Leitmesse der Energie- und Wasserwirtschaft mit neuen Rekorden

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1 E-world energy & water, Februar 201 Sonderausgabe Juli 201 Rückblick E-world 201 Inhaltsverzeichnis Leitmesse der Energie- und Wasserwirtschaft mit neuen Rekorden Starke Impulse für die Branche: Energiewende und smart energy waren bestimmende Themen der E-world 201 Erneutes Wachstum in allen Bereichen prägte die 1. E-world energy & water Fachbesucher ein Plus von sieben Prozent trafen sich vom. bis. Februar in der Messe Essen, um Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und über Innovationen und Trends zu informieren. Mit Ausstellern präsentierten sich so viele Firmen den Besuchern wie noch nie in der Geschichte der E-world. Aus 22 Nationen waren die Aussteller angereist, um ihre Dienstleistungen und Produkte aus den Bereichen Strom-, Gas- und Wasserwirtschaft, Energietechnik und Energieeffizienz vorzustellen. Erstmals mit dabei waren unter anderem Gazprom Energy, Total Energie Gas und GE Energy Germany. Auch flächenmäßig war die E-world 201 die größte in ihrer Geschichte. Über Quadratmeter belegte die Fachmesse. Die inhaltlich wie auch organisatorisch hohe Qualität der Veranstaltung, für die con energy und die Messe Essen in ihrer Zusammenarbeit bürgen, hat die E-world energy & water in Zeiten spürbarer Umbrüche in der Versorgungswirtschaft zur bedeutendsten Networkingveranstaltung der Branche europaweit gemacht, so die beiden Gesellschafter der E-world, Dr. Niels Ellwanger, Vorstand der con energy ag, und Frank Thorwirth, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Essen. Dabei präsentierte sich die Messe erneut als die Plattform der Entscheider. 0 Prozent der Besucher sind an Einkäufen und Beschaffungen in ihren Unternehmen beteiligt. Vor allem Fachbesucher von Energieversorgern, Dienstleistern und Industrieunternehmen nutzten die Messe; sie interessierten sich besonders für die Bereiche Energiehandel, Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Hohe Wiederbesuchsabsichten Bestnoten erhielt die E-world 201 von Besuchern und Ausstellern. Sie lobten das Angebot der Messe und die sehr hohe Qualität der Besucher. Bereits während der Veranstaltung gaben Prozent der Besucher und Prozent der Aussteller an, dass sie auch bei der nächsten E-world, die vom 11. bis 1. Februar 201 in der Messe Essen stattfindet, mit dabei sein werden. Führungstreffen Energie mit Gästen aus Politik und Wirtschaft Bereits am Vortag der E-world fand in Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Zeitung das zweite Führungstreffen Energie statt, auf dem europäische Perspektiven für die Energiewelt von morgen im Fokus standen. Bundesumweltminister Peter Altmaier war per Videokonferenz zugeschaltet und bezog Stellung zum Thema Energiewende das Zukunftsprojekt für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Führungskräfte aus Konzernen, Verbänden und der Politik beleuchteten Europa als Energie- und Wirtschaftsstandort. E-world ist internationaler Treffpunkt Für internationale Besucher wird die E-world zur immer wichtigeren Informationsplattform. Die Anzahl von Gästen aus dem Ausland stieg erneut; die am stärksten vertretene Nation war Großbritannien. Am Tag der Konsulate informierten sich Konsuln, Diplomaten sowie Mitarbeiter von Außenhandelskammern und Energieinitiativen über die aktuelle Situation der Energie- und Wasserwirtschaft. Zudem hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, direkt mit Unternehmen in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Zwei thematische Messerundgänge gaben den Teilnehmern einen Überblick über die Aussteller. Eigene Messehalle für smart energy war stark frequentiert Dass die E-world energy & water seit Jahren konsequent auf marktnahe Themen setzt, ist das Erfolgsrezept der Fachmesse. Die intelligente Energieversorgung und steuerung von morgen die smart energy belegte zum ersten Mal eine eigene Messehalle. Über 0 Aussteller präsentierten in der Halle auf einer Fläche von.000 Quadratmetern Anwendungstechnologien wie vernetzte Haustechnik und intelligente Stromzähler. ENTWICKLUNG Veranstaltungen Im Rahmen der E-world 201 Tag der Konsulate... Karriereforum der Energiewirtschaft. Tag der Kommunen... Forum Energiewende... Junge innovative Unternehmen... Smart Energy Halle... Hallenplan... Aus den Unternehmen Amprion und Transnet unterzeichnen Ultranet-Verträge... Contracting-Projekte komfortabel kalkulieren... mp Energy... Gastkommentar Denk ich an Deutschland in der Nacht... Interview mit Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG... Gemeinschaftsstände mit Zukunftsthemen Energiewende und Contracting Das Modell themenbezogener Gemeinschaftsstände ist nach wie vor ein Erfolgsgarant der E-world. Nach der erfolgreichen Premiere 20 fand zum zweiten Mal das Forum Energiewende statt. 20 Aussteller zeigten auf einem Stand in der Halle Lösungen für Erzeugung, Transport und Speicherung von Energie. Ergänzt wurde das Forum Energiewende durch ein umfangreiches Vortrags- Anzahl der Besucher Anzahl der Aussteller Aussteller Fachbesucher Jahr

2 2 E-WORLD NEWS Sonderausgabe Juli 201 Rückblick E-world 201 / Impressionen 1. Fachkongress Zukunftsenergien der EnergieAgentur.NRW Erster E-world-Auftritt: GE General Electric und Gazprom Fachpressestand in der Galeria Heftiger Schneefall am zweiten Messetag E-Mobility in der Galeria Gesunde Energie... Blick in Halle Erster E-world-Auftritt: Diehl Metering Am Stand des Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen Blick in Halle 1 Blick in Halle 2 Blick in Halle programm. Eine Podiumsfläche bot Platz für Diskussionen und Wissensaustausch. Auch das Thema Contracting wurde auf einem Gemeinschaftsstand präsentiert. Besucher loben Synergien von Messe und Kongress Gefragt war bei den Besuchern der dreitägige Fachkongress, der mit marktnahen Themen die E-world energy & water 201 begleitete. In rund 20 Konferenzen und Seminaren lieferten renommierte Experten Antworten auf aktuelle Fragestellungen der Energiewirtschaft. Die Rolle der Kommunen in der Energiewende bildete in diesem Jahr einen thematischen Schwerpunkt. Am Tag der Bürgermeister, der zum zweiten Mal stattfand, hatten Städte- und Gemeindevertreter die Möglichkeit, überregional in den Dialog zu treten. Dem Thema vernetzte Sicherheit im Bereich kritischer Infrastrukturen der Energie- und Wasserwirtschaft wurde erstmals eine eigene Konferenz gewidmet. Fachmesse wird immer stärker für Recruiting genutzt Auch in einem weiteren Bereich wächst die E-world weiter: Immer mehr Aussteller präsentieren sich Nachwuchskräften vor Ort als Arbeitgeber. Beim Karriereforum, das am letzten Messetag stattfand, stellten sich Unternehmen Studenten und Absolventen vor. Offene Stellenanzeigen in innovativen Bereichen und die Möglichkeit, direkt mit potenziellen Arbeitgebern in persönlicher Atmosphäre ins Gespräch zu kommen, sprachen die jungen Besucher an. Außergewöhnliche Messestände mit Connect Award ausgezeichnet Die Messestände vieler Aussteller waren wieder Kompositionen aus Innovation, Kreativität und Perfektion. Honoriert wurde das Engagement mit der Verleihung des Connect Award, der während des Ausstellerabends in drei Kategorien vergeben wurde. Den Connect Award Design für das beste Design eines Messestandes erhielt die Repower AG. Die EWE Aktiengesellschaft wurde mit dem Connect Award Communications für gelungene Kommunikation, Kundenansprache und Medieneinsatz ausgezeichnet. Der Connect Award Specialties für besondere Ideen rund um den Messeauftritt ging an die Enervie Südwestfalen Energie und Wasser AG. Ausstellerstimmen Karyn Bright, Head of Marketing and Communications, Gazprom Energy: Wir waren zum ersten Mal auf der E-world energy & water als Aussteller dabei. Unser Stand war permanent gut frequentiert. Wir freuen uns über das große Interesse und die Neugier der Fachbesucher, mehr über Gazprom Energy als Tochter eines der weltweit größten Energieunternehmen zu erfahren. Das Format der Messe hat uns den perfekten Rahmen gegeben, unser Unternehmen vorzustellen. Uwe Fritz, Geschäftsführer, EnBW Vertrieb GmbH: Die E-world hat sich auch in diesem Jahr wieder als unentbehrliche Drehscheibe für den Vertrieb erwiesen. Es war eine Freude, die große Zahl von vielversprechenden Gesprächen und Kontakten zu beobachten. Mit dem Leitthema Energielösungen hat sich die Branche erkennbar auf den Weg zu neuen Geschäftsmodellen gemacht. Kai Thygesen, Head of International Relations, Danske Commodities A/S: Für Danske Commodities ist die E-world energy & water die wichtigste und größte Veranstaltung im europäischen Energie- Sektor. Hier treffen wir unsere Kunden und auch unsere potenziellen Kunden. Die Fachbesucher kamen aus der ganzen Welt, sogar aus Australien und Slowenien zum Beispiel. Die Messe war sehr erfolgreich und wir hoffen, nächstes Jahr einen größeren Stand zu bekommen.

