Jahresbericht des. Kommunikations- und Informationszentrums (kiz)

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1 Jahresbericht 2007 des Kommunikations- und Informationszentrums (kiz) Januar /20

2 Inhaltsverzeichnis 1 Organisatorische Veränderungen Veränderungen im Dienstleistungsportfolio Bibliothek Informationsversorgung mit elektronischen Medien Open Access Publishing Sonstige Veränderungen Informationstechnik Backup und Archivierung Chipkartensystem Internetauftritt des kiz Netzwerk SAP Finanzsysteme und Business Warehouse Servertechnik Telekommunikation Virenschutz Web-basierte Prüfungsorganisation (LSF-QISPOS) Web-CMS Wissenschaftliche Software Zentrale E-Learning-Plattform ILIAS Medien Verwendung von Studiengebühren Mitgestaltung von Lehrveranstaltungen der Universität Kurse Projekte Einführung eines neuen Bibliothekssystems (Vorprojekt) Identitätsmanagement und Datenprovisionierung ILIAS-Verbund Baden-Württemberg Individualisierung 2007 Aktion "Gut aufgelegt!" der Deutschen Nationalbibliothek Neues Corporate Design und Website der Universität Verbundkatalogisierung Aus- und Weiterbildung Ausbildung Weiterbildung Förderanträge Kooperationen Gremien und Arbeitsgruppen Gremien Regionale und überregionale Arbeitsgruppen Institutionelle Mitgliedschaften Veranstaltungen Ausgerichtete Veranstaltungen Teilnahme an Veranstaltungen & Vorträge Strategische Planungen & Veröffentlichungen /20

3 1 Organisatorische Veränderungen Dem kiz liegt der Leitgedanke einer Matrixstruktur zugrunde. Die formale Aufbauorganisation mit Leitungsebene und Abteilungen abstrahiert dabei von den abteilungsübergreifend erbrachten Dienstleistungen (vgl. Schaubild). Dies ermöglicht eine optimale Bündelung von Fachkompetenzen und ihre Anwendung im gesamten Dienstleistungsportfolio. Im Berichtszeitraum wurden die folgenden organisatorischen und strukturellen Veränderungen durchgeführt, um die Geschäftsprozesse im Rahmen der sich ständig wandelnden Anforderungen weiter zu optimieren: Das kiz hat wie bisher fünf Abteilungen, an deren grundsätzlicher Aufgabenzuweisung sich nichts ändert. Geändert wurden die Namen der beiden Literaturabteilungen. Die Abteilung Literaturverwaltung (Leitung Frau Dr. Schmücker) wurde umbenannt in Informationsmedien, die Abteilung Literaturversorgung (Leitung Herr Engel) in Informationsversorgung. Ziel war es dabei, die Arbeitsfelder der einzelnen Abteilungen schärfer voneinander abzugrenzen. Das Lizenzgeschäft für National- und Landeslizenzen sowie das Handling von elektronischen Medien liegt demnach nicht mehr im Geschäftsbereich der Abteilung Informationssysteme sondern ist Aufgabe der neu benannten Abteilung Informationsmedien. Damit liegen der Erwerb, die Erschließung und die fachliche Beratung sämtlicher Informationsmedien (Fachliteratur) nun in einer Abteilung. Die frühere Abt. Literaturversorgung wurde dementsprechend umbenannt in Informationsversorgung. Eine Umbenennung haben auch die Servicegruppen erfahren. Diese werden nun als Teams bezeichnet. Durch die Umbenennung soll insbesondere der Team-Charakter dieser Gruppen hervorgehoben werden. Die Servicegruppen-Leiter werden als Koordinatoren bezeichnet, die die Arbeit innerhalb der Gruppe koordinieren, bei Konflikten vermitteln und als Ansprechpartner für den Abteilungsleiter oder die kiz-leitung fungieren. Anders als die Abteilungen sind die Teams keine Gruppierungen für alle Zeit. Die Abteilungsleitung entscheidet, ob, wieviele und welche Teams sie bilden möchte, damit die Arbeiten optimal erbracht werden können. Die meisten Servicegruppen bzw. Teams bleiben in Aufgaben und Zusammensetzung unverändert. Neuerungen gibt es aber insbesondere bei den Teams der Abteilungen Informationssysteme und Informationsversorgung. 3/20

4 Leiter des kiz ist wie bisher Prof. Großmann, Geschäftsführer Herr Staack mit den Arbeitsgebieten Personal und Finanzen. Der Leitung zugeordnet sind Stabsfunktionen: Herr Dr. Hellwig als Servicemanager sowie Herr Hölting mit den Funktionen Strategische Planung und Marketing. Funktionsstellen wie die Sekretariate, das Rechnungs- und Finanzwesen und die Poststelle, die ihre Leistungen für das gesamte kiz erbringen und nicht einer einzelnen Abteilung zugeordnet sind, werden im Organigramm jetzt als Zentralstellen bezeichnet. An den Aufgaben und der personellen Zuordnung ändert sich nichts. Eine weitere Veränderung wird derzeit diskutiert und betrifft die mögliche Ausgliederung des Bereichs Aus- und Weiterbildung (ohne Kurse/Schulungen) als Stabsfunktion. Eine grafische Darstellung der aktuellen Aufbauorganisation des kiz ist dem Organigramm im Bereich Struktur & Organisation der Website des kiz zu entnehmen: (http://www.uni-ulm.de/index.php?id=1164) 2 Veränderungen im Dienstleistungsportfolio Im Berichtszeitraum wurden die folgenden Dienstleistungen erstmalig angeboten oder erfuhren eine grundsätzliche Überarbeitung und Verbesserung: 2.1 Bibliothek Informationsversorgung mit elektronischen Medien Der Zugang zum Regionalen Datenbankinformationssystem ReDI läuft seit 2007 über DBIS (Datenbankinformationssystem), das eine neue Oberfläche erhalten hat. Auch die Benutzeroberflächen von einigen Datenbanken wurden verbessert: Ovid-Gateway und Silverplatter wurden in OvidSP zusammengeführt. Durch den Freiburger Linkresolver wurde die Verknüpfung vom Datenbankzitat zum Volltext optimiert und das Layout verbessert unter anderem durch die Einbeziehung der Volltexte von CrossRef. Insgesamt bot das kiz seinen Nutzern direkten Zugang zu Datenbanken. Davon wurden 14 aus universitären Mitteln bezahlt, 31 aus Konsortialmitteln, 77 aus Nationallizenzmitteln und waren frei im Netz zugänglich. Bei den über das kiz lizenzierten Fachdatenbanken kamen 41 neu hinzu. Zusätzlich wurde für die Datenbank SciFinder für USD ein weiterer Simultanzugriff erworben. In Form von Nationallizenzen stehen nun für Forschung und Lehre ca E-Books und 16 Millionen Volltextartikel zur Verfügung. Dabei werden von den 77 Nationallizenzen 12 Pakete aus laufenden Zeitschriften gespeist. Das sind die Verlagspakete von AIP, Annual Reviews, BMJ, IOP, Karger, RSC, Sage, De Gruyter, OUP, China Acad Journal, Kluwer Law und Editoria Italiana. Erstmals sind im Online-Katalog vollwertige, zum Volltext verlinkte Titelnachweise von E-Books als ein Teil der econtent Collection der Universität Ulm vorhanden. Diese NetLibrary ist eine E-Book- Sammlung mit deutschlandweitem Zugang per Nationallizenz aus den Fachgebieten Business and Economics, Science and Engineering, Social and Behavioral Sciences, Humanities sowie Area Studies (Erscheinungszeitraum 1995 bis 2006) Open Access Publishing Das novellierte Urheberrechtsgesetz ist im Januar 2008 in Kraft getreten. Dieses sieht unter anderem vor, dass Verlagen, die in der Regel Inhaber der Verwertungsrechte von Fachpublikationen sind, automatisch für alle vor 1995 publizierten wissenschaftlichen Artikel auch das Online-Verwertungsrecht zufällt, das in älteren Verträgen noch nicht explizit abgetreten wurde (Wegfall der Regelungen zu nicht bekannten Nutzungsarten im 31 Abs. 4 UrhG). Die Gesetzesnovelle sieht jedoch für alle zwischen dem und dem abgeschlossenen Altverträge eine Übergangsregelung nach 137l Abs. 1 S. 4 UrhG vor. Danach gelten die zwischenzeitlich bekannt gewordenen Nutzungsrechte nur dann als dem anderen Vertragspartner eingeräumt, sofern der Urheber nicht innerhalb eines Jahres nach dem Inkrafttreten des geplanten Gesetzes gegenüber dem Verlag Widerspruch einlegt oder die Internet-Verwertungsrechte vor Inkrafttreten des Gesetzes einem anderen überträgt. In diesem Fall muss kein Widerspruch erfolgen. Diese Klausel ist insbesondere für die Universitäten interessant, die sich auf diese Weise ohne das Entstehen von Kosten das einfache Verwertungsrecht älterer Fachpublikationen sichern und diese auf einem Hochschulschriftenserver frei zugänglich online stellen können. Das kiz betreibt für die Universität Ulm mit dem VTS seit 1999 einen solchen Hochschulschriftenserver. 4/20

