Aufstiegsfortbildung und Studium Bildungs- und Berufsbiografien im Vergleich. Band 10 der Reihe Berufsbildungsforschung

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1 Aufstiegsfortbildung und Studium Bildungs- und Berufsbiografien im Vergleich Band 10 der Reihe Berufsbildungsforschung

2 Die Berufsbildungsforschungsinitiative des BMBF Zur Stärkung der Attraktivität und Zukunftsfähigkeit des Berufsbildungssystems sowie zur Erhöhung der Integrationschancen von Jugendlichen an der ersten und zweiten Schwelle bedarf es einer konsistenten und konsequenten Berufsbildungspolitik. Mit Blick auf die Komplexität der für die Berufsbildungspolitik entscheidungsbeeinflussenden Faktoren und Rahmenbedingungen sollen die Erkenntnisse der Berufsbildungsforschung eine Grundlage für die politische Entscheidungsfindung sein. Die im Jahr 2006 gestartete Initiative des BMBF unterstützt durch das Bundesinstitut für Berufsbildung orientiert sich kontinuierlich in seiner inhaltlichen Ausrichtung an programmatischen bildungspolitischen Anforderungen. Das Ziel der im Rahmen der Berufsbildungsforschungsinitiative durchgeführten Forschungsvorhaben ist es, Informationen, Daten und Vorschläge in Form von Expertisen und empirischen Untersuchungen für bildungspolitisches Handeln zu generieren. Darüber hinaus soll diese Initiative zu einer Intensivierung der Kommunikation zwischen Wissenschaft und Politik beitragen. Impressum Herausgeber Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Referat für Grundsatzfragen der beruflichen Bildung Bonn Bestellungen Schriftlich an den Herausgeber Postfach Bonn oder per Tel.: / Fax: / (Festnetzpreis 14 ct/min, höchstens 42 ct/min aus Mobilfunknetzen) Autoren Jürgen Götzhaber Peter Jablonka Dr. Ute Marie Metje EvalueLab Gesellschaft für empirische Sozialforschung mbh Alter Wandrahm Hamburg Tel.: 040 / Web: Herstellung W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld Gestaltung Hauke Sturm Design, Berlin Bildnachweis Plainpicture (Titel) Bonn, Berlin 2011

3 Aufstiegsfortbildung und Studium Bildungs- und Berufsbiografien im Vergleich Band 10 der Reihe Berufsbildungsforschung

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5 InHAltsveRzeIcHnIs 1 Inhalt Abbildungsverzeichnis Management summary Untersuchungsauftrag: Ausgangslage und zielsetzung Ausgangslage Begriffsklärung Entwicklung der Teilnahme an beruflicher Bildung Forschungsstand Aufgabenstellung Untersuchungsdesign Befragtengruppen und Stichproben Erhebungsinstrumente und Auswertung Befragung der Absolventen und Absolventinnen Gesprächsleitfäden der weiteren Befragtengruppen Erhebungsmethoden und Stichproben: Chancen und Grenzen der Erkenntnis Rekrutierung der Befragten und realisierte stichproben Übergänge in Ausbildung, Fortbildung und studium Zur Entscheidung zwischen beruflicher Ausbildung und Studium Realisierte Wege in den Beruf Berufliche ziele und Motive einer Fortbildungsteilnahme Einstellung zur Weiterbildung und berufliche Ziele Erwarteter Nutzen einer Fortbildung Kosten und Belastungen der Fortbildung Zur Vollständigkeit und Zuverlässigkeit der Kostenangaben Direkte und indirekte Kosten der Fortbildung Zeitlicher Aufwand für die Fortbildung Psychosoziale Belastung Zur Relevanz von Kosten und Belastungen im Rahmen der Entscheidung für eine Fortbildungsteilnahme Realisierter nutzen Nutzendimension Aufstieg Nutzendimension Bewältigung der Arbeitsanforderungen/Arbeitszufriedenheit Nutzendimension Sicherung des Arbeitsplatzes/Verbesserung der Beschäftigungsaussichten Nutzendimension Selbstständige Tätigkeit Gleichwertigkeit von beruflicher Fortbildung und studium Studienzugang und Anrechnung erworbener Qualifikationen Berufliche Situation Arbeitslosigkeit, Einkommen und betriebliche Position Arbeitszufriedenheit Ausbildungsadäquate Beschäftigung und Zufriedenheit mit dem Bildungsweg Kompetenzen Berufliche Bedeutung überfachlicher Kompetenzen Kompetenzen der Absolventen und Absolventinnen... 70

6 2 InHAltsveRzeIcHnIs Vermittlung überfachlicher Kompetenzen Präferenzen aufseiten der Unternehmen Formalisierte Regelungen Präferenzen der Entscheidungsträger Merkmale des Unternehmens/Firmenphilosophie Profile der untersuchten Fortbildungsberufe Bilanzbuchhalter/Bilanzbuchhalterin Handel sfachwirt/handelsfachwirtin Industriemeister/Industriemeisterin (Metall) IT-Projektleiter/IT-Projektleiterin (IHK) Betriebswirt/Betriebswirtin (HWK) Betriebswirt/Betriebswirtin (IHK) empfehlungen und schlussfolgerungen Information und Beratung Finanzielle Förderung Förderung der Gleichwertigkeit Qualität und Organisation der Fortbildung Beitrag zum Forschungsstand Forschungsbedarf literatur...93 Anhang als cd-rom Tabellenband und Interviewleitfäden

7 ABBIlDUnGsveRzeIcHnIs 3 Abbildungsverzeichnis Abb. 1: Verortung der Aufstiegsfortbildung im System der Weiterbildung Abb. 2: Fortbildungsprüfungen insgesamt...11 Abb. 3: Fortbildungsprüfungen im Handwerk Abb. 4: Fortbildungsprüfungen in Industrie und Handel Abb. 5: Die untersuchten Aufstiegsfortbildungen Abb. 6: Studienanfänger/innen 1995 bis 2006 nach angestrebtem Abschluss insgesamt und nach Geschlecht (in %) Abb. 7: Befragtengruppen Abb. 8: Geschlecht und Alter...27 Abb. 9: Alter bei und vergangene Jahre seit Abschluss der Fortbildung bzw. des Studiums Abb. 10: Partnerschaft und Kinder während Fortbildung bzw. Studium Abb. 11: Betriebsgröße und Wirtschaftszweig Abb. 12: Schulabschluss Abb. 13: Die Entscheidung für den Bildungsweg Abb. 14: Schulabschluss der Eltern Abb. 15: Ausbildungsstellenmarkt Alte Bundesländer Abb. 16: Wege zum Fortbildungsberuf bzw. Studienabschluss Abb. 17: Einstellung zur Weiterbildung Abb. 18: Berufliche Ziele Abb. 19: Kostenmodell Abb. 20: Kosten und Refinanzierung der Aufstiegsfortbildung Abb. 21: Kosten berufsbegleitender Fortbildung...47 Abb. 22: Zeitlicher Aufwand für Aufstiegsfortbildung Abb. 23: Lehrgangsdauer berufsbegleitender Fortbildung Abb. 24: Psychosoziale Belastungen Abb. 25: Nutzen der Aufstiegsfortbildung Abb. 26: Nutzen der Aufstiegsfortbildung nach Fortbildungsberufen Abb. 27: Beziehungen zwischen nationalem und Europäischem Qualifikationsrahmen (EQF) Abb. 28: Vorschlag des Kuratoriums der deutschen Wirtschaft zur Einordnung der Fortbildungsberufe Abb. 29: Arbeitslosigkeit und Einkommen Abb. 30: Arbeitszufriedenheit Abb. 31: Arbeitszufriedenheit-Vergleichsgruppe: FH-Absolventen und FH-Absolventinnen Abb. 32: Ausbildungsadäquate Beschäftigung Abb. 33: Zufriedenheit mit dem (Aus-)Bildungsweg Abb. 34: Kompetenzen: Bedeutung im Beruf Abb. 35: Kompetenzen: Selbsteinschätzung Abb. 36: Kompetenzen: Vermittlung im Rahmen von Fortbildung bzw. Studium...73

