Johannes Chwalek Sieben Aufsätze plus zwei Werkstattbericht, fragmentarisch

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Johannes Chwalek Sieben Aufsätze plus zwei Werkstattbericht, fragmentarisch"

Transkript

1 Johannes Chwalek Sieben Aufsätze plus zwei Werkstattbericht, fragmentarisch Als Junge von elf Jahren schrieb ich Tiergeschichten auf einzelne Blätter, klebte sie zusammen und verwahrte sie in einer grünen Mappe. Die Mappe legte ich in das einzige abschließbare Fach, das mir als Schüler eines Internates zur Verfügung stand. Das abschließbare Fach befand sich als eines von vielen in einem Einbauschrank. Der Raum mit diesem Einbauschrank ich kann heute kaum mehr sagen, wozu er genutzt wurde, außer als Zugang zu den abschließbaren Fächern. Aber eines weiß ich noch genau: Das abschließbare Fach war mein Tabernakel, und das Allerheiligste darin war meine grüne Mappe mit den zusammengeklebten Blättern voller Tiergeschichten. Einer der Erzieher des Internats war Präfekt Schramm, den wir Schüler nur den Prä nannten. Der Prä interessierte sich für meine Schreiberei, weniger für die einzelnen Geschichten, als vielmehr für meine Bemühung überhaupt; dass ich mich aus eigenem Antrieb dazu entschloss. Anerkennend blickte er auf die säuberlich mit Füllfederhalter und dünnem Filzstift beschriebenen Seiten und erkundigte sich von Zeit zu Zeit nach ihrem Fortgang. Im Internat lebten ungefähr einhundert Menschen, aber der Prä war der einzige, der Gedanken und Worte an meine Tiergeschichten verlor. Zwei Jahre später schenkte ich den Tiergeschichten keine Beachtung mehr und schämte mich ihrer sogar als Produkte kindlicher Phantasie. Um diese Zeit zerriss ich die zusammengeklebten Blätter, die mir einst so viel bedeutet hatten. Nur die grüne Mappe hob ich noch auf, bis sie irgendwann unansehnlich geworden war und ich sie auch wegwarf. Wieder war es nur der Prä, der den Verlust der Tiergeschichten registrierte. Er fragte mich einmal, ob ich sie noch besitze. Da musste ich ihm bekennen, dass ich sie zerrissen habe. Der Prä schwieg dazu, seine Geste und Miene sprachen jedoch für sich, und sie bedeuteten, dass ich eine Dummheit begangen hatte; mehr noch: dass ich einen nicht wieder gut zu machenden Schaden angerichtet hatte. Im Juni ist der Prä dreißig Jahre tot. Noch länger ist es her, dass das Internat aufgelöst und vor allem im Innern vollständig umgebaut wurde. Der Raum mit dem Einbauschrank mit den vielen abschließbaren Schüler- Fächern ist verschwunden. Er besteht nur noch in meiner Erinnerung die ich in Anspruch nehmen will! Ich führe den Prä dort hinein... aber steht er nicht schon da und erwartet mich? Der Raum im Internat mit dem Einbauschrank mit den vielen abschließbaren Schüler-Fächern ist neu erstanden. Mein Fach ich glaube, in der dritten Reihe von unten, das dritte oder vierte von links ist geöffnet, der Schlüssel steckt im Schloss. Das Fach ist leergeräumt; meine Aufsätze liegen im Raum verteilt. Der Prä lächelt. Er weiß, was ich alles zerrissen und zerstört habe im Verlauf von bald vier Jahrzehnten; mehr als nur Tiergeschichten auf zusammengeklebten Blättern! Und wie wenig habe ich im Gegenzug neu *

2 geschrieben und geschaffen! Sieben Aufsätze sind es bis jetzt nur; zwei sollen Ende dieses Jahres noch erscheinen. Ich stehe auf unsicherem Grund. Was können sieben Aufsätze plus zwei, die Ende des Jahres noch erscheinen, schon bewirken? Sind sie nicht gänzlich ungeeignet, um den Prä gnädig zu stimmen und die Angelegenheit von einst mit den zerrissenen Tiergeschichten vergessen zu machen? Im ersten Aufsatz habe ich die Geschichte des katholischen Internats beschrieben, in dem ich von Schüler war. Das Bischöfliche Konvikt in B. war zu meiner Ersatzheimat geworden, und mehr als das. Doch ich muss ausholen und die Vorgeschichte des ersten Aufsatzes schildern. In einem Büchlein mit dem Titel Drei Rektoren. Eine Internatsgeschichte hatte ich zuvor meine eigene Internatszeit erzählt. Das Internat befand sich schon im Niedergang, was wir damals nicht ahnten und mir selbst erst durch die Beschäftigung mit der Einrichtung Jahrzehnte später klar geworden ist. Die häufigen Rektoren-Wechsel waren dafür ein Indiz. Nach der Veröffentlichung der Internatsgeschichte schrieb mir ein Lehrer aus B. eine , wir tauschten uns aus, er ist Geschichtslehrer und publiziert viele Artikel über regionalgeschichtliche und volkskundlichhistorische Themen. Eigentlich hatte er selbst vorgehabt, über das ehemalige Konvikt einen Aufsatz zu schreiben, aber nach der Lektüre der Internatsgeschichte fragte er mich, ob ich das übernehmen wolle, weil ich Zeitzeuge sei und dadurch über interne Kenntnisse verfüge. Die Frage belegte seine noble Art, die ich später immer wieder erfahren sollte. Ich willigte sofort ein und nannte ihm einige spärliche Schriften, auf die ich mich stützen wollte. Er verwies mich dagegen auf drei Archive, die meine erste Anlaufstelle sein sollten: Das Dom- und Diözesanarchiv M., das Staatsarchiv D. und das Stadtarchiv B. Als er merkte, dass mir die Archivarbeit fremd war, erklärte er mir geduldig, wie ich vorzugehen und worauf ich zu achten habe. Es geschieht wohl nicht oft, dass man einen Menschen findet, der frei ist von Dünkel und einem die entscheidende Hilfe gewährt, ohne die man stecken bleiben würde in trüber Gewohnheit. Bei mir war es so durch die Bekanntschaft mit dem Lehrer aus B. Er hat nicht allein die Entstehung meines ersten Aufsatzes hilfreich begleitet, sondern alle neun, die ich bisher geschrieben habe. Zwei Aufsätze davon hat er zudem angeregt. Auch auf Veröffentlichungs-Möglichkeiten wies er mich hin, die ich nutzen konnte. Ich habe allen Grund, dem Lehrer aus B. dankbar zu sein. Vor den Mappen und Jahrbüchern sitzend, die mir im Dom- und Diözesanarchiv M. vorgelegt worden waren, begriff ich, dass die trübe Gewohnheit durchbrochen war. Der Blick zurück in die Zeit von der Gründung des Internats im Jahr 1888 bis zur vorläufigen Schließung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1939 nur so weit durfte ich Einsicht nehmen; die Archivalien für die Zeit von der Wiedereröffnung des Hauses im Jahr 1950 bis zur endgültigen Schließung 1981 unterliegen dem Datenschutz brachte mir neue Erkenntnisse in Fülle. Als Schüler des Hauses lebte ich im Tag und interessierte mich nicht für seine des Hauses Geschichte. Auch wurde die Tradition der Einrichtung von der 2

3 Leitung keineswegs gepflegt; nicht einmal eine Galerie mit Rektoren- Portraits hing im Kapellengang oder Treppenhaus. Aber nun Schriftstück für Schriftstück und später noch Foto für Foto (in einem Leporello) lichtete sich der Vorhang. Es war, wie der Lehrer in B. gesagt hatte, tatsächlich von Vorteil, dass ich mich auskannte im Konvikt und mir vieles bildlich vor Augen führen konnte: den Speisesaal und Studiersaal, Kapellengang oder die Aula, das Treppenhaus und Außengelände. Die Perlen waren die Mappen mit den verschiedenen Schreiben und Chroniken vor mir auf dem Tisch des Benutzersaals im Dom- und Diözesanarchiv M. aber wie sollte ich die Perlen aufdröseln? In welcher Reihenfolge und nach welchem Muster? Naheliegend wäre eine chronologische Darstellung gewesen, vielleicht anhand der sieben Rektorate, die es in der ersten Phase des Konvikts bis zur vorläufigen Schließung durch die braunen Machthaber gegeben hatte. Schließlich erkannte ich jedoch die ebenfalls naheliegenden Hauptpunkte, die in den Unterlagen auftauchten: Erziehungsfragen; Wirtschaftliche Aspekte und Nöte; Konflikte der Leitung mit Schülern und Eltern; Zeitreflexe (Erster Weltkrieg; Weimarer Republik und NS-Zeit). Wie wäre es, fragte ich mich, zu diesen Hauptpunkten jeweils einige Beispiele anzuführen in der Hoffnung, aus Streiflichtern ein Gesamtbild zu formen oder wenigstens einen Eindruck zu vermitteln von den erzieherischen Idealen und Alltagssorgen des B.er Konvikts in den ersten 51 Jahren seines Bestehens? Von zentraler Bedeutung im frühen Konvikt war der Katholizismus; in einer Form, wie ich sie selbst in der ersten Hälfte der Siebziger nicht mehr erlebt hatte. Neben der täglichen religiösen Unterweisung in Form von Gottesdienst und Gebet nahmen religiöse Feste im Jahresrhythmus einen weiteren wichtigen Rang ein; zudem wurden religiöse Lehrstunden und Exerzitien abgehalten, welche die Schüler über mehrere Tage dem Gebet und der Besinnung verpflichteten. Wenn Schüler Neigungen zum Priesterberuf erkennen ließen oder in den Augen der geistlichen Erzieher (Rektor und Subrektor) dazu Hoffnung gaben, vermerkte dies der Rektor schon für die unteren Klassen; der Studienwunsch Theologie eines Oberprimaners wurde mit Genugtuung ans Bischöfliche Ordinariat M. gemeldet. Aus all dem wird der Geist einer Erziehung deutlich, welcher das Leben der Schüler immer stärker an das katholische Bekenntnis zu binden suchte. Wie haben die Schüler diese Erziehung empfunden? Aufzeichnungen von Konviktoren, wie es damals hieß, entdeckte ich nicht, alle Unterlagen waren von den Leitern des Hauses verfasst worden und spiegelten demgemäß nur ihre Sicht wider. Klar ist, dass die Schüler einer religiösen Haltung zu entsprechen hatten. Taten sie dies nicht und weigerten sich wie der Oberprimaner Heinrich P. in den zwanziger Jahren die Religion zu lernen, so bedurfte es nur noch des sprichwörtlichen letzten Tropfens für die Relegation. Dieser letzte Tropfen bestand im Fall des Heinrich P. in einer despektierlichen Äußerung in der Kapelle bei der heiligen Wandlung, womit er nach Meinung des damaligen Rektors Eugen Mergler seinen vollen Unglauben und die völlige Verachtung alles Heiligen offenkundig gemacht hatte. 3

4 Das gegenteilige Beispiel eines frommen Konviktsschülers in B., der mit den an ihn gestellten religiösen Forderungen d accord ging, lernte ich bei der Abfassung meines fünften Aufsatzes kennen: Emil Darapsky ( ), ebenfalls ein Schüler aus den zwanziger Jahren und nur wenig älter als Heinrich P. Die religiöse Erziehung im Elternhaus, Konvikt und einer katholischen Studentenverbindung traf auf einen Charakter, der sich später gegen die Verführung durch den Nationalsozialismus gewappnet zeigte. Meine gut gelaunte Forscherlaune im Dom- und Diözesanarchiv M. stieß immer wieder auf Sachverhalte, die den seinerzeit Betroffenen alles andere als gute Laune gemacht haben dürften. Dazu zwei Beispiele aus den Bereichen Wirtschaftliche Aspekte und Nöte sowie Zeitreflexe : Am 21. Juni 1922 bat Rektor Eugen Mergler das Bischöfliche Ordinariat M. um die Erlaubnis, das Kostgeld für das zweite Quartal 1922/23 erhöhen zu dürfen, und zwar um nicht weniger als hundert Prozent, von 1000 Mark auf 2000 Mark. Zur Begründung führte er an: Am 1. Sept stand der Dollar auf 85 M. Das Kostgeld betrug damals M im Jahre [...] Am 20. Juni 1922 steht der Dollar auf 320 M. Mit anderen Worten, unser Geld ist auf ein Viertel des Wertes vom Vorjahre zurückgegangen. Die Steigerung der Warenpreise hat gleichen Schritt mit der Geldentwertung gehalten. Der Bedarf des Konviktes ist gestiegen oder wird steigen auf das Vierfache des vorjährigen Zahlenwertes. Das Kostgeld ist demgegenüber nur auf das Doppelte in die Höhe gegangen und nicht einmal auf das Doppelte (von auf 4 000). Nur durch eine erneute Erhöhung kann der Ausgleich geschaffen werden. Rektor Mergler untermauerte seine Worte weiterhin mit einer Aufzählung der Kosten, die dem Konvikt entstanden durch die Anschaffung von Kohlen, Kolonialwaren und Fleisch, die schon bei niedrig angesetzten Ziffern die Gesamteinnahmen an Kostgeld vollständig verschlängen. Fleisch- und Brotpreiserhöhungen sind nicht in Rechnung gestellt [...] Erhalte ich von den Zöglingen am 1. Juli nur je M, so bin ich nicht imstande den Betrieb aufrecht zu erhalten. Er hielt den Betrieb aufrecht, bat in den schwierigen Jahren nach dem Krieg das Bischöfliche Ordinariat M. darum, wenigstens in der Ernährung der Zöglinge nicht rückwärts gehen zu müssen und die lächerlich geringen Löhne der Konvikt-Angestellten um ein Weniges anheben zu dürfen. Außerdem gliederte er dem Konvikt eine Privatschule an, er selbst, der Subrektor sowie vier Privatlehrer erteilten dort Vorbereitungskurse für das Gymnasium. Abiturienten mit dem Studienwunsch Theologie hatten zudem die Möglichkeit, sich auf das Latinum und Graecum vorzubereiten. Mit einem Wort: Eugen Mergler vollbrachte eine gewaltige Arbeitsleistung. Sein Rektorat, in dem die Existenz des Konvikts in den Anfangsjahren bedroht war, wurde im Rückblick als eine Glanzzeit des Hauses gewürdigt. 4

