gateway administration Was muss ein Energieversorger wissen und wie kann er sich konkret auf die neuen Anforderungen vorbereiten?

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1 »GATEWAY-ADMINISTRATION«IN DER PRAXIS Was muss ein Energieversorger wissen und wie kann er sich konkret auf die neuen Anforderungen vorbereiten?

2 INHALTSVERZEICHNIS 1 Einleitung: Die neue Aufgabe der Gateway-Administration 03 2 Was muss man über die Gateway-Administration wissen? Anforderungen an den Gateway-Administrator gemäß MsysV, BSI, TR, DIN was steht eigentlich wo? Ab wann muss man die Anforderungen erfüllen? Wie ordnet sich der Gateway-Administrator zwischen Gateway und Marktakteuren ein? Wer hat künftig welche Daten? Was ist so schwierig an der Aufgabe? 07 3 Was bedeutet das für Netzbetreiber, Messstellenbetreiber und Vertriebe? Wer wird nun der Gateway-Administrator? Wenn man nicht selbst die Aufgabe erbringen will welche Handlungsoptionen hat man? Was kann (und sollte) man jetzt schon tun? 10 4 Fazit: Hauptsache, es funktioniert und rechnet sich 11 02

3 1. EINLEITUNG: DIE NEUE AUFGABE DER GATEWAY-ADMINISTRATION Die heute schon im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) vorgegebene Einführung von intelligenten Messsystemen wird das Messwesen in Deutschland grundlegend verändern. Unabhängig davon, bei wie vielen Verbrauchern die Schutzprofil-Gateways letztlich eingebaut werden müssen an ihre Einrichtung und Verwaltung werden derart komplexe Sicherheitsanforderungen gestellt, dass nur wenige spezialisierte Anbieter dies werden leisten können. Formal übernehmen soll die neue Aufgabe»Gateway-Administration«der jeweils verantwortliche Messstellenbetreiber, also in der Regel der Netzbetreiber. Das heißt, alle Netzbetreiber müssen sich damit auseinandersetzen, wie sie die in Messsystemverordnung (MsysV), BSI-Schutzprofil und Technischer Richtlinie definierten Anforderungen erfüllen wollen und können. Diese Handreichung gibt eine Übersicht über die wesentlichen neuen Anforderungen und erläutert, was dies in der Praxis für Stadtwerke, Netzbetreiber und Lieferanten bedeutet und welche Möglichkeiten sie haben, die damit verbundenen Risiken zu minimieren und Geschäftschancen zu nutzen. 03

4 2. Was muss man über die Gateway-Administration wissen? Anforderungen an den Gateway-Administrator gemäß MsysV, BSI, TR, DIN was steht eigentlich wo? Die Anforderungen an den Gateway-Administrator sind in Tabelle 1 zusammengefasst: Übersicht über die formalen Anforderungen an den Gateway-Administrator Regelwerk Messsystem-Verordnung (MsysV) BSI Technische Richtlinie TR (bes. Anlagen IV und V) DIN Zentrale Vorgaben in Bezug auf den Gateway-Administrator (GWA) GWA ist der verantwortliche Messstellenbetreiber oder der in dessen Auftrag für den technischen Betrieb des Messsystems Verantwortliche. Technischer Betrieb des Messsystems heißt: Installation, Inbetriebnahme, Konfiguration, Administration, Überwachung und Wartung des Gateways und der IT-seitigen Anbindung angeschlossener Messgeräte/ Anlagen Erfüllung der Technischen Richtlinien TR und TR des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Betrieb eines Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS) Zertifizierung durch BSI Betrieb eines ISMS nach DIN auf Basis von IT-Grundschutz (Grundlage: BSI Standard 100) Zusätzliche Anforderungen wie Betrieb eines Zeitservers, Schlüsselverwaltung, Einbringen von Profilen, Schwachstellenanalyse Beschreibung der zentralen Betriebsprozesse rund um das Gateway und Aufgaben des GWA darin Grundsätzliche Anforderungen an die Konzeption, Einführung und den Betrieb eines ISMS Stand der Umsetzung Ist EU-notifiziert, kann in deutsches Recht umgesetzt werden i V.m. MsysV i.v.m. MsysV und TR BSI IT- Grundschutz Weitere erwartete Verordnungen und Festlegungen Interpretiert die z.t. allgemein gehaltenen Anforderungen nach DIN Maßnahmenkatalog gibt Beispiele und konkrete Hinweise, welches Sicherheitsniveau umgesetzt werden muss Rollout-Verordnung: Umsetzung KNA-Empfehlungen zu Rolloutverpflichtung und Zeitplanung Datenschutz-Verordnung: Konkretisierung 21e/g EnWG Lastmanagement-Verordnung: Umsetzung Steuerungshandlungen und variabler Tarife / Zählerstandsgangmessung Anpassung Anreizregulierungsverordnung: Umgang mit Investitionskosten und Entgeltbildung Anpassung Messzugangsverordnung (MessZV) und Wechselprozesse im Messwesen (WiM): Ergänzung um neue Marktprozesse rund um das Gateway i.v.m. TR Entwürfe erwartet im Sommer 2014 Entwurf erwartet für 2015 Dem Gateway-Administrator vorgelagert ist die Verantwortung der Gateway-Hersteller, ihre Geräte entsprechend den Vorgaben von BSI, Eichgesetz und Physikalisch-Technischer Bundesanstalt (PTB) zertifizieren zu lassen. 04

