CLEARIT. 25 Jahre SIC. Ein leistungsfähiges zahlungssystem für die zukunft Interview mit Stephan Zimmermann, Vizepräsident des Verwaltungsrats, SIX

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1 CLEARIT Schweizer Fachzeitschrift für den Zahlungsverkehr Ausgabe 51/52 Juni Jahre SIC Ein leistungsfähiges zahlungssystem für die zukunft Interview mit Stephan Zimmermann, Vizepräsident des Verwaltungsrats, SIX Der Schweizer Zahlungsverkehr wird europäisch SIC und das chinesische Zahlungssystem

2 2 INHALT / CLEARIT Juni 2012 Interview Seite 4 SIC ein leistungsfähiges Zahlungssystem für die Zukunft Stephan Zimmermann, Vizepräsident des Verwaltungsrats, SIX, gibt einen Rückblick auf die Errungenschaften von SIC und einen Ausblick auf kommende Herausforderungen im Kontext einer wachsenden Internationalisierung. Standardization Seite 8 Der Schweizer Zahlungsverkehr wird europäisch Europa migriert seinen Zahlungsverkehr ab 2014 auf SEPA. Mit der Folge, dass der Zahlungsverkehr in 30 Ländern harmonisiert wird und Zahlungen auf einer einheitlichen technischen Grundlage erfolgen. Die Schweiz steht nicht abseits. Products & Services Seite 10 SIC 4 vom Entwurf zur Entwicklung Neue SIC-Architektur (NSA), das Gemeinschaftsprojekt des Finanzplatzes, kommt planmässig voran. Nach Abnahme des Grobkonzepts, des Finanzierungsmodells und des Detailkonzepts ist die Softwareentwicklung angelaufen. Standardization Seite 12 Finanzmarktinfrastrukturen: neue Prinzipien Mitte April 2012 publizierten die zuständigen internationalen Behörden einheitliche Prinzipien für Finanzmarktinfrastrukturen. Die neue Regulierung wird auch Anforderungen an das SIC-System mit sich bringen. Facts & Figures Seite 14 SIC-Meilensteine in 25 Jahren Im April 1987 startete der Pilotbetrieb mit acht Teilnehmerbanken. Seit 10. Juni 1987 ist das Schweizer Interbank-Zahlungssystem SIC ununterbrochen produktiv in Betrieb. Business & Partners Seite 16 Die SIC-Zentrale der SNB, ein wichtiger Knotenpunkt im SIC-System Fünf Mitarbeitende arbeiten in der SIC-Zentrale, welche im III. Departement der Schweizerischen Nationalbank (SNB) angesiedelt ist. Die Zentrale versorgt SIC mit Liquidität, steuert das System und trägt damit zur Erfüllung des gesetzlichen Auftrags der SNB bei. Highlights Seite 19 SIC und das chinesische Zahlungssystem 25 Jahre SIC-System ist auch über die Schweizer Grenzen hinaus eine Erfolgsgeschichte. Beispielsweise fürs Design des chinesischen Zahlungssystems. Products & Services Seite 21 Offshore-Renminbi-Geschäft China und die Schweiz verbindet eine langjährige Bankbeziehung. CLEARIT hatte die Gelegenheit zu einem Interview mit Kwok Leung Ching von der Bank of China. Er erläutert das Clearing und Settlement von Offshore-Renminbi. In & Outs Seite 24 SEPA kommt definitiv ab Februar 2014 Die neue «SEPA-Verordnung» der EU läutet das Ende der nationalen Altverfahren für Überweisungen und Lastschriften in den Euroländern ein. Die deutsche Sicht. Standardization Seite 26 Was ist ISO 20022? Ausgehend von der Publikation «ISO for Dummies», erklärt CLEARIT das «Rezept», welches diesem Standard zu Grunde liegt.

3 EDITORIAL / CLEARIT Juni Happy Birthday! Swiss Interbank Clearing (SIC) ist 25 Jahre alt. Dies ist ein Grund zum Feiern, obwohl der Name nicht korrekt ist. SIC ist ein Vollbetrags-Settlementsystem und kein Clearingsystem. SIC nimmt unwiderrufliche und finale Überweisungen vor und macht nicht gegenseitige Verrechnungen (Clearing). Ist ein Zahlungssystem mit 25 Jahren eigentlich schon alt oder, trotz falscher Bezeichnung, immer noch jung? Zum Glück wird bei Zahlungssystemen nicht in diesen Dimensionen mit Jahreszahlen gerechnet wie beim Menschen. Bei Zahlungssystemen lautet die entscheidende Frage: Kann SIC den ans System gestellten Anforderungen noch genügen? Diese Frage lässt sich leicht beantworten: Ja. SIC ist nach wie vor leistungsfähig genug. Es braucht zwar etwas Pflege und Unterhalt wie Menschen auch. Aber aus Sicht der Geschäftsabwicklung und im Vergleich mit Zahlungssystemen anderer Währungen ist SIC nach wie vor bei den besten. Was ist das Geheimnis, dass ein IT-Projekt (und mehr war SIC vor etwas über 25 Jahren nicht) auch nach 25 Jahren nach wie vor ein Renner ist? Auf diese Frage gibt es aus meiner Sicht drei Antworten, die auch für andere, neue Projekte aufschlussreich sind: 1. SIC hat in diesen Jahren die nötige Pflege erhalten. Es wurde periodisch weiterentwickelt. IT-Anwendungen brauchen diese Art von Unterhalt, sonst werden sie den Anforderungen der Zeit nicht mehr gerecht. Die Basis für diese Pflege war bei SIC von Anfang an ausgezeichnet. Und dies führt zu den zwei weiteren Gründen für den andauernden Erfolg des Projekts. 3. Die Lösung ist einfach und geradlinig. Es musste ein Echtzeitsystem sein die Banken bauten ja intern auch solche Systeme. Zahlungen in der Schweiz sollten während des ganzen Tages in Sekundenschnelle vom Konto des Auftraggebers zum Konto des Begünstigten gelangen. Damit liess sich vermeiden, dass Banken wegen der Langsamkeit der Verarbeitung für Kunden in Vorschuss treten mussten und somit Risiken auf sich nahmen (der so genannte Postlaufkredit musste verschwinden). Gleichzeitig durften keine neuen Risiken entstehen. Der Begriff der «Finalität» war noch nicht in aller Fachleute Munde, und so hiess es damals «keine Gutschrift unter Vorbehalt». Das verstanden dafür alle Beteiligten und ihre Vorgesetzten ohne zusätzliche Fussnoten und ohne den Einsatz von Juristen. SIC konnte auch von einem natürlichen Vorteil profitieren: Da ein langsames, zwar ausgeklügeltes, aber trotzdem wenig effizientes, papierbasiertes System ersetzt wurde, war die Wirtschaftlichkeit von Anfang an gegeben. Diese unbestrittene Wirtschaftlichkeit, die sich in der Zwischenzeit bewiesen hat, ermöglichte es dem Team von SIC, sich voll und ganz auf das System und seine Weiterentwicklung zu konzentrieren. Weiter so! Itzi Klein Credit Suisse 2. Die Zielsetzungen für das damalige Swiss Interbank Clearing waren von Anfang an ganz klar: Die Schweizer Banken wollten die Zahlungsabwicklung konsequent, kompromisslos und vollständig «elektronisieren» keine schrittweise Lösung, die irgendwann ganz umgesetzt ist.

