Erfolgsgeschichte eines innovativen Berufskonzeptes

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1 10 Jahre IT-Berufe Erfolgsgeschichte eines innovativen Berufskonzeptes Dr. Gerd Kaiser, Projektmanager KIBNET Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. Potsdam, 10 Jahre IT-Berufe Eine Erfolgsstory?, 7. November 2007 BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. 1

2 10 Jahre IT-Berufe Eine Erfolgsstory!? Ja BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. 2

3 Arbeitsplätze in der ITK-Branche Beschäftigungssituation hat sich stabilisiert Arbeitsplätze in Quelle: BITKOM BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. 3

4 Mehrheit der Unternehmen schafft neue Jobs Entwicklung der Mitarbeiterzahlen 2007 (im Vgl. zu 2006) Gesamt 63% 33% 4% 1 bis 49 Mitarbeiter 60% 36% 4% 50 bis 249 Mitarbeiter 69% 29% 2% 250 Mitarbeiter und mehr 57% 33% 10% IT-Hardware/ DigitaleUnterhaltungselektronik 55% 41% 4% Software und IT-Dienstleistungen 66% 30% 4% TK-Hardware/TK-Infrastruktur 47% 47% 7% TK-Dienste 53% 38% 9% 0% 20% 40% 60% 80% 100% Steigend Gleichbleibend Sinkend Quelle: BITKOM, TechConsult BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. 4

5 Personalsituation verschärft sich Angebot von IT-Fachkräften im Arbeitsmarkt Gesamt 56% 39% 3% 1 bis 49 Mitarbeiter 57% 35% 6% 50 bis 249 Mitarbeiter 60% 39% 1% 250 Mitarbeiter und mehr 48% 48% 2% IT-Hardware/ DigitaleUnterhaltungselektronik 44% 50% 4% Software und IT-Dienstleistungen 57% 39% 3% TK-Hardware/TK-Infrastruktur 55% 42% 3% TK-Dienste 61% 33% 6% 0% 20% 40% 60% 80% 100% Es herrscht ein Mangel an IT-Fachkräften Es herrscht ein ausreichendes Angebot an IT-Fachkräften Es herrscht ein Überangebot an IT-Fachkräften Quelle: BITKOM, TechConsult BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. 5

6 Fachkräftemangel trifft den Mittelstand Der Mangel an Fachkräften ist für die Unternehmensentwicklung ein Gesamt 15% 35% 45% 5% 1 bis 49 Mitarbeiter 14% 32% 46% 8% 50 bis 249 Mitarbeiter 16% 44% 37% 3% 250 Mitarbeiter und mehr 13% 26% 58% 3% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Sehr groß es Problem Spürbar, aber ein eher kleines Problem Groß es Problem Gar kein Problem Quelle: BITKOM, TechConsult BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. 6

7 Welches Qualifikationsniveau sollten die von Ihrem Unternehmen gesuchten ITK-Fachkräfte mindestens haben? Gesamt 67% 19% 8% 5% 1 bis 49 Mitarbeiter 65% 18% 10% 8% 50 bis 249 Mitarbeiter 69% 21% 7% 4% 250 Mitarbeiter und mehr 69% 19% 9% 3% IT-Hardware/ DigitaleUnterhaltungselektronik 60% 22% 11% 8% Software und IT-Dienstleistungen 70% 18% 7% 5% TK-Hardware/TK-Infrastruktur 58% 26% 11% 5% TK-Dienste 63% 23% 8% 6% 0% 20% 40% 60% 80% 100% Quelle: TechConsult Hochschulabsolventen (TU / FH / BA) Duale Ausbildung (Lehre betriebliche/schulische Ausbildung) Qualifizierungsmaßnahmen für Quereinsteiger Autodidaktische Fähigkeiten von Quereinsteigern ausreichend BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. 7

8 Ausbildungsverhältnisse in IT-Berufen Stabilisierung auf hohem Niveau Quelle: DIHK BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. 8

9 Entwicklung von IT-Ausbildungsprofilen Fachinformatiker/in IT-System-E lektroniker/in IT-System-K aufleute Inform atikkaufleute Quelle: DIHK BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. 9