3 E-WORLD NEWS Sonderausgabe Juli 201 Rückblick E-world 201 Prof. Dr.-Ing. Stephan Reimelt, Chief Executive Officer, GE Energy Germany: Die E-world hat für uns eine besondere Bedeutung. Auf dieser größten Energiemesse Europas mit Besuchern haben wir eine ausgezeichnete Gelegenheit, Kunden zu treffen und unser breites Portfolio im Bereich Energie vorzustellen. Besonderes Interesse fanden unsere neuesten Produktlösungen in den Bereichen Wind und Digital Energy, die 2.-0 Windenergieanlage, die erste intelligente und zugleich effizienteste Hochleistungs-Windenergieanlage weltweit, sowie unsere Smart Grid Lösungen zur Vernetzung dezentraler Energien. Mit dem Verlauf der Messe sind wir hochzufrieden. Unser Stand war gut frequentiert, wir konnten viele neue interessante Kontakte knüpfen und bestehende Kundenbeziehungen vertiefen. Dr. Jens Nixdorf, Geschäftsführer, E.ON Energy Sales GmbH: Die E-world in Essen gehört für uns zu den Highlights des Jahres. Hier können wir mit unseren Kunden in den Dialog treten und gemeinsam beste Lösungen entwickeln. Auf der E-World stellen wir unsere innovativen, flexiblen Energielösungen das erste Mal vor breitem Publikum vor. In diesem Jahr konnten wir mit den Produktneuheiten Demand Response Management, Regelenergievermarktung und EEG-Direktvermarktung punkten. Damit reagiert der E.ON Vertrieb auf das steigende Interesse unserer Kunden, Verbrauchskapazitäten zu flexibilisieren, um ihren Teil zur Energiewende beizutragen. Mit knapp 00 Kundenterminen und 00 Besuchern am Messestand war die E-world 201 für uns ein sehr erfolgreicher Auftritt. Vassilious Efthimiou, Geschäftsleitung, Enoi: Es war wichtig und es war gut, dass wir hier gewesen sind. Wir kennen die E-world seit sieben Jahren und erneut haben sich unsere Erwartungen voll erfüllt. Wir hatten viele Termine und konnten interessante Kontakte knüpfen. Insgesamt waren die Fachbesucher an unseren Leistungen als Gasvertreiber sehr interessiert. Carmen Meinhold, Pressereferentin, Thüga GmbH: Die Service-Gesellschaften der Thüga-Gruppe haben viel Zuspruch erhalten und es kamen viele interessante Gespräche zustande. Insgesamt war unser Stand auch in diesem Jahr gut besucht. Tendenziell war der erste Tag in diesem Jahr sogar besser als im letzten Jahr. Dafür war der zweite Tag witterungsbedingt nicht ganz so stark. Frank Michel, Manager Marketing Communication Power & Industry, Schneider Electric: Für einen ganzheitlichen Lösungsanbieter, der auf die Herausforderungen der Energiewende bestens vorbereitet ist, ist die E-world genau die richtige Plattform. Das haben uns die vielen qualifizierten Fachgespräche zum Aufbau eines Smart Grid mit intelligenten Energiemanagementlösungen deutlich gezeigt. Die E-world 201 war für Schneider Electric sehr erfolgreich und hat uns äußerst interessante Impulse gebracht. Sebastian Ackermann, Pressesprecher, RWE: Die diesjährige E-world stand im Zeichen der Energiewende. Als RWE-Konzern konnten wir unsere gestaltende Rolle für dieses wichtige Thema klarmachen und aus Menschen, die an unseren leistungsfähigen Dienstleistungen und Produkten interessiert sind, zusätzliche Kunden machen. Andreas Pirschel, Geschäftsführer, Ventfair GmbH: Wir hatten natürlich eine Erwartungshaltung und die wurde übertroffen. Wir hatten viele gute Gespräche und konnten internationale Kontakte herstellen. Als verhältnismäßig kleines Unternehmen freuen wir uns sehr über den Zuspruch, den unser patentiertes Green Air Cooling System hier auf der E-world erhalten hat. Felix A. Wirtz, Leiter Unternehmenskommunikation, Gelsenwasser AG: Für uns ist die Messe sehr gut gelaufen. Wir haben eine längere Pause auf der E-world eingelegt und bereuen die Entscheidung, hier wieder herzukommen, keinesfalls. Wir hatten einen offen und vor allem gut besuchten Messestand. Hier war jeder Messebesucher willkommen und wir freuen uns besonders, auch viel Zuspruch in den zahlreichen Gesprächen erhalten zu haben. Gegen einen Messebesuch auf der E-world 201 spricht aus meiner Sicht gar nichts. Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer, EnergieAgentur.NRW.: Bei unserem 1. Fachkongress Zukunftsenergien NRW waren mehr als Teilnehmer, die sich von den Leistungen der Forschungsinstitutionen und Wirtschaftsunternehmen aus unserem Bundesland zur Vorbereitung der Energiewende in Deutschland überzeugen konnten. Die Themen Kraft-Wärme-Kopplung und Windkraft fanden besonderes Interesse. Auf dem Stand in Halle boten die Landesregierung und die EnergieAgentur.NRW sowie die 20 Aussteller umfassende Informationen und Chancen zu intensiven Fachkontakten. Die E-world ist das Highlight des Messejahres für uns; wie jedes Jahr seit 2001! // ds-wa.com Besuchen Sie uns auf der E-world, Februar 201, Halle.0, Stand 22 Wir machen Ihre Rohstoffpreise fest Begrenzen Sie Ihre Preisrisiken Wir bieten finanzielle Absicherungsmöglichkeiten für Energie- und Rohstoffpreise mit derivativen Instrumenten. Ihre Kosten werden kalkulierbar. Und Sie sichern lang fristig den Wert Ihres Unter nehmens. Chancen nutzen. Risiken vermeiden. Mit Energy & Commodity Solutions der BayernLB. Dr. Michael Lange, Telefon u

4 E-WORLD NEWS Sonderausgabe Juli 201 Veranstaltungen und Gemeinschaftsstände im rahmen der e-world 201 Tag der Konsulate Am 11. Februar 201 wird zum sechsten Mal im Rahmen der E-world der Tag der Konsulate stattfinden. Die Veranstaltung richtet sich an internationale Vertretungen wie Diplomaten, Konsuln, Wirtschaftsattachés sowie Mitarbeitern von Wirtschaftsförderungsgesellschaften und Außenhandelskammern. Die Teilnehmer besuchen am Vormittag eine Konferenz der EnergieAgentur. Nach einem gemeinsamen Mittagessen haben die Teilnehmer die Gelegenheit, bei einem geführten Messerundgang durch ein eigens für sie konzipiertes Programm, sich einen Überblick über die neuesten Entwicklungen in der Energiewirtschaft zu verschaffen und mit ausstellenden Unternehmen Kontakte zu knüpfen. Die Veranstalter E-world sowie die EWG (Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft) und die IHK (Industrie- und Handelskammer) zu Essen freuen sich bereits jetzt auf eine Neuauflage der Veranstaltung 201. Wie in den Vorjahren erwartet die Teilnehmer ein kommunikativer Messetag mit interessanten Vorträgen und informativen Messe rundgängen. // Ansprechpartner: Ralf Lohmann + (0) Karriereforum der Energiewirtschaft die exklusive Recruitingveranstaltung für die Energiebranche Voraussetzung für einen erfolgreichen Berufseinstieg in die Energiebranche ist eine gute Karriereplanung. Erste Kontakte mit möglichen Arbeitgebern bietet die E-world energy & water Studenten und Absolventen am Donnerstag, 1. Februar 201 im Rahmen des Karriereforum der Energiewirtschaft. Bereits zum elften Mal schafft die Veranstaltung eine erstklassige Plattform für Nachwuchskräfte und Unternehmen, die hochqualifizierte Mitarbeiter suchen, um sich in persönlicher und professioneller Atmosphäre über Einstiegsmöglichkeiten in der Energiebranche auszutauschen. Die Teilnehmer erfahren von Personalverantwortlichen der Branche, worauf bei einer Bewerbung und einem Einstieg in die Branche zu achten ist. Ferner besteht die Möglichkeit, mit Personalverantwortlichen der Unternehmen in den direkten Dialog zu treten, sowie sich über konkrete Stellenangebote zu informieren. Teilnehmenden Unternehmen ermöglicht das Karriereforum umfangreiche Gelegenheiten der Präsentation und