4 4 INTERVIEW / CLEARIT Juni 2012 SIC ein leistungsfähiges Zahlungssystem für die Zukunft Mit Swiss Interbank Clearing (SIC) hat der Finanzplatz Schweiz ein leistungsfähiges Zahlungsverkehrssystem entworfen und organisch weiterentwickelt. Stephan Zimmermann, Vizepräsident des Verwaltungsrats, SIX, gibt einen Rückblick auf die Errungenschaften von SIC und einen Ausblick auf kommende Herausforderungen im Kontext einer wachsenden Internationalisierung. CLEARIT: Herr Zimmermann, Sie waren von Anfang an dabei und haben den Betrieb des SIC-Systems in unterschiedlichen Funktionen begleitet. Wenn Sie ein Bild malen müssten, was würde das Bild darstellen? Stephan Zimmermann: Das Bild, das ich für den Anfang malen würde, zeigt einen geschützten Garten, mit sauber abgegrenzten Blumenbeeten kurz das Bild einer rein schweizerischen Zahlungsverkehrslandschaft, wo man im übersichtlichen, kleinen Umfeld versucht, die eigenen Gewächse zu optimieren. Im Laufe der Zeit stand die Schweiz immer häufiger vor der Herausforderung, dass sie im Gegensatz zu anderen Märkten ihre Infrastruktur den internationalen Anforderungen anpassen musste, ohne über die der relativen Bedeutung entsprechenden lokalen Ressourcen zu verfügen. Dies gab uns für das SIC-System einen grossen Ansporn, uns mit innovativen Lösungen zu beschäftigen und auch Wege zu gehen, die andere noch nicht gegangen waren. Die Systeme, die wir damals entwickelt haben, basierten auf den Ideen der 80-er Jahre und enthielten in ihrem Kern bereits die Elemente des Online-Systems mit Finalität (des RTGS), ohne dass wir diese Begriffe damals verwendet hätten. Zudem wurde in den Arbeitsgruppen vorwiegend deutsch gesprochen, die Unterschiede zwischen Zentralbankgeld und privaten Kontoverpflichtungen waren weniger wichtig und die regulatorischen Auflagen waren weniger ausformuliert als heute. Wenig Liquidität, grosser Durchsatz die grosse Innovation Heisst dies, dass der Zahlungsverkehr weniger stark reguliert war? Die Schweizerische Nationalbank trat nicht als Kreditgeber im Clearing auf, sondern konzentrierte sich darauf, das System so zu optimieren, dass mit möglichst wenig Liquidität ein möglichst grosser Durchsatz erzielt werden konnte. Das war, so glaube ich, eigentlich die grosse Innovation. Zum zweiten und das ist typisch schweizerisch, waren die Teilnehmer immer so diszipliniert, dass das System auch ohne detaillierteste schriftliche Regelungen zuverlässig funktionierte. Liquidität wurde von den Teilnehmern ausreichend ins System eingespeist und die Umschlagshäufigkeit erreichte Spitzenwerte, um die uns unsere Nachbarn beneideten. «Die Umschlagshäufigkeit erreichte Spitzenwerte, um die uns unsere Nachbarn beneideten.» Offensichtlich hat die schweizerische Innovation international Schule gemacht. Wie haben Sie das wahrgenommen? Wir haben mit dem SIC-System und später mit der Swiss Value Chain an verschiedenen Orten geworben, um aufzuzeigen, wie sich die Transaktionsabwicklung effizient gestalten lässt. In der Folge haben wir begonnen, das System mit anderen internationalen Initiativen zu verknüpfen. Ich denke dabei an CLS mit den Pay-in-Schedules. Der Schweizer Franken war ja eine der ersten Währungen, die daran angeschlossen wurde über das SIC-System. Nach und nach haben alle anderen Zentralbanken dieses Konzept adaptiert. Wenn Sie die Systeme, die heute von SWIFT betrieben werden, anschauen, stellen Sie fest, dass RTGS der Standard geworden ist. Uns war auch immer wichtig, dass wir als Teil des Ganzen wahrgenommen wurden. Im Ausland wurde die Kompetenz unserer Mitarbeitenden und die konstruktive Zusammenarbeit geschätzt. Durch den Einsitz in massgebenden internationalen Fachgremien wollen wir deshalb auch in Zukunft sicherstellen, dass wir mitreden und mitgestalten können. Das alles klingt sehr schön. Können Sie sich auch an Probleme erinnern? Knacknüsse gab es immer wieder in der Systementwicklung. Das System so zu optimieren, dass es Informationen rechtzeitig und in der erforderlichen Qualität verarbeitet, hat bei SIC auch nicht auf Anhieb geklappt. Aber ich glaube, mit unseren Kontroll- und Korrekturprozessen konnten wir sicherstellen, dass die Teilnehmer möglichst wenig beeinträchtigt wurden, wenn es darum ging, Mängel zu beheben oder Verbesserungen einzuführen. Ein weiterer Problemkreis war natürlich auch der Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Bedürfnissen der Teilnehmer. Wir haben schon früh den ganzen kommerziellen Zahlungsverkehr in SIC integriert, wie später auch die Verrechnungen, die über die Swiss Value Chain mit den Wertpapiertransaktionen verbunden waren. Sie können sich vorstellen, dass deshalb immer wieder unterschiedliche Vorstellungen ausdiskutiert werden mussten.

5 Interview / CLEARIT Juni Kurzbiografie Stephan Zimmermann ist seit letztem Jahr Chief Operating Officer Wealth Management bei UBS und Mitglied des «UBS Group Managing Board» seit Zuvor bekleidete er folgende Positionen bei UBS: Head Group Internal Audit (2010), Chief Executive Officer UBS Deutschland AG (2009), Chief Operating Officer, Wealth Management & Swiss Bank ( ), Head Operations Global Wealth Management & Business Banking ( ) und Head Operations Private and Corporate Clients ( ). In den Jahren 1980 bis 1992 nahm Stephan Zimmermann Aufgaben in Europa, den Vereinigten Staaten, Australien und Asien wahr. Zwischen 1975 und 1998 arbeitete er für den Schweizerischen Bankverein. Stephan Zimmermann ist zudem Vizepräsident des Verwaltungsrats von SIX und von SWIFT, wo er auch dem «HR & Compensation Committee of the Board» vorsitzt. Schliesslich ist er auch Vorstands- und Ausschussmitglied der Handelskammer beider Basel.

6 6 INTERVIEW / CLEARIT Juni 2012 «Eine der grossen Stärken in unserer föderalistischen Organisation war es, immer wieder alle Teilnehmer zu gemeinsamen Lösungen an einen Tisch bringen zu können.» Ich denke, eine der grossen Stärken in unserer föderalistischen Organisation war es, immer wieder alle Teilnehmer zu gemeinsamen Lösungen an einen Tisch bringen zu können. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Nationalbank und deren Kompetenz, ist es immer wieder gelungen, die Interessen der Zentralbank und der Geschäftsbanken zu harmonisieren. Eine ganz spezielle Thematik in diesem Sinn war zum Beispiel die Öffnung von SIC gegenüber der PostFinance. Dies erfolgte zu einem Zeitpunkt, als die Banken die SECB, unser Tor zum Euroland, zusammen mit dem eurosic-system verwirklicht haben. Das Zusammengehen von Banken und PostFinance bei diesem Projekt hat damals zu angeregten politischen Diskussionen geführt, bis es dann schliesslich umgesetzt wurde. Hohe Ausfallsicherheit und effiziente Liquiditätsversorgung Was ist Ihrer Meinung nach eigentlich die grösste Errungenschaft von SIC? Wovon profitieren beispielsweise Ihre Bank und der Finanzplatz am meisten? Am meisten profitieren wir davon, dass wir mit SIC über all diese Jahre ein sehr zuverlässiges System zur Verfügung hatten, das uns ein reibungsloses Abwickeln unseres nationalen Zahlungsverkehrs ermöglicht hat. Die hohe Ausfallsicherheit und die Gewährleistung einer effizienten Liquiditätsversorgung mit geringem Kapitaleinsatz können dabei als grosse Wettbewerbsvorteile bezeichnet werden. Zudem ist das System offen genug, damit die Schweizerische Nationalbank auch Teilnehmer zulassen kann, die nicht nur am schweizerischen Zahlungsverkehr beteiligt sind. Des Weiteren haben wir mit eurosic, SECB und TARGET2 unser System auch für die Abwicklung von grenzüberschreitenden Zahlungen ausgebaut und an Europa angeschlossen. Dass unsere Stückkosten wettbewerbsfähig sind, ist wichtig. Nun ist das System in die Jahre gekommen und wir müssen es mit neuer Technologie an die heutigen Bedürfnisse und Möglichkeiten anpassen. «Die Wirtschaftlichkeit eines Systems ist mitentscheidend für seine Attraktivität.» Das ist eine schöne Überleitung zum neuen Infrastrukturprojekt Neue SIC-Architektur (NSA). Ein teures Unterfangen, das doch heute eigentlich quer in der Landschaft steht, wenn man berücksichtigt, dass überall bei den Banken gespart wird. Oder ist das System so günstig, dass ein Transaktionszuschlag zur Finanzierung von NSA keine Rolle spielt? Als Vertreter der Teilnehmer kann ich das nicht bestätigen. Selbstverständlich spielen Kosten eine wesentliche Rolle und die Wirtschaftlichkeit eines Systems ist mitentscheidend für seine Attraktivität. Ich denke aber, wir werden uns weiterhin darauf einrichten müssen, dass die

