BTE-Magazin für den Modehandel

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1 b marketing berater Nr. 2 Februar ,50 EUR G 2397 BTE-Magazin für den Modehandel

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3 b marketing berater inhalt handel Lodenfrey, München: Auf allen Kanälen Google Business View: Zeigen, was man hat Foster Naturkleidung: Mitten in Marburg Handelsszenario 2020 : Blick in die Zukunft Maxima Taschen & Co.: Von Neo-Klassik bis Exzentrik Eco- & Fair Fashion: Wir sind jetzt Lifestyle handelstechnik RFID-Kongress: Der Funkverkehr nimmt zu EDIGrid: EDI-Kosten transparent und kalkulierbar einkauf Trends: Was bei DOB und HAKA nicht fehlen darf Sortiment: Der Schuh zum Look DOB-Order: Erst Konditionen, dann Mode News: DOB-Spotlights Toni Gard Prohandel: Klarer Blick im Management-Cockpit Bütema: Die intelligente Daten-Drehscheibe Locafox: Online-Marktplatz im Dienst des stationären Handels Intelligix: Mehr Kundenservice durch Tablets am POS Accessoires: Schönes Beiwerk Curvy is sexy: Größer, aber abgelegen PlusSize-Fashion: Groß in Mode Bodywear: Hautnahe News Passionata: Live on Stage Cotton Council: Begehrlichkeit für Baumwolle wecken NuBon: Was Smartphone-Nutzer wollen Seak: Arbeitszeiten erfassen, Leistungen optimieren Hiltes: Bestände intelligent kontrolliert HSG Hanse Solution: Bereit für Großes Höltl: IT-Einsatz für nachhaltige Kundenbindung bei Högl 26 HAKA-Order: Eine Frage der Zeit rubriken News: HAKA-Happenings Hajo: Mehr Mode und Marketing PME Legend 4 6 Editorial Kompakt Haupt: Stärker Marke werden Eterna: Mit neuem Markenauftritt 16 BTE KompetenzPartner: Hachmeister+Partner Digitalisierung des POS Urbanwear, Berlin: Mehr Event braucht die Branche nicht Urbanwear: News Glosse des Monats: Total normal Impressum Prohandel mb 3

4 editorial Die Wachstumsraten im Fashion-Online-Markt sind offenbar rückläufig, worauf u.a. die Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hindeuten. Foto: Fotolia Fashion online: Bereits erste Sättigungserscheinungen? 2014 lief nicht nur für die meisten Modehäuser enttäuschend. Auch der Online-Handel hatte mit Umsatzproblemen zu kämpfen. Darauf deuten zumindest die ersten Zahlen aus der Marktforschung hin: GfK, Versandhandelsverband (bevh) und Statistisches Bundesamt sie alle bescheinigen dem Fashion-Online-Handel für das abgelaufene Jahr nur ein marginales Wachstum zwischen null und vier Prozent. Zwar schnitt der Online-Absatz damit etwas besser ab als der stationäre Bekleidungshandel, der je nach Betriebsgröße und Panel zwischen minus drei und plus ein Prozent abschloss. Von den üblichen zweistelligen Wachstumsraten scheint sich der Internet-Versand allerdings erst einmal verabschieden zu müssen. Ist dies ein Indikator dafür, dass sich bei dieser jungen Vertriebsform bereits erste Entwicklungsgrenzen abzeichnen? Denn dass die Marktanteile auch im E-Commerce nicht in den Himmel schießen, ist sehr wahrscheinlich. Bisher jedenfalls ist noch jeder neue Absatzkanal in seiner Reifephase an Sättigungsgrenzen gestoßen. Prof. Dr. Siegfried Jacobs Das Kölner Institut für Handelsforschung (IFH) schraubt seine Erwartungen an den E-Commerce noch höher: Am wahrscheinlichsten wertet das Institut in seiner Studie Handelsszenario 2020 jene Alternative, bei der der Anteil online verkaufter Bekleidung in den nächsten fünf Jahren weiter stark wächst und im Extremfall dann bei fast 50 Prozent liegen dürfte (siehe S ). Trotz der hohen Online-Affinität jüngerer, nachwachsender Kundengruppen in den kommenden Jahren scheint aber ein wesentlich moderateres Wachstum realistischer. Zumindest sprechen bereits bedeutende Marktteilnehmer wie die Otto-Gruppe hier in Deutschland der größte Online-Player noch vor Zalando und Amazon von einer Wende. So äußerte sich Otto-Chef Hans-Otto Schrader jüngst gegenüber dem Handelsblatt : Die Zeiten großen zweistelligen Wachstums von Mode im Internet sind vorbei. Der Goldrausch scheint zu Ende zu sein. Der Online- Modemarkt, so Schrader weiter, würde sich bereits konsolidieren. etablierte stationäre Händler mit Multichannel-Angeboten und Hersteller mit eigenen Online-Shops wie H&M und Esprit. Könnte bedeuten: Für Multichannel-Aktivitäten stationärer Modehäuser bestehen nach wie vor gute Chancen (siehe z.b. Lodenfrey auf S. 10). Insbesondere, wenn online Nischenmärkte bedient werden oder das Einzugsgebiet entsprechend groß ist. Wichtig ist in jedem Fall, dass der stationäre Teil des Geschäftsmodells nicht vernachlässigt wird. Dort dürfte es mehr denn je darauf ankommen, mit sorgfältig zusammengestellten Sortimenten zu begeistern, Mode und Marken auf der Fläche richtig in Szene zu setzen, mit individueller Beratung und Service zu punkten und ein hohes Maß an Emotionalität und Kundenbindung herzustellen. Im gegenwärtigen Wettbewerbsumfeld mit einem Überangebot an Ware und extremer Preis- und Rabattorientierung sicher keine leichte Aufgabe! Ihr Allerdings sagen die aktuellen Prognosen (noch) etwas anderes. Eine gemeinsame Studie von Kurt Salmon Germany und HDE vom Herbst des vergangenen Jahres kommt aufgrund einer Befragung des Einzelhandels zu dem Ergebnis, dass der Marktanteil bei Fashion, Sports & Accessoires bis 2020 auf 23 Prozent (Multibrand) bzw. bis 26 Prozent (Monobrand) steigen wird. Auch das IFH geht davon aus, dass sich starke Konzentrationsprozesse im Internet- Handel einstellen werden. Unlängst prognostizierte der IFH-Geschäftsführer Dr. Kai Hudetz in der Tageszeitung Die Welt : Rund 90 Prozent der reinen Online-Händler werden wieder vom Markt verschwinden. Übrig blieben Amazon und etwa eine Handvoll anderer reiner Online-Anbieter. Außerdem mb Newsletter: Der BTE marketing berater startet einen neuen Online- Dienst. Mit relevanten Branchennachrichten, aktuellen Trends aus den Bereichen Mode und Business sowie praxisnahen Tipps für den Modehandel. Bitte schicken Sie uns eine Mail an damit wir Sie in den Online-Verteiler aufnehmen können. 4 mb

