Informationen zur. Besteuerung. von Photovoltaikanlagen

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Informationen zur. Besteuerung. von Photovoltaikanlagen"

Transkript

1 Informationen zur Besteuerung von Photovoltaikanlagen Scheffelstr Schopfheim Tel.: (07622) Fax: (07622)

2 FECHT & PARTNER Wirtschaftsprüfer, Steuerberater 1 Inhaltsverzeichnis 1. Unternehmereigenschaft der Anlagenbetreiber und umsatzsteuerrechtliche Verpflichtungen 3 2. Umsatzbesteuerung der Stromlieferungen 4 3. Umsatzsteuerliche Behandlung des nicht eingespeisten Stroms 7 4. Veräußerung einer Photovoltaikanlage 8 5. Vorsteuerabzug aus den Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie aus den laufenden Kosten der Photovoltaikanlage Vorsteuerabzug aus den Anschaffungs- und Herstellungskosten Vorsteuerabzug aus den Renovierungskosten am Gebäude Vorsteuerabzug aus der Rücklieferung des Netzbetreibers Vorsteuerberichtigung ( 15a UStG) 12

3 FECHT & PARTNER Wirtschaftsprüfer, Steuerberater 2 Seit dem das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit Wirkung zum in Kraft getreten ist, installieren immer mehr Bürgerinnen und Bürger auf dem Dach ihres Hauses eine Photovoltaikanlage. Der Betrieb von Photovoltaikanlagen wird durch die gesetzlich garantierten Einspeisevergütungen, zinsgünstigen Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und Förderprogramme der Bundesländer sowie vieler Gemeinden gefördert. Zusätzlich wurde eine attraktive Vergütung für den selbst genutzten Solarstrom, dem sog. Direktverbrauch nach 33 Abs. 2 EEG, eingeführt. Die über Photovoltaikanlagen gewonnene elektrische Energie wird an einen Netzbetreiber veräußert. Das EEG regelt einen Anschluss- und Abnahmezwang des aus erneuerbaren Energiequellen (u. a. Solarenergie) gewonnenen Stroms durch die Netzbetreiber. Der Netzbetreiber bezahlt dem Anlagenbetreiber die im EEG festgesetzten Vergütungsumsätze. Eine Tabelle mit den jeweils gültigen Einspeisevergütungen befindet sich im Internet. Bei Solarstrom werden die jeweils geltenden Vergütungen für 20 Jahre zuzüglich des Inbetriebnahmejahres gezahlt.

4 FECHT & PARTNER Wirtschaftsprüfer, Steuerberater 3 1. Unternehmereigenschaft der Anlagenbetreiber und umsatzsteuerrechtliche Verpflichtungen Mit dem Betrieb einer Photovoltaikanlage wird der private" Anlagenbetreiber grundsätzlich zum Unternehmer. Etwas anderes gilt nur bei der gelegentlichen Einspeisung des mit der Photovoltaikanlage erzeugten Stroms. Der Anlagenbetreiber ist auch Unternehmer, wenn er bisher schon Unternehmer war und der Betrieb der Photovoltaikanlage einen neuen, in keinem sachlichen Zusammenhang mit der bisherigen unternehmerischen Tätigkeit stehenden Unternehmenszweig begründet. Eine Einspeisung liegt auch dann vor, wenn lediglich eine sog. kaufmännisch-bilanzielle Einspeisung ( 8 Abs. 2 EEG) erfolgt und der erzeugte Strom vom Anlagenbetreiber intern verbraucht wird. Die sog. Kleinunternehmerregelung ( 19 UStG) findet für den Betreiber einer Photovoltaikanlage ggf. Anwendung. Wurde die unternehmerische Tätigkeit nur während eines Teils des Kalenderjahres ausgeübt, ist der tatsächliche Umsatz in einen Jahresumsatz hochzurechnen. Erfüllt der Anlagenbetreiber nicht die Voraussetzungen für die Anwendung der Kleinunternehmerregelung oder verzichtet er darauf, wird der private" Anlagenbetreiber steuerlich wie jeder andere Unternehmer behandelt. Bei einem Verzicht auf Anwendung der Kleinunternehmerreglung ist der Anlagenbetreiber für mindestens fünf Jahre daran gebunden. Praxishinweis Wird die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen, ist darauf zu achten, dass keine Gutschriften mit gesondert ausgewiesener Umsatzsteuer durch das Energieversorgungsunternehmen ausgestellt werden. Ggf. ist den Gutschriften zu widersprechen und das Energieversorgungsunternehmen um Korrektur zu ersuchen. Soweit der Anlagenbetreiber Unternehmer ist, hat er im Jahr der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage und im folgenden Kalenderjahr monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung abzugeben. Ab dem dritten Jahr kann ganz auf die Abgabe von Voranmeldungen, verzichtet werden, wenn die jährliche Umsatzsteuerzahllast unter liegt ( 18 Abs. 2 Sätze 3 und 4 UStG). Ansonsten sind die Umsatzsteuervoranmeldungen vierteljährlich abzugeben. Eine Umsatzsteuerjahreserklärung ist immer abzugeben.

5 FECHT & PARTNER Wirtschaftsprüfer, Steuerberater 4 2. Umsatzbesteuerung der Stromlieferungen Grundsätzlich ist die gezahlte Einspeisevergütung das (Netto-)Entgelt für die Stromlieferung ( 33 Abs. 1 Nr. 1 EEG) und unterliegt dem Regelsteuersatz ( 12 Abs. 1 UStG). Auch der dezentral verbrauchte Strom (sog. Direktverbrauch) wird aus umsatzsteuerlicher Sicht an den Netzbetreiber geliefert, wenn eine Einspeisevergütung nach 33 Abs. 2 EEG bezahlt wird. Danach liegt sowohl eine Lieferung des Anlagenbetreibers an den Netzbetreiber, als auch eine Rücklieferung des Netzbetreibers an den Anlagenbetreiber vor. Aus umsatzsteuerlicher Sicht wird in diesen Fällen der gesamte vom Anlagenbetreiber erzeugte Strom an den Netzbetreiber geliefert. Verbraucht der Hausbesitzer die Elektrizität selbst, liegt zunächst eine Lieferung des Anlagenbetreibers und anschließend eine (Rück-) Lieferung des Netzbetreibers an ihn vor. Sachverhalt 1 Der Betreiber einer Photovoltaikanlage (Anlagenbetreiber) produziert ca kwh Strom im Jahr. Davon speist er kwh in das öffentliche Stromnetz ein, während er den Rest (500 kwh) für eigene private Zwecke verbraucht. Stellungnahme Umsatzsteuerlich liegt eine Stromlieferung des Anlagenbetreibers an den Netzbetreiber über kwh mit anschließender Rücklieferung des Netzbetreibers an den Anlagebetreiber über 500 kwh vor. Synopse zu 33 Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 33 Abs. 1 EEG in der Fassung vom und davor Für Strom aus Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie, die ausschließlich an oder auf einem Gebäude oder einer Lärmschutzwand angebracht sind, beträgt die Vergütung bis einschließlich einer Leistung von 30 kw 0,4301 /kwh, bis einschließlich einer Leistung von 100 kw 0,4091 /kwh, bis einschließlich einer Leistung von 1 Megawatt 0,3958 /kwh und ab einer Leistung von über 1 Megawatt 0,33 /kwh. 33 Abs. 2 EEG in der Fassung gültig bis zum Die Vergütungen verringern sich für Strom aus Anlagen nach 33 Abs. 1 Nr. 1 EEG bis einschließlich einer installierten Leistung von 30 kw auf 0,2501 /kwh, soweit die Anlagenbetreiberin, der Anlagenbetreiber oder Dritte den Strom in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Anlage selbst verbrauchen und dies nachweisen. 33 Abs. 2 EEG in der Fassung vom Für Strom aus Anlagen nach 33 Abs. 1 EEG mit einer Leistung bis einschließlich 500 kw, die vor dem in Betrieb genommen wurden, besteht ein Anspruch auf Vergütung, soweit die Anlagenbetreiberin, der Anlagenbetreiber oder Dritte den Strom in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Anlage selbst verbrauchen und dies nachweisen. Für diesen Strom verringert sich die Vergütung nach 33 Abs. 1 EEG