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9 MAnAGeMent summary 5 0 Management Summary Aufgabenstellung Aufgabe der vorliegenden Studie war es, der Frage nachzugehen, inwieweit eine Aufstiegsfortbildung den beruflichen Erfolg ihrer Absolventinnen und Absolventen sichert. Dabei orientiert sich der berufliche Erfolg vordergründig an den Kriterien eines Aufstiegs: mehr Verantwortung und Handlungsspielräume, höhere betriebliche Position und gestiegenes Einkommen. Darüber hinaus waren aber noch weitere Motive und Gründe einer Fortbildung, und zwar die von den Fortgebildeten selbst gesetzten, mit einzubeziehen. Zugleich war zu untersuchen, in welchem Maße beruflich Fortgebildete in Wettbewerb mit Absolventen und Absolventinnen eines Studiums (vergleichbarer Fachrichtungen) eintreten und inwieweit es ihnen gelingt, gleichwertige Fach- und Führungspositionen im Berufsleben zu erreichen. Datenbasis Basis der Erkenntnisse dieser Studie bilden qualitative Interviews mit mehr als 400 Personen, und zwar mit Absolventen und Absolventinnen einer Aufstiegsfortbildung bzw. eines Studiums, Personalverantwortlichen, Handwerks- sowie Industrie- und Handelskammern, Mitgliedern von Prüfungsausschüssen sowie Personalvermittlern bzw. Personalvermittlerinnen. Für die Absolventen und Absolventinnen konnte zusätzlich auf Daten einer standardisierten Online-Befragung zurückgegriffen werden, an der sich gut 300 von ihnen beteiligten. Zudem wurde der aktuelle Forschungsstand aufgearbeitet (insbesondere auch zur Diskussion um die Gleichwertigkeit unterschiedlicher Bildungsabschlüsse im Rahmen des Bologna- und des Kopenhagen-Prozesses) und eine Expertise speziell zur Erfassung von Kosten und Nutzen einer Fortbildung in Auftrag gegeben. Ausgewählte Fortbildungsberufe und studiengänge Als exemplarisch für die berufliche Aufstiegsfortbildung wurden die folgenden Berufe ausgewählt: Bilanzbuchhalter/ Bilanzbuchhalterin, Handelsfachwirt/Handelsfachwirtin, Betriebswirt/Betriebswirtin (IHK), Betriebswirt/Betriebswirtin (HWK), geprüfter IT-Projektleiter/geprüfte IT-Projektleiterin und Industriemeister/Industriemeisterin (Metall). Als vergleichbare Studienabschlüsse wurden einbezogen: Diplom-Betriebswirte/Betriebswirtinnen, Diplom-Kaufleute, Diplom-Wirtschaftsingenieure/Wirtschaftsingenieurinnen, Diplom-Ingenieure/Ingenieurinnen und Diplom-Informatiker/ Informatikerinnen. Um erste berufliche Entfaltungen zu erfassen, sollten die jeweiligen Abschlüsse mindestens drei Jahre zurückliegen. Hieraus erklärt sich auch die vorwiegende Auswahl von Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulstudiengängen, d.h., die durch den Bologna-Prozess bedingten Bachelor- und Masterabschlüsse bleiben unberücksichtigt. Wahl des Berufs bzw. des studiengangs Die Befragungsergebnisse verdeutlichen, dass Weichenstellungen und Entscheidungen für den beruflichen Werdegang schon frühzeitig erfolgten vor allem insofern, als der Zugang zum Studium vor allem über die Erlangung der Hochschulreife an allgemeinbildenden Schulen realisiert wurde. Bedeutsam für die Wahl von Bildungsgang und Beruf waren vor allem Prägungen durch Familie und Freundes-/Bekanntenkreise, selten genannt wurden dagegen Einflüsse der Schule oder auch der Berufsberatung. Die Wege zum (vorläufig) letzten beruflichem Abschluss sind vielfältig: Neben den traditionellen Übergängen (1) vom Schulabschluss ohne Studienberechtigung über die berufliche Erstausbildung zum Fortbildungsberuf und (2) vom Abitur zum Studienabschluss sind nahezu alle möglichen Verläufe in der Stichprobe wiederzufinden. Bedeutsam ist insbesondere, dass auch viele Jugendliche mit (Fach-)Hochschulreife eine duale Ausbildung durchlaufen und darauf aufbauend eine Fortbildung absolvieren oder anschließend noch studieren. Andere wiederum erlangen erst durch ihre berufliche Ausbildung und eine Weiterbildung die Studienberechtigung und nutzen diese auch. Unter den Personen, die sowohl eine berufliche Fortbildung wie auch ein Studium abgeschlossen haben, sind nicht nur Fortgebildete vertreten, die noch einen (Fach-)Hochschulabschluss erworben haben, sondern ebenso Studienabsolventen und Studienabsolventinnen, die sich eine Zusatzqualifikation in Form eines Fortbildungsberufes angeeignet haben. Motive der Aufstiegsfortbildung Bedeutsam für die Entscheidung, eine Fortbildung zu absolvieren, sind neben der klassischen Aufstiegsorientierung (Verbesserung der betrieblichen Position, mehr Verantwortung und Handlungsspielraum sowie höheres Einkommen) weitere Motive. So dient diese Art der Fortbildung offensichtlich immer mehr dazu, Wissen und Fähigkeiten den steigenden Anforderungen am Arbeitsplatz anzupassen und die Beschäftigungsfähigkeit zu sichern, ohne dass zugleich eine Veränderung der beruflichen Stellung in Aussicht steht bzw. angestrebt wird. Zum Teil soll die Fortbildung eine bereits vollzogene Beförderung nachträglich legitimieren, bzw. sie wird angestrebt, um sich die für die Bewältigung dieser neuen Stelle erforderlichen Kompetenzen im Nachhinein anzueignen.

