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2 CORPORATE GOVERNANCE Eine starke Corporate Governance ist für die Valartis Group von entscheidender Bedeutung für ihren direkten geschäftlichen Erfolg. Sie setzt sich daher für die konsequente Umsetzung anerkannter Standards ein und stellt sicher, dass die in ihrem «Code of Conduct» festgelegten Grundwerte wie Integrität, Respekt und Fairness, transparente Kommunikation und Verantwortungsbewusstsein aktiv gelebt werden. Alle Anspruchsgruppen wie Aktionäre, Kunden, Mitarbeitende oder Medienvertretende werden von der Valartis Group als gleichwertige Partner angesehen und behandelt. Code of Conduct Arbeitsabläufe Organisationsund Geschäftsreglement (OGR) Risikopolitik Weisungen Statuten Die Corporate-Governance-Richtlinien der Valartis Group definieren und verteilen die Rollen, Kompetenzen und Verantwortungsbereiche der Führungs- und Überwachungsorgane klar und ausgewogen und werden entsprechend kontrolliert. Die Valartis Group AG ist an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange kotiert und untersteht den Richtlinien der SIX Exchange Regulation. Die Grundsätze der Unternehmensführung der Valartis Group erfüllen alle für uns relevanten Bestimmungen der revidierten «Richtlinie betreffend Informationen zur Corporate Governance (RLCG)» sowie des Schweizerischen Obligationenrechts (OR). Darüber hinaus orientiert sich die Valartis Group auch an den Empfehlungen des «Swiss Code of Best Practice for Corporate Governance» von economiesuisse. Die Angaben erfolgen, soweit nicht anders angegeben, per 31. Dezember KONZERNSTRUKTUR UND AKTIONARIAT Konzernstruktur Die Valartis Group ist eine Aktiengesellschaft nach schweizerischem Recht mit Sitz in Baar, Kanton Zug, Schweiz. Die Inhaberaktien der Valartis Group AG (ISIN CH ) sind an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange kotiert. Die Börsenkapitalisierung der Valartis Group per 31. Dezember 2013 betrug CHF 88.5 Mio. Dies entspricht CHF pro Aktie auf den total ausgegebenen 5'000'000 Aktien. Davon waren per 31. Dezember Prozent oder 406'040 Titel im Besitz der Gruppe. Das Organigramm der Gruppe auf S. 19 zeigt die operative Struktur und spiegelt die Organisation nach Segmenten der Valartis Group wider. Die Gruppe strukturiert ihre Geschäftsaktivitäten in die Geschäftssegmente «Private Clients» und «Institutional Clients». Sämtliche nachgelagerten Tätigkeiten sind dem Corporate Center zugeordnet. Die Segmentsberichte mit Erläuterungen, Segmentsergebnissen und weiteren Informationen sind auf Note 44 zu finden. CORPORATE GOVERNANCE Konsolidierungskreis Die operativen Gruppengesellschaften und die wesentlichen Beteiligungen, die in der Valartis Group konsolidiert werden (Konsolidierungskreis der Valartis Group), sind mit Angaben zu Gesellschaft, Sitz, Zweck, Aktienkapital, Beteiligungsquote, Kapital und Stimmenanteil in den Erläuterungen zur Konzernrechnung in Note 44 detailliert aufgeführt. Die assoziierten Gesellschaften werden in den Erläuterungen zur Konzernrechnung in Note 46 aufgelistet und beschrieben. Folgende wesentliche Beteiligung im Konsolidierungskreis ist an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange kotiert: ENR Russia Invest S.A., Genf (Schweiz), ISIN CH Bedeutende Aktionäre Die MCG Holding S. A., Baar, Kanton Zug, Schweiz, hält direkt 50.2 Prozent des Kapitals und der Stimmrechte der Valartis Group. An der MCG Holding S. A. wirtschaftlich berechtigt sind: Gustav Stenbolt, Genf; Philipp LeibundGut, Zürich; Pierre Michel Houmard, Genf, und Tudor Private Portfolio LLC., Greenwich, USA. Weiter halten die INTEGRAL Stiftung für die berufliche Vorsorge, Thusis, Kanton Graubünden, sowie die Kreissparkasse Biberach, Biberach, Deutschland, 5.1 Prozent bzw. 3.0 Prozent des Kapitals und der Stimmrechte an der Valartis Group AG. Es sind keine weiteren Aktionäre bekannt, die über eine Beteiligung von mehr als 3.0 Prozent der stimmberechtigten Aktien verfügen. Detaillierte Informationen zu den Aktionärsverhältnissen sind auf Seite 186 ausgewiesen. Es bestehen keine Aktionärsbindungsverträge. Kreuzbeteiligungen Es bestehen keine kapital - oder stimmenmässigen Kreuzbeteiligungen zwischen der Valartis Group AG und deren Tochtergesellschaften mit anderen Gesellschaften _Val_GB-13_Corporate-Governance_de.indd :43:49

3 KAPITALSTRUKTUR Kapital Das Aktienkapital der Valartis Group AG beträgt CHF 5'000'000, eingeteilt in 5'000'000 dividenden- und stimmberechtigte Inhaberaktien mit einem Nennwert von je CHF Sämtliche Inhaberaktien der Valartis Group AG sind vollständig liberiert und im Hauptsegment der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange kotiert. Per Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2013 sind keine Finanzinstrumente ausstehend, die zu einer Verwässerung der Eigenmittel der Gesellschaft führen könnten. Eintrag im Aktienbuch Es bestehen keine Namenaktien; deshalb wird auch kein Aktienbuch geführt. Bedingtes Kapital Die Valartis Group AG hat kein bedingtes Kapital. VERWALTUNGSRAT Mitglieder des Verwaltungsrats* Name Funktion Nationalität Gewählt bis Urs Maurer - Lambrou Erstmalige Wahl Präsident Schweiz 2014* 2011** Rolf Müller-Senn Vizepräsident*** Schweiz Jean-François Ducrest Christoph N. Meister Mitglied*** Schweiz Mitglied*** Schweiz Felix Fischer Mitglied Schweiz * Die an der Generalversammlung vom 14. Mai 2013 beschlossene Statutenänderung mit einer neuen Wahldauer der Mitglieder des Verwaltungsrats von einem Jahr wurde von der FINMA genehmigt. ** Präsident des Verwaltungsrats seit 2013 *** Mitglied des Audit Committee Genehmigtes Kapital Die Valartis Group AG hat kein genehmigtes Kapital. Kapitalveränderungen Im Geschäftsjahr 2013 hat sich das Aktienkapital der Valartis Group AG nicht verändert. Die Veränderungen des gesamten Eigenkapitals sind in der Tabelle «Konsolidierte Eigenkapitalentwicklung» auf S. 86 aufgelistet. Genussscheine Die Valartis Group AG hat kein Genussscheinkapital. Beschränkung der Übertragbarkeit und Nominee-Eintragungen Es bestehen keine Namenaktien. Folglich bestehen auch keine Beschränkungen in der Übertragbarkeit und keine Einschränkungen bezüglich Nominee-Eintragungen. Wandelanleihen und Optionen Die Valartis Group AG hat keine Wandelanleihen emittiert. VALARTIS GROUP GESCHÄFTSBERICHT 2013 CORPORATE GOVERNANCE 59 05_Val_GB-13_Corporate-Governance_de.indd :43:49

4 DER VERWALTUNGSRAT Der Verwaltungsrat der Valartis Group besteht aus fünf Mitgliedern. Im Sinne des Rundschreibens 08/24 «Überwachung und interne Kontrolle Banken» der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) erfüllt die Mehrheit der Mitglieder des Verwaltungsrats die Bestimmungen bezüglich der Unabhängigkeit. So gehörte keines der fünf Mitglieder des Verwaltungsrats 2013 der Geschäftsleitung einer Gesellschaft der Valartis Group an. Zwar sind Jean-François Ducrest und Urs Maurer-Lambrou teilweise auch in ihrer Funktion als Rechtsanwalt für Gesellschaften der Valartis Group tätig. Diese Tätigkeiten stehen nicht in Widerspruch zu ihrer Tätigkeit als unabhängige Mitglieder des Verwaltungsrats. Urs Maurer-Lambrou, geb Fürsprecher, LL.M. der Duke University (Durham, USA) und Inhaber des Anwaltspatents in der Schweiz/N.Y., USA. Seit 14. Mai 2013 ist Urs Maurer-Lambrou Präsident des Verwaltungsrats der Valartis Group AG (seit 2011 Mitglied). Er ist auch Präsident des Verwaltungsrats der Valartis Bank AG, Zürich, der Valartis Bank (Liechtenstein) AG und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Valartis Bank (Austria) AG sowie Präsident des Verwaltungsrats der ENR Russia Invest SA, Genf. Er ist spezialisiert in den Bereichen M&A, Unternehmensund Finanzmarktrecht und IT-Recht. Urs Maurer-Lambrou ist Mitglied des Zürcher und Schweizerischen Anwaltsverbands, der New York State Bar, USA, sowie Mitglied des Vereins Qualitätssicherung von Finanzdienstleistungen (VQF), Zug, des Efficiency Club Zürich, Sektion «ERFA XII Kommunikation» und Vorstandsmitglied in der Deutschen Gesellschaft für Informationsfreiheit e.v., Berlin. Rolf Müller-Senn, geb Bankfachmann. Vize-Präsident des Verwaltungsrats seit 14. Mai 2013, seit 2011 Mitglied des Verwaltungsrats und Mitglied des Audit Committee der Valartis Group AG, Mitglied des Verwaltungsrats der Valartis Bank AG, Schweiz, der Valartis Bank (Liechtenstein) AG und des Aufsichtsrats der Valartis Bank (Austria) AG. Bis Anfang 2011 war Rolf Müller-Senn Managing Director bei der Bank Vontobel, zuständig für die Integration der Commerzbank Schweiz. Von 2004 bis 2009 war er CEO der Commerzbank Schweiz AG in Zürich und davor bei der Bank von Ernst & Cie AG sowie bei der Lloyds Bank International in führenden Positionen tätig _Val_GB-13_Corporate-Governance_de.indd :43:53

