Das Ende der Kreidezeit

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1 Netzwerktreffen 20. Juni 2013 Aktuelle Herausforderungen im Spannungsfeld von ICT und Medien Das Ende der Kreidezeit 1

2 Interaktive Whiteboards im Schulzimmer Netzwerktreffen 2013 Netzwerktreffen 2013 Aktuelle Herausforderungen im Spannungsfeld von ICT und Medien Die Teilnehmenden kennen Vor und Nachteile interaktiver Whiteboards (IWB) sehen Chancen und Risiken bei der Einführung und Anwendung von IWB s im Schulzimmer erhalten durch konkrete Praxisbeispiele eine Vorstellung über die didaktischen Möglichkeiten und Ideen zum Einsatz von Interaktiven Wandtafeln Interaktive Whiteboards im Schulzimmer Netzwerktreffen 2013 Programm Das Ende der Kreidezeit? Wichtige Fragen: Wie funktioniert ein interaktives Whiteboard (IWB)? (Herstellerunterschiede) Bringen IWBs einen methodisch didaktischen Mehrwert gegenüber der traditionellen Wandtafel? Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für den Umstieg auf IWBs? Was gilt es bei der Anschaffung zu beachten? Auswahlkriterien Was soll das alles kosten? Modell Lösungen Didaktische Szenarien und konkrete Beispiele aus dem Unterricht Diskussion und Fragen 2

3 Interaktive Whiteboards im Schulzimmer Netzwerktreffen 2013 Weitere Ressourcen zum Thema IWB: Weiterbildung Kurse extern IWB s im Unterricht Interaktive Whiteboards im Schulzimmer Netzwerktreffen Frage: Wie funktioniert ein interaktives Whiteboard (IWB)? (Herstellerunterschiede) 3

4 GEMEINSAMKEITEN VON IWB S Projektion des Bildschirmbildes auf eine interaktive Projektionsfläche Steuerung des PCs durch Tippen und Gesten Software stellt interaktive Funktionen zur Verfügung Einsatz multimedialer (Unterrichts ) Unterlagen einfach möglich GEMEINSAMKEITEN VON IWB S Erstellung von interaktiven Unterrichtsmaterialien Möglichkeiten zur Einbettung von Quiz und Lernspielen Audio und Video wird direkt abgespielt (keine zusätzliche Hardware mehr nötig) Informationen und Ressourcen aus dem Internet können nahtlos integriert werden Erstellte Unterlagen und Tafelbilder können abgespeichert und an die Schüler versendet werden 4

5 FUNKTIONSPRINZIPIEN analog resistiv (Folienoberfläche) elektromagnetisch (induktiv) trigonometrisch (Ultraschall und / oder Infrarot) kapazitive Technologie (Touchscreen Technologie wie bei ipad & Co.) 5

6 HERSTELLERUNTERSCHIEDE Analog resistiv (Folientechnologie) Induktiv (Elektromagnetisch) Trigonometrisch (Infrarot und Ultrascfhall) Kapazitiv (Tochscreen) 6

7 Interaktive Whiteboards im Schulzimmer Netzwerktreffen Frage: Bringen interaktive Whiteboards einen methodisch didaktischen Mehrwert gegenüber der traditionellen Wandtafel? 7

8 DIDAKTISCHER MEHRWERT? MEHRWERT Dynamische Tafelbilder unter Einbezug multimedialer Elemente Verbesserte Vorbereitungsmöglichkeiten einer Lehrveranstaltung unter Beibehaltung spontaner Änderungen / Improvisation vorbereiteter Präsentationen Speicherung und Weiterbearbeitung erstellter Tafelbilder Bereitstellung der Tafelbilder für Schüler (z.b. im Intranet/Internet) Aufbau einer Sammlung an Unterrichtsmaterialien, die leicht aktualisiert und überschrieben werden können (Aktualität) 8

9 Mehrwert Das volle Potenzial der Whiteboards entfaltet sich erst in einem didaktischen Netzwerk. PLATTFORMEN FÜR AUSTAUSCH Promethean Planet SMART Exchange 9

10 MEHRWERT Die digitale Aufzeichnung von Notizen Das Betrachten von Internetseiten vor der ganzen Klasse Die Demonstration oder Verwendung von Softwareanwendungen, ohne dabei an den Computer gebunden zu sein Das Zeigen von Lernvideos mit der Möglichkeit zur direkten schriftlichen Kommentierung/Weiterverarbeitung Die Möglichkeit den Schülern die digitalen Unterlagen für die spätere Nachbearbeitung mit nach Hause zu geben WANDTAFELPUTZEN ENTFÄLLT! 10

11 Lehrmittel & IWBs ENDLICH ANSCHAULICHER UNTERRICHT?! 11

12 ACHTUNG, NUR DIGITALER KREIDESTAUB! 12

13 Didaktik heisst Lehrkunst Die Kunst des Lehrens besteht demnach darin, einen anderen Menschen dazu zu bringen, etwas Bestimmtes zu lernen, und die Schwierigkeit der Kunst liegt darin, etwas zu bewirken, was man selber nicht bewirken kann, sondern nur der andere, und was auch der andere nicht eigentlich bewirken kann, weil es ihm geschieht und zudem oft genug, ohne dass er es weiss oder begreift. Will Lütgert Doppelcharakter der Didaktik (2008) NACHTEILE RISIKEN VON IWBS IWBs bergen nachweislich die Gefahr plenare Organisationsformen des Unterrichts zu fördern (Frontalunterricht) Aufgrund der Beamerprojektion entstehen Schattenwürfe durch die am Board agierende Person Das Lüftergeräusch kann bei den SuS zu Ermüdung und Konzentrationsstörungen führen (max. 35dbA) 13