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6 mb kompakt Kommende Veranstaltungen Titel Termin und Kosten (+ MwSt.) für EHV- Nicht-Mitglieder BTE-Seminar Mindestlohngesetz in Köln EUR BTE-Seminar Richtiger Umgang mit schwierigen Kunden in Köln EUR BTE-Infotag Lichttechnik in Köln kostenfrei BTE-Kongress Emotionalisierung in einer digitalen Welt in Köln noch offen Deutscher Modehandelskongress (BTE TW) in D'dorf noch offen Infos und Anmeldung: Oder direkt bei Alexandra Müller, Tel.: , Seminar: Umgang mit schwierigen Menschen Info-Tag zum Thema Lichttechnik Modehaus Fischer vergrößert sich in Leipzig Store of the Year 2015 ausgezeichnet Unberechtigt reklamierende Kunden, Preis-Feilscher und renitente Mitarbeiter: Der Umgang mit diesen Menschen kostet oft viel Energie und belastet nicht selten das Betriebslima. Das BTE-Seminar Richtiger Umgang mit schwierigen Kunden und Mitarbeitern, das am 10. März 2015 in Köln stattfindet, vermittelt Methoden und Techniken, mit deren Hilfe kommunikative Störungen analysiert und beseitigt werden können. Darüber hinaus stellt Referent Burkhard Treude für jeden Typus von Energieräubern Reaktionsweisen vor, mit denen der Führungsalltag und auch das Beratungsgespräch effektiver werden. Weitere Infos s. Kasten oben. Am 5. Mai 2015 veranstaltet der BTE in Köln zum dritten Mal den Infotag Lichttechnik, um dem Handel die Gelegenheit zu geben, sich über den aktuellen Stand der verschiedenen Beleuchtungstechniken zu informieren. Insbesondere bei der LED-Technik gibt es derzeit noch so große Entwicklungssprünge, dass sich seit der EuroShop 2014 in Sachen Energieeffizienz schon wieder einiges getan hat. Der Besuch des Infotags, der als Kombination aus Ausstellung und Vorträgen konzipiert ist, ist für Händler kostenfrei. Unbedingt erforderlich ist jedoch eine vorherige Anmeldung beim BTE. Kontakt: Alexandra Müller, Anfang September dieses Jahres wird das Modehaus Fischer (15 Filialen, Stammsitz in Taucha) im Leipziger Shopping-Center Höfe am Brühl einen qm großen Flagship-Store über zwei Etagen eröffnen, den bisher größten des Unternehmens. Wir können unseren Kunden an diesem Standort ein noch interessanteres Angebot unterbreiten und werden unser preisgekröntes Ladenkonzept mit lebendigen Stilwelten, Wohlfühlatmosphäre und sehr persönlicher Beratung realisieren, erklärt Geschäftsführer Ulrich Fischer. Derweil läuft der Mietvertrag der bisherigen, 800 qm großen Filiale in der Innenstadt (Grimmaische Straße) Ende Juni aus. Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat in Berlin die Stores of the Year 2015 ausgezeichnet. Der Preis in der Kategorie Fashion ging an das Geschäft Pier 14 in Zinnowitz Usedom (Foto). In dem Familienbetrieb sah die Jury die perfekte Kombination aus Modehandel und Gastronomie. Die weiteren Preisträger: Rewe to go in Hagen in der Kategorie Food (Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kunden) sowie in der Kategorie Living Ikea in Hamburg-Altona (erstes Innenstadt- Haus) und Kare in München (herausragende Warenpräsentation On-Offline-Verknüpfung). Out of Line wurde Rose Biketown in München geehrt (außergewöhnliche Kundenberatung). Futura-Workshop zur elektronischen Rechnung Kongress: Emotionale Kundenansprache Diese Blogger haben Einfluss Tally Weijl mit Selfie-Aktion Elektronische Rechnungen und die Dokumentenarchivierung stehen im Mittelpunkt von Workshops, die IT-Anbieter Futura Retail Solution im März in Berlin, Köln und Stuttgart veranstaltet. Unter anderem wird die bestehende Lösung des BTE Clearing- Centers zur elektronischen Rechnungsabwicklung vorgestellt. Anmeldungen: elektronischerechnung. Am 9. Juni 2015 veranstaltet der BTE in Köln einen Kongress zum Thema Emotionalisierung des Modehandels in einer digitalen Welt. In praxisorientierten Vorträgen wird aufgezeigt, wie es gelingt, die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen und gleichzeitig die emotionale Kundenansprache zu optimieren. Praxis-Beispiele sind u.a. Erlebe Wigner, Zirndorf; und Wormland. Mit den Stylight Fashion Influencer Awards 2015 des Mode- Online-Portals Stylight wurden während der Berlin Fashion Week unter anderem die folgenden Internet-Akteure geehrt: Betty Autier für Le Blog de Betty (einflussreichster Fashion Blog), Mariano Di Vaio für MDV Style (bester Men s Fashion Blog) und Maja Weyhe für Maja Wyh (Best German Style Blog). Poste dein Selfie & wir spenden 1 Euro unter diesem Motto startete der Trend-Fashion-Filialist Tally Weijl Ende letzten Jahres zusammen mit der Organisation Make-A-Wish eine europaweite Charity-Kampagne. Erfolg: Tally- Fans posteten mehr als Selfies mit dem Kampagnensticker auf Instagram, um dazu beizutragen, Herzenswünsche kranker Kinder zu erfüllen. 6 mb

