Informatikzentrum Landesverwaltung Baden-Württemberg (IZLBW) Der Geschäftsbericht 2009

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Informatikzentrum Landesverwaltung Baden-Württemberg (IZLBW) Der Geschäftsbericht 2009"

Transkript

1 Informatikzentrum Landesverwaltung Baden-Württemberg (IZLBW) Der Geschäftsbericht 2009

2 Inhalt direktor 05 Vorwort Inhaltsverzeichnis zahlen und fakten Organigramm Leistungsspektrum des IZLBW Wirtschaftsführung 2009 Personal Servicebereiche abteilung 1 Etablierung einer Kundenbetreuung im Vertrieb Konzentration der Standorte Ausschreibungen abteilung 2 Gesundheitstest für das Active Directory der Landesverwaltung SPAM-Abwehr aufgerüstet IZLBW koordiniert IMI in Baden-Württemberg Rechenzentrum rundum erneuert IZLBW erhält gute Noten bei IT-Sicherheitsaudits Pandemiewarnung IZLBW sichert RZ-Betrieb auch im Ernstfall Virenschutz aktualisiert Landesverwaltungsnetz wird neu ausgeschrieben NATO-Gipfel unterstützt Weiterentwicklung der Servervirtualisierung im IZLBW Server-Refresh bei der Polizei Baden-Württemberg IuK-Migration der Polizei in Baden-Württemberg abgeschlossen RZ-Konsolidierung gestartet 24 abteilung 3 Was macht die Tierzucht am Informatikzentrum? abteilung 4 Umzug gepackt: Abteilung 4 Landratsamt Biberach bekommt elektronische Aktenhaltung EuGH erhöht Versorgungsleistungen für Osteuropa Datenabgleich im Schwerbehindertenbereich Versorgungsleistungen neu berechnet Adressen nach DIN 5008 Dialoganwendung für den Ärztlichen Dienst stab BKI-Infrastruktur geht in die nächste Generation: Virtualisierung auf dem Vormarsch Impressum IZLBW-Geschäftsbericht

3 Direktor Vorwort Vorwort Direktor Vorwort Liebe Leserinnen und Leser, seit November 2009 bin ich als Direktor des IZLBW im Amt und konnte ein ereignisreiches Geschäftsjahr abschließen. Ein politisches Großereignis ( NATO-Gipfel ), die Grippewelle und der Umzug einer ganzen Abteilung an unseren Standort waren Höhepunkte. Zwar haben wir es im IT-Umfeld sehr oft mit Viren zu tun, doch stellten uns die Schweingrippe-Viren vor die besondere Herausforderung, den Rechenzentrumsbetrieb auch im Falle einer Pandemie sicherzustellen. Das Ergebnis ist ein umfassender Pandemieplan, der für künftige Ereignisse auf dem Laufenden gehalten wird. kurze System-Ausfallzeiten erreicht werden. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Abteilungen und vor allem auch mit dem Vermögen- und Bauamt Baden-Württemberg haben den termingerechten Umzug möglich gemacht. Unser Dank gilt unseren Kunden für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz. Wir bedanken uns bei allen Dienstleistern und den Kolleginnen und Kollegen im Innenministerium für ihre Unterstützung und freuen uns auf die Herausforderungen des Jahres Die Notwendigkeit reibungslos funktionierender Technik zeigte eindrucksvoll der weltweit beachtete NATO-Gipfel in Baden-Baden, Kehl und Straßburg, der Anfang April 2009 stattfand. Verantwortlich waren die Regierungspräsidien Karlsruhe und Freiburg, die das IZLBW als IT-Dienstleister bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützte. Durch eine genaue Analyse des Ausfallrisikos der Hardware und der IT-Services, die die betroffenen Dienststellen benötigten, konnte die Verfügbarkeit der Systeme noch weiter verbessert werden. Zusätzlich organisierten wir einen 24-Stunden-Betrieb, der durch das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgreich realisiert werden konnte. Ihr Christian Leinert Ein wichtiger Schritt zur Konsolidierung unseres Hauses war der Umzug der Abteilung 4 Entwicklungszentrum für IuK-Fachverfahren von Kultusministerium und Sozialministerium - an den Standort Feuerbach. Es mussten für die Kunden der Abteilung 4 möglichst IZLBW-Geschäftsbericht

4 Zahlen und Fakten Organigramm Organigramm Direktor Christian Leinert Stellv. Direktor Gerhard Waldbauer Stabsstelle IT-Planung und -Steuerung Klaus Manny Stabsfunktion Sicherheitsbeauftragter Behördlicher Datenschutzbeauftragter Abteilung 1 Verwaltung Harald Kremer Bereich 11 Organisation, Innerer Dienst Bereich 12 Personal Bereich 13 Betriebswirtschaft Bereich 14 Recht Leistungsspektrum des IZLBW Vielfältige Aufgaben rund um IT und Kommunikation für die Landesverwaltung. Ob eine schnelle Datenleitung für sichere Internetzugänge, reibungsloser -Verkehr oder moderne Bürokommunikation mit Smartphones: wir bieten unseren Kunden die ganze Bandbreite an innovativer Kommunikationstechnik. Für die Fachverwaltungen des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum, der Kultusverwaltung und der Versorgungsverwaltung entwickeln wir Fachverfahren und positionieren uns damit als hoch spezialisierter Softwareentwickler. Arbeitsplatzinfrastruktur, Bürokommunikation Wir betreuen für rund Anwender in der Landesverwaltung in den Landkreisen und im Regierungspräsidium Stuttgart mit medienbruchfreien Verfahren auf der Basis eines modernen webbasierten Zahlen und Fakten Stab Leistungsspektrum Organigramm Beauftragte für Chancengleichheit Bereich 15 Controlling die komplette Bürokommunikationsumgebung von der Auslieferung der Arbeitsplatzrechner bis hin zur Administration der Systeme, z. B. Systems. Auf diese Weise werden etwa 1,5 Mio. Schwerbehinderte und rund Berechtigte im In- und Ausland nach dem Sozialen Personalrat Schwerbehindertenvertretung Abteilung 2 KD Kommunikationstechnik und Datenverarbeitung Dr. Rolf Häcker Bereich 21 Netzdienste und Sicherheit der Einrichtung zentraler Verzeichnisdienste oder -Server. Netzdienste Etwa Nutzer der öffentlichen Verwaltung in Baden-Württemberg nutzen eine zentrale Infrastruktur mit landesweitem Active Entschädigungsrecht betreut. Anwenderunterstützung Die Anwender können sich mit ihren Problemen an unsere User- Help-Desks wenden. Hier werden sie von zahlreichen Spezialisten Bereich 22 Zentrale Dienste Directory, elektronischem Benutzerverzeichnis, zentralen - verschiedener Fachgebiete betreut und beraten. Bereich 23 Systeme und Anwendungen Diensten sowie gesicherte Zugänge in Behördennetze und das Internet. Das Netzwerkmanagement unseres Hauses sorgt für die Dienstleister für effiziente IT-Beschaffungen Bereich 24 Netze und Systeme ständige Modernisierung der verteilten Netzwerkstrukturen. Unter Für die Landesverwaltung Baden-Württemberg beschreibt das Bereich IKNPOL Beachtung strenger Wirtschaftlichkeits- und Sicherheitsaspekte realisieren die Kolleginnen und Kollegen mit einer wachsenden Zahl an IZLBW regelmäßig IuK-Standardgeräte (PC, Drucker und Monitore, Notebooks und Multifunktionsgeräte), die europaweit ausgeschrie- Abteilung 3 EBZI Entwicklungs- und Betreuungszentrum für IuK-Technik des MLR Gerhard Waldbauer virtuellen Servern einen energiesparenden IT-Betrieb. Die auf Ethernet über Glasfaser basierende Übertragungstechnik des vom IZLBW als Teil des Landesverwaltungsnetzes betriebenen Metronetzes stellt ben werden. Es geht hier um eine Größenordnung in Höhe von etwa 8 Mio. Euro. Außerdem werden über das IZLBW Leasinggeschäfte mit einem Volumen von ebenfalls ca. 8 Mio. Euro abgewickelt. Bereich 31 Flurneuordnung eine hohe Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit bereit. Die umsatzstärksten Kunden des IZLBW sind die Innenverwaltung Bereich 32 Forsten MaSSgeschneiderte Fachverfahren mit Regierungspräsidien und Polizei, das Ministerium für Ernährung Bereich 33 Landwirtschaft, Naturschutz Wir bieten mehreren Tausend Benutzern in den Fachverwaltungen des MLR (Forst, Landwirtschaft, Flurneuordnung) computergestützte und Ländlichen Raum, die Kultusverwaltung und die Versorgungsverwaltung. Bereich 34 Zentrale Aufgaben Bereich 35 IuK-Technik Fachverfahren, die auf Geoinformationssystemen (GIS) basieren. Mit FIONA steht ein Online-Flächenverwaltungssystem mit integriertem GIS zur Verfügung, das es dem Landwirt ermöglicht, mit den glei- Die Aufsicht über das IZLBW obliegt dem Referat 54 IuK-Technik, IuK-Recht im Innenministerium. chen Geobasisdaten zu arbeiten wie die genehmigende Verwaltungs- Abteilung 4 EZKS Entwicklungszentrum für IuK-Fachverfahren von KM und SM Jürgen Eckstein Bereich 41 Anwendungsentwicklung (KM) behörde. Mehr als landwirtschaftliche Unternehmen machen jedes Jahr davon Gebrauch. IZLBW und Kultusverwaltung haben mit KISS (Kommunikationsin- Das IZLBW ist als Landesbetrieb nach 26 Landeshaushaltsordnung ressortübergreifend tätig. Die Wirtschaftsführung erfolgt nach den Grundsätzen der doppelten Buchführung (Doppik). Bereich 42 DB- und Appplikationsmanagement (KM) frastruktur zwischen Schulen und Schulverwaltung) einen Informationsverbund zwischen der Schulverwaltung und den ca öffent- Bereich 43 Serversysteme (KM) lichen Schulen geschaffen. Damit ist es möglich, Anwendern verschiedenste Fachverfahren der Schulverwaltung zur Verfügung zu Bereich 44 Betreuung und Support (KM) stellen. Im Sozialressort unterstützt das IZLBW ca Anwender Bereich 45 Anwendungsentwicklung (SM) Bereich 46 DB-Administration, Produktionssteuerung, Projektkoordination (SM) 06 IZLBW-Geschäftsbericht 2009 IZLBW-Geschäftsbericht

5 Zahlen und Fakten wirtschaftsführung Wirtschaftsführung 2009 Das IZLBW bietet der gesamten Landesverwaltung IT-Basisdienste an, zu denen folgende Leistungen gehören: Für das Leasing von EDV-Geräten wurden vom IZLBW im Jahr IT-Dienstleistungen als Basisdienste Kostenfaktoren 2009 in Millionen EURO Sicherheit im Landesverwaltungsnetz (Firewall, Spam-Filter usw.) CERT-BWL, Trustcenter 10 Personal Das IZLBW ein attraktiver Arbeitgeber In einer auf Innovation und Kundenorientierung ausgerichteten Arbeitswelt sind fachlich qualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schlüssel zu unserem Erfolg als IT- Dienstleister. Unsere Beschäftigten nehmen regelmäßig an Fortbildungsmaßnahmen vorwiegend im EDV-Bereich teil, um ihren hohen Wissensstand im Sinne der Kunden zu erhalten und auszubauen. Neben der Chance auf fachliche Weiterentwicklung bietet das Geschlechterverteilung / Teilzeit- und Telearbeit Zahlen und Fakten Personal 5 IZLBW seinen Beschäftigten flexible Arbeitsbedingungen, die ihnen 50 LVN-Vertragsmanagement 0 eine Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ermöglichen. Die Be- 0 deutung von Work-Life-Balance basiert nicht nur auf der sozialen Frauen Männer Zentrale dienste Kosten Landesverwaltungnetz 15,9 Verantwortung der Landesverwaltung, sondern auch auf der kon- Teilzeit 24 Teilzeit 19 Personalkosten 20 kreten wirtschaftlichen Notwendigkeit. Sie steigert die Leistungsfä- Telearbeit 41 Telearbeit 29 Standardausschreibungen EDV-Geräte-Leasing 8,2 higkeit und Motivation unserer Beschäftigten und die Attraktivität Gesamt 114 Gesamt 258 Hard-und Software für Dritte 9,6 unseres Landesbetriebes für qualifizierte Bewerberinnen und Bewer- Die Basisdienste werden vollständig aus dem Landeszuschuss finan- Externe Dienstleistungen 16,9 ber. ziert. Neben einer gleitenden Arbeitszeit bietet das IZLBW seinen Mitar- Mit fachlicher Hilfe haben wir im Herbst 2009 das betriebliche Darüber hinaus stellen wir moderne Informations- und Kommunika insgesamt 8,2 Mio. aufgewendet. Diese beachtliche Ausgabe beiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit der Teilzeitbeschäfti- Eingliederungsmanagement (BEM) als weitere Maßnahme der Ver- tionstechnik (IuK) für unsere Kunden zur Verfügung. Hierzu zählen: gewährleistet unseren Kunden im Gegenzug stets modern ausgestat- gung. Davon haben im Jahr ,6% der 372 Stammbeschäftigten einbarkeit von Beruf- und Privatleben eingeführt. Durch das BEM tete Arbeitsplätze und sichert die Wartungs- und Instandhaltungs- Gebrauch gemacht. Das Verhältnis zwischen den Geschlechtern war möchten wir zum einen die bestehende Dienst- oder Arbeitsunfä- Steuerung und Überwachung von Client/Server-Systemen arbeiten vor Ort. Durch das Leasing erhalten unsere Auftraggeber mit 24 Frauen zu 19 Männern fast ausgeglichen. Das IZLBW er- higkeiten bei unseren Kolleginnen und Kollegen überwinden und Netzdienste für Datenübertragung mehr Planungssicherheit und eine stabile Kalkulationsgrundlage. möglicht durch die flexible Gestaltung der Arbeitszeit, dass sich die neuen gesundheitlichen Schwierigkeiten vorbeugen und zum ande- Entwicklung und Betrieb von Fachanwendungen für Dank der individuellen Vertragsgestaltung in Bezug auf Laufzeit, Beschäftigten zwischen Beruf und Familie nicht entscheiden müs- ren die Gesundheit erhalten und fördern. Unser Ziel ist dabei die Ar- Verwaltungsaufgaben Amortisations- und Zahlungsverlauf sowie die Zahlungsweise wird sen. Die Phasen der intensiven Betreuung von Kindern oder pfle- beitszufriedenheit und Motivation unserer Beschäftigten zu steigern. Rechenzentrumsbetrieb für Fachverfahren die Anpassung an verschiedene Kundenbedürfnisse möglich. Ein gebedürftigen Angehörigen sind meist nur vorübergehend ein Teil Die bisherige Erfahrung zeigt, dass das Angebot eines betrieblichen Anwenderunterstützung, die mit Fachpersonal aus den be- Großteil des Leasingvolumens (94,4%) wurde vom Projekt Informa- der individuellen Lebensplanung. Diese Zeiten können sich jedoch Eingliederungsmanagements sehr gut angenommen wird und wir mit treuten Verwaltungsbereichen kundenorientierte Arbeit leistet tions- und Kommunikationsdienste und Netzwerke für die Polizei erheblich auf das gesamte Berufsleben auswirken. Schlimmstenfalls dem BEM als Teil einer betrieblichen Gesundheitsförderung und Baden-Württemberg (IKNPOL) genutzt. bleibt nach einem Ausstieg die Rückkehr ins Berufsleben komplett Präventionsmaßnahme auf dem richtigen Weg sind. Für das nächste Die zusätzlichen Leistungen stellen wir unseren Kunden in Rechnung. verwehrt. Um dies zu verhindern und den Wiedereinstieg zu erleich- Jahr sind in diesem Bereich weitere präventive Maßnahmen geplant. Um alle Anforderungen unserer Kunden erfüllen zu können, be- tern, bieten wir vielfältige Teilzeitmodelle an, sofern diese wirtschaft- Das IZLBW hatte im Jahr 2009 für die Erledigung dieser Aufgaben dienen wir uns externer Dienstleistungen. Auf diese Weise sichern lich vertretbar sind. Unser Ziel ist, unser qualifiziertes Personal mit dem vorhandenen ein Gesamthaushaltsvolumen von ca. 71 Mio., das zu 30% durch den wir den Zugang zu absoluten Spezialisten und dem neuesten Know- Know-How zu halten. Im Jahr 2009 haben sich insgesamt lediglich Landeszuschuss und zu 70% nach Rechnungsstellung gedeckt wurde. How. Bei der Entwicklung und Einführung der Fachverfahren z.b. Mit einem Telearbeitsplatz boten wir zum Jahresende Frauen fünf (1,3% der Stammbeschäftigten) Beschäftigte entschieden, un- bei der Kultus- und Versorgungsverwaltung, erbrachten Mitarbeiter und 29 Männern (18,8% der Stammbelegschaft) die Möglichkeit an, seren Landesbetrieb gegen einen anderen Arbeitgeber zu tauschen. Die Sicherheit aller Systeme und Anwendungen, insbesondere der externer Dienstleister gute Arbeit. Zusätzlich profitiert das IZLBW die Zeit für die Anfahrt in die Arbeit anderweitig, z.b. für die Be- Die geringe Fluktuationsrate spart Geld, da vorhandenes Know-How Betrieb des Computer Emergency Response Teams (CERT) und des durch den Wissenstransfer der externen Dienstleister. treuung ihrer Kinder oder pflegebedürftiger Eltern, zu nutzen. Einige erhalten bleibt und die Kosten für die Einarbeitung neuer Mitarbei- Trustcenters, das die Ausstellung digitaler,verschlüsselter Identitäten hochqualifizierte Kolleginnen und Kollegen konnten erst dank der terinnen oder Mitarbeiter entfallen. Diese Zahl deutet zugleich auf vornimmt, hat im IZLBW eine herausragende Priorität, was sich vor Telearbeit überhaupt einer Beschäftigung im IZLBW nachgehen, eine hohe Arbeitszufriedenheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitar- allem bei den Kosten widerspiegelt. weil sie beispielsweise ihren Wohnort aus familiären Gründen nicht beiter hin, zu der die guten Arbeitsbedingungen in unserem Hause in die Nähe unseres Landesbetriebes verlegen können. Durch diese wesentlich beitragen. Weitere Kostenfaktoren waren: Maßnahme konnte die Arbeitszufriedenheit der Betreffenden deutlich gesteigert werden. Das IZLBW ist ein moderner Arbeitgeber, der nicht nur für seine Beschäftigten sondern auch für Bewerberinnen und Bewerber attraktiv ist. 8 IZLBW-Geschäftsbericht 2009 IZLBW-Geschäftsbericht