7 INTERVIEW / CLEARIT Juni Wett bewerbsfähigkeit der Schweiz hart getestet wird. Effizienz ist ein ganz entscheidender Wettbewerbsfaktor und Preise spielen in der Zusammenarbeit mit unseren privaten und kommerziellen Kunden eine wichtige Rolle. Weshalb braucht es die Neue SIC-Architektur? Es ist es wie mit allen anderen Infrastrukturen, die einmal geschaffen wurden: Sie brauchen Unterhalt. Unsere Strassen sind ausgezeichnet im Zeitpunkt, wo sie dem Verkehr übergeben werden. Wenn sie dann über Jahre befahren werden, muss irgendwann der Belag erneuert werden. Ich glaube, bei einem System wie der SIC verhält sich das ähnlich. Man hat jetzt immer wieder Renovationsarbeiten vorgenommen, und irgendwann kommt man zum Schluss, dass das System grundlegend erneuert werden muss. Sie dürfen nicht vergessen, dass wir heute Technologien zur Verfügung haben, die uns gewisse Dinge ganz anders bauen lassen als in der Vergangenheit. Wir haben heute auch bessere Kenntnisse darüber, wie all die Schnittstellen, die wir über die Jahre geschaffen haben, optimiert und bei den Teilnehmern eingebunden werden können. Auch beim besten Unterhalt und bei umfassenden Renovationen kommt dann aber irgendwann der Zeitpunkt, wo sie einen weitergehenden Investitionsentscheid treffen müssen. Und heute ist der Zeitpunkt gekommen? Ja, ich meine, dieser Zeitpunkt ist gekommen. Wir haben eben über die Investitionen für das Projekt gesprochen. Inwieweit sind sich die Banken bewusst, dass nach Abschluss des NSA-Projektes die Migration des Zahlungsverkehrs auf ISO im Rahmen des Projekts «Migration ZV Schweiz» auch Anpassungen auf ihrer Seite anstehen? Gemeinschaftsprojekte stehen in diesem Zusammenhang vor der Herausforderung, dass alle Partner überzeugt sein müssen, dass eine gemeinsame Lösung die aktuellen und künftigen Anforderungen besser und effizienter löst als allfällige Alternativen. Ist dieser Entscheid gefällt, haben wir mit unserer Führungsstruktur und mit dem Verwaltungsrat, der Mitglieder aus allen wesentlichen Bankengruppen umfasst, die Gewähr, dass diese Diskussionen in die Banken hineingetragen werden. Deshalb gehe ich davon aus, dass das Vorhaben «Migration ZV Schweiz» und die entsprechenden Investitionen in allen beteiligten Häusern bekannt sind. Das gehört bei allen grösseren Teilnehmern zum normalen Planungsalltag. Wie hoch die Investitionen für jedes einzelne Institut ausfallen, wird dann mit den konkreten Investitionsanträgen sichtbar. Das heisst im nächsten Jahr fürs Budget 2014? Ja, deshalb ist es auch wichtig, dass man vorausschauend plant, denn Last-Minute-Budgetentscheide sind meistens weniger beliebt als sauber geplante und vorbereitete Entscheidungen. Europäische Standards Schweizer Effizienz Eine Frage zum einheitlichen Euro-Zahlungsraum. Inwiefern beeinflusst SEPA unsere Zahlungssysteme und den Schweizer Finanzplatz als Ganzes, vor allem mit Blick auf das Enddatum, das vor kurzem von der Europäischen Kommission definiert wurde? Die Schweiz war ja Gründungsmitglied des European Payments Council, insofern ist der Informationsfluss gewährleistet, und wir sind auch eingebunden in die Entscheide um SEPA. Für die Schweizer Banken gilt es demnach, die in den EU/EWR-Mitgliedsländern geltenden Regeln für Eurozahlungen einzuhalten und sich technisch so aufzustellen, dass alle Anforderungen erfüllt werden können. Sie erinnern sich vielleicht daran, dass bei der SEPA-Einführung noch zwei, drei Änderungen in unseren eigenen Regelwerken notwendig waren, die wir wegen des grösseren Nutzens der Teilnahme als Nicht-EU/EWR- Mitglied gerne in Kauf nahmen. Deshalb gehe ich davon aus, dass wir auch die Fragen rund um das Enddatum einigermassen zeitgerecht beantworten werden können. Eines ist sicher: Auch in Zukunft ist unsere Integration in Europa wichtig. Wir können uns dem gar nicht entziehen. Die Schweiz hat einen der ausgeprägtesten Crossborder- Märkte. Deshalb haben wir ein grosses Interesse daran, unsere Verhaltens- und Verfahrensregeln möglichst den europäischen Standards anzupassen, ohne unsere schweizerische Effizienz aufgeben zu wollen. Welche regulatorischen und technologischen Einflüsse gilt es für die Zukunft im Auge zu behalten, um rechtzeitig darauf reagieren zu können? Die Too-big-to-fail-Regulierung, Basel III mit seinen Auswirkungen auf das Liquiditätsmanagement der Banken sowie die Entwicklungen und Regulierungen zum europäischen Zahlungsverkehr sind Themen mit denen wir uns intensiv auseinandersetzen müssen. Für mich sind diese Fragestellungen auch im Zusammenhang mit dem Redesign des SIC-Systems von Bedeutung. Wir können das regulatorische Umfeld nicht ändern, aber wir können die Markteilnehmer und ihre Kunden dabei unterstützen, sich an geänderte Marktverhältnisse im nationalen und internationalen Umfeld anzupassen. Interview: Gabriel Juri, SIX Interbank Clearing André Gsponer, Enterprise Services AG

8 8 STANDARDIZATION / CLEARIT Juni 2012 Der Schweizer Zahlungsverkehr wird europäisch Europa migriert seinen Zahlungsverkehr ab 2014 auf SEPA. Nationale Verfahren, Standards und Formate in den jeweiligen EU- und EWR-Ländern werden zur Geschichte. Dass hat zur Folge, dass der Zahlungsverkehr in 30 Ländern harmonisiert wird und Zahlungen auf einer einheitlichen technischen Grundlage erfolgen. Die Schweiz steht nicht abseits. Für die Europäische Union ist dies ein bedeutender Meilenstein, da die Standardisierung des europäischen Zahlungsverkehrs für die EU-Politik eine essenzielle Voraussetzung zur Schaffung eines einheitlichen Wirtschaftsraums ist. Mit der Standardisierung des Zahlungsverkehrs (siehe auch Artikel S. 24) erwartet die europäische Politik die Förderung der binnenwirtschaftlichen Aktivitäten, mehr Transparenz und Wettbewerb im Bankensektor, markante Vereinfachungen für die Kunden und rund 50% Kosteneinsparungen bei den involvierten Parteien. All dies soll ferner zu deutlichen Preisreduktionen für Kunden führen. Sollten sich diese Erwartungen erfüllen, transformiert sich der Zahlungsverkehr vollends zum Volumengeschäft auf einer gesamteuropäischen Skala. Erfolg wird über reine Grösse und der damit möglichen Realisierung von Skaleneffekten definiert. Grosser Handlungsbedarf für die Schweiz Vor diesem Hintergrund erscheinen die heutigen Ausprägungen im Schweizer Zahlungsverkehr (ZV CH) geradezu luxuriös. Obwohl er nur rund 4% des europäischen Zahlungsverkehrs darstellt, werden zwei Systeme (SIC und PostFinance) betrieben, mehr als 10 Standards und Formate benutzt, rund 10 Verfahren unterstützt und 7 verschiedene Belege eingesetzt. Zugebenermassen, dank dieser Vielfalt ist der ZV CH qualitativ hochstehend und erfüllt die Bedürfnisse von Kunden, Betreibern und Finanzinstituten vollumfänglich. Aber ist er im Hinblick auf die europäische Entwicklung noch wettbewerbsfähig? Kann sich der Finanzplatz Schweiz diese Vielfalt weiterhin leisten? Ist es möglich, den ZV CH mit nationalen, teilweise proprietären Standards und Formaten weiterzuführen? Dies erscheint umso zweifelhafter, als in den kommenden Jahren zusätzliche nationale und internationale regulatorische Auflagen zu erwarten sind, deren Umsetzung markante Anstrengungen und Kosten verursachen werden. Migration ZV CH Zur Wahrung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit und zur Erfüllung der regulatorischen Erfordernisse im ZV CH befasst sich der Finanzplatz Schweiz seit 2010 mit der geschilderten Entwicklung in Europa und den zu erwartenden Auswirkungen auf die Schweiz. So hat eine Arbeitsgruppe des Payments Committee Switzerland dem Verwaltungsrat der SIX Interbank Clearing AG (VR) vorgeschlagen, eine Machbarkeitsstudie zur Harmonisierung des ZV CH und dessen Annäherung an die europäischen Regelungen zu erstellen. In der Studie aus dem Jahr 2011 wurden die Bereiche Überweisung, Belege sowie Lastschriften analysiert. Pro Bereich wurden wiederum verschiedene Optionen Quick Response Code Der Quick Response Code (QR-Code) ist ein zweidimensionaler Barcode, welcher im Jahr 1994 entwickelt wurde. Der QR-Code kann mit allen gängigen Verfahren gedruckt werden. Da die Daten im QR-Code mehrfach abgespeichert sind, können sie auch nach Verlust von bis zu 30% (z.b. durch Verschmutzung oder Beschädigung) noch gelesen werden. Dies ist für die Verwendung im Zahlungsverkehr interessant, da dadurch die automatische Lesbarkeit beim Scanning weiter erhöht wird. Ursprünglich für die Industrie entwickelt, wird der QR-Code heute vor allem in Zeitschriften, Informationsblättern oder auf Werbeplakaten eingesetzt. Nutzer können mit Hilfe von Handys oder Tablets (bzw. derer eingebauten Kamera sowie installierter kostenloser Software) die dem Code hinterlegten Daten (z.b. Internetadressen, Telefonnummern, Kontaktkarten) einlesen, wodurch das Abtippen der Informationen entfällt. Nicht nur der Finanzplatz Schweiz hat die Eignung des QR-Codes für den Zahlungsverkehr entdeckt. Auch in Europa wird zur Zeit die Nutzung des QR-Codes im Rahmen von SEPA geprüft. Der QR-Code besteht aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weissen Punkten, welche die kodierten Daten binär darstellen. Eine spezielle Markierung in drei der vier Ecken des Quadrats gibt die Orientierung vor.