5 Die weit verbreitete Begeisterung bei Ausbruch des ersten Weltkriegs wurde auch im Konvikt in B. geteilt; Notabiture abgelegt und die Freiwilligen, die es von der Schulbank zur Front drängte, feierlich vom Rektor verabschiedet; nicht lang, dass die ersten Gefallenen zu beklagen waren. Anders sah es vom Januar 1933 bis zur vorläufigen Schließung des Konvikts im Sommer 1939 aus: Das Verhältnis zwischen der Leitung und den braunen Machthabern geriet rasch in Schieflage; der Versuch der beiden Rektoren dieser Jahre, sich zu arrangieren, irgendwie durchzukommen, musste misslingen. (Ebenso der Versuch mancher Eltern, ihre Söhne durch eine Anmeldung im Konvikt vor der Hitlerjugend zu bewahren.) Die katholische Kirche, die sich damals noch als Sittenlehrer der Gläubigen, ihrer Pfarrkinder verstand, geriet trotz des Reichskonkordats mit dem totalitären Anspruch des NS rasch in Konflikt insbesondere auch auf der Ebene der Gemeindearbeit und Erziehung der Jugend. (Im neunten Aufsatz stellte ich mir diese Zusammenhänge noch genauer vor Augen.) Das umfangreiche Material, das ich nach und nach zusammengetragen hatte, sowie die unterschiedliche Quellenlage für die Zeit vor und nach dem Zweiten Weltkrieg, legte eine Zweiteilung des Aufsatzes über das Konvikt nahe. Einen Entwurf des ersten Teils über die Jahre sandte ich an den Lehrer in B. Er machte eine Reihe von Korrekturvorschlägen, war im Ganzen jedoch zufrieden. (Wie froh ich darüber war als Anfänger im Genre des volkskundlich-historischen Aufsatzes!) Die Geschichtsblätter Kreis B. seien das geeignete Publikationsorgan. Also schrieb ich die erste Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins B., Frau A., an und fragte, wie es stehe. Sie antwortete mir auf einer Postkarte, dass ich den Aufsatz bis zum Mai 2011 einreichen könne. Eines der Mitglieder des Schriftleitungsteams korrigierte manche Passagen, besonders in der Einleitung, Frau A. verlangte eine Kürzung des Anmerkungsteils. Die Endfassung des Textes musste ich dann noch einmal einreichen. Es folgten einige Wochen des Wartens, bis ich im Spätherbst die Einladung zur Präsentation des Bandes 44, 2011 erhielt. Der zweite Aufsatz wurde zu einer Art Biografie des Prä hoffentlich genau in dem Rahmen, der ihm zugesagt hätte (zusagt denn steht er nicht noch immer da im wieder erstandenen Raum im Konvikt mit dem Einbauschrank mit den vielen abschließbaren Schüler-Fächern?) Mein Material musste ich mir, wie erwähnt, zusammensuchen, die zentrale Anlaufstelle des Dom- und Diözesanarchiv M. entfiel. Aber es gab einen gewissen Ersatz im Stadtarchiv B., wo die Elternbriefe der ersten beiden Rektoren nach der Wiedereröffnung des Konvikts im Jahr 1950 verwahrt werden. Die Elternbriefe des dritten, vierten und fünften Rektors sandte mir ein ehemaliger Konviktskamerad per zu. (Auch andere Ehemalige meldeten sich bei mir oder antworteten auf Anfragen.) Dann hatte ich die Adresse des letzten Rektors des Konvikts im Schuljahr 1980/81, Josef D., ausgemacht der nicht weit von mir im Stadtteil M. wohnt. Josef D. schilderte mir das letzte Konvikt-Jahr, als der Schließungsbeschluss des Bischöflichen Ordinariats M. verkündet worden 5

6 war. In seinen Schubladen fand sich ein kleines Privatarchiv aus Fotos, Briefen und Sachgegenständen wie dem letzten Stempel des Konvikts oder Leporellos mit Fotos des Hauses aus den zwanziger Jahren, was er mir schließlich alles überließ. Auch mit einem ehemaligen Konviktsschüler unter den ersten beiden Rektoren Karl K. und Dr. Paulus T. konnte ich sprechen, es war der spätere langjährige Bürgermeister von B., Georg S. Er lud mich im Oktober 2010 ein in unser beider Schülerstätte seinem späteren Dienstsitz, als das ehemalige Konvikt von der Stadt B. gekauft und zum Rathaus umgebaut worden war wo wir uns austauschten über unsere Konviktserfahrungen in den fünfziger und siebziger Jahren. Von ihm erfuhr ich, dass Karl K. als hochbetagter Pensionär wieder in B. lebe, nachdem er viele Jahre nach seiner Rektorats-Demission in M.-K. Pfarrer gewesen war. Karl K. stand mit seinem ehemaligen Schüler Georg S. in gutem Kontakt. Meine Augen leuchteten könnte ich den ersten Rektor des Konvikts nach der Wiedereröffnung im Jahr 1950 vielleicht auch besuchen und befragen? Aber Georg S. winkte ab, der Gesundheitszustand Karl K.s lasse das nicht mehr zu. Am 30. Januar 2012 ist Karl K. 98-jährig in B. verstorben. Natürlich sprach ich mit Georg S. auch über den Anfang des Jahres 2010 aufgedeckten Missbrauchsskandal am Konvikt, der vor allem vom ehemaligen Rektor Franz Josef Th. in den Siebzigern verschuldet wurde. Ich bedauerte, dass das ehemalige Konvikt im Internet fast nur mit Einträgen über diese tragische Epoche seiner Geschichte zu finden sei, nicht mit den jahrzehntelangen unspektakulären Hilfen zum sozialen Aufstieg für unzählige Schüler. Georg S. antwortete nur mit einer Geste, die ungefähr verhieß, dass ich mich anschicken möge, dies zu korrigieren. Es ist mir, wenn überhaupt, nur eingeschränkt gelungen. In einer Zeitungsnotiz über den 45. Band der Geschichtsblätter Kreis B. hieß es über meinen Aufsatz wieder lediglich: In diesem Beitrag verschweigt der Autor nicht die dunklen Kapitel. Auch in diesem Konvikt soll es zum Missbrauch von Kindern und Jugendlichen gekommen sein. Der weitere Zeitzeuge für die ersten beiden Nachkriegsrektoren Karl K. und Dr. Paulus T., Werner R., den ich neben Georg S. in B. besuchte, rauchte viele Zigaretten, was mir den Aufenthalt in seinem Wohnzimmer verleidete. Wenn ich es recht bedenke, sagte er nur einen einzigen Satz, um dessentwillen sich mein Besuch bei ihm gelohnt hat und den ich in einer Anmerkung des zweiten Aufsatzes zitiert habe. Ich war davon ausgegangen, dass die Konvikt-Führung in den Anfangsjahren nach der Wiedereröffnung streng gewesen sei, aber Werner R. winkte ab und meinte: Wir haben gemacht, was wir wollten. Hatte sich in ähnlicher Weise nicht auch Georg S. geäußert? Wie wichtig ist das Gespräch mit Zeitzeugen als Ergänzung neben der Sichtung der Archivalien! Die Elternbriefe gerade des zweiten Rektors Dr. Paulus T., eines Juristen und Geistlichen, suggerierten mir einen exakt geregelten Konviktsalltag bis hinein in verpflichtende Freizeit-Aktivitäten, aber dieser Eindruck täuschte offensichtlich und hatte mit der Realität nicht viel gemein. Um noch einmal auf den Besuch bei Georg S. am genius loci zurück zu kommen. Von ihm hatte ich meine Vermutung bestätigt bekommen, 6

7 dass unter dem Rektorat Karl K. s anfänglich nur zwei Erzieher für ca. 100 Jungen zur Verfügung standen, der Rektor Karl K. selbst und der Prä, der Anfang des Jahres 1950 seine Stelle am Konvikt angetreten hatte. Wie war das möglich? fragte ich, der ich aus meiner Zeit am Konvikt erst doppelt so viele, später noch mehr Erzieher gewohnt gewesen war. Georg S. erklärte, dass die älteren Schüler Ordnungsaufgaben übernommen und die Konviktleitung maßgeblich unterstützt hätten... Da erinnerte ich mich wieder an eine Äußerung Rektor Eugen Merglers aus den zwanziger Jahren in einem Brief an das Bischöfliche Ordinariat M., wo es hieß, dass das durchweg gute Beispiel und die ernste Haltung der an Ostern ausscheidenden Oberprima [...] eine gute Unterstützung gewesen sei. Die jetzige Oberprima lässt dasselbe hoffen. Im Stadtarchiv B. wurden mir nicht allein die Elternbriefe der ersten beiden Rektoren nach der Wiedereröffnung vorgelegt, sondern auch eine Mappe mit den Unterlagen zur Feier des 25-jährigen Dienstjubiläums und der Verabschiedungsfeier des Prä am 26. April Sämtliche Rektoren der Zeit nach der Wiedereröffnung des Hauses im Jahr 1950 und die ehemaligen Schüler aus den fünfziger Jahren waren eingeladen worden. (Von den ehemaligen Rektoren kam nur einer: Karl K.; Dr. Paulus T., Karlhans G. und Otto L. sagten ab. Einer der ehemaligen Schüler aus den Fünfzigern, Georg S., saß als amtierender Bürgermeister von B. in der ersten Reihe.) Die Feier bot eine Retrospektive der bisherigen Konvikts- Arbeit und war im höheren Sinne schon eine vorweggenommene Abschiedsfeier für das Konvikt selbst. Aber das ahnte wohl niemand der Anwesenden, außer vielleicht der Vertreter des Bischöflichen Ordinariats M., Josef B., der jedoch in seiner Rede unter Beifall von der Zukunft des Konvikts sprach, die das Bischöfliche Ordinariat befördern wolle. Am Samstagvormittag des 26. April 1975 stand ich vor der Aula, wo die Feier stattfand, als der Prä gerade hineinging. Die Tür blieb mir verschlossen, aber 35 Jahre später konnte ich sie doch einen Spalt öffnen und hineinschauen mit Hilfe eines handschriftlichen Briefes des Prä von Ostern 1975 an Rektor Thelen im Vorfeld der geplanten Veranstaltung zu seinen Ehren, der Einladungslisten und schreiben, der Redemanuskripte, einem Verlaufsprotokoll des damals bald verstorbenen Erziehers Klaus L. und vieler Fotos im Stadtarchiv B. Die Feier machte ich zum Leitmotiv für den zweiten Teil des Konvikt- Aufsatzes. 25 Jahre Konviktsgeschichte einschließlich des damals aktuellen Rektorates unter Th. ergaben die Anknüpfungs- und Gliederungspunkte. Bei Th. sollte das Rektorat noch vier Jahre bis 1979 dauern, bevor er seinen äußerlich noch gefeierten Abschied nehmen musste. Der Rest der Konviktsgeschichte mit noch einmal zwei Rektoren in zwei Schuljahren: Abgesang. Im Oktober 2010 äußerte sich der langjährige ehemalige Bürgermeister von B., Georg S., mir gegenüber noch immer mit Unmut über den früheren Rektor Franz Josef Th. und dessen vorgesetzte Behörde, das Bischöfliche Ordinariat M. Die Vertreter der Stadt B., mit Georg S. an der Spitze, hätten den seinerzeitigen Rückzug Th.s von der Konviktleitung mit Überraschung zur Kenntnis genommen, weil sie über 7

8 die wahren Hintergründe nicht informiert gewesen seien. Die wahren Hintergründe bestanden darin, dass der Konvikt-Priester P. und der Sozialarbeiter am Konvikt, Paul S., das päderastische Treiben Th.s beenden wollten. Sie gingen gemeinsam zur Wohnung Th.s in einem dem Konvikt gegenüberliegenden Haus und klingelten. Th. öffnete, sah die beiden und sagte nur: In Ordnung, ich gehe. Damit waren der Priester und der Sozialarbeiter zufrieden. Eine ehrenvolle Abschiedsfeier für Th. feierten sie mit was der Sozialarbeiter Paul S. später bedauerte. Die Stadt B. verlieh Th. wegen seiner Verdienste um das Jugendzentrum der Stadt eine Ehrenplakette. Nicht nur zum damaligen Zeitpunkt war das Bischöfliche Ordinariat M. über Th.s Machenschaften informiert und hätte der Stadt einen Wink geben können (müssen), sondern Th. war wegen einschlägiger Vergehen vorbestraft gewesen und trotzdem nicht als Konvikt-Rektor abberufen worden. Das Ordinariat hat uns ins offene Messer laufen lassen, beklagte sich der Christdemokrat Georg S. Th.s Karriere innerhalb der katholischen Kirche war mit diesen Vorfällen an zwei katholischen Arbeitsstätten (dem Konvikt und einer Vorgängerstelle in Bayern) nicht beendet; im Gegenteil gings jetzt erst richtig los. Der Missbrauchstäter trat in den Dominikanerorden ein und verschwand aus dem vielleicht drohenden Schussfeld nach Bolivien, wo er es bis zur rechten Hand des Bischofs brachte; er wurde Generalvikar. Dann kam seine zweite Seite abermals ans Licht: Geldunterschlagung und Missbrauch Jugendlicher. Es folgte die Entlassung (Rausschmiss?) aus dem Dominikanerorden und der Absturz zum Hotelportier in Köln... Dort stieg einmal ein Gast ab, von dem sich herausstellte, dass er Georg S. in B. kannte. Th. bat diesen Gast um die Ausrichtung freundlicher Grüße an Georg S. Georg S. schüttelte über diese Grüße im Oktober 2010 im ehemaligen Konvikt noch immer den Kopf. Hatte der Mann kein Unrechtsbewusstsein? Was war mit ihm los? Konnte ich eine Antwort darauf geben? fragte mich der Blick des Altbürgermeisters. Ich hob Th.s Intelligenz, Organisationstalent und Tatendrang und vor allem Charisma hervor. Der Mann war gewinnend. Den ihm anvertrauten Jugendlichen flößte er Mut und Selbstvertrauen ein, gerade auch seinen Missbrauchsopfern, von denen einige auch nach seinem Weggang von B. den Kontakt zu ihm hielten. Die Spur des Leids, die Th. zu verantworten hat, ist nicht zu ermessen. Georg S. erzählte mir vom Vater eines ehemaligen Konviktsschülers, der ihm gesagt habe, Th. habe seinen Sohn versaut. Der Psychiatrie- Aufenthalt des ehemaligen Konviktsschülers A.; die tödliche Trunksucht des ehemaligen Konviktsschülers B. oder der Selbstmord des ehemaligen Konviktsschülers C. ein direkter Zusammenhang mit Th.s Missbrauchstaten an ihnen kann nicht nachgewiesen werden... Nein, die Frage Georg S.s, was mit Thelen los gewesen sei, konnte ich nicht beantworten. Übergriffig wurde auch Rektor G. während seines Rektorats in den sechziger Jahren, aber nicht in sexueller, sondern brutaler Form: er schlug Konviktsschüler aus nichtigen Anlässen grün und blau. Als Th.s und seine Übergriffe Anfang 2010 durch die Presse gingen, forderte ihn das Bischöfliche Ordinariat M. zu einer nachträglichen Entschuldigung 8

