VR-Bank. Kurzbericht Ja zur Zukunft - Ja zur Fusion

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1 Kurzbericht 2014 VR-Bank Erlangen Höchstadt Herzogenaurach eg Für Vorstandssprecher Dr. Konrad Baumüller, der zum Jahresende 2015 in den Ruhestand verabschiedet wird, rückt der Generalbevollmächtigte Hans-Peter Lechner in den Vorstand auf. Das künftige Vorstandsmitglied ist Jurist, lebt in Uttenreuth und war vor seinem Eintritt in die VR-Bank auch als Bankenprüfer für den Genossenschaftsverband Bayern tätig. Der 48-Jährige wird zusammen mit Vorstandsmitglied Johannes Hofmann die Geschäftspolitik der Bank prägen. Ja zur Zukunft - Ja zur Fusion Eindeutiger geht es kaum: Bei der Vertreterversammlung der VR-Bank Erlangen-Höchstadt- Herzogenaurach eg stimmten am 3. Juli Prozent der anwesenden Vertreter für die Fusion mit der Raiffeisenbank Neunkirchen eg. Damit stand dem Zusammengehen beider Banken nichts mehr im Weg, hatte sich doch zuvor die Generalversammlung der Raiffeisenbank Neunkirchen mit 97,8 Prozent ebenfalls eindeutig für die Fusion ausgesprochen. Mit der Zustimmung von Vertretern und Mitgliedern zur Fusion konnte unsere VR-Bank einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft gehen: Denn den steigenden Anforderungen der Kunden, einem verstärkten Wettbewerb, den immensen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen sowie dem damit verbundenen Kostendruck können Banken auf Dauer nur mit Bündelung ihrer Kräfte begegnen. Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit verbessern, hin zu einer noch stärkeren, zukunftsfähigeren Genossenschaftsbank in der fränkischen Region das galt als eines der obersten Ziele der Fusion. Auch in Zukunft sollen unsere Mitglieder und Kunden einen zukunftssicheren Partner an ihrer Seite haben! Vertrauen Sie also der Bank mit den zufriedensten Kunden! Der Vorstand Dr. Konrad Baumüller Vorstandssprecher Johannes Hofmann Vorstandsmitglied

2 2 Entwicklung der VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eg Vorjahrszahlen incl. Fusionszugang Geschäftsvolumen Bilanzsumme ,7 Außerbilanzielle Geschäfte ,1 Die außerbilanziellen Geschäfte setzen sich aus Eventualverbindlichkeiten in Höhe von TEUR (darin enthalten Eventualverpflichtungen aus Kreditverbriefungen in Höhe von TEUR), aus anderen Verpflichtungen in Höhe von TEUR und derivativen Geschäften in Höhe von nominell TEUR zusammen. Aktivgeschäft Kundenforderungen ,2 Wertpapiere ,0 Forderungen an Kreditinstitute ,1 Der Anteil der Kundenforderungen an der Bilanzsumme ist nahezu auf gleichem Niveau wie im Vorjahr. Das Wachstum des Vorjahres konnte aufgrund gesunkener Kreditnachfrage und des Wettbewerbsdrucks nicht erreicht werden. Der Anteil der Wertpapieranlagen an der Bilanzsumme ist zulasten der Forderungen an Kreditinstitute ausgeweitet worden.

