LEHRMEISTERTAGUNG der IG Fachgrosshandel vom 28. September Ein Herzliches Willkommen und grosses Dankeschön für Ihr Erscheinen!!

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1 LEHRMEISTERTAGUNG der IG Fachgrosshandel vom 28. September 2011 Ein Herzliches Willkommen und grosses Dankeschön für Ihr Erscheinen!!

2 Aktuelle Geschäfte der IG Fachgrosshandel, insbesondere Angaben zum Stand der Arbeiten für eine neue Bildungsverordnung sowie zur Baukette Schweiz 2

3 1. Aufsichtskommission Sitzung vom 29. Juni 2011 Sitzung vom 23. August

4 Behandelte Themen FONPRO (Fondation cantonale pour la formation professionnelle) F 1 Subventionen Kantone an ük-tag Abschlüsse 2010 Rückblick auf ük- und KKP-Sitzungen KLAP 2011: 49/24 zu Prüfende Prüfungsbesuch Kt. Luzern F 2 Künftige Struktur der IG Fachgrosshandel (Hauptpunkt) 4

5 2. Neue Bildungsverordnung Neuer Bildungsplan Vernehmlassungsverfahren ( ) abgeschlossen Schlusssitzung der Beteiligten am 21. September 2011 Information der Schulen und Kantone am 20. und 22. September 2011 in Renens bzw. Bern Wenige Änderungen an BIVO und Bildungsplan. BAFU und WWF verlangten bessere Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und ökologischem Handeln bei den Leistungszielen Innerhalb der PLH wurden die nötigen Anpassungen vorgenommen 5

6 Neuerungen Gemeinsames, für das ganze Berufsfeld gültiges Berufsbild BIVO und Bildungsplan erlauben flexible Branchenlösungen in der Ausgestaltung der betrieblichen und überbetrieblichen Bildungsziele und des betrieblichen Teils des Qualifikationsverfahrens Standardisierte Schullehrpläne und zentrale Prüfungen für den schulischen Teil des Qualifikationsverfahrens 6

7 Schwachstellen korrigiert (A) Die künftigen LZ sind branchenspezifisch der Realität der Betriebe angepasst Tronc Commun entfällt: -> LAP zu 100% von Branche zu erstellen Möglichkeit von Pflicht- und Wahlpflichtzielen für Betriebe (betriebs- und eignungsspezifische Varianten) Betriebliche Erfahrungsnoten: ALS und PE werden künftig, auch bei der Baukette Schweiz, standardisiert und massiv vereinfacht. Noten statt Punkte 7

8 Schwachstellen korrigiert (B) schweizweit standardisierte Schullehrpläne für W&G und IKA -> Kantonswechsel Gemeinsamer Rahmen für die überfachlichen Kompetenzen (heute Arbeitstechniken). Dadurch optimale Abstimmung der ük auf den Lernort Schule Entfall des Basiskurses Die Ausrichtungen E- und B-Profil werden nur noch in der Schule differenziert, aber lektionenmässig (1800) gleichgestellt 8

9 E- / B-Profil (C) Das Profil wird im Lehrvertrag festgehalten Schule entscheidet am Ende jedes Semesters über das Weiterkommen des Lernenden in seinem Profil Bei zweimaligem Misserfolg erfolgt eine Umteilung in das B- Profil Schule informiert Lehrbetrieb und Kanton Umschreibung im Lehrvertrag erfolgt 9

10 Erfahrungsnoten im Betrieb (D) Baukette wählte Modell: 6 ALS und 2 PE Mindestens zwei Erfa-Noten sind im 1. Lehrjahr Mindestens 5 Erfa-Noten sind im 2. Lehrjahr zu erteilen Die Schlussnoten müssen bis am 15. Mai des dritten Jahres vorliegen 10

