Chancen und Risiken des Web 2.0

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1 Chancen und Risiken des Web 2.0 Martin Müsgens Referent EU-Projekt klicksafe Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) Münster, Adaptierte und gekürzte Versand-Version

2 Verlauf Projektvorstellung klicksafe Die Digitalisierung der Gesellschaft Medienentwicklung und das Internet Medien im Alltag von Jugendlichen Chancen und Risiken des Internets Herausforderungen für die (außer-) schulische Arbeit und das Elternhaus Diskussion

3 Das EU-Programm Mehr Sicherheit im Internet Awareness Centre Helpline Hotlines Nummer gegen Kummer internet-beschwerdestelle.de

4 Die Website

5 Referentenverzeichnis für Elternabende

6 Referentenverzeichnis für Elternabende

7 klicksafe-unterrichtsmaterialien

8 klicksafe-leitfäden für soziale Netzwerke und Instant Messenger

9 Themenreihe klicksafe - irights.info zu Rechtsfragen im Netz Auszüge aus der Themenreihe: Datenschutz in sozialen Netzwerken - Meine Daten gehören mir Urheber- und Persönlichkeitsrechte in sozialen Netzwerken Cyber-Mobbing, Cyberbullying und was man dagegen tun kann Fremde Inhalte auf eigenen Seiten

10 Handreichung für Referent(inn)en Elternabende Internet + Handy Überblick über die Handreichung 1. Die Idee 2. Der Rahmen 3. Die Eltern 4. Der Abend 5. Die Inhalte 6. Das Material 7. Das Netz

11 klicksafe-tipps in Türkisch und Russisch

12 klicksafe-flyer und Materialien Download und Bestellung über:

13 Verlauf Projektvorstellung klicksafe Die Digitalisierung der Gesellschaft Medienentwicklung und das Internet Medien im Alltag von Jugendlichen Chancen und Risiken des Internets Herausforderungen für die (außer-) schulische Arbeit und das Elternhaus Diskussion

14 Medienentwicklung Quelle: Klingler, W. - Präsentation zum Thema Jugend und Medien: Key Facts der Mediennutzung , (Stand: )

15 Die Meinung von Experten;-) Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer., Thomas J. Watson, Vorsitzender von IBM, 1943 Computer könnten in Zukunft weniger als 1,5 Tonnen wiegen., Popular Mechanics, 1949 Das Internet ist eine Spielerei für Computerfreaks, wir sehen darin keine Zunkunft., Ron Sommer, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG, Anfang der 90er Jahre Quelle: und (Stand: )

16 Immer erreichbar Mobile Apps

17 Get it Mobile Apps für Handy und Co. Zunehmend werden Anwendungen für mobile Geräte entwickelt 80% aller Handys von Jugendlichen sind Internetfähig (JIM 2010) Aber: v.a. die Kosten verhindern ein regelmäßiges mobiles Surfen Prognose: Fallende Kosten werden die mobile Nutzung auch bei Jugendlichen verstärken

18 In den letzten 14 Tagen für Internet genutzte Medien Quelle: JIM 2010, JIM 2008, Angaben in Prozent; Basis: Befragte, die mind. einmal in den letzten 14 Tagen Internet nutzten

19 Das Mitmach-Netz Web 2.0 Quelle: Autor: Markus Angermeier 22

20 Das Web 2.0: Einstellen und

21 Austausch von Dateien und Informationen werden zum Kinderspiel

22 Verlauf Projektvorstellung klicksafe Die Digitalisierung der Gesellschaft Medienentwicklung und das Internet Medien im Alltag von Jugendlichen Chancen und Risiken des Internets Herausforderungen für die (außer-) schulische Arbeit und das Elternhaus Diskussion

23 Non-mediale Freizeitaktivitäten täglich/mehrmals pro Woche - Quelle: JIM 2010, Angaben in Prozent; Basis: alle Befragten, n=1.208

24 Medienbeschäftigung in der Freizeit 100% 91% 90% 90% 88% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% 83% 74% 62% 44% 38% 35% 31% 30% 27% 15% 10% Quelle: JIM 2010, Angaben in Prozent; Nutzung: täglich/mehrmals pro Woche Basis: alle Befragten, n=1.208

25 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% Tätigkeiten im Internet/ am Computer (Auszug) 79% 70% 66% 63% 55% 49% 48% 44% 38% 16% Quelle: JIM 2010, Angaben in Prozent; Tätigkeiten: täglich/mehrmals pro Woche (Auszug) Basis: alle Befragten, n=1.208

26 Jugend 2.0: Jugendliche Bedürfnisse und soziale Netzwerke Der Nutzen- und Belohnungsansatz : Medien werden zur Befriedigung von Wünschen und Bedürfnissen genutzt Vor allem soziale Netzwerke bedienen wichtige jugendliche Bedürfnisse nach: Unterhaltung Orientierung, Identitätsbildung Teilhabe, Zugehörigkeit Selbstdarstellung Anerkennung Sozialer Unterstützung Quelle: In Anlehnung an: mekonet kompakt (2010) Intimität im Netz auf einen Blick und Tillmann (2009) Schriftenreihe Medienforschung LfM, Band 62: Heranwachsen mit dem Social Web

