Fachtagung Finanztage Berlin. Bilanzen verstehen Problemlagen erkennen, Risikoeinschätzungen fundiert vornehmen

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1 Fachtagung Finanztage Berlin 10. und 11. Mai 2012 Bilanzen verstehen Problemlagen erkennen, Risikoeinschätzungen fundiert vornehmen Christian Müller-Elmau Berlin 11. Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

2 Bilanz der Stadt 2009 Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

3 Probleme bei der Betrachtung von Rohbilanzen nur absolute Euro- Werte Stichtagsbezogenheit keine Auskunft über stille Reserven und Lasten Fachkenntnisse zur Interpretation bestimmter Positionen nötig Keine Aussagen zum Zustand des Anlagevermögens Unsicherheit über den Umgang mit Rückstellungen Vergleichswerte i.d.r. nur mit dem Vorjahr keine Auskunft über Rekapitalisierbarkeit Mangelnde Vergleichbarkeit wg. Bewertungsspielräume in EÖB keine Darstellung der Gesamtvermögenslage Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

4 Probleme bei der Betrachtung von Rohbilanzen Ist die Substanz einer Kommune erkennbar? Sind Risiken identifizierbar? Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

5 Bilanzen geben nur bedingt Auskunft über ein Kommune Aus einer kommunalen Bilanz können für sich genommen nur wenige Informationen gewonnen werden.!! Bilanz! Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

6 Mehr Informationen sind im Jahresabschluss enthalten Das Hinzuziehen von Ergebnis-, Finanzrechnung und Anlagenübersicht ermöglicht ein recht umfassendes Urteil über die bilanzielle Substanz.!! Bilanz Ergebnisrechnung Finanzrechnung Anlagenübersicht! weitere Angaben im Jahresabschluss!!!!! Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

7 Grundsätzliches Vorgehen zur Bilanzanalyse Ein strukturiertes Vorgehen ermöglicht eine umfassende Interpretation von kommunalen Bilanzen. Wildes Herumrechnen ist dagegen ziellos Festlegen des Analyseziels Sammlung allgemeiner Daten Aufbereitung der Jahresabschlussinformationen Kennzahlenauswahl und -berechnung Kennzahleninterpretation Gesamturteil Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

8 Zu 3. Analyse der Bilanzpolitik für ehrlichere Werte Kommunen haben wie Unternehmen Gestaltungsspielräume in der Erstellung ihrer Bilanzen. Diese können analysiert und nivelliert werden. Analyse der formellen Bilanzpolitik Ausweiswahlrechte Erläuterungswahlrechte Gliederungswahlrechte Analyse der materiellen Bilanzpolitik Ansatzwahlrechte Bewertungswahlrechte Ermessenspielräum im Rahmen der GOB Sachverhaltsgestaltungen Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

9 Strukturbilanzen können nützlich sein, müssen aber nicht! In Strukturbilanzen werden einzelne Ansätze entsprechend ihrer tatsächlichen Werte korrigiert: Aufdeckung von stillen Reserven / Lasten Vorteile ehrlichere Vermögens- und Schuldenwerte erhöhte Aussagekraft von Bilanzanalysen Aktiva AV 100 UV Passiva EK 50 Rück 10 FK Nachteile aufwendige Erstellung Veränderungen können subjektiv beeinflusst sein Strukturbilanz ist nicht geprüft Ratsmitglieder können verwirrt werden Werteveränderungen können Turbulenzen erzeugen Originalbilanz Strukturbilanz Aktiva AV 110 UV Passiva EK 50 Rück 15 FK Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

10 Eine Bilanz von Eckdaten: kreisangehörige Stadt mit circa Einwohner Bundesland NRW tendenziell ungünstige sozio-ökonomische Rahmenbedingungen Bevölkerungstrend : -12,4 % (Quelle: Defizite in 2008: - 1 Mio. 2009: -3,7 Mio. 2010: -1,9 Mio. Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

11 Bilanzanalyse in 4 Perspektiven 1. Vermögensstruktur 2. Kapitalstruktur 3. Finanzstruktur/Liquidität 4. Ertrags- u. Aufwandsstr. Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