9 Standardization / CLEARIT Juni ausgearbeitet und bewertet. Die Bewertung erfolgte auf der Basis von quantitativen und qualitativen Kriterien. Für jede Handlungsoption wurde eine Kosten- und Nutzenschätzung erstellt. Als technische Grundlage stand bei allen drei Bereichen die Migration auf ISO im Vordergrund. Im Bereich Überweisung war es aufgrund der laufenden Neuentwicklung des SIC-Kernsystems auf Basis von ISO (vgl. Artikel S. 11) naheliegend, dass der Status Quo nicht zukunftstauglich ist. So ist es nicht besonders sinnvoll, das Kernsystem mit ISO zu betreiben, den Zahlungsverkehr zwischen Finanzinstituten und Betreibern (SIX Interbank Clearing, PostFinance) jedoch auf den bisherigen Standards und Formaten zu belassen. Vielmehr gilt es, ein vollständig auf ISO basiertes System vom Kunden über das Finanzinstitut zum Betreiber und zurück zu schaffen. Somit ging es in diesem Bereich vor allem um die Frage, ob neben den Standards und Formaten auch die Schweizer Überweisungsverfahren weiterentwickelt werden sollen. Eine detaillierte Analyse ergab, dass die heutigen Verfahren bereits recht ähnlich wie das SEPA-Überweisungsverfahren sind. Hauptunterschiede bilden die exklusive Verwendung der IBAN anstelle der proprietären Kontonummern, die in der SEPA-Welt bekannten R-Transaktionen (z.b. Rejects, Returns) die es in den Schweizer Überweisungsverfahren bislang nicht gibt sowie unterschiedliche Vorlauffristen für die Einreichung von Zahlungen. Aufgrund der verhältnismässig geringen Unterschiede hat der VR beschlossen, im Bereich Überweisung die Standards und Formate auf ISO zu migrieren und die Verfahren durchwegs an SEPA anzulehnen. So wird eine Harmonisierung der Schweizer Überweisungsverfahren zwischen Banken und PostFinance sowie eine weitgehende Annäherung an Europa sichergestellt. Bei den Belegen gestaltete sich die Wahl der Handlungsoptionen schwieriger. Neben der Aufrechterhaltung des Status Quo stellte sich die Frage, ob die heutigen Belege (rote und orange Einzahlungsscheine) weiterentwickelt werden oder ein neuer Einheitsbeleg geschaffen werden soll. Da für den lückenlosen Einsatz von ISO vom Kunden über das Finanzinstitut zum Betreiber auch die Veränderung der heutigen Belege sinnvoll ist, wurde in diesem Bereich bald auf die Weiterentwicklung der bestehenden Belege oder auf die Neuentwicklung eines Einheitsbelegs fokussiert. Von Anfang an war allerdings klar, dass die Veränderung der heutigen Belege ein grosser Aufwand für alle Parteien darstellt. Deshalb macht diese Veränderung Ein allfälliger neuer Einheitsbeleg (siehe Arbeitsskizze) basiert auf der Konto- bzw. ESR-Teilnehmernummer im IBAN-Format. Mit dem gleichen Beleg kann das ES- oder das ESR-Verfahren genutzt werden, je nach Setzen der Steuerungsfelder. Die im Barcode hinterlegten Daten werden nach dem Scannen direkt in eine Schweizer SEPA-Überweisungsmeldung abgefüllt.

10 10 STANDARDIZATION / CLEARIT Juni 2012 nur Sinn, wenn dadurch ein Mehrwert für die Kunden geschaffen werden kann. Mit der Nutzung von ISO (u.a. zur Verbesserung von Gutschriftsanzeige und Debitorenabgleich) sowie der Integration eines 2D-Barcodes (QR-Code, vgl. Kasten auf S. 8) soll dieser Mehrwert für die Kunden und den Finanzplatz Schweiz realisiert werden. Mit der Einführung dieses Barcodes können Finanzinstitute ihre bereits sehr hohen Scanning-Raten weiter verbessern. Zahlungspflichtige können die Belege mit ihrem Mobiltelefon ablichten, worauf die Daten direkt in die Mobile Banking-Applikation ihres Finanzinstituts übertragen und dort per Knopfdruck freigegeben werden. Firmenkunden wiederum können mit Hilfe des 2D-Barcodes ihre Logistik im Bereich Rechnungsstellung optimieren und den Barcode zum Beispiel für Versandinformationen zur Steuerung ihres Outputs nutzen. Bis Mitte Jahr entscheidet der Finanzplatz Schweiz, ob ein neuer Einheitsbeleg mit 2D-Barcode geschaffen wird oder ob die bestehenden roten und orangen Einzahlungsscheine weiterentwickelt und mit diesem Barcode versehen werden. Am schwierigsten war die Entscheidungsfindung im Bereich Lastschriften. Einerseits besteht auch hier durchaus Handlungsbedarf zur Harmonisierung und Annäherung an Europa, da heute in der Schweiz fünf verschiedene Verfahren existieren mit teilweise grösseren Unterschieden zu den SEPA-Lastschriftverfahren hauptsächlich bzgl. Konzeption der Autorisation für Kontobelastungen sowie verschiedener Fristen. Andererseits wurden einige der Schweizer Verfahren u.a. das LSV + der Banken erst vor relativ kurzer Zeit eingeführt. Bedenken bestanden auch bezüglich der Frage, ob die bestehenden Belastungsermächtigungen migriert werden können oder ob neue eingeholt werden müssen. Fahrplan Nach dem Grundsatzentscheid des VR im Dezember 2011 zur Harmonisierung des Schweizer Zahlungsverkehrs sowie zu dessen Annäherung an Europa erarbeitet der Finanzplatz in diesem Jahr in einer Detaillierungsphase die dazu notwendigen Spezifikationen und Regelungen. Ziel ist, dass der VR Ende 2012 den definitiven Entscheid zur Migration ZV CH fällt und anschliessend die Umsetzungsarbeiten gestartet werden können. In einer ersten Phase sollen die Bereiche Überweisung und Belege realisiert werden, so dass ab 2016 die neuen einheitlichen Verfahren, Standards und Formate im Schweizer Zahlungsverkehr genutzt werden können. Leicht nachgelagert soll der Bereich Lastschriften realisiert werden. Abgeschlossen soll die Migration per Mitte 2018 werden. Auf dieses Datum hin sollen die heutigen Verfahren, Standards und Formate definitiv eingestellt werden. Somit gilt es für die Schweizer Finanzinstitute bzw. deren Provider ab nächstem Jahr die Zukunft des Zahlungsverkehrs in Realität umzusetzen und institutsindividuelle Realisierungsprojekte zu starten. Roger Mettier, Credit Suisse, Leiter der AGr. Migration ZV CH für den Finanzplatz Schweiz, Schweizer Vertreter in der SEPA Payments Schemes WG vom European Payments Council Schliesslich fasste der VR auch im dritten Bereich die Konsolidierung der Schweizer Verfahren sowie die weitgehende Annäherung an Europa ins Auge. Dazu gaben drei Aspekte den Ausschlag: die gegebene Machbarkeit zur Migration der bestehenden Belastungsermächtigungen, der Wunsch von grossen Firmenkunden zur Harmonisierung der Schweizer Lastschriftverfahren sowie die Erwartung, dass einzelne Marktteilnehmer sowieso das SEPA-Lastschriftverfahren für inländische Einzüge im Markt lancieren könnten.

