Landesinnung Bau auf der Gartenbaumesse Tulln

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1 Landesinnung Bau auf der Gartenbaumesse Tulln Im Rahmen des Kooperationsprojekts Wohntraum Niederösterreich war die Landesinnung Bau auch heuer wieder auf der Gartenbaumesse Tulln, die von 23. bis 27. August stattgefunden hat, vertreten. Zahlreiche Besucher konnten über das Leistungsspektrum des Baumeisters informiert werden. Im Zuge des Wohntraum-Gewinnspiels erhalten wir auch diesmal wieder Kontaktadressen von Personen, die ihr Interesse an Sanierungsoder Neubaumaßnahmen bekundet haben.

2 Sehr geehrte Kollegin! St. Pölten, im September 2012 Sehr geehrter Kollege! Nach dem Sommer starten wir heuer in einen besonders heißen Herbst! Speziell im September erwarten uns einige Großveranstaltungen, zu denen ich Sie hiermit ganz herzlich einladen möchte: September: Österreichische Kommunalmesse in Tulln Die Messe für alle österreichischen Gemeinden und deren Entscheidungsträger findet heuer in Niederösterreich statt. Die Landesinnung Bau wird diese Gelegenheit nutzen, um alle wichtigen Themen zu transportieren. Besuchen Sie uns auf unserem Messestand: Halle 6, Stand 680! 13. September: Siegerehrung NÖ Baupreis 2012 Mit rund 140 Einreichungen hat der Niederösterreichische Baupreis heuer die Erwartungen übertroffen. Der Festakt zur Siegerehrung beginnt um Uhr in der Business Lounge der neuen NV Arena, Einlass ist ab Uhr. Seien Sie dabei, wenn die besten Bauprojekte des Landes vor den Vorhang gebeten werden! September: Bundes-Jungmaurerwettbewerb 2012 in Langenlois Die besten Jungmaurer Österreichs treten heuer in Niederösterreich zum Bundeswettbewerb an, Austragungsort ist die generalsanierte Landesberufsschule in Langenlois. Die Siegerehrung findet am um Uhr im Beisein von Landesrat Mag. Karl Wilfing und WKNÖ-Präsidentin KommR Sonja Zwazl statt September: Messe Bau & Energie in Wieselburg Im Rahmen des Kooperationsprojektes Wohntraum Niederösterreich ist die Landesinnung Bau auch heuer wieder auf der Bau & Energie in Wieselburg vertreten und informiert u.a. über das Leistungsspektrum des Baumeisters. bzw.

3 Ich darf Sie vorab an dieser Stelle auch ganz herzlich zu unserer diesjährigen Landesinnungstagung und zum NÖ Baugewerbetag einladen, den wir wieder gemeinsam mit dem Bauhilfsgewerbe veranstalten. Die Landesinnungstagung findet am Mittwoch, den 7. November 2012, um Uhr in der BAUAkademie Schloss Haindorf statt, der Baugewerbetag im Anschluss daran um Uhr. Wie Sie dem Rundschreiben entnehmen können, wird das Sammel-Abonnement der Österreichischen Bauzeitung mit Ende dieses Jahres auslaufen. Ich kann Ihnen jedoch versichern, dass wir die dadurch freiwerdenden Mittel auch weiterhin so gezielt in die Interessen der niederösterreichischen Baubranche investieren werden um unsere drei strategischen Säulen weiter zu stärken. Mit kollegialen Grüßen Ing. Robert Jägersberger

4 INHALTSVERZEICHNIS Ausgabe 05/2012 St. Pölten, am Seite NOVELLE DER GEWERBEORDNUNG 1 ABONNEMENT DER ÖSTERREICHISCHEN BAUZEITUNG 4 INTERNET SERVICESEITE AUF FÜR ERDBAU-BETRIEBE 4 MAPPE SICHERHEIT AM BAU AUSGABE ÖNORMEN INFORMATION STAND JULI UND AUGUST ALSAG-MERKBLATT LEITFADEN ZUR KOSTENABSCHÄTZUNG VON PLANUNGSLEISTUNGEN, 2. AUFLAGE 7 BÄNDE 1-3 STATISTIK: INFORMATION LEISTUNGS- UND STRUKTURERHEBUNG 8 ELEKTRONISCHE MELDESCHIENE ARBEITSZEITKALENDER BRANDSCHUTZKLAPPEN K90, ENDE DER ÜBERGANGSFRIST AUS- UND WEITERBILDUNG KURS ZUM THEMA ARCHITEKTUROBERFLÄCHE 10 SEMINARTERMINE BAUAKADEMIE NÖ SEPTEMBER BIS OKTOBER GRUNDKURS UND UPDATE KURSE ZUM KLIMA:AKTIV KOMPETENZPARTNER 11 ALTHAUSSANIERUNG ÖGEBAU SEMINAR EINLADUNGEN/HERBST WEITERBILDUNG FÜR INGENIEURE 12 KARTAUSE MAUERBACH, SEPTEMBER EINLADUNG ZUR THEMENLOUNGE NACHHALTIGE BESCHAFFUNG 12 IM BAU HERAUSGEBER UND INHABER: LANDESINNUNG BAU NÖ 3100 St. Pölten, Daniel-Gran-Str. 48/2 Tel.: 02742/ , Fax DW: 20, e.mail: Offenlegung nach 25 Mediengesetz:

