Das GDI-Journal für clevere Lösungen

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1 I n s i d e r Das GDI-Journal für clevere Lösungen Nr. 5 kostenlos 30 Jahre GDI Der Mensch bleibt unser Maßstab»Menschen sind Quelle und Ziel unseres HandelnsKaufmännische Software für Menschen«so lautet unser Slogan. Manche Mitbewerber haben ihn belächelt. Manche Interessenten haben sich auch gewundert. Aber unsere Anwender haben ihn immer auf Anhieb verstanden. Und darauf kam es uns an, heute wie vor dreißig Jahren dass man der Software aus dem Hause GDI anmerkt, wofür sie konzipiert, entwickelt und geschrieben wurde: für den Menschen, der mit ihr arbeitet. Seine Interessen sind unsere Zielvorgaben, seine Bedürfnisse sind unser Maßstab. reißig Jahre dauerhafter DErfolg haben unserer Unternehmensphilosophie recht gegeben: Software darf niemals ein Selbstzweck sein. Sie ist keine Plattform für die Selbstverwirklichung ehrgeiziger Programmierakrobaten und technikverliebter Genies, sondern ein zuverlässiges, nutzbringendes und funktionales Werkzeug. Bei uns jedenfalls ist dies so, und so soll es auch bleiben. nsere Unternehmens- hat viel Uphilosophie damit zu tun, dass wir überzeugte Mittelständler sind. Und zwar mit Herz und Seele. Denn im unternehmergeführten Mittelstand wird und wurde schon immer nachhaltig gedacht, solide geplant und verantwortungsvoll gehandelt. Zu diesen bewährten Grundsätzen zählen auch Verantwortungsgefühl für die Mitarbeiter und ein loyaler Umgang mit den Geschäftspartnern. Insofern ist auch hier der Mensch der Maßstab unseres Handelns. Im Mittelpunkt der Reflexionen zu unserem 30-jährigen Firmenjubiläum steht daher nicht die Technologie und auch nicht das Business, sondern die Besinnung auf das Wesentliche. Und das sind die Menschen, die unser Unternehmen zu dem gemacht haben, was es heute ist. In dieser Ausgabe des Insider stellen wir Ihnen Fachhandelspartner vor, mit denen wir seit Jahrzehnten per Du sind und solche, die soeben erst zu uns gefunden haben. Treue Kunden, die vor über zwanzig Jahren aktiv dabei geholfen haben, unsere Software zu verbessern und heute voller Stolz»ihre GDI«an Kollegen und Geschäftspartner weiter empfehlen. nd nicht zuletzt jene Ukreativen und motivierten Menschen, die sich in Landau Tag für Tag dafür engagieren, dass unser Produkt dem gerecht wird, was unser Slogan verspricht:»software für Menschen denn Service ist unser Programm« : 30 Jahre GDI

2 Refle Strategie Herr Lutz, schauen Sie zum 30-jährigen lieber nach vorne oder zurück? Wer Software herstellt, muss immer nach vorne schauen. Dennoch ist ein runder Dreißiger natürlich auch ein außergewöhnlicher Meilenstein für ein außergewöhnliches Unternehmen? In gewissem Sinne, und ohne jede Überheblichkeit: ja. Denken Sie nur einmal daran, wieviele Mitbewerber sangund klanglos untergegangen sind oder von international agierenden Multis aufgekauft und in undurchschaubare Konzernstrategien gepresst wurden. Wir haben stets unseren Kurs halten können und uns konsequent an den Interessen unserer Anwender ausgerichtet. Worauf führen Sie das zurück? In erster Linie darauf, dass wir nie die Bodenhaftung verloren haben. Wir sind ein unternehmergeführtes Haus und bleiben auch in Zukunft der grundsolide Mittelständler, der wir immer waren. Damit sind wir für unsere Kunden ein Partner auf gleicher Augenhöhe, wir leben in derselben Welt und verstehen einander. Angesichts der Verrücktheiten, die wir auf wirtschaftlichem Gebiet derzeit weltweit erleben und erleiden, wird sich dieses Modell als das erfolgreichere erweisen. Warum? Weil sich auf Dauer am Markt nur das durchsetzt, was den Menschen praktisch nützt und die Anwender wirklich brauchen. Seifenblasen können nicht überleben, und jeder Konzern, der seine Produktphilosophie dem Ziel einer irrationalen Geldvermehrung um jeden Preis unterordnet, wird früher oder später vom Kunden abgestraft, wenn die Qualität von Produkt und Service nicht mehr stimmen. Wir sind deshalb erfolgreich, weil wir unseren Anwendern genau die kaufmännischen Lösungen bieten, die ihren Anforderungen entsprechen. Nicht umsonst lautet unser Slogan»Software für Menschen «und im zweiten Teil»Denn Service ist unser Programm«. Wie ist GDI im 30. Jahr nach seiner Gründung hier aufgestellt? Service ist der Dreh- und Angelpunkt, damit eine erstklassige Software dem Anwender einen maximalen Nutzen bringt. Deshalb ist das Netz unserer geschulten Fachhandelspartner die Basis unseres Markterfolges. Das Unternehmen hat überdies vier eigenständige Kompetenzcenter in München, Köln, Berlin und Hamburg und betreibt vom Firmensitz in Landau aus eine konsequente Qualitätslinie in Sachen Beratung, Hotline, Schulung und Händlersupport. Unsere Kunden wissen, dass ihre Anliegen bei uns und unseren Partnern in guten Händen liegen dies zeigen»seifenblasen können nicht überleben«im Jahre 1979 begründeten Paul und Franz Schneider im pfälzischen Landau das Unternehmen GDI, das sich seither zu einem führenden Anbieter für branchenunabhängige Business-Software in Deutschland entwickelt hat. Im Gespräch mit Insider zieht Geschäftsführer und Marketing- Chef Rolf Lutz eine Bilanz aus drei Jahrzehnten. unter anderem die großen Wachstumsanteile, die wir dem Empfehlungsgeschäft verdanken. Die gesamte GDI- Organisation ist Arbeitgeber für mehrere hundert Mitarbeiter, die sich dem Verkauf, dem Customizing und der Dienstleistung rund um unsere Software widmen. Dazu braucht es sicher auch eine starke Identifikation mit dem Haus und seinem Produkt. Wie haben Sie die Motivation und Loyalität über drei Jahrzehnte erhalten? Seit meinem Einstieg bei GDI im Jahre 1981 hatte ich das Glück, mit vielen außerordentlich talentierten und engagierten Menschen zusammenzuarbeiten. Ihnen allen gilt heute mein Dank! Aber natürlich ist es nicht bloß»glück«. Begriffe wie»verantwortung«und»partnerschaftlichkeit«sind für mich keine leeren Worte sie gelten in beide Richtungen und werden im Hause aktiv gepflegt. Ein menschlicher Umgang miteinander, die Anerkennung von Engagement und nicht zuletzt eine faire Entlohnung führen zu Freude an der Leistung und einem guten, ja beinahe familiär geprägten Betriebsklima. Das gilt auch für unsere Fachhandelspartner zu vielen besteht seit Jahrzehnten ein fast freundschaftliches Verhältnis. Auch in der Zusammenarbeit mit meinem Partner und Geschäftsführer Paul Schneider, der für die Softwareentwicklung verantwortlich zeichnet, kommt dieses Prinzip zum tragen: Akzeptanz, Respekt und Loyalität. Wie wirkt sich all dies auf den Markterfolg der GDI- Produkte aus? Der Einsatz auf hohem professionellen Niveau, den unsere Mitarbeiter und Partner täglich erbringen, hat dem Unternehmen