Faszination Photovoltaik

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1 Faszination Photovoltaik Ing. Werner Eisele

2 Faszination Photovoltaik Täglich schickt die Sonne mal so viel Energie zur Erde wie die gesamte Menschheit an einem Tag verbrauchen kann.

3 Faszination Photovoltaik Die eleganteste Art, dieses schier unerschöpfliche Energiepotenzial zu nutzen, ist die Stromerzeugung mit Hilfe von Solarzellen. Faszinierend, wie diese unscheinbaren, oft bläulich schimmernden Scheiben, ohne jegliche Bewegung, Lärm oder Umweltbelastung, Strom aus dem auf sie einstrahlenden Sonnenlicht erzeugen.

4 Faszination Photovoltaik Nahezu unbegrenztes Potential Höchstwertige Energieform (Exergie) Überall einsetzbar Rohstoff Silizium praktisch unbegrenzt vorhanden, geringe Auswirkungen auf die Umwelt Mittlerweile bereits geringe Energierücklaufzeiten (ca. 2 Jahre) Robuste und zuverlässige Technologie Erzeugung zu Zeiten der Spitzenabnahme Optimale Integration in Gebäude, bauliche Strukturen möglich

5 Wie funktioniert Photovoltaik? Strahlungsdichte im erdnahen Raum Die Solarstrahlung, die senkrecht auf die Erdatmosphäre fällt, beträgt W/m² (= Solar-konstante). Von diesen W/m² an der Erdatmosphäre erreichen 50 W/m² (starke Bewölkung) bis W/m² (optimaler Sonnentag) die Erde.

6 Wie funktioniert Photovoltaik?

7 Wie funktioniert Photovoltaik?

8 Wie funktioniert Photovoltaik? Der Photoelektrische Effekt Dotieren: Die Leitfähigkeit die durch negative Ladungsträger (Donatoren) erzeugt wird, macht den Halbleiter n-leitend (negativ leitend)

9 Wie funktioniert Photovoltaik? Der Photoelektrische Effekt

10 Wie funktioniert Photovoltaik? Netzgekoppelte PV - Anlage 1 Solargenerator 2DC-Überspannungsableiter 3 DC Leitung 4 DC Hauptschalter 5 Wechselrichter 6 AC Leitung 7 Zähler

11 Insellösung Wie funktioniert Photovoltaik?

12 Wie funktioniert Photovoltaik? Netzgekoppelte PV - Anlage Der Solargenerator

13 Wie funktioniert Photovoltaik? Der Solargenerator

14 Wie funktioniert Photovoltaik? Kristalline Module

15 Wie funktioniert Photovoltaik? Dünnschichtzellen

16 Wie funktioniert Photovoltaik? Produktionszyklus eines Moduls von der Herstellung des Siliziums bis zum fertigen PV-Modul

17 Wie funktioniert Photovoltaik? Siliziumblock Photovoltaikzellen

18 Wie funktioniert Photovoltaik? Photovoltaikzellen

19 Wie funktioniert Photovoltaik? Modulproduktion

20 Wie funktioniert Photovoltaik? Beispiel einer neuer Technologie Semitransparente Folie

21 Wie funktioniert Photovoltaik? Netzgekoppelte PV - Anlage Der Wechselrichter

22 Wie funktioniert Photovoltaik? Wechselrichter

23 Wie funktioniert Photovoltaik? Aufgaben des Wechselrichters Umwandlung von DC auf AC Netzüberwachung Einhaltung der Normen für Spannungshöhe, Frequenz und Kurvenform (TOR-D4) Netzsynchronisation Festlegen des optimalen Arbeitspunktes des PV Generators (MPP-Tracker) Anzeigen und Speichern von Informationen (Strom, Spannung, max. Leistung, Energieertrag) Kommunikation, Überwachung