5 Christoph N. Meister, geb Betriebsökonom HWV und dipl. Wirtschaftsprüfer, ehemaliger Partner bei Ernst & Young AG, Schweiz. Christoph N. Meister ist seit 2011 Mitglied des Verwaltungsrats und Vorsitzender des Audit Committee der Valartis Group AG sowie Mitglied des Ver waltungsrats der Valartis Bank AG, Schweiz, der Valartis Bank (Liechtenstein) AG und des Aufsichtsrats der Valartis Bank (Aust ria) AG. Von Januar 1979 bis November 2010 (ab April 1993 als Partner) war Christoph N. Meister in verschiedenen Funktionen in der Wirtschaftsprüfung vornehmlich im Banken- und Finanz bereich als von der FINMA und der FMA Liechtenstein aner kannter Leitender Revisor tätig. Jean-François Ducrest, geb Lic. iur. der Universität Fribourg, LL.M. der Duke University (Durham, USA) und Inhaber des Anwaltspatents. Jean-François Ducrest ist seit 2008 Mitglied des Verwaltungsrats und Audit Committee der Valartis Group AG. Seit 2010 ist Jean-François Ducrest Partner der Anwaltskanzlei Ducrest Heggli Avocats LLC. Von 2003 bis 2010 war er Partner der Rechtsanwaltskanzlei Borel and Barbey in Genf und davor u. a. bei Paul Weiss Rifkind Wharton and Garrison in New York tätig. Jean-François Ducrest ist Mitglied der Genfer Anwaltskammer und seit 2004 in deren Vorstand (von 2008 bis 2010 als Präsident). Felix Fischer, geb Bankfachmann. Mitglied des Verwaltungsrats der Valartis Group AG seit 14. Mai Felix Fischer war von 1965 bis 1999 in ver schiedenen Funktionen bei der UBS tätig, ab 1996 als Mitglied der Konzernleitung. Von 2000 bis 2002 war Felix Fischer als CFO Mitglied der Geschäftsleitung von PSP Swiss Property Group. Seit 2003 ist er selbständiger Berater und seit 2008 als Berater bei Global Property Fund der Swiss Capital Group tätig. Von 1997 bis 2010 war Felix Fischer zudem Mitglied der Fachkommission von Swiss GAAP FER. VALARTIS GROUP GESCHÄFTSBERICHT 2013 CORPORATE GOVERNANCE 05_Val_GB-13_Corporate-Governance_de.indd :43:58

6 Änderungen im Verwaltungsrat Nach zehnjähriger Tätigkeit als Verwaltungsrat und Präsident des Verwaltungsrats der Valartis Group AG hat sich Prof. Dr. Erwin Heri 2013 nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung gestellt. An der konstituierenden Sitzung des Verwaltungsrats vom 14. Mai 2013 wurde Urs Maurer-Lambrou zum neuen Präsidenten und Rolf Müller-Senn zum neuen Vizepräsidenten des Verwaltungsrats der Valartis Group AG gewählt. Als neues Mitglied des Verwaltungsrats der Valartis Group AG wurde Felix Fischer gewählt. Statutenänderung An der Generalversammlung vom 14. Mai 2013 wurde beschlossen, die Wahldauer der gewählten Mitglieder des Verwaltungsrats auf ein Jahr zu beschränken. Die FINMA hat diese Statutenänderung nachträglich genehmigt. Die Wahl erfolgt für jedes Mitglied einzeln. Eine Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Mitglied vor Ablauf seiner Amtsdauer aus, so trifft die nächste Generalversammlung eine Ersatzwahl. Ist die Zahl der Mitglieder des Verwaltungsrats unter drei gesunken, so muss innert angemessener Frist eine ausserordentliche Generalversammlung zur Vornahme von Ergänzungswahlen durchgeführt werden. Das als Ersatz gewählte Mitglied tritt in die Amtsdauer seines Vorgängers ein. Die erstmalige Wahl ist im Abschnitt «Mitglieder des Verwaltungsrats» aufgeführt. Der Verwaltungsrat konstituiert sich selbst und ernennt aus seiner Mitte einen Präsidenten und einen Vize-Präsidenten und bezeichnet einen Sekretär, der nicht Mitglied des Verwaltungsrats zu sein braucht. Interne Organisation Der Verwaltungsrat ist das oberste Führungsgremium der Valartis Group AG. Er ist gegenüber den Aktionären für die Oberleitung der Gesellschaft verantwortlich und entscheidet in allen Angelegenheiten, die nicht nach Gesetz oder Statuten der Generalversammlung übertragen sind. Eine der wichtigsten nicht übertragbaren Aufgaben ist das Risikomanagement. Details hierzu sind den Ausführungen zum Risikomanagement auf S. 73 ff. zu entnehmen. Unter Vorbehalt der unübertragbaren und unentziehbaren Aufgaben können Teile der Aufgaben des Verwaltungsrats an einzelne Mitglieder (Delegierte) oder an einen Kreis von Mitgliedern (Ausschüsse) oder an Dritte übertragen werden. Mit Ausnahme des Audit Committee gab es im Geschäftsjahr 2013 keine Verwaltungsratsausschüsse. Der Verwaltungsrat führt jährlich eine Selbstbeurteilung über seine Tätigkeit durch. Ausschliessliche Aufgaben des Verwaltungsrats Neben den unübertragbaren und unentziehbaren Aufgaben (Art. 716a Abs. 1 Schweizerisches Obligationenrecht, OR) hat der Verwaltungsrat weitere ausschliessliche Aufgaben. Zu den wichtigsten gehören die Festlegung der Konzernziele, der Unternehmensstrategie und der Grundsätze der Finanzierungspolitik. Der Verwaltungsrat entscheidet auch über die Grundsätze der Personalund Entschädigungspolitik, legt die Risikopolitik und die Risikokontrollsysteme fest und stellt die konsolidierte Risikoüberwachung sicher. Die dreijährige Mittelfristplanung, die operative Jahresplanung und das Risikobudget (Gesamtbank-Risikotrag fähigkeit, Risikopuffer, Gesamtbanklimite, allgemeines Zinsänderungsrisiko) werden durch ihn genehmigt. Ebenfalls vom Verwaltungsrat zu genehmigen sind das Eingehen und Beenden strategischer Kooperationen mit Dritten, der Erwerb strategischer Beteiligungen sowie die Gründung, der Erwerb und die Veräusserung von Unternehmen und wesentlicher Unternehmensteile, einschliesslich Tochtergesellschaften. Die Einberufung des Verwaltungsrats erfolgt durch den Präsidenten, bei dessen Verhinderung durch den Vizepräsidenten, sooft es die Geschäfte erfordern, ferner auf Verlangen eines seiner Mitglieder oder der Revisionsstelle. Der Verwaltungsrat fasst seine Beschlüsse mit dem absoluten Mehr der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit hat der Vorsitzende den Stichentscheid. Über die Sitzungen des Verwaltungsrats wird ein Protokoll geführt, das vom Sekretär und vom Vorsitzenden unterzeichnet wird. Kompetenzregelung Dem Verwaltungsrat obliegt die Oberleitung, Aufsicht und Kontrolle über die Geschäftsführung der Gruppe. Er nimmt die ihm gemäss Gesetz, Statuten oder internen Reglementen zugewiesenen Aufgaben wahr, soweit diese nicht anderen Organen zugewiesen sind. Nebst den in den Statuten aufgeführten Aufgaben nimmt der Verwaltungsrat insbesondere folgende unübertragbare Aufgaben und Pflichten wahr: Festlegung und periodische Überprüfung der mittel- und langfristigen Unternehmensziele (Strategie) sowie Bestimmung der Ressourcen zur Erreichung der Unternehmensziele Genehmigung der jährlichen Planung Ernennung der Ausschussmitglieder aus seiner Mitte Ernennung der Mitglieder der Geschäftsleitung Ernennung des Leiters der internen Revision Behandlung und Abnahme der Berichte der internen und externen Revision sowie aufsichtsrechtlicher Spezialberichte Regelmässiger Informationsaustausch über Geschäftsgang und besondere Ereignisse, insbesondere über die Ertragslage, Bilanzentwicklung, Liquidität, Eigenkapitalerfordernisse und Risikolage Sicherstellung zeitnaher Massnahmen und Informationen der Behörden 62 05_Val_GB-13_Corporate-Governance_de.indd :43:58