5 Ab wann muss man die Anforderungen erfüllen? Laut EnWG ( 21c) müssen intelligente Messsysteme einschließlich Schutzprofil-Gateway ab dem Zeitpunkt eingebaut werden, zu dem sie am Markt verfügbar sind. Mehrere Hersteller haben angekündigt, dass sie bereits jetzt oder im Laufe des Jahres zertifizierungsreife Geräte vorweisen können. Bis die Gateways eichbehördlich geprüft und durch das BSI zertifiziert werden können, sind allerdings noch einige ausstehenden Anforderungen der PTB zu definieren. Ein wichtiger Faktor in der Zeitplanung ist für Netzbetreiber als Default-Messstellenbetreiber, dass die Beschaffung der für den Rollout benötigten Messgeräte möglichst regulierungsoptimiert erfolgen sollte, sodass die Kosten im nächsten Basisjahr 2016 berücksichtigt werden. Entsprechend der aktuellen Vorgehensweise der BNetzA hieße dies, dass eine Anschaffung im Jahr 2015 (da für die Anschaffung der aus Jahresanfang und -ende gemittelte Restbuchwert zugrunde gelegt wird) zu einer optimierten Kostenbasis im Jahr 2016 hinsichtlich der kalkulatorischen Eigenkapitalverzinsung und der kalkulatorischen Abschreibungen führen würde. Der entsprechende Vorlauf für Bestellung und Zertifizierung sollte frühzeitig mit Herstellern und Eichbehörden abgestimmt werden. Ab Verfügbarkeit der Messsysteme muss theoretisch der Gateway-Administrator seine Aufgaben erfüllen. Allerdings werden die Messsysteme erst dann voll funktionsfähig eingesetzt werden können, wenn die entsprechenden Marktprozesse definiert und in IT-Systemen automatisiert umgesetzt sind. Damit ist nicht vor 2016 zu rechnen. Das heißt jedoch nicht, dass man bis dahin ruhig abwarten kann: Die Ausprägung der Gateway-Administrations-Leistungen benötigt ebenfalls eine Vorlaufzeit von mindestens zwei Jahren, insbesondere für die Vorbereitung und Durchführung der Zertifizierung. Aufgrund des großen Aufwandes sollte zunächst jeder Energieversorger, Netzbetreiber, Dienstleister prüfen, inwiefern der Aufbau dieser Leistungen für ihn überhaupt wirtschaftlich sinnvoll ist. Ein Großteil der künftigen Prozesse und IT-Anforderungen ist schon heute absehbar und daraus abgeleitet die Erfolgsfaktoren für eine wirtschaftliche Leistungserbringung im smarten Messwesen und der Gateway-Administration. Unternehmensstrategien und Handlungsoptionen können (und sollten) daher bereits jetzt entwickelt werden. 05