7 kurz & knapp Dodenhof ist an seinem Standort in Posthausen vom EHV Nord erneut für Generationenfreundliches Einkaufen ausgezeichnet worden. Filialist Jeans Fritz, mit über 270 Stores in Deutschland, setzt in Sachen Online-Shop ab sofort auf die Kompetenz des Fulfillmentdienstleisters Hellmann ecommerce, Osnabrück. S.Oliver mit zwei Pop-up-Stores S.Oliver hat Ende Januar mit seinem urbanen Sublabel S.Oliver Denim zwei Pop-up-Stores in Berlin (rund 100 qm, bis 25.3.) und Amsterdam (80 qm, bis 24.2.) eröffnet. Hier ist eine limitierte T-Shirt- und Denim- Kollektion mit modernen Prints und Waschungen erhältlich. Überdies werden zahlreiche Aktionen rund um Denim-Lifestyle sowie Auftritte lokaler Künstler und Musiker geboten. Highlight soll ein Secret Concert werden. Die Pop-up-Stores sind eine Manifestation der neuen Dachmarkenstrategie von S.Oliver und speziell für S.Oliver Denim ein Startschuss mit Leuchtturmcharakter, sagt Reiner Pichler, CEO der S.Oliver Group. Mexx: Übernahme durch türkische Holding Die Modemarke Mexx, die im vergangenen Dezember Insolvenz angemeldet hatte, ist von dem türkischen Unternehmen Eroglu übernommen worden, das insgesamt etwa 600 Stores (z.b. Colin s und Loft) v.a. in der Türkei und Osteuropa betreibt. Nach Aussage des niederländischen Insolvenzverwalters soll die Marke erhalten bleiben und ihre weitere Expansion forciert werden. Ahlers mit Multilabel-Shopkonzept Die Herforder Ahlers AG testet ein Multilabel-Store- und Shopkonzept unter dem Namen Elsbach Denim Library. Der Schwerpunkt des jeweils standortspezifisch ausgerichteten Vollsortimentskonzepts liegt auf Smart- Casual- und Business-Looks. Ein Pilotstore wurde letzten Herbst im Kaufmannshaus, Große Bleichen 31, in Hamburg eröffnet. Auf 130 qm werden die Marken Baldessarini, Otto Kern, Pierre Cardin und Pioneer geführt. Im April folgt ein Store in Potsdam. Weitere Standorte werden gesucht. Die Denim Library wird zudem als Konzept für Stammabteilungen angeboten und könne mit dem Logo des Partners individualisiert werden. Denimmarke M.O.D. stellt Online-Vertrieb ein Ende Februar schließt das Aschaffenburger Unternehmen Monopol den eigenen Online-Shop seiner Marke M.O.D. Damit möchten wir ein klares Bekenntnis zum Vertriebsweg stationärer Fachhandel abgeben, erklärt Geschäftsführer Akin Erdogan diesen Schritt. Die Zusammenarbeit mit ausgewählten Online-Händlern, die der Marke das richtige Umfeld bieten, werde aber fortgesetzt. 90 Jahre: Woerner lockt mit Angeboten Deko-Spezialist Woerner, Leingarten, feiert in diesem Jahr sein 90-jähriges Firmenjubiläum und bietet daher einen Teil der aktuellen Frühjahr-Sommer-Dekoartikel zu Jubiläumspreisen an. Die Dekothemen Garten, Ausflug ins Grüne und Rendezvous im Park beinhalten eine Vielzahl an Deko-Artikeln und -Arrangements für eine stimmungsvolle Inszenierung im Schaufenster sowie auf der Fläche. Highlights sind neben einer großen Auswahl an Blumenmotiven z.b. ein altes Fahrrad, eine Holzschaukel, Vogel-Volieren, ein überdimensionierter Holzstuhl, eine Straßenlaterne, eine Holzschubkarre oder ein stolzer weißer Pfau in XXL-Größe. Tommy Hilfiger mit digitalem Showroom Die Lifestyle-Brand möchte das Einkaufserlebnis für Einzelhändler erhöhen und den Sales-Prozess vereinfachen. Im weltweiten Headquarter in Amsterdam wurde ein digitaler Showroom eingerichtet. Im Mittelpunkt steht ein hoch auflösender Touchscreen, an dem Kernlooks von Kopf bis Fuß betrachtet, Informationen abgerufen und Bestellungen aufgegeben werden können. Die Kids Fashion Group, Pliezhausen, ist weiter auf Einkaufstour und hat die Mehrheit an dem dänischen Outdoor-Label Tickets To Heaven übernommen, um Synergien in Vertrieb und Einkauf zu erreichen. Die Produktentwicklung werde aber in Dänemark verbleiben. Die DOB-Designermarke Steffen Schraut, Düsseldorf, macht den nächsten Schritt und bringt zur Frühjahr-Sommer-Saison Schuhe auf den Markt von High Heels bis zu Boots. Lizenznehmer: Shoe. Mission. Herrenmode-Spezialist Wilvorst kleidete die Northeimer Musikproduzenten Günter Pauler und Hans-Jörg Maucksch ein, die für den Grammy 2015, den musikalischen Hollywood-Oscar, in der Kategorie Bestes Surround- Sound-Album nominiert waren. Wer die Auszeichnung letztendlich gewinnen konnte, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Zu Jahresbeginn 2015 wurden turnusgemäß die Kriterien und Grenzwerte des Oeko-Tex Standards 100 angepasst. Bei der Verschärfung wurden u.a. Vorgaben der Greenpeace-Detox-Kampagne berücksichtigt. Die Fördergemeinschaft Körperverträgliche Textilien FKT e.v., Denkendorf, zeigt sich mit optisch aktualisiertem Prüfsiegel sowie neuer Website (www.fktev.eu) mb 7

8 mb kompakt CFC: Erstmals als Kick-off Basler: Festliches mit Shape-Effekt Das Goldbacher Unternehmen Basler präsentiert zum kommenden Herbst die neue Kapselkollektion Glamour in Shape. Die bodenlangen Gala- und Abendroben sowie kurzen Cocktailkleider lassen die Trägerin durch besondere Schnitttechniken, Miederstäbchen und ausgefeilte Push-up- Nähte um bis zu zwei Konfektionsgrößen schlanker erscheinen, heißt es bei Basler. Außerdem baut die DOB-Marke ihre Accessoires-Linie weiter aus und vergibt zwei weitere Produktlizenzen. Zusammen mit Fraas the scarf company wird eine Tücherkollektion auf den Markt gebracht, und das italienische Unternehmen Braccialini wird die Handtaschen herstellen. Clinton trennt sich von J. Philipp Die Clinton Group, Hoppegarten, hat sich von ihrer Beteiligung an HAKA-Konfektionär J. Philipp in Hanau getrennt. Dies sei die einzig betrieblich sinnvolle Lösung, hieß es. Weitere Erklärungen wurden nicht abgegeben. Es sollen eigene Produktionsflächen für die Camp David Formalwear im Rahmen der Errichtung der neuen Europazentrale in Hoppegarten entstehen. Blue Seven: Neue Capeformen Blue Seven, die Casual-Marke des Allgäuer Unternehmens Heinrich Obermeyer, präsentierte sich auf der Panorama und zeigte u.a. neue Capes und Ponchoformen, wie z.b. einen trendigen Poncho- Pullover als Key-Piece der jungen Linie Blue. Raffinierte Stricktechniken, interessante Two-in- One-Optiken, Feder- und Glanzgarne, aufwändige Drucke, Kunstlederdetails sowie glamouröse Zutaten wie Pailletten und Glitzersteine bestimmen die Optik der Herbst-Winter-Kollektion, die in der aktuellen Orderrunde auch aufgrund des attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnisses, so Verkaufsleiter Helmut Gebhardt, beim Handel auf eine gute Resonanz stieß. Arne Friedrich neues Walbusch-Gesicht Herrenmode-Spezialist Walbusch, Solingen, setzt auf Ex-Fußball-Nationalspieler Arne Friedrich als neuen Markenbotschafter. Aktuell ist er in verschiedenen Medien, am POS und in einer Outof-Home-Kampagne in acht deutschen Städten zu sehen. Arne ist geradeheraus und unkompliziert das passt zu unserem Verständnis von Männermode, so Geschäftsführer Busch. Die Fashion-Shows sind fester Bestandteil der CFC, die dieses Mal mit einem sehr frühen Termin die Orderrunde eröffnete. Auch bedingt durch die nachfolgende Belegung der Kölner Messehallen durch die Möbelmesse imm cologne, fand die Kindermodemesse CFC erstmals als Kick-off-Veranstaltung für die Orderrunde Herbst Winter statt. Bereits vom 11. bis 13. Januar präsentierten 82 Aussteller aus 14 Ländern die Kollektionen von etwa 180 Labels. Die neue Tagfolge von Sonntag bis Dienstag wurde von den Fachbesuchern gut angenommen, wie Katharina Hammes, Geschäftsführerin der Koelnmesse, resümierte: Wir haben es geschafft, den Sonntag als Messetag für inhabergeführte Kindermodegeschäfte und kleinere Häuser zu etablieren, während am Montag und Dienstag besonders die Einkäufer der größeren Unternehmen da waren. Die CFC zieht abschließend eine positive Bilanz ihrer vierten Veranstaltung und sieht ihre Position als führende Business-Plattform für internationale Kindermode im deutschsprachigen Raum bestätigt. Insgesamt besuchten Fachbesucher an den drei Tagen die Hallen 1 und 2. Sehr gute Resonanz bekamen erneut auch die Fashion-Shows, die zweimal täglich durchgeführt wurden. Auf dem Catwalk erstmals dabei war die Kinderkollektion von Colorado Denim, und Brand Manager Bertram Laufer freute sich über das gute Feedback, das er anschließend von den Besuchern bekam: Die Modenschauen haben uns noch einmal spürbar Frequenz an den Stand gebracht. Wir hatten interessante Gespräche, sind insgesamt sehr zufrieden und hoffen, dass sich die CFC noch weiter entwickeln wird. Auch für Christian Storath, Head of Sales Kids Fashion Group, ist die Teilnahme an der CFC wichtig: Der frühe Termin war sicher für viele eine große Herausforderung. Auch wir hatten für einige unserer Labels erst drei Tage vorher die Kollektionsübergabe und zeigen sie hier das erste Mal den Kunden. Aber gerade das macht die CFC für die Besucher ja dann auch spannend. UL 8 mb

