Futur 2011/2012. Die praxisorientierte Managementqualifikation für (Nachwuchs-)Führungskräfte. Managementprogramm

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1 Managementprogramm Futur 2011/2012 Die praxisorientierte Managementqualifikation für (Nachwuchs-)Führungskräfte in Raiffeisengenossenschaften in gewerblichen Genossenschaften, Verbundgruppen/Franchisesystemen, Kooperationen aus Handel, Handwerk, Dienstleistungsgewerbe Abschluss: diplomierter Betriebswirt ADG Anerkennungsoption für Hochschulstudiengänge

2 2 3 FUTur 2011/2012

3 Inhalt Programmübersicht FUTUR 2011/ Modul: Persönlichkeitsprofil, BWL und VWL Modul: Mitarbeiterführung und Recht Modul: Unternehmensanalyse, Finanzierung, Investitionsrechnung und Forderungsmanagement Modul: Handelsmarketing und Vertrieb Modul: Strategie Modul: Risikomanagement, Arbeitsrecht und Logistik Modul: Projektmanagement, Steuern, Unternehmensführung Modul: Rhetorik, Sitzungsleitung und Öffentlichkeitsarbeit Die Trainer und Referenten Ihre Ansprechpartner für inhaltliche Fragen Kontaktformular

4 4 5 FUTur 2011/2012 Das Programm richtet sich an: Nachwuchsführungskräfte aus Raiffeisengenossenschaften, gewerblichen Genossenschaften, Verbundgruppen/Franchisesystemen und Kooperationen aus Handel, Handwerk, Dienstleistungsgewerbe Führungskräfte aus diesen Unternehmen, die sich auf die Übernahme weitergehender Aufgaben vorbereiten oder ihre Managementkenntnisse vertiefen möchten. Mit erfolgreichen Führungskräften in eine erfolgreiche Zukunft! Immer schärfer werdende Gesetzesvorgaben, die akute Notwendigkeit kontinuierlicher Risikoabschätzung sowie fundiertes Wissen über Haftungsansprüche zwingen zum Handeln! Mit dem neuen völlig überarbeiteten Managementprogramm FUTUR werden Sie diese Herausforderungen meistern. Neben Themen wie Strategie, Unternehmens- und Mitarbeiterführung, Marketing und Vertrieb sowie Logistik bildet die Steigerung der Methoden- und Sozialkompetenz einen weiteren Schwerpunkt im Managementprogramm FUTUR. diplomierter Betriebswirt ADG mit Anerkennungsoption für Hochschulstudiengänge Praxisorientierte Projektarbeit mit Präsentation Programmbegleitende Leistungsnachweise Fachkompetenz Sozialkompetenz Risikomanagement Praxiswissen Recht/Haftungsfragen Strategieentwicklung Bilanz- und Kennzahlenanalyse Finanzierung und Investitionsrechnungen Forderungsmanagement Logistik BWL/VWL, Marketing und Vertrieb Unternehmensbesteuerung Methodenkompetenz Managementprogramm FUTUR mit Anrechnungsoption des Handelsfachwirts der ADG

5 Ihr Nutzen: Das Managementprogramm FUTUR vermittelt nachweisbar das notwendige Handwerkszeug und die Kenntnisse für erfolgreiche Führungskräfte. Das Managementprogramm FUTUR ist stark praxisorientiert und legt den Fokus auf die Belange von Raiffeisengenossenschaften, gewerblichen Genossenschaften, Verbundgruppen/ Franchisesystemen und Kooperationen aus Handel, Handwerk, Dienstleistungsgewerbe. Die Absolventen des Managementprogramms FUTUR sind in der Lage als Führungskraft verantwortungsvoll und unter Kenntnis rechtlicher Rahmenbedingungen Fallstricke frühzeitig zu erkennen und diesen im Sinne des Unternehmens entgegenzuwirken. Ausgewählte Trainer und Referenten aus Hochschule, unternehmerischer Praxis, Unternehmensberatung, Kanzleien, Verbänden und Organisationen bereiten Sie zielorientiert und praxisnah auf Ihre (erweiterten) Führungsaufgaben vor. Die Experten der ADG begleiten Sie durch das gesamte Programm und führen Sie zum Erfolg. Handelsfachwirte, die ihre Prüfung erfolgreich bei der ADG abgelegt haben, haben die Möglichkeit sich Vorleistungen anerkennen zu lassen, z.b. VWL, und erhalten zusätzlich einen Sonderrabatt von 10 % des Seminarpreises. Aufgrund der Verzahnung mit den Hochschulstudiengängen können nach Teilnahme und erfolgreichem Abschluss des Managementprogramms FUTUR wesentliche Teile für Hochschulstudiengängen anerkannt werden.* Nicht zuletzt bietet das Managementprogramm die Möglichkeit, sich mit Kolleginnen und Kollegen aus Ihrer Branche auszutauschen und ein nachhaltiges, bundesweites Netzwerk aufzubauen. Zulassungsvoraussetzung: Abgeschlossene Berufsausbildung oder erfolgreich abgeschlossener Handelsfachwirt oder Studium oder ähnliches. Abschluss: diplomierter Betriebswirt ADG *Lassen Sie sich hierzu individuell beraten!