24 Wie funktioniert Photovoltaik?

25 Wie funktioniert Photovoltaik? Fernüberwachung via WEB Monitoring mittels Bluetooth und Wireless

26 Wie funktioniert Photovoltaik?

27 Wie funktioniert Photovoltaik?

28 Wie funktioniert Photovoltaik? Netzgekoppelte PV - Anlage Zähler

29 Wie funktioniert Photovoltaik? Einspeise und Bezugszähler

30 Funktioniert Photovoltaik auch in Tirol? Bestrahlungsstärke

31 Funktioniert Photovoltaik auch in Tirol? Sonnenstunden werden durch den Horizont begrenzt

32 Funktioniert Photovoltaik auch in Tirol? Einfamilienhaus, Tannheimertal,5 KWp/Eisele-Photovoltaik

33 Funktioniert Photovoltaik auch in Tirol? Einfamilienhaus Stubaital, 6,5 KWp/Eisele-Photovoltaik

34 Funktioniert Photovoltaik auch in Tirol? Schule Imst/Siblik

35 Funktioniert Photovoltaik auch in Tirol? Terfens, 28,5 KWp, Eisele-Photovoltaik

36 Funktioniert Photovoltaik auch in Tirol? Freilandanlage, Wiesing, 5 KWp/Eisele-Photovoltaik

37 Strom aus eigener Erzeugung Landwirt in Ranggen, 11,5 KWp/Eisele-Photovoltaik

38 Strom aus eigener Erzeugung Ideale Bedingungen für PV Anlagen: Zur Verfügung stehende freie Fläche(n), meist Dächer Ausrichtung zwischen Ost und West, ideal ist Süd Ideale Neigung 36 Keine nahe Verschattung Hoher Stromverbrauch untertags Sonniger Standort, niedere Temperaturen

39 Strom aus eigener Erzeugung für f Jungunternehmen Ertragsminderung durch Ausrichtung

40 Strom aus eigener Erzeugung St.Johann/Tirol, ATB Becker

41 Strom aus eigener Erzeugung Pfarre St. Konrad in Linz

42 Die Vorteile der Photovoltaik Investition in die Zukunft Energieeinsparung, hoher Gewinn nach 20 Jahren (= buchhalterischen Nutzungsdauer) Geringe Amortisationsdauer (um 10 Jahre) Langlebigkeit (30 Jahr und länger) Kaum Erhaltungskosten Wertsteigerung der Immobilie Beitrag zur Ökologie Gute Fördermöglichkeiten

43 Fördermöglichkeiten für f r Photovoltaik Grundsätzlich zwei Fördermodelle: Anlagen bis 5 KWp Förderung über Klimafond Anlagen über 5 KWp Einspeisetarifförderung

44 Fördermöglichkeiten für f r Photovoltaik Anlagen bis 5 KWp Förderung über Klimafond Investitionsförderung bis max. 5 KWp Gefördert wird pro installierter KWp vom Klimafond (Bund), Land und teilweise Gemeinden Verwaltung: Kommunalkredit Public Consulting Nur für Privatpersonen Selbst erzeugter Strom wird so weit wie möglich selbst verbraucht, Überschuss in das Netz eingespeist (TIWAG vergütet mit 15 ct/kwh) Ansuchen einmal im Jahr über Internet, Zuteilung der Reihe nach Einlangen der Ansuchen (Schritt 1, und Schritt 2)

45 Fördermöglichkeiten für f r Photovoltaik Anlagen über 5 KWp Einspeisetarifförderung Verwaltung über ÖMAG (staatliche Einrichtung für Ökostrom Verwaltung der Förderungen und Handel mit Ökostrom) Auch Gewerbe - Industrie oder Tourismus 13 Jahre Einspeisetarifförderung - 100% des erzeugten Stromes wird eingespeist und von der ÖMAG vergütet Nach 13 Jahren Umstellung auf Eigenverbrauch und Überschusseinspeisung Einspeisetarif derzeit 27,6 ct/kwh Kontingent für Einspeisetarif Zuteilung nach Reihung der Ansuchen Vorzeitige Zuteilung mit Abschlägen möglich