11 PRODUCT & SERVICES / CLEARIT Juni SIC 4 vom Entwurf zur Entwicklung Neue SIC-Architektur (NSA), das Gemeinschaftsprojekt des Finanzplatzes, kommt planmässig voran. Nach Abnahme des Grobkonzepts und des Finanzierungsmodells im Jahre 2011 und des Detailkonzepts im letzten März durch den Verwaltungsrat von SIX Interbank Clearing ist die Softwareentwicklung angelaufen. Erfolgreiche Simulation Damit der Entwicklungsstart Anfang April dieses Jahres planmässig erfolgen konnte, musste im Vorfeld mit 15 verschiedenen Machbarkeitsnachweisen die Eignung der gewählten technischen Plattform überprüft werden. Die Resultate zeigen, dass die geforderten Kriterien ohne Einschränkungen erreicht und zum Teil klar übertroffen wurden. Die Verarbeitung von gleichzeitig je 1 Million Zahlungseingängen und -ausgängen sowie 2,5 Millionen Verrechnungen pro Stunde konnte erfolgreich simuliert werden. SIC 4 Neue SIC-Architektur New SIC Architecture Nouvelle architecture SIC Projektbild «Neue SIC-Architektur» Seit dem Projektstart vor rund zweieinhalb Jahren (siehe CLEARIT vom März und September 2011) wurden 285 Word-, 160 Excel- und 85 Powerpoint- Dokumente verfasst. Eine Schreibarbeit, die nicht nur als Entscheidungsgrundlage für die Interbank-Gremien diente. Vielmehr ist sie die unabdingbare Voraussetzung für die eigentliche Softwareentwicklung der Kernapplikation SIC 4. Fahrplan Die erste Ausprägung der neuen SIC 4 -Kernapplikation, eurosic, soll nach einer neunmonatigen Abnahmetestphase ab Oktober 2014 produktiv Euro-Überweisungen abwickeln können. Ein Jahr später wird das neue SIC- System in Betrieb gehen und das Projektende von NSA Ende 2015 einläuten. Damit die Finanzinstitute als Teilnehmer an den Dienstleistungen Zahlungssysteme ihre Investitionen planen können, werden nächstes Jahr die ISO Spezifikationen vorgelegt. Gabriel Juri, SIX Interbank Clearing Abgrenzungen zu anderen Interbank-Projekten «Migration ZV CH»: NSA ist ein Teil des Programms «Migration ZV CH» (neben Lastschriften und Belegen, siehe Artikel auf S. 8). Dieses beeinflusst NSA wie folgt: Es legt die Koexistenz unterschiedlicher Standards fest bzw. definiert Start- und Enddaten für Standards (Startdatum für ISO 20022; Enddatum für nationale SIC-Formate) Es leitet neue Anforderungen für Standards & Verfahren fest und entwickelt Vorgaben für NSA (Standards und Processing) «SIX Single Interface» von SIX: Schnittstellen zu SIX, insbesondere gleichartige Messaging Interfaces, sollen harmonisiert werden in Bezug auf Protokoll und Sicherheit. Dies ermöglicht den Finanzinstituten eine effizientere Gestaltung der Kommunikation zu SIX: Mit der heutigen Kommunikationslösung (Service Büros oder Softwarehersteller und IBASEC) werden sowohl die heutigen als auch die zukünftigen Systeme SIC und eurosic erreichbar sein (Rückwärtskompatibilität wird gewährleistet) «SIX Single Interface» stellt die Weiterentwicklung & Ersatz von Kommunikation/Sicherheit sicher (z.b. Ersatz von IBASEC)

12 12 PRODUCT & SERVICES / STANDARDIZATION / CLEARIT Juni 2012 FAQ Warum eine neue SIC-Architektur? Die Verarbeitung grösserer Volumen an ISO Meldungen ist im heutigen System nicht möglich. Heutige Sicherheitslösung muss ersetzt werden. 30 Jahre alte Architektur lässt sich nicht mehr beliebig ausbauen für zukünftige Anforderungen der Finanzinstitute. Heutige monolithische Architektur erschwert kos - ten günstige Wartung und Weiterentwicklung der Funktionen. Was sind die Anforderungen an die neue Architektur? Funktionale und nichtfunktionale Aspekte müssen getrennt, d.h. modular behandelt werden können. Neue Architektur soll auf ISO Meldungen basieren, um Interoperabilität mit SEPA, TARGET2- Securities und CLS zu ermöglichen. Sie muss aber auch bisherige Meldungsformate unterstützen. Multiwährungsfähigkeit Wie wird das NSA-Projekt finanziert? Die Entwicklungskosten von rund CHF 40 Millionen werden von den SIC-Teilnehmern durch einen fixen Transaktionszuschlag von ca. 0,3 Rp über die nächsten 9 Jahre finanziert. Welche neuen Funktionalitäten wird es geben? Interaktives Warteschlangen-Management Unterstützung von Timed Payments Liquiditätsreservation mittels Limite Handling von unterschiedlichen Meldungsformaten Welche Grundsätze gelten bezüglich der Standards? SIC 4 muss sich am ISO Standard ausrichten. Bestätigungsverfahren mit Quittungen wird beibehalten. SIC-Standards werden vorübergehend parallel unterstützt. FIN-Standards werden solange wie nötig durch SIC unterstützt. Finanzmarktinfrastrukturen: neue Prinzipien Mitte April 2012 publizierten die zuständigen internationalen Behörden einheitliche Prinzipien für Finanz marktinfrastrukturen. Diese ersetzen die bes - te henden Empfehlungen und Prinzipien für Zahlungssysteme, Effektenabwicklungssysteme und zentrale Gegenparteien. Neu werden auch Transaktionsregister erfasst. Die neue Regulierung wird auch Anforderungen an das SIC-System mit sich bringen. Die neuen Prinzipien haben zum Ziel, dass die Abwicklung von Wertpapiertransaktionen und Zahlungen auch in Krisenzeiten sicher und effizient erfolgt. Gerade die Verwerfungen an den Finanzmärkten der letzten Jahre haben die Bedeutung einer stabilen und verlässlichen Infrastruktur drastisch beleuchtet. Das Financial Stability Board hat deshalb die Überarbeitung und Verschärfung der internationalen Anforderungen an Finanzmarktinfrastrukturen angeregt. Ablösung bestehender Prinzipien und Empfehlungen Die vom Ausschuss für Zahlungsverkehrs- und Abrechnungssysteme (CPSS) und von der Internationalen Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO) erarbeiteten neuen Prinzipien ersetzen die aus den Jahren 2001 und 2004 stammenden Prinzipien und Empfehlungen für Zahlungssysteme, Effektenabwicklungssysteme und zentrale Gegenparteien. Neu werden wo immer dies sinnvoll ist einheitliche Anforderungen an die Infrastrukturen und deren Betreiber festgelegt. Sie erstrecken sich zusätzlich auch auf Transaktionsregister (Trade Repositories), in denen ausserbörslich abgeschlossene Transaktionen in Derivaten zentral verzeichnet werden. Die neuen Standards Die 24 neuen Prinzipien verschärfen bestehende Regeln und ergänzen diese mit neuen Anforderungen. Eine Verschärfung erfahren insbesondere die Bestimmungen hinsichtlich der finanziellen Ressourcen von Finanzmarktinfrastrukturen und deren Betreibern zur Absicherung von Kredit- und Liquiditätsrisiken beim Ausfall eines Teilnehmers. Weiter werden die Anforderungen für die Handhabung operationeller Risiken konkretisiert. Auch für die Verbindungen zwischen Finanzmarktinfrastrukturen gilt ein strengeres Regelwerk. Neue Bestimmungen schreiben fest, dass zentrale Gegenparteien und Effektenabwicklungssysteme die Trennung

13 STANDARDIZATION / CLEARIT Juni von Kunden- und Eigenpositionen von Teilnehmern ermöglichen, so dass der Transfer von Kundenpositionen beim Ausfall eines Teilnehmers unterstützt wird. Aus der indirekten Teilnahme von Finanzinstituten resultierende Risiken für die Finanzmarktinfrastruktur, beispielsweise in Form von Kredit- und Liquiditätsrisiken, sollen überwacht und sofern substanziell adressiert werden. Schliesslich enthalten die neuen Prinzipien Anforderungen an das vorhandene Kapital und die verfügbare Liquidität von Finanzmarktinfrastrukturbetreibern, damit diese allgemeine Geschäftsrisiken abfedern und die Verfügbarkeit ihrer Dienstleistungen gewährleisten können. Auswirkungen auf das SIC-System Die neuen Anforderungen werden auch Auswirkungen auf systemisch bedeutsame Zahlungssysteme in der Schweiz namentlich das SIC-System haben. Die untenstehende Abbildung zeigt auf, welche der 24 Prinzipien auf Zahlungssysteme anwendbar sind. Soweit momentan abschätzbar, könnten die neuen Prinzipien insbesondere im Bereich der indirekten Teilnehmer und der Geschäftsrisiken weitergehende Anforderungen mit sich bringen. Umsetzung in der Schweiz Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist in der Schweiz für die Überwachung von Zahlungssystemen zuständig. Sie ist zudem gemeinsam mit der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA verantwortlich für Überwachung und Aufsicht von Effektenabwicklungssystemen und zentralen Gegenparteien. FINMA und SNB waren auf verschiedenen Ebenen direkt involviert in der Formulierung der internationalen Standards. Diese sollen bis erste Hälfte 2013 in die verbindlichen Anforderungen der Behörden an Schweizer Finanzmarktinfrastrukturen und deren Betreiber einfliessen. Philipp Haene, Finanzstabilität, Überwachung Schweizerische Nationalbank Die 24 Prinzipien von CPSS-IOSCO General organisation 1: Legal basis 2: Governance 3: Framework for the comprehensive management of risks Credit and liquidity 4: Credit risk risk management 5: Collateral 6: Margin 7: Liquidity risk Settlement 8: Settlement finality 9: Money settlements 10: Physical deliveries Central securities depositories and exchange-of-value settlement systems Default management General business and operational risk management Access Efficiency Transparency Anwendbar auf Zahlungssysteme Quelle: CPSS-IOSCO 11: Central securities depositories 12: Exchange-of-value settlement systems 13: Participant-default rules and procedures 14: Segregation and portability 15: General business risk 16: Custody and investment risk 17: Operational risk 18: Access and participation requirements 19: Tiered participation arrangements 20: FMI links 21: Efficiency and effectiveness 22: Communications procedures and standards 23: Disclosure of rules, key procedures, and market data 24: Disclosure of market data by trade repositori

