IPA aktuell. DIE NEUE

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1 IPA aktuell Die Zeitschrift der International Police Association - Deutsche Sektion e.v. 51. Jahrgang - Nr September 2006 DIE NEUE IBZ Schloss Gimborn Jahresprogramm 2007 Praktika in Irland, USA, Kanada 50 Jahre IPA Niedersachsen Alles richtig versichert? 3/2006 IPA aktuell 1

2 Goldene Ehrennadel und Goldene Ehrennadel für Jahre Mitgliedschaft Rheinland-Pfalz Baden-Württemberg Werner Stotz Berthold Serr Karl Schindler Bertin Rosenfelder Ernst Jakel Gerhard Dieterich Willi Burger Reinhold Beck Bayern Claus Effner Nordrhein-Westfalen Johannes Tryba Berlin Ludwigsburg Autobahnpolizei Stuttgart Autobahnpolizei Stuttgart Autobahnpolizei Stuttgart Autobahnpolizei Stuttgart Autobahnpolizei Stuttgart Autobahnpolizei Stuttgart Autobahnpolizei Stuttgart Warendorf Herbert Engelhardt Mitte Wolfgang Grieger Mitte Jürgen Hochkirch Mitte Peter Kadler Mitte Paul Klare Mitte Wolfgang Winkelmann Mitte Gerhard Schulz Mitte Udo Koch Nord Wolfgang Korallus Nord Bernd Lipowski Nord Ruth Martin Nord Alfred Wolff Nord Dietmar Engler Süd Jürgen Heimann Süd Werner Jaeschke Süd Hans-Joachim Maaß Süd Siegbert Aron West Klaus Kempf West Jörg-Michael Klös West Helmut Kluge West Herrmann Pelz West Klaus Schliszio West Gerhard Langwagen Südost Wolfgang-Jürgen Mertens Südost Kurt Will Südost Hubert Müller Schweinfurt Mitte Hans-Jürgen Schwenk Werner Welker Günther Kramer Kurt Albrecht Paul Orthen Friedrich Walter Ralf Peitz Hans-Dieter Hilken Reginald Sottong Wilhelm Fuchs Ludwig Becker Ulrich Draeger Arnold Niklasch Günther Zollinger Bad Kreuznach Bad Kreuznach Alzey Betzdorf Betzdorf Neustadt Donnersbergkreis Koblenz Koblenz Koblenz Kusel Kusel Kusel Speyer Bundesverdienstkreuz für Winrich Granitzka Aus den Händen des Kölner Regierungspräsidenten Hans Peter Lindlar erhielt IPA-Freund Winrich Granitzka von der Verbindungsstelle Köln das Bundesverdienstkreuz. Granitzka wurde für sein Engagement in der IPA Köln und für seine inzwischen 28-jährige Tätigkeit im Vorstand des IBZ-Schloß Gimborn, dessen Vorsitzender er bis heute ist. Der Kuratoriumsvorsitzende der IBZ, Staatssekretär a.d. Wolfgang Riotte war ebenso bei der Ehrung anwesend wie der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma. Drei Silberne Ehrenzeichen in Niedersachsen Bei den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Landesgruppe Niedersachsen in Braunschweig ehrte Präsident Udo Göckeritz drei verdiente IPA-Freunde mit der Silbernen Ehrennadel. Uwe Schlichting Uwe Schlichting ist seit 23 Jahren Leiter der Verbindungsstelle Uelzen. Nach der Wiedervereinigung nahm er sich der Förderung des IPA-Gedankens in den neuen Bundesländern an. Er war Versammlungsleiter vieler Landesdelegiertentage. Bei Veranstaltungen seiner Verbindungsstellen treffen sich eine Vielzahl internationaler Gäste. Er ist regelmäßig Delegierter bei Nationalen Kongressen und Mitglied des Beschwerdeausschusses der Landesgruppe. Wolfgang Loth Wolfgang Loth leitet die Verbindungsstelle Helmstedt seit zwanzig Jahren, seit acht Jahren ist er Mitglied des Landesgruppenvorstandes. Er war mehrmals Delegierter bei Nationalen Kongressen. Mit seiner Verbindungsstelle organisiert er jährlich mehrere Veranstaltungen mit internationaler Beteiligung. Nach der Wiedervereinigung hat er sich bei der Gründung von Verbindungsstellen in Sachsen-Anhalt engagiert. Heinz-Ernst Schumann Niedersachsen Siegfried Woydelleck Leer Heinz-Ernst Schumann ist seit 1986 Leiter der Verbindungsstelle Salzgitter und langjähriges Mitglied des Landesgruppenvorstandes. Er war mehrfach Delegierter bei Nationalen Kongressen. Die Veranstaltungen seiner Verbindungsstelle werden gerne von Gästen aus dem In- und Ausland besucht. 2 IPA aktuell 3/2006

3 Zeit... Wir erkennen, dass unser tägliches Leben ununterbrochen beobachtet wird; wir müssen einsehen, dass unsere Worte für weniger wichtig gehalten werden, als unsere Taten. (Ernst Reuter) Liebe IPA-Freundinnen, liebe IPA-Freunde, liebe Leserinnen, liebe Leser, wenn Sie diese Ausgabe lesen, ist schon fast ein Jahr seit dem 17. Nationalen Kongress in Saarbrücken vergangen. Der geschäftsführende Bundesvorstand hat dort eine große Verantwortung übernommen, die es zu tragen gilt. Die so genannte Schonzeit von 100 Tagen wollten und konnten wir nicht in Anspruch nehmen. Wichtig für eine Organisation wie die unsere ist vor allem ein stabiler Haushalt. Diesen haben wir dem Bundesvorstand und den Mitgliedern vorgelegt. Er zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass mehr finanzielle Mittel als in der Vergangenheit für die einzelnen Mitglieder ausgegeben werden, z. B. für Hospitationen und Studienaufenthalte sowie für die Fortbildung unserer IPA-Freunde beim IBZ. Das PEB hat die internationalen Beiträge gesenkt. Diese Ermäßigung hat die Deutsche Sektion an die Landesgruppen weitergegeben, weil wir wissen und schätzen, dass die Ideen der IPA an der Basis entstehen und verwirklicht werden. Wer aufmerksam unsere Homepage verfolgt, wird deren neues, schöneres und interessanteres Gesicht entdecken - gerade in der heutigen Zeit ist dies wichtig für die Information nach Innen und nach Außen. Stichwort Außenpolitik der deutschen Sektion: Im September findet der Weltkongress in Sloweniens Hauptstadt Ljubljana statt. Ein neuer internationaler Vorstand wird gewählt und richtungsweisende Beschlüsse werden gefasst. Die beiden größten Sektionen in der IPA-Familie, Österreich und Deutschland, haben gemeinsame Vorgehensweisen in der internationalen Zusammenarbeit beschlossen. Dabei sind selbstverständlich unsere Nachbarn und Patensektionen einbegriffen. Bei vielen Begegnungen haben wir die aufrichtige Freundschaft und Achtung für die Arbeit der deutschen Sektion zur Kenntnis nehmen dürfen. Es ist ein gutes Gefühl, geachteter Partner in der internationalen Gemeinschaft zu sein. Außenbeziehungen sind aber nur erfolgreich, wenn das eigene Haus gut bestellt ist. Die freundschaftliche Zusammenarbeit im GBV und BV bilden dafür die beste Grundlage. Es herrscht eine offene, sachliche, aber auch oft in der Sache kritische Atmosphäre. Alles wird von unserem Freundschaftsgedanken getragen. Es macht Spaß, in diesem Gremium zu arbeiten. Jede Begegnung ist daher konstruktiv. Dennoch gibt es Menschen außerhalb der gewählten Gremien, die ihre Besserwisserei, ihren Neid und ihre Missgunst, aus welchen Gründen auch immer, nicht verhehlen können. Schade ist nur, dass sie dafür auch noch eine Plattform erhalten. Ich halte es dabei mit Konfuzius: Bessere dich zuerst, ehe du andere bessern willst! Es ist wirklich so, dass derjenige, der seine Zeit damit verbringt, immer nur zu kritisieren, zum echten Handeln keine Zeit mehr hat. Das ist aber nicht der Schlusspunkt meines Editorials für diese Ausgabe. Dank allen, die uns in der gewiss nicht leichten Funktion unterstützen und hilfreich ehrlichen Herzens zur Seite stehen. Es gibt in den Verbindungsstellen und Landesgruppen hervorragende Leistungen, die davon zeugen, dass unser Leitspruch lebendig ist und mit Leben erfüllt wird. Ihr Udo Göckeritz 3/2006 IPA aktuell 3