6 Zahlen und Fakten Services Servicebereiche Die Servicebereiche sind die zentralen Anlaufstellen für alle Anfragen und somit die definierte Schnittstelle zwischen den Anforderungen der Kunden und den umzusetzenden Geschäftsprozessen. Service Center der Schulverwaltung Das Service Center der Schulverwaltung (SCS) unterstützt alle Schulen, die schulverwaltenden Behörden des Landes wie auch Anfra- Abteilung 1 Beitrag Die Servicebereiche übernehmen und dokumentieren alle Anfragen gende aus der ganzen Welt in Bezug auf spezifische Fachverfahren in Form von sogenannten Service Calls, Incidents, oder Changes und der Schulverwaltung des Landes. Die Dienstleistungen des Service überwachen deren Abarbeitung. Center Schulverwaltung erstrecken sich auf deutlich mehr als das bloße Hotlinegeschäft. Das SCS betreut die schulverwaltenden Be- Service Calls sind Meldungen über akut auftretende Probleme oder hörden vom Anruf im Störungsfall über die tiefe fachliche Beratung Anwendungsfragen, die direkt bearbeitet werden. Incidents sind be- bis zur Abwicklung komplexer Projekte. Auch Anwenderschulungen triebliche Störfälle und Changes geplante Änderungen an der IT, in den Fachverfahren werden hier für die Landesbediensteten orga- z. B. an Netzwerken, Anwendungen oder Benutzerdaten. nisiert und durchgeführt. Im Jahr 2009 hat das Service Center der Schulverwaltung Etablierung einer Kundenbetreuung Betreute Nutzer Gesamt: Kundenanfragen per Telefon bearbeitet. Die Anfragen werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der betreuten Schulen und 98 Behörden gestellt. An 252 Arbeitstagen wurden so täglich durchschnittlich 189 Anrufe bearbeitet. Von den Anfragen im Vertrieb konnten direkt bearbeitet und gelöst werden (Direktlösungs- Auftragsmanagement als Bindeglied zwischen Kunden und IZLBW quote 79,5%). Bei vertiefenden Anfragen und schwereren Störungs fällen erfolgte eine Bearbeitung im SCS-Backoffice (9.775 Incidents, Seit dem ist Herr Schulze als Auftragsmanager die zen- über den Status der Projekte auf dem Laufenden und gewährleisten ,5%) weitere Telefonate, s und Faxe waren nötig, um trale Anlaufstelle für Kundenanfragen zu unserem Portfolio. Er ist damit Transparenz. Für die optimale Betreuung unserer Kunden ver die Servicecalls und Incidents in Zusammenarbeit mit den Kunden zugleich das Bindeglied zu den Fachabteilungen des IZLBW. In Zu- bessern wir fortlaufend unsere Vertriebsprozesse und teilweise mit externen Dienstleistern zu lösen. sammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen unserer IT-Abtei- 0 lungen beraten wir unsere Kunden aus einer Hand. Wir halten sie Zentraler Service Service Center Schulverwaltung Nutzer Indirekte Nutzer, die über LVN arbeiten Mitarbeiter Kultusverwaltung Lehrer und Anwärter Anfragen gesamt: Konzentration der Standorte ZENTRALER SERVICE Im Frühjahr 2009 ist einer der drei Standorte des IZLBW im Stuttgar- Schulungs-, Besprechungs- und Testräume zur Verfügung. Der Umzug Beim Zentralen Service reicht das Spektrum der Anfragen von Aus ter Westen, in dem die Abteilung 4 einschließlich des Service Centers war ein wichtiger Schritt im Hinblick auf die im Jahr 2010 geplante kunfts- und Beratungswünschen, über Störungsmeldungen, Bestel Schulverwaltung untergebracht war, aufgegeben worden. Die Kolle- Neuorganisation, die durch Bündelung von Aufgaben zur Effizienz- lungen von Arbeitsplatzausstattungen bis zur Vergabe von Zugangs ginnen und Kollegen sind nach Stuttgart-Feuerbach in das Tricom- steigerung unseres Landesbetriebes beitragen wird. berechtigungen für Anwendungen, Systeme und Netze Gebäude umgezogen. Neben Büros stehen ihnen nun ausreichend Im Jahr 2009 gingen Meldungen per Telefon, , Fax oder aus überwachten Systemen der direkt und indirekt betreuten Organisationseinheiten beim Zentralen Service ein. So wurden täg Ausschreibungen 2009 lich durchschnittlich 338 Anfragen bearbeitet. Ca. 65% der Störungen 0 konnten direkt gelöst werden Changes wurden 2009 durchgeführt. Innerhalb standardisierter Verfahren konnten oder ca. Zentraler Service Service Center Schulverwaltung Das IZLBW führte 2009 insgesamt 17 Ausschreibungen durch, davon stikzentrum Baden-Württemberg (LZBW) übertragen. Das IZLBW 73% der Anfragen bearbeitet werden. In Fällen oder ca. 27% Changes Zur externen Bearbeitung sechs EU-weite Verfahren. Bei der Ausschreibung IuK-Standartge- beteiligte sich nun auf der Fachseite unter anderem an der IuK-Stan- wurden spezielle Anfragen gestellt, die neue oder veränderte Vor- Servicecalls Servicecalls räte 2009 z.b. wurden PCs, Drucker, Bildschirme, Notebooks und dardgeräteausschreibung Unsere Aufgabe bestand darin, eine gehensweisen erforderten, z. B. Anwendungsinstallationen, Server- Incidents Incidents weitere handelsübliche Hardwarekomponenten für die gesamte Leistungsbeschreibung zu erstellen und die Geräte vor dem Zuschlag hosting auf neuen Plattformen, netzübergreifende Fachanwendungs- Landesverwaltung beschafft. Mit der neuen Beschaffungsordnung zu testen. zugriffe. (BAO) wurde die Zuständigkeit für Ausschreibungen an das Logi- 10 IZLBW-Geschäftsbericht 2009 IZLBW-Geschäftsbericht

7 Abteilung 2 Projektbericht Gesundheitstest für das Active Directory der Landesverwaltung Abteilung 2 beitrag Die vom IZLBW betriebene Active-Directory-Gesamtstruktur BWL.NET ist die elementare Infrastruktur-Basis für die IT der Landesverwaltung Baden-Württemberg. Sie ermöglicht insbesondere den - und Fax-Versand, die Software-Verteilung, den Anwendungs- und Dateizugriff sowie den Netzwerkdruckerzugriff in den angebundenen Ressorts bzw. Landesbehörden. Das IZLBW betreibt diese Gesamtstruktur seit knapp zehn Jahren mit einer sehr hohen Verfügbarkeit. In diesem Zeitraum ist die Struktur stark gewachsen und umfasst aktuell 23 Domänen (= technische Organisationseinheiten für die Benutzer- und Computer-Konten eines angebundenen Ressorts/einer angebundenen Landesbehörde). Bereitgestellt wird der Active-Directory-Dienst in den Domänen über die sogenannten Domänencontroller-Server. Die folgende Grafik gibt einen vereinfachten Überblick über die Gesamtstruktur und die angebundenen Domänen. Die an der Spitze abgebildete BWL.NET-Domäne stellt dabei die Wurzel der Gesamtstruktur dar und dient zugleich ihrer Bereitstellung. Die angebundenen Ressorts/Landesbehörden stellen zurecht einen hohen Anspruch an die Verfügbarkeit ihrer Active-Directory-Infrastruktur. Das IZLBW trägt dem konsequent Rechnung: Ein wesentlicher Baustein, der die Verfügbarkeit aufrecht erhält, ist dabei der innerhalb des Qualitätsmanagements des IZLBW in regelmäßigen Abständen durchgeführte ADRAP-Gesundheitstest. ADRAP steht für Risk and Health Assessment Program for Active Directory. Mithilfe dieses von Microsoft entwickelten, softwarebasierten Prüfverfahrens ermittelt das IZLBW potenzielle technische und organisatorisch bedingte Risiken in der Gesamtstruktur. Sind die Risiken identifiziert, werden diese über entsprechende Maßnahmenpakete an die betroffenen Bereiche adressiert. Hier sind bereits detaillierte Anleitungen zur Reduktion der festgestellten Risiken enthalten. Zuletzt wurde im Dezember 2009 ein ADRAP in der Gesamtstruktur durchgeführt. Mit dieser Qualitätssicherung trägt das IZLBW zu einer konsequenten Optimierung der Active-Directory-Struktur bei und gewährleistet langfristig einen sicheren und stabilen IT-Betrieb für die Landesverwaltung Baden-Württemberg. SPAM-Abwehr aufgerüstet Grafik: Gesamtstruktur BWL.NET (Stand: ) Das IZLBW beschäftigt sich bereits seit dem Jahr 2003 mit Maßnahmen zur SPAM-Abwehr. Seit Ende 2006 werden als SPAM erkannte s in der Betreffzeile mit SPAM-Verdacht IZLBW: markiert. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können somit gleich erkennen, ob es sich um eine unwichtige SPAM-Mail oder um eine richtige handelt. Insbesondere bei hohem SPAM- Aufkommen können mit Hilfe der Markierung SPAM-Mails besser und rationeller bearbeitet werden, z. B. durch das automatische Weiterleiten in spezielle Postfachordner mit Hilfe des Regelassistenten. Anfang 2008 kamen große Mengen von SPAM-Mails aus dem Internet im Landesverwaltungsnetz an. Dies führte dazu, dass im Februar 2008 die zentralen -Server des IZLBW über mehrere Tage überlastet waren und s deshalb nur mit einer Verzögerung von bis zu zwei Tagen empfangen werden konnten. Eine Verdoppelung der zentralen -Server brachte keinen Erfolg; die hohe Anzahl der SPAM-Mails ließ sich nur mit dem Einsatz einer Sperrliste bewältigen. Der Arbeitskreis Informationstechnik (AK-IT) beschloss deshalb, als erste vorübergehende Notmaßnahme eine Sperrliste einzusetzen. Eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe erstellte ein entsprechendes Konzept. Die Sperrliste arbeitet mit einem sogenannten Reputationsfilter. Das -System des IZLBW überprüft vor dem Verbindungsaufbau zur -Übertragung die Reputation des sendenden -Servers. Dies geschieht anhand eines abonnierten Dienstes, der die Vertrauenswürdigkeit von -Systemen ermittelt. Liegt die Reputation unterhalb eines bestimmten Schwellenwerts, wird der Übertragungsprozess gar nicht erst zugelassen die wird rechtlich gesehen nicht angenommen entstand darüber hinaus ein Strategiepapier zum Thema SPAM- Abwehr in den zentralen -Systemen des IZLBW. Dabei überprüfte das IZLBW nochmals die Vorgehensweise mit der Sperrliste mit positivem Ergebnis: Bis auf weiteres erfolgt auf diesem Weg ein wirksamer SPAM-Schutz. Über den AK-IT hat der Arbeitskreis der Organisationsreferenten das Strategiepapier erhalten. 12 IZLBW-Geschäftsbericht 2009 IZLBW-Geschäftsbericht

8 Abteilung 2 Beitrag IZLBW koordiniert IMI in Baden-Württemberg Von Mitte bis Ende 2009 wurden für Baden-Württemberg in IMI über 92 (von bundesweit 1.300) Behörden und Einrichtungen, die im öffentlichen Auftrag tätig sind, registriert und geschult. In jeder Behörde haben in der Regel mindestens zwei Nutzer/-innen einen Zugang zum IMI-System erhalten: Sie können hierüber Anfragen an einen anderen Mitgliedsstaat richten oder Informationsersuche von Die Zahl der mit IMI befassten Stellen und Nutzer/-innen wird kontinuierlich wachsen und bei Ausdehnung auf weitere Rechtsbereiche (bisher Berufsanerkennungs- und Dienstleistungsrichtlinien) noch wei - ter steigen. Zugang zum Binnenmarktinformationssystem IMI besitzen ausschließlich zuvor authentifizierte und registrierte Nutzer/-innen. Behörden und Einrichtungen, die sich fachlich mit Fragen der An- Abteilung 2 Beitrag Behörden aus dem EU-Ausland empfangen. erkennung erworbener beruflicher Qualifikationen befassen oder im Anwendungsbereich der Dienstleistungsrichtlinie tätig sind und sich Was ist IMI? schiedlicher Einrichtungen auf kommunaler sowie Länder- und Bun- Die Dienstleistungsrichtlinie sieht vor, dass Mitgliedsstaaten die für einen Zugang zu IMI interessieren, erfahren bei der IMI-Koordi- Das Binnenmarktinformationssystem (IMI, Internal Market Informa- desebene als zuständige Behörden eingebunden werden, die über EU-Kommission und andere Mitgliedsstaaten über Handlungen von nation im IZLBW weitere Einzelheiten. Kontakt: Tel. 0711/ tion System) ist ein elektronisches Werkzeug, das von der Euro päischen das System Informationsanfragen austauschen. Dienstleistern informieren, die einen schweren Schaden für die Ge- oder Mail an Kommission (EU KOM) in Kooperation mit den Mitgliedstaaten sundheit oder Sicherheit von Personen oder für die Umwelt verursa- ent wickelt wurde. Es hat zum Ziel, die europäische Verwaltungszu- Die Bundesstelle für Informationstechnik des Bundesverwaltungs- chen können. Für diesen, seit Anfang 2010 in IMI produktiv gesetzten Zahlreiche Detailinformationen zum Binnenmarktinformationssys tem sammenarbeit bei der Anwendung der Binnenmarktvorschriften zu amtes (BIT) in Köln nimmt im IMI als direkter nationaler Ansprech- Vorwarnmechanismus, wurde die Zuständigkeit zentrale Post ein- gibt es auf der Internetseite der EU-Kommission erleichtern und zu beschleunigen. partner der Europäischen Kommission die Rolle des Nationalen gangs stelle für Baden-Württemberg dem SDIMIC beim IZLBW internal_market/imi-net/ Koordinators (NIMIC, National IMI Coordinator) für Deutschland übertragen. Von hier aus werden künftig einschlägige Meldungen an Als Instrument der Amtshilfe soll IMI zur Überwindung der vielen wahr. Zu den wesentlichen Aufgaben des NIMIC gehört es, soge- zuständige Vorwarnkoordinatoren oder Vorwarnbehörden innerhalb praktischen Hindernisse beitragen, die sich aus den unterschied- nannte SDIMIC (Super Delegated IMI Coordinator) als dezentrale von IMI freigeschaltet. lichen Verwaltungs- und Arbeitsabläufen, den verschiedenen Spra- Koordinatoren auf Ebene der Bundesländer zu registrieren. Diese chen und dem Fehlen fester Ansprechpartner ergeben. Weil IMI den obersten Länderkoordinatoren übernehmen weitere Registrierungs- Verwaltungsaufwand reduziert, können die Mitgliedsstaaten effizien- aufgaben innerhalb der Bundesländer, um die Akteure der einzelnen ter zusammen arbeiten. Es hilft, Sprachbarrieren zu überwinden, denn es ist in allen 23 Amtssprachen der EU verfügbar. Das erlaubt es dem IMI-Nutzer, seine Anfrage an eine Behörde im europäischen Verwaltungsebenen als zuständige Stellen für den innereuropäischen Informationsaustausch im System zu integrieren. Rechenzentrum rundum erneuert Ausland in seiner eigenen Landessprache zu stellen: zahlreiche Stan- IMI in Baden-Württemberg dardfragen und -antworten sind vorübersetzt; darüber hinaus gibt Ende des Jahres 2007 hat das IZLBW die Rolle des technischen Lan- es die Möglichkeit der automatischen Übersetzung von Freitext in deskoordinators übernommen. Als SDIMIC kümmert sich das IZLBW Seit Juni 2008 wird das Dienstleistungsrechenzentrum (RZ) des IZLBW grundlegend modernisiert. Wichtige Bauabschnitte wie Kommentarfeldern. Die Partnerbehörde erhält die Anfrage dann in seither in enger Abstimmung mit dem Innenministerium um den die Erstellung der Haus-in-Haus-Lösung Lampertzzelle mit ihrer selbst tragenden, feuer-, wasser- und staubsicheren Raumzel- ihrer jeweiligen Landessprache. Aufbau des IMI-Netzwerks in Baden-Württemberg. lenkonstruktion und der neuen Räume für die Strom- und Klimatechnik sind bereits realisiert. Die Lampertzzelle und das neu eingeführte Konzept von Kalt- und Warmgängen haben sich im Betrieb schon bestens bewährt. Seit Februar 2008 unterstützt IMI die zuständigen Stellen bei der gegen- Die Aufgaben des SDIMIC im IZLBW umfassen heute vor allem: seitigen Amtshilfe gemäß der überarbeiteten Richtlinie 2005/36/EG > Registrierung und Authentisierung von Fachkoordinatoren (DIMIC, sierung aufgezeigt. Weil außerdem Altgeräte ausgetauscht und neue über die Anerkennung von Berufsqualifikationen. Von April bis Delegated IMI Coordinator) und zuständiger Behörden als An wen- Technologien bei der Stromversorgung und Klimatisierung einge- De zember 2009 konnten Behörden, die in einem Mitgliedsstaat des der des Binnenmarktinformationssystems aus Baden-Württemberg. setzt werden, verbessert sich die Energieeffizienz des Rechenzen- europäischen Wirtschaftsraums (EWR) eine Kontroll- oder Regulie- > Validierung (Prüfung) und Verwaltung der Daten der DIMIC und trums. So senken schon heute die vermehrte Nutzung der direkten rungsfunktion der Dienstleistungstätigkeiten ausüben, IMI in einer der zuständigen Behörden, insbesondere bei Stellen, die sich nach Kühlung, die den Kühlluftstrom durch frische Außenluft anreichert, Pilotphase mit hypothetischen Fällen (später optional anhand realer Aufforderung selbst registriert haben. und der Einsatz von elektrischen Bauteilen mit hohem Wirkungs- Fälle) testen. Seit Ende der Umsetzungsfrist am 28. Dezember 2009 > Technischer Helpdesk für DIMIC und IMI-Nutzer/innen in Lan- grad den Stromverbrauch deutlich. dient das System offiziell der Unterstützung der Verwaltungszusam- desbehörden, kommunalen Ämtern sowie Kammern. menarbeit laut Richtlinie 2006/123/EG über Dienstleistungen im > Klärung von technischen Problemen, die nicht auf lokaler Ebene Eine hohe Verfügbarkeit der RZ-Infrastruktur ist gewährleistet, weil Binnenmarkt. IMI ist als allgemeines System so angelegt, dass sich gelöst werden können, mit dem zentralen IMI-Helpdesk der EU- das IZLBW konsequent auf das Prinzip der n+1-redundanz setzt. sein Einsatz künftig auch auf weitere Rechtsbereiche erweitern lässt. Kommission (EU-KOM). Danach besteht ein System immer aus n Einheiten plus einer Reser- > Ansprechpartner von EU-KOM, NIMIC, Fachkoordinatoren ande- Quelle: Lampertz GmbH & Co. KG ve, die bei einem Ausfall einspringt. In den kommenden Bauphasen Akteure in IMI rer Mitgliedstaaten in technischen IMI-Angelegenheiten. stehen die Ausstattung der neu erstellten Technikräume mit den Grundsätzlich ist es jedem Mitgliedsstaat überlassen, auf welche Wei- > Bereitstellung von Informationen der EU-KOM für die DIMIC Die Ende 2008 begonnene Green Impact Studie zur Ermittlung wei- technischen Versorgungseinheiten und einer modernen Gebäudeleit- se er seine administrativen Strukturen in IMI abbildet. Im födera len und zuständigen Behörden und Beratung in Fragen der Umsetzung terer möglicher Maßnahmen für eine effiziente Form der Klimati- technik an. Hierfür hat das IZLBW die Ausschreibungsverfahren be- Deutschland ist der Aufbau von IMI-Netzwerken Sache der Bun des- von Rollen- und Rechteprinzipien für IMI-Nutzer/-innen in Baden- sierung und Stromversorgung wurde Mitte 2009 abgeschlossen. Die reits eingeleitet. Spätestens Ende 2010 ist das Rechenzentrum des länder. Als Hauptbeteiligte am IMI müssen eine Vielzahl unter- Württemberg. Ergebnisse haben den eingeschlagenen Weg bestätigt und zusätzliche IZLBW auf dem neuesten Stand der Technik hinsichtlich Verfügbar- > IMI-Schulungen für unterschiedliche Zielgruppen. Einsparpotenziale durch den vermehrten Einsatz der Server-Virtuali- keit, Sicherheit und Energieeffizienz. > Posteingangsstelle für Vorwarnungen. 14 IZLBW-Geschäftsbericht 2009 IZLBW-Geschäftsbericht