7 Erlass von Richtlinien oder Reglementen über die Grundzüge des Risikomanagements sowie über die Zuständigkeit und das Verfahren für die Bewilligung risikobehafteter Geschäfte Entscheid betreffend die Übernahme oder den Verkauf von Beteiligungen an anderen Unternehmungen sowie die Gründung oder Liquidation von Tochtergesellschaften Entscheid über die Errichtung und Aufhebung von Firmen, Zweigniederlassungen und Repräsentanzen Festlegung von Kreditkompetenzen und Beschlussfassung über Grossengagements (inkl. Klumpenrisiken) und Organkredite Festlegung von Gruppen-, Gesamtpositions- und Einzellimiten Genehmigung des Geschäftsberichts und Antrag an die Generalversammlung Beschlussfassung über alle weiteren Anträge zuhanden der Generalversammlung Festlegung der Löhne der Mitglieder der Geschäftsleitung Entscheid über die Ausübung nebenberuflicher Tätigkeiten durch Mitarbeitende Informations- und Kontrollinstrumente Dem Verwaltungsrat und seinem Audit Committee stehen verschiedene Informations- und Kontrollinstrumente zur Ausübung der Oberleitungs- und Aufsichtspflicht gegenüber der Gruppenleitung zur Verfügung. Zu diesen Instrumenten gehören der Strategieprozess, die Mittelfristplanung, der Jahresplanungsprozess und die interne und externe Berichterstattung. Die Mitglieder des Verwaltungsrats erhalten monatlich die relevanten Berichte, vor allem die monatlichen Management & Controlling-Berichte (MIS), die Risikoberichte sowie die Berichte zu den Quartals-, Halbjahres- und Jahresabschlüssen (konsolidierte Abschlüsse und Einzelabschlüsse). Diese beinhalten quantitative und qualitative Informationen, wie Budgetabweichungen, Benchmarkvergleiche, Perioden- und Mehrjahresvergleiche, Führungskennzahlen und Risikoanalysen, und zwar für die operativen Gruppengesellschaften und die Gruppe insgesamt. Diese Berichte erlauben dem Verwaltungsrat, sich jederzeit ein Bild von den massgeblichen Entwicklungen und der Risikosituation zu machen. Jene Berichte, die in den Aufgabenkreis des Audit Committee fallen, werden in diesem Gremium behandelt und mit entsprechenden Anträgen zur Genehmigung an den Verwaltungsrat weitergeleitet. Im Rahmen der Sitzungen des Verwaltungsrats werden die aktuellen Berichte jeweils umfassend behandelt. Der Präsident des Verwaltungsrats und der Vorsitzende des Audit Committee erhalten ausserdem sämtliche Protokolle der Sitzungen der Gruppenleitung. Zudem pflegt der Präsident des Verwaltungsrats einen regelmässigen Informationsaustausch mit dem Group CEO und den übrigen Mitgliedern der Gruppenleitung. Der Verwaltungsrat tagt so oft, wie es die Geschäfte der Gesellschaft erfordern, mindestens aber einmal pro Quartal. Im Jahr 2013 wurden sechs ordentliche Sitzungen abgehalten. An den Sitzungen nehmen auch der Group CEO, der Group Chief Financial Officer/ Chief Risk Officer sowie, je nach Bedarf, weitere Personen teil. Audit Committee Das aus drei Mitgliedern des Verwaltungsrats bestehende Audit Committee wird von Christoph N. Meister präsidiert; Jean-François Ducrest und Rolf Müller sind die weiteren Mitglieder. Aufgrund ihres beruflichen Hintergrunds verfügen diese Mitglieder über Erfahrung im Finanz- und Rechnungswesen, im Risikomanagement und mit internen Kontrollsystemen. Die Amtszeit ist identisch mit der Amtszeit als Verwaltungsrat; eine Wiederwahl ist möglich. Zweck des Audit Committee ist insbesondere die Unterstützung des Verwaltungsrats bei der Erfüllung der ihm gemäss Gesetz, Statuten und Reglementen übertragenen Aufgaben durch Vorbereitung von Beschlüssen und durch Beratung, hauptsächlich im Zusammenhang mit der Aufsicht und Kontrolle, namentlich im Hinblick auf die Befolgung der Gesetze, Statuten, Reglemente und Weisungen; der Umsetzung der Finanz- und Risikopolitik sowie dem entsprechenden Finanz- und Risikomanagement der internen und der externen Revision sowie dem internen Kontrollsystem (IKS) der Analyse des Jahresabschlusses und der Zwischenabschlüsse der Valartis Gruppe und des Konzerns. Die Aufgaben des Audit Committee sind in einem Reglement detailliert erläutert wurden fünf Sitzungen abgehalten. Group Internal Audit Ein weiteres wichtiges Instrument zur Wahrnehmung der Aufsichts- und Kontrollfunktion des Verwaltungsrats ist das Group Internal Audit mit insgesamt sieben Mitarbeitenden an den drei Standorten Schweiz, Österreich und Liechtenstein. Gruppengesellschaften, die keine eigene interne Revision aufweisen, haben diese Aufgabe an das Group Internal Audit übertragen. Die Aufgabenstellung und die Befugnisse der Internen Revision sind in einem eigenen Reglement festgehalten, und die internen Revisoren arbeiten nach den lokalen Ausprägungen des Internationalen Standards des Institute of Internal Auditors (IIA). Als unabhängige Instanz überprüft die interne Revision insbesondere das interne Steuerungs- und Kontrollsystem, die Governance sowie das Risikomanagement. Das Group Internal Audit stellt sicher, dass die risikorelevanten Geschäftsaktivitäten im Rahmen einer Mehrjahresplanung geprüft werden, und erstellt jährlich ein risikobasiertes Prüfprogramm. Der Präsident des Verwaltungsrats sowie der Vorsitzende des Audit Committee können Group Internal Audit zusätzlich zu den regulären Revisionsarbeiten für Sonderaufgaben einsetzen. Die Effizienz von Group Internal Audit wird durch die Koordination der Tätigkeiten mit der externen Revisionsstelle erhöht. VALARTIS GROUP GESCHÄFTSBERICHT 2013 CORPORATE GOVERNANCE 63 05_Val_GB-13_Corporate-Governance_de.indd :43:58

8 Group Compliance Als Compliance gelten das Einhalten von gesetzlichen, regulatorischen und internen Vorschriften sowie die Beachtung von Standesregeln und marktüblichen Standards. Als Compliance-Risiko gilt das Risiko von Verstössen gegen Vorschriften, Standesregeln und Standards mit möglichen rechtlichen und regulatorischen Sanktionen, finanziellen Verlusten oder Reputationsschäden. Group Compliance unterstützt die Mitarbeitenden der Valartis Group dabei, alle gesetzlichen, regulatorischen und internen Vorschriften einzuhalten, und übt eine von der ertragsorientierten Geschäftstätigkeit unabhängige Funktion aus. Die Aufgaben der Group Compliance sowie deren Grundsätze sind in einem eigenen Reglement umschrieben, an das sich alle Gruppengesellschaften zu halten haben. Für das Thema «Cross-Border» bestehen in den Valartis Banken jeweils spezielle Weisungen. Neben der systematischen Ausbildung der Mitarbeitenden und dem Erlass detaillierter Weisungen wird auch auf wirkungsvolle Kontroll- und Überwachungsinstrumente Wert gelegt. Die Oberaufsicht und die Kontrolle über Compliance obliegen dem Verwaltungsrat. Der Verwaltungsrat gibt mindestens einmal jährlich darüber Rechenschaft ab, ob die für ihn und die Gruppe anwendbaren Compliance-Grundsätze hinreichend bekannt sind und ihnen nachgelebt wird. Dabei stützt er sich auf die Compliance Reports ab, die er quartalsweise sowie zusätzlich als Jahresgesamtbericht erhält. GRUPPENLEITUNG Mitglieder der Gruppenleitung Name Funktion Nationalität Gustav Stenbolt Vincenzo Di Pierri George M. Isliker Monika Jung* Dr. Andreas Insam* * bis 9. April 2014 Group Chief Executive Officer (CEO) Stellvertretender Group CEO und CEO Valartis Bank AG, Schweiz Group Chief Financial Officer und Chief Risk Officer (CFO/CRO) CEO Valartis Bank (Austria) AG CEO Valartis Bank (Liechtenstein) AG Norwegen Schweiz und Italien Schweiz Österreich Österreich Organisation der Gruppenleitung Die Gruppenleitung führt die Geschäfte der Gesellschaft, soweit dies gemäss Gesetz, Statuten oder Organisationsreglement nicht dem Verwaltungsrat vorbehalten ist. Der Group CEO steht der Gruppenleitung vor, die über die Geschäftsentwicklung entscheidet. Die Gruppenleitung ist namentlich für die Entwicklung und Umsetzung der Strategie der Gruppe sowie deren Ergebnisse verantwortlich. Der Group CEO zeichnet für die Gesamtführung und die übergreifende Koordination verantwortlich. Die Mitglieder der Gruppenleitung treffen einander mindestens einmal pro Monat. Es finden zudem weitere Treffen zur Strategie bzw. Unternehmensentwicklung sowie zur Jahresplanung, zur Risikobudgetierung und zu anderen aktuellen Themen statt. Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen Die weiteren Tätigkeiten und Interessenbindungen der einzelnen Mitglieder Gruppenleitung sind in den nachfolgenden Kurzbiografien aufgeführt: Anpassung der Gruppenleitung für die Transformatsionphase Im Zuge der strategischen Weichenstellung 2013 unterstreicht die Valartis Group ihre Zukunftsausrichtung zusätzlich mit der Verschlankung der Führungsorganisation der Valartis Group AG. So setzt sich die Gruppenleitung per 9. April 2014 für die Transformationsphase wie folgt zusammen: Gustav Stenbolt, Group CEO, Vincenzo Di Pierri, Stv. Group CEO und CEO der Valartis Bank AG, Schweiz und George M. Isliker, Group CFO & CRO _Val_GB-13_Corporate-Governance_de.indd :43:58

