Patenschaft für ein Kind eine Geste der Liebe

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1 Januar 2002 Nr. 165 Hilfswerk für die Sahelzone Patenschaft für ein Kind eine Geste der Liebe In dieser Ausgabe Einem Kind eine Zukunft schenken Strassenkinder Aktion Hungersnot: gerettete Leben...

2 Editorial: Nie wieder wie vorher kann s nicht glauben, das «Ich konnte doch nicht geschehen doch nicht ihnen, doch nicht uns!» Nach den Terrorangriffen in New York und Washington vom 11. September wurden allerorts Stimmen laut, die versuchten, das erschütternde Ereignis in Worte zu fassen. Anfänglichem Schrecken und Entsetzen folgte kollektive Bewusstseinsverdrängung: Aus Angst, die gesellschaftliche Funktionsweise und die ihr zugrunde liegenden Werte neu überdenken zu müssen, verweigerte sich eine hochtechnologisierte Gesellschaft der zentralen Frage: wie konnte es soweit kommen? Dennoch nichts wird je wieder gleich sein wie zuvor. Die Grenze zwischen unserer Welt, die im Reichtum ihr Glück zu finden glaubt und der Welt der Armen, wurde durch das Geschehen vom 11. September drastisch abgebaut. Plötzlich sind Krieg, Unglück und Terror auf unheimliche Weise in unsere Nähe gerückt. Am selben, fatalen Tag starben weltweit Kinder den Hungertod. Eine tägliche Realität, die uns brutal ins Gesicht schlägt, und der wir uns heute nicht mehr verschliessen können. Ja, der ungerechte Graben zwischen ihnen und uns erscheint uns plötzlich überwindbar. 13 Milliarden Dollar wären nötig, um auf unserem Planeten Gerechtigkeit zu schaffen und Grundbedürfnisse wie Gesundheit und Ernährung zu decken. Eben diese Summe wird in Amerika und Europa jährlich für Parfüm und Kosmetika ausgegeben. Es geht hier nicht darum, Schuld zuzuweisen, sondern einzusehen, dass diese brutalen Fakten uns eine grossartige Gelegenheit zum Handeln bieten. Auch wir können dazu beitragen, mehr Gerechtigkeit schaffen sogar von hier aus ist das möglich, indem wir etwas von unserem Überfluss, der die Waagschalen so einseitig niederdrückt, an die armen Länder abtreten. Morija hat sich vorgenommen, durch Patenschaften in diesem Sinne zu handeln; dank Patenspenden soll ein Kind hoffnungsvoll in die Zukunft blicken dürfen. Denken wir in dieser Adventszeit daran, dass Jesus Christus in die Welt gekommen ist, um sich der Menschheit anzunehmen, aus reiner Liebe. Wagen wir doch, auf menschlicher Ebene dasselbe zu tun! Das Morija-Team Inhalt Patenschaft für Kinder eine erprobte Unterstützung (Seite 3) Zum Strassenleben verdammt (Seite 5) Ergebnisse der Aktion Hungersnot (Seite 8) HILFSWERK FÜR DIE SAHELZONE En Reutet 1868 Collombey-le-Grand Tel. 024 / Fax 024 / PC Ziel : Ziel ist die Hilfeleistung an die am stärksten Benachteiligten in Afrika, besonders in der Sahelzone. Die Hilfe wird unabhängig von Rasse oder Religion geleistet. Sitz : Collombey-le-Grand (VS) Revisoren : Treuhandbüro R. Künzlé SA Monthey Redaktion : L Avènement Romanel-sur-Lausanne Graphik : Zion Design Druck : Jordi AG Papier : chlorfrei und umweltfreundlich Das Hilfswerk Morija wurde 1979 gegründet und ist ein Verein ohne Gewinnabsichten gemäss 60 ff. des ZGB Damit sie leben Monatliche Zeitschrift des Hilfswerkes Morija Abonnement: CHF 25.. Der Preis des Jahresabonnements (CHF 25. ) stellt ein Minimum dar. Jede zusätzliche Spende ist willkommen, aber bitte, fühlen Sie sich frei! Zum Voraus besten Dank für Ihre Grosszügigkeit.