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10 handel Lodenfrey: eine Münchener Institution am Puls der Zeit. Auf allen Kanälen Bei Lodenfrey, München, ist das Thema Multichannel längst Handelsalltag Lodenfrey gehört seit 1842 zu München und hat auch weit darüber hinaus einen klingenden Namen, unter anderem dank der weltweit größten Trachtenabteilung. Nachdem der Wandel vom Bekleidungshaus zum Department Store abgeschlossen ist, der auch eine Straffung und ein leichtes Trading-up des Sortiments beinhaltete, folgte 2010 der Launch des Online- Shops. Der mb sprach mit Ralf Mager, Head of E-Commerce und Online-Marketing bei Lodenfrey, über den Stand der Dinge und zukünftige Pläne. mb : Was gab den Anstoß, in einen eigenen Online-Shop zu investieren? Ralf Mager verantwortet bei Lodenfrey E-Commerce und Online-Marketing. Ralf Mager: Besonders das Thema Markenstärkung war für uns eine Motivation für einen eigenen Online-Shop. Die Mode entwickelt sich sehr rasant im Netz, und die Anbieter gerade im Premiumsegment müssen immer am Puls der Zeit bleiben. mb : Wickeln Sie sämtliche mit dem Online-Shop in Zusammenhang stehende Aktivitäten selbst ab? Ralf Mager: Wir erarbeiten alle Konzepte inhouse. Die technische Umsetzung erfolgt dann mit einem Entwicklungspartner. Insbesondere in Sachen Shopund ERP-System setzten wir auf externes Knowhow. mb : Wie haben Sie den Online-Shop bekannt gemacht? Ralf Mager: Durch einen klassischen Online-Marketing-Mix. Zusätzlich haben wir die Frequenz von Kunden im stationären Handel genutzt, um darauf aufmerksam zu machen. mb : Bieten Sie im Online-Shop das gesamte Lodenfrey-Sortiment an? Ralf Mager: Das gesamte Sortiment ist zu umfangreich in der Tiefe. Wir zeigen aber alle Bereiche online an, die wir auch stationär anbieten. mb : Verraten Sie uns, wie sich der Umsatz des Online-Shops seit Start Ende 2010 entwickelt hat? Ralf Mager: Nur so viel: Der Umsatz steigt kontinuierlich an. mb : Gibt es Artikel, die sich online besonders gut verkaufen, zum Beispiel Dirndl nach Norddeutschland? Ralf Mager: Unsere stärksten Marken sind keine Trachten-Label, sondern vielmehr Fashion-Artikel. Hier lässt sich keine regionale Abhängigkeit erkennen. Aber tatsächlich verkaufen wir anteilig mehr Tracht im Online-Shop als stationär. mb : Wie steht es um das wichtige Thema Click&Collect? Ralf Mager: Darauf liegt 2015 verstärkt unser Fokus. Ab Juni dieses Jahres kann der Kunde online bestellen und stationär anprobieren und oder abholen bzw. retournieren. Zudem wird es ab dann möglich sein, im Geschäft online zu bestellen. Bereits jetzt kann im Online-Shop abgefragt werden, ob Artikel im Geschäft vorrätig sind. mb : Sie bieten im Raum München die Auslieferung innerhalb der nächsten drei Stunden nach Eingang der Bestellung an. Wie gefragt ist dieser Service? Ralf Mager: Das ist eine Abrundung unserer Services. Die Nachfrage ist aufgrund unseres Sortiments überschaubar. mb : Wie vernetzt Lodenfrey die Online- und die Offline-Welt? Ralf Mager: Wir nutzen dafür alle Medien, die uns zur Verfügung stehen. Dazu gehören u.a. Displays im Verkaufsraum, aber auch gemeinsame IT-Strukturen und Mitarbeiter, die für das Thema Multichannel verantwortlich sind, sorgen für eine optimale Vernetzung. mb : Gab es Bereiche, in denen nachjustiert werden musste? Ralf Mager: Gerade der Online-Bereich unterliegt einem so schnellen Wechsel, dass wir damit nie aufhören werden. mb : Gibt es für den Modehandel ohne Multichannel eine Zukunft? Ralf Mager: Es wird verschiedene Konzepte geben, die auf dem Markt Bestand haben. Pure Player, Multichannel-Anbieter, reine stationäre Händler. Egal, welches Konzept, es muss stets perfekt umgesetzt werden. UAK 10 mb

11 Zeigen, was man hat Modehandels-Erfahrungen mit dem Dienst Google Business View Als vor einigen Jahren Autos mit speziellen Kameras auf dem Dach durch Deutschlands Straßen fuhren, sorgte dies für erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit. Nicht jeder Hausbesitzer wollte seine Immobilie bei Google Street View veröffentlicht sehen. Der Internetdienstleister traf auf lang anhaltende Kritik von Bevölkerung, Politikern und Datenschutzbehörden, worauf er in Teilen reagierte. Knapp Anträge auf Unkenntlichmachung mussten vor dem Start bearbeitet werden. Mit Google Business View verhält es sich anders, nicht nur, da auch das Procedere abweichend ist und die Aufnahmen nur auf Wunsch erfolgen. Viele Händler geben geradezu gerne Ausund Einblick in ihre Stores. Der Dienst Google Business View, der frei im Internet zugängliche, interaktive Rundgänge durch Bars, Restaurants, Shops und Co. ermöglicht, ist im April 2010 in den USA gestartet und seit Mai 2013 auch in Deutschland verfügbar. Die hochaufgelösten Panorama-Aufnahmen werden kostenlos in der Google-Suchmaschine, bei Google Maps und Google+ angezeigt. Wer beispielsweise den Namen eines teilnehmenden Modehändlers in die Google-Suchmaske eingibt, sieht rechts neben der Ergebnisliste das Business-View-Fenster mit Fotogalerie, relevantem Stadtplan-Ausschnitt und der Kontaktadresse des Unternehmens. Früher haben die Konsumenten in den Gelben Seiten nach Anbietern gesucht, heute tun sie es im Internet. Für uns ist das digitale Schaufenster eine hilfreiche Unterstützung, die Menschen von einem Store-Besuch zu überzeugen und auf die Autobahn in unsere Richtung zu bringen, berichtet Henning Jürgensen, Geschäftsführer des Modehauses Laue Festgarderobe im ländlich gelegenen Tellingstedt. Cut For You in Berlin gibt seit letztem Sommer 360 -Einblick in sein Geschäft. Wahl Mode für Männer in Ertingen hat den virtuellen Store-Rundgang auch in seinen Facebook-Auftritt integriert. Auch das Unternehmen Wahl Mode für Männer betreibt sein Geschäft in einem kleinen Einwohner-Dorf (Ertingen). Da wird die Auswahl, die wir bieten, natürlich nicht sofort erwartet. Wir haben durch unseren Business-View-Auftritt, der seit Herbst 2014 online ist, bereits einige Neukunden gewinnen können. Das Tool eröffnet uns die Möglichkeit, vorab bequem und professionell unser Geschäft zu zeigen, Interessenten können unverbindlich reinschauen, zeigt sich Geschäftsführer Markus Wahl zufrieden. Wahl hat den virtuellen Rundgang auch auf seiner Website sowie auf Facebook eingebunden. Ergebnis: Mehr Klicks und eine längere Verweildauer. Aufmerksam auf diesen Dienst wurde der Unternehmer durch die Image-Initiative für den Fachhandel Buy Local, deren Mitglied das Modehaus ist und auf deren Web-Plattform die Bilder nun ebenfalls zu sehen sind. Förderpartner von Buy Local wiederum ist das Hamburger Unternehmen HereCo, das mit seinem Angebot WeAreLocal die erste zertifizierte Google-Agentur für diese Services hierzulande war. Diese zeichnete auch für die Aufnahmen bei Wahl Mode für Männer verantwortlich, stellte sie in den Google- Medien ein und setzte sie auf der Wahl- Website und bei Facebook um. Das entspricht dem gängigen Ablauf: Händler nehmen Kontakt mit einem von Googlezertifizierten Fotografen oder einer Agentur auf, vereinbaren einen Termin und der Rest läuft quasi von selbst. Der Preis für die Aufnahmen hängt von der Store-Größe ab. In den meisten Fällen kosten die Google-Aufnahmen zwischen 350 und 500 Euro netto, so HereCo-Geschäftsführer Bernd Gricksch. André Lecloux, Marketingleiter beim Berliner Maßgeschäft Cut For You, wurde von der Agentur Berlin Proof angesprochen ( wahrscheinlich, weil wir seit Jahren Google- Adwords-Kunde sind ) und so kam Business View bei ihm im Juli 2014 ins Rollen. Zwei Mitarbeiter fotografierten unseren Store, was innerhalb einer Viertelstunde erledigt war. Die Zugriffszahlen sind zwar noch übersichtlich, aber dennoch ist dieser Service, den wir nun auch auf unserer Website bieten, ein interessantes Marketingwerkzeug. SH mb 11