6 2. Was muss man über die Gateway-Administration wissen? Wie ordnet sich der Gateway-Administrator zwischen Gateway und Marktakteuren ein? Der Gateway-Administrator wird eine zentrale Schnittstelle für andere Marktteilnehmer. Er ist derjenige, der das Gateway für dessen Kommunikation mit allen berechtigten Marktteilnehmern (Verteilnetzbetreiber, Messdienstleister, Lieferant, weitere vom Anschlussnutzer beauftragte Akteure) einrichtet und konfiguriert und der Einzige, der im laufenden Betrieb Administrationsbefehle an das Gateway senden darf. Das Gateway überträgt die Messwerte je nach Berechtigungsprofil direkt an die entsprechenden Marktteilnehmer (siehe Abbildung 1). Abbildung 1: Zusammenspiel der Akteure und Datenflüsse rund um das Gateway Quelle: LBD, Darstellung auf Basis»Technische Richtlinie BSI TR-03109«; Stand: 10/

7 Wer hat künftig welche Daten? Die Festlegung der neuen Marktprozesse rund um das Gateway steht noch aus; Entwürfe der Bundesnetzagentur werden erst für 2015 erwartet. Wie künftig die Datenflüsse organisiert werden, ist daher noch nicht vollständig klar. Die Betriebsprozesse der Gateway-Administration sind jedoch schon in der Technischen Richtlinie beschrieben und zeigen wesentliche Grundzüge auf. Grundsätzlich wird jeder Marktteilnehmer diejenigen Kundenund Messdaten erhalten, für die er autorisiert ist. Diese Daten kann er direkt aus dem Gateway erhalten (mittels gesicherter, verschlüsselter Kommunikation), nachdem der Gateway-Administrator das entsprechende Berechtigungsprofil aufgespielt hat, oder über den Messstellenbetreiber/Messdienstleister. Sämtliche Kommunikation mit dem Gateway oder dem Gateway-Administrator über allgemein zugängliche Kommunikationsnetze muss ebenfalls durch Verschlüsselung abgesichert sein. Die Berechtigungen der einzelnen Marktteilnehmer ergeben sich grundsätzlich aus dem EnWG ( 21g zur Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten) bzw. aus einer noch ausstehenden Datenschutz-Verordnung (Entwurf bis Sommer 2014 geplant). Konkret werden die Berechtigungen letztlich in den individuellen Verträgen der Akteure mit dem Anschlussnutzer geregelt. Dabei müssen die Grundsätze der Datensparsamkeit und der Verhältnismäßigkeit erfüllt sein, das heißt, es sollen jeweils nur die Daten erhoben bzw. weitergeleitet werden, die zur Erfüllung des Vertrags mit dem Kunden erforderlich sind. Wer welche Daten erhält, ist in Tabelle 2 zusammengefasst: Marktteilnehmer Verteilnetzbetreiber Gateway-Administrator MSB/ MDL Lieferanten und Mehr- wertservice- Anbieter Endkunden Wesentliche Daten Relevante Daten für die Sicherung der Netzstabilität (Netzzustandsdaten) Daten für die Netzabrechnung Daten, die erforderlich sind für Steuerungshandlungen nach 14a EnWG Die Daten werden nur pseudonymisiert weitergeleitet, sofern keine eindeutige Zuordnung zu einem einzelnen Anschluss erforderlich ist. Daten, die für die Einrichtung und laufende Administration der Gateways relevant sind, das heißt vor allem Geräte- und Marktteilnehmer-IDs, Schlüssel- und Signaturdaten, Kommunikations- und Berechtigungsprofile der Marktteilnehmer, Logdaten über Status und Funktionieren der Gateways Der GWA hat keinen Einblick in die Messwerte selbst, sondern kann nur feststellen, ob die Messwerte korrekt erfasst, gespeichert oder übertragen wurden. Alle abrechnungsrelevanten Messwerte, je nach Endkundenvertrag (Registerwerte gemäß Tarifprofil) Abrechnungsrelevante Messwerte je nach Tarifmodell der jeweiligen Kunden (Datenweitergabe über den MSB/MDL) Ggf. direkt: Zustands- und Messwerte zwecks Anlagensteuerung (je nach individueller Vertragslage bezüglich Mehrwertservices) Sämtliche aktuellen und historischen (bis zu drei Jahren) Verbrauchswerte als Zählerstandsgang oder entsprechend ihrer Tarifprofile Weitere Auswertungen und Daten aus selbst gewählten Mehrwertservices Die Gateways sollen standardmäßig den Zählerstandsgang messen, speichern und per In-House-Kommunikation über das Kundendisplay visualisieren. Per Fernkommunikation weitergeleitet werden die Daten nur, wenn dies für die Netz- oder Vertriebsabrechnung des Kunden nötig ist und der Kunde seine Einwilligung gegeben hat. Tabelle 2: Verfügbare Daten aus dem Gateway je Marktteilnehmer (entsprechend EnWG und Technischer Richtlinie, vorbehaltlich Ausgestaltung der Marktprozesse) 07

