DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 24: Oktober Inhaltsverzeichnis

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1 DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 24: Oktober 2012 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Fremdwährungskonten immer beliebter 3. Aktuell/Tipps: Forex von Währungsschwankungen profitieren 4. Wissen Finanzmarkt: Was Forex, Pips und Co. bedeuten 1

2 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte Statistik: Fremdwährungskonten immer beliebter Eine aktuelle Auswertung der DAB bank zeigt eine zunehmende Beliebtheit von Fremdwährungskonten. Zwischen 2008 und 2012 hat sich die Summe der Einlagen auf Währungskonten bei Privatanlegern nahezu verdreifacht. Besonders beliebt ist die Investition in den US-Dollar, allerdings mit fallender Tendenz entsprach der Anteil des US-Dollar noch 85 Prozent der gesamten Anlagesumme in fremden Währungen. Im laufenden Jahr sind es nur noch 61 Prozent. 30 Prozent macht aktuell der Schweizer Franken aus. Seit 2008 hat sich der Anteil damit nahezu verdreifacht. 4 Prozent entfallen derzeit auf das Britische Pfund. Der Anteil anderer Währungen beträgt 5 Prozent. Ein ähnliches Bild zeigt sich im B2B-Bereich, dem Geschäft mit den Vermögensverwaltern. Aktuell/Tipps: Forex von Währungsschwankungen profitieren Die Schwankungen bei Währungen können nicht nur Profis, sondern auch Privatanleger zu ihren Gunsten nutzen mit dem sogenannten Foreign Exchange (Forex). Beim Handel von Devisen im Interbankenmarkt ist die hohe Hebelwirkung sehr attraktiv, allerdings sind die Risiken auch entsprechend hoch. Deshalb ist dieses Produkt auch nur für risikobewusste und erfahrene Anleger geeignet. Bei der DAB bank können über 50 Währungspaare gehandelt werden. Am beliebtesten ist der Handel zwischen Euro und US-Dollar, wie eine aktuelle Statistik der Direktbank zeigt. Durchschnittlich 69 Prozent der Transaktionen beziehen sich auf Euro/US-Dollar. An zweiter Stelle rangiert das Währungspaar Euro/Schweizer Franken, gefolgt von Euro/Japanischer Yen. Wissen Finanzmarkt: Was Forex, Pips und Co. bedeuten Beim Forex-Handel setzen Anleger auf ein bestimmtes Devisenpaar, indem sie eine Währung kaufen und gleichzeitig eine andere verkaufen. Aufgrund der enormen Größe und Liquidität der Devisenmärkte sind die Preise dabei ausgesprochen transparent. Kosten entstehen lediglich durch den so genannten Spread, also den Unterschied zwischen dem An- und Verkaufskurs. Dieser startet etwa bei der DAB bank bei gerade einmal 2 Pips (Percentage in Points). Als Pip bezeichnet man dabei die letzte Dezimalstelle bei der üblichen Notierung eines Währungspaares. Am Beispiel einer Euro/US-Dollar-Notierung wäre das 2

3 beispielsweise erst die vierte Stelle hinter dem Komma. Beim Devisenhandel kommen häufig Hebel zum Einsatz. Grundsätzlich gilt dabei, dass mit der Größe des Hebels auch das Risiko steigt. 3