4 DIE NEUE Sehr geehrte IPA Freundinnen und IPA Freunde, sehr geehrte Leserinnen und Leser, die IPA Deutsche Sektion e.v. ist nun seit neun Jahren im Internet vertreten und konnte mehr als Besucher auf ihrer Seite in besagter Zeit begrüßen. Der stetige Wandel im Internet machte es notwendig, dass das Layout der Homepage mehrfach an die neuen Ge- Webmaster Oliver Hoffmann gebenheiten angepasst werden musste. Genau vor diesem Schritt stand ich Anfang des Jahres Nach dem die Grundüberlegungen abgeschlossen und die Anforderungen an die neue Seite (geringe laufende Kosten, Übersichtlichkeit, Redaktionssystem, Ausbaubarkeit sowie eine schnelle und unkomplizierte Pflege) definiert waren, stand die Frage der Umsetzung dieser neuen Funktionalitäten an. Bevor ich darauf nun genauer eingehe, sei mir ein Blick in die Vergangenheit des Internetauftrittes der IPA Deutsche Sektion e.v. gestattet. Historie der Homepage Im Mai 1997 startete die IPA in die Welt des Internets Das damals gewählte Design blieb bis zum Jahr 2000 erhalten, in dem es nach der Übernahme der Webmastertätigkeit durch Oliver Hoffmann 1999 grundlegend überarbeitet wurde. Im Jahr 2004 war es wieder an der Zeit, das Aussehen und die Navigation der Seite an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Die neue Internetseite 2006 (siehe Titelbild) enthält jetzt erstmals nicht nur reine Informationen, sondern auch eine Vielzahl von Hintergrundanwendungen (siehe Beitrag Vorteile eines CMS). Laut unseres Counters bei der Firma Webhits können wir zurzeit ca Besucher pro Monat und ca Besucher pro Jahr begrüßen. Im Jahr 2001 waren dies noch ca Besucher pro Monat und ca Besucher pro Jahr. Dies sind auch echte Besucher, da die Firma Webhits den gleichen Besucher einer Internetseite erst nach einer Stunde wieder als Zugriff wertet. Laut der Daten der Firma Webmart, die bisher CMS-Elemente für die Homepage zur Verfügung gestellt hat, klicken pro Jahr ca Besucher auf unsere Seiten Besucher Am konnten wir unter dem Motto Click and win den Besucher auf unseren Internetseiten begrüßen. Für ihn und den sowie den Besucher wurde jeweils ein Preis ausgelobt Besucher war Horst Boenisch aus Rudolstadt. Er gewann einen MP3 Player im Wert von 50. Der Preis wurde durch IPA- Freund Lothar Kleingärtner (Sekretär der Vbst. Saalfeld) überreicht Besucher war Uwe Wanjek aus Neustadt, der Besucher war Dirk Gehder aus Nienburg. Beide gewannen je einen USB Stick im Wert von 25 E. Allen Gewinnern - auch im Namen des Bundesvorstandes der IPA Deutsche Sektion e.v. - meine herzlichen Glückwünsche. Die neuen Funktionalitäten Die heutige Generation von Internetseiten erlaubt es nicht nur einfach eine Seite mit Text und Bildern aufzurufen, vielmehr bieten die Seiten im Hintergrund eine unwahrscheinlich große zusätzliche Funktionalität. Diese zusätzlichen Möglichkeiten erlauben es z.b.: mehrere Autoren an einer Internetseite mitschreiben zu lassen, für die Öffentlichkeit nicht zugängliche Bereiche einzurichten, Gästebucheinträge zu generieren (Bild Seite 5 unten links), mit einer Druck-Funktion den Inhaltsbereich der Seite in einem druckoptimierten Layout auszugeben, mit der Funktion Seite weiterempfehlen Freunde und Bekannte direkt auf interessante Inhalte aufmerksam zu machen, RSS Feeds zu generieren (siehe Bericht RSS-Feeds), sich an einen auf der Seite veröffentlichten Termin per erinnern zu lassen. Das System, das diese und noch viele andere Dinge möglich macht, nennt sich CMS - Content Management System (siehe Beitrag Vorteile eines CMS). Der Bundesvorstand hat auf der Bundesvorstandssitzung in Chemnitz, im April 2006, die Mittel für die Einführung eines CMS freigegeben. Zusammen mit der Firma Attraction aus Ditzingen habe ich dann von April bis August 2006 ein CMS für unsere neuen IPA Internetseiten strukturiert und angepasst. Ebenfalls wurde zusammen mit der Firma Attraction das Layout der Seiten völlig neu gestaltet. Im September 2006 war es dann soweit der neue Internetauftritt wurde für die IPA- und die restliche Internetwelt freigeschaltet. Ich wünsche Ihnen einen informativen und kurzweiligen Aufenthalt auf den neuen Internetseiten und bedanke mich an dieser Stelle für die zahlreichen positiven und auch negativen Kritiken für die bisher geleistete Arbeit. Ich freue mich auf ein persönliches oder virtuelles Wiedersehen. Ihr Oliver Hoffmann Webmaster ipa-deutschland.de 4 IPA aktuell 3/2006

5 Content Management System Ein Content-Management-System (CMS) ist ein Anwendungsprogramm, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung des Inhalts von Text- und Multimedia-Dokumenten (Content) ermöglicht und organisiert. Denn digitale Informationen werden heute oft als Content (Inhalt) bezeichnet, sie können als Datei vorliegen, die einzeln verarbeitet wird oder auch als zusammenhängende Dateisysteme verteilter Anteile, wie z. B. für Webseiten die Formatierung via CSS und der Content auf einer normalen HTML-Seite. Durch den Einsatz einer professionellen Content-Management-Lösung werden künftig die Kosten, welche bei der Aktualisierung der Inhalte entstehen, auf nahezu Null gesenkt. Häufig wechselnde Inhalte können von allen ohne spezielle Programmierkenntnisse durchgeführt werden. Neben der erhöhten Zeitersparnis und Flexibilität verringern sich ebenso die Kosten für externe Dienstleister. Die Flexibilität eines Content Management Systems begründet sich auf der Trennung von Text, Grafik und Design. Entsprechend den jeweiligen Möglichkeiten kann eine Redaktion in Eigenregie und ohne Programmierkenntnisse Änderungen auf der eigenen Homepage durchführen. Dazu zählen das Anlegen neuer Seiten, das Erstellen von Verzeichnissen und die Eingabe von Texten und Bildern usw. Durch den Einsatz von CMS Typo3 entstehen keinerlei Lizenzgebühren für das Programm. Die Bundesgeschäftsstelle wird in der Lage sein, das Informationsmanagement zwischen ihr und ihren Gliederungen zu verbessern. Die Anzeigen in der IPA Aktuell können zukünftig auch online geschaltet werden. Vision - Es ist eine Anbindung an die Neue Datenverarbeitung möglich, wodurch sich der Pflegeaufwand der Verbindungsstellendaten erheblich reduziert. RSS (Rich Site Summary, auch: Real Simple Syndication oder RDF Site Summary) sind Daten in einem Format, das sich hervorragend dazu eignet, sich schnell einen Überblick über Nachrichten zu verschaffen. RSS-Feeds RSS hat sich als praktikabler Weg erwiesen, Nachrichten im Internet schnell, unkompliziert und übersichtlich zu sammeln und darzustellen. Ipa-deutschland.de bietet RSS-Feeds an. Vision - Aufbau eines IPA Forums als Markplatz der Information und Kommunikation. Die Einrichtung ist sehr einfach. RSS lassen sich in die gängigen programme integrieren oder mit einem externen Programm betrachten. Anleitungen hierzu im Internet z.b. unter Der Webmaster Oliver Hoffmann (34), verheiratet und Vater zweier Töchter, ist seit März 1999 Webmaster der Internetseiten der IPA Deutsche Sektion e.v. Seit April 1999 ist er Mitglied des Bundesvorstandes der Deutschen Sektion und dort als Referent für Neue Medien berufen. Des Weiteren ist er seit Mai 2001 als Sekretär der Verbindungsstelle Konstanz tätig. In dieser Funktion pflegt und erstellt er u.a. die dortigen Internetseiten 3/2006 IPA aktuell 5

