Mittelstand in der Krise - Umsteuern für den Aufschwung? Ergebnisse für die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland

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1 Mittelstand in der Krise - Umsteuern für den Aufschwung? Ergebnisse für die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland 0

2 Agenda 0. Untersuchungsdesign und Strukturdaten 3 1. Geschäftslage und Geschäftsprognose Krisenbedingte Marktentwicklungen Umsteuern in der Krise? Strategien für den Aufschwung Die Ergebnisse im Überblick

3 Agenda Untersuchungsdesign und Strukturdaten Geschäftslage und Geschäftsprognose Krisenbedingte Marktentwicklungen Umsteuern in der Krise? Strategien für den Aufschwung Die Ergebnisse im Überblick 2 2

4 Repräsentativität für Unternehmen ab 2,5 Mio Jahresumsatz. Regionale Stichprobe 248 Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland Gesamtstichprobe Unternehmen in Deutschland Größenverteilung nach Umsatzsteuerstatistik Größenklassen nach Jahresumsatz 2,5 bis 12,5 Mio ,5 bis 50 Mio bis 100 Mio 4 5 über 100 Mio 6 6 Branchen Verfahren Telefonische Befragung (CATI), Dauer 20 Minuten Durchführung: TNS Infratest Zeitraum der Befragung 11. November 2009 bis 15. Januar 2010 Verarbeitendes Gewerbe Dienstleistung Großhandel Einzelhandel Baugewerbe Rheinland-Pfalz & Saarland Bundesdurchschnitt alle Angaben in % 3 3

5 Agenda Untersuchungsdesign und Strukturdaten Geschäftslage und Geschäftsprognose Krisenbedingte Marktentwicklungen Umsteuern in der Krise? Strategien für den Aufschwung Die Ergebnisse im Überblick 4 4

6 These Vorsichtiger Optimismus und Hoffnung auf den Durchbruch 2011 prägen die Stimmung im Mittelstand in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die Geschäftsentwicklung vollzieht sich in der Region ähnlich dem bundesweiten Trend: Nach harten Einbrüchen in 2009 rechnen viele Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland mit einer Konsolidierung ihrer Geschäfte im laufenden Jahr. Spätestens 2011, so die allgemeine Einschätzung, wird es wirtschaftlich wieder auf breiter Front bergauf gehen. Jedes fünfte Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland glaubt, deutlich gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Nur 13 Prozent der Befragten zählen sich zu denen, die in der Krise dauerhaft an Boden verloren haben. Die Mehrheit der Unternehmen rechnet damit, die Krise letztlich ohne Einbußen oder leicht gestärkt zu überstehen. Der nationale Branchenvergleich zeigt: Technologiestarke Zugpferde der deutschen Wirtschaft, wie Automobilindustrie, Maschinenbau und Chemie, sind besonders optimistisch. Vor besonders großen Problemen steht hingegen der Einzelhandel. Er rechnet am häufigsten damit, geschwächt aus der Krise hervorzugehen. 5 5

7 Die Mehrheit der Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland erwartet bis spätestens 2011 eine Verbesserung der Geschäftslage. Wie war, wie wird die Geschäftslage 2009 bis 2011? Rheinland-Pfalz & Saarland Bundesdurchschnitt Verbesserung keine Veränderung Verschlechterung der Geschäftslage im Vergleich zum Vorjahr Angaben in Prozent 6 Die Wirtschaftskrise hat dem breiten Mittelstand wie auch den rheinlandpfälzischen und saarländischen Unternehmen im vergangenen Jahr deutlich zugesetzt mussten allein 56 Prozent eine Verschlechterung ihrer Geschäftslage hinnehmen. Mittlerweile hat sich die Lage zumindest entspannt. Für 2010 rechnen nur noch 18 Prozent und damit im Vergleich zum Bundesdurchschnitt sogar etwas weniger Unternehmen mit einer weiteren Eintrübung, während 34 Prozent eine Besserung der Lage erwarten. Für 47 Prozent wird sich die Situation vorerst konsolidieren (+7 Prozentpunkte im Vergleich zum Bundesdurchschnitt). Die bisweilen rasante Talfahrt ist aus Sicht der Unternehmen offenbar gestoppt. Der Durchbruch in Richtung Aufschwung wird gemeinhin in 2011 erwartet: 59 Prozent der Mittelständler aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland rechnen dann mit einer Verbesserung und nur noch 4 Prozent mit einer Verschlechterung ihrer Geschäftslage. Dies bedeutet natürlich nicht, dass die Unternehmen 2011 wieder da angekommen sind, wo sie vor der Krise standen. Nicht im Diagramm nationale Ergebnisse Große Unternehmen (über 100 Mio. Jahresumsatz) hat die Krise in 2009 überdurchschnittlich stark getroffen: 66 Prozent (+9 Prozentpunkte im Vergleich zum Bundesdurchschnitt) berichten von einer Verschlechterung ihrer Geschäftslage. Für das laufende und das kommende Jahr sind sie jedoch deutlich optimistischer als ihre Kollegen in den kleineren und mittleren Unternehmen. 6

8 In der Region glaubt jedes fünfte Unternehmen, deutlich gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Welche Lage erwarten die Unternehmen nach der Krise? Rheinland-Pfalz & Saarland Bundesdurchschnitt Aus der Krise werden wir deutlich gestärkt hervorgehen etwas gestärkt hervorgehen unverändert hervorgehen geschwächt hervorgehen Angaben in Prozent 7 Angesichts der massiven Rezession 2009 fällt die mittelfristige Einschätzung der mittelständische Unternehmen erstaunlich optimistisch aus so auch in Rheinland-Pfalz und dem Saarland: 19 Prozent glauben, deutlich gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Meist sind diese Unternehmen die Spitzenreiter der jeweiligen Branchen (nicht im Chart zu sehen). Wer aus einer starken Position im Wettbewerb in die Rezession gegangen ist, rechnet offensichtlich damit, die Krise nicht nur zu überstehen, sondern seinen Vorsprung zum Mittelfeld deutlich ausbauen zu können. Das andere Ende der Skala zeigt: Nur 13 Prozent der mittelständischen Unternehmen glauben, auf Dauer geschwächt zu sein. Unterm Strich fürchten also recht wenige, zu den Verlierern zu zählen. Der Grundoptimismus ist dem Mittelstand also nicht verloren gegangen. 67 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, aus der Krise zumindest unverändert oder sogar etwas gestärkt hervorzugehen. 7