6 FECHT & PARTNER Wirtschaftsprüfer, Steuerberater 5 um 0,1638 /kwh für den Anteil dieses Stroms, der 30 % der im selben Jahr durch die Anlage erzeugten Strommenge nicht übersteigt, und um 0,12 /kwh für den Anteil dieses Stroms, der 30 % der im selben Jahr durch die Anlage erzeugten Strommenge übersteigt. Das Entgelt für die Lieferung des dezentral verbrauchten Stroms durch den Anlagenbetreiber bilden die Einspeisevergütung nach 33 Abs. 2 EEG. Diese betrug bis zum ,2501 /kwh und beträgt ab dem z. B. 0,2663 /kwh (0, ,1638 ) und der Wert der Rücklieferung durch den Netzbetreiber. Dieser berechnet sich wie folgt: Einspeisevergütung nach 33 Abs. 1 EEG 0,4301 /kwh./. Einspeisevergütung nach 33 Abs. 2 EEG 0,2501 /kwh - 0,18 /kwh (Tausch mit Baraufgabe; 3 Abs. 12 UStG); in der Fassung vom : 0,1638 /kwh und zusätzlich 0,12 /kwh für den Anteil dieses Stroms, der 30 % der im selben Jahr durch die Anlage erzeugten Strommenge übersteigt. Praxishinweis Verbraucht der Anlagenbetreiber den Strom direkt, weicht die umsatzsteuerliche Bemessungsgrundlage regelmäßig von den ertragsteuerlichen Betriebseinnahmen ab. Dies resultiert daraus, dass als Betriebseinnahme nur die Einspeisevergütung nach 33 Abs. 2 EEG (z. B. 2009: 0,2501 /kwh) anzusetzen ist. Wird der Direktverbrauch für private Zwecke verwendet, liegt ertragsteuerlich eine Sachentnahme vor, die mit dem Marktpreis von derzeit 0,20 /kwh anzusetzen ist. Demgegenüber ist umsatzsteuerlich keine unentgeltliche Wertabgabe anzusetzen. Beim Netzbetreiber ist das Entgelt für die Rücklieferung des dezentral verbrauchten Stroms der Wert seiner Lieferung (Vergütung nach 33 Abs. 1 EEG) abzüglich der Baraufgabe. Der Wert der Lieferung betrug in 2009: 0,18 /kwh und beträgt ab dem ,1638 /kwh und zusätzlich 0,12 /kwh für den Anteil dieses Stroms, der 30 % der im selben Jahr durch die Anlage erzeugten Strommenge übersteigt. Sachverhalt 2 Ein Anlagenbetreiber hat gegenüber dem Finanzamt auf die Anwendung der Kleinunternehmerregelung des 19 UStG verzichtet und die Anlage insgesamt seinem Unternehmen zugeordnet. Für die Energieeinspeisung (4.600 kwh) erhält der Hausbesitzer im selben Jahr Zahlungen vom Netzbetreiber i. H. von 2.354,37 (brutto). Für eigene (private) Zwecke hat er 320 kwh/jahr verbraucht. Stellungnahme Hinsichtlich der zu erklärenden Umsätze ist zu beachten, dass nach 18 Abs. 3 EEG die Umsatzsteuer in den im EEG genannten Vergütungsbeträgen nicht enthalten ist. Die Einspeisevergütung i. H. von 2.354,37 (brutto) entspricht einem Jahresumsatz von 1.978,46 (4.600 kwh x 0,4301 /kwh).

7 FECHT & PARTNER Wirtschaftsprüfer, Steuerberater 6 Im Rahmen des Energieverbrauchs für eigene (private) Zwecke erfolgt umsatzsteuerlich zunächst eine Lieferung an den Netzbetreiber; insoweit erzielt er einen Umsatz i. H. von 137,63 (= 320 kwh x 0,4301 /kwh). Die darauf entfallende Umsatzsteuer beträgt 26,15 (= 137,63 x 0,19). Der Netzbetreiber hat wegen der sich daran anschließenden Rücklieferung an den Hausbesitzer eine Rechnung i. H. von 57,60 (= 320 kwh x 0,18 /kwh) erteilt und 10,94 Umsatzsteuer (57,60 x 0,19) gesondert ausgewiesen. Diesen Betrag kann der Hausbesitzer wegen der privaten Verwendung des Stroms nicht als Vorsteuer berücksichtigen. Praxishinweis In der Vergangenheit haben die Netzbetreiber in den Gutschriften für die Anlagenbetreiber bei der Berechnung der Umsatzsteuer für den Direktverbrauch teilweise nur die Barvergütung nach 33 Abs. 2 EEG berücksichtigt. Unabhängig davon hat der Anlagenbetreiber die Umsatzsteuer in zutreffender Höhe an das Finanzamt abzuführen. In der Praxis wird der falsche Steuerausweis in der Gutschrift häufig nicht erkannt. In einschlägigen Fällen sollten die Anlagenbetreiber die Netzbetreiber frühzeitig um Korrektur der Gutschrift ersuchen.

8 FECHT & PARTNER Wirtschaftsprüfer, Steuerberater 7 3. Umsatzsteuerliche Behandlung des nicht eingespeisten Stroms Die Fälle des nicht eingespeisten Stroms betreffen nicht den vorgenannten Direktverbrauch i. S. von 33 Abs. 2 EEG; beim Direktverbrauch wird der Strom aus umsatzsteuerlicher Sicht nämlich fiktiv an den Netzbetreiber geliefert (vgl. Tz. 2). Keinen Direktverbrauch i. S. des 33 Abs. 2 EEG gibt es z. B. bei Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von über 500 kw. In den Fällen, in denen der selbst erzeugte Strom nur teilweise an den Netzbetreiber geliefert wird, ist für die steuerliche Beurteilung des nicht in das allgemeine Stromnetz eingespeisten Stroms zu unterscheiden, ob der Strom für nichtunternehmerische Zwecke oder für unternehmerische Zwecke verwendet wird. Soweit der selbst erzeugte Strom für nichtunternehmerische Zwecke (z. B. für die private Wohnung) verwendet wird, liegt eine unentgeltliche Wertabgabe nach 3 Abs. 1b Nr. 1 UStG vor. Für die Berechnung der Bemessungsgrundlage sind nach den allgemeinen Grundsätzen des 10 Abs. 4 Nr. 1 UStG die Selbstkosten zum Zeitpunkt der Stromlieferung maßgebend. Die Selbstkosten umfassen alle durch den Erzeugungsprozess bis zum Entnahmezeitpunkt angefallenen Kosten 9. Darunter fällt u. a. der Wertverzehr, der mit der ertragsteuerlichen Abschreibung anzusetzen ist. Es erfolgt keine Verteilung auf den Berichtigungszeitraum nach 15a UStG, weil die Bemessungsgrundlage nicht nach 10 Abs. 4 Nr. 2 UStG ermittelt wird. Wird der Strom für unternehmerische Zwecke genutzt, ist zu berücksichtigen, dass darunter alle Betätigungen eines Unternehmers gehören, unabhängig davon, ob sie ertragsteuerlich z.b. als selbstständige oder gewerbliche Tätigkeit oder als Vermietung und Verpachtung zu qualifizieren ist. Bei der Lieferung des Stroms an einen Mieter liegt eine unselbstständige Nebenleistung zum Vermietungsumsatz vor 10. Ist die Vermietungsleistung nach 4 Nr. 12 Buchstabe a UStG steuerfrei, so unterliegt auch die Stromlieferung nicht der Umsatzsteuer. Sachverhalt Fred Müller (F) betreibt auf dem Dach seines Zweifamilienhauses eine Photovoltaikanlage. Die Wohnung im Dachgeschoss vermietet er an eine Studentin (S). Von dem Strom, den die Photovoltaikanlage jährlich produziert, hat F an S kwh zum Preis von 0,22 / kwh geliefert. Stellungnahme Die Vermietungsleistung ist nach 4 Nr. 12 Buchstabe a UStG steuerfrei, weshalb auch die Stromlieferung zum Preis von 396 (1.800 kwh x 0,22 /kwh) als unselbstständige Nebenleistung zum Vermietungsumsatz nicht der Umsatzsteuer unterliegt.

