BYOD? Ja, aber die Infrastruktur muss passen

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1 BYOD? Ja, aber die Infrastruktur muss passen Siegfried Buck Senior Marketing Manager Fujitsu Technology Solutions 0 Copyright 2012 FUJITSU

2 Unser Ökosystem Geräteansicht Notebooks <50% heute (ggü. Smartphone/Tablets) <20% in 2015 (ggü Smartphone/Tablets) Tablets Tablet-Preise fallen, 2013 unter $ 300 für Einsteiger 10" ios-dominanz geht in gemeinsame ios- /Android-Dominanz über bei 80 % der 2015 ausgelieferten Tablets. Windows 8 könnte Tablet- und PC-Plattformen 2013 vereinen Smartphones Highend-Funktionen bei Telefonen und Tablets werden weiter verbessert: mehr Sensoren, Mehrkernprozessoren, bessere Kameras, hochauflösende Bildschirme, NFC, neue Schnittstellenerlebnisse... Quelle: Gartner Mobile Trends 12/ Copyright 2012 FUJITSU

3 Unser Ökosystem Benutzeransicht Durchschnittliche Anzahl an Geräten pro Benutzer Mitarbeiter werden mehrere Geräte und Plattformen verwenden Mitarbeiter werden Daten über Cloud- Services synchronisieren. Vielfalt wird zunehmen, weder eine Plattform noch ein Formfaktor oder eine Technologie werden dominieren. Consumerisation gewinnt immer, Firmen- Geräte sind eine Kategorie auf dem Abstieg. Mobile & Services werden genauso eine Herausforderung sein wie Geräte. Bei mobilen für Privatkunden kristallisieren sich neue Erwartungen und Benutzerfreundlichkeit, schönes Aussehen und Verhalten heraus. Quelle: Gartner Mobile Trends 12/ Copyright 2012 FUJITSU

4 Die Geschäftswelt ändert sich Digitale Welt überwindet Hürden der physischen Welt. Neue Möglichkeiten Schwerpunkt auf Produktivität der Belegschaft Arbeit kann überall erledigt werden Flexible Arbeitsmodelle Work-Life-Integration Digital Natives treten ins Arbeitsleben ein. Identische für Privat- und Berufsleben Außerhalb der Kontrolle der IT Consumerization der IT Wie sollen Unternehmen reagieren? Begrüßen oder eindämmen? Blockieren oder ignorieren? 3 Copyright 2012 FUJITSU

5 BYOD Warum sollten Sie darüber nachdenken? Nutzen für EndUser Ein Gerät, angepasst an Bedürfnisse und Arbeitsstil Arbeiten von jedem Standort Reduzierte Komplexität Bessere Benutzererfahrung Höhere Userzufriedenheit Benutzererlebnis Vorteile für das Unternehmen Attraktiver beim Anwerben und Binden von Mitarbeitern Kostenreduzierung: Weniger HW und Büroflächen Arbeit kann überall erledigt werden. Mehr Arbeit an Wochenenden und nach Geschäftsschluss Höhere Produktivität Weniger verlorene Geräte, da Eigentum der Mitarbeiter Vorteile für die IT Befreiung vom Lifecycle-Management für nicht-strategische Anlagen Keine Rollout-Aufwände Weniger Support-Anrufe (Benutzer kennen ihre Geräte) Keine Beschwerden über Alter und schwache Leistung Schwerpunkt auf strategischen Projekten BYOD Eine Win-Win-Situation für alle 4 Copyright 2012 FUJITSU

6 Allerdings bestehen auch einige Herausforderungen für die IT. Sicherheit Wie kann man Unternehmensdaten vor Beschädigung, Missbrauch oder Diebstahl schützen? Wie können Sicherheitsrichtlinien durchgesetzt werden, ohne den Bedienkomfort zu beinträchtigen? Wie wird die erforderliche Regelkonformität erreicht? Manageability Wie werden installiert und benutzt, wenn oder -Version unterschiedlich ist Wer kümmert sich um HW, SW, Daten und Support? Wie wird ie Verteilung von Geräten und Konfiguration unterstützt? Was passiert, wenn ein Gerät ausfällt? Wie behält man die Kontrolle über all das? BYOD Komplex, gefährlich, teuer? 5 Copyright 2012 FUJITSU

