Blutgruppen. Dr. Gerhard Mehrke 2009/10 1

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1 Blutgruppen Dr. Gerhard Mehrke 2009/10 1

2 Transfusion Mischung blutgruppenungleicher Blutsorten führt zur Agglutination der Erythrozyten 70% der Fälle Agglutination / Hämolyse Dr. Gerhard Mehrke 2009/10 2

3 Erythrozyten-Antigene etwa 30 Erythrozyten-Antigene lösen die Reaktionen aus (etwa 400 Antigene sind bekannt) die meisten Antigene haben schwache Antigeneigenschaften ABO- und Rh-Systeme sind am bedeutendsten Dr. Gerhard Mehrke 2009/10 3

4 Ursache der Agglutination A B Anti-B Agglutinin Antikörper Anti-A Agglutinin Antikörper A-Agglutinogen A-Antigen B-Agglutinogen B-Antigen Dr. Gerhard Mehrke 2009/10 4

5 Die Blutgruppenzugehörigkeit richtet sich nach den Agglutinogenen A AB Fukose N-Acetylglukosamin N-Acetylgalaktosamin B 0 Galaktose Dr. Gerhard Mehrke 2009/10 5

6 Antigene & Antikörper der Blutgruppen im ABO- System IgM Antikörper nicht plazentagängig Blutgruppe (Prävalenz) Genotyp Antigen an den Erythrozyten Antikörper im Serum 0 (43%) 00 H Anti-A Anti-B A (41%) 0A oder AA A Anti-B B (10%) 0B oder BB B Anti-A AB (6%) AB A und B Keine Neugeborene Kinder haben noch keine Blutgruppenantikörper des ABO- Systems (es gibt Darmbakterien, die die gleichen antigenen Determinanten wie Erythrozyten besitzen) Dr. Gerhard Mehrke 2009/10 6

7 Blutgruppenbestimmung im ABO-System Agglutinin Anti B Anti A Anti A+B A B Blutgruppe AB 0 Dr. Gerhard Mehrke 2009/10 7

8 Rhesus-System Serum von Kaninchen, die man gegen Erythrozyten von Rhesusaffen immunisiert hat, führt bei den Erythrozyten der meisten Europäer zu einer Agglutination (sie sind Rh-positiv) die wichtigsten Rh-Antigene sind C, D, E, c und e in Europa: 85% Rh+ und 15% Rh- anti-d-antikörper treten nicht ohne vorangegangene Exposition des Trägers zu Rh+ Erythrozyten auf (erste Exposition löst keine Transfusionsreaktion aus) nach der Transfusion Rh+ Blutes auf Rh- Empfänger bilden diese die Antikörper gegen die Rh+ Erythrozyten Anti-D-Antikörper sind IgG-Antikörper (passieren Plazentaschranke!!) Dr. Gerhard Mehrke 2009/10 8

9 Blutgruppen bei Mutter/Kind ABO Blutgruppen: IgM (Fötus geschützt via Plazenta) Rhesusfaktor: IgG T-Zellabhängig (d.h. auch immunologisches Gedächtnis) Gefahr: Mutter Rh-negativ + Kind Rh-positiv Blutkontakt bei Geburt Mutter Immunisiert : IgG Immunantwort bei Folgeschwangerschaft wird Rh-positiver Fötus geschädigt Lösung: bei Geburt passiv Immunisieren (anti-rhesus-antikörper) Dr. Gerhard Mehrke 2009/10 9

10 Früh-AK IgM (pentamer) 5 Antikörper-Klassen J chain First Ig class produced after initial exposure to antigen; then its concentration in the blood declines AB-Antikörper Promotes neutralization and agglutination of antigens; very effective in complement activation Spät-AK IgG (monomer) IgA (dimer) Secretory component IgE (monomer) J chain Most abundant Ig class in blood; also present in tissue fluids Only Ig class that crosses placenta, thus conferring passive immunity on fetus Promotes opsonization, neutralization, and agglutination of antigens; less effective in complement activation than IgM Present in secretions such as tears, saliva, mucus, and breast milk Provides localized defense of mucous membranes by agglutination and neutralization of antigens Presence in breast milk confers passive immunity on nursing infant Triggers release from mast cells and basophils of histamine and other chemicals that cause allergic reactions IgD (monomer) Transmembrane region Present primarily on surface of naive B cells that have not been exposed to antigens Rhesus-Antikörper Acts as antigen receptor in antigen-stimulated proliferation and differentiation of B cells (clonal selection) Dr. Gerhard Mehrke 2009/10 10

11 Rhesus-Inkompatibilität bedeutsam bei Schwangerschaft einer Rhesus-negativen Mutter mit Rhesus-positivem Fetus fetomaternale Transfusion gegen Ende der Schwangerschaft Anti-D-Antikörper im mütterlichen Blut weitere Schwangerschaft mit Rhesus-positivem Kind Morbus haemolyticus neonatorum - meist tödlich (Hämolyse) Gegenmaßnahme: Anti-D-Behandlung Dr. Gerhard Mehrke 2009/10 11

12 Zusammenfassung Antigene auf den Erythrozyten bedingen Immunologische Reaktionen auf fremde Blutgruppen Wichtigste: AB0 und Rhesus Antikörper im Plasma gegen fremde Blutgruppenantigene führen zur Verklumpung von Fremdblut AB0: Frühantikörper von Geburt an vorhanden groß nicht plazentagängig (Ig M) Rhesus: Spätantikörper (IgG) erworben klein - plazentagängig Dr. Gerhard Mehrke 2009/10 12

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