9 FECHT & PARTNER Wirtschaftsprüfer, Steuerberater 8 4. Veräußerung einer Photovoltaikanlage Wird eine Photovoltaikanlage veräußert und führt der Erwerber das Unternehmen des Verkäufers fort, so liegt eine Geschäftsveräußerung im Ganzen vor (nicht steuerbar gem. 1 Abs. 1a UStG). Dies gilt unabhängig davon, ob die Photovoltaikanlage gesondert oder zusammen mit dem Grundstück veräußert wird. Fortgeführt wird das Unternehmen z. B. dann, wenn der Erwerber in den Stromeinspeisungsvertrag des Verkäufers eintritt oder einen neuen Einspeisungsvertrag abschließt. Bei mehreren unternehmerischen Betätigungsfeldern liegt ggf. eine Teilgeschäftsveräußerung vor. Erfüllt die Veräußerung nicht die Voraussetzungen einer Geschäftsveräußerung im Ganzen, liegt ein steuerpflichtiger Umsatz vor. Sofern die Photovoltaikanlage zusammen mit dem Grundstück veräußert wird, ist zu unterscheiden, ob die Anlage in das Dach integriert ist oder lediglich darauf montiert wurde. Soweit Photovoltaikanlagen im Dach integriert sind, handelt es sich bewertungsrechtlich um Gebäudebestandteile. Das gilt auch dann, wenn sie ertragsteuerlich als Betriebsvorrichtung gelten. In diesen Fällen ist der Verkauf des Grundstücks inklusive der Photovoltaikanlage nach 4 Nr. 9 Buchstabe a UStG steuerfrei. Wird auf die Steuerbefreiung verzichtet ( 9 Abs. 1 und 3 UStG), schuldet der Erwerber die Umsatzsteuer ( 13b Abs. 2 Nr. 3 UStG). Soweit Photovoltaikanlagen lediglich auf das Dach montiert sind, fällt der Verkauf nicht unter die Steuerpflicht. In diesen Fällen ist ein einheitlicher Kaufpreis in den Grundstücksanteil und den Anteil für die Photovoltaikanlage aufzuteilen. Steuerschuldner für die Umsatzsteuer aus dem Verkauf der Photovoltaikanlage ist der Verkäufer. Wird auch das Grundstück steuerpflichtig veräußert, ist ein einheitlicher Kaufpreis ebenfalls aufzuteilen. Dies ist erforderlich, weil für den Verkauf der Photovoltaikanlage der Verkäufer die Umsatzsteuer schuldet, während für den Grundstücksverkauf die Umsatzsteuer vom Erwerber geschuldet wird ( 13b Abs. 2 Nr. 3 UStG). Sachverhalt Karoline Müller veräußert ein bebautes Grundstück für zuzüglich für die auf das Dach des Gebäudes montierte Photovoltaikanlage. Die Veräußerung des Grundstücks ist gem. 4 Nr. 9 Buchstabe a UStG steuerfrei. Nachdem der Erwerber ein weiteres Stockwerk auf das Gebäude bauen lässt und die Photovoltaikanlage nicht betreibt, liegen für die Veräußerung der Photovoltaikanlage die Voraussetzungen einer Geschäftsveräußerung im Ganzen nicht vor. Stellungnahme Die Veräußerung der Photovoltaikanlage ist steuerpflichtig. Die Bemessungsgrundlage für die USt beträgt gem. 10 Abs. 1 UStG 8.403,36 ( x 100 : 119).

10 FECHT & PARTNER Wirtschaftsprüfer, Steuerberater 9 5. Vorsteuerabzug aus den Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie aus den laufenden Kosten der Photovoltaikanlage Gegenstände, die für das Unternehmen genutzt werden, stellen grundsätzlich Unternehmensvermögen dar. Für Gegenstände, die sowohl unternehmerisch als auch nichtunternehmerisch genutzt werden, hat der Unternehmer ein Zuordnungswahlrecht. Wird ein Gegenstand zu weniger als 10 % unternehmerisch genutzt, kann er dem Unternehmensvermögen nicht zugeordnet werden. Wird der gesamte erzeugte Strom ins Netz eingespeist, ist die Anlage zwingend Unternehmensvermögen. 5.1 Vorsteuerabzug aus den Anschaffungs- und Herstellungskosten Soweit die Photovoltaikanlage dem Unternehmensvermögen zugeordnet wurde, ist der Vorsteuerabzug aus den Anschaffungs- und Herstellungskosten unter den sonstigen Voraussetzungen des 15 UStG zulässig. Hinsichtlich der Herstellungskosten eines Gebäudes mit integrierter Photovoltaikanlage ist Folgendes zu beachten: Auch wenn die Photovoltaikanlage in das Gebäudedach integriert ist oder das Dach ersetzt, führt dies nicht dazu, dass ein ansonsten für private Wohnzwecke genutztes Gebäude zum Unternehmensvermögen gehört. Ein anteiliger Vorsteuerabzug aus den Herstellungskosten des Gebäudes ist deshalb nicht möglich; vielmehr stellt der Kauf einer Photovoltaikanlage umsatzsteuerlich einen eigenständigen Leistungsbezug dar. Hiervon ausgenommen sind Maßnahmen, die aus statischen Gründen für die Errichtung der Photovoltaikanlage zwingend erforderlich sind (z. B. Dachverstärkungen, Stützbalken; vgl. Tz. 5.2). In der Praxis gab es immer wieder Fälle, in denen die Rechnung zutreffend den Auftraggeber für die Photovoltaikanlage ausweist, dieser jedoch nicht Vertragspartner des Energieversorgungsunternehmens ist. Folglich ist die Vorsteuer aus den Anschaffungskosten der Photovoltaikanlage nicht abziehbar 11 (z. B. wenn der Ehemann Vertragspartner des Energieversorgungsunternehmens ist und die Ehefrau It. Rechnung die Auftraggeberin für die Errichtung der Photovoltaikanlage). Eine nachträgliche Rechnungsberichtigung durch den die Photovoltaikanlage installierenden Unternehmer ist nicht mehr möglich, weil die Umsatzsteuer an die zivilrechtlichen Verhältnisse anknüpft. Erwirbt eine Bruchteilsgemeinschaft die Photovoltaikanlage und hat nur ein Gemeinschafter den Einspeisungsvertrag abgeschlossen, kann ein anteiliger Vorsteuerabzug in Höhe des Anteils dieses Gemeinschafters vorgenommen werden. Beratungshinweis Für den Vorsteuerabzug ( 1 5 Abs. 1 UStG) ist darauf zu achten, dass der Auftraggeber und Rechnungsempfänger für die Photovoltaikanlage und der Vertragspartner des Energieversorgungsunternehmens immer identisch sind.

11 FECHT & PARTNER Wirtschaftsprüfer, Steuerberater Vorsteuerabzug aus den Renovierungskosten am Gebäude Wird ein Gebäude im Zusammenhang mit dem Einbau einer Photovoltaikanlage renoviert (z.b. Dachsanierung), ist dies grundsätzlich dem Gebäude und nicht dem Betrieb der Photovoltaikanlage zuzuordnen. Hiervon ausgenommen sind Maßnahmen, die aus statischen Gründen für die Errichtung der Photovoltaikanlage zwingend erforderlich sind (z. B. Dachverstärkungen, Stützbalken). In der USt-Kartei der OFD Karlsruhe war dies bislang großzügiger geregelt. Die vorgenannte Karteiregelung wurde zum , aufgehobene Hinsichtlich des Vorsteuerabzugs für Baumaßnahmen im Zusammenhang mit dem Einbau von Photovoltaikanlagen sind beim BFH mehrere Verfahren anhängig (Vorsteuerabzug aus der Erweiterung eines Carports, Az.: XI R 21/10; aus einer Dachsanierung, Az.: XI R 29/10 und aus der Errichtung eines Schuppens, Az.: XI R 29/09). Beratungshinweis Bei Dachsanierungen im zeitlichen Zusammenhang mit der Installation von Photovoltaikanlagen sollte darauf geachtet werden, dass die zusätzlich für die Photovoltaikanlage erforderlichen Baumaßnahmen explizit in den Rechnungen über die Bauleistungen dargestellt werden.

12 FECHT & PARTNER Wirtschaftsprüfer, Steuerberater Vorsteuerabzug aus der Rücklieferung des Netzbetreibers Verbraucht der Anlagenbetreiber den Strom direkt (sog. Direktverbrauch), wird der dezentral verbrauchte Strom durch den Netzbetreiber an den Anlagenbetreiber zurück geliefert. Wenn der Anlagenbetreiber den Strom nichtunternehmerisch verbraucht, steht ihm aus der Rücklieferung des selbst verbrauchten Stroms kein Vorsteuerabzug zu. Darüber hinaus liegt keine unentgeltliche Wertabgabe vor, weil die Rücklieferung an den privaten Bereich erfolgt. Demgegenüber kann die Vorsteuer abgezogen werden, wenn der dezentral verbrauchte Strom im Unternehmen verbraucht wird und keine Ausschlussumsätze (z. B. Nebenleistung zur steuerfreien Wohnungsvermietung) vorliegen. Sachverhalt Uli Stunek (U) hat am auf dem Dach seines Gebäudes eine Photovoltaikanlage errichtet. Die Photovoltaikanlage hat eine Anschlussleistung von 25 kw und ging am ans Netz. U bezahlte für die Photovoltaikanlage zuzüglich USt. Im Jahr 2009 produzierte U kwh Strom. Im Erdgeschoss des Gebäudes betreibt U einen Getränkehandel und ermittelt den Gewinn durch Betriebsvermögensvergleich. Das 1. OG hat er zu Wohnzwecken an seine Oma vermietet. Die Oma zahlt die am Markt übliche Miete. Im DG wohnt er zusammen mit seiner Lebensabschnittsgefährtin. Vom produzierten Strom hat er kwh für seinen privaten Haushalt verbraucht, kwh an seine Oma zum Preis von 0,22 /kwh geliefert und kwh in seinem Getränkehandel verbraucht. Den Rest hat er ins Netz eingespeist. Stellungnahme Aus dem Stromverbrauch für die eigene Wohnung und die vermietete Wohnung sind die in Rechnung gestellten Umsatzsteuerbeträge nicht als Vorsteuern abziehbar bzw. abzugsfähig. Der Vorsteuerabzug aus der Rücklieferung des Netzbetreibers für den Verbrauch im Getränkehandel (4.000 kwh x 0,18 /kwh x 19 % = 136,80 ) und der Anschaffungskosten der Photovoltaikanlage ( USt) ist zulässig. Hinsichtlich des für eigene Wohnzwecke verbrauchten Stroms liegt keine unentgeltliche Wertabgabe vor (sog. Direktverbrauch). Die Stromlieferungen an die Oma bilden eine unselbstständige Nebenleistung zum steuerfreien Vermietungsumsatz. Für die Stromlieferung an den Netzbetreiber hat U USt i. H. von 1.086,86 zu entrichten ( kwh x 0,4301 /kwh x 19 %). Insoweit weicht die umsatzsteuerliche Bemessungsgrundlage von den einkommensteuerrechtlichen Betriebseinnahmen ab. Hinsichtlich der einkommensteuerrechtlichen Behandlung ist die Photovoltaikanlage Betriebsvermögen. Der von der Oma bezahlte Strom stellt Betriebseinnahmen dar (0,22 / kwh), ebenso wie die Einspeisevergütungen (0,4301 /kwh für den eingespeisten Strom und 0,2501 /kwh für den Direktverbrauch). Für den zu eigenen Wohnzwecken genutzten Strom ist eine Sachentnahme zu berücksichtigen. Diese ist mit dem Marktpreis für Haushaltsstrom anzusetzen (Wiederbeschaffungskosten). Aus Vereinfachungsgründen können insoweit 0,20 /kwh angesetzt werden.