3 Patenschaft für Kinder eine erprobte Unterstützung Patenschaft heisst mehr als Geld geben. Patenschaft soll dem Spender auch bewusst machen, wie stark ein Kindesleben im Sahel durch Armut, Hunger, Aids, Krankheit oder Tod der Eltern bedroht ist. Dank Patenschaft können Grundbedürfnisse gedeckt werden wie Nahrung, Kleider, Schulgeld oder medizinische Betreuung. Zu bedenken ist, dass die Unterstützung teurer wird, wenn im Lande Krieg herrscht, das Kind an einer Krankheit oder Behinderung leidet, oder ein verlassener Waise ist, dem ein Zentrum Obdach gewährt. Der Pate kann die Höhe des gespendeten Betrages selbst bestimmen, oder es auch Morija überlassen. Die nachfolgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Kosten, die zur Unterstützung eines unbemittelten Kindes anfallen. Für die lückenlose Aktion von Morija im Sahelgürtel ist die regelmässige Finanzhilfe durch Patenschaften unerlässlich. Aus zwei Gründen gibt es bei Morija keine namentlichen Patenschaften: erstens ist das Betreuen der Korrespondenz, mit Nachrichten vom und zum Kind, mit grossem administrativem und finanziellem Aufwand verbunden. Zweitens möchte man in den örtlichen Zentren eine Patenschaft heisst, einem Kind eine Zukunft schenken Diskriminierung zwischen durch Patenschaft begünstigten und anderen, ihrem Schicksal überlassenen Kindern, vermeiden. Das Leben eines Kindes im Sahel ist gefährdet Patenschaft heisst, sich voll und ganz einsetzen für die Schätzung der zur Rettung eines Kindes Rettung eines Kindes, das nötigen, monatlichen Ausgaben ohne diese Hilfe rasch verwahrlost und bald einmal als voll und ganz einsetzen Patenschaft heisst, sich Einschulung eines Kindes CHF 20. Aufenthalt und Betreuung Bettler auf der Strasse endet für die Rettung eines eines Kindes im AEZ CHF 30. (siehe Artikel Seite 5). Das Unterstützung und Schulung Kindes Ergebnis dieser Aktion ist eines Kindes CHF 50. wirklich erfreulich: Unterstützung und Pflege zum Tode verurteilte Kinder eines behinderten Kindes CHF 100. «auferstehen» zu neuem Unterstützung einer Buschschule Leben und wachsen heran 3 (100 Kinder) CHF 125. zu schönen, jungen Männern Ausbildung eines Schusterlehrlings CHF 200. wie Boureima, dessen Bilder Ausbildung eines Möbeltischler-/ auf Seite 4 mehr sprechen als Schreinerlehrlings CHF 330. tausend Worte.