9 Gustav Stenbolt, geb Lic. rer. pol. der Universität Fribourg. Seit 2007 Chief Executive Officer (CEO) der Valartis Group AG. Von 2004 bis 2007 war Gu stav Stenbolt Vorsitzender der Gruppenleitung der Jelmoli Hol ding AG gründete er die MCT Group in Genf und war bis 2004 CEO fusionierte die MCT Group mit der OZ Holding AG und tritt seit 2007 unter dem Brand Valartis Group auf. Von 1983 bis 1996 war er Chief Investment Officer der Unifund for Asia, Latin-America und Osteuropa/GUS. Gustav Stenbolt ist Miglied des Verwaltungsrats der ENR Russia Invest SA, Eastern Property Holdings und der Anglo Chinese Group, Hongkong. George Marc Isliker, geb Certified Public Accountant (CPA), Trust and Estate Practitioner (TEP), Studium der Rechtswissenschaften an der Universität St. Gallen (HSG). Chief Financial Officer und Chief Risk Officer der Valartis Group seit Zuvor war er von 2004 bis 2010 Leiter Group Finance & Risk der VP Bank Gruppe, Vaduz, Liechtenstein. Sabbatical Von 1995 bis 2002 war George M. Isliker Leiter Finance und Leiter Kreditabteilung bei der Privatbankengruppe Hottinger & Cie, Banquiers, Zürich, und von 1992 bis 1995 Wirt schaftsprüfer bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, Zürich. Vincenzo Di Pierri, geb Bankfachmann. Vincenzo di Pierri ist seit 2012 CEO der Valartis Bank AG, Schweiz und stellvertretender Group CEO. Von 2003 bis 2011 war Vincenzo Di Pierri CEO der Zürcher Privatbank Finter Bank. Seine 40-jährige Bankkarriere startete Vincenzo Di Pierri 1974 als Devisenhändler bei der heutigen Credit Suisse Schweiz und war danach von 1984 bis 1998 in verschiedenen Manage ment-positionen bei der Credit Suisse und heutigen UBS tätig, bevor er als Mitglied der Geschäftsleitung zur HSBC Republic Bank Schweiz wechselte, wo er das Private Banking in Zürich und Lugano leitete. Vincenzo Di Pierri ist zudem Präsident der italieni schen Handelskammer für die Schweiz (CCIS) und in dieser Funkti on auch in verschiedenen binationalen Gremien aktiv. VALARTIS GROUP GESCHÄFTSBERICHT 2013 CORPORATE GOVERNANCE 05_Val_GB-13_Corporate-Governance_de.indd :43:59

10 Andreas Insam, geb Dr. rer. soc. oec. der Universität Innsbruck. Seit Gründung der Valartis Bank (Liechtenstein) AG in 1998 Vorsitzender des Vorstands. Davor arbeitete Andreas Insam bei der Vorarlberger Landesund Hypothekenbank AG, Bregenz, wo er 1998 mit der Errichtung der Hypo Investment Bank (Liechtenstein) AG, Vaduz, beauftragt wurde (spätere Valartis Bank (Liechtenstein) AG). Vor seiner Tätigkeit bei der Vorarlberger Landes- und Hypotheken bank AG war er von 1985 bis 1992 als Mitglied des Direktoriums der LGT Bank in Liechtenstein (Frankfurt) GmbH verantwortlich für den Bereich Institutional Sales. Andreas Insam ist langjähriger Lektor und Prüfungsbeauftragter an der Hochschule Liechtenstein und an der Universität Innsbruck. Seit 2004 ist er Mitglied des Vorstands des liechtensteinischen Bankenverbands. Monika Jung, geb Mag. rer. soc. oec. in Handelswissenschaften der Wirtschaftsuniversität Wien und Master of Science (MSc) in Executive Management. Monika Jung trat 2010 als Mitglied des Vorstands in die Valartis Bank (Austria) AG ein und ist seit 1. Februar 2013 CEO der Valartis Bank (Austria) AG. Davor leitete Monika Jung von 2000 bis 2010 das Private Banking der Raiffeisen Centrobank in Wien und von 1997 bis 2000 die Private Vermögensverwaltung der Meinl Bank in Wien. Von 1993 bis 1997 nahm sie verschiedene Führungsaufgaben bei der Meinl Bank Wien und der Creditanstalt Wien wahr. Management der Valartis Bank AG, Schweiz Vincenzo Di Pierri, CEO Siehe Angaben zur Organisation der Gruppenleitung, S. 64. Eric Berthelot, geb Abschluss in russischer und polnischer Sprache sowie in Rechtswissenschaften der Universität Paris, MBA an der Business School HEC, Paris. Seit 2008 ist Eric Berthelot Mitglied der Geschäftsleitung und seit 2008 stellvertretender CEO und zeichnet verantwortlich für den Bereich Private Banking der Valartis Bank AG, Schweiz. Daneben ist er seit 2007 Mitglied der Geschäftsleitung der Valartis Wealth Management SA. Von 2002 bis 2007 leitete er als Managing Partner die unabhängige Vermögensverwalterin Valaxis Asset Management SA in Genf, die in die Valartis Wealth Management SA fusionierte. Bei Credit Agricole Indosuez (Switzerland) SA war er von 2000 bis 2002 zuständig für die zentraleuropäischen Kunden. Eric Berthelot war Mitbegründer und Mitglied der Geschäftsleitung von EXANE, einer Invest mentgesell schaft in Paris von 1990 bis _Val_GB-13_Corporate-Governance_de.indd :44:00

11 Daniel Reptsis, geb Betriebsökonom HWV, HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich. Als Chief Financial Officer und Chief Risk Officer (CFO/CRO) ist er seit 2011 verantwortlich für die Bereiche Finance, Risk, Operations und IT der Valartis Bank AG, Schweiz. Darüber hinaus ist er Arbeitgebervertreter in der Personalvorsorgestiftung der Valartis Group AG. Daniel Reptsis hat seit 2000 diverse Aufgaben in verschiedenen Funktionen und Positionen bei der Valartis Bank AG, Schweiz wahrgenommen. Von 1993 bis 2000 war er bei der BZ Bank AG als Wertschriftenhändler tätig. Philipp LeibundGut, geb Absolvent der Fachhochschule beider Basel. Seit 2011 zuständig für das Geschäftssegment Institutional Clients und Mitglied der Geschäftsleitung bei der heutigen Valartis Bank AG, Schweiz. Phlipp LeibundGut ist Mitglied des Verwaltungsrats der Valartis Asset Management SA. Von 2002 bis 2006 war er Mitglied der Geschäftsleitung der Valartis Asset Management SA sowie von 2005 bis 2011 Mitglied des Verwaltungsrats des Valartis Group. Davor war Philipp LeibundGut von 1998 bis 2001 als Anlageberater bei der Hansa AG, Baar, Kanton Zug, Schweiz, tätig. Marina Bottinelli, geb Bankfachfrau. Marina Bottinelli trat im November 2012 als Head Private Banking in die neu gegründete Niederlassung in Lugano der Valartis Bank AG, Schweiz ein. Per Januar 2013 wurde sie in die Geschäftsleitung der Valartis Bank AG, Schweiz und im Oktober 2013 in die Geschäftsleitung der Valartis Wealth Management SA gewählt. Davor war sie als Deputy General Manager und Mitglied der Geschäftsleitung bei FinterLife Life Insurance Company Ltd. in Liechtenstein für die Geschäftsführung und Marketing & Sales verantwortlich. Von 2008 bis 2010 war sie stellvertretende Leiterin des Private-Banking-Teams bei der Banca Popolare di Sondrio (Suisse) SA, Lugano, tätig. Von 1984 bis 2007 nahm Marina Bottinelli in verschiedenen Funktionen und Positionen diverse Aufgaben bei UBS Lugano, und UBS (Italia), SPA, Milano, wahr. Änderungen im Management Per Januar 2013 wurde Marina Bottinelli, Head Private Banking, Lugano, in die Geschäftsleitung der Valartis Bank AG, Schweiz gewählt. René Hermann, Head Private Banking Zürich, verliess die Valartis Bank AG, Schweiz, per Ende Oktober Management der Valartis Bank (Austria) AG Monika Jung, CEO Siehe Angaben zur Organisation der Gruppenleitung, S. 64. Andreas Rosenbaum, geb Mag. rer. soc. oec. in Handelswissenschaften der Wirtschaftsuniversität Wien. Andreas Rosenbaum trat im Mai 2013 als Vorstandsmitglied in die Valartis Bank (Austria) AG ein. Nach dem Studium startete er 1989 seine Karriere bei der VPM Vermögensverwaltungs AG in Wien im Bereich Asset Allocation, Portfolio Management. Nach einem Auslandsaufenthalt von 1996 bis 1997 nahm er seine Tätigkeit als Compliance Officer und Controller der Wertpapierabteilung bei der heutigen Raiffeisen Centrobank AG 1997 in Wien auf. Ab 2001 zeichnete Andreas Rosenbaum verantwortlich für den Bereich Controlling und Risk Management jener Bank. Änderungen im Management Der Aufsichtsrat der Valartis Bank (Austria) AG ernannte Frau Monika Jung zum CEO per Februar Frau Jung hatte die Bank interimistisch seit Herbst 2012 geführt. Im Mai 2013 wurde Andreas Rosenbaum in der Funktion als CFO in den Vorstand gewählt. Management der Valartis Bank (Liechtenstein) AG Andreas Insam, CEO Siehe Angaben zur Organisation der Gruppenleitung, S. 64. Gerhard Lackinger, geb Dr. iur. und Mag. rer. soc. oec. der Universität Innsbruck, in Österreich beeideter Bilanzbuchhalter. Mitglied des Vorstands der Valartis Bank (Liechtenstein) AG seit 2000, zuständig für den Bereich Back Office mit den Abteilungen Rechnungswesen, Recht und Compliance, IT, Kredite, Human Resources und Gebäudemanagement. Davor war er Leiter des Vorstandssekretariats und der Rechtsabteilung der Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank AG, Bregenz. Gerhard Lackinger ist Mitglied der Prüfungskommission der österreichischen Hypothekenbanken und langjähriger Referent. Managementverträge Die Valartis Group und ihre Tochtergesellschaften haben keine Führungsaufgaben des Managements an Dritte übertragen. VALARTIS GROUP GESCHÄFTSBERICHT 2013 CORPORATE GOVERNANCE 67 05_Val_GB-13_Corporate-Governance_de.indd :44:00