13 FECHT & PARTNER Wirtschaftsprüfer, Steuerberater Vorsteuerberichtigung ( 15a UStG) Unter den in 15a UStG und 44 Abs. 1 ff. UStDV genannten Voraussetzungen ist eine Vorsteuerberichtigung vorzunehmen (z. B. bei steuerfreiem Verkauf einer dachintegrierten Photovoltaikanlage). Dabei beträgt der Berichtigungszeitraum für eine auf das Dach aufgesetzte Photovoltaikanlage fünf Jahre und für eine dachintegrierte Anlage zehn Jahre. Wird ein Grundstück mit dachintegrierter Anlage steuerfrei veräußert und ist der Berichtigungszeitraum für diese Anlage noch nicht abgelaufen, so ist der Vorsteuerabzug nach 15a UStG für den gesamten verbleibenden Berichtigungszeitraum zu berichtigen ( 15a Abs. 8 UStG).

OFD Karlsruhe, Verfügung vom 19.2.2015, S 7104 (ABSCHRIFT) Stromerzeugung, Photovoltaikanlagen, Unternehmereigenschaft

OFD Karlsruhe, Verfügung vom 19.2.2015, S 7104 (ABSCHRIFT) Stromerzeugung, Photovoltaikanlagen, Unternehmereigenschaft OFD Karlsruhe, Verfügung vom 19.2.2015, S 7104 (ABSCHRIFT) Stromerzeugung, Photovoltaikanlagen, Unternehmereigenschaft 1. Unternehmereigenschaft Wird der erzeugte Strom ganz oder teilweise, regelmäßig

Mehr

47 ESt & USt Besteuerung von Photovoltaikanlagen EStG 6, 15 & UStG 2, 15

47 ESt & USt Besteuerung von Photovoltaikanlagen EStG 6, 15 & UStG 2, 15 47 47 ESt & USt EStG 6, 15 & UStG 2, 15 Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wurde 2012 wesentlich geändert mit teils erheblicher Auswirkung auf die steuerliche Behandlung von Photovoltaikanlagen. Es

Mehr

Bayerisches Landesamt für Steuern

Bayerisches Landesamt für Steuern Bayerisches Landesamt für Steuern Bayerisches Landesamt für Steuern Dienststelle München ٠ 80284 München Bekanntgabe im AIS An alle Finanzämter und Außenstellen Datum Aktenzeichen Bearbeiter Anton Reichbauer

Mehr

Steuerliche Regelungen im Zusammenhang mit dem Erwerb und Betrieb einer Photovoltaikanlage im privaten Haushalt

Steuerliche Regelungen im Zusammenhang mit dem Erwerb und Betrieb einer Photovoltaikanlage im privaten Haushalt Steuerliche Regelungen im Zusammenhang mit dem Erwerb und Betrieb einer Photovoltaikanlage im privaten Haushalt Stand Januar 2013 INHALTSÜBERSICHT SEITE I. ERSTER KONTAKT MIT DEM FINANZAMT 2 II. UMSATZSTEUER

Mehr

Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer

Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer I. Allgemeines II. Wer ist Kleinunternehmer III. Ermittlung der Umsatzgrenzen IV. Folgen der Kleinunternehmerregelung V. Folgen des Überschreitens der Umsatzschwelle

Mehr

Umsatzsteuerrecht. Universität Trier 2. Stunde WS 2014/15. Prof. Dr. Henning Tappe

Umsatzsteuerrecht. Universität Trier 2. Stunde WS 2014/15. Prof. Dr. Henning Tappe Umsatzsteuerrecht Universität Trier 2. Stunde Umsatzsteuerrecht 1 C 3 Leitprinzipien und SystemaKk 25» Die Umsatzsteuer als Mehrwertsteuer Umsatzsteuer ist frakkonierte Allphasen- NeOo- Steuer Umsatzsteuer

Mehr

Steuerliche Konzepte für Vermieter und BHKW-Betreiber

Steuerliche Konzepte für Vermieter und BHKW-Betreiber Steuerliche Konzepte für Vermieter und BHKW-Betreiber Fachtag Strom- und Wärmeversorgung mit Blockheizkraftwerken am 23. Juli 2010 in Stuttgart Hans Joachim Gerlach Wirtschaftsprüfer Steuerberater über

Mehr

SONDERINFO. Ertrags- und umsatzsteuerliche Behandlung von Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerken. 1. Photovoltaikanlagen. 1. Photovoltaikanlagen

SONDERINFO. Ertrags- und umsatzsteuerliche Behandlung von Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerken. 1. Photovoltaikanlagen. 1. Photovoltaikanlagen SONDERINFO Ertrags- und umsatzsteuerliche Behandlung von Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerken 1. Photovoltaikanlagen d) Absetzungen für Abnutzung e) Zinsverbilligte Darlehen und Zuschüsse auf Grund

Mehr

Photovoltaikanlagen (PA) und Steuern Seite 1 Stand: 16.10.2009

Photovoltaikanlagen (PA) und Steuern Seite 1 Stand: 16.10.2009 Photovoltaikanlagen (PA) und Steuern Seite 1 1) Einkommensteuer (ESt) Wird mit der Photovoltaikanlage (PA) Strom in das öffentliche Netz eingespeist und wird die PA mit Gewinnerzielungsabsicht betrieben,

Mehr

Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre II: Verkehr- und Substanzsteuern Sommersemester 2009

Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre II: Verkehr- und Substanzsteuern Sommersemester 2009 Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre II: Verkehr- und Substanzsteuern Sommersemester 2009 Lösungen zu den Übungsaufgaben zur Umsatzsteuer 1. Aufgabe a) Horst hat die

Mehr

Der aktuelle Tipp. Steuerliche Regelungen im Zusammenhang mit dem Erwerb und Betrieb einer Photovoltaikanlage im privaten Haushalt

Der aktuelle Tipp. Steuerliche Regelungen im Zusammenhang mit dem Erwerb und Betrieb einer Photovoltaikanlage im privaten Haushalt Steuerliche Regelungen im Zusammenhang mit dem Erwerb und Betrieb einer Photovoltaikanlage im privaten Haushalt Der aktuelle Tipp STAND: Februar 2016 Immer mehr Bürgerinnen und Bürger installieren auf

Mehr

Umsatzsteuerliche Behandlung bei Solarstrom-Eigenverbrauch

Umsatzsteuerliche Behandlung bei Solarstrom-Eigenverbrauch Umsatzsteuerliche Behandlung bei Solarstrom-Eigenverbrauch Information zur Entscheidung des Bundesministeriums für Finanzen vom 01.04.2009 Problemstellung: Unternehmereigenschaft Bisher machten Betreiber

Mehr

Steuerliche Rahmenbedingungen

Steuerliche Rahmenbedingungen Steuerliche Rahmenbedingungen Informationsveranstaltung Photovoltaik am 28. Juli 2010 Referentin: WP/StB Dipl.-Kffr. Doreen Mottl Verband der Wohnungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt e. V. 1 Steuerliche

Mehr

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Ein Merkblatt Ihrer IHK Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Die Kleinunternehmerbesteuerung ist in 19 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) geregelt. Der 19 UStG räumt den sogenannten Kleinunternehmern gewisse

Mehr

Umsatzsteuer; Lieferungen von Gas über das Erdgasnetz oder von Elektrizität und damit zusammenhängende

Umsatzsteuer; Lieferungen von Gas über das Erdgasnetz oder von Elektrizität und damit zusammenhängende Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder nachrichtlich: Vertretungen der Länder beim

Mehr

IHR STEUERBERATER FÜR ERNEUERBARE ENERGIEN

IHR STEUERBERATER FÜR ERNEUERBARE ENERGIEN IHR STEUERBERATER FÜR ERNEUERBARE ENERGIEN EnCon Steuerberatungsgesellschaft mbh Ihr Steuerberater für Erneuerbare Energien Goethestraße 8 93413 Cham Telefon: +49 (0) 9971 8519-0 Telefax: +49 (0) 9971

Mehr

Vereinsberatung: Steuern. Umsatzsteuer. Leitfaden

Vereinsberatung: Steuern. Umsatzsteuer. Leitfaden Leitfaden Unternehmereigenschaft eines Vereins Es muss sich um einen Unternehmer handeln (Ein Verein ist Unternehmer, wenn er nachhaltig mit Wiederholungsabsicht tätig ist um Einnahmen zu erzielen) Es

Mehr

Merkblatt Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer

Merkblatt Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer IHK-Information Merkblatt Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer Die Umsatzbesteuerung wird von vielen Unternehmen wegen ihres komplizierten Verfahrens kritisiert.