7 Alles auf einem Gerät Konzept Alle werden lokal installiert. Daten werden lokal gespeichert. Keine Trennung zwischen Privat- und Geschäftsdaten Hohe Sicherheitsanforderungen Anti-Malware-Scan (regelmäßig, automatisch) Neueste Sicherheits-Patches und -Patterns Firewall Festplattenverschlüsselung Datensicherheit unterwegs Mehrfaktor-Authentifizierung Ereignisbasierte autom. Sperre/Fernlöschung Große Anstrengungen durch das Management, um Kontrolle zu erhalten Extrem schwierig oder unmöglich, Compliance-Anforderungen nachzukommen User User User 6 Copyright 2012 FUJITSU

8 Dual Boot Konzept Privat- und Geschäftsdaten auf separaten Festplattenpartitionen Verschlüsseln von Partitionen (Bitlocker) mit unterschiedlichen Kennwörtern Wahl über Bootloader Kein Parallelbetrieb Nutzen Strikte Trennung, hohe Sicherheit Private SW kann Geschäfts-SW und Daten nicht gefährden. Leicht zu erlernen, zu installieren und zu warten Nutzen bestehender Managementprozesse Keine zusätzlichen Lizenzkosten für User User User 7 Copyright 2012 FUJITSU

9 Desktop-Virtualisierung als BYOD-Enabler Konzept Remote Desktop bereitstellen Gehosteter virtueller Desktop oder gehosteter Shared Desktop Benötigt DC-Infrastruktur Benutzergerät nur zum Zugriff Interaktive Leistung abhängig von NW Keine Offline-Nutzung Vorteile und Daten verbleiben sicher in RZ. Vereinfachtes Management Flexibler Zugang von jedem Gerät aus User User User User Connection Broker User User User Terminal Server Server- Hypervisor 8 Copyright 2012 FUJITSU

10 Portable Zero Client und VDI Konzept Portable VDI-Zugriffsgerät Benötigt Benutzergerät als Host Programm läuft in verschlüsselter Sandbox, (Stick mit Seriennummer beigefügt) Isolation vom Hostsystem Zugriff auf VM über RDP (LAN und WAN) Kein Footprint auf Hostgerät Keine Offline-Nutzung Vorteile Vereinfachter sicherer Zugriff Kein Sicherheitsrisiko Kopieren des Stickinhalts auf den Host nutzlos Keine Anforderungen an Benutzergerät User Connection Broker User User User Hypervisor 9 Copyright 2012 FUJITSU

11 Lokaler virtueller Desktop Konzept Hypervisor (Typ 1 oder 2 auf PCs) Lokaler Betrieb des Unternehmens-VM Mehrere VMs auf demselben Gerät Download zu Beginn Delta-Update zwischen Gerät und DC Verschlüsselung und Isolierung Automatische Sperre, falls kein Verbindungsneuaufbau Kill Pill für gestohlene Laptops User User User Hypervisor Host- Typ-2 User User User Vorteile Einbeziehung mobiler Mitarbeiter in VDI- Konzepte Vereinfachtes (einheitliches) Management Immer aktuell Datensicherung nicht nötig Ein Höchstmaß an Sicherheit Schnelle Wiederherstellung durch Selbstbedienung User User User Hypervisor Typ-1 Hypervisor 10 Copyright 2012 FUJITSU

12 Lokal gestreamte mit verschlüsselten Daten Konzept Streaming virtualisierter auf Privatgerät App-Daten automatisch verschlüsselt Sperren und Löschen von Firmendaten per Fernzugriff Vorteile Offline mit geschützten Daten arbeiten Weiten Sie unternehmensweite Sicherheitsstandard auf das Privatgerät aus. Transparent für Benutzer, zügiges IT- Setup User User User 11 Copyright 2012 FUJITSU