10 Informatik-Absolventen Ab 2007 rückläufige Absolventenzahlen zu erwarten Absolventenzahlen des Studienbereichs Informatik Studienanfänger im 1. Fachsemester Quelle: Statistisches Bundesamt, ab 2007 eigene Schätzungen BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. 10

11 Anteil der Frauen am Informatikstudium steigt 20,0% 19,5% 19,0% 18,5% 18,0% 17,5% 17,0% 16,5% 16,0% 15,5% Quelle: Statistisches Bundesamt 2006 BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. 11

12 Anteil der Frauen an der Ausbildung steigt ebenfalls 16,0% 14,0% 12,0% 10,0% 8,0% 6,0% 4,0% 2,0% 0,0% Quelle: DIHK, eigene Berechnungen BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. 12

13 Absolventenzahlen Schulen vs Studienanfänger Informatik Quelle: Vorausberechnung der Schüler- und Absolventenzahlen, KMK, Mai 2007 Schulabsolventen mit Hochschul- oder Fachhochschulreife in BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. 13

14 1. Fachsemester in Elektrotechnik, Maschinenbau, Bauingenieurwesen und Informatik bis Maschinenbau/Verf. -7,8% gegen 2005 Informatik -5,8% gegen 2005 Elektrotechnik -15,6% gegen 2005 Bauingenieurwesen -7,2% gegen Quelle: Statistisches Bundesamt 2006 BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. 14

15 Kompetenzanforderungen der Wirtschaft Berufliche Handlungskompetenz Fachliche Kompetenz Methodenkompetenz Sozialkompetenz Teamfähigkeit Projektfähigkeit Kommunikation Kundenorientierung Personalkompetenz Selbstorganisation Reflexionsfähigkeit Lernkompetenz BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. 15

16 Sichtweisen BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. 16

17 Kompetenzfelder synchrone Qualifizierung in Betrieb und Berufsschule Teilprozess n t Zeitrahmen (Praxis) Lernfeld (Theorie) Kompetenzfeld Ausbildungsbetrieb Berufsschule BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. 17

18 Qualifizierung in Kompetenzfeldern IT-Berufe als Vorbild für High Tech-Berufsbilder Prozessorientierte Berufsausbildung ganzheitliches Berufsverständnis Orientierung an Geschäftsprozessen und Kundenbeziehungen Binnendifferenzierung in Einsatzgebieten Anwendungsmöglichkeiten quer durch die Volkswirtschaft IT als Querschnittstechnologie adäquat abgebildet Offene Gestaltung durch Kern- und Fachqualifikationen große zeitliche Spielräume breite Grundlagen ermöglichen spätere Fokussierung auf Arbeitsmarktanforderungen Hoher Grad an Gestaltungsmöglichkeiten für die Unternehmen Integration der Ausbildung in reale Arbeitsabläufe Effektive Lernortkooperationen Praxisbezogene Wissensvermittlung Abstimmung von Lernfeldern (Rahmenlehrpläne der Berufsschulen und Ausbildungsrahmenpläne der Unternehmen) Berufliche Praxis als Maßstab für den Abschluss: Projektarbeit BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. 18

19 Fazit IT-Berufe haben sich bewährt! Absolventen stellen wesentlichen Anteil der Fachkräfte in der ITK-Branche und bei Anwendungsunternehmen. Bewährt hat sich der enge Bezug zu betrieblichen Arbeitsabläufen und die Einbeziehung realer Projekte in die Abschlussprüfung. Ausbildung und Prüfungen spiegeln die Arbeitsweise der Branche. IT-Berufe entwickeln sich positiv gegen den Trend. IT-Berufe sind etabliert, daher keine Änderungen der Zuschnitte und Bezeichnungen notwendig. Die Prüfungen sind branchenspezifisch und realitätsnah, daher keine Änderungen der Prüfungsstruktur (Projektarbeit) notwendig. Änderungen und Optimierungen in Detailfragen (Bewertungen, Bestehensregelungen etc.) und Umsetzungshilfen könnten das System dagegen verbessern. BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. 19

20 10 Jahre IT-Berufe Erfolgsgeschichte eines innovativen Berufskonzeptes Kontaktdaten: Dr. Gerd Kaiser KIBNET Kompetenzzentrum IT-Bildungsnetzwerke BITKOM e. V. Tel.: Mail: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. 20

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