46 Fördermöglichkeiten für f r Photovoltaik Ökostrom verkaufen (Überschusseinspeisung): AAE Ökostrom AG Energie AG Naturkraft OeMAG Verbund TIWAG Und viele mehr siehe unter

47 Photovoltaik in Europa und Österreich Österreich steuert mit einer installierten Kapazität von 50 MW nur 0,4 % zum europäischen PV-Markt bei. (Quelle: Market Outlook EPIA)

48 Photovoltaik in Europa und Österreich 1 Spanien MWp 2 Deutschland MWp 3 Italien 258 MWp 4 Frankreich 100 MWp 5 Tschechien 51 MWp 6 Portugal 50 MWp 7 Belgien 48 MWp Österreich 2,9 MWp Weltweit MWp

49 Photovoltaik in Europa und Österreich

50 Photovoltaik in Europa und Österreich

51 Warum alternative Energien immer wichtiger werden Zu den erneuerbaren Energien gehören alle nicht fossilen und nicht nuklearen Energieträger. Alternative Energie schöpft also seine Kraft aus den natürlichen Vorgängen in der Natur. Dem Wind, der Sonne und dem Wasser, aber auch die Erdwärme. Erneuerbare Energien lösen ein zentrales Umweltproblem: Bei ihrer Nutzung wird kein fossiles und damit klimaschädliches CO2 freigesetzt.

52 Warum alternative Energien immer wichtiger werden Viele Unternehmen kreieren heute eigene Klimaschutzstrategien. Die Ergebnisse der Firmen werden veröffentlicht und so werden CO2-Fussabdruck und Klimastrategie zunehmend wichtigere Indizien in der Bewertung durch Investoren wie Konsumenten.

53 Warum alternative Energien immer wichtiger werden Der globale Markt für Photovoltaik 2010 vergrößerte sich um 100 Prozent. Die zusätzlichen 16 Gigawatt Leistung entsprechen der Kapazität von acht großen Atomkraftwerken.

54 Wie kann sich Photovoltaik auch in Tirol rechnen? Beispiel: 5 KWp Förderung über Klimafond Kosten komplett: ,- inkl. UST Förderung (2011) von Klimafond und Land: 7.500,- Eigenkapitalbedarf: ,- Jährlicher Ertrag: KWh Eigenverbrauch 30 %, a 17 ct => 255,- Überschusseinspeisung 70 %, a 15 ct => 525,- Ertrag pa. 780,- Ertrag in 20 Jahren ,- Gerechnet ohne Fremdfinanzierung, Zinsen und Erhaltungskosten oder Strompreiserhöhung

55 Wie kann sich Photovoltaik auch in Tirol rechnen Eine 5 KWp PV Anlage produziert im Durchschnitt KWh/a Ein durchschnittlicher 4 Personen Haushalt benötigt KWh/a Mit der geförderten Überschusseinspeisung der TIWAG, für 1 KWh erhält man 0,15 dadurch ist der Strom auf lange Sicht kostenlos.

56 Beispiele Photovoltaik - Anlagen Beispiel einer 5 KWp Anlage Einfamilienhaus, Stubaital/Eisele-Photovoltaik

57 Beispiele Photovoltaik - Anlagen Einfamilienhaus, Innsbruck, 5 KWp/Eisele- Photovoltaik

58 Wie kann sich Photovoltaik auch in Tirol rechnen? Beispiel 19,74 KWp Einspeisetarifförderung Gesamtkosten inkl. Ust ,- Einspeisetarif 0,276 Jahresproduktion KWh Jahresertrag in den ersten 13 Jahren 5.690,-/a. Gesamtertrag nach 13 Jahren ,- Einspeisetarif (Abschlag von 27,6 ct; 20%) 0,22 Jahresproduktion KWh Jahresertrag in den ersten 13 Jahren 4.536,-/a Gesamtertrag nach 13 Jahren ,- Gerechnet ohne Fremdfinanzierung, Zinsen, und Erhaltungskosten