der erfolgreichen Personalgewinnung. Hierzu zählt auch die Veröffentlichung aktuell zu besetzender Positionen. Insbesondere die hohe fachliche Qualifikation der Bewerber für den Bereich Energiewirtschaft, erachteten die Personalverantwortlichen vergangener Veranstaltungen als besonderen Mehrwert für das eigene Recruiting. // Ansprechpartner: Sabrina Johann + (0) Tag der Kommunen Die E-world energy & water lädt am. Februar 201 kommunalpolitische Entscheidungsträger und energiewirtschaftliche Akteure zum gemeinsamen Austausch im Rahmen der Veranstaltung Tag der Kommunen ein. Die vollständige Einbindung aller kommunalen Vertreter ist dabei das Ziel der im dritten Jahr stattfindenden Konferenz, die in der Vergangenheit als Tag der Bürgermeister initiiert wurde. Im Zuge der Energiewende liegen energiewirtschaftliche Probleme und Fragestellungen nicht länger ausschließlich im Entscheidungsbereich der großen Energieversorger, sondern werden aktiv von den Kommunen mitgestaltet. Die Kommunen sind durch Gesetze und Verordnungen dazu angehalten, Maßnahmen zur Energieeffizienz einzuleiten und das Thema innerhalb ihres Wirkungskreises voranzubringen. Gleichermaßen sind vor dem Hintergrund des Ausbaus Erneuerbarer Energien und vermehrt energieautonomer Städte sowie Gemeinden aktive Gestalter aus der kommunalen Energiewirtschaft und Politik auf der E-world energy & water gefragt. Die E-world bietet sich hierbei als Plattform für einen kommunalübergreifenden Austausch der Städte und Gemeinden an. Gleichzeitig soll eine Vortragsreihe aktuelle Entwicklungen in der Kommunal- und Energiepolitik veranschaulichen. Während eines abschließenden Messerundgangs treten Kommunalvertreter in den Dialog mit Energieinfrastruktur- und Technikanbietern, sowie mit Dienstleistern aus der Energiewirtschaft. // Ansprechpartner: Christian Grun + (0) Forum Energiewende 201 Die Energiewende Ein hoch aktuelles Thema, das die Energiewirtschaft bewegt! Die Energiewende steht mittlerweile nicht mehr nur für strategische Überlegungen in der Politik und der Wirtschaft, sondern ist längst in den Blickpunkt der Verbraucher gerückt. Die gesamte Energiewirtschaft ist in Bewegung und Patentrezepte für eine erfolgreiche Umsetzung gibt es nicht, Wissenschaft und Forschung sind daher immer mehr gefragt. Zahlreiche Institute haben das erkannt und forschen intensiv am Energiemarkt der Zukunft. Unternehmen und Wissenschaftler aus ganz Europa sind angesprochen Der Gemeinschaftsstand Forum Energiewende wächst 201 um weitere 0 m² und vergrößert die Ausstellungs- und Forumsfläche für Unternehmen und Universitäten sowie Forschungsinstitute. Die Erweiterung um wissenschaftliche Institutionen aus ganz Europa macht den Gemeinschaftsstand interessant wie nie. Das Forum Energiewende mit einer vergrößerten Standfläche in Halle positioniert sich so im doppelten Sinne neu. Basis des erfolgreichen Konzepts zum Forum Energiewende bildet die Präsentationsmöglichkeit für Aussteller, kombiniert mit einem Rednerbeitrag und einem umfassenden Marketingkonzept. Sichern Sie sich jetzt ihre Präsentationsfläche für 201 und positionieren Sie sich als Akteur der Energiewende in diesem ganzheitlichen Format! Nutzen Sie Ihren persönlichen Kontakt, Informationsmaterial ist in Kürze erhältlich Wenn Sie als Unternehmen oder Behörde, Forschungseinrichtung oder Universität Interesse an einer Teilnahme haben, nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Genaue Informationen zu unseren Leistungen, Konditionen und Anmeldeformalitäten können Sie in Kürze unserer Website entnehmen. // Ansprechpartner: Tobias Lang + (0)

5 E-WORLD NEWS Sonderausgabe Juli 201 Veranstaltungen und Gemeinschaftsstände im rahmen der e-world 201 Junge innovative Unternehmen Smart Energy in Halle Das Bundeswirtschaftsministerium unterstützt 201 wieder junge Unternehmen bei ihrer Messeteilnahme. Die E-world energy & water wurde erneut in das Programm zur Förderung der Teilnahme junger innovativer Unternehmen an internationalen Leitmessen aufgenommen. Damit erhalten kleine und mittelständische Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte zu attraktiven Konditionen einem internationalen Fachpublikum vorzustellen. Das Programm unterstützt Aussteller finanziell bei ihrem Messeauftritt. Gefördert wird die Teilnahme an einem Gemeinschaftsstand, auf dem sich die Unternehmen präsentieren. 0 Prozent der Kosten für Standbau und Standmiete übernimmt das Förderprogramm. Die E-world macht Besucher und Journalisten auf den Gemeinschaftsstand Mit e21.info die Energiewende immer im Blick. aufmerksam und erhöht so zusätzlich den Bekanntheitsgrad. Um eine Förderung können sich junge Unternehmen bewerben, die innovative Produkte und verfahrensmäßige Neuentwicklungen herstellen oder die Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sowie deren Markteinführung wesentlich verbessert haben und ihren Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland haben. Zudem müssen sie jünger als zehn Jahre sein, weniger als 0 Mitarbeiter haben und ihre Jahresbilanzsumme oder ihr Jahresumsatz muss unter zehn Millionen Euro liegen. // Ansprechpartner: Kai-Andre Spenner + (0) Jetzt kostenlos testen unter Auf der kommenden E-world energy wird sich das Thema Smart Energy erneut in der Messehalle präsentieren. Nach der erfolgreichen Ausgliederung des Gemeinschaftstandes in die 000qm große Messehalle, werden sich erneut namenhafte Aussteller der Branche auf dieser Sonderfläche präsentieren. Abgerundet wird der Smart Energy - Branchentreffpunkt auf der E-world durch knapp 0 Fachvorträge und drei Podiumsdiskussionen im offenen Forum der Halle. Dieses Forum ist für alle E-world Besucher frei zugänglich und stellt somit eine große Informations- und Kommunikationsplattform dar. Aktuelle Information zum Branchentreffpunkt Smart Energy finden Sie unter smartenergy.e-world-201.com // Ansprechpartner: Darius Pyrsch + (0) ENERGIEWIRTSCHAFTLICHE TAGESFRAGEN ZEiTschrifT für EnErgiEwirTschafT recht TEchnik und umwelt ENERGIEWIRTSCHAFTLICHE TAGESFRAGEN In der Fachzeitschrift et Energiewirtschaftliche Tagesfragen erscheinen Fachbeiträge zu aktuellen wirtschaftlichen, technischen, ökologischen und juristischen sowie energiepolitischen Fragestellungen. Die Autoren sind qualifizierte Wissenschaftler, Entscheidungsträger aus allen relevanten Bereichen der Energiewirtschaft sowie Vertreter von Behörden und Politiker. Abo-Bestellung energieverlag Ich möchte die Energiewirtschaftlichen Tagesfragen abonnieren zum Jahresabonnement von 1,-- (Inland, zuzügl. Porto) zum Studentenpreis von,-- (zuzügl. Porto bei Vorlage der Immatrikula tionsbescheinigung) Das Abonnement verlängert sich automatisch, wenn es nicht Wochen vor Ablauf gekündigt wird. Per Fax oder per Post an: 0 20 / 2-0 etv Energieverlag GmbH Postfach 1, D-20 Essen PLZ / Ort Vorname / Name Telefon Firma / Abteilung Straße Datum / Unterschrift