eine überaus breite und vielschichtige Kundenbasis gesichert, ohne die es kein erfolgreiches Geschäft geben kann. GDI zählt heute mehr als Kunden in ganz Europa unsere Software ist in der Tat ein Stück Alltags- Realität in unser aller Leben geworden. Oft zwar bescheiden im Hintergrund und nicht überall erkennbar, aber dennoch überall präsent. Zum Beispiel? Wenn Sie sich bei Ihrem Zahnarzt behandeln lassen, spielt GDI ebenso eine Rolle wie bei der Müllabfuhr, die morgens Ihre Tonne leert oder bei der Kosmetik, die Ihre Frau in ihrer Parfümerie kauft. An der Theaterkasse begegnen Sie GDI ebenso wie beim Weinhändler, Buchhändler oder Reifenhändler. In der Nudelfabrik hilft GDI dabei, Ihre Pasta zu produzieren und beim Italiener an der Ecke dabei, sie mit Appetit zu verspeisen. In Ihrem Baumarkt ist GDI präsent, bei Ihrem Frisör, Ihrem Autotuner und schlussendlich sogar bei der Friedhofsverwaltung, von der die Menschen mit Recht erwarten, dass alles würdig und reibungslos funktioniert. Und wenn Sie nach vorne schauen was sehen Sie da? Große Herausforderungen, die aber auch große Chancen in sich bergen. Wir mussten uns im Laufe der vergangenen drei Jahrzehnte immer wieder an beträchtliche Veränderungen anpassen und haben diese stets gemeistert. Wie in der Vergangenheit werden wir auch morgen und in Zukunft unser Hauptaugenmerk auf technologisch hochwertige Standard-Lösungen legen, die auch die speziellen Anforderungen unserer mittelständischen Kunden jederzeit erfüllen kann. 2

3 Reflexion xion Technologie»Wir bedienen keine Trends, sondern den Kunden«In den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, als im Kopf von Paul Schneider die Idee einer standardisierten kaufmännischen Software zu reifen begann, gab es noch keine PCs und Mikrocomputer waren noch sündhaft teure Kisten mit kleiner Rechnerleistung; das Internet war der Geheimtipp einer kleinen Fangemeinde und s noch gar nicht erfunden. Bei der 1979 begründeten GDI ist Paul Schneiders Kopf auch nach 30 Jahren noch immer das wichtigste»betriebskapital«. Denn nach wie vor zeichnet der passionierte Informatiker für die Produktentwicklung verantwortlich eine kreative Kraft zwischen akkurater Arbeitsdisziplin und technologischer Vision. Insider wollte wissen, wohin die Reise geht. Herr Schneider, muss man Prophet sein um vorauszusagen, wie die Software von GDI beim 40-jährigen Firmenjubiläum aussieht? Nein, vieles ist voraussehbar. Es geistern ja immer alle möglichen Begriffe durch die Welt der Business-Software, das ist schon immer so gewesen. Es kommt ganz entscheidend darauf an, hier vorausschauend einzuschätzen, was davon flüchtige Moden sind und was sich beim Anwender durchsetzen wird, weil es vernünftig ist. GDI wird mit Sicherheit nichts umsetzen, nur weil es heute»trendy«ist, aber all das, was unseren Kunden nützt. Die aktuellen Schlagworte heißen SaaS, Cloud-Computing, Terminal-Server, ASP, Dot.Net, JAVA Beans und so weiter. Können Sie diese Begriffe kurz erläutern? Hier müssen wir zwei grundsätzliche Dinge unterscheiden: Auf der einen Seite die sogenannten Anwendungsmodelle, nämlich SaaS,»Software as a Service«, und»cloud- Computing«. Dot.Net und JAVA Beans hingegen sind Bibliotheken, also Frameworks, von Microsoft bzw. SUN, die umfangreiche Tools und Funktionalitäten für Web-Anwendungen zur Verfügung stellen. ASP.Net ist eine serverseitige Technologie von Microsoft zum dynamischen Erstellen von Webanwendungen auf Basis der.net- Bibliothek. Was verstehen Sie unter Anwendungsmodellen? Die genannten Anwendungsmodelle verfolgen den Ansatz, dass die Software mitsamt Technik, Wartung, Betreuung usw. bei einem Dienstleister betrieben wird, dem Provider, und der Endbenutzer den Zugriff über das Internet/ Intranet sowie die Dienste»einkauft«. Er selbst braucht dann nur noch eine minimale Hardware-Ausstattung für Browser oder Java-Anwendungen, da die Programme auf dem Server ablaufen. Dabei geht der Begriff»Cloud Computing«weit über den Ansatz»SaaS«hinaus. Für»Cloud Computing«gibt es allerdings derzeit keine eindeutige Definition. Es gibt vielmehr eine Menge theoretischer Betrachtungen, die unterschiedlich ausgelegt werden. Für mich derzeit wirklich nur ein Schlagwort. Warten wir ab, was hier noch so alles passiert. Im Gegensatz zu diesen Anwendungsmodellen steht der Kauf einer Software beziehungsweise der Lizenz zur Nutzung der Software das ist heute immer noch der Regelfall. Sind das aber im Grundsatz nicht sehr kundenfreundliche Modelle? Das muß man differenziert sehen. Der Einsatz der Software bei fremden Dritten, also beim Provider, hat Vorteile und Nachteile. Die Vorteile: Technik, Wartung, Betreuung liegen beim Provider. Die Nachteile: die Sicherheitsproblematik, Zugriffsgeschwindigkeit und Verfügbarkeit. Wir sehen SaaS-Lösungen insbesonders für nicht zeitkritische Lösungen außerhalb des operativen Geschäftes wie Lohn, Fibu, Anlagenbuchhaltung. Hier kann der Provider zusätzliche Arbeiten wie Meldungen an Sozialkassen, Steuermeldungen usw. dem Kunden anbieten. Solche Lösungen machen Sinn und werden von einigen GDI-Fachhandelspartnern seit langem angeboten und durchgeführt. Und was verbirgt sich hinter Terminal-Server-Anwendungen? Terminal-Server-Software ist die Fernsteuerung eines Servers. Dies funktioniert je nach Software entweder im Browser oder eigenständig. Dabei werden nur Bildschirminhalte übertragen. Im Unterschied zur Web-Applikation läuft die Anwendung ausschließlich auf dem Server. Abbrüche die durch die Leitung, sprich Internet, verursacht werden, gibt es hier nicht. Welche Methoden hier letztendlich zum Einsatz kommen, spielt im praktischen Betrieb keine Rolle. Ist Dot.Net für Sie ein Thema? Dot.Net ist, genau wie JAVA, schon lange ein Thema, da beide Produkte weitgehende Funktionalitäten für die Internet-Kommunikation beinhalten. Wir haben bereits bei der Auswahl unseres Tool-Lieferanten für die neue Business Line die Weichen auf Dot.Net gestellt. Es ist uns wichtig, dass unsere Kunden ihre Organisation beibehalten und mit bekannten Bildschirmmasken auch bei den Internet-Applikationen weiterarbeiten können. Allerdings sollte man nicht verschweigen, dass Dot.Net-Anwendungen einen erheblichen Mehraufwand bei der Programminstallation und bei Updates auf älteren Rechnern bedeuten wird. Schauen wir aus der Ferne wieder ein wenig vor die eigenen Füße: Was ist für die nächsten Jahre oder gar Monate bei GDI konkret in der Pipeline? Mit der neuen GDI-Business-Line bieten wir ein integriertes System für die gesamte Abwicklung des operativen Geschäfts auf einer einheitlichen Plattform. Sie wird noch in diesem Jahr für einen gewaltigen Sprung nach vorne sorgen. Priorität hat zunächst die komplette und reibungslose Integration von Elementen wie ERP, CRM, Zeiterfassung, Ressourcenmanagement, Zahlungsverkehr mit Electronic- Banking und Mahnwesen. In der Business-Line sind für den ERP-Bereich bereits umfangreiche Internet-Anwendungen wie z.b. eine bidirektionale Webshop-Schnittstelle, Ad hoc- Abfragen bei der Industrie, Intratstat-Meldewesen, Artikel- und Preisabgleiche, und vieles mehr realisiert. Was nun noch kommen wird, ist eine effiziente Einbindung von Webapplikationen über Dot.Net. Gibt es bei dieser großen Vielzahl von Details ein übergeordnetes Ziel? Ja. Dasselbe Leitmotiv, das wir seit 30 Jahren verfolgen: Unseren Kunden im geschäftlichen Alltag die Arbeit so zu erleichtern, dass die Entlastung jeden Tag spürbar ist. 3