9 auf. G. weigerte sich. Seine und Thelens Übergriffe waren neben dem normalen Konviktsalltag geschehen. Die Mehrheit der Konviktsschüler war davon nicht betroffen. Nach der Veröffentlichung des zweiten Teils des Aufsatzes erhielt ich empörte Schreiben ehemaliger Schüler, die so etwas für unmöglich hielten. Ich selbst hatte zu den Erstaunten und Verblüfften gehört. Nicht dass ich von Rektor G. nicht auch Ohrfeigen empfangen hätte, aber grün und blau wurde ich von ihm nicht geschlagen. Der ehemalige Haussprecher (Schülersprecher) des Konvikts, Bernhard F., berichtete mir von einer noch schlimmeren Brutalität G.s an einem Konviktsschüler, deren Zeuge er werden musste. Nicht dass sich Th. nicht auch mir zu nähern versucht hatte, was ich damals noch nicht einschätzen konnte und allenfalls komisch fand, aber wegen meines insgesamt aufsässigen Verhaltens ließ er rasch wieder von mir ab auf die Spur seiner massiven Missbrauchstaten wurde ich erst viele Jahre später gebracht. Dann jedoch konnte ich mir seinerzeitige Beobachtungen an Konviktsschülern und mir selbst plötzlich zusammenreimen. Das Konvikt war zu meiner Ersatzheimat geworden, und mehr als das: die zeitweise Rettung vor einem Elternhaus, das aller Zweifel wert war, aber ich musste im Nachhinein auch zur Kenntnis nehmen, dass das Konvikt für andere glücklicherweise vergleichsweise wenige Konviktsschüler zu einem Ort des Schreckens geworden war. In einem Fall wurde ich um Aufklärung gebeten und konnte nichts leisten. Die Schwester Gerhard Bl.s schrieb mir nach der Lektüre meiner Internatsgeschichte Drei Rektoren, dass ich darin einen Gerhard mit neun Schwestern erwähne zwar habe ihr Bruder keine neun Schwestern gehabt, aber könnte ich ihn nicht doch gemeint haben? (Nein, ich meinte einen anderen.) Ihr Bruder habe sich wenige Jahre nach seinem Konviktsaustritt 1 erhängt, sie habe ihn gefunden und vom Strick gelöst. Wenn er als Schüler am Sonntagabend ins Konvikt zurück gemusst hätte, habe er oft geweint. Einmal habe er gehört, wie seine Schwester ihrem unartigen Kind mit dem Internat gedroht habe, er habe es ihr verwiesen und gesagt, sie wisse nicht, wovon sie rede. Früher sei Gerhard Bl. ein fröhlicher Junge gewesen, aber während der Konviktszeit habe er sich mit einem Mal zurückgezogen und sei immer verschlossener geworden. Die Schwester hoffte durch mich die Ursache für den späteren Suizid Gerhard Bl.s zu erfahren. Ich recherchierte erfolglos. Ein früherer Klassenkamerad, mittlerweile Schulleiter in B., bestätigte mir die Aussage der Schwester: früher sei Gerhard Bl. fröhlich und unbeschwert gewesen, aber dann sei ein für ihn und die ganze Klasse unerklärlicher Rückzug ins Verschlossene und Düstere geschehen. Der Lehrer in B. schrieb mir, dass die Schwester einen Antrag auf Einsicht in die Schülerakte Gerhard Bl.s beim Bischöflichen Ordinariat M. stellen könne. Sie wolle diese 1 Gerhard Bl. war von Schüler des B.er Konvikts, machte sein Abitur also vor dem Th.-Rektorat ( ). Sein Suizid erfolgte am

10 Möglichkeit mit ihrer Familie besprechen, antwortete sie mir. Seitdem habe ich nichts mehr von ihr gehört. Dass der Tod des Erziehers Klaus L. kurze Zeit nach der Dienstjubiläums- und Verabschiedungsfeier am 26. April 1975 ein Selbstmord gewesen sei, deutete mir der Prä schon damals an. Was er nicht wusste: Dass sich Klaus L.s Verhältnis zu Rektor Th. rapide verschlechtert hatte. An einem Abend saßen wenige Konviktsschüler, unter denen auch ich mich befand, zusammen mit Klaus L. im Partyraum (Bar genannt) des Konvikts. L. schien auf eine entsetzliche Weise ernüchtert zu sein und machte merkwürdige Andeutungen. Dann sagte er, es werde noch einmal eine Bombe hochgehen. Was meinte er damit? Hatte er Wind bekommen von Th.s Machenschaften? Waren diese Machenschaften ein Mitauslöser seines Suizids? So viele Fragen, die sich mir neu oder wieder stellten bei der Beschäftigung mit dem zweiten Aufsatz über das Konvikt der Jahre ! Halten die Fragen den Erkenntnissen, die ich gewinnen konnte, nicht die Waage oder wiegen gar schwerer als diese? Vielleicht liegt die eine oder andere Antwort in den Aktenbeständen des Dom- und Diözesanarchivs M., bewacht vom Justiziar des Ordinariats, der am Datenschutz nicht rütteln lässt. 2 Der religiöse Kompass ging dem Konvikt seit der Wiedereröffnung im Jahr 1950 allmählich verloren. Mit sich identisch war das Konvikt in der Vorkriegszeit bis 1939, als es sich offen der Förderung des Priesternachwuchses verschrieben hatte. Noch Rektor K. und sein Nachfolger Dr. T. machten in den fünfziger Jahren entsprechende Mitteilungen ans Bischöfliche Ordinariat M. In den sechziger Jahren war es damit vorbei; Rektor G. fühlte sich fehl am Platz und sah seine eigentliche Berufung in der Gemeindearbeit. Otto L. kam im Schuljahr 1971/72 als erster Laie ins Rektorat mit viel gutem Willen, aber wenig Geschick und bereitete den Übergang zu einer sozialpädagogischen Einrichtung vor, was von seinem Nachfolger Rektor Th. vollzogen wurde. Aber ein Konvikt als sozialpädagogisch geführtes Internat? Die Schriftleitung der Geschichtsblätter Kreis B. strich wieder einige Passagen aus meinem Manuskript des zweiten Teils, den ich fragmentarisch nannte solange die Datenschutzfrist noch nicht abgelaufen ist (was ich nicht erleben werde). Darunter befanden sich auch zwei Interviews mit ehemaligen Konviktsschülern, die in einem Haus in der Nibelungenstraße in B. wohnten; die von Rektor Th. für eine Gruppe älterer Schüler eingerichtete Außenstelle. Mit der Veröffentlichung der beiden Konvikt-Aufsätze hatte ich die fast einhundertjährige Geschichte einer theologisch-pädagogischen Anstalt beschrieben, die einmal als Hochburg idealen wissenschaftlichen und sittlichen Strebens konzipiert worden war und nun der Vergangenheit 2 Ich selbst betreibe hier eine Art Datenschutz durch die Anonymisierung relevanter Orts- und Personennamen. 10

11 angehörte. Das Konvikt-Thema beschäftigte mich weiterhin. Es folgte noch ein Satyr-Stück. Eine Akte des Bundesarchivs Berlin enthalte den Schriftverkehr über Versuche des Landes Hessen in den Jahren , das Gebäude des ehemaligen Konvikts zu enteignen, schrieb mir der Lehrer in B. Erst kümmerte ich mich nicht um den Hinweis. Wahrscheinlich spielte dabei auch eine Rolle, dass ich nicht wusste, wie ich es anzustellen hätte, eine Akte vom Bundesarchiv Berlin zu kriegen. Sollte ich etwa nach Berlin reisen um einer Akte willen, welche die Reise vielleicht gar nicht wert war? Natürlich ging alles viel einfacher. Im Internet musste auf der Homepage des Bundesarchivs ein Antrag heruntergeladen, ausgedruckt, ausgefüllt, fotografiert und als -Anhang nach Berlin gesendet werden das war alles. Als mir die Wartezeit zu lang wurde, griff ich zum Telefonhörer und bekam versichert, dass mein Antrag bearbeitet werde und alles seine Richtigkeit habe. Ich würde schon bald in Vorleistung treten können, um eine Kopie der fraglichen Akte im Briefkasten zu finden. Die Beschäftigung mit meinen Aufsätzen schließt einen permanenten Lernprozess auf vielen Gebieten ein: Menschen, Einrichtungen, Sachverhalte oder Verfahrensweisen, die mir bekannt, wenn nicht vertraut werden. In einem Vorort von M. kam ich zufällig an einem Schild vorbei, welches das Haus, an dem es hing, zum Kloster des Ordens der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung ausgab. Mit dem etwas seltsam klingenden Namen und dem Kloster, vor dem ich stand, konnte ich mittlerweile etwas anfangen: Schwestern dieses Ordens und aus dieser Niederlassung im Vorort von M. hatten über Jahrzehnte im Konvikt die Hauswirtschaft besorgt. Ich ging durch das offene Tor in den Hof des Klosters, schaute mich interessiert und respektvoll um und grüßte freundlich die Schwester im Pförtnerhäuschen. Auf meiner inneren Landkarte stak ein neues Fähnchen. In den Schriftstücken des Bundesarchivs Berlin lesend, begriff ich, dass hier ein Vorgang komplett dargestellt war und ich mich bei der Ausarbeitung fast ohne weitere Recherchen ganz auf die Akte stützen konnte, um meinen dritten Aufsatz zu verfassen. Auch den roten Faden entdeckte ich, der die Zuweisung der vielen Schreiben des Reichsstatthalters in Hessen an das Bischöfliche Ordinariat M. und umgekehrt sowie später in gleicher Angelegenheit die Schreiben von gleich vier Berliner Ministerien (der Wirtschaft, des Innern, für die kirchlichen Angelegenheiten sowie für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung) an den Reichstatthalter in Hessen und ans Bischöfliche Ordinariat M. ermöglichte. Vor mir lagen Dokumente eines Kabinettstückchens des Irrwitzes: des Irrwitzes des totalitären Regimes, das sich bedenkenlos über rechtsstaatliche Grundsätze hinwegsetzt, sich dann in Kompetenzwirrwarr und Untertanen-Mentalität verfängt und schließlich im Krieg zusammenbricht. Wie forsch ging der Reichstatthalter in Hessen daran, das Gebäude des ehemaligen Konvikts zu enteignen! Aber das Bischöfliche Ordinariat M. wehrte sich und wies auf Verfahrensfehler hin. Es schaltete höhere Kreise ein, mit denen sich der Reichstatthalter nun auch ins Benehmen zu setzen hatte. Außerdem 11

12 befand sich am ehemaligen Konvikt eine Kapelle; und hatte der Führer mit dem Erlass von dann und dann nicht gesagt, dass die Finger erst einmal wegzubleiben haben von Sakralbauten? Gab es nicht auch ein Reichskonkordat, wo solches drinstand? Der Reichstatthalter musste sich erklären vor den Berliner Ministerien, die keine Orts- und Gebäudekenntnisse besaßen; und dann mussten die Ministerien auch untereinander ihre Kompetenzen in der Angelegenheit der Enteignung des Bischöflichen Knabenkonviktes B. erst einmal verhandeln. Sollte am Ende nicht der Führer selbst das letzte Wort sprechen? Darüber gingen die Jahre 41, 42, 43 und 44 hin bis die alliierten Bomben ihren Einspruch anmeldeten gegen jeglichen Briefverkehr im Tausendjährigen Reich. Das Wort Erstveröffentlichung hatte ich schon von der Vorsitzenden des Heimat- und Geschichtsvereins B. gehört, es aber anscheinend wieder vergessen oder in seiner Bedeutung unterschätzt. Jedenfalls trat folgende fatale Konstellation auf: das Manuskript des Enteignungs- Aufsatzes sandte ich online an ein Mitteilungsblatt in B., das regionalhistorische Beiträge herausgibt. Nach einiger Zeit erhielt ich die Information, dass mein Text erst im übernächsten Heft veröffentlicht werden könne. Dann machte mir der Lehrer in B. den Vorschlag, mein Manuskript an das Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte in M. zu senden, ein Periodikum mit nicht geringem Renommee. Zu meiner Überraschung wurde meine Arbeit angenommen und so gut wie keine Korrektur verlangt. Natürlich musste ich den Text in die für das Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte verlangte Form bringen, was neu für mich war und nicht ohne gehörige Konzentration abging. Auch ein Verlagsvertrag wurde mir nach einiger Zeit vorgelegt und das Erstveröffentlichungsrecht betont. Plötzlich fiel mir sieden heiß das Mitteilungsblatt in B. ein, das sich anschickte, den Beitrag ebenfalls zu veröffentlichen und an das ich schon kaum noch gedacht hatte. Ich rief dort an und versuchte einen Rückzug zu machen, aber es war vergebens, die Drucklegung war schon erfolgt, die neue Ausgabe würde in Bälde erscheinen. Ich hörte dies wie Donnerwort und sah schon die Publikationsmöglichkeit im Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte dahinschwinden. Was blieb mir übrig, als den Gang zur Redaktion zu gehen, eine zu schreiben und den Sachverhalt kleinmütig zu bekennen? Die Redakteurin nahm Rücksprache mit einem Mitglied des Schriftleitungsteams, das trotz meines Fauxpas für die Veröffentlichung in der vorgesehenen Form stimmte. Im Zusammenhang mit der Publikation des Aufsatzes muss ich noch folgende Episode berichten: Ich wusste, dass der Prä Anfang der vierziger Jahre in der Neuen Rundschau des S. Fischer-Verlags einen Aufsatz mit dem Titel Augustinus lesen veröffentlicht hatte. Er hatte ihn mir einmal während meiner Konviktszeit in einer viel korrigierten Schreibmaschinen- Fassung gegeben. Meine Replik darauf musste ihn enttäuscht haben. Ich war zu jung und unreif, um die wunderbare Gabe würdigen zu können. Als ich mich vor einiger Zeit an der M.er Universität aufhielt, ging ich zur Zentralbibliothek und machte mich auf die Suche. Stand Augustinus lesen im Jahresband 40, 41, 42...? Auf gut Glück griff ich den 41er-Band 12