6 6 7 FUTur 2011/2012 Programmübersicht FUTUR 2011/2012 MODUL SCHWERPUNKT DAUER INHALT Modul 1 Modul 2 Modul 3 Modul 4 Persönlichkeitsprofil, BWL und VWL Mitarbeiterführung und Recht Unternehmensanalyse, Finanzierung, Investitionsrechnungen und Forderungsmanagement Handelsmarketing und Vertrieb INSIGHTS MDI -Persönlichkeitsanalyse Mein persönlicher Auftritt Betriebswirtschaftslehre für die Handelspraxis Volkswirtschaftslehre für die Handelspraxis Führung/Leadership Teambuilding Praxiswissen Recht Jahresabschlussanalyse Finanzierung Investitionsrechnung Grundlagen des Forderungsmanagements Modul 5 Strategie Modul 6 Modul 7 Risikomanagement, Arbeitsrecht und Logistik Projektmanagement, Steuern, Unternehmensführung (Handels-)Marketing, Marktanalyse Vertriebstraining Strategie, Strategieentwicklung, Strategisches Management TABOR -Strategieentwicklung Risikomanagement Praxiswissen Arbeitsrecht Logistik, Logistikkonzepte, Logistikmanagement Projektmanagement Praxisorientierte Grundlagen der Unternehmensbesteuerung Unternehmensführung

7 MODUL SCHWERPUNKT DAUER INHALT Modul 8 Klausurwoche Klausurenblock I Klausurenblock II Klausurenblock III Februar bis April 2012 berufsbegleitende Projektarbeit Modul 9 Rhetorik, Sitzungsleitung und Öffentlichkeitsarbeit Rhetorik-Training/Sitzungs-Versammlungsleitung Abendworkshop: Präsentationstechniken Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Krisenmanagement Präsentation/ Mündliche Prüfung zur Projektarbeit Feierliche Überreichung der Zeugnisse und Urkunden Festliche Abschlussveranstaltung auf Schloss Montabaur

8 8 9 FUTur 2011/2012 Die Inhalte konkret 1. Modul: Persönlichkeitsprofil, BWL und VWL Termin: Eine Führungskraft muss ständig Entscheidungen fällen die einerseits das Unternehmen intern betreffen, auf der anderen Seite aber auch über die Grenzen des Betriebs hinaus wirken und darüber hinaus die Mitarbeiter führen und motivieren. Je mehr eine Führungsperson über die eigene Persönlichkeit weiß, desto besser weiß sie, wie sie sich in verschiedenen Situationen unterschiedlichen Menschen gegenüber verhalten muss. Dieses Wissen ist ein entscheidender Vorteil für erfolgreiche Führungskräfte. Neben wichtigen Informationen für ein besseres Führungsverständnis werden in diesem Modul die relevanten Grundlagen der BWL und VWL in einem jeweils eintägigen Crashkurs vermittelt bzw. wiederholt. Das hier angeeignete Wissen dient als Grundlage für alle folgenden auf Wirtschaft und Unternehmen bezogenen Module. INSIGHTS MDI Persönlichkeitsanalyse, Mein persönlicher Auftritt INSIGHTS MDI - Analyse mit Auswertung Analyse der Ergebnisse und Schlussfolgerungen für die eigenen Handlungsoptionen Grundlagen der wirkungsvollen Kommunikation Mehrebenenkommunikation verstehen und nutzen Wirkungselemente auf der Sachebene Wirkungselemente auf der Beziehungsebene Symmetrische und asymmetrische Kommunikationsmuster nutzen Aufbau von Vorträgen und Präsentationen Inhalte kundengerecht aufbereiten Umgang mit Medien Körpersprache und Gestik Sondersituationen wie Round Table-Gespräche oder Gruppenmoderation beherrschen

