MEIN PERSONAL IST MOTIVIERT UND FLEXIBEL.

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1 DAS IHK-MAGAZIn aus der Landeshauptstadt für Wiesbaden Rheingau-Taunus Hochheim

2 MEIN PERSONAL IST MOTIVIERT UND FLEXIBEL. WO FINDE ICH DAS IM SCHULZEUGNIS MEINER NEUEN AZUBIS? Gute Chefs sehen nicht nur Noten, sondern die ganze Persönlichkeit. Wir vermitteln geeignete Bewer ber innen und Bewerber und unterstützen Sie bei der Ausbildung von Jugendlichen, die etwas mehr Betreuung brauchen. Alles unter der zentralen Service-Nummer: * Oder unter * Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min DER ARBEITGEBER-SERVICE Agentur für Arbeit Wiesbaden Klarenthaler Str Wiesbaden

3 Design In der aktuellen Ausgabe der Hessischen Wirtschaft dreht sich im Titelthema alles um Design. Unterstützung erhielten wir dabei von zwei namhaften Wiesbadener Designagenturen. Die Seiten sehen daher diesmal etwas anders aus allerdings ohne das bekannte Erscheinungsbild zu verlassen. Lassen Sie sich überraschen! Weniger ist mehr. Ludwig Mies van der Rohe

4 inhalt titel 05 Kommentar 06 Interview: Gutes Design muss nicht teuer sein 09 Design- und Werbemarkt in Wiesbaden besonders umsatzstark 12 treibhaus für markendesign 16 Designtage Wiesbaden 2011 das volle Programm standort 18 Wie positioniert sich die ihk? international 20 IHK-Ursprungszeugnis online beantragen service 22 Wenn das Finanzamt mehrfach klingelt: Total besteuert 24 interview: Zukunft braucht herkunft 29 Kooperations- und Nachfolgebörse 31 Jubiläen 31 Unternehmensmeldungen menschen 34 Steckbrief: Dr. Stefan Korbach, Vorstandsmitglied der SV SparkassenVersicherung 44 Im Bilde rubriken 45 Kompakt 49 Neues aus Berlin und Brüssel 50 Kultur: Internationale Maifestspiele Termine 53 Wirtschaftsjunioren: Wiesbaden Namensverzeichnis 55 Impressum 12 titel Treibhaus für Markendesign: Aus Wiesbaden kommen zahlreiche Designs für erfolgreiche Marken und Produkte. 18 standort Wallauer Spange : Zu diesem und weiteren Wirtschaftspolitischen Themen hat die Vollversammlung Stellung bezogen. Unternehmen 27 Vorstellungsgespräch: Weinküfer 28 Bilder in Bewegung: Das We can dance Animation Studio VERLAGSFOCUS 35 Logistiker im Focus 39 Fuhrpark im Unternehmen Nutzund Firmenfahrzeuge 24 service Unternehmensgründung mit Migrationshintergrund: Interview mit der türkischen PR-Beraterin Nil Esra Dağıstan. 4

5 TITEL Designwirtschaft Spots zum Titelthema Deutscher Designer Club 1989 gegründet, hat sich der Deutsche Designer Club (DDC) in der Design-Szene als Netzwerk-Plattform, die regional, national und international zum interdisziplinären Austausch anregen soll, etabliert. Ziel ist es, die Akzeptanz und Kommunikation der Gestalter untereinander sowie mit Auftraggebern und Ausbildungsstätten zu verbessern. Denn gutes Design hat nicht nur künstlerischen Wert sondern kann auch Werte steigern. Die preisgekrönten Arbeiten des Wettbewerbs Gute Gestaltung 11 werden am 8. April im Muschelsaal im Kurhaus gezeigt. DDC-Vorstandssprecher ist der Wiesbadener Designer Michael Eibes. ADC-Festival Das Festival des Art Directors Club (ADC) sieht sich als größtes Treffen der Kreativbranche im deutschsprachigen Raum. Nach etlichen Jahren in Berlin findet es seit dem vergangenen Jahr in Frankfurt am Main statt ein Beweis für die starke Kreativszene in der Rhein-Main-Region. Vom 4. bis 8. Mai werden unter dem Titel Ideen.Durchsetzen wieder viele interessante Vorträge und Diskussionsveranstaltungen geboten. Hessen Design Als hessenweit agierendes Kompetenzzentrum gibt Hessen Design e.v. Unternehmen und Designern gezielte Informationen und Orientierung über Design. Zudem bietet der Verein, der 2006 in Darmstadt gegründet wurde, Beratungen in der effizienten Anwendung von Designleistungen an und fördert den fachübergreifenden Erfahrungsaustausch aller an Design- und Innovationsprozessen Beteiligten. Die Diplom-Designerin Cornelia Dollacker ist seit Februar die neue fachliche Leiterin und Geschäftsführerin. Wussten Sie schon dass das Titelbild dieser Ausgabe von der Wiesbadener Agentur Q kreiert wurde? Außerdem wirkten Tina Rüffer (Ponderosa Design) und Thilo von Debschitz (Q) an den Seiten des Titelthemas mit. dass die teuersten Werbespots der Welt zum Finale des Super- Bowl, dem Finale der US-amerikanischen Footballmeisterschaft, ausgestrahlt werden? Ein 30-Sekunden-Spot, wie ihn Volkswagen in diesem Jahr senden ließ, kostet drei Millionen Dollar, also Dollar pro Sekunde. dass Design ursprünglich vom lateinischen Verb designare abstammt, das so viel wie (be)zeichnen bedeutet? Kommentar Norman Schulz, Regionaler Ansprechpartner des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist einer der dynamischsten Wirtschaftszweige mit großem Potenzial. Mit über einer Million Erwerbstätigen und mehr als 131 Mil liarden Euro Umsatz in 2009 braucht sie sich hinsichtlich ihrer volkswirtschaftlichen Bedeutung nicht neben Branchen wie der Automobil- und Che mie industrie zu verstecken. Die Design wirtschaft, in Wiesbaden mit 356 umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen vertreten, zählt dabei neben weite ren Teilmärkten zu den Wachstumsmotoren. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche insgesamt zu steigern, hat die Bundesregierung das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft eingerichtet. Hier erfahren die Einzelunternehmer, Gründer, Projektemacher und Freelancer Unterstützung vor Ort. Es überrascht nicht, dass sich Kreative und Kulturschaffende ge gen über klassischen Wirtschafts förder instrumen ten eher reserviert verhalten. Die Ansprechpartner der acht Regionalbüros des Kompetenzzentrums können dem entgegenwirken, denn sie haben selbst Erfahrungen in der Branche gesammelt. Sie bieten individuelle und kosten lose Orientierungsberatung, schaffen Vernetzungsmöglich keiten und vermitteln Informationen zu passenden Förderprogrammen, Markt- und Arbeitsbedingungen sowie zu kauf männischer Weiterentwicklung. Doch auch Wirtschaftsinstitutionen wie die IHK Wiesbaden nehmen die Kultur- und Kreativwirtschaft verstärkt in den Blick. Eine begrüßenswerte Entwicklung, denn erst durch gegenseitige Unterstützung und gezielte Zusammenarbeit mit DIE LEISTUNGEN DER KREATIV WIRTSCHAFT SIND AUCH FÜR ANDERE WIRTSCHAFTSZWEIGE VON GROSSER BEDEUTUNG. regionalen Wirtschaftsförderern lassen sich bestmögliche Synergien für diese Wachstumsbranche erzielen. Ebenso gilt es, in Dialog mit etablierten Branchen zu treten. Denn die Leistungen und Fähigkeiten der Kultur- und Kreativwirtschaft sind auch für andere Wirtschaftszweige von großer Bedeutung. So haben beispielsweise Kommunikationsdesigner aus Süd hessen die Apfelweinmarke BEMBEL-WITH-CARE entwickelt, mit der sie dem Abwärtstrend ihres Nationalgetränks erfolgreich entgegenwirken und wurden prompt dafür als Kultur- und Kreativpiloten Deutschland ausgezeichnet. HESSISCHE WIRTSCHAFT APRIL