4 Ein kleines Mosaik der GDI-Anwender: Gute Ideen, große Erfolge, starke Persönlichkeiten as Rückgrat der deutschen Wirtschaft und die DGrundlage ihres Erfolges das ist der Mittelstand: hunderte Branchen, tausende Konstellationen zigtausende Firmen. Sie haben vieles gemeinsam, aber im Grunde ist jedes dieser Unternehmen so individuell und einzigartig wie ein Mensch. Vielleicht ist dies der Grund, warum sich zehntausende von kleinen und mittelständischen Unternehmen für unsere Software entschieden haben, denn auch sie verbindet Gemeinsamkeit und Individualität: Um das Gemeinsame abzudecken, ist sie konsequent standardisiert und für die individuellen Wünsche bietet sie eine hohe Flexibilität, die sich an die unterschiedlichsten Gegebenheiten anpassen lässt. Genau deswegen ist GDI auch nicht nur auf den Mittelstand festgelegt. In der Tat sind unsere Produkte Tag für Tag in Unternehmen aller Größen und jeder Art im Einsatz: vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum Weltkonzern, vom Freiberufler bis zum Öffentlichen Dienst, von kommunalen Einrichtungen bis hin zu Sportverein, Hotel, Arztpraxis oder Kirchengemeinde. Und dennoch: Der Mittelstand mit seiner Branchenvielfalt und seinen differenzierten Anforderungen ist die Grundlage unseres Erfolges. Denn wer sich hier durchsetzt, hat den härtesten Praxistest bestanden. Mittelständler sind nämlich nicht nur selbstbewusst. Sie sind auch anspruchsvoll, sie sind kritisch und sie schauen auf die Kosten. Das liegt daran, dass fast hinter jeder guten Idee, hinter jedem mittelständischen Geschäftserfolg mindestens eine starke Persönlichkeit steht, manchmal auch ein Duo, ein Team oder eine ganze Familie. Menschen, die genau wissen was sie wollen und sich kein X für ein U vormachen lassen. Bodenständig in ihren Grundsätzen, aber innovativ in ihren Methoden und manchmal auch global in den Strategien, die sie in ihren Unternehmen verfolgen. Zehn Unternehmen stellen wir hier vor. Die Auswahl ist uns nicht leicht gefallen. Kein Wunder, denn unter den Zehntausenden, die hierfür in Frage kamen, sind viele, die seit 25 Jahren oder mehr mit unserer Software arbeiten und unsere Firmengeschichte sozusagen von Anfang an begleitet haben. Anw Willkommen KOSMETIK Schönheits- Trendsetter Am Anfang stand eine genialeinfache Idee: freie Farbwahl und Nachfüllbarkeit bei Kosmetikprodukten. Lidschatten, zum Beispiel. Das war 1985 und kam super an. Heute ist artdeco mit bis zu 40% Marktanteilen die führende Fachhandelsmarke in Deutschlands Parfümerien und Kosmetikinstituten. Das Unternehmen ist weltweit in 60 Ländern tätig, setzt international beachtete Trends, betreibt eine eigene Fertigung und ist inzwischen auch auf dem Sektor Eyeware mit einer eigenen Brillenkollektion auf Erfolgskurs. Gerald Langer, gelernter Betriebswirt, ist kaufmännischer Leiter des Hauses und zuständig für die EDV. Sieben von insgesamt 350 Mitarbeitern sind mit der Buchhaltung betraut, die fast von Anfang an, seit 1988, mit einer GDI FiBu mit unbegrenzter Mandantenverwaltung bewältigt wird. Eine von ihnen ist Jutta Jais, die täglich einige hundert Buchungen erledigt. Sie gibt dem Programm spontan die Schulnote zwei und lobt die intuitive Logik der grafischen Oberflächen besonders in der neuesten Version mit zahlreichen verbesserten Funktionen. Artdeco cosmetic GmbH, Karlsfeld bei München artdeco Cargraphic CAR-TUNING Benzin im Blut Mehr als Artikel zur Performance-Steigerung von Automobilen gibt es bei Cargraphic. Zwar kann man sie nicht alle an einem Porsche anbringen, aber dennoch steht diese Marke zusammen mit Audi nach wie vor im Fokus des 1985 von den motorsportbegeisterten Brüdern Thomas und Michael Schnarr gegründeten Unternehmens. Herstellung und Vertrieb von Auto-Accessoires und -Teilen befinden sich heute ebenso im Portfolio von Cargraphic wie Engagement im Rennsport, Entwicklung von Wettbewerbssystemen, Felgendesign und der Betrieb eines Werkes für Abgasanlagen in England.»Wir haben halt alle Benzin im Blut«, kommentiert Bernhard Heller, Verkaufsleiter»andere Marken«, dieses außergewöhnliche Engagement lapidar. Offenbar aber auch kaufmännisches Geschick. Denn schon 1994 stellten die Schnarrs das ganze operative Geschäft auf die GDI Warenwirtschaft um. Und zwar einschließlich weltweitem Versandhandel, der heute über 90 % des Umsatzes ausmacht. Bernhard Hellers Urteil über GDI könnte das eines Sportreporters sein:»läuft rund und hakt nicht. Ich habe kein Problem damit, ganz groß mit der GDI- Fahne zu winken!«cargraphic GmbH, Landau SOZIALWIRTSCHAFT Beschützte Werkstätten Dass Ingo Kanngießer Sozialarbeit studiert hat, kann man voraussetzen; dass er ein Studium der EDV-Technik drangehängt und sich auch solides kaufmännisches Wissen angeeignet hat, merkt man im Gespräch sofort. Denn Ingo Kanngießer ist Geschäftsführer des Gemeindepsychiatrischen Zentrums Überlingen und beschäftigt sich mit Menschen, von denen man im Alltagsleben wenig erfährt psychisch Beeinträchtigte, die Hilfe benötigen: Beratung, Betreuung, Begegnung, Behandlung und betreute Beschäftigung. Letztere findet, auch in Überlingen, in speziellen Gemeindepsychiatrie Werkstätten für Menschen mit Behinderung statt. Hier, wie überall im Sozialbereich, gelten besondere Regeln, auch, was den buchhalterischen und kaufmännischen Bereich betrifft. Da würde selbst die an sich sehr flexible GDI-Standardsoftware bald an ihre Grenzen stoßen. Deshalb freut sich Ingo Kanngießer, dass es Menschen wie Helmut Molzen gibt, GDI-Fachhandelspartner und versierter Kenner des Sozialwesens, der mit its-sozial eine GDI-basierte Branchenlösung für die Sozialwirtschaft geschaffen hat, die laut Kanngießer keine Wünsche offen lässt:»ein Profi auf fachlich höchstem Niveau; seine Software ist aus einem Guss und deckt die ganze Palette ab.«beim GPZ mit seinen 22 Mitarbeitern und 94 Klienten sind das in erster Linie die Auftragsbearbeitung und das gesamte Finanzwesen. Egal ob bei der komplexen Abrechnung mit verschiedenen Kostenträgerstellen, der Verwaltung von Kennzahlen oder dem Bescheinigungswesen samt Altersstrukturauswertung das Produkt erweist sich stets als flexibel und äußerst stabil. An die Vorgänger-Software mag Ingo Kanngießer gar nicht mehr zurückdenken. Im Gegenteil: er hat its-sozial innerhalb der Modellregion Baden-Württemberg längst an andere Sozialeinrichtungen wärmstens weiter empfohlen. Gemeindepsychiatrisches Zentrum, Überlingen 4