9 Abteilung 2 Beitrag Pandemiewarnung IZLBW sichert RZ-Betrieb auch im Ernstfall Abteilung 2 Beitrag Fällt das Rechenzentrum (RZ) als IT-Dienstleister der Landesverwaltung aus, sind viele Behörden nicht mehr arbeitsfähig. Deswegen werden die IT-Systeme abgesichert: In der Regel sind die Mitarbeiter in der Dienststelle vor Ort und halten so den Betrieb aufrecht. Für besonders wichtige Verfahren stehen Rufbereitschaften zur Verfügung, die nachts oder an Wochenenden remote, also auch von einem entfernten Ort aus, auf die Systeme zugreifen und im Bedarfsfall Entstörungsmaßnahmen durchführen können. IZLBW erhält Gute Noten bei IT-Sicherheitsaudits Im länderübergreifenden Audit-Prozess der Kommission IuK-Sicherheit bei den Polizeien des Bundes und der Länder fand auch 2009 lagen nach den Regeln der ISO27001 auf Basis des IT-Grundschutzes Im April und Mai 2009 wurden die vom IZLBW vorgelegten Unter- wieder eine Überprüfung des IT-Grundschutzes nach den Vorgaben überprüft, Ende Mai fand ein Vorort-Besuch der Auditoren statt. Das des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) statt. gesamte Audit ersteckte sich über das IZLBW, das LKA und die Polizeidienststelle (PD) Reutlingen. Es wurde von vier Auditoren aus Bereits 2002 hatten sich die Polizeien des Bundes und der Länder Rheinland-Pfalz und einem Beisitzer aus dem Saarland vom 26. bis aufgrund der länderübergreifenden Zusammenarbeit im INPOLneu-Verbund über den Arbeitskreis II (AK II) der ständigen Innen- 28. Mai 2009 durchgeführt. ministerkonferenz (IMK) auf die Einführung und Einhaltung der Die Auditoren bescheinigten der Polizei Baden-Württemberg, die ITdurch das BSI beschriebenen IT-Standards verpflichtet. Dazu gehört Sicherheit nach BSI-Standards erfolgreich umgesetzt zu haben. Der die Vereinbarung, sich gegenseitig jährlichen IT-Sicherheitsaudits zu Informationssicherheitsprozess läuft bei den auditierten Dienststellen LKA und IZLBW regelgerecht, der Geschäftsprozess EPOST810 unterziehen. Überprüft wird dabei jeweils das IT-Sicherheitskonzept verbundübergreifender IT-Anwendungen nach der Grundschutz- wird bis auf wenige kleine Mängel grundschutzkonform betrieben. Methodik des BSI. Für die Landespolizei stellte sich die PD Reutlingen der strengen Prüfung und bekam ebenfalls einen wirksam etablierten Informationssicherheitsprozess attestiert. Die Auditoren der Polizeien Rheinland-Pfalz und des Saarlands prüften 2009 schwerpunktmäßig den IT-Verbund EPOST810, ein bundesweites, webbasiertes, polizeiinternes elektronisches Postsystem zur formalisierten Kommunikation. Dieses IT-Verfahren stellt die formelle RZ) hat gemäß der Grundschutzkataloge des BSI bisher das Audi- Der Rechenzentrumsbetrieb des Elektronischen Grundbuchs (EGB- Kommunikation der Polizeien des Bundes und der Länder sicher tor-testat der Eingangsstufe ( ) und das Auditor-Testat der und ist deswegen als kritischer Geschäftsprozess anzusehen. Ebenfalls im Fokus des Audits standen die organisatorische Umsetzung der (Internationale Norm für Informationssicherheits-Managementsy- Ausbaustufe ( ) erreicht. Die Zertifizierung ISO IT-Sicherheit in der Landespolizei Baden-Württemberg sowie an den steme) für das EGB-RZ ist für das vierte Quartal 2010 vorgesehen. Zentralstellen des Landeskriminal amts (LKA) und des IZLBW. Das IZLBW ist darüber hinaus zuständig für die Planung der Ausfallvorsorge in Katastrophenfällen. Kernaufgabe ist, den Betrieb des Rechenzentrums auch in einer Katastrophensituation sicherzustellen. Mit der Pandemiewarnung über die Verbreitung der sogenannten Neuen Grippe durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) musste das IZLBW umgehend konkrete Vorbereitungen für den Ernst fall treffen. Das Worst-Case-Szenario ging davon aus, dass die Mitarbeiter des IZLBW über einen längeren Zeitraum (z. B. mehr als eine Woche) nicht an ihren Arbeitsplatz gelangen können. So wurde kurzfristig sowohl für die Verwaltung als auch für die Systemspezialisten die Möglichkeit eingerichtet, von zu Hause aus zu arbeiten: Jetzt lassen sich selbst im schlimmsten Fall alle Arbeiten verrichten, die den Betrieb der Verfahren von Kunden und unentbehrliche interne Verwaltungsprozesse aufrecht erhalten. Anforderungen In einem ersten Schritt wurden in den verschiedenen Abteilungen die Anforderungen an den Mindestbetrieb erhoben. Generell benötigen alle Beschäftigten eine funktionierende Bürokommunikation (BK). Systemadministratoren müssen darüber hinaus in der Lage sein, eingehende Störungs- und Fehlermeldungen zu bearbeiten. Dazu brauchen sie einen gesicherten Zugang zu den Kundenumgebungen, Informationen aus dem Ticketsystem sowie die Kontaktdaten der Kunden. Zur Administration und Überwachung der Systeme benötigen sie spezielle Werkzeuge (Tools) und Programme, die sich remote nutzen lassen. Ausstattung Bei der technischen Ausstattung der Mitarbeiter zur Ausübung ihrer dienstlichen Tätigkeiten von zu Hause aus kann das IZLBW auf Erfahrungen mit Telearbeitsplätzen und Rufbereitschaften zurückgreifen. Adminis tratoren erhalten einen mobilen BK-Rechner mit Remote-Zugängen in die von ihnen betreuten Netze. In der Regel werden DSL-Anschlüsse genutzt, ansonsten wird die Verbindung zum Landesverwaltungsnetz über UMTS-Karten hergestellt. Für Mitarbeiter mit reinen Verwaltungsaufgaben hat das IZLBW- Team einen gesicherten Zugang über das Internet eingerichtet. Auf diesem Weg können sie remote über ein speziell eingerichtetes Portal auf das Netz des IZLBW zugreifen. Für die Dauer einer aktuellen Pandemiewarnung ist dies eine kostengünstige und technisch leicht zu realisierende Lösung, die zugleich ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet: Es ist keine zusätzliche Hardware nötig und die erforderlichen technischen Einrichtungen lassen sich innerhalb weniger Stunden installieren. Die Dokumentation zur Notfall- und Vorsorgeplanung wurde entsprechend fortgeschrieben. Wie sich die Ausstattung der Arbeitsplät ze im IZLBW unter wirtschaftlichen und sicherheitsrelevanten Aspek ten optimieren lässt, wenn es um Themen wie Ausfallvorsorge, Rufbereitschaft und Telearbeit geht das ist die Aufgabe der Zukunft. 16 IZLBW-Geschäftsbericht 2009 IZLBW-Geschäftsbericht

10 Abteilung 2 Beitrag Virenschutz aktualisiert Die Virenschutzprogramme in den vom IZLBW betreuten BK-Um- Für beide Einsatzbereiche soll der neue Virenschutz ein zentrales Abteilung 2 Beitrag gebungen sind bereits seit mehreren Jahren im Einsatz. Deswegen hat mandantenfähiges Managementsystem bieten. Dadurch können an das IZLBW 2009 die Ausschreibung für Virenschutzprodukte sowohl zentraler Stelle im IZLBW Richtlinien auf allen Clients festgelegt, für Clients und Server als auch für Exchange-Postfächer vorbereitet. verteilt und auch überwacht werden. Das verbessert nicht nur die Ziel ist, die bisher eingesetzten Programme durch technisch moder- Früherkennung von Virenausbrüchen, sondern ermöglicht auch ein nere und kostengünstigere zu ersetzen. Dabei soll die Mehrstufigkeit rasches Eingreifen. Die Administration der Virenschutzprogramme des Virenschutzes mit unterschiedlichen Produkten erhalten blei- bleibt jedoch Sache der Administratoren der jeweiligen BK-Umge- ben, was auch in der Ausschreibung deutlich wird. Diese erfolgte in bungen. zwei separaten Schritten: Zunächst wurde der Virenschutz für Clients und Server, dann der für Exchange-Postfächer ausgeschrieben. Eine weitere Anforderung an den neuen Virenschutz ist, dass sich die Für die Bewältigung des Natogipfels wurde in der ehemaligen Kantine des Regierungspräsidiums Karlsruhe ein Führungsstab Bevölkerungsschutz eingerichtet. Die Einrich- Insgesamt umfasst die Ausschreibung Virenschutzlizenzen für Virensignaturen zusätzlich über einen alternativen Zugriffsweg (z. B. tung erfolgte durch das Referat 11 des RP KA mit Unterstützung durch die Landesfeuerwehrschule. Foto: Jürgen Link, RP KA Clients und Server und für Exchange-Postfächer. ISDN) aktualisieren lassen. Steht der standardmäßig genutzte Weg Der Zuschlag für die Virenschutzprogramme ist für 2010 vorgesehen. Bevor sie zum Einsatz kommen können, müssen sie intensiv getestet über das Internet einmal nicht zur Verfügung, können die Virensignaturen dennoch aktualisiert und im LVN verteilt werden. NATO-Gipfel unterstützt und die Konfiguration festgelegt werden. Der Abruf der Lizenzen für den Virenschutz in Produktivumgebungen ist für Clients und Server ab Juli 2010 und für Exchange-Postfächer ab Juni 2010 geplant. Anfang April 2009 fand in Baden-Baden, Kehl und Straßburg der NATO-Doppelgipfel statt. Für die reibungslose Abwicklung dieses politischen und weltweit beachteten Großereignisses waren die Regierungspräsidien Karlsruhe und Freiburg und die Polizei Baden-Württemberg verantwortlich. Ebenfalls betroffen waren die Staatsanwaltschaften in Karlsruhe, Baden-Baden, Landesverwaltungsnetz wird Offenburg und Freiburg sowie das Innenministerium. Um ihre Aufgaben zur Organisation und Sicherheit während des NATO- Gipfels bewäl tigen zu können, waren alle darauf angewiesen, dass das IZLBW als Betreiber der IT einen reibungslosen und störungsfreien Betrieb der Computersysteme zur Verfügung stellt. neu ausgeschrieben Den hohen Anforderungen an den Betrieb der IT-Systeme hat das IZLBW sowohl technisch als auch organisatorisch Rechnung getragen. IZLBW während des NATO-Gipfels zusätzlich einen 24-Stunden-Schichtbetrieb ergänzt mit Rufbereitschaften durch ge- Um festzustellen, welche Maßnahmen zu treffen sind, untersuchte führt. Während dieser Zeit wurden alle relevanten IT-Systeme wie das IZLBW zunächst alle wesentlichen IT-Dienste der Kunden und Server, Netzwerke, Firewalls und Datenbanken ständig überwacht. Das Landesverwaltungsnetz (LVN) ist das Datenkommunikations- Die Neuvergabe des LVN soll über eine europaweite Ausschreibung, identifizierte alle notwendigen IT-Komponenten. Jede dieser ein- Experten standen bereit, um einen auftretenden Fehler sofort zu be- netz, an das ca Dienststellen des Landes Baden-Württemberg die vom IZLBW durchgeführt wird, erfolgen. Dazu hat das IZLBW zelnen Komponenten, vom lokalen Netzwerk am Arbeitsplatz über heben. angeschlossen sind. Es wird seit 1999 von T-Systems betrieben Ende eine Bedarfserhebung bei den Ressorts der Landesverwaltung durch- das Landesverwaltungsnetz und Firewalls, bis zu den -Servern 2009 wurde der LVN-Outsourcing-Vertrag gekündigt. Eine Ab wick- geführt. Auf dieser Basis führte das IZLBW mit vier potenziellen selbst, wurden hinsichtlich ihres Ausfallrisikos bewertet. Das Ergeb- Die Planung und Umsetzung des 24-Stunden-Betriebs war für das lungsvereinbarung mit T-Systems regelt unterdessen den Weiterbe- Bietern eine Markterkundung durch, bei der die Provider ihr Netz- nis dieser Bewertung führte zu aufeinander abgestimmten Maßnah- IZLBW eine Premiere und ließ sich in Zusammenarbeit mit dem trieb der Anschlüsse bis zur Neuvergabe des Landesverwaltungs- konzept für ein zukünftiges LVN vorgestellt haben. Darüber hinaus men, die in Absprache mit den Kunden umgesetzt wurden, um die Personalrat erfolgreich durchführen. In der Zeit vom bis zum netzes. erstellte das IZLBW mit externer Unterstützung ein Strategiedoku- Ausfallsicherheit des jeweiligen Dienstes zu verbessern waren ca. 80 Kollegen in Schichtdienst und Rufbereitschaft ment, das die technische Konzeption für ein wirtschaftliches und eingesetzt. In Nachtzeiten zwischen Uhr und 6.00 Uhr leisteten Gleichzeitig stand jedoch eine Migration im LVN an: Etwa ein Drittel leistungsfähiges LVN beschreibt. Dazu gehörten zum Beispiel der Einbau von zusätzlichen Hard- sie 850 zusätzliche Arbeitsstunden und an Samstag und Sonntag 550 der Anschlüsse war mit der Frame-Relay-Technik realisiert, welche warekomponenten bei einzelnen Servern oder die Bereitstellung Arbeitsstunden. Insgesamt gab es während dieser Zeit 250 Rufbe- T-Systems nur bis Ende 2009 betrieben hat. Die umfangreiche Migra- eines Ersatzservers am Standort des Kunden. Außerdem konn- reitschaftstage. tion auf eine neue Technik hat das IZLBW zusammen mit T-Systems ten Verbesserungen des Supportvertrags mit dem Hersteller der geplant und durchgeführt. Auch die Rahmenbedingungen für die mi- IT-Systeme verabschiedet werden. Etwaige Störungen ließen Auf diese Weise hat das IZLBW erreicht, dass bei keinem der be- grierten Anschlüsse sind in der Abwicklungsvereinbarung geregelt. sich so, beispielsweise durch den Austausch defekter Teile, in- troffenen Kunden ein ungeplanter Ausfall der IT-Systeme zu ver- nerhalb kürzester Zeit beseitigen. Zur vollumfänglichen Über- zeichnen war. Die Regierungspräsidien, das Innenministerium, die wachung der IT Systeme und zur schnellen Einleitung von even- Polizei und die Staatsanwaltschaften konnten dadurch das Gelingen tuell notwendigen Wiederherstellungsmaßnahmen, hat das des NATO Gipfels gewährleisten. 18 IZLBW-Geschäftsbericht 2009 IZLBW-Geschäftsbericht