12 handel Lars Volkmar mit seinem Team, einschließlich seiner beiden Töchter ganz vorne. Mitten in Marburg Das Fachgeschäft Foster Naturkleidung ist mit einer Multichannel-Strategie erfolgreich Wer in Marburg shoppen möchte, braucht eine gute Kondition. Die Fußgängerzone liegt in der Altstadt am Schlossberg. Von Krieg und anderen (städtebaulichen) Angriffen verschont, ist die kleinteilige historische Bausubstanz weitgehend erhalten geblieben und zieht im Sommer auch viele Touristen in die Studentenstadt. Sie finden dort ein Angebot an Fachgeschäften unterschiedlichster Branchen, das sich wohltuend vom Einerlei mancher Einkaufsstraßen unterscheidet. Zentraler Anziehungspunkt ist der Marktplatz, der mit einem regelmäßig stattfindenden Wochenmarkt auch heute noch seinem Namen gerecht wird. Unweit davon befindet sich seit knapp 20 Jahren das Geschäft von Lars Volkmar: Foster Naturkleidung. Auch hier ist der Name Programm. Auf 88 qm werden Textilien aus Naturfasern angeboten und zwar konsequent. Materialien wie Viskose und Modal kommen nicht über die Schwelle. Weitere Auswahlkriterien sind Nachhaltigkeit in Produktion und Vertrieb, eine hohe Verarbeitungsqualität sowie eine modische Schnittführung, wie Volkmar betont, der vor seiner Hochzeit Foster hieß: Die Kunden sollen unsere Kollektionen nicht allein deshalb kaufen, weil sie öko sind, sondern, weil sie ihnen einen echten Mehrwert bieten: Sie sollen Spaß an ihrem modischen Outfit haben und sich wohlfühlen. Deshalb freut sich der 44-Jährige, dass in den letzten Jahren viele neue Anbieter hinzugekommen sind. Wichtige Labels im Bereich der Damenmode, auf die 70 Prozent des Umsatzes entfällt, sind z.b. Lana, Lanius und HempAge, bei der Kindermode und -wäsche Engel, Leela Cotton sowie Lana und bei der Herrenmode z.b. Knowledge Cotton Apparel und ebenfalls HempAge. Der Umsatzanteil der Herrenkollektionen beträgt nur zehn Prozent. Neue Impulse erhofft sich Volkmar hier u.a. von den neuen innovativen Sportshirts aus Merinowolle und Seide von Engel, da Männer sich am besten mit funktionellen Argumenten überzeugen lassen. Ein wichtiges und existenzsicherndes Standbein ist für Volkmar der Online-Shop, mit dem er bereits 2003 gestartet ist. Mit jährlichen Wachstumsraten von zehn bis 30 Prozent entfällt inzwischen mehr als die Hälfte des Umsatzes auf den Internet-Vertrieb. Beide Vertriebskanäle befruchten sich gegenseitig: Der persönliche Kundenkontakt im Geschäft zeigt uns, worauf die Kunden Wert legen, und im Online-Vertrieb kristallisiert sich schnell heraus, welche Produkte und Marken gut verkäuflich und massentauglich sind. Das online angebotene Sortiment ist deutlich kleiner als das im Ladengeschäft, da alle Produkte für die Darstellung im Online-Shop professionell fotografiert werden müssen. Das lohnt sich natürlich nur bei Artikeln, die über einen bestimmten Zeitraum verlässlich lieferbar sind. Bei vielen Newcomer-Labels ist dies nicht immer der Fall. Besonders erfolgreich wird über den Foster-Online-Shop Kinderwäsche vertrieben. Da gehen die Päckchen auch schon mal bis in die USA. Die Retourenquote insgesamt ist mit zehn Prozent relativ gering. Volkmar führt dies darauf zurück, dass viele seiner Kunden Wiederholungstäter sind und sich vor der Bestellung intensiv mit den Artikeln auseinandersetzen. Wir versuchen auch im Netz durch unseren Service und nicht durch günstige Preise zu überzeugen. Die Kunden haben die Wahl: Sie können sich ausgiebig über die Produkte informieren oder gelangen mit wenigen Clicks ans Ziel. Ähnlich wie im Store sind Convenience und ein positives Einkaufserlebnis die wichtigsten Erfolgsfaktoren. UL Neben dem stationären Geschäft gibt es auch einen Online-Shop, auf den inzwischen die Hälfte des Umsatzes entfällt. 12 mb

13 Packshot the invisible body form The original Packshot body form from Hindsgaul New New features Magnetic arms Simple set on/lift off upper part 3 different arm sets for male and female 2 different arm sets for child Extended arms and legs New New Hotline:

14 handel Blick in die Zukunft Das Kölner Institut für Handelsforschung entwirft vier Szenarien für den Fashion-Handel im Jahr 2020 Abb.1: Von den vier Szenarien hält das IFH für den Fashionmarkt das Szenario E-Motion 1.0 am wahrscheinlichsten: deutlich steigender E-Commerce-Anteil bei gleichzeitigem Marktwachstum durch mehrwertorientiertes Konsumverhalten. Der Handel von morgen wird nicht mehr der Handel von heute sein zu diesem Fazit kommt das Institut für Handelsforschung (IFH) in seiner Studie Handelsszenario Wie wird der Online-Handel die Handelsstrukturen in Deutschland weiter verändern? Dieser Frage gingen die Experten nach und entwarfen auf Basis verschiedener Befragungen und Handelsdaten vier alternative Szenarien, die sich im Wesentlichen aus der unterschiedlichen Ausprägung der beiden folgenden Einflussfaktoren ergeben (s. Abb.1): Erstens: die weitere Wachstumsrate des Online-Handels. Zweitens: Kaufen die Verbraucher zukünftig eher discountoder mehrwertorientiert? Für den stationären Handel sind drei der vier Szenarien mit Umsatzverlusten verbunden. Lediglich im Szenario City revival würden sie davon profitieren, dass die Kunden mehrwertorientierter und gleichzeitig weniger online einkaufen (Online-Wachstumsraten nur zwischen sechs bis zehn Prozent). Für eine solche Entwicklung gäbe es aber aktuell, so das IFH, keinerlei Anzeichen. Aufgrund der heute schon hohen Online- Affinität halten die IFH-Experten für die Fashionbranche das Szenario E-Motion 1.0 am wahrscheinlichsten (s.a. Interview rechts). Hierbei wird angenommen, dass die Kunden mehrwertorientierter einkaufen (Wertschätzung von Marken, Produktqualität, Nach- Online-Offline-Entwicklung Fashion & Accessoires Mrd. Euro Versender Offline Online-Handel (Versender, Pure-Player, Hersteller) Online-Shops des stationären Handels Stationärer Handel (Offline) Im Szenario E-Motion wächst der Gesamtmarkt um ca. sieben Prozent auf 56,7 Mrd. Euro. Auf den reinen Offline- Handel würde aber im Extremfall nur noch knapp die Hälfte (28,2 Mrd. Euro) des Gesamtumsatzes entfallen. 14 mb