5 BAUMARKT Alles für Haus & Garten Wer in der Baumarktbranche mit 190 Mitarbeitern 50 Millionen Jahresumsatz macht, muss viel bewegen und hart kalkulieren. Auch bei der Lohn- und Gehaltsabrechnung gilt deshalb das Prinzip der höchsten Effizienz. Helmut Schardein ist der Verwaltungschef des Gillet-Hagebaumarktes in Landau einem Vollsortimenter, der nicht nur alles bereit hält, was man für Haus und Garten braucht, sondern überdies auch den professionellen Großhandel bedient und eine Tank- und Waschstation sowie einen Mietpark betreibt. Seit zehn Jahren ist hier GDI Lohn & Gehalt erfolgreich im Einsatz. Ausschlaggebend für die Anschaffung waren die hohe Bedienerfreundlichkeit und der gute Service vor Ort. Inzwischen zieht Helmut Schardein eine differenzierte Bilanz: Das Programm lässt sich leicht an geänderte Anforderungen anpassen und alle Korrekturen sind einfach durchzuführen.»ich habe es übrigens auch schon weiter empfohlen «Gillet Hagebaumarkt, Landau Anwender Vielfalt ender MOTORRADEQUIPMENT MOTORRADEQUIPMENT Eine Bikerlegende 1990/91:»Jochen, Hubert und Roland fahren von Deutschland nach Kenia. Herbert stößt in Togo dazu. Drei IMO200T werden hier ausführlich getestet.«mit dem Motorrad! Das waren noch Zeiten Heute ist Jochen Schanz Mitinhaber der Touratech AG. Der Motorradspezialist macht mit 200 Mitarbeitern bis zu 20 Millionen Jahresumsatz. Die Leidenschaft fürs Biken ist zwar geblieben, aber der Unternehmer Schanz sitzt inzwischen mehr vor dem Computer als auf dem Motorrad. Geblieben ist auch der Verkaufserfolg des IMO, eines 1990 von Compagnon Herbert Schwarz entwickelten Motorradcomputers. Er war die Grundlage für die atemberaubende Success-Story Touratech: weltweiter Importeur und Vermarkter von Biker- und Outdoorartikeln, Hersteller eigener Motorradkomponenten, Zulieferer für die Fahrzeugindustrie. Und natürlich Betreiber eines eigenen Rennstalls. Seit 1997 laufen auf Jochen Schanz Monitor Programme von GDI: Finanzbuchhaltung und vor allem eine mit zahlreichen Zusatzmodulen hochgetunte Warenwirtschaft an 70 Terminals. Die ist auch für die Produktionssteuerung zuständig und verwaltet z.b. Stücklisten, Arbeitspläne und Zeitmanagement. Eingerichtet hat ihm diese Architektur Xaver Hilser, GDI-Fachhandelspartner und Vater der GDIbasierten Produktionssoftware TME.»Ich wollte alle Prozesse einschließlich des Web-Shops auf einer professionellen Plattform und dulde keine anderen Programme. Herr Hilser hat das super umgesetzt und ist ein erstklassiger Betreuer.«Na dann, weiterhin gute Fahrt! Touratech AG, Niedereschach Touratech SEKTKELLEREI Keller Geister & Co Gillet-Hagebaumarkt Die Herres Gruppe ist ein international tätiger Anbieter von klassischen und innovativen Getränken: Sekte, Perlweine, Cocktails, Premixes. Jeder kennt»keller Geister«, den Klassiker unter den deutschen Perlweinen und einer der bekanntesten Markenartikel überhaupt. Weniger bekannt ist, dass Herres auch in den Segmenten Bio und alkoholfrei sehr gut aufgestellt ist. Am Firmensitz in Trier sorgen 100 Mitarbeiter für den reibungslosen Ablauf von Produktion, Logistik und Marketing und warten mit beeindruckenden Fakten auf: Drei Abfüllanlagen bewältigen aus einem Tankvolumen von 43 Millionen Litern eine Abfüllleistung von täglich bis zu Flaschen. Seit 2007 trägt, wie Mitarbeiterin Alwine Klasen betont, auch GDI seinen Teil zum Geschäftserfolg bei. Damals wurde nämlich die gesamte Lohn- und Gehaltsbuchhaltung umgestellt.»das war, als wäre man von Fiat auf einen Mercedes umgestiegen«, schwärmt die erfahrene Lohnbuchhalterin und betont die komfortablen Auswertungsmöglichkeiten ebenso wie die Flexibilität des Programmes. Und was den Service des GDI Fachhandelspartners betrifft, so gibt es laut Frau Klasen auch etwas Gemeinsames zwischen beiden Unternehmen, nämlich die»prompte Bedienung«. Herres Gruppe, Trier TRADITIONSWEINGUT Noble Tropfen Schon der Geheimrat lobte einen»geheimrat«niemand Geringeres als Goethe nämlich, der im»west-östlichen Divan«den berühmten»elfer«besang (1811 Forster Ungeheuer), der heute im hauseigenen Weinmuseum steht. Die Rede ist vom»weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann- Jordan«im pfälzischen Deidesheim. Kenner werden bei diesem Namen aufhorchen, steht er doch für ein Haus, das sich schon immer zur Spitze der deutschen Weinkultur zählen durfte. Und»immer«, das heißt in diesem Fall seit Nur wenig von den auf 50 Hektar Eigenwingert erzeugten Bassermannschen Spitzenweinen gelangt Bassermann-Jordan in den offenen Handel, das meiste findet umgehend Abnehmer bei festen Direktkunden, Weinhändlern und Gastronomen, wie Gunther Hauck, der kaufmännische Geschäftsführer des Hauses betont. Seit 1998 wird das gesamte Rechnungswesen des Unternehmens mit einer durch eine Kostenstellenrechnung ergänzten GDI Fibu bewältigt, mit dessen einfachem Handling die Mitarbeiter sehr viel Zeit sparen. Besonderer Clou dabei ist die direkte Anbindung der gesamten Finanzbuchhaltung an die Weinwirtschafts-Spezialsoftware»Wein-Office«. Weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan, Deidesheim Herres-Sekt HOTEL & RESTAURANT Diskretion Ehrensache Es zählt zu den schönsten und beliebtesten Hotels der Region und befindet sich seit 1865 in Familienbesitz: das Hotel Europäischer Hof in Heidelberg. In dem Fünf- Sterne-Haus ergänzen sich traditionelle Werte mit hohem Komfort und modernem Management. Hierzu gehört auch die Software-Lösung, die Stephan Ehe, seit 32 Jahren Leiter des kaufmännischen Bereichs, für die Lohn- und Gehaltsabrechnung gesucht und schließlich bei GDI gefunden hat: eine echte, unabhängige Indoor- Lösung, kombiniert mit FiBu und Anlagenbuchhaltung, die auch vor unbefugtem Zugriff sicher ist. Denn schließlich ist Diskretion eine der wichtigsten Tugenden in der Hotellerie. Das gilt auch für die sensiblen Personaldaten der etwa 150 Mitarbeiter, die monatlich mit einigen hundert Buchungen abgerechnet werden. Besonders hilfreich fand Stephan Ehe, dass GDI Lohn & Gehalt von Anfang an problemlos mit den speziellen Anforderungen im Hotel- und Gaststättengewerbe zurecht kam und ihm jederzeit aussagekräftige Auswertungen bietet. Der Europäische Hof, Hotel Europa, Heidelberg Europäischer Hof BEHÄLTER- UND APPARATEBAU Engagierte Anwenderin Renate Schmidt kennt GDI noch aus der Zeit, als unsere Software noch in den Kinderschuhen steckte. 