12 VERGÜTUNGEN, BETEILIGUNGEN UND DARLEHEN Angaben zum Entlohnungssystem der Valartis Group sowie zu den Vergütungen der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Gruppenleitung im Geschäftsjahr 2013 finden sich im Vergütungsbericht (s. S. 160 ff) sowie in den Erläuterungen zur Konzernrechnung in Note 42. Details zu den Beteiligungen und Darlehen der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Gruppenleitung werden offengelegt. MITWIRKUNGSRECHTE DER AKTIONÄRE Stimmrechtsbeschränkung und -vertretung Die Mitwirkungsrechte der Aktionäre entsprechen den gesetzlichen Vorschriften des Schweizerischen Obligationenrechts. Stimmrechtsbeschränkungen gibt es keine. An der Generalversammlung der Valartis Group berechtigt jede Aktie zu einer Stimme. Der Aktionär kann sein Stimmrecht an der Generalversammlung selber ausüben, einen Dritten als Vertreter bestimmen oder den unabhängigen Stimmrechtsvertreter bzw. den offiziellen Depotvertreter mit der Stimmausübung beauftragen. Statutarische Quoren Es bestehen keine von Artikel 704 des Schweizerischen Obligationenrechts abweichenden Regelungen. Demnach wurden keine speziellen statutarischen Quoren bestimmt. Einberufung der Generalversammlung Es bestehen keine vom Gesetz abweichenden statutarischen Bestimmungen zur Einberufung der Generalversammlung. Die Generalversammlung wird durch den Verwaltungsrat mindestens 20 Tage vor dem Versammlungstag unter gleichzeitiger Angabe der Traktanden und Anträge einberufen. Die Einladung erfolgt durch einmalige Bekanntmachung in den Publikationsorganen der Gesellschaft. Zurzeit ist dies das Schweizerische Handelsamtsblatt. Die Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung kann auch von einem oder mehreren Aktionären, die zusammen mindestens den zehnten Teil des Aktienkapitals vertreten, schriftlich unter Nennung der Traktanden und Anträge verlangt werden. Traktandierung Die Statuten sehen vor, dass Aktionäre die Traktandierung eines Verhandlungsgegenstands für die Generalversammlung von einem oder mehreren Aktionären, die zusammen mindestens drei Prozent des Aktienkapitals vertreten, schriftlich unter Nennung des Verhandlungsgegenstands und der Anträge verlangen können, wobei dieser Traktandierungsantrag mindestens 45 Tage vor der Generalversammlung bei der Gesellschaft eingehen muss. KONTROLLWECHSEL UND ABWEHRMASSNAHMEN Angebotspflicht (Opting-out) Ein Erwerber von Aktien der Gesellschaft ist gemäss Statuten nicht zu einem öffentlichen Kaufangebot nach den Artikeln 32 und 52 des Schweizerischen Börsengesetzes (BEHG) verpflichtet. Kontrollwechselklauseln Weder für Mitarbeitende noch für Verwaltungsräte sind Abgangsentschädigungen vertraglich vorgesehen. REVISIONSSTELLE Das Mandat der externen Revisionsstelle wird von Ernst & Young AG, Zürich, Schweiz, wahrgenommen. Die externe Revisionsstelle wird an der ordentlichen Generalversammlung für jeweils ein Jahr gewählt. Dauer des Mandats und Amtsdauer des leitenden Revisors Die Wahl von Ernst & Young AG erfolgte erstmals im Jahre Leitender Revisor ist Patrick Schwaller, der diese Funktion seit dem Geschäftsjahr 2009 ausübt. Revisionshonorar Ernst & Young AG stellte der Valartis Group im Geschäftsjahr 2013 CHF 1.7 Mio. (2012: CHF 1.6 Mio.) für Dienstleistungen im Zusammenhang mit den aufsichtsrechtlichen Prüfungen, der Prüfung der Jahresrechnungen und der Konzernrechnung der Valartis Group sowie deren Konzerngesellschaften in Rechnung. Zusätzliche Honorare Weiter stellte Ernst & Young AG der Valartis Group für andere Dienstleistungen in den Bereichen Rechtsfragen, Steuern, Projekte und Informatik den Betrag von CHF 0.2 Mio. (Vorjahr: CHF 0.1 Mio.) in Rechnung. Aufsichts- und Kontrollinstrumente gegenüber der Revision Die Kontrolle der externen Revision und des Konzernprüfers obliegt dem Verwaltungsrat. In seinen Kompetenzbereich fällt die Behandlung der Berichte der internen und externen Revision, wobei er in dieser Aufgabe vom Audit Committee unterstützt wird _Val_GB-13_Corporate-Governance_de.indd :44:00

13 INFORMATIONSPOLITIK Die gesetzlich vorgeschriebenen Bekanntmachungen der Valartis Group erfolgen rechtswirksam in den amtlichen schweizerischen Publikationsorganen, derzeit im Schweizerische Handelsamtsblatt. Die Valartis Group informiert die Aktionäre und die Kapitalmarktteilnehmer offen, umfassend, gleichzeitig und zeitgerecht. Ihre Informationspolitik richtet sich nach dem Grundsatz der Gleichbehandlung aller Kapitalmarktteilnehmer. Als an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange kotiertes Unternehmen unterliegt die Valartis Group insbesondere der Pflicht zur unverzüglichen Bekanntgabe kursrelevanter Ereignisse (Richtlinie Ad hoc- Publizität, RLAhP). Die Berichterstattung umfasst neben Jahres- und Halbjahresberichten, die nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt werden, sowie Medieninformationen über aktuelle Entwicklungen auch die jährliche Medien- und Analystenkonferenz jeweils im März sowie die Generalversammlung im Mai. Neben dem elektronischen Versand der Medieninformationen und Berichte werden die Publikationen allen Interessenten auf Anfrage auch in gedruckter Form zugestellt oder können auf der Homepage abgerufen werden. Die Statuten, das Organisations- und Geschäftsreglement (OGR) und der Code of Conduct der Valartis Group sind ebenfalls auf der Website publiziert. Agenda 2014 Bilanzmedien- und Analystenkonferenz 9. April 2014 Generalversammlung Mai 2014 Halbjahresergebnis August 2014 Investor Relations Valartis Group Kim-My Schefer Head Corporate Communications & Marketing Blegistrasse 11a 6340 Baar ZG Tel Valartis Börseninformationen Börsenkotierung: SIX Swiss Exchange Valorensymbol: VLRT Reuters: VLRT.S Bloomberg: VLRT SW ISIN: CH VALARTIS GROUP GESCHÄFTSBERICHT 2013 CORPORATE GOVERNANCE 69 05_Val_GB-13_Corporate-Governance_de.indd :44:00

14 VERGÜTUNGSBERICHT Im Vergütungsbericht der Valartis Gruppe wird der Vergütungsansatz beschrieben und die Vergütung für 2013 offengelegt. Der Vergütungsbericht ist wie folgt gegliedert: Wertorientiertes Kompensationssystem Inhalt und Verfahren zur Festsetzung der Vergütungen und der Beteiligungsprogramme Verwaltungsrat Gruppenleitung Mitarbeitende Wertorientiertes Kompensationssystem Die Valartis Gruppe ist einer fairen, ausgewogenen und leistungsorientierten Vergütungspraxis verpflichtet. Sie bietet den Mitarbeitenden ihrer Gruppengesellschaften neben fortschrittlichen Sozialleistungen auch attraktive, marktkonforme Grundlöhne und bindet ihre Fachkräfte über ein mittelfristiges Bonussystem an das Unternehmen (siehe auch Ausführungen zur unternehmerischen Nachhaltigkeit auf Seite 26 ff). Das wertorientierte Kompensationssystem der Valartis Gruppe orientiert sich am langfristigen wirtschaftlichen Erfolg der Gruppe. Es bringt die Interessen der Aktionäre und der Mitarbeitenden in Einklang, weil es Anreize setzt, die das unternehmerische Denken und Handeln fördern und das Unternehmen in seiner Gesamtheit stärken. So erhält zum Beispiel das Management einen Teil seiner variablen Leistungskomponenten (ausschliesslichich in Aktien der Valartis Group AG ausgeschüttet über eine Periode von bis zu fünf Jahren. Inhalt und Verfahren zur Festsetzung der Vergütungen und der Beteiligungsprogramme Der Verwaltungsrat der Valartis Group AG hat für die Bestimmung der Vergütung der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Gruppenleitung interne Richtlinien erlassen, die einerseits die Entscheidungsbefugnisse regeln und andererseits das Kompensationssystem festlegen. Diese Richtlinien werden jährlich auf ihre Angemessenheit überprüft und, falls notwendig, angepasst. Die Vergütung jedes einzelnen Mitglieds des Verwaltungsrats und der Gruppenleitung wird durch den Gesamtverwaltungsrat der Valartis Group AG genehmigt. Dabei enthält sich jenes Verwaltungsratsmitglied der Stimme, über dessen Kompensation entschieden wird. Für die Ausgestaltung und Festlegung des Vergütungssystems der Gesellschaft ist der Gesamtverwaltungsrat verantwortlich. Es besteht kein separater, ständiger Verwaltungsratsausschuss («Compensation Committee»). Ferner sind in diesem Zusammenhang auch keine externen Berater für die Gesellschaft tätig. Verwaltungsrat Die Mitglieder des Verwaltungsrats beziehen für ihre Tätigkeit eine fixe Vergütung, deren Höhe sich nach ihrer Funktion und ihrem Beitrag innerhalb der Gruppe bemisst. Für Verwaltungsräte ist keine variable Entschädigungskomponente vorgesehen. Das Entschädigungsreglement für den Verwaltungsrat der Valartis Group AG sieht vor, dass grundsätzlich die gesamte Entschädigung in Geldform ausbezahlt wird. Eine Pflicht zum Bezug von Vergütung Verwaltungsrat * Name, Funktion in CHF Zeitraum Grundentschädigung netto Entschädigung Audit Committee netto Entschädigung Schweiz netto Entschädigung Liechtenstein netto Entschädigung Österreich netto Entschädigung Valartis Wealth Management SA Sondervergütung netto Total netto Urs Maurer-Lambrou, bis GV '000 40' '000 Verwaltungsratspräsident 1) ab GV ' '000 Rolf Müller, bis GV '000 25'000 25'000 25'000 40' '000 Vizepräsident 2) ab GV '000 25'000 25'000 25'000 25'000 10' '000 Christoph N. Meister, Mitglied bis GV '000 30'000 25'000 25'000 40' '000 ab GV '000 35'000 25'000 25'000 25'000 10' '000 Jean-François Ducrest, bis GV '000 25'000 40' '000 Mitglied 3) ab GV '000 25'000 25'000 20' '000 Felix Fischer, Mitglied 4) ab GV '000 40'000 Erwin W. Heri 5) bis GV '000 75'000 75'000 40' '000 Total Honorare bis GV '210'000 Total Honorare ab GV '000 * In der Tabelle ist das Honorarmodell für den Verwaltungsrat dargestellt. In den Erläuterungen zur Konzernrechnung in Note 42 ist der auf der Basis dieses Honorarmodells effektiv im Kalenderjahr 2013 angefallene Honoraraufwand offengelegt. Eine direkte Abstimmung ist aufgrund unterschiedlicher Zeitperioden nicht möglich 1) Präsident ab 14. Mai ) Vize-Präsident seit 14. Mai ) Vize-Präsident bis 14. Mai ) Mitglied des Verwaltungsrats seit 14. Mai ) Präsident bis 14. Mai Der ehemalige Verwaltungsratspräsident hat für Beratungsdienstleistungen zur strategischen Asset-Allokation ein Honorar von CHF 270'000 erhalten. Diese Zahlung ist in der Tabelle zur Vergütung nicht enthalten, da es sich um eine Dienstleistung nach dem Ausscheiden aus dem Verwaltungsrat handelt (siehe Note 42) _Val_GB-13_Corporate-Governance_de.indd :44:00