6 titel Designwirtschaft Gutes Design muss nicht teuer sein im Gegenteil Eine gute Marke erkennt man schon von Weitem. Design hat sich in unserer Zeit, in der Preis und technologischer Vorsprung immer mehr an Bedeutung verlieren, zu einem ganz entscheidenden Wettbewerbsvorteil entwickelt. Doch wie designt man eine Marke? Und wie kann Design zum Unternehmenserfolg beitragen? Die HESSISCHE WIRTSCHAFT sprach mit jemandem, der es wissen muss: Prof. h.c. Dr. h.c. Peter Pfeiffer (67), dem Präsidenten des Rats für Formgebung. Über 40 Jahre war er als Designer für Daimler tätig, wobei er von 2000 bis 2008 als Senior Vice President alle Designaktivitäten der Marken Mercedes-Benz, Smart und Maybach verantwortete und das heutige Markenerscheinungsbild entwickelte. herr Professor Pfeiffer, Daimler Vorstand Dr. thomas Weber wür digte sie mit den Worten, dass sie ein neues Bild der marke mercedes Benz geprägt hätten und unter ihrer regie Design zu einem markenzeichen und zu einem erfolgsfaktor wurde. Wie ist ihnen das gelungen? Zunächst einmal hat gutes Design nicht nur die Aufgabe, schöne und faszinierende Einzelprodukte zu schaffen. Es geht auch darum, das Unver wech selbare der Marke herauszustellen und zu schärfen. Bei Mercedes-Benz stand für mich immer im Vordergrund, Anspruch, Tradition und Inno vation in Gleichklang zu bringen. Bewährte Stilelemente der Marke mit neuen Ideen zu kombinieren und so das Design kontinuierlich weiter zuentwickeln. Ein Mercedes-Benz muss bei aller Kreativität immer als Mercedes-Benz erkennbar sein. Für das Mercedes-Design war entscheidend, nicht modisch, sondern modern zu sein. gibt es so etwas wie ein erfolgsrezept dafür, wie man eine gute marke designt? Klar ist, dass man sich erst einmal den Kontext ansehen muss, in der sich die Marke bewegen soll. Nach der Analyse müssen Zielgruppen definiert und die Markenfunktion bestimmt werden. Also was man mit der Marke erreichen will. Dann: Welche Zielgruppen will ich erreichen und wie will ich sie erreichen junge Kunden, alte Kunden? Man muss für jede Zielgruppe eine eigene Positionierung aufbauen also eine konservative oder eine junge Positionierung. Dazu kommt das Markenmanagement, bei der die Markenführung so ausgesteuert wird, dass man mit jeder Positionierung das richtige Segment erreicht. Und das hat dann natürlich auch sehr viel mit der Media Planung zu tun. Was kann Design zur markenentstehung beitragen? Man sollte die verschiedenen Designebenen bei der Entstehung eines Pro dukts berücksichtigen. Vom Produktdesign über Marke, über Usability, über Kommunikation, über Marketing muss eine Linie klar aufgezeigt werden. Und wenn all diese Dimensionen richtig eingesetzt werden, dann ist das Design das Preispremium, welches am Markt durchgesetzt werden kann. Und die Wertschöpfung ist am Ende idealerweise immer monetärer Natur, also direkt am Produkt. Und deshalb muss man auch alle Ebenen des Designs berücksichtigen, da sonst der generelle Erfolg ausbleibt. An dem Zeitpunkt, wenn der Kunde angesprochen wird, muss das Design in der Lage sein, die Segmentierungen zu visualisieren und die Markenwerte auszudrücken. 6 hessische WirtsChAFt april 2011

7 titel Designwirtschaft Eine Marke im Wandel der Zeit (Quelle: Daimler AG) Was bedeutet dies konkret bezogen auf ein Produkt? Nehmen wir das Beispiel Apple. Da hat das Produktdesign die Modernität visualisiert. Die Werte der Marke wurden auch visualisiert, aber selbstverständlich kam dann auch das Usability-Design dazu. Wenn man zum Beispiel die Verpackung der Apple-Produkte betrachtet, da stimmt einfach alles. Die Markenwerte, der Markenkern der Firma Apple. Vom Anfang des Produkts über Kommunikation, über Vertrieb passt alles zusammen. Und dasselbe geht natürlich im Kleinen bei P rodukten wie Bionade genauso. Oder wenn man sich die Marke Coca- Cola betrachtet. Jeder kennt die Coca-Cola-Flasche und der Name müsste im Prinzip gar nicht mehr auf der Flasche stehen. Dabei gehört sicherlich auch der Schriftzug zum Wiedererkennungswert, aber viel prägnanter finde ich das Design der Flasche an sich. Bei einem Produkt wie Red Bull steht indes weniger das Design im Vordergrund als das Marketing. Kann man das Design eines Produktes vom marketing und der Werbung trennen? Nein, das sollte man auch nicht, denn alles zusammen bildet eine Einheit. Und nur wenn alle einzelnen Ebenen des Designs, vom Produkt über Gebrauch, über Kommunikationsdesign, über Marketing und so weiter stimmen, dann kann man auch das Preispremium durchsetzen. Wenn ich mir die gestaltung der saturn geschäfte ansehe, dann wirkt das eher billig. Aber sie wollen ja auch billig erscheinen mit sprüchen wie geiz ist geil. ist gutes Design also immer mit hochwertigkeit verbunden? Das kommt darauf an, über welche Designebene wir reden. Beim Produkt design muss gutes Design auch Hochwertigkeit ausdrücken und visualisieren. Denn wenn etwas hochwertig aussieht, kann man auch davon ausgehen, dass man ein Preispremium erzielen kann. Wenn man ein Markenkonzept erstellt, wie Saturn, mit der klaren Zielfunktion billig, sollte man das Thema so darstellen und dem Kunden visualisieren, dass er es glaubt und deshalb dort einkaufen geht. Das hat auch wieder sehr viel mit Marketing zu tun. Aber auch dabei gilt, genau wie bei hoch wertigem Design, dass alle Ebenen zusammenpassen müssen, denn nur so kann man die Positionierung der Marke durchsetzen. Wenn Saturn also alles auf hochwertig trimmen würde, könnte der Kunde denken, dass es dort nicht mehr billig ist. hessische WirtsChAFt april