4 2. Zahlen und Fakten: Fremdwährungskonten immer beliebter Die Unsicherheit im Euroraum weckt bei Anlegern das Bedürfnis nach alternativen Kapitalanlageformen. Eine aktuelle Auswertung der DAB bank zeigt eine zunehmende Beliebtheit von Fremdwährungskonten. Dies ist sowohl im Firmenkundenbereich (B2B), vor allem aber bei Privatanlegern (B2C) zu beobachten. Zwischen 2008 und 2012 hat sich die Summe der Einlagen auf Währungskonten im Privatkundenbereich der DAB bank nahezu verdreifacht. Besonders beliebt ist die Investition in den US-Dollar. Allerdings ist beim Anteil der US-Währung ein kontinuierlicher Rückgang festzustellen entsprach der Anteil des US-Dollar noch 85 Prozent der gesamten Anlagesumme in fremden Währungen. Im laufenden Jahr sind es nur noch 61 Prozent. Weitere 30 Prozent setzen aktuell auf die Stabilität des Schweizer Franken. Die Anleger vertrauen der soliden Haushaltspolitik der Eidgenossen. Seit 2008 hat sich der Anteil der Investitionen in die Schweizer Währung nahezu verdreifacht. 4 Prozent der Fremdwährungseinlagen entfallen im laufenden Jahr auf das Britische Pfund. Zudem legen die Anleger ihr Geld seit einigen Jahren in Japanische Yen an. Allerdings ist der Anteil am Gesamtbetrag hierbei sehr gering und macht auch aktuell nicht mehr als ein Prozent aus befinden sich erstmals auch Australische, Kanadische und Singapur-Dollar, Türkische Lira und Norwegische Kronen auf den Konten der Anleger. Der Anteil dieser Währungen beträgt insgesamt 5 Prozent. Ein ähnliches Bild zeigt sich im B2B-Bereich, dem Geschäft mit den Vermögensverwaltern. Auch hier ist der US-Dollar die beliebteste Tauschwährung, allerdings wie im B2C-Bereich mit fallender Tendenz. Zwischen 2008 und 2012 sank der US-Dollar-Anteil an der Gesamteinlage von 83 auf aktuell 66 Prozent. Schweizer Franken erfahren auch bei Vermögensverwaltern steigende Beliebtheit. Seit 2008 hat sich der Anteil auf aktuell 18 Prozent verdoppelt. Ebenso verzeichnen Australische und Kanadische Dollar starken Zuwachs in den letzten Jahren. Zwischen 2008 und 2012 steigerte sich der Anteil der beiden Währung jeweils von 1 auf 4 Prozent. Darüber hinaus befinden sich noch weitere Währungen auf den Konten der Anleger; die Anteile sind jedoch gering. 4

5 Prozentualer Anteil der Währungen an Fremdwährungskonten (B2C Bereich) US-Dollar Schweizer Franken Sonstige

6 3. Aktuell/Tipps: Forex von Währungsschwankungen profitieren Kurse steigen. Kurse fallen. Ob Aktien, Anleihen oder Währungen. Bei den Währungen ist insbesondere das Verhältnis von Euro zum US-Dollar im Blickfeld der Investoren. Und die Schwankungen sind enorm. Der Euro ist beispielsweise im Mai dieses Jahres stark gefallen. Von 1,32 auf 1,24 US-Dollar innerhalb nur eines Monats. Von August bis Mitte September ging die Bewegung in die andere Richtung. Der Euro stieg von 1,22 auf 1,31 US-Dollar. Und auch innerhalb eines Handelstages können stärkere Schwankungen auftreten. Solche Bewegungen können nicht nur Profis, sondern auch Privatanleger zu ihren Gunsten nutzen mit dem sogenannten Foreign Exchange (Forex), dem liquidesten und größten außerbörslichen Finanzmarkt der Welt. Die DAB bank erschließt auch ihren Privatkunden den Zugang zu diesem Markt. Über 50 Währungspaare können bei der Münchner Direktbank gehandelt werden. Dabei fallen keine Transaktionskosten an. Statistik der DAB bank Am beliebtesten ist beim Forex der Handel zwischen Euro und US-Dollar, wie eine aktuelle Statistik der DAB bank zeigt. Durchschnittlich 69 Prozent der Transaktionen beziehen sich auf Euro/US-Dollar. An zweiter Stelle rangiert das Währungspaar Euro/Schweizer Franken mit einem Anteil von 7 Prozent, gefolgt von Euro/Japanischer Yen mit 5 Prozent. Diese Anteile entwickeln sich weitgehend stabil. Beim Forex, also dem Handel von Devisen im Interbankenmarkt, ist die hohe Hebelwirkung sehr attraktiv, allerdings sind die Risiken auch entsprechend hoch. Deshalb ist dieses Produkt auch nur für risikobewusste und erfahrene Anleger geeignet. Grundsätzlich wird immer gleichzeitig eine Währung verkauft und die andere mit dem Verkaufserlös im Gegenzug gekauft. Wenn der Anleger long geht, also eine Aufwärtsbewegung erwartet, profitiert er vom steigenden Kurs der gekauften Währung. Fällt der Kurs, liegt ein Verlust vor. Auf der anderen Seite besteht aber auch die Möglichkeit, short zu gehen, also auf fallende Kurse zu setzen. Vor allem kurzfristig orientierte Anleger, also sogenannte Trader, haben damit die Möglichkeit, von Kursschwankungen internationaler Währungen zu profitieren. 6