9 Betriebswirtschaftslehre Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Wichtigste Kennzahlen (Produktivität, Rentabilität, Liquidität) Gestaltung und Optimierung von Geschäftsprozessen im Unternehmen Koordination betrieblicher Funktionen Analyse der Vermögens- und Ertragslage Volkswirtschaftslehre Markt und Preis Wettbewerb Wachstum und Konjunktur Wirtschaftspolitische Steuerungsinstrumente Außenwirtschaft 2. Modul: Mitarbeiterführung und Recht Termin: Eine gute Führungskraft muss Personal souverän führen und sicher im Umgang mit den Mitarbeitern sein. Hierbei sind nicht nur Kompetenzen in der Mitarbeiterführung, sondern auch in der Bildung von Teams notwendig. Diese Kompetenzen werden im vorliegenden Modul gezielt ausgebaut. Welche persönlichen Haftungsrisiken geht eine Führungskraft ein? Diese und weitere Fragen der allgemeinen Rechtsprechung sind unerlässlich für Führungskräfte. Kenntnisse über Rechtsformen des Privatrechts sowie von Genossenschaften im Speziellen helfen den Führungskräften, die Besonderheiten ihres Unternehmens zu verstehen und die Vorteile nach außen zu kommunizieren. Führung/Leadership Grundlagen der Führungsverantwortung Aufgaben von Führung Dimensionen der Führungsaufgabe Strukturen von Entscheidungsprozessen Betriebliche Veränderungsprozesse Führung und Motivation

10 10 11 FUTur 2011/2012 Führungsstile und -modelle Betriebliche Kommunikation Zielvereinbarungen Delegation und Kontrolle Führungskultur, Betriebsklima Teambuilding Merkmale von Teams Teamrollen Aufgaben des Teamleiters Effektivität und Innovation in Teams Erfolgskontrolle: Messinstrumente und -größen der Teamleistung Kommunikation und Feedback Praxiswissen Recht Vertragsrecht AGB Vertragsabschluss Leistungsstörungsrecht Handelsrechtliche Sondervorschriften Haftungsfragen Vertraglich Deliktisch (Verkehrssicherungspflichten) Haftung nach Produkthaftungsgesetz HGB Exkurs Gesellschafsrecht Haftung bei verschiedenen Gesellschaftsformen Rechtsformen des Privatrechts (GBR, OHG, KG, GmbH, AG, e.g.) Selbstverständnis der Genossenschaften

11 3. Modul: Unternehmensanalyse, Finanzierung, Invest I tionsrechnung und Forderungsmanagement Termin: Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Jahresabschlussanalysen sind die Grundlage vieler Unternehmensentscheidungen. Nur wer die relevanten Kennzahlen herausfiltert und richtig interpretiert, ist in der Lage, die wirtschaftliche Situation des Unternehmens abschätzen zu können und Handlungsempfehlungen für die Zukunft abzugeben. Für die erfolgreiche, wertorientierte Steuerung eines Unternehmens ist es erforderlich, dass Führungskräfte mehr können, als die Vermögens- und Ertragslage auf einen Blick zu erkennen und die Liquidität richtig einzuschätzen. Investitionen und deren Finanzierung gehören zu den schwierigsten Entscheidungen im Verantwortungsbereich einer Führungskraft. Neben dem richtigen Management von Investitionen und Finanzierungen dürfen Sie auch die Forderungen nicht aus den Augen verlieren. Forderungsausfälle können die Existenz auch von vermeintlich sicher aufgestellten Unternehmen gefährden. Vor allem Ausfälle in bedeutender Höhe oder Ansammlungen von vielen kleinen Forderungsausfällen können in entscheidenden Situationen über den Fortbestand des Unternehmens entscheiden. Durch gezielte präventive Maßnahmen sind diese Ausfälle oftmals vermeidbar. Jahresabschlussanalyse Ausgewählte Kennzahlen zur Interpretation von Bilanz und G+V Gemeinsame Analyse einer Musterbilanz und G+V Kritische Würdigung wesentlicher Bestandteile von Bilanz und G+V Analyse der eigenen Jahresabschlüsse und gemeinsame Interpretation der Kennzahlen Praxisteil Analyse der eigenen Jahresabschlüsse und gemeinsame Interpretation der Kennzahlen Finanzierung Grundlagen Innenfinanzierung und Außenfinanzierung