Mehr

Hilfe zu Photovoltaikanlagen

Hilfe zu Photovoltaikanlagen BAYERISCHES LANDESAMT FÜR STEUERN Hilfe zu Photovoltaikanlagen Stand: Juni 2013 Hilfe für den Betrieb von Photovoltaikanlagen 2 Inhalt I. Vorwort... 3 II. Erster Kontakt mit dem Finanzamt... 3 III. Umsatzsteuer...

Mehr

Umsatzsteuer: Die Lieferung und der Erwerb neuer Fahrzeuge in der EU. Nr. 119/08

Umsatzsteuer: Die Lieferung und der Erwerb neuer Fahrzeuge in der EU. Nr. 119/08 Umsatzsteuer: Die Lieferung und der Erwerb neuer Fahrzeuge in der EU Nr. 119/08 Verantwortlich: Ass. Katja Berger Geschäftsbereich Recht Steuern der IHK Nürnberg für Mittelfranken Hauptmarkt 25/27, 90403

Mehr

Umsatzsteuer. November 2014

Umsatzsteuer. November 2014 Umsatzsteuer November 2014 Die Umsatzsteuer, häufig auch Mehrwertsteuer genannt, ist die zweitgrößte Einnahmequelle des Bundes und der Länder. Ziel der Umsatzsteuergesetzgebung ist die Besteuerung des

Mehr

Steuerliche Regelungen für Photovoltaikanlage im privaten Haushalt Stand: Juli 2010

Steuerliche Regelungen für Photovoltaikanlage im privaten Haushalt Stand: Juli 2010 Steuerliche Regelungen für Photovoltaikanlage im privaten Haushalt Stand: Juli 2010 Immer mehr Bürgerinnen und Bürger installieren auf dem Dach ihres Hauses eine Photvoltaikanlage. Über diese Anlagen wird

Mehr

Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer. Nr. 116/12

Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer. Nr. 116/12 Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer Nr. 116/12 Ansprechpartnerin: Ass. Katja Berger Geschäftsbereich Recht Steuern der IHK Nürnberg für Mittelfranken Ulmenstraße 52, 90443 Nürnberg Tel.: 0911/13

Mehr

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG)

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) 19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) Kleinunternehmerinnen/ Kleinunternehmer Nach 19 Abs. 1 UStG wird die für Umsätze im Sinne des 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG geschuldete Steuer von den Kleinunternehmern (vgl.

Mehr

Neue Energietechnologien für Gebäude - Was Sie im Hinblick auf Steuern wissen müssen -

Neue Energietechnologien für Gebäude - Was Sie im Hinblick auf Steuern wissen müssen - HAUS + GRUND MÜNCHEN INFORMIERT Neue Energietechnologien für Gebäude - Was Sie im Hinblick auf Steuern wissen müssen - convocat GbR München und Unterhaching www.convocat.de Photovoltaikanlagen - Allgemeines

Mehr

Bundesministerium der Finanzen 11016 Berlin Abt. Steuerrecht

Bundesministerium der Finanzen 11016 Berlin Abt. Steuerrecht Bundesministerium der Finanzen 11016 Berlin Abt. Steuerrecht Unser Zeichen: Be/Gr Tel.: +49 30 240087-64 Fax: +49 30 240087-99 E-Mail: steuerrecht@bstbk.de 19. November 2013 Umsatzsteuerliche Behandlung

Mehr

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Ein Merkblatt der Industrie- und Handelskammer Hannover Kleinunternehmer brauchen für die von ihnen ausgeführten Umsätze keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abzuführen

Mehr

B.2. Containerveräußerung nach Ende der Mietzeit Abschluss des Kauf- und Verwaltungsvertrages und Mietbeginn ab dem 01.01.2009

B.2. Containerveräußerung nach Ende der Mietzeit Abschluss des Kauf- und Verwaltungsvertrages und Mietbeginn ab dem 01.01.2009 Information zur Einkommensteuer und Umsatzsteuer bei der Vermietung, des Ankaufes und des Verkaufes von Frachtcontainern (Neu- und Gebrauchtcontainer) im privaten Bereich ab 01.01.2009 A. Sachverhalt Ein

Mehr

Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer

Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer EXISTENZGRÜNDUNG E35 Stand: November 2013 Ihr Ansprechpartner Dr. Thomas Pitz E-Mail thomas.pitz @saarland.ihk.de Tel. (0681) 9520-211 Fax (0681) 9520-389 Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer Inhalt:

Mehr

2.2 Betriebsvorrichtung oder unselbständiger Gebäudebestandteil

2.2 Betriebsvorrichtung oder unselbständiger Gebäudebestandteil Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerke: Steuerliche Einordnung und aktuelle ertragsteuerliche Entwicklungen aus Sicht von Vermietern und Vermietungsgesellschaften 1. Vorbemerkungen Neben den wirtschaftlichen

Mehr

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer)

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Grundregel für Kleinunternehmer Als Kleinunternehmer haben Sie umsatzsteuerlich ein Wahlrecht: Verrechnung ohne Umsatzsteuer: Sie verrechnen Ihrem Kunden keine Umsatzsteuer,

Mehr

Photovoltaikanlagen und das Finanzamt

Photovoltaikanlagen und das Finanzamt Akademische Arbeitsgemeinschaft Stand: Dezember 2001 Verlagsgesellschaft Photovoltaikanlagen und das Finanzamt Dass sich regenerative Energien einer immer stärkeren Beliebtheit erfreuen, ist nicht neu

Mehr

Vorsteuerabzug und Eigenverbrauch

Vorsteuerabzug und Eigenverbrauch Vorsteuerabzug und Eigenverbrauch Mag. Barbara Slawitsch 24. 11. 2004 Barbara Slawitsch 1 Einleitung Zusammenhang Eigenverbrauch - Vorsteuerabzug Ziel der Umsatzsteuer: Belastung des Letztverbrauchs Erwerb

Mehr

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer)

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Kleinunternehmer sind unecht umsatzsteuerbefreit. Das bedeutet: Sie müssen von den Einnahmen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt bezahlen ( keine Umsatzsteuer in

Mehr

Umsatzsteuer in der Praxis

Umsatzsteuer in der Praxis Steuern, Finanzen und Controlling Steuern Dirk J. Lamprecht Umsatzsteuer in der Praxis Wichtige Grundlagen in kompakter Übersicht Verlag Dashöfer Dirk J. Lamprecht Umsatzsteuer in der Praxis Wichtige Grundlagen

Mehr

Bundesministerium der Finanzen Bonn, 5. Dezember 2001

Bundesministerium der Finanzen Bonn, 5. Dezember 2001 Bundesministerium der Finanzen Bonn, 5. Dezember 2001 - Dienstsitz Bonn - IV D 1 - S 7279-5/01 ( Geschäftszeichen bei Antwort bitte angeben ) TEL +49 (0)1888 682-0 FAX +49 (0)1888 682-44 99 TELEX 886645

Mehr

Steuerliche Behandlung von Solarstromanlagen

Steuerliche Behandlung von Solarstromanlagen Steuerliche Behandlung von Solarstromanlagen Mit Solarstromanlagen kann Geld verdient werden. Die Gewinne und Verluste haben steuerliche Auswirkungen, die nicht zu vernachlässigen sind. Die wichtigsten

Mehr

BHKW im Spannungsfeld zwischen vorgeblichem Steuersparmodell und solidem Geschäft

BHKW im Spannungsfeld zwischen vorgeblichem Steuersparmodell und solidem Geschäft BHKW im Spannungsfeld zwischen vorgeblichem Steuersparmodell und solidem Geschäft Über die steuerrechtlichen Grundlagen des BHKW- Betriebs Rüdiger Quermann Wieso Spannungsfeld Beteiligungsmodelle Erhoffte

Mehr

Insgesamt muß eine Rechnung damit folgende Bestandteile enthalten: 1. den Namen und die Anschrift des leistenden Unternehmers,