13 heraus und wurde fündig! Mit wahrer Hingabe las ich nun die wenigen Seiten. Manchmal leuchtet in einem einzigen Satz eine ganze Welt von Beziehungen auf, heißt es an einer Stelle. Aber in jeder Zeile erstand der Prä wieder für mich, wurde lebendig, trat vor mein geistiges Auge in seinem unverwechselbaren Sein und Wesen. Wenn man einen Menschen gekannt hat wie leicht fühlt man sich wieder an ihn erinnert durch eine Arbeit, die den Stempel seines Geistes trägt! Übrigens musste ich nur ein paar Meter weiter die Regalreihen ablaufen, bis ich die Bände des Archivs für mittelrheinische Kirchengeschichte entdeckte. Der Prä und ich mit zwei Texten in der UB M. Das hätte ihm gefallen. Die Arbeit an den drei Konvikt-Aufsätzen füllte drei Aktenordner. Dazu die dreidimensionalen Archivalien. Ich schrieb den Leiter des Stadtarchivs B. an, dass ich bei Gelegenheit nach B. fahren und die Ordner und Fotos vorbeibringen wolle. Als es dann soweit war, stand ich vor verschlossener Tür. Da gab ich den Koffer mit Ordnern und Fotos sowie dreidimensionalen Archivalien im ehemaligen Konvikt und heutigen Rathaus ab, von wo er später nach dem Urlaub der Stadtarchiv- Mitarbeiter seine Bestimmung erreichte. Im Rückblick betrachtet, hatte ich die Akte des Bundesarchivs Berlin zum richtigen Zeitpunkt bearbeitet. Ich konnte mich eindenken in fremde Zustände die Berliner NS-Ministerien und hatte dennoch einen vertrauten Bezugspunkt: das ehemalige und spätere Konviktsgebäude in B. Beim vierten Aufsatz hielt ich mich auch wieder nur an eine Akte des Staatsarchivs D. mit dem Titel Behördliche Regelungen kirchlicher Feiertage an der B. in den Jahren Ein räumlicher Bezugspunkt war der Kreis B.; auch einen zeitlichen Bezugspunkt legte ich mir zurecht, indem ich an Menschen dachte, die damals schon gelebt hatten: Meine Großeltern; meine früh verstorbene Mutter; der Prä, der 1950 zum Konvikt gekommen war... (Natürlich ist für die Entscheidung, eine Akte zu bearbeiten, auch die Frage bedeutsam, ob sie möglichst kontroverse Schriftsätze enthält, die eine Entwicklung erkennen lassen und aus denen sich eine [regionalhistorische] Erzählung machen lässt.) Zusätzlich reizte mich beim Thema kirchlicher Feiertagsregelungen die Frage, ob die Behörden damit nach der unmittelbar zurückliegenden NS- Zeit die Rückkehr oder den Eintritt in eine bürgerliche Ordnung verbanden, in eine neue Form der Gesittung oder dies in den Schriftsätzen irgendwo deutlich wurde. Das erwies sich als zu hoch gefragt. Es ging um Pragmatik und Pfründen-Sicherungen. Die Behörden auf Bürgermeister-, Landrats- und Ministerebene des Innern gaben Verordnungen bekannt, reagierten auf Eingaben der beiden Kirchen, der Wirtschaft oder von Privatpersonen und stritten sich zuweilen auch untereinander um die richtige Vorgehensweise. Die evangelische und katholische Kirche wollte einer Aufweichung der strikten Sonn- und Feiertagsbeachtung entgegen wirken; manche Gruppen oder Privatpersonen wandten sich an die Behörden mit dem gleichen Anliegen; andere ersuchten um eine Lockerung der bestehenden * 13

14 Vorgaben, weil sie eine Verdienstmöglichkeit als Gastwirte und Tanzveranstalter nutzen wollten. Schließlich las ich noch in Firmen- Briefen, in denen Klage geführt wurde über geschäftliche Benachteiligungen durch unterschiedliche Feiertagsregelungen in benachbarten Gebieten. War das ein Übergangsaufsatz? Sicherlich. Immerhin erweiterte ich durch die Arbeit daran wieder meinen Bekanntenkreis, der sich um Landräte, Bürgermeister und Normalbürger vergangener Tage vergrößerte. Die Geschichte des Schlusssatzes muss ich noch erzählen. Er lautet: Feiertags-Regelungen geben ein Spiegelbild ab für die geistige Situation einer Gesellschaft. Die Diskussion über das Kulturgut staatlich geschützter Feiertage hält an bis in die Gegenwart. Die Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins B., Frau A., meinte, dieser Satz gehöre an den Anfang des Aufsatzes; sie hielt ihn also für einen Einleitungssatz, nicht für einen Schlusssatz. Und ich? Ich ließ es geschehen, weil ich für den Fall meiner Weigerung die Ablehnung des Textes befürchtete. Als er gedruckt war, ärgerte ich mich über mich selbst. Zuletzt noch dies: Aus der Akte des Staatsarchivs D. machte ich noch einen Poetischen Exkurs: Der Landrat Was einem Landrat alles auf den Schreibtisch gelange, könne ich mir nicht vorstellen, behauptete der Landrat. Um nur ein Thema herauszugreifen, nämlich die Regelung kirchlicher Feiertage in seinem Landkreis, so habe nach dem Krieg (er meinte den Zweiten Weltkrieg; wir befanden uns in einem Wein- und Speiselokal in H.; der Kalender wies Samstag, den 8. November 1952 aus) wieder für Klarheit gesorgt werden müssen. Die Deutsche Regierung des Landes Hessen in D. habe eine Anweisung an Oberbürgermeister, Landräte und Polizeidirektionen ausgegeben, wonach die Verordnung über den Schutz der Sonn- und Feiertage vom 16. März 1934 wieder gelten solle. Oh, erwiderte ich, wollte vorläufig aber nur wissen, was die Verordnung beinhalte. Wörtlich kriege er es nicht hin, sagte der Landrat, aber es sei vernünftig und man könne es vertreten, also keine öffentlich bemerkbaren Arbeiten, welche geeignet seien, die äußere Ruhe des Tages zu beeinträchtigen und so weiter. Ausnahme-Regelungen beinhalte die Verordnung natürlich auch, unaufschiebbare Arbeiten zu Hause oder in der Landwirtschaft, oder wenn erheblicher Schaden an Gesundheit oder Eigentum abgewendet werden müsse. Wenn am nächsten Tag Markt sei, müssten die Vorbereitungen auch getroffen werden können, selbst wenn dadurch Lärm entstehe. Der Landrat sah mich um Zustimmung heischend an, und ich nickte. Dann hob er den Zeigefinger: Was die gesetzlichen Feiertage betreffe, habe er den Rechtszustand wieder herstellen müssen, der vor dem nationalsozialistischen Regime bestanden habe. Aha, erwiderte ich, überlegte kurz und wandte mit fragendem Unterton ein, dass die Bevölkerung überwiegend aus evangelischen und katholischen Christen bestehe, die doch teilweise unterschiedliche Feiertage hätten. 14

15 Der Landrat machte eine Bewegung des Wegwischens, als ob mein Einwand nicht viel tauge und erklärte stattdessen, dass hier einfach unterschieden werde zwischen Orten mit überwiegend evangelischer Bevölkerung und Orten mit überwiegend katholischer Bevölkerung. Ob ich die evangelischen Feiertage aufzählen könne? Ich überlegte und tippte als erstes auf Ostern. Der Landrat lachte gutmütig und ein wenig herablassend, ich solle doch hübsch brav mit dem ersten evangelischen Feiertag im Jahr beginnen. Tja, sagte ich und war ratlos; der Neujahrstag wollte mir nicht einfallen. Dem Landrat dauerte es auch schon zu lang, er fing an aufzuzählen und benutzte die Finger seiner beiden Hände dafür: Neujahrstag, Karfreitag, Ostermontag, Christi Himmelfahrtstag, Pfingstmontag und der erste und zweite Weihnachtsfeiertag. Ich nickte ehrerbietig und schürzte die Lippen zum Zeichen bewundernder Anerkennung. Und jetzt die Katholischen, sagte der Landrat und wollte mich doch wenigstens mit einer kleinen Frage noch einmal examinieren: Haben die mehr oder weniger Feiertage? Mehr, antwortete ich ziemlich sicher. Eine knappe Kopfbewegung signalisierte mir, dass ich wenigstens das gewusst habe. Dann zählte der Landrat wieder mit Hilfe der Finger beider Hände auf: Neujahrstag, Ostermontag, Christi Himmelfahrtstag, Pfingstmontag, Fronleichnamstag, Mariä Himmelfahrtstag, Allerheiligentag und der erste und zweite Weihnachtstag. Alle Achtung, meinte ich noch einmal, wie Sie das hinkriegen! Der Landrat lachte und sagte, dass ich darauf mit ihm doch nun endlich ein Glas Wein trinken könne; er hatte das seine leergetrunken; ich hatte ein Glas Wasser bestellt. Seine Aufforderung versetzte mich in nicht geringen Zweifel. Einerseits hatte ich mich des Weintrinkens und überhaupt jeglichen Alkoholgenusses schon seit Jahren entwöhnt, andererseits fürchtete ich, meinem Gesprächspartner, dem Landrat, die Erzähllaune zu verderben, und unser Thema fing nachgerade an, mich zu interessieren. Außerdem war mein Gesprächspartner der Landrat einer Weingegend so dass ich also zustimmte und einen trockenen Weißwein aus hiesiger Gegend bestellte. Der Landrat war es zufrieden und hätte mir fast anerkennend auf die Schulter geklopft, was er dann doch unterließ. Der Wein wurde uns von einer Kellnerin gebracht, die der Landrat kannte und mit dem Vornamen Karin ansprach. Wir stießen an, tranken und ich merkte, wie schon die ersten zwei Schlucke meinen Organismus erfassten und mit den typischen Symptomen des Alkohols überfluteten. Also langsam trinken, sagte ich mir, kleine Schlucke, winzige Schlucke... Was er, der Landrat, gesagt habe, begann ich wieder an unser Thema anzuknüpfen, höre sich an, als ob er die Angelegenheit der Sonn- und Feiertagsordnung schon im Herbst 1945 in den Griff bekommen habe. Der Landrat schnaufte durch die Nase und warf den Kopf in den Nacken; eine Geste, die ungefähr besagte, dass ich es mir zu einfach mache. Ich wisse nicht, welche Interessenskonflikte er auszugleichen habe. Der Regierungspräsident, der ihm Anweisungen erteilen könne, wisse es unter uns gesagt auch nicht immer. Und dann gebe es seine Bürgermeister, die Vertreter der beiden Kirchen, der Wirtschaft und auch Privatpersonen alle hätten eigene Vorstellungen über Art und Umfang der Sonn- und Feiertagsordnung, und alle würden sie letztlich bei ihm vorstellig werden. Die evangelische und katholische Kirche wolle einer Aufweichung der strikten Sonn- und Feiertagsbeachtung entgegen wirken; 15

16 manche Gruppen oder Privatpersonen stießen in das gleiche Horn; andere ersuchten um eine Lockerung der bestehenden Vorgaben, weil sie eine Verdienstmöglichkeit als Gastwirte oder Tanzveranstalter nutzen wollten. Schließlich lägen auf seinem Schreibtisch noch die Briefe von Firmen, die sich über geschäftliche Benachteiligungen beklagten durch unterschiedliche Feiertagsregelungen in benachbarten Gebieten. Der Landrat ergriff sein Glas und prostete mir mit kämpferischer Miene zu. Ich folgte seinem Beispiel und nahm einen größeren Schluck, als ich es mir soeben noch vorgenommen hatte. (Wenn ich nur nicht noch ein zweites Glas bestellen würde!) Der Landrat fragte mich, ob ich es noch genauer wissen wolle, und ich sagte ja, ich wolle es noch genauer wissen. Da griff der Landrat nach seiner Aktentasche, die er neben seinen Platz auf den Boden gestellt hatte, holte einen Heftordner heraus, öffnete ihn, suchte nach einer bestimmten Seite und sagte, nachdem er sie gefunden hatte: So! Ich meinte, mit Blick auf den Heftordner, dass es ein schöner Zufall sei, wenn er zu unserem Gesprächsthema Unterlagen bei sich hätte, aber er winkte wieder ab nach der Art, dass von Zufall nicht die Rede sein könne. Von Zeit zu Zeit nehme er sich Aktenmaterial mit nach Hause, um es in Ruhe noch einmal durchsehen zu können, schließlich wandere das ganze Zeugs irgendwann ins Staatsarchiv, und er wolle wissen, was mit seiner Unterschrift versehen oder in seiner Verantwortung befindlich dort lande. (Gut ausdrücken kann er sich, dachte ich mir, auch noch nach zwei Gläsern Wein. Der Landrat rief nämlich schon wieder nach Karin, der Kellnerin, und bestellte ein drittes Glas Wein; nicht ohne einen abschätzigen Blick auf mein noch gut halb gefülltes Glas und die Bemerkung, ich trinke ja gar nichts.) Also was die Kirchen betreffe, hob der Landrat an, so habe er seinerzeit im März 49 von der Kirchenleitung der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau ein Schreiben erhalten... er zitiere: Nach dem der Lage des Deutschen Volkes in keiner Weise entsprechenden und im Hinblick auf die erschütternde Not weiter Volkskreise beschämenden Treiben der Karnevalszeit, wäre eine weitgehende Einschränkung der Tanzbelustigungen und sonstiger dem Charakter der Passionszeit nicht entsprechender öffentlicher Lustbarkeiten dringend zu wünschen, zumal das Vergnügungstreiben in Deutschland ohnehin das deutsche Ansehen schwer schädigt. Der Landrat sah mich an und sagte wieder so!, dann fuhr er fort: Eingeleitet sei dieser Passus von dem hübschen Suggestiv-Satz : Wir wissen, daß wir in dieser Sache bei Ihnen Verständnis finden werden, zumal auch eine ganze Reihe von anderen Landkreisen entsprechende Anordnungen getroffen haben. Der Landrat schaute mich an, ich nickte und meinte, dass zu den Kirchen der Tonfall moralischer Entrüstung ja passe, auch die Erwartungshaltung, denn die Kirchen stellten eine Macht dar. Was die Erwartungshaltung betreffe, erwiderte der Landrat, könne er noch mit einem entsprechenden Schlusssatz aufwarten: Wir bitten Sie daher, entsprechende Maßnahmen für den Landkreis B. zu treffen. Wir wären Ihnen für eine Mitteilung über das von Ihnen etwa Veranlaßte sehr dankbar. Ich lachte nach der Art, dass dies nicht schlecht sei und fragte, ob er, der Landrat, die fast schon geforderte Mitteilung gegeben habe. Der Landrat schüttelte verneinend den Kopf. Aus juristischen Gründen sei ihm dies nicht möglich gewesen. Zwar habe er noch im selben Monat, also im März 49 ein Brief-Konzept an das Kirchenleitungs-Verwaltungsamt in D. erstellt, doch sei es 16