9 Technologiestarke Branchen sind besonders optimistisch. Der Einzelhandel rechnet am stärksten mit Einbrüchen. Welche Lage erwarten die Unternehmen einzelner Branchen nach der Krise? "Wir werden geschwächt aus der Krise hervorgehen" Gesamtwirtschaft Chemie und Pharma IT / TK Maschinenbau Einzelhandel Baugewerbe "Wir werden deutlich gestärkt aus der Krise hervorgehen" exportierendes verarbeitendes Gewerbe nicht-exportierendes verarbeitendes Gewerbe Angaben in Prozent 8 Ergebnisse auf Basis nationaler Daten Der Branchenvergleich zeigt, dass technologie- und exportstarke Mittelständler eine besonders gute Prognose für ihre wirtschaftliche Entwicklung abgeben. Allen voran die chemische und pharmazeutische Industrie (30 Prozent), gefolgt von der IT- und Telekommunikationsbranche (26 Prozent) sowie dem Maschinenund Anlagenbau (25 Prozent). Die deutschen exportierenden Schlüsselindustrien sehen deutlich bessere Zeiten auf sich zukommen. Das Auslandsgeschäft war zwar im besonderen Maße für die Einbrüche der Vergangenheit verantwortlich, wird aber mit dem Anziehen der weltweiten Konjunktur den Unternehmen auch wieder aus der Krise heraus helfen. Im Einzelhandel scheinen die Einbrüche nachhaltig zu sein: 17 Prozent der Unternehmen rechnen mit einer Schwächung ihres Geschäfts so viele wie in keiner anderen Branche. Kaum besser sind die Zahlen im Baugewerbe: Man sieht weniger oft als in anderen Branchen die Möglichkeit, nach der Krise aus einer starken Position heraus wieder in den Wettbewerb zu gehen. Auch zeigt sich, dass die Konzentration auf den deutschen Markt zu eher pessimistischen Einschätzungen führt. 15 Prozent des produzierenden Gewerbes ohne Auslandsgeschäft befürchten, geschwächt aus der Krise hervorzugehen. 8

10 Agenda Untersuchungsdesign und Strukturdaten Geschäftslage und Geschäftsprognose Krisenbedingte Marktentwicklungen Umsteuern in der Krise? Strategien für den Aufschwung Die Ergebnisse im Überblick 9 9

11 These Der Mittelstand befürchtet einen Spagat zwischen hohem Preisdruck und steigendem Qualitäts- und Umweltbewusstsein. Die Kaufzurückhaltung sollte spätestens 2011 vorüber sein, so die Einschätzung der mittelständischen Wirtschaft. Die Unternehmen befürchten aber, dass sich die Kunden an das niedrigere Preisniveau gewöhnt haben und auch nach der Krise ein hohes Preisbewusstsein an den Tag legen. Zugleich werden sich Kundenwünsche in Bezug auf Qualität, Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit weiter nach oben schrauben. Im Wettbewerb erwarten die Unternehmen dementsprechend einen anhaltenden Preiskampf. Während 2009 noch Überkapazitäten abgebaut wurden, rechnen sie für 2010 verstärkt mit Insolvenzen und Konzentrationswellen im Branchenumfeld. Obwohl die Unternehmen für sich selbst optimistischer denken (s. o.), werden Probleme bei der Konkurrenz erwartet. Auch Rheinland-Pfalz und das Saarland bekommen entsprechende Marktbereinigungseffekte zu spüren. Die Unternehmen aus der Region rechnen überdurchschnittlich häufig mit wirtschaftlichen Problemen in ihrem Wettbewerbsumfeld

12 Kunden erwarten mehr Qualität und Nachhaltigkeit und niedrige Preise. Welche krisenbedingten Veränderungen werden auf Kundenseite festgestellt / erwartet? höheres Preisbewusstsein höheres Qualitätsbewusstsein höhere Ansprüche an Nachhaltigkeit / Umweltfreundlichkeit Anstieg der Nachfrage Mehrfachnennungen Angaben in Prozent 11 Ergebnisse auf Basis nationaler Daten Mit der Wirtschaftskrise ist vor allem die Nachfrage auf den Absatzmärkten stark zurück gegangen zeigte sich ein erster Hoffnungsschimmer: 23 Prozent der Unternehmen konnten schon einen Anstieg der Nachfrage verzeichnen (graue Kurve). In den nächsten beiden Jahren rechnet man aber ganz deutlich damit, dass die Konjunktur und dementsprechend die Nachfrage wieder anziehen: 60 Prozent der Unternehmen erwarten bis 2011 eine Besserung. Es gibt Marktentwicklungen, die zwar in der Krise entstanden sind, danach aber nicht verschwinden werden. Der Mittelstand fürchtet, dass sich die Kunden in der Krise an das niedrigere Preisniveau gewöhnt haben und auch künftig nicht mehr darauf verzichten wollen: 66 Prozent der Unternehmen haben 2009 festgestellt, dass ihre Kunden krisenbedingt ein höheres Preisbewusstsein an den Tag legten (rote Kurve). Kaum weniger gehen davon aus, dass dies auch 2011 noch so sein wird. Auf der anderen Seite erwartet man im Mittelstand, dass der Trend zu noch mehr Qualität sowie Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit der Produkte und Dienstleistungen anhalten wird (gelb- und orangefarbene Kurve). Kurz gesagt: Bei anhaltendem Preisdruck müssen steigende Anforderungen an Qualität und Nachhaltigkeit bedient werden. Die Firmen müssen also einen Weg finden, beiden Kundenbedürfnissen gerecht zu werden, ohne dabei selbst wirtschaftlich in die Knie zu gehen. 11