Insgesamt muß eine Rechnung damit folgende Bestandteile enthalten: 1. den Namen und die Anschrift des leistenden Unternehmers, Umsatzsteuer: Steuerverkürzungsbekämpfungsgesetz C.O.X. Mitja Wolf Wie muß eine Rechnung aussehen? Zunächst ist festzuhalten, daß ab 1.1.2002 auf allen Rechnungen für steuerfreie Umsätze ein Hinweis auf

Mehr

Green Tax : Umsatzsteuer bei Photovoltaikanlagen

Green Tax : Umsatzsteuer bei Photovoltaikanlagen 19.03.2014 Green Tax : Umsatzsteuer bei Photovoltaikanlagen Aktuelle Erlasse der Finanzverwaltung und Folgen für die Praxis. Executive Summary > In einer aktuellen Verfügung nimmt die Oberfinanzdirektion

Mehr

GenoPV 7,28 Betreibermodell Mieten

GenoPV 7,28 Betreibermodell Mieten GenoPV 7,28 Betreibermodell Mieten Die Neue Energie Bendorf eg kauft und errichtet die Photovoltaikanlage auf einem fremden Gebäude. Die Neue Energie Bendorf eg vermietet die Photovoltaikanlage an den

Mehr

I. Überlassung von Transportbehältnissen gegen ein gesondert vereinbartes Pfandgeld. 1. Abgrenzung Transporthilfsmittel zu Warenumschließungen

I. Überlassung von Transportbehältnissen gegen ein gesondert vereinbartes Pfandgeld. 1. Abgrenzung Transporthilfsmittel zu Warenumschließungen Postanschrift Berlin: Bundesministeriu m der Finanzen, 11016 Berlin ANLAGE POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT TEL FAX Wilhelmstraße

Mehr

Meine erste Rechnung mit Umsatzsteuer

Meine erste Rechnung mit Umsatzsteuer Wer bringt Licht in den Steuer-? Ihr Steuerberater Die gesetzlichen Grundlagen das Umsatzsteuergesetz (UStG) die Umsatzsteuer Durchführungsverordnung (UStDV) Neben der nationalen Gesetzgebung hat auch,

Mehr

Steuerschuld des Leistungsempfängers bei Bauleistungen und Grunderwerb ( 13b UStG)

Steuerschuld des Leistungsempfängers bei Bauleistungen und Grunderwerb ( 13b UStG) Steuerschuld des Leistungsempfängers bei Bauleistungen und Grunderwerb ( 13b UStG) Im Haushaltsbegleitgesetz 2004 wird die Erweiterung der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers ( 13b UStG) neu

Mehr

Erläuterungen zum Formular zur Meldung von Photovoltaikanlagen an die Bundesnetzagentur

Erläuterungen zum Formular zur Meldung von Photovoltaikanlagen an die Bundesnetzagentur Erläuterungen zum Formular zur Meldung von Photovoltaikanlagen an die Bundesnetzagentur Ab dem 1. Januar 2009 sind gemäß 16 Abs. 2 S. 2 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) die Betreiberinnen und Betreiber

Mehr

Vorsteuerabzug und Vorsteuerkorrektur - wie funktioniert das eigentlich?

Vorsteuerabzug und Vorsteuerkorrektur - wie funktioniert das eigentlich? Vorsteuerabzug und Vorsteuerkorrektur - wie funktioniert das eigentlich? Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung...2 2. Funktion des Vorsteuerabzugs...2 3. Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs...3 3.1. Zum Vorsteuerabzug

Mehr

Förderung des Eigenverbrauchs von Solarstrom

Förderung des Eigenverbrauchs von Solarstrom Förderung des Eigenverbrauchs von Solarstrom Informationen zu 33 (2) Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und deren praktische Umsetzung Dipl.-Ing. Susanne Jung Rechtliches Erneuerbares-Energien-Gesetz (EEG)

Mehr

Direktverbrauch von Solarstrom

Direktverbrauch von Solarstrom Merkblatt des BSW-Solar, Stand: Juni 2010, 9. aktualisierte Auflage Direktverbrauch von Solarstrom Hinweis: Diesem Merkblatt liegen die am 8.7 und 9.7.2010 im Bundestag und Bundesrat verabschiedeten Änderungen

Mehr

Stadtwerke Unna GmbH - EnergieDach Kundenleitfaden zur steuerlichen Behandlung des Produkts

Stadtwerke Unna GmbH - EnergieDach Kundenleitfaden zur steuerlichen Behandlung des Produkts Stadtwerke Unna GmbH - EnergieDach Kundenleitfaden zur steuerlichen Behandlung des Produkts Dieser Kundenleitfaden dient dazu, den Kunden auf bestimmte steuerliche Rechtsvorschriften hinzuweisen. Er ersetzt

Mehr

Die Umsatzsteuer bei Wassergenossenschaften

Die Umsatzsteuer bei Wassergenossenschaften Die Umsatzsteuer bei Wassergenossenschaften Mag. Lahner, Dr. Kreilmeier/Raiffeisenverband OÖ März 2003 Rechtliche Einordnung der Wassergenossenschaften Wassergenossenschaften sind Körperschaften öffentlichenrechts.

Mehr

Direktverbrauch von Solarstrom

Direktverbrauch von Solarstrom Merkblatt des BSW-Solar, Stand: Juni 2009, 5. aktualisierte Auflage Direktverbrauch von Solarstrom Mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes hat der Gesetzgeber eine neue interessante Option

Mehr

Einsatz von Blockheizkraftwerken (BHKW) für die Energieeffizienz -

Einsatz von Blockheizkraftwerken (BHKW) für die Energieeffizienz - Erneuerbare Energien Ihre Chancen aus dem Energiewandel Einsatz von Blockheizkraftwerken (BHKW) für die Energieeffizienz - steuerliche Fragen Referent: Jens Waigel 1 Blockheizkraftwerk Die Funktionsweise

Mehr

Leistungsausgangsseite: Verkauf

Leistungsausgangsseite: Verkauf 1. Steuerbarkeit 1 I Nr. 1 UStG Lieferung oder sonstige Leistung 3 I, IX UStG Unternehmer 2 I UStG Im Inland 1 II UStG Gegen Entgelt (Leistungsaustausch) Im Rahmen eines Unternehmens 2. Steuerbefreiungen

Mehr

Steuerberater. Rechtsanwälte. Referent: Jens Waigel. Herzlich Willkommen 06.10.2011. Karlsruhe. Baden-Baden. Landau

Steuerberater. Rechtsanwälte. Referent: Jens Waigel. Herzlich Willkommen 06.10.2011. Karlsruhe. Baden-Baden. Landau Herzlich Willkommen Referent: Jens Waigel Erneuerbare Energien Ihre Chancen aus dem Energiewandel Die private Photovoltaikanlage Wirtschaftlichkeitsberechnung Fragen zur Einkommensteuer und Umsatzsteuer

Mehr

Finanzen und Steuern bei Solaranlagen - Steuerliche Vorteile und Behandlung der Stromeinspeisung - Klaus Michael Schmitt Steuerberater

Finanzen und Steuern bei Solaranlagen - Steuerliche Vorteile und Behandlung der Stromeinspeisung - Klaus Michael Schmitt Steuerberater Finanzen und Steuern bei Solaranlagen - Steuerliche Vorteile und Behandlung der Stromeinspeisung - Klaus Michael Schmitt Steuerberater Deutlich steigende Nachfrage nach erneuerbaren Energien Grundlage

Mehr

Private Veräußerungsgeschäfte im Einkommensteuerrecht Hans-Joachim Beck Leiter Abteilung Steuern IVD Bundesverband Veräußerung eines Grundstücks Grundstück gehört zu einem Betriebsvermögen Gewerbliche

Mehr

Grundstücke und Umsatzsteuer Messebauer, Messeumsätze

Grundstücke und Umsatzsteuer Messebauer, Messeumsätze Messebauer, Messeumsätze Ein Seminar für Mandatsträger und qualifizierte Mitarbeiter? Ihr Mandant kauft oder verkauft ein Grundstück;? Ihr Mandant vermietet ein Grundstück;? Ihr Mandant erstellt oder repariert

Mehr

Ein Schulförderverein übernimmt die Essenszubereitung und -ausgäbe. Daneben werden keine weiteren Leistungen erbracht.