12 12 13 FUTur 2011/2012 Fremdfinanzierung kurzfristige Formen der Fremdfinanzierung langfristige Formen der Fremdfinanzierung Eigenfinanzierung Investitionsrechnung Grundlagen Statische Investitionsrechnungen Dynamische Investitionsrechnungen Praktische Beispiele von Investitionsrechnungen Grundlagen des Forderungsmanagements Funktion/Aufgabe Bestandteile des Forderungsmanagements Organisatorische Einordnung Bonitätsprüfung/Kreditsicherheit Zahlungsziel/Verzug Mahnwesen Rechtliche Schritte/Zwangsvollstreckung 4. Modul: Handelsmarketing und Vertrieb Termin: Sehen Sie Potenzial für die Optimierung Ihrer Marktbearbeitung? Zum effektiven und effizienten Handelsmarketing stehen eine Vielzahl von Instrumenten und Methoden zur Verfügung. Alle weisen unterschiedliche Einsatzbereiche und Zielsetzungen auf. In diesem Modul lernen Sie die für Ihren Alltag wichtigen Instrumente kennen und trainieren deren Einsatz. Die Vermittlung des notwendigen Marketing- Know-hows wird durch aktuelles Vertriebswissen ergänzt, denn Ihr Unternehmen kann auf Dauer nur mit einem professionellen Vertrieb erfolgreich sein. Deswegen müssen Sie als Nachwuchsführungskraft Vertriebsstrategien einschätzen und optimieren können. Darüber hinaus lernen Sie, Verkaufsgespräche auf hohem Niveau zu führen.

13 (Handels-) Marketing, Marktanalyse Marktanalyse und Bestandsaufnahme Sortimentsanalyse Kundenanalyse Zielbestimmung Positionierung Marketingstrategien Marketing Mix Online-Marketing Kooperationsmarketing Empfehlungsmarketing Customer Relationship Management (CRM) Veranstaltungsmanagement Vertriebstraining Kundenselektion Der Verkaufstrichter Terminvereinbarungen Aufbau zielorientierter Verkaufsgespräche Der Gesprächseinstieg Strukturierte Bedarfsanalyse Nutzenargumentation Einwandbehandlung Gewinnanalyse Abschlussorientierung Der Nachverkauf Kundenpflege

14 14 15 FUTur 2011/ Modul: Strategie Termin: Die Positionierung, Orientierung und Differenzierung gegenüber den Wettbewerbern ist entscheidend für den Erfolg von Unternehmen. Der permanenten strategischen Orientierung und deren Weiterentwicklung kommt dabei eine besonders hohe Bedeutung zu. Es gilt zudem die eigene Organisation auf neue Strategien vorzubereiten und voll und ganz nach diesen auszurichten. Die Erarbeitung einer neuen Strategie für das Unternehmen ist oftmals ein langwieriger und kontrovers diskutierter Prozess. Die Komplexität innerhalb und außerhalb der Unternehmen steigt, gleichzeitig nimmt die Bedeutung universaler und pauschaler Lösungsstrategien ab: Die Beurteilung operativer und strategischer Herausforderungen, die Ableitung von Handlungserfordernissen sowie die Formulierung konkreter, umsetzungsorientierter Maßnahmen ist von der Größe des jeweiligen Unternehmens, von spezifischen quantitativen und qualitativen Merkmalen sowie dem strukturellen Umfeld abhängig. Dieses Modul gibt Ihnen einen Einblick in das strategische Management. Strategie, Strategieentwicklung, Strategisches Management Phasen eines idealtypischen Strategieprozesses Marktphasen Markt- und Wettbewerbs-, Kunden-, und Portfolioanalyse SWOT-Analyse Wettbewerbsstrategien Implementierung und Steuerung von Strategien Entwicklungsprozesse TABOR Strategieentwicklung Entwicklung einer neuen Strategie Thematisieren: Worum geht es genau? Worauf wollen wir fokussieren? Was wollen wir erreichen? Aktivieren: Wer sind die Schlüsselpersonen im Unternehmen? Was müssen diese Personen wissen?

