling an der Universität Innsbruck, Österreich Manager im Münchner Büro der Accenture GmbH, Bereich Supply Chain Service mit Schwerpunkt Product Innovation - PLM Projektleiter verschiedener Aufträge für die Kommunikations- und High-Tech-Branche mit Schwerpunkt auf PDM und PLM Themen 36

39 Product Cost Management Addressing the technical and commercial aspects of product development Simon Haller Agenda Accenture PLM facts Initiative and objective Basics of Product Cost Management Product Cost Management value proposition Product Cost Management tasks Product Cost Management in action Contact 37

40 Accenture is a global management consulting, technology services and outsourcing company, with more than 215,000 people serving clients in more than 120 countries Accenture PLM Practice PLM Practice founded in 1989 #1 independent PLM service providers concerning revenues (CIMdata) Dedicated PLM experts within our global network 250+ successfully delivered PLM transformations projects in the area of product development and innovation across different industries and in combination with different PLM software solutions Established alliance model with the five leading PLM software vendors: Siemens PLM, PTC, Agile (Oracle), SAP, MatrixOne (Dassault Systemes) Accenture PLM Principles The principles of our consulting services for product innovation and PLM are: Value-driven Product optimization and standardization Process optimization Business process reengineering Achieve acceptance and buy-in Organizational change management Speed of success Jump-Start and Quick-Wins Integration Consideration of downstream processes and IT Agenda Accenture PLM facts Initiative and objective Basics of Product Cost Management Product Cost Management value proposition Product Cost Management tasks Product Cost Management in action Contact 38

41 PCM is a holistic answer to globally rising supply chain and product complexity costs Is driven by the fact that our clients are increasingly forced to cut product costs due to external impacts, such as high competitive pressure and soaring raw material prices Initiative for Product Cost Management (PCM) In the past, companies mainly turned their attention to supply chain related topics whilst great saving potentials resulting from a close cooperation between product development and sourcing have often been disregarded The main objective of this initiative is for Accenture to improve the ability to identify new value-generating opportunities for our clients in areas where functional separations commonly prevent them to address pressing issues effectively Our sourcing experience together with our proven designto-cost tools has been proven with various clients 1 2 Direct material sourcing experience combined with our development levers for product cost management Simplify Standardize Castings Seal & gasket Valves Bearings Fastener Compressor Transformer Generator Heat exchanger Conveyers Steel plate Re-bar steel Non-magnet steel Pipes Define & enforce design/material selection guidelines 3 has delivered comprehensive product cost saving for clients across different industries 39

42 We can help clients think and work across functional separations in their product development process Indicator Issues Increasing pressure on product margins Separate development, sourcing and ERP tools Poorly optimized product portfolio excessive SKUs Proliferation of component or suppliers Typical client issues Limited impact of NPI (New Product Introduction) sourcing Distributed product development decisions with limited coordination Poor (time-)management of target product costing History of merger or acquisition activity with limited integration 7 Agenda Accenture PLM facts Initiative and objective Basics of Product Cost Management Product Cost Management value proposition Product Cost Management tasks Product Cost Management in action Contact 8 40

43 Product cost can only be effectively managed through a strong collaboration between Product Development and Procurement Key Facts Costs of raw material, labor and transportation are likely to continue to increase dramatically Product costs comprise 60% to 80% of a typical manufacturer's total cost structure Global competition and cost pressure grows as low-cost competitors appear constantly, not just in emerging markets Key Issue??? How to manage product cost? Key Actions Engineering and procurement have to work together closely throughout the entire lifecycle of a product: 1 to avoid and eliminate unnecessary product costs, eg maverick buying, over engineering and oversized supplier base 2 and to optimize base and differentiation cost 9 Proper PCM keeps product cost as low as possible while providing all needed product features to the customers Product Development Process & Product Market Cycle Benchmark product cost and prices to maintain competitiveness Keep product cost as low as possible Identify relevant product costs Plan product costs Eliminate, optimize and reduce product cost Monitor product costs Develop and apply specific assets and tools 10 41

44 Improving transparency on product development has significant influence on unlocking additional benefits in the sourcing department Product Development Product Strategy Product Design Common Objective Determine whether to design in-house or purchase Select optimal parts and suppliers for new designs balancing reuse with the need to access new technology Procurement Contract Manufacturing Strategy Supplier Strategy and Selection Product Validation Assess and develop suppliers balancing risk with time-to-market Supplier Development and Qualification Manufacturing Release Manufacturing and Field Support Contract with mix of suppliers to assure supply while leveraging buying power Efficient sourcing & purchasing processes optimizing cost and responsiveness Negotiating and Contracting Sourcing & Purchasing Execution Product Support and Value Engineering Drive continuous improvements to reduce total costs and improve product performance Supplier Monitoring and Improvement 11 PCM asks for the earliest possible involvement of Procurement in the development of new products A supplier as a stakeholder in the entire product life cycle can add technology input, cost reduction ideas such as less or different material or improved production processes A supplier defined as a development partner can reduce costs from miscommunication, misaligned targets, and diverging expectations Proper and early definition and monitoring of supplier KPIs can help identify risks to production schedules and/or product quality early A well-defined sourcing strategy can mitigate risks to production by establishing different sourcing scenarios to be followed if and when the need arises 12 42

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