59 Von der Idee zum eigenen Strom, welche Schritte sind nötig? n Bei Ansuchen um Investitionsförderung durch den Klimafond Anlagengröße < 5 KWp Abklärung von grundsätzlichen Fragen wie Anlagengröße, Standort für Wechselrichter, Leitungsführung... Einholen konkreter Angebote und Vergleich. (Komplettangebote: Installateur, Dachdecker, Elektriker u. allfälliger Arbeiten) Eine Ertragssimulation sollte ebenfalls im Angebot enthalten sein. Klärung der Finanzierung mit Banken (Versicherung,...) Antrag auf Investitionsförderung über das Internet Schritt 1 und Schritt2 Abwarten der Förderzuteilung, von KPC Annahmeerklärung mit Auftrag an das Solarunternehmen an KPC senden

60 Von der Idee zum eigenen Strom, welche Schritte sind nötig? n Technische Abklärung mit zuständigem Netzbetreiber. Netzzugangsvertrag abschließen Mitteilung an die Gemeinde in der die Anlage errichtet wird (Bauanzeige) Anerkennungsantrag für eine Ökostromanlage an das Amt der Landesregierung stellen. Die Anerkennung als Ökostromanlage erfolgt mittels Bescheid durch das Amt der Landesregierung Förderansuchen an Land Vertragsabschluss mit Stromabnehmer für Überschusseinspeisung Errichtung der Anlage Netzparallelschaltung durch den Netzbetreiber (inkl. Installation eines eigenen Stromzählers) Schlussrechnung und Messprotokolle an KPC senden Nach der Förderung von KPC Förderung bei Land einreichen

61 Von der Idee zum eigenen Strom, welche Schritte sind nötig? n Bei Ansuchen um Tarifförderung im Rahmen des Ökostromgesetzes, Anlagengröße > 5 KWp Abklärung von grundsätzlichen Fragen wie Anlagengröße, Standort für Wechselrichter, Leitungsführung... Einholen konkreter Angebote und Vergleich. (Komplettangebote: Installateur, Dachdecker, Elektriker u. allfälliger Arbeiten) Eine Ertragssimulation sollte ebenfalls im Angebot enthalten sein Klärung der Finanzierung mit Banken (Versicherung,...) Mitteilung an die Gemeinde in der die Anlage errichtet wird (Bauanzeige) Technische Abklärung mit zuständigem Netzbetreiber. Netzzugangsvertrag abschließen

62 Von der Idee zum eigenen Strom, welche Schritte sind nötig? n Anerkennungsantrag für eine Ökostromanlage an das Amt der Landesregierung stellen. Die Anerkennung als Ökostromanlage erfolgt mittels Bescheid durch das Amt der Landesregierung. Förderantrag bei der OeMAG stellen. Zu finden unter OeMAG-Förderantrag Wichtig: Der Anerkennungbescheid für eine Ökostromanlage der Landesregierung muss binnen 6 Wochen nach Förderantrag bei der OeMAG sein, sonst verfällt der Antrag. Entscheidung der OeMAG über die Genehmigung der Tarifförderung abwarten. Auftragsvergabe und Errichtung der Anlage innerhalb von 24 Monaten (bei später Errichtung noch einmal die Laufzeit und Gültigkeit der Netzzugangsvereinbarung klären). Netzparallelschaltung durch den Netzbetreiber (inkl. Installation eines eigenen Stromzählers).

63 Beispiele Photovoltaik - Anlagen

64 Beispiele Photovoltaik - Anlagen

65 Beispiele Photovoltaik - Anlagen

66 Beispiele Photovoltaik - Anlagen

67 Vielen Dank für f r Ihre Aufmerksamkeit

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