5 In Zusammenarbeit mit dem Vizepräsidenten für Forschung, Herrn Prof. Dr. Dürre, hat das kiz im Dezember 2007 die Initiative ergriffen und die Wissenschaftler in einer Aktion darum gebeten, den freien, lizenzkostenfreien Zugang zu wissenschaftlicher Information zu fördern, indem sie der Universität Ulm, vertreten durch das kiz, ein einfaches Verwertungsrecht für die Nutzung auf dem Hochschulschriftenserver übertragen Sonstige Veränderungen Seit ist es möglich, rund um die Uhr ausgeliehene Medien in der Bibliotheks-Zentrale zurückzugeben. Dies wird außerhalb der Öffnungszeiten ermöglicht durch eine Buchrückgabebox, die am Haupteingang des kiz Uni-West aufgestellt ist. Seit beteiligt sich die Fernleihe im kiz (Abteilung Informationsversorgung) am System des GBV- Altbestandszertifikats. Hierbei tritt sie bei erhaltungswürdiger Literatur ein für eine Nutzung im überwachten Lesesaal, Überwachung des Kopierverbotes, obligatorischer Bleistiftnutzung und einer gesicherten Rücklage des Mediums. Die Kosten der Bibliotheksservices im kiz werden seit durch eine neue Bibliotheksgebührenordnung geregelt, die die bisherige landesweite Gebührenordnung des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst abgelöst hat. Im Zeitraum August bis September wurde die Bereichsbibliothek Helmholtzstraße gründlich renoviert (Licht, Farbe, Teppich). 2.2 Informationstechnik Backup und Archivierung Der Bestand an Daten im Backup ist weiter gewachsen und liegt derzeit bei insgesamt 81 Terabyte. In 2006 waren es noch 50 Terabyte. Im Archiv ist der Anstieg deutlich geringer. Dort liegt der Datenbestand bei 7 Terabyte gegenüber 6 Terabyte im Vorjahr. Der recht starke Anstieg der Backup-Daten ist u.a. darauf zurückzuführen, dass Rechner der Universität Konstanz den Ulmer Backup- und Archivdienst seit diesem Jahr mit nutzen Chipkartensystem Die elektronische Börse konnte aus dem Testbetrieb in den Regelbetrieb übergeführt werden. Man kann in der Mensa und den Cafeterien damit bezahlen und die Karte an Automaten aufladen. Ein spezieller Vertrags mit der Fa. Intercard ermöglicht es, eigene Applikationen mit der Bezahlfunktion zu entwickeln. Dadurch wird es 2008 auch möglich sein, mit der Chipkarte in der Bibliothek zu bezahlen. Die bisherige Kasse wird dann aufgelöst. In Vorbereitung dieser Dienstleistung wurde im November damit begonnen, die alten Bibliotheksausweise flächendeckend durch Chipkarten zu ersetzen ist einer der wichtigsten Infrastrukturdienste des kiz, an dessen Verfügbarkeit gleichermaßen hohe Ansprüche gestellt werden, wie an die Telefonie und das Netzwerk. Obwohl entsprechende Vorkehrungen getroffen wurden, kam es im vergangenen Jahr zu einem mehrtägigen Ausfall des an sich bereits redundant ausgelegten Mailservers aufgrund eines komplexen technischen Problems. Dies wurde zum Anlass genommen, die Verfügbarkeit durch aufwändige Maßnahmen weiter zu erhöhen. So wurde die künftige IMAP-Replikation vorbereitet, mit der die Maildaten auf zwei unabhängigen Dateisystemen vorgehalten werden. Weitere Maßnahmen im Bereich betrafen vor allem die Abwehr von Spam-Mails, die heute bereits den größten Teil des weltweiten -Aufkommens ausmachen. Werden keine oder unzureichende Abwehrmaßnahmen ergriffen, dann ist dies nicht nur für die Anwender lästig, sondern birgt gleichzeitig die Gefahr, dass Viren und Trojaner in das Campusnetz eingebracht werden. Eine der jetzt eingeführten Neuerungen sind sog. Blacklists zur Spamabwehr Internetauftritt des kiz Seit dem ist der neugestaltete Internetauftritt des kiz online. Neben der Übernahme des Corporate Designs der Universität und der Umstellung auf das Web-CMS zur effektiveren Verwaltung der umfangreichen Website lag ein Schwerpunkt der Überarbeitung auf einer möglichst nahtlosen 5/20

6 Integration externer Online-Services, dem leichteren Zugang zu den wichtigsten Diensten und Informationen sowie der klareren Strukturierung der Inhalte. Es ist geplant, die relevanten Teile des Informationsangebots vermehrt auch zweisprachig anzubieten. Die Website als wichtigste Schnittstelle zwischen dem kiz und seinen Nutzern umfasst derzeit ein Kernangebot von etwa 600 Informationsseiten zu den Dienstleistungen sowie eine Vielzahl von Online-Diensten und Web-Applikationen, hinter denen wiederum diverse, datenbankgestützte Systeme im Backoffice-Bereich stehen, die der Einbindung in die Geschäftsprozesse und Verwaltungssysteme des kiz dienen. Das Webangebot des kiz ist zu erreichen unter der Adresse: Netzwerk Routing-Infrastruktur & IP-Backbone: Neben dem regulären Betrieb und der Störungsbeseitigung der drei großen Netzwerke F&L, Verwaltung und IP-Backbone der TK-Anlagen, wurde in 2007 die gesamte Routing-Infrastruktur modernisiert und überarbeitet. Die bisherige Struktur mit einem verteilten, ortsabhängigen Routing und über 30 Routern wurde auf eine logische Routingstruktur mit zwei voll redundanten Hochleistungsroutern umgestellt. Diese Router sind bereits IPv6 fähig. Zusätzlich werden nun alle Standorte sowie die Etagenverteiler jeweils redundant angebunden. An allen Standorten wurden die verbleibenden Netzwerkkomponenten durch moderne Geräte ersetzt. In allen gerouteten Subnetzen wurde die Adresse des Default Gateways einheitlich auf die erste Adresse im jeweiligen Adressbereich umgestellt. Diese Aktion verlief ebenso reibungslos wie die Umschaltung des Datennetzes auf einen 10 Gigabit-Backbone im laufenden Betrieb. Zur Remote-Administration wichtiger Infrastrukturkomponenten im Fehlerfall wurde außerdem ein neues Terminalservernetz aufgebaut. 6/20