11 Abteilung 2 Beitrag Weiterentwicklung der Servervirtualisierung im IZLBW Server-Refresh bei der Polizei Baden-Württemberg Abteilung 2 Beitrag Bereits im Geschäftsbericht 2007 hat das IZLBW über Einführung und Ausbau virtueller Servertechniken am Beispiel der Abteilung 2 berichtet. Unter Virtualisierungstechniken werden Methoden verstanden, die es erlauben, die Rechner- und Speicherkapazitäten eines Rechenzentrums zu bündeln und anschließend, je nach Anforderung, flexibel zuzuteilen. Im Jahr darauf stand unter dem Thema Green IT die effiziente Nutzung der Server-Ressourcen im Rechenzentrum im Fokus. Dabei ist vor allem das Verhältnis von virtuellen zu physikalischen Servern (Kon solidierungsfaktor) für die effiziente Nutzung der Server-Ressourcen ausschlaggebend. Im produktiven Betrieb der virtualisierten Server mit der Software VMware ließen sich Konsolidierungsfaktoren von 1:4 bis zu 1:10 erreichen hat das IZLBW die Virtualisierungssoftware VMware auf die neue Version 4/vSphere upgedatet und zur effektiven Sicherung der virtuellen Server ein Backupsystem der Firma Data Domain eingeführt. Update der Virtualisierungssoftware Um einen kostengünstigeren Rechenzentrumsbetrieb zu realisieren, wurden in der Vergangenheit eine große Anzahl physikalischer Server virtualisiert. Wegen seiner großen Funktionsvielfalt und der Vielzahl an Zusatzmodulen ist die Virtualisierungslösung von VMware im Rechenzentrumsbetrieb derzeit konkurrenzlos. Mit vsphere, der Hersteller spricht hier von einem Cloud-Betriebssystem, ist das Produkt nochmal etwas erwachsener geworden und ermöglicht einen automatisierten, störungsfreien und performanten Dauerbetrieb. Mit vsphere werden zwar immer noch virtuelle Server betrieben und verwaltet, im Mittelpunkt steht jetzt jedoch die Bereitstellung von Diensten. Die Anforderungen der Kunden bezüglich Leistung und Verfügbarkeit werden im System definiert, vsphere kümmert sich automatisiert um die Erfüllung der Vorgaben. Das IZLBW hat 2009 die gesamte Virtualisierungslandschaft von ESX 3 auf vsphere (ESX 4) umgestellt. Dabei gab es dank der ausgereiften Software keine Umstellungsprobleme. Die virtuellen Server werden auf den Vmware-Hosts betrieben, die über die erforderlichen Ressourcen (CPU und Hauptspeicher) verfügen. Bei Bedarf lassen sich die Maschinen im laufenden Betrieb unterbrechungsfrei auf andere verfügbare Vmware-Hosts umziehen. Die Daten liegen auf zentralen Speichersystemen wenn erforderlich, können sie im laufenden Betrieb zwischen den verfügbaren Systemen verschoben werden. Für den Kunden bleiben diese Aktionen unbemerkt und er kann seine Anwendungen uneingeschränkt weiter nutzen. Einführung einer Deduplizierungs-Appliance Im Regelfall werden die virtuellen Maschinen mit traditionellen Methoden entweder auf Magnetband oder via Virtueller Tape Library auf Festplatten gesichert. Seit Herbst 2009 ist im Bereich 23 eine sogenannte Deduplizierungs-Appliance von DataDomain in Betrieb. Der Prozess der Deduplizierung analysiert Datenblöcke und zerlegt sie in unterschiedlich große Muster. Gespeichert werden jetzt nur noch die Muster und die zugehörigen Baupläne. Da diese Art der Datenspeicherung weniger Speicherplatz benötigt, ergibt sich durch den Einsatz der Deduplizierungs-Appliance ein enormer Komprimierungsfaktor. Beim DataDomain-System des IZLBW handelt es sich um einen Fileserver mit einer Speicherkapazität von 5 Terabyte. Für den Zugriff lässt sich wahlweise das Microsoft-CIFS-Protokoll oder das unter Unix gebräuchliche NFS nutzen. Durch die Deduplizierung (es werden derzeit nur die Daten von virtuellen Maschinen gespeichert) ergibt sich aktuell eine nutzbare Kapazität von über 120 TB. Das entspricht einem Komprimierungsfaktor von ca. 24. Anwendung EMC Plattenspeicher EMC Plattenspeicher LAN / WLAN Vmware Host Vmware Host Derzeit ist die Wolke noch auf einen Standort begrenzt Vmware Host Seit Mitte letzten Jahres mussten mehr als 700 Server der dezentralen IT-Infrastruktur der Polizei Baden-Württemberg nach 48 Monaten Miete an den Leasinggeber zurückgegeben werden. Ende 2008 wurde deswegen in einer EU-weiten Ausschreibung des Bereichs IKNPOL (Information Kommunikation Netze Polizei) neue Serverhardware für die Polizei bezuschlagt. Den Auftrag bekam das Unternehmen ACP mit dem Hersteller Hewlett-Packard. Vom Konzept zur Umsetzung Mit dem Zuschlag begannen die Teilbereiche bei IKNPOL unter Steuerung des technischen Stabs mit der Ausarbeitung eines Refresh- Konzepts. Die Herausforderung war, neue Arbeitsabläufe und Kommunikationswege aus organisatorischer, technischer und kaufmännischer Sicht mit allen Beteiligten im IZLBW, mit dem Lieferanten, dem alten und neuen Leasinggeber (Roll-In der Altserver) und den Dienststellen zu definieren und zu erproben. Das erste Pilotprojekt, die Umstellung der Polizeidirektion Ludwigsburg, startete bereits Mitte Februar: Insgesamt rund Mitarbeiter, die sich sowohl auf die Polizeidirektion als auch auf die dazugehörigen Polizeireviere und -posten verteilten, waren betroffen. Von der Bestellung und Koordinierung der Lieferungen, über den Aufbau, die Abnahme und Einrichtung der neuen Server und Speichersysteme bis hin zur Inbetriebnahme der neuen Hardware war von allen Beteiligten ein hohes Maß an Lernbereitschaft gefordert und die Fähigkeit, schnell auf Probleme zu reagieren. Im Bereich IKNPOL kümmerte sich ein Team Server-Refresh mit bis zu acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um die technische Umsetzung. Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im technischen Stab waren zuständig für die Planung, Koordination und Steuerung von Lieferanten und altem Leasinggeber und hielten den Kontakt zu den Dienststellen. Umfangreiche Informationsveranstaltungen im IZLBW sorgten dafür, dass die Vertreter der Datenverarbeitung der Polizeidienststellen frühzeitig im Vorfeld der jeweiligen Serverumstellung eingebunden waren. Minutiöses Projektmanagement Nach dem Abschluss des zweiten Piloten bei der Polizeidirektion Böblingen galt es, 49 weitere Dienststellen mit insgesamt 797 physikalischen Servern zu beliefern und nach Zeitplan bis Februar 2010 einzurichten. Projektmanagement-Tools ermöglichten es, den gesamten Projektverlauf zu skizzieren und einzusehen vom Liefertermin bis zur Einrichtung des Monitorings der Server und des Roll-Ins der Altserver. Auf Änderungen beim Roll-Out des Lieferanten, der Abkündigung von Hardware, technischen Problemen oder der Umsetzung von Änderungen des Refresh bei einer Dienststelle konnten die Spezialisten im IZLBW schnell reagieren, ohne den Zeitplan aus dem Auge zu verlieren. Lerneffekte ab September 2009 erlaubten eine höhere Taktung bei der Umstellung der einzelnen Dienststellen: Schließlich konnten zwei Kreisdienststellen mit zugehörigen Revieren und Posten pro Woche beliefert werden, während zeitgleich die technische Umstellungsarbeit an bis zu acht Polizeidirektionen lief. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich IKNPOL und beim Lieferanten haben dabei unter Zeitdruck ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt und das avisierte Zeitziel eingehalten. In nur einem Jahr wurden landesweit 841 physikalische Server an 675 Standorten der Polizei ausgeliefert und mit der neuen Infrastruktur des Refresh- Teams eingerichtet. Sie gingen zusammen mit weiteren 720 virtuellen Servern, auf denen verschiedene Dienste wie z. B. Fileserver, Print, Virenschutz, Domain Controller, Dynamic Host Configuration Protocol, Distribution File System - Replication usw. laufen, in Betrieb. Neue Software für mehr Sicherheit Das Projekt Server-Refresh war zusätzlich zur Erneuerung der Hardware auch auf den Einsatz neuer Softwaretechnologien und die Erstellung einer neuen, homogeneren Infrastruktur hin ausgerichtet. Mithilfe eines neu definierten Standortrollenmodells hat das IZLBW für jede Kreisdienststelle eine sternförmige Topologie mit drei Serverklassen realisiert und IT-Basisdienste, wie z. B. die Datensicherung für alle nachgeordneten Standorte, durch DFS-Replikation an der jeweiligen Kreisdienststelle in einer SAN-Speicherlösung zentralisiert. Die daran angeschlossenen Blade-Enclosure-Systeme erzielen im Vergleich zu Single-Servern derselben Leistungsklasse eine erhebliche Stromersparnis und bilden die Basis für die nun auch dezentral eingeführte Virtualisierung durch HyperV von Servern. Als Softwareverteilmechanismus kommt erstmalig SCCM von Microsoft zum Einsatz. Das garantiert ein zuverlässiges und monatlich wiederkehrendes Patchmanagement der Server und erhöht, im Zusammenspiel mit dem flächendeckenden Einsatz von USV-Systemen, die Ausfallsicherheit. Als neues Standardbetriebssystem für Server steht jetzt Windows Server Bit bereit. Durch den Server-Refresh hat das IZLBW die dezentrale Serverinfrastruktur der Polizei auf einen zukunftssicheren Stand aktualisiert, so dass sie den wachsenden Anforderungen der Polizei genügt. 20 IZLBW-Geschäftsbericht 2009 IZLBW-Geschäftsbericht

12 Abteilung 2 projektbericht IuK-Migration der Polizei in Baden-Württemberg abgeschlossen Das Projekt IKNPOL hatte die Aufgabe, die polizeiliche Informations- und Kommunikationstechnik grundlegend zu moder ni- Die Arbeit der Migrationsteams Ob Feldberg oder Insel Reichenau die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Migrationsteams waren nicht nur an den zentralen Standorten der Polizeidirektionen, sondern auf jedem Polizeirevier, jedem Polizeiposten und in jeder noch so kleinen Außendienststelle der Polizei in Baden-Württemberg anzutreffen. Sie stellten die Polizeirechner im Grenzbüro des schweizerischen Kreuzlingen und auf dem Herausforderungen nicht nur ihrer Vielzahl sondern auch ihrer Besonderheiten wegen. Selbstverständlich sollte der Dienstbetrieb der Polizei währenddessen möglichst unbeeinträchtigt weitergehen. Fertigstellung zum Jahresende 2009 Im Dezember 2009 konnte die IuK-Migration der Polizei Baden- Württemberg planmäßig abgeschlossen werden. Insgesamt hat das Abteilung 2 Beitrag sieren. Die IuK-Migration aller Polizeidienststellen in eine gemeinsame Domäne wurde zum Jahresende 2009 abgeschlossen. Areal der US-Army in Heidelberg um oder installierten im Gemein- Migrationsteam über User, ca Clients, ca Note- samen Zentrum in Kehl das Betriebssystem WinXP in französischer books, 789 Server, ca Exchange Postfächer und ca Umsetzung des Ministerratsbeschlusses aus 2003 Projektfindungs- und Planungsphase begann im Oktober 2006 die Sprache. Dabei mussten sie alle Facetten der polizeilichen Fachrich- Netzdrucker in die Domäne polizei-bw.net migriert. In der Vor- Im Februar 2003 beschloss der Ministerrat das verwaltungsinterne Migration der ersten Polizeidirektion in Schwäbisch Hall. Der Migra- tungen berücksichtigen, zu denen die Schutz- und Kriminalpolizei, gangsbearbeitung ComVor wurden im Jahr 2009 bereits knapp zwei Outsourcing der polizeilichen IuK im Geschäftsbereich des Innen- tionszeitplan sah vor, jeweils innerhalb von sechs Monaten einen der das Landeskriminalamt, die zentralen Bildungseinrichtungen, die Millionen Vorgänge angelegt; 2010 wird ihre Zahl voraussichtlich auf ministeriums an das ZKD (heute IZLBW). Geplant war, neben einer vier Regierungsbezirke des Landes mit jeweils bis zu zwölf Polizei- Verkehrs- und Wasserschutzpolizei, die Polizeihubschrauberstaffel, ca. drei Millionen anwachsen. Damit ging das bislang größte IuK-Mi- neuen zentralen Infrastruktur auch das neue Vorgangsbearbeitungs- direktionen zu migrieren. Im Anschluss daran sollten alle Standorte die Hundeführer und Polizeireiter, das Polizeimusikkorps und die grationsprojekt in der Landesverwaltung Baden-Württemberg exakt system ComVor und eine zentrale Bürokommunikation für alle Be- der Bereitschaftspolizei, die Hochschule und die Akademie der Poli- polizeilichen Spezialeinheiten gehören. Spezielle Software und kom- im vorgegebenen Zeitrahmen zu Ende. schäftigten der Polizei flächendeckend einzuführen. Zum damaligen zei sowie das Landeskriminalamt umgestellt werden. Dafür mussten plexe Datenbanken der Dienststellen waren in die gemeinsame Zeitpunkt betrieben die Datenverarbeitungsmitarbeiter der ca. 50 die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Teilprojekts Migration und Landeskonfiguration zu integrieren. Vor dem Hintergrund straffer Polizeidienststellen des Landes die gesamte IuK-Infrastruktur de- Rollout zunächst die Besonderheiten der bis dahin heterogenen IuK Zeitpläne stellte vor allem die Einbindung der Analysegeräte des zentral. Im Projekt IKNPOL arbeiteten Mitarbeiterinnen und Mit- an jeder Polizeidienststelle erheben, analysieren und Lösungskon- Kriminaltechnischen Instituts sowie von Zeiterfassungssystemen arbeiter der Poli zei, des IZLBW und Externe zusammen. Nach einer zepte für eine Integration in eine gemeinsame Domäne erarbeiten. und Multifunktionsgeräten die Spezialisten vor immer wieder neue RZ-Konsolidierung gestartet Das Projekt Verlagerung von IuK-Betriebsaufgaben der Abteilung 2 des LKA BW zum IZLBW, kurz RZ-Konsolidierung, umfasst die Überführung der im Landeskriminalamt Baden-Württemberg, Abteilung 2, (LKA BW) angesiedelten IuK-Betriebsaufgaben in das IZLBW. Dazu gehören insbesondere die Planung, der Betrieb und die Administration von zentralen Serversystemen inklusive Datensicherung sowie das Performancemanagement. Ein Teilziel des Projekts ist die Konsolidierung der Serverplattform für die zentralen polizeilichen Fachverfahren, deren Betrieb das IZLBW an den Standorten Krailenshalden- und Taubenheimstraße übernimmt. Dabei sollen standardisierte, leistungsfähige und administrationsarme Server gemäß den Standards des IZLBW zum Einsatz kommen. Eine weitere Aufgabe ist die Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts zur stufenweisen Migration des Betriebs der einzelnen Serversysteme bzw. IT-Services vom LKA BW zum IZLBW. Gleichzeitig wird für die jeweiligen Dienste erstmalig jeweils ein Service Level Agreement abgeschlossen. Mit Stand vom sind im Anwendungskatalog 414 IT-Services registriert; 97 müssen im Hinblick auf eine RZ-Konsolidierung noch klassifiziert werden. 20 dieser Services sind derzeit für die RZ-Konsolidierung vorgesehen. zeiliche Güter wie z. B. Fahrzeuge, Waffen u. a. Der Betrieb von COSware erfolgt im IZLBW auf folgender Plattform: > 27 virtuelle Windows-Server auf der Basis von HP-Blade-Servern > Terminalserverlösung mit CITRIX 4.5 > SQL-Datenbankumgebung auf HP-SuperDome unter HP UX > Softwareverteilung mit MS SCCM 2007 > Datensicherung mit EMC² NetWorker Damit ist die erste Phase (Migration von COSware) der RZ-Konsolidierung abgeschlossen. Der nächste Schritt sieht weitere Migrationen von bereits im LKA BW auch virtualisiert betriebenen und teilweise funktionsgleichen Verfahren vor. Der erste IT-Service, COSware, konnte Mitte Januar 2010 nach entsprechender Vorarbeit erfolgreich in das IZLBW migriert werden. Bei COSware handelt es sich um eine Bestandsverwaltung für poli- Es ist gemeinsames Ziel des LKA BW und des IZLBW, nach den Erfahrungen mit COSware bei der RZ-Konsolidierung die weiteren 19 Verfahren möglichst zügig zu migrieren. 22 IZLBW-Geschäftsbericht 2009 IZLBW-Geschäftsbericht