6 Heute schon gegoogelt? Das World Wide Web bietet all seinen Nutzern weltweit eine Unmenge an Möglichkeiten. Miteinander zu kommunizieren beschränkt sich keinesfalls mehr auf den Austausch von E- Mails, sondern das Telefonieren oder sich über eine Web-Cam zu unterhalten gehören ebenso wie das Einkaufen im Internet oder der Besuch verschiedener Auktionshäuser oder die Reisebuchung zum Alltag der Internetnutzer. Um all die Möglichkeiten voll ausschöpfen zu können, bedarf es einer effizienten Suche nach den verschiedenen Internetseiten. Mit Hilfe von Suchmaschinen kann man ganz gezielt nach Informationen im Internet suchen. Die sogenannte Anfrage-Sprache einer Suchmaschine ermöglicht die Suche. Im folgenden soll die Anfrage-Sprache von Google näher erklärt werden, einer der leistungsfähigsten und am meisten benutzten Suchmaschine im Internet, zu finden unter dem URL Auf der Startseite von Google kann ein Suchbegriff im einfachen Suchmodus eingegeben werden. Der Suchende hat ebenso die Möglichkeit, zum erweiterten Suchmodus zu wechseln, um in diesem dann detaillierte Angaben zu seinem Suchbegriff vorzunehmen oder auch verschiedene Einstellungen für die Suche anzuwenden. In die Suchkategorien Bilder, Newsgruppen, in das thematisch sortierte Verzeichnis sowie in die Nachrichtensuche kann gewechselt werden. Die bei der Suche erhaltenen Seiten müssen nicht unbedingt Webseiten sein. PDF-Dateien oder auch Word-Dokumente werden von der Google-Suchmaschine ebenso angezeigt, wenn sie im Web abrufbar sind. Rechts neben dem angegebenen URL kann der Archiv-Link Im Cache vom Suchenden benutzt werden, wenn mit Hilfe des Titel-Links, aus welchem Grund auch immer, keine Verbindung zur entsprechenden Webseite hergestellt wird. Google hat die Webseite unter dem Link Im Cache hinterlegt. Wiederum rechts neben dem Archiv-Link findet man den Link Ähnliche Seiten. Nutzt man diesen Link, durchsucht die Google-Suchmaschine automatisch das Internet nach Seiten, die mit dem Ergebnis in einem ähnlichen inhaltlichen Zusammenhang stehen. Kommerzielle Webseiten sind auf der rechten Bildschirmseite aufgeführt. Dies sind keine Treffer, die auf Grund der Suchanfrage angezeigt werden, sondern für deren Anzeige als ein Google-Suchergebnis werden Gelder gezahlt. Um nach mehreren Suchbegriffen gleichzeitig zu suchen, gibt man diese - durch Leerzeichen getrennt voneinander - ein. Die UND-Verknüpfung erfolgt automatisch und somit erhält der Suchende alle Seiten, auf denen die von ihm eingegebenen Suchbegriffe alle enthalten sind. Gibt der Suchende eine aus mehreren Worten bestehende Anfrage mit Anführungszeichen ein (z.b. IPA Deutsche Sektion e.v. ), dann sucht die Google-Suchma- Die ersten Google-Ergebnisse bei Eingabe Udo Göckeritz [PDF] 17. Nationaler Kongress Saarbrücken vom Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat - HTML-VersionAnschließend stellten sich (in alphabetischer Reihenfolge) Udo Göckeritz und... Bayern auch Udo Göckeritz seine Mannschaft präsentieren....www.ipa-bayern.de/dokumente/saarb-nk.pdf - Ähnliche Seiten IPA Deutschland Udo Göckeritz. Liebe IPA-Freunde aus Europa und der Welt, die IPA Deutsche Sektion e. V. begrüßt Sie ganz herzlich auf unserer Homepage....www.ipa-deutschland.de/gruesse.htm - 16k - Im Cache - Ähnliche Seiten [PDF] INTERNATIONAL POLICE ASSOCIATION (IPA) Deutsche Sektion ev Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat - HTML-VersionPräsident wurde Udo Göckeritz (62) Mittweida/Sachsen.... Vlnr Guenter Lambrecht, Werner Busch, Günther Korschinowski, Udo Göckeritz, Hubert. Vitt, der int....www.ipa-deutschland.de/download/ pressepapier pdf - Ähnliche Seiten[ Weitere Ergebnisse von ] IPA Sachsen - Kinder aus Tschernobyl Begrüßt wurden die Kinder durch den Vizepräsidenten der IPA Deutsche Sektion, Udo Göckeritz. Udo Göckeritz betonte in seiner Begrüßung,...www.ipa-sachsen.de/pages/aktivit/aktiv3.htm - 6k - Im Cache - Ähnliche Seiten Beim Eingeben des Suchbegriffs spielen Groß- oder Kleinschreibung keine Rolle, man erlangt stets das gleiche Suchergebnis. Hat man einen Suchbegriff eingegeben, öffnet sich die Seite mit den sogenannten Treffern. Der vom Nutzer eingegebene Begriff ist auf all den nun angezeigten Treffern enthalten. Folgenden Aufbau haben die aufgeführten Ergebnisse der Suche: in blauer Farbe sowie unterstrichen wird in der Regel der Titel der gefundenen Seite angezeigt, ein Klick öffnet die gefundene Seite, da der Titel gleichzeitig mit der Website verknüpft ist, ein Auszug aus der gefundenen Webseite, in dem der Suchbegriff fett markiert ist, folgt unter dem Titel in grüner Schrift wird anschließend der URL, unter welchem man die Seite im Internet aufrufen kann, aufgeführt. schine nach genau diesen Worten, in genau dieser Reihenfolge. Möchte man aber ein Ergebnis erhalten, in dem die Suchbegriffe auch einzeln auf den Trefferseiten enthalten sein können, so müssen die Suchbegriffe mit dem Boolschen OR verknüpft werden (z.b. IPA OR Deutsche Sektion e.v.). Ebenso ist bei der Suche mit Google ein Ausschluss von Wörtern möglich. Das Voranstellen des Minuszeichens, welches nicht durch ein Leerzeichen von dem Suchwort getrennt werden darf, ermöglicht dies. Zum Beispiel: IPA Deutsche Sektion e.v. als Suchbegriff hieße, alle Trefferseiten enthielten den Begriff IPA, nicht aber den Begriff Deutsche Sektion e.v. Natürlich gilt auch bei der Google-Suche: je genauer die Suchworteingabe, desto größere Treffsicherheit beim Suchergebnis. Ebenso können die Suchmaschinen von oder genutzt werden. 6 IPA aktuell 3/2006

7 Seattle und Vancouver Fachhochschulpraktikum in Nordamerika nach einem Bericht von Babette Bittner Im letzten Sommer absolvierten die IPA- Freundinnen und -Freunde Yvonne Gießler, Anke Fittkau, Doreen Rau, Cathleen Riedel, Rene Naumann und Babette Bittner in den USA und Kanada unser Wahlpflichtpraktikum. Sie sind Studenten der Fachhochschule für Polizei Sachsen. Die ersten beiden Wochen des Praktikums verbrachten sie in Seattle im Bundesstaat Washington an der Westküste der USA. Die beiden verbleibenden Wochen verbrachten sie im Südwesten Kanadas, in der Provinz British Columbia, in Vancouver. Und wenn nicht im Rahmen des Studiums einen Blick über den Tellerrand der Sächsischen Polizei werfen, wann dann. Über bereits bestehende Kontakte von ehemaligen Studenten der FH für Polizei Sachsen und nach unzähligen s und Telefonaten hatte ihr Plan, einen Blick hinter die Kulissen der Polizeien in Seattle und Vancouver zu werfen, Form angenommen. In einer Zeit, in welcher das Zusammenrücken aller Nationen ganz groß geschrieben wird, in einer Zeit von wachsendem Terrorismus und zunehmender Kriminalität ist es wichtig, dass auch junge Polizistinnen und Polizisten einen Einblick in die polizeilichen Strukturen anderer Länder erhalten. Diese Einblicke sind mit Hinblick auf den wachsenden Stellenwert der internationalen Verbindungen ganz besonders wichtige Erfahrungen für die künftigen Führungskräfte der Polizei Sachsen. So bekamen sie einen Einblick in die unterschiedlichen Strukturen anderer Polizeien, Methoden der Aus- und Fortbildung, Ausrüstung und Technik, aber auch in die Bewältigung der Aufgaben während der alltäglichen Arbeit, sowie in die Kriminalitätsbekämpfung. Ganz nebenbei konnten sie ihren beruflichen Horizont erweitern und unsere Englischkenntnisse weiter ausbauen. Von allen Kollegen wurden die IPA-Freundinnen und -Freunde sehr herzlich aufgenommen, schnell fanden sich interessante Gesprächsthemen. Dabei stand natürlich die Ausbildung der Polizei in Deutschland und unser Studium, aber auch Themen, wie Drogen- und Waffenkriminalität in Deutschland im Mittelpunkt. Die IPA Deutsche Sektion unterstützte die Aufenthalte mit Stipendien. Ein ausführlicher Bericht findet sich auf der Homepage der IPA Deutsche Sektion Rein in den Einsatzanzug. Das Ausbildungsprogramm umfasste Theorie und praktische Übungen. Taktiken in der Selbstverteidigung, bei der Abwehr von Angriffen mit Waffen, bei Fahrzeugkontrollen, auch das Gespräch mit dem Bürger, sowie Wohnungsdurchsuchungen, auch bei absoluter Dunkelheit. Sogar eine Fahrt mit einem amerikanischen Streifenwagen durch einen Geschicklichkeitsparcours gehörte dazu. Sondereinheiten. Bei den Besuchen beim Bomb Squad (Bergung, Entschärfung und Sicherung, beim Swat Team (vergleichbar SEK), beim Unfalldienst, bei der Harbour Police (Wasserschutzpolizei) und bei der Mounted Patrol (Reiterstaffel) bekamen die Studierenden eine Einblick in die Aufgaben der Sondereinheiten. So konnten sie deren Arbeit mit der der entsprechenden Einheiten in Sachsen vergleichen. Vancouver Police Marine Squad. Seit 1911 ist die Einheit für die Sicherheit auf dem Frazer River zuständig. Bei fast 100 Meilen Uferlinie mit Dutzenden von Yachthäfen gibt es genügend Arbeit für die beiden Boote. Das 30 Fuß lange 230- PS-Aluminiumboot, mit dem die IPA- Freundinnen und-freunde den Fluss befuhren, ist nach Robert Gordon Mc Beath, einem im Dienst getöteten Beamten der Polizei Vancouver benannt. Growbusters. Ein besonderes Problem in und um Vancouver ist der illegalen Anbau von Marihuana. Eine Spezialeinheit, die Growbusters, die vor 5 Jahren zur Bekämpfung des illegalen Anbaus von Marihuana gegründet wurde, hat seitdem 1685 Drogenplantagen mit einem Schwarzmarktwert von 436 Millionen Kanadischen Dollar zerstört. Speziell präparierte Häuser mit zum Beispiel verdunkelten Fenstern, einer auf Hochtouren laufenden Klimaanlage und der Geruch von Marihuana-Pflanzen erregen den Verdacht. Oft stammen Hinweise auch aus der Nachbarschaft, von der Feuerwehr oder von der Energieversorgung, die einen drastisch erhöhten Energieverbrauch in dem Haus festgestellt hat. Es war spannend bei der Arbeit der Growbusters dabei sein zu können und selbst die Kriminalistin in der Gruppe war von der Menge der Marihuana-Pflanzen, 600 an der Zahl, in allen Größen, beeindruckt. 3/2006 IPA aktuell 7

