Verschiedene Referent/innen beleuchten das Thema von unterschiedlichen Seiten Moderation Herr Bernard Senn

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1 Fachtagung Schulische Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störungen Verschiedene Referent/innen beleuchten das Thema von unterschiedlichen Seiten Moderation Herr Bernard Senn Datum Ort Samstag, 14. Juni 2014, Uhr Universitätsspital Zürich, Foyer Nord, Frauenklinikstrasse, Zürich Wegbeschrieb Tram Nr. 9 vom Bahnhof Stadelhofen ab Bellevue Tram Nr. 10 ab Hauptbahnhof - bis Haltestelle Haldenbach oder USZ/ETH Bitte benützen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel. autismus deutsche schweiz telefon +41 (0) geschäftsstelle riedhofstrasse 354 ch-8049 zürich pc

2 Schulische Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störungen Das Finden einer passenden Schule für Kinder und Jugendliche mit einer Autismus-Spektrum-Störung stellt vielfach eine sehr grosse Herausforderung dar. Ob beispielsweise die integrative Schulform oder eine Sonderschule die Richtige ist oder inwieweit die nächstgelegene Schule adäquate Bedingungen zur Verfügung stellt, lässt sich vielfach nur im Einzelfall entscheiden. An dieser Tagung wird die schulische Förderung aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Vorgestellt werden dabei unter anderem Gelingensbedingungen schulischer Förderung, rechtliche Aspekte sowie diverse Beispiele sowohl aus der integrativen wie aus der Sonderschul-Praxis. Teilnahmegebühren In den Teilnahmegebühren sind die Tagungsbroschüre und die Pausen- und Mittagsverpflegung inbegriffen. Mitglieder ads: Fr Elternpaare (Mitglieder ads): Fr Selbstbetroffene: Fr Studentinnen/Studenten: Fr bitte gültigen Studentenausweis mit dem Ticket an der Tageskasse vorweisen Nichtmitglieder: Fr Anmeldung und Bezahlung Bitte melden Sie sich über unser online-formular an - Sie erhalten dann das Eintrittsticket und die Rechnung per Mail. Bei einer Abmeldung bis am 01. Juni 2014 wird ein Unkostenbeitrag von CHF 30.- fällig, danach wird die gesamte Teilnahmegebühr geschuldet. Anmeldeschluss: 30. April 2014

3 Programm Fachtagung Schulische Förderung - Samstag, 14. Juni 2014 Vormittag ab Uhr Begrüssungskaffee Begrüssung durch den Veranstalter und Einführung ins Thema durch Bernard Senn Rahmenbedingungen einer gelingenden schulischen Förderung Herr Prof. Dr. Andreas Eckert, HfH Zürich Zwischen Inklusion und Separation Integration eines Kindes mit frühkindlichem Autismus in die Regelschule Erfahrungen, Möglichkeiten und Grenzen aus der Sicht der Eltern Frau Elvira Tini Welche Faktoren haben zur erfolgreichen Umsetzung der Integration unserer Tochter geführt? Persönliche Gedanken, Erfahrungen und Grenzen aus der Sicht der Eltern eines betroffenen Kindes Rechte von Kindern mit Behinderung in der Schule Frau Iris Glockengiesser, Egalité Handicap Das Referat erläutert die rechtlichen Grundlagen der Gleichstellung von Kindern mit Behinderung in der obligatorischen Schule. Insbesondere werden Fragen rund um den Anspruch auf Nachteilsausgleich, wie dessen Umfang oder Beantragung, beleuchtet Kaffeepause Stiftung Kind und Autismus, Urdorf eine Tagessonderschule mit Teilzeitinternat Frau Susanne Reinhard, Schulleiterin Die Stiftung Kind & Autismus bietet eine Tagessonderschule mit Teilzeitinternat und Entlastungsangeboten für Kinder mit frühkindlichem Autismus im Alter von 4-18 Jahren. Mit einer ganzheitlichen Förderung werden die Schülerinnen und Schüler zu einer grösstmöglichen Selbständigkeit und zur Teilnahme an der Gemeinschaft geführt. Dies ermöglicht es ihnen, ihre Bedürfnisse und ihr Befinden auszudrücken. Gearbeitet werden mit den Förderansätzen TEACCH, Unterstützte Kommunikation und verschiedene Methoden des Beziehungsaufbaus Praxisnahe Beratung - damit schulische Integration von Schülerinnen und Schülern mit Autismus-Spektrum Störungen (ASS) gelingt Frau Heike Meyer, PH Bern Im Kanton Bern besuchen inzwischen recht viele Kinder und Jugendliche mit Autismus die Regelschule. Sie werden bei Bedarf im Sinne der Integrativen Förderung vorwiegend durch schulische Heilpädagoge/innen unterstützt. Für die Lehrpersonenteams, für die gesamte Schule und die Schulverwaltung stellen sich neue Herausforderungen, die Beratungsbedarf in unterschiedlichster Form auslösen. Die Heilpädagogische Fachberatung Pool 2 nimmt sich dieser Anliegen praxisorientiert an - deren Aufbau und die zentralen Aufgaben werden vorgestellt Praxisbeispiel einer gelungenen Integration - Erfahrungsbericht einer erfolgreichen Zusammenarbeit Frau Irene Reichelt, Schulleiterin Primarschule Wädenswil Bereits seit bald drei Jahren besucht D. in Wädenswil die Regelschule. Nach zwei Kindergartenjahren hat er im Sommer den Übertritt in die 1. Klasse wie alle anderen Kinder gemeistert und sich gut eingelebt. Geschildert werden die Gelingens Bedingungen, die zu dieser Integration beigetragen haben Stehlunch - Zeit für den Austausch untereinander