13 Abteilung 3 Beitrag Tschechien Abteilung 3 Beitrag Bayern Baden- Württemberg Österreich Abbildung 1: Datenverbund zur Zuchtwertschätzung beim Fleckvieh Was macht die Tierzucht am Informatikzentrum? male, die einen Bezug zur Wachstums- und Schlachtleistung haben, analysiert. Im Jahr 2008 hat sich der tschechische Fleckviehverband diesem Teilbereich angeschlossen (Abbildung 1). Der Komplex umfasst insgesamt zehn Merkmale und reicht von Beobachtungen, die am lebenden Tier erhoben werden (z. B. Bemuskelungsnote) bis zu solchen, die nur an einem geschlachteten Tier zu erfassen sind (z. B. Handelsklassen-Einstufung). Diese Frage hat sich sicher schon so mancher gestellt. Dabei hat die Tierzucht, genauer gesagt die Zuchtwertschätzung, viel mit Datenverarbeitung und -auswertung zu tun. Die Anbindung der Tierzuchtgruppe an das IZLBW ist also durchaus sinnvoll. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf Daten aus dem Rinderbereich. Zwei Hauptaufgaben sind es, die es hier durchzuführen gilt: die Zuchtwert schätzungen und die Datenabgabe an Rechenstellen, die ihrerseits Zuchtwertschätzungen für andere Bereiche vornehmen. Diese Aufteilung ist bedingt durch die unterschiedlichen Rinderrassen und die verschiedenen Merkmalskomplexe, die bearbeitet werden wähnten überregionalen Rassen, werden auch vier weitere, nur lokal samen Pool auszuwerten zu können. Neben den beiden schon er- müssen. So gehen z. B. alle Daten der Rasse Holstein (Schwarz- und vertretene Rassen erfasst (z. B. Vorderwälder). Rotbunte), die in Baden-Württemberg die dritthäufigste Rinderrasse ist, nach Verden an der Aller, wo sie mit Informationen dieser Rasse Die bei der Zuchtwertschätzung zu berücksichtigenden Merkmalskomplexe haben sich die Länder bzw. die beteiligten Rechenstellen aus den anderen Bundesländern ausgewertet werden. Für die hier am stärksten vertretenen Rassen Fleck- und Braunvieh hat sich Baden- untereinander aufgeteilt. Entsprechend bearbeitet Bayern alle Merkmale der Milchleistung, während Wien die Gesundheits- und Frucht- Württemberg zunächst mit Bayern und später mit Österreich zusammengeschlossen, um die vorhandenen Daten über einen gemeinbarkeitsmerkmale auswertet. In Kornwestheim werden alle Merk- Zurzeit werden für eine Zuchtwertschätzung die Leistungen von ca. 5,5 Mio. Tieren und zusätzlichen 7 Mio. Vorfahren in einem Programm analysiert. Rund 150 Mio. Gleichungen bzw. Unbekannte sind zu bearbeiten mit heutigen Rechnerleistungen und speziell konfigurierten Windows-Servern beim IZLBW eine Sache von ein bis zwei Tagen. Der Bereich 33 entwickelt und wartet die Programme zur Datenaufbereitung und zur Berechnung der Zuchtwerte: Neben speziellen Standardprogrammen auf FORTRAN-Basis setzt das Team für Datenmanagement, statistische Berechnungen und Reporting schwerpunktmäßig auf SAS-Produkte (Business Intelligence and Analytics Software. Die Ergebnisse der Zuchtwertschätzungen, auch die der anderen Rechenstellen, gehen an die verschiedenen Rinderzuchtorganisationen in den beteiligten Ländern. Diese passen ihre Zuchtprogramme entsprechend an und informieren ihre Züchter Abbildung 2: Zuchtwert-Auszug für Fleckvieh-Bullen Renwart (Rinderunion Baden-Württemberg) über Zuchtwert-Auszüge (Abbildung 2). Das IZLBW entwickelt das bestehende Verfahren auf der Basis neuer Erkenntnisse fortlaufend weiter. So finden in jüngster Zeit z. B. die großen Fortschritte in der Molekulargenetik Eingang in die herkömmliche Tierzucht. Der Ansatz der Genomischen Selektion soll im Laufe diesen Jahres in die Praxis Einzug halten. 24 IZLBW-Geschäftsbericht 2009 IZLBW-Geschäftsbericht

14 Abteilung 4 Beitrag Umzug gepackt: Abteilung 4 Mit Gründung des IZLBW im Jahr 2005 wurden große Teile des vormaligen Informationstechnischen Fachzentrums der Landratsamt Biberach bekommt Elektronische Aktenhaltung Abteilung 4 Beitrag Kultus verwaltung (Standort Breitscheidstraße) und die IT der Versorgungsverwaltung (Standort Bebelstraße) eingegliedert. Der begrenzten räumlichen Kapazitäten am Standort Feuerbach wegen blieben die Standorte Breitscheid- und Bebelstraße jedoch Im Juli 2008 kam das Landratsamt Biberach mit der Bitte auf das IZLBW zu, bei der Umstellung der Aktenhaltung für die vorerst erhalten. Ver fahren der Versorgungsverwaltung behilflich zu sein. Das Landratsamt Biberach wollte ab 2010 die gesamte papierne auf elek tronische Aktenhaltung umstellen. Weil die Stellkosten für die umfangreiche Aktenhaltung in der Versorgungsverwaltung besonders Serverumzug entkoppelt im Februar 2009 seine neuen Arbeitsplätze hoch sind, bekam der Bereich des Schwerbehindertenrechts für die Einführung ab 2010 den Vorrang. beziehen. Nachdem die Eckdaten feststanden, ließ sich die detaillierte Planung insbesondere hinsichtlich der Verkabelung in den ein- Das Landratsamt Biberach hatte sich von der Firma Optimal System liegen des IZLBW, die Schnittstelle so zu gestalten, dass sämtliche zelnen Stockwerken und im Maschinensaal in Angriff nehmen. Dank (OS) eine Archivierungssoftware erstellen lassen. Da in der Versor- Ausdrucke aus den Verfahrenszweigen korrekt und im Archivsystem der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen 1, 2 gungsverwaltung sehr viele Unterlagen aus den Anwendungen he- wieder auffindbar abgelegt werden. Die Anwendungen sollten außer- und 4 des IZLBW und dem VB-BW konnten die Umbaumaßnahmen raus generiert werden, war es nur konsequent, diese über eine Schnitt- dem das Einscannen von Dokumenten und ihre Weitergabe an das wie ge plant umgesetzt und termingerecht im November 2008 abge- stelle an das Archivierungssystem zu übergeben. Archivierungssystem über die Schnittstelle sicherstellen. Schließlich schlossen werden. Dem Umzug stand also nichts mehr im Wege. mussten bei der Gestaltung der Schnittstelle auch die Belange des Bei der Gestaltung der Schnittstelle musste das IZLBW neben den Rechtsmittelreferats des Regierungspräsidiums Stuttgarts zum Tra- In einem ersten Schritt fand der Umzug der Server der Kultusverwal- Wünschen des Landratsamts Biberach auch berücksichtigen, dass gen kommen, damit hier z. B. im Falle einer Klage korrekte Akten tung von der Breitscheidstraße in den Maschinensaal nach Feuerbach andere Landkreise eventuell mit anderen Anbietern von Archivie- vorliegen. Die Testphase startete im Januar statt. Die Umzugsarbeiten waren für den Zeitraum vom rungssoftware zusammen arbeiten. Darüber hinaus war es ein An- bis geplant. Die Kultusverwaltung hatte für diesen Zeitraum eine Downtime von maximal fünf Tagen zugestanden. Die Arbeiten begannen, gemeinsam mit der Firma Hewlett Packard, welche aus Gewährleistungsgründen hinzugezogen wurde, und in Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Abteilungen 2 EuGH erhöht Versorgungsleistungen Anfang 2008 zeichnete sich ab, dass mehrere Mieter aus dem A-Block des Tricom-Gebäudes ausziehen werden. Das rückte die Möglichkeit und 4 des IZLBW, termingerecht. Bereits nach drei Tagen waren alle Server der Kultusverwaltung an ihrem neuen Platz und wieder voll in den Produktionsbetrieb eingegliedert. Auf diese Weise ließ sich für Osteuropa einer Anmietung durch das Land in greifbare Nähe. Gemeinsam mit die Downtime sogar um zwei Tage verringern. dem VB-BW (Vermögen und Bau Baden-Württemberg) erfolgten erste Planungsgespräche hinsichtlich der Aufteilung der verfügbaren Der Personalumzug der Kolleginnen und Kollegen aus der Bebel- Nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG) bekommen Kriegsopfer und deren Hinterbliebene u. a. Versorgungsleistungen in Flächen und der notwendigen Umbaumaßnahmen. Nach Abschluss straße war für den Zeitraum vom bis geplant Form von Rentenzahlungen. Leistungsempfänger in Osteuropa erhielten diese bisher nur eingeschränkt und in verminderter der zeitaufwändigen Erstplanung erfolgte der Vertragsabschluss mit und lief termingerecht: Die Arbeitsfähigkeit der IT der Versorgungs- Höhe, einkommensabhängige Leistungen wurden gar nicht ausgezahlt. Als Begründung für diese Kürzungen galten u. a. das nied- dem Vermieter; die eigentliche Umzugsplanung konnte im Frühjahr verwaltung war am Folgetag wieder hergestellt. Die Kolleginnen und rigere Preisniveau in den osteuropäischen Ländern sowie der Aufwand, der notwendig ist, um die Einkommen der Berechtigten 2008 in Angriff genommen werden. Kollegen aus der Breitscheidstraße bezogen wie geplant zwischen zu ermitteln und in Euro umzurechnen. dem und dem ihre neuen Arbeitsplätze. Auch Im Mittelpunkt standen hierbei die Anforderungen der Kunden, ins- die IT der Kultusverwaltung war am nächsten Tag wieder voll ein- Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat jedoch nach der Klage ei- Urteil unmittelbar betroffen. Die Umsetzung des Urteils findet in besondere die der Kultusverwaltung. Weil am Standort Breitscheid- satzfähig. ner polnischen Witwe am entschieden, dass die Zahlung drei Stufen statt. Zunächst wurden die laufenden Rentenzahlungen straße nicht nur das Personal sondern auch alle Server der Kultus- gesetzlicher Leistungen an EU-Bürger nicht vom Wohnort abhängig zum auf 100% erhöht. Zur Entlastung des Landratsamts über- verwaltung in einem eigenen Rechnerraum untergebracht waren, Die aufwändigen Planungsarbeiten der Abteilungen 1, 2 und 4 des sein darf (Az. C-221/07). Damit müssen diese Leistungen jetzt in nahm das IZLBW die Arbeit in zentralen Läufen, einschließlich der bedeutete der Umzug nach Feuerbach für den Kunden eine gewisse IZLBW sowie des VB-BW haben einem weitgehend problemlosen gleichem Umfang und gleicher Höhe wie für Leistungsempfänger in Bescheiderstellung. Im zweiten Schritt begann das Landratsamt mit Downtime. Um den Dienstbetrieb in der Kultusverwaltung nicht Umzug ermöglicht. Alles lief termingerecht, die von der Kultusver- (West-)Deutschland rückwirkend seit dem EU-Beitritt der betrof- der Nachberechnung der einkommensunabhängigen Leistungen. Ab - über das notwendige Maß hinaus zu beeinträchtigen, vereinbarten waltung zugestandene Downtime musste nicht ausgeschöpft werden. fenen osteuropäischen Staaten nachbezahlt werden. schließend wird in einer dritten Stufe über zahlreich erwartete An- die Beteiligten, den Umzug in die Zeit der Sommer- oder Weih- Der Umzug von der Bebel- und Breitscheidstraße nach Feuerbach ist träge auf einkommensabhängige Leistungen zu entscheiden sein. nachtsferien zu legen. Wegen der großen Umbaumaßnahmen schie- ein wichtiger und erfolgreicher Schritt auf dem Weg zur Standort- Da die Zuständigkeit für alle ca polnischen und baltischen Dazu wird das IZLBW die entsprechenden Module zur Leistungsbe- den die Sommerferien 2008 aus Termingründen jedoch bald aus und konsolidierung und zur endgültigen Integration der Abteilung 4 in Versorgungsberechtigen beim Landratsamt Ravensburg liegt, ist der rechnung anpassen sowie in Absprache mit dem Landratsamt weitere der Umzug der Server wurde auf die Weihnachtsferien 2008/2009 das IZLBW. Bereich 45 im IZLBW, der die Fachverfahren der Versorgungsver- Unterstützungsleistungen erbringen. terminiert. Um das Risiko zu minimieren, sollte das Personal vom waltung in Baden-Württemberg entwickelt und betreibt, von diesem 26 IZLBW-Geschäftsbericht 2009 IZLBW-Geschäftsbericht

