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1 Berufliche Schule - Direktorat 5, Deumentenstraße 1, Nürnberg ) , * :

2 Vorwort Mit dem vorliegenden Portfolio berichten Kollegium und Schulleitung der Öffentlichkeit zum vierten Mal in Folge über die Rahmenbedingungen der pädagogischen Arbeit und den Verlauf des Schulentwicklungsprozesses in den Berufsbereichen des Direktorates. Wir legen damit Rechenschaft ab gegenüber Legislative und Exekutive der Stadt Nürnberg und berichten den für unsere Berufe zuständigen Kammern, Innungen und Verbänden. Eine verbindliche Einführung des Qualitätsmanagements Das Nürnberger Qualitätsmanagement an Schulen (NQS) begann offiziell im Frühjahr 2003 mit einer Vereinbarung, die zwischen den Schulleiterinnen und Schulleitern aller städtischen beruflichen Schulen mit dem Amt für Berufliche Schulen getroffen wurde. Seit Schuljahr 2006/2007 dokumentieren wir im Portfolio die Meilensteine unserer inneren Schulentwicklung. Die Arbeit am Portfolio ist für uns ein wichtiges Element im NQS-Planungskreislauf. Sie dient der Reflexion und Überprüfung, ob die in den konferenzen zum Schuljahresbeginn vereinbarten e mit dem Leitbild der B5 übereinstimmen, inwieweit diese e erreicht wurden und welche gegebenenfalls für deren Erreichung noch notwendig sind. Somit ist sie gleichzeitig eine Vorbereitung für die jährliche Bilanzkonferenz zum Schuljahresende. Im November 2009 einigten sich alle beteiligten Schulleitungen auf eine verbindliche Einführung des letzten Bausteins des Qualitätsmanagements, der externen Evaluation, ab Schuljahr 2010/2011. Der Stadtrat verleiht den getroffenen Vereinbarungen durch sein einstimmiges Votum für NQS eine hohe Verbindlichkeit. Das vorliegende Portfolio ist Ergebnis einer Teamarbeit von Kolleginnen, Kollegen und Schüler/-innen unserer Berufsbereiche. Dank sage ich allen Mitgliedern des Schulentwicklungsteams mit den Teamsprecherinnen Frau Denker und Frau Hauber. Bei Konzeption, Organisation und Durchführung aller Schulentwicklungsmaßnahmen beteiligten sich alle Teammitglieder hoch motiviert und sehr zielorientiert. Ich danke dem Kollegium für die geleistete pädagogische Arbeit. Nach außen sichtbar wurde sie bei zahlreichen, sehr erfolgreich durchgeführten kleineren und großen Projekten. Vielfältige Initiativen zeugen von einer hohen Motivation in Kollegium und Schülerschaft für das, unsere Schüler/-innen optimal vorzubereiten auf eine erfolgreiche berufliche Zukunft in einer globalisierten Welt. Zu ganz besonderem Dank verpflichtet bin ich Frau Schlenk, die als stellvertretende Schulleiterin über ihre umfangreichen Aufgaben hinaus wieder die Funktion der Chefredakteurin übernahm. Zur Vereinfachung der Layout-Arbeiten entwickelte die Agentur Scheid & Partner communications and more, eine Software und unterstützte uns fachkundig bei der Druckvorbereitung. Vom Leiter des Amtes für Berufliche Schulen, Herrn Oberstudiendirektor Walter Lang, wurde unser Vorhaben wohlwollend begleitet und die Finanzierung ermöglicht, wofür ich ihm sehr danke. Nürnberg im Juli 2010 Heimo Steinmann Schulleiter PORTFOLIO 2009/2010

3 Inhaltsverzeichnis 1 Rahmenbedingungen Standorte der Schule mit Berufsbereichen Regionale/organisatorische Besonderheiten Statistik (Statistiktermin ) Schularten, Berufsfelder, Klassen Schülerstatistiken Schulische Vorbildung Migrationshintergrund/Staatsangehörigkeit Schülerzahlenentwicklung B5 gesamt Schülerzahlenentwicklung Berufsschule Lehrkräfte - Altersstatistik 13 2 Leitbild 14 3 Prozessqualitäten der Schule Schulentwicklung - NQS-Koordinierung Organigramm - Schulentwicklung Das Schulentwicklungsteam Vereinbarungen für das Schulentwicklungsteam Generelle setzungen des Schulentwicklungsteams Sitzungen des Schulentwicklungsteams Meilensteine der pädagogischen Schulentwicklung Nürnberger Qualitätsmanagement (NQS) Interne Evaluation Externe Evaluation 20 4 Internationalisierung 30 5 Schulsozialpädagogik 32 6 Schulkultur - Schulleben Berufsschulbeirat Weihnachtsfeier Personalversammlung Personalausflug Schulabschlussfeiern in den Berufsbereichen 38 7 setzungen, und Auswertungen Berufsbereich Floristen Berufsbereich Jugendliche ohne Ausbildungsplatz Berufsbereich Körperpflege/Friseure Berufsbereich Textil/Bekleidung Anhang Schulmanagement Organigramm - Schulverwaltung Organisationsentwicklung Personalentwicklung Unterrichtsentwicklung Fördermaßnahmen für Jugendliche mit Migrationshintergrund Schülerauszeichnungen Abschlüsse an B5 29 PORTFOLIO 2009/2010

4 Rahmenbedingungen 1.1 Standorte der Schule mit Berufsbereichen Wiedergabe mit Genehmigung der Herausgeberstädte, federführend Stadt Nürnberg - Amt für Geoinformation und Bodenordnung - Nr. 348 Berufsbereich Textil/Bekleidung Berufsbereich Floristen IKZ: B1 Fürth Gärtner Körperpflege/Friseure Berufsvorbereitung Textil/Bekleidung Floristen Berufsbereich Körperpflege Berufsbereich JoA/BVJ PORTFOLIO 2009/

5 1.2 Regionale/organisatorische Besonderheiten 1.3 Statistik (Statistiktermin ) Schularten, Berufsfelder, Klassen Berufsbildungszentrum Äussere Bayreuther Strasse 8 Berufsbereich Friseur/-in Berufsbildungszentrum Deumentenstrasse 1 Berufsbereich Jugendliche ohne Ausbildungsplatz (JoA/BVJ) Bielefelder StraSSe 41 Berufsbereich Florist/-in IKZ: Staatl. Berufsschule 1 Fürth (Gärtner) IKZ = interkommunale Zusammenarbeit ReutersbrunnenstraSSe 12 Berufsbereich Textil/Bekleidung Textilreiniger/-in Berufsfachschule für Bekleidung Modenäher/-in Modeschneider/-in Änderungsschneider/-in Berufsfachschule für Bekleidungstechnische Assistenten/-in Fachschule für Bekleidungstechnik Sprengel: Stadt Nürnberg Berufsvorbereitung (BV) BVJ-schulisch, BVJ-kooperativ (Freistaat) BV mit Sprachförderung Berufsintegrationsjahr (BIJ), ESF-gefördert Berufsqualifizierung Berufseinstiegsjahr (BEJ) JoA-Teilzeitklassen Schulsprengel: Mittelfranken Interkommunale Zusammenarbeit mit der Staatl. Berufsschule 1 Fürth, Stadt Nürnberg (B5) stellt Räume und Gelände Schulsprengel: Bayern Beschulung: Blockbeschulung Zugangsvoraussetzung für Änderungsschneider/-in Wohnort Nürnberg, HS-Abschluss, Eignungstest Abschlussprüfung: Schulintern und IHK BFS für Bekleidung: Facharbeit Staatl. Abschlussprüfung Staatl. Abschlussprüfung Ergänzungsprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife (Englisch) Schulart/Berufsfeld Jahrgangsstufen Klassen Berufsschule (BS) Monoberufe Florist/-in Körperpflege Friseur/-in Textil/Bekleidung Textilreiniger/-in Monoberufe Berufsvorbereitung BERUFSFACHSCHULEN (BFS) Textil/Bekleidung BFS für Bekleidung/Änderungsschneider BFS für bekleidungstechn. Assistenten FACHSCHULE (FS) Textil/Bekleidung Fachschule für Bekleidungstechnik Schülerstatistiken Schülerzahl Floristen 96 Friseure 380 Textilreiniger 70 Berufsvorbereitungsjahr schulisch (BVJ-s) BVJ kooperativ (BVJ/k) Berufsintegrationsjahr (BIJ) Jugendliche ohne Ausbildungsplatz (JoA) Änderungsschneider/-in Modenäher/-in Modeschneider/-in Bekleidungstechnische/r Assistentin/Assistent Bekleidungstechniker/-in 11 1 Gesamtschülerzahl: 1207 BEJ 0 BVJ-s 178 BVJ-k 34 BIJ 18 JoA-Teilzeit 207 BFS/B 140 BFS-A 22 FS Geschlechterverteilung Schülerinnen Schüler