8 Dienst auf der Grünen Insel von Dietmar Kaske Im Mai war ich zu einem IPA- Praktikum in der Garda Station in Letterkenny im Nordwesten Irlands. Obwohl in Irland überwiegend englisch gesprochen wird, ist die offizielle Amtssprache irisch-gälisch (keltisch). Daher heißt die irische Polizei auch Garda Síochána, zu deutsch Hüter des Friedens. Ich war dem Traffic Corps also den Verkehrsdiensten zugeordnet. Diese Einheit bestand aus vier Dienstgruppen mit je fünf Beamten und verfügt über einen sich wiederholenden Schichtplan. Gearbeitet wurde in der Frühschicht von Uhr bzw Uhr, in der Spätschicht von Uhr und in der Nachtschicht von Uhr. Angefallene Überstunden werden grundsätzlich ausbezahlt. Maximales Dienstalter liegt bei 57 Jahren, man kann aber auch schon nach 25 Dienstjahren aufhören. Die Pension wird als Einmalzahlung ausbezahlt. Der erste Tag war der gegenseitigen Vorstellung gewidmet, die Uniformen wurden begutachtet und Fragen beantwortet. Die irischen Kollegen bekamen 2004/2005 neue Uniformen in dunkelblau. Insgesamt ein sehr sportives Aussehen. Die ersten Tage auf Streife wurde an verschiedenen Stellen gestoppt und gelasert. Die irischen Kollegen lasern ohne Stativ. Es lässt eine inoffizielle Toleranz von 20 km/h. Die ertappten Sünder werden anschließend notiert und bekommen dann Post. Verwarngelder vor Ort werden nicht genommen. Neuerdings sind auch Handhelds (Minicomputer) im Einsatz, wo die jeweiligen Vergehen unterwegs eingegeben werden können und nach Dienst einfach in die Dockingstation kommen, wo dann ein Upload der Daten stattfindet. Auf diesem Wege kann man aber auch zu Dienstbeginn Daten (Fahndungen) downloaden und hat diese immer dabei. Die meisten Sünder kamen übrigens aus Nordirland. Nach Geschlechtern sortiert, waren die Frauen die auffälligsten Fahrer. Interessant im Falle der Nordiren ist, dass ab einer Überschreitung von mehr als 40 km/h eine Festnahme erfolgt, da eine solche Überschreitung als Dangerous Driving, also als Straßenverkehrsgefährdung gilt und strafrechtlich verfolgt wird. Es gibt hier auch ein spezielles Problem mit Boy Racern. Das sind junge Fahrer die Rennen veranstalten. Dies sind jedoch keine Kurzstreckenrennen wie in Deutschland, sondern eher eine Rally im ländlichen Gebiet mit schmalen Straßen und über mehrere Kilometer. Gleich in der ersten Nachtschicht erlebte ich einen Unfall. Bei einer Kontrolle rammte ein Fahrzeug unseren Streifenwagen und das vor ihm stehende Fahrzeug, wobei dieses Fahrzeug in Richtung eines irischen Kollegen geschoben wurde. Dieser konnte gerade noch abspringen um nicht eingeklemmt zu werden, prallte jedoch mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe die dadurch splitterte. In den folgenden Tagen wurden weiterhin diverse Checkpoints durchgeführt. Diese verlaufen so, dass die Kollegen auf der Straßenmitte stehen und die ankommenden Fahrzeuge aus beiden Richtungen anhalten. So wird nach und nach jedes Fahrzeug kontrolliert, einen Fahrzeugschein gibt es übrigens nicht. An der Windschutzscheibe sind Plaketten mit Ablaufdatum für Steuer und Versicherung. Sind sie abgelaufen sind die Kollegen auch hier sehr tolerant und lassen drei Monate Überschreitung durchgehen. Großes Problem speziell im Nordwesten ist die Nähe zu Nordirland. Man muss wissen, dass ein Autokauf in Irland auf Grund der Steuer sehr teuer ist. Also kaufen sich viele Iren ein gebrauchtes Auto in Nordirland und fahren damit in Irland umher. Bei Feststellung eines solchen Sachverhaltes wird übrigens das Auto eingezogen und es erfolgt eine Meldung an den irischen Zoll. Natürlich erlebte ich auch einige Fahrten mit Sondersignal. Auf stark befahrenen Straßen fuhr man dann in der Mitte und der Verkehr wich jeweils zur Seite aus und bildete somit eine Gasse. Kreuzungen und somit Ampeln gibt es glücklicherweise sehr selten. Vieles wird mit Kreisverkehren geregelt. Freitags und samstags ist Partytime in Irland. Wir führten daher stichprobenartig Kontrollen durch, indem jeweils ein fahrendes Auto angehalten wurde. Vor Ort wurde ein Alcotest durchgeführt. Der ist übrigens nicht freiwillig für den Betroffenen. Lehnt dieser ab macht er sich strafbar. Der Mit den Kollegen bei der Einrichtung einer Kontrollstelle Alcotest (Dräger) zeigt aber keinen Wert an, sondern nur ob der Test bestanden wurde oder nicht (pass or failure). Bei Nichtbestehen wurde dann ein stationärer Alcotest durchgeführt. Dieser Test wird dann vor Gericht anerkannt. Blutproben sind unüblich da der Betroffene einen Arzt seiner Wahl bestellen kann. Auch hier gilt wieder, wer den Test ablehnt macht sich strafbar. Liegt man über dem Limit kann man seinen Führerschein jedoch behalten und nach Ausnüchterung auch wieder fahren. Das Gericht entscheidet über Entzug und Strafmaß. Der Verhandlungstermin findet aber meist einige Monate später statt. Bis dahin sind einige schon mehrmals wegen Trunkenheit aufgefallen. Es wird aber jeweils immer nur ein Sachverhalt verhandelt. Bei den durchgeführten Checkpoints hielten mich viele Iren für einen Mitarbeiter vom irischen Zoll (tragen weiße Mützen), andere fragten mich wegen der Uniform und ich sagte ihnen woher ich kam worauf nur positive Reaktionen erfolgten. Ich hatte den Eindruck, dass die Leute die irische Polizei besonders respektieren. Ablehnende Haltungen konnte ich nicht erkennen. Das Kulanzverhalten der irischen Kollegen bestätigte diesen Eindruck. Man versucht mit dieser Art und Weise nur die größeren Fehlverhalten zur Anzeige zu bringen, was von der Bevölkerung so auch unterstützt wird. Alles in allem war es ein spannender Aufenthalt im Nordwesten Irlands und ich habe viele neue Kontakte geknüpft. An dieser Stelle meinen Dank an die IPA, insbesondere Joe Lynch von der irischen Sektion und meinen Vorgesetzten, die mir die Freistellung ermöglicht haben. 8 IPA aktuell 3/2006