15 Balancieren: Was ist wichtig, was ist unwichtig? Was gilt es zu bewahren? Was müssen wir erneuern? Organisieren: Was müssen wir konkret tun? Welche Prioritäten setzen wir? Was sind die Voraussetzungen? Realisieren: Wie sichern wir die Umsetzung? Woran bemessen wir den Erfolg? 6. Modul: Risikomanagement, Arbeitsrecht und Logistik Termin: Jede unternehmerische Tätigkeit verursacht gewisse Risiken, die u. a. durch Komplexität, Dynamik und Ungewissheit entstehen. Ein qualifiziertes Risikomanagement macht die Auswirkungen von Chancen und Risikopotenzialen auf den zukünftigen Unternehmenserfolg transparent. Neben aktuellen Informationen zum Thema Risikomanagement vermittelt Ihnen diese Veranstaltung zudem Kenntnisse der rechtlichen und arbeitsrechtlichen Gesetzgebung. So treten Sie sowohl in Personalangelegenheiten als auch in allgemein rechtlichen Angelegenheiten immer rechtssicher auf. Haftungsrisiken und damit einhergehende Schäden für das Unternehmen können so minimiert werden. Ergänzend dazu vermitteln wir Ihnen an dieser Stelle wichtige Kenntnisse im wichtigen Bereich Logistik. Da die Entscheidungsbefugnisse in logistischen Fragen in der Regel in den oberen Hierarchieebenen getroffen werden, sollten auch Sie als künftige Führungskraft mit den Grundlagen der Logistik vertraut sein. Risikomanagement und Liquiditätsplanung Grundlagen des Risikomanagements Integration des Risikomanagements in die Unternehmensorganisation Interne und externe strategischen Risiken Bedeutung und Ziele der Liquiditätsplanung Rentabilität Liquidität Teilschritte der Liquiditätsplanung

16 16 17 FUTur 2011/2012 Praxiswissen Arbeitsrecht Rechtsquellen des Arbeitsrechts Arbeitsrechtliche Gestaltungsfaktoren Aktuelle Entwicklungen in Gesetz und Rechtsprechung Kündigung, Kündigungsschutz, Aufhebungsvertrag Bewerbung, Einstellung und Arbeitsvertrag Haftung des Arbeitnehmers Teilzeit- und Befristungsgesetz Stellenausschreibungen und Bewerbungsgespräch aus arbeitsrechtlicher Sicht Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats Logistik, Logistikkonzepte, Logistikmanagement Grundlagen der Logistik Strategien der Logistik Konzepte im Lager- und Transportbereich Logistikkostenmanagement 7. Modul: Projektmanagement, Steuern, Unternehmensführung Termin: Die Zunahme von Aufgaben mit Projektcharakter macht das Projektmanagement für (angehende) Führungskräfte zu einer zentralen Fähigkeit. Viel zu häufig werden angestrebte und erwartete Ziele nicht erreicht. Die Kenntnis von Projektmanagementverfahren minimiert dieses Risiko. Ebenso sind fundiertes Wissen in den Bereichen der Unternehmensbesteuerung, der ergebnisorientierten Unternehmensführung und -organisation sowie des Personalmanagements essenziell, um ein Unternehmen als Ganzes zu verstehen und erfolgreich führen zu können.

17 Projektmanagement Projekt, Projektantrag Ziele und Zielkonflikte Ablaufpläne und Meilensteine Ressourcenplanung Steuerungsverfahren Praxisorientierte Grundlagen der Unternehmensbesteuerung Grundlagen der Unternehmensbesteuerung Wie funktioniert Besteuerung? Körperschaftssteuer Rückvergütung Persönliche Risiken und Haftung von Führungskräften im Steuerrecht Steuerliche Unterschiede: Genossenschaften, AG, GmbH Unternehmensführung Ergebnisorientierte Unternehmensführung Zieldefinition Erfolgsmessung anhand wichtiger Kennzahlen Key Performance Indicators Steuerung des Unternehmens Verständnis und Beeinflussung des Zusammenspiels wichtiger betrieblicher Funktionen zur Optimierung der Wertschöpfung Unternehmensorganisation Organisationstheoretische Ansätze Organisationsstrukturen Organisationskultur Aufbau- und Ablauforganisation Personalmanagement Grundlagen des modernen Personalmanagements Organisationsformen Strategisches Personalmanagement und Personalentwicklung Personalgewinnung und Personalmarketing Leistungsorientierte Vergütungssysteme