8 titel Designwirtschaft insofern ist es doch erstaunlich, dass saturn mittlerweile Apple Produkte verkauft, sowohl ipods als auch macbooks. Übrigens in der regel zum selben Preis wie in einem Appleshop Also ich glaube nicht, dass Apple über diesen Umstand glücklich ist. Denn das passt eigentlich nicht zur Marke und widerspricht ihrem gesamten Marketingkonzept. Wir sprachen eben von hochwertigem Design. gerade manche mittelständler sagen, Design sei ihnen zu teuer. Die menschen sind so preissensibel in Deutschland, dass sie nur ungern mehr für das Design ausgeben. Wie sehen sie die Wertschöpfung von Design und wie teuer muss Design sein? Es gibt im Grunde genommen zwei Ebenen. Wenn man Design richtig einsetzt und Design in den gesamten Produktionsprozess von vornherein einbezieht, kann gutes Design das Produkt auch billiger machen. Das heißt, gutes Design muss überhaupt nicht teuer sein. Das kann nur dann passieren, wenn einem Produkt ein Design übergestülpt wird. Wenn der Designer nicht von Anfang an in den Produktionsprozess involviert ist, dann kann so etwas passieren. Die andere Ebene betrifft die Frage, wie teuer Design sein darf. Design und Marke müssen einen Mehrwert liefern, um bei gleichem technischen Fortschritt den Mehrpreis eines Produktes zu rechtfertigen. Deshalb sage ich einem Mittelständler auch immer: Design ist eine große Chance und hat nichts damit zu tun, ob man es sich leisten kann oder ob es zu teuer ist im Gegenteil. Es gibt diverse Untersuchungen, wonach viele Firmen erkannt haben, wie wichtig Design ist und wie entscheidend es für den Markterfolg eines Unternehmens ist. Ich glaube, diese Sicht setzt sich langsam durch. Bei den Großfirmen ist das gar kein Thema mehr. Mittelständler, die eine Produkterneuerung haben, sollten sich unbedingt bemühen, eine Markenidentität zu erreichen. Denn wenn mittelständische Unternehmen unter einem Firmennamen agieren, ist das im Prinzip schon Markenmanagement. Die Frage ist nur, ob man es initiiert und gut macht, oder ob man es einfach nur geschehen lässt. Auch Mittelständler sind gut beraten, ihre Marke, auch wenn es nur die Firmenmarke ist, aktiv zu managen und aktiv zu positionieren. Und dabei spielt wieder Design eine entscheidende Rolle, um eine Markenidentität oder eine Produktidentität zu kreieren. Auch die Innenwirkung den Mitarbeitern gegenüber ist ganz entscheidend, also mit welcher Begeisterung und mit welchem Stolz Mitarbeiter für ein mittelständisches Unternehmen arbeiten und ein neues Produkt kreieren. sie haben gesagt, dass es wichtig ist, dass der Designer von Anfang an in den Produktionsprozess mit einbezogen wird, damit das Design nicht aufgestülpt wird. War das bei ihnen bei Daimler immer so? BKA. Ob Gitter oder Zäune Produkte von Reichwein stehen vor vielen Wiesbadener Gebäuden. Kein Wunder: Wiesbadener Bauherren vertrauen unserer Fachkompetenz und unserem zuverlässigen und freundlichen Service rund um Baustoffe schon seit 120 Jahren. Reichwein BAUZENTRUM EIN ECHTES STÜCK WIESBADEN. SEIT Völlig klar. Das ist bei allen großen Unternehmen der Standard. Vom ersten Punkt des Produktentstehungsprozesses muss der Designer mit eingebunden sein. Nur dann kann er alle Facetten des Produkts berücksichtigen und die Markenidentität herausarbeiten. Es ist für einen Profi- Designer verhältnismäßig einfach, ein schönes Auto zu entwerfen. Entscheidend ist aber, dass es nicht um ein schönes Auto geht, sondern dass ein Auto entsteht, welches ein Mercedes ist, welches ein BMW ist oder ein Audi ist. Also ein Auto, dass die jeweiligen Markenkernwerte widerspiegelt, visualisiert und auf faszinierende Art und Weise ausdrückt. man spricht immer über den Produktionsstandort Deutschland. Wie stark schätzen sie die Bedeutung von Design made in germany ein? ist das langfristig ein größerer Faktor? Made in Germany, also diese über Jahrzehnte entstandene Reputation für Qualität und Innovation, ist im Grunde auch eine Marke. Die Gelände wagen von BMW beispielsweise werden heute in den USA produziert und dennoch als Made in Germany wahrgenommen. Man darf dies nicht mehr eng im Sinne der Produktion sehen. Das Erfinden, das Entwickeln und das Designen sind die entscheidenden Punkte. Diese Stärke sollten wir intensiver ausspielen als bisher. Das Gespräch führte Gordon Bonnnet, IHK Wiesbaden 8 hessische WirtsChAFt april 2011

9 titel Designwirtschaft Design- und Werbemarkt in Wiesbaden besonders umsatzstark Im Auftrag des Amtes für Wirtschaft und Liegenschaften der Landeshauptstadt Wies baden führte das Center für Cluster und Wettbewerbsfähigkeit der European Business School im Jahr 2010 eine Studie zum Kreativcluster in Wiesbaden und der Rhein-Main-Region durch. Ein Schwerpunkt der Analyse war der Werbe- und Designmarkt als wichtiger Motor regionaler Wertschöpfung. Der Projektleiter der Studie, Dr. Falk Raschke, fasst die wichtigsten Ergebnisse für die Werbe- und Designwirtschaft zusammen. Vorab zur Einordnung: Ein Cluster bezeichnet die räumliche Konzentration direkt oder indirekt verbundener Unternehmen gleicher oder ähnlicher Branchen sowie unterstützender Organisationen aus dem Umfeld. Das Center für Cluster und Wettbewerbsfähigkeit ist der deutsche Standort im weltweiten Netzwerk der Clusterforscher um Harvard Professor Michael Porter und arbeitet auf der Grundlage international anerkannter Forschungsmethoden. Ziel ist es, durch die Schaffung und Vermittlung praxisrelevanten Wissens zusammen mit Unternehmen, öffent lichen Institutionen und anderen Clusterakteuren Handlungsstrategien zu entwickeln, die die Produktivität und Innovationskraft steigern und so zur Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit beitragen. Der erstellte Bericht zur Lage und Entwicklung der Kreativwirtschaft ist ein Baustein einer umfassenden regionalen Clusterstrategie für Wiesbaden und die Rhein-Main-Region. Neben der Auswertung öffentlicher Statistiken und vorhandener Literatur zur Kreativwirtschaft wurden für die Studie rund Kreativunternehmen zur Teilnahme an der Onlinebefragung angeschrieben und zwölf Experteninterviews durchgeführt. Etwa ein Drittel der knapp 200 ausgewerteten Fragebögen erhielt das Center aus dem Werbemarkt. Die Darstellung der Branche in Zahlen ist nicht ganz einfach, da es zum Teil starke Überschneidungen bei der Einteilung der Subbranchen sowie statistisch schwer fassbare kleine Unter nehmen mit geringem Umsatz und flexiblen Beschäftigungs Frankfurt 745 Unternehmen 1,87 Mrd. Euro Offenbach 105 Unternehmen 60 Mio. Euro Mainz 99 Unternehmen 40 Mio. Euro Wiesbaden 270 Unternehmen 1,31 Mrd. Euro Darmstadt 99 Unternehmen 30 Mio. Euro Aschaffenburg 52 Unternehmen 10 Mio. Euro Anzahl von Unternehmen und Umsatzverteilung im Werbemarkt (Anzahl der Unternehmen mit mehr als Euro Jahresumsatz, Umsätze aus Lieferungen und Leistungen angegeben in Mrd. Euro) Quelle: Studie Kreativcluster, Unternehmens- und Umsatzsteuerstatistik 2007, Statistische Landesämter von Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz Infografi k: Matthias Frey (Q Kreativgesellschaft mbh, Wiesbaden) hessische WirtsChAFt april