1984, vor einem Vierteljahrhundert, kam das erste Programm ins Haus, heute ist dort praktisch die ganze GDI-Produktpalette vertreten. Renate Schmidt war aber nie nur passive Anwenderin, sie hat auch aktiv zur Verbesserung der frühen Programme beigetragen. Denn die gelernte Wirtschaftsinformatikerin, damals Referentin für Datenbanksysteme, kann nicht nur kritisieren, sondern auch programmieren. Noch heute ist sie in dem Unternehmen ihres Mannes einem Familienbetrieb in der 2. Generation mit der EDV befasst. Die Firma ist spezialisiert auf Behälter- und Sonderarmaturenbau und beliefert die chemische und pharmazeutische Industrie; 35 bis 40 Prozent der Produktion gehen in den Export. Was sie an GDI besonders schätzt?»dass Support und Service in deutscher Sprache laufen, finde ich sehr gut!«dipl.-ing Wilhlem Schmidt Armaturen und Apparatebau, Seeheim-Jugenheim OPER UND THEATER Vorhang auf! Nationaltheater Mannheim Das Haus kennt jeder, spätestens seit Schiller. In der Tat ist das Nationaltheater Mannheim, begründet im 18. Jahrhundert von Landesvater Carl Theodor und schon seit 1839 vollständig in städtischer Verwaltung, die älteste kommunale Bühne der Welt. Über Besucher kommen jährlich in das Fünf-Sparten-Haus, das neben Schauspiel auch Oper, junge Oper, Ballett sowie das Jugendtheater Schnawwl bietet. Es dreht sich aber nicht alles nur um die Kunst, betont Martina Edin, Marketingleiterin des»städtischen Eigenbetriebes«. Ein Etat von knapp 47 Millionen Euro muss verwaltet werden, und 610 Mitarbeiter vom Schauspieler über Techniker, Bühnenbildner, Chorsänger und Maskenbildner bis hin zu Regisseur und Requisiteur bewegen eine Menge an Kosten und Material. Viel kaufmännisches Rechnen ist hier gefragt und wird seit 1996 mit GDI-Software gemanagt: Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung, Anlagenbuchhaltung und eine Warenwirtschaft mit umfangreichen Zusatzmodulen. Davon aber kriegt Martina Edin kaum etwas mit, denn die Installationen laufen reibungslos. Und offenbar auch nutzbringend, denn das Haus stand erst kürzlich auf Platz 1 einer Effizienz-Studie vergleichbarer Theater. Nationaltheater Mannheim 5

6 Qualitäts- und Vertriebsstrategie: Unser Erfolg ruht auf vielen Säulen in gutes Produkt verkauft sich nicht von selbst, Enur weil es gut ist. Das ist der Grund, warum wir ein erstklassiges Händler- und Servicenetz aufgebaut haben und ständig pflegen. Wir wissen aber, dass dies alleine nicht genügt und eine erfolgreiche Qualitäts- und Vertriebsstrategie mehr als diese zwei Säulen braucht. Denn kein Standardprogramm kann zum Beispiel alle Details einer hochspezialisierten Anwendung wirklich zufriedenstellend abdecken. Deshalb forcieren wir systematisch die Schaffung von spezifischen Branchenlösungen sei es als eigene Entwicklung oder als GDI-basierte Spezialsoftware, in die das Know-how unserer Fachhandelspartner einfließt. Auch eine noch so gute Software kann immer weiter verbessert werden. Zum Beispiel im Hinblick auf Funktionalität und Kompatibilität mit externen Systemen des Abgaben- und Meldewesens. Das ist der Grund, warum wir eine aktive Verbandsarbeit betreiben und an vorderster Front der neuesten Entwicklungen mit dabei sind. Eine solch konsequente Qualitätspflege bleibt auf Dauer nicht verborgen: Andere IT-Unternehmen haben die Vorzüge von GDI-Software längst entdeckt und vermarkten sie inzwischen erfolgreich als OEM- Partner unseres Hauses in vielfacher Weise unter ihrem eigenem Label. Hier stellen wir diese vier zusätzlichen Säulen, auf denen unser Erfolg basiert, an Beispielen vor. Branchenlösungen Ide»Radius«im Einsatz bei point S, Pneuhage und First Stop Eigene Branchensoftware auf ganz großem Erfolgskurs Eine flexible Standardsoftware ist die beste Grundlage für die Entwicklung einer Branchenlösung. In diesem Sinne entwickelte GDI vor elf Jahren im Auftrage des Reifenhändler-Verbandes point S auf Basis der GDI Auftragsbearbeitung die Software»Radius«: eine maßgeschneiderte Lösung speziell für den Reifenfachhandel und Kfz-Werkstätten. Das Erfolgsmodell ist inzwischen auch bei anderen Reifenhandelsketten angekommen. ie Marke point S steht in DDeutschland seit 25 Jahren für eine Kooperation freier Reifenfachhändler, die sich gegenseitig in ihrer Leistungsfähigkeit stärken und dennoch ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit bewahren. Mit über 750 Servicecentern bundesweit gehört das Unternehmen zu den ganz großen der Branche und»radius«wurde sehr schnell zum erklärten Favoriten der meisten point S-Partner. Auf Dauer aber ließ sich die Vermarktung eines ausgereiften Erfolgsprodukts, das von den Anwendern regelmäßig traumhafte Bewertungen erhielt, nicht auf einen Anwenderkreis beschränken. Glatte 90% der»radius«-anwender würden ihre Software und den Service jederzeit weiterempfehlen so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter hunderten von point S Reifenfachhändlern. Nach zehn Jahren kam»radius«2008 erstmals in den freien Handel bei Pneuhage und First Stop ist die Software inzwischen im Einsatz.»Dieses Programm«, so ein mittelständischer Reifenhändler,»können Sie aus der Schublade nehmen und so im Betrieb einsetzen und es funktioniert vom ersten Tag an.«auf bis zu Posten schätzt ein anderer Fachhändler den Artikelbestand, mit dem er es allein im Bereich»Rad und Reifen«zu tun hat. Hinzu kommt noch der Bereich»Service und Werkstatt«, wo ebenfalls fünfstellige Dimensionen zu bewältigen sind. Das Handling solcher Mengen ist ohne leistungsstarke Software undenkbar und geht über das Leistungsspektrum eines herkömmlichen Warenwirtschaftsprogramms weit hinaus man denke nur an die elektronische Anbindung von KFZ-Teilekatalogen, an CRM, Lagermanagement oder ad-hoc-bestellungen.»im Vergleich zu früheren Zeiten«, resümiert der gelernte Diplomkaufmann und Vulkanisationsmeister,»spare ich heute mit Radius locker zwei Drittel an Zeit ein«das 1970 in Karlsruhe gegründete Familienunternehmen Pneuhage hat die Vorteile von»radius«bereits im Jahre 2008 erkannt und empfiehlt das Programm inzwischen seinen Filialisten und Vertriebspartnern insgesamt fast 300 Unternehmen, zu denen in ganz Europa noch an die 8000 Reifenhändler kommen, die von dem der angegliederten Großhandelssparte Interpneu beliefert werden. Auch bei dem europaweit aufgestellten Händlernetzwerk First Stop, zu dem alleine in Deutschland 275 Partnerbetriebe gehören, ist»radius«inzwischen im Einsatz. Diese Erfolgstory, deren Ende noch lange nicht abzusehen ist, belegt nicht nur die hohe Qualität des Produktes im täglichen