4 Der Brief von Boureima Boureima bei seiner Ankunft im AEZ in Ouagadougou im Jahr 1987 Als Boureima im AEZ (Aufnahme- und Ernährungszentrum) in Ouagadougou, Burkina Faso ankam, war er vier Jahre alt und wog 6,5 kg, was dem Gewicht eines fünf Monate alten Babys entspricht. Er war am Sterben, ausgehungert, unfähig zu stehen, die Augen durch Avitaminose hermetisch verschlossen. Er starb nicht nur an Hunger, sondern auch an Durst. Wie konnte es soweit kommen? Fünf Monate zuvor wurde Boureima von Masern angesteckt davon konnte er sich nie ganz erholen. Er verlor seinen Appetit, wurde kraftlos, und sein Zustand wurde immer schlimmer. Für seine Mutter war die Lage des Knaben hoffnungslos; zudem hatte sie ein zwei Monate altes Baby, das ihre ganze Aufmerksamkeit beanspruch- te. Da Boureima jedoch der einzige Junge der Familie war, entschieden sich seine Eltern ihn in unser Zentrum zu bringen. Dort nahm er innert zehn Tagen 3 kg zu, seine Augen wurden behandelt, man verabreichte ihm Antibiotika und Vitamine. Seine Eltern fassten neuen Mut. Nachstehend veröffentlichen wir den Brief, den Boureima 14 Jahre später an Morija schrieb: «Mit diesen Worten möchte ich Ihnen ein grosses Dankeschön sagen für alles, was Sie für mich getan haben. Ja, jener schwerkranke, durch Unterernährung geschwächte Knirps, dem Sie damals halfen und der dank Ihrer guten Pflege dem Tod entronnen ist, der bin ich! Ich möchte Ihnen hier nochmals meinen ganzen Dank aussprechen. Es geht mir gut und ich hoffe, Ihnen auch. Papi, Mami und alle meine Geschwister schliessen sich mir an und sagen danke; danke, dass Sie sich für das Überleben von Kindern einsetzen: Heute bin ich achtzehn Jahre alt, und wenn ich sie zählen konnte, so ist es dank Euch allen.» Der Knirps, der dank Ihrer guten Pflege dem Tod entronnen ist, der bin ich! 4 Beim Abschied vom AEZ, Boureima begleitet von seiner Mutter Boureima heute

5 Zum Strassenleben verdammt Eine Gruppe von Koranschülern mit ihren Bettelschalen Manchmal gibt es Razzien, und die Kinder werden ins Gefängnis geworfen In den Städten essen, schlafen und «lernen» viele Kinder auf der Strasse. Einige durchziehen die Strassen unter dem Deckmantel des Koranschülers; auf schlecht Arabisch zitieren sie dabei Versbrocken aus dem Koran. Die meisten werden jedoch durch die Umstände auf die Strasse geworfen: ihr Elternhaus ist durch Scheidung, Verstossung oder Todesfall zerrüttet; ihre Familie ist zu arm oder zu kinderreich; ihre Eltern haben sie im Stich gelassen oder sind gestorben; aus Mangel an Geborgenheit und Nestwärme verlassen die Kinder ihr Dorf mit der Hoffnung, in der Stadt eine Arbeit zu finden. Aids hat diese unheilvolle Entwicklung noch beschleunigt. Auch wenn die Grosszahl der Kinder aus armen Familien stammt, gibt es paradoxerweise auch einige Kinder aus besseren Verhältnissen. Am Tage irren die Kinder durch die Strassen, rempeln Leute an, betteln oder verdienen etwas Geld als Schuhputzer, Verkäufer von Zeitungen, Papiernastüchern, Erdnüssen, Kaugummi usw. Am Abend finden sie sich zusammen zum Schlafen: gewisse auf dem nackten Boden, andere auf Kartonresten, die ihnen bei Kälte auch als Decke dienen. Kleine Delinquenten verdienen ihr Geld auf dem Buckel der noch Kleineren. Die Kinder leben auf der Strasse, nicht weil sie wollen, sondern weil sie müssen. Ein kleiner Junge vertraute mir an: «Ich tue lieber betteln als stehlen!» Der Staat versucht, das Betteln zu untersagen aber er hat die Mittel nicht, um für diese Kinder aufzukommen. Manchmal gibt es Razzien und gewisse Kinder kommen für eine bestimmte Dauer ins Gefängnis, oder werden zwangsplaziert in Heimen, wo sie arbeiten und lernen müssen. Eine Zeitlang sieht man auf Strassen und Plätzen dann weniger Kinder herumlungern. Der Bedarf nach Unterkunft und Betreuung ist enorm. Nur eine kleine Zahl von Strassenkindern kommt in den Genuss von Hilfe. So zum Beispiel schickt ein Team der IGL (Internationale Gesellschaft für Linguistik) lernfähige Kinder in die Schule und organisiert zur Vorbeugung von Müssiggang diverse Ateliers und Aktivitäten. Etwa zwanzig Kinder jährlich finden Aufnahme in christlichen Lagern, und etliche entdecken dort einen neuen Lebenssinn. Guétaouendé Sawadogo und Janine Kappeler. Halassan ein Strassenkind in Ouagadougou Halassan Halassan ist siebzehn Jahre alt, aber er sieht aus wie vierzehn. Von morgens bis abends klappert er die Marktgassen ab, Tag um Tag, seit vielen Jahren. Er kennt alle, und alle kennen ihn. Er verkauft Plastiksäcke an bemittelte Passanten, trägt Einkäufe bis zu ihrem Auto. So verdient er genug zum Essen, und damit ist er zufrieden. Halassan hat Vater, Mutter, eine Familie, aber für die Schule konnte er sich nicht begeistern: dazu ist zu sagen, dass Klassen bis zu 120 Schüler zählen können und oftmals von Lehrern geleitet sind, die sich nach 6 Primarschuljahren durch Selbstunterricht weitergebildet haben... Jeden Abend kommt Halassan zum Schlafen nach Hause. Er scheint mit seinem Schicksal zufrieden, aber was soll später aus ihm werden? Janine Kappeler