10 6 MAnAGeMent summary In einzelnen Fällen wird mit einer Fortbildung auch eine berufliche Erstqualifikation bezweckt dies trifft allerdings ausschließlich auf Personen mit Hochschulreife zu, bei denen berufliche Praxis und zum Teil auch die in einem nicht abgeschlossenen Studium erbrachten Leistungen die fehlende berufliche Erstausbildung kompensieren. Durchgängig werden zudem die persönliche Weiterentwicklung, der Wunsch, mehr berufsrelevantes theoretisches bzw. Hintergrundwissen zu erlangen und den Horizont zu erweitern, als Weiterbildungsmotiv genannt. Es ist davon auszugehen, dass dieses intrinsische Motiv in der Regel Voraussetzung dafür ist, nicht nur eine Fortbildung zu beginnen, sondern diese vor allem auch durchzuhalten und erfolgreich abzuschließen. Kosten und Belastungen Kosten und Belastungen, die Beschäftigte auf sich nehmen, wenn sie eine Fortbildung durchlaufen, sind erheblich: Die Kosten der Aufstiegsfortbildung lagen in unserer Stichprobe bei insgesamt gut Euro, wovon die Teilnehmer und Teilnehmerinnen fast Euro selbst trugen. Allen Befragten erscheinen diese Kosten in der Regel als kalkulier- und tragbar, da sie sich über einen längeren Zeitraum verteilen und aufgrund zu erwartender anschließender Gehaltserhöhungen oft auch als rentabel erscheinen. Als schwerwiegender wurden daher häufig der zeitliche Aufwand und damit einhergehende psychosoziale Belastungen empfunden, die vorab zumeist unterschätzt wurden. teilnahmefördernde Faktoren Eher in einer Minderheit der Fälle ist eine Aufstiegsfortbildung Bestandteil einer langfristigen, strategischen Karriereplanung. Häufiger ist sie Ergebnis einer Einschätzung der aktuellen beruflichen Situation vor dem Hintergrund grundsätzlicher beruflicher Orientierungen und persönlicher Lebensziele. Der Anstoß zum Einstieg in eine konkrete Maßnahme erfolgt nicht selten von außen: durch Hinweise aus der Familie, dem Freundes-/Bekannten- und Kollegenkreis oder vonseiten der Vorgesetzten. Dabei ist die Unterstützung durch den Arbeitgeber von besonderer Bedeutung sie reicht von der Information und Beratung über die Bereitstellung betrieblicher Ressourcen (insbesondere im Rahmen von Projektarbeiten) bis zur Arbeitsfreistellung und Kostenbeteiligung; optimal ist die Integration der individuellen beruflichen Fortbildung in die Personalentwicklung des Unternehmens. Eine Teilnahme wird erleichtert, wenn die Rahmenbedingungen günstig ausfallen. Dazu gehören: zeitliche Lage und Dauer des Lehrgangs, Erreichbarkeit des Veranstaltungsortes und der Ruf des Veranstalters. Hilfreich ist es zudem, wenn man den Kurs gemeinsam mit Personen aus dem Freundes-/ Bekanntenkreis besuchen kann. Dass die Fortbildung im Vorfeld als finanzierbar erscheinen muss und Zuschüsse (vorrangig vom Arbeitgeber und durch eine öffentliche Förderung) entlastend wirksam werden, ist naheliegend. Allerdings werden nur selten vorab konkrete Kosten-Nutzen-Abwägungen getroffen. Die Untersuchungsergebnisse lassen es zudem nicht zu einzuschätzen, in welchem Maße Kosten als Teilnahmehemmnis wirksam werden (da ausschließlich Personen einbezogen wurden, die an einer Fortbildung teilgenommen haben, denen also die Kosten nicht als zu hoch erschienen). Das Durchhaltevermögen, die Motivation, den Lehrgang bis zum erfolgreichen Abschluss zu durchlaufen, wird durch die Qualität des Kurses gefördert. Von vorrangiger Bedeutung hierfür sind die Dozenten und Dozentinnen und ihre Fähigkeit, den Lehrstoff so aufzubereiten, dass Theorie und Praxis in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen und der Nutzen des Erlernten möglichst unmittelbar erfahrbar wird. Hilfreich ist es zudem, wenn die Teilnehmenden sich gegenseitig unterstützen und motivieren (z.b. im Rahmen von Lerngruppen). Vielfach wird es auch als notwendig bezeichnet, dass die Familie Verständnis für die Belastungen durch Fortbildung aufbringt, in Einzelfällen sind allerdings auch Partnerschaften daran zerbrochen. nutzen der Fortbildung Für die große Mehrheit der Befragten hat sich nach eigener Einschätzung die Teilnahme an ihrer Fortbildung gelohnt. Ein hoher Nutzen wird der Qualifizierung vor allem im Hinblick auf persönliche Weiterentwicklung, anspruchsvollere Tätigkeiten, Aufstieg und berufliche Leistungsfähigkeit bescheinigt. Eine Vielzahl von Fallbeispielen verdeutlicht, dass die Fortbildung den beruflich Qualifizierten den Zugang zu anspruchsvollen, gut dotierten Tätigkeiten mit umfangreicher Personal- und auch Budgetverantwortung eröffnet hat. Generell, und insbesondere Selbstständigen, hat sie geholfen, ihre Beschäftigung bzw. betriebliche Existenz zu sichern. Dabei wird der Nutzen der Fortbildung in der Regel nicht erst mit Abschluss der Maßnahme, sondern für die Teilnehmenden bereits während des Lehrgangs erfahrbar: dadurch, dass sie das Erlernte im Arbeitsalltag unmittelbar umsetzen und dass sie Probleme und Fragestellungen aus der betrieblichen Praxis in den Kurs einbringen können. In Einzelfällen werden sie in ihrem Betrieb auch bereits vor Abschluss des Lehrgangs mit neuen Aufgaben betraut, weil der Arbeitgeber ihre Weiterentwicklung bereits wahrgenommen hat. Gleichwertigkeit von beruflicher Fortbildung und studium Die Gleichwertigkeit von beruflicher Aufstiegsfortbildung und einem vergleichbaren Studium ist insofern erreicht, als beide