13 Anwendungen werden über das Web bereitgestellt. Konzept Lieferung von statt Desktops Anwendungen auf Servern in Rechenzentren betreiben Zugänglich über Browser müssen web-fähig sein. Keine Offline-Nutzung Vorteile unabhängig vom Gerät Lediglich Browser erforderlich Gerät nur zum Zugriff Keine Daten auf Gerät (Sicherheit) Kein Endpoint-Management erforderlich User Webserver Server- 12 Copyright 2012 FUJITSU

14 BYOD erfordert wohldefinierte Richtlinien Strategie Erlauben, fördern, bezuschussen Welches Modell für welche Benutzergruppe? Neue Mitarbeiter, Probezeiten Technische Voraussetzungen Min. Konfiguration (HW, SW, NW), um Firmen- mit ausreichender Leistung zu auszuführen Sicherheits-SW Lizenzrechtliche Auswirkungen Parallele Verwendung von SW erlaubt? Mengen- statt Unternehmenslizenzen Zentrale oder Eigenbeschaffung Firmenlizenz auf privatem Gerät? Informationssicherheit Virenschutz, Firewall, Verschlüsselung Patch-Management, Admin Support-Richtlinien IT-Abteilung, Self-Support (Client-SW) Verträge mit Dritten Finanzaspekte Eigentumsstruktur (HW, SW) Einmaliger oder monatlicher Zuschuss? Anteilige Rückzahlung bei Kündigung? Steuerrechtliche Auswirkungen Abschreibung, Werbungskosten Monetärer Nutzen (HW, SW) Einige Richtlinien bedürfen der Zustimmung durch den Betriebsrat. Rechtliche Aspekt und Compliance 13 Copyright 2012 FUJITSU

15 Rechtliche Aspekt und Compliance Haftung bei Beschädigung oder Diebstahl Ersatzanspruch Regulierung durch individuelle Pauschale Ort des Diebstahls Zuhause, Firma, Geschäftsreise Anspruch auf Rückgabe von Daten Beendigung des Arbeitsvertrags Jahresurlaub oder Krankheit. Private in Firmen-NW Erlauben, begrenzen oder verbieten Erhöhter NW-Verkehr (Investition) Konformität Aufbewahrungsfrist von Dokumenten Regelmäßige Datensicherung, Archivierung Was passiert, wenn man sich nicht an die Regeln hält? Zahlungen an den Mitarbeiter einstellen Kündigung des Arbeitsvertrags Anhörung vor dem Arbeitsgericht vermeiden Bedarf an vertraglichen Regelungen Definieren klarer Verantwortlichkeiten Ersatzgerätebeschaffung Max. Unterbrechung nach Beschädigung oder Diebstahl Datenschutz bei Privatdaten 14 Copyright 2012 FUJITSU

16 BYOD bezieht alle Bereiche des Geschäfts mit ein IT-Organisation Personalwesen Rechtlich Finanzierung Kommunikation Schulung/Fortbildung Machen Sie dem Benutzer klar, was passieren kann. Bedeutung von Datenschutz Betriebsrat Ohne das Mitwirken aller schlägt BYOD fehl. 15 Copyright 2012 FUJITSU

17 Zusammenfassung Consumerization der IT Änderungen der Kundenstrategie BYOD ein neuer Ansatz Mitarbeiter wählt Gerät und. IT kontrolliert Service statt Gerät. Verschiedene Infrastrukturoptionen Desktop-Virtualisierung als Enabler Entscheidende Erfolgsfaktoren Sicherheit und Support Rechtliches und Compliance Finanzielle Aspekte und Steuern Lizenzrechtliche Auswirkungen Einsatzszenarien Schulung und Kommunikation Alle Geschäftsbereiche einbezogen 16 Copyright 2012 FUJITSU

18 17 Copyright 2012 FUJITSU

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