17 beim Konzept geblieben. Ah ja, meinte ich, nur um etwas zu sagen, denn ich war mir selbst nicht sicher, wonach ich den Landrat zuerst fragen wollte, nach dem Inhalt des Brief-Konzepts oder wie die evangelische Kirchenleitung auf die ausbleibende Antwort reagiert habe. Schließlich entschied ich mich dazu, nach dem Inhalt des Brief-Konzeptes zu fragen. Er habe geschrieben, antwortete der Landrat, dass er mit dem vorgetragenen Anliegen d accord gehe und sich dabei der Unterstützung aller politischen Parteien des Kreisausschusses sicher sei. Das Tanzverbot während der Passionszeit bestünde auch in seinem Kreis und er sehe keinerlei Veranlassung zur Aufhebung. Der Landrat schaute in sein fast schon wieder leergetrunkenes drittes Weinglas, bevor er weitersprach. Eine Begründung für seine Position habe er auch angegeben eigentlich nur rhetorischer Natur nämlich dass in der Zeit vom bis zum Aschermittwoch viele Veranstaltungen stattgefunden hätten (zu viele in den Augen der Kirchen, zumindest der evangelischen Kirche, bemerkte er dazwischen); außerdem müsse berücksichtigt werden die Not weiter Volkskreise sowie die Tatsache, dass noch zahlreiche Familien auf die Rückkehr ihrer Angehörigen aus der Gefangenschaft warteten. Ja, meinte ich, auch meine Familie ist davon betroffen. Wir warten noch immer auf meinen Onkel, der noch nicht aus Russland zurückgekehrt ist. Der Landrat nickte mehrmals mit dem Kopf. Jetzt fragte ich, ob die evangelische Kirchenleitung wegen der ausstehenden Antwort nachgefragt habe. Ja, habe sie, antwortete der Landrat, schon Anfang April. Von einem persönlichen Gespräch mit meinem Landratskollegen des Landkreises D. hätten sie berichtet. Der dortige Landrat hätte ihnen in Aussicht gestellt, im nächsten Amtsblatt auf die Notwendigkeit der Beachtung der zum Schutz der Sonn- und Feiertage erlassenen Vorschriften nachdrücklich hinzuweisen. Und Sie sollten nun das gleiche tun?, vermutete ich. Der Landrat nickte, blätterte im Heftordner drei Seiten um und hatte die entsprechende Briefstelle schnell gefunden: Vielleicht ist dies ein geeignetes Mittel, den zweifellos bestehenden Mißständen zu begegnen. Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie auch Ihrerseits in Erwägung ziehen würden, ob und in welcher Weise unseren berechtigten Anliegen Rechnung getragen werden kann. Wodurch fühlten Sie sich gehindert?, fragte ich. Durch juristische Bedenken, antwortete der Landrat. Das sei eine komplizierte Angelegenheit gewesen, mit der er mich nicht langweilen wolle, nur so viel wolle er mir verraten, dass er sich damals in einem Brief Anfang Mai 49 an den Regierungspräsidenten in D. gewandt habe, um ihm seine, des Landrats, Bedenken zu erläutern. Nach seiner Auffassung hätten nämlich damals besondere Vorschriften über den Schutz der Sonn- und Feiertage nicht bestanden. Sagten Sie nicht am Anfang unseres Gespräches etwas von einer Verordnung von 1934, die wieder in Kraft gesetzt worden sei?, fragte ich. Das sei im Jahr 1945 geschehen, antwortete der Landrat, Anfang 46 sei jedoch im Gesetz- und Verordnungsblatt ein Gesetz veröffentlicht worden, wonach der Minister des Innern Vorschriften über den Schutz der Sonn- und Feiertage erlassen könne, jedoch solche Vorschriften seien bis dato noch nicht erschienen. Aha!, meinte ich, und die Konsequenz daraus sei gewesen, dass er, der Landrat, das Schreiben mit der Bitte um Maßnahmen und Entscheidungen der evangelischen Kirchenleitung vorläufig nicht beantworten konnte? Der Landrat sah mich wieder an mit einem Blick, der ungefähr verhieß, dass es mir an genauer Einsicht ermangele, er stellte klar, dass das erwähnte Gesetz 17

18 von 46 genau genommen 7 dieses Gesetzes das Gesetz über die Feiertage von 1934 außer Kraft gesetzt habe. Er habe dem Regierungspräsidenten verdeutlichen wollen, dass aus seinem, des Landrats, juristischem Urteil der Bitte der evangelischen Kirchenleitung so lange nicht entsprochen werden könne mit Blick in den Heftordner -, als nicht von Seiten des Ministers des Innern auf Grund des 6 des Gesetzes vom besondere Vorschriften erlassen worden sind. (Das ging tatsächlich schon in die juristische Feinarbeit; 7; 6? Aber der Landrat sprach schon weiter.) Übrigens habe er sich auch nicht im Stande gesehen, gegen Störer der Sonntagsruhe vorzugehen (Blick in den Heftordner), da die Voraussetzungen für die strafbare Handlung, nämlich die Zuwiderhandlung gegen eine erlassene Anordnung, fehlt. Lassen Sie mich raten, warf ich ein, Sie baten den Regierungspräsidenten, beim Minister des Innern vorstellig zu werden, damit möglichst bald auf Grund des... hier zögerte ich, aber der Landrat sprang mir helfend bei: auf Grund des 6 des Gesetzes von 1946 (ich vollendete:) eine Verordnung erlassen wird. Der Landrat sah mir anerkennend in die Augen, dergestalt, als ob ich doch in der Lage sei, wenigstens einige der Gedanken eines Landrates mitzudenken, dann klopfte er mir tatsächlich auf die Schulter, lachte laut und rief, dass er nun doch ins juristische Fahrwasser mit mir geraten sei, was er eigentlich habe vermeiden wollen. Gerade lief die Kellnerin Karin mit einem runden Tablett voller leerer Gläser an uns vorbei, der Landrat hob die Hand zum Zeichen, dass er einen Wunsch habe, Karin nickte ihm kurz zu und sagte im Vorbeirauschen, dass sie sofort komme. Ich hatte noch Gelegenheit, den Landrat zu fragen, wie die juristische Diskussion damals zu Ende gebracht worden sei. Ganz einfach, sagte der Landrat, im Herbst 1950 sei vom hessischen Minister des Innern ein Erlass ergangen über die Weitergeltung der Verordnung über den Schutz der Sonn- und Feiertage vom Der Landrat warf noch einmal einen Blick in den Heftordner: Entsprechend dieser Rechtsgrundlage und im Hinblick auf geltend gemachte Mißstände bitte ich, dafür Sorge zu tragen, daß die in der Verordnung vom enthaltenen Schutzbestimmungen beachtet werden. Die Frage, ob er, der Landrat, vom Erlass des hessischen Minister des Innern juristisch überzeugt gewesen sei oder sich einfach nur der Amtsgewalt gebeugt habe, ersparte ich mir, weil mich noch andere Aspekte unseres Hauptthemas interessierten vorderhand die Eingaben der katholischen Kirche außerdem trat Karin an unseren Tisch und fragte den Landrat nach seinen Wünschen. Der wollte wissen, was Karin zum Essen empfehlen könne und erhielt die Auskunft, dass heute ein zartes Hirschgulasch mit Rotkraut, Klößen, Soße und Preiselbeeren auf der Karte stehe; ob das recht sei? In Ordnung!, sagte der Landrat und schaute mich fragend an. Ja, auch für mich bitte, meinte ich. Wünschen die Herren noch ein Glas Wein? Der Landrat wollte mit dem Weintrinken eine Pause machen und vorderhand ein Glas Wasser erhalten, zum Essen könne Karin dann aber wieder ein Glaserl bringen. Der Landrat lachte; ich bestellte ebenfalls ein Glas Wasser, und auf die Frage der Kellnerin, ob ich zum Essen auch ein Glaserl wolle, schüttelte ich verneinend den Kopf und zeigte auf mein noch nicht leergetrunkenes Glas auf dem Tisch. 18

19 Der unvermutete Ausdruck Karins und die Vertraulichkeit, die sich darin anzeigte, verbunden mit einem mokant-freundlichen Lächeln, überraschte mich. Karin war wieder zur Theke und in die Küche enteilt, wo sie unsere Bestellung weitergab. Der Landrat schwieg einen Augenblick, als ob er überlege, dann griff er nach einem unbenutzten Bierdeckel, holte seinen Füllfederhalter aus der Sakko-Tasche und meinte, dass er jetzt mal skizzieren wolle, was wir zu unserem Thema noch zu besprechen hätten. Zuerst noch die Katholiken, sagte ich, und der Landrat notierte auf dem Bierdeckel das Wort Katholiken. Dann die Eingaben der Wirtschaft, sagte der Landrat, schrieb aber nur das Wort Wirtschaft unter das Wort Katholiken. Dann die Eingaben einer Privatperson sehr bedenkenswert!, kommentierte der Landrat und fuhr fort: und eines konfessionellen Vereins. Er schrieb die Wörter Privatperson und konfessioneller Verein in die dritte Reihe auf dem Bierdeckel. Schließlich gibt es natürlich auch uns noch, die Behörden, meinte der Landrat, und wir müssen es am Ende auch regeln. Der Landrat schrieb Regelungsversuche der Behörden in die letzte Reihe auf dem Bierdeckel; es ging gerade noch hin. Ich bewunderte im Stillen die Energie und Disziplin, die der Landrat nach einem Arbeitstag und immerhin schon drei Gläsern Wein noch aufbrachte. Karin kam mit dem Besteck und den beiden Wasser-Gläsern, die sie vor uns hinstellte mit geschäftsmäßiger Miene. Also die Katholiken!, sagte der Landrat. Ja, entgegnete ich was gibt s über die zu berichten? Jetzt werde es bodenständig, antwortete der Landrat, eine Auseinandersetzung zwischen dem Pfarramt in B. am Marktplatz und dem Gaststätten-Betreiber August G. in der Augartenstraße 21. Der Landrat blätterte wieder in seinem Heftordner. Am 15. Juli 1950 habe sich der Stadtpfarrer Ludwig Karl H. bei ihm schriftlich beschwert über den Tanzbetrieb in der Gaststätte August G.s; samstags und sonntags werde dort der Landrat sagte: ich zitiere : öffentlich Tanzmusik abgehalten (20-22 Uhr). Er, der Landrat, sei gebeten worden der Landrat sagte: Zitat : dem genannten Betrieb wenigstens insofern Beschränkungen aufzuerlegen, daß die in Artikel 4 Abs. 1 und 2 des Bonner Grundgesetzes der Kirche gewährten Rechte auch gegeben seien. Den Grundgesetz-Artikel habe er, der Landrat, in seinen Schreiben an Bürgermeister Joseph T. und auch den Gaststätten-Betreiber August G. aufgegriffen. Beim Bürgermeister habe er sich noch erkundigt (er sagte wieder: Zitat :) ob tatsächlich in diesem Falle der Gottesdienst durch die Tanzmusik gestört werde. Gegen den Inhaber des Betriebes könne nach 360 (11) StGB Strafanzeige erhoben werden, habe er, der Landrat, dem Bürgermeister geschrieben, jedoch erst dann, wenn ihm nachgewiesen werde, dass er die Nachbarschaft in erheblichem Maße durch ruhestörenden Lärm störe. Ferner habe er, der Landrat, den Bürgermeister gebeten (mit Blick in den Heftordner), nach Rücksprache mit dem katholischen Pfarramt B. festzustellen, ob Gottesdienste an Samstagen und Sonntagen in den Abendstunden regelmäßig stattfinden sollen oder nur ausnahmsweise am Samstag, den 12. und Sonntag, den 13. August Ein Landrat kümmere sich anscheinend auch um Detailfragen, bemerkte ich, wollte aber vor allem wissen, warum der katholische Pfarrer ihn, den Landrat, 19

20 angeschrieben habe, anstatt den Bürgermeister, der doch gewiss die nächste Instanz für sein Anliegen gewiesen sei, was sich ja auch darin zeige, dass er, der Landrat, wieder Rücksprache mit dem Bürgermeister genommen habe. Das stimme schon, entgegnete der Landrat, aber so etwas passiere öfter. In der Arbeitswelt seien die Dienstwege vorgeschrieben, aber im Umgang mit den Bürgern entstehe eine Grauzone, wo man nach außen auf Ausgleich bedacht sein müsse. Ob der Bürgermeister in seinem Schreiben an den Landrat sich irgendwie gekränkt gezeigt habe in der Angelegenheit, wollte ich wissen. Nein, gar nicht, meinte der Landrat, der Bürgermeister habe ihm im Gegenteil ganz sachlich berichtet und die Beschwerde des Stadtpfarrers Ludwig Karl H. bestätigt. Ganz besonders wenn der Tanz im Freien stattfinde oder im Lokal bei offenem Fenster, sei der Gottesdienst erheblich gestört. Auch die angrenzende Nachbarschaft fühle sich durch derartige Veranstaltungen stark belästigt, schreibe der Stadtpfarrer, sagte der Landrat. G.s Lokal sei (Blick in den Heftordner) nur für einen normalen Gaststättenbetrieb geeignet, da diese Straße in einer ruhigen Gegend der Stadt liegt. Das katholische Pfarramt B. habe bestätigt, dass (Blick in den Heftordner) an Samstagen in der Zeit von 20,00-22,00 Uhr Beichtgelegenheit und an Sonntagen von 20,00-21,00 Uhr Abendandachten in der katholischen Pfarrkirche stattfänden. Und der Gaststättenbesitzer August G.?, fragte ich. Musste sich meinen Maßnahmen beugen, die ihm mittels Zustellungsurkunde durch den Bürgermeister der Stadt B. ausgehändigt wurden, antwortete der Landrat. Welchen Maßnahmen?, fragte ich. Der Landrat sah wieder in den Heftordner: Tanzveranstaltungen durfte er nur noch innerhalb seiner Gaststättenräume bei geschlossenen Türen und Fenstern stattfinden lassen, nicht mehr im Freien, auf der Terrasse oder im Garten. Die Tanzveranstaltungen durften an Samstagen erst ab Uhr und an Sonntagen erst ab Uhr beginnen. Zudem war im Lokal lärmende Musik (Blaskapelle) untersagt und musste durch gedämpfte Musik ersetzt werden. Was der Gaststättenbesitzer unter gedämpfter Musik verstehen sollte, wollte ich wissen. Zum Beispiel Streichorchester, antwortete der Landrat. Da kam Karin, die Kellnerin und brachte uns beiden auf zwei Tellern Hirschgulasch mit Klößen, Rotkraut, Soße und Preiselbeeren. Ob der Herr Landrat nun das Glas Wein wolle, fragte die Kellnerin. Der Landrat wollte nicht nein dazu sagen... Nachdem wir uns gestärkt hatten mit dem schmackhaft-zarten Hirschgulasch und allem übrigen Guten, Karin das vierte Glas Wein dem Landrat kredenzt hatte, für mich aber nur einen kaum merkbaren abschätzig-mokanten Blick übrig hatte wegen meiner sparsamen Trinkweise (wie ich dachte), räumte der Landrat unser Geschirr bei Seite, holte seinen Füllfederhalter aus der Sakkotasche, öffnete den Schraubverschluss und strich auf dem Bierdeckel das Wort Kirchen aus. Jetzt standen noch die Stichwörter Wirtschaft, Privatperson und konfessioneller Verein und Regelungsversuche der Behörden da. Der Landrat sagte mit programmatischem Tonfall: Wirtschaft!, und ich setzte mich höflich-erwartungsvoll in Positur. Das Hirschgulasch mit Klößen, Rotkraut, Soße und Preiselbeeren hatte mich wieder etwas gestärkt. Die Müdigkeit, die sich bei mir gewöhnlich unfehlbar einstellte nach dem Genuss 20

Predigt Salvenmoser: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe.