8 Was ist so schwierig an der Aufgabe? Die Leistungen der Gateway-Administration auszuprägen und zu erbringen, ist enorm anspruchsvoll und kapitalintensiv: Allein für die Einrichtung und Zertifizierung des ISMS nach DIN auf Basis von IT-Grundschutz ist mit erheblichen Einstiegsinvestitionen zu rechnen. Für ein Stadtwerk ohne Vorkenntnisse bzw. Vorbereitungen werden Umsetzung, Dokumentation und Test sämtlicher Anforderungen mindestens eine Vollzeitstelle pro Jahr binden, hinzu kommt (geschätzt) ein Beraterjahr zur Vorbereitung der Zertifizierung. Zudem entstehen individuelle Investitionskosten für die Erfüllung des geforderten Sicherheitsniveaus nach IT-Grundschutz. Es gilt, einen umfangreichen Katalog an physischen, organisatorischen, personellen, prozessualen und IT-seitigen Anforderungen zu erfüllen. Insgesamt ist mit einer Einstiegsinvestition von mindestens Euro zu rechnen, abhängig von den bereits bestehenden Voraussetzungen bei dem jeweiligen Stadtwerk. Die Beschaffung der erforderlichen IT-Funktionalitäten bzw. -Systeme wird Investitionskosten von ca. 1,5 Mio. Euro bedeuten. Schon wenn man sich Hosting und Betrieb der IT-Applikationen als Dienstleistung beschaffen und nur die Sachbearbeitung der Prozesse der Gateway-Administration selbst erbringen möchte, ist die Zertifizierung nach IT-Grundschutz für die eigene Organisation erforderlich. Nicht in demselben Umfang wie bei gleichzeitigem Rechenzentrums- und IT-Betrieb, doch immer noch mit erheblichen Investitionen verbunden. Die Abbildung und der Betrieb der GWA-Prozesse in der IT ist gleichzeitig sehr komplex. Die hohen Sicherheitsanforderungen müssen kontinuierlich gewährleistet werden und das zu verarbeitende Datenvolumen ist bei Zählerstandsgangmessung als Standard gegenüber den heutigen Volumina stark erhöht. Der Zugriff von mehreren Akteuren auf das Gateway ist zudem mit aufwendigen Verschlüsselungen, Berechtigungsprüfungen und hohen Risiken verknüpft. Um die erforderlichen Investitionen zu refinanzieren und die Leistungen der Gateway-Administration wirtschaftlich zu betreiben, muss man entsprechend Rolloutszenario Plus der Kosten-Nutzen-Analyse bis 2022 rund 6 % aller Messsysteme im Markt, das heißt mindestens rund Messsysteme, betreuen. Angesichts der Diskussion um bezahlbaren Strom im Zuge der Energiewende ist nicht davon auszugehen, dass sämtliche entstehenden Kosten der intelligenten Messsysteme regulatorisch anerkannt und den Kunden auferlegt oder in den Entgelten berücksichtigt werden dürfen, sondern dass die Bundesnetzagentur vielmehr (wie schon in der KNA betont) Effizienzkriterien anlegen wird. Bei einem in der KNA als kostendeckend ermittelten Entgelt von 90 Euro je Messsystem und Jahr bleiben für die gesamte Gateway-Administration nicht mehr als 6 Euro/iMsys/Jahr, einschließlich Hosting und Betrieb der IT sowie Betrieb der Prozesse. Die Konsequenz: Netzbetreiber werden die Aufgabe der Gateway-Administration in der Regel nicht allein übernehmen können. Sie können die nötigen Skaleneffekte nicht erzielen. Vor allem aber entspricht es nicht ihrem Geschäftsmodell, hohe Einstiegsinvestitionen und Risiken neuer Geschäftsmodelle zu tragen. Den vollen Leistungsumfang werden aufgrund der notwendigen Skalen nur wenige Anbieter in Deutschland erbringen können. 08

