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1 DER MAGISTRAT Pressemitteilung Nr.: Datum: 7. Januar 2015 Gute Vorsätze im neuen Jahr - Zeit für ein Ehrenamt Sie planen Ihre Zeit nach der Berufstätigkeit? Ihre Kinder sind selbständiger geworden und Sie haben freie Zeitreserven für andere Dinge? Sie haben gerade Ihre Schulzeit beendet und möchten sich für eine sinnvolle Sache engagieren? Im Netzwerk Bürgerengagement finden Sie die unterschiedlichsten Aufgaben für ehrenamtliches Engagement - Sie haben die Wahl. Oberursel ist eine lebendige Stadt. Für Veranstaltungen und Events sportlicher oder kultureller Art werden immer wieder Freiwillige gesucht, die Vereine oder öffentliche Veranstaltungen unterstützen: Tag des Fahrrades, Altstadt-Duathlon, Jazz meets Mühle, Ausbildungstour, Bildhauer-Symposium, Bürgerversammlungen und viele mehr sind Anlässe für kurzfristiges freiwilliges Engagement zum Hineinschnuppern. Hier ein paar Beispiele die vielfältigen Angebote aus verschiedenen Bereichen schätzt auch Irmgard Grimmer. Sie erlauben es ihr, spontan zu entscheiden: Mache ich das oder nicht. Irmgard Grimmer ist Oma von vier Enkelkindern, für die sie Pressestelle Rathausplatz Oberursel (Taunus) Telefon Telefax

2 - 2 - gern da ist, wenn sie gebraucht wird. Ich habe aber trotzdem noch freie Zeit und mache mich gern nützlich. So hat sie den Verein Frauen helfen Frauen unterstützt beim Verkauf von Weihnachtslosen und war beim Pfingstturnier der Eintracht dabei. Besonders viel Freude macht ihr die Organisation des Flohmarktes bei den Frühlings- und Herbstfesten der Krebsmühle. Das macht sie jetzt das dritte Jahr. Jeweils vor den Festen erscheint eine kleine Zeitungsnotiz, dass wieder Flohmarkt ist. Und Irmgard Grimmer sammelt die Sachen im Bekanntenkreis und bei Bürgern aus Oberursel und Umgebung ein und übernimmt zusammen mit drei oder vier weiteren Ehrenamtlichen den Verkauf. Da die Krebsmühlenfeste vor allem Familienfeste sind, wird gern Kinderspielzeug gekauft, auch Haushaltsartikel werden angeboten. Bis zu 600 kommen an einem Tag zusammen. Der Erlös kommt sozialen Zwecken zugute, der Basa-Stiftung oder dem Verein Kunsttäter, der sich um die Resozialisierung straffälliger Jugendlicher kümmert. Warum macht sie das? Es macht mir Spaß zu verkaufen und ich lerne nette Leute kennen. Das gefällt mir. Eine ungewöhnliche ehrenamtliche Tätigkeit übt Ruth Eholzer seit einem Jahr aus. Sie hat sich bereit erklärt, als Vorsitzende für den Förderverein der Krabbelstube Pfützenracker zu amtieren, obwohl ihr eigener Sohn schon dreizehn Jahre alt ist. Die Leiterin der Krabbelstube, Anneliese Lahn, war vor einem Jahr beim Netzwerk Bürgerengagement auf der Suche nach jemandem, der ehrenamtlich und auf längere Sicht im Förderverein mitarbeitet. Ruth Eholzer hat sich die Krabbelstube angesehen und fand sie gleich sehr

3 - 3 - schön und heimelig. Jetzt ist sie im Verein sozusagen die Chefin. Die Kinder spielen viel mit Naturmaterialien und haben ein schönes Außengelände. Nicht alles, was sie sich wünschen, kann der Träger der Einrichtung, die Stadt Oberursel, bezahlen - da hilft der Förderverein. Die Vorsitzende hält Ausschau nach Spendern, und der Förderverein hat als jüngstes Projekt eine Wasserspielecke ermöglicht. Hier können die Kleinen Bötchen fahren lassen und mit den Händen in den Wasserbecken patschen. Es gibt eine sehr befriedigende Zusammenarbeit mit den beiden anderen Vorstandsmitgliedern und mit der Leiterin. Sie sind alle sehr engagiert. Das motiviert und ergänzt sich gut, freut sich Ruth Eholzer. Die Krabbelstube Pfützenracker war die erste in Oberursel, sie feiert dieses Jahr ihr 20jähriges Jubiläum. Im Januar ist Mitgliederversammlung; es wird die erste sein, die Ruth Eholzer leiten wird. In das Vereinsrecht mit Satzung und die ganzen rechtlichen Dinge, wie z.b. den richtigen Nachweis über die Verwendung der Gelder, musste sie sich erst einlesen. Jetzt weiß sie aber, wie es geht. Die Engagementlotsin Kristina Huttenlocher, die Krabbelstube und Fördervereinsvorsitzende zusammengebracht ist, freut sich über die gelungene Vermittlung. Sabine Lecher ist Sprecherin der Flüchtlingsfamilienhilfe des Internationalen Vereins Windrose, die mit dem Netzwerk Bürgerengagement Oberursel zusammenarbeitet. Sie ist seit zwei Jahren in dieser privaten Initiative Oberurseler Bürger aktiv. Dieser Kreis von Ehrenamtlichen hat sich zur Aufgabe gemacht, Kinder von Flüchtlingen und ihre Familien zu

4 - 4 - unterstützen. Die allermeisten Flüchtlinge, die nach Oberursel kommen, bleiben auch, ist ihre Erfahrung. Wir helfen ihnen, Fuß zu fassen in einer für sie fremden Welt. Qualifizierte Beratung und praktische Hilfe stehen dabei im Vordergrund. Für verschiedene Projekte der Flüchtlingsfamilienhilfe werden ehrenamtliche Kräfte gesucht. Eine offene Hausaufgabenhilfe soll Kindern helfen, die aufgrund ihrer sprachlichen Schwierigkeiten Menschen brauchen, die sich ein oder zweimal in der Woche nachmittags zwei Stunden Zeit für sie nehmen. Diese Freiwilligen sollten Kinder mögen, geduldige und verlässliche Ansprechpartner sein. Es werden Helfer jeder Altersgruppe gesucht; wenn sie selbst noch die Schule besuchen, sie gerade hinter sich gebracht haben oder studieren, kann das sogar den Zugang zu den Kindern erleichtern. Für ein Patenschaftsprojekt für Kinder aus Flüchtlingsfamilien werden noch Förderpaten gesucht, die Kinder zwischen einigen Monaten und 12 Jahren und ihre Familien begleiten und unterstützen. Hier ist ein längerfristiges freiwilliges Engagement gefragt, das organisatorisch und inhaltlich professionell unterstützt wird. Die Helfer werden nicht allein gelassen, versichert Sabine Lecher. Oberurseler Bürgerinnen und Bürger, die neugierig sind auf eine ehrenamtliche Tätigkeit, sei es in einem der vorgestellten Bereiche oder auch auf ganz anderen Feldern, können sich an das Netzwerk Bürgerengagement Oberursel wenden. Jeden Mittwoch und Samstag ist von Uhr bis Uhr Bürozeit im Hieronymi-Saal neben dem

5 - 5 - Rathaus (Tel ). Sie erreichen die Mitarbeiter auch über die Mailadresse Hans-Georg Brum Bürgermeister

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