6 E-WORLD NEWS Sonderausgabe Juli 201 vorläufiger E-world hallenplan // Stand: EFFIZIENT INFORMIERT NATÜRLICH VON UNS. Essen/ Ger many TSCHACH Solution Blömers E-world Rebooking Office 22 EnviTec Biogas There Corporation Inopower Forum Eurocampus 1 Energiewende 1 Offizieller Medienpartner der Smart Energy-Halle B U S I N E S S N E T W O R K Solvimus Exhibition Hall IDOS Gates Schufa Holding Fischer-Uhrig 1 BSI Rödl & Partner 1 IPC 1 1 Telekom Licht- Blick ABB Diehl Metering ESD 2 EWERK IT telent IBM ESB , brandseven Lingg Meteomind & Janke Smartmove 20 Gemeinschaftsstand junge innovative Unternehmen A Exhibition Hall 22 Galeria Fachpresse Lounge 1 Enoro Auslass Heizung Auslass Heizung Auslass Heizung VKU/ICG/ZfK Energy Opticon EnDaNet Aareal Bank MeteoGroup Delta Energy Solution EXAA Meteomedia Heuking Wilken / Kisters SAG EGT E.ON Cursor E.ON RWE RWE 2, 2,,, Seeburger MT- Bio Methan 1 entega citiworks I F E Euroforum WP Steria Consulting Mummert enet Landis +Gyr 1 regiocom N-ERGIE CCE West daily Conferences 2 Entrance DNV KEMA , TÜV ITC NORD ITF 1 1 Somentec OpenLink PSI Carl Kliem Montel 1 21, 2 Rhein Energie 1 A/V/E SIEMENS E.ON RWE 1 PXE CEZ APX robotron Axpo EEX 20 2 e&t / EAA Nexus Energie Thomson Reuters 21 BTC GISA EnBW Landesregierung Nordrhein-Westfalen Trianel rku.it SIV.AG Nord Pool swb AG SAP BBH VEA 20 1 Seven 2 One ICAP Endesa Statkraft Verbund APT BKW FMB, 1 1, items Euro- Wind 1, 2 21 Vattenfall, 11 TT Lackmann Get AG EVB Procom Bittner + Krull Repower Schleupen, msu Eurometer HESS trend:research Powernext WSI EFET Energy Brainpool GFI Groupe Klafka & Hinz EWC Deutsche Börse Compello Exhibition Hall Business Intelligence corfility 2 2 is Software Gaspool 11 natgas 1 Weidmüller Verivox Storengy GDF SUEZ Pfalzwerke, e.dat WAGO ECG 11 Trayport 1, VIESSMANN EEG WSW FACTUR VNG E.ON Gas Storage Shell EconGas Atos Vitol DONG Energy Erweiterte Ausstellerliste der E-world energy & water , Gelsenwasser Görlitz Theben BNP, EWE ENOVOS 1 The Oxford Princeton Programme 2 Energy Exemplar Timpe NAFTA Central European Gas Hub Stadtwerke Schwäbisch-Hall TÜV Thüringen bmp greengas numetris Süddeutsche Zeitung 11 ARGEnergie Lutum + Tappert 1 Orange Business Services Trading Solutions 1 KYOS Consulting 1 TopCom 1 1 Triple Point Technology 1 1 Ormazabal Helaba - Landesbank Hessen-Thüringen 22 First Solar 2 Allegro Development 2 2G Energy 2 Next Kraftwerke 2 2 Interactive Data 2 Dunstan Thomas 2 0 S+H Systemtechnik 1 PortaOne Wingas Stadtwerke Leipzig 11 caplog-x 2 Phoenix Contact 1 CCE Süd daily Conferences and Workshops BP 20 Macquarie Gasversorgung Süddeutschland MARSH Societe Generale EES Cargill Enerko Statoil ICE Morgan Futures Europe Stanley Entrance 1 NetConnect Germany Elster Alliander SE First Scherbeck Energy Climate ABN EVE AMRO VIK GMSL LEM Gazprom Energy Mainova 1 GIPS Clean Energy Sourcing PIXEL communigate Decision Trees Capgemini Kamstrup 11 1 Danske EMH Commodities Gas-Union DWD NZR 2 Enexion applied 2 tech grimm KKI data team Steag INFO. energie Stadtwerke AG quader München Soptim DMS, Enervie 1 Bloom TÜV berg SÜD ENOI Energie CF Partners astora arvato ENI Murex Bayerngas PPC 2 1 Energy Fundamentals 21 SEPA Collect DB Energie Itron Total Landwärme agri. capital KOM Argus AEM EMH Energie- Bosch SI ICIS trac-x EOS solution Media Hochtief UniCredit SA Messtechnik dena Visotech NOERR Artelys HUPX Systems Inter- 1 Genscape storex egssis Exhibition Hall 1 Exhibition Hall 2 Südwestdeutsche Stromhandelsgesellschaft Intershop Teleperformance Scheer Management ERM Lovion adebton e.dialog

7 E-WORLD NEWS Sonderausgabe Juli 201 Aus den unternehmen Amprion und Transnet unterzeichnen Ultranet-Verträge Impressum Dortmund/Stuttgart (ener gate) Die Übertragungsnetzbetreiber Amprion und Transnet BW haben die Verträge zum gemeinsamen Bau der Gleichstromverbindung Ultranet unterzeichnet. Die rund 0 Kilometer lange Stromleitung soll von Meerbusch-Osterath in Nordrhein-Westfalen über Rheinland- Pfalz und Hessen nach Baden-Württemberg führen. Der Endpunkt des Trassenkorridors liegt bei Philippsburg. Das mit einer Übertragungsleistung von MW geplante Ultranet soll einen Ausgleich für das dortige Kernkraftwerk schaffen, das im Jahr 201 abgeschaltet wird. Das Leitungsbauvorhaben ist Teil des Bundesbedarfsplans, der im April vom Bundestag beschlossen wurde (ener gate berichtete). Das Gesetz ist noch nicht ratifiziert. Zudem hat die Gemeinde Meerbusch Verfassungsbeschwerde eingelegt. Anwohner aus dem Ortsteil Osterath hatten bereits bei der Entwicklung des Netzentwicklungsplans, aus dem der Bundesbedarfsplan hervorging, für einen großen Teil der Einwendungen gesorgt. Sie wollen verhindern, dass die Konverterstation, in der Wechselstrom für Ultranet in Gleichstrom umgespannt wird, auf ihrem Gemeindegebiet errichtet wird (ener gate berichtete). Transnet und Amprion planen, den Bau der Leitung noch 201 zu beantragen, sofern das Bundesbedarfsplangesetz noch in diesem Jahr in Kraft tritt. Anschließend werde unter Einbeziehung der Öffentlichkeit mit der konkreten Planung der Trasse begonnen. Die Netzbetreiber hoffen auf eine schnelle Umsetzung des Vorhabens, dessen Notwendigkeit im Bundesbedarfsplan festgestellt worden sei. Über eine Länge von rund 00 Kilometern könnten dabei bestehende Trassen genutzt werden. Auf den vorhandenen Freileitungsmasten könnten erstmals Gleich- und Wechselstrom parallel geführt werden. Nur 0 Trassenkilometer müssten neu gebaut werden. Daher ist laut Bundesbedarfsplan eine Inbetriebnahme bereits im Jahr 201 möglich. Bis zum Jahr 2020 soll der Gleichstromkorridor dann gemeinsam mit Tennet um weitere 20 Kilometer verlängert werden. Der Neubau einer weiteren Gleichstromleitung von Osterath zum ostfriesischen Emden könnte dann dafür sorgen, dass Windstrom von der Nordseeküste bis nach Südwestdeutschland transportiert werden könnte. // Herausgeber & Verlag E-world energy & water GmbH Norbertstraße, 11 Essen Telefon: + (0) Telefax: + (0) Internet: Amtsgericht Essen, HRB 1 Geschäftsführung: Stefanie Hamm, Klaus Reich, MESSE ESSEN GmbH Projektleitung & Chefredaktion Ralf Lohmann Norbertstraße, 11 Essen Redaktionelle Inhalte ener gate gmbh & co. kg Norbertstraße, 11 Essen Design & Satz Norbertstraße, 11 Essen Druck Woeste Druck+Verlag GmbH & Co.KG Im Teelbruch, 21 Essen-Kettwig Daten Auflage: Ex. Umfang: Seiten Fotos Rainer Schimm (Messe Essen) Udo Geisler Copyright, Haftungsausschluss für Inhalte, Gewährleistung Diese Zeitschrift, Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Von namentlich gekennzeichneten Fremdautoren veröffentlichte Beiträge stellen nicht immer die Meinung der Redaktion dar. Die in der E-world News veröffentlichten Informationen in Form von Artikeln, Daten und Prognosen sind mit größter Sorgfalt recherchiert worden. Dennoch können weder die noch deren Partner für die Richtigkeit eine Gewähr übernehmen. Informationen in Form von Nachrichten und Artikeln beruhen teilweise auf Meldungen von Nachrichtenagenturen, Wetterdiensten und/oder Fremdautoren. Informationen in Form von Kursen und Preisen werden von externen Informationsdiensten zur Verfügung gestellt. Sämtliche veröffentlichte vorgenannten Informationen durchlaufen eine Qualitätskontrolle und werden regelmäßig geprüft. Eine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Verfügbarkeit wird nicht geleistet. Für Schäden aufgrund von Störungen, Verzögerungen, falschen Daten, Irrtümern, Unterbrechungen, die im Dienstbetrieb der oder im Dienstbetrieb von Zulieferern der auftreten können, haftet die nur in den gesetzlich reglementierten Fällen. Für den Inhalt von Beiträgen von Fremdautoren wird jegliche Haftung ausgeschlossen. Die kann auch nicht für Folgeschäden von Dritten haftbar gemacht werden, wenn sich der Benutzer/Leser auf die Richtigkeit, Vollständigkeit und Verfügbarkeit von Informationen verlässt. Contracting-Projekte komfortabel kalkulieren Im deutschen