5 BEILAGEN ÖNORMEN JULI UND AUGUST 2012 NOVELLE DER GEWERBEORDNUNG ALSAG-MERKBLATT ARBEITSZEITKALENDER 2013 BRANDSCHUTZKLAPPEN KURS ARCHITEKTUROBERFLÄCHE UND ANMELDUNG ALTHAUSSANIERUNG ÖGEBAU SEMINAR EINLADUNGEN SEMINARTERMINE BAUAKADEMIE NÖ SEPTEMBER BIS OKTOBER 2012 WEITERBILDUNG FÜR INGENIEURE KARTAUSE MAUERBACH EINLADUNG ZUR THEMENLOUNGE NACHHALTIGE BESCHAFFUNG IM BAU HERAUSGEBER UND INHABER: LANDESINNUNG BAU NÖ 3100 St. Pölten, Daniel-Gran-Str. 48/2 Tel.: 02742/ , Fax DW: 20, e.mail: Offenlegung nach 25 Mediengesetz:

6 Novelle der Gewerbeordnung Die Novelle zur Gewerbeordnung wurde am im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt mit in Kraft. 1. Ruhendmeldung/Wiederinbetriebnahme ( 93 Abs. 4; rechtskräftig ab ) Baumeister Baumeistergewerbe eingeschränkt Baugewerbetreibender eingeschränkt (neu ab ) Teilgewerbe Erdbau Teilgewerbe Betonbohren und Schneiden Ruhen und Wiederinbetriebnahme ist der Gewerbebehörde im Vorhinein anzuzeigen Eine Anzeige im Nachhinein ist unzulässig und unwirksam Ab Einlangen der Mitteilung erfolgt die Löschung im Gewerberegister Während des Ruhens ist die Gewerbeausübung unzulässig Während des Ruhens entfällt das Erfordernis einer Haftplichtversicherung nach 99 Abs. 7 sowie die Verpflichtung der Erfüllung sonstiger mit der Ausübung des Gewerbes verbundener gewerberechtlicher Verpflichtungen Ab Einlangen der Meldung der Wiederaufnahme ist die Eintragung im Gewerberegister durch die Behörde zu reaktivieren, sofern der Gewerbetreibende gleichzeitig mit der Meldung der Wiederaufnahme den wirksamen Bestand einer Haftpflichtversicherung im Sinne des 99 Abs. 7 sowie die Erfüllung aller übrigen Eintragungserfordernisse nachweist Ein neuerlicher Nachweis der notwendigen Befähigung entfällt 2. Einführung einer Pflichtversicherung gem. 99 Abs für Baumeister, Baumeister eingeschränkt, Baugewerbetreibende eingeschränkt, Teilgewerbe Erdbau und Teilgewerbe Betonbohren und Schneiden Die Anmeldung des Baumeistergewerbe, Baumeistergewerbe eingeschränkt, Baugewerbetreibende eingeschränkt und der Teilgewerbe Erdbau und Betonbohren und Schneiden sind künftig an den Bestand einer Haftpflichtversicherung gebunden. Dazu werden dem 99 GewO (Baumeister) folgende Abs. 7 bis 10 angefügt: (7) Die zur Ausübung des Baumeistergewerbes ( 94 Z 5) oder der dem Baumeistergewerbe entstammenden Teilgewerbe berechtigten Gewerbetreibenden haben Seite -1-