11 3. Akkreditierung der IG Fachgrosshandel als Branche «Bauen und Wohnen» Mit Brief vom 14. Juli 2011 des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie wurde die IG Fachgrosshandel neu als Branche «Bauen und Wohnen» akkreditiert werden F 3 / 4 Am Mittwoch, den fand die sog. Schlusssitzung in Bern statt. Gegen BIVO und Bildungsplan ergaben sich von den beteiligten Kreisen keine Einwände. Gemäss Mitteilung vom steht fest, dass die neue Bildungsverordnung mit Unterschrift der BBT-Direktorin noch diesen Monat auf in Kraft gesetzt wird 11

12 4. Leistungszielkatalog Die Leistungsziele (LZ) für Betrieb und ük wurden innerhalb der Branchengruppe PLH (Produktion, Logistik und Handel) erarbeitet F 5 / 6 Die betrieblichen LZ lauten für alle 8 PLH-Branchen gleich Sie unterscheiden sich indessen im Bereich ük Daher auch unterschiedliche lange ük Für Baukette gibt es 28 ük-ziele ük-dauer: 14 Tage gegenüber heute von 11 Tagen 12

13 4. Betrieblicher Leistungszielkatalog Auszug aus Bildungsplan «Bauen und Wohnen» Regelung zu den betrieblichen Pflicht- und Wahlpflicht- Leistungszielen Der Lernbereich «Branche und Betrieb» besteht für Lernende der Ausbildungs- und Prüfungsbranche Bauen und Wohnen aus 12 betrieblichen Pflicht-Leistungszielen und 22 betrieblichen Wahlpflicht-Leistungszielen. Die 12 Pflicht-Leistungsziele müssen von allen Lernenden bearbeitet und erreicht werden. Von den 22 Wahlpflicht-Leistungszielen müssen mindestens 8 bearbeitet und erreicht werden. Die Auswahl der Wahlpflicht-Leistungsziele erfolgt durch den Berufsbildungsverantwortlichen des Lehrbetriebs im Rahmen der Zusammenstellung des Ausbildungsprogramms individuell für jeden einzelnen Lernenden des Lehrbetriebs. Der Berufsbildungsverantwortliche trägt bei dieser Auswahl den Voraussetzungen des Lehrbetriebs und, soweit möglich, auch den Neigungen und Fähigkeiten des Lernenden Rechnung. 13

14 4. Betrieblicher Leistungszielkatalog Auszug aus Bildungsplan «Bauen und Wohnen» Das Ausbildungsprogramm wird für jeden Lernenden zu Beginn der Ausbildung zusammengestellt. Es kann jeweils zu Beginn eines neuen Semesters wegen betrieblicher Veränderungen oder Erfahrungen in der Umsetzung des Programms angepasst werden. Anpassungen im Laufe eines Semesters sind aber nicht erlaubt. Die für jedes Semester definierten Pflicht- und Wahlpflicht- Leistungsziele bilden auch die Grundlagen für die Arbeits- und Lernsituationen sowie für die Prozesseinheiten im Rahmen des Qualifikationsbereichs «Berufspraxis Erfahrungsnote» sowie für den Qualifikationsbereich «Berufspraxis mündlich». Die betrieblichen Pflicht-Leistungsziele und die Leistungsziele für die überbetrieblichen Kurse sind Gegenstand des Qualifikationsbereichs «Berufspraxis schriftlich». 14

15 5. Zu erstellende Dokumente (A) Diese wurden innerhalb der Branchengruppe PLH (Produktion, Logistik und Handel), d.h. von 8 Branchen erarbeitet Für die Betriebe lauten die LZ alle gleich Hingegen bestehen Unterschiede bei den ük-lz Auch weisen die 8 Branchen unterschiedliche lange ük auf Die Baukette Schweiz wird neu 14 statt ük-tage durchführen WICHTIG: Ab 2012 auslaufende IG FGH und neu beginnende Baukette Schweiz, d.h. zwei Systeme, die parallel laufen 15