6 1.3.3 Schulische Vorbildung Schülerzahlenentwicklung Berufsschule Vorbildung BVJ-s BVJ-k BIJ JoA F KF TR TAE BFS-B BFS-A FS Ohne Abschluss FöS HS ohne Quali HS mit Quali M-Schulabschluss FH-Reife Fachgeb. FH-Reife 3 1 Präsentation bei der Berufsschulbeiratssitzung Floristen (bis 2003 mit Gärtnern) 250 Fachgeb. H-Reife 4 1 Allgemeine H-Reife Sonstige BVJ: Berufsvorbereitungsjahr BVJ-k: Berufsvorbereitungsjahr kooperativ BIJ: Berufsintegrationsjahr JoA: Jugendliche ohne Ausbildungsplatz F: Floristen KF: Friseure TR: Textilreiniger TAE: BFS für Bekleidung Änderungsschneider BFS-B: BFS für Bekleidung BFS-A: BFS für Bekleidungstechnische/r Assistentin/Assistent FS: Fachschule für Bekleidungstechnik Schülerzahl Migrationshintergrund/Staatsangehörigkeit 50 Schuljahr Schülerzahl deutsch nicht-deutsch Länderzahl 06/ (30,52 %) 42 07/ (28,45 %) 47 08/ (29 %) 42 09/ (29 %) Schülerzahlenentwicklung B5 gesamt Berufsschule 5 Friseure Schülerzahl

7 Textilreiniger BVJ-s/BVJ-k Schülerzahl Schülerzahl JoA - Jugendliche ohne Ausbildungsplatz (Teilzeit) Berufsintegrationsjahr (BIJ) Im Schuljahr 2009/2010 wird an B5 eine Klasse im Berufsintegrationsjahr mit 18 Schüler/-innen beschult. Das BIJ wird vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Die Beschulung erfolgt mit einem Maßnahmeträger in Kooperation Lehrkräfte - Altersstatistik An der Beruflichen Schule 5 unterrichten sowohl Lehrkräfte des höheren Dienstes (29 Lehrkräfte) als auch Lehrkräfte des gehobenen Dienstes (45 Lehrkräfte). Schülerzahl gehobener Dienst höherer Dienst J J J J J J J Gesamt Gesamt

8 Leitbild Unterricht Kollegium Schulorganisation Außenwirkung Die Unterrichtsmethoden und -inhalte orientieren sich an den für erfolgreiches Lernen notwendigen Bedürfnissen der SchülerInnen und der Arbeitswelt. geben dem aktiven Lernen und der Freude am Lernen Raum. Vermitteln den SchülerInnen die Schlüsselqualifikationen Fachkompetenz, Sozialkompetenz, Methodenkompetenz und Kommunikationsfähigkeit. Durch fächerübergreifenden, zukunftsorientierten Unterricht und Transparenz der Unterrichtsziele werden den SchülerInnen Zusammenhänge vermittelt. Auf der Basis positiver Verstärkung werden besondere Leistungen zusätzlich anerkannt. SchülerInnen Die SchülerInnen sind aktive Mitglieder des Schullebens. Die SchülerInnen werden fundiert und ganzheitlich orientiert unterrichtet. Bei den SchülerInnen wird eine positive Einstellung zum Beruf gefördert, ebenso werden ihnen berufliche Perspektiven aufgezeigt. Die SchülerInnen werden dabei unterstützt, an der gesellschaftlichen Anerkennung ihres Berufes mitzuwirken. Das Selbstbewusstsein, die Eigenverantwortung und der respektvolle Umgang der SchülerInnen miteinander werden gestärkt. Die Basis hierfür bildet eine lebendige Klassengemeinschaft und die gegenseitige Wertschätzung von LehrerInnen und SchülerInnen. Das Kollegium arbeitet eigenverantwortlich. Das beinhaltet: den fachlichen und pädagogischen Austausch auch im Rahmen schulinterner Lehrerfortbildungen. die gemeinsame Planung von Unterrichtskonzepten. die Entwicklung und Umsetzung von Initiativen innerhalb des Kollegiums. die Offenheit für Neuerungen als Konsequenz auf Veränderungen im beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld. Die Zusammenarbeit im Kollegium definiert sich durch: Transparenz, Offenheit und Vertrauen Effektive und effiziente Kommunikation Gegenseitige Wertschätzung und Unterstützung Das Kollegium schafft gemeinsam die optimalen Voraussetzungen zur Motivation der SchülerInnen. Schulleitung Die Schulleitung ist gegenüber den Anliegen der SchülerInnen, LehrerInnen und MitarbeiterInnen offen und unterstützt die Umsetzung im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten. Die gegenseitige Wertschätzung zeigt sich durch den verantwortungsvollen Umgang mit der Arbeitskraft und den Fähigkeiten aller Beteiligten. Die Verwendung der materiellen Ressourcen wird in Zusammenarbeit mit den Berufsbereichsbetreuern beschlossen. Die Stundenplanorganisation eröffnet durch zusammenhängende Einheiten Gestaltungsmöglichkeiten, die den pädagogischen setzungen gerecht werden und inhaltliche Vertiefung zulassen. Die Klassenzusammensetzung und Klasseneinteilung berücksichtigt den Förderbedarf der SchülerInnen und die organisatorischen Belange der Ausbildungsbetriebe. Die Schulorganisation ist für die KollegInnen transparent. Die Teamarbeit wird durch die Schulorganisation unterstützt. Die organisatorischen Voraussetzungen für kooperative Zusammenarbeit mit anderen Institutionen werden geschaffen und gefördert. Der Aufbau und die Erhaltung einer Informationskultur liegt in der Verantwortung jedes/er Einzelnen. Rahmenbedingungen Nur mit verlässlichen Rahmenbedingungen lässt sich Unterricht erfolgreich gestalten. Das heißt: Gestaltungsräume schaffen, bewahren, nutzen und pädagogisch verantworten, z. B. bei Projekten und Klassenteilung. Schonender, verantwortungsvoller und zukunftsorientierter Umgang mit Ressourcen (Arbeitsmaterialien, Arbeitskraft, Experten, Lehr- und Lernmitteln, Ausstattung, Stammräume, Experten, Raumnutzung und Raumgestaltung). Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit erhalten und weitergeben z. B. hinsichtlich Planungssicherheit und Mittelzuweisung. Die Schule als zuverlässiger und kooperativer Partner im dualen System arbeitet mit den Schulpartnern wie Ausbildungsbetrieben, trägern, Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern, Berufsverbänden, Innungen, allgemeinbildenden Schulen, Eltern und karitativen Einrichtungen /sowie Kirchen zusammen. nutzt ihre Gestaltungsräume in der Öffentlichkeit, im Schülercafé, bei Modenschauen, Berufswettbewerben, Berufsbasaren etc. um ihr Profil nach außen sichtbar zu machen, z. B. im Schülercafé, bei Modenschauen, Berufswettbewerben, Berufsbasaren. sieht es als ihre Aufgabe an, sich durch Öffentlichkeitsarbeit wirkungsvoll zu präsentieren. Nürnberg, LehrerInnen Die LehrerInnen sind sich ihrer Vorbildwirkung bewusst und prägen das Schulleben durch eine positive Einstellung zum Beruf. Die LehrerInnen bilden sich regelmäßig fachlich und pädagogisch fort. Die LehrerInnen arbeiten eigenverantwortlich und verhalten sich kooperativ im Lehrerteam. Die LehrerInnen gestalten aktiv die Zukunft der beruflichen Bildung mit