10 titel Designwirtschaft verhältnissen gibt. In der Wiesbadener Kreativwirtschaft arbeiten demnach Menschen in fast Unternehmen. Mit 4 Prozent der knapp Beschäftigten der Wiesbadener Gesamtwirtschaft liegt die Landeshauptstadt damit über dem deutschen Schnitt von 3,4 Prozent, jedoch unter dem Wert der Rhein-Main-Region von 4,8 Prozent. Knapp ein Drittel aller Wiesbadener Kreativen mit Beschäftigten arbeiten in der Software- und Gamesindustrie, gefolgt vom Designmarkt mit 22,3 Prozent (1.318 Beschäftigte) sowie dem Werbe markt mit 19,7 Prozent (1.164 Beschäftigte). Werbedesign als dynamischer Teil des Kreativclusters Werbedesign ist ein entscheidender Faktor des erfolgreichen Vertriebs von Produkten und Dienstleistungen. Die Wertschöpfung in der Werbung ist stark konzeptionell ausgerichtet und entsteht oft in kleinen und mittleren Agenturen. Als Ergebnis des kreativen Prozesses geht im Idealfall ein Profil hervor, das durch seine Einzigartigkeit besticht und damit eine wichtige Basis für den unternehmerischen Erfolg des Auftraggebers schafft. Die Bedeutung Wiesbadens als Standort für die Werbe- und Designwirtschaft wird Wiesbaden ist bereits ein sehr guter Standort für Werbe und Design agenturen wie Fuenfwerken. Mit der richtigen Strategie und dem politischen Willen kann sich die Stadt nun zu einem besonderen Kreativraum mit nationalem Anspruch ent wickeln. Rolf Mehnert, Vorstand Fuenfwerken Design AG durch den Unternehmensbesatz deutlich. Dieser gibt Auskunft darüber, wie viele umsatzsteuerpflichtige Unternehmen auf Einwohner entfallen. Mit 356 Firmen verfügt der Designmarkt über den höchsten Unternehmensbesatz innerhalb der Kreativwirtschaft, gefolgt vom Werbemarkt mit 270 Unternehmen. Dabei ist die Landeshauptstadt trotz ihres relativ geringen regionalen Beschäftigungsanteils im Werbemarkt mit durchschnittlich 4,86 Millionen Euro pro Unternehmen sehr umsatzstark und vom gesamten Branchenumsatz mit Standorten wie Düsseldorf, Hamburg oder München vergleichbar. Besonders positiv betonen die Kreativen die günstige Lage Wiesbadens, das Arbeitskräfteangebot sowie die Aus- und Weiterbildung vor Ort. Ein wichtiger Standort der Kreativwirtschaft ist der Medienpark Unter den Eichen. Hier befinden sich auf engstem Raum rund 80 Unternehmen und schaffen so durch Wettbewerb und Zusammenarbeit innovative Produkte. Auch der Schulberg ist ein Raum für Kunst und Kultur und zeigt Ansätze einer kreativen Milieubildung. Der Kreativ standort wird außerdem durch die Reputation namhafter Agenturen wie Scholz & Volkmer, 3deluxe und Fuenfwerken getragen. Wiesbaden 4,86 Mio. Euro Frankfurt 2,50 Mio. Euro Offenbach 0,58 Mio. Euro Mainz 0,38 Mio. Euro Darmstadt 0,35 Mio. Euro Aschaffenburg 0,23 Mio. Euro Abweichung vom deutschen Durchschnitt (0,68 Mio. Euro): + 4,18 Mio. Euro +1,82 Mio. Euro 0,10 Mio. Euro 0,30 Mio. Euro 0,32 Mio. Euro 0,45 Mio. Euro Umsätze im Werbemarkt und Abweichung vom deutschen Durchschnitt (Umsätze aus Lieferungen und Leistungen angegeben in Mio. Euro pro Unternehmen; Abweichung vom Durchschnittsumsatz im deutschen Werbemarkt in Mio. Euro) Quelle: Studie Kreativcluster, Unternehmens- und Um satzsteuer statistik 2007, Statistische Landesämter von Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz Infografi k: Matthias Frey (Q Kreativgesellschaft mbh, Wiesbaden) 10 hessische WirtsChAFt april 2011

11 TITEL Designwirtschaft Wenn die Wiesbadener Unternehmen am Markt noch deutlicher durch Innovation und Spezialisierung sowie zunehmende Internationalisierung auftreten, so die Einschätzung der Studie, können sie in die erste Liga der Werbewirtschaft aufsteigen. Die Zusammenarbeit innerhalb der eigenen Branche ist bereits sehr fortgeschritten und laut der Befragung durch Teamarbeit als dominierende Kooperationskultur geprägt. Die gegenseitige Austausch- und Kooperationsverflechtungen sind besonders zwischen den Bereichen Werbung, Design, Presse und Buch ausgeprägt. Um im Wettbewerb zu bestehen, arbeiten die Kreativen in Netzwerken und Institutionen wie dem Marketing-Club, der Initiative Wiesbadener Medien zentrum e.v., dem Art Directors Club und der Hochschule RheinMain zusammen. Die Potenziale zur Vernetzung in der Werbe- und Kom mu nikationsbranche und zur strategischen Positionierung werden allerdings trotz bestehender Veranstaltungen wie der See Conference und der Designtage Access All Areas noch nicht voll ausgeschöpft. Zukünftige Entwicklung stärken Der Kreative Faktor ist die zukunftsentscheidende Kraft für wirtschaftlichen Erfolg in Zeiten des Wandels. Ohne eine konsequente Förderung und Forderung von Bildungsexzellenz seitens aller Beteiligten besteht die Gefahr, dass die sich bietenden Potenziale nicht ausgeschöpft werden und dass das aktuell unter dem Titel Kreativwirtschaft zusammengefasste Bewusstsein bald wieder in der Versenkung verschwindet. Prof. Rüdiger Pichler, Hochschule RheinMain Department of Design (DCSM) Ansiedlung junger, kreativer Köpfe sind oft weiche Standortfaktoren wichtig. Insbesondere Beratungs- und Förderleistungen sowie der Aufbau einer Clusterinitiative sind geforderte Maßnahmen. Infrastrukturinvestitionen und die Stärkung des Images Wiesbadens sind neben anderer Gestaltungsmittel wichtige Handlungsfelder zur künftigen Positionierung der Stadt als Werbe- und Designstandort mit nationaler Bedeutung. Der begonnene Prozess zur Stärkung der Kreativwirtschaft in Wiesbaden fließt aktuell in einen breiten Strategiebildungsprozess für die gesamte Metropolregion Frankfurt und Rhein-Main ein. Im Auftrag des FrankfurtRheinMain e.v., verschiedener Städte, Industrieund Handelskammern sowie der Wirtschaftsinitiative FRM werden bis Ende 2011 Vorschläge erarbeitet, um existierende Initiativen und Institu tionen zu vernetzen, Impulse für Projekte zu geben und mögliche Quellen der regionalen Wettbewerbsfähigkeit zu aktivieren. Neben der Kreativwirtschaft werden in die Clusterstrategie der Metropolregion Branchen wie die Gesundheitswirtschaft, Logistik und Mobilität, Consulting sowie Informations- und Kommunikationstechnologie einbezogen. Die hohe Zustimmung zu den Instrumenten der Wirtschaftsförderung zeigt, dass sich die befragten Akteure der Kreativwirtschaft eine aktive Rolle der Stadt, der IHK und anderer Institutionen wünschen. Für die Text: Dr. Falk Raschke und Kai Scholz, Center for Cluster and Competitiveness der European Business School STANDORT DER WIRTSCHAFT VON MORGEN. Individuell Zentral Passt! Jetzt Maßgrundstück sichern! Stadtentwicklungsgesellschaft Rüsselsheim Telefon HESSISCHE WIRTSCHAFT APRIL