13 Harte Preiskämpfe und Marktbereinigungen in Welche krisenbedingten Veränderungen werden bei Wettbewerbern festgestellt / erwartet? verschärfter Preiskampf durch Wettbewerber Abbau von Überkapazitäten in den Unternehmen wirtschaftliche Probleme und Insolvenzen bei Wettbewerbern Konzentrationswelle unter den Anbietern Mehrfachnennungen Angaben in Prozent 12 Ergebnisse auf Basis nationaler Daten Das krisenbedingt hohe Preisbewusstsein auf Kundenseite zeigt in den Märkten entsprechend Wirkung (gelbe Kurve): 83 Prozent der Unternehmen haben 2009 aggressive Preisstrategien bei ihren Wettbewerbern festgestellt. Die Unternehmen befürchten, dass sich der Preiskampf in diesem Jahr eher verschärft (84 Prozent) und erst im nächsten Jahr etwas zurückgehen wird sich allerdings weiterhin auf hohem Niveau (71 Prozent) halten wird. Angesichts der wirtschaftlichen Engpässe wurden im Vorjahr zudem mit der Kündigung von Zeitarbeitsverträgen und über Kurzarbeitsregelungen Überkapazitäten abgebaut (orangefarbene Kurve): 64 Prozent der Unternehmen haben dies 2009 in ihrem Wettbewerbsumfeld festgestellt. Man glaubt, die Konkurrenz werde im laufenden und im kommenden Jahr weniger Überkapazitäten abbauen (für 2011 rechnen nur noch 38 Prozent der Unternehmen damit), was allerdings keinesfalls 'Entwarnung' bedeutet: 61 Prozent der Mittelständler erwarten für das laufende Geschäftsjahr Insolvenzen bei ihren Wettbewerbern mehr noch als in 2009 (54 Prozent, blaue Kurve). Dementsprechend rechnen viele Unternehmen auch mit einer Konzentrationswelle unter den Anbietern (52 Prozent, rote Kurve) bleibt damit ein schwieriges Jahr, in dem sich aus Sicht der Befragten 'die Spreu vom Weizen trennt'. Nachdem Überkapazitäten schon 2009 abgebaut wurden, folgen nun möglicherweise noch härtere Einschnitte. Dieses durchaus besorgniserregende Bild einer Marktbereinigung steht in auffälligem Widerspruch zu der relativ optimistischen Einschätzung der Unternehmer für die jeweils eigene Geschäftsentwicklung (s. o.). 12

14 Die Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland rechnen 2010 verstärkt mit wirtschaftlichen Problemen bei Wettbewerbern. Wir erwarten für 2010 krisenbedingt Insolvenzen. Wir erwarten für 2010 krisenbedingt Konzentrationswellen. Rheinland- Pfalz Saarland Schleswig- Holstein Mecklenburg Vorpommern Hamburg Bremen Brandenburg Niedersachsen Berlin Nordrhein- Westfalen Schleswig- Holstein Mecklenburg Vorpommern Hamburg Bremen Brandenburg Niedersachsen Berlin Sachsen- Anhalt Sachsen Thüringen Hessen Bayern Rheinland-Pfalz & Saarland Bundesdurchschnitt Bundesdurchschnitt Rheinland- Pfalz Saarland Nordrhein- Westfalen Hessen Thüringen Sachsen- Anhalt Sachsen Bayern Rheinland-Pfalz & Saarland Baden- Württemberg Baden- Württemberg über dem Durchschnitt: > 64 im Durchschnitt: unter dem Durchschnitt: < 58 über dem Durchschnitt: > 55 im Durchschnitt: unter dem Durchschnitt: < 49 Basis: Gesamtwirtschaft Angaben in Prozent Prozent der Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland glauben, dass es 2010 zu krisenbedingten Problemen in ihrem unmittelbaren Wettbewerbsumfeld kommt (linkes Diagramm). Sie gehen damit häufiger von einer problematischen Marktentwicklung aus als der Bundesdurchschnitt (+6 Prozentpunkte im Vergleich zum Bundesdurchschnitt). 48 Prozent rechnen gleichzeitig mit vermehrten Zusammenschlüssen unter Konkurrenzunternehmen (rechtes Diagramm). Krisenbedingte Konzentrationswellen werden in der Region also seltener erwartet als im breiten Mittelstand (-4 Prozentpunkte im Vergleich zum Bundesdurchschnitt). Unternehmen am Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg rechnen im laufenden Jahr krisenbedingt sowohl verstärkt mit Insolvenzen als auch mit Konzentrationswellen im Wettbewerbsumfeld. Eine ähnliche Prognose gibt der bayrische Mittelstand ab, wenngleich befürchtete Unternehmensinsolvenzen hier noch im Durchschnitt liegen. Schleswig-Holstein und die ostdeutschen Bundesländer sind bezüglich Unternehmensinsolvenzen und Konzentrationswellen im Markt fast durchweg optimistischer (gelbe Flächen). 13

15 Agenda Untersuchungsdesign und Strukturdaten Geschäftslage und Geschäftsprognose Krisenbedingte Marktentwicklungen Umsteuern in der Krise? Strategien für den Aufschwung Die Ergebnisse im Überblick 14 14