9 Führungswechsel bei der vatikanischen Gendarmerie Papst Benedikt XVI. hat am 3. Juni 2006 Dr. Domenico Giani zum neuen Generalinspektor des Gendarmeriekorps des Vatikanstaates ( Corpo della Gendarmeria dello Stato della Città del Vaticano ) ernannt. Gleichzeitig wurde der Polizeichef mit Dr. Domenico Giani dem Amt des Direktors für die Sicherheitsdienste und den Zivilschutz im Vatikan betraut. Dr. Giani wurde am 16. August 1962 in Arezzo geboren; er ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Der promovierte Pädago- ge war vor seinem Eintritt in die vatikanische Gendarmerie Offizier der italienischen Finanzwache gewesen und hatte später an verantwortlicher Stelle beim Ministerrat der Republik Italien Sicherheitsaufgaben übernommen. Camillo Cibin Papst Bebedikt XVI. inmitten der Sicherheitskräfte von vatikanischer Gendarmerie und Schweizergarde Domenico Giani folgt dem über 80-jährigen Camillo Cibin nach, der seit 1947 in päpstlichen Diensten stand. Cibin gilt im Vatikan als eine Ausnahmeerscheinung, nicht nur wegen seiner unglaublich langen Dienstzeit, sondern vor allem wegen der ungewöhnlichen Professionalität und Agilität, mit der er seinen Verpflichtungen nachkam. Bis in die letzten Tage in seinem Amt sah man ihn trotz seines hohen Alters neben dem Wagen des Papstes hergehen bzw. laufen. Der ehemalige päpstliche Polizeichef war die Diskretion in persona. Kein einziges Interview konnte ihm entlockt werden. Das Gendarmeriekorps des Staates der Vatikanstadt ist aus der alten Päpstlichen Gendarmerie entstanden, die 1970 von Papst Paul VI. ( ) in eine zivile Polizeieinheit, die Vigilanza, ungewandelt worden war erhielt sie von Johannes Paul II. ( ) ihren alten Namen zurück. Die zwischen Mann starke Gendarmerie übt im Kirchenstaat die Funktionen einer Staats-, Justiz-, und Verkehrspolizei aus. Bei öffentlichen Auftritten und Reisen des Papstes stellt sie zusammen mit der Schweizergarde den Personen- schutz des Kirchenoberhauptes. Der Papst - selber Sohn eines Gendarmen - empfing am Silvestertag 2005 das Korps in Audienz und dankte seinen Polizisten für das, was ihr zusammen mit der Schweizergarde jeden Tag voll Hochherzigkeit und Treue tut, um dem Papst und seinen Mitarbeitern zu dienen, um Frieden und Ordnung in der Vatikanstadt zu gewährleisten und die Pilger zu empfangen, die die Gräber der Apostel besuchen oder dem Nachfolger Petri begegnen wollen. Weiter danke ich für eure Bemühungen, eventuelle Probleme zu lösen, die sich bei jeder Gelegenheit ergeben, insbesondere bei den Liturgiefeiern, den Audienzen im Vatikan und den Apostolischen Besuchen des Papstes in Rom und in aller Welt. Ihr leistet eine schwierige und höchst notwendige Arbeit, die Hingabe, Umsicht und große Hilfsbereitschaft erfordert. Ulrich Nersinger Anno zu Gast bei der Metropolitan Police von Winfried Pünder - Vbst. Köln Als 18-jähriger Polizei-Anwärter gelang es mir, einen Einbrecher festzunehmen, der in eine englische Offiziersmesse eindringen wollte. Der Täter war mit einer durchgeladenen 9 mm Pistole mit acht Patronen im Magazin bewaffnet; ich nach britischem Vorbild nur mit einem Schlagstock. Der Vorfall trug sich im Winter 1946 in Köln-Marienburg zu, wo ich angehender Schutzmann war. Der britische Polizeichef ( Public Safety Officer I ) bestellte mich zur Berichterstattung. Er fragte mich, ob ich einen Wunsch hätte. Ich wollte unbedingt mal nach England. Das war mein Wunsch. Aber wir hatten ja noch formal Krieg mit England.. Um meinen Wunsch zu erfüllen, musste ich erstens eine britisch-militärische Ausreisegenehmigung beantragen, und zweitens jemanden haben, der sich bereit erklärte, mich nach England einzuladen. Ziffer 1. wurde mit Hilfe von Public Safety erfolgreich erledigt. Der Gastgeber wurde auch gefunden. Es war ein deutscher Jude, der mit meinen Eltern befreundet war, 1935 aus Nazi-Deutschland emigrierte und seitdem in London wohnte. Erst im Jahre 1949 konnte die Reise beginnen. PSO 1 (Mr. Wood hieß er) hat schließlich für mich ein Besuchsprogramm bei der Metropolitan Police in London vorbereitet. Bei meinem Gastgeber wurde ich 14 Tage herzlich aufgenommen. Nach zwei Tagen meldete ich mich telefonisch bei meinem Kontaktmann, der als Chief-Inspector in einem Londoner Großrevier Dienst versah. Der Chief-Inspector hatte in dieser Woche Nachtdienst. Er führte eine Schicht.. Zur verabredeten Zeit -spät am Abend- holte er mich mit einem Streifenwagen von meiner Wohnung ab. Wir fuhren zu seiner Dienststelle, wo er mich den anwesenden Constables und dem Sergeant vorstellte. Alles war sehr herzlich. Viele von ihnen hatten als Soldat gegen Deutschland gekämpft. Man hatte richtige internationale Polizeigedanken, obwohl es die IPA noch lange nicht gab. Bevor wir eine große Rundfahrt durch London unternahmen, wurde ein Tee gereicht. Dann begann die Fahrt in der Radiocar. Mittlerweile war es fast Mitternacht. Wir fuhren über die Oxford Street in Richtung City. Sie hat eine eigene Polizei, die City of London Police. Sie ist von der Metropolitan Police unabhängig, aber mit ihr kriminalpolizeilich verbunden. Der Chef der City Police wird unmittelbar vom Königshaus ernannt. Wir fuhren weiter in ein Asiatenviertel. Misstrauisch erblickte man unseren Streifenwagen. Doppelstreifen, teilweise mit Hunden waren häufig zu sehen. Unser Wagen hielt an, und es wurde im Stehen beobachtet. Außer einigen Bagatellen gab es in dieser Nacht keine besonderen Vorkommnisses in,,unserem Bezirk. Dafür ging es woanders rund her. Gegen 3 Uhr wurde ich heimgebracht. Weitere Programmpunkte wurden besprochen. Drei Tage später, meine Schicht hatte Spätdienst, wurde ich mittags zur Lirne House Police Station (so hieß die Großdienststelle) bestellt. In der Kantine wurde ich zum Mittagessen eingeladen (sehr bescheiden). Nach dem Essen brachte man mich mit einem Streifenwagen nach Scotland Yard, dem Polizeipräsidium von London. Hier wurde ich durch alle Abteilungen der Uniformierten geführt und weitergereicht. Man wollte genauso viel von mir wissen. Am interessantesten war der Information Room, die Zentrale der Streifenwagen. Eine große Stadtkarte stand waagerecht in einem hallenartigen Raum. Jeder der 110 Streifenwagen war an der Stelle markiert, wo sein Bezirk war. Computer gab es noch nicht; dafür zahlreiche alphabetisch geordnete Karten in Regalen aufgestellt. weiter auf Seite 10 unten 3/2006 IPA aktuell 9

10 50. Geburtstag der Landesgruppe Niedersachsen von Hans-Georg Backhoff Braunschweig. Im Foyer des Mercure-Hotels in Braunschweig begrüßte Landesgruppenleiter Dieter Große die aus dem ganzen Land zahlreich angereisten Tagungsund Jubiläumsgäste. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurden die Begleitpersonen der Tagungsteilnehmer zu einer Stadtbesichtigung und einem Einkaufsbummel entführt. Die Delegierten widmeten sich derweil der Tagesordnung. Bevor der Präsident der Deutschen Sektion, Uwe Göckeritz, die anstehenden Ehrungen vornahm, wies Dieter Große - indem er Konrad Adenauer zitierte: Ehrungen, sind Momente besonderer Gerechtigkeit - auf den besonderen Wert von öffentlichen Auszeichnungen bei der Wahrnehmung eines Ehrenamtes hin. Die Berichte des GLV und der Beisitzer mit anschließenden Aussprachen, informative Mitteilungen und Hinweise auf anstehende Veränderungen ließen den Tagungsteil relativ schnell ausklingen. Abends begann der Jubiläumsteil im festlich gestalteten Atrium des Tagungshotels. Zu den vielen Gästen gesellte sich auch eine ca. 40-köpfige IPA-Gruppe aus dem französischen Rouen, die Gäste der Verbindungsstelle Hannover waren. Dieter Große begrüßte die Anwesenden und die Ehrengäste darunter auch - um nur einige zu nennen den 1.Vizepräsidenten des Internationalen IPA-Vorstandes (PEB), Friedrich Schwindt, den Präsidenten der Deutschen Sektion, Udo Göckeritz, die Leiter der IPA-Landesgruppen aus Nordrhein-Westfalen und Sachsen- Anhalt, Manfred Toussaint und Wolfgang Truschke und dem Polizeipräsidenten von Hannover, Hans-Dieter Klosa. Nach dem Austausch der Gastgeschenke wartete ein reichhaltiges Barbecue auf die nunmehr doch hungrig gewordenen Gäste. Musikalisch wurde der Abend von der Combo des Polizeimusikcorps Niedersachsen umrahmt. Bis in die frühen Morgenstunden ließen es sich die Gäste bei Essen, Trinken, Erzählen und Tanzen gut gehen! Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Festaktes in der Dornse, der guten Stube des Braunschweiger Altstadtrathauses. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Polizei und Gesellschaft nahmen an der Feierstunde teil. Nach dem Willkommensgruß an die zusätzlich zu den bereits erwähnten Ehrengäste der IPA und an die Landtagsabgeordneten Ingeborg Saalmann und Kurt Schrader, die Bei der Feierstunde im Altstadtrathaus: (v.l.n.r.) Udo Göckeritz, Präsident IPA Deutsche Sektion, Inge Kükelhan, Bürgermeisterin der Stadt Braunschweig, Harry Döring, Polizeipräsident Braunschweig, Hans-Dieter Klosa, Polizeipräsident Hannover, Ingeborg Saalmann MdL, Kurt Schrader MdL, Klaus Winter, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Braunschweig Bürgermeisterin der Stadt Braunschweig, Inge Kükelhan, den Polizeipräsidenten von Braunschweig, Harry Döring, die Fraktionsvorsitzenden der CDU und der SPD im Rat der Stadt Braunschweig IPA-Mitglied Wolfgang Sehrt und Klaus Winter, den stellvertretenden Leiter des Bundespolizeiamtes Hannover, IPA-Mitglied Rüdiger Stein, den Vorsitzenden des ADAC Niedersachsen Sachsen-Anhalt e.v., IPA-Mitglied Reinhard Manlik und den Präsidenten des Braunschweiger Stadtsportbundes Franz Mathies ging Dieter Große auf den Begriff Jubiläum ein. Er stellte dazu fest: Mit Freude und bei aller Bescheidenheit, mit berechtigtem Stolz blicken die Mitglieder der IPA-Landesgruppe Niedersachsen auf das 50-jährige Bestehen ihrer Organisation zurück! Inge Kükelhan zeigte sich in ihrer Rede sehr erfreut, dass diese Jubiläumsveranstaltung in Braunschweig stattfindet und verwies auf die vielfältigen Sehenswürdigkeiten, die die Stadt zu bieten hat. Harry Döring, der auch im Auftrag des niedersächsischen Ministers für Inneres und Sport Uwe Schünemann Glückwünsche überbrachte, betonte, dass Dienen durch Freundschaft auch dem dienstlichen Interesse dient. Weiterhin verwies er auf die Vorreiterrolle der IPA bei internationalen Begegnungen. Dann ging es zur Kriminalpolizei. Wie bei uns Arbeiteinteilung nach Delikten mit viel Statistiken und bunten Nadeln. Nach zwei Stunden war die Führung beendet, und ich fuhr mit der U-Bahn zu meinem Gastquartier. Dort lag ein Brief, ich soll am nächsten Morgen um 9 Uhr am House of Parliament sein. Pünktlich war ich da. Ein höflicher Herr bugsierte mich vorbei an einer Schlange wartender Besucher in das Parlamentsgebäude, wo mir ein Logensitz präsentiert wurde. Unter mir und in etwa zehn Meter Entfernung saß Winston Churchill, der als damaliger Oppositionsführer in einer Parlamentssitzung anwesend war.. Mit dem Besuch im Parlament war mein offizielles Besuchsprogramm beendet. Es war für mich ein großes Erlebnis! Die anderen Tage verbrachte ich mit Freunden meines Gastebers und mit viel Programm. Meine Hin- und Rückreise erfolgte mit Bahn und Schiff via Ostende-Dover. Nachsatz Der Einbrecher von Köln-Marienburg, dem ich meine hochinteressante Reise zu verdanken hatte, wurde von einem britischen Militärgericht zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Er hatte mit diesem Urteil noch Glück gehabt. Auf den Besitz von Schusswaffen stand unter Umständen auch die Todesstrafe; britisches Besatzungsrecht. In der Verhandlung wurde ich als Zeuge vernommen. Anschließend musste ich britischen und deutschen Reportern Rede und Antwort stehen. Das war mein englisches Erlebnis, einmalig in meiner über 40-jährigen Polizeidienstzeit. 10 IPA aktuell 3/2006