7 Gebäudeleittechnik: Der zunehmende Bedarf an Anlagen und Sensoren der Gebäudetechnik, die per Fernzugriff steuerbar oder überwachbar sind, erfordert ein eigenes Netzwerk. Dieses wurde vom kiz übernommen und ausgebaut. Ein neues Netzkonzept für die Gebäudeleittechnik (GLT) wurde entwickelt und umgesetzt, das den Anschluss vieler weiterer GLT-Geräte an unterschiedlichen Standorten ermöglicht. Neben einer Umnummerierung (neue IP-Adressstruktur) für das GLT Netz wurde eine GLT-Firewall sowie ein VPN-Zugang zur Remote-Administration für externe Firmen implementiert. Ausbaumaßnahmen und Vorhaben: Zur Verbesserung der Ausfallsicherheit wurden die Hauptstandorte zu einem Ring (MAN-Ring) verbunden. Dieser führt durch die Stadt und verbindet die Knotenpunkte N26, Michelsberg, Polizeidirektion Neue-Straße, Polizeirevier-West und N25. Das neue Forschungsgebäude N27 wurde mit EDV-Anschlüssen sowie einem flächendeckenden WLAN ausgestattet. In Zusammenarbeit mit dem VBA wurden vorbereitende Planungen für die EDV-Sanierung des Quartiers 47 an der Universität-West durchgeführt. Ebenfalls zusammen mit dem VBA wurden die für 2008 geplanten Bauvorhaben zur flächendeckenden WLAN-Versorgung vorbereitet SAP Finanzsysteme und Business Warehouse Das in 2006 neu gebildete Team (ehemals Servicegruppe) SAP-Verwaltungssysteme der Abteilung Informationssysteme hat sich als SAP-CCC Kompetenzzentrum (CCC = Customer Competence Center) vor Ort etabliert und dient als zentrale Anlaufstelle für alle Anforderungen und Probleme im SAP- Umfeld der Universität Ulm. Dabei wurde zur Verbesserung der Koordination zwischen den Key Usern in den Finanzabteilungen der ZUV und den kiz-mitarbeitern des SAP-Teams ein CCC-Konzept entwickelt und eine Koordinatorengruppe gebildet, die sich regelmäßig zwecks Abstimmung trifft. In 2007 wurde als neue universitätsweite Dienstleistung die über das SAP Business Warehouse realisierte Kontoauskunft in Betrieb genommen, sodass nun allen Führungskräften und Entscheidungsträgern der Universität Ulm ein Echtzeit-Auskunftssystem über den finanziellen Status und die Kontobewegungen ihrer jeweiligen Kostenstellen zur Verfügung steht. Um eine optimale Betreuung der SAP-Anwendungen sicherzustellen, nahmen die Team-Mitglieder an Schulungen in den Bereichen Basisadministration, Benutzer- und Berechtigungswesen, Data Warehousing und Anwendungsentwicklung teil. Ende des Jahres wurden erste Kontakte zu Mitarbeitern des CEUS-Projektes (Computerbasiertes Entscheidungsunterstützungssystem für die Hochschulen in Bayern) aufgenommen zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch beim Einsatz von SAP-BW-Systemen im Rahmen des Hochschulmanagements. Diese Kontakte sollen weiter intensiviert werden insbesondere auch in Hinblick auf die Schnittstellenentwicklung zwischen HIS- und SAP-Anwendungen zum Aufbau eines hochschulweiten Führungsinformationssystems Servertechnik Im Bereich der Servertechnik wurden verstärkt Maßnahmen zur Erhöhung der Verfügbarkeit ergriffen. So wurde die FC/AL-Infrastruktur für die zentralen Services auf zwei unabhängige Fabrics ausgebaut. Dies realisiert Redundanz in Bezug auf das Versagen einzelner FC/AL-Komponenten (Switches, Hostadapter). Das Hochschuldiensteportal erhielt einen redundanten Server mit einer automatischen Übernahme der Dienste für den Fall, dass der Primärserver ausfällt Telekommunikation Die im Jahr 2006 in Betrieb genommene neue gemeinsame Telefonanlage von Universität, Universitätsklinikum und Fachhochschule wurde im Jahr 2007 um verschiedene Dienste erweitert: Dies ist beispielsweise der Fax-Dienst, der es nun jedem Mitarbeiter ermöglicht, von seinem Büro-Rechner aus Faxe zu versenden und ankommende Faxe per zugestellt zu bekommen. Ebenfalls wurde ein Alarmserver in Betrieb genommen, der vor allem im klinischen Bereich für die ereignisgesteuerte Auslösung von Ketten- oder Gruppenrufen eingesetzt wird. Noch mehr als die Implementierung neuer Dienste nahm die Bearbeitung von Nutzeraufträgen (Umzüge, Neuanschlüsse, Konfigurationsänderungen, Geräte-Störungen) den größten zeitlichen Aufwand in der Arbeit des TK-Betriebsteams ein. Im vergangenen Jahr wurden etwas mehr als dieser Nutzeraufträge erfolgreich bearbeitet, in den meisten Fällen bis spätestens am nächsten Werktag. Zur 7/20