9 3. Was bedeutet das für Netzbetreiber, Messstellenbetreiber und Vertriebe? Wer wird nun der Gateway-Administrator? Formal wird, wie in der MsysV vorgesehen, der zuständige formale Messstellenbetreiber (das heißt in der Regel der Netzbetreiber) die Aufgabe des Gateway-Administrators (GWA) übernehmen. Die Kosten-Nutzen-Analyse schlägt den Netzbetreiber als grundzuständigen GWA vor, sieht jedoch ausdrücklich das Recht vor, dass der Anschlussnutzer (oder -nehmer) einen anderen GWA wählen kann. Die geeignete Handlungsoption zur Gateway-Administration hängt zunächst davon ab, wie die übergreifende Unternehmensstrategie und die Ziele in Bezug auf das künftige Messwesen generell aussehen. Das heißt: Strebt das Unternehmen an, in dem Geschäftsfeld zu wachsen oder zumindest an der Wertschöpfung zu partizipieren? Oder möchte es in erster Linie Risiken vermeiden und Kosten minimieren? Je nach eigener Unternehmensgröße und -struktur (etwa bezüglich verbundener Unternehmen) und je nach Kompetenzen kann dann geprüft werden, ob Ebenfalls in der MsysV vorgesehen ist das Recht des formalen GWA, einen dritten Akteur mit der Leistungserbringung zu beauftragen. Wie oben erläutert, wird dies nach unserer Einschätzung der Regelfall sein die Investitionen und Risiken, die mit dem Geschäft der Gateway-Administration verbunden sind, passen schlicht nicht zum Geschäft des Netzbetreibers. Den Betrieb der IT-Applikationen werden nur die größten Energieversorger bzw. Netzbetreiber in eigenen Tochtergesellschaften selbst durchführen. Größere Unternehmen erbringen gegebenenfalls noch die Sachbearbeitung der GWA-Prozesse, alle anderen werden die Leistungen der GWA nicht selbst erbringen (siehe unten zu den Handlungsoptionen). Wenn man nicht selbst die Aufgabe erbringen will welche Handlungsoptionen hat man? Teilleistungen der GWA selbst erbracht werden können, insbesondere Prozesse wie Beschaffung (Skalenvorteile beachten), Installation (bei erhöhten Anforderungen an die IKT-Kompetenz der Monteure) oder Administrationsprozesse, die Leistungen der GWA vollständig oder teilweise bei externen Dienstleistern beauftragt werden sollen, die Leistungen der GWA vollständig oder teilweise in Kooperation erbracht werden sollen und können. Bei einer Kooperation ist zu entscheiden, ob man eine bestehende Kooperation nutzt oder gemeinsam mit anderen eine neue Kooperation gründet und ob die eigene Beteiligung jeweils nur finanziell oder mit Geschäftsübergabe ausgestaltet wird. Wichtige Kriterien für die Gestaltung einer Kooperation sind, dass in der Kooperation die nötige Größe (Skalen) und Kompetenz erreicht, der Investitionsbedarf gedeckt und Risiken geprüft werden. 09