12 TITEL Designwirtschaft Wiesbaden: Treibhaus für Markendesign Warum findet man Wiesbaden im bundesweiten Ranking der Kreativagenturen stets auf den vorderen Plätzen? Gestaltende Unternehmen sind in der Landes hauptstadt zahlreich vertreten. Doch Quantität allein ist keine Erklärung für die herausragende Qualität, die in Wiesbaden entsteht und den Ruf als Kreativstandort über die Landesgrenzen hinaus trägt. Es scheint hier ein Klima zu geben, in dem Ideen besonders gut reifen. Um das zu ver anschaulichen, hat die Hessische Wirtschaft einige Agenturen im Stadt gebiet nach aktuellen Arbeiten gefragt. Die Beispiele zeigen: In Wiesbaden werden Marken designt. 3DELUXE Der CocoonClub, ein Projekt für Deutschlands DJ-Legende Sven Väth, zeichnet sich durch ein integratives Gestaltungskonzept aus, das Interior-, Corporate- und Motion-Design für einen Quadratmeter großen Club mit zwei exklusiven Restaurants umfasst. Der CocoonClub ist als architektonisches Experimentierfeld konzipiert, bei dem der Raum selbst und seine multisensorische Wahrnehmung einem konstanten Wandel unterliegen. Während des interdisziplinären Entwurfsprozesses wurde jedes Element mit dem Anspruch gestaltet, zu einer ganzheitlichen und außerordentlich dichten Atmosphäre beizutragen, JANUAR 2009 JANUAR 2010 JANUAR 2011 Wo Wo Wo Mo Mo Mo Di Di Di in der sich Architektur, Mi Mi 6Grafik Mi 5 12 sowie Medien- Do Do Do Fr Fr Fr Sa Sa Sa So So So FEBRUAR 2009 FEBRUAR 2010 FEBRUAR 2011 und Webdesign wechselseitig beeinflussen. Wo Wo Wo Mo Mo Mo Di Di Di Mi Mi Mi Do Do Do Fr Fr Fr Sa Sa Sa machte 99Grad Fräulein Z. und entwickelte eine komplette Imagewelt für diese sympathische Identifikationsfigur. Corporate Identity, Shopdesign, Internet, PR und Print-Kampagne. Markenbildung und -bindung entstanden hier als ein Prozess in direkter Absprache, der ergebnisorientiert, aber immer offen war. Ungewöhnlich auch: Während der Shop noch längst nicht umgebaut war, wurden bereits zahlreiche Kurzbotschaften in der Fuldaer Lokalpresse gestreut. Charmante Aphorismen über das Schenken von einem Fräulein Z., ebenso rätselhaft wie spannungsgeladen, als signifikanter, authentischer Auftritt für Dein Recht auf Luxus. ATELIER VORSICHT Wir machen Deutschland dicht. Innovative Konzepte brauchen einleuchtende Bilder, einprägsame Zeichen und einen Auftritt, der Vertrauen schafft. Für die Bundesan- So So So MÄRZ 2009 MÄRZ 2010 MÄRZ 2011 Wo Wo Wo Mo Mo Mo Di Di Di Mi Mi Mi Do Do Do Fr Fr Fr Sa Sa Sa So So So stalt für Straßenwesen entwarf Atelier VorSicht APRIL 2009 APRIL 2010 APRIL 2011 Wo Wo Wo Mo Mo Mo Di Di Di GRAD Mi Mi Mi das Corporate Design und Kommunikationsmaßnahmen für den MDM: Mobilitäts Do Do Do Fr Fr Fr Sa Sa Sa So So So MAI 2009 MAI 2010 MAI 2011 Am Anfang stand lediglich eine Idee: Ein neuer Wo Wo Wo Mo Mo Mo Di Di Di Mi Mi Mi Do Do Do Geschenke-Shop Fr 1 8in Fulda Fr sollte Fr 6 13es sein. Daraus Daten Marktplatz. Sa Sa Sa So So So Intelligente Verkehrssysteme unterstützen schon heute die Bewegung tausender Verkehrsteilnehmer weltweit. Das Ziel des MDM: Verkehrsdaten optimal nutzbar machen, um Bürger und Wirtschaft auch in Zukunft mobil zu halten. Um das Potenzial des Projektes verständlich darzustellen, entwickelte die Agentur Zukunftsszenarien, illustrative Prozessvisualisierungen, Informationsgrafiken mit hohem Wiedererkennungswert und setzt auf persönliche, offene Kommunikation. DERDULZ Für Quandt, einen mittelständischen Hersteller von Bitumen-Dachbahnen, entwickelte die JUNI 2009 JUNI 2010 JUNI 2011 Wo Wo Wo Mo Mo Mo Di Di Di Mi Mi Mi Do Do Do Fr Fr Fr Sa Sa Sa So So So JULI 2009 JULI 2010 JULI 2011 HESSISCHE WIRTSCHAFT APRIL 2011 Wo Wo Wo Mo Mo Mo Di Di Di Mi Mi Mi Do Do Do Fr Fr Fr Sa Sa Sa So So So AUGUST 2009 Wo Mo Di Mi AUGUST 2010 Wo Mo Di Mi AUGUST 2011 Wo Mo Di Mi

13 TITEL Designwirtschaft Agentur DerDulz einen umfangreichen, farbenfrohen Marken-Launch. Zu den Aufgaben gehörte, die Dachmarke zu stärken und einen eher unscheinbaren Baustoff stärker ins Werte bewusstsein zu rücken. Zielgruppen: Architekten, Bauherren, Baustoffhändler und Dach decker. Vom Dachmarken-Logo über das Erscheinungsbild der Produktmarken bis hin zu Print-, Außen- und Onlinewerbung erhielt der gesamte Markenauftritt ein neues Design. Wichtig war dem Auftraggeber auch eine effiziente und einfache Umsetzung mit strategischer Vernetzung aller Maßnahmen. DIE BASIS Frisch aus Italien importiert, öffnete Anfang 2011 in Wiesbaden das erste Kono pizza- Café Deutschlands. Aufgabe: eine Markenidentität, die das neue Produkt etabliert. Neben dem Design entwickelte Die Basis zusätzlich eine emotionale Geschichte, die die Marke authentisch erlebbar macht: Die Pizza Rivoluzione, zugeschnitten auf eine junge Zielgruppe. So genial anders wie die Form der Konopizza. Streetstyle mit grafischen Elementen aus der Clubszene, kontrastiert durch historische Familienfotos der italienischen Besitzer. Eine Markenwelt, die in 2D, Print, Web und Social Media aufs Beste wurzelt und gedeiht. Und die die Marke hochwertig gegenüber den Mitbewerbern positioniert. DIE FIRMA Zimmer + Rohde, ein international führender Textilverlag, steht seit über 100 Jahren für innovatives Design von Dekorations- und Bezugsstoffen für den gehobenen Einrichtungsbereich. Die digitale Weiterentwicklung der Traditionsmarke konzentriert sich auf drei Bereiche: die qualitativ hochwertige Visualisierung der Stoffe, ein einzigartiges Soundkonzept, das die Haptik in eine synästhetische Erfahrung überträgt, sowie intelligente Auswahlund Dialogoptionen zur viralen Verbreitung der Marke. FUENFWERKEN Weber ist die Kultmarke, wenn es ums Grillen geht. Der US-amerikanische Erfinder des Kugelgrills bietet hohe Qualität und ein umfangreiches Sortiment. Seit 2009 ist Fuenfwerken die Weber-Stephen-Leadagentur im zentral- und osteuropäischen Raum mit dem Auf- trag, die Position des in ternationalen Marktführers weiter auszubauen und die Marke strategisch weiterzuentwickeln. Das bedeutet: stetige umfassende Analyse und Beratung, schrittweise Umarbeitung des gesamten bisherigen Auftritts, Entwicklung und Umsetzung von 360º-Kampagnen sowie Begleitung von Produktneueinführungen von der Marketing-Konzeption bis zum Kick-off in den unterschiedlichen Ländern. LEKKERWERKEN Flatlift hat sich auf die Herstellung hochwertiger TV-Lift-Systeme für Flachbildfernseher, Displays und Monitore spezialisiert. Bei der Entwicklung des neuen Erscheinungsbildes legte die Agentur Lekkerwerken neben einer großzügigen und eleganten Gesamtanmutung großen Wert auf eine emotionale Vermittlung der eigentlich unsichtbaren technischen Produkte. So kann man sich unter in einem virtuellen Showroom über 360 interaktiv umschauen und die verschiedenen Funktionalitäten der Produkte über Animationen aktivieren und explorativ erleben. So rückt die Wirkung der HESSISCHE WIRTSCHAFT APRIL