Gebäudesektor sind derzeitig 1 Mio. Heizungsanlagen installiert, von denen nur etwa 0% dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Für einen Austausch dieser Altanlagen gegen neue und effizientere Technologien fehlen Eigentümern oftmals die finanziellen Mittel. Contracting erweist sich in diesem Kontext für Energieversorger und -dienstleister zunehmend als innovatives Versorgungskonzept, mit dem Verbraucher sowohl mit Strom und Wärme zu einem attraktiven Marktpreis versorgt als auch langfristig an das Unternehmen gebunden werden können. Contracting-Anbieter stehen jedoch bei der Konzeption ihrer Contracting-Projekte vor vielfältigen und komplexen Herausforderungen. Neben einer Vielzahl an Gebäude-, Technologie- und Investitionsparametern muss auch die äußert dynamische Marktentwicklung mit in der Kalkulation berücksichtigt werden. Dies macht die Erstellung wirtschaftlich nachhaltiger Contracting-Konzepte mithilfe praxisüblicher Berechnungsmethodiken sehr kompliziert und zeitaufwändig. Damit Contracting-Anbieter ihre Projekte trotz dieser Herausforderungen komfortabel planen und attraktive Endkundenpreise gestalten können, hat die nymoen strategieberatung gmbh & co. kg in Kooperation mit der ECG Erdgas-Consult GmbH das Online-Contracting- Tool entwickelt, das zur E-world 201 als Experten-Werkzeug an den Markt gegangen ist. Das Online- Contracting-Tool ist als web-basierte Lösung bequem über den Browser von jedem Arbeitsplatz aus zu bedienen und ermöglicht den Unternehmen ihre Contracting-Projekte vollumfänglich, transparent und zielgerichtet zu kalkulieren. Die Berechnung erfolgt dabei in drei einfachen Schritten. Zunächst wird der gewünschte Gebäudetyp (Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus oder Gewerbebetrieb) ausgewählt und dessen Parameter bei Bedarf individuell konfiguriert. Im zweiten Schritt wird die bevorzugte Technologie definiert, wobei aus KWK-Anlagen der aktuellen Positivliste des BAFA-Impulsprogramms gewählt oder auf Templates für verschiedene Technologien wie z.b. Gas- Brennwertkessel, Biomasse-Kessel Das Online-Contracting-Tool ermöglicht Contractoren die Konzeptionierung und Entwicklung von zielgruppen- und kundenspezifischen Contracting-Angeboten unter Berücksichtigung aller wesentlichen Parameter in drei einfachen Schritten. oder größere BHKWs (ab 0 kwel) zurückgegriffen werden kann. Abschließend können in dem interaktiven Contracting-Cockpit Veränderungen der eingegebenen Daten und Marktparameter in Echtzeit durchgeführt und Endkundenpreise konfiguriert werden. Somit können vollumfängliche Sensitivitätsanalysen vorgenommen, Risiken analysiert und rentable Contracting- Konzepte herausgearbeitet werden. Neben der Angebotserstellung optimiert das Online-Contracting-Tool interne Controlling-Abläufe. Innerbetriebliche Kalkulationsprozesse können über die gesamte Laufzeit eines Contracting-Projektes nachvollziehbar abgebildet, miteinander verglichen und gebenchmarkt werden. Durch die komfortable Ausarbeitung standardisierter oder kundenspezifischer Contracting- Angebote bringt der Einsatz des Tools eine deutliche Zeitersparnis und damit direkte Kosteneinsparung mit sich. Das Online-Contracting-Tool wird sukzessive ausgebaut und weiterentwickelt. Es ist auch als White- Label-Lösung zur Anpassung an nutzerspezifische Anforderungen verfügbar. Sie finden das Online-Contracting-Tool unter: //

8 Marktdaten Strom Marktdaten Gas Marktdaten Öl EPEX Spot Day Base EPEX Spot Day Peak TTF Day Ahead NCG Day Ahead Brent Index Opec Korbpreis Euro/MWh Euro/MWh US-Dollar/Barrel ener gate messenger Meldungen und Preisdaten aus der energate-redaktion 1, -2,,0-2, Euro/MWh Day Base EPEX Spot Day Peak Spot EPEX 2,2 +0,00 2,0 +0,00 Euro/MWh Ahead NCG Day Ahead Day TTF Marktdaten Strom Marktdaten Gas Marktdaten Öl zen vorstellen (energate berichetete). (Fortsetzung auf Seite ) Verteilnet- den zu Studie neue ihre Energieagentur die will September Im daran gemessen, inwieweit er die Kosten bei den Unternehmen senkt. immer auch wird Bundesnetzagentur der Chef Der er: auch weiß Allerdings auf Forschung und Entwicklung setzt. Nur die Kostenseite der Netzbetreiber zu betrachten, wie in der Vergangenheit geschehen, ist laut Kohler zu wenig. Weitere Nachrichten finden Sie online: 11, +0,0 11,0 +0,0 US-Dollar/Barrel Opec Korbpreis Index Brent > CEER veröffentlicht Benchmarkbericht im Endlager-Streit Annäherungen > > Jeder kann Gas durch Ukraine leiten infrage Nabucco stellt Ungarn > Weitere Nachrichten finden Sie online: E-WORLD NEWS Sonderausgabe Juli 201 Gastkommentar Denk ich an Deutschland in der Nacht Horst J. Schumacher, Herausgeber, Chefredakteur, Kommunal-Verlag GmbH Der Satz von Heinrich Heine endet bin ich um den Schlaf gebracht. Ähnliche Gefühlsmomente kann man bei der augenblicklichen Entwicklung politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Prozesse in der Bundesrepublik Deutschland erleben. Rein äußerlich wirkt unser Staat zur Zeit überaus stark, sowohl im wirtschaftlichen als auch im politischen Bereich, der gesellschaftliche und kulturelle Bereich sollen hier nicht behandelt werden gleichwohl, sie bieten wohl noch größeren Anlass zur Sorge als die Bereiche Politik und Wirtschaft. In der Wirtschaft gilt sowohl Energiepolitik als auch Energiewirtschaft als die treibende Kraft für das gesamtwirtschaftliche Szenario. Ein überaus starkes Exportvolumen, eine Arbeitslosenquote von ca. % sowie auch Zuversicht für die Zukunft, wenn auch in einem kleineren Wachstumsrahmen als bisher gewohnt. Da die Energiepolitik und die Energiewirtschaft alle Bereiche unserer Wirtschaft tangieren, nicht zuletzt auch die Bürger und ihre kommunalen Gemeinschaften, bietet sich hier ein besonders kritischer Blick an. Nachdem denn unter großem Jubel das Gros der Kapazitäten der Kernenergie abgeschaltet wurde und somit der Weg frei sein sollte für die erneuerbaren Energien, tritt langsam eine Phase der Ernüchterung ein. Nicht nur wurde bei der Abschaltung der Kernkraftwerke geflissentlich darauf verzichtet, die Kosten für den Rückbau und die entsprechende Entsorgung der atomaren Brennstäbe, Anlagen und Maschinen zu benennen. Geradezu grotesk wirkt in diesem Zusammenhang die Bemühung, in den nächsten Jahren ein Endlagergesetz für atomare Abfälle zu beschließen, womit weder ein genaues Datum und noch weniger ein konkreter Ort für dieses Endlager genannt wird. Es ist auch verwunderlich, dass jetzt in das Bewusstsein vieler Köpfe die Tatsache gedrungen ist, dass unser Land in einem bedeutenden Umbruch von der zentralen Energieerzeugung sich in die dezentrale Erzeugung befindet. Die logische Folgerung hieraus ist das bestehende Chaos, dass die erzeugten Mengen Strom in aller Regel dort anfallen, wo nicht unbedingt die Abnehmer sitzen. Dass diese aufzubauende Infrastruktur ebenfalls große Milliardenbeträge kosten würde, hat man wohlweislich dem Verbraucher bis auf weiteres vorenthalten. Die Erwartung, dass zukünftiger Strom aus den erneuerbaren Energien wesentlich preiswerter wird als die zur Zeit bestehenden Preise, hat sich schon heute als Trugschluss erwiesen. Einer der Königswege zur Lösung der Problematik wäre gewesen, mit allen verfügbaren, technologischen und ökonomischen Mitteln die vorhandene Energie durch Effizienzsteuerungsmaßnahmen wesentlich besser zu nutzen. Dies mag in unserem 1 Staatenland schwieriger als anderswo sein es war aber von