15 Aktien der Valartis Group AG gibt es nicht. Jedes Mitglied des Verwaltungsrats hat aber die Möglichkeit, die Entschädigung ganz oder teilweise in Form von Aktien zu beziehen. Die Honorare für die Mitglieder des Verwaltungsrats werden neu seit 2013 für den Zeitraum von einer Generalversammlung bis zur nächsten Generalversammlung festgelegt. In der Tabelle sind daher jeweils zwei Zeilen pro Verwaltungsrat enthalten: In den Erläuterungen zur Konzernrechnung in Note 42 ist der im Kalenderjahr 2013 angefallene Honoraraufwand für den Verwaltungsrat aufgeführt. In Note 43 sind die Angaben zu den Darlehen, Aktien- und Optionsbeständen offengelegt. Gruppenleitung Die Entschädigungspolitik für die Gruppenleitung wird durch den Verwaltungsrat gestützt auf Art. 3.9 (b) des Organisationsreglements der Gesellschaft erlassen. Die darin enthaltenen Angaben folgen der Richtlinie der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange betreffend Informationen zur Entschädigung der Mitglieder der Geschäftsleitung. Der Gesamtverwaltungsrat der Gesellschaft genehmigt auf Vorschlag des Präsidenten des Verwaltungsrats und des Vizepräsidenten die Entschädigung des Group CEO sowie auf Vorschlag des Präsidenten des Verwaltungsrats und des Group CEO die Entschädigung der Mitglieder der Gruppenleitung. Die Ausgestaltung des Entschädigungssystems der Gruppenleitung orientiert sich an folgenden grundlegenden Elementen: Das Kompensationssystem setzt Anreize, die das unternehmerische Denken und Handeln fördern und die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit stärken. Die Gesamtentschädigung enthält in der Regel eine feste und eine variable Komponente. Die variable Entschädigungskomponente ist in angemessenem Verhältnis von der individuellen Leistung, vom Ergebnis der Unternehmenseinheit und vom Erfolg des Gesamtunternehmens abhängig. Die Bemessungsgrundlage der variablen Entschädigungskomponente stellt sowohl auf direkt messbare als auch auf nicht messbare Kriterien ab. Die Vergütung der variablen Komponente erfolgt zu einem wesentlichen Teil in Aktien der Gesellschaft. Die Auszahlung eines wesentlichen Teils der variablen Vergütung wird vom künftigen Erfolg der Gesellschaft abhängig gemacht. Dabei werden die eingegangenen Risiken angemessen berücksichtigt. Abgangsentschädigungen bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses sind ausgeschlossen. Die Festlegung der Entschädigung erfolgt nach folgenden Gesichtspunkten: Die Kompensation der Mitglieder der Gruppenleitung setzt sich aus einem fixen Basissalär und einer leistungsabhängigen Vergütung zusammen. Das Basissalär bemisst sich nach Aufgabe und funktionaler Verantwortung des einzelnen Mitglieds. Die leistungsabhängige Vergütung bestimmt sich anhand folgender Komponenten: Operativer Konzerngewinn Operativer Gewinn der Geschäftseinheit Individueller, persönlicher Beitrag Als Richtmass für die Gewichtung der einzelnen Komponenten gelten nachstehende Prozentsätze, wobei die einzelnen Komponenten gesamthaft 100 Prozent ergeben: Funktion/Komponenten CEO CFO/CRO Leiter Geschäftseinheit (a) Operativer Konzerngewinn (b) Operativer Gewinn Geschäftseinheit (c) Individueller, persönlicher Beitrag 30% 50% 20% 40% 10% 20% 30% 40% 50% 70% 60% 80% 40% 60% Bei der Festlegung der einzelnen Komponenten werden auch die Kapitalinteressen der Aktionäre (Eigenkapitalverzinsung, Ergebnisbeitrag aus Marktbewegungen etc.) angemessen berücksichtigt. Individuelle, persönliche Beiträge erfassen neben messbaren Grössen wie quantitativer Ergebnisverbesserung oder termingetreuer Projektabschluss unter Einhaltung der Budgetvorgaben auch qualitative Elemente wie Mitarbeiterführung, Vorbildfunktion und Einsatz für die Gesamtgruppe (keine abschliessende Aufzählung). Um das Denken und Handeln der Gruppenleitungsmitglieder auf die nachhaltige Stärkung der Ertragskraft der Valartis Gruppe auszurichten, werden leistungsabhängige Vergütungen ab CHF 50'000 gemäss folgenden Bedingungen ausbezahlt: 50 Prozent des gesamten Bonus werden unmittelbar in bar ausbezahlt (bei einem Gesamtbonus von CHF 50'000 werden folglich CHF 25'000 direkt in bar ausbezahlt). Weitere 25 Prozent (also CHF 12'500 bei einem Gesamtbonus von CHF 50'000) werden in Form von Aktien der Gesellschaft zugeteilt und gehen nach einem Jahr in das Eigentum des Berechtigten über. Diese Aktien sind mit einer Sperrfrist von zwei Jahren versehen. Der Eigentumsübertrag des restlichen Bonusanteils von 25 Prozent (CHF 12'500 bei einem Gesamtbonus von CHF 50'000) ebenfalls in Aktien der Gesellschaft erfolgt nach drei Jahren. VALARTIS GROUP GESCHÄFTSBERICHT 2013 VERGÜTUNGSBERICHT 71 05_Val_GB-13_Corporate-Governance_de.indd :44:01

