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1 Berufswertigkeit konkret Düsseldorf

2 Inhalte 1. Zielsetzung 2. Stichprobenbeschreibung 3. Gegenüberstellung Fremd- zu Selbsteinschätzung 4. Beschreibung der BW-Index-Ergebnisse 5. Gegenüberstellung Abschlussgruppen zu Selbsteinschätzung 6. Gesamtvergleich und Aussagen 7. Weitere Analysen 2

3 1. Zielsetzung Konkrete Erhebung der Berufswertigkeit von vier Abschlüssen: KFZ-Techniker / Ingenieur (Maschinenbau) und Handelsfachwirt / Betriebswirt Befragung von en und Führungskräften, um den Effekt informellen Lernens auszuweisen (aber: Selection Bias zu erwarten) Kontrollbefragung mit Fremdbewertung (n>30) Ziel: Aussage zur Gleichwertigkeit beruflicher Weiterbildungs- und hochschulischer Abschlüsse 3

4 2. Stichprobendesign gesamt KFZ-Technik Handelsfachwirt geplant realisiert (ohne Missings) Akademischer Abschluss Maschinenbau Betriebswirtschaft Beruflicher Weiterbildungsabschluss geplant realisiert (ohne Missings)

5 2. Stichprobendesign Regionale Stichprobenverteilung der Unternehmen 50,0% 40,0% 30,0% 20,0% 10,0% 0,0% PLZ 0 PLZ 1 PLZ 2 PLZ 3 PLZ 4 PLZ 5 PLZ 6 PLZ 7 PLZ 8 PLZ 9 Betriebswirtschaft Maschinenbau Handelswirte KFZ-Technik 5

6 2. Stichprobendesign durchschnittliches Alter der Befragten (in Jahren) KFZ-Technik Handelswirt ,36 29,4 44,24 29,53 Maschinenbau 28,97 48,78 Betriebswirtschaft 28,91 44,13 6

7 2. Stichprobendesign Verteilung nach Geschlecht in % KFZ-Technik 98,4 93,6 1,6 6,4 Männlich Weiblich Handelsfachwirt 88,2 65,4 34,6 11,8 Männlich Weiblich Maschinenbau 97,3 96,7 2,7 3,3 Männlich Weiblich Betriebswirtschaft 68,9 58,6 41,4 31,1 Männlich Weiblich

8 2. Stichprobendesign Durchschnittliche Praxis- und Führungserfahrung in Jahren KFZ-Technik Handelswirt ,55 Praxis - FK 11,6 Praxis - Abs 15,49 Führung - FK 3,39 Führung Abs Praxis - FK 25,25 Praxis - Abs 9,73 14,25 Führung - FK 4,29 Führung Abs Maschinenbau Praxis - FK Praxis - Abs Führung - FK 2,64 4,95 Führung Abs 17,41 24,58 Praxis - FK 20,76 Betriebswirtschaft Praxis - Abs Führung - FK 3,25 5,65 Führung Abs 13,64 8

9 2. Stichprobendesign Generierung des Berufswertigkeitsindex Codierung der BW-Kategorien (Anforderungen) Schulnotenskala: 1 sehr gut / 5 mangelhaft Interpretation BW-Index: Anteil der maximal erreichbaren Punkte in Prozent 100 Prozent: Bewertung aller BW-Kategorien mit sehr gut 0 Prozent: Bewertung aller BW-Kategorien mit mangelhaft BW-Index = 5 - Summe aller Bewertungen Anzahl der BW-Kategorien * 25 Summierter Index: Wertebereich wie Ausgangsskala (1-5) Normierung auf Prozent: 25 = ¼*100 Umkodierung des Wertebereichs: 0 = mangelhaft / 4 = sehr gut 9

10 2. Stichprobendesign Berufswertigkeitsindex Auswahl aus den 36 Anforderungsbereichen 10 Betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse Konzeptionelles Arbeiten im unmittelbaren Arbeitsumfeld Personalbedarfs- und -einsatzplanung/personalentwicklung Team-, Mitarbeiter- und Menschenführung Verständnis für die Lösung komplexer technischer Probleme Förderung des verantwortlichen Handelns Tätigkeitsbezogene rechtliche Grundkenntnisse Identifikation mit dem Unternehmen Verhandlungsführung Qualitätsmanagement (Optimierung von Prozessen sowie der Produkt- bzw. Servicequalität) Konzeptionelle bzw. strategische Umsetzung branchenspezifischer Kenntnisse und Erfahrungen Fähigkeiten in Mathematik, Rechnen, Statistik Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift Fremdsprachenkenntnisse...

11 3. Fremd- und Selbsteinschätzung gesamt Nur Teilnehmer mit vollständigen BW-Angaben; Relative Häufigkeiten Prozent gesamt 45,0% 40,0% 35,0% 30,0% 25,0% 20,0% 15,0% MW = 74,43 STAB = 7,43 n = 69 MW = 78,03 STAB = 10,78 n = 73 BW- Index Fremdeinschätzung BW- Index Selbsteinschätzung 10,0% 5,0% signifikante Differenz (p= 0,009 < 0,01) 0,0% Fremdeinschätzung vs. Selbsteinschätzung gesamt 11

12 3. Fremd- und Selbsteinschätzung zusammengefasst Der BWI fällt im Rahmen der Fremdbewertung durchschnittlich höher aus als die Ergebnisse der Selbsteinschätzung Differenz beträgt im Mittel 3,6 BWI-Punkte zugunsten der Fremdbewertung und ist statistisch signifikant (stabile Verschiebung über alle Bereiche) 12 Selbsteinschätzung als geeignetes Erhebungsinstrument da im Zweifel eher Selbstunterschätzung und dies wiederum einheitlich für alle Qualifikations- und Statusgruppen (keine Verzerrung)

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