18 18 19 FUTur 2011/ Modul: Rhetorik, Sitzungsleitung und Öffentlichkeitsarbeit Termin: Die optimale Vorbereitung ist nur ein Baustein für eine erfolgreiche Sitzungs- und Versammlungsleitung. Eine vorab verschickte Tagesordnung sowie ein im Nachhinein übermitteltes Protokoll verschaffen eine schriftliche Dokumentation. Darüber hinaus sind klare Strukturen und ein sicherer Auftritt des Sitzungsleiters während der Sitzung sowie vorab bekanntgegebene Spielregeln unabdingbar für eine erfolgreiche und zielorientierte Versammlung. In diesem Modul vermitteln wir Ihnen das nötige Know-how für den reibungslosen Verlauf Ihrer Sitzungen. Im zweiten Teil der Veranstaltung erfahren Sie, wie Sie Ihr Unternehmen in jeder Situation in das richtige Licht rücken. Die gezielte und richtige Informationsweitergabe kann den Ruf Ihres Unternehmens stark verbessern und trägt somit zum nachhaltigen Geschäftserfolg bei. Rhetorik-Training/Sitzungs- und Versammlungsleitung ó ó Jetzt rede ich! methodische Vorbereitung garantiert den Erfolg Struktur, Aufbau und Gewichtung Das nimmt der Zuhörer mit Die freie Rede Überzeugend präsentieren klare Struktur statt Medienvielfalt Typische Fehler und wie man sie vermeidet So steuern Sie Ihren Auftritt Ihre Persönlichkeit überzeugt Effiziente Sitzungs- und Versammlungsleitung Spielregeln schaffen Konsens Der Moderator als Regisseur Tagesordnung und Protokoll Methoden zur Ergebnissicherung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Grundlagen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

19 Struktur der Medienlandschaft (Print, TV, Radio) Arbeitsweise von Journalisten (Der Journalist Freund oder Feind?) Handwerk des Pressesprechers (Sprache/Schreibstil, Kontaktpflege, Kommunikationsformen und -foren, Presseverteiler, etc.) Vorbereitung und Verfassen von Pressemitteilungen Zielgruppen und Kommunikationskanäle Übungen mit Praxisbeispielen Vorbereitung und Durchführung von Pressekonferenzen Erfolgssteigerung durch medienwirksame Inszenierungen Angebote für alle Medienvertreter schaffen Grundlagen der Krisenkommunikation Möglichkeiten der Prävention und Handlungsleitfaden für den Ernstfall Die Trainer und Referenten Rainer Heike studierte Arbeits- und Organisationspsychologie sowie Arbeitsrecht. Er war in verschiedenen Unternehmen tätig u. a. als Leiter der Personalentwicklung sowie als Leiter Organisation und Entwicklung. Seit 1996 ist er als selbständiger Trainer und Coach für Führungskräfte tätig. Herr Heike ist u. a. EFQM-Trainer und verfügt über eine Ausbildung in analytischer Psychologie sowie als INSIGHTS MDI Berater. Herr Heike ist systemischer Coach (Milton Erickson Foundation) und Master of strategic dialogue. Im Rahmen des Managementprogramms FUTUR ist Herr Heike zuständig für das Modul Persönlicher Auftritt. Franz-Josef Heinen ist Diplom-Agrar-Ingenieur und absolvierte nach dem Studium die Ausbildung zum Verbandsprüfer. Seit 1985 ist er in der Beratung genossenschaftlicher Handelsunternehmen tätig, seit 1995 als Geschäftsführer der GENO TEAM- CONSULT, Düsseldorf. Seine Schwerpunkte liegen in den Beratungsfeldern Controlling, Unternehmensanalyse und Krisenmanagement. Herr Heinen wird das gesamte 4. Modul zu den Themen Unternehmensanalyse, Finanzierung, Investitionsrechnung und Forderungsmanagement als Referent übernehmen. Prof. Dr. Peter Lipperheide, Köln, lehrt Arbeits- und Wirtschaftsrecht an der Fachhochschule Düsseldorf. Er war mehrere Jahre als Rechtsanwalt und Syndikus sowie bis zu seiner Berufung zum Professor als Bundesbankdirektor tätig und ist Autor zahlreicher Fachveröffentlichungen, u.a. Arbeitsrecht für die Unternehmenspraxis.