Einsatz sie steht im Jahr unseres 30. Firmenjubiläums auch als Beispiel für eine konsequente Entwicklungsarbeit und den langen Atem, den ein Unternehmen heute braucht, um ein Produkt, von dem man überzeugt ist, am Markt konsequent zu positionieren. Developed by our Partners, Powered by GDI Praxisstarke Branchenlösungen vom GDI-Fachhandelspartner Viele unserer Fachhandelspartner sind nicht nur äußerst findige Köpfe, sondern auch ausgewiesene Branchenkenner. Und unsere Software ist nicht nur ein grundsolides Basiskonstrukt, sondern hat auch eine äußerst flexible, ausbaufähige Struktur, vor allem im ERP-Bereich. Wenn beides aufeinander trifft, kann es leicht zu einer positiven Reaktion kommen: Ein GDI-Partner entwickelt auf der Basis eines GDI-Standardprogramms eine eigenständige Branchensoftware. iemand kann Spezialist Nfür alles sein außer, er improvisiert auf Kosten der Qualität. Wir haben uns vor dreißig Jahren entschlossen, eine allgemeine Grundlage für die gesamte Bandbreite des kaufmännischen Rechnens zu legen. Mit GDI-Software haben wir eine leistungsstarke Produktlinie von Standardprogrammen geschaffen, die in Sachen Stabilität und Zuverlässigkeit Maßstäbe setzt. Je spezieller jedoch ein Anwendungsgebiet ist, desto wichtiger ist es, über fundierte Kenntnisse der jeweiligen Branche zu verfügen. Da lag es nahe, das enorme Potenzial zu nutzen, das im Know-how vieler unserer Fachhandelspartner steckte. Deshalb haben wir in den letzten Jahren diesen Prozess, der zu gleichen Teilen von unseren Händlern und von uns selbst ausging, konsequent gefördert. Das Ergebnis kann sich schon jetzt sehen lassen und wächst ständig weiter: Branchen- und Speziallösungen für Handwerk und Gastronomie, Sozialwirtschaft, Produktions- und Fertigungsbetriebe, Logistik, mobile Datenerfassung, Optiker, Zollabfertigung, Werkzeughandel und vieles mehr Das Resultat: Am Ende gewinnen alle drei. Neben dem kreativen Fachhandelspartner und GDI vor allem der Kunde aus der betreffenden Branche. Indem er eine speziell für seine Bedürfnisse»maßgeschneiderte«Lösung erhält zum Preis einer ganz normalen»konfektionsware«. 6

7 Partner & Ideen en OEM-Partner Verbandsarbeit Aktive Verbandsarbeit zahlt sich aus GDI kooperiert mit ITSG und SOKA-Bau Elektronisches Meldewesen und Datenaustausch mit Ämtern, Verbänden und Behörden sind heute die Regel, in vielen Fällen längst gesetzlich vorgeschrieben. GDI pflegt deshalb seit vielen Jahren den direkten Draht zu den maßgeblichen Verbänden und mischt bereits im Vorfeld der Neuerungen mit: bei der Projektierung und Entwicklung. OEM-Partnerschaften: Effektivität und Markterfolg unter fremdem Label Unsere Stärken in anderen starken Produkten Kooperation und Synergie der jeweiligen Stärken gehören seit jeher zur Firmenphilosophie unseres Unternehmens. Warum sollten sich die bewährten Softwareprodukte von GDI nicht mit dem Know-how und den Marktstrategien anderer starker Partner zu einem Produkt verbinden, das zwar als eigene Marke auftritt, aber dennoch all die Stärken bietet, die man von GDI gewohnt ist? Das hierzu passende Konzept heißt OEM und bietet oftmals den Schlüssel zu einer Verbreitung, die wir mit unseren bewährten Standardprodukten aus eigener Kraft nur schwer erreichen könnten. OEM Original Equipment Manufacturer unter dieser Fahne segelt seit vielen Jahren eine Flotte besonders erfolgreicher Schiffe auf den internationalen Märkten des globalisierten Handels: Unternehmen, die fremde Produkte oder Produktkomponenten unter eigenem Namen in den Handel bringen und erfolgreich vermarkten. Eine oftmals ideale Verbindung von bewährter Produktqualität und innovativen Vertriebskonzepten, die nicht selten mit einer Spezialisierung des ursprünglichen Produkts einhergeht, um Nischensegmente zu erreichen oder neue Kundenfelder zu erschließen. Wir alle kennen dies aus der Automobil-, Elektronik- oder Softwarebranche. Je besser ein Produkt, desto begehrter wird es für eine OEM-Partnerschaft. Es erstaunt daher nicht, dass GDI seit langem eine ganze Reihe von OEM-Partnerschaften aufgebaut hat und pflegt: Ein Geschäft auf Gegenseitigkeit, das sehr zur Verbreitung unserer Produkte beiträgt und damit letztlich vor allem auch den Anwendern verschiedenster Branchen zu Gute kommt. Die ersten OEM-Partnerschaften entwickelten sich im Handwerk, hier vor allem im Bau- und Baunebengewerbe, wo die GDI-Produkte Baulohn, Finanzbuchhaltung und Anlagenbuchhaltung bei namhaften Herstellern zum Einsatz kommen. Zu den bekanntesten Produkten zählen hier Probau/S, BPS-Software, Hapak und K3 aus dem Hause i2plus. Inzwischen steckt das Knowhow von GDI auch in OEM- Softwareprodukten für Zeitarbeit und -management, für Brauereien, Handwerksbetriebe oder den Obst- und Gemüsegroßhandel, um nur einige zu nennen. Eine Mut machende Bilanz nach 30 Jahren und zugleich ein viel versprechender Trend für die Zukunft. Beispiel ITSG: Hinter diesem Namen verbirgt sich die»informationstechnische Servicestelle der gesetzlichen Krankenversicherung«. Sie übernimmt im Auftrag aller Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenversicherer (GKV) die Aufgaben zur Vorbereitung, Realisierung und Optimierung der elektronischen Datenaustauschverfahren. In dieser Eigenschaft begleitet sie die Entwicklung, testet, bewertet und gibt am Ende per Zertifikat»grünes Licht«für den Einsatz. Natürlich gibt die ITSG ihre Informationen und Anforderungen in der Regel schriftlich weiter, die Firmenphilosophie von GDI zieht hier jedoch kurze Wege und den direkten Dialog vor: Die ITSG arbeitet praktisch seit ihrer Gründung eng mit unserer Entwicklungsabteilung zusammen, insbesondere im Arbeitskreis Datenaustausch, in dem GDI Projektleiter Christian Orth permanentes Mitglied ist. Darüber hinaus besteht ein Servicevertrag mit der ITSG, in dessen Rahmen halbjährliche Beratungsgespräche und eine jährliche Qualitätsprüfung stattfinden. GDI-Mitarbeiter aus dem Fachbereich Lohn & Gehalt nehmen regelmäßig an ITSG-Schulungen teil. Inzwischen war GDI mehrmals Gastgeber für Schulungs- und Informationsveranstaltungen der ITSG. All dies optimiert nicht nur die Qualität unserer Software, es führt auch dazu, dass kommende Entwicklungen bei GDI längst bekannt sind und zeitgerecht umgesetzt werden können. Beispiel SOKA-Bau: Die»Sozialkasse der Bauwirtschaft«ist der gemeinsame Name für die Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft (ULAK) und die Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes (ZVK); beide werden von den Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft getragen. Die hier vorgeschriebenen Meldungen etwa für Urlaubsvorsorge, Winterausfallgeld, Ausbildungsförderung oder Zusatzversorgung müssen elektronisch erfolgen. Die dazu erforderlichen technischen Vorgaben für den Aufbau der Datensätze entwickelt die SOKA-Bau. Auch hier pflegt GDI, besonders im Hinblick auf das Produkt GDI Baulohn, den direkten Kontakt zum Verband, um die Software zu optimieren und die Fehlerquote zu minimieren. So erhält GDI von der SOKA-Bau etwa eine quartalsmäßige Auswertung, in der man beispielsweise unvollständigen oder doppelten Meldungen auf die Spur kommt. Auf diese Weise können Sicherheitslücken geschlossen werden, was jedoch nicht in allen Fällen sinnvoll oder möglich ist, da andererseits der Anwender bestimmte Entscheidungsspielräume bei der Eingabe behalten muss. Diese kniffligen Fälle lassen sich nicht ohne den direkten Draht zur SOKA- Bau in den Griff bekommen. Wir pflegen deshalb diesen Kontakt konsequent und können unseren Ansprechpartner jederzeit zur Verbesserung unseres Produktes konsultieren. 7