11 WERBUNG IV-VERLAG befindet sich auf der CD mit der Druckdatei IPA Aktuell 1 SEITE 0806.pdf 3/2006 IPA aktuell 11

12 Buchbesprechung Einsatztaschenbuch für den Polizeivollzugsdienst Verlag Dr. Rolf Schmidt GmbH (04208) ISBN: DIN A6-Format schmutz- und wasserabweisender Schutzumschlag 19,80 ( Das Einsatztaschenbuch für den Polizeivollzugsdienst ist kein Lehrbuch, sondern täglicher Begleiter und aktuelle Informationsquelle. Es beinhaltet im handlichen A6 Format auf 360 Seiten allgemeine Themen des Polizeialltags und Inhalte, denen man im Dienst eher seltener begegnet, wie z.b.: Fahrerlaubnis- und Verkehrsrecht LKW- und KOM-Kontrollen schnelles Erkennen von Falschgeld erste Maßnahmen beim Fund konventioneller Sprengkörper und USBV Hinweise zu Überfällen auf Geldinstitute und vergleichbare Einrichtungen Charakteristika bestimmter (Fremd-) Tötungsformen, Opfernot rufeinrichtungen, häusliche Beziehungsgewalt und viele andere Themen. Schutzbär Bulli Buchbesprechung von Vizepräsident Horst W. Bichl Schutzbär Bulli arbeitet für die Bullizei, einer Abteilung der Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen e.v., Siershahn. Bulli ist täglich mit seinem Schutzmobil auf Streifenfahrt und trifft so bei der Kontrolle eines Kinderspielplatzes auf den achtjährigen Tim. Schnell werden die beiden Freunde und so kommt es, dass sich Tim Bulli anvertraut und ihm von seinen Sorgen berichtet. Tim erzählt Bulli, dass er mit seinem Stiefvater oft so komische Spiele machen muss, die er überhaupt nicht mag. Bulli verspricht Tim sofortige Hilfe und macht ihm Mut, seiner Mutter von dem Missbrauch zu berichten. Zusammen mit Tims Mutter geht Bulli zur Polizei und erstattet Anzeige gegen den Stiefvater. Bulli bleibt als treuer Freund an der Seite von Tim und begleitet ihn sogar zur Gerichtsverhandlung. Schutzbär Bulli ist kein gewöhnliches Kinderbuch, sondern eine Arbeitsgrundlage für Eltern und ihre Kinder, aber auch für pädagogische Fachkräfte, die sich mit dem Thema sexueller Missbrauch näher befassen möchten. Schutzbär Bulli Kinderbuch ISBN-Nummer ( +Porto und Versand Schutzbär Bulli Hörbuch ISBN-Nummer ( +Porto und Versand Bestellung bei Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen e.v. Poststraße 18, Siershahn und Fax: 02623/6839 NRW: KUNO auf Erfolgskurs Über 200 Debitkarten hat die Polizei in NRW in der ersten Woche nach dem landesweiten Start von KUNO bereits gesperrt. Die Zahlen belegen unseren Erfolg im Kampf gegen den Missbrauch von gestohlenen oder verloren gegangenen EC-Karten, erklärte Innenminister Dr. Ingo Wolf am in Düsseldorf. Das Computersystem Kriminalitätsbekämpfung im unbaren Zahlungsverkehr unter Nutzung nichtpolizeilicher Organisationsstrukturen (KUNO) lief zunächst bei der Bielefelder, Aachener und Bochumer Polizei erfolgreich im Testbetrieb. Seit dem nutzen die NRW-Polizeibehörden das System landesweit. Damit werden wir den Debitkartenmissbrauch in Nordrhein- Westfalen flächendeckend eindämmen, sagte Wolf. Direkt bei der Anzeige gibt der Bestohlene sein Einverständnis, dass seine Kartendaten dem Einzelhandel übermittelt werden. Mit einem einfachen Tastendruck durch den Polizisten wird der Einzelhändler dann informiert. Einen schnelleren und besseren Schutz vor Missbrauch der gestohlenen EC-Karte gibt es nicht. Mit diesem Verfahren lassen sich auch unnötige und zeitaufwendige Doppelerfassungen von Daten des Opfers vermeiden, so der Minister. Die Polizei sendet die Kartendaten in einer verschlüsselten E- Mail an das EuroHandelsinstitut (EHI). Dieses bedient die Kassensysteme aller angeschlossenen Einzelhändler mit den Sperrmeldungen. Legt ein Betrüger die Karte an der Kasse vor, wird die Zahlung abgelehnt. Das schnelle Sperren der Karte verhindert Straftaten und nützt allen: den Kunden, dem Einzelhandel und der Polizei, sagte Minister Wolf. Buchbesprechung Stierle, Jürgen Korruptionscontrolling in öffentlichen und privaten Unternehmen Rainer Hampp Verlag ISBN Paperback 210 Seiten 1. Auflage ,80 U Korruption ist ein Teil der Wirtschaftskriminalität, über den die Medien seit Aufdeckung der Flick-Affäre im Jahre 1982 sowie der Aufdeckung der Korruptionsfälle in Hessen Ende der 80er Jahre verstärkt berichten. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt geht bei großen Korruptionsskandalen davon aus, dass es sich nicht mehr um Einzelfälle handelt, sondern dass ein systembedingtes Korruptionsproblem in öffentlichen und privaten Unternehmen vorliegen könnte. Die Zahl der Ermittlungsverfahren im Bereich Korruption ist von 1994 bis 2001 von 258 auf 1278 angestiegen. Aus diesem Grund wurde von Jürgen Stierle für öffentliche und private Unternehmen modellhaft ein Korruptionscontrollingkonzept sowie ein Frühwarnsystem zum Erkennen von Korruptionsrisiken und zur Vermeiden von Schäden entwickelt. Ferner werden von ihm bestehende Korruptionscontrollingkonzepte öffentlicher Unternehmen bezüglich ihrer Wirksamkeit untersucht. Des weiteren wurde ein exemplarischer Korruptionsfall kritisch analysiert. Jürgen Stierle ist ehemaliger Polizeibeamter und heute noch IPA- Freund. Seit 1996 ist er Geschäftsführer der Unternehmensberatung Stierle-Consulting mit Sitz in Recklinghausen. 12 IPA aktuell 3/2006