10 3. Was bedeutet das für Netzbetreiber, Messstellenbetreiber und Vertriebe? Was kann (und sollte) man jetzt schon tun? Alle Energieversorger bzw. Netzbetreiber sollten sich zumindest die grundlegenden Fragen stellen, was die Entwicklung im Messwesen für sie bedeutet und wie sie dies strategisch angehen wollen. So ist es sinnvoll, die Frage nach der Leistungserbringung der neuen Anforderungen als»make«,»buy«oder Kooperation für das Messwesen insgesamt zu betrachten und nicht für die Gateway-Administration isoliert. Um diese Frage systematisch zu beantworten, ist ein Leistungsverzeichnis entlang der bestehenden und neuen Prozesse zu erarbeiten, mit dem Mengengerüst zu hinterlegen und eine grobe Wirtschaftlichkeitsrechnung zu erstellen. Die Akteure im Markt, die als Partner infrage kommen könnten, sollten beobachtet und gegebenenfalls in ersten Gesprächen»beschnuppert«werden. Darüber sowie über Angebote zum Informations- und Erfahrungsaustausch können Versorger sich eine wertvolle eigene Einschätzung zur Marktentwicklung und den geeigneten Handlungsoptionen verschaffen. Schließlich kann man sich bereits eine Rolloutplanung für die Pflichteinbaufälle überlegen obwohl die genaue Rolloutvorgabe noch nicht feststeht, ist die Richtung einer selektiven Einbauverpflichtung vor allem für größere Verbraucher bereits klar. Vor allem die Prozesse der Kundenkommunikation sowie der Organisation und Weiterbildung der Monteure lassen sich bereits heute vorbereiten. Mit den ersten verfügbaren Gateways (noch vor Zertifizierung) können Pilotstellungen im Feld aufgebaut und Prozesse getestet werden. Aufgabe der Vertriebe ist es zudem, die Entwicklung von Tarifen und Produkten, die auf der Nutzung der Gateways aufbauen, zu prüfen und vorzubereiten. Zum einen für Kunden der Pflicht-Gateways (wenn man den Kunden das Gateway ohnehin einbauen muss warum nicht auch vertrieblichen Nutzen daraus ziehen?), zum anderen, um freiwillige Gateway-Kunden zu gewinnen und so insgesamt eine höhere Durchdringung mit der neuen Messtechnik zu erreichen, was den Betrieb wirtschaftlicher macht. 10

11 4. Fazit: Hauptsache, es funktioniert und rechnet sich Die neue Aufgabe der Gateway-Administration ist hochkomplex und bei vollständiger eigener Leistungserbringung mit erheblichen unternehmerischen Risiken behaftet. Vor allem für kleine und mittelgroße Energieversorger bzw. Netzbetreiber ist entscheidend, dass die Gateway-Administrations-Leistungen kostengünstig und funktionierend erbracht werden. Netzbetreiber können keine so umfangreichen unternehmerischen Risiken tragen und müssen ihre Kosten innerhalb der Regulierungssystematik und der regulierten Erlösobergrenze erwirtschaften. Das heißt: Sie benötigen einen zuverlässigen Partner, der dies gewährleistet. Hier sind verschiedene Dienstleistungs-, Partnerschafts- und Kooperationsmodelle denkbar, je nach eigener Strategie und individueller Unternehmensstruktur. Neues Geschäft kann für Versorger vor allem daraus entstehen, die Funktionalitäten der intelligenten Messsysteme bzw. Gateways in neue Tarifmodelle und Produkte für die Kunden umzusetzen. Jetzt ist die Gelegenheit, zukunftsfähige Ideen auszuprobieren. Es geht darum, sich auf die Felder zu konzentrieren, aus denen man für sich Geschäft generieren kann für den Rest besorgt man sich einen Problemlöser. 11

12 Gateway Administration ist ein Modul unserer Komplettlösung Smart Energy Network. Die Komplettlösung SEN bietet Stadt- und Gemeindewerken die Möglichkeit, die Bewältigung der wichtigsten Rollout-Aufgaben zentral zu organisieren und die geforderten Skaleneffekte bei der Umsetzung in der Gemeinschaft des Netzwerks sicherzustellen. Die Cloud-Community GWA Gateway Administration EGV Erweiterte Geräteverwaltung PKI-Service Public Key Infrastructure MDM Meter Data Management Smart Grid Services WFM Workforce Management-System Smart Market Services Haben Sie weitere Fragen, nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Hohenzollernstr. 75 D Saarbrücken Tel.: Fax: Internet: Unsere Initiativen:

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