4 Nachmittag ABA in der Schule - ist das möglich? Frau Erika Glaus-Stüssi, KJPD Zürich ABA (Applied Behaviorist Analysis) ist in der Schweiz hauptsächlich als 1:1-Therapie zuhause bei der Familie bekannt. Tatsächlich kann die angewandte Verhaltensanalyse jedoch auch in der Schule durch- bzw. weitergeführt werden. Im Vortrag werden Voraussetzungen, Durchführung und Erfahrungen von ABA im Schulsystem vorgestellt und besprochen Arbeitsfeldstrukturierung: Visuelle und räumliche Strukturierung in der Praxis Herr Christian Maurer, HPS Thun, Unterstützende Förderung im Bereich ASS Der Schwerpunkt des Vortrags liegt auf dem Arbeitsangebot und den strukturelle Hilfen im Alltag. Mit Video und Fotodokumentationen wird gezeigt, welche Auswirkungen ein klar strukturiertes Umfeld für Menschen mit ASS hat. Ergänzend werden Beispiele aus der Praxis zu folgenden Themen gezeigt und erläutert: Spielund Arbeitsangebote, Strukturierung von Wegen und Übergängen, Tagespläne, Zimmereinrichtung Kaffeepause Die Rolle des Schulpsychologischen Dienstes in der schulischen Förderung von Kindern und Jugendlichen mit einer ASS Herr Simon Lang Schulpsychologen sind Ansprechpartner bei Fragen zur Entwicklung und Förderung von Schülerinnen und Schülern vom Kindergarten bis zum Abschluss der obligatorischen Schulzeit. Im Spannungsfeld zwischen dem Kanton, der Schule, anderen Fachpersonen und den Eltern haben sie das Ziel, mit Beratung, Diagnostik, Begleitung und Koordination die bestmögliche Lösung für die Kinder und Jugendlichen zu erreichen Frau Meier, warum will Max nicht in die Pause? Frau Regula Vonlanthen, Bern/Fribourg Die Integration von Schülerinnen und Schülern mit Autismus Spektrum Störungen (ASS) bedeutet für viele Lehrpersonen, Schulteams und Klassen eine grosse Herausforderung. Eine wichtige Grundlage zum Gelingen eines solchen Integrationsprozesses ist eine umfassende und rechtzeitige Information aller beteiligten Personen. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt und Instrumente vorgestellt, wie dies in der Praxis konkret umgesetzt werden kann Fragen / Rückmeldungen Ende der Fachtagung Schulische Förderung von Kindern und Jugendlichen mit einer ASS