16 These Keine bahnbrechenden Richtungswechsel: Rund zwei Drittel der Unternehmen in Rheinland-Pfalz und im Saarland sehen in der Krise keinen Anlass zur strategischen Neuausrichtung. Die Wirtschaftskrise wird von der Mehrzahl der Firmen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland nicht zum Anlass genommen, den Blick auf Strategien und grundsätzlichere Fragen der Unternehmensführung zu richten sowie anstehende strukturelle Aufgaben in Angriff zu nehmen. Nur bei 38 Prozent der Unternehmen hat die Wirtschaftskrise zu einem nachhaltigen Strategiewechsel geführt. 61 Prozent verhalten sich eher konservativ und nehmen keine grundsätzliche Neuausrichtung vor. Der Branchenvergleich verdeutlicht, dass insbesondere technologiestarke Firmen veränderungsbereit sind. Die Wirtschaftskrise hat bei Strategiewechslern grundlegende und krisenunabhängige Probleme zu Tage befördert, mit denen sich die Unternehmen nun auseinandersetzen müssen. Die derzeitige Umbruchsituation begünstigt die interne Akzeptanz von Veränderungsprozessen und beschleunigt häufig auch die Entscheidungsfindung

17 Nur 38 Prozent der Unternehmen in Rheinland-Pfalz und im Saarland nehmen krisenbedingt einen Strategiewechsel vor. Welchen Einfluss hat die Wirtschaftskrise auf die mittelfristige Ausrichtung der Unternehmen? Rheinland-Pfalz & Saarland Bundesdurchschnitt Strategiewechsel: "Unsere strategische Ausrichtung ändert sich grundlegend oder in wesentlichen Eckpunkten." Kein Strategiewechsel: "Unsere strategische Ausrichtung ändert sich kaum oder gar nicht." Angaben in Prozent 16 Ein Großteil des Mittelstands betrachtet die Krise offensichtlich als konjunkturelles Phänomen, das zwar in weiten Teilen der Wirtschaft deutlich spürbare Auswirkungen hat, aber in ein bis zwei Jahren überwunden sein wird. Dementsprechend wenig ausgeprägt ist die Bereitschaft, Strategien auf den Prüfstand zu stellen. Es ist auch nicht einheitlich erkennbar, dass Probleme, die durch die Krise offenbar wurden, in Angriff genommen werden. 61 Prozent der Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland ändern laut Selbsteinschätzung ihre strategische Ausrichtung kaum oder gar nicht. Sie schließen zwar nicht aus, krisenbedingt Veränderungen und Anpassungen vorzunehmen, als tatsächlichen Strategiewechsel bezeichnen die Unternehmen selbst dies jedoch nicht. Dagegen gibt ein gutes Drittel der Befragten an, aufgrund der Wirtschaftskrise ihre strategische Ausrichtung grundlegend oder zumindest in wesentlichen Eckpunkten verändert zu haben. In diesen Unternehmen findet demnach ein Strategiewechsel statt. Die Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland bestätigen damit den bundesweiten Trend. 16

18 Insbesondere technologiestarke Branchen reagieren auf die Krise mit wesentlichen Änderungen ihrer strategischen Ausrichtung. Anteil der Strategiewechsler im Branchenvergleich Gesamtwirtschaft Chemie und Pharma Maschinenbau IT / TK Strategiewechsel: Unsere strategische Ausrichtung ändert sich grundlegend oder in wesentlichen Eckpunkten." Baugewerbe 26 exportierendes verarbeitendes Gewerbe 42 nicht-exportierendes verarbeitendes Gewerbe 32 Angaben in Prozent 17 Ergebnisse auf Basis nationaler Daten Innovative und technologiestarke Unternehmen sind besonders veränderungsbereit: Überdurchschnittlich viele Strategiewechsler gibt es in den Branchen Chemie und Pharma (48 Prozent), aber auch bei den Maschinen- und Anlagenbauern (43 Prozent) sowie bei IT- und Telekommunikationsunternehmen (42 Prozent). Die Bauwirtschaft präsentiert sich in Strategiefragen hingegen konservativ. Hier geben lediglich 26 Prozent der Unternehmen an, sich grundlegend oder in wesentlichen Eckpunkten neu auszurichten. Wer aus dem Industriesektor auch außerhalb Deutschlands Geschäfte macht, ist ebenfalls eher bereit, Strategien zu überdenken (untere Balken). Exportierende Unternehmen haben die Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr deutlich gespürt. Dies hat strategisches Umsteuern offenbar häufiger notwendig gemacht. Hinzu kommt, dass exportierenden Unternehmen grundsätzlich eine höhere Flexibilität unterstellt werden kann, da sie ihre Ausrichtung auch unabhängig von wirtschaftlichen Ausnahmesituationen stetig den sich verändernden Bedingungen der Weltmärkte anpassen müssen. Entsprechend seltener gehören rein national ausgerichtete Unternehmen zu den Strategiewechslern (-6 Prozentpunkte im Vergleich zur Gesamtwirtschaft). Sie waren im letzten Jahr auch seltener von Umsatzeinbrüchen betroffen. 17