Ein Schulförderverein übernimmt die Essenszubereitung und -ausgäbe. Daneben werden keine weiteren Leistungen erbracht. Anlage Umsatzsteuerliche Behandlung von Schulverpflegung 1. Umsatzsteuerbefreiungen Nach Artikel 132 Abs. 1 Buchst, i MwStSystRL ist die Erziehung von Kindern und Jugendlichen, der Schul- oder Hochschulunterricht,

Mehr

// Selbstverbrauch von Solarstrom

// Selbstverbrauch von Solarstrom // Selbstverbrauch von Solarstrom Hinweis: Diesem Merkblatt liegen die Änderungen der EEG-Novelle 2010 zugrunde. Mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zum 01.01.2009 hatte der Gesetzgeber

Mehr

Inhaltsverzeichnis Vorwort 5 Abkürzungsverzeichnis 17

Inhaltsverzeichnis Vorwort 5 Abkürzungsverzeichnis 17 Vorwort 5 Abkürzungsverzeichnis 17 1. Der Vermieter als Kleinunternehmer 21 1.1. Die Besteuerung des Kleinunternehmers nach 19 UStG 21 1.2. Überschreiten der Grenzwerte des 19 Abs. 1 UStG 22 1.3. Rechnungserteilung

Mehr

der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers ( 13b UStG) auf bestimmte

der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers ( 13b UStG) auf bestimmte Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT TEL Wilhelmstraße 97, 10117

Mehr

II. Besonderheiten der Hilfeleistung im Feststellungsverfahren

II. Besonderheiten der Hilfeleistung im Feststellungsverfahren Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder zum Umfang der Beratungsbefugnis der Lohnsteuerhilfevereine vom 15. Januar 2010 (BStBl I S. XXX) I. Allgemeines Die Befugnis der Lohnsteuerhilfevereine

Mehr

Unternehmerisch und privat genutzte Fahrzeuge -

Unternehmerisch und privat genutzte Fahrzeuge - Unternehmerisch und privat genutzte Fahrzeuge - Zurück zur Umsatzbesteuerung des Nutzungswerts Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung...2 2. Anwendungsbereich der Besteuerung gemischt genutzter Fahrzeuge...2

Mehr

Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen. Verkehr- und Substanzsteuern Sommersemester 2011

Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen. Verkehr- und Substanzsteuern Sommersemester 2011 www.pwc.de Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre II: Verkehr- und Substanzsteuern StB Dipl.-Ök. Thorsten Vree Agenda der 8. Veranstaltung Fehlerhafter Steuerausweis Unrichtiger

Mehr

LESEPROBE DIE UMSATZSTEUER IN BEISPIELEN 6. AUFLAGE 110. 1.12 Ausstellung von Rechnungen ( 11 UStG 1994)

LESEPROBE DIE UMSATZSTEUER IN BEISPIELEN 6. AUFLAGE 110. 1.12 Ausstellung von Rechnungen ( 11 UStG 1994) LESEPROBE DIE UMSATZSTEUER IN BEISPIELEN 6. AUFLAGE 110 1.12 Ausstellung von Rechnungen ( 11 UStG 1994) Allgemeines 11 Abs 1 Berechtigung Verpflichtung Merkmale Anzahlungsrechnung 11 Abs 1a Übergang der

Mehr

Änderungen der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers ( 13b UStG) durch

Änderungen der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers ( 13b UStG) durch Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT TEL Wilhelmstraße 97, 10117

Mehr

1&1 Vertriebspartner Bestätigung des Umsatzsteuer-Status

1&1 Vertriebspartner Bestätigung des Umsatzsteuer-Status 1&1 Vertriebspartner Bestätigung des Umsatzsteuer-Status Bitte senden Sie das ausgefüllte Formular zurück an 1&1 Telecom GmbH Elgendorfer Strasse 57 D-56410 Montabaur Faxnummer 0800 10 13 038 1&1 Vertriebspartner-ID

Mehr

LÖSUNG Übungsfall: Umsatzsteuer

LÖSUNG Übungsfall: Umsatzsteuer LÖSUNG Übungsfall: Umsatzsteuer HINWEIS: Das Jahr 03 entspricht dem aktuellen Jahr! Hartmut Freytag ist Unternehmer, da er eine gewerbliche Tätigkeit nachhaltig mit Einnahmenerzielungsabsicht selbständig

Mehr

6.2 Steuerschuldnerschaft nach 13b UStG

6.2 Steuerschuldnerschaft nach 13b UStG Abstimmen der Gewinn- und Verlustrechnung SKR03 SKR04 Kontenbezeichnung (SKR) 8520 4510 Erlöse Abfallverwertung 8540 4520 Erlöse Leergut 8196 4186 Erlöse Geldspielautomaten 19 %USt. 8510 4560 Provisionserlöse

Mehr

13 b UStG Die Umkehr der Steuerschuldnerschaft (Reverse Charge) bei Bauleistungen. Bauträgertag NRW 27. September 2011 Architektenkammer Düsseldorf

13 b UStG Die Umkehr der Steuerschuldnerschaft (Reverse Charge) bei Bauleistungen. Bauträgertag NRW 27. September 2011 Architektenkammer Düsseldorf Die Umkehr der Steuerschuldnerschaft (Reverse Charge) bei Bauleistungen Bauträgertag NRW 27. September 2011 Architektenkammer Düsseldorf Boris Holup/ Saskia Brand 1 1. Anwendungsvoraussetzungen und Reichweite

Mehr

Umsatzbesteuerung beim innergemeinschaftlichen Erwerb

Umsatzbesteuerung beim innergemeinschaftlichen Erwerb MERKBLATT Recht und Steuern Umsatzbesteuerung beim innergemeinschaftlichen Erwerb Bezieht ein Unternehmer eine Warenlieferung von einem Unternehmer aus dem EU- Binnenmarkt unterliegt dieser Umsatz beim

Mehr

Quelle:

Quelle: Quelle: http://www.finanzamt.bayern.de/informationen/formulare/default.php?f=lfst&c=n&d=x&t=x Option zur Regelbesteuerung Betreiber von Photovoltaikanlagen verzichten regelmäßig auf die Kleinunternehmerregelung

Mehr

Steuerberechnung/vereinnahmtes Entgelt (Istversteuerung)

Steuerberechnung/vereinnahmtes Entgelt (Istversteuerung) Steuerberechnung/vereinnahmtes Gruppe 2 /S 391 Seite 1 Istversteuerung ist unter den Voraussetzungen des 20 Abs. 1 UStG möglich. Die Umsatzsteuer entsteht mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums, in dem

Mehr

Steuerberater. Merkblatt. Vorsteuervergütungsverfahren. Inhalt. Steffen Feiereis

Steuerberater. Merkblatt. Vorsteuervergütungsverfahren. Inhalt. Steffen Feiereis Steuerberater Steffen Feiereis Merkblatt Vorsteuervergütungsverfahren Inhalt 1 Allgemeines 2 Regelung seit 01.01.2010 3 In Deutschland ansässige Unternehmen 3.1 Unternehmerbescheinigung 3.2 Vorsteuervergütungsverfahren

Mehr

Anlage zu Hinweisverfahren 2012_30. Anwendungsbereich Marktintegrationsmodell

Anlage zu Hinweisverfahren 2012_30. Anwendungsbereich Marktintegrationsmodell Anlage zu Hinweisverfahren 2012_30 Anwendungsbereich Marktintegrationsmodell 1. Ist 33 Abs. 1 Satz 1 EEG2012 für PV-Installationen von mehr als 10 Kilowatt nur für den über 10 kw hinausgehenden Leistungsanteil

Mehr

Im Visier: Gesetzliche Grundlagen: Umsatzsteuergesetz (UStG) Umsatzsteuer Durchführungsverordnung (UStDV) 20.10.2014

Im Visier: Gesetzliche Grundlagen: Umsatzsteuergesetz (UStG) Umsatzsteuer Durchführungsverordnung (UStDV) 20.10.2014 Im Visier: Gesetzliche Grundlagen: Umsatzsteuergesetz (UStG) Umsatzsteuer Durchführungsverordnung (UStDV) 2 1 Der Umsatzsteuer unterliegen: Die Lieferungen oder sonstige Leistungen, die ein Unternehmer

Mehr

Besteuerung der Kleinunternehmer nach 19 UStG von Dr. Oliver Zugmaier, München

Besteuerung der Kleinunternehmer nach 19 UStG von Dr. Oliver Zugmaier, München Besteuerung der Kleinunternehmer nach 19 UStG von Dr. Oliver Zugmaier, München I. Vorbemerkungen Zweck der Kleinunternehmerregelung des 19 UStG ist es, im Wesentlichen in Form einer Bagatellgrenze zu einer

Mehr

Umsatzsteuer Stand 20.01.2015 ECONECT/hemmer Steuerfachschule GmbH 2014/2015

Umsatzsteuer Stand 20.01.2015 ECONECT/hemmer Steuerfachschule GmbH 2014/2015 Umsatzsteuer Stand 20.01.2015 Karteikarten Umsatzsteuer Inhalt 2 A. Übersicht B. Steuerbarkeit C. Steuerbefreiungen D. Bemessungsgrundlagen E. Steuersatz F. Steuerschuld und Steuerschuldverhältnis G. Vorsteuerabzug

Mehr

zu 4.: Häufig gestellte Fragen: 1. Frage: Was heißt Übergang der Steuerschuldnerschaft?

zu 4.: Häufig gestellte Fragen: 1. Frage: Was heißt Übergang der Steuerschuldnerschaft? zu 4.: Häufig gestellte Fragen: 1. Frage: Was heißt Übergang der Steuerschuldnerschaft? Im Regelfall schuldet der leistende Unternehmer die Umsatzsteuer, d. h. er hat diese an das Finanzamt abzuführen.