6 Ergebnisse der Aktion Hungersnot Bericht über die Notsituation «Hunger» Unser Spendenaufruf für die Nothilfeaktion hat CHF ergeben. Davon wurden CHF CHF für die Notbedürftigen und für die Aufnahme- und Ernährungszentren verteilt. Nothilfe-Empfänger 6477 Personen Waisenkinder, Betagte, Behinderte, Leprakranke, Gefangene (540) 20% 8% Bedürftige, Kinder in Spitalpflege (4657) Bedürftige Familien mit Sorgerecht für ein Waisenkind (1280) 72% Folgende Getreidearten wurden zugewiesen: Hirse, Sorgho, Mais und Reis, total kg Im MKG von Abéché (Tschad) Die Hilfe geht prioritär an die Grossmütter (MKS Koumra) Im MKS in Koumra (Tschad) Seit 11 Jahren unterstützt das MKS mutterlose Waisenkinder. Die Mehrzahl stammt aus bitterarmen Verhältnissen. Getreide-Hilfe wird vorrangig an die Grossmütter abgegeben: im allgemeinen sind nämlich sie es, die für die Waisenkinder sorgen müssen, und deshalb auf das MKS angewiesen sind. Es gibt auch Mütter, die für ihr Kind gekommen sind, da sie in ihrem Dorf auf keinerlei Unterstützung zählen können. Verheiratete Männer haben meistens zwei Ehefrauen und mehrere Kinder, für die sie aufkommen müssen; die zweite Frau und ihr krankes Baby sind dabei die Letzten, die auf Hilfe des Mannes zählen können. Unser Tschad-Team hat ein Kässlein eingerichtet: jeder kann nach seinen Möglichkeiten beisteuern. Dabei war ich sehr berührt zu sehen, wie Einheimische sich gegenseitig die Hand bieten. Für die Bevölkerung im Ouaddaï war 2001 ein hartes Jahr. Mit CFA (CHF ) konnte Morija Hirse für die Allerärmsten kaufen, und somit konsequente Hilfe leisten. Auf dem Markt stieg der Preis für einen Sack von 80 kg Hirse zuweilen bis auf CFA (CHF ). Ein solcher Sack ernährt eine 5- bis 7-köpfige Familie während einem Monat, der durchschnittliche Monatslohn beträgt aber bloss CFA (CHF 100. ). Es war uns möglich, etwa 320 Säcke für zwischen CFA und zu erwerben und damit 160 Familien zu versorgen. Trotz Regenfall, der auf eine gute Ernte deutete, lag der Hirsepreis im September noch beim Doppelten eines normalen Jahres. Doris Lotz Warten auf Essverteilung in Abéché Lydie Legrand