15 haltigkeit) und dass die Wachstumsraten des Online-Handels in den nächsten Jahren zwischen 15 und 17 Prozent liegen. Demnach würde der Anteil online verkaufter Bekleidung im Extremfall bei fast 50 Prozent liegen (s. Abb.2). Zwei Drittel würden hiervon auf Internet-Pure-Player und Online- Shops der Marken entfallen, und ein Drittel der Online-Umsätze könnten multichannel-orientierte Modehändler generieren, die neben ihren stationären Filialen auch Online-Shops betreiben. Hierin liegt damit auch eine Wachstumschance für alle Händler, die rechtzeitig die richtigen Weichen in Richtung Cross-Channel gestellt haben. Wer dies versäumt, riskiert im Wettbewerb abgehängt zu werden, so der IFH-Geschäftsführer Dr. Kai Hudetz und ergänzt: Aus einem stationär kontra online muss ein stationär mit online werden. Neben dem eigenen Online-Vertrieb geht es dabei auch um die Erweiterung der Marketingaktivitäten um Online-Instrumente sowie um neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Handel und Lieferanten in Sachen Online-Geschäft. Hierzu zählt unter dem Stichwort Regalverlängerung beispielsweise die Möglichkeit, dass einzelne Artikel, die am Point of Sale nicht vorhanden sind, beim Lieferanten für die Kunden nachbestellt werden können. Im Umkehrschluss würde dies bedeuten, dass der stationäre Handel seine Warenmenge auf der Fläche reduzieren könnte und mehr Spielraum für eine emotionalere Inszenierung seines Sortiments hätte. Um im Szenario E-Motion 1.0 erfolgreich zu bestehen, wird der stationäre Fachhandel, so die Einschätzung des IFH, seine Rolle neu definieren müssen: Der Händler vor Ort betreibt weniger Handel, er wird Berater, Animateur, Stylist, Gastronom, Trainer und bleibt auch Verkäufer, so die Autorin der Studie Dr. Susanne Eichholz-Klein. Es ginge zukünftig für den Handel weniger um den Verkauf von Produkten als um die Befriedigung übergreifender Bedürfnisse der Verbraucher wie die Steigerung des Wohlbefindens, die Erleichterung des Alltags oder das Genießen schöner Momente. Wie gesagt: Der Handel von morgen wird nicht mehr der Handel von heute sein. UL Interview mit Hansjürgen Heinick, Senior Consultant am IFH mb: Welches Szenario ist für den Modehandel in Deutschland am wahrscheinlichsten? Hansjürgen Heinick: Wir gehen aufgrund unserer Analysen und Befragungen davon aus, dass sich der Markt in Richtung E-Motion 1.0 entwickeln wird. D.h. der Gesamtumsatz wird wachsen, weil die Kunden Mehrwert- Faktoren wie Exklusivität, Service, Beratung und Präsentation schätzen und nicht discountorientiert kaufen. Aber gleichzeitig werden sie Mode weiter zunehmend auch online shoppen, wenn der Online-Shop ihre Ansprüche erfüllt. Letztlich werden sie zwischen den Kanälen switchen, ohne sich dessen bewusst zu sein oder dieses kritisch zu bewerten. mb: Was bedeutet das für den stationären Modehandel? Hansjürgen Heinick: Dies bedeutet insgesamt natürlich eine Verschärfung des Wettbewerbs und wird auch dazu führen, dass der Druck auf Anbieter, die nur stationär agieren, noch deutlich steigt. Aber insgesamt wird der stationäre Handel weiter eine große Rolle spielen, und mit geeigneten Cross-Channel- Strategien kann es auch gelingen, einen Teil der Umsätze in den Unternehmen zu halten. In Umfragen stellen wir immer wieder fest, dass es viele Kunden gibt, die sich im Internet umfassend informieren, aber die Produkte Hansjürgen Heinick, IFH-Experte für E-Commerce und Fashionmarkt. dann offline kaufen. Hier ist sogar der Anbieter im Vorteil, der ein Ladengeschäft hat. Oder denken Sie an das Click&Collect- Verhalten. Im Internet bestellte oder auch reservierte Ware wird zum Beispiel gerne auf der Heimfahrt von der Arbeit im Geschäft abgeholt. mb: Wie kann eine geeignete Cross-Channel- Strategie des Modehandels aussehen? Hansjürgen Heinick: Das muss gar nicht immer ein eigener Online-Shop sein. Wichtig ist, dass der Händler online präsent ist und auch gefunden wird, wenn es um das Stichwort Mode oder bestimmt Marken, Trends oder Looks geht. Dazu braucht es eine geeignete Online-Marketing-Strategie, mit der sichergestellt wird, dass die potenziellen Kunden auf das Angebot aufmerksam werden. Hinzukommt natürlich eine entsprechende digitale Kundenbindung mit zur Verfügung stehenden Instrumenten wie den sozialen Netzwerken, Blogs, Newsletter, Shopping-Portalen etc. Die eigene Community erfolgreich zu pflegen, ist natürlich umso einfacher, je spitzer das Sortiment und je homogener die Zielgruppe ist. Das Geschäft bleibt der wichtigste Touchpoint, aber im Zuge der Digitalisierung ist es wichtig, mit dem Kunden auch zu anderen Zeitpunkten in Berührung zu bleiben. Sonst geht er auf der Customer-Journey verloren mb 15