14 14 FACTS & FIGURES / CLEARIT Juni 2012 SIC-Meilensteine in 25 Jahren Im April 1987 startete der Pilotbetrieb mit acht Teil nehmerbanken, wobei lediglich provisorische Zahlungen abgewickelt wurden. Seit 10. Juni 1987 ist das Schweizer Interbank-Zahlungssystem SIC ununterbrochen produktiv in Betrieb. Start produktiver Betrieb mit 8 angeschlossenen Banken, Zahlungen im Gesamt betrag von CHF 80 Mrd. Einführung des flexiblen Lombardsatzes Einführung von Prioritätsklassen (je nach Dringlichkeit der Zahlungen) SOFFEX-Transaktionen werden über SIC abgerechnet. Erste ausländische Banken nehmen direkt am SIC teil. Bancomat-, Tankautomat- und ec-direct-transaktionen werden im SIC verrechnet Freigabe von SIC-Zahlungen zugunsten von Postcheckkonten Alle Schweizer Clearing-Teilnehmer an SIC angeschlossen Erhöhung der Kapazität der SIC- Datenbank von ca auf ca. 1 Mio. Zahlungen pro Tag SECOM-Anschluss (damit wird die vollautomatische Abwicklung durch alle Phasen einer Wertschriftentransaktion ermöglicht) Einführung des Repo-Geschäfts bzw. dessen geldseitige Abwicklung über SIC DTA- und LSV-Transaktionen werden über das SIC verrechnet. SIC-Teilnehmerkreis wird für ausländische Banken geöffnet.

15 FACTS & figures / CLEARIT Juni Die SIC-Plattform wird mehrwährungsund mandantenfähig. PostFinance wickelt Kundenzahlungen via SIC ab. Banken können sich via SWIFT an SIC anschliessen. Einstellung der zentralen DTA-Verarbeitung Repo-Geschäfte lösen Lombardkredite an Banken ab. Lastschrifttransaktionen werden im SIC verarbeitet und verrechnet. Anzahl Transaktionen (in Millionen) Volumen (in Billionen CHF) TRX-Preis in Rp. Rezession Einführung der Checkverrechnung via SIC Anschluss ans weltweite Abwicklungs- und Settlementsystem für Devisentransaktionen CLS Erweiterung des Teilnehmerkreises um Versicherungen und Fondsleitungen Post wickelt Geldmarktgeschäfte über SIC ab. Quelle: SIX Interbank Clearing/SNB

16 16 BUSINESS & PARTNERS / CLEARIT Juni 2012 Die Mitarbeitenden der SIC-Zentrale (v. links: Aniello D Angelo, Stefan Küttel, Werner Mühlematter, Maurizio Denaro, Leiter SIC-Zentrale, und Lara Manenti) Die SIC-Zentrale der SNB, ein wichtiger Knotenpunkt im SIC-System Fünf Mitarbeitende arbeiten in der SIC-Zentrale, welche im III. Departement der Schweizerischen Nationalbank (SNB) angesiedelt ist. Die SIC-Zentrale stellt einen wesentlichen Knotenpunkt im SIC-System und damit im bargeldlosen Zahlungsverkehr der Schweiz dar. Sie versorgt das Swiss Interbank Clearing (SIC) mit Liquidität und steuert das System. Damit trägt die SIC-Zentrale zur Erfüllung des gesetzlichen Auftrags der Nationalbank bei. Mit dem Nationalbankgesetz wurden der SNB im Rahmen ihres zentralen Auftrags, nämlich dem Führen einer Geldund Währungspolitik im Gesamtinteresse des Landes, weitere wichtige Aufgaben übertragen. Im Zusammenhang mit dem Zahlungssystem SIC stehen v.a. die Versorgung des Schweizer Franken-Geldmarktes mit Liquidität, die Erleichterung und Sicherung des Funktionierens bargeldloser Zahlungssysteme und die Leistung eines Beitrags zur Stabilität des Finanzsystems. Während im III. Departement der SNB die SIC-Zentrale die Rolle der Managerin des Zahlungssystems einnimmt, erfolgt die systemische

17 BUSINESS & PARTNERS / CLEARIT Juni Überwachung des SIC durch das II. Departement. Das SIC-System wird durch die SIX Interbank Clearing AG im Auftrag der SNB betrieben. Dort besteht mit dem sich hauptsächlich auf technische Aufgaben fokussierenden Operations Center ein Pendant zur SIC-Zentrale der SNB. Wegen seiner engen Verflechtung mit Prozessen des Massenzahlungsverkehrs und dem Wertschriftenabwicklungssystem SECOM stellt das SIC den Kern der Schweizer Finanzmarktinfrastruktur, der Swiss Value Chain, dar. Sowohl in Bezug auf abgewickelte Zahlungsvolumina als auch auf die Breite des Teilnehmerkreises hat das SIC-System seit seiner Einführung im Juni 1987 stetiges Wachstum erfahren. Im Jahr 2011 wurden im SIC pro Tag durchschnittlich rund 1,6 Mio. Zahlungen im Wert von knapp CHF 250 Mrd. abgewickelt. Dies lässt erahnen, dass eine Systemstörung, wie z.b. ein längerer Unterbruch oder ein Ausfall anderer Art, potenziell weitreichende Folgen hätte. Aufgrund dieser Überlegungen und v.a. auch wegen der systemischen Bedeutsamkeit des SIC-Systems ist es für die SNB unabdingbar, zusammen mit der SIX Interbank Clearing und den übrigen Teilnehmern für alle nur denkbaren Vorfälle gewappnet zu sein. Dazu stehen u.a. Backup-Rechenzentren und -Verfahren sowie eine Krisenorganisation mit Alarmzentrale bei der SNB zur Verfügung. So können entscheidungsrelevante Personen im Notfall schnell kontaktiert und betroffene Systemteilnehmer informiert werden. Die SIC-Zentrale der SNB agiert im Zusammenhang mit der Interbanken Alarm- und Krisenorganisation (IAKO) als Alarmzentrale und führt jährlich unterschiedliche Übungen sowie Backup-Szenarien mit den SIC-Teilnehmern durch. Des Weiteren ist die SIC- Zentrale beispielsweise im Falle des Konkurses eines SIC-Teilnehmers für die unmittelbare Umsetzung der FINMA-Verfügungen besorgt, indem sie den Teilnehmer im SIC der Verfügung entsprechend isoliert. Das SIC-System hat sich seit seiner Inbetriebnahme als eines der weltweit ersten RTGS-Systeme vorzüglich bewährt. In der Arbeitsgruppe «SIC-Release», welcher neben Systemteilnehmern und der SIX Interbank Clearing auch Vertreter der SIC-Zentrale der SNB angehören, werden laufend Verbesserungen am SIC diskutiert, die im jährlichen SIC-Release umgesetzt werden. Mittlerweile nach 25 Jahren des Betriebes stösst die ursprüngliche Architektur des SIC allmählich an ihre technischen Grenzen. Um die Umsetzung künftiger Anforderungen an das System zu ermöglichen, steht bis 2015 die Realisierung einer neuen Systemarchitektur (SIC 4 ) auf der Agenda. Hierfür wurde die Arbeitsgruppe «Neue SIC-Architektur» (NSA) geschaffen, in welcher auch die SIC-Zentrale der SNB aktiv beteiligt ist. Nicht zu vergessen sind auch diverse interne, mit dem SIC-System in mehr oder weniger nahem Zusammenhang stehende Fragestellungen, mit welchen sich die SIC-Zentrale der SNB regelmässig auseinandersetzt. Neben diesen projektbezogenen Aufgaben wird der Fokus der SNB SIC-Zentrale jedoch v.a. auf in Zusammenhang mit dem operativen Tagesgeschäft stehende Tätigkeiten gerichtet. Um die täglichen Aufgaben, welche bei der Betreuung und Steuerung des SIC-Systems anfallen, aufzuzeigen, soll auf den folgenden Seiten der Ablauf eines typischen Arbeitstags skizziert werden. Ein Tag in der SIC-Zentrale der SNB Um Uhr nimmt die SIC-Zentrale den Betrieb auf. Fünf Personen starten gestaffelt in den Arbeitstag und stellen damit eine durchgehende Erreichbarkeit während des Clearingtages sicher. Die SIC-Teilnehmer machen von der preislich attraktiven Nachtabwicklung regen Gebrauch: 2011 wurden über 80% aller SIC-Transaktionen noch vor Uhr morgens ins System eingegeben. Um Anzeichen von allfälligen, während der Nacht aufgetretenen Störungen festzustellen, tätigt die SIC-Zentrale zu Beginn des Arbeitstages diverse Systemabfragen und kontrolliert die Verrechnungsleistung sowie die Kontosaldi der SIC-Teilnehmer. Zudem überprüft sie, ob die Abstimmung zwischen der eigenen Buchhaltungsapplikation und dem SIC-System gewährleistet ist. Bei weiteren Kontrolltätigkeiten der SIC-Zentrale stehen die aus Sicht der SNB besonders kritischen Transaktionen im Fokus. Diesbezüglich sind v.a. die zeitgerechte Einlieferung von Franken-Zahlungen an Continuous Linked Settlement (CLS) das Verrechnungssystem im internationalen Devisenhandel durch die CLS-Teilnehmerbanken sowie Transaktionen, welche im Zusammenhang mit geldpolitischen Repo-Geschäften stehen, zu nennen. Haben die durchgeführten Kontrollen keinerlei Probleme aufgezeigt, beginnt die Verarbeitung von SIC-Zahlungseingängen, welche für die SNB bzw. deren Kontoinhaber bestimmt sind. Dabei handelt es sich z.b. um Zahlungen an den Bund oder an bundnahe Betriebe, für welche die SNB die Rolle des «Bankiers» einnimmt. Eine weitere, von der Betreuung des SIC-Systems unabhängige Tätigkeit der SIC-Zentrale ist die Bearbeitung der durch den AML-Filter (Anti-Geldwäscherei- und Terrorismusfinanzierung-Software) gekennzeichneten ein- und ausgehenden Transaktionen der SNB. Obwohl als Zentralbank selbst nicht dem Geldwäschereigesetz unterstellt, überprüft die SNB alle eigenen Transaktionen auf verdächtige Inhalte. Während des gesamten Arbeitstages steht die SIC-Zentrale den Systemteilnehmern sowie internen Stellen bei auftretenden Problemen und bei Fragen zum SIC-System als Ansprechpartner zur Verfügung. Ist der Anschluss eines SIC-Teilnehmers zum System untertags beispielsweise wegen technischer Probleme unterbrochen, kann der Teilnehmer via SIC-Zentrale jederzeit den aktuellen Stand auf seinem Verrechnungskonto in Erfahrung bringen. Die SIC-Zentrale hat zudem die Möglichkeit, in Notfällen Einzeloder Sammeltransaktionen für Teilnehmer in deren Auftrag und zu Lasten derer Verrechnungskonten zu erfassen (sog. Backup- oder Globalzahlungen). Kann ein CLS-Teilnehmer