9 Prozessqualitäten der Schule Vereinbarungen für das Schulentwicklungsteam 3.1 Schulentwicklung NQS-Koordinierung Organigramm - Schulentwicklung Schulleitung Mitarbeiterbesprechung Gesamtkollegium Schulentwicklungsteam Schulentwicklungs-Team Sprecherinnen: Frau Denker, Frau Hauber F JoA KF TB Berufsbereichskonferenzen I. Zusammensetzung 1. Das Schulentwicklungsteam setzt sich zusammen aus mindestens zwei Lehrkräften der Berufsbereiche: Floristen Jugendliche ohne Ausbildungsplatz Körperpflege/Friseure Textil/Bekleidung Diese Gruppenmitglieder nehmen konstant die Aufgaben der Schulentwicklung wahr. 2. In das Schulentwicklungsteam können bei gegebenem Anlass aus jedem Berufsbereich zwei SchülerInnen eingeladen werden. Sie haben Mitwirkungsrechte, jedoch kein Stimmrecht. 3. Mitglieder des Schulentwicklungsteams erhalten ihre Legitimation ab Schuljahr 2004/2005 durch Wahl im Berufsbereich für zwei Schuljahre. Wiederwahl ist möglich. Die nächste Neuwahl findet zu Schuljahresbeginn 2006/07 statt. 4. Aus ihrer Mitte wählen die Mitglieder des Schulentwicklungsteams eine/n Leiter/in für die Dauer von zwei Jahren. Die Wahl einer Doppelspitze ist möglich. II. Aufgaben 2. Die Mitglieder bringen in das Schulentwicklungsteam Impulse für pädagogische Schulentwicklung aus den Berufsbereichen ein. 3. Die Mitglieder nehmen Impulse für pädagogische Schulentwicklung von der Schulleitung auf. 4. Die Mitglieder bündeln die Impulse zu en. 5. Die Mitglieder stimmen die e mit der Schulleitung ab. 6. Die Mitglieder melden der Schulleitung den erforderlichen Bedarf an materiellen und immateriellen Ressourcen. 7. Die Mitglieder organisieren zum Jahresende die Evaluation der pädagogischen e des Schuljahres in ihren Berufsbereichen. 8. Die Mitglieder berichten in der Gesamtkonferenz. III. Verantwortung und Kompetenzen Das Schulentwicklungsteam ist ein Initiativ- und Arbeitsausschuss des Kollegiums. Es ist zuständig für Prozessentscheidungen und verfügt über Entscheidungskompetenzen in Bezug auf Schulentwicklungsvorhaben. Die Schulleitung ist zuständig für inhaltliche und Ergebnis-Entscheidungen. Schulleitung: Heimo Steinmann Gisela Schlenk SE-Leitung: Barbara Denker Monika Hauber Floristen: Monika Hauber Eberhard Seischab Friseure: Tanja Knöchlein Martina Weißbeck n. a.: Susann Dobrinski Textil/Bekleidung: Barbara Denker Vera Kuskova n. a.: Heike Dressler Katja Weber JoA: Michael Gründel n. a.: Andreas Bayer Heiko Ott 1. Die Mitglieder moderieren den pädagogischen Schulentwicklungsprozess in ihren Berufsbereichen. Dazu gehören: 1.1. Einleitung und Durchführung einer gemeinsamen Diagnose einschließlich der Auswahl der Diagnoseinstrumente Vorbereitung und Durchführung von Diagnose- bzw. Feedbackkonferenzen mit dem ganzen Kollegium Unterstützung bei der Erstellung eines Schulprogramms bzw. pädagogischen Leitbildes Koordinierung des durch Schulentwicklung entstehenden Qualifizierungsbedarfs 1.5. Unterstützung und Koordinierung von Ansätzen zur Unterrichtsentwicklung 1.6. Information des Kollegiums und der SchülerInnen Generelle setzungen Erfahrungsaustausch (Unterrichtsentwicklung, Personalentwicklung, Organisationsentwicklung) Aufnehmen von Impulsen Innensicht Außensicht in Bezug auf die Berufsbereiche und gesamtschulisch Entwicklung gemeinsamer pädagogischer Konzepte berufsfeldübergreifend Philosophie der gemeinsamen Schule, die mehr ist als vier einzelne Berufsbereiche Weiterentwicklung des Nürnberger Qualitätsmanagements an Schulen (NQS) Verbindlichkeit schaffen für gemeinsam formulierte e im Schulentwicklungsprozess 16 17

10 3.1.5 Sitzungen des Schulentwicklungsteams Die Sitzungen fanden jeweils von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Berufsbereich Floristen, Bielefelder Str. 41, statt. 1. sitzung: Berichterstattung vom Pädagogischen Tag In der 1. Sitzung des Schulentwicklungsteams stellte jeder Berufsbereich die Ergebnisse des Pädagogischen Tages vor, der am 30. September 2009 in den jeweiligen Berufsbereichen stattfand. Im Mittelpunkt stand die Formulierung der setzungen für das Schuljahr 2009/2010 und die Festlegung der entsprechenden, mit denen diese e zu erreichen sind. Als organisatorische Grundlage diente ein gemeinsam entwickeltes Raster (, Maßnahme,, Lehrkräfte, Leitbildbezug). 2. sitzung: NQs-Portfolio / Organisation und redaktionelles Vorgehen Herr Scheid von der Agentur Scheid & Partner informiert über die Möglichkeiten, die Beiträge für das Portfolio entsprechend professionell und effektiv zu erfassen und zusammenzufügen. 3. sitzung: Berichterstattung und Austausch über die Inhalte und Ergebnisse vom NQS-Forum in Neuendettelsau am 28. und 29. November Schwerpunktthema war die Externe Evaluation, welche von der Beruflichen Schule 2 in einem Pilotprojekt entwickelt und durchgeführt wurde. Vorgehensweise und Erfahrungen daraus wurde den Teilnehmern aus allen beruflichen Schulen der Stadt Nürnberg vorgestellt. Es wurde der Beschluss gefasst, dass alle beruflichen Schulen diese Externe Evaluation durchführen. Die ersten Schulen beginnen im Schuljahr 2010/ sitzung: erweiterung und Überarbeitung des leitbildes der B5 Verschiedene Ergänzungen wurden vorgeschlagen und erste Formulierungen getroffen. In einer nachfolgenden Sitzung sollen diese Entwürfe überdacht und verabschiedet werden. 5. sitzung: Erfahrungsaustausch zur Portfolioerstellung mit dem Content-Management-System TyPO3. 6. sitzung: Abschließende Vereinbarungen zum Portfolio und Erweiterung und Überarbeitung des Leitbildes Meilensteine der pädagogischen Schulentwicklung an B5 1995/96 Beginn einer zweijährigen Ausbildung von zwei Schulmoderatoren für B5 am Pädagogischen Institut 1996/97 Neustrukturierung des BVJ und handlungsorientierte Ausrichtung des Unterrichts: Schülercafé, Produktions-BVJ, wöchentlich erscheinende Schülerzeitung 1997/98 Einführung arbeitsteiliger Gruppenarbeit (Vorbereitung der Modenschau am Tag der offenen Tür) 1999/00 Frau Hauber kommt als weitere Schulmoderatorin an B5; Fortbildung für Lehrkräfte an vier Qualifizierungsbausteinen; Einführung eines jährlichen Feedbacks des Kollegiums an die Schulleitung 2001/02 Schulentwicklungsteam konstituiert sich 2002/03 Beginn der Leitbilddiskussion und Zustimmung des Gesamtkollegiums zur Teilnahme an PISA-N 2003/04 Pädagogische Qualifizierung von Meisterinnen und Ingenieurinnen des Berufsbereichs Textil/Bekleidung durch Frau Denker und Frau Hauber; als Doppelspitze des SE-Teams werden Frau Denker und Frau Hauber gewählt 2005/06 Leitbild ist Basis der Jahresziele in den Berufsbereichen, Evaluation: Ausbilderbefragung, B5-Logo: Entwurfswettbewerb im, Berufsbereich Textil/Bekleidung 2006/07 Entwurf eines Fragebogens zum Schüler- Feedback Nach Abstimmung in den Berufsbereichskonferenzen stimmen drei Berufsbereiche dafür, einer dagegen. 1. Portfolio 2007/08 Bestätigung der Doppelspitze des Schulentwicklungsteams durch Wiederwahl, B5-Logo: Entwicklung durch die Stadt- Grafik und Verabschiedung durch Schulleitung, Berufsbereichsbetreuer/-innen und Beratungslehrerin, Schüler-Feedback durch Fragebogen, Feedback der Ausbildungsbetriebe durch Fragebogen, Feedbackbogen der Schulleitung an das Kollegium 2. Portfolio 2008/09 Pädagogischer Tag: konferenzen in den Berufsbereichen, Entwicklung eines Kurzportfolios, Schüler-Feedback, Feedbackbogen der Schulleitung an das Kollegium, Internationalisierung, 3. Portfolio (Prozessoptimierung) 2004/05 Erarbeitung und Verabschiedung des Leitbildes 2009/10 Pädagogischer Tag: konferenzen in den Berufsbereichen, Schüler-Feedback, Feedback-Bogen der Schulleitung an das Kollegium, NQS-E-Konferenz, Internationalisierung, Beginn der Leitbilderweiterung, 4. Portfolio (Prozessoptimierung) PORTFOLIO 2009/

11 3.1.7 Nürnberger Qualitätsmanagement (NQS) Das Nürnberger Qualitätsmanagement an beruflichen Schulen (NQS) hat das, die Schulentwicklung systematisch und nachhaltig durch schulische Qualitätsroutinen zu verstetigen. Das Konzept NQS wurde in Anlehnung an das Schweizer Modell Q2E (Qualität durch Evaluation und Entwicklung) als machbar erscheinenden Weg des Pädagogischen Instituts für die beruflichen Schulen entwickelt. Die zunehmende schulische pädagogische Eigenverantwortung und Selbstständigkeit erforderte die Einführung von NQS in Nürnberg. Dieses prozessorientierte Qualitätsmanagement bedingt, dass die einzelne Schule über Steuerungswissen verfügen muss, ob vereinbarte e erreicht werden und Feedbackverfahren durchgeführt werden, regelmäßige interne Selbstevaluation erfolgen. Die Berufliche Schule, Direktorat 5 mit ihren vier Berufsbereichen verfolgt seit 1995/96 einen kontinuierlichen Schulentwicklungsprozess Interne Evaluation 3.2 Schulmanagement Organigramm - Schulverwaltung Schulsozialpädagoge Dipl. Sozialpäd. F. Biegel Schulleiter OStD H. Steinmann Systembetreuerin OStRin A. Stendebach Seit dem Schuljahr 2006/2007: Seit dem Schuljahr 2005/2006: Schüler-Feedbackbogen (siehe Anhang) Feedback der Ausbildungsbetriebe (2-jährig) Feedbackbogen der Schulleitung an das Kollegium (siehe Anhang) Beratungslehrerin StDin J. Weber-Sohl Stellvertr. Schulleiterin StDin G. Schlenk Sekreteriat VAe N. Cetin, VAe K. Schleicher, VAe E. Hirschmann Ergebnisse der e aus den konferenzen werden in den Darstellungen der Berufsbereiche aufgeführt. Seit dem Schuljahr 2006/2007 erfolgt die Dokumentation des NQS-Prozesses in dem jährlich zum Schuljahresende erscheinenden Portfolios. Das Portfolio ist ein elementarer Bestandteil des Schulentwicklungsprozesses an der Beruflichen Schule, Direktorat 5. Berufsbereiche Externe Evaluation (NQS-E) Beim QM-System der Nürnberger beruflichen Schulen, das die Schulleiter der beruflichen Schulen und das Amt für Berufliche Schulen vereinbarten, fehlte noch das Modul der externen Evaluation. Am 27./ wurde in Neuendettelsau im Rahmen des NQS-Forums der Beschluss aller Schulleitungen an beruflichen Schulen zur Erweiterung des bestehenden NQS-Systems um das Modul der externen Evaluation gefasst. Neben dem Schulleiter Herr Steinmann nahmen Frau Schlenk, stellvertr. Schulleiterin und Frau Hauber, Sprecherin des Schulentwicklungsteams an B5, teil. Am beschloss der Stadtrat der Stadt Nürnberg im Schulausschuss ebenfalls diese Erweiterung des Qualitätsmanagements (NQS) um die 5. Komponente zum NQS-E. Textil/Bekleidung StDin B. Denker Textilreiniger/-in Friseure StDin S. Dobrinski Berufsschule (BS) Friseur/-in Modeschulen Floristen LAv E. Seischab Florist/-in Berufsvorbereitung OStR M. Gründel Berufsvorbereitung BVJ-s, BVJ-k, BIJ, JoA Berufsqualifizierung BEJ Herr Steinmann informierte in NQS-Konferenzen die Lehrkräfte in den 4 Berufsbereichen über die Weiterentwicklung des Nürnberger Qualitätsmanagements an Beruflichen Schulen. Die Basis für den Schulentwicklungsprozess bildet das Leitbild der B5, das am in einer Gesamtkonferenz vom Kollegium verabschiedet wurde. Das Leitbild ist die Grundlage für die setzungen in den Berufsbereichen. Herr Steinmann hob hervor, dass die Routinen im Schulentwicklungsprozess der B5 zur Qualitätsentwicklung in den Berufsbereichen mit den konferenzen, den zur erreichung und die Elemente der internen Evaluation eine sehr gute Basis für eine externe Evaluation bilden. Die Berufsbereichsbetreuer/- innen erhielten den Auftrag mit ihrem Kollegium zusammen Schwerpunkte für eine externe Evaluation zu setzen. Die externe Evaluation ist für jede berufliche Schule verbindlich. Aufgrund der Kosten für diese externe Evaluation können pro Schuljahr ca. 3 bis 4 Schulen evaluiert werden. Der Amtsleiter der beruflichen Schulen in Nürnberg, Herr Walter Lang informierte die Schulleitungen, dass sich ab sofort Schulen melden können, die sich im nächsten Schuljahr evaluieren lassen. Berufsfachschule für Bekleidung mit BFS Änderungsschneider (BFS-B) Modenäher/-in Änderungsschneider/-in Modescheider/-in Berufsfachschule für bekleidungstechnische Assistenten (BFS-A) Bekleidungstechnische/-r Assistent/-in Fachschule für Bekleidungstechnik (FS) Bekleidungstechniker/-in = 1 Schuljahr 20 21

12 3.2.2 Organisationsentwicklung Leitbildbezug NQS-Prozess wird fortgesetzt und weiterentwickelt Bedarfsgerechte, zeitgemäße Ausstattung der Unterrichtsräume (Theorie- und Praxisräume) Information der Öffentlichkeit über schulische Angebote an B5 Schuljahresbeginn: Pädagogischer Tag in den Berufsbereichen mit konferenz Schuljahresende: Abschluss-/ Bilanzkonferenz; NQS-Team tagt i. d. R. monatlich Beispiele: JoA/BVJ: Erneuerung der Küchen Modernisierung des Lehrerzimmers Textil-/Bekleidung: Nähmaschinen Floristen: Ausstellungsfläche Unterrichtsprojekt mit B11 Renovierung Flure/Treppenhaus G1 neue Arbeitstische Friseure: PC-Raum und Ausstattung Schulpastoralraum Silentiumraum Verwaltung: Optimierung der Inventarisierung Optimierung der Personalverwaltung Praktikantenbetreuung Online-Schüleranmeldung Anpassung der Homepage an die Vorgaben der Stadt Nürnberg (z. B. Barrierefreiheit) Modenschauen in: Nürnberg, Glasgow, Prag Präsentation beim Berufsbasar Präsentation an Schulen Präsentation bei der Reg. v. Mittelfranken Werkstatttage Pressearbeit (Printmedien, Fernsehen, Intranet) Portfolio (Prozessoptimierung) Teilnahme bei Wettbewerben Das Kollegium arbeitet eigenverantwortlich, d. h. z. B. die Offenheit für Neuerungen als Konsequenz auf Veränderungen im beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld. Nur mit verlässlichen Rahmenbedingungen lässt sich Unterricht erfolgreich gestalten (Raumausstattung und -gestaltung, Lehr- und Lernmittel). Nachhaltigkeit Außenwirkung Öffnung der Schule Transparenz Qualitätshandbuch (QHB) Das Leitziel Die Schulorganisation ist für die KollegInnen transparent hat für die Schulleitung einen hohen Stellenwert. Alle Kolleg/-innen sollen gleichermaßen Zugang zu möglichst vielen relevanten Informationen erhalten und diese unmittelbar nutzen können. Die Schulleitung unterstützt das Kollegium in seinem Streben nach reibungslosen Arbeitsabläufen und beschleunigten Entscheidungsprozessen. Dazu Mitarbeiterinnen des Sekretariats stellt sie jedem Berufsbereich ein Qualitätshandbuch als Loseblatt-Sammlung zur Verfügung. Es enthält Informationen zu den in nachstehender Gliederung aufgeführten Themen und ist auf den Informationsbedarf der einzelnen Berufsbereiche abgestimmt. für das neue Schuljahr: Erstellung einer digitalisierten Version zusammen mit dem Online-Büro der Stadt Nürnberg. Das Qualitätshandbuch weist folgende Gliederung auf: 0 Inhaltsverzeichnis 1 Termin-/Organisationsplan 2 Aufgabenverteilung 3 Schul-/Klassenorganisation 4 Organisation des Berufsbereichs 5 Schulpflicht/Beurlaubungen/Befreiungen 6 Zeugnisse/Leistungsnachweise/Prüfungen 7 Schüleraustausch/Lehr- und Klassenfahrten 8 Pädagogik/Lehrerfortbildung 9 Personal 10 Konferenzprotokolle 11 Stundentafeln/Fächerabkürzungen 12 Organigramm B5/Statistik B5 Von links: Frau K. Schleicher, Frau N. Cetin, Frau I. Sucu/Praktikantin (nicht abgebildet: Frau E. Hirschmann) 22 23

13 3.2.3 Personalentwicklung Leitbildbezug Leitbildbezug Ausbildung von Fachlehrer/-innen an beruflichen Schulen Förderung gemeinsamer Unterrichtsprojekte der Berufsbereiche Fortsetzung des systematischen Evaluationsprozesses Schulleitung - Kollegium Mentorentätigkeit der Lehrkräfte und Hospitation der Lehramtsanwärter im Berufsbereich Florist, Textil/Bekleidung Gegenseitige Besuche der Berufsbereiche; Zusammenarbeit der Modeschule, der Friseure und Floristen bei der Modenschau in Langwasser. Feedbackbögen am Ende des Schuljahres an das Kollegium Fachlehrerausbildung im Auftrag des Staatsinstitutes für die Ausbildung der Fachlehrer an beruflichen Schulen in Ansbach. Teambildung im Kollegium wird gefördert. Sehr positive Resonanz bei den Schüler/-innen und in der Öffentlichkeit. Die Schulleitung ist gegenüber den Anliegen der Schüler/-innen und Lehrer/-innen offen und unterstützt die Umsetzung im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten. Auswertung und Rückmeldung der Ergebnisse an das Kollegium. Anregungen werden, soweit möglich, umgesetzt. Die Lehrkräfte bilden sich regelmäßig fort. Die Mitarbeiterinnen in der Schulverwaltung bilden sich regelmäßig fort. Qualitätsmanagement (NQS) verstetigen Gesundheitsvorsorge Förderung einer vertrauensvollen Zusammenarbeit Siehe Berufsbereiche NQS-Forum in Neuendettelsau Schulentwicklungsteam Schulleitung und Berufsbereichsbetreuer/-in führen Rückkehrgespräche Mitarbeitergespräche Unterrichtsentwicklung (siehe Berufsbereiche) Die Lehrer/-innen gestalten aktiv die Zukunft der beruflichen Bildung. Eventuell arbeitsbedingte Erkrankungen werden evaluiert und durch organisatorische und Beratung aufgetretene Belastungen im gegenseitigen Einvernehmen beseitigt. Die Schulleitung ist gegenüber der Anliegen der Lehrkräfte offen und unterstützt die Umsetzung im Rahmen der rechtlichen und finanziellen Möglichkeiten. Fortbildungen des Kollegiums an den Bedarf anpassen SchilF: schulinterne Fortbildungen PI: Nürnberg ALP: Dillingen ISB: München Städteakademie Pädagogisches Institut der Stadt Nürnberg Qualifizierungskurs für Berufseinsteiger/-innen Aufbau einer quasi schulübergreifenden professionellen Lerngemeinschaft, um Reflexion, Teamentwicklung und Handlungsroutinen gezielt zu fördern. Pädagogisches Institut der Stadt Nürnberg Der Schulentwicklungsprozess soll kontinuierlich weiterentwickelt werden. Abfragen im Kollegium; Beispiele: KIBBS (Umgang mit Gewalt), CAD, Fachliche Fortbildungen Klassenraummanagement Lernfeldunterricht EU-Austauschprogramm: Leonardo da Vinci Personalentwicklung BEST-Qualifizierungskurse: eigenverantwortliches Lernen und Arbeiten Klassenführung komplexe Unterrichtsarrangements schwierige Gespräche Stress-/management Kommunikationstraining Qualifizierung von Führungskräften z. B.: die Rolle der Führungskraft Schulrecht führung Wertschätzend kommunizieren Die Lehrkräfte bilden sich regelmäßig fort. Die Schulleitung ist gegenüber den Anliegen der Lehrer/-innen offen und unterstützt die Umsetzung im Rahmen der rechtlichen und finanziellen Möglichkeiten. Zahlreiche komplexe, erfolgreich durchgeführte Unterrichtsprojekte hohe Eigeninitiative im Kollegium attraktive Lernarrangements für Schüler/-innen zielgerichtete Mitarbeiterführung. Leitbildbezug Fächerübergreifender Unterricht Schüler/-innen unterrichten Schüler/-innen Schüler/-innen erhalten Kompetenzen zum Lernen-Lernen Systematischer Evaluationsprozess Lehrkräfte-Schüler-Fragebogen Erweiterung des beruflichen Handlungspotentials im fachlichen Bereich und im Persönlichkeitsbereich Modus 21- Offenheit der Schulleitung für Abweichungen vom 45-Minuten-Takt Beispiele: Floristen: Dekorationsprojekte Modeschulen: Modenschau JoA/BVJ: Schülercafé, Catering Internationalisierung Modus 21-Maßnahme Floristen unterrichten Gärtner zum Thema Pflanzschale Methodentraining Sockeltraining Fragebogen für Schüler/-innen Auswertung durch Lehrkraft Teilnahme am Programm Lebenslanges Lernen (Leonardo da Vinci) Schüleraustausch mit den Partnerschulen in Glasgow und Prag Unterricht/Außenwirkung Durch fächerübergreifenden, zukunftsorientierten Unterricht und Transparenz der Unterrichtsziele werden den Schüler/-innen Zusammenhänge vermittelt. JoA/BVJ: fester Kundenstamm Sehr positive Resonanz bei den Schüler/-innen und in der Öffentlichkeit. Die Unterrichtsmethoden und -inhalte vermitteln den Schüler/- innen Schlüsselqualifikationen. Die Schüler/-innen geben ein sehr positives Feedback. Die Unterrichtsmethoden und -inhalte orientieren sich an den für erfolgreiches Lernen notwendigen Bedürfnissen der Schüler/ -innen und der Arbeitswelt. Die Lehrkräfte arbeiten eigenverantwortlich und gestalten aktiv die Zukunft der beruflichen Bildung. Die Lehrkräfte besprechen das Befragungsergebnis mit ihren Schüler/ -innen und ziehen eigene Schlüsse. Internationalisierung 24 25

14 3.2.5 Fördermaßnahmen für Jugendliche mit Migrationshintergrund Klasse Teilnehmer/ -innen Maßnahme: setzung/inhalte BIJ 18 Maßnahme: Berufsschule und ein Kooperationspartner bereiten die Jugendlichen theoretisch, praktisch und sprachlich auf eine Berufsausbildung vor. Sprachförderung in Berufsschule und beim Kooperationspartner setzung: Verbesserung der Sprachkompetenz und Erhöhung der Chance einen Arbeits-/Ausbildungsplatz zu erhalten. Inhalte: Sprachsituationen in Alltag und Beruf erarbeiten Wortschatzerweiterung, Grammatik, Rechtschreibung Mündliche und schriftliche Ausdrucksschulung Mündliche und schriftlicher Sprachgebrauch Berufliche Fachsprache anwenden in Kooperation mit Praxisinhalten Betriebsbesichtigung Schülerauszeichnungen Name Klasse Notendurchschnitt Staatspreise I. Haase F ,00 N. Drexler TR 12 1,66 Stadtpreise S. Dörzbacher KF ,10 T. Meyer F ,33 Schulpreise C. Bollmann F ,33 L. Vicedom F ,00 A. Haßfurther KF ,00 S. Schneider KF ,00 M. Hernandez KF ,00 E. Trapp TS ,36 A. Jänicke TS ,45 F. Schuster TAE 11 1,60 Schulleitung, Berufsbereichbetreuer/-in und Klassenleitungen gratulieren herzlich! BVJ W1 25 Maßnahme: Erwerb von Schulabschlüssen setzung: a) Hauptschulabschluss Voraussetzung: BVJ muss bestanden werden b) Qualifizierender Hauptschulabschluss Vorbereitung auf die Externenprüfung zum Qualifizierenden Hauptschulabschluss Inhalte: Prüfungsvorbereitung Deutsch und Mathematik, AWT, HSB, Beteiligung einer Lehrkraft aus der Hauptschule im Berufsschulunterricht Klassenübergreifend ca. 60 Schüler/-innen Maßnahme: Kooperation mit Migrationsdiensten von Arbeiterwohlfahrt, Caritas und Stadtmission setzung: Vermittlung in ein Betriebspraktikum Verbesserung der Chancen einen Arbeits-/Ausbildungsplatz zu erlangen Inhalte: Bewerbungstraining, Kommunikationstraining, Praktikumsakquise, Lehrstellensuche Staatspreisträgerin I. Haase (Floristin) Staatspreisträger N. Drexler (Textilreiniger) Schulpreisträgerinnen: E. Trapp, F. Schuster und A. Jänicke (Mode-/Änderungsschneiderinnen) Staatspreisträgerin S. Dörzbacher und Schulpreisträgerinnen A. Haßfurther, S. Schneider, M. Hernandez (Friseurinnen) 26 27

15 Stadtpreisträger Winterprüfung im Textilreinigerhandwerk Abschlüsse an B5 Landesleistungswettbewerb / Bundesleistungswettbewerb im Textilreinigerhandwerk Der Landesleistungswettbewerb wurde am in der Berufsschule im Auftrag der Handwerkskammer für Unterfranken ausgerichtet. Landessiegerin wurde Caroline Drechsler vor Fabian Fuchs und Caroline Krause. Beglückwünscht wurden sie von Herrn Steinmann und dem Präsidenten des Bayerischen Textiilreinigungsverbandes Richard Sterr. Am wurde der Bundesleistungswettbewerb in Frankfurt ausgeführt. Am überreichte unser Schulleiter, Herr OStD Steinmann, Jochen Messerschmidt aus der Klasse TR 12 den Stadtpreis der Stadt Nürnberg für hervorragende Noten im Schulabschlusszeugnis. Der Textilreiniger konnte die gesamte Ausbildungszeit außerordentlich gute Leistungen erzielen und schloss die Berufsschule mit einem Notendurchschnitt von 1,3 ab. Trotz Verkürzung der Ausbildungszeit um ein halbes Jahr schaffte es der Schüler, die Winterprüfung als Bester zu bestehen. Jochen Messerschmidt arbeitet jetzt nach der Gesellenprüfung im elterlichen Betrieb. Dafür wünschen wir ihm alles Gute. A. Stendebach Die Schülerin der B5 Frau Caroline Drechsler aus Nürnberg setzte sich gegen die männliche Konkurrenz durch und wurde Bundessiegerin. C. Krause, F. Fuchs und C. Drechsler Herr Steinmann und der BTV-Präsident Richard Sterr einfacher HS-Abschluss Mittlerer Schulabschluss Bescheinigungen Fachhochschulreife Jahreszeugnisse Entlassungszeugnisse Notendurchschnitt Abschlusszeugnisse Berufsschule Floristen 24 2, Friseure 86 2, Textilreiniger 13 2, BVJ-s BVJ-k BIJ Summe BS Modeschulen BFS-Bekleidung Änderungsschneider 15 2, Modeschneider 36 2, Summe BFS Summe B Ergebnis der Externenprüfung zum Qualifizierenden Hauptschulabschluss. Berufsvorbereitungsjahr: Klasse BVJ W1 Von 17 Teilnehmer/-innen haben 8 Schüler/-innen den Qualifizierenden Hauptschulabschluss erworben

16 Internationalisierung Verleihung der europässe Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen für die zukünftige Arbeit verfolgt die Berufliche Schule, Direktorat 5 ihre Schülerinnen und Schüler auch auf eine internationale Berufskarriere vorzubereiten. Der Erwerb einer internationalen Berufskompetenz soll u. a. im EU Bildungsprogramm Leonardo da Vinci Lebenslanges Lernen ermöglicht werden. Internationale Berufskompetenz beinhaltet nach einer geläufigen Definition die Ergänzung der beruflichen Handlungskompetenz durch Fremdsprachenkenntnisse, internationale Fachkenntnisse, interkulturelle Kenntnisse und interkulturelle Dispositionen. Notwendigerweise gehört in diesem Zusammenhang auch die Beherrschung der elektronischen Informations- und Kommunikationsmedien dazu. Dies bedeutet für die Schule u. a. eine Öffnung nach außen, die Qualifizierung der Lehrkräfte, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen und Interesse bei den Schüler/-innen zu wecken diesen Weg mitzugehen. Die Internationalisierung hat für die Berufliche Schule 5 in Nürnberg zwei Seiten: Zum einen sind die Gesichter der Nationen der ganzen Welt im Klassenzimmer, denn mit 1207 Schülerinnen und Schülern aus 45 Nationen findet sich ein breites Spektrum unterschiedlicher kultureller Erfahrungen in den Klassenzimmern. Zum anderen wird das Klassenzimmer in das europäische Ausland verlegt, damit Schüler/ -innen und Lehrkräfte Erfahrungen sammeln können, die so im gewohnten Schulhaus nicht erlebbar sind. Das ist vor allem für spätere Arbeitsplätze in der Bekleidungsbranche bedeutsam, denn in Deutschland befinden sich zwar noch Arbeitsplätze in diesem Arbeitsbereich, allerdings wird hier nur noch kreatives und technisches Know-How nachgefragt. Die arbeitsintensive Produktion ist längst in das kostengünstigere Ausland abgewandert. Gruppenfoto beim Festakt in Bamberg zum Jubiläum 5 Jahre europass Landkarte zur Internationalisierung Qualifizierung von Schüler/-innen und Lehrkräften Schottland: Glasgow EU-Bildungsprogramm Leonardo da Vinci Berufsbereich: Textil/Bekleidung Tschechien: Prag EU-Bildungsprogramm Leonardo da Vinci Berufsbereich: Textil/Bekleidung Am 10. Juni 2010 wurde die Technikerklasse der Modeschule Nürnberg für die ausgezeichnete Umsetzung des Projekts Heritage geehrt. Anlässlich der Feier 5 Jahre europass, wurden sechs bayerische Schulen ausgezeichnet. In Anwesenheit von Frau Penzkofer-Röhrl aus dem Nürnberger Stadtrat, die in Vertretung des Schirmherrn Oberbürgermeister Dr. Maly nach Bamberg gekommen war, erhielten sechs Schülerinnen den europass aus der Hand von Ministerialdirigent German Denneborg, auch er in Vertretung der Europa Abgeordneten Frau Monika Hohlmeier. Auch die Projektleitung Frau Studiendirektorin Denker und der Schulleiter der Beruflichen Schule 5 Nürnberg wurden für ihr Engagement ausgezeichnet. Frankreich: Paris Besuch von Auszubildenden Berufsbereich: Friseure Projekt mit der Handwerkskammer Türkei: Istanbul Betriebsbesichtigungen Berufsbereich: Textil/Bekleidung Für eine Belebung der europass Veranstaltung sorgte dabei, dass die Schülerinnen die Produkte gleich innerhalb einer Modenschau vorstellten, die die Kunstfertigkeiten bis hin zur neu erlernten Kunst der Hutmacherei unter Beweis stellte. Herr Schwarzenberger (ISB München) verleiht an der Abschlussfeier die europässe 30 31

17 Schulsozialpädagogik Klettern beim Erlebnispädagogischen Tag Insbesondere unterstützt der Berufsschulsozialpädagoge Schüler/-innen, um in ihrer Klasse erfolgreicher zu werden. Selbstvertrauen zu entwickeln und selbstbewusster zu werden. sich wieder mit ihren Eltern zu verstehen. sich von Suchtmitteln zu lösen. mit ihrer Lehrkraft besser zurechtzukommen. Er berät Eltern und Erziehungsberechtigte, wenn sie Sowohl bei Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz als auch bei Auszubildenden in vielen Berufsbereichen haben Lehrkräfte zunehmend große Schwierigkeiten im Unterricht. Disziplinprobleme, Leistungsverweigerung, Konzentrationsstörungen, verbal-aggressives Verhalten gegenüber Lehrkräften und Mitschüler/- innen nehmen zu. Zusätzlich sind Pubertätsprobleme, Ablösungsschwierigkeiten von der Familie, Kommunikationsprobleme, erste Partnerschaftskonflikte und Selbstwertkrisen an der Tagesordnung. Schulsozialpädagogik an der Berufsschule 5 versteht sich primär als konstruktive Hilfestellung für Schüler/ -innen bei der Bewältigung schwieriger Lebenssituationen. Der direkte und unbürokratische Kontakt, sowie die leichte Erreichbarkeit zentral in der Schule, erleichtert es den Schüler/-innen, Beratung und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Besonders in der Abteilung Berufsvorbereitung ist Schulsozialpädagogik aber auch ein integrierter Bestandteil des Schullebens. sich Sorgen um das Verhalten ihres Kindes machen. familiäre Krisen gemeinsam überwinden wollen. Kontakte und Unterstützungsmaßnahmen durch andere Fachdienste wünschen. für ihr Kind Möglichkeiten der individuellen Förderung suchen. Der Schulsozialpädagoge arbeitet mit Lehrkräften und Schulleitung zusammen z. B. bei Lebenswelt- und schulbezogenen Projekten. der Vermittlung in Konfliktsituationen. sozialpädagogischer Gruppenarbeit. Krisenintervention. themenzentrierten Angeboten im Unterricht. Aufgrund schwieriger, familiärer Hintergründe sind das Erlernen von Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit sowie das Üben von Teamfähigkeit von zentraler Bedeutung. Besonders für Schüler/-innen aus der BVJ/JoA Abteilung wurde deshalb ein erlebnispädagogischer Tag entwickelt, bei dem es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht wird neue Erfahrungen bezüglich Eigenverantwortung, sozialer Kompetenz und Teamfähigkeit zu machen. Zusätzliche Leistungen/Besonderheiten Schwerpunkt der Tätigkeit ist die umfassende Beratung und Betreuung der BVJ/JoA-Schüler/-innen. Das Erlernen von Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit sowie das Üben von Teamfähigkeit sind dabei von zentraler Bedeutung. Aufgrund schwieriger sozialer und familiärer Hintergründe und daraus folgenden problematischen Sozialverhalten erfordern diese außergewöhnlichen Problemlagen auch besondere Lösungsstrategien. Im BVJ/JoA-Berufsbereich wurde so beispielsweise das Konzept des Trainingsraums für verantwortliches Denken eingeführt und erlebnispädagogische Aktionen entwickelt, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen neue Erfahrungen bezüglich Eigenverantwortung, soziale Kompetenz und Teamfähigkeit zu machen. Weiterentwickelt werden in diesem Schuljahr auch 2-tägige Seminare mit kompletten Klassen zum Thema Konfliktlotsen. Hier werden die Schüler/-innen befähigt Unstimmigkeiten, Anzeichen von Mobbing und Streitereien eigenverantwortlich und gewaltfrei zu lösen. Als präventiven Ansatz verstehen sich eintägige Kurse zur Förderung sozialer Kompetenz, die zu Beginn des Schuljahres durchgeführt werden. Sie tragen deutlich zu einem positiven sozialen Klima innerhalb der Klasse und des gesamten Schullebens bei. Für das Gelingen solcher innovativer Ansätze ist eine enge Kooperation und Kommunikation zwischen den Lehrkräften und dem Schulsozialpädagogen unabdingbare Voraussetzung. F. Biegel Berufsschulsozialpädagogik spricht grundsätzlich alle Schülerinnen und Schüler an. Sie beschäftigt sich aber nicht nur mit Problemfällen. Berufsschulsozialpädagogik beteiligt sich auch aktiv am Schulleben und kann somit das Schulklima mitgestalten und präventiv wirken

18 Schulkultur - Schulleben 6.1 Berufsschulbeirat Sitzung des Berufsschulbeirates Termin: Mittwoch, Ort: Berufliche Schule, Direktorat 5 Berufsbereich Florist Bielefelder Str. 41, Nürnberg Uhrzeit: 18:00 bis 19:30 Uhr zwei weiteren Küchen im JoA/BVJ-Bereich modernisiert werden sollen. Im Folgenden stellte Frau Hauber in Abstimmung mit Frau Denker die Arbeit des Schulentwicklungs Teams für das Schuljahr 2009/2010 vor. Danach stellten die Berufsbereichsbetreuer/-innen ihren jeweiligen Berufsbereich vor. Frau Knöchlein Herr Seischab Tagesordnung 1. Begrüßung 2. Schülerzahlen, statistische Auswertungen 3. Schulentwicklung an B5 4. Informationen aus den Berufsbereichen Jugendliche ohne Ausbildungsplatz Körperpflege/Friseure Floristen Textil/Bekleidung 5. Schwerpunkte des Schulsozialpädagogen 6. Verschiedenes Herr Steinmann begrüßte die Teilnehmer/-innen sehr herzlich und übergab das Wort an Frau Buchsbaum, die als Vorsitzende die Sitzung eröffnete. Anhand von Grafiken informierte Herr Steinmann zu Beginn über den aktuellen Stand der Schülerzahlen in den Berufsbereichen und die Entwicklung in den vergangenen 11 Jahren. Zu den Rahmenbedingungen an B5 erläuterte er die Eingangsqualifizierung der Schülerinnen und Schüler nach dem bisher erworbenen Schulabschluss und dem Migrationshintergrund. Aufgrund der angespannten Haushaltslage wies Herr Steinmann auf notwendige Investitionen hin, wie z. B. auf die Modernisierung weiterer zwei Lehrküchen im Berufsbereich JoA/BVJ. Gleichzeitig bedankte er sich für die bereitgestellten Mittel der bereits realisierten Investitionsprojekte (wie z. B. die EDV-Ausstattung und die Schaffung eines Schulpastoralraumes im Berufsbereich Friseure, die Fertigstellung der 1. Lehrküche und die Ausstattung eines Speiseraumes, die Modernisierung und Erweiterung des Lehrerzimmers im Berufsbereich JoA/BVJ). Frau Buchsbaum bedankte sich für die interessante Berichterstattung und brachte nach vorheriger Erkundigungen beim Amt für Berufliche Schulen die Information mit, dass im Haushaltsjahr 2011 die Herr Gründel: Jugendliche ohne Ausbildungsplatz; i. V. von Frau Dobrinski Frau Knöchlein: Körperpflege/Friseure; Herr Seischab: Floristen; i. V. von Frau Denker Frau Drechsler: Textil/Bekleidung. Die Teilnehmer/-innen konnten sich ein Bild von den setzungen, den Aktivitäten, den und Ergebnissen machen. Dabei wurden aber auch Themen angesprochen, die z. B. zukünftige Investitionen erfordern. Frau Schlenk zeigte das Aufgabenspektrum des Schulsozialpädagogen durch konkrete Fallbeispiele auf. Diese verdeutlichten die Notwendigkeit schulsozialpädagogischer Arbeit an B5. Davon profitieren einerseits die Schülerinnen und Schüler und andererseits auch das Kollegium. Berufsschul-Sozialpädagogik stellt einen wichtigen Baustein im schulischen Qualitätsmanagement an der B5 dar. Niederschwellige Angebote, Vernetzung mit den Unterstützungssystemen der Stadt Nürnberg und bedarfsgerechte Angebote wie z. B. Erlebnispädagogik sehen wir als wichtigen Baustein zur lösungsorientierten Bewältigung der täglichen Aufgaben an. Herr Steinmann überreichte Frau Buchsbaum einen wunderschönen Blumenstrauß, der von Schülerinnen unter Maßgabe von Frau Hauber mit Blumen aus schuleigener Produktion gebunden wurde. Im Gespräch mit Frau Buchsbaum freute sich Herr Steinmann über eine gute Zusammenarbeit. Zum Abschluss bedankte sich Frau Buchsbaum für die Organisation und Durchführung der Sitzung und begrüßte ebenfalls eine gute Zusammenarbeit mit der Beruflichen Schule 5. Nach der Sitzung lud Herr Steinmann die Teilnehmer/ -innen zu einer informellen Gesprächsrunde mit kleinen Häppchen und kühlen Getränken ein. Frau Drechsler Herr Gründel Herr Steinmann bedankt sich bei Frau Buchsbaum mit einem Blumenstrauß

19 6.2 Weihnachtsfeier Die Weihnachtsfeier fand im letzten Jahr am Mittwoch, den ab 15:00 Uhr im Inselrestaurant Valzner Weiher statt. 6.4 Personalausflug Der diesjährige Personalausflug ging an den Brückkanal in Feucht. Da machte es Sinn, sich mit Leuten zu treffen, die Bescheid wissen. Die Führung leitete ein Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes Nürnberg. Es war ein abwechslungsreiches Programm geboten mit den Akteuren Cornelia Michahelles, Siegfried Kuhn, Heiko Ott und dem Personalrat. Cornelia Michahelles, Siegfried Kuhn und Heiko Ott boten eine tolle musikalische Begleitung, Heiko Ott faszinierte uns mit einem Mundartgedicht und der Personalrat ergänzte die Weihnachtsfeier mit diversen Aktionen. 6.3 Personalversammlung Die Personalversammlung fand im Berufsbereich Körperpflege/Friseure statt. Das Thema dieser Veranstaltung lautete Lehrergesundheit als Fortführung der theoretischen Inhalte von Frau Sondershaus in der Personalversammlung aus Immer mehr Lehrkräfte aller Berufsbereiche der B5 leiden unter dem alltäglichen Stress, z. B. Vertretungsstunden, massiveren Schülerproblemen, Unterrichtslautstärke. Deshalb hat sich der Personalrat dieses Thema ausgesucht. Frau Schwarz-Musolf war als Expertin für Entspannungsübungen in der B5 zu Gast. Sie zeigte uns Übungen, die besonders auch zwischen Unterrichtsstunden ausführbar sind

20 6.5 Schulabschlussfeiern in den Berufsbereichen 38 39

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