11 MAnAGeMent summary 7 Gruppen durchaus in bestimmten Bereichen im Wettbewerb um Fach- und Führungspositionen der mittleren Ebene antreten und hier auch ihre Stärken beweisen können (insbesondere in den Bereichen der Umsetzung erworbenen Wissens und der betrieblichen Integrationsfähigkeit). Zudem beschreiben Absolventen und Absolventinnen der Fortbildung ihre derzeitige berufliche Stellung und ihre eigenen Kompetenzen als mindestens ebenso anspruchsvoll bzw. ausgeprägt wie Beschäftigte mit Studienabschluss. Auch sind keine Unterschiede hinsichtlich ihrer Arbeitszufriedenheit festzustellen. Trotzdem gibt es Arbeitsbereiche und Hierarchie-Ebenen, die Hochschulabsolventen und Hochschulabsolventinnen vorbehalten bleiben. Dabei sind diese einmal durch ihre Nähe zu Forschung und Entwicklung zu kennzeichnen. Andererseits gibt es aber auch Einschränkungen der Verwendung von Fortgebildeten, die nicht inhaltlich-sachlich begründet werden, sondern auf persönliche Präferenzen der Personalverantwortlichen, formale Richtlinien oder tradierte Firmenphilosophien zurückzuführen sind. Kritisch wird zudem von einer Reihe von Fortgebildeten angemerkt, dass ihr beruflicher Abschluss formal keineswegs mit dem Abschluss an einer Fachhochschule oder Universität gleichzusetzen ist. Entsprechende negative Erfahrungen haben sie bei Bewerbungen für die höhere Laufbahn im öffentlichen Dienst, bei der Zulassung zu einem Studium generell oder speziell bei Masterstudiengängen bzw. angestrebten Promotionen gemacht. empfehlungen zur Förderung der Fortbildung Die Empfehlungen zur verstärkten Förderung der Fortbildung, die von den verschiedenen Befragtengruppen formuliert wurden, lassen sich den folgenden Komplexen zuordnen: Weitestgehend einig ist man sich dahin gehend, dass Information und Beratung zum Thema Fortbildung auszubauen sind. Dabei geht es sowohl um eine breit angelegte Kampagne zur Verdeutlichung von Sinn und Nutzen des lebenslangen Lernens wie auch um detaillierte Informationen zu einzelnen Berufen und Bildungsgängen. Zielgruppen dieser Aufklärungsarbeit sind Jugendliche im Prozess der beruflichen Orientierung und des Übergangs in Ausbildung bzw. Studium, junge und ältere Beschäftigte, Personalverantwortliche in den Unternehmen wie auch Multiplikatoren (insbesondere Lehrund Beratungskräfte in unterschiedlichen Einrichtungen). Die finanzielle Förderung der Fortbildung vorrangig durch das Aufstiegsförderungsgesetz ( Meister-BAföG ) und auch durch die Begabtenförderung wird in der Regel in Bezug auf Förderhöhe und -voraussetzungen als ausreichend eingeschätzt. Sicherzustellen sei allerdings, dass ausreichend Mittel zur Verfügung stünden, um allen entsprechenden Anträgen gerecht werden zu können. Sinnvoll erscheint es außerdem, dass Fördermittel für einen Ausbau der Beratungsinfrastruktur bereitgestellt werden. Wünschenswert wäre zudem, dass die Unternehmen ihre Bemühungen, ihre Beschäftigten aller Qualifikationsniveaus weiterzubilden, verstärken. Die Förderung der Gleichwertigkeit der beruflichen Fortbildung und des Studiums hat mehrere Komponenten: Es geht um die Verbesserung der Durchlässigkeit der unterschiedlichen Bildungssysteme (wie sie derzeit bereits durch länderübergreifende Regelungen des Hochschulzugangs für beruflich Qualifizierte vollzogen wird) und die gegenseitige Anrechnung der erbrachten Fortbildungs- und Studienleistungen (über individuelle Prüfungen und regionale Regelungen hinaus). Darüber hinaus sind auf der Ebene der Unternehmen noch herrschende Vorbehalte gegenüber der Betrauung von Fortgebildeten mit Führungsaufgaben auszuräumen. Wünschenswert wäre ein Signal des öffentlichen Dienstes, indem der höhere Dienst (der zurzeit noch ein Studium voraussetzt) dieser Gruppe geöffnet würde. Da die Attraktivität von Weiterbildungsangeboten entscheidend von deren Qualität und Verfügbarkeit bestimmt wird, sind Maßnahmen der Qualitätssicherung und die zielgruppenadäquate Gestaltung der Lehrgänge voranzutreiben. Forschungsbedarf Ein weiterer Forschungsbedarf wird vorrangig in folgenden Bereichen gesehen: a) Untersucht worden ist zwar, wie beruflich Fortgebildete im Vergleich zu Absolventen und Absolventinnen eines Studiums stehen, nämlich inwieweit sie mit diesen im Wettbewerb stehen und vergleichbare Positionen einnehmen. Von mindestens ebensolcher Relevanz aber ist die Frage, in welchem Maße eine Aufstiegsfortbildung deren Absolventen und Absolventinnen in Bezug auf ihre Ausgangsposition voranbringt, inwiefern sie sich also von jenen unterscheiden, die entsprechende Mühen nicht auf sich nehmen, sondern auf dem Niveau der Erstausbildung (gegebenenfalls mit sporadischer Anpassungsfortbildung) verbleiben. b) Nicht geklärt werden konnte, inwieweit die (erwarteten) Kosten einer Fortbildung und unter Umständen weitere Belastungen als Hemmnisse der Bildungsbeteiligung wirksam werden. Insbesondere können keine Aussagen dazu gemacht werden, welche Preisschwellen (für unterschiedliche Zielgruppen) bestehen. Hierfür wäre es notwendig, auch solche Personen in die Untersuchung mit einzubeziehen, die sich trotz genereller Weiterbildungsbereitschaft gegen eine Teilnahme entschieden haben. Generell bedeutet dies, dass der Entscheidungsprozess für oder gegen eine Fortbildung genauer zu untersuchen wäre.

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13 UnteRsUcHUnGsAUFtRAG: AUsGAnGslAGe UnD zielsetzung 9 1 Untersuchungsauftrag: Ausgangslage und Zielsetzung Im Zuge der Umsetzung des Lissabon-Prozesses, Europa bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensgestützten Wirtschaftsraum der Welt zu machen, wurden auf der EU- wie auch auf nationalstaatlicher Ebene viele Veränderungsprozesse in Gang gesetzt, die auch die europäische und nationalstaatliche Bildungspolitik stark berührten. So wurde neben dem Bologna-Prozess, der das Hochschulwesen innerhalb Europas vereinheitlichen soll, auch der Europäische Qualifikationsrahmen installiert, der dann auf nationalstaatlicher Ebene im Deutschen Qualifikationsrahmen die jeweiligen Qualifikationen durch Kompetenzebenen miteinander vergleichbar machen kann, forciert. In diesem Zuge wurde der Prozess des lifelong learnings in Deutschland durch Projekte und Offensiven, wie z.b. die Qualifizierungsoffensive, unterstützt. Neben neuen Formen des Lernens sollten auch traditionelle Bildungswege aufgegriffen und miteinander vergleichbar gemacht werden. Ein in Deutschland traditioneller Bildungsweg ist die Aufstiegsfortbildung. Die berufliche Aufstiegsfortbildung erhebt den Anspruch, dass Absolventinnen und Absolventen eines solchen Bildungsweges durch Erlangung einer höheren beruflichen Handlungskompetenz einen beruflichen Aufstieg erfahren. Die zentrale Fragestellung laut daher: Gelingt es Absolventinnen und Absolventen einer beruflichen Aufstiegsfortbildung, einen beruflichen Aufstieg zu erlangen und Positionen in der mittleren Führungsebene einzunehmen, die in der Regel durch Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen eingenommen werden? kommt dem Übergang von Schule in Ausbildung bzw. in Studium und den individuellen Entscheidungsräumen eine große Bedeutung zu, die in Kapitel 4 behandelt werden. In Kapitel 5 wird auf die individuellen Ziele, Motive und Nutzen eingegangen, die zu einer Aufstiegsfortbildung geführt haben. Bevor die realisierten Nutzen, d.h. die tatsächlichen Wirkungsgrade, in Kapitel 7 thematisiert werden, werden in Kapitel 6 die unterschiedlichen Kostenfaktoren präzisiert. Der aktuellen, zum Teil kontrovers geführten Gleichwertigkeitsdiskussion widmet sich Kapitel 8. In Kapitel 9 werden die untersuchten Aufstiegsfortbildungen anhand ihrer Profile differenziert behandelt. In dem abschließenden Kapitel 10 werden Handlungsempfehlungen gegeben, die sich aus den zahlreichen Interviews ergeben haben. Darüber hinaus werden weitere Forschungsbedarfe formuliert. Um diese Kardinalfrage zu beantworten, wurde ein Untersuchungsdesign gewählt, das Bildungs- und Berufsbiografien von Absolventinnen und Absolventen ausgewählter Aufstiegsfortbildungen Biografien von Hochschulabsolventen und Hochschulabsolventinnen mit einer vergleichbaren Fachrichtung gegenüberstellt. In einem ersten Schritt werden die Entwicklung und der aktuelle Stand der Aufstiegsfortbildung sowie der Hochschulausbildung (Kapitel 1) kurz dargestellt, in dem folgenden Kapitel 2 wird das Untersuchungsdesign präzisiert. Die Forschungsfeldphase, d.h. Rekrutierung und Realisierung des Stichprobenansatzes, werden in Kapitel 3 behandelt. In den darauffolgenden Teilen des Berichts werden die Untersuchungsergebnisse dargestellt, dabei orientiert sich die Gliederung an den zentralen Forschungsfragen. Die untersuchten Bildungswege sind voraussetzungsvoll, d.h., zur Erlangung der jeweiligen Qualifikationen sind vorherige Abschlüsse in der Regel notwendig. Aus diesem Grund