16 5. Zu erstellende Dokumente (B) Die Unterlagen müssen im 2012 bzw (1. neue LAP) bereit sein Am 27. und 29. September wurden bzw. werden die Kantone und Schulen an 2 Tagungen in Renens und Bern informiert, wie Branchen bezüglich Information und Erstellung ihrer Unterlagen vorzugehen gedenken Im Hinblick auf die 2 Anlässe wurde für Baukette Schweiz sog. Informations- und Ausbildungskonzept erstellt F 7 / 8 / 9 Nebst Branchenausbildungsunterlagen, die im Vordergrund stehen, viele andere Dokumente zu erarbeiten, nämlich: 16

17 5. Zu erstellende Dokumente (C) Ausbildungsunterlagen für ük (ük-organisationsreglement, Leitfaden für ük-leiter) Weiter vor allem auch Lern- und Leistungsdokumentation, die den MLG ablöst F 10 Sodann Unterlagen betr. dem betrieblichen Qualifikationsverfahren In diesem Zusammenhang nicht zu vergessen, dass Schulungen ab 2012 angezeigt sind, nämlich: - Berufsbildner - ük-leiter - Experten 17

18 6. Time2Learn Es sind umfangreiche Anpassungen notwendig, da ab 2012 ein neuer Leistungszielkatalog ab 2012 gilt F 11 T2L rechnet mit Arbeiten im Umfang von 175 Personentagen In Verhandlungen konnten die ursprünglichen Kosten von Fr auf Fr reduziert werden Dieser Betrag ist innerhalb der PLH nach bestehendem Modus aufzuteilen. Vorfinanzierung von Fr durch 8 PLH-Branchen. Rest nach Grösse der Branche und Lernendenzahl Für Baukette stellt sich die Frage, ob sie T2L obligatorisch erklären soll Neu gibt es auch sog. Organizer-Lizenz 18

19 7. Baukette Schweiz (A) Ausgangslage: Markus Bühlmann hatte seinerzeit die zündende Idee, die IG FGH auf 2012 zu öffnen und ab Inkrafttreten der neuen BIVO die kfm. Ausbildung sämtlichen Lernenden aus den Betrieben folgender Bereiche anzubieten: Planung Produktion Handel Hoch- und Tiefbau Ausbaugewerbe und Gebäudehülle Umgebung ( Landschaft und Gartenbau) Unterhalt /Verwaltung Entsorgung 19

20 7. Baukette Schweiz (B) Richard Wachter, der Delegierte der AK für das Thema Baukette, Markus Bühlmann und der Sprechende bereiteten die AK- Sitzung vom vor Vor allem dann Markus Bühlmann erarbeitete umfangreiches Datenmaterial, damit die AK am 23. August 2011 verbindliche Beschlüsse fassen konnte 20

21 21 7. Baukette Schweiz (C) Am 23. August 2011 wurden von der AK Folgendes genehmigt: 1. Businessplan, Organigramm, Stellenbeschreibungen, Info- Broschüren F ük-standorte: Je nach Klassengrösse in Räumen Sargans, Zürich, Dagmersellen, Bern + West-CH 3. ük-kosten: Pro Tag Fr. 210 (Fr. 275 für Nichtmitglieder) 4. Zusammenarbeitsvertrag: wie bei bestehenden Trägern. Preis für ük-tag kann bei Nichtmitgliedern verdoppelt werden. Die ük sind selbsttragend zu gestalten F Vorgehensplan: Kt. Aemter und Institutionen, Verbände, Firmen zum Mitmachen bei Baukette überzeugen 6. Ziel: Gründung Einfache Gesellschaft «Baukette Schweiz» im Dezember 2011

22 7. Baukette Schweiz (D) Aktuell sind folgende Arbeiten im Gang 1. Kontakt mit Kantonen, Verbänden, Organisationen und Firmen 2. Ergebnis des Gesprächs mit Schweiz. Stahlhandelsverband noch offen. Diese Organisation möchten wir als Träger gewinnen 3. Schweiz. Baumeisterverband: 4. Gespräch findet am 17. Oktober statt 4. Abklärungen von Markus Bühlmann ergaben, dass die potentiellen Lernenden für die Baukette Schweiz bei folgenden Verbänden bzw. aus folgenden Bereichen rekrutiert werden können: - Gebäudeunterhalt - Suissetec - SBV 22

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