8 Verwaltung und zur Unterstützung der zügigen Bearbeitung dieser großen Zahl an Aufträgen leistete das weiterentwickelte Ticket-System dem Betriebsteam wertvolle Dienste Virenschutz Neben verschiedenen anderen Schutzmaßnahmen (z.b. Virenscanner, Firewall) werden Viren, Trojaner und Würmer auf IT-Endgeräten der Benutzer durch die Identifizierung befallener Systeme und die Sperrung dieser befallenen Systeme innerhalb des Netzwerks bekämpft. Gesperrte Systeme werden nun automtisch auf eine Informationsseite umgeleitet und können keinen Schaden innerhalb des Netzwerks anrichten bzw. andere Systeme infizieren Web-basierte Prüfungsorganisation (LSF-QISPOS) Nach dem erfolgreichen Abschluss des vom bis gelaufenen Kooperationsprojektes WebDiSPO zur Einführung webbasierter Dienste in der Studierenden- und Prüfungsorganisation, das das kiz (Abteilung Informationssysteme) zusammen mit Dezernat II (Studiensekretariat) durchführte und das vom MWK zu 50% gefördert wurde, konnten diese Dienste auf der technischen Basis der HIS-Systeme LSF, gekoppelt mit QISPOS, zum Wintersemester 2007/08 in den Produktivbetrieb übernommen werden. Die zugehörige Dienstleistung des kiz in diesem Bereich umfasst nun konkret folgendes Diensteangebot, das nach Authentifizierung am Hochschuldiensteportal mit dem kiz-basisaccount genutzt werden kann: Frei zugängliche Online-Bereitstellung der Modulbeschreibungen und Modulhandbücher nach Erst-Eingabe in das System durch das kiz, Ermöglichung der kontinuierlichen webbasierten Aktualisierung dieser Informationen in QISPOS durch die Studiengang-Beauftragten der Fächer, semesterweise Archivierung der Modulhandbücher im PDF-Format. Webbasierte Prüfungsanmeldung sowohl zu schriftlichen wie auch zu mündlichen Prüfungen für Studierende aller Studiengänge (d.h. nicht nur für die modularisierten Bachelor-/Master- Studiengänge sondern auch für die bisherigen Diplom-Studiengänge), Anzeige über angemeldeten Prüfungen, Notenansicht und Druck des Notenspiegels sowie Ausdruck von Prüfungsbescheinigungen. Bereitstellung der webbasierten Prüfungsorganisation für Prüfer, d.h. Möglichkeit zur Einsicht in ihre prüfungsrelevanten Daten, Online-Verbuchung ihrer Prüfungsergebnisse in QISPOS, Erstellung und Druckmöglichkeit von Notenlisten sowie von Listen über die zu ihren Prüfungen angemeldeten Studierenden, Möglichkeit zur Beauftragung eines (zeitlich begrenzten) Stellvertreters für die systemtechnischen Eingaben. Erstellung und Pflege von nutzerspezifischen Leitfäden sowohl für Studierende als auch für Prüfer. Regelmäßige Durchführung von Schulungen für Prüfer und deren Stellvertreter im Umgang mit dem System QISPOS. Organisation fächerspezifischer Informationsveranstaltungen für Studierende zur Online- Prüfungsanmeldung in Zusammenarbeit mit dem Studiensekretariat. Die webbasierte Prüfungsorganisation mit HIS LSF QISPOS ist auf Anordnung des Vizepräsidenten für Lehre ab dem Wintersemester 2007/08 flächendeckend an der Universität Ulm verpflichtend einzusetzen. Das kiz ist weiterhin Mitglied der Bachelor-/Master-Koordinatorenrunde zur Abstimmung der oben beschriebenen Dienstleistung mit den Fachbereichen Web-CMS Seit Juli 2007 steht auf dem Webserver der Universität ein CMS (Content Management System) auf der Basis von Typo3 zur Verfügung, das von Instituten und Zentralen Einrichtungen der Universität als Redaktionssystem zur Erstellung und Pflege ihres offiziellen Internetauftritts verwendet werden kann. Ein Web-CMS ist ein komplexes Redaktionssystem, mit dem u.a. eine vollständige Trennung der Inhaltserstellung und -pflege von der technischen Generierung des HTML-Codes der Webseiten erreicht wird. Für Redakteure ist es damit sehr viel einfacher, Webseiten zu erstellen, die allen Ansprüchen an die Einhaltung internationaler HTML-Standards und des Corporate Designs gerecht werden, da sie sich nur noch um die eigentlichen Inhalte kümmern müssen. 8/20

9 Das Web-CMS soll für die Institute und Einrichtungen der Universität langfristig den bisherigen Service Web-klassik ersetzen. Bis auf weiteres werden die beiden Dienste jedoch parallel betrieben. Websites, die noch Web-klassik benutzen, bleiben unter ihrem alten URL unbefristet erreichbar. Das Web-CMS ist angebunden an die zentrale LDAP-Datenbank des kiz. Der Anwender kann sich also mit seinem gewohnten kiz-account in das System einloggen, muss allerdings zunächst über ein Online-Formular den Redakteurszugang zum Redaktionsbereich seiner Einrichtung beantragen. Zur Einführung der neuen Dienstleistung hat das kiz eine Reihe von Schulungen für Einsteiger und Fortgeschrittene durchgeführt, die sehr gut angenommen wurden und seither in das reguläre Kursprogramm aufgenommen wurden. Für das Selbststudium stehen Multimedia-Kurse auf DVD und andere online abrufbare Dokumentationen zur Verfügung Wissenschaftliche Software Im Berichtszeitraum wurde weitere wissenschaftliche Software beschafft und mit Betreuung durch das kiz zur Verfügung gestellt: Matlab Toolbox Curve Fitting und Bioinformatics Maple Optimization Toolbox, Maple NAG Connector Intel Fortran und C++ Compiler für die Opterons einschließlich MKL, IPP und TBB Librarys Entsprechend der Nachfrage der Nutzer wurde für viele Programme insbesonders aus der Statistik und dem Finiten Elemente-Bereich die Anzahl der verfügbaren Lizenzen erhöht. Mit großzügiger Unterstützung der Mez-Starck Stiftung konnten umfangreiche Teile des Programmpakets Materials Studio der Firma Accelrys für das Virtuelle Chemie Computer Labor erworben werden. Neben diesem Programmpaket stehen nun auch viele weitere Chemie- Softwarepakete (u.a. ChemBioOffice Ultra 2008, MestReC, SciFinder Scholar, Crossfire Commander) erstmals auch auf Linux-Rechnern des kiz mittels einer virtuellen Windows- Umgebung (VMWare/VirtualBox) zur Verfügung. 9/20

10 Zentrale E-Learning-Plattform ILIAS Das kiz hat zum Wintersemester 2007/2008 das Open-Source-Softwaresystem ILIAS 1 als zentrale Lehr-/Lernplattform zur Verfügung gestellt, das auf den Servern des RUS (Rechenzentrum der Universität Stuttgart) gehostet wird (im Gegenzug zur High Performance Computing-Dienstleistung, die das kiz für die Universität Stuttgart erbringt). Dabei haben folgende Gründe zur Auswahl dieses Systems geführt: 1. Das kiz ist Mitglied in der seit Mitte 2006 bestehenden Arbeitsgruppe ILIAS-BW, einer Kooperation von Lernplattformbetreibern an Universitäten des Landes Baden-Württemberg. Momentan beteiligt sind neben der Universität Ulm die Universitäten Stuttgart, Hohenheim, Tübingen, Karlsruhe und Konstanz. Im Rahmen dieser Kooperation wird vom MWK ein Projekt zum Aufbau einer verbundenen elearning-infrastruktur baden-württembergischer Universitäten gefördert. Diese Infrastruktur ermöglicht die gegenseitige Nutzung und Bereitstellung von elearning-gestützten Lehrveranstaltungen und elearning-materialien. Damit werden universitätsübergreifende Kooperationen in der Lehre in optimaler Art und Weise virtuell unterstützt. Diese ILIAS-Verbundplattform soll zum Sommersemester 2008 produktiv verfügbar sein. 2. Institute aus der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik waren vom MWK im Rahmen von weiteren Verbundprojekten mit anderen Universitäten des Landes gefördert worden, um spezielle ILIAS-Lehr-/Lernmodule zu erarbeiten, die nach Projektabschluss für Studierende der Universität Ulm zur Verfügung gestellt werden sollten. 3. Das Hochschuldidaktikzentrum (HDZ) unterstützt die Einführung von ILIAS an Hochschulen durch das Angebot eines zweitägigen Kurses Einführung in die Didaktik und Technik der Lernplattform ILIAS für Dozenten (in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Rechenzentren vor Ort) an. An der Universität Ulm wird eine derartige didaktisch-techische Schulung erstmalig am 01. und 02. Februar 2008 durchgeführt. 4. Das ILIAS-System ist nicht nur ein Learning-Management-System, sondern bietet darüber hinaus noch eine integrierte Autorenumgebung zur Erstellung multimedialer Lerninhalte. Außerdem unterstützt ILIAS Online-Tests und Assessments. Der Support dieser verschiedenen ILI- 1 ILIAS (Integriertes Lern-, Informations- und Arbeitskooperations-System) ist eine Open-Source-Software für ein Learning Management System, das ursprünglich an der Universität Köln entwickelt wurde. Es ermöglicht den Lehrenden eine einfache Erstellung und Zurverfügungstellung multimedialer Lerninhalte, das Einrichten von virtuellen Seminarräumen mit selbst definierbaren Teilnahmeberechtigten, die Erstellung von Tests & Assessments, von Chats, Glossaren, Foren, eine (Gruppen)- Terminverwaltung und vieles mehr. 10/20