12 durchgeführt mit BilanzanalyseOnline Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

13 Bilanzkennzahlen vom Fachverband der Kämmerer des Landes Brandenburg e.v. Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

14 Erkenntnisse zur Vermögensstruktur 1. Kennzahl: Sachanlagenintensität Aussage: Anteil Sachanlagevermögen am Gesamtvermögen der Kommune Berechnungsregel: Werte: Sachanlagevermögen / Gesamtvermögen * % % Interpretation: niedriges Sach-AV zeigt hohe Vermögensbindung in anderen Positionen an hier Sondervermögen Könnte einen hohen Auslagerungsgrad bedeuten Kontrollverlust ggf. auch Schuldenkosmetik Analyse der Gesamtbilanz nötig Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

15 Erkenntnisse zur Vermögensstruktur 2. Kennzahl: Sachanlagenintensität des abnutzbaren Sach-AV Aussage: Berechnungsregel: Werte: Anteil des abnutzbaren Sachanlagevermögens am Gesamtvermögen der Kommune abnutzbares Sachanlagevermögen / Gesamtvermögen * % % Interpretation: niedriger Wert bedeutet weniger AfA-Belastung im Haushalt und leichteren HH-Ausgleich tendenziell höhere Gestaltungsfreiheit für künftige kommunale Aufgaben Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

16 Erkenntnisse zur Vermögensstruktur 3. Kennzahl: Anlagenabnutzungsgrad Aussage: Berechnungsregel: Werte: kalkulatorischer Verschleiß des abnutzbaren Vermögens einer Kommune kumulierte AfA / historische AHK des abnutzbaren Vermögens * % % Interpretation: eher niedriger Wert zeigt gute Vermögenssubstanz an bedeutet aber auch noch lange Belastung des Haushaltes durch Abschreibungen Max-Wert 2008: 75% Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

17 Erkenntnisse zur Vermögensstruktur 4. Kennzahl: Investitionsdeckung Aussage: Berechnungsregel: Werte: Verhältnis von Werteverzehr durch Abschreibung und Vermögensabgang zu Neuinvestition Auszahlungen aus Investitionstätigkeit / (Abschreibungen + Vermögensabgänge) * % % Interpretation: Unterinvestition in 2008 bedeutet Vermögensverzehr Überinvestition in 2009 bedeutet Vermögensschaffung Werte können durch Konjunkturpakete in künstlich überhöht sein Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

18 Erkenntnisse zur Vermögensstruktur 5. Kennzahl: veräußerbarer Anteil des Sachanlagevermögens Aussage: Berechnungsregel: Werte: Anteil des veräußerbaren Sachanlagevermögens am gesamten Sachanlagevermögen der Kommune (Einschätzung subjektiv) veräußerbares Sachanlagevermögen / Sachanlagevermögen * % % Interpretation: ein großer Teil des Sach-AV ist nicht mehr rekapitalisierbar (Max- Wert 2009: 95%) Verringerung der Gestaltungsfreiheit geringere Liquiditätsreserve Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

19 Erkenntnisse zur Vermögensstruktur 6. Kennzahl: veräußerbarer Anteil des Gesamtvermögens Aussage: Berechnungsregel: Werte: Anteil des veräußerbaren Gesamtvermögens (Einschätzung subjektiv) veräußerbares Vermögen / Gesamtvermögen * % % Interpretation: wesentliche Bestandteile des Vermögens scheinen rekapitalisierbar Liquiditätsreserve höhere Flexibilität in der zukünftigen Aufgabengestaltung Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

20 Erkenntnisse zur Vermögensstruktur 7. Kennzahl: Forderungsanteil Aussage: Anteil kommunaler Forderungen zum Umlaufvermögen Berechnungsregel: Werte: Forderungen / Umlaufvermögen * % % Interpretation: hoher Wert schränkt Handlungsfähigkeit der Kommune durch nicht realisierte Liquidität ein (Max-Wert 2009: 99%) steigender Wert könnte eine Optimierung des Forderungsmanagements erfordern Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