19 Die Wirtschaftskrise hat strukturelle Probleme offen gelegt, aber auch Umsetzungschancen eröffnet. Welchen Einfluss hat die Wirtschaftskrise auf die Umsetzung von strategischen Projekten? Durch die Wirtschaftskrise Unternehmen mit Strategiewechsel Unternehmen ohne Strategiewechsel Saldo Strategiewechsel Kein Strategiewechsel wurden grundsätzliche Probleme offen gelegt nehmen innerbetriebliche Widerstände ab können überfällige Entscheidungen getroffen werden können wir Projekte mit größerem Nachdruck verfolgen Mehrfachnennungen, Angaben in Prozent Prozentpunkte 18 Ergebnisse auf Basis nationaler Daten Was hat die Unternehmen, die einen Strategiewechsel vorgenommen haben, dazu bewogen, die Krise ganz offensichtlich als Chance für notwendige Veränderung zu begreifen? Auslöser waren grundsätzliche, größtenteils bekannte Baustellen im Unternehmen, die im Kontext der Wirtschaftskrise noch deutlicher zu Tage getreten sind. Viel seltener sehen Unternehmen, die nicht umsteuern, strukturelle Herausforderungen. Die Krise hat bei 53 Prozent der Strategiewechsler, aber nur bei 22 Prozent der Unternehmen ohne weitreichende strategische Umstellung wunde Punkte offenbart. Die wirtschaftlich angespannte Situation erhöht den Veränderungsdruck und ermöglicht es den Unternehmen, sich für den nächsten Aufschwung in Position zu bringen. Innerbetriebliche Widerstände nehmen ab (54 Prozent bei Strategiewechslern) und das Management ist eher dazu in der Lage, überfällige Entscheidungen zu treffen (50 Prozent). Auch hier nutzen die Strategiewechsler deutlich häufiger die Gelegenheit zum Wandel. Wenn man so will, hat die Wirtschaftskrise einen positiven Effekt auf das Veränderungstempo in den Betrieben und führt dazu, dass die Unternehmer auch krisenunabhängige Aufgaben schneller und konsequenter in Angriff nehmen. 18

20 Agenda Untersuchungsdesign und Strukturdaten Geschäftslage und Geschäftsprognose Krisenbedingte Marktentwicklungen Umsteuern in der Krise? Strategien für den Aufschwung Die Ergebnisse im Überblick 19 19

21 These Defensive Geschäftsausrichtung: Kein Wachstum um jeden Preis, sondern Wirtschaften mit dem spitzen Bleistift. Mitarbeiter sollen gehalten und für den Aufschwung qualifiziert werden. Kostenmanagement ist das Mittel der Wahl auf dem Weg aus der Krise: Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland wollen künftig stärker auf Beschaffungskosten und Profitabilität achten und setzen seltener auf überdurchschnittliches Wachstum. Die Firmen versuchen, den wachsenden Preisdruck in der Wertschöpfungskette weiterzugeben. Darüber hinaus suchen sie nach Möglichkeiten, ihre wirtschaftliche Situation durch Kooperationen und langfristige Verträge abzusichern. Personal halten, qualifizieren und für eine motivierende Unternehmenskultur sorgen das sind die Strategien für die Zeit nach der Krise. Einsparpotenziale im Personalwesen treten dahinter vergleichsweise deutlich zurück auch wenn die Unternehmen stärker als der Bundesdurchschnitt ihre Personalkosten im Auge behalten

22 Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland setzen auf Sicherungsstrategien wie Kostensenkung und Profitabilität. Welche Aspekte der generellen Geschäftsausrichtung werden nach der Krise wichtiger sein als vorher? Rheinland-Pfalz & Saarland Bundesdurchschnitt Kostensenkung bei Zulieferern hohe Profitabilität Kooperationen langfristige Verträge Outsourcing langfristige Investoren überdurchschnittliches Wachstum Mehrfachnennungen Angaben in Prozent 21 Die Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland bestätigen bundesweite Schwerpunkte der strategischen Geschäftsausrichtung: Die Themen Kosten und Profitabilität stehen dabei ganz oben auf der Agenda. Für 50 Prozent der Befragten werden Kostensenkungen bei Zulieferern nach der Krise wichtiger sein als vorher; 41 Prozent wollen verstärkt auf ihre Profitabilität achten. Ein zweiter Trend liegt im Versuch, die Geschäfte langfristig auf möglichst gesicherte Grundlagen zu stellen. 36 Prozent der Unternehmen möchten nach der Krise enger mit anderen Unternehmen kooperieren nur marginal weniger als im Bundesdurchschnitt (-4 Prozentpunkte); 35 Prozent wollen versuchen, ihre Umsätze durch langfristige Liefer- und Zulieferverträge abzusichern. Aggressive Wachstumsstrategien treten beim Mittelstand in Rheinland-Pfalz und im Saarland klar hinter Absicherung und Konsolidierung zurück: Nur 11 Prozent der Unternehmen geben an, dass ein überdurchschnittliches Wachstum für sie nach der Krise wichtiger werden wird. Nicht im Diagramm nationale Ergebnisse Unternehmen, die sich im Zuge der Krise neu ausrichten, unterstreichen die Wichtigkeit der o. g. Maßnahmen: 60 Prozent der Strategiewechsler setzen auf Kostensenkung (+19 Punkte im Vergleich zu Unternehmen ohne Strategiewechsel), 53 Prozent wollen sich verstärkt um eine bessere Profitabilität bemühen (+20 Prozentpunkte im Vergleich zu Unternehmen ohne Strategiewechsel). 21