7 für ihre Berufstätigkeit eine Haftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden mit einer Versicherungssumme von mindestens Euro pro Schadensfall abzuschließen. Für diese Pflichtversicherungssumme darf ein Selbstbehalt von höchstens fünf vh dieser Summe pro Schadensfall vereinbart werden. Es ist zulässig, die Versicherungsleistung pro jährlicher Versicherungsperiode für Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz von weniger als Euro auf Euro und für andere Unternehmen auf Euro zu beschränken. Die Haftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden muss bei einem Unternehmen erfolgen, das zum Geschäftsbetrieb in Österreich befugt ist. (8) Bei der Anmeldung des Baumeistergewerbes ( 94 Z 5) oder eines dem Baumeistergewerbe entstammenden Teilgewerbes ist zusätzlich zu den Erfordernissen gemäß 339 Abs. 3 der Nachweis der Haftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden gemäß Abs. 7 zu erbringen. (9) Bei Leistungsfreiheit des Versicherers gegenüber dem Versicherungsnehmer aus der Haftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden gelten betreffend die Meldung des Versicherers an die für den das Baumeistergewerbe ( 94 Z 5) oder ein dem Baumeistergewerbe entstammendes Teilgewerbe ausübenden Gewerbetreibenden örtlich zuständige Behörde und betreffend die Haftung des Versicherers in Ansehung eines Dritten die Bestimmungen des 92 GewO 1994 und die Bestimmungen der 158b bis 158i des VersVG, BGBl. Nr. 2/1959, in der geltenden Fassung. 158c Abs. 2 VersVG gilt mit der Maßgabe, dass der Umstand, der das Nichtbestehen oder die Beendigung des Versicherungsverhältnisses zur Folge hat, gegenüber dem Dritten erst nach Ablauf von zwei Monaten wirksam wird, nachdem der Versicherer diesen Umstand der für die Führung des Gewerberegisters zuständigen Behörde angezeigt hat. (10) Bei Wegfall der Haftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden im Sinne von Abs. 7 hat die Behörde unverzüglich ein Gewerbeentziehungsverfahren einzuleiten und, wenn eine neuerliche Haftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden nicht unverzüglich nachgewiesen wird, die Gewerbeberechtigung längstens binnen zwei Monaten zu entziehen. 361 Abs. 2 ist in diesem Fall nicht anzuwenden. Berufungen gegen Entziehungsbescheide kommt keine aufschiebende Wirkung zu. Die Einleitung des Gewerbeentziehungsverfahrens ist im Gewerberegister zu vermerken. Nach 373a GewO ist eine derartige Versicherung auch von Gewerbetreibenden aus dem Ausland nachzuweisen, wenn sie in Österreich tätig werden wollen. Hinsichtlich des Rahmenvertrags für Baumeister im nicht ausführenden Dienstleistungsbereich ist anzumerken, dass mit dem Versicherer Gespräche über die Anpassung des Rahmenvertrags bereits aufgenommen wurden (der derzeitige Rahmenvertrag erfüllt die Voraussetzungen des 99 Abs 7 GewO nämlich nicht). Für das In-Kraft-Treten dieser Regelung zur Versicherung gilt: Bestehende Gewerbeberechtigungen: Alle Gewerbetreibende, die ein Baumeistergewerbe (sei es auch eingeschränkt) oder ein diesem Gewerbe entstammendes Teilgewerbe angemeldet haben müssen gem. 376 Z 13 bis (zwölf Monate nach Inkrafttreten d. Bundesgesetzblattes) Seite -2-