14 TITEL Designwirtschaft Produkte gegenüber deren technischer Beschreibung in den Vordergrund und macht die Vorteile der Lift-Systeme für Endverbraucher und Fachkunden gleichermaßen nachvollziehbar. MICHAEL EIBES DESIGN Das Theater Gruene Sosse ist ein Frankfurter Kinder- und Jugendtheater. Michael Eibes Design wurde beauftragt, eine neue Website zu gestalten. Im Rahmen dieser Tätigkeit erweiterte sich der Auftrag auf die Gestaltung eines neuen Erscheinungsbildes. Spielplan, Plakate und Standardprintmedien wurden neu gestaltet und eine Bildwelt entwickelt, die dem Theater ein stärkeres und einzigartigeres Branding bringt. Zur Zeit wird an dem Redesign des Logos gearbeitet. PONDEROSA DESIGN Schon seit einigen Jahren bewährt sich das für den Bauunternehmer Max Moos entwickelte Corporate Design im Straßenbild des Rheingau-Taunus-Kreises. Durch den konsequenten Einsatz des Logos, z. B. an Bauzäunen und Fahrzeugen, entstanden eine starke visuelle Präsenz und ein hoher Bekanntheitsgrad. Die Marke Max Moos wird in den kommenden Monaten von Ponderosa Design eine digitale Weiterentwicklung erfahren, um ihre Dienstleistung auch im Onlinebereich für potenzielle und bestehende Kunden sichtbar zu machen. Ziel des Internetauftrittes wird die eher emotionale, persönliche Darstellung der Max Moos GmbH sein, denn hinter dem sehr sachlich klingenden Tätigkeitsfeld steht auch immer der Inhaber mit seiner Zuverlässigkeit und seinem guten Namen. Q Das Rheingau Musik Festival ist nicht nur in der Region bekannt, sondern gehört mit 153 Konzerten an 43 Spielstätten zu den führenden Musikfestivals in Europa. Die Kreativagentur Q, die das Festival seit über zehn Jahren kommunikativ betreut, entwickelte nun einen umfangreichen Relaunch. Ergebnis der radikalen Neukonzeption ist ein Erscheinungsbild, mit dem die Marke in allen Medien greifbarer wird. Die Inszenierung des Trauben -Signets spielt mit Farbharmonien, beweglichen Licht kegeln und halbtransparenten Flächen Musik wird förmlich sichtbar. In Printmedien wie dem Magazin Ouvertüre und online unter lassen sich mit dem neuen Design unerwartete Akzente setzen. Hinter den Begriffen Rheingau, Musik und Festival findet man im Internet Informationen zur Umgebung, zum Programm und zur Struktur des Festivals. Eine virtuelle Bühne am Seitenkopf stellt Höhepunkt vor, auf multimediale Inhalte wie Videobotschaften oder Konzertmitschnitte greift man über den abonnierbaren Festival- Blog zu. Das multimediale Markenbild unterstützt die Sponsorenakquise, verbessert die Merkfähigkeit und erleichtert die Ansprache unterschiedlichster Zielgruppen. SCHOLZ & VOLKMER Wie lässt sich der unverwechselbare Sound des neuen BeoSound AMG High-End Soundsystems von Bang & Olufsen im Web darstellen? Da Computer-Lautsprecher hier an ihre Grenzen stoßen, bespielen beim BeoSound Klangkosmos stattdessen ästhetisch anmutende Sound-Visualisierungen den Innenraum der Mercedes-Benz S-Klasse. Dabei variiert die 14 HESSISCHE WIRTSCHAFT APRIL 2011

15 TITEL Designwirtschaft Art und Ausprägung der Visualisierung je nach Musikrichtung, Lautstärke und Soundtiefe. Der User bewegt sich 360 Grad durch den Innenraum des Fahrzeugs, wählt seinen Lieblingssound aus und erfährt gleichzeitig spannende Details zum Bang & Olufsen BeoSound AMG High-End Soundsystem. SCHWARZSCHILD Der Brillenmacher in Landau/Pfalz war ein alteingesessener Optikerladen, als im Jahr 2004 der Besitzer wechselte. Beginnend mit der Neugestaltung des Corporate Design hat Schwarzschild in enger Zusammenarbeit mit dem Geschäftsinhaber die Marke bis heute behutsam weiter entwickelt. Die Neuausrichtung des Sortiments hin zu hochwertigen, unaufdringlich modischen Brillen und die damit verbundene Abgrenzung zur Konkurrenz wird kontinuierlich über die Markenkommunikation vollzogen: Der Brillenmacher setzt bei Anzeigen, Einladungen zu Veranstaltungen oder im Internet mehr auf die subtile Darstellung von Qualität als auf die Präsentation des Produkts. Das in den gemeinsamen Jahren entstandene Vertrauen ist der Nährboden für weitere kreative Ideen. VANDERLICHT Aufgabe: Die Bayerische Immobilien Gruppe wünscht sich einen neuen Auftritt für ihre Quadratmeter große, aus fünf Einzelgebäuden bestehende Gewerbeimmobilie Skyline Tower in der Parkstadt Schwabing, München. Besonderes Merkmal: Nachhaltigkeit/DGNB-Vorzertifizierung in Gold. Lösung: Vanderlicht entwickelte nicht nur das gesamte Branding (Name, Logo, CI), sondern entwarf unter the m.pire eine Welt, die so lebendig und markant für sich selbst sprechen soll, dass sie aus sich heraus nachhaltig im Gedächtnis bleibt. Seien es die vitalen Namen und Whosehouse-is-it-Attribute für jedes Gebäude, die fröhliche Signatur der Fassaden oder das 800-qm-Musterbüro HighChiBoomByChi das Design einer Marke wie the m.pire war pure Energiearbeit. TIPPS FÜR UNTERNEHMER: SO FINDEN SIE IHRE AGENTUR Sie suchen für Ihr Unternehmen einen Agenturpartner mit krea tivem Schwerpunkt? Das Erscheinungsbild Ihrer Firma, Ihrer Produkte soll sich verändern? Sie benötigen Unterstützung bei der Entwicklung von Produktnamen, Image- oder Produktfoldern, Web sites, Geschäftsberichten, elearning-anwendungen, Plakate oder Anzeigen? Informieren Sie sich zunächst über das Leistungsspektrum einer Agentur, bevor Sie zu einem Besuchstermin bitten. Erfahrungen in Ihrer Branche sind nicht zwingend erforderlich, wenn es Ihnen eher um gute Ideen geht. Wichtiger ist, dass man sich (gut) versteht: Nicht allein die fachliche Kompetenz, sondern die wechsel seitige»chemie«und ein vertrauensvolles Zusammen arbeiten auf Augenhöhe sind die Grundpfeiler einer erfolgreichen, langjährigen Agenturbeziehung. Wenn Sie sich auch nach persönlichen Vorgesprächen nicht in der Lage sehen, unter mehreren Per sonen bzw. Agenturen zu entscheiden, schreiben Sie einen Agenturwettbewerb aus. Lassen Sie aber nie mehr als drei Agenturen antreten, sonst verschwenden Sie unnötige Ressourcen. Investieren Sie stattdessen in ein gutes Briefing (also die deutliche Beschreibung von Ausgangslage und Kommunikationsziel) und in eine reguläre Vergütung, damit Motivation und Ergebnis stimmen; außerdem signali sieren Sie Ihrem kreativen Gegenüber damit bereits zu Beginn der Zusammenarbeit Ihre Wertschätzung. Sie suchen ja einen starken Partner und nicht einen, der von Anfang an aus einer geschwächten Position arbeitet. Nutzen Sie die Fähigkeit von Krea tiven, um die Ecke zu denken, lassen Sie sich auf neue Impulse ein! Planen Sie Ihren Außenauftritt (CD) als festen Bestandteil Ihrer Unternehmens identität (CI) ein. So bleiben Ihr Unternehmen und Ihre Produkte im Wett bewerb unverwechselbar. HESSISCHE WIRTSCHAFT APRIL