15 Abteilung 4 Beitrag Versorgungsleistungen neu berechnet Auch in diesem Jahr hat das IZLBW die allgemeine Neuberechnung der Versorgungsleistungen nach der 16. Verordnung zur Anpassung des Bemessungsbetrags und von Geldleistungen nach dem Bundesversorgungsgesetz vom (16. KOV-AnpV 2009) für die Versorgungsämter in den Landratsämtern durchgeführt. 88% der Fälle wurden vollständig maschinell bearbeitet einschließlich Neuberechnung und Bescheiderstellung. Abteilung 4 Beitrag Der Berechnung der einkommensabhängigen Leistungen Berufsschadensausgleich (für Beschädigte) und Schadensausgleich (für Witwen und Witwer) liegen die jeweils vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMAS) bekannt gegebenen Vergleichseinkommen (VEK) aus Wirtschaft, öffentlichem Dienst und Handwerk zugrunde. Zum erfolgte kurzfristig eine Umstrukturierung der VEK: Ihre Ausgangsbasis ist jetzt die Klassifikation der Wirtschaftszweige aus dem Jahr 2003 (vorher Ausgabe 1993). Die Wirtschaftsbereiche wurden von 92 auf 27 komprimiert und die je- weiligen Schlüsselzahlen zusammengefasst. Vor der Anwendung der neuen VEK-Tabellen musste im IZLBW deshalb zunächst eine Umschlüsselung des im Einzelfall gespeicherten VEK-Schlüssels stattfinden. Außerdem war eine Besitzstandsregelung zu beachten, da sich durch die Umstrukturierung und Komprimierung bei über 600 der VEK ein geringerer Betrag als im Vorjahr ergab. Trotz der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit konnte das IZLBW die Umstellungsarbeiten termingerecht durchführen. Datenabgleich im Schwerbehindertenbereich Die Versorgungsämter in den Landratsämtern in Baden-Württemberg verwalten zurzeit insgesamt 1,66 Millionen Akten von Menschen mit Behinderungen. Diese Akten belegen über 40 Regalkilometer Lagerplatz, deren Unterbringung für die Landrats ämter eine erhebliche Belastung darstellten. Da die Antragsteller nach Feststellung der Schwerbehinderung in vielen Fällen keinen weiteren Kontakt mehr mit dem Versorgungsamt haben, sind ca. 15 % dieser Akten wegen Umzug oder Tod nicht mehr aktuell. Diese Akten könnten entweder vernichtet oder an den Landkreis des neuen Wohnorts abgegeben werden dafür müsste aber jeder einzelne Fall geprüft werden. Adressen nach DIN 5008 In den Verfahren der Versorgungsverwaltung werden über die Anwendungen, die das IZLBW den Landratsämtern bereitstellt, jährlich ändern und auf die DIN-Norm 5008 hingewiesen. Auch wenn die hat deshalb die Landkreise wiederholt gebeten, diese Gestaltung zu über eine Million Dokumente erstellt und versandt. Hierfür greifen Deutsche Post AG ihre Einhaltung nicht mit Nachdruck forderte, die Landratsämter auf kostengünstige Versandarten (z. B. Massendrucksachen) zurück. In den Anwendungen des IZLBW war die Gegepasst. Bei dieser Gelegenheit wurden auch die Kopfbögen weitest- hat das IZLBW sämtliche Druckerzeugnisse auf die DIN-Norm anstaltung der Adressen teilweise noch nach dem veralteten Schema gehend überarbeitet und um die Adresse des Sachbearbeiters aufgebaut (eine Leerzeile vor der Zeile mit der Postleitzahl und dem erweitert. Die neuen Anwendungen und Druckerzeugnisse werden Ort; Länderkennzeichen vor der Postleitzahl). Die Deutsche Post AG den Landkreisen seit Herbst 2009 sukzessive zur Verfügung gestellt. Angesichts der großen Menge können die Landratsämter die Antragsteller zur Überprüfung der Daten nicht direkt kontaktieren. Als Lösung bieten sich die Melderegister der Gemeinden an: Dort lässt sich nicht nur die neue Adresse nach einem Umzug erfragen, sondern auch das Sterbedatum im Todesfall. Durch eine Aktualisierung der Meldeverordnung ist es den Landratsämtern seit 2008 möglich, zur Aktualisierung ihres Datenbestands jährlich die Melderegister abzufragen. Um die Aktualität des Aktenbestands wieder herzustellen und die Landkreise in die Lage zu versetzen, die Akten von Verstorbenen zu vernichten bzw. bei einem Umzug an den zuständigen Landkreis weiterzuleiten, hat das IZLBW einen zentralen Abgleich der Adress- daten Schwerbehinderter mit den Meldedaten durchgeführt. Dafür wurden die aktuelle Adresse und gegebenenfalls das Sterbedatum aus den Melderegistern der Gemeinden abgefragt und in den Datenbestand eingesteuert. Die Akten der Verstorbenen können zwei Jahre nach dem Sterbedatum vernichtet werden. Parallel dazu erstellte das IZLBW Arbeitslisten, aus denen hervorgeht, welche Akten an welchen Landkreis gehen. Dieser Meldeabgleich wird zukünftig regelmäßig wiederholt. In diesem Jahr ließen sich auf diesem Weg Sterbefälle ermitteln, was ca. 9% der Gesamtfälle entspricht. Darüber hinaus brachte der Meldeabgleich Umzugsfälle zutage immerhin ca. 5,3% der Gesamtfallzahl. Dialoganwendung für den Ärztlichen Dienst Die Anwendungen der Versorgungsverwaltung sind von Anfang an so Registrierung des Aktenlaufs: Dazu zählen die Aktenzuleitung vom gestaltet, dass sich sämtliche Arbeitsschritte ohne Medienbruch Rechtsmittelreferat, die Aktenverteilung an externe und interne also nur über Dialoganwendungen abwickeln lassen. Im Laufe der Gutachter und die Aktenrückgabe an das Rechtsmittelreferat. Das Jahre wurden die verschiedenen Bereiche der Versorgungsverwaltung sukzessive damit ausgestattet 2009 hat das IZLBW für den terungen wie z. B. die maschinelle Erstellung von Statistiken ein- IZLBW hat die Gelegenheit genutzt, zusätzliche Verfahrenserleich- Versorgungsärztlichen Dienst des Regierungspräsidiums Stuttgart zubinden. Nach ausgiebigem Test Ende 2009 ging das neue Verfahren eine weitere Anwendung entwickelt. Sie unterstützt vor allem die am in die Produktion. 28 IZLBW-Geschäftsbericht 2009 IZLBW-Geschäftsbericht

16 Stab projektbericht BKI-Infrastruktur geht in die nächste Generation Virtualisierung auf dem Vormarsch Virtualisierung ist das Thema schlechthin, wenn es um die strategische Neuausrichtung der BK-Infrastruktur des Innenministeriums samt nachgeordnetem Bereich und der Regierungspräsidien, kurz um die Bürokommunikation der Innenverwaltung (BKI) geht. Kein Wunder, denn damit lässt sich z. B. die Auslastung physikalischer Server deutlich verbessern, neue Server lassen sich schneller in Betrieb nehmen. Durch den Einsatz von Virtualisierungstechnologie steigt die Servicequalität bei Datensicherung, Systemwiederherstellung und Speicherverwaltung. Anfang 2009 hat das IZLBW das Projekt Weiterentwicklung BK/ BKI gestartet. Ziel des Projekts war, in einem Strategiepapier aufzuzeigen, in welche Richtung die BKI-Infrastruktur in den kommenden vier bis fünf Jahren ausgebaut werden soll. Durch die Verwaltungsstruktur-Reform fielen zahlreiche Dienststellen in den Zuständigkeitsbereich der Innenverwaltung und, mitsamt ihrer teilweise sehr individuell gewachsenen IuK-Technik, in die Betriebszuständigkeit des IZLBW. Allen Beteiligten war schnell klar, dass in einem derart heterogenen technischen Umfeld wirtschaftliche und effiziente Betriebsprozesse mit verbesserter Servicequalität für den Anwender nur dann aufzusetzen sind, wenn die Infrastruktur von Grund auf erneuert und im Zuge dessen konsolidiert wird. Die beiden Leitfragen für die Untersuchungen waren: Wie sieht der Arbeitsplatz der Innenverwaltung im Jahr 2014 aus? und welche In fra - struktur muss im Rechenzentrum für diesen Arbeitsplatz vorgehalten werden? Die Handlungsfelder im Bereich des Rechenzentrums waren schnell identifiziert. Im Mittelpunkt stand das Design einer einheitlichen technischen Infrastruktur für die gut 250 vom IZLBW betriebenen Server. Flankierend dazu wurden Ausbaupfade für die zentralen Datenspeicher in den Regierungspräsidien untersucht und auf Basis einer neuen Speicher-Infrastruktur neue Möglichkeiten einer mehrstufigen Datensicherung von einer Primärsicherung der Arbeitsdaten bis zur automatischen Verlagerung in Archive aufgezeigt. Im Mittelpunkt der Betrachtung des zukünftigen Arbeitsplatzes stand das Thema Anwendungs- und Desktop-Virtualisierung auf im Endausbau gut Arbeitsplätzen. Es galt zu untersuchen, wie dem Benutzer in einer modernen und virtualisierten IT-Umgebung sein Desktop und seine Funktionalitäten zur Verfügung gestellt werden können. Zusammenfassend formuliert ging es bei diesem Strategie-Projekt also um die ganzheitliche Betrachtung neuer technischer Verfahren zur Bereitstellung von IT-Services auf Basis einer Virtualisierungslösung. Ein ganzheitlicher Ansatz ist notwendig, weil Anwendungs- und Desktop-Virtualisierung nur dann funktioniert, wenn die Infrastruktur auf der Serverseite so ausgelegt ist, dass sie die Virtualisierung auch unterstützt. Mit dem Thema Virtualisierungslösungen für die BKI befindet sich das IZLBW im technologischen Trend. Laut Forrester Research wächst die Server-Virtualisierung von 10 % im Jahr 2007 auf 54 % im Jahr Das bedeutet, dass im Jahr 2011 jeder zweite Server als virtuelle Instanz betrieben wird. Laut Gartner Group wird im gleichen Zeitraum die Anzahl der virtualisierten PCs von 5 Mio. im Jahr 2007 auf 660 Mio. im Jahr 2011 anwachsen. Sie wird sich also verhundertfachen. Ergebnisse dieser Strategieplanung flossen noch vor offiziellem Projektende im November 2009 in die Umsetzungsplanungen zum Technologie-Refresh 2009 ein. So konnte das IZLBW bereits Ende 2009 mit der Konsolidierung von in den Regierungspräsidien betriebenen Servern auf einer Server-Virtualisierungsplattform beginnen. Impressum Herausgeber: Informatikzentrum Landesverwaltung Baden-Württemberg (IZLBW) Krailenshaldenstraße 44, Stuttgart Telefon: V.I.S.D.P.: Barbara Hainzinger, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit Projektmanagement Und Gestaltung: Sympra GmbH (GPRA), Stuttgart Ulla Sachs Visuelle Kommunikation, Ostfildern Bilder: Klaus J. A. Mellenthin, Stuttgart: Titelbild Lampertz GmbH & Co. KG: Seite 15 Jürgen Link, Regierungspräsidium Karlsruhe: Seite mdk09 für wikipedia commons: Seite 22 IZLBW: alle übrigen Bilder 30 IZLBW-Geschäftsbericht 2009 IZLBW-Geschäftsbericht

17 Informatikzentrum Landesverwaltung Baden-Württemberg (IZLBW) Telefon: Krailenshaldenstraße Stuttgart

IMI-Grundlagen 1. EINLEITUNG... 2 2. GRUNDLAGEN... 2

IMI-Grundlagen 1. EINLEITUNG... 2 2. GRUNDLAGEN... 2 IMI-Grundlagen 1. EINLEITUNG... 2 2. GRUNDLAGEN... 2 2.1. WAS IST IMI?... 2 2.2. WIE FUNKTIONIERT IMI?... 3 2.3. ÜBERWINDUNG VON SPRACHBARRIEREN... 3 2.4. WER MACHT WAS IN IMI?... 4 2.4.1. ZUSTÄNDIGE BEHÖRDEN...

Mehr

BITBW News Juli 2015. Geschafft!

BITBW News Juli 2015. Geschafft! BITBW News Juli 2015 Geschafft! Pünktlich zum 1. Juli 2015 hat die IT Baden-Württemberg (BITBW) ihren Betrieb aufgenommen. Die anfänglich kontrovers und intensiv geführten Diskussionen mündeten schließlich

Mehr

Der starke Partner für Ihre IT-Umgebung.

Der starke Partner für Ihre IT-Umgebung. Der starke Partner für Ihre IT-Umgebung. Leistungsfähig. Verlässlich. Mittelständisch. www.michael-wessel.de IT-Service für den Mittelstand Leidenschaft und Erfahrung für Ihren Erfolg. Von der Analyse

Mehr

BSI Grundschutz beim Brandenburgischen IT-Dienstleister. Bernd Birkholz Telefon: 0331-39567 E-Mail: bernd.birkholz@zit-bb.brandenburg.

BSI Grundschutz beim Brandenburgischen IT-Dienstleister. Bernd Birkholz Telefon: 0331-39567 E-Mail: bernd.birkholz@zit-bb.brandenburg. BSI Grundschutz beim Brandenburgischen IT-Dienstleister Telefon: 0331-39567 E-Mail: bernd.birkholz@zit-bb.brandenburg.de Gründung des Brandenburgischen IT-Dienstleisters zum 1.1.2009 Errichtungserlass

Mehr

Netz16 GmbH Managed Service / Cloud Solutions. www.netz16.de Netz16 GmbH Firmenpräsentation / Stand 2014 S. 1

Netz16 GmbH Managed Service / Cloud Solutions. www.netz16.de Netz16 GmbH Firmenpräsentation / Stand 2014 S. 1 Netz16 GmbH Managed Service / Cloud Solutions www.netz16.de Netz16 GmbH Firmenpräsentation / Stand 2014 S. 1 Vorstellung Netz16 Eckdaten unseres Unternehmens Personal 80 60 40 20 0 2010 2011 2012 2013

Mehr

IT-Operations. Informationstechnische Lösungen & Anlagen. Die Zukunft der Verwaltung

IT-Operations. Informationstechnische Lösungen & Anlagen. Die Zukunft der Verwaltung IT-Operations Informationstechnische Lösungen & Anlagen Die Zukunft der Verwaltung Die Basis für den effizienten IT-Einsatz in Ihrer Verwaltung Durch die Zusammenführung aller IT-Prozes se und Services

Mehr

emra-x DIE ANFRAGERSCHNITTSTELLE FÜR DIE MELDEREGISTERAUSKUNFT 2.0

emra-x DIE ANFRAGERSCHNITTSTELLE FÜR DIE MELDEREGISTERAUSKUNFT 2.0 emra-x DIE ANFRAGERSCHNITTSTELLE FÜR DIE MELDEREGISTERAUSKUNFT 2.0 ÜBER UNS Die DVZ Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern GmbH (DVZ M-V GmbH) ist der IT-Service-Provider der Landesverwaltung

Mehr

BITBW News September 2015

BITBW News September 2015 BITBW News September 2015 Die Themen Kundentag Die neuen IT-Dienstleistungen Kundenumfrage Die wichtigsten Ergebnisse Neues ITSM-Tool Softwaremodernisierung Preisverleihung Auszeichnung für Bachelorarbeit

Mehr

Die IT-Strategie des Landes Rheinland-Pfalz. Zentralstelle IT-Management, Multimedia, egovernment und Verwaltungsmodernisierung

Die IT-Strategie des Landes Rheinland-Pfalz. Zentralstelle IT-Management, Multimedia, egovernment und Verwaltungsmodernisierung Die IT-Strategie des Landes Rheinland-Pfalz Zentralstelle IT-Management, Multimedia, egovernment und Verwaltungsmodernisierung Multimediapolitik Rheinland-Pfalz egovernment ist Teil einer klar strukturierten

Mehr

E-Einbürgerung Supportkonzept. für die unteren Verwaltungsbehörden (uvb)

E-Einbürgerung Supportkonzept. für die unteren Verwaltungsbehörden (uvb) Supportkonzept für die unteren Verwaltungsbehörden (uvb) Supportkonzept für die unteren Verwaltungsbehörden Michael Reble Tel.: (06 11) 34 01 523, Fax: (06 11) 34 05 523 E-Mail: Michael.Reble@hzd.hessen.de

Mehr

EffiLink Remote Service System Vernetzen Sie sich mit perfektem Service

EffiLink Remote Service System Vernetzen Sie sich mit perfektem Service EffiLink Remote Service System Vernetzen Sie sich mit perfektem Service 2 Vernetzte Sicherheit EffiLink von Bosch Profitieren Sie von effektiven Serviceleistungen aus der Ferne Sicherheit ist nicht nur

Mehr

ISMS und Sicherheitskonzepte ISO 27001 und IT-Grundschutz

ISMS und Sicherheitskonzepte ISO 27001 und IT-Grundschutz ISMS und Sicherheitskonzepte ISO 27001 und IT-Grundschutz Aufbau eines ISMS, Erstellung von Sicherheitskonzepten Bei jedem Unternehmen mit IT-basierenden Geschäftsprozessen kommt der Informationssicherheit

Mehr

ISO 27001 Zertifizierung auf der Basis IT-Grundschutz

ISO 27001 Zertifizierung auf der Basis IT-Grundschutz T.I.S.P. Community Meeting 2011 ISO 27001 Zertifizierung auf der Basis IT-Grundschutz Uwe Holle Ziel des Vortrages Ziel des Vortrages ist es, Erfahrungen darzustellen, auf dem Weg zu einer ISO 27001 Zertifizierung

Mehr

Häufig gestellte Fragen zum neuen TUIV-Modell:

Häufig gestellte Fragen zum neuen TUIV-Modell: Häufig gestellte Fragen zum neuen TUIV-Modell: 1. Was ist die LWL.IT Service Abteilung? Die LWL.IT Service Abteilung geht aus der Reorganisation der TUIV-Strukturen hervor und ist die zentrale IT-Serviceorganisation

Mehr

Praktizierter Grundschutz in einem mittelständigen Unternehmen

Praktizierter Grundschutz in einem mittelständigen Unternehmen Praktizierter Grundschutz in einem mittelständigen Unternehmen Adolf Brast, Leiter Informationsverarbeitung Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG auf dem 4. Stuttgarter IT-Sicherheitstag, 16.02.06 Überblick

Mehr

AddOn Managed Services Die neue Einfachheit

AddOn Managed Services Die neue Einfachheit AddOn Managed Services Die neue Einfachheit Planung und Beratung Innovations-Management Change Management Betriebsbereitschaft Monitoring Troubleshooting Wiederherstellung Netzwerk-Management Server-Management

Mehr

Damit Ihr digitales Projekt zuverlässig, sicher und performant läuft

Damit Ihr digitales Projekt zuverlässig, sicher und performant läuft Damit Ihr digitales Projekt zuverlässig, sicher und performant läuft Wir sorgen für den Betrieb Ihrer Software und Web-Anwendung. Dabei liefern wir Ihnen Service aus einer Hand - individuell auf Ihre Bedürfnisse

Mehr

20 Jahre IT-Grundschutz Zeit für eine Modernisierung und Die neuen Vorgehensweisen. Holger Schildt IT-Grundschutz und Allianz für Cyber-Sicherheit

20 Jahre IT-Grundschutz Zeit für eine Modernisierung und Die neuen Vorgehensweisen. Holger Schildt IT-Grundschutz und Allianz für Cyber-Sicherheit 20 Jahre IT-Grundschutz Zeit für eine Modernisierung und Die neuen Vorgehensweisen Holger Schildt IT-Grundschutz und Allianz für Cyber-Sicherheit Agenda 1. Einleitung und Motivation 2. Vorgehensweisen

Mehr

Klein Computer System AG. Portrait

Klein Computer System AG. Portrait Klein Computer System AG Portrait Die Klein Computer System AG wurde 1986 durch Wolfgang Klein mit Sitz in Dübendorf gegründet. Die Geschäftstätigkeiten haben sich über die Jahre stark verändert und wurden

Mehr

ERFOLGREICH UMGESETZT: BEST PRACTICE

ERFOLGREICH UMGESETZT: BEST PRACTICE ERFOLGREICH UMGESETZT: 01 Kosten- und Energieeffizienz mit verteilter Verantwortung das ist es, was das Projekt zur Serverkonsolidierung ausmacht. Es ist ein hervorragendes Beispiel für eine zukunftsorientierte

Mehr

IT SOLUTIONS. Service & Betreuung. für Storage Virtualisierung

IT SOLUTIONS. Service & Betreuung. für Storage Virtualisierung Service & Betreuung für Storage Virtualisierung Service & Betreuung für Storage Virtualisierung Die Storage Virtualisierung und Datenspeicherung mit DataCore Produkten ist das Rückgrat Ihrer IT! Eine performante

Mehr

dogado Support Policies Stand: 01. Dezember 2014, Version 1.06

dogado Support Policies Stand: 01. Dezember 2014, Version 1.06 dogado Support Policies Stand: 01. Dezember 2014, Version 1.06 Version 1.06 - Seite 1 von 10 Inhaltsverzeichnis dogado Support Policies... 3 dogado Geschäftszeiten und Erreichbarkeit... 3 Schweregrade

Mehr

Leitfaden zum sicheren Betrieb von Smart Meter Gateways

Leitfaden zum sicheren Betrieb von Smart Meter Gateways Leitfaden zum sicheren Betrieb von Smart Meter Gateways Wer Smart Meter Gateways verwaltet, muss die IT-Sicherheit seiner dafür eingesetzten Infrastruktur nachweisen. Diesen Nachweis erbringt ein Gateway-

Mehr

COMPACT. microplan IT Systemhaus GmbH. microplan : Ihr Lösungspartner vor Ort. Kurz und knapp und schnell gelesen!