16 Abhängig von der in diesem Zeitraum erzielten Leistung der Valartis Gruppe kann sich dieser Bonusanteil (Anzahl der ursprünglich zugeteilten Aktien) maximal verdoppeln (bei einem Gesamtbonus von CHF 50'000 wären dies somit maximal CHF 50'000 in Form von Aktien). Grundlage für die Leistungsbemessung, die Anfang 2014 beginnt, bildet einerseits die über diese drei Jahre erzielte durchschnittliche Eigenkapitalrendite sowie andererseits die über denselben Zeitraum gemessene durchschnittliche Kernkapitalquote (Tier-1 Kapitalquote). Finanzielle Angaben zu den Beteiligungsprogrammen können der Note 11 des Geschäftsberichts entnommen werden. Für den Eigentumsübertrag der Aktien wie auf S. 72 beschrieben, 50 Prozent des Bonus gilt grundsätzlich, dass das bezugsberechtigte Gruppenleitungsmitglied in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis mit der Valartis Gruppe stehen muss oder als «Good Leaver» die Gruppe verlässt. Aufgrund der Abhängigkeiten vom Geschäftsgang und der individuellen Leistungsbeiträge kann die Gesamtentschädigung eines Gruppenleitungsmitglieds von Jahr zu Jahr beträchtlich variieren. Entsprechend stark schwankt auch das Verhältnis von fixer zu variabler Kompensation. In der untenstehenden Tabelle sind die Nettoentschädigungen der Geschäftsleitungsmitglieder aufgeführt (inkl. Sozialversicherungsbeiträgen). Dabei ist zu erwähnen, dass bei den Geschäftsleitungsmitgliedern der Bonus (basierend auf dem Entschädigungsreglement) teilweise in Form von Aktien verteilt über drei Jahre, ausbezahlt wird. Mitarbeitende Das Vergütungsmodell, wie es für die Gruppenleitung beschrieben ist, gilt grundsätzlich auch für alle Mitarbeitenden in der Schweiz. Dabei bestimmt der Group CEO die Summe der Bonuszahlung für ein Geschäftssegment, basierend auf der vom Verwaltungsrat zur Verfügung gestellten Gesamtbonussumme. Der für die jeweilige Einheit zuständige Führungsverantwortliche bestimmt in Absprache mit dem Group CEO die Bonuszahlungen der in diesem Segment tätigen Mitarbeitenden. Als Richtmass für die Gewichtung der einzelnen Komponenten gelten (in Abweichung zur Regelung für die Gruppenleitung) nachstehende Prozentsätze, wobei die einzelnen Komponenten gesamthaft 100 Prozent ergeben: Funktion/Komponenten Fronteinheiten Serviceorganisation (a) Operativer Konzerngewinn 10% 10% (b) Operativer Gewinn Geschäftseinheit 30% 0%* (c) Individueller, persönlicher Beitrag 60% 90% * Um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, wird bei Stabsstellen auf die Miteinbeziehung des Gesellschaftsgewinns verzichtet. Diese Funktionen erhalten eine allfällige Bonusbeteiligung anhand obiger Kriterien. Weiterführende finanzielle Angaben zu Gehältern, Boni, Sozialleistungen, Personalvorsorge und Mitarbeiterbeteiligungen sind in den Erläuterungen zur Konzernrechnung in Note 5, 11 und 12 zu finden. Nettovergütung In CHF Grundentschädigung Bonus * Total 2013 Gustav Stenbolt, Group CEO 666' '000 1'016'900 Restliche Gruppenleitung 1'701' '400 2'177'700 Total Gruppenleitung 2'368' '400 3'194'600 * s. S. 72, ein Teil des Bonus wird in Aktien zugeteilt, die nach ein bis drei Jahren in das Eigentum der Gruppenleitungsmitglieder übergehen. Weitere Angaben zu den Vergütungen an die Mitglieder der Geschäftsleitung sowie zu Darlehen, Aktien- und Optionsbeständen sind in den Erläuterungen zur Konzernrechnung in Notes 42 und 43 zu finden. Bei der Umsetzung im Ausland wird den lokalen Gegebenheiten und Vorschriften Rechnung getragen dies kann dazu führen, dass für Gruppenleitungsmitglieder in Liechtenstein und Österreich andere Modelle angewandt werden müssen _Val_GB-13_Corporate-Governance_de.indd :44:01

17 RISIKOMANAGEMENT ORGANISATION Die oberste Verantwortung des Risikomanagements der Valartis Group liegt beim Verwaltungsrat. Er formuliert die Risikopolitik sowie die Risikostrategie und überwacht deren Umsetzung. Er ist zuständig für die Festlegung des jährlichen Risikobudgets, der Ausgestaltung von gewissen Limiten sowie der maximalen Risikotoleranz (quantitativ und qualitativ) im Verhältnis zur Risikotragfähigkeit der Gruppe. Das «Audit Committee» befasst sich mit den Kontrollen zur Corporate Governance und im Internen Kontrollsystem, einschliesslich der finanziellen Führung und der Kontrolle von Ertrag und Risiko. Die Gruppenleitung (Group Executive Management) ist für die Umsetzung der Risikogrundsätze sowie des vom Verwaltungsrat genehmigten Risikobudgets zuständig. Bei den Gruppengesellschaften zeichnet die jeweilige Geschäftsleitung (Executive Management) verantwortlich für die Einhaltung der Risikogrundsätze und der Mandatslimiten der operativen Geschäftsbereiche. Das «Group Investment Committee» setzt sich aus der Valartis Gruppenleitung zusammen, das für die übergeordnete Risikobewirtschaftung und die Umsetzung der Risikogrundsätze im Rahmen der Anlagepolitik für die eigenen Finanzanlagen der Gruppe zuständig ist. Das «Group Risk Management» bewirtschaft aktiv die Finanzrisiken auf Gruppenebene. Risikosteuerung Gruppenleitung Group Investment Committee Group Risk Management Gruppengesellschaften Asset & Liability Committees Credit Committees Verwaltungsrat Audit Committee Risikoüberwachung Group Chief Risk Officer Group Risk Controlling Group Legal & Compliance 2013 hat das Group Risk Controlling der Valartis Group die Prozesse zur Minimierung von Operationellen Risiken weiter verstärkt. Die im Vorjahr in den lokalen Einheiten eingeführten gruppenweit gültigen Standards wurden weiterentwickelt und ausgebaut. Die Valartis Group wird diesen Risiken auch künftig grosse Bedeutung zumessen und mit entsprechenden Systemen und Prozessen deren Verlustpotenzial auf konsolidierter Stufe erkennen und verringern können. Auf lokaler Ebene sind die «Asset & Liability Committees» (ALCO) sowie die «Credit Committees» verantwortlich für die Umsetzung der Risikogrundsätze in der Sicherstellung und der Veranlagung der liquiden Mittel bzw. für die aktive Bewirtschaftung und Steuerung des jeweiligen Kreditportfolios. Das «Group Risk Controlling» überwacht die Einhaltung der vom Verwaltungsrat formulierten Risikopolitik, der Risikogrundsätze und des jährlichen Risikobudgets. «Group Legal & Compliance» stellt die Einhaltung der Rechtsgrundlagen sicher. Diese Abteilungen rapportieren direkt an den Group Chief Financial Officer/ Group Chief Risk Officer (CFO/CRO). Die Berichterstattung ist Bestandteil der ordentlichen monatlichen Gruppenleitungssitzungen der Valartis Group. Die in den Vorjahren eingeleitete Stärkung des gruppenweiten Risikomanagements wurde 2013 stringent weitergeführt. Dabei wurde der Fokus, neben einer personellen Verstärkung, auf die Optimierung der zentralen, für die Bedürfnisse der Valartis Group massgeschneiderten Risikomanagementsysteme und -datenbanken gelegt. Diese bilden, in einer kosteneffizienten Weise, die Voraussetzung zum raschen Erkennen von aktuellen Risiken und Trends, und damit einer zeitgerechten Risikosteuerung, sowie einer aussagekräftigen und zeitnahen Berichterstattung. RISIKOPROFIL IM ÜBERBLICK Die 2008 angestossene Fokussierung der Geschäftsstrategie auf das Vermögensverwaltungsgeschäft widerspiegelt sich zwischenzeitlich substantiell auch im Risikoprofil der Valartis Group. So gliederte sich die Risikostruktur im Wesentlichen in die traditionellen Bereiche Interbankenanlagen, Kreditgeschäft und nunmehr in geringem Umfang ein Obligationenportfolio. Aufgrund der heutigen Erkenntnisse erwartet der Verwaltungsrat der Valartis Group AG weiterhin, den angestrebten Verkauf, respektive Fusion der Valartis Bank AG, Schweiz im Verlaufe des Jahres 2014 abzuschliessen. Aus diesem Grunde kommen die Vorgaben der International Financial Reporting Standards (IFRS) für weitergeführte Geschäftsbereiche (discontinued operations, IFRS 5) zur Anwendung. Aufgrund dieser markanten Veränderungen ist eine Vergleichbarkeit zum Vorjahr nicht gegeben. Daher werden sowohl die Interbankanlagen als auch das Kreditgeschäfts ohne die Valartis Bank AG, Schweiz dargestellt, um eine Vergleichbarkeit zum Vorjahr herzustellen. VALARTIS GROUP GESCHÄFTSBERICHT 2013 RISIKOMANAGEMENT 73 05_Val_GB-13_Corporate-Governance_de.indd :44:01

18 INTERBANKENANLAGEN Kreditportfolio nach Geschäftseinheiten Ungeachtet dessen, dass der Fokus der medialen Aufmerksamkeit nicht mehr ausschliesslich auf den Risiken im stark verflochtenen Finanzsystem liegt, erachtet die Valartis Group diese nach wie vor als sehr bedeutend. Deshalb hält die Valartis Group ihre Anforderungen, u.a. an die Kreditwürdigkeit ihrer Gegenparteien im Interbankengeschäft, weiterhin hoch. Valartis Bank (Austria) AG 21% Restliche Gruppe 10% Valartis Bank (Liechtenstein) AG 69% Interbankanlagen der Gruppe werden somit besichert angelegt oder bei Banken platziert, die entweder ein externes Rating von «A» oder besser aufweisen. Ausnahmen werden individuell durch das Group Investment Committee geprüft und nach eingehender Bewertung gegebenenfalls bewilligt. 615 Entwicklung der Forderungen gegenüber Banken (2012 und 2013 auf vergleichbarer Basis) In CHF Mio Obenstehende Grafik zeigt die Aufteilung des Kreditportfolios der Gruppe nach Geschäftseinheiten per 31. Dezember 2013 aus weitergeführten Geschäftsbereichen. Die Kreditvergabe und direkte Überwachung erfolgt dezentral, basierend auf der oben beschriebenen Funktionentrennung. Dies erlaubt die Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten bei der Kreditvergabe und somit eine bestmögliche individuelle Kundenbetreuung. Auf konsolidierter Ebene wird das Kreditrisiko mit dem Konzept des ökonomischen Risikokapitals (Economic Risk Capital) überwacht. Die konsolidierte Überwachung der Einhaltung der Risikovorgaben erfolgt anhand einheitlicher Prozesse. Das Kreditportfolio aus weitergeführten Geschäftsbereichen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent erhöht. Der grösste Teil der Veränderung ist durch Neugeschäft bei der Valartis Bank (Liechtenstein) begründet Forderungen gegenüber Banken Entwicklung des Kreditportfolios nach Geschäftseinheiten In CHF Mio. 207 KREDITGESCHÄFT 191 Als Kernkompetenz konzentriert sich die Gruppe im Geschäftssegment Private Clients auf das Vermögensverwaltungsgeschäft. Die Geschäftsaktivitäten von Institutional Clients umfassen u.a. auch die Erbringung spezialisierter Bankdienstleistungen in den Bereichen Corporate und Structured Finance. Somit besteht das Kreditgeschäft der Valartis Group aus dem Lombardgeschäft mit Private-Banking-Kunden sowie aus Krediten an institutionelle Kunden im Structured-Finance- und Corporate-Finance-Bereich. Der Kreditpolitik der Gruppe entsprechend werden grundsätzlich nur besicherte Darlehen vergeben Restliche Gruppe Valartis Bank (Austria) AG Valartis Bank (Liechtenstein) AG 74 05_Val_GB-13_Corporate-Governance_de.indd :44:02