Mehr

Tipps und Hinweise zum Umsatzsteuerausweis in Handwerkerrechnungen

Tipps und Hinweise zum Umsatzsteuerausweis in Handwerkerrechnungen 03.12.2010 Tipps und Hinweise zum Umsatzsteuerausweis in Handwerkerrechnungen Mit diesem Merkblatt soll ein Überblick gegeben werden, unter welchen Voraussetzungen Handwerker in ihren Rechnungen Umsatzsteuer

Mehr

1. Leistungsempfänger ist kein Unternehmer ( 3a Abs. 1 UstG)

1. Leistungsempfänger ist kein Unternehmer ( 3a Abs. 1 UstG) Der neue Ort der sonstigen Leistung im Sinne des UstG Änderung seit dem 01. Januar 2010 I. Allgemeines Die Umsatzsteuer ist eine Steuer, die den Austausch von Leistungen (= Umsatz) besteuert. Sie ist eine

Mehr

Merkblatt zum Container-Leasing Modell

Merkblatt zum Container-Leasing Modell Oberfinanzdirektion Hannover S 2252 146 StO232 S 7117e 2 StO171 Stand: 28. April 2005 Merkblatt zum Container-Leasing Modell 1. Wirtschaftlicher Hintergrund und Vertragsverhältnisse Eine GmbH erwirbt Schiffscontainer

Mehr

Mehrwertsteuerpaket: Neuer Ort der sonstigen Leistung ab 2010 - was Unternehmer jetzt beachten müssen

Mehrwertsteuerpaket: Neuer Ort der sonstigen Leistung ab 2010 - was Unternehmer jetzt beachten müssen Mehrwertsteuerpaket: Neuer Ort der sonstigen Leistung ab 2010 - was Unternehmer jetzt beachten müssen Prüfung des Orts der sonstigen Leistung Ab dem 1.1.2010 gelten neue Regelungen für die Bestimmung des

Mehr

4078/AB XXIV. GP. Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich.

4078/AB XXIV. GP. Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich. 4078/AB XXIV. GP - Anfragebeantwortung 1 von 6 4078/AB XXIV. GP Eingelangt am 11.02.2010 BM für Finanzen Anfragebeantwortung Frau Präsidentin des Nationalrates Mag. Barbara Prammer Wien, am Februar 2010

Mehr

Die Besteuerung der Imker

Die Besteuerung der Imker Die Besteuerung der Imker Zentrale Frage: Unterliegen Imker der Einkommensteuer und/oder auch der Umsatzsteuer? Beispiel: Imker Anton bewirtschaftet zwei Bienenvölker und hat 30 Kilo Honig geschleudert.

Mehr

Photovoltaikanlagen mit Selbstverbrauch

Photovoltaikanlagen mit Selbstverbrauch Photovoltaikanlagen mit Selbstverbrauch Neben der Variante der Volleinspeisung des Solarstroms wird seit dem 01.01.2009 auch der Selbstverbrauch des Solarstroms gefördert. Hierbei erhält der Anlagenbetreiber

Mehr

FELLA FRICKE WAGNER Rechtsanwälte Steuerberater

FELLA FRICKE WAGNER Rechtsanwälte Steuerberater FELLA FRICKE WAGNER Rechtsanwälte Steuerberater Sonderausgabe I/2014 Änderung bei 13b UStG 2 Ausgangslage: Die Entscheidung des Bundesfinanzhofs 2 Sachverhalt 2 Übergang der Steuerschuldnerschaft 3 Auslegung

Mehr

Michael Unfried. Photovoltaik Strom von der Sonne. Steuerrechtliche Aspekte beim Betrieb von Photovoltaikanlagen. Ing. Franz Patzl

Michael Unfried. Photovoltaik Strom von der Sonne. Steuerrechtliche Aspekte beim Betrieb von Photovoltaikanlagen. Ing. Franz Patzl Photovoltaik Strom von der Sonne Steuerrechtliche Aspekte beim Betrieb von Photovoltaikanlagen Ing. Franz Patzl Abteilung Energiewesen und Strahlenschutzrecht (WST6) Geschäftsstelle für Energiewirtschaft

Mehr

Umsatzsteuerrechtliche Behandlung der Hin- und Rückgabe von Transportbehältnissen

Umsatzsteuerrechtliche Behandlung der Hin- und Rückgabe von Transportbehältnissen Postanschrift Berlin: Bundesministeriu m der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin

Mehr

C.O.X. Einkommensteuergesetz: Einführung einer Bauabzugssteuer

C.O.X. Einkommensteuergesetz: Einführung einer Bauabzugssteuer Einkommensteuergesetz: Einführung einer Bauabzugssteuer C.O.X. Mitja Wolf Zum Jahresbeginn 2002 wurde ein neuer Bausteuerabzug eingeführt. Ebenso wie bei der Lohnsteuer und bei der Ausländersteuer hat

Mehr

Zeile 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 12 13 Fallart Finanzamt - Bitte weiße Felder ausfüllen oder ankreuzen, Anleitung beachten - Steuernummer Unterfallart 56 Unternehmer ggf. abweichende Firmenbezeichnung Anschrift

Mehr

Wir freuen uns, dass wir Ihr Interesse an einer Photovoltaikanlage wecken konnten.

Wir freuen uns, dass wir Ihr Interesse an einer Photovoltaikanlage wecken konnten. Photovoltaikanlage Alexander Winde Envire Solar AG Sembritzkistr. 26 12169 Berlin Telefon: +49 30 338 54 44-44 Fax: +49 30 338 54 44-54 Mail: info@envire-solar.de Web: www.envire-solar.de 2 SOLARENERGIE

Mehr

Zuordnung eines gemischt genutzten Pkw zum Betriebs- und Unternehmensvermögen

Zuordnung eines gemischt genutzten Pkw zum Betriebs- und Unternehmensvermögen Zuordnung eines gemischt genutzten Pkw zum Betriebs- und Unternehmensvermögen Erwirbt der Unternehmer einen Pkw, den er sowohl betrieblich als auch privat nutzen wird, stellt sich oftmals die Frage nach

Mehr

Steuerschuldnerschaft 13b UStG bei Bauleistungen

Steuerschuldnerschaft 13b UStG bei Bauleistungen Steuerschuldnerschaft 13b UStG bei Bauleistungen Mandanten-Information Stand 01.09.2014 Allgemein 1. Gesetzliche Regelung 2. Was bedeutet die Steuerschuldnerschaft? 3. Änderung der Rechtsauffassung durch

Mehr

Vorsteuerabzug Flächenschlüssel/ Umsatzschlüssel. Gottfried Jestädt, Steuerberater, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht, Hannover

Vorsteuerabzug Flächenschlüssel/ Umsatzschlüssel. Gottfried Jestädt, Steuerberater, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht, Hannover Vorsteuerabzug Flächenschlüssel/ Umsatzschlüssel Gottfried Jestädt, Steuerberater, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht, Hannover Vorsteuerabzug Flächenschlüssel/Umsatzschlüssel (AU H.O.O.S. 50033/140)

Mehr

"Miete dir eine Photovoltaikanlage!"

Miete dir eine Photovoltaikanlage! "Miete dir eine Photovoltaikanlage!" Nutzung von PV-Anlagen zur Minderung des Strombezugs aus dem öffentlichen Netz Die Losung der Zukunft Der Ansatz PV mieten! ermöglicht Gebäudeeigentümern ohne Einsatz

Mehr

UStR 2000 Rz 2902 wird bei der nächstfolgenden Wartung der UStR 2000 durch Verweis auf diesen Erlass geändert.

UStR 2000 Rz 2902 wird bei der nächstfolgenden Wartung der UStR 2000 durch Verweis auf diesen Erlass geändert. BMF - VI/4 (VI/4) 24. Februar 2014 BMF-010219/0488-VI/4/2013 An BMF-AV Nr. 8/2014 Bundesministerium für Finanzen Steuer- und Zollkoordination Finanzämter Finanzamt für Gebühren, Verkehrsteuern und Glücksspiel

Mehr

Umsatzbesteuerung und Vermietungsumsätze. Rechnet sich der Verzicht auf Steuerbefreiung?

Umsatzbesteuerung und Vermietungsumsätze. Rechnet sich der Verzicht auf Steuerbefreiung? Umsatzbesteuerung und Vermietungsumsätze Rechnet sich der Verzicht auf Steuerbefreiung? Umsatzbesteuerung und Vermietungsumsätze passen oft nicht zusammen, obwohl dies sowohl systematisch als auch tatsächlich

Mehr

6. Vorsteuerberichtigung

6. Vorsteuerberichtigung Checkliste Umsatzsteuererklärung 2014/Umsatzsteuervoranmeldung 2015 17 Gemäß 33 Nr. 2 UStDV muss die Rechnung das Ausstellungsdatum enthalten Gemäß 33 Nr. 3 UStDV muss die Rechnung die Menge und die Art

Mehr