8 bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, in Statutarstädten Magistrat) den Nachweis einer entsprechenden Versicherung erbringen. Die Verpflichtung für eine Versicherungsdeckung besteht während des Ruhens des Gewerbes nicht ( 93 Abs 4 GewO). Neuanmeldung: Die Änderungen treten einen Monat nach der Veröffentlichung im BGBl mit in Kraft. Bei Neuanmeldungen muss daher ab diesem Tag die Versicherung nachgewiesen werden. 3. Bezeichnung Baugewerbetreibender In der Gewerbeanmeldung muss grundsätzlich die in der Liste der reglementierten Gewerbe ( 94) vorgegebene Gewerbebezeichnung verwendet werden. Dies führt gegenwärtig dazu, dass Gewerbetreibende, die zb ein auf bauausführende Tätigkeiten eingeschränktes Gewerbe ausüben, zwar nicht die Berufsbezeichnung Baumeister führen dürfen, im Wortlaut der Gewerbeanmeldung und im Gewerberegister jedoch die Bezeichnung Baumeister, eingeschränkt auf ausführende Tätigkeiten aufscheint. Diese Diskrepanz soll beseitigt werden. In der Gewerbeanmeldung muss in Hinkunft die Bezeichnung Baugewerbetreibender unter Beifügung der entsprechenden Einschränkung verwendet werden (Zitat aus der Regierungsvorlage). Zur Verdeutlichung der Änderung mögen folgende Beispiele dienen: Bisherige Bezeichnung Künftige Bezeichnung Baumeister Baumeistergewerbe eingeschränkt auf Planung, Berechnung, Leitung Baumeistergewerbe eingeschränkt auf ausführende Tätigkeiten Baumeister Baumeistergewerbe eingeschränkt auf Planung, Berechnung, Leitung Baugewerbetreibender eingeschränkt auf ausführende Tätigkeiten 4. Titel gewerblicher Architekt Bisher war nur die zwischenzeitig außer Kraft getretene RL 85/384/EWG ( Architektur- RL ) als Voraussetzung für die Verleihung des Titels genannt; nunmehr wird auch die geltende Rechtsquelle die RL 2005/36/EG ( Berufsqualifikations-RL ) genannt. Zu einer Änderung der Voraussetzungen für die Erlangung des Titels ist es mit dieser Formaländerung nicht gekommen. 5. Holzbau-Meister Die bisherige Bezeichnung Zimmermeister wird abgeschafft und durch den Wortlaut Holzbau-Meister ersetzt. Ähnlich wie beim Baugewerbetreibenden darf die Bezeichnung Holzbau-Meister von Gewerbetreibenden ohne Planungsrecht Seite -3-

9 nicht benutzt wird; diese haben die Bezeichnung Holzbaugewerbetreibender zu verwenden. Eine gleichartige Regelung hinsichtlich der Namensführung wird für das Steinmetzmeistergewerbe eingeführt (ohne Planungsrecht: Steinmetzgewerbetreibender ). 6. Begründung von Niederlassungen Die Begründung von Niederlassungen (von Gewerbetreibenden aus dem EWR- Ausland) obliegt nicht mehr dem BMWFJ, sondern dem zuständigen Landeshauptmann; Dienstleistungsanzeigen sind weiterhin an das BMWFJ zu richten. ABONNEMENT DER ÖSTERREICHISCHEN BAUZEITUNG Basierend auf den Ergebnissen der Mitgliederbefragung 2008 wurde die strategische Ausrichtung der Landesinnung Bau in den letzten Jahren Schritt für Schritt auf die drei strategischen Säulen Imagesteigerung der Baubranche und berufe, Erhöhung der Konkurrenzfähigkeit der heimischen Bauunternehmen und Verbesserung der Rahmenbedingungen für unsere Mitgliedsbetriebe fokussiert. Da die Maßnahmen dafür einerseits in zunehmendem Maße budgetäre Mittel erfordern, die Landesinnung Bau aber andererseits von einer Erhöhung der Grundumlagen absehen möchte, sind die ausgabenseitigen Positionen zu optimieren. Eine wesentliche jährliche Kostenposition ergibt sich aus dem Sammel-Abonnement der Österreichischen Bauzeitung für die Mitgliedsbetriebe. Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung haben jedoch gezeigt, dass der budgetäre Aufwand dafür in keiner entsprechenden Relation zur Relevanz bzw. Akzeptanz der Mitglieder steht. Aus diesem Grund ersuchen wir Sie um Ihr Verständnis, dass wir dieses Sammel-Abonnement mit Ende 2012 einstellen werden. Wir möchten in diesem Zusammenhang jedoch nochmals darauf hinweisen, dass wir die Mitgliedsbeiträge auch weiterhin gezielt für die Anliegen der Baubranche einsetzen, wodurch eine optimale Nutzung des Budgets sichergestellt wird. INTERNET-SERVICESEITE AUF FÜR ERDBAU-BETRIEBE Vor kurzem hat die Bundesinnung Bau die Internet-Seite Serviceangebote für Erdbau- Betriebe fertig gestellt, die von der Homepage mit dem Button Erdbau (Erdbau-Logo auf der rechten Seite) aufgerufen werden kann. Die Seite ist auf Anregung des Ausschusses Erdbau Bau erstellt worden. Folgende Themen werden dort abgebildet: - Erdbauer, Erdbeweger - Vertretung Seite -4-