Predigt Salvenmoser: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe. Predigt Salvenmoser: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe. Vor einigen Tagen habe ich folgende Meldung in der örtlichen Presse gelesen: Blacky Fuchsberger will ohne Frau nicht leben. Der Entertainer

Mehr

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Die Ideen der Persönlichen Zukunftsplanung stammen aus Nordamerika. Dort werden Zukunftsplanungen schon

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

B: bei mir war es ja die X, die hat schon lange probiert mich dahin zu kriegen, aber es hat eine Weile gedauert.

B: bei mir war es ja die X, die hat schon lange probiert mich dahin zu kriegen, aber es hat eine Weile gedauert. A: Ja, guten Tag und vielen Dank, dass du dich bereit erklärt hast, das Interview mit mir zu machen. Es geht darum, dass viele schwerhörige Menschen die Tendenz haben sich zurück zu ziehen und es für uns

Mehr

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun!

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun! unseren Vorstellungen Angst. Ich liebe, was ist: Ich liebe Krankheit und Gesundheit, Kommen und Gehen, Leben und Tod. Für mich sind Leben und Tod gleich. Die Wirklichkeit ist gut. Deshalb muss auch der

Mehr

»gefallene Frauen«galten. Aber die Stigmatisierung finde weiterhin auf der beruflichen und finanziellen Ebene statt. 2 Irgendwie gehört das aber

»gefallene Frauen«galten. Aber die Stigmatisierung finde weiterhin auf der beruflichen und finanziellen Ebene statt. 2 Irgendwie gehört das aber »gefallene Frauen«galten. Aber die Stigmatisierung finde weiterhin auf der beruflichen und finanziellen Ebene statt. 2 Irgendwie gehört das aber alles zusammen. Denn hätten die Alleinerziehenden nicht

Mehr

Kurzanleitung für eine erfüllte Partnerschaft

Kurzanleitung für eine erfüllte Partnerschaft Kurzanleitung für eine erfüllte Partnerschaft 10 Schritte die deine Beziehungen zum Erblühen bringen Oft ist weniger mehr und es sind nicht immer nur die großen Worte, die dann Veränderungen bewirken.

Mehr

L10N-Manager 3. Netzwerktreffen der Hochschulübersetzer/i nnen Mannheim 10. Mai 2016

L10N-Manager 3. Netzwerktreffen der Hochschulübersetzer/i nnen Mannheim 10. Mai 2016 L10N-Manager 3. Netzwerktreffen der Hochschulübersetzer/i nnen Mannheim 10. Mai 2016 Referentin: Dr. Kelly Neudorfer Universität Hohenheim Was wir jetzt besprechen werden ist eine Frage, mit denen viele

Mehr

Des Kaisers neue Kleider

Des Kaisers neue Kleider Des Kaisers neue Kleider (Dänisches Märchen nach H. Chr. Andersen) Es war einmal. Vor vielen, vielen Jahren lebte einmal ein Kaiser. Er war sehr stolz und eitel. Er interessierte sich nicht für das Regieren,

Mehr

Mehr Geld verdienen! Lesen Sie... Peter von Karst. Ihre Leseprobe. der schlüssel zum leben. So gehen Sie konkret vor!

Mehr Geld verdienen! Lesen Sie... Peter von Karst. Ihre Leseprobe. der schlüssel zum leben. So gehen Sie konkret vor! Peter von Karst Mehr Geld verdienen! So gehen Sie konkret vor! Ihre Leseprobe Lesen Sie...... wie Sie mit wenigen, aber effektiven Schritten Ihre gesteckten Ziele erreichen.... wie Sie die richtigen Entscheidungen

Mehr

»Ich mag keinen Kaffee«, stieß Max hervor und schaute ärgerlich in den Boden. Fräulein Amalie stellte sich taubstumm und lächelte weiter.

»Ich mag keinen Kaffee«, stieß Max hervor und schaute ärgerlich in den Boden. Fräulein Amalie stellte sich taubstumm und lächelte weiter. »Ich mag keinen Kaffee«, stieß Max hervor und schaute ärgerlich in den Boden. Fräulein Amalie stellte sich taubstumm und lächelte weiter. Sie führte uns hinter das mit Efeu bewachsene Pfarrhaus, wo der

Mehr

Wir machen uns stark! Parlament der Ausgegrenzten 20.-22.9.2013

Wir machen uns stark! Parlament der Ausgegrenzten 20.-22.9.2013 Wir machen uns stark! Parlament der Ausgegrenzten 20.-22.9.2013 Die Armutskonferenz Einladung zum Parlament der Ausgegrenzten 20.-22. September 2013 Was ist das Parlament der Ausgegrenzten? Das Parlament

Mehr

Erst Lesen dann Kaufen

Erst Lesen dann Kaufen Erst Lesen dann Kaufen ebook Das Geheimnis des Geld verdienens Wenn am Ende des Geldes noch viel Monat übrig ist - so geht s den meisten Leuten. Sind Sie in Ihrem Job zufrieden - oder würden Sie lieber

Mehr

Das bringt nichts. Trotzdem. Mach doch, was du willst. Mach ich auch. Wo sind die drei eigentlich hin gefahren? Emmett will sich neue PS3-Spiele

Das bringt nichts. Trotzdem. Mach doch, was du willst. Mach ich auch. Wo sind die drei eigentlich hin gefahren? Emmett will sich neue PS3-Spiele Etwas Schreckliches Alice und Bella saßen in der Küche und Bella aß ihr Frühstück. Du wohnst hier jetzt schon zwei Wochen Bella., fing Alice plötzlich an. Na und? Und ich sehe immer nur, dass du neben

Mehr

4. Marketing darf nichts kosten... Ich muss eh so viel Geld ausgeben für meine Selbstständigkeit.

4. Marketing darf nichts kosten... Ich muss eh so viel Geld ausgeben für meine Selbstständigkeit. 3. Ich brauche als Coach keine Spezialisierung... Es ist schließlich egal, ob ich eine Entscheidung zwischen zwei Männern oder zwei Joboptionen aufstelle. Tanja: Aus Coach-Sicht gebe ich Ihnen da absolut

Mehr

Predigt an Silvester 2015 Zuhause bei Gott (Mt 11,28)

Predigt an Silvester 2015 Zuhause bei Gott (Mt 11,28) Predigt an Silvester 2015 Zuhause bei Gott (Mt 11,28) Irgendwann kommt dann die Station, wo ich aussteigen muss. Der Typ steigt mit mir aus. Ich will mich von ihm verabschieden. Aber der meint, dass er

Mehr

50 Fragen, um Dir das Rauchen abzugewöhnen 1/6

50 Fragen, um Dir das Rauchen abzugewöhnen 1/6 50 Fragen, um Dir das Rauchen abzugewöhnen 1/6 Name:....................................... Datum:............... Dieser Fragebogen kann und wird Dir dabei helfen, in Zukunft ohne Zigaretten auszukommen

Mehr

Kreativ visualisieren

Kreativ visualisieren Kreativ visualisieren Haben Sie schon einmal etwas von sogenannten»sich selbst erfüllenden Prophezeiungen«gehört? Damit ist gemeint, dass ein Ereignis mit hoher Wahrscheinlichkeit eintritt, wenn wir uns

Mehr

Papa - was ist American Dream?

Papa - was ist American Dream? Papa - was ist American Dream? Das heißt Amerikanischer Traum. Ja, das weiß ich, aber was heißt das? Der [wpseo]amerikanische Traum[/wpseo] heißt, dass jeder Mensch allein durch harte Arbeit und Willenskraft

Mehr

Qualität und Verlässlichkeit Das verstehen die Deutschen unter Geschäftsmoral!

Qualität und Verlässlichkeit Das verstehen die Deutschen unter Geschäftsmoral! Beitrag: 1:43 Minuten Anmoderationsvorschlag: Unseriöse Internetanbieter, falsch deklarierte Lebensmittel oder die jüngsten ADAC-Skandale. Solche Fälle mit einer doch eher fragwürdigen Geschäftsmoral gibt

Mehr

Evangelisieren warum eigentlich?

Evangelisieren warum eigentlich? Predigtreihe zum Jahresthema 1/12 Evangelisieren warum eigentlich? Ich evangelisiere aus Überzeugung Gründe, warum wir nicht evangelisieren - Festes Bild von Evangelisation - Negative Erfahrungen von und

Mehr

Lineargleichungssysteme: Additions-/ Subtraktionsverfahren

Lineargleichungssysteme: Additions-/ Subtraktionsverfahren Lineargleichungssysteme: Additions-/ Subtraktionsverfahren W. Kippels 22. Februar 2014 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 2 Lineargleichungssysteme zweiten Grades 2 3 Lineargleichungssysteme höheren als

Mehr

Das ägyptische Medaillon von Michelle

Das ägyptische Medaillon von Michelle Das ägyptische Medaillon von Michelle Eines Tages zog ein Mädchen namens Sarah mit ihren Eltern in das Haus Anubis ein. Leider mussten die Eltern irgendwann nach Ägypten zurück, deshalb war Sarah alleine

Mehr

Information zum Projekt. Mitwirkung von Menschen mit Demenz in ihrem Stadtteil oder Quartier

Information zum Projekt. Mitwirkung von Menschen mit Demenz in ihrem Stadtteil oder Quartier Information zum Projekt Mitwirkung von Menschen mit Demenz in ihrem Stadtteil oder Quartier Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr Wir führen ein Projekt durch zur Mitwirkung von Menschen mit Demenz in

Mehr

weiter. Der nächste Schritt ist der schwerste, Jakob versucht ihn, doch vergeblich. Sein Ärmel sitzt fest im Türspalt, der Mensch, der in das Zimmer

weiter. Der nächste Schritt ist der schwerste, Jakob versucht ihn, doch vergeblich. Sein Ärmel sitzt fest im Türspalt, der Mensch, der in das Zimmer weiter. Der nächste Schritt ist der schwerste, Jakob versucht ihn, doch vergeblich. Sein Ärmel sitzt fest im Türspalt, der Mensch, der in das Zimmer zurückgekommen ist, hat ihn gefesselt, ohne die geringste

Mehr

Kulturelle Evolution 12

Kulturelle Evolution 12 3.3 Kulturelle Evolution Kulturelle Evolution Kulturelle Evolution 12 Seit die Menschen Erfindungen machen wie z.b. das Rad oder den Pflug, haben sie sich im Körperbau kaum mehr verändert. Dafür war einfach

Mehr

PREDIGT ZUM 1. ADVENT 2012. Was wünschst du dir?

PREDIGT ZUM 1. ADVENT 2012. Was wünschst du dir? PREDIGT ZUM 1. ADVENT 2012 Was wünschst du dir? 1. Advent (V) 2012 (Einführung des neuen Kirchenvorstands) Seite 1 PREDIGT ZUM SONNTAG Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und

Mehr

Ein und dieselbe Taufe

Ein und dieselbe Taufe 1 Ein und dieselbe Taufe Eph. 4,5 Nach V. 3 geht es um die Einheit des Geistes. In diesem Zusammenhang nennt Paulus sieben Aspekte der geistlichen Einheit: Ein [geistlicher] Leib Ein Geist Eine Hoffnung

Mehr

Die Bedeutung der Kinder für ihre alkoholabhängigen Mütter

Die Bedeutung der Kinder für ihre alkoholabhängigen Mütter anlässlich des 25. Kongresses des Fachverbandes Sucht e.v. Meilensteine der Suchtbehandlung Jana Fritz & Irmgard Vogt Institut für Suchtforschung FH FFM Forschungsprojekte des Instituts für Suchtforschung

Mehr

ONLINE-AKADEMIE. "Diplomierter NLP Anwender für Schule und Unterricht" Ziele

ONLINE-AKADEMIE. Diplomierter NLP Anwender für Schule und Unterricht Ziele ONLINE-AKADEMIE Ziele Wenn man von Menschen hört, die etwas Großartiges in ihrem Leben geleistet haben, erfahren wir oft, dass diese ihr Ziel über Jahre verfolgt haben oder diesen Wunsch schon bereits

Mehr

predigt am 5.1. 2014, zu römer 16,25-27

predigt am 5.1. 2014, zu römer 16,25-27 predigt am 5.1. 2014, zu römer 16,25-27 25 ehre aber sei ihm, der euch zu stärken vermag im sinne meines evangeliums und der botschaft von jesus christus. so entspricht es der offenbarung des geheimnisses,

Mehr

BESUCH BEI KATT UND FREDDA

BESUCH BEI KATT UND FREDDA DIE INTERNETPLATTFORM FÜR DARSTELLENDES SPIEL INGEBORG VON ZADOW BESUCH BEI KATT UND FREDDA Verlag der Autoren Frankfurt am Main, 1997 Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das der Aufführung durch Berufs-

Mehr

Lukas 7,36-50. nach NGÜ

Lukas 7,36-50. nach NGÜ Lukas 7,36-50 36 Ein Pharisäer hatte Jesus zu sich zum Essen eingeladen, und Jesus war gekommen und hatte am Tisch Platz genommen. 37 In jener Stadt lebte eine Frau, die für ihren unmoralischen Lebenswandel

Mehr

M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I

M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I 1. Station: Der Taufspruch Jedem Täufling wird bei der Taufe ein Taufspruch mit auf den Weg gegeben. Dabei handelt es sich um einen Vers aus der Bibel.