11 AS-Anwendungsfelder soll landesweit schwerpunktmäßig auf verschiedenen Universitäten aufgeteilt werden. 5. Das ILIAS-System kann durch das Hosting an der Universität Stuttgart und die gegenseitige Unterstützung der ILIAS-Betreuenden an den oben angesprochenen Universitäten des Landes sehr effizient für die Universität Ulm angeboten werden. Darüber hinaus bietet ILIAS folgende wesentliche technische Vorzüge: Es ist mandantenfähig, sodass jederzeit verschiedene unabhängige Instanzen eingerichtet werden können, und es besitzt standardisierte Importund Export-Schnittstellen (SCORM). 2.3 Medien Drucken Für die PC-Pools wurden im Rahmen einer größeren Modernisierungsaktion insgesamt sechs neue Drucker vom Typ HP Laserjet 4250 beschafft, von denen einer von der Studienkommission Chemie aus Studiengebühren finanziert wurde. Die Druckkontingente (kiz-druckerpunkte) können jetzt in drei zusätzlichen PC-Pools verwendet werden. Hinzugekommen sind der Pool 10 (Universität West, Raum ), der Pool 11 (Universität Ost, Raum O26/198) sowie der Mathe-Pool in O27/211. Damit können die Druckerpunkte an insgesamt 11 Standorten genutzt werden. Für WLAN-Nutzer, die sich mit ihrem kiz-account authentifiziert haben, ist das Ausdrucken inklusive der Abrechung über das persönliche Punktekonto nun vom Notebook an jedem vom WLAN abgedeckten Standort aus möglich. 2.4 Verwendung von Studiengebühren Aufstockung der Lehrbuchsammlung 2007 konnte erstmals aus Studiengebühren in der Größenordnung von EUR die Lehrbuchsammlung in der Bibliotheks-Zentrale modernisiert werden. Erstmals wurde auch ein Angebot an E-books realisiert, das sehr gut angenommen wurde: Die 35 Titel des Medizinlehrbuch-Pakets des Thieme-Verlages verzeichnen hohe Zugriffszahlen. Zudem konnte in den Gebieten Wirtschaft, Chemie, Technik der Bestand an Printmedien sowie Datenbanken in Kooperation mit den Nutzern erneut ausgebaut werden. Dies war möglich dank verschiedener Spenden (EUR des UFW-Forums, EUR des Fördervereins von Wissenschaft und Technik an Hochschulen in München e.v., sowie EUR der Mez- Starck-Stiftung). Beschaffung von Software für Studierende Die Universität Ulm stellte dem kiz EUR aus den Studiengebühreinnahmen zur Beschaffung von vergünstigter Software für Studierende zur Verfügung. Es wurde eine Arbeitsgruppe aus Vertretern aller Fachbereiche zur Auswahl der Softwaresysteme gebildet, die sich für folgende Produkte entschied: ChemBioOffice, Matlab, Maple, SAS, SPSS, Microsoft Office, Adobe CS3, Corel Draw, Mindmanager. Das kiz hat dabei folgende Aufgaben übernommen: Beschaffung der Software mit Abschluss der zugehörigen Verträge, Bereitstellung und Verteilung der Software, Beratung der Studierenden. Im Hochschulportal unter https://portal.uniulm.de/portal/std/softwareangebot/ sind die Informationen über Art und Bezugsmöglichkeit der vergünstigten Softwaresysteme für Studierende eingestellt. Da die Studierenden dieses Angebot seit Beginn des Wintersemesters 2007/08 bereits rege nutzen, hat das kiz zum einen Folgeantrag gestellt, um den verbilligten Verkauf von Software an Studierende weiterhin zu ermöglichen. Hörsaalausstattung Die medientechnische Ausstattung der Hörsäle und Seminarräume wurde, orientiert am Bedarf und den verfügbaren Finanzmitteln, weiter verbessert. Für Hörsäle und Seminarräume wurden jeweils Standardausstattungen definiert. Zu nennen sind hier vor allem moderne lichtstarke und hochauflösende Daten- und Videoprojektoren, die fest installiert sind sowie eine Quickmedia-Steuerung in Seminarräumen und eine umfangreichere Media-Steuerung in den Hörsälen. Dadurch kann eine einfache Steuerung des fest installierten Audio-/Video- Equipments (Tonanlage, Beamer) und der mobilen Geräte (Notebooks, DVD-Abspielgeräte) 11/20

12 erfolgen. Die infrastrukturellen Voraussetzungen für Point-to-Point Datenverbindungen zwischen Hörsälen wurden geschaffen und werden regelmäßig bei Veranstaltungen genutzt, deren Teilnehmerzahl die Kapazität eines Hörsaals übersteigen, z.b. bei den Frühjahrs- und Herbstakademien des ZAWIW. Die Umsetzung des Ausstattungsprogramms ist noch nicht flächendeckend, wird aber kontinuierlich und sukzessive verbessert, insbesondere bei Neu- und Umbaumaßnahmen. Öffnungszeiten des Lesesaals Mit Beginn der Vorlesungszeit im Sommersemester 2007 (16.04.) wurden die Öffnungszeiten des Lesesaals in der Bibliotheks-Zentrale um 18 Stunden auf 80 Stunden pro Woche verlängert. Dies wurde durch die Einstellung von 5 studentischen Hilfskräften aus Mitteln der Studiengebühren ermöglicht. Die neuen Öffnungszeiten sind: Mo-Fr 8:00-22:00 Uhr, Sa 10:00-20:00 Uhr. 2.5 Mitgestaltung von Lehrveranstaltungen der Universität Im Zusammenhang mit der Umstellung auf die modularisierten Bachelor- und Master-Studiengänge sind insbesondere Module zu schlüsselqualifizierenden Themen verpflichtend. Im Bereich dieser additiven Schlüsselqualifikationen werden im Rahmen der Veranstaltungen des Humboldt- Studienzentrums mit den Studierenden überzeugende und effiziente Recherche-, Dokumentationsund Präsentationstechniken erprobt und eingeübt. Im Anwendungsfach Medizin für Informatiker wurde beim Seminar Informationsverarbeitungs-Systeme in der Medizin mitgewirkt. Die Universtität nützt hier Synergieeffekte, indem die im kiz vorhandene Kompetenz in den Lehrveranstaltungen eingebunden wird. 2.6 Kurse Im Rahmen seines Kursangebots führte das kiz in der Bibliotheks-Zentrale eine neue Schulung Fit für die Dissertation speziell für Doktoranden der Medizin und der Biologie ein. In diesem Schulungspaket enthalten ist zunächst eine fundierte Einführung in die wichtigsten Datenbanken für diese Fachgebiete (Medline, Biosis, EBMR, u.a.). Die effektive Nutzung dieser Literaturnachweissysteme ist unabdingbar für die professionelle Zusammenstellung einer thematischen Literaturliste. Im zweiten Teil werden alle Wege, die vom Literaturzitat (z.b. in einer Datenbank) zum Volltext führen, dem Ziel jeder Recherche, aufgezeigt. Der ebenfalls neu hinzu gekommene Kurs Betreutes Recherchieren ist ein fakultativer dritter Teil von Fit für die Dissertation. Der kompakte Kurs hat ein großes Echo gefunden. Von weiteren Fakultäten wurden entsprechende Kursangebote gewünscht, die Ausdehnung auf Bachelor-, Seminar- und Hausarbeiten wurde ebenfalls angesprochen. Im Wintersemester 06/07 hielt das kiz einen 2-stündigen Kurs für Informatiker (Anwendungsfach Medizin) mit dem Titel Informationsverarbeitungssysteme in der Medizin ab. Dieser Kurs ist auch für dieses WS im Januar vorgesehen. Weiterhin wurde ein zusätzlicher englischsparchiger Kurs für Studierende des Studiengangs Advanced Materials zu Inspec durchgeführt; auch dieser Kurs wird im Sommersemester 08 erneut abgeboten. Darüber hinaus wurden die Online-Tutorials Bibliotheksdienste nutzen und Elektronisches Publizieren auf dem Volltextserver der Universität Ulm für die Lernplattform ILIAS entwickelt und eingeführt. Die Übersetzung ins Englische ist teilweise ebenfalls erfolgt, so dass einige Zeit nach der Einstellung der deutschen Version in ILIAS auch die englische freigeschaltet werden konnte. Mit großem Erfolg wurden mehrfach wiederholt Seminarkurse für Gymnasien aus Stadt und Region mit jeweils einer Bibliotheksführung und einer Einführung in die Literaturrecherche angeboten. Führung und Einführungssmodul werden dabei auf das jeweilige Thema des Seminarkurses angepasst. Das breit gefächerte Angebot der kiz-kurse im IT- und Medienbereich wurde im Berichtszeitraum angepasst an die jeweils aktuellen Software-Versionen mit ihren neuen Funktionalitäten und wurde gleichbleibend stark nachgefragt. Darüber hinaus wurde das Angebot um den Kurs Web-CMS erweitert, in dem die Erstellung und Veröffentlichung von Web-Seiten auf dem Web-Server der Universität Ulm unter strenger Einhaltung des Corporate Designs und unter Verwendung des Content Management Systems Typo3 vermittelt wird. Die Nachfrage war hier so hoch, dass der Kurs an zahlreichen Terminen wiederholt werden musste. 12/20