18 18 BUSINESS & PARTNERS / CLEARIT Juni 2012 seine Verpflichtungen in Franken auf Grund von technischen Problemen nicht zeitgerecht erfüllen und hat er genug Deckung auf seinem SIC-Verrechnungskonto, so springt die SIC-Zentrale auch in diesem Fall ein. Diese Möglichkeiten der SIC-Zentrale dienen letztlich einzig dem Ziel einer reibungslosen und störungsfreien Abwicklung im Gesamtkontext des Systems. Für interne Zwecke erstellt die SIC-Zentrale täglich mehrere Berichte und Statistiken. Einem breiten internen Interessentenkreis ist der SIC-Tagesbericht zugänglich, in welchem die wichtigsten Eckdaten und Ereignisse des vorangegangenen Valutatags zusammengefasst werden. Andere Reports der SIC-Zentrale richten sich ausschliesslich an die Abteilung «Geldmarkt und Devisenhandel» der SNB und unterstützen damit die Liquiditätsplanung im SIC aus Sicht der SNB. Die Zusammenarbeit mit dem Geldmarkt und Devisenhandel ist im Bereich «Intraday-Kredite» besonders eng. Die SIC-Zentrale bewirtschaftet das Verrechnungskonto, über welches die SNB-Intraday-Kredite abgewickelt werden. In diesem Zusammenhang werden ihr die Mittelzuflüsse und -abflüsse über eine Gegensprechanlage unmittelbar mitgeteilt. Gleichzeitig erteilt die SIC-Zentrale auf diesem Weg eine verbale Quittung für die auf dem bewirtschafteten Konto registrierten Bewegungen. Bei schwerwiegenden Problemen haben Teilnehmer die Möglichkeit, bei der SIC-Zentrale eine Verschiebung des «Clearingstopp-1» zu beantragen. Eine mögliche Ursache für einen solchen Antrag könnten z.b. Netzprobleme eines Telekomanbieters sein, aufgrund derer eine Bank vorübergehend die Verbindung zum SIC-System verloren hat. Nach einer Bewertung der Situation entscheidet die SIC-Zentrale, ob dem Antrag stattgegeben wird. Dabei dürfen die Auswirkungen, welche eine solche Verschiebung auf das Gesamtsystem und somit auf das Gros der Systemteilnehmer hat, nie ausser Acht gelassen werden. Im Anschluss an eine Verschiebung wird vom Gesuchsteller eine schriftliche Begründung, in welcher die Problemursache und die getroffenen Massnahmen detailliert beschrieben werden, eingefordert. Der «Clearingstopp-1» ist täglich auf Uhr angesetzt. Danach werden nur noch Ausgleichszahlungen unter Teilnehmern, Dienstleistungszahlungen von SIX SIS, welche mit Repo-Geschäften in Verbindung stehen, sowie generell Zahlungen der SNB mit Valutadatum «heute» akzeptiert. Kundenzahlungen werden hingegen auf den Folgetag umvalutiert. Zwischen «Clearingstopp-1» und «Clearingstopp-2» (um Uhr) überträgt die SIC-Zentrale allfällige auf den Girokonten der SIC-Teilnehmer verbliebene Restsaldi auf die entsprechenden Verrechnungskonten. Schliesslich wird den Teilnehmern ein Zeitfenster zwischen «Clearingstopp-2» und «Clearingstopp-3» (um Uhr) eingeräumt, um Liquidität für die Abwicklung derjenigen Zahlungen zu beschaffen, welche mangels Deckung noch nicht ausgeführt werden konnten. Um Uhr startet die SIC-Zentrale die Tagesendverarbeitung (TEV). Alle noch in der Wartedatei hängigen Zahlungen werden nun vom System automatisch gelöscht. SIX Interbank Clearing erstellt für die SNB Rekapitulationslisten, in welchen die Totalbeträge aller im SIC verrechneter Zahlungen pro Teilnehmer aufgeführt sind. Mittels derer Verbuchung werden die Soll- und Haben-Totale der SIC-Verrechnungskonten auf die SNB-Girokonten der Teilnehmer übertragen. Nach erfolgreicher Verbuchung die SNB gleicht dabei die am Clearingtag ins SIC gelieferte Liquidität mit den Verbuchungen auf den Girokonten ab ist der SIC-Tag erfolgreich abgeschlossen. Mit der Tagesanfangsverarbeitung (TAV) und dem erneuten Übertrag der sog. Allgemeinen Betriebsmittel Girogelder minus Rückbehalte auf die SIC-Verrechnungskonten initiiert die SIC-Zentrale den neuen Clearingtag. Somit steht den Teilnehmern die bei der SNB gehaltene Liquidität in der Regel noch vor Uhr für die Verrechnung von Zahlungen mit neuem Valutadatum zur Verfügung. Dominik Studer und Maurizio Denaro, Schweizerische Nationalbank Ablauf SIC-Mustertag (vereinfachte Darstellung) Valutatag T Valutatag T-1 Tagesbeginn Start TAV, Liquiditätstransfer auf SIC-Konten ab Clearingstopp-1 Neu eingegebene Kundenzahlungen mit Valuta T+1 bis Clearingstopp-2 Letzte Möglichkeit zur Beschaffung von Liquidität Clearingstopp-3 Fenster für Engpassfazilität schliesst Tagesende Start TEV, Liquiditätstransfer auf Girokonten Valutatag T+1 vor 17:00 Kalendertag 1 15:00 Kalendertag 2 16:00 16:15 nach 16:15