10 Ausbildung - Arbeitssicherheit - Umwelt - Gefahrguttransport - Baumaschinen - Diverses - Kontakt. Sollten sich aus Ihrer Sicht weitere Inhalte für diese Seite eignen freuen wir uns über Ihre Anregungen. MAPPE SICHERHEIT AM BAU AUSGABE 2012 Kürzlich wurde die Mappe Sicherheit am Bau in der Ausgabe 2012 herausgegeben. Die vorige Ausgabe stammte aus dem Jahr Neben einer Reihe von redaktionellen und inhaltlichen Aktualisierungen werden nachfolgend die wesentlichsten Neuerungen zusammengefasst: - B 1: Gefahrenevaluierung Einbau des Merkblattes Anforderungen an die Evaluierung von Baustellen - B 12: Arbeiten im Freien Aufnahme des Plakates Sonnenschutz am Bau - B 20: Richtiges Heben und Tragen Bewertungshilfen zur manuellen Lastenhandhabung - B 21: Psychische Belastungen neue Seiten - D 23: Transport/Ladungssicherung Aktualisierung - E 8: Leitern Hinweis zur grundsätzlichen Verwendung. Zwecks Unterscheidbarkeit der geänderten von den unveränderten Seiten ist auf jeder Seite das Ausgabejahr angegeben. Der Vertrieb wird in bewährter Weise von der Service GmbH der WKÖ vorgenommen (Kontakt: Tel /5050, Fax /236, Ebenso kann die Mappe Sicherheit am Bau über das Bestellformular unter > Servicecenter > Publikationen angefordert werden. Die Preise sind je nach Bezugsmenge unverändert (Einzelpreis exkl. USt. inkl. Versand): 1 Stück 26,-, ab 5 Stück 24,-, ab 10 Stück 23,- ab 50 Stück 21,-. Seite -5-

11 ÖNORMEN INFORMATION STAND JULI UND AUGUST 2012 In der Beilage finden Sie eine Zusammenstellung derzeit aktueller baurelevanter Informationen hinsichtlich: Neuer ÖNORMEN Zurückgezogene ÖNORMEN ÖNORM-Entwürfe zur Stellungnahme Neuer Normungsvorhaben. ALSAG-MERKBLATT 2012 Kürzlich wurde die Überarbeitung des Merkblattes der Geschäftsstelle Bau zum Altlastensanierungsgesetz (ALSAG) vom Stand 2010 auf den neuen Stand 2012 abgeschlossen. Das ALSAG-Merkblatt 2012 konnte mit der zuständigen Sektion des Lebensministeriums abgestimmt werden, was für eine rechtssichere Anwendung in der Bauwirtschaft eine wichtige Voraussetzung ist. Neben den seit Anfang 2012 geltenden Gebührenerhöhungen konnten auch inhaltlich einige Präzisierungen und Verbesserungen im Vergleich zur Version aus 2010 vorgenommen werden: - Seite 3: Fußnote mit Präzisierung, dass nicht kontaminierte Böden oder andere natürlich vorkommende Materialien, die auf der selben Baustelle wieder verwendet werden, keine Abfälle sind und damit auch nicht dem ALSAG-Regime unterliegen ( 3 Abs. 1 Z. 8 AWG 2002) - Seite 4, Fußnote 1: Eingrenzung des Begriffes zulässigerweise, wonach sich dies nur auf das Vorliegen aller umweltrelevanten Bewilligungen oder Anzeigen, insbesondere gemäß Wasserrechtsgesetz, Naturschutzgesetz, oder Bauordnung in Bezug auf den vorgesehenen geeigneten Standort bezieht. Diese Zulässigkeit ist eine Voraussetzung für die ALSAG-freie Verwertung von Bodenaushubmaterialien, Erdaushub oder mineralischen, aufbereiteten Baurestmassen bei Verfüllungen. - Seite 4, Fußnote 3: Verschiebung der Inhalte zum erforderlichen Qualitätssicherungssystem für ALSAG-freie Recycling-Baustoffe von Seite 2 auf Seite 4 - Seite 4, Fußnote 4: Aufnahme der ALSAG-Befreiung für Bauwerke, die überwiegend vor 1955 errichtet wurden, wenn diese auf Inertabfalldeponien abgelagert werden dürfen - Seite 4, Fußnote 5: Präzisierung für ALSAG-freie Abfälle aus Katastrophenereignissen, dass dafür Bestätigungen von der Gemeinde auszustellen sind, in der das Katastrophenereignis stattgefunden hat - Seite 6: Inhaltliche Präzisierungen der Beispiele Seite -6-