13 In Vorbereitung für die Durchführung ab Sommersemester 2008 sind derzeit die Kurse zur Benutzung der Lehr /Lernplattform ILIAS und des Statistikpakets SPSS. Eine umfassende Darstellung sämtlicher vom kiz erbrachten Dienstleistungen ist im Service-Bereich der kiz-website nachzulesen: 3 Projekte 3.1 Einführung eines neuen Bibliothekssystems (Vorprojekt) In Vorbereitung des Einführungsprojektes für ein neues Bibliothekssystem, dessen Durchführung für 2008/09 geplant ist, wurde gemeinsam mit den Universitätsbibliotheken Stuttgart, Hohenheim und Tübingen, den beiden baden-württembergischen Landesbibliotheken und dem BSZ mit der Marktsondierung für ein neues System begonnen. Es wurden verschiedene Bibliothekssysteme angeschaut und aus IT-Sicht bewertet. In einer zweiten Runde im kommenden Jahr sollen die Systeme auch aus funktionaler Anwendungssicht begutachtet werden. 3.2 Identitätsmanagement und Datenprovisionierung Die steigende Zahl von IT-Systemen mit jeweils eigener Benutzerverwaltung erfordert ein zentrales Identitätsmanagement und Mechanismen zur effizienten Account-Provisionierung. In Zusammenarbeit mit der Firma Sun Microsystems Inc. realisierte das kiz an der Universität Ulm eine Testinstallation des Sun Identity Managers (IdM). Die positiven Ergebnisse dieses Probelaufs führten zu der Entscheidung, das Produkt von Sun an der Universität Ulm einzusetzen. Auch das Rechenzentrum der Universität Konstanz hat sich für den IdM entschieden und mit der Implementierung in die dortige Infrastruktur begonnen. Mit Unterstützung der Kollegen der Universität Konstanz arbeitet das kiz daran, den Sun IdM produktiv einzusetzen. 3.3 ILIAS-Verbund Baden-Württemberg Die seit diesem Jahr vom kiz angebotene zentrale E-Learning-Plattform ILIAS ermöglicht den Lehrenden eine einfache Erstellung und Zurverfügungstellung multimedialer Lerninhalte, das Einrichten von virtuellen Seminarräumen mit selbst definierbaren Teilnahmeberechtigten, die Erstellung von Tests und Assessments, von Chats, Glossaren, Foren, eine (Gruppen)-Terminverwaltung und vieles mehr. Jeder Angehörige der Universität Ulm mit einem kiz-basisaccount kann diesen Dienst nutzen. Verschiedene andere Universitäten des Landes setzen ebenfalls ILIAS ein und haben sich in einem Verbundprojekt zusammengeschlossen. Es ist geplant, dass langfristig die ILIAS-Installationen des Landes so miteinander verbunden werden, dass eine umfassende E-Learning-Infrastruktur entsteht, die es Studierenden ermöglicht, die Angebote aller Hochschulen mit einem einzigen Account zu nutzen. Voraussetzung dafür ist es, eine offene, möglichst standardkonforme Architektur für die Verbindung der verschiedenen angeschlossenen Systeme zu schaffen bzw. vorzubereiten. In einem zweiten Schritt sollen auch E-Learning-Installationen, die nicht ILIAS benutzen, angeschlossen werden können. In enger Absprache mit den Entwicklern von ILIAS werden im Projekt die zur Integration der verteilten Installationen erforderlichen Software-Komponenten entwickelt. 3.4 Individualisierung 2007 Aktion "Gut aufgelegt!" der Deutschen Nationalbibliothek Im Jahr 2007 rief die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) zu einer Aktion auf unter dem Motto Gut aufgelegt! Jahr der Autorinnen und Autoren mit starken Auflagen. Für Gegenwarts-Autoren aller Nationalitäten und aller Sprachen, deren Veröffentlichungen in mehr als zwei Auflagen erscheinen, sollen in den Katalogen Personennamen-Sätze mit individualisierenden Angaben angelegt werden. Namen von Personen in der Normdatei PND werden vereinheitlicht, evtl. mit Namensformenverweisungen, mit biographischen Kurzinformationen sowie mit korrekten Titelzuordnungen versehen. Das 13/20

14 Team Erschließung beteiligte sich an diesem Projekt zur Ausdifferenzierung und Individualisierung von Namensansetzungen in den Katalogdatenbanken. 3.5 Neues Corporate Design und Website der Universität In Zusammenarbeit mit der Agentur ZBB (Zambrino-Buck-Baumgärtel) hat das kiz ein neues Coporate Design für die Universität Ulm entwickelt, das über alle Medienarten hinweg ein modernes und professionelles Erscheinungsbild mit hohem Wiedererkennungswert realisiert. Diese umfassend angelegte Aktion, die einige zur Abstimmung mit der Universitätsleitung erforderliche iterative Schritte beinhaltete, konnte bereits im ersten Halbjahr erfolgreich abgeschlossen werden. Den Instituten und anderen Einrichtungen wurden Vorlagen für die Bürokommunikation und für Präsentationen in den gängigen Programmformaten zusammen mit weiteren Gestaltungshinweisen zur Verfügung gestellt, und es wurden neue Visitenkarten gedruckt, die auch wegen der gleichzeitig stattfindenden Umbenennung der Abteilungen in Institute erforderlich wurden. Im weiteren Verlauf sind bereits zahlreiche Printmedien (Flyer, Poster, Broschüren etc.) im neuen Look erstellt worden. Mit der Einführung des neuen Corporate Designs und dem Dienst Web-CMS wurde als Teil des Gesamtprojekts auch der Internetauftritt der Universität vollkommen neu gestaltet. Das Redesign bezog sich dabei auch auf eine Überarbeitung der Navigationsstruktur und der Inhalte. Der Aufbau der neuen Website wurde vom kiz in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen aus der Verwaltung und den Fakultäten übernommen, ebenso die initiale Befüllung mit Inhalten. Nach Abschluss der Aufbauphase wurde die Website zur weiteren dezentralen Pflege den jeweiligen Verantwortlichen übergeben. 3.6 Verbundkatalogisierung Das BSZ stellte eine neue Version der Katalogisierungssoftware WinIBW zur Verfügung. Damit konnte die ausstehende Funktionalität eines Meta-Datenausstauschs zwischen dem lokalen Bibliothekssystem und dem Verbundkatalog realisiert werden. Das Endkatalogisat in HORIZON liegt nun in korrek- 14/20

