SCHLÜSSELPERSONEN IN DER KOMMUNALEN INTEGRATIONSPOLITIK

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1 2. Plattform Integration Aarau SCHLÜSSELPERSONEN IN DER KOMMUNALEN INTEGRATIONSPOLITIK EINE WISSENSCHAFTLICHE ANNÄHERUNG Livia Knecht, Master in Sozialer Arbeit BFH 28. November 2013

2 VORSTELLUNG MASTERTHESIS Entstehung und aktueller Stand Februar 2013: Themensuche für Masterthesis und Anfrage Anlaufstelle Integration Aargau (AIA) / Gespräch mit Sektion Integration und Beratung des Amts für Migration und Integration Kanton Aargau (SIB) Entscheid: Masterthesis in Form einer empirischen Arbeit exemplarisch am Beispiel des Kantons Aargau Aktueller Stand: Auswertung & Darstellung der Resultate

3 HERLEITUNG DER THEMATIK- TEIL 2 Aktueller Forschungsstand Keine Studien zum Thema Schlüsselpersonen Verschiedene Studien und einzelne Theorien zur Thematik interkulturelle Kommunikation/interkulturelle Übersetzung und Vermittlung Zum Begriff: Schlüsselperson Vielfalt an Begriffen in Theorie und Praxis (VernetzerInnen, Multiplikatoren u.a.) Abgrenzung zu anderen Begriffen/Akteure, insbesondere interkulturelle Übersetzende/Vermittelnde

4 FORSCHUNGSFRAGE Fragestellung Unter welchen Voraussetzungen und für welche Handlungsbereiche werden Schlüsselpersonen in der kommunalen Integrationspolitik eingesetzt und welche Kompetenzen benötigen sie dafür? Beantwortung der Fragestellung Rechtliche Rahmenbedingungen Theorien & Studien zu interkulturelle Kommunikation Empirische Forschung

5 RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN- TEIL 1 Kantonales Integrationsprogramm Integrationsförderung findet hauptsächlich in Regelstrukturen statt und werden ergänzt durch Massnahmen der spezifischen Integrationsförderung 2010 Bericht zur Weiterentwicklung der Integrationspolitik des Bundesrats: Bund & Kantone regeln die spezifische Integrationsförderung im Rahmen von kantonalen Integrationsprogrammen (KIP) Quelle: Bundesrat (2010). Bericht zur Weiterentwicklung der Integrationspolitik des Bundes.

6 RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN-TEIL 2 Kantonales Integrationsprogramm Spezifische Integrationsförderung findet in drei Förderbereiche statt

7 RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN- TEIL 3 Kantonales Integrationsprogramm Pfeiler 3: Verständigung und gesellschaftliche Integration Aufbau von Netzwerken von Schlüsselpersonen, um Zugang zu schwer erreichbaren Migrantengruppen zu finden Einzelne Massnahmen sind aus dem Bedarf verschiedener Förderbereiche abgeleitet und zielen somit in ihrer Auswirkung auf verschiedene Bereiche der Integrationsförderung-> dazu gehört die Massnahme Aufbau von Schlüsselpersonen-Netzwerke Weitere Einsatzbereiche gemäss Untersuchung: Erstinformation Quelle: Departement Volkswirtschaft und Inneres, Amt für Migration und Integration (2013). Kantonales Integrationsprogramm KIP.

8 THEORETISCHER RAHMEN Interkulturelle Kommunikation Instrumente der interkulturelle Kommunikation (Dolmetschen, interkulturelles Vermitteln, Mediation u.a.) als Hilfsmittel zur Verständigung zwischen Kulturen und um die Eingliederung von Zugewanderten zu erleichtern/unterstützen Interkulturelle Kommunikation als Lösung für Kommunikations- und Integrationsproblemen, indem Brücken zwischen Personen mit Migrationshintergrund und gesellschaftlichen Institutionen gebaut werden Interkulturelle Tätigkeiten können integrativ wirken: Empowerment, Information Quelle: Prodolliet, S. (2000). Interkulturelle Kommunikation. Eine Einführung in die Praxis. Dahinden J. &Bischoff, A. (2010). Dolmetschen, Vermitteln, Schlichten- Integration der Diversität?

9 METHODISCHES VORGEHEN Auswahl Interviewpartner 5 Projekte, Zugang via SIB und AIA 4 Projektleitende, 1 Person, welche nicht Leitungsperson ist, jedoch bei Initiierung mitgewirkt hat 2 Gruppendiskussionen & 2 Einzelinterviews mit Schlüsselpersonen Datenerhebung Leitfadeninterviews Aufnahme auf Tonband und Transkription Datenauswertung Auswertung mittels Qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring

10 BESTANDSAUFNAHME Entstehung Projekte sind aufgrund div. Ausgangslagen entstanden: Auf Initiative der Schule, als Projekt unterstützt im Rahmen von Programmen des Bundes, auf Initiative der kommunalen Behörden u.a. Projektphase 3 Projekte sind eher noch in der Planungs- Durchführungsphase 2 Projekte in der Durchführungs- Abschlussphase

11 MOMENTAUFNAHME RESULTATE TEIL 1 Voraussetzungen Was braucht es an Rahmenbedingungen, damit Netzwerke von Schlüsselpersonen funktionieren? Anforderung an die Politik Vernetzung und Sensibilisierung Akteure im Projekt

12 MOMENTAUFNAHME RESULTATE- TEIL 2 Handlungsbereiche Wo, aus welchen Gründen und für welche Tätigkeiten werden Schlüsselpersonen eingesetzt? Anlass/Grund für Einsätze Einsatzorte Tätigkeiten von Schlüsselpersonen

13 MOMENTAUFNAHME RESULTATE- TEIL 3 Kompetenzen Welche Kompetenzen benötigen Schlüsselpersonen für diese Tätigkeit? Fach- und Methodenkompetenz Sozial- und Selbstkompetenz Interkulturelle Kompetenz Eigene Erfahrungen

14 MOMENTAUFNAHME RESULTATE- TEIL 4 Begrifflichkeit Was wird unter Schlüsselpersonen verstanden und inwiefern grenzen sie sich von interkulturelle Übersetzenden/Vermittelnden ab? Bedeutung Wortwahl Abgrenzung zu anderen Begriffen

15 MOMENTAUFNAHME RESULTATE- TEIL 5 Integrationspolitik Welche politischen Rahmenbedingungen braucht es, damit Netzwerke von Schlüsselpersonen funktionieren und inwiefern können die Tätigkeiten von Schlüsselpersonen integrativ wirken? Politische Rahmenbedingungen Integrative Wirkung

16 AUSBLICK Weiteres Vorgehen Masterthesis Resultate Beantwortung Fragestellung- Diskussion- Empfehlungen Grundlage für die Erarbeitung von Instrumenten oder Konzepte für Fachstellen Sensibilisierung der Institutionen der Regelstrukturen Gesamteindruck und Persönliche Stellungnahme Vielfältige, spannende Projekte und viel Erfahrungswissen vorhanden Projekte haben grosses Potential & Schlüsselpersonen sind sicherlich vermehrt im Rahmen des KIPs einsetzbar Projekte sind personenabhängig: Projektleitende, Schlüsselpersonen, Gemeinderat Politik/Gemeinde müssen hinter dem Projekt stehen und Integration ernst nehmen Vernetzung und Sensibilisierung ist sehr bedeutend für den Erfolg von Projekten

17 VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT FRAGEN?

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