23 Erfolgsfaktor Personal: Die Unternehmen wollen sich verstärkt um die Qualifikation ihrer Mitarbeiter und ihre Unternehmenskultur kümmern. Welche Maßnahmen im Personalbereich werden nach der Krise wichtiger sein als vorher? Rheinland-Pfalz & Saarland Bundesdurchschnitt Qualifikation der Belegschaft Unternehmenskultur Attraktivität als Arbeitgeber schlanke Führungsstrukturen flexible Arbeitsorganisation Einsparungen im Personalwesen Zeitarbeit Mehrfachnennungen Angaben in Prozent 22 Viele Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland messen den sogenannten weichen Faktoren für die Zeit nach der Krise eine hohe Bedeutung zu. Dabei stehen Aus- und Weiterbildung ganz oben auf der unternehmerischen Agenda: Jedes zweite Unternehmen will sich nach der Krise noch stärker um eine bessere Qualifikation der Belegschaft kümmern. 47 Prozent geben an, dass die Unternehmenskultur im eigenen Haus wichtiger werden wird. Dieser Wert liegt leicht unter dem Bundesdurchschnitt von 51 Prozent. Die Unternehmen wissen zudem, wie schwer es ist, gutes Personal zu bekommen und auch zu halten. Entsprechend wichtig ist es ihnen, als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. 43 Prozent der Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland wollen sich nach der Krise intensiver um ihre Arbeitgebermarke kümmern (+3 Prozentpunkte im Vergleich zum Bundesdurchschnitt). Eine weitere wichtige Frage ist, ob im Personalwesen eingespart werden kann und soll. Die Unternehmen aus der Region schenken dem Thema Personalkosten zwar überdurchschnittlich häufig Beachtung (28 Prozent: +7 Prozentpunkte im Vergleich zum Bundesdurchschnitt). Allerdings tritt der Kostenfaktor deutlich hinter Qualifizierungsmaßnahmen zurück. Noch unklar ist, ob diese Strategien auch dann haltbar sind, wenn Kurzarbeitsregelungen nicht mehr greifen und sich die Personalfrage erneut stellt. Zeitarbeit scheint insgesamt keine Option für den Aufschwung zu sein man stützt sich auf die bewährte Stammbelegschaft. Nicht im Diagramm nationale Ergebnisse Strategiewechsler setzen die gleichen Prioritäten wie das Gros der mittelständischen Unternehmen aber sie gehen die Aufgaben einfach noch konsequenter an als der Durchschnitt. Strategiewechsler betonen neben Unternehmenskultur und Mitarbeiterqualifikation auch Kostenfaktoren: Sie erklären deutlich öfter, dass sie schlanke Führungsstrukturen und Kürzungen im Personalwesen in Erwägung ziehen wollen. 22

24 These Marktbearbeitung in unsicheren Zeiten: Navigieren auf Sicht und nah am Kunden bleiben. Klare Expansionsstrategien stehen noch nicht wieder auf der Agenda. Der Mittelstand in Rheinland-Pfalz und dem Saarland geht unterschiedliche und zum Teil widersprüchliche Wege, um nach der Krise in seinen Märkten zu punkten: Die meisten Unternehmen legen mehr Wert auf die Gewinnung neuer Kunden, und wollen dafür verstärkt auf mehr Qualität bei Service und Beratung setzen. Erfolgversprechend erscheint vielen aber auch, mit einer größeren Produktpalette mehr Geschäft zu generieren, oder umgekehrt, sich auf die profitablen Produkte und Geschäftsfelder zu konzentrieren. Eine klare strategische Richtung ist insgesamt kaum erkennbar. Wer bisher schon auf Innovation gesetzt hat, treibt Forschung und Entwicklung auch trotz krisenbedingter Engpässe weiter voran. Für bundesweit 9 Prozent der Unternehmen im Mittelstand ist die Krise sogar Anlass, erstmals selbst in Sachen Forschung und Entwicklung aktiv zu werden. Das Exportgeschäft ist und bleibt ein zentraler Motor für die mittelständische Wirtschaft. International tätige Unternehmen wollen trotz krisenbedingter Einbrüche ihre Exportanstrengungen vor allem in Europa ausbauen

25 Die Unternehmen haben vor allem den Kunden im Blick, wissen aber noch nicht genau, was dieser nach der Krise will. Welche Maßnahmen auf Kunden- und Angebotsseite werden nach der Krise wichtiger sein als vorher? Rheinland-Pfalz & Saarland Bundesdurchschnitt Gewinnung neuer Kunden hohe Service- und Beratungsqualität Pflege von Bestandskunden Einführung neuer Produkte Diversifizierung starke Vertriebsstruktur Konzentration der Produktpalette Investitionen in Werbung Mehrfachnennungen Angaben in Prozent 24 Auch wenn die Prognosen noch vage sind die Frage nach den richtigen Marktstrategien bewegt die Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die durchweg hohen Prozentwerte machen deutlich: Die Unternehmen suchen individuell nach gangbaren Wegen, aber es gibt keine Patentrezepte für den Markterfolg nach der Krise. Das sprichwörtliche Navigieren auf Sicht herrscht ganz eindeutig vor. Der Kunde ist König: 69 Prozent der Unternehmen wollen nach der Krise verstärkt neue Kunden gewinnen. Ein Mittel zum Zweck ist dabei für viele, die Service- und Beratungsqualität zu steigern (62 Prozent). Die Unternehmen aus der Region setzen damit eindeutiger auf das Neukundengeschäft und etwas seltener auf die Pflege der trotz allem wichtigen Stammkundschaft (58 Prozent). Noch nicht ganz einig ist sich der Mittelstand, ob eher die Diversifizierung (46 Prozent) oder die Konzentration (35 Prozent) der Produktpalette künftigen Markterfolg beschert. Werbung so die einhellige Meinung wird wohl eher weniger der entscheidende Treiber für den Aufschwung nach der Krise sein. Nicht im Diagramm nationale Ergebnisse Unternehmen, die ihre Strategie wechseln, bearbeiten ihre Märkte konsequenter: Sie wollen wie alle anderen neue Kunden gewinnen (81 Prozent) und die Zufriedenheit ihrer Bestandskunden steigern (72 Prozent). Sie legen dazu den Fokus aber klarer auf Diversifizierung (61 Prozent) und setzen seltener auf die Konzentration bestehender Angebote (46 Prozent). Neue Produkte (70 Prozent) sollen vor allem über verstärkte Vertriebsstrukturen (54 Prozent) den Weg zum Kunden finden. 24