12 Seite 6: Aufnahme eines Verweises auf das Merkblatt Abfallbilanzverordnung für die Bauwirtschaft. Das Merkblatt kann auf der Homepage der Landesinnung Bau unter heruntergeladen werden. > Servicecenter > Muster, Vorlagen, Broschüren Gedruckte Exemplare werden ab September bei der Service GmbH der WKÖ zum gleichen Preis wie das Merkblatt 2010 verfügbar sein (siehe Bestellformular unter > Servicecenter > Publikationen. LEITFADEN ZUR KOSTENABSCHÄTZUNG VON PLANUNGSLEISTUNGEN, 2. AUFLAGE BÄNDE 1-3 Die Honorarordnung der Baumeister (HOB) musste Ende 2005 aus kartellrechtlichen Gründen zurückgezogen werden. Die Nachfolgepublikation der HOB ist der Leitfaden zur Kostenabschätzung von Planungsleistungen, der in den Jahren 2006 und 2008 mit 6 Bänden (1 Grundlagen, 2 Objektplanung, 3 Örtliche Bauaufsicht, 4 Projektmanagement, 5 Tiefbauplanung, 6 Tragwerksplanung) herausgegeben wurde. Die Bände 1-3 sind unter Anleitung des Ausschusses für Planungsrecht, Gebühren und Sachverständigenfragen in der Bundesinnung Bau (Vorsitz LIM-Stv. BM Gew. Arch. TR Ing. Erwin Krammer, MAS) überarbeitet und nun in der 2. Auflage mit Stand Juli 2012 publiziert worden. Die wichtigsten Änderungen betreffen folgende Bereiche: Anpassung der Berechnungsbeispiele für Stundensätze und Projekte aufgrund der zwischenzeitlichen KV-Erhöhungen Aktualisierung und Ergänzung der Leistungsbilder der Bände 2 und 3 Verlagerung einiger Kapitel aus den Bänden 2 und 3 in den Band 1 zugunsten besserer Lesbarkeit (Kostenabschätzung, Kosteneinflussfaktoren und Projektklassenfaktor) Herausnahme der Anwendungsbeispiele aus den Bänden 2 und 3 diese werden nun zwecks Erweiterungsoption nur mehr online angeboten Darstellung des Nutzens für Auftraggeber und Auftragnehmer Aufnahme von Hinweisen und Praxistipps Stärkeres Eingehen auf Inhalte und Bedeutung des Planervertrages Aufnahme des Themas Preisanpassungen bei Planungsleistungen neu entwickeltes Layout. Auf der Homepage der Landesinnung Bau sind unter > Servicecenter > Publikationen folgende Inhalte der 2. Auflage downloadbar: Seite -7-

13 Bände 1-3 im pdf-format Berechnungsbeispiele zur Objektplanung und Örtlichen Bauaufsicht im pdf-format Excel-Tabellen mit Berechnungsbeispielen und zur individuellen Anwendung zu den Bereichen Stundensatz, Objektplanung und Örtliche Bauaufsicht. Gedruckte Exemplare der neuen Bände des Leitfadens können ab September bei der Service-GmbH der WKÖ zu gleichen Preisen wie bei der ersten Auflage bezogen werden (Bestellformular siehe > Servicecenter > Publikationen). Seminare zu den neuen Leitfäden werden ab Herbst 2012 an den BAUAkademien angeboten. Statistik: Information Leistungs- und Strukturerhebung elektronische Meldeschiene Mit 24. August 2012 startete die Leistungs- und Strukturerhebung der Statistik Austria über das Berichtsjahr Wie schon letztes Jahr wird von Statistik Austria auch heuer wieder die elektronische Meldeschiene eingesetzt. Mehr als 90% der Betriebe melden bereits elektronisch. Das führte zu einem markanten Rückgang des zeitlichen Aufwandes bei den Unternehmen, wie auch die jüngsten Ergebnisse des Belastungsbarometers zeigen, die in Kürze veröffentlicht werden. NEU: Um den Unternehmen ein zusätzliches Service anzubieten, stellt Statistik Austria erstmals im elektronischen Fragebogen die unternehmensrelevanten verfügbaren Beschäftigtendaten vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger sowie die gemeldeten Umsatzerlöse im Rahmen der Umsatzsteuervoranmeldung für das Jahr 2011 zu Vergleichszwecken zur Verfügung. Was bedeutet die elektronische Meldeschiene für das Unternehmen? Wie im Vorjahr werden auch heuer keine Fragebögen in Papierform und keine Erläuterungen mit dem Begleitschreiben mit versandt. Sie erhalten nur mehr das übliche offizielle Schreiben von Statistik Austria, in dem auf die Rechtsgrundlage sowie den Einsendetermin hingewiesen wird. Weiters enthält das Schreiben einen Hinweis auf die Möglichkeit der elektronischen Meldung, sowie die Zugangsdaten und Kontaktadressen bei Statistik Austria. Die Möglichkeit der Papiermeldung besteht nach wie vor, allerdings müssen die Fragebögen vom Unternehmen extra angefordert werden. Welche Informationsschienen stehen zur Verfügung? Die WKO Stabsabteilung Statistik hat auf ihrer Homepage eine eigene Informationsseite zu den elektronischen Meldeschienen eingerichtet, die neben allgemeinen Informationen (Informationsfolder, Kontakte udgl) Details zu den jeweiligen Erhebungen zur Verfügung stellt. (http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&stid=686306&dstid=17) Seite -8-