21 Erkenntnisse zur Kapitalstruktur 8. Kennzahl: Eigenkapitalquote Aussage: Berechnungsregel: Werte: Anteil des eigenfinanzierten Vermögens am Gesamtvermögen einer Kommune (Reinvermögen + Rücklagen + Sonderposten) / Gesamtvermögen * % % Interpretation: hoher Wert bedeutet nicht hohe Bonität, da die allgemeine Rücklage nicht nutzbar ist (hier % vom Gesamt-EK) hoher Wert weißt aber auf eine niedrige FK-Quote hin und somit auf eine gesunde Kapitalstruktur Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

22 Erkenntnisse zur Kapitalstruktur 9. Kennzahl: Reinvermögenquote Aussage: Anteil des nicht verwertbaren Eigenkapitals Berechnungsregel: Werte: Reinvermögen / (Reinvermögen + Rücklagen + Sonderposten) * % % Interpretation: hoher Wert zeigt an, dass wesentliche Teile des EK nicht für den HH-Ausgleich zur Verfügung stehen Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

23 Erkenntnisse zur Kapitalstruktur 10. Kennzahl: Quote des kurzfristigen Fremdkapital Aussage: Berechnungsregel: Werte: Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals am gesamten Fremdkapital einer Kommune kurzfristiges Fremdkapital / gesamten Fremdkapital * % % Interpretation: hohe Quote deutet auf kurzfristige Tilgungspflicht und ggf. unvorteilhafte Finanzierung hin (starker Anstieg Kassenkredite) besonders der starke Anstieg von 2008 auf 2009 könnte ein Risiko signalisieren Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

24 Erkenntnisse zur Liquiditätsstruktur 11. Kennzahl: Liquidität 1. Grades Aussage: Berechnungsregel: Werte: Fähigkeit zur Deckung kurzfristiger Verbindlichkeiten durch liquide Mittel liquide Mittel / kurzfristige Verbindlichkeiten * ,8 % ,3 % Interpretation: Quote < 100% kann ein Liquiditätsrisiko bedeuten da i.d.r. kaum/keine Finanzüberschüsse aus laufenden Verwaltungstätig. gewonnen werden, können kurzfristige Verbindlichkeiten nur über (Kassen)Kredite finanziert werden Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

25 Erkenntnisse zur Ergebnisstruktur 12. Kennzahl: Deckungsgrad der ordentlichen Verwaltungstätigkeit Aussage: Berechnungsregel: Werte: Grad der Deckung der ordentlichen Aufwendungen durch die ordentlichen Erträge ordentlichen Erträge / ordentliche Aufwendungen * % % Interpretation: Defizite in 2008 und 2009 erwirtschaftet Rücklagen werden aufgezehrt, bzw. Verlustvorträge angesammelt zukünftiger HH-Ausgleich wird schwieriger sinkender Deckungsgrad signalisiert Verschärfung der Defizitsituation Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

26 Erkenntnisse zur Ergebnisstruktur 13. Kennzahl: Fiktive Entschuldungsdauer Aussage: Berechnungsregel: Werte: Anzahl von Jahren, nach denen die Schulden durch finanzielle Überschüsse aus der laufenden Verwaltungstätigkeit getilgt sind Fremdkapital / Finanzüberschuss aus laufend. Verwaltungstätigkeit Jahre Interpretation: Kredite können realistischer Weise nicht mehr aus der laufenden Verwaltungstätigkeit heraus getilgt werden In 2009 gab es sogar ein Negativsaldo von -3,9 Mio. finanzielle Stabilität ist nicht gegeben Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

27 Erkenntnisse zur Ergebnisstruktur 14. Kennzahl: Steuerertragsquote Aussage: Anteil der Steuererträge an den ordentlichen Erträgen Berechnungsregel: Werte: Steuererträge / ordentliche Erträge * % % Interpretation: Steuerertragskraft im oberen Mittelbereich hohe Quote bedeutet Anfälligkeit für Konjunkturschwankungen Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