15 ter Form und hochwertiger Qualität vor. Die Einführung dieses Verfahrens beruht auf einer erfolgreichen Kooperation des BSZ in Konstanz mit den drei kiz-abteilungen Informationsmedien, Informationssysteme und Infrastruktur. Seit Mitte Juni 2007 gibt es einen regulären Datenexport aus dem Ulmer Volltextserver (VTS) in den Südwestdeutschen Bibliotheksverbund (SWB) in Konstanz. Die elektronischen Hochschulpublikationen der Universität Ulm auf dem VTS werden durch Metadaten nach dem internationalen Dublin- Core-Standard erschlossen. Nach technischer und bibliothekarischer Qualitätssicherung, Fertigbearbeitung und Freischaltung der Volltextdokumente erfahren die Metadaten mithilfe eines vom kiz und dem BSZ neu entwickelten Upload-Verfahrens einen Transport in die SWB-Katalogdatenbank. Über den routinemäßigen Datenimport aus dem Verbundsystem in das Lokalsystem werden diese Titelnachweise auch über den Online-Bibliothekskatalog der Universität Ulm weltweit zugänglich. Durch die Einführung der neuen Software konnten die internen Abläufe deutlich vereinfacht und fehlertoleranter gestaltet werden. 4 Aus- und Weiterbildung 4.1 Ausbildung Im Bibliotheksbereich wurde die bisherige eineinhalbjährige Ausbildung zum Bibliotheksassistenten an wissenschaftlichen Bibliotheken abgelöst durch den dreijährigen Lehrberuf des Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FAMI). Ausgebildet wurden in 2007 zwei FAMI s. Für den Höheren Bibliotheksdienst wurde eine Referendarin ausgebildet. Der informationstechnische Bereich bildete sieben Fachinformatiker in den beiden Fachrichtungen Systemintegration und Anwendungsentwicklung aus. Außerdem bot das kiz wieder zahlreichen Praktikanten (Medizinischen Dokumentaren, Hochschule der Medien Stuttgart; Schülern allgemeinbildender Schulen der Region) Gelegenheit, Pflichtpraktika zu absolvieren. Erstmals beteiligte sich das kiz im April auch an Angeboten zum GIRL s DAY. 4.2 Weiterbildung Mitarbeiter des kiz nahmen teil an HIS-Seminaren vor Ort in Ulm (QISZUL, QISPOS), an SAP- Schulungen im Rahmen des SAP-Einführungsprojektes im Finanzbereich der ZUV, an Schulungen zu Fachdatenbanken (u.a. Ovid, EBSCO, OECD, Scopus) und an Seminaren zum E-Learning-System ILIAS. Erstmalig wurden interne Seminare zu einzelnen Schwerpunktthemen aus dem Dienstleistungsspektrum des kiz veranstaltet, an denen abteilungsübergreifend Mitarbeiter insbesondere aus den Arbeitsbereichen mit intensivem Kundenkontakt teilgenommen haben. Diese Seminare haben als interne Fortbildung das Ziel, die individuelle Tätigkeit der Mitarbeiter in den Gesamtzusammenhang der Dienstleistungen zu stellen. Die Ersthelfer haben an Weiterbildungsveranstaltungen teilgenommen. 5 Förderanträge euniversity Ulm: Das Ulmer Modell für eine umfassende Gesamtstrategie zur IT-Unterstützung aller Kernbereiche der Universität. Förderantrag der Universität Ulm im Rahmen von Campus Online: Wettbewerb für mehr Effizienz durch e-governance an Hochschulen des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. 6 Kooperationen CUSS: Kooperation mit der Universität Stuttgart beim Betrieb des Common Ulm Stuttgart Servers. DBIS: Das Datenbank-Infosystem (DBIS) ist ein kooperativer Service zur Nutzung wissenschaftlicher Datenbanken. Dieser Dienst wurde mit finanzieller Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst und der Deutschen Forschungs- 15/20

16 gemeinschaft (DFG) von der Universitätsbibliothek Regensburg entwickelt. Momentan sind Einträge verzeichnet. EZB: Die Elektronische Zeitschriftenbibliothek ist ein kooperativer Service von 383 Bibliotheken mit dem Ziel, ihren Nutzern einen einfachen und komfortablen Zugang zu elektronisch erscheinenden wissenschaftlichen Zeitschriften zu bieten. ILIAS: Kooperation mit der Universität Stuttgart beim Betrieb der elearning-plattform ILIAS. ReDI: Die Regionale Datenbank-Information für die Hochschulen in Baden-Württemberg bietet über die beiden Serverzentren Freiburg und Stuttgart den landesweiten Zugriff auf wichtige, konsortial beschaffte Fach- bzw. Zeitschriftendatenbanken. SAP-University Alliance: Die Universität Ulm kooperiert mit der Technischen Universität München bzgl. der Nutzung der SAP-Systeme des SAP-Hochschulkompetenzzentrums an der TUM für die studentische Ausbildung in Ulm. Das kiz hat auch in 2007 die Lizenzierungskosten übernommen. Die SAP-Systeme werden zur Zusatzqualifikation für Studierende der Wirtschaftswissenschaften eingesetzt; entsprechende Schulungen können in den Schulungsräumen des kiz stattfinden. SWB Südwestdeutscher Bibliotheksverbund: Im SWB werden die Bestände aller wissenschaftlichen Bibliotheken des Landes Baden-Württemberg nachgewiesen. TSM: Kooperation mit der Universität Konstanz, für welche das kiz das komplette Datenbackup mit dem IBM Tivoli Storage Manager übernimmt. ZDB: Die Zeitschriftendatenbank (ZDB) ist die weltweit größte Datenbank für Titel- und Besitznachweise fortlaufender Sammelwerke, also von Zeitschriften, Zeitungen usw. Sie enthält nicht nur Printwerke, auch Titel elektronischer Zeitschriften sind verzeichnet. 7 Gremien und Arbeitsgruppen 7.1 Gremien BelWü Lenkungsausschuss (Prof. Dr. Hans Peter Großmann) BelWü TA Vertreter des ALWR-BW (Prof. Dr. Hans Peter Großmann) BelWü TA Vertreter der Universität Ulm (Karl Gaissmaier) DINI Deutsche Initiative für Netzwerkinformation e.v. (Prof. Dr. Hans Peter Großmann) Kuratorium des Bibliotheksservicezentrums (BSZ) Baden-Württemberg (Prof. Dr. Hans Peter Großmann) Programmbeirat Virtuelle Hochschule Baden-Württemberg (Prof. Dr. Hans Peter Großmann) Sprecher der Leiter der Universitätsrechenzentren in Baden-Württemberg (ALWR-BW) (Prof. Dr. Hans Peter Großmann) 7.2 Regionale und überregionale Arbeitsgruppen Ausbildungsleiter an den Universitäts- und Landesbibliotheken Baden-Württemberg (Dr. Pia Schmücker) Customers of DYNIX, Inc. CODI (Angelika Beck, Karin Zwiesler) Datenbankkonsortium Baden-Württemberg (Dr. Wolfram Schüz) 16/20