vornherein auch bei den bestehenden politischen Verhältnissen nicht einmal einen Gedanken wert. Das Segment Gas, als Energieträger, ist auch zum Spielball internationaler Interessen geworden. Sei es dadurch, dass langfristige Lieferverträge eine marktgerechte Preispolitik in Deutschland verhindern, sei es, dass unterschiedliche Anbieter von Transportleitungen unterschiedliche Forderungen stellen und als neueste Variante auch LNG wieder eine große Rolle spielen wird. Die Diskussion um Fracking hat gerade erst begonnen und der Ausgang derselben, zumindest in Deutschland und Europa, ist noch ungewiss. Auch im Gasbereich steht zu befürchten, dass neugebaute, hochmoderne Kraft- und Wärmeerzeugungsanlagen weiter abgeschaltet werden und somit die Energieversorgungs-Branche ein weiteres Kopfschütteln der Bevölkerung verursacht. In Anbetracht der vorgenannten, sachlichen Argumente kann es deshalb kein Zufall sein, dass sich die Politikverdrossenheit der Menschen in Wahlbeteiligungsquoten von unter 0% ausdrückt. Die Piratenpartei ist ein mahnendes Beispiel dafür, dass in diesem Land eine Partei ohne jegliches Konzept und Vision nur aufgrund dubioser Wahlversprechen in die Parlamente einziehen konnte. Aus dieser Sicht ist die Glaubwürdigkeit gerade der Energiebranche als elementare Lebensgrundlage der Menschen unbedingt wieder zu erreichen, damit der 2. Teil des Satzes des Dichters nicht Wirklichkeit wird. // Mehr Zeit für einen reibungslosen Netzbetrieb mit neuen mobilen Lösungskomponenten... eine wolkenleichte Zukunft mit den flexiblen BSP, BPO, Application und IT Services unserer Branchencloud Mit dem ener gate messenger die Energiebranche bestens im Blick: Die wichtigsten Nachrichten des Tages sowie Preis- und Marktdaten der Energiewirtschaft. Täglicher Newsletter als PDF- Dokument und im HTML-Format... grüne Ideen mit unserem ganzheitlichen Leistungspaket für die dezentrale einspeisung... Ihre Kunden mit unserem maßgeschneiderten Kundenbeziehungsmanagement und individuellen CRM-, Business-Intelligence- und Portallösungen... eine fristgerechte Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen mit nachhaltigen Lösungen für die Marktkommunikation, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit... neue Geschäftspotentiale mit innovativen Vorgehensmodellen für den überregionalen energievertrieb Exklusiver Zugang auf Überall informiert mit der App oder der mobilen Version Archiv-und Downloadfunktionen messenger Dena-Chef Kohler fordert Reduzierung des Erneuerbaren-Zubaus Berlin (energate) Stephan Kohler, Chef der halbstaatlichen Deutschen Energieagentur (Dena), fordert eine Beschränkung bei den erneuerbaren Energien. Wir müssen den hohen Zubau der erneuerbaren Energien reduzieren, sagte er auf der Tagung Stadtwerke 20 in Berlin. Vordringlich sei aktuell die Aufrüstung der anderen Systeme, die für eine sichere Energieversorgung wichtig seien: Netze, intelligente Zähler oder Speicher. Man müsse die einzelnen Bestandteile wieder synchronisieren, sonst laufen wir in extreme Ineffizienzen. Er fordert zudem ein Gesamtkonzept in Sachen Energieversorgung und nicht nur das ständige Drehen an einzelnen Schrauben. Am Netzausbau führe dabei kein Weg vorbei, so Kohler weiter. Die Ergebnisse der Dena-Netzstudie 2 aus dem Jahr 20 seien überholt. Man sei damals beispielsweise von einer Winderzeugungsleistung an Land von.000 MW bis 2020 ausgegangen. Heutige Ausbauszenarien gehen von.000 bis MW onshore aus. In Schleswig-Holstein seien MW Onshore- Windleistung installiert, die Maximallast betrage in dem Bundesland aber nur MW. Dass Aufgrund dieser Entwicklungen höhere Kosten auf die Verbraucher zu kommen, sei unvermeidlich. Der Umbau des Energiesystems kostet Geld. Die Energiewende sei schließlich nicht mit den alten Strukturen umzusetzen. Kohler forderte auch den regulatorischen Rahmen anzupassen. Die Regulierungsbehörde braucht einen anderen Arbeitsauftrag. Die Bundesnetzagentur sollte zu einer Innovationsagentur werden, die ihr Augenmerk stärker auf Forschung und Entwicklung setzt. Nur die Kostenseite der Netzbetreiber zu betrachten, wie in der Vergangenheit geschehen, ist laut Kohler zu wenig. Allerdings weiß auch er: Der Chef der Bundesnetzagentur wird auch immer daran gemessen, inwieweit er die Kosten bei den Unternehmen senkt. Im September will die Energieagentur ihre neue Studie zu den Verteilnetzen vorstellen (energate berichetete). (Fortsetzung auf Seite ) aktuell I informativ I kompetent Inhalt > EEG-Umlage könnte über fünf Cent steigen > BDEW: Keine Neukonzeption des EEG vor der Bundestagswahl > Pfalzwerke-Rückkauf wird zur Hängepartie > Erneuerbaren-Engagement abhängig von Größe > Plattform für Erneuerbare Energien gestartet > Europas Stromnetze am Limit > Neue Orga für konventionelle Kraftwerke > Steuerungskreis für Energiewende nimmt Arbeit auf > Energiegipfel mit Stadtwerken > EnviaM plant Milliardeninvestitionen > Fast zwei Drittel der Windleistung an der Börse > Eon sichert sich Option auf Steag- Wärme > CEER: Regulierer sollen Marktanreize kontrollieren > Umfrage: Energieeffizienz wird immer wichtiger > Siemens schraubt Erwartungen runter > Power-to-gas is a Schmarrn > Teldafax-Manager wechselt nach Oranienburg > Strompreise steigen weiter > Ungarn stellt Nabucco infrage > Jeder kann Gas durch Ukraine leiten > Annäherungen im Endlager-Streit > CEER veröffentlicht Benchmarkbericht Nr. 2 I , -2,,0-2, 2,2 +0,00 2,0 +0,00 11, +0,0 11,0 +0,0 ener gate messenger Meldungen und Preisdaten aus der energate-redaktion tur sollte zu einer Innovationsagentur werden, die ihr Augenmerk stärker lierungsbehörde braucht einen anderen Arbeitsauftrag. Die Bundesnetzagen- - Oranienburg ener gate zählt zu den führenden Informationsdienstleistern in der Energiewirtschaft. Unsere Redaktionen in Essen und Berlin bestehen aus anzupassen. auch Rahmen Kohler regulatorischen steigen Regu Strompreise forderte weiter > Die den wechselt Teldafax-Manager umzusetzen. > nach Schmarrn a is Power-to-gas > Geld. kostet Strukturen alten den mit nicht schließlich sei Energiewende Die unvermeidlich. runter sei kommen, zu Verbraucher Energiesystems des Umbau Der erfahrenen Fachjournalisten, die Ihnen aktuelle Informationen in Online- und Printformaten zur Verfügung stellen. Darüber hinaus entwickelt Erwartungen schraubt Siemens > der Geschäftsbereich Medien & Kommunikation maßgeschneiderte Corporate-Publishing-Lösungen für Ihre Unternehmenskommunikation. Wir bringen Energie auf den Punkt. Mehr Infos unter Konrad-Zuse-Str Roggentin Ihr Ansprechpartner: Herr Andreas Rohde ener gate gmbh & co. kg Norbertstraße, D-11 Essen Tel.: + (0) Fax: + (0)