8 Ein klug geknüpftes Netz: Service von Mensch zu Mensch ie Stunde der Wahrheit schlägt immer erst nach Ddem Kauf einer Software. Dann zeigt sich nämlich nicht nur, was sie in der Praxis wirklich taugt, sondern vor allem, wie gut Service, Programmanpassungen und Support sind. Wer seine Business-Software jemals im Supermarktregal gekauft hat, weiß, was gemeint ist. GDI-Software wird aus gutem Grund nur über den autorisierten Fachhandel vertrieben. Denn hier vereinigen sich technisches Knowhow, kaufmännisches Hintergrundwissen und fachliche Kompetenz zu einem Service, der diesen Namen verdient: schnell, effizient und zielführend. Und nicht zuletzt auch angenehm, denn der Service bei GDI geht immer von Mensch zu Mensch. Kompetenz Fach Wer Georg Osterer nach den größten Stärken von GDI fragt, bekommt eine fast philosophische Antwort:»Die Fähigkeit, mit Herausforderungen fertig zu werden.«deshalb sieht er das Unternehmen auch auf dem richtigen Weg:»Wir müssen auf Qualitätsprodukte setzen und weitere Marktsegmente erobern«, meint der gelernte EDV-Diplomkaufmann, Geschäftsführer der ADOR GmbH in Köln. Seit 1984 ist ADOR Distributor im westdeutschen Raum und betreut mit fünf Mitarbeitern an die sechzig regionale GDI-Fachhandelspartner. Zum Kundenkreis des ADOR-KompetenzCenters gehören Mittelständler aller Größen, aber auch zahlreiche Handwerker. Und diese, so Georg Osterer, schätzen an ihrer GDI-Software neben dem bedienerfreundlichen Design vor allem eins: Sicherheit und guten Service. ADOR EDV- und Software GmbH, Köln Egal, ob Sie unseren Service vor Ort in Anspruch nehmen, ihn über das Internet abrufen oder im telefonischen Dialog suchen, niemals werden Sie bei GDI von Computerstimmen abgefertigt, von Callcentern bedient oder auf eine Warteschleifereise geschickt. Die Grundlage unserer Kommunikation ist der direkte Kontakt von Mensch zu Mensch. Ganz einfach deshalb, weil dies am effektivsten ist. Guter Service beruht vor allem auf guter Produktkenntnis. Und die finden Sie nicht nur bei uns, sondern auch bei Ihrem GDI-Fachhandelspartner. Er wurde von uns geschult, er kennt das Produkt, er arbeitet selbst damit. Deshalb kann er nicht nur Ihre Fragen beantworten und Fehler beseitigen, sondern für Sie auch alles aus der Software herausholen, was in ihr steckt. Und er verfügt über genügend betriebswirtschaftliche Erfahrung, um Ihnen auf gleicher Augenhöhe zu begegnen und auf Anhieb zu verstehen, was Sie wollen. Wer seinen Kunden ein solch außergewöhnliches Niveau bieten will, muss auch seinen Fachhandelspartnern Außergewöhnliches bieten. Attraktive Konditionen, kollegialer Umgang und direkte Kommunikation gehören ebenso zum Händlerkonzept von GDI wie gründliche Schulung, Unterstützung beim Marketing und der unkomplizierte zwischenmenschliche Umgang. Und nicht zuletzt partnerschaftliche Fairness. Denn wir wollen nicht an unseren Händlern verdienen, sondern mit ihnen. Mehr als 300 Fachhandelspartner betreuen unsere Kunden im gesamten deutschsprachigen Raum. Für die optimale regionale Koordination sorgen die Kompetenzzentren in Berlin, Hamburg, München und Köln. Gemeinsam mit der Landauer Firmenzentrale optimieren sie ständig ein klug geknüpftes Netz aus GDI-Partnern, GDI-Profi-Partnern und GDI-Premium-Partnern. Eine kleine Auswahl stellen wir hier vor. Mit ihren Erfahrungen, ihren Stärken und natürlich mit ihrem Gesicht. Denn auch hier gilt: hinter jeder Dienstleistung steht letztlich ein Mensch. Wohl kaum jemand weiß so fundiert, was er von GDI zu halten hat, wie Franz Schneider (vorne rechts) denn schließlich hat er das Unternehmen seinerzeit mit seinem Bruder Paul gegründet. Zwar geht er schon seit 1983 eigene Wege, aber die sind noch immer eng mit GDI verknüpft: Heute ist er als Inhaber des NTFS- Systemhauses selbstständiger GDI-Premiumpartner in Landau und einer der erfolgreichsten dazu. Und nach wie vor dürfte er zu den engagiertesten und bisweilen auch kritischsten Impulsgebern gehören, wenn es darum geht, die GDI-Softwarefamilie immer weiter zu verbessern. Seine Verkaufsfavoriten sind die Lohn- und Baulohnprogramme, aber seine mittelständischen Kunden schwören auch auf die Vorzüge von Fibu und Warenwirtschaft. Große Erwartungen setzt auch Franz Schneider in die kommende CRM- Lösung. Ganz genau so, wie sein Bruder Paul NTFS GmbH & Co KG, Landau Wenn Helmut Molzen von»seiner Software«spricht, dann merkt man ihm seine Leidenschaft für das Produkt richtig an. Helmut Molzen ist ein»alter Hase«nicht nur bei GDI, wo er seit 1991 mit im Boot ist und es inzwischen zum Premium- und Branchenpartner gebracht hat, nicht nur im IT-Business, wo er sich hervorragend auskennt, sondern vor allem in seinem ureigensten Metier: der Sozialwirtschaft. Hier hat er in leitender Funktion bei großen Sozialträgern über Jahrzehnte fundierte Erfahrungen gesammelt, die ihn geprägt haben. Er wäre nicht er selber, wenn er diesen Erfahrungsschatz nicht praktisch verarbeitet und anderen zugänglich gemacht hätte eben in»seiner Software«, der GDI-basierten Branchenlösung its-sozial. Eine Spezialsoftware für alle kaufmännischen und buchhalterischen Belange der Sozialwirtschaft, die auf einer gemeinsamen Datenbasis praxisstarke Lösungen bundesweit anbietet etwa für Betreute Beschäftigte, Kostenträgerabrechnungen, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und und vieles mehr. Helmut Molzen ist indes alles andere als ein spezialisierter»fachidiot«er und sein junges Team decken natürlich auch die gesamte Bandbreite moderner Business-Lösungen aller Branchen und Firmengrößen ab und das gleich in zwei Unternehmen, in Hamburg und Schleswig-Holstein. its-sozial, Hamburg www. in einer Bereits kurz nach der Wiedervereinigung stieß Roland Renner auf GDI, weil er für eine Geschäftsidee»im Westen«nach einem Partner suchte.»ich bin einfach nach Landau gefahren, und dort stieß ich auf die größte Resonanz. Außerdem war das Produkt ebenso stimmig wie die menschlichen Kontakte.