COMPACT. microplan IT Systemhaus GmbH. microplan : Ihr Lösungspartner vor Ort. Kurz und knapp und schnell gelesen! COMPACT Kurz und knapp und schnell gelesen! microplan IT Systemhaus GmbH microplan : Ihr Lösungspartner vor Ort 2 microplan Unternehmensgruppe Standorte in Emsdetten, Münster, Nordhorn und Wildeshausen

Mehr

I N F O R M A T I O N V I R T U A L I S I E R U N G. Wir schützen Ihre Unternehmenswerte

I N F O R M A T I O N V I R T U A L I S I E R U N G. Wir schützen Ihre Unternehmenswerte I N F O R M A T I O N V I R T U A L I S I E R U N G Wir schützen Ihre Unternehmenswerte Wir schützen Ihre Unternehmenswerte Ausfallsicherheit durch Virtualisierung Die heutigen Anforderungen an IT-Infrastrukturen

Mehr

05.06.2008 Amtliche Mitteilungen / 27. Jahrgang 2/2008 67

05.06.2008 Amtliche Mitteilungen / 27. Jahrgang 2/2008 67 05.06.2008 Amtliche Mitteilungen / 27. Jahrgang 2/2008 67 Dienstvereinbarung zur Einführung und Anwendung von helpline zwischen der Universität Oldenburg (Dienststelle) und dem Personalrat der Universität

Mehr

Mail-Service für Administratoren. [Gudrun Oevel, Sabine Mennen 01.12.2009]

Mail-Service für Administratoren. [Gudrun Oevel, Sabine Mennen 01.12.2009] Mail-Service für Administratoren [Gudrun Oevel, Sabine Mennen 01.12.2009] Einleitung/Präambel... 3 Service- und Leistungspakete... 3 Verwaltung von Unterdomänen... 3 Anti-Virus... 4 Anti-Spam... 4 Quarantäne...

Mehr

Services für newsystem kommunal

Services für newsystem kommunal Ihre Praxis. Unsere Kompetenz. Sichere Zukunft. Services für newsystem kommunal Leistungspakete für die technische Betreuung von newsystem kommunal Die Ausgangssituation Die elektronische Datenverarbeitung

Mehr

Entwicklung der Bürokommunikation

Entwicklung der Bürokommunikation Entwicklung der Bürokommunikation im Konzern Stadt Essen (Vortrag auf dem IT Forum vom 29.11.2006 von Reinhard Miotk) Entwicklung der Bürokommunikation - bis 1999 wenige E-Mail-Adressen, die mit Netscape

Mehr

EINFACH SICHER KOMPETENT. Die Genossenschaft Der unternehmerischen Kompetenzen

EINFACH SICHER KOMPETENT. Die Genossenschaft Der unternehmerischen Kompetenzen EINFACH SICHER KOMPETENT EINFACH SICHER Das Jetzt die Technik das Morgen In der heutigen Zeit des Fortschritts und Globalisierung, ist es für jedes Unternehmen unbedingt erforderlich, dass es effektiv

Mehr

CAFM als SaaS - Lösung

CAFM als SaaS - Lösung CAFM als SaaS - Lösung cafm (24) - Deutschlands erste Plattform für herstellerneutrales CAFM-Hosting Inhaltsübersicht Inhaltsübersicht... 1 Die eigene CAFM-Software in der Cloud... 2 Vorteile... 3 Wirtschaftliche

Mehr

ERNW Newsletter 30a / Februar 2010. Drei IT-Security Bits und ein White Paper zu Cisco WLAN Enterprise Security

ERNW Newsletter 30a / Februar 2010. Drei IT-Security Bits und ein White Paper zu Cisco WLAN Enterprise Security ERNW Newsletter 30a / Februar 2010 Liebe Partner, liebe Kollegen, willkommen zur 30. Ausgabe des ERNW-Newsletters mit dem Thema: Drei IT-Security Bits und ein White Paper zu Cisco WLAN Enterprise Security

Mehr

Cloud Services für den Mittelstand

Cloud Services für den Mittelstand Cloud Services für den Mittelstand Unsere Interpretation des Begriffes Cloud Was verstehen Sie unter Cloud? Zugriff auf E-Mails und Dateien im Netz? Das ist uns zu wenig! Wie wäre es, Ihre komplette und

Mehr

Setzt neue Maßstäbe. Der Servicekatalog von Kapsch.

Setzt neue Maßstäbe. Der Servicekatalog von Kapsch. Kapsch BusinessCom DE Setzt neue Maßstäbe. Der Servicekatalog von Kapsch. always one step ahead Alles auf einen Blick: Im Kapsch Servicekatalog. Unser Prinzip lautet: Consult Integrate Operate. Wir beraten

Mehr

IT-Dienstleistungszentrum Berlin

IT-Dienstleistungszentrum Berlin IT-Dienstleistungszentrum Berlin»Private Cloud für das Land Berlin«25.11.2010, Kai Osterhage IT-Sicherheitsbeauftragter des ITDZ Berlin Moderne n für die Verwaltung. Private Cloud Computing Private Cloud

Mehr

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Betriebliches Gesundheitsmanagement Fit für die Zukunft! Bundesagentur für Arbeit, Geschäftsbereich Personal/Organisationsentwicklung, Personalpolitik/Personalentwicklung Betriebliches Gesundheitsmanagement Betriebliches Gesundheitsmanagement

Mehr

Gutachten. Verarbeitung personenbezogener Daten mit IT-Systemen in der Stadtverwaltung Bad Schwartau. zur Reauditierung

Gutachten. Verarbeitung personenbezogener Daten mit IT-Systemen in der Stadtverwaltung Bad Schwartau. zur Reauditierung Gutachten zur Reauditierung im Rahmen des Auditverfahrens gemäß 43 Abs. 2 LDSG Verarbeitung personenbezogener Daten mit IT-Systemen in der Stadtverwaltung Bad Schwartau Auditor: Heiko Behrendt Unabhängiges

Mehr

Energiemanagement im Rechenzentrum am Beispiel eines kommunalen IT-Dienstleisters

Energiemanagement im Rechenzentrum am Beispiel eines kommunalen IT-Dienstleisters Energiemanagement im Rechenzentrum am Beispiel eines kommunalen IT-Dienstleisters Wolfgang Scherer Stellv. Geschäftsführer 14. November 2013 Wir integrieren Innovationen Agenda Der kommunale Service-Provider

Mehr

Firmenprofil Dienstleistungen NeTec GmbH

Firmenprofil Dienstleistungen NeTec GmbH Firmenpräsentation Firmenprofil Dienstleistungen NeTec GmbH Unternehmen Projektunterstützung Outsourcing Service & Support Netzwerktechnik Security Mobilfunkservices Plan-Build-Run Alles aus einer Hand

Mehr

Industrial Network Service Center. Das unabhängige Full-Service Angebot für Betreiber, Systemintegratoren und Hersteller

Industrial Network Service Center. Das unabhängige Full-Service Angebot für Betreiber, Systemintegratoren und Hersteller Industrial Network Service Center Das unabhängige Full-Service Angebot für Betreiber, Systemintegratoren und Hersteller Help-Line Sie haben akute Probleme mit Ihrer Anlage oder dem Netzwerk und brauchen

Mehr

DATA CENTER GROUP WE PROTECT IT KOMPROMISSLOS. WEIL ES UM DIE SICHERHEIT IHRER IT GEHT. We protect IT

DATA CENTER GROUP WE PROTECT IT KOMPROMISSLOS. WEIL ES UM DIE SICHERHEIT IHRER IT GEHT. We protect IT DATA CENTER GROUP WE PROTECT IT KOMPROMISSLOS. WEIL ES UM DIE SICHERHEIT IHRER IT GEHT. We protect IT DIE ANFORDERUNGEN AN EINEN UMFASSENDEN IT-SCHUTZ ERHÖHEN SICH STÄNDIG. Grund dafür sind immer größer

Mehr

Business SLA (Service Level Agreement) Information

Business SLA (Service Level Agreement) Information Business SLA (Service Level Agreement) Information V1.4 12/2013 Irrtümer und Änderungen vorbehalten Inhalt 1. Begriffe und Definitionen... 3 2. Allgemein... 4 2.1. Rechenzentren... 4 2.2. Service und Support...

Mehr

Konzept für eine Highperformance- und Hochverfügbarkeitslösung für. einen Anbieter von Krankenhaus Abrechnungen

Konzept für eine Highperformance- und Hochverfügbarkeitslösung für. einen Anbieter von Krankenhaus Abrechnungen Konzept für eine Highperformance- und Hochverfügbarkeitslösung für Anforderungen : einen Anbieter von Krankenhaus Abrechnungen Es soll eine Cluster Lösung umgesetzt werden, welche folgende Kriterien erfüllt:

Mehr

IT-Grundschutzhandbuch

IT-Grundschutzhandbuch IT-Grundschutzhandbuch Michael Mehrhoff Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik DBUS-Jahrestagung, 12. Mai 2004 IT-Grundschutzhandbuch Prinzipien Gesamtsystem enthält typische Komponenten (Server,

Mehr

high technologie for vpn- and firewall- solutions

high technologie for vpn- and firewall- solutions high technologie for vpn- and firewall- solutions msm net ingenieurbüro meissner Am Porstendorferweg 4 D 07570 Niederpöllnitz Inhaltsverzeichnis 1. Wir über uns 2. VPN Lösungen mit stationärer Technik

Mehr

Grün & sicher Rechenzentren heute

Grün & sicher Rechenzentren heute www.prorz.de Grün & sicher Rechenzentren heute Energieeffizienz und Sicherheit in Rechenzentren 1 Grün & sicher: Rechenzentren heute Das Unternehmen 2 Grün & sicher: Rechenzentren heute Die prorz Rechenzentrumsbau

Mehr

Der Bürgermeister Drucksache-Nr. 26/15 1.2/10 50 van ö.s. X nö.s. In den Haupt- und Finanzausschuss (16.06.2015) / / In den Rat (23.06.

Der Bürgermeister Drucksache-Nr. 26/15 1.2/10 50 van ö.s. X nö.s. In den Haupt- und Finanzausschuss (16.06.2015) / / In den Rat (23.06. Der Bürgermeister Drucksache-Nr. 26/15 1.2/10 50 van ö.s. X nö.s. In den Haupt- und Finanzausschuss (16.06.2015) / / In den Rat (23.06.2015) / / Öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die Bereitstellung

Mehr

Am Farrnbach 4a D - 90556 Cadolzburg

Am Farrnbach 4a D - 90556 Cadolzburg Am Farrnbach 4a D - 90556 Cadolzburg phone +49 (0) 91 03 / 7 13 73-0 fax +49 (0) 91 03 / 7 13 73-84 e-mail info@at-on-gmbh.de www.at-on-gmbh.de Über uns: als Anbieter einer Private Cloud : IT Markenhardware

Mehr

Herausforderungen eines zentralen IT-Dienstleisters und deren Auswirkungen auf die IT-Strategie

Herausforderungen eines zentralen IT-Dienstleisters und deren Auswirkungen auf die IT-Strategie Herausforderungen eines zentralen IT-Dienstleisters und deren Auswirkungen auf die IT-Strategie Ministerialkongress Berlin 13.09.07 M.Orywal Agenda Vorstellung des ZIVIT IT-Strategie Herausforderungen

Mehr

PROFI Managed Services

PROFI Managed Services PROFI Managed Services Die Lösungen der PROFI AG You do not need to manage IT to use IT Die PROFI Managed Services sind exakt auf die Bedürfnisse von komplexen IT-Umgebungen abgestimmt und unterstützen

Mehr

Cloud Computing Governance. Thomas Köhler Leiter Public Sector RSA The Security Division of EMC

Cloud Computing Governance. Thomas Köhler Leiter Public Sector RSA The Security Division of EMC Cloud Computing Governance Thomas Köhler Leiter Public Sector RSA The Security Division of EMC Definition Cloud - Wolke Wolke, die; -, -n; Wölkchen: Hoch in der Luft schwebende Massen feiner Wassertröpfchen

Mehr

Anforderungen für sicheres Cloud Computing

Anforderungen für sicheres Cloud Computing Anforderungen für sicheres Cloud Computing Isabel Münch Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik EuroCloud Deutschland Conference Köln 18.05.2011 Agenda Überblick BSI Grundlagen Sicherheitsempfehlungen

Mehr

SAP Solution Manager effizient und individuell implementieren und integrieren

SAP Solution Manager effizient und individuell implementieren und integrieren SAP Solution Manager effizient und individuell implementieren und integrieren SNP Business Landscape Management SNP The Transformation Company SNP Business Landscape Management SNP Business Landscape Management

Mehr

GLASFASERNETZ DATACENTER RHEIN-NECKAR RHEIN-NECKAR-CLOUD MULTIMEDIA LEISTUNGSBESCHREIBUNG DER MANET GMBH STORAGE AS A SERVICE.

GLASFASERNETZ DATACENTER RHEIN-NECKAR RHEIN-NECKAR-CLOUD MULTIMEDIA LEISTUNGSBESCHREIBUNG DER MANET GMBH STORAGE AS A SERVICE. STORAGE AS A SERVICE (StaaS) Dieses Dokument enthält die Leistungsbeschreibung für den Dienst Storage as a Service (Cloudstorage). Die MAnet GmbH, nachfolgend Gesellschaft genannt, stellt ihren Storagedienst

Mehr

PROFI MANAGED SERVICES

PROFI MANAGED SERVICES S assuretsm Webcast Darmstadt 27.09.2013 Hans Larcén AGENDA PROFI Managed Services Serviceablauf und SLAs Ihre Vorteile Unser Vorgehensmodell assuretsm 2 MANAGED SERVICE Übernahme des operativen Betriebs

Mehr

Schritte eines ITIL- Projektes in der Landesverwaltung Baden-Württemberg. Dr. Harald Bayer Innenministerium BW, StaV

Schritte eines ITIL- Projektes in der Landesverwaltung Baden-Württemberg. Dr. Harald Bayer Innenministerium BW, StaV 1 Schritte eines ITIL- Projektes in der Landesverwaltung Baden-Württemberg Dr. Harald Bayer Innenministerium BW, StaV 2 Zum Redner Mitarbeiter der Stabsstelle für Verwaltungsreform (StaV) des Innenministeriums

Mehr

Hinweise zum Kommunikationszirkel Studiengangsmanagement

Hinweise zum Kommunikationszirkel Studiengangsmanagement Hinweise zum Kommunikationszirkel Studiengangsmanagement http://www.studiengangsmanagement.uni- bonn.de Die der Universität Bonn im Rahmen des Projekts Gemeinsam für mehr Qualität in Studium und Lehre

Mehr

Serverumzug ins datadock: Hosting im hochmodernen Rechenzentrum

Serverumzug ins datadock: Hosting im hochmodernen Rechenzentrum Serverumzug ins datadock: Hosting im hochmodernen Rechenzentrum Fragen und Antworten zum domainfactory-umzug in das neue Rechenzentrum Fragen zu Details und zum Ablauf Welche domainfactory-produkte und

Mehr

Informationssicherheit in der Bundesverwaltung und das ITSM im Bundeswirtschaftsministerium

Informationssicherheit in der Bundesverwaltung und das ITSM im Bundeswirtschaftsministerium Informationssicherheit in der Bundesverwaltung und das ITSM im Bundeswirtschaftsministerium Andreas Schmidt IT-Sicherheitsbeauftragter im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie www.bmwi.de Andreas

Mehr

Das Maximale herausholen nach diesem Prinzip leben und handeln wir. Zu Ihrem Vorteil. Auf allen Ebenen des Cloud-Segments.