14 NACHTEILE RISIKEN VON IWBS Je nach Brennweite der Beamerlinse kann es zu Blendstörungen für die LP kommen Gefahr fürs Auge (Lösung: Ultrakurzdistanz Beamer) Man benötigt einige Minuten um einzusteigen bzw. wieder runterzufahren Technische Probleme können den Unterrichtsverlauf stören / verhindern Immer nur jemand (oder wenige) aktiv Stromverbrauch Ökologie NACHTEILE RISIKEN VON IWBS Finanzielle Belastung Anschaffungskosten (Beamer nach ca. 5 Jahren abgeschrieben, Board?!) Total Cost of Ownership (nach Schlieszeit) Gesamtkosten Einheitliche Dateiformate fehlen Herstellerabhängigkeit Austausch zwischen Lehrpersonen erschwert Mangel an guten Materialien und Unterlagen Mangel an guten, methodisch didaktisch fokussierten Schulungsangeboten 14

15 Interaktive Whiteboards im Schulzimmer Netzwerktreffen Frage: Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für den Umstieg auf IWBs? RAHMENBEDINGUNGEN Ziele klären und festlegen, wie und wozu die Boards genau eingesetzt werden sollen (ICT) Infrastruktur und räumliche Bedingungen überprüfen Schulnetzwerk und gemeinsame Dateienablage (Server) für den Austausch der Materialien und Ablage der (multimedialen) Dateien Finanzierung von Support und Unterhaltskosten einkalkulieren(!) ICT Support im Schulhaus für 1st Level Support 15

16 VORAUSSETZUNGEN Bereitschaft der Lehrpersonen mit den IWBs zu arbeiten Verantwortlichkeiten klären Technischer Support Pädagogischer Support Zeitliche und personelle Ressourcen für Einführung und Schulung, sowie die Erstellung von Unterrichtsmaterialien Teamarbeit bei der Erstellung von interaktiven Unterrichtsmaterialien Interaktive Whiteboards im Schulzimmer Netzwerktreffen Frage: Was gilt es bei der Anschaffung zu beachten? 16

17 AUSWAHLKRITERIEN Soll das IWB fest oder mobil sein? Will ich das IWB mit Finger oder/und Stift bedienen? Sollen mehrere Schüler gleichzeitig daran arbeiten können? Welche Größe wäre ideal? Soll die Höhe des IWBs verstellbar sein? (v.a. US, MS) Bevorzuge ich eine weiche oder harte Oberfläche? Welche Technologie bevorzuge ich und wo kann ich die verschiedenen IWBs ausprobieren? Wie sind die Lichtbedingungen am Standort der IWBs? Akzeptiere ich den Schatten, den der Beamer werfen kann? Wie laut ist der Beamer im Dauerbetrieb? AUSWAHLKRITERIEN Wie intuitiv ist die Software bedienbar? Bietet sie alle benötigten Funktionen? Ist das Dateiformat der Software auch auf anderen Boardtypen benutzbar? Welche Erfahrungen haben andere Grundschulen? Soll zusätzlich zum IWB die Schreibmöglichkeit einer weiteren Tafel gegeben sein? Welche Support und Garantieleistungen bietet mir der Verkäufer? 17

18 Interaktive Whiteboards im Schulzimmer Netzwerktreffen Frage: Was soll das alles kosten? ANSCHAFFUNGS UND UNTERHALTSKOSTEN Traditionelle Schiefertafel Anschaffungskosten für eine höhenverstellbare Schiefertafel (z.b. Buchwandtafel) Lineaturen nach Wunsch: bis ca CHF Nachrüstungskosten für eine bestehende Schiefertafel Board CHF Beamer CHF Galgen 400 CHF Verkabelung 200 CHF Transport Montagekosten CHF bis ca CHF 18

19 ANSCHAFFUNGS UND UNTERHALTSKOSTEN Integral Lösungen (WT und IWB in einem) Anstelle des Mittelteils wird ein IWB eingebaut oder es wird ein WT Blatt entfernt und stattdessen das IWB darauf befestigt. Höhenverstellbar, Ultra Kurzdistanz Beamer (inkl. Transport und Montagekosten) bis ca CHF KOSTENBERECHNUNG (EDUCA.CH) 19

20 LÖSUNGEN Interaktive Whiteboards im Unterricht Workshop CAS Informatikverantwortliche Fragen bis hierher? 20

21 Interaktive Whiteboards im Unterricht Workshop CAS Informatikverantwortliche Praktische Beispiele aus dem Schulzimmer Interaktive Whiteboards im Unterricht Workshop CAS Informatikverantwortliche Fragen? Diskussion 21

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