3 3 Passivgeschäft Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ,1 Spareinlagen ,4 Andere Einlagen ,5 Verbriefte Verbindlichkeiten ,8 Die bilanzwirksamen Kundengelder stiegen um 4,6 bzw TEUR und damit stärker als im Vorjahr. Ihr Anteil an der Bilanzsumme beträgt 83,4. Der Anteil der Sichteinlagen beläuft sich dabei auf 52,1 der Bilanzsumme. Insbesondere der Anteil der befristeten Einlagen an der Bilanzsumme ist weiterhin 6,4 (Vorjahr 9,5) zurückgegangen. Diese Entwicklung wird in erster Linie durch das anhaltend niedrige Zinsniveau am Geldund Kapitalmarkt bedingt. Die verbrieften Verbindlichkeiten resultieren ausnahmslos aus Verbriefungstransaktionen im genossenschaftlichen Verbund im Rahmen von VR-Circle Transaktionen. Die Geschäfte in Schuldverschreibungen mit unseren Kunden wurden eingestellt. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten durch Mittelzuflüsse reduziert werden. Vermögenslage Gezeichnetes Kapital ,7 Rücklagen ,3 Die Bank verfügt über eine ausreichende Eigenkapitalausstattung. Sie entspricht den Anforderungen und erlaubt darüber hinaus ein stetiges Geschäftswachstum in den nächsten Jahren. Durch Gewinnthesaurierung konnte das Eigenkapital weiter gestärkt werden. Der Anteil der bilanziellen Eigenmittel an der Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von 6,64 auf 6,88 erhöht. Darin enthalten ist ein Fonds für allgemeine Bankrisiken gem. 340 g HGB in Höhe von TEUR (Vorjahr TEUR). Die aufsichtsrechtlich geforderte Eigenkapitalunterlegung der Risikoaktiva wurde stets eingehalten. Die Gesamtkapitalquote nach Art. 465 CRR beläuft sich auf 17,85 und konnte gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert werden.

4 4 Dienstleistungsgeschäft Erträge aus Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäften ,8 Andere Vermittlungserträge ,9 Erträge aus Zahlungsverkehr ,6 Die Entwicklung des Dienstleistungsgeschäftes verlief insgesamt erfreulich. Der Provisionsüberschuss lag bei TEUR und damit 3,1 über dem Vorjahr und weiterhin über den Vergleichszahlen. Positive Entwicklungen an den Finanzmärkten führten zur Stabilisierung der Erträge aus Wertpapierdienstleistungen. Die Erträge aus dem Zahlungsverkehr konnten durch geänderte Kondi tionengestaltung ausgeweitet werden. Ertragslage Gewinn- und Verlustrechnung Zinsüberschuss¹ ,0 Laufende Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren ,9 Provisionsüberschuss² ,1 Verwaltungsaufwendungen Personalaufwendungen ,0 andere Verwaltungsaufwendungen ,1 Bewertungsergebnis³ ,0 Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit ,6 Steueraufwand ,8 Jahresüberschuss ,2 1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6 3) GuV-Posten Im Berichtsjahr war ein Anstieg der Zinsspanne als Saldo von Zinsüberschuss (GuV 1,2) und laufendem Ertrag (GuV 3) zu verzeichnen. In Relation zur durchschnittlichen Bilanzsumme beträgt sie 2,22. Vor dem Hintergrund des andauernden niedrigen Zinsumfeldes verschlechterte sich die Zinsspanne in Relation gegenüber dem Vorjahr um 2 Basispunkte. Die Verwaltungsaufwandsquote CIR von 68,4 hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert. Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft werden - nach der Verrechnung mit Erträgen - in Höhe von TEUR (Vorjahr TEUR) ausgewiesen. Das Bewertungsergebnis im Vorjahr beinhaltet die Auflösung von Vorsorgereserven in Höhe von TEUR. Unter Berücksichtigung der im Vorjahr vorgenommenen Zuführung der aufgelösten Vorsorgereserven zum Fonds für allgemeine Bankrisiken ergibt sich ein leicht reduziertes Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit. Der erhöhte Steueraufwand resultiert aus unterschiedlicher Bewertung zwischen Handelsrecht und Steuerrecht. Vom Bilanzgewinn in Höhe von TEUR werden mit Feststellung des Jahresabschlusses TEUR den Rücklagen zugewiesen.