16 TITEL Designwirtschaft Designtage Wiesbaden 2011 das volle Programm Donnerstag, 7. April Uhr // Studiengang Kommunkationsdesign // Information zum Studiengang Kommunikationsdesign Ort: Glashaus, Mediencampus der Hochschule RheinMain, Unter den Eichen 5 13 Uhr // Eröffnung der Designtage Wiesbaden // Eröffnung der Designtage Wiesbaden durch Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller // Ausstellung New York Studiotour Reisedokumentation einer Studentengruppe über ihre Besuche bei New Yorker Designbüros // Ausstellung internationaler ausgezeichneter Wettbewerbsarbeiten des Type Directors Club New York Ort: Glashaus, Mediencampus der Hochschule RheinMain, Unter den Eichen Uhr // Fragen von Designunternehmen an Norman Schulz // Fragen von Designunternehmen an Norman Schulz, Ansprechpartner Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland vom Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft des Bundes. Ort: IHK Wiesbaden, Raum 106, Wilhelmstraße Uhr // Individuelle Beratungsgespräche // Individuelle Beratungsgespräche für Designunternehmen mit Norman Schulz, vorherige Terminabstimmung erforderlich (Mobil oder Ort: IHK Wiesbaden, Raum 106, Wilhelmstraße Uhr // Pecha Kucha Kurzpräsentation (jeweils 20 Charts à 20 Sekunden) von Wiesbadener Designagenturen Ort: Hörsaal 201, Mediencampus der Hochschule RheinMain, Unter den Eichen 5 18 Uhr // Wie designt man eine Marke? // Podiumsdiskussion Wie designt man eine Marke? mit Impuls vortrag von Professor Peter Pfeiffer, Präsident des Rates für Form gebung und Marken-Designer der Daimler AG zum Thema Wertschöpfung durch Design am Beispiel der Automobilindustrie Ort: IHK Wiesbaden, Großer Saal, Wilhelmstraße Uhr // Alumni-Treffen im Glashaus // Alumni-Treffen des Studiengangs Kommunikationsdesign Ort: Glashaus, Mediencampus der Hochschule RheinMain, Unter den Eichen 5 Freitag, 8. April Uhr // Eröffnung der DDC-Ausstellung // Ausstellung Gute Gestaltung 11 mit preisgekrönten Arbeiten des gleichnamigen Wettbewerbs (Ausstellungsdauer bis 18 Uhr) Ort: Kurhaus Wiesbaden, Muschelsaal Samstag, 9. April Uhr // see conference #6 // see conference #6 der Agentur Scholz & Volkmer zur Visualisierung von Information Details zu Programm, Sprechern und Karten auf der Konferenz-Webseite Ort: Lutherkirche, Sartoriusstraße Uhr // Access All Areas Party // DJs aus der Designerszene legen auf. Ort: künstlerhaus43, Obere Webergasse 43 Sonntag, 10. April Uhr // Access all Areas Tag der offenen Agentur // Wiesbadener Design- und Kommunikationsagenturen gewähren einen Blick hinter die Kulissen und bieten verschiedene Attraktionen. Ort: überall in Wiesbaden, siehe Karte rechts Uhr // Ausstellung Neue Medien machen Sinn // Interaktive Ausstellung des Instituts für Neue Medien Ort: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße Detaillierte Programminformationen unter 16 HESSISCHE WIRTSCHAFT APRIL 2011

17 TITEL Designwirtschaft 1 3deluxe Schwalbacher Straße es&pe Unter den Eichen 5 / Haus E 15 Hinterbergwerk Hinterbergstraße Kurhaus Wiesbaden Kurhausplatz 1 27 Royalkomm Mauritiusstraße Blumenstraße 2 12 Flaechenbrand Rheinstraße Hochschule RheinMain Unter den Eichen 5 20 künstlerhaus43 Obere Webergasse schoen:mueller Luisenstraße 3 3 CATCH Advertising Friedrichstraße 8 13 fröhlichfrei Langgasse IHK Wiesbaden Wilhelmstraße LEKKERWERKEN Moritzstraße Scholz & Volkmer Schwalbacher Straße 72 4 Cicero Kommunikation Taunusstraße Fuenfwerken Taunusstraße Kraft und Adel Taunusstraße Lumio Göbenstraße Stijlroyal Rüdesheimer Straße 14 5 de.sign Anna-Birle-Straße 9 23 Michael Eibes Design Obere Webergasse Vanderlicht Taunusstraße 63 6 DerDulz Tennelbachstraße 17 7 DI UNTERNEHMER Taunusstraße 5 8 Die Basis Bärenstraße 8 9 Die Firma Schwalbacher Straße RÖDERSTR. TAUNUSSTR. 24 Marco Stirn Photography Dwight-D.-Eisenhower-Str Ponderosa Design Kirchgasse 3 26 Q Sonnenberger Straße VorSicht Bierstadter Straße 9 a 33 Lutherkirche Sartoriusstraße Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst Rheinstraße Die Kommunikationsabteilung Fauth & Gundlach Moritzstraße 39 1 ADLERSTR RÖMERBERG SAALGASSE BISMARCKRING EMSER STR. WELLRITZSTR. BLEICHSTR. DOTZHEIMER STR. DOTZHEIMER STR. RHEINSTR. ADELHEIDSTR. ADELHEIDSTR. 30 RÜDESHEIMER STR. SCHIERSTEINER STR. KARLSTR. KAISER-FRIEDRICH-RING GASSE KIRCH BIEBRICHER ALLEE SSE LANGGA WEBERGASSE 7 26 SONNENBERGER STR. 22 ORANIENSTR. SCHWALBACHER STR. COU Tag der Offenen Tür Veranstaltungsort LINSTR. WILHELMSTR. WILHELMSTR. MORITZSTR. ADOLFSALLEE BAHNHOFSTR. EBERT-ALLEE HBF 17 FRIEDRICHSTR LUISENSTR RHEINSTR. FRIEDRICH- PAULINENSTR. BIERSTADTER STR. MAINZER STR. MAINZER STR FRANKFURTER STR. GUSTAV-STRESEMANN-RING HESSISCHE WIRTSCHAFT APRIL

18 Standort Die ICE Trasse Wallauer Spange hält die Vollversammlung für unverzichtbar. Foto: Pixelio Wie positioniert sich die IHK Wirtschaftspolitik umfasst alle Maßnahmen, mit denen der Staat gestaltend oder regelnd in das Wirtschaftsgeschehen eingreift. Nur so kann der erforderliche Ordnungsrahmen für das Funktionieren einer Marktwirtschaft entstehen und weiterentwickelt werden. Allerdings gibt es wohl kaum eine wirtschaftspolitische Maßnahme, welche die ungeteilte Zustimmung aller Marktteilnehmer findet. Vor diesem Hintergrund ist es eine ebenso wichtige wie schwierige Aufgabe für eine Industrieund Handelskammer, das Gesamtinteresse der Wirtschaft ihres Bezirks zu vertreten und dabei konkret Stellung zu den verschiedensten wirtschaftspolitischen Ideen zu beziehen. Auf Zuruf einzelner Unternehmer oder Interessenvertreter zu handeln oder durch ordnungspolitisches Philosophieren am Schreibtisch kann die IHK keine Positionen beziehen, die allen oder wenigstens einer Mehrheit ihrer Mitglieder gerecht werden. Dies funktioniert am besten über ein Votum der Vollversammlung. Allerdings: In der Praxis kommt es regelmäßig vor, dass die IHK bei vielen Diskussionen zu wirtschaftspolitischen Themen, vor allem von der Presse, um ihre Meinung gefragt wird. Dann wäre es fatal, wenn sie jedes Mal darauf verweisen müsste, bis zur nächsten Sitzung ihrer Vollversammlung zu diesem Thema nichts sagen zu können, da ohne Vollversammlung eine ausgewogene Meinungsbildung nicht möglich ist. Deshalb werden regelmäßig beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Arbeitsgemeinschaft Hessischer Industrie- und Handelskammern Positionen zu zahlreichen wirtschaftspolitischen Fragestellungen quasi auf Vorrat erarbeitet. Diese Positionen wurden in zwei gemeinsamen Sitzungen aller Ausschüsse der IHK Wiesbaden ausführlich diskutiert. Die Ausschussmitglieder kamen dabei zum Teil nach längerer Diskussion zu dem Ergebnis, dass sie mit vielen Punkten übereinstimmen, mit einigen der vorgeschlagenen Positionen jedoch nicht einverstanden sind und andere Vorschläge nur in modifizierter Form für sinnvoll halten. Diese Diskussionsergebnisse haben die Ausschüsse der IHK in einem umfangreichen Papier zusammengestellt und der Vollversammlung vorgelegt. So beschloss die Vollversammlung in ihrer Sitzung am 16. März beispielsweise, dass sie Mindestlöhne nicht wie der DIHK dies vorschlägt grundsätzlich ablehnt. Die IHK wird sich demzufolge nicht gegen tariflich vereinbarte Mindestlöhne aussprechen, sondern nur gesetzlich vorgegebene Mindestlöhne als problematische Einmischung in die Marktmechanismen kritisieren. Im Bereich der Steuerpolitik wurde die Frage diskutiert, ob das geltende Steuersystem 18 HESSISCHE WIRTSCHAFT APRIL 2011