7 Hohe Summen, kleiner Kapitaleinsatz Ein Beispiel: Ein Anleger kauft das Währungspaar EUR/USD bei einem Kurs von 1,30 US-Dollar. Er erwirbt dafür Euro und verkauft US-Dollar. Um diese Summe zu bewegen, muss er jedoch nicht den kompletten Betrag bereitstellen. Es reicht lediglich die sogenannte Margin. Bei Euro und einer Margin von 1 Prozent liegt der tatsächliche Kapitaleinsatz bei Euro. Steigt nun der Kurs im Tagesverlauf auf 1,31 US-Dollar und verkauft der Anleger die Euro wieder, dann erhält er dafür US-Dollar. Das entspricht einem Gewinn von US-Dollar bzw. umgerechnet 763 Euro. Die Margin kann der Anleger zwischen 1 und 30 Prozent selbst bestimmen. Damit die Verluste nicht überproportional hoch ausfallen, ist jede Position mit einer sogenannten Auto-Stop-Order abgesichert. Dennoch bleibt festzuhalten: Forex ist keine Anlageform für Wertpapier-Anfänger. Nur erfahrene Privatanleger sollten mit Währungspaaren traden. Denn die Chancen sind hoch, aber damit auch die Risiken. 7

8 4. Wissen Finanzmarkt Was Forex, Pips und Co. bedeuten Der internationale Devisenhandel wie wir ihn heute kennen ist noch nicht sehr alt. Ende des zweiten Weltkriegs wurde in den USA ein System fester Wechselkurse eingeführt. Leitwährung war der durch Gold hinterlegte US-Dollar. Erst mit dem Zusammenbruch dieses sogenannten Bretton-Woods-Systems 1973 wurden die Kurse freigegeben. Seit dem Durchbruch des Internets Ende des vergangenen Jahrtausends können auch Privatanleger mit Devisen handeln. Anders als etwa Aktien werden Devisen nicht an einer zentralen Börse gehandelt, sondern sind frei über den Devisenmarkt dem sogenannten Forex (abgekürzt für Foreign Exchange Market) handelbar. Anleger, die heute in Devisen investieren möchten, setzen dabei auf ein bestimmtes Devisenpaar, indem sie eine Währung kaufen und gleichzeitig eine andere verkaufen. Aufgrund der enormen Größe und Liquidität der Devisenmärkte sind die Preise dabei ausgesprochen transparent. Zudem profitieren Anleger davon, dass in der Regel keine Gebühren anfallen. Kosten entstehen lediglich durch den so genannten Spread, also den Unterschied zwischen dem An- und Verkaufskurs. Dieser startet etwa bei der DAB bank bei gerade einmal 2 Pips (Percentage in Points). Als Pip bezeichnet man dabei die letzte Dezimalstelle bei der üblichen Notierung eines Währungspaares. Am Beispiel einer Euro/US-Dollar- Notierung wäre das beispielsweise erst die vierte Stelle hinter dem Komma. Da die Schwankungen der Wechselkurse und damit die möglichen Gewinne und Verluste in aller Regel ebenfalls gering sind, kommen beim Devisenhandel häufig Hebel zum Einsatz. Grundsätzlich gilt dabei, dass mit der Größe des Hebels auch das Risiko steigt. Richtig eingesetzt bieten Hebel Anlegern jedoch attraktive Möglichkeiten, um trotz der geringen Wechselkursschwankungen attraktive Gewinne zu erzielen. Bei diesem sogenannten Margin Trading müssen Anleger nicht den gesamten Gegenwert der gehandelten Geldsumme auf ihrem Konto bereithalten. Hinterlegt wird lediglich ein kleiner Teil, die sogenannte Margin, der als Sicherheitsleistung dient. Beim DAB Margin Trading Konto beispielsweise können Anleger mit einem bis zu 100-fachen Hebel handeln. Wer noch unerfahren ist, sollte zunächst ein Gefühl für den Markt entwickeln. Experten raten deswegen dazu, mit einem geringen Einsatz zu beginnen und mögliche Verluste zu begrenzen. So ist bei der DAB bank ein Einsatz bereits ab 100 Euro möglich. Wer sich zudem kontinuierlich informiert, hat gute Chancen vom Auf und Ab der Währungen zu profitieren. 8

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