16 bte kompetenzpartner Digitalisierung der stationären POS Hachmeister+Partner: Store-Strategien für das geänderte Kaufverhalten der Kunden Das Innovationsprojekt weshop in München veranschaulicht, wie stationäre und digitale Einkaufswelt verschmelzen können. Zum Einstieg eine gute Nachricht: Stationäre Geschäfte werden auch in Zukunft die zentrale Säule des Handels bleiben. Dieser Ansicht sind die Experten der Bielefelder Unternehmensberatung Hachmeister+Partner (h+p). Partner Tobias Humpert ergänzt jedoch sofort: Sie werden sich aber verändern müssen. Die zweite gute Nachricht ist die, dass gleich mehrere Marktforschungsstudien zu dem Schluss kommen, dass sich Konsumenten weitaus häufiger online informieren und dann stationär kaufen, als dies umgekehrt der Fall ist. Doch Achtung, mahnt Tobias Humpert auch hier: Der stationäre Handel sollte sich nicht auf das Zur-Verfügung-Stellen von Ware reduzieren lassen. Durch immer zuverlässigere und schnellere Lieferungen der Online-Anbieter, kombiniert mit bequemen Retourenmöglichkeiten, ist der Schritt zum reinen Online-Kauf nicht weit. Mit Hochdruck arbeiten Handelsunternehmen und Markenindustrie daher derzeit an der Neugestaltung des Einkaufserlebnisses in den Stores. Ein Patent-Rezept gibt es dabei nicht, sagt der h+p-berater. Eine empfehlenswerte Strategie sieht er jedoch darin, sich technologische Stärken des Internets selbst zunutze zu machen und individu- Tobias Humpert, Partner bei Hachmeister+Partner: Die Rolle der Verkaufsmitarbeiter wird sich deutlich verändern. ell bestehende Erfolgsfaktoren in die digitale Welt zu übertragen. Nur einer dieser ausbaufähigen Bereiche ist die persönliche Beziehung zu den Kunden: Indem sich Verkaufsmitarbeiter beispielsweise die Kaufhistorie oder auch Details der Online-Recherche (zum Beispiel Browsing- Verlauf oder Favoriten) der Kunden auf dem unternehmenseigenen Web-Portal ansehen, können sie diese gezielter beraten und auf ihrem Informationsstand abholen. Verkaufsmitarbeiter können auch WhatsApp-Gruppen mit ihren Kunden gründen oder sehr stark personalisierte Newsletter an diese verschicken. Ihre Rolle wird sich damit deutlich stärker als bisher vom Waren- zum Kundenmanager verschieben. Auch die Möglichkeiten der Digitalisierung der POS-Flächen sind vielfältig. Eine Vorstellung davon vermittelt das Innovationsprojekt weshop in München (vgl. mb ). Anhand eines 50 qm großen Shops zeigen Serviceplan- und Vitrashop Gruppe, unterstützt von Hachmeister+Partner, wie reale und virtuelle Welt verschmelzen können, angefangen bei der Schaufenster-Lösung, basierend auf Beacon-Technologie, bis hin zur sog. Regalverlängerung. Der Einsatz der Technologien bringt einen enormen Anpassungsbedarf mit sich, macht Tobias Humpert aufmerksam: Zentrale Systeme wie Warenwirtschaft, Content Management und CRM sollten intelligent mit dem Geschehen im Store verknüpft werden. Auch viele Visual-Merchandising-Prinzipien gilt es, zu überdenken: Die Warendichte wird abnehmen, um mehr Erlebnis auf der Fläche bieten zu können und den digitalen Elementen Raum zu geben. Die Distributionsstrategie wird ebenfalls in vielen Fällen hinterfragt werden müssen: In Zukunft werden wir eine deutlich differenziertere Laden- Landschaft sehen, die von Erlebnistempeln in 1a-Lagen bis hin zu reinen Pick-up-Stores in Randlagen reichen wird. Welche Digitalisierungs-Tools letztendlich für welches Unternehmen die richtigen sind, ist individuell abzuwägen. Dies bedarf der richtigen Priorisierung, aber auch der Bereitschaft, Ideen zu testen, ihre Wirkung zu messen und diese notfalls wieder zu verwerfen. Hachmeister+Partner unterstützt Unternehmen der Fashion- und Lifestylebranche dabei, Handlungsbedarfe und -optionen richtig einzuordnen und nach der Strategiefindung einen erfolgreichen Transformationsprozess zu gewährleisten, betont Tobias Humpert. SH Diesen und weitere Artikel der BTE-Kompetenzpartner finden Sie im Internet unter 16 mb

17 Kompetenz vermittelt Sicherheit MASSGESCHNEIDERTER RISIKOSCHUTZ AUS EINER HAND ö KATAG Versicherungsdienst Stralsunder Str. 5 D Bielefeld Telefon: (0521) Telefax: (0521)

18 einkauf Auf den Punkt gebracht Was in der nächsten Saison auf keinen Fall fehlen darf Birgit Schulze, Geschäftsführerin von Trendfocus, Köln, und DOB-Expertin Kai Jäckel, Trendscout HAKA der TUB Unternehmensberatung, Wasserburg DOB HAKA Welche Outfits sollte der Handel für Herbst Winter unbedingt im Sortiment haben? Welche Farben bzw. Dessinierungen geben den Ton an? Welche Materialien bzw. Materialeigenschaften sind die Spitzenreiter der Saison? In welchen Marken erkennen Sie Aufsteigerpotenzial und warum? Den Mantel-Look, das sind lange Strickjacken oder Indoormäntel, die zur schmalen Hose oder in der Kombi mit einer der neuen weiten Hosen eine moderne Optik ergeben. Helle Neutrals und zarte Pastelle geben den Ton an. Bei den Drucken stehen tonige Musterungen im Vordergrund. Modisch geht es vor allem um Materialkontraste, deren spannende Inszenierung ohne besondere Farbakzente die Herausforderung darstellt. Die Wolloptik wird modisch wichtiger. Sie wird oft über leichte Wollblender sowie Jerseys und Strickstoffe interpretiert. Wichtig sind aufgeworfene, volumige, haarige und zugleich leichte Oberflächen. Im Kontrast dazu stehen seidige, fließende Materialien. Milano Italy hat den modischen Wechsel von der sportiven Patchbluse zum fließenden Blusentop gut umgesetzt. 7 Seasons bringt Innovation für kommerzielle Outdoorjacken, Cakes & Kisses überzeugt durch eine Contemporary-Aussage im mittleren Preissegment und FTC durch Kaschmir in neuen Formen. Technische Leichtdaunenjacken und lässige Mäntel, softe Jersey-Sakkos mit Taglio-Vivo- Verarbeitung, Strick-Sakkos, Trackpants und Jersey- Sweat-Denims, Chinos in Wolloptik, Hemden mit grafischen Minimalprints, neuen Karos und aus Faux-Uni-Stoffen, sportive Hoodies. Schwarz in allen Facetten. Weiterhin Blau, Khaki- und Oliv-Töne, satte, dunkle Rot- Nuancen bis hin zu Beere als Auffrischer. Belebung bringen überdies Drucke, Mikrodessins, 3D- und Struktur-Effekte. Materialmix ist roter Faden der Saison. Sportswear-inspirierte technische Qualitäten treffen auf softe luxuriöse (v.a. Jersey Strick, Joggdenim, Wolloptiken). Kollektionen im Contemporary-Segment haben besonderes Potenzial: z.b. Calvin Klein, Toni Gard, Antony Morato, Hamaki-Ho, Minimum, Nowadays, Selected, Tigha. An der Spitze stehen Hugo, Drykorn, Cinque, Tiger of Sweden. 18 mb Wie führt man Konsumenten an Jogg- Trackpants heran, und welches sind deren beste Kombipartner? Der Mantel-Look sollte als Outfit in keinem Sortiment fehlen. Foto: Monari Die Joggpant muss im Outfit gezeigt werden, sehr verständlich und alltagstauglich ist die Kombi mit seidigem Top und einer angesagten Hüllenstrickjacke. Übrigens schon im Frühjahr ein Key-Look, der gezeigt werden sollte. UAK Contempory Menswear hat Potenzial. Foto: Drykorn Den informierten Kunden muss man nicht heranführen. Ansonsten diese Hosen diesen Look auch in den Kompetenzabteilungen zeigen. Sportiv mit Sneaker und Blouson kombiniert, maskulin mit Schnürboots und Lederjacke. SH