7 Im AEZ von Ouagadougou (Burkina Faso) Dieses Jahr war der Bedarf an Getreide grösser als in den vorgehenden Jahren. Während zwei Monaten fehlte der Nachschub; um durchzuhalten, sahen wir uns gezwungen, die einzelnen Getreiderationen während einer gewissen Zeit zu kürzen. Unsere Hilfe gilt ausschliesslich Kindern, die im AEZ aufgenommen wurden, und wird nach ihrem Weggang noch weitere zwölf Monate gewährleistet. Pro Monat verpflegen wir durchschnittlich 145 Kinder. Ob kinderreich oder kinderarm, in jeder Familie sind die Lebensmittel für ein einziges, schwer unterernährtes Kind bestimmt: 5 kg Hirse pro Kind und pro Monat. Oft kommen Personen, die von humanitären Hilfestellen an uns verwiesen werden, doch leider verfügen wir nicht über genügend Getreide, um auch jene zu unterstützen, die im AEZ kein Obdach finden konnten. Die Hungersnot in unserer Gegend war weit schlimmer als von der Regierung vorausgesagt. Im Jahre 2001 wird eine bessere Ernte erwartet. Während die südwestliche Region eine gute Pluviometrie aufwies, liess Ende September der Regenfall in andern Landesteilen noch immer auf sich warten. Yvonne Zouetaba Im HZW in Kaya (Burkina Faso) Nahrungsmittelverteilung im HZW von Kaya Ein unterernährtes Kind In Erwartung einer neuen Hungerwelle konnte das HZW Hirsesäcke zu noch angemessenem Preis erwerben; angesichts der sich ausweitenden Katastrophe wurden dann zusätzliche Säcke eingekauft. Die Hilfe reichte für über Essrationen. Die Menschen machten eine schwere und lange Leidenszeit durch. Jeden Tag erlebten wir dieselben Szenen und dasselbe Elend, denn gewisse Leute bitten erst um Hilfe, wenn sie bereits am Ende sind. Dank Euch können wir tatkräftige Unterstützung leisten, Tränen, trocknen, ermutigen, den Notleidenden beistehen. All diese geschenkte Nahrung hat Leben gerettet. Guétaouendé Sawadogo Im AEZ von Nobéré (Burkina Faso) Obwohl unsere Provinz Zoundwéogo sich allgemein guter Ernten erfreut, war 2001 ein schwieriges Jahr, und machte Unterstützung durch Hilfsorganisationen notwendig. Morija hat dem AEZ eine Summe Geld überwiesen, die uns erlaubte, 569 unterernährten Kindern zu helfen. Ende September deutet der Zustand der Felder in unserer Provinz auf gute Ernten. Gédéon Kaboré 7

8 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht. Matthäus 25:35 36 Von ganzem Herzen danke! Mit grosser Dankbarkeit möchte ich Euch danken für all Eure Arbeit in unserem Lande Tschad und überall in der Sahelzone. Dank Eurer Vereinigung konnten viele Leben gerettet werden. Auch mir kamen Eure Gaben zugute, denn ich war auch so ein Fall... kurz gesagt, ich bin ein mutterloses Waisenkind. Wie könnte ich Euch da nicht danken? Heute absolviere ich ein Elektronik- Studium in Nigeria und bin sehr glücklich. Hier wird das Leben immer schwieriger aber ich weiss, dass ich mich durchschlagen werde. So möchte ich Euch, zusammen mit allen Waisenkindern von Koumra, von N Djaména, sowie den Frauen vom MKS und AEZ, einfach ein GROSSES DANKESCHÖN sagen. Frédéric Madjambaye In ihrer aller Namen wünschen wir Euch GESEGNETE WEIHNACHTEN und ein GUTES NEUES JAHR. Das Team von Morija

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