14 10 UnteRsUcHUnGsAUFtRAG: AUsGAnGslAGe UnD zielsetzung 1.1 Ausgangslage Begriffsklärung Im Berufsbildungsgesetz (BBiG) von 2005 werden in 1 Ziele und Begriffe der Berufsbildung definiert. Dabei werden unter Punkt 4 Anpassungs- und Aufstiegsfortbildung voneinander abgegrenzt: Die berufliche Fortbildung soll es ermöglichen, die berufliche Handlungsfähigkeit zu erhalten und anzupassen oder zu erweitern und beruflich aufzusteigen. Die Zielgruppe wird im Gesetz zur Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) benannt. Unter 2 (Anforderungen an Maßnahmen beruflicher Aufstiegsfortbildungen) heißt es: (1) Förderfähig ist die Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen öffentlicher und privater Träger, die 1. einen Abschluss in einem [ ] anerkannten Ausbildungsberuf [ ] oder eine [ ] entsprechende berufliche Qualifikation voraussetzen und 2. in einer fachlichen Richtung gezielt vorbereiten auf (Fortbildungsziel) [ ] Fortbildungsabschlüsse [nach BBiG, HwO oder gleichwertigen Regelungen]. In einem Kommentar zum BBiG (nach Herkert/Tötl) wird die berufliche Aufstiegsfortbildung wie folgt definiert und behandelt: Die Anpassungsfortbildung soll die berufliche Handlungsfähigkeit erhalten und an gewandelte Erfordernisse der Arbeitswelt anpassen. [ ] Die Aufstiegsfortbildung ermöglicht es i.s. des lebenslangen Lernens hingegen, die berufliche Handlungsfähigkeit im Hinblick auf qualitativ höherwertige Berufstätigkeiten zu erweitern und beruflich aufzusteigen, z.b. auf die Ebene des Meisters, Fachwirts, Fachkaufmanns, Ausbilders oder eines sonstigen höherrangigen Abschlusses. Die berufliche Fortbildung soll letztlich die individuelle Position im Arbeitsleben, aber auch die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe fördern. Die Bedeutung der Weiterbildung und somit auch der Aufstiegsfortbildung wird hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ein hoher Stellenwert zugewiesen: Durch die Beteiligung an Weiterbildungsmaßnahmen kann der insbesondere in einer alternden und schrumpfenden Gesellschaft drohenden Abnahme der Humankapitalausstattung durch Dequalifizierung und der Abnahme der Fähigkeit der Arbeitnehmenden zu lernen entgegengewirkt werden, was wiederum die Entwicklung des technischen Fortschritts und damit des Wirtschaftswachstums positiv beeinflusst. Für den Einzelnen ist die Teilnahme an Weiterbildung zum Erhalt seiner Beschäftigungsfähigkeit und seines Einkommenspotenzials unerlässlich (Wirtschaftliche und sozialpolitische Bedeutung des Weiterbildungssparens von Bert Rürup und Anabell Kohlmeier, S ). Um die berufliche Aufstiegsfortbildung im Gesamtrahmen der Weiterbildung zu verorten, wird in der unten stehenden Abbildung auf die Einordnung nach Baethge (2003) verwiesen. Abb. 1: verortung der Aufstiegsfortbildung im system der Weiterbildung Weiterbildung berufliche Weiterbildung nicht berufliche Weiterbildung lernen am Arbeitsplatz informelles Lernen organisiertes Lernen allgemeine Weiterbildung politische Weiterbildung Umschulung in anerkannte Ausbildungsberufe in Erwerbsberufe/berufl. Tätigkeiten Fortbildung Anpassungsfortbildung Aufstiegsfortbildung

15 UnteRsUcHUnGsAUFtRAG: AUsGAnGslAGe UnD zielsetzung entwicklung der teilnahme an beruflicher Bildung Im Folgenden werden Ergebnisse der Fortbildungsprüfungsstatistik für den Zeitraum von 1993 bis 2006 dargestellt, die im Rahmen der Berufsbildungsstatistik des Statistischen Bundesamtes erhoben wurden. Für das Berichtsjahr 2007 liegen keine veröffentlichungsfähigen Ergebnisse zu Fortbildungsprüfungen vor; bedingt ist dies durch die Neukonzeption der Berufsbildungsstatistik (vgl. Statistisches Bundesamt 2008c, S. 11). Diese Statistik umfasst die gemäß Berufsbildungsgesetz abgelegten Fortbildungsprüfungen in bundeseinheitlich geregelten Fortbildungsberufen sowie nach Regelungen der zuständigen Stellen ( 53 und 54 BBiG bzw. 42 HwO). Die Entwicklung der Teilnahmezahlen bei den Fortbildungsprüfungen ist im Betrachtungszeitraum durch einen starken Rückgang um rund Prüfungsfälle zwischen 1992 und 2002 und eine relative Stabilität bis 2005 gekennzeichnet. Im Berichtsjahr 2006 zählte man insgesamt Prüfungsteilnahmen und damit Prüfungen (oder - 3,7 Prozent) weniger als im Vorjahr; im Jahr 1992 wurden noch über Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Fortbildungsprüfungen gemeldet. 1 Insgesamt hat sich die Anzahl der jährlichen Fortbildungsprüfungen von über im Jahre auf verringert (davon ca. 16 Prozent in den neuen Ländern). Circa 36 Prozent der Prüfungsteilnehmenden sind weiblich. Vorwiegend der Rückgang bei den Handwerksmeisterprüfungen (Novellierung des Handwerksrechts: Anlage B1 Wegfall der Meisterpflicht) kann für diese Entwicklung erklärend angeführt werden. Ein weiterer Grund für den Rückgang wird in der rückläufigen bzw. auslaufenden Unterstützung der Agentur für Arbeit für die Teilnahme an Fortbildungen in den neuen Ländern gesehen. Nach der Wende wurden gerade im Bereich der beruflichen Fortbildung starke Unterstützungsleistungen erbracht, die dann in den Folgejahren nach und nach zurückgeführt wurden. Kaufmännische und die sonstigen gewerblich-technischen Fortbildungsprüfungen konnten im Handwerk hingegen ihren Stand halten oder sogar ausbauen. Die Entwicklung der Fortbildungsprüfungen im Bereich Industrie und Handel zeigt, dass die Anzahl der Industriemeister- und Fachkräftefortbildungsprüfungen rückläufig ist, Fachkaufleute, Fachwirte und Betriebswirte jedoch stabil blieben oder sogar Zuwächse verzeichnen können. 1 Im Vergleich dazu waren im Jahr ,7 Mio. Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben, diese Zahl hat sich im Jahr 2009 auf 2,1 Mio. erhöht, wovon ca jährlich die Hochschulen als Absolventinnen und Absolventen verlassen. Da der Fortbildungsberuf zum/zur IT-Projektleiter/-in noch relativ neu ist (2003 mit 16 Prüfungsteilnehmern/-innen gestartet und Teilnehmende), wird dieser in der Abbildung nicht aufgeführt (siehe Abb. 5). Abb. 2: Fortbildungsprüfungen insgesamt in Tausend Þ Quelle: Statistisches Bundesamt 2008: FS11-R3-Tabelle