5 5 Verbundbilanz Das gesamte betreute Kundenvolumen erhöhte sich um 3,8 auf 2,55 Mrd. Euro. Kundenanlagevolumen in Mio. 293,0 Kundendepotvolumen 18,6 Eigene Schuldverschreibungen 193,3 Direktanlagen Fonds 99,1 Guthaben Bausparkasse 33,8 Sonstiges 994,7 Kundeneinlagen 107 Rückkaufswerte Versicherungen Das betreute Kundenanlagevolumen erhöhte sich um 84,2 Mio. EUR oder 5,1. Dies wird vorwiegend bedingt durch die positive Entwicklung im Bereich Wertpapieranlagen, sowie dem Mittelzufluss bei den Sichteinlagen. Kundenkreditvolumen in Mio. 53,4 Darlehen bei Hypotheken- und sonstigen Banken sowie Leasinggeschäft 3,2 Darlehen bei Versicherungen 39,2 719,7 Kundenforderungen 36 Bauspardarlehen Das betreute Kundenkreditvolumen hat sich um 9,8 Mio. EUR oder 1,2 erhöht, was wesentlich vom Anstieg des bilanziellen Kundenkreditvolumens getragen wird.

6 6 Jahresbilanz zum Aktivseite Geschäftsjahr Vorjahr Barreserve Forderungen an Kreditinstitute Forderungen an Kunden Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere Beteiligungen Treuhandkredite Immaterielle Anlagewerte Sachanlagen Sonstige Vermögensgegenstände Rechnungsabgrenzungsposten Summe der Aktiva Passivseite Geschäftsjahr Vorjahr Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Spareinlagen täglich fällig mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist Verbriefte Verbindlichkeiten Treuhandverbindlichkeiten Sonstige Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Rückstellungen Fonds für allgemeine Bankrisiken Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Bilanzgewinn Summe der Passiva Verbindlichkeiten aus Bürgschaften/Gewährleistungsverträgen Unwiderrufliche Kreditzusagen Zusammengefasste Vorjahreswerte der übernehmenden Bank und der durch Verschmelzung übernommenen Bank.

7 7 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom bis Geschäftsjahr Vorjahr Zinserträge Zinsaufwendungen Laufende Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren und Beteiligungen etc Provisionserträge Provisionsaufwendungen Sonstige betriebliche Erträge Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Personalaufwand andere Verwaltungsaufwendungen Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere sowie entsprechende Erträge aus Zuschreibungen Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Sonstige Steuern Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken Jahresüberschuss Einstellung in Ergebnisrücklagen Bilanzgewinn Zusammengefasste Vorjahreswerte der übernehmenden Bank und der durch Verschmelzung übernommenen Bank. Vorschlag für die Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden: EUR 4,0 Dividende auf Geschäftsguthaben ,18 Gesetzliche Rücklage ,00 Andere Ergebnisrücklagen ,71 Insgesamt ,89 Bei dieser Veröffentlichung handelt es sich um eine Kurzfassung des Jahresabschlusses. Die Verpflichtung zur Offenlegung gemäß 340 l HGB i.v. mit 325 HGB bzw. der Hinweis dazu erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wird durch den Genossenschaftsverband Bayern e.v. erteilt.

8 8 Bericht des Aufsichtsrates befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses entspricht den Vorschriften der Satzung. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrates in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Johannes Lettner, Aufsichtsratsvorsitzender Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und für in Ordnung Der vorliegende Jahresabschluss 2014 mit Lagebericht wurde vom Genossenschaftsverband Bayern e.v. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns zu beschließen. Der Aufsichtsrat Johannes Lettner Vorsitzender Herausgeber: VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eg Nürnberger Straße 64/ Erlangen Telefon: Fax: Genossenschaftsregister Nr.: 159 (Amtsgericht Fürth) Vertreten durch den Vorstand: Dr. Konrad Baumüller (Vorstandssprecher) Johannes Hofmann (Vorstandsmitglied) Aufsichtsratsvorsitzender: Johannes Lettner Stellvertreter: Gerhard Schlee, Klaus Six Veröffentlichung: Juni 2015 Auflage: 400 Redaktion: Markus Koch (Leiter Rechnungswesen) Gabriele Stiefler (Leiterin Marketing) Satz/Layout: Studio Reges Auge GmbH

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