Mehr

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort. vor zwei Wochen habe ich euch schon gepredigt, dass das

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort. vor zwei Wochen habe ich euch schon gepredigt, dass das Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort Johannes 14,23-27 Wer mich liebt, der wird mein Wort halten. Liebe Gemeinde, 24. Mai 2015 Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes

Mehr

5. Treffen 13.04.11 Kommunion. Liebe Schwestern und Brüder,

5. Treffen 13.04.11 Kommunion. Liebe Schwestern und Brüder, 5. Treffen 13.04.11 Kommunion Liebe Schwestern und Brüder, der Ritus der Eucharistie ist ein Weg der Wandlung. Nach dem großen Hochgebet, dem Wandlungsgebet in der letzten Woche geht es nun konkret darum,

Mehr

Die Firma war nicht groß. Da war Otterbach, der Chef, dann Markward, Frau Binswanger und Elwert. Sie hatten alle privates Kapital in der GmbH

Die Firma war nicht groß. Da war Otterbach, der Chef, dann Markward, Frau Binswanger und Elwert. Sie hatten alle privates Kapital in der GmbH Die Firma war nicht groß. Da war Otterbach, der Chef, dann Markward, Frau Binswanger und Elwert. Sie hatten alle privates Kapital in der GmbH stecken. Ich fing Mitte Juli an und es war in meiner zweiten

Mehr

Hinweise in Leichter Sprache zum Vertrag über das Betreute Wohnen

Hinweise in Leichter Sprache zum Vertrag über das Betreute Wohnen Hinweise in Leichter Sprache zum Vertrag über das Betreute Wohnen Sie möchten im Betreuten Wohnen leben. Dafür müssen Sie einen Vertrag abschließen. Und Sie müssen den Vertrag unterschreiben. Das steht

Mehr

東 京. Tokyo Hallo ihr Lieben! Ich weiß es hat etwas gedauert, aber dafür gibt es eine schöne PDF-Datei.

東 京. Tokyo Hallo ihr Lieben! Ich weiß es hat etwas gedauert, aber dafür gibt es eine schöne PDF-Datei. 東 京 Tokyo Hallo ihr Lieben! Ich weiß es hat etwas gedauert, aber dafür gibt es eine schöne PDF-Datei. Mitte Mai hatte ich eine Woche Urlaub (vom Urlaub ) in Tokyo gemacht. Um Geld zu sparen bin ich nicht

Mehr

1. Standortbestimmung

1. Standortbestimmung 1. Standortbestimmung Wer ein Ziel erreichen will, muss dieses kennen. Dazu kommen wir noch. Er muss aber auch wissen, wo er sich befindet, wie weit er schon ist und welche Strecke bereits hinter ihm liegt.

Mehr

Versetzungsgefahr als ultimative Chance. ein vortrag für versetzungsgefährdete

Versetzungsgefahr als ultimative Chance. ein vortrag für versetzungsgefährdete Versetzungsgefahr als ultimative Chance ein vortrag für versetzungsgefährdete Versetzungsgefährdete haben zum Großteil einige Fallen, die ihnen das normale Lernen schwer machen und mit der Zeit ins Hintertreffen

Mehr

Statuten in leichter Sprache

Statuten in leichter Sprache Statuten in leichter Sprache Zweck vom Verein Artikel 1: Zivil-Gesetz-Buch Es gibt einen Verein der selbstbestimmung.ch heisst. Der Verein ist so aufgebaut, wie es im Zivil-Gesetz-Buch steht. Im Zivil-Gesetz-Buch

Mehr

Grünes Wahlprogramm in leichter Sprache

Grünes Wahlprogramm in leichter Sprache Grünes Wahlprogramm in leichter Sprache Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Baden-Württemberg ist heute besser als früher. Baden-Württemberg ist modern. Und lebendig. Tragen wir Grünen die Verantwortung?

Mehr

Gutes Leben was ist das?

Gutes Leben was ist das? Lukas Bayer Jahrgangsstufe 12 Im Hirschgarten 1 67435 Neustadt Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium Landwehrstraße22 67433 Neustadt a. d. Weinstraße Gutes Leben was ist das? Gutes Leben für alle was genau ist das

Mehr

Anleitung über den Umgang mit Schildern

Anleitung über den Umgang mit Schildern Anleitung über den Umgang mit Schildern -Vorwort -Wo bekommt man Schilder? -Wo und wie speichert man die Schilder? -Wie füge ich die Schilder in meinen Track ein? -Welche Bauteile kann man noch für Schilder

Mehr

Das Weihnachtswunder

Das Weihnachtswunder Das Weihnachtswunder Ich hasse Schnee, ich hasse Winter und am meisten hasse ich die Weihnachtszeit! Mit diesen Worten läuft der alte Herr Propper jeden Tag in der Weihnachtszeit die Strasse hinauf. Als

Mehr

Nina. bei der Hörgeräte-Akustikerin. Musterexemplar

Nina. bei der Hörgeräte-Akustikerin. Musterexemplar Nina bei der Hörgeräte-Akustikerin Nina bei der Hörgeräte-Akustikerin Herausgeber: uphoff pr-consulting Alfred-Wegener-Str. 6 35039 Marburg Tel.: 0 64 21 / 4 07 95-0 info@uphoff-pr.de www.uphoff-pr.de

Mehr

Nina. 2. Ninas Mutter lebt nicht mit Nina und der Familie zusammen. Warum könnte das so sein? Vermute. Vielleicht ist sie. Möglicherweise.

Nina. 2. Ninas Mutter lebt nicht mit Nina und der Familie zusammen. Warum könnte das so sein? Vermute. Vielleicht ist sie. Möglicherweise. Seite 1 von 6 1. Hier siehst du Bilder von Nina und den Personen, mit denen Nina zusammenwohnt. Schau dir die Szene an und versuche, die Zitate im Kasten den Bildern zuzuordnen. Zu jedem Bild gehören zwei

Mehr

Schriftliche Opfererklärung und Rederecht

Schriftliche Opfererklärung und Rederecht Schriftliche Opfererklärung und Rederecht Telefon 0900-0101 (Ortstarif) (Victim Support in the Netherlands) Manchmal ist es möglich, in der Rechtssache als Opfer das Wort zu ergreifen. Sie können dann

Mehr

Verband der TÜV e. V. STUDIE ZUM IMAGE DER MPU

Verband der TÜV e. V. STUDIE ZUM IMAGE DER MPU Verband der TÜV e. V. STUDIE ZUM IMAGE DER MPU 2 DIE MEDIZINISCH-PSYCHOLOGISCHE UNTERSUCHUNG (MPU) IST HOCH ANGESEHEN Das Image der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) ist zwiespältig: Das ist

Mehr

Der Briefeschreiber alias Hans-Hermann Stolze

Der Briefeschreiber alias Hans-Hermann Stolze Vorwort Hans-Hermann Stolze gibt es nicht. Das heißt, irgendwo in Deutschland wird schon jemand so heißen, aber den Hans-Hermann Stolze, der diese Briefe geschrieben hat, gibt es nicht wirklich. Es ist

Mehr

hergebracht. Aber warum? Ich habe keine Familie, meine Eltern sind seit Jahren tot, und eine Frau, mit der ich bis zum Ende meines Lebens

hergebracht. Aber warum? Ich habe keine Familie, meine Eltern sind seit Jahren tot, und eine Frau, mit der ich bis zum Ende meines Lebens hergebracht. Aber warum? Ich habe keine Familie, meine Eltern sind seit Jahren tot, und eine Frau, mit der ich bis zum Ende meines Lebens zusammenbleiben will, habe ich auch noch nicht gefunden. Es gibt

Mehr

Geld Verdienen im Internet leicht gemacht

Geld Verdienen im Internet leicht gemacht Geld Verdienen im Internet leicht gemacht Hallo, Sie haben sich dieses E-book wahrscheinlich herunter geladen, weil Sie gerne lernen würden wie sie im Internet Geld verdienen können, oder? Denn genau das

Mehr

Studienkolleg der TU- Berlin

Studienkolleg der TU- Berlin Aufnahmetest Studienkolleg der TU- Berlin a) Hörtext Stadtolympiade 5 10 15 20 25 Seit 1896 finden alle vier Jahre die modernen Olympischen Spiele statt, bei denen Spitzensportler der ganzen Welt ihre

Mehr

Nicht kopieren. Der neue Report von: Stefan Ploberger. 1. Ausgabe 2003

Nicht kopieren. Der neue Report von: Stefan Ploberger. 1. Ausgabe 2003 Nicht kopieren Der neue Report von: Stefan Ploberger 1. Ausgabe 2003 Herausgeber: Verlag Ploberger & Partner 2003 by: Stefan Ploberger Verlag Ploberger & Partner, Postfach 11 46, D-82065 Baierbrunn Tel.

Mehr

Darum geht es in diesem Heft

Darum geht es in diesem Heft Die Hilfe für Menschen mit Demenz von der Allianz für Menschen mit Demenz in Leichter Sprache Darum geht es in diesem Heft Viele Menschen in Deutschland haben Demenz. Das ist eine Krankheit vom Gehirn.

Mehr

Krippenspiel für das Jahr 2058

Krippenspiel für das Jahr 2058 Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens Spielen & Gestalten Krippenspiel für das Jahr 2058 Krippenspiel für das Jahr 2058 K 125 Impressum Weihnachtsspielangebot 2009 Krippenspiel für das Jahr 2058 K 125 Die Aufführungsrechte

Mehr

Grußw ort des Präsidenten der Klosterkammer Hannover, Hans- Christian Biallas, auf dem Empfang anlässlich der Gerhardsvesper

Grußw ort des Präsidenten der Klosterkammer Hannover, Hans- Christian Biallas, auf dem Empfang anlässlich der Gerhardsvesper Es gilt das gesprochene Wort! Grußw ort des Präsidenten der Klosterkammer Hannover, Hans- Christian Biallas, auf dem Empfang anlässlich der Gerhardsvesper am 13. Oktober 2011 im Kloster Wennigsen Sehr

Mehr

Der Klassenrat entscheidet

Der Klassenrat entscheidet Folie zum Einstieg: Die Klasse 8c (Goethe-Gymnasium Gymnasium in Köln) plant eine Klassenfahrt: A Sportcamp an der deutschen Nordseeküste B Ferienanlage in Süditalien Hintergrundinfos zur Klasse 8c: -

Mehr

Ein Teddy reist nach Indien

Ein Teddy reist nach Indien Ein Teddy reist nach Indien Von Mira Lobe Dem kleinen Hans-Peter war etwas Merkwürdiges passiert: Er hatte zum Geburtstag zwei ganz gleiche Teddybären geschenkt bekommen, einen von seiner Großmutter und

Mehr

Gesprächsführung für Sicherheitsbeauftragte Gesetzliche Unfallversicherung

Gesprächsführung für Sicherheitsbeauftragte Gesetzliche Unfallversicherung Ihre Unfallversicherung informiert Gesprächsführung für Sicherheitsbeauftragte Gesetzliche Unfallversicherung Weshalb Gesprächsführung für Sicherheitsbeauftragte? 1 Als Sicherheitsbeauftragter haben Sie

Mehr

Charakteristikum des Gutachtenstils: Es wird mit einer Frage begonnen, sodann werden die Voraussetzungen Schritt für Schritt aufgezeigt und erörtert.

Charakteristikum des Gutachtenstils: Es wird mit einer Frage begonnen, sodann werden die Voraussetzungen Schritt für Schritt aufgezeigt und erörtert. Der Gutachtenstil: Charakteristikum des Gutachtenstils: Es wird mit einer Frage begonnen, sodann werden die Voraussetzungen Schritt für Schritt aufgezeigt und erörtert. Das Ergebnis steht am Schluß. Charakteristikum

Mehr

Informationen zum Heiligen Jahr in Leichter Sprache

Informationen zum Heiligen Jahr in Leichter Sprache Informationen zum Heiligen Jahr in Leichter Sprache Die Katholische Kirche feiert in diesem Jahr ein Heiliges Jahr. Was ist das Heilige Jahr? Das Heilige Jahr ist ein besonderes Jahr für die Katholische

Mehr

ERSTE LESUNG Sach 9, 9-10 SIEHE, DEIN KÖNIG KOMMT ZU DIR; ER IST DEMÜTIG

ERSTE LESUNG Sach 9, 9-10 SIEHE, DEIN KÖNIG KOMMT ZU DIR; ER IST DEMÜTIG ERSTE LESUNG Sach 9, 9-10 SIEHE, DEIN KÖNIG KOMMT ZU DIR; ER IST DEMÜTIG Lesung aus dem Buch Sacharja So spricht der Herr: Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt

Mehr

Allensbach: Das Elterngeld im Urteil der jungen Eltern

Allensbach: Das Elterngeld im Urteil der jungen Eltern August 2007 Allensbach: Das Elterngeld im Urteil der jungen Eltern Allensbach befragte im Juni 2007 eine repräsentative Stichprobe von 1000 Müttern und Vätern, deren (jüngstes) Kind ab dem 1.1.2007 geboren

Mehr

- mit denen Sie Ihren Konfliktgegner in einen Lösungspartner verwandeln

- mit denen Sie Ihren Konfliktgegner in einen Lösungspartner verwandeln 3 magische Fragen - mit denen Sie Ihren Konfliktgegner in einen Lösungspartner verwandeln Dipl.-Psych. Linda Schroeter Manchmal ist es wirklich zum Verzweifeln! Der Mensch, mit dem wir viel zu Regeln,

Mehr

A2 Lies den Text in A1b noch einmal. Welche Fragen kann man mit dem Text beantworten? Kreuze an und schreib die Antworten in dein Heft.