17 Digitale Bibliothek Baden-Württemberg (Guido Hölting) DFN-Nutzergruppe Hochschulverwaltung (Dr. Claudia Schröck-Pauli) EDV in der Verwaltung (EVA) (Dr. Claudia Schröck-Pauli) Erwerbungsleiter an den Universitäts- und Landesbibliotheken Baden-Württemberg (Dr. Pia Schmücker) ILIAS-Anwender Baden-Württemberg (Guido Hölting, Dr. Claudia Schröck-Pauli) Leiter der Benutzungsabteilungen der Universitäts- und Landesbibliotheken Baden- Württemberg (Wolfram Engel, Dr. Gunter Weiner) LSF Baden-Württemberg (Christian Aschoff, Marcus Link) NIK Netzwerk Informationskompetenz (Angelika Beck, Dr. Wolfram Schüz) PKI / LDAP Baden-Württemberg (Dr. Harald Däubler, Dr. Claudia Schröck-Pauli) Sacherschließung des SWB (Mathias Ackermann) Sicherung und Archivierung (Veit Rüd, Rainer Wolf) SWB (Karin Zwiesler) VoIP Baden Württemberg (Markus Klenk) ZKI-Arbeitskreis E-Learning (Dr. Claudia Schröck-Pauli) ZKI-Arbeitskreis Verzeichnisdienste (Dr. Claudia Schröck-Pauli) 7.3 Institutionelle Mitgliedschaften Seit 2005 ist die Universität organisiert vom kiz Mitglied bei Biomed Central (BMC). BMC ist ein Open Access Publisher mit über 160 refereed (Peer Review) biologischen und medizinischen Zeitschriften. Aufgrund der Mitgliedschaft können Wissenschaftler der Universität dort ohne zusätzliche Kosten online veröffentlichen. DFN Verein (Mitglied ist die Universität, vertreten durch Prof. Dr. Hans Peter Großmann) ZKI e.v. Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung (Mitglied ist die Universität, vertreten durch Prof. Dr. Hans Peter Großmann) 8 Veranstaltungen 8.1 Ausgerichtete Veranstaltungen 40 Jahre Universität Ulm, Das kiz war mit verschiedenen Aktionen und Ausstellungen im Forum und in der Bibliotheks- Zentrale am Tag der Offenen Tür beteiligt. Der Medien-Bereich gestaltete für die Universität und viele ausstellende Einrichtungen Poster und Flyer, sorgte für die Internet-Repräsentanz 17/20

18 der Aktionen rund um das Jubiläum und die audiovisuelle Dokumentation der Festveranstaltungen. AGMB-Jahrestagung, Das kiz war Ausrichter der Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen, die von 200 Teilnehmern gut besucht wurde. Leitung des Organisationsteams: Dr. Pia Schmücker 8.2 Teilnahme an Veranstaltungen & Vorträge Die Teilnahme an regelmäßig stattfindenden Sitzungen bzw. Seminaren von Arbeitsgruppen und dergleichen ist im folgenden nicht aufgeführt. Januar Februar März April Mai Juni Workshop zur Datenbank Hoppenstedt (Dr. Wolfram Schüz) Konferenz OSDevCon, Berlin Vortrag Looking into the black box how the kernel may impact your application (Thomas Nau) Workshop Integriertes Informationsmanagement, Karlsruhe (Christian Aschoff, Dr. Claudia Schröck-Pauli) 2. DINI-Workshop Personalisierte Webportale, Dortmund (Dr. Claudia Schröck-Pauli) Frühjahrsakademie des ZAWIW Leitung einer AG: Dr. Pia Schmücker Mittwochsführung durch die Bibliotheks-Zentrale (Wolfram Engel) Workshop zur CSA-Bilddatenbank (Dr. Wolfram Schüz) Buchmesse, Leipzig (Jan Haag) 2. Shibboleth-Workshop, Freiburg (Dr. Harald Däubler) HPC-Meeting, Aachen Vortrag Solaris flight recorder (Thomas Nau) Workshop der HdM zu E-Books, Stuttgart (Jan Haag, Dr. Pia Schmücker, Dr. Wolfram Schüz) Workshop zu Knovel E-Books (Dr. Wolfram Schüz) 8. Tagung der DFN-Nutzergruppe Hochschulverwaltung Bologna Online, Halle-Wittenberg (Dr. Claudia Schröck-Pauli) Elsevier-Informationstag, Stuttgart (Dr. Pia Schmücker) GUC, Kairo (Prof. Dr. Hans Peter Großmann) DFN-Kanzler-Treffen, Potsdam (Dr. Claudia Schröck-Pauli) 18/20

19 Juli September Oktober November E-Learning Open Space Baden-Württemberg, Stuttgart (Angelika Beck, Guido Hölting) Ovid Nationallizenzen, Weihenstephan (Dr. Wolfram Schüz) Managementkommission des DBV: Reporting. Technische Grundlagen des Bibliotheksmanagements, Bayr. Staatsbibliothek München (Wolfram Engel) Sun HPC Consortium, Dresden Vorträge Making Solaris transparent und ZFS How safe do you think your data is (Thomas Nau) Workshop zu EBSCO-Datenbanken (Dr. Wolfram Schüz) Workshop der Zeitschrift Nature, UB Stuttgart (Jan Haag) AGMB-Jahrestagung, Ulm Festvortrag Integriertes Informationsmanagement für Hochschulen - das kiz als Serviceprovider (Prof. Dr. Hans Peter Großmann) Teilnehmer: Claudia Mühlhäuser, Elisabeth Birle, Wolfram Engel, Jan Haag, Marianne Miller- Frank, Mathias Ackermann, Alison Hayworth, Angelika Beck, Guido Hölting, Stefanie Hilber, Bernd-Michael Köhler, Dr. Kerstin Weinl EvaSys-Anwendertreffen, Göttingen (Dr. Claudia Schröck-Pauli) Workshop Open Access Policies, Stuttgart (Guido Hölting) SAP-HCC University Alliance Anwendertreffen, Walldorf (Beate Quester-Brüning, Dr. Claudia Schröck-Pauli) Herbstakademie des ZAWIW Mittwochsführung durch die Bibliotheks-Zentrale (Wolfram Engel) BSZ-Kolloquium, Konstanz (Angelika Beck, Wolfram Engel, Haide Kroll, Karin Zwiesler) EZB-Anwendertreffen, UB Regensburg (Jan Haag) E-Book-Informationstag an der Bayrischen Staatsbibliothek München (Dr. Kerstin Weinl) DAAD-Auswahlsitzung für Hongkong und Taiwan, Bonn (Prof. Dr. Hans Peter Großmann) GUC, Kairo (Prof. Dr. Hans Peter Großmann) SAP-Hochschultag, Berlin (Heinrich-Roger Staack) HUG DE Anwendertreffen, Heidelberg (Angelika Beck, Karin Zwiesler) Integriertes Bibliothekssystem, München und Ulm (Matthias Schneiderhan, Karin Zwiesler) Kopenhagen DTU (Dänische Technische Universität) Vortrag im Rahmen eines Workshops A brief history of 19/20

20 Dezember Gastvortrag Chasing cycles the DTrace way (Thomas Nau) Integriertes Bibliothekssystem, Mannheim (Matthias Schneiderhan, Dr. Claudia Schröck-Pauli, Karin Zwiesler) 9 Strategische Planungen & Veröffentlichungen Großmann, Hans Peter / Hölting, Guido: Medienentwicklungsplan der Universität Ulm Im Auftrag des Präsidiums der Universität hat das kiz im August 2007 den bisherigen Medienentwicklungsplan aktualisiert und fortgeschrieben. Imagebroschüre des kiz: Zum 40-jährigen Jubiläum der Universität hat das kiz eine Imagebroschüre herausgegeben. 20/20

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