26 Aufschwung durch Innovation: Für ein gutes Drittel der forschenden Unternehmen wird F&E nach der Krise wichtiger. Investition in F&E wird nach der Krise wichtiger sein als vorher. Forschende Unternehmen 35 nicht forschende Unternehmen 9 Gesamtwirtschaft 20 Mehrfachnennungen, Angaben in Prozent forschende Unternehmen keine Forschung / Entwicklung 25 Ergebnisse auf Basis nationaler Daten Bezogen auf die Gesamtheit der befragten Unternehmen will lediglich ein Fünftel nach der Krise seine Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung intensivieren. Dieser eher niedrige Wert erklärt sich dadurch, dass ohnehin nur eine Minderheit der mittelständischen Unternehmen selbst forscht: Derzeit unterhalten 24 Prozent der befragten Unternehmen eine kontinuierlich arbeitende F&E-Abteilung, weitere 15 Prozent forschen und entwickeln zumindest sporadisch (nicht im Diagramm). Die differenzierte Analyse zeigt, dass die Krise durchaus zu einem Innovationsschub führen kann. Von den forschenden Unternehmen will ein gutes Drittel diese Aktivitäten nach der Krise ausbauen. Und immerhin 9 Prozent der Unternehmen, die bisher gar nicht forschen und entwickeln, haben die Absicht erstmals in Forschungsaktivitäten zu investieren eines der positiven Ergebnisse der Krise. Nicht im Diagramm In Rheinland-Pfalz und dem Saarland beträgt der Anteil von Unternehmen, die Forschung und Entwicklung betreiben, 41 Prozent und liegt damit im Bundesdurchschnitt (nicht im Diagramm). 25

27 Exportweltmeister in Krisenzeiten: Flucht nach vorn durch verstärkte Internationalisierung. Welche Export-Strategien werden nach der Krise wichtiger sein als vorher? Export ins europäische Ausland 7 42 Export ins außereuropäische Ausland 3 34 Aufbau von Niederlassungen im Ausland 2 21 Mehrfachnennungen, Angaben in Prozent Export nach Europa und weltweit rein regional / national 26 Ergebnisse auf Basis nationaler Daten Die Auswertung für exportierende Unternehmen (orangefarbene Balken) macht deutlich, dass der Mittelstand seine Exportaktivitäten trotz der zurückliegenden Einbrüche keineswegs einschränken, sondern vielmehr ausbauen will sowohl in Europa (42 Prozent) als auch im außereuropäischen Ausland (34 Prozent). 21 Prozent der Unternehmen wollen das Geschäft vor Ort noch stärker als bisher vorantreiben und planen den Aufbau eigener Niederlassungen. Für rein national orientierte Unternehmen (graue Balken) bleibt die Aufnahme von Exportaktivitäten aber die Ausnahme. Für immerhin sieben Prozent der derzeit nicht-exportierenden Unternehmen soll Export, zunächst innerhalb europäischer Grenzen, künftig eine Option sein. Nicht im Diagramm In Rheinland-Pfalz und dem Saarland beträgt der Anteil exportierender Unternehmen 63 Prozent und liegt damit über dem durchschnittlichen Internationalisierungsgrad von 57 Prozent (nicht im Diagramm). 26

28 These Finanzen: Der Mittelstand nimmt die Themen Eigenkapital und Rating in Angriff. Von den Banken erwarten die Unternehmen weniger strategische Beratung als vielmehr gute Konditionen. Die Krise hat gezeigt: Mittelständische Unternehmen in Rheinland-Pfalz und im Saarland haben bei Finanzierung und Banking nach wie vor Nachholbedarf insbesondere in Sachen Eigenkapitalquote und beim Rating. Durch die Krise geschwächte Unternehmen spüren dies besonders deutlich. Der Mittelstand will vor allem gute Konditionen. Mehr strategische Beratung halten die meisten rheinland-pfälzischen und saarländischen Unternehmen trotz steigender Bedeutung von beratungsintensiven Themen wie Eigenkapitalquote und Rating dagegen nicht für notwendig. Auch der kleine Mittelstand in Deutschland macht Preisdruck im Banking. Hier zählt noch mehr als andernorts die Beratung durch die Hausbank

29 Für die Unternehmen aus der Region werden Eigenkapitalquote und Rating zu wichtigen Themen in Sachen Finanzierung. Welche Faktoren im Banking werden nach der Krise wichtiger sein als vorher? eine hohe Eigenkapitalquote ein gutes Rating Rheinland-Pfalz & Saarland Bundesdurchschnitt Unternehmen, die damit rechnen, geschwächt aus der Krise hervorzugehen Mehrfachnennungen Angaben in Prozent 28 Eine hohe Eigenkapitalquote steht für die große Mehrheit der Unternehmen aus Rheinland Pfalz und dem Saarland ähnlich dem Bundestrend auch zukünftig ganz oben auf der Agenda. Man wünscht sich ganz offensichtlich mehr Unabhängigkeit von Finanziers und solidere Fundamente für eine selbstbestimmte Geschäftsentwicklung. Für 60 Prozent der Unternehmen wird diese Thematik nach der Krise wichtiger sein als vorher. An zweiter Stelle, auch dies eine Lehre aus der Krise, steht das Rating mit 54 Prozent. Dass es einen Zusammenhang zwischen Krisenbewältigung und den Bemühungen um ein besseres Rating gibt, zeigt der Vergleich mit Unternehmen in einer wirtschaftlich schwierigen Lage (rote Balken). Wer davon ausgeht, geschwächt aus der Krise hervorzugehen, für den werden Eigenkapitalquote und Rating sogar noch wichtiger. Nicht im Diagramm nationale Ergebnisse Der Größenvergleich zeigt ebenfalls eine Differenzierung: je kleiner das Unternehmen, desto größer ist die Bedeutung einer höheren Eigenkapitalquote und eines besseren Ratings. 28