9 E-WORLD NEWS Sonderausgabe Juli 201 Aus den unternehmen / Veranstaltungen mp Energy eine Lösung für jede Prognose- Anforderung Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen! Bei diesem vielzitierten Ausspruch, der mehreren bekannten Persönlichkeiten zugeschrieben wird, ist man versucht zu entgegnen Aber nicht, wenn man mit mp Energy arbeiten kann! Die Software der Münchner metalogic GmbH ist seit mehreren Jahren bei fast allen großen deutschen und österreichischen Energieversorgern im Einsatz und optimiert mit zehntausenden täglichen Prognosen die Energieflüsse sowie Ein- und Verkaufsstrategien im deutschsprachigen Raum. Doch nicht nur hierzulande vertraut man auf die Qualität von mp Energy. Selbst in Russland und China setzen immer mehr der Big Player auf Prognosesoftware made in Germany. Qualitativ bessere Prognoseergebnisse mit mp Energy Zahlreiche Anwender konnten teilweise erhebliche monetäre Einsparungen gegenüber herkömmlichen Methoden und Tools nach der produktiven Einführung von mp Energy realisieren. Unterstützt durch eine einfache und intuitive Benutzerführung sowie einer Schnittstelle zu gängigen EDM-, Vertriebs-, Portfolio Management-Systemen ist der Betrieb und die Integration in bestehenden IT Anwendungslandschaften dadurch gesichert. Erhältlich bei metalogic Partnern mp Energy sowie die passende Beratung, Integration und Support ist von folgenden Partnern der metalogic GmbH erhältlich: SOPTIM AG (Aachen), HAKOM GmbH (Wien), ECG Erdgas-Consult GmbH (Leipzig), Pixel GmbH (München), Steria Mummert Consulting AG (Hamburg) Neuer Standplatz in Halle 1 Die metalogic GmbH stellt mit einigen Partnern ab der E-world 201 auf einem neuen Stand in Halle 1 aus, in der auch einige mp Energy Anwender, wie zum Beispiel WIN- GAS, VNG, Shell Energy und Bayerngas vertreten sind. // e21.klimakongress 201 Die Energiewende ist in vielen Kommunen und regionalen Unternehmen angekommen. Daher stehen die elementaren Fragen rund um eine klimafreundliche und effiziente Energie erzeugung und -verwendung verstärkt im Fokus. Energieinfrastruktur und Energieeffizienz als Treiber des kommunalen Klimaschutzes Vom.-1. November findet bereits zum vierten Mal der e21.klimakongress mit den Leitthemen Energieinfrastruktur und Energieeffizienz statt. Fragestellungen wie die Integration der erneuerbaren Energien in die Energieinfrastruktur, Konflikte zwischen lokaler und regionaler Energiepolitik, und die Übertragung kommunaler Pilotprojekte in realwirtschaftliche Konzepte stehen genauso im Fokus, wie Förderungs- und Finanzierungsmöglichkeiten von Energieeffizienzmaßnahmen, neue Effizienztechnologien, sowie die Ausgestaltung des Wärmemarkts. An beiden Tagen sollen Pilotprojekte aus den Regionen Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen Klimaschutzmaßnahmen illustrieren. Der Veranstalter und Kommunikationsdienstleister wird gemeinsam mit der Nymoen Strategieberatung GmbH die wesentlichen Facetten des kommunalen Klimaschutzes aus einer praxisorientierten und kritischen Perspektive beleuchten. Die Veranstaltung richtet sich maßgeblich an kommunale Entscheidungsträger, Klimaschutz- und Umweltbeauftragte, Vertreter von kleinen und mittleren Stadtwerken, sowie leitende Angestellte aus Umwelt- und Stadtentwicklungsämtern. Haupt-Medienpartner des e21.klimakongress ist die gleichnamige Fachzeitschrift e21.magazin, die im ener gate Fachverlag erscheint. Dienstag,. November 201 Dauer: :0 Uhr 1.1 Uhr Mittwoch, 1. November 201 Dauer: :00 Uhr 1.00 Uhr Ort: Turbinenhalle der Stadtwerke Düsseldorf Anmeldung unter: // e21.klimakongress vom. bis in der Turbinenhalle der Stadtwerke Düsseldorf AG SAVE THE DATE Wie werden erneuerbare Energien sinnvoll in die Energieinfrastruktur integriert? Welche Widerstände entstehen zwischen lokaler und regionaler Energieinfrastruktur? Welche marktorientierten Instrumente fördern die Energieeffizienz? Welche Pilotprojekte sind als realwirtschaftliche Konzepte nutzbar? VERANSTALTER PARTNER MEDIENPARTNER

10 E-WORLD NEWS Sonderausgabe Juli 201 Interview Man kann nicht immer Solidarität einfordern, wenn die Dinge klemmen Interview mit Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG Interview aus der aktuellen e m w Zeitschrift für Energie Markt Wettbewerb, Ausgabe 1, eine Publikation des ener gate-fachverlages. Ende April haben sich die Gesellschafter des bayerischen Gaskraftwerks Irsching mit der Bundesnetzagentur und dem Netzbetreiber Tennet auf einen Weiterbetrieb geeinigt. Zuvor hatten sie gedroht, die hochmoderne Anlage stillzulegen. Ist die Mainova als ein Gesellschafter des Kraftwerks neben Eon, der Nürnberger N-Ergie und der Darmstädter HSE zufrieden mit der Lösung? Wir freuen uns, nach intensiven Verhandlungen einen für alle Beteiligten tragfähigen Kompromiss gefunden zu haben. Durch diese Lösung bekommen wir nun anteilig die Fixkosten für den Betrieb des Kraftwerks ersetzt, wenn Tennet Kapazitäten anfordert. Das sichert erst einmal den wirtschaftlichen Betrieb eines der modernsten Kraftwerke der Welt. Darüber hinaus leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit im Süden der Republik und zur Integration der erneuerbaren Energien. Allerdings gilt die Vereinbarung nur für drei Jahre. Daher ist mittelfristig weiterhin eine grundsätzliche Lösung für den Betrieb hocheffizienter fossiler Kraftwerke notwendig. Wie konkret waren die Pläne für eine Stilllegung der Anlage? Wir haben im Herbst, Winter vergangenen Jahres gesehen, dass sich dieses Kraftwerk nicht mehr rechnet. Daher mussten wir im vergangenen Jahr beim Kraftwerk Irsching 21, Mio. Euro abschreiben. Das ist rund ein Drittel des Buchwertes unseres Anteils. Wir als Mainova können ein solches Verlustgeschäft nicht dauerhaft weiterführen. Das kann ich gegenüber unseren Anteilseignern nicht verantworten. Es gab daher Überlegungen, den Betrieb temporär einzustellen oder das Kraftwerk in die Kaltreserve zu nehmen. Eine dauerhafte Stilllegung kam für uns allerdings nicht infrage. Wie hoch war der Druck, eine Einigung bei Irsching zu erzielen? Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sieht in dem Gaskraftwerk einen wichtigen Baustein für die Versorgungssicherheit in Bayern. Es gab zu keinem Zeitpunkt einen politischen Druck auf unser Unternehmen, das Gaskraftwerk weiterzubetreiben. Zwar hat der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) an die Oberbürgermeister der Städte, die über ihre kommunalen Unternehmen an dem Kraftwerk beteiligt sind, einen Brief geschrieben und darin Solidarität eingefordert. Es ging für uns aber stets um eine wirtschaftlich tragfähige Lösung. Zudem kann es nicht sein, dass immer dann von Solidarität gesprochen wird, wenn die Dinge klemmen. Kann man sagen, beim Gaskraftwerk Irsching handelt es sich um eine Fehlinvestition der Mainova? In den Jahren 200 und 200 sprachen alle Anzeichen dafür, dass wir von einer Mangelsituation im Strombereich ausgehen müssen und neue Kraftwerke benötigt würden. Deshalb war die Entscheidung zum damaligen Zeitpunkt absolut richtig. Durch die massive Subventionierung der erneuerbaren Energien ist diese Prognose aber nicht eingetreten. Auch die Versprechungen der Politik, die Subventionen zu kürzen, traten nicht ein. Wir würden deshalb zurzeit in kein neues konventionelles Kraftwerk investieren. Aufgrund der vielfältigen politischen Verunsicherungen investieren wir im Essen, Germany MAKE YOUR GEOTHERMAL BUSINESS! Meet international customers Enter new energy markets Join GEO-T Expo 201 PARTNERS Turkey GERMAN GEOTHERMAL CONGRESS DGK 201 CONTACT MESSE ESSEN Anna Pietler Project Manager Norbertstraße, 11 Essen Fon: + (0) November -1, 201