«Seit 1990 ist das Software-Büro Renner im sächsischen Kamenz offizieller GDI-Partner und inzwischen zum Premiumpartner aufgestiegen. Dies vor allem deshalb, so Roland Renner, weil sich die strikte Kundenorientierung im Servicebereich als solide Basis bewährt gerade auch in krisenhaften Zeiten. Das Software-Büro ist nämlich ein ausgewachsenes Systemhaus mit lückenloser Komplettdienstleistung bis hin zur individuell angepassten Hardware-Konfiguration. Die große Leidenschaft des studierten Informatikers gilt jedoch nach wie vor der Konfiguration und Anpassung von Software, um ganz bestimmte Herausforderungen sauber zu lösen. Deshalb ist Roland Renner nicht nur Kompetenzpartner für die GDI-Reifen- und KFZ- Software»Radius«, sondern auch der Schöpfer von MLWIN, ein individuell anpassbares Software-Paket für Projektabwicklung, Wartung und Abrechnung speziell für das Handwerk. Softwarebüro Renner, Kamenz Heiko Bienasch 8

9 Fachhandel handel Erfolg Die Art der Bindungen, die Heiko Bienasch spontan in den Sinn kommen, wenn er an GDI denkt, sind von der emotionalen Sorte:»GDI lässt niemanden hängen.«und er erinnert sich zurück an die Zeit, als er sich, 24 Jahre jung und gerade Vater geworden und noch mitten im BWL-Studium, selbstständig machte:»da gab es einfach Vertrauen und ich wurde zeitweise auf Ehrenwort beliefert. Und nach dem unerwarteten Tod meines Partners bot man mir Unterstützung an wie in einer Familie.«Das war 1992 und inzwischen ist Bienasch + Siggelkow als KompetenzCenter in Berlin und Hamburg längst einer der wichtigsten Partner von GDI. Was aber nicht heißt, dass er GDI Software etwa aus Dankbarkeit positiv bewertet.»die Zusammenarbeit ist für beide Seiten von großem Vorteil nicht nur finanziell gesehen: Die Produkte haben sich entwickelt und sind komplexer geworden und mit diesen Herausforderungen sind beide Unternehmen gewachsen.«für Heiko Bienasch steht das Produkt nach wie vor für saubere Programmierung, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und erstklassige Zusammenarbeit, beispielsweise im Support. Darum sieht er das Unternehmen auch auf gutem Kurs, um erfolgreich am Markt zu wachsen gerade in Zeiten der Krise:»Die müssen wir als Chance begreifen, eben weil wir diese Produktvorteile haben.«b + s Systemhaus, Berlin Holzingenieur ist Hans Brünings von Hause aus, und wie so viele äußerst erfolgreiche Quereinsteiger startete er mit der Entwicklung einer Software für seinen Beruf, um später in der IT-Branche Karriere zu machen. Heute ist er Mitinhaber des Systemhauses Brünings + Sander in München. Bei einem Entwicklungsauftrag waren er und sein Partner, ein ehemaliger Nixdorf-Manager, 1982 auf GDI gestoßen und von dieser Software beeindruckt:»gdi war einer der ersten Hersteller, die den Gedanken der Standardsoftware erfolgreich umgesetzt haben: preiswerte Programme mit hoher Funktionalität, leicht bedienbar und aus der Ferne effektiv zu supporten.«im Oktober 1983 wurde das Unternehmen zum ersten GDI- Distributor überhaupt. Heute betreut man von München aus als KompetenzCenter mit gut 20 Mitarbeitern zahlreiche GDI-Fachhandelspartner in ganz Bayern.»Die Zeit der Generalisten, die alles um den PC können, ist vorüber«, so Hans Brünings,»die Zukunft läuft auf Spezialisierung hinaus.«gerade deshalb sei GDI, die er mit der Entwicklung einer modernen CRM-Lösung auf dem richtigen Weg sieht, für das Unternehmen der wichtigste Partner im Business-Software Bereich. Brünings + Sander EDV-Agentur GmbH, München Wenn sich ein ehemaliger IT-Dozent einer bestimmten Software verschreibt, wird er gute Gründe dafür haben. Als Georg Sartor 1985 für einen Großkunden nach der optimalen kaufmännischen Software suchte, waren die fünf Mitbewerber schnell aus dem Rennen und GDI spielte fortan auch in seinem Unternehmen die Hauptrolle. Heute ist er der erfolgreichste GDI-Premiumpartner im Südosten und betreut von Passau aus auch Kunden in Österreich. Zu seiner Klientel zählen viele größere Mittelständler, die zum Teil auch im Produktionsbereich mit GDI-basierten Lösungen arbeiten. Viele der Kunden schätzen, genau wie Georg Sartor, ganz besonders die Vorzüge der GDI Fibu:»Eine stabile und grundsolide Software, für die man fast keinen Support braucht im Grunde ein konkurrenzloses Produkt.«abc Unternehmensberatung, Salzweg wie»idiotensicher für den Anwender«Gabriele Nothofer nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn sie nach den Stärken von GDI Software gefragt wird. Die lange Zeit selbstständig tätige Steuerfachgehilfin weiß natürlich die Vorzüge einer vielseitigen und zuverlässigen Fibu ganz besonders zu schätzen. Aber auch die Potenziale von GDI Lohn & Gehalt und Warenwirtschaft wurden schon vor langer Zeit erkannt und erfuhren in ihrem Hause eigene Anpassungen, um sie direkt an die Welt des Datev-Rechnungswesens anzubinden einschließlich einer Möglichkeit zur Rückübernahme von OP-Werten aus Datev in die Warenwirtschaft.»Ihr Haus«, das ist das Unternehmen ihres Mannes, die Heinz W. Nothofer EDV-Beratung in München einer der typischen, umtriebigen und innovativen GDI Partner im Lande, die insbesondere kleinen Kunden und Handwerkern schon seit 1982 einen nahen Service bieten können. Und die mit ihrem KomptenzCenter Brünings + Sander eng und reibungslos zusammen arbeiten, wenn es einmal um Fragen oder Aufgaben geht, die ein kleines Unternehmen überfordern würden. Heinz W. Nothofer EDV-Beratung, München FamilieIch bin ein Einzelkämpfer«, charakterisiert sich Thomas Palme selbst, was nicht ganz stimmen kann, denn zur Betreuung seiner ca. 50 Kunden hat der studierte Informatiker und Energieanlagenelektroniker vier Mitarbeiter im Unternehmen. Die Palme-IT betreut vom kleinen Mittelständler über Filialisten bis hin zum Produktionsbetrieb mit 200 Mitarbeitern eine bunte Palette von Anwendern im Rhein-Neckar-Dreieck. GDI hat er erst spät endeckt, denn vorher war er an einen großen, internationalen Mitbewerber gebunden.»aber bei denen ist man als kleiner Händler halt nur eine Nummer.«Außerdem fand Thomas Palme, dass die GDI-Produkte denen des Multis in vielen Details überlegen waren etwa bei den Schnittstellen von Lohn und Fibu oder dem hohen Grad der Individualprogrammierung. Seit 2008 ist er GDI-Fachhandelspartner und gehört damit zur ganz jungen Partnergeneration. Sein Fazit?»Die sind fachlich gut ausgebildet und ich fühle mich dort gut aufgehoben.«thomas Palme IT, Ellerstadt Als sich Jürgen Oettner, studierter Betriebswirt mit sechs Jahren Programmiererfahrung, selbstständig machen wollte und