28 Erkenntnisse zur Ergebnisstruktur 15. Kennzahl: Zuweisungsquote Aussage: Anteil der Erträge aus Zuweisungen an den ordentlichen Erträgen Berechnungsregel: Werte: Erträge aus Zuweisungen / ordentliche Erträge * % % Interpretation: geringe Abhängigkeit von Zuweisungen niedrige Quote bedeutet aber Anfälligkeit für Konjunkturschwankungen Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

29 Erkenntnisse zur Ergebnisstruktur 16. Kennzahl: Zinsaufwandsquote Aussage: Berechnungsregel: Werte: Anteil der Zinsaufwendungen an den ordentlichen Aufwendungen einer Kommune Zinsaufwand / ordentliche Aufwendungen * ,6 % ,8 % Interpretation: niedrige Quote bedeutet erträgliches Zinslastniveau und höheren Spielraum in der Leistungserbringung (Max-Wert 18 %) Risiko für die Zukunft durch die aktuelle Niedrigzinsphase Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

30 Erkenntnisse zur Ergebnisstruktur 17. Kennzahl: Reichweiter kommunalpolitischer Gestaltungsfreiheit Aussage: Berechnungsregel: Werte: Anzahl an Jahren, nach denen eine defizitäre Kommune ihr Eigenkapital aufgezehrt hat (Rücklage aus dem ordentlichen Ergebnis + Rücklage aus dem außerordentlichen Ergebnis) / Jahresfehlbetrag ,2 Jahre ,6 Jahre Interpretation: Rücklagen reichen in 2009 nur noch für 1,6 Jahre Defiziterwirtschaftung (mit Defizitstand 2009: -3,7 Mio.) gelingt der Haushaltsausgleich nicht in 2011 droht Kommunalinsolvenz Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

31 Erkenntnisse aus der Bilanzanalyse 1. Vermögensstruktur viel Sondervermögen Schuldenkosmetik?, Kontrollverlust? + relativ wenig abnutzbares Sach-AV geringere AfA-Belastung im Haushalt + Anlagenabnutzungsgrad liegt mit 21% relativ niedrig gute Vermögenssubstanz? Vermögensabbau scheint durch Investitionen kompensiert Substanzerhalt nur 44% des Sach-AV sind veräußerbar geringere Gestaltungsfreiheit + 58% des Gesamtvermögens scheinen veräußerbar erhöhte Gestaltungsfreiheit 84% Forderungen am UV zeigen Handlungsbedarf an Liquiditätsreserven Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

32 Erkenntnisse aus der Bilanzanalyse 2. Kapitalstruktur + hohe EK-Quote bedeutet niedrige FK-Quote wenig Zinsbelastung Rückgang der EK-Quote erwirtschaftet Verluste hoher Anteil des Reinvermögens von 66% wenig Kapital für HH-Ausgleich Verdoppelung des kurzfristigen FK ist bedenklich negatives Finanzsaldo 3. Liquiditätsstruktur kurzfristige Liquidität außerhalb von KK nicht vorhanden geringer Handlungsspielraum Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

33 Erkenntnisse aus der Bilanzanalyse 4. Ergebnisstruktur fiktive Entschuldungsdauer extrem hoch, bzw. nicht ggb. Schuldentilgung unrealistisch Defizite in 2008, 2009 und 2010 Haushaltsnotlage + Steuerquote liegt im oberen Mittelbereich mehr Ausgaben- als Einnahmenproblem? Zuweisungsquote ist normal mehr Ausgaben- als Einnahmenproblem + Zinsaufwandsquote ist mit 1,8% gering Fremdkapitalbelastung ist akzeptabel Reichweite der Rücklagen erschreckend niedrig 2011 muss HH-Ausgleich gelingen Gesamturteil zu in Teilen sehr kritisch, 10/17 Kennzahlen wurden negativ bewertet, besonders der Haushalt bereitet Sorgen Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

34 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Gute Heimreise! Seite Mai 2012 Christian Müller-Elmau, Institut für Public Management, Berlin

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