19 HIGHLIGHTS / CLEARIT Juni SIC und das chinesische Zahlungssystem 25 Jahre SIC-System ist auch über die Schweizer Grenzen hinaus eine Erfolgsgeschichte. Anfang der neunziger Jahre beispielsweise übernahm die Schweize rische Nationalbank (SNB) ein Beratungsmandat für die chinesische Notenbank. Eines der Ziele war es dabei, die Abwicklung von Grossbetragszahlungen nach dem SIC-Modell zu ermöglichen. Christian Vital, damaliger Zahlungsverkehrsverantwortlicher bei der SNB, der den gesamten Aufbauprozess des SIC tatkräftig begleitet hatte, war jahrelang Berater fürs Design des chinesischen Zahlungssystems. Im Folgenden ein in der Personalzeitschrift der SNB veröffentlichter, gekürzter Bericht von Christian Vital aus dem Jahr 1993 über die Modernisierung des chinesischen Zahlungsverkehrssystems. Die Abwicklung einer Zahlung zwischen zwei Städten, die in verschiedenen Provinzen der Volksrepublik China liegen, dauert heute bis zu dreissig Tagen. Die Zentralbank Chinas beabsichtigt, solche Mängel durch eine umfassende Modernisierung des Zahlungsverkehrssystems zu beseitigen. Seit November 1991 werden im Rahmen eines Projekts, das von der Weltbank finanziert wird, ein Konzept für die langfristig anzustrebende Lösung erarbeitet. In neuerer Zeit haben Reformen insbesondere in den südlichen Provinzen Privatisierungsschritte ermöglicht. Der Anteil der Privatwirtschaft an der Wirtschaft Chinas ist zwar noch klein, er nimmt aber rasch zu. Die Weltbank unterstützt verschiedene Projekte zur Entwicklung der Infrastruktur der chinesischen Wirtschaft. Eines dieser Projekte betrifft den Zahlungsverkehr, dem eine hohe Priorität zugeordnet wird. Institutionelle Gegebenheiten Das Zahlungsverkehrssystem Chinas ist in den fünfziger Jahren in Anlehnung an das sowjetrussische Modell entwickelt worden. Wichtigste Träger dieses Systems sind die People s Bank of China (PBC) die Zentralbank Chinas und die vier Banken, die auf Dienstleistungen für die Agrarwirtschaft, Industrie und Handel, Bauwirtschaft bzw. die Aussenwirtschaft spezialisiert sind wurden die kommerziellen Bankaufgaben aus der PBC ausgegliedert und an die vier neu gegründeten Spezialisierten Banken übertragen. Zahlungsmittel Im Konsumbereich dient vorwiegend Bargeld als Zahlungsmittel. Die Verwendung von Kreditkarten ist auf Hotels und einige wenige Detailhandelsgeschäfte, die auf internationale Kundschaft ausgerichtet sind, beschränkt. Im Unternehmungssektor hängt die Art des Zahlungsmittels davon ab, ob der Zahler und der Zahlungsempfänger sich in der gleichen Stadt oder im gleichen Bezirk befinden. Im lokalen Verkehr überwiegt der Check als Zahlungsmittel, im nichtlokalen Verkehr die telegrafische oder brief liche Überweisung. Die Zahlungsabwicklung erfolgt noch weitgehend mit manuellen Verfahren. Im lokalen Verkehr sorgen insgesamt 2200 Clearingzentralen, die von der PBC betrieben werden, für eine relativ rasche und zuverlässige Abwicklung des täglichen Belegverkehrs. Die Organisation dieser Arbeiten ist mit jener des manuellen Belegclearings in der Schweiz vor der Einführung von SIC vergleichbar. Die wesentlichen Unterschiede dürften darin bestehen, dass in China die Belege meist mit dem Velo transportiert und Rechenarbeiten nicht mit Rechenmaschinen, sondern mit Zählrahmen durchgeführt werden. Im nichtlokalen Verkehr, d.h. im Verkehr zwischen verschiedenen Bezirken oder Provinzen, ist die Dauer der Zahlungsabwicklung das Hauptproblem. Sie kann bis zu dreissig Tage betragen. Das Weltbank-Projekt Ziel des laufenden Weltbankprojektes ist, ein Konzept für das langfristig (im Laufe der kommenden zehn Jahre) anzustrebende neue System zu entwerfen, Prioritäten für die Realisierung der einzelnen Komponenten festzulegen und deren Beschreibung soweit zu detaillieren, dass die ersten Realisierungsschritte in Angriff genommen werden können. Die englische Beratungsfirma PA Consulting Group wurde von der Weltbank mit der Projektdurchführung beauftragt. Die «chinesischen Dimensionen» stellen nicht alltägliche Anforderungen an ein Zahlungsverkehrssystem. Um soweit wie möglich Erfahrungen aus anderen Ländern in dieses Projekt einzubringen, beauftragte die Weltbank ein Gremium mit der Beratung der PBC. Dieses International Advisory Panel ist aus je einem Vertreter der Weltbank, der Bank of England, der Bank of Japan, der Deutschen Bundesbank, der Federal Reserve Bank of New York und der Schweizerischen Nationalbank zusammengesetzt. Die Arbeiten wurden im November 1991 bei der PBC in Peking eingeleitet. Das Grobkonzept, der Vorgehensplan und Detailbeschreibungen einzelner Komponenten sind im Oktober 1992 fertiggestellt worden. Eine Vision Aufgrund der bisherigen Projektergebnisse ist davon auszugehen, dass das Ziel nur dann im Laufe der kommenden zehn Jahre erreichbar ist, wenn ein umfassendes Telekommunikationsnetz mittels Satellitentechnik realisiert und als lnfrastruktur für den Zahlungsverkehr und andere Anwendungen des Finanzsektors bereitgestellt wird. Im Zahlungsverkehr würde dieses Netz sowohl dem Transport von Zahlungsmeldungen als auch der Autorisierung von Bargeldbezügen an Geldausgabeautomaten

20 20 HIGHLIGHTS / CLEARIT Juni 2012 In Peking war Anfang der neunziger Jahre das Velo auch für Foreign Experts das ideale Transportmittel: Christian Vital (rechts), einer von damals acht Millionen Velofahrern in Peking. oder Belastungstransaktionen am Verkaufspunkt dienen. Diese Telekommunikationsinfrastruktur würde schrittweise ergänzt durch Anwendungen zur Automation des Massenzahlungsverkehrs und zur Abwicklung grosser Zahlungen im Echtzeitverfahren. Da für ein solches System bewährte Techniken eingesetzt werden können, ist dessen Machbarkeit aus technischer Sicht nicht in Frage gestellt. Berücksichtigt man aber die chinesischen Gegebenheiten, so sind erhebliche Projektrisiken zu beachten. Erfahrungen Die Bearbeitung dieses Projekts stellt in verschiedener Hinsicht besondere Probleme. Die Bevölkerungszahl und die Fläche Chinas stellen hohe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit des zu entwickelnden Systems. Die Entwicklung des Transportwesens, der Telekommunikation und der Computertechnik macht zwar auch in China rasche Fortschritte; im Vergleich zu den Verhältnissen in Westeuropa oder den Vereinigten Staaten besteht aber nach wie vor ein grosser Nachholbedarf. Ferner sind politische und organisatorische Gegebenheiten zu beachten, welche die Entwicklung effizienter Lösungen erschweren. So wird heute das Zahlungsverkehrssystem nicht ausschliesslich für Zahlungszwecke eingesetzt, sondern auch als Instrument der PBC zur Steuerung der wirtschaftlichen Aktivitäten gemäss den planwirtschaft lichen Vorgaben. Dies bedingt, dass nicht nur Transaktionen zwischen zwei Banken (lnterbank-transaktionen), sondern auch Transaktionen zwischen Filialen derselben Bank (lntrabank-transaktionen) über die Bücher der PBC abgewickelt werden. Aus denselben Gründen halten die über Filialen der Spezialisierten Banken Konten bei einer oder mehreren der 2500 Filialen der PBC. Diese Gegebenheiten vervielfachen die Zahl der zu verarbeitenden Transaktionen und stellen kaum befriedigend lösbare Probleme für die Liquiditätssteuerung dar sowohl aus der Sicht der Teilnehmerbank als auch der PBC. Schliesslich ist auch der Dialog mit den Vertretern der PBC relativ aufwendig: Die Sprachbarriere muss in der Regel von Dolmetschern überbrückt werden, und das Entwicklungsdefizit im technischen Bereich ist noch gross. Deshalb wurde im Frühling 1992 für die verantwortlichen Projektmitarbeiter der PBC eine Reise in westliche Länder organisiert, die ihnen die Gelegenheit gab, Aufbau und Funktionsweise moderner Zahlungssysteme kennenzulernen. Das Gesamtergebnis dürfte aber von diesen Schwierigkeiten nicht beeinflusst werden. Die Arbeiten sind planmässig fortgeschritten. Ob es gelingen wird, für ein Land mit den Dimensionen und dem Entwicklungsstand Chinas im Laufe der kommenden zehn Jahre ein umfassendes, technisch fortschrittliches und wirtschaftlich vertretbares Zahlungsverkehrssystem zu realisieren, hängt von Entscheiden ab, die im kommenden Jahr von der PBC, von politischen Instanzen dieses Landes und von der Weltbank zu treffen sein werden.

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