11 E-WORLD NEWS Sonderausgabe Juli Interview Erzeugungssektor nur noch in Bereiche, in denen kein Marktrisiko besteht und das ist momentan nur bei den erneuerbaren Energien der Fall. Das ist auch der Grund, warum wir aktuell größtenteils in Onshore- Wind investieren. Wie sehen Sie den Zustand des Strommarktes in Deutschland? Das aktuelle Strommarktdesign wird dazu führen, dass konventionelle Kraftwerke dauerhaft abgeschaltet werden. Diese werden aber für das Gelingen der Energiewende dringend benötigt. Das ist Ausdruck eines Marktversagens in Sachen Versorgungssicherheit. Auf Dauer kann das aktuelle Strommarktdesign nicht gewährleisten, dass in jeder Sekunde, an jedem Ort genügend Strom zur Verfügung steht. Weil der Energy-only- Markt für viele Kraftwerksbetreiber nicht zu Strompreisen führt, die die Kapitalkosten der Anlagen vollständig decken, wird sich mittelfristig eine Kapazitätslücke ergeben. Ich glaube, dass die Bundesnetzagentur auch in Zukunft zu Zwangsmaßnahmen wie bei Irsching greifen wird. Sonst würden weitere Kraftwerke vom Netz gehen und es würde zu einer Unterversorgung kommen. Diese Eingriffe führen aber nicht zu den volkswirtschaftlich besten Lösungen, die Energiewende wird dadurch unnötig teuer. Besser wäre es aus meiner Sicht, den Marktmechanismus so umzustellen, dass sowohl der Kosteneffizienz als auch der Versorgungssicherheit Rechnung getragen wird. Es wird in der Branche über ein neues Strommarktdesign und Marktmodelle diskutiert. Welches Modell bevorzugen Sie? Es wird früher oder später einen Ordnungsrahmen geben müssen, der die Frage der Versorgungssicherheit angemessen berücksichtigt. Die Marktmodelle von VKU und Thüga tun dies, daher sehe ich beide Konzepte positiv. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob sich eines der Modelle politisch durchsetzen kann. Es scheint vielmehr so, dass die Politik aktuell auf Überbrückungslösungen wie in Irsching und auf Zwangsmaßnahmen setzt, um die Versorgungssicherheit aufrechtzuerhalten. Ich habe noch kein klares Signal empfangen, dass die Politik hinter einem Modell mit weitgehenden Marktmechanismen steht. Was ist Ihrer Meinung nach für die Branche zurzeit am wichtigsten? Die Branche braucht Eckpfeiler, die ein verlässliches Umfeld für Investitionen schaffen. Diese Eckpfeiler dürften dann langfristig nicht mehr verändert werden, um den Energieunternehmen die notwendige Planungssicherheit zu geben. Der Vorschlag der Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG Bundesregierung, in die Förderungen von Bestandsanlagen im Erneuerbaren-Bereich einzugreifen, war daher ein falsches Signal. Unsere Investitionen sind auf Jahrzehnte angelegt. Wir merken, wie die Banken verunsichert sind. Manche Banken haben sich deswegen sogar ganz aus diesem Markt zurückgezogen. Der Wildwuchs von ständig wechselnden und teilweise widersprüchlichen Rahmenbedingungen führt auch zur Entwertung von Investitionen siehe Irsching. Diese Verunsicherungen schaden der Energiewende. Im September wird ein neuer Bundestag gewählt. Glauben Sie an Veränderungen nach der Wahl? Ich gehe fest davon aus, dass in den Monaten nach der Bundestagswahl erste Entscheidungen getroffen werden. Die Kosten der Energiewende werden diese Entscheidungen erzwingen. 0 Prozent der Deutschen wollen die Energiewende, sie wollen sie aber auch zu bezahlbaren Preisen. Die deutschen Haushalte werden realisieren, dass sie in Europa die höchsten Strompreise zu zahlen haben. Deshalb wird es zu mehr Druck auf die Politik kommen. Ich glaube, dass es im Jahr 201 zu wesentlichen Veränderungen kommen wird. Das Wirtschafts- und das Umweltministerium sind beide für Bereiche der Energiepolitik zuständig. Kritiker bemängeln Reibungsverluste und fordern ein Energieministerium. Die Energiewende braucht einen Kopf, der alles steuert. Ich bin dafür, dass die Verantwortung für die Energiewende an einer Stelle gebündelt wird. Die Energiewende ist die größte wirtschaftspolitische Herausforderung seit der Wiedervereinigung. Damit das Projekt gelingt, müssen alle Räder ineinander greifen. Der Streit zwischen den beiden Ministerien hat zu viel Unsicherheit geführt. Ein Energieministerium könnte eine Lösung sein. Man könnte aber auch einem Ministerium Wirtschaft oder Umwelt die Gesamtkompetenz zuordnen. Die Gaswirtschaft beklagt, dass sie in der Energiewende-Diskussion nicht vorkommt. Wie schätzen Sie die Zukunftsaussichten des Rohstoffes ein? Gas hat eine große Zukunft. Addiert man die Ausbaupläne der einzelnen Bundesländer, so soll bis 2020 die Kapazität der Erneuerbaren auf rund MW ausgebaut werden. Das wäre etwa doppelt so viel, wie die Spitzenlast beim Strom in Deutschland beträgt. Wir rechnen damit, dass es bereits ab 201 einen massiven Überschuss an grünen Elektronen gibt. Entweder man stellt die Erneuerbaren-Anlagen dann ab oder wir finden Lösungen, die grünen Teilchen zu speichern. Power-to-Gas scheint dabei derzeit ein vielversprechender Ansatz zu sein. Mit dieser Technologie lassen sich das Strom- und Gasnetz miteinander verzahnen. Das deutsche Gasnetz könnte die Batterie der Zukunft werden. Einen entsprechenden Pilotversuch starten wir mit weiteren Partnern aus der Thüga-Gruppe noch in diesem Jahr. Zudem ist Gas klimafreundlich. Umwandlungstechniken in Wärme können mit Gas wesentlich schneller amortisiert werden als zum Beispiel mit Dämmmaßnahmen bei Gebäuden. Eigentlich müsste alles auf Gas hinauslaufen. Sie haben im vergangenen Jahr Ihren Gasabsatz um 1, Prozent gesteigert. Was waren die Gründe? Wir haben Kunden gewonnen, aber auch die kühlere Witterung spielte eine Rolle. Allerdings haben wir 20 weniger verdient als Denn trotz dieser Mengenzuwächse, neuer Kunden und den kälteren Temperaturen sind die Margen unter Druck. Wir merken den Wettbewerb. Haben Sie sich die Mehrmengen mit einer geringeren Marge erkauft? Wir haben einen wettbewerbsbedingten Margendruck auf allen unseren Produkten. Natürlich ist das Neukundengeschäft mit größeren Margenabschwächungen verbunden als das Bestandsgeschäft das liegt im System. Wenn die spezifische Marge sinkt, sie ihr Ergebnis aber halten wollen, geht das nur durch Volumenausweitung. Es geht uns aber darum, Kunden nachhaltig zu gewinnen. Die Anlaufkosten dürfen dabei nicht überhandnehmen. Aber Kundenakquise kostet immer Geld. RWE wollte im vergangenen Jahr den Frankfurter Regionalversorger Süwag verkaufen, um seine Schulden zu reduzieren. Der Konzern hat es sich dann anders überlegt. Auch die Mainova war als Bieter in einem Stadtwerkekonsortium im Gespräch. Gibt es neue Erkenntnisse? Es gibt keinerlei Gespräche. Es gibt auch keine Hinweise vonseiten der RWE AG, dass über eine Veräußerung erneut nachgedacht würde. RWE scheint sich zur Zeit eher auf den Verkauf anderer Beteiligungen zu konzentrieren. Immer wieder wird über eine Fusion der kommunalen Versorger HSE aus Darmstadt und der Mainova spekuliert. Mainova-Vertriebsvorstand Marie-Luise Wolff-Hertwig wechselt zum 1. Juli als Vorstandsvorsitzende nach Darmstadt. Gibt es da Überlegungen für eine engere Zusammenarbeit? Auch da gibt es keine Gespräche. Aber wir sind ein Unternehmen, das immer auslotet, ob es nicht Dinge gibt, die man gemeinsam besser machen kann. Herr Alsheimer, wir danken Ihnen für das Gespräch. //

12 Unser klimaneutrales Erdgas Unser klimaneutrales Erdgas für Stadtwerke und Industrie für Stadtwerke und Industrie praktisch einfach besser praktisch einfach besser E-WORLD NEWS Sonderausgabe Juli 201 Wir liefern klimaneutrales Erdgas an Stadtwerke und Industrieunternehmen. Unbürokratisch, bedarfsgerecht und natürlich mit Zertifikat. Ergänzen Sie mit unserem günstigen Komplettangebot Ihr Portfolio und sichern Sie sich so die Basis für eine klimaschonende Erdgasnutzung. Rufen Sie uns an, wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot. Tel. + I I Mit Sicherheit mehr Energie.

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