14 Für weitere Fragen steht Ihnen Frau DI Petra Lang, Tel.: /4113 oder per Mail zur Verfügung. ARBEITSZEITKALENDER 2013 In der Beilage erlaubt sich die Landesinnung Bau, den mit der Gewerkschaft Bau-Holz abgestimmten Arbeitszeitkalender 2013 zur Information zu übermitteln. Die gedruckten Taschenkalender können Sie bei der Landesinnung Bau bestellen. Das beiliegende Bestellformular wird auch auf > Servicecenter > Publikationen veröffentlicht. Brandschutzklappen K90, Ende der Übergangsfrist Nachdem mit die Koexistenzperiode für Brandschutzklappen mit der Bezeichnung K90 endet, dürfen ab diesem Zeitpunkt nur mehr Brandschutzklappen in Verkehr gebracht werden, die gemäß EN CE gekennzeichnet sind. Damit bei laufenden Bauvorhaben, bei denen noch Brandschutzklappen K90 vorgesehen sind, diese auch nach Ablauf dieser Frist verwendet werden können, wurde in Verhandlungen mit dem Österreichischen Institut für Bautechnik (OIB) eine Vorgangsweise vereinbart, die in der beiliegenden Aussendung des Verbandes Zentralheizungs- und Lüftungsbau beschrieben ist. Im Wesentlichen besagt diese, dass Brandschutzklappen K90 auch nach dem verwendet werden dürfen, wenn das Bauwerk vor dem bewilligt wurde. Ein ordnungsgemäßes Inverkehrbringen ist ebenfalls möglich, wenn vor dem eine entsprechende Liefervereinbarung mit dem Brandschutzklappen-Hersteller abgeschlossen wurde. Weitere Details entnehmen Sie bitte der Beilage. Seite -9-

15 AUS- UND WEITERBILDUNG KURS ZUM THEMA ARCHITEKTUROBERFLÄCHE Das Bundesdenkmalamt, Informations- und Weiterbildungszentrum Baudenkmalpflege, veranstaltet in Kooperation mit dem Verein zur Förderung der Baudenkmalpflege im Wintersemester 2012 nachfolgenden Kurs zum Thema Architekturoberfläche in der Kartause Mauerbach: 26. November bis 7. Dezember 2012 Grundkurs Architekturoberfläche Dieser Kurs richtet sich an Handwerker (Maler und Maurer) mit Erfahrung im Umgang mit historischer Bausubstanz, Restauratoren für Architekturoberfläche und Denkmalpfleger. Der Kurs beinhaltet einen Theorie- und einen Praxisteil, im Anhang schicken wir das detaillierte Programm. Die Kursgebühr beträgt für beide Wochen 750,-- pro Person. Der Kurs findet an ausgewählten historischen Architekturoberflächen der Kartause Mauerbach statt. Für den Praxisteil sind Werkzeug, warme Arbeitskleidung und Baustellenschuhe mitzubringen. Bei Interesse bitten wir um rechtzeitige schriftliche Anmeldung per , Fax oder Postweg. Zur Anmeldung oder bei Fragen stehen Ihnen Mag. Astrid M. Huber Bundesdenkmalamt T: F: E: H: Verein zur Förderung der Baudenkmalpflege T: F: zur Verfügung. SEMINARTERMINE BAUAKADEMIE NÖ SEPTEMBER UND OKTOBER 2012 Im Anhang finden Sie unsere aktualisierte Seminarliste für September-Oktober Seite -10-