5 Unsere Referentinnen und Referenten: Prof. Dr. Andreas Eckert Dozent an der Hochschule für Heilpädagogik Zürich, Publikationen und Forschungsprojekte zum Thema Autismus-Spektrum-Störungen und Schule, Leitung des Zertifikatskurses CAS Autismus-Spektrum-Störungen im Kinder- und Jugendalter. Elvira Tini Verheiratet und Mutter von zwei Kindern im Alter von 8 und 10 Jahren. Aktuell ist sie als Ärztin im Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Zürich tätig. Iris Glockengiesser Juristin bei der Fachstelle Egalität Handicap mit Spezialisierung auf Fragen des Diskriminierungsrechts. Die Fachstelle bietet Rechtsberatung für Menschen mit Behinderung, deren Angehörige und Organisationen an. Sie berät auch staatliche Institutionen oder private Unternehmen. Zudem fördert sie durch Lobbying und Öffentlichkeitsarbeit die Umsetzung des schweizerischen Behindertengleichstellungsrechts. Susanne Reinhard Schulische Heilpädagogin und Schulleiterin der Stiftung Kind & Autismus, Urdorf Heike Meyer Als Dozentin am Institut für Heilpädagogik der PH Bern tätig. Sie leitet den Bereich Dienstleistungen am Institut und bietet in diesem Rahmen allgemeine heilpädagogische Fachberatung auch für ausserschulische Institutionen an Sie leitet den Service für unterstützte Berufsbildung (SUB) für Jugendliche/ Erwachsene mit ASS und die Heilpädagogische Fachberatung Pool 2, die u.a. die schulische Integration von Kindern und Jugendlichen mit ASS unterstützt. Irene Reichelt Mittelstufenlehrerin, Schulleiterin an der Primarschule Wädenswil seit 2011 Lid. phil. Erika Glaus-Stüssi, BCBA Erika Glaus studierte an der Universität Zürich Entwicklungspsychologie, Psychopathologie des Kindes- und Jugendalters und Sonderpädagogik und schloss die Weiterbildung zum BCBA (Board Certified Behaviorist Analyst) erfolgreich ab. Sie arbeitet seit 2006 als Psychologin an der Autismus-Stelle des KJPD Zürich mehrheitlich in der verhaltenstherapeutischen Frühförderung. Christian Maurer HPS Region Thun, Unterstützende Förderung im Bereich ASS, Internes Coaching/Einzelförderung/Förderung im Klassenverband/ Krisenintervention und Timeout. Externe Fachberatungen im Bereich ASS, Integrationsbegleitung in der Regelschule (Kinder mit Aspergersyndrom), Fachberatungen mit Videoanalysen im Bereich ASS, Teamfortbildung mit Schwerpunkt ASS. Simon Lang Psychologe FSP, Psychologiestudium mit der Vertiefungsrichtung Neuropsychologie an der Universität Zürich. Postgraduierter Psychologe am KJPD Luzern. Seit 2013 Schulpsychologe und nebenberuflicher Autismusberater bei autismus-approach. Langjährige Berufserfahrung im Bereich der Autismus-Spektrum-Störung. Regula Vonlanthen Regula Vonlanthen arbeitet im Amt für Sonderpädagogik des Kantons Freiburg als pädagogische Beraterin. Sie unterstützt Schulleitungen, Schulteams, Lehrpersonen und Klassen im Schulalltag bei Fragen rund um Integration und ASS. Zuvor arbeitete sie lange als Integrationspädagogin auf verschiedenen Schulstufen (Kindergarten, Primarschule, Orientierungsstufe) und begleitete mehrere Schülerinnen und Schüler mit ASS in der Regelschule. Regula Vonlanthen ist ausgebildete Primarlehrerin und schulische Heilpägagogin. Moderation: Bernard Senn Autismus deutsche schweiz freut sich, Sie an dieser Tagung begrüssen zu dürfen.

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