30 Von Banken erwarten die Unternehmen weniger strategische Beratung als vielmehr gute Konditionen. Welche Faktoren im Banking werden nach der Krise wichtiger sein als vorher? Rheinland-Pfalz & Saarland Bundesdurchschnitt gute Konditionen im Banking sorgfältiger Vergleich von Finanzinstituten Geschäftsbeziehungen zu mehreren Banken strategische Beratung durch Bankpartner Konzentration auf eine Hausbank Mezzanine, Factoring oder Leasing Mehrfachnennungen Angaben in Prozent 29 Die Banken müssen sich auf gestiegene Ansprüche seitens der rheinland-pfälzischen und saarländischen Unternehmen einrichten: 57 Prozent wollen mit ihren Finanzinstituten noch härter als bisher über Konditionen und Preise verhandeln (+3 Prozentpunkte im Vergleich zum Bundesdurchschnitt). Auch müssen sich die Banken und Sparkassen offensichtlich stärker dem Wettbewerb stellen. 43 Prozent der Unternehmen wollen die Finanzinstitute zukünftig sorgfältiger vergleichen (-3 Prozentpunkte im Vergleich zum Bundesdurchschnitt) und 32 Prozent werden noch häufiger flexible Geschäftsbeziehungen zu mehreren Banken unterhalten. Ein Zurück zur Hausbank im großen Stil wird es wohl nicht geben. Die generelle Botschaft an die Bankpartner lautet demnach: Finanzinstitute müssen sich wie auch ihre Kunden, die Unternehmen der Herausforderung von steigendem Preisdruck einerseits und höheren Kundenerwartungen andererseits stellen. Beim Thema Beratung sind die Unternehmen zurückhaltender. Nur 30 Prozent melden steigenden Bedarf für strategische Beratung durch den Bankpartner an. Angesichts der gleichzeitig steigenden Bedeutung von Eigenkapitalquote und Rating (s. o.) stellt sich die Frage, warum die Unternehmen sich diesbezüglich nicht auch stärker von ihren Bankpartnern beraten lassen wollen. Das Schlusslicht der unternehmerischen Banking-Strategien: Alternativen Finanzierungsformen wie Mezzanine, Factoring oder Leasing wird selten wachsende Bedeutung beigemessen. Nicht im Diagramm nationale Ergebnisse Ein vergleichender Blick auf die Unternehmen, die ihre Strategie auf den Prüfstand stellen, zeigt, dass die Konditionen auch hier eine große Rolle spielen. Strategiewechsler schauen aber nicht nur auf die Kosten, sondern wollen im Zuge ihrer Neuausrichtung auch ihre Bank verstärkt als beratenden Sparringspartner in die Pflicht nehmen. 29

31 Auch der kleine Mittelstand macht Preisdruck im Banking. Hier ist die Beratung durch die Hausbank noch mehr gefragt. Welche Faktoren im Banking werden nach der Krise wichtiger sein als vorher? gute Konditionen und niedrige Preise im Banking strategische Beratung durch Bankpartner Konzentration der Bankgeschäfte auf die Hausbank 2,5 bis 12,5 Mio ,5 bis 50 Mio bis 100 Mio über 100 Mio Mehrfachnennungen Angaben in Prozent 30 Ergebnisse auf Basis nationaler Daten Insbesondere bei den kleineren Unternehmen wachsen die Ansprüche an die Bankpartner deutlich. So fordert der kleinere Mittelstand häufiger gute Konditionen (56 Prozent). Dies mag damit zusammenhängen, dass der große Mittelstand aufgrund seiner besseren Verhandlungsposition häufig schon gute Konditionen bei seinen Banken durchgesetzt hat er findet dieses Thema zumindest seltener wichtig (45 Prozent, -11 Prozentpunkte im Vergleich zu kleinen Unternehmen). Gleichzeitig sind kleine Unternehmen vergleichsweise häufig der Ansicht, dass strategische Beratung durch ihre Bankpartner für sie nach der Krise wichtiger wird (31 Prozent). Sie setzen in diesem Zusammenhang häufiger als ihre größeren mittelständischen Unternehmerkollegen auf die eigene Hausbank (zu immerhin 26 Prozent, +10 Prozentpunkte im Vergleich zum großen Mittelstand). Angesichts der Tatsache, dass der kleine Mittelstand der eigenen Hausbank eher die Treue hält, sind Banken hier besonders gefordert, auf ihre Stammkunden mit fairen Angeboten und guter Beratung zuzugehen. 30

32 Agenda Untersuchungsdesign und Strukturdaten Geschäftslage und Geschäftsprognose Krisenbedingte Marktentwicklungen Umsteuern in der Krise? Strategien für den Aufschwung Die Ergebnisse im Überblick 31 31

33 Die Ergebnisse im Überblick 1. Vorsichtiger Optimismus und Hoffnung auf den Durchbruch 2011 prägen die Stimmung im Mittelstand in Rheinland Pfalz und im Saarland. 2. Der Mittelstand befürchtet einen Spagat zwischen hohem Preisdruck und steigendem Qualitäts- und Umweltbewusstsein. 3. Keine bahnbrechenden Richtungswechsel: Rund zwei Drittel der Unternehmen in Rheinland-Pfalz und im Saarland sehen in der Krise keinen Anlass zur strategischen Neuausrichtung. 4. Defensive Geschäftsausrichtung: Kein Wachstum um jeden Preis, sondern Wirtschaften mit dem spitzen Bleistift. Mitarbeiter sollen gehalten und für den Aufschwung qualifiziert werden. 5. Marktbearbeitung in unsicheren Zeiten: Navigieren auf Sicht und nah am Kunden bleiben. Klare Expansionsstrategien stehen noch nicht wieder auf der Agenda. 6. Finanzen: Der Mittelstand nimmt die Themen Eigenkapital und Rating in Angriff. Von den Banken erwarten die Unternehmen weniger strategische Beratung als vielmehr gute Konditionen

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