20 20 21 FUTur 2011/2012 Für die ADG führt Prof. Dr. Lipperheide seit mehreren Jahren praxisbezogene Seminare im Arbeits- und Vertragsrecht durch. Im FUTUR-Programm wird Prof. Dr. Lipperheide Praxiswissen Arbeitsrecht übernehmen. Ernst-Erich Schmidt ist Diplomkaufmann und als Berater der GENO TEAMCONSULT GmbH, Düsseldorf in genossenschaftlichen und mittelständischen Unternehmen tätig. Beratungsschwerpunkte sind Orga-Analysen und Organisationsentwicklung (Qualitätsmanagementsysteme, Aufbau- und Ablauforganisation, Risikomanagementsysteme). Herr Schmidt wird im Managementprogramm FUTUR als Referent für Risikomanagement tätig sein. Andreas Schmidt, derzeit Projektleiter Kontraktlogistik bei der RWZ Rhein-Main eg, arbeitet seit über 20 Jahren in verantwortungsvoller Position in verschiedensten Bereichen der Logistik. Zu seinen Hauptaufgabenfeldern zählten dabei vor allem: Logistik-Dienstleistung, Logistiksysteme und Lagerlogistik. Als freiberuflicher Consultant liegen seine Beratungsschwerpunkte insbesondere bei den Themengebieten Lagerlogistik, Fuhrpark-Management, IT-Plattformen sowie Transportplanung und Telematik. Herr Schmidt wird den Themenbereich Logistik im FUTUR-Programm übernehmen. Dr. Patrik Eckstein ist Fachanwalt für Versicherungsrecht bei der Sozietät Heimes & Müller, Saarbrücken. Zu seinen Interessensschwerpunkten zählen u.a. die Gebiete Arbeitsrecht, Bankrecht, Wettbewerb- und Markenrecht sowie Handelsvertreterrecht. Dr. Eckstein wird im Managementprogramm FUTUR für Praxiswissen Recht sowie Grundlagen des Förderungsmanagements als Referent zur Verfügung stehen. Wolfram Kuhnen studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Trier mit dem Abschluss Diplom-Kaufmann in den Schwerpunkten Absatz-, Markt- und Konsumwirtschaft. In seiner beruflichen Laufbahn war er bis 1998 in der pharmazeutischen Industrie als auch in einer international bekannten Unternehmensberatung tätig. Seit 1998 ist er als Unternehmensberater selbstständig. Seine Schwerpunkte sind Marketing- und Vertriebsberatung in mittelständischen Unternehmen, einschließlich Training und Coaching, Entwicklung, Umsetzung und Begleitung von Unternehmensstrategien und -konzeptionen sowie betriebswirtschaftliche Beratung inkl. Existenzgründungsberatung und -begleitung. Herr Kuhnen übernimmt den Handlungsbereich Handelsmarketing im FUTUR-Programm. Gerrit Veldhoen, Diplom-Betriebswirt, ist selbstständiger Kommunikationsberater. Er berät mittelständische Unternehmen und Verbände in allen Fragen der Öffentlich-