19 Herzlichkeits- OFFENSIVE DEUTSCHLAND Service mit Herz! Wir sind dabei. Look: Benvenuto Purple Label Schuh: Kangaroos Look: Olsen Schuh: Maypol Look: Thomas Rath Trousers Schuh: French Connection Die Herzlichkeitsoffensive-Deutschland ist eine Initiative führender Dienstleister, Serviceprofis und dem deutschen Fachhandel. Mit der Herzlichkeitsoffensive wird die Servicelandschaft in Deutschland nachhaltig optimiert, um sich mit Herzlichkeit, Freundlichkeit und Menschlichkeit von den digitalen Einkaufsmöglichkeiten abzuheben. Der Schuh zum Look Jogging- und Trackingpants erobern jetzt auch die Männergarderobe. Das entspannte Outfit ergänzen T-Shirt und Jerseyblazer. Am liebsten Ton-in-Ton und in dezenten Melange- Optiken. Wer dabei an die guten alten 80er denkt, liegt nicht ganz falsch. Denn auch der weiße, cleane Sneaker im Tennis-Look weist deutliche Anleihen aus der Fashionwelt dieses Jahrzehnts auf. Und sorgt bei diesem Outfit ganz nebenbei für den modischen Frische-Kick. Die neuen Shirtkleider bestechen durch ihre Geradlinigkeit. Weniger ist mehr. Bei den kurz geschnittenen oder knapp über dem Knie endenden Modellen sorgen edle Langschaftstiefel für den perfekten Dreh. Aber Achtung: Die neuen Langen haben einen geraden Schaft und müssen mindestens bis zur Kniekehle reichen. Ganz im Stil der Sixties betonen geschmeidiges Velours und Karréeleisten die feminin-coole Note. Der Hosenrock geliebt, gehasst, gehypt feiert im kommenden Winter ein Comeback und erfordert viel Fingerspitzengefühl beim Styling. Scharf geschnittene Ankle Boots mit Plateau bieten Beinfreiheit sehen aber nur bei schlanken Waden wirklich klasse aus. Cooler wird der Look mit maskulinen Halbschuhen. Ob Brogue, Monk oder Budapester, Hauptsache markant und mit dickem Boden, so werden Culotte und Dandy zum Traumpaar der Saison. CS mb 19 Für mehr Umsatz, eine höhere Kundenbindung und steigende Gewinne in Ihrem Unternehmen. Service der Herzlichkeitsoffensive gezieltes Service-Coaching individuelle Mitarbeiter-Seminare Unternehmens- Zertifizierung Der Erfolgscoach und Buchautor Andreas Nemeth steht als Keynote-Speaker Pate für das Projekt, schult die Herzlichkeits-Coaches und leitet selbst Seminare. Seien auch Sie dabei, wenn es heißt: Service mit Herz! Informationen & Seminartermine unter: Herzlichkeitsoffensive Deutschland Lessingstr Bad Kissingen Telefon: herzlichkeitsoffensive-deutschland.de

20 einkauf Erst Konditionen, dann Mode Die DOB-Orderrunde für war teils recht zahlenlastig Mit besonders positiven Erwartungen war wohl kein Lieferant in die DOB-Ordersaison gestartet. Das vergangene Jahr war für den Handel mehr als schlecht, und der Winter hatte sich in den meisten Gegenden zu wenig von seiner kalten Seite gezeigt. Entsprechend voll die Läger des Handels. Bei Bianca waren die Trends der Saison aufmerksamkeitsstark im Showroom der Halle 30 dekoriert. Doch wie es so oft ist, wenn man das Schlimmste erwartet, tut es gar nicht so weh. Der deutsche Modehandel schien das Jahr 2014 wirklich rot abgehakt zu haben (vgl. Editorial mb ) und reiste aufgeschlossen zur Berlin Fashion Week und zwei Wochen später zu den CPD-Ordertagen nach Düsseldorf. Andreas Gotschke, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Marc Aurel und sehr zufrieden angesichts eines zweistelligen Wachstums 2014 in einem rückläufigen Markt, stellte fest: Es herrscht eine große modische Offenheit. Anne-Felicitas Vogd, u.a. zuständig für PR bei Monari, wo man 2014 das beste Jahr seit Bestehen verbuchte, meinte: Der Handel möchte sich sehr viel individueller aufstellen und sucht das besondere Einzelteil. Das unterstreicht die Aussage von Susanne Straus, Wöhrl: Wir werden mehr bei Contemporary-Marken ordern und weniger Vororder in der klassischen Stammabteilung tätigen, um größere Flexibilität zu bekommen. Martin Acht, Vohl & Meyer, sagt: Wir werden Basics zurückfahren und Outfits sowie Trends forcieren. Zu letzteren zählten vor allem Ponchos, Capes, lange Strickjacken, Blusen aus seidigen Qualitäten sowie die Themen Materialmix, Fell(-optik), leichter Strick Wolle. Dicke (Daunen-)Jacken standen aufgrund der unberechenbaren Winter eher hinten auf der Liste. Fuchs Schmitt, Aschaffenburg, hat darauf bereits vorausschauend reagiert. Geschäftsführer Reinhold Milsch: Wir haben das Budget kurzfristig um eine halbe Million Euro erhöht, um in der Kollektion stärker auf Mode, Leichtigkeit und Wolle zu setzen. Schwere Daunen liefern wir erst im Oktober. Eine Entscheidung, die dem Handel sehr entgegenkommen dürfte, denn Ulrike Holzapfel, Modehaus Holzapfel, suchte zum Beispiel Daunenjäckchen ohne Daune, die gleich zum Lieferzeitpunkt tragbar sind. Neben der Mode spielten Konditionen und Liefertermine eine wichtige, wenn nicht sogar die Hauptrolle. Der Handel muss Geld verdienen, dem steht der falsche Rhythmus entgegen. Aber über Konditionen zu sprechen, ohne die Kollektion gesehen zu haben, geht in die falsche Richtung, ist Michael Irskens, Geschäftsführer Michèle, Mönchengladbach, überzeugt. Partnerschaftliche Konditionen sind ein großes Thema, wusste auch Andreas Gotschke zu berichten. Anne-Felicitas Vogd brachte es auf folgenden Nenner: Es ist ein Wettbewerb der Konditionen geworden. Wir sind bekannt für unseren Warenaustausch. Aber, es kann doch nicht sein, dass ein Artikel mit dem Gedanken geordert wird, ihn retournieren zu können. UAK Händlerstimmen: Der mb hat Modehändler um eine Beurteilung der Orderrunde gebeten. Ulrike Holzapfel, Geschäftsleitung Holzapfel, Abensberg: Es fehlen neue Looks, und wir müssen uns wohl eine ganze Portion Limit aufheben, um schnell auf neue Themen reagieren zu können. Außerdem hat es die Industrie immer noch nicht geschafft, Ware zum richtigen Lieferzeitpunkt anzubieten und zu liefern. Guido Münsterkötter, Geschäftsführer M + B Modehaus Münsterkötter, Münster: In Berlin war bei einigen Herstellern zu wenig Ware auf dem Stand, um sich eine gute Übersicht über deren Themen zu verschaffen. Cornelia Scheibe, Inhaberin Storl en Vogue, Burgstädt: Was ich mir am meisten wünsche, ist weniger Ware am Markt, damit die Begehrlichkeit wieder wächst und die Preisschlachten ein Ende haben. Martin Acht, Geschäftsleitung Vohl & Meyer, Limburg: Insgesamt fanden wir das Leder- Angebot eher weniger innovativ. Beate Cajar, Abteilungsleitung DOB Modehaus Wellner, Hameln: In Berlin fehlte uns etwas Spannendes. Es wurde zu wenig Farbe gezeigt. Positiv war für uns, dass die Hersteller an den Lieferterminen zu unserem Vorteil gearbeitet haben. Susanne Straus, DOB Einkauf Bereichsleitung Wöhrl, Nürnberg: Ich hätte mir etwas mehr Mut zur Mode gewünscht. 20 mb

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