16 12 UnteRsUcHUnGsAUFtRAG: AUsGAnGslAGe UnD zielsetzung Abb. 3: Fortbildungsprüfungen im Handwerk Handwerksmeister/in Kaufmännische Fortbildungsprüfungen Sonstige gewerblich-technische Fortbildungsprüfungen Quelle: Statistisches Bundesamt 2008: FS11-R3-Tabelle Abb. 4: Fortbildungsprüfungen in Industrie und Handel Fachkaufleute Fachwirte Fachkräfte Betriebswirte Sonst. kfm. Prüfungen Industriemeister Fachmeister Quelle: Statistisches Bundesamt 2008: FS11-R3-Tabelle

17 UnteRsUcHUnGsAUFtRAG: AUsGAnGslAGe UnD zielsetzung 13 Förderung durch das Meister-BAföG Ausweislich der im Juli 2007 erschienenen AFBG-Bundesstatistik 2006 betrug die Zahl der Geförderten rund , was einen leichten Rückgang um rund 3,5 Prozent (2005 = Geförderte) im Vergleich zu 2005 bedeutet. Rund (36 Prozent) Geförderte nahmen an einer Vollzeitmaßnahme teil, rund (64 Prozent) an einer Teilzeitmaßnahme. 80 Prozent der Geförderten waren zwischen 20 und 35 Jahre alt. Den größten Anteil dabei hatten mit 35 Prozent die von 25 bis unter 30 Jahre alten Teilnehmer und Teilnehmerinnen, gefolgt von den 20- bis unter 25-jährigen (30 Prozent) und den 30- bis unter 35-Jährigen (15 Prozent). 32 Prozent der Geförderten waren Frauen. Fortbildungsabschlüsse im Bereich Industrie und Handel nahmen mit fast Geförderten (47 Prozent) die Spitzenstellung ein. Im Handwerksbereich, wo die Quote derer, die sich später selbstständig machen, besonders hoch ist, waren rund Geförderte (33 Prozent) zu verzeichnen (Berufsbildungsbericht 2008). entwicklung an den Hochschulen Gegenwärtig gibt es in Deutschland 371 Hochschulen, davon 238 staatliche, 92 private und 41 kirchliche Hochschulen, jeweils mit staatlicher Anerkennung. Von 1993 bis 2007 hat sich die Anzahl der Studienanfängerinnen und -anfänger von auf erhöht. Die Anzahl der Hochschulabsolventinnen und -absolventen hat sich von 1995 bis 2006 von auf gesteigert bestanden insgesamt Studierende eine Abschlussprüfung. Dies waren 8 Prozent mehr als im Vorjahr (Statistisches Bundesamt 2008). Diese Zahlen belegen, dass die Bundesregierung, ihr Ziel, 40 Prozent eines jeden Jahrgangs an die Hochschulen zu führen, nahezu erreicht hat. In den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften veränderte sich die Quote der Studienanfänger von 33,9 auf 32 Prozent und in den Ingenieurwissenschaften von 21 auf 18,2 Prozent (jeweils in dem Zeitraum von 1993 bis 2006). Die Quote der Fachhochschulabsolventen ist mit 36 Prozent nahezu konstant geblieben. Durch Einzug der Bachelor- und Masterstudiengänge ist der Anteil der Bachelorabsolventen von 0,1 Prozent bis 2006 auf 4,7 Prozent angestiegen. Die Kompensation fand vorwiegend bei dem Universitätsdiplom statt. So verringerte sich dieser Anteil von 51,5 Prozent auf 45 Prozent. Bezogen auf den angestrebten Studienabschluss zeigt sich, dass Bachelorabschlüsse das Universitätsdiplom wie auch den Fachhochschulabschluss verdrängen werden. Abb. 5: Die untersuchten Aufstiegsfortbildungen Prüfungsteilnehmer/innen Bilanzbuchhalter/in Industriemeister/in Metall Betriebswirt/in (IHK) Handelsfachswirt/in Betriebswirt/in (HWK) Quelle: Statistisches Bundesamt 2008: FS 11 R3 Tabelle