A2 Lies den Text in A1b noch einmal. Welche Fragen kann man mit dem Text beantworten? Kreuze an und schreib die Antworten in dein Heft. Seite 1 von 5 Text A: Elternzeit A1a Was bedeutet der Begriff Elternzeit? Was meinst du? Kreuze an. 1. Eltern bekommen vom Staat bezahlten Urlaub. Die Kinder sind im Kindergarten oder in der Schule und

Mehr

Lesung aus dem Alten Testament

Lesung aus dem Alten Testament aus dem Alten Testament aus dem ersten Buch Mose. 1 Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache. 2 Als sie nun nach Osten zogen, fanden sie eine Ebene im Lande Schinar und wohnten daselbst. 3 Und

Mehr

Mt 22,15-22. Leichte Sprache

Mt 22,15-22. Leichte Sprache Mt 22,15-22 Leichte Sprache Als Jesus lebte, gab es im Land Israel fromme Leute. Die frommen Leute hießen Pharisäer. Einige Pharisäer mochten Jesus nicht leiden. Diese Pharisäer wollten, dass Jesus ins

Mehr

Pädagogik. Melanie Schewtschenko. Eingewöhnung und Übergang in die Kinderkrippe. Warum ist die Beteiligung der Eltern so wichtig?

Pädagogik. Melanie Schewtschenko. Eingewöhnung und Übergang in die Kinderkrippe. Warum ist die Beteiligung der Eltern so wichtig? Pädagogik Melanie Schewtschenko Eingewöhnung und Übergang in die Kinderkrippe Warum ist die Beteiligung der Eltern so wichtig? Studienarbeit Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung.2 2. Warum ist Eingewöhnung

Mehr

Predigt zum ökumenischen Zeltgottesdienst am 28.08.2011 über 1.Mose 11,1-9

Predigt zum ökumenischen Zeltgottesdienst am 28.08.2011 über 1.Mose 11,1-9 Paul-Arthur Hennecke - Kanzelgruß - Predigt zum ökumenischen Zeltgottesdienst am 28.08.2011 über 1.Mose 11,1-9 Was verbindet das Steinsalzwerk Braunschweig- Lüneburg, die Kirche St.Norbert und die Kirche

Mehr

Informationen zum Ambulant Betreuten Wohnen in leichter Sprache

Informationen zum Ambulant Betreuten Wohnen in leichter Sprache Informationen zum Ambulant Betreuten Wohnen in leichter Sprache Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Siegen - Wittgenstein/ Olpe 1 Diese Information hat geschrieben: Arbeiterwohlfahrt Stephanie Schür Koblenzer

Mehr

Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J.

Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J. Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J. Bahar S. und Jessica J. besuchen das Berufskolleg im Bildungspark Essen. Beide lassen sich zur Erzieherin ausbilden. Im Interview

Mehr

EARSandEYES-Studie: Elektronisches Bezahlen

EARSandEYES-Studie: Elektronisches Bezahlen www.girocard.eu Management Summary EARSandEYES-Studie: Elektronisches Bezahlen Management Summary August 2014 Seite 1 / 6 EARSandEYES-Studie: Elektronisches Bezahlen Der Trend geht hin zum bargeldlosen

Mehr

D.E.O. Die Erwachsene Organisation. Lösungen für eine synergetische Arbeitswelt

D.E.O. Die Erwachsene Organisation. Lösungen für eine synergetische Arbeitswelt Missionar: Expansion als Vorgabe Dieser Typ will wachsen: ein zusätzliches Verkaufsgebiet, eine weitere Zielgruppe. Nur keine Einschränkungen! Legen Sie ihm die Welt zu Füßen. Stagnation würde ihn wegtreiben.

Mehr

Also: Wie es uns geht, das hat nichts mit dem zu tun, ob wir an Gott glauben.

Also: Wie es uns geht, das hat nichts mit dem zu tun, ob wir an Gott glauben. Liebe Schwestern und Brüder, Ich möchte mit Ihnen über die Jahreslosung dieses Jahres nachdenken. Auch wenn schon fast 3 Wochen im Jahr vergangen sind, auch wenn das Jahr nicht mehr wirklich neu ist, auch

Mehr

Rohstoffanalyse - COT Daten - Gold, Fleischmärkte, Orangensaft, Crude Oil, US Zinsen, S&P500 - KW 07/2009

Rohstoffanalyse - COT Daten - Gold, Fleischmärkte, Orangensaft, Crude Oil, US Zinsen, S&P500 - KW 07/2009 MikeC.Kock Rohstoffanalyse - COT Daten - Gold, Fleischmärkte, Orangensaft, Crude Oil, US Zinsen, S&P500 - KW 07/2009 Zwei Märkte stehen seit Wochen im Mittelpunkt aller Marktteilnehmer? Gold und Crude

Mehr

7. Was heißt Gleichstellung bei Partnerschaft und Sexualität?

7. Was heißt Gleichstellung bei Partnerschaft und Sexualität? 7. Was heißt Gleichstellung bei Partnerschaft und Sexualität? Was ist Sexualität? Wir denken, dass das für alle etwas anderes ist. Aber egal: Jeder und jede hat das Recht darauf, Sexualität zu leben. Sexualität

Mehr

BPI-Pressekonferenz. Statement. Dr. Martin Zentgraf. Geschäftsführer der Desitin Arzneimittel GmbH und Mitglied des BPI-Vorstandes Berlin

BPI-Pressekonferenz. Statement. Dr. Martin Zentgraf. Geschäftsführer der Desitin Arzneimittel GmbH und Mitglied des BPI-Vorstandes Berlin BPI-Pressekonferenz Statement Dr. Martin Zentgraf Geschäftsführer der Desitin Arzneimittel GmbH und Mitglied des BPI-Vorstandes Berlin Es gilt das gesprochene Wort Berlin, den 26. September 2012 Seite

Mehr

Mein Leben begann erst wieder, nachdem ich mich entschloss ( nicht ganz freiwillig ) eine Langzeittherapie zu machen.

Mein Leben begann erst wieder, nachdem ich mich entschloss ( nicht ganz freiwillig ) eine Langzeittherapie zu machen. Beppo Meier Freundeskreisleiter seit 1982 Mein Weg Aus dem Alkoholismus bis hin zur Selbsthilfe. Mein Leben begann erst wieder, nachdem ich mich entschloss ( nicht ganz freiwillig ) eine Langzeittherapie

Mehr

Liebe oder doch Hass (13)

Liebe oder doch Hass (13) Liebe oder doch Hass (13) von SternenJuwel online unter: http://www.testedich.de/quiz37/quiz/1442500524/liebe-oder-doch-hass-13 Möglich gemacht durch www.testedich.de Einleitung Yuna gibt jetzt also Rima

Mehr

Befragt wurden 4.003 Personen zwischen 14 und 75 Jahren von August bis September 2013. Einstellung zur Organ- und Gewebespende (Passive Akzeptanz)

Befragt wurden 4.003 Personen zwischen 14 und 75 Jahren von August bis September 2013. Einstellung zur Organ- und Gewebespende (Passive Akzeptanz) Wissen, Einstellung und Verhalten der deutschen Allgemeinbevölkerung (1 bis Jahre) zur Organspende Bundesweite Repräsentativbefragung 201 - Erste Studienergebnisse Befragt wurden.00 Personen zwischen 1

Mehr

Die sechs häufigsten Fehler

Die sechs häufigsten Fehler Die sechs häufigsten Fehler Broschüre 06 ... hätte ich das gewusst, hätte ich es anders gemacht! Gerade zum Anfang des Verkaufsprozesses passieren die meisten Fehler. Das wollen Sie bestimmt nicht irgendwann

Mehr

Rede im Deutschen Bundestag. Zum Mindestlohn. Gehalten am 21.03.2014 zu TOP 17 Mindestlohn

Rede im Deutschen Bundestag. Zum Mindestlohn. Gehalten am 21.03.2014 zu TOP 17 Mindestlohn Rede im Deutschen Bundestag Gehalten am zu TOP 17 Mindestlohn Parlamentsbüro: Platz der Republik 1 11011 Berlin Telefon 030 227-74891 Fax 030 227-76891 E-Mail kai.whittaker@bundestag.de Wahlkreisbüro:

Mehr

Eltern- Newsletter KOMMUNALE KINDERTAGESSTÄTTE ARCHE NOAH. März 2013. 2013 Ausgabe 2. T H E M E N I N D I E S E R AUSGABE: Zähne putzen

Eltern- Newsletter KOMMUNALE KINDERTAGESSTÄTTE ARCHE NOAH. März 2013. 2013 Ausgabe 2. T H E M E N I N D I E S E R AUSGABE: Zähne putzen 2013 Ausgabe 2 sches Eltern- Newsletter März 2013 KOMMUNALE KINDERTAGESSTÄTTE ARCHE NOAH DER ORTSGEMEINDE KETTIG T H E M E N I N D I E S E R AUSGABE: Zähne putzen in der Kita Brandschutzwoche Organisatori-

Mehr

TESTEN SIE IHR KÖNNEN UND GEWINNEN SIE!

TESTEN SIE IHR KÖNNEN UND GEWINNEN SIE! 9 TESTEN SIE IHR KÖNNEN UND GEWINNEN SIE! An den SeniorNETclub 50+ Währinger Str. 57/7 1090 Wien Und zwar gleich in doppelter Hinsicht:!"Beantworten Sie die folgenden Fragen und vertiefen Sie damit Ihr

Mehr

Internationales Altkatholisches Laienforum

Internationales Altkatholisches Laienforum Internationales Altkatholisches Laienforum Schritt für Schritt Anleitung für die Einrichtung eines Accounts auf admin.laienforum.info Hier erklären wir, wie ein Account im registrierten Bereich eingerichtet

Mehr

Um Glück zu haben, musst du ihm eine Chance geben.

Um Glück zu haben, musst du ihm eine Chance geben. Um Glück zu haben, musst du ihm eine Chance geben. Du musst offen für das Glück sein, um es zu erfahren und ihm zu begegnen. Und du musst daran glauben, dass du es verdient hast, was da draußen an Positivem

Mehr

Umfrage bei Menschen mit Behinderung über Sport in Leipzig Was kam bei der Umfrage heraus?

Umfrage bei Menschen mit Behinderung über Sport in Leipzig Was kam bei der Umfrage heraus? Umfrage bei Menschen mit Behinderung über Sport in Leipzig Was kam bei der Umfrage heraus? Dieser Text ist in Leichter Sprache. Leichte Sprache hilft vielen Menschen, Texte besser zu verstehen. In Leipzig

Mehr

Was tust du auf Suchmaschinen im Internet?

Was tust du auf Suchmaschinen im Internet? Was tust du auf Suchmaschinen im Internet? Ergebnisse aus der Befragung auf der Suchmaschine fragfinn Wir bedanken uns bei allen Kindern, die zwischen dem 25. Januar und dem 7. Februar 2011 bei der Befragung

Mehr

»Wie die Schulden eines Lesers verschwanden«von Antonio M. Dorado

»Wie die Schulden eines Lesers verschwanden«von Antonio M. Dorado Nachdem ein Leser das Kapitel»Das Märchen vom Euro«in meinem Buch»Das Märchen vom gerechten und freien Staat«(erscheint in Ende Mai / Anfang Juni 2008 beim Argo Verlag in einer überarbeitet, gebundenen

Mehr

Primzahlen und RSA-Verschlüsselung

Primzahlen und RSA-Verschlüsselung Primzahlen und RSA-Verschlüsselung Michael Fütterer und Jonathan Zachhuber 1 Einiges zu Primzahlen Ein paar Definitionen: Wir bezeichnen mit Z die Menge der positiven und negativen ganzen Zahlen, also

Mehr

2.1 Präsentieren wozu eigentlich?

2.1 Präsentieren wozu eigentlich? 2.1 Präsentieren wozu eigentlich? Gute Ideen verkaufen sich in den seltensten Fällen von allein. Es ist heute mehr denn je notwendig, sich und seine Leistungen, Produkte etc. gut zu präsentieren, d. h.

Mehr

einen Vibrator benutzt; wie man bei einem Kredithai einen Kredit zu 17 Prozent aufnimmt, der in 30 Tagen zur Rückzahlung fällig wird; wie man seinen

einen Vibrator benutzt; wie man bei einem Kredithai einen Kredit zu 17 Prozent aufnimmt, der in 30 Tagen zur Rückzahlung fällig wird; wie man seinen einen Vibrator benutzt; wie man bei einem Kredithai einen Kredit zu 17 Prozent aufnimmt, der in 30 Tagen zur Rückzahlung fällig wird; wie man seinen ersten Scheidungsanwalt engagiert; worauf man bei der

Mehr

AUSBILDUNG eines OBEDIENCE HUNDES

AUSBILDUNG eines OBEDIENCE HUNDES Beginners, CH (Box, Carré), 15 m entfernt Beginners, CH ab 2017 FCI - 1 (Box, Carré), 15 m entfernt mit Platz, 15 m FCI - 2 FCI - 3 mit Platz und Abrufen, 23 m Voransenden in einen Kreis, dann in ein Viereck

Mehr

O du fröhliche... Weihnachtszeit: Wie Sarah und ihre Familie Weihnachten feiern, erfährst du in unserer Fotogeschichte.

O du fröhliche... Weihnachtszeit: Wie Sarah und ihre Familie Weihnachten feiern, erfährst du in unserer Fotogeschichte. Es ist der 24. Dezember. Heute ist Heiligabend. Nach dem Aufstehen schaut Sarah erst einmal im Adventskalender nach. Mal sehen, was es heute gibt. Natürlich einen Weihnachtsmann! O du fröhliche... Weihnachtszeit:

Mehr

Fragebogen zu arbeitsplatzbezogenen Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen

Fragebogen zu arbeitsplatzbezogenen Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen Fragebogen zu arbeitsplatzbezogenen Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen Die Aussagen auf den folgenden Seiten beziehen sich auf Situationen, Gedanken und Gefühle, die man im Zusammenhang mit dem Arbeitsplatz

Mehr

sich wegen der Friedens- und Versöhnungsarbeit in der Nagelkreuzkapelle gesammelt haben.

sich wegen der Friedens- und Versöhnungsarbeit in der Nagelkreuzkapelle gesammelt haben. Liebe Synodale, die Kirchenleitung legt Ihnen diesen Antrag auf Gewährung eines Darlehens an die Stiftung Garnisonkirche zur Beschlussfassung vor und bittet Sie um Zustimmung. Seit vielen Jahren wird um

Mehr

Fragebogen für Hauptamtliche im Konfi 3. Falls derzeit kein Konfi 3 läuft, bitte Zahlen des vorherigen Jahrgangs eintragen.

Fragebogen für Hauptamtliche im Konfi 3. Falls derzeit kein Konfi 3 läuft, bitte Zahlen des vorherigen Jahrgangs eintragen. Konfi 3 Fragebogen für Hauptamtliche im Konfi 3 Falls derzeit kein Konfi 3 läuft, bitte Zahlen des vorherigen Jahrgangs eintragen. RAHMENBEDINGUNGEN ZU KONFI 3 IN IHRER GEMEINDE Seit welchem Jahr läuft

Mehr