21 keitsarbeit. Schwerpunktfelder sind Medienarbeit, interne Kommunikation und Krisenkommunikation. Er coacht und trainiert Unternehmer und Führungskräfte in freier Rede und Selbstpräsentation für einen überzeugenden Auftritt in der Öffentlichkeit. Vor seiner Selbstständigkeit arbeitete er als PR-Chef und Pressesprecher in Unternehmen der Finanzwirtschaft sowie des Groß- und Einzelhandels. Herr Veldhoen wird mit den FUTUR-Teilnehmern das Rhetoriktraining sowie Sitzungsund Versammlungsleitung behandeln. Dr. Thorsten Lobenstein hat den Studiengang Agrarwissenschaften an der Justus- Liebig-Universität Gießen absolviert und anschließend promoviert. Parallel zu seiner Tätigkeit als Geschäftsführer des Praktikantenamtes Agrarwissenschaften und Umweltsicherung im Fachbereich Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement hat er mehrere Fachbücher für den landwirtschaftlichen Unternehmensbereich publiziert (z.b. Konzeption und Implementierung eines integrierten Controllinginstruments für landwirtschaftliche Unternehmen ). Seit 2005 arbeitet er als selbständiger Unternehmens- und Finanzberater und als Dozent für betriebswirtschaftliche Fragestellungen. Dr. Lobenstein wird im FUTUR-Programm den Intensivkurs BWL übernehmen. Malte Ummelmann hat Politikwissenschaft, Betriebswirtschaft und Kommunikationswissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen studiert. Seit 2005 ist er Trainer und Berater der unternehmensberatung bierend, zeller & partner AG im Kompetenzfeld Entwicklung & Strategie. Die aktuellen Arbeitsschwerpunkte liegen in der Betreuung und Begleitung von Entscheiderebenen in Projekten und Prozessen zur Unternehmensentwicklung und Strategiefindung sowie den damit verbundenen Veränderungsprozessen. Weitere Tätigkeitsschwerpunkte sind u. a. Marketing und Empfehlungsmarketing. Herr Ummelmann wird als Referent für den Themenbereich Strategie im Managementprogramm FUTUR tätig sein. Horst Paul absolvierte nach der Ausbildung zum Industriekaufmann ein betriebswirtschaftliches Studium mit dem Schwerpunkt Marketing. Herr Paul ist seit 30 Jahren in der Erwachsenenbildung tätig u.a. für die IHK-BIZ Koblenz, Management- Zentrum Koblenz oder das Bildungszentrum des Einzelhandels. Seine Schwerpunktthemen liegen in den Bereichen Industrie-, Handels- und Dienstleistungsmarketing, sowie Material- und Produktionswirtschaft. Im FUTUR-Programm wird Herr Paul den Intensivkurs VWL übernehmen. Dr. Jochen Wagner absolvierte ein Studium der Politikwissenschaft. Er arbeitete u.a. mehrere Jahre für Parteien auf Landes- und Bundesebene sowie im Leitungsstab

22 22 23 FUTur 2011/2012 eines Ministeriums mit Schwerpunkt auf Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Seit Gründung der Agentur blackmore communications im Januar 2009 berät er politische Akteure, Unternehmen, Verbände und Institutionen im Bereich Politische Kommunikation und Public Relations. Arbeitsschwerpunkte sind die Entwicklung maßgeschneiderter Kommunikationskonzepte sowie die Optimierung externer Kommunikationsmaßnahmen inkl. Strategieentwicklung und Begleitung bei der Durchführung entsprechender Kampagnen. Dr. Wagner wird im FUTUR-Programm als Trainer für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt. Oliver Zimmermann ist Prokurist, Projektleiter, Trainer und Berater der TOP GmbH. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt bei Trainings in den Bereichen, Kommunikation, Teamentwicklung und Führung. Darüber hinaus ist er als Berater tätig und begleitet Prozesse zur Organisationsentwicklung und Unternehmenskultur. Herr Zimmermann hat zuvor Soziologie an der Universität des Saarlands in Saarbrücken mit den Schwerpunkten Sozialpsychologie, BWL und Informationswissenschaft studiert. Im Managementprogramm FUTUR wird Herr Zimmermann den Bereich Teambildung übernehmen. Prof. Dr. Waldemar Pelz lehrt Internationales Management und Marketing an der FH Giessen-Friedberg. Zudem ist er Gastprofessor an der Heilbronn Business School und Honorary Visiting Professor der Aston University (Birmingham), mit der er ein firmenbezogenes MBA-Programm durchgeführt hat. Ein weiteres hat er an der Fachhochschule Giessen eingeführt. Er verfügt über mehr als zehn Jahre Praxiserfahrung in den Bereichen Unternehmensberatung, Unternehmensführung, Marketing und Vertrieb. Zuletzt leitete er die Managementausbildung bei der Hoechst AG (Sanofi/Aventis). Er ist Autor zahlreicher Publikationen. Neben Fachaufsätzen gehören dazu Presseartikel, unter anderem für die FAZ, das Handelsblatt und die Wirtschaftswoche. Hinzu kommen mehrere Fachbücher, beispielsweise Kompetent führen oder Grundlagen der Betriebswirtschaftlehre sowie Strategisches und Operatives Marketing. Herr Prof. Pelz übernimmt im FUTUR Programm das Teilmodul Unternehmesführung. Volker Lipps ist seit 2001 Leiter der Steuerabteilung des Deutschen Genossenschaftsund Raiffeisenverbands (DGRV). Seit 1987 ist er zugelassener Rechtswalt mit Spezialisierung im Steuerrecht. Von 1987 bis 2001 war er Justitiar der Wirtschaftsvereinigung Metalle, bevor er zum DGRV wechselte. Herr Lipps wird im Managementprogramm FUTUR auf den Themenbereich Unternehmensbesteuerung eingehen.

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