Das Maximale herausholen nach diesem Prinzip leben und handeln wir. Zu Ihrem Vorteil. Auf allen Ebenen des Cloud-Segments. VerSiTecCloud...the maximalcloud Das Leben ist voll von Kompromissen. Vor allem da, wo nur der Preis regiert. VerSiTec.de geht hier einen kompromisslosen Weg. Gerade im immer stärker wachsenden Cloud-Segment

Mehr

Professioneller IT-Betrieb für Ihr Unternehmen

Professioneller IT-Betrieb für Ihr Unternehmen Professioneller IT-Betrieb für Ihr Unternehmen Ihre Herausforderung unsere Lösung Ein funktionierender, sicherer und bezahlbarer Informatikbetrieb ist Ihnen ein Bedürfnis. Die Informatik ist in den letzten

Mehr

BSI-Mindestsicherheitsanforderungen an Cloud-Computing-Anbieter

BSI-Mindestsicherheitsanforderungen an Cloud-Computing-Anbieter BSI-Mindestsicherheitsanforderungen an Cloud-Computing-Anbieter Alex Didier Essoh und Dr. Clemens Doubrava EuroCloud Deutschland_eco e.v. Köln 02.02.2011 Ziel Ziel des BSI ist es, gemeinsam mit den Marktteilnehmern

Mehr

PROFI MANAGED SERVICES

PROFI MANAGED SERVICES S Webcast Darmstadt 11.09.2014 Hans Larcén AGENDA PROFI Managed Services Serviceablauf und SLAs Ihre Vorteile Unser Vorgehensmodell 2 MANAGED SERVICE Übernahme des operativen Betriebs der IT Infrastruktur

Mehr

CERT NRW Jahresbericht 2012

CERT NRW Jahresbericht 2012 Seite: 1 von 19 CERT NRW Jahresbericht 2012 Seite: 2 von 19 Inhalt CERT NRW... 1 Jahresbericht 2012... 1 Einleitung... 3 Aufgaben des CERT NRW... 3 Tätigkeitsbericht... 4 Schwachstellen in Webangeboten

Mehr

ecare ServerPack, Angebot & Definition

ecare ServerPack, Angebot & Definition ecare ServerPack, Angebot & Definition Inhalt 1. Übersicht... 2 2. Angebot... 3 2.1. Service Level Agreement (SLA)... 3 2.2. Unterstützte Server Systeme... 3 + Rechtliche und allgemeine Hinweis... 3 3.

Mehr

CAD Virtualisierung. Celos CAD Virtualisierung

CAD Virtualisierung. Celos CAD Virtualisierung CAD Virtualisierung Celos Hosting Services Celos Netzwerk + Security Celos Server + Storage Virtualisierung Celos Desktop Virtualisierung Celos CAD Virtualisierung Celos Consulting Celos Managed Services

Mehr

Energiemanagementsystem und Energieaudits - Wirtschaftlicher Nutzen oder politischer Unfug?

Energiemanagementsystem und Energieaudits - Wirtschaftlicher Nutzen oder politischer Unfug? Energiemanagementsystem und Energieaudits - Wirtschaftlicher Nutzen oder politischer Unfug? DI Willibald Kaltenbrunner MBA 20. Mail 2014, Bad Vöslau denkstatt GmbH Hietzinger Hauptstraße 28 A-1130 Wien

Mehr

individuelle IT-Lösungen

individuelle IT-Lösungen individuelle IT-Lösungen Unternehmensprofil Als kompetenter IT Dienstleister ist HaKoDi EDV-Systeme für kleine und mittelständische Unternehmen in ganz Mitteldeutschland tätig. Wir planen und realisieren

Mehr

Success Story. Rechenzentrum der BG-Phoenics GmbH. Data Center Automation // Provisioning

Success Story. Rechenzentrum der BG-Phoenics GmbH. Data Center Automation // Provisioning kubais - Fotolia.com Data Center Automation // Provisioning Success Story Rechenzentrum der BG-Phoenics GmbH automait - Die ideale Lösung für unsere komplexen Anforderungen Ausgangssituation beim Kunden

Mehr

Intelligente Updateverwaltung Inventarisierung von Softwareprodukten Remoteunterstützung, mobile Endgeräte u.v.m.

Intelligente Updateverwaltung Inventarisierung von Softwareprodukten Remoteunterstützung, mobile Endgeräte u.v.m. Mit SCCM* IT-Standardaufgaben noch schneller erledigen *System Center Configuration Manager (SCCM) 2012 SCCM Software und Vollautomatische Installation von Betriebssystemen Intelligente Updateverwaltung

Mehr

Begriffe, Ziele, Anforderungen - Das Ohr zum Kunden -

Begriffe, Ziele, Anforderungen - Das Ohr zum Kunden - Begriffe, Ziele, Anforderungen - Das Ohr zum Kunden - - 1 - Gliederung 1. Seite 1. Was versteht man unter einem Help Desk? 2 2. Vorteile einer Benutzerservice / Help Desk Funktion 7 3. Zielsetzung bei

Mehr

RHEIN-NECKAR-CLOUD. (Citrix Sharefile Enterprise) LEISTUNGSBESCHREIBUNG DER MANET GMBH

RHEIN-NECKAR-CLOUD. (Citrix Sharefile Enterprise) LEISTUNGSBESCHREIBUNG DER MANET GMBH RHEIN-NECKAR-CLOUD (Citrix Sharefile Enterprise) Dieses Dokument enthält die Leistungsbeschreibung für den Dienst Citrix Sharefile Enterprise. Die MAnet GmbH, nachfolgend Gesellschaft genannt, stellt den

Mehr

Informatikzentrum Landesverwaltung Baden-Württemberg (IZLBW) Informatikzentrum Landesverwaltung Baden-Württemberg (IZLBW)

Informatikzentrum Landesverwaltung Baden-Württemberg (IZLBW) Informatikzentrum Landesverwaltung Baden-Württemberg (IZLBW) Informatikzentrum Landesverwaltung Baden-Württemberg () Informatikzentrum Landesverwaltung Baden-Württemberg () Direktor Stellvertretender Direktor Stabsstelle IT-Planung und Steuerung Beauftragte für

Mehr

Hard- und Software inventarisieren

Hard- und Software inventarisieren Software und Daten automatisiert verteilen Hard- und Software inventarisieren Software für mobile Geräte verteilen prisma verbindet die verteilten Systeme Fernwartung von internen, externen und mobilen

Mehr

Netzwerke bei AS/point

Netzwerke bei AS/point Netzwerke bei AS/point AS/point GmbH http://www.aspoint.de 1 Das Netzwerk ist das Rückgrat von Geschäfts- und Produktionsprozessen im modernen Unternehmen Wir stärken und schützen Ihr Netzwerk! AS/point

Mehr

CaseWare Monitor. ProduktNEWS CaseWare Monitor. Version 4.3. Mehr Informationen zu CaseWare Monitor und unseren anderen Produkten & Dienstleistungen

CaseWare Monitor. ProduktNEWS CaseWare Monitor. Version 4.3. Mehr Informationen zu CaseWare Monitor und unseren anderen Produkten & Dienstleistungen Mit der aktuellen Version hält eine komplett neu konzipierte webbasierte Anwendung Einzug, die sich neben innovativer Technik auch durch ein modernes Design und eine intuitive Bedienung auszeichnet. Angefangen

Mehr

Die FUTUREDAT GmbH. Unsere Partner. Die FUTUREDAT GMBH UNTERSTÜTZT SIE BEI

Die FUTUREDAT GmbH. Unsere Partner. Die FUTUREDAT GMBH UNTERSTÜTZT SIE BEI fit for future Beratung * LÖSUNGSFINDUNG * UMSETZUNG * WEITERBILDUNG * BETREUUNG Die FUTUREDAT GMBH UNTERSTÜTZT SIE BEI der PLANUNG Ihrer Client- Management-, IT-, ERPund Datenbank-Projekte der schrittweisen

Mehr

Preis- und Leistungsverzeichnis der Host Europe GmbH. Virtual Backup V 1.0. Stand: 01.01.2013

Preis- und Leistungsverzeichnis der Host Europe GmbH. Virtual Backup V 1.0. Stand: 01.01.2013 Preis- und Leistungsverzeichnis der Host Europe GmbH Virtual Backup V 1.0 Stand: 01.01.2013 INHALTSVERZEICHNIS PREIS- UND LEISTUNGSVERZEICHNIS VIRTUAL BACKUP... 3 Produktbeschreibung Virtual Backup...

Mehr

IT-Development & Consulting

IT-Development & Consulting IT-Development & Consulting it-people it-solutions Wir sind seit 1988 führender IT-Dienstleister im Großraum München und unterstützen Sie in den Bereichen IT-Resourcing, IT-Consulting, IT-Development und

Mehr

Dunkel Mail Security

Dunkel Mail Security Dunkel Mail Security email-sicherheit auf die stressfreie Art Unser Service verhindert wie ein externer Schutzschild, dass Spam, Viren und andere Bedrohungen mit der email in Ihr Unternehmen gelangen und

Mehr

IT-Strategie der zentralen Leistungserbringer der UZH 2014-2016

IT-Strategie der zentralen Leistungserbringer der UZH 2014-2016 Universität Zürich Prorektorat Rechts- und Künstlergasse 15 CH-8001 Zürich Telefon +41 44 634 57 44 www.rww.uzh.ch IT-Strategie der zentralen Leistungserbringer der UZH 2014-2016 Version vom 6. Juni 2014

Mehr

Customer COE Best Practices Change Control Management. Topic. Kundenempfehlung: Change Request Management mit SAP Solution Manager 7.

Customer COE Best Practices Change Control Management. Topic. Kundenempfehlung: Change Request Management mit SAP Solution Manager 7. Topic Der SAP Solution Manager bietet ein Portfolio von Werkzeugen, Inhalten und Services, die die Implementierung und Anwendung individueller SAP- Unternehmensapplikationen begleiten und erleichtern.

Mehr

Datacenter Perfektes Daten-Management. Technologie, die verbindet.

Datacenter Perfektes Daten-Management. Technologie, die verbindet. Datacenter Perfektes Daten-Management Technologie, die verbindet. Moderne Datacenter Das Datenwachstum bändigen Alle Informationen werden heute digital abgelegt, somit ist das enorme Datenwachstum in Unternehmen

Mehr

EPoS Elektronische Post für Schulleitungen/Schulen

EPoS Elektronische Post für Schulleitungen/Schulen EPoS Elektronische Post für Schulleitungen/Schulen Bekanntmachung des Ministeriums für Bildung, Frauen und Jugend vom 1. Oktober 2003 (9413 A- 53 831/20) 1. Zielsetzungen Das System EPoS - Elektronische

Mehr

Die Vorgaben des IT-Planungsrates Leitlinie für Informationssicherheit der öffentlichen Verwaltung

Die Vorgaben des IT-Planungsrates Leitlinie für Informationssicherheit der öffentlichen Verwaltung Die Vorgaben des IT-Planungsrates Leitlinie für Informationssicherheit der öffentlichen Verwaltung Dr. Stefan Grosse Bundesministerium des Innern, Leiter Referat IT5 (IT5@bmi.bund.de) IT-Infrastrukturen

Mehr

Zentrale Dienstleistungsplattform mit Matrix42. Kämmereiamt Abteilung IuK Kai-Uwe Butzinger Markus Kälberer

Zentrale Dienstleistungsplattform mit Matrix42. Kämmereiamt Abteilung IuK Kai-Uwe Butzinger Markus Kälberer Zentrale Dienstleistungsplattform mit Matrix42 Kämmereiamt Abteilung IuK Kai-Uwe Butzinger Markus Kälberer Der Landkreis Karlsruhe Vielfalt am Oberrhein 32 Städte und Gemeinden mit über 100 Stadt- und

Mehr

unter und die im Blick. Alle Maschinen und Anlagen, Hardware, Software,

unter und die im Blick. Alle Maschinen und Anlagen, Hardware, Software, Ihre und vollständigen sind wichtige Grundlagen für ohne droht der Verlust Betriebseigentum. Womöglich säumnisse Garantie-, Wartungs- und Sie nicht so weit. Sie dabei. So kann er Ihnen eine komplette Übersicht

Mehr

m.a.x. it Unterföhring, 11.05.2011 Hochverfügbarkeits-Storagelösung als Grundlage für Outsourcing-Services der m.a.x. it

m.a.x. it Unterföhring, 11.05.2011 Hochverfügbarkeits-Storagelösung als Grundlage für Outsourcing-Services der m.a.x. it best OpenSystems Day Unterföhring, m.a.x. it Hochverfügbarkeits-Storagelösung als Grundlage für Outsourcing-Services der m.a.x. it Christian Roth und Michael Lücke Gegründet 1989 Sitz in München ca. 60

Mehr

Anforderungen an kommunale IT-Dienstleister

Anforderungen an kommunale IT-Dienstleister Sonnig mit kleinen Wolken Anforderungen an kommunale IT-Dienstleister Alexander Schroth Seite 1 Kommunale IT-Dienstleister 2011 Deutschlandweit rund 55 Einrichtungen unter kommunaler Hoheit Stehen in der

Mehr

TELEKOM CLOUD COMPUTING. NEUE PERSPEKTIVEN. Dietrich Canel Telekom Deutschland GmbH 03/2013 1

TELEKOM CLOUD COMPUTING. NEUE PERSPEKTIVEN. Dietrich Canel Telekom Deutschland GmbH 03/2013 1 TELEKOM CLOUD COMPUTING. NEUE PERSPEKTIVEN. Dietrich Canel Telekom Deutschland GmbH 03/2013 1 DIE TELEKOM-STRATEGIE: TELCO PLUS. 2 AKTUELLE BEISPIELE FÜR CLOUD SERVICES. Benutzer Profile Musik, Fotos,

Mehr

WebOffice: Cloud-Zukunft im Kommunalen Rechenzentrum. www.kivbf.de

WebOffice: Cloud-Zukunft im Kommunalen Rechenzentrum. www.kivbf.de WebOffice: Cloud-Zukunft im Kommunalen Rechenzentrum 1 Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF) KIVBF Ausrichtung Auftrag Gründung Mitarbeiter Umsatz Einwohner Markt Kunden Geschäftsführung

Mehr

Univention Corporate Client. Quickstart Guide für Univention Corporate Client

Univention Corporate Client. Quickstart Guide für Univention Corporate Client Univention Corporate Client Quickstart Guide für Univention Corporate Client 2 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung... 4 2. Voraussetzungen... 5 3. Installation des UCS-Systems... 6 4. Inbetriebnahme des Thin

Mehr

Bacher Integrated Management

Bacher Integrated Management Ihre IT-Verantwortung wir tragen sie mit. Bacher Integrated Management Das zentrale IT-Infrastruktur Management-Portal BIM gibt den EINBLICK. Das zentrale IT-Infrastruktur Management-Portal von Bacher

Mehr

Der Nutzen und die Entscheidung für die private Cloud. Martin Constam Rechenpower in der Private Cloud 12. Mai 2014

Der Nutzen und die Entscheidung für die private Cloud. Martin Constam Rechenpower in der Private Cloud 12. Mai 2014 Der Nutzen und die Entscheidung für die private Cloud Martin Constam Rechenpower in der Private Cloud 12. Mai 2014 1 Übersicht - Wer sind wir? - Was sind unsere Aufgaben? - Hosting - Anforderungen - Entscheidung

Mehr

4 Planung von Anwendungsund

4 Planung von Anwendungsund Einführung 4 Planung von Anwendungsund Datenbereitstellung Prüfungsanforderungen von Microsoft: Planning Application and Data Provisioning o Provision applications o Provision data Lernziele: Anwendungen

Mehr

Unified Communication Effizienter kommunizieren. 20 Jahre Technologie, die verbindet.

Unified Communication Effizienter kommunizieren. 20 Jahre Technologie, die verbindet. Unified Communication Effizienter kommunizieren 20 Jahre Technologie, die verbindet. Einleitung Wege in eine neue Kommunikation Unified Communication (UC) gestaltet Kommunikationsprozesse in Unternehmen

Mehr

CLOUD APPS IM UNTERNEHMEN VERWALTEN. So meistern Sie die Herausforderungen. Whitepaper

CLOUD APPS IM UNTERNEHMEN VERWALTEN. So meistern Sie die Herausforderungen. Whitepaper CLOUD APPS IM UNTERNEHMEN VERWALTEN So meistern Sie die Herausforderungen Whitepaper 2 Die Herausforderungen bei der Verwaltung mehrerer Cloud Identitäten In den letzten zehn Jahren haben cloudbasierte

Mehr

WHITEPAPER. ISO 27001 Assessment. Security-Schwachstellen und -Defizite erkennen

WHITEPAPER. ISO 27001 Assessment. Security-Schwachstellen und -Defizite erkennen WHITEPAPER ISO 27001 Assessment Security-Schwachstellen und -Defizite erkennen Standortbestimmung Ihrer Informationssicherheit basierend auf dem internationalen Standard ISO 27001:2013 ISO 27001 Assessment

Mehr

CIBER DATA CENTER für höchste Ansprüche an Datensicherheit

CIBER DATA CENTER für höchste Ansprüche an Datensicherheit CIBER Hosting Services CIBER DATA CENTER für höchste Ansprüche an Datensicherheit Die Sicherheit Ihrer Daten steht bei CIBER jederzeit im Fokus. In den zwei georedundanten und mehrfach zertifizierten Rechenzentren

Mehr

IT-SUPPORT: STÖRUNGSFREI ARBEITEN. 0,14 /Min. dt. Festnetz. Mobilfunk 0,42 /Min.

IT-SUPPORT: STÖRUNGSFREI ARBEITEN. 0,14 /Min. dt. Festnetz. Mobilfunk 0,42 /Min. IT-SUPPORT: STÖRUNGSFREI ARBEITEN (01805) 2809-64 www.cc-profis.de 0,14 /Min. dt. Festnetz. Mobilfunk 0,42 /Min. anfragen@cc-profis.de Störungsfrei arbeiten! WIR SORGEN DURCH DIE BETREUUNG IHRER IT-SYSTEME

Mehr