18 14 UnteRsUcHUnGsAUFtRAG: AUsGAnGslAGe UnD zielsetzung Abb. 6: studienanfänger/innen* 1995 bis 2006 nach angestrebtem Abschluss insgesamt und nach Geschlecht (in Prozent) studien jahr 1 Angestrebter Abschluss Diplom (U) oder vergleichbar lehramt Bachelor (U) 3 Master (U) 4 2 Insgesamt Fachhochschulabschluss Bachelor (FH) Master (FH) ,4 11,1 31, ,8 11,0 30, ,7 9,8 30, ,5 8,2 31, ,1 7,8 0,5 0,2 31,2 0,2 0, ,3 7,6 1,3 0,4 30,7 0,5 0, ,6 9,3 2,2 0,7 29,8 1,0 0, ,5 9,2 3,6 0,9 29,9 1,5 0, ,1 9,2 4,9 0,9 28,8 2,6 0, ,8 9,0 7,2 1,0 27,1 5,2 0, ,7 8,1 13,2 1,2 21,3 10,8 0, ,2 8,6 20,1 1,5 13,5 19,3 0,8 * Studienanfängerinnen und -anfänger im ersten Hochschulsemester, einschließlich Verwaltungsfachhochschulen. 1) Studienjahr = Sommer- plus nachfolgendes Wintersemester. 2) Einschließlich Promotionen, künstlerischer und sonstiger Abschlüsse. 3) Einschließlich Bachelor (KH). 4) Einschließlich Master (KH). Quelle: Statistisches Bundesamt, Hochschulstatistik Gegenwärtig werden in Deutschland Bachelorstudiengänge angeboten, davon sind akkreditiert, sowie Masterstudiengänge, wovon bislang akkreditiert wurden Forschungsstand Im Rahmen einer den Erhebungen vorgeschalteten Sekundäranalyse wurden relevante Daten, Studien und Berichte gesichtet und auf die Forschungsfragen des vorliegenden Projektes hin ausgewertet. Vorwiegend stellen vier größere sozialempirische Studien relevante Anknüpfungspunkte dar: Die IW-Studie Wie entwickeln sich angesichts des Struk- turwandels zur Wissensgesellschaft und der Einführung der Bachelorstudiengänge die Chancen für duale Ausbil- 3 dungsberufe und das duale System?, die HIS-Studie Aufgestiegen und erfolgreich 4, die Berufswertigkeitsstudie des WHKT 5 und der Synoptische Vergleich der Qualitätssicherungssysteme in der beruflichen und akademischen Bildung vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) und PROGNOS. 6 IW-studie zur entwicklung der dualen Ausbildungsberufe und des dualen systems Die zentralen Schlussfolgerungen und Empfehlungen sind: I. Bezogen auf die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung: Grundsätzlich sei das Berufsbildungssystem als praxisorientierter Qualifizierungsweg von Fachkräften mit Fortbildungsoption etwa zu hoch qualifizierten Betriebswirten, Meistern und Technikern weiterzuentwickeln Zusatzqualifikationen für leistungsfähige Auszubildende nutzen (Anrechnungspotenziale auf Weiterbildung und Studium ausbauen), um zielgruppengerechte Leistungsanreize zu setzen 2 HRK: Abruf am Werner, D./Hollmann, C./Schmidt, J. (2008) 4 Fabian, G./Briedis, K. (2009) 5 Westdeutscher Handwerkskammertag (2008), Diart, U; Klempp, M; u.a. 6 CHE/Prognos (2009)

19 UnteRsUcHUnGsAUFtRAG: AUsGAnGslAGe UnD zielsetzung 15 Stärkere Flexibilisierung der Ausbildung, Einführung von Bausteinen/modularen Elementen, um die Berufsausbildung noch enger an den sich wandelnden Anforderungen der Arbeitswelt auszurichten Stärkere Flexibilisierung der Berufsschulstrukturen durch eine Ergänzung des Fachklassenunterrichts durch Zusatzund Förderkurse Berufsgruppenprinzip breiter anwenden und dabei die Ausbildung häufiger in zwei aufeinander aufbauenden Phasen mit Anrechnungsoptionen organisieren, um letztlich auch die Ausbildung für Leistungsschwächere offenzuhalten und Aufstiegs- und Karrierepfade aufzuzeigen Aufwertung der dualen Berufsausbildung auf europäischer Ebene durch Schaffung von Kompatibilität und Transparenz II. Bezogen auf die Verzahnung von Ausbildung, Weiterbildung und Studium: Berufsbefähigende Ausgestaltung von Bachelorstudiengängen sicherstellen, um Absolventinnen und Absolventen nachhaltige Beschäftigungsperspektiven zu bieten Profilschärfung der beruflichen Weiterbildung und engere Verzahnung von Aus- und Weiterbildung durch zeitlich und inhaltlich flexiblere Weiterbildungsoptionen Angebot an dualen Studiengängen ausbauen, da diese im Urteil der Unternehmen eine ideale Alternative zur Umsetzung der Potenziale der neu eingeführten Bachelorstudiengänge darstellen Zusätzliche Angebote im Bereich der hochschulischen Weiterbildung bereitstellen, um das Höherqualifizierungspotenzial von Fachkräften und Berufspraktikern intensiver zu nutzen III. Bezogen auf die Erhöhung der Durchlässigkeit: Kompetenzgerechter Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte/Berufspraktiker (bspw. durch Eingangsprüfungen der Hochschule), um die Höherqualifizierung zu fördern Anrechnung beruflich erworbener Kompetenzen vorantreiben, um Bildungszeiten zu verkürzen und effizienter zu gestalten sowie die Motivation zur Höherqualifizierung zu fördern Ein Vergleich der Entgelte und der Einkommensverteilungen (für das vierte Quartal 2005) zeigt, dass die Überschneidungen in den Einkommensintervallen im Bereich der kaufmännischen Berufe vergleichsweise niedrig ausfallen, während sie für den IT- und insbesondere für den gewerblich-technischen Bereich gerade am oberen Rand der Einkommensverteilung deutlich stärker ausgeprägt sind. Dies bedeutet, dass die Anzahl der Beschäftigten mit FH-Abschluss in diesen Einkommensbereichen im Verhältnis zu der Zahl der dort eingesetzten Mitarbeiter mit Berufsausbildung größer ist und damit in den genannten Berufsgruppen eine stärkere Konkurrenzsituation denkbar wäre. Insbesondere für den gewerblich-technischen Bereich ist zu erkennen, dass aufgrund der vergleichsweise hohen Zahl der Beschäftigten mit FH-Abschluss in den Einkommensintervallen ab Euro das Überschneidungspotenzial am größten ist. Insgesamt stehen hier 100 Beschäftigten mit Berufsausbildung immerhin 111 Beschäftigte mit FH-Abschluss gegenüber. In der Untersuchung der Daten aus der BIBB-/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2006 zeigen die deskriptiven Einkommensanalysen, dass einerseits FH-Absolventen im Vergleich zu betrieblich ausgebildeten Beschäftigten mit und ohne Weiterbildung grundsätzlich besser entlohnt werden. Dies gilt auch, wenn sie in ihren Unternehmen auf den gleichen Tätigkeitsebenen eingesetzt werden und bestimmte Tätigkeitsmerkmale berücksichtigt werden. Interessant ist hier, dass gerade in leitenden Positionen ein FH-Abschluss überdurchschnittliche Einkommensaufschläge bewirkt, die größer sind als bei Beschäftigten mit Weiterbildung. Bemerkenswert ist außerdem, dass auf den gleichen Tätigkeitsebenen in den Betrieben etwa die gleichen Anteile der Beschäftigtengruppen mit Weiterbildung sowie mit FH-Abschluss zu finden sind. Die Verteilung dieser beiden Gruppen über die Tätigkeitsebenen ist nahezu gleich und deutet auf eine potenzielle Konkurrenzsituation hin. Für die Besetzung von Stellen in qualifizierten und leitenden Tätigkeiten kommen demnach Beschäftigte mit Berufsausbildung plus Weiterbildung ebenso infrage wie Beschäftigte mit FH-Abschluss. Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Analyse ist, dass bei Berücksichtigung der wesentlichen einkommensrelevanten Faktoren sowie arbeitsplatzspezifischen Merkmale eine signifikant bessere Entlohnung von Beschäftigten mit FH-Abschluss im IT- und gewerblich-technischen Bereich nachweisbar ist. Bestimmte Berufe bzw. Berufsgruppen mit FH-Abschluss werden also in diesen Bereichen im Durchschnitt besser entlohnt, während für die entsprechenden Berufe bzw. Berufsgruppen, die auf Basis eines Ausbildungsberufs selektiert wurden und die gleichzeitig eine betriebliche Berufsausbildung (und Weiterbildung) aufweisen, keine signifikant unterschiedliche Entlohnung zu anderen Beschäftigten zu ermitteln ist. HIs-studie Aufgestiegen und erfolgreich Bei dieser Studie handelt es sich um die dritte Untersuchung im Rahmen einer Langzeitstudie zum beruflichen Werdegang des Abschlussjahrgangs 1997 von Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen. Durchgeführt wurden drei Befragungswellen (desselben Personenkreises), und zwar 1 Jahr, 5 Jahre und 10 Jahre nach Abschluss des Studiums. Die Grundgesamtheit bilden alle Absolventen und Absolventinnen, die 1997 ihr Studium an einer Hochschule oder Universität abgeschlossen haben. Dies waren ca Personen, davon wurde in der 1. Phase eine geschichtete Zufallsstichprobe von Personen befragt (Kriterien: Studieneinheiten und Abschlussarten). Diese Gruppe bildete die Basis für die zweite