19 OBLIGATIONENPORTFOLIO Investitionsstrategie Die zwischenzeitlich bewährte Investitionsstrategie hat sich gegenüber der Vorjahresperiode nicht wesentlich verändert. Das Obligationenportfolio der Valartis Group gliedert sich weiterhin nach zwei unterschiedlichen Strategien: Für die kurzfristige Liquiditätsbewirtschaftung der Gruppe werden repofähige Obligationen mit geringer Laufzeit im Handelsbuch (Trading) als auch im Portfolio (Available for Sale, AFS) geführt. Dies erlaubt eine exakte Steuerung der Geldbestände sowohl durch die kongruente Nachführung der Liquiditätsflüsse wie auch durch die Möglichkeit der raschen Kapitalbeschaffung an den internationalen Geldmärkten. Die mittelfristigen Anlagen werden als sogenannte «Held to Maturity» (HTM)- oder «Available for Sale» (AFS)-Positionen im Bankenbuch gehalten und zielen auf eine Ertragsoptimierung der Geldbestände mit mittlerer Bindungsdauer ab. Aufgrund dieser markanten Veränderung ist ein Vergleich mit den publizierten Zahlen des Geschäftsberichts 2012 schwierig. Daher wurde um die Vergleichbarkeit zum Vorjahr zu verbessern auf ein angepasstes Vorjahresportfolio abgestellt. Dabei wurden die Positionen der Valartis Bank AG, Schweiz und der Valartis Bank (Austria) AG nicht berücksichtigt. Diversifikation Die Diversifikation des Anleihenportfolios der Valartis Group ist nachfolgend nach Bilanzkategorie, Bonität, Geografie, Währung und Industriesektoren aufgeschlüsselt: Bilanzkategorie Das Anleihenportfolio der Valartis Group besteht etwa zu 51 Prozent aus einem Handelsbestand (Titel klassiert als Trading), zu 35 Prozent klassiert als Held to Maturity und zu 14 Prozent klassiert als Available for Sale. Entwicklung des Bondportfolios nach Bilanzkategorie In CHF Mio. Die lokalen Asset & Liability Committees bewirtschaften die liquiden Mittel pro Bank gemäss den Vorgaben des Group Investment Committee, abgeleitet aus dem Group Risk Management. Das Group Risk Controlling stellt die Überwachung im Rahmen dieser Strategien sicher Anlagen in mittelfristige Anleihen Als Instrument der Ertragsoptimierung von Geldbeständen mit mittlerer Bindungsdauer steht die Möglichkeit der Investition in mittelfristige Anleihen zur Verfügung. Auch in diesem Anleihenportfolio sind die Fristigkeiten auf die gruppenweite Liquiditätsplanung abgestimmt und betragen zurzeit im Portfoliodurchschnitt zwei Jahre Available for Sale Held to Maturity Trading Die Valartis Group stellt auch an diese Anlagestrategie hohe Ansprüche bezüglich der Möglichkeit zur Liquiditätsbeschaffung. Wie im kurzfristigen Anleihenportfolio ist auch hier ein grosser Anteil der Anleihen repofähig. Gesamtportfolio Die Eidgenösische Finanzmarktaufsicht FINMA, welche die konsolidierte Bankenaufsicht über die Valartis Gruppe ausübt, verschärfte, wie sie es auf dem Finanzplatz Schweiz 2013 für viele Bankinstitute machte, auch die Eigenmittelanforderungen für die Valartis Gruppe. Hier sind auch die nachstehenden Erläuterungen unter «Eigenmittel und Risikoentwicklung» zu berücksichtigen. Um das Risikoprofil der Gruppe genügend zu reduzieren, wurden 2013 Teile des Obligationenportfolios klassiert als Held to Maturity erfolgswirksam veräussert, um eine künftige Verletzung der verschärften Eigenmittelanforderungen zu vermeiden. Der Wert des Gesamtportfolios hat sich aufgrund dieser Verkäufe um CHF 434 Mio. reduziert und beträgt Ende 2013 CHF 165 Mio. Bonität Die Bonität der Anleihen im Obligationenportfolio der Valartis Group ist relativ stabil, folgt aber der im Markt beobachtbaren Tendenz der Herabstufung der externen Ratings. Damit lässt sich auch der Rückgang des Anteils der Emittenten mit externem Rating «A» oder besser von 40 Prozent (2012) auf 37 Prozent (2013) begründen. Demgegenüber bleibt der Anteil an Emittenten mit externem Rating «BBB» oder besser im Vergleich zum Vorjahr mit rund 93 Prozent stabil. VALARTIS GROUP GESCHÄFTSBERICHT 2013 RISIKOMANAGEMENT 75 05_Val_GB-13_Corporate-Governance_de.indd :44:02

20 Geografie und Währung Das Anleihenportfolio der Valartis Group besteht etwa zu 80 Prozent aus Investitionen in Europa (einschliesslich Russland). Die übrigen verzinslichen Kapitalanlagen stammen von supranationalen und U.S.-Amerikanischen Emittenten. Investitionen in Staatsanleihen aus GIIPS-Ländern (Griechenland, Italien, Irland, Portugal und Spanien) machen einen untergeordneten Anteil am Gesamtportfolio aus (rund 1 Prozent, wobei keine griechischen Anleihen gehalten werden). Der Gesamtbestand der Obligationen aus GIIPS-Ländern (rund 6 Prozent) besteht überwiegend aus international tätigen Unternehmen oder Banken. Das Group Risk Controlling überwacht diese Anlagen gesondert. Anleihenportfolio nach Ländern Klassierung Das Obligationenportfolio umfasst zu etwas mehr als der Hälfte Anlagen in Bankentitel gefolgt von Unternehmensanleihen anderer Sektoren (31 Prozent) und Staatsanleihen (3 Prozent). Anleihenportfolio nach Klassierung Unternehmen 31% Staaten 3% Banken 66% Rest 29% Russland 43% USA 7% Supranational 3% Frankreich 7% Spanien 5% Österreich 5% Der für eine Bankengruppe relative hohe Anteil an in Russland domizilierten Anleihen per 31. Dezember 2013 ist temporärer Natur. Ursächlich ist der oben beschriebene Verkauf von Teilen des Anleihenportfolios, klassiert als Held to Maturity. Aufgrund dieser Verkäufe steigen aus Gruppensicht die Engagements der ENR Russia Invest SA, die ihrerseits in erster Linie in GUS-Märkte investiert. Anleihenportfolio nach Währungen CHF 14% GBP 1% EIGENMITTELENTWICKLUNG Das grundsätzliche Ziel des Risikomanagements der Valartis Group ist die Erwirtschaftung einer aus Sicht der Aktionäre risikogerechten Rendite auf das investierte Kapital. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt die Valartis Group in der Bewirtschaftung ihrer Eigenmittel auf die Identifikation vorteilhafter Ertrags-Risiko- Relationen. Dabei vermeidet sie extreme Risiken, welche die Risikotragfähigkeit und damit die Gesundheit bzw. Existenz der Gruppe gefährden könnten, und steuert sämtliche Risiken innerhalb des vom Verwaltungsrat gesprochenen Risikobudgets. In der Eigenmittelbewirtschaftung werden sowohl der Eigenkapitalbedarf (Mindestkapitalbetrag zur Abdeckung der Risiken gemäss den aufsichtsrechtlichen Anforderungen) als auch die verfügbaren anrechenbaren eigenen Mittel (Kapital berechnet nach den Kriterien der Aufsichtsbehörden) beurteilt und deren Entwicklung im Rahmen der Kapitalplanung einschätzt. USD 47% EUR 38% Kapitalkennzahlen Die Bestimmung des Eigenmittelerfordernisses sowie des Tier-1 und Tier-2 Kapitals erfolgt auf Basis des IFRS-Konzernabschlusses, jedoch mit einer strikteren Definition des Kernkapitals. Aufwertungsgewinne sowohl auf assoziierten Gesellschaften als auch auf Finanzanlagen, die unter den lokalen Rechnungslegungsvorschriften zum Niederstwertprinzip verbucht sind, werden dabei eliminiert. Rund 50 Prozent der Anlagen sind in den Währungen EUR und CHF angelegt. Grundsätzlich meidet die Valartis Group Währungsrisiken in ihren Nettogeldflüssen. Allfällige Währungsinkongruenzen werden abgesichert. Die geforderten qualitativen und quantitativen Informationen zur Eigenmittelunterlegung, zu den Strategien und Verfahren für das Risikomanagement sowie zur Risikosituation der Valartis Group sind in den Erläuterungen zur Eigenmittelbewirtschaftung im Anhang zur Konzernrechnung auf S. 113 f. offengelegt _Val_GB-13_Corporate-Governance_de.indd :44:03

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