27 Exkurs: So funktionieren soziale Netzwerke

28 Verlauf Projektvorstellung klicksafe Die Digitalisierung der Gesellschaft Medienentwicklung und das Internet Medien im Alltag von Jugendlichen Chancen und Risiken des Internets Herausforderungen für die (außer-) schulische Arbeit und das Elternhaus Diskussion

29 Aktualität Vorteile und Chancen des Internets Geschwindigkeit des Mediums Zeitliche Unabhängigkeit (24 Stunden erreichbar) Globale Kommunikation und Vernetzung Möglichkeit des Informationsaustausches Verfügbarkeit von nationalen und internationalen Informationen Einfache Recherchemöglichkeit Bequemlichkeit, Benutzerfreundlichkeit

30 Risiken im Internet Fehlerhafte Einordnung und Bewertung von Inhalten Kontakt mit problematischen Inhalten Cybermobbing und Cybergrooming Werbung, Abzocke, Spam, Viren, Trojaner, Phishing Datenschutzverletzungen Urheberrechtsverletzungen Mobile Applikationen erschweren Elternkontrolle Problematische Präsentation der eigenen Person Exzessive Mediennutzung

31 Kontakt mit problematischen Inhalten und Meinungen Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit Gewalt und Verherrlichung von Gewalt Pornografie und Sexismus Verherrlichung von Störungen und Krankheiten (Pro-Ana, Pro- Mia, Cutting-Foren, )

32 Beispiele für Cyber-Mobbing Rache-Ausübung (an z.b. Ex-Freund/in) (inzwischen entfernt) Belustigung (z.b. Suche Emo-Freunde) Happy Slapping

33 Cyber-Mobbing ein neues Phänomen? Eingriff rund um die Uhr in das Privatleben Publikum ist unüberschaubar groß Inhalte verbreiten sich extrem schnell Inhalte können länger(fristig) aufgerufen werden Täter handeln anonym (geringe Konsequenzen) Täter handeln enthemmter (Online-Enthemmungseffekt) Folgen können schwerer abgeschätzt werden Cyber-Mobbing erfolgt teilweise auch unbeabsichtigt

34 Gefahren von illegalen Downloads Viren Spyware Geldstrafen und Abmahnungen (bei illegalen Downloads) Ungewolltes Anbieten eigentlich privater Daten Dateien können jugendgefährdende Inhalte enthalten Abofallen und andere Abzock-Versuche

35 Das Recht am eigenen Bild Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Ausnahmeregelungen gelten für: Personen aus dem Bereich der Zeitgeschichte Bilder von Personen als Beiwerk Bilder von Versammlungen, Aufzügen Bildnisse die einem höheren Interesse der Kunst dienen Quelle: in Anlehnung an KunstUrhG, 22 und 23 (Stand:

36 Das Recht am eigenen Bild Sonderregelungen gelten für Minderjährige: Wenn der Abgebildete jünger als 18 Jahre ist, haben die Eltern bzw. die Erziehungsberechtigten bei Veröffentlichungen mitzuentscheiden. Ist der Abgebildete jünger als 14 Jahre, müssen die Erziehungsberechtigten in jedem Fall um Erlaubnis gefragt werden.

37 Verlauf Projektvorstellung klicksafe Die Digitalisierung der Gesellschaft Medienentwicklung und das Internet Medien im Alltag von Jugendlichen Chancen und Risiken des Internets Herausforderungen für die (außer-) schulische Arbeit und das Elternhaus Diskussion

38 Medienkompetenz und Medienerziehung Eltern, Lehrer, Kinder und Jugendliche gehören heute verschiedenen Mediengenerationen an Viele Erwachsene sind in Erziehungsfragen verunsichert Sie fühlen sich technisch abgehängt Sie kämpfen mit Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen Viele sehen sich in einer Zwickmühle zwischen: Risiken und Gefahren der Mediennutzung Förderung des Kindes/ der Kinder Vielfach werden Patentrezepte und einfache Regeln gewünscht

39 Digital Immigrants vs. Digital Natives

40 40% 35% 30% 25% 20% 15% 26% Was im Internet steht, hat vorher jemand auf die Richtigkeit überprüft 40% 34% 35% 30% 27% 25% 21% 20% 15% 10% 5% 0% Quelle: JIM 2007, Angaben in Prozent; Vollständige und weitgehende Zustimmung; Basis: Internetnutzer, n=1.119

41 Medienerziehung von Anfang an Medien sind fester Bestandteil unserer Gesellschaft Abstinenz & Bewahrpädagogik können keine Antwort sein Nicht das Medium selbst, sondern eine naive, leichtfertige und wenig kompetente Nutzung sind das Problem Ziel muss eine kompetente und gesunde Mediennutzung sein Bedeutung von Medienkompetenz und Medienerziehung in Schule und Elternhaus steigt somit kontinuierlich Interesse, Austausch, Begleitung und ein Wissen um mögliche Risiken und Warnsignale sind für eine erfolgreiche Medienerziehung und Nutzung zentral

42 Verlauf Projektvorstellung klicksafe Die Digitalisierung der Gesellschaft Medienentwicklung und das Internet Medien im Alltag von Jugendlichen Chancen und Risiken des Internets Herausforderungen für die (außer-) schulische Arbeit und das Elternhaus Diskussion

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