16 AUS- UND WEITERBILDUNG GRUNDKURS UND UPDATE-KURSE ZUM "KLIMA:AKTIV KOMPETENZPARTNER ALTHAUSSANIERUNG" In den Beilagen übermitteln wir Ihnen die Einladungen zu den Kursen "klima:aktiv Kompetenzpartner Althaussanierung". Die Absolventen sind berechtigt, das klima:aktiv Logo und die Bezeichnung klima:aktiv Kompetenzpartner zu führen. ÖGEBAU SEMINAR EINLADUNGEN / HERBST 2012 Anbei finden Sie die Einladungen zu den nächsten Seminaren der Österreichischen Gesellschaft für Baurecht und Bauwirtschaft (ÖGEBAU). Baurechtsstammtisch: Donnerstag, 20. September 2012 ÖNORM B2110 Internationale Standardbauverträge (FIDIC) / Ein Schnittstellenvergleich: Vortragender: Dr. Wolfgang Breyer Mittwoch, 26. September 2012 Gestaltung und Abwicklung von Bauwerkverträgen in der Praxis (Seminarreihe): Vortragende: Dr. Olischar, Mag. Heegemann Oktober + November 2012 Weiterbildung: Verfahrensmanagement: effizient und gewinnbringend Know-How für Ingenieure aktuell aus erster Hand In unserer Beilage auf finden Sie Informationen zu diesem Lehrgang. Seite -11-

17 AUS- UND WEITERBILDUNG KARTAUSE MAUERBACH, September 2012 In der Beilage übermitteln wir Ihnen das Kurs- und Seminarprogramm des Informations- und Weiterbildungszentrums Baudenkmalpflege, Kartause Mauerbach, für das kommende Wintersemester. Von 29. bis 30. September 2012 veranstaltet die Kartause Mauerbach anlässlich des European Heritage Days 2012 den Workshop Baudenkmalpflege im Kreuzgarten und ladet zum Erfahrungsaustausch mit Spezialisten im Handwerk und in der Baudenkmalpflege. KARTAUSE MAUERBACH Workshop Baudenkmalpflege, 29. bis 30. September 2012, 10 bis 18 Uhr, EINTRITT FREI Traditionelles Handwerk und historische Baumaterialien, Herstellung, Verarbeitung und Restaurierung, praktisch erfahrbar beim Kalkbrennen, Ziegelschlagen, Ziegelbrennen, Pigmentherstellen, Schmieden, bei Steinmetz-, Gürtler- und Dachdeckerarbeiten, traditioneller Glasproduktion uvm. Einladung zur Themenlounge - Nachhaltige Beschaffung im Bau Auf diesem Wege möchten wir Sie sehr herzlich zur Themenlounge "Nachhaltige Beschaffung am Bau" am Donnerstag, 4. Oktober Uhr Wirtschaftszentrum Niederösterreich, St. Pölten einladen. Die Einladung sowie das Anmeldefax finden Sie in der Beilage. Wir freuen uns, wenn wir Sie bei dieser Themenlounge begrüßen dürfen! Bei Fragen steht Ihnen Mag. Petra Schwanzer vom Ökomanagement Niederösterreich Team Tel.: zur Verfügung. Seite -12-

18 BEILAGEN ZUM AKTUELLEN RUNDSCHREIBEN AUF Novelle der Gewerbeordnung siehe Seite 1 ÖNORMEN Juli und August 2012 siehe Seite 6 ALSAG-Merkblatt siehe Seite 6 Arbeitszeitkalender siehe Seite 9 Brandschutzklappen siehe Seite 9 Kurs Architekturoberfläche und Anmeldung siehe Seite 10 Seminar BAUAkademie NÖ September und Oktober 2012 siehe Seite 10 Althaussanierung siehe Seite 11 ÖGEBAU Seminar Einladungen siehe Seite 11 Weiterbildung für Ingenieure siehe Seite 12 Kartause Mauerbach siehe Seite 12 Einladung zur Themenlounge Nachhaltige siehe Seite 12 Beschaffung im Bau IM ANHANG FINDEN SIE EINE ALLONGE ZUR BESTELLUNG UNSERER PUBLIKATIONEN! (Beilage 1) Seite -13-

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