19 Standort durch die Beseitigung der steilen Progression der Einkommensteuer im unteren und mittleren Einkommensbereich ( Mittelstandsbauch ) und die Abschaffung der kalten Progression etwas verbessert werden könnte. Die Vollversammlung sprach sich stattdessen dafür aus, gleich ein komplett vereinfachtes Steuersystem mit einer Flat-Tax von maximal 25 Prozent und wenigen Ausnahmen sowie mehr Pauschalen vorzuschlagen. Bei der Frage einer Finanzmarktsteuer zur Begrenzung spekulativer Marktextreme stellt sich die Vollversammlung klar gegen einen nationalen Alleingang; sie hält dagegen ein international abgestimmtes Vorgehen für durchaus diskussionswürdig. Der Vorschlag des DIHK, alle Subventionen mit einem einheitlichen jährlichen Prozentsatz zu kürzen, fand die volle Zustimmung der Vollversammlung. Darüber hinaus fordern die gewählten Vertreter der Wirtschaft aber, dass alle Subventionen auf diese Weise komplett auf Null gesenkt werden sollten. Nachdem sich bei den Rundfunkgebühren abzeichnet, dass die gerätebezogene Gebühr durch einen haushalts- beziehungsweise unternehmensbezogenen Ansatz tendenziell vereinfacht wird, soll sich die IHK nunmehr auch für eine Reform der Urheberrechtsabgaben einsetzen, um die bürokratischen und finanziellen Belastungen der Unternehmen zu verringern. Kritisch hat sich die Vollversammlung mit der Forderung des DIHK auseinandergesetzt, die Mittel für Verkehrsinvestitionen dauerhaft anzuheben und zu verstetigen. Die IHK soll sich statt für diese pauschale Forderung besser für den differenzierten Vorschlag einsetzen, dass die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur dem tatsächlichen Bedarf angepasst werden muss. Zur Integration ausländischer Mitbürger hat die Arbeitsgemeinschaft Hessischer IH- Ks bereits einen kleinen Maßnahmenkatalog vorgeschlagen: So soll das deutsche Bildungssystem und seine Abschlüsse und mögliche Berufswege in Informationsveranstaltungen für Eltern dargestellt werden oder Integrationsund Sprachkurse für Migranten zur Pflicht werden. Darüber hinaus regt die Vollversammlung an, den nach Deutschland ziehenden Migranten noch vor der Übersiedlung das Erlernen der deutschen Sprache in den Grundzügen nahe zu legen. Im Bereich der regionalen Verkehrspolitik hält die Vollversammlung die Forderung nach der Wallauer Spange für unverzichtbar. Sie würde die bestehende ICE-Verbindung von Köln nach Wiesbaden durch eine Verbindung von Wiesbaden nach Frankfurt ergänzen, die auch vom Schienennahverkehr genutzt werden kann. Die Fahrzeit von Wiesbaden zum Frankfurter Fernbahnhof und Flughafen würde sich damit spürbar verringern und damit die Anbindung der Landeshauptstadt an das deutsche Fernverkehrsnetz endlich auf ein akzeptables Niveau heben. Die Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke wurde bereits vor der Naturkatastrophe in Japan in den Ausschüssen kontrovers diskutiert. Angesichts der jetzt aktuellen Diskussion sah die Vollversammlung hier noch weiteren Klärungsbedarf. Das Thema wird deshalb innerhalb der IHK-Organisation noch weiter vertieft werden und die Vollversammlung wird erst in einer späteren Sitzung dazu Position beziehen. Text: Dr. Klaus Schröter, IHK Wiesbaden Leiter des Geschäftsbereichs Standortpolitk Die Vollversammlung der IHK wird von allen Mitgliedsunternehmen gewählt. In der Satzung der IHK Wiesbaden ist deshalb vorgesehen, dass diese die Richtlinien der IHK-Arbeit bestimmt und über Fragen beschließt, die für die gewerbliche Wirtschaft oder die Arbeit der IHK von grundsätzlicher Bedeutung sind. Damit tatsächlich alle Wirtschaftszweige in Gol dbeck_wi E93_04. pdf Sei t e , 18: 07 der Vollversammlung vertreten sind, werden für die Wahl zehn Wahlgruppen gebildet, welche die Verteilung der Branchen im Bezirk der IHK Wiesbaden abbilden. Gebäude undsolar aus einer Hand Gewerbebau mit System: wirtschaftlich, schnell und nachhaltig konzipieren bauen betreuen. GOLDBECK Süd GmbH, Am Martinszehnten Frankfurt/Main, Tel. 069 /

20 International IHK-Ursprungszeugnis online beantragen Viele Staaten fordern bei der Wareneinfuhr die Vorlage von Dokumenten, wie Ursprungszeugnisse (UZ), Handelsrechnungen oder Zertifikate, die von der IHK bescheinigt sein müssen. Überwiegend werden die Papiere auf dem Postweg zur IHK gebracht, bearbeitet und wieder zurückgesandt. Eine zeit- und kostenintensive Prozedur, die auch einfacher geht. Die Dokumente können von der IHK auch per Internet über die Anwendung Elektronisches Ursprungszeugnis versendet werden. Das spart Zeit und Geld. senden. Diese erteilt nach Prüfung und Freigabe per ihre Zustimmung zum Ausdruck der Dokumente im Unternehmen. Der Ausdruck erfolgt auf speziellen IHK-Formularen. Während des Bearbeitungsprozesses kann die IHK Anmerkungen und Kommentierungen vornehmen, die eine korrekte Antragstellung sicherstellen. Unternehmen können dadurch eventuell notwendige Änderungen schnell und unkompliziert vornehmen. Der Internetantrag enthält zudem einige Hilfen und die Möglichkeit, Textbausteine zu verwenden und zu pflegen. Sofern es erforderlich ist, Ursprungsnachweise oder andere Dokumente beizufügen, können diese mit dem Antrag als Word- oder Pdf-Datei gesendet werden. Mit der Signaturkarte zum Ursprungszeugnis. Foto: IHK Wiesbaden Die Internet-Variante des Ursprungszeugnisses gibt es bereits seit acht Jahren und von den insgesamt 80 deutschen IHKs bieten 75, darunter auch die IHK Wiesbaden, das elektronische Ursprungszeugnis (euz) an. Rund wurden 2010 auf diesem Weg bearbeitet. Gegenüber dem Vorjahr ergibt dies eine Steigerung von 23 Prozent. Das elektronische Verfahren ist einfach: Man muss nur den entsprechenden Antrag online ausfüllen und an die IHK Die bisherige analoge Unterschrift auf dem UZ-Antrag wird durch eine digitale Signatur ersetzt. Mit der hierfür erforderlichen Signaturkarte und der persönlichen PIN-Nummer können Unternehmen zweifelsfrei belegen, dass der Antrag von ihnen gestellt wurde. Dies schützt vor Fälschungen und sichert die Übermittlung dieser sensiblen Daten zusätzlich ab. Einen Eindruck vom Verfahren bietet der Demozugang unter Premium Ihr Partner für optimales Verpacken! Special Tillmann Verpackungen GmbH Dieselstraße Mühlheim/Main Tel / Fax / llmann-verpackungen.de www. llmann-verpackungen.de 20 HESSISCHE WIRTSCHAFT APRIL 2011

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