20 16 UnteRsUcHUnGsAUFtRAG: AUsGAnGslAGe UnD zielsetzung Befragung, die Rücklaufquote betrug 65 Prozent (6.247), die wiederum als Grundgesamtheit in die dritte Befragung einbezogen wurde. Die Rücklaufquote betrug hier 89 Prozent (5.477 Datensätze). Mit dieser Studienreihe wird das Ziel verbunden, aus bildungs- und gesellschaftspolitischer sowie individueller Sicht Fragen nach der langfristigen beruflichen Etablierung von Hochschulabsolventen und Hochschulabsolventinnen zu untersuchen und den Werdegang zu verfolgen. Kurzum: Lohnt sich ein Hochschulstudium? Fragestellungen: Ist die Investition in ein Hochschulstudium auch aus der Betrachtung zehn Jahre danach als lohnend zu bezeichnen? Gibt es eine berufliche Konsolidierung für Absolventen und Absolventinnen aller Fachrichtungen? Bleiben berufliche Nachteile beim Start ins Erwerbsleben langfristig wirksam oder holen die schlechter gestarteten Fachrichtungen auf? Sind mit einem Hochschulstudium angemessene finanzielle Erträge zu erzielen? Arbeiten Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen in Positionen und Arbeitszusammenhängen, die ihrer Ausbildung angemessen sind? Können sich Absolventinnen und Absolventen nach zweiten Ausbildungsphasen und der Promotion erfolgreich in das Erwerbsleben integrieren? Und: Wie praxisrelevant resp. -tauglich sind die im Studium angeeigneten und erweiterten Fähigkeiten und Kenntnisse? Ermöglichen diese Kompetenzen die Besetzung adäquater Erwerbstätigkeiten? Bringen Absolventinnen und Absolventen die Fähigkeit mit, sich neuen Anforderungen anzupassen? Stellen die verfügbaren Schlüsselqualifikationen eine wichtige Basis für die erfolgreiche Bewältigung der beruflichen Herausforderungen dar? Schwerpunkte der drei Erhebungswellen: 1 Jahr nach Abschluss: rückblickende Bewertung des Studiums und des Übergangs ins Berufsleben 5 Jahre nach Abschluss: beruflicher Werdegang unter besonderer Berücksichtigung von Weiterbildungen, angestrebten oder abgeschlossenen Promotionen und weiteren akademischen Qualifikationen 10 Jahre nach Abschluss: Hauptbefragung mit Fokus auf den beruflichen Werdegang seit 2002/03. Ergänzend dazu wurde 2008 eine vertiefende Online-Befragung durchgeführt zu den Aspekten: Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Selbstständigkeit und Promotion. Die Ergebnisse der Studie liegen seit April 2009 vor. Die Daten geben Hinweise auf die beruflichen Verläufe von Absolventen und Absolventinnen getrennt nach Universitäts- und Fachhochschulabschlüssen. Der Längsschnittcharakter der Langzeitstudie erlaubt es, die zu den jeweiligen Befragungszeitpunkten erfassten Tätigkeiten in Beziehung zu setzen. Die Absolventinnen und Absolventen gaben fünf und zehn Jahre nach dem Examen den aktuellen Stand der Beschäftigung, der Weiterbildung bzw. Weiterqualifikation sowie der Familienarbeit und Elternzeit an. Diese Angaben sind für sich Momentaufnahmen, zeigen im Vergleich der Befragungswellen aber Veränderungen auf. Wie sich z.b. reguläre Erwerbstätigkeit, Werkverträge oder Arbeitslosigkeit und andere Formen der Beschäftigung im Zeitverlauf entwickeln, wird gesondert dargestellt. Zentrale Ergebnisse: 90 Prozent der Befragten waren 10 Jahre nach Abschluss des Studiums erwerbstätig, 80 Prozent davon unbefristet und in adäquater Position. Auffällig ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen: Ein Viertel der Frauen ist 10 Jahre nach dem Studium in Elternzeit oder Familienarbeit. Das heißt, die Erwerbspotenziale von Frauen, speziell von Müttern, werden noch zu wenig genutzt. Bestanden Kontakte zu vorherigen Arbeitgebern, wurden diese von Frauen zu 80 Prozent genutzt. 16 Prozent der Absolventen und Absolventinnen sind 10 Jahre nach Abschluss selbstständig! Promotionen sind zu 21 Prozent abgeschlossen oder aber ad acta gelegt. Bezogen auf die beruflich-professionelle Handlungsfähigkeit (Employability) wird festgestellt, dass 10 Jahre nach dem Studienabschluss der unmittelbare Bezug zwischen Kompetenzanforderungen und Hochschulqualifikation verschwimmt, weil die Anforderungen der beruflichen Spezialisierung und die individuelle Kompetenzentwicklung sich mit den Eingangsqualifikationen zu neuen Kompetenzprofilen mischen. In Bezug auf die Kardinalfrage, ob sich ein Studium lohnt, kann festgehalten werden: Obwohl die Werte je nach Studienrichtung zum Teil stark variieren, zeigt sich insgesamt, dass dieser Bildungsweg Erfolg versprechend ist. Berufswertigkeitsstudie des WHKt Der Westdeutsche Handwerkskammertag (WHKT) ist durch das Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk und die Fachhochschule für Ökonomie & Management den Fragen nachgegangen, welches die zentralen Anforderungsprofile zur Wahrnehmung von Führungsverantwortung sind und wie stark diese bei den unterschiedlich Qualifizierten (Hochschulabsolventen und Hochschulabsolventinnen und Absolventen sowie Absolventinnen einer beruflichen Aufstiegsfortbildung) ausgeprägt sind. In einer ersten Erhebungswelle wurden Personalverantwortliche zu den relevanten Kompetenzanforderungen zur erfolgreichen Wahrnehmung von Führungsverantwortung befragt. Als Ergebnis dieses Untersuchungsschritts wurde ein

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