13 Alles richtig versichert? -sml- Bei der diesjährigen Sekretärs- und Schatzmeistertagung wurde dem Schatzmeister der Auftrag erteilt, noch einmal bei der DBV-Winterthur den Stand unserer Versicherungen und mögliche Veränderungen zu erfragen. Im Mai 2006 fand daher mit Herrn Kohlmann von der DBV-Winterthur ein Gespräch in Krefeld statt. Der komplette und umfangreiche Inhalt des Gesprächs mit allen Einzelheiten wurde im Schatzmeisterbrief veröffentlicht, den alle Landesgruppen und die meisten Verbindungsstellen erhalten. Auszugsweise sollen hier einige wichtige Informationen für alle Mitglieder dargestellt werden: Haftpflichtversicherung Für alle, die bei der IPA aushelfen, immer wieder ein wichtiges Thema. Um es kurz zu machen: Alle IPA-Mitglieder, die einen Auftrag der IPA- Deutsche Sektion erfüllen, sind haftpflichtversichert. Niemand muss also befürchten, in Regress genommen zu werden, wenn er für die IPA-Deutsche Sektion e.v. eine Tätigkeit ausführt. Für die Landesgruppen und Verbindungsstellen ist es wichtig zu wissen, dass der Abschluss einer zusätzlichen Haftpflichtversicherung für eine Veranstaltung nicht erforderlich ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Versicherungen haben wir von der DBV-Versicherung auch den Schutz für Schäden von Vereinsmitgliedern untereinander erhalten. Wichtig ist es auch, dass die Versicherung die Abwehr unberechtigter Forderungen umfasst. Unfallversicherung In der Gruppenunfallversicherung sind alle Personen versichert, die in gewählten Vorständen oder als Beisitzer tätig sind. Es muss aber bei den Versammlungsprotokollen deutlich dokumentiert werden, wer für die jeweilige Gliederung ein Amt übernommen hat. Änderungen sollten unverzüglich dem Schatzmeister Wirtschaft, Günther Korschinowski mitgeteilt werden. Seit Kurzem haben wir auch hier den Schutz erweitert, da nunmehr auch Helfende bei Veranstaltungen sowie Mitglieder von Arbeitsgruppen und Planungsstäben mit versichert sind, wenn sie IPA- Mitglied sind. Erforderlich ist es aber, eine Liste der Helferinnen und Helfer vor dem ersten Tätigwerden an Günther Korschinowski zu senden. Bei Sportveranstaltungen wurden zunächst auch die Teilnehmer an Hallenfußballturnieren in den geschützten Personenkreis aufgenommen. Jetzt wurde der Schutz auf alle Fußballturniere ausgeweitet. Aber ganz wichtig zu den Fußballturnieren: Geschützt sind nur IPA-Mitglieder der IPA Deutsche Sektion e.v. Das kann man nicht deutlich genug herausstellen. Nehmen andere Personen teil, die nicht der IPA-Deutsche Sektion e.v. angehören (auch IPA-Mitglieder anderer Sektionen, Polizisten, die nicht in der IPA sind, Feuerwehrleute, Bundeswehr pp.) besteht für diese Personen kein Versicherungsschutz. Hier müsste ggf. in einem Einzelvertrag ein Unfallschutz erworben werden. Reiserücktrittsversicherung Die Elvia-Versicherung bietet hier einen umfassenden Schutz an. Einzelheiten sind bei der DBV-Agentur Kohlmann zu erfragen. Aber bitte beachten: Dienstliche Unabkömmlichkeit, Lehrgänge oder private Gründe können in keinem Fall versichert werden. DBV-Winterthur-Bezirksdirektor Friedrich Kohlmann (r.) stellte sich den Fragen von Schatzmeister Günter Lambrecht zu Versicherungsfragen. Foto: Vollkaskoversicherung Die IPA-Deutsche Sektion hat für alle IPA-Mitglieder, die im Auftrag der IPA-Deutsche Sektion e.v. mit ihrem privaten Pkw oder Leihwagen unterwegs sind, eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen. Bedingung ist es, dass die Reise vorher genehmigt wurde und dass für diese Reise Reisekostenerstattungen über die Deutsche Sektion e.v. möglich sind. Reisen, für die eine Reisekostenerstattung durch die Sektion nicht möglich sind, sind i.d.r. auch nicht versichert. (Bestimmte Reisen wie z.b. Reise der Delegierten zum Kongress, Teilnahme an Sitzungen der Deutschen Sektion e.v., Arbeitsgruppen pp. sind vorab genehmigt und damit versichert.) Auch einige Landesgruppen und Verbindungsstellen haben eine solche Vollkaskoversicherung für IPA- Personen, die in ihrem Auftrag unterwegs sind. Welche Bedingungen dort vorliegen, muss bei der entsprechenden Gliederung nachgefragt werden. Gruppensterbegeldund Rentenversicherung Hier herrscht immer noch ein großes Missverständnis vor. Wenn einmal im Jahr ein Brief der deutschen Sektion kommt, dann wurden die Daten der Mitglieder nicht weitergege- ben, wie dies immer wieder behauptet wird. Immer noch erreichen uns -wenn auch wenige- Beschwerden von IPA- Mitgliedern, die sich offenbar spontan zu einem Beschwerdebrief entschließen, ohne die Hintergründe zu kennen. Die IPA-Deutsche Sektion e.v. hat vor langer Zeit eine Gruppenversicherung abgeschlossen und sich dabei verpflichtet, einmal jährlich eine Mailing- Aktion durchzuführen. Das Schreiben, das die Mitglieder erhalten, stammt also aus der Feder der Deutschen Sektion e.v. und nicht von der DBV- Winterthur. Zur Arbeitserleichterung haben wir uns eines Versicherungsbüros "IPA-Gruppenversicherung" in Goslar bedient. Es wird auf keinen Fall mit den Daten Werbung für die DBV- Winterthur betrieben. Der Gruppenvertrag besteht, egal ob weitere Mitglieder hinzutreten oder nicht. Die Deutsche Sektion e.v. kommt nur der übernommenen Verpflichtung nach, ihre Mitglieder über die bestehende Versicherung zu informieren. Immerhin wird der Sozialfonds der Deutschen Sektion e.v. nahezu ausschließlich aus den Überschussanteilen unserer Mitglieder gespeist. Die Mitglieder selbst haben wesentliche Vorteile. So entfällt die sonst übliche Gesundheitsprüfung und die Wartezeit beträgt nur 13 Monate bis zum vollen Versicherungsschutz. 3/2006 IPA aktuell 13

14 IBZ-Schloss Gimborn IPA-Seminare 2007 IPA 01 Rechtsextremismus heute - zwischen Nationalismus und Protest: Ursachen, Abwehr und Vorbeugung IPA 02 Rhetorik der öffentlichen Rede und Gesprächsführung - Aufbaukurs IPA 03 Mobbing Mitarbeiter(innen) und Vorgesetzte als Opfer und Täter IPA 04 Neue Formen der Gewalt: Graffiti, Vandalismus, Stalking - Aufgaben für Polizei und Ordnungsbehörde [3- Tage] IPA 05 Islamism and the terrorist threat [in Zusammenarbeit mit der IPA-Sektion Türkei] (Englisch) IPA 06 Drogen im Straßenverkehr - Formen, Folgen und strafrechtliche Maßnahmen [4-Tage] IPA 07 Sexuelle Gewalt gegen Kinder - Erkenntnisse und Erfahrungen: Anforderungen an Polizei und Sozialarbeit IPA 08 Drugsbeleid en realiteit (Niederländisch) IPA 09 Nach dem Spiel ist vor dem Spiel - Gewaltkriminalität im Umfeld von Fußballspielen - Erfahrungen aus der WM 2006 und Ausblick auf die EM IPA 10 Organisierte Kriminalität und Menschenhandel - soziale Bedingungen, polizeiliche und rechtliche Maßnahmen, Repression und Prävention IPA 11 Polizei im Nachkriegsdeutschland - Restauration oder tatsächlicher Neubeginn (Deutsch/Englisch) IPA 12 Les democraties face au terrorisme: une menace dans le cadre d un monde globalisé - un défi pour la coopération européenne (Französisch) IPA 13 Sicherheit und Kriminalität in Datennetzen - zur Anfälligkeit moderner Kommunikationstechnologien - Möglichkeiten und Grenzen der Strafverfolgung (Deutsch/ Polnisch) IPA 14 Straßenverkehrssicherheit - Möglichkeiten und Grenzen der Beeinflussung des Verhaltens im Straßenverkehr (Deutsch/Ungarisch) IPA 15 Anti-soziales Verhalten - ein europaweites Phänomen: Herausforderung für Polizei, Kommune und soziale Institutionen (Deutsch/Englisch) IPA 16 Europa unter Druck - soziale, juristische und polizeiliche Aspekte der Wanderungsbewegungen (Deutsch/ Spanisch) IPA 17 Aussiedler: Wahrung kultureller Identität und Integration im Konflikt - Folgen und Maßnahmen für Polizei, Justiz und soziale Dienste IPA 18 Rhetorik der öffentlichen Rede und Gesprächsführung - Einführung IPA 19 Korruption in der Öffentlichen Verwaltung - Bedrohung von Wirtschaft, Gesellschaft und Rechtsstaat - Möglichkeiten zur Eindämmung IPA 20 Häusliche Gewalt - zur Rolle von Polizei und Justiz - Ansätze und Erfahrungen in Europa (Deutsch/Englisch) [Seminar für junge Polizeibedienstete bis zu 35 Jahren] IPA 21 Mobbing Mitarbeiter(innen) und Vorgesetzte als Opfer und Täter IPA 22 Islam und Islamismus - Integration oder Konfrontation - das Verhältnis zur westlichen Industriegesellschaft? IPA 23 Jugend(-gruppen)kriminalität - Formen und Ursachen - Ansätze zu Repression und Prävention IPA 24 Terrorismus - der unerklärte Krieg? Zur Auseinandersetzung mit politisch motivierter Gewaltkriminalität im Zeitalter der Globalisierung IPA 25 Hooliganism - after the World Cup experiences and consequences (Englisch) IPA aktuell 3/2006

15 IPA 26 Das Judentum heute - religiöse Grundlagen und Vielfalt in Kultur und Politik - das Problem des Antisemitismus IPA 27 Wirtschaftskriminalität - Formen und Ausmaß - Möglichkeiten und Grenzen der Ermittlungsarbeit und Strafverfolgung IPA 28 Demographischer Wandel - ein europaweiter Trend: Ursachen und Folgen für Gesellschaft und Polizei IPA 29 Policing the extended European Union - successive enlargements and ever closer integration in the field of Internal Security as well? (Englisch) IPA 30 Afrika - der verlorene Kontinent? IPA 31 Terrorismus - der unerklärte Krieg? Zur Auseinandersetzung mit politisch motivierter Gewaltkriminalität im Zeitalter der Globalisierung IPA 32 Drogen im Straßenverkehr - Formen, Folgen und strafrechtliche Maßnahmen [4-Tage] IPA 33 Immigration und Kriminalität - Bedingungen und Folgen der Einwanderung nach Europa Teilnahmebedingungen: Die Seminare stehen grundsätzlich allen interessierten Personen offen, sofern sie das 16. Lebensjahr vollendet haben; Abweichungen sind besonders gekennzeichnet. Die Veranstaltungen finden in Gimborn statt. Verbindliche Anmeldungen sind unter Angabe von Vor- und Zuname, Privatanschrift schriftlich an das IBZ zu richten. Die Meldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Personen, die nicht an dem gesamten Tagungsprogramm teilzunehmen beabsichtigen, haben keinen Anspruch auf Zu-lassung. Die Veranstaltung wird nur bei ausreichender Zahl von Anmeldungen durchgeführt. Wer sich zu einem Seminar anmeldet, erklärt sich damit einverstanden, daß seine Daten für ausschließlich interne Zwecke durch die Einrichtung erhoben, verarbeitet und gespeichert werden. Mit der Einladung zur Teilnahme, die ca. acht Wochen vor Seminarbeginn versandt wird, erhalten die angemeldeten Interessen-ten das Tagungsprogramm mit Hinweisen für die Anreise und zur Freistellung nach der Sonderurlaubsverordnung des Bundes. Interessenten, die Unterlagen nach landesrechtlichen Sonderurlaubs- oder Bildungsur-laubsregelungen benötigen, wenden sich bitte rechtzeitig an das IBZ, damit die entsprechenden Anträge gestellt werden können. Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 220,- (IPA-Seminar 04: 140,- ; IPA-Seminar 06 und 32: 180,- ; IPA-Seminar 02 und 18: 270,- ); für deutsche IPA-Mitglieder, die nicht dienstlich entsandt sind, übernimmt die IPA-Deutsche Sektion einen Zuschuß zu den Teilnahmekosten; deshalb beläuft sich der Teilnahmebeitrag für deutsche IPA-Mitglieder auf 130,- (IPA-Seminar 04: 84,- ; IPA- Seminar 06 und 32: 107,- ; IPA-Seminar 02 und 18: 190,- ); Näheres auf den Seiten 35/36 dieser Ausgabe. In dem Teilnahmebeitrag sind sämtliche Kosten für das fachlich-pädagogische Angebot, Unterbringung und Verpflegung enthalten; eine Erstattung nicht in Anspruch genommener Leistungen erfolgt nicht. Zwei Drittel des Beitrags werden dem jeweiligen Seminar zugeordnet, ein Drittel wird als institutioneller Deckungsbeitrag verwandt. Die Unterbringung erfolgt in der Regel in Zweibettzimmern. Für die Unterbringung in einem Einzelzimmer wird ein Zuschlag in Höhe von 10,- pro Nacht erhoben. Bei Anreise am Vortag des Seminars wird für die erste zusätzliche Übernachtung mit Frühstück ein Zuschlag in Höhe von 20,- fällig. Ein Fahrtkostenzuschuß wird in der Regel nicht gezahlt. Zur Bildung von Fahrgemeinschaften wird empfohlen, vor Seminarbeginn beim IBZ zu erfragen, ob weitere Teilnehmer aus dem entsprechenden Postleitzahlbereich anreisen. Die Tagungssprache ist Deutsch mit Ausnahme der besonders gekennzeichneten Seminare. In den mehrsprachigen Seminaren wird simultan aus den und in die angegebenen Sprachen gedolmetscht. Gimborn ist ein Ortsteil von Marienheide und liegt im Bergischen Land, ca. 50 km östlich von Köln, inmitten eines von den Autobahnen A 1, A 4 und A 45 gebildeten Dreiecks. Der am verkehrsgünstigsten gelegene Bahnhof befindet sich in Engelskirchen (13 km). Der Flughafen Köln-Bonn ist ca. 45 km entfernt. Anmeldungen (schriftlich) an folgende Adresse: Informations- und Bildungszentrum Schloß Gimborn Schloßstraße 10 D Marienheide Telefax: internet: 3/2006 IPA aktuell 15

16 15 Jahre IPA Görlitz Interalpentagung in Südtirol Görlitz / Niederschlesien. Im April 2006 war es soweit. Kurz vor ihrem 15-jährigen Jubiläum feierte die IPA Verbindungsstelle Geburtstag. Aber das tat der Festivität keinen Abbruch. Viele Gäste des Landesvorstandes und Freunde aus Polen waren gekommen, um zu gratulieren. Nach einem Stadtrundgang wurden im historischen Schankhaus Zum Nachtschmied die letzten 15 Jahre Revue passieren gelassen. Die Görlitzer Verbindungsstelle ist die zweite, die in Sachsen nach der Wende gegründet wurde. Aktive der ersten Stunde freuten sich über die vielen Glückwünsche und das Erscheinen der vielen IPA-Mitglieder und -Freunde. Die Urkunde zum 15-jährigen Bestehen Der bronzene Bulle von Rakvere Steinfurt. Die Pläne für einen Gegenbesuch wurden bereits länger geschmiedet. Endlich war es soweit. Verbindungsstellenleiter Gerd Hahn flog mit seinem Sekretär Richard Probst, Reinhard Kottmann und Bernhard Rohe ab Berlin in die estländische Hauptstadt Tallin. Dort wurden sie von Uno Laas nebst Ehefrau abgeholt. Der Polizeipräfekt und IPA- Präsident Raivo Küüt stellte der Gruppe das Gäste-Appartement der Präfektur zur Verfügung. Eine ganze Woche reisten die IPA- Freunde durch Nordost-Estland und besuchten neben zahlreichen touristischen Zielen auch viele Polizei-, Zoll- und Grenzdienststellen. Ein Höhepunkt war die Besichtigung der Burg in Rakvere. Neben der Burg steht das Wappentier der Stadt der bronzene Bulle. Bayern. Die traditionelle Interalpentagung fand diesmal in Leifers bei Bozen statt. Es trafen sich Vertreter aus Tirol, Südtirol und Bayern zum Gedankenaustausch. Für die Bayern war der gesamte Landesvorstand vertreten. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Teilnahme am Staatsakt zum 145-jährigen Bestehen der Staatspolizei Bozen am Waltherplatz. Die Polizei und die IPA präsentierten sich hier in ihren liebsten Rollen - farbenfroh und bürgernah. Daneben standen aber auch ernste, nicht nur die Länder betreffende Fachthemen, auf dem Programm. Mehrwertsteuerbetrug in der EU und Gesundheitsbelastungen durch Feinstaub. Das Folgetreffen für 2007 wird die IPA Bayern im südbayerischen Raum ausrichten. Bei dieser Veranstaltung soll ein namhafter Betrag für die Bekämpfung der Mucoviszidose von den drei beteiligten Landesgruppen bereit gestellt werden. Motorradpilgerfahrt nach Osek Köln / Brühl. Bereits zum fünften Mal unternahmen sie die Fahrt nach Tschechien. Das Besondere: die rund 700 Kilometer bis nach Teplice in Tschechien werden traditionell mit dem Motorrad zurückgelegt. In diesem Jahr stand die Fahrt unter Motto Kein gottesfürchtiger Mann bleibt vor der Klostertür stehen. Die Anreise erfolgte an Christi Himmelfahrt. Auch eine Reihe Erstpilger, unter ihnen auch Hermann Hamannt, waren in diesem Jahr dabei. Unterkunft für alle war bereit in einem Zisterzienserkloster aus dem elften Jahrhundert. Am Abend wurden die Pilger von Abt Bernhard, dem Leiter des Klosters, mehr als herzlich begrüßt. Der Abt steht an der Spitze der Marienkongreation, die acht Klöster vereinigt, davon vier in Deutschland, eins in Dänemark und drei in den böhmischen Ländern. Eskortiert von tschechischen Polizeikollegen unternahm die Gruppe eine Ausfahrt zur Wallfahrtskirche Maria Radice. Dort feierten sie ihren gemeinsamen Gottesdienst. Der Abt segnete Fahrer und Maschinen. Am Abend wurde von IPA Freund Rüdiger Beier eine erhebliche Geldspende überreicht, die er beim 2. Int. Motorradtreffen in Bremen gesammelt hatte. Auch die Freunde der IPA Allgäu und die anwesenden Pilger spendeten Geldbeträge. Viele Fahrer haben in den Jahren erkannt, dass das Kloster seit vielen Jahren in Not, Bedürftigkeit und in gedrückten Verhältnissen lebt. Mit diesen Geldern können dringend erforderliche Reparaturen finanziert und einige offene Rechnungen bezahlt werden. 16 IPA aktuell 3/2006

17 DBV Winterthur 3/2006 IPA aktuell 17

18 DBV Winterthur 18 IPA aktuell 3/2006

19 DBV Winterthur 3/2006 IPA aktuell 19

20 DBV Winterthur 20 IPA aktuell 3/2006

Gottesdienst noch lange gesprochen wird. Ludwigsburg geführt hat. Das war vielleicht eine spannende Geschichte.

Gottesdienst noch lange gesprochen wird. Ludwigsburg geführt hat. Das war vielleicht eine spannende Geschichte. Am Montag, den 15.09.2008 starteten wir (9 Teilnehmer und 3 Teamleiter) im Heutingsheimer Gemeindehaus mit dem Leben auf Zeit in einer WG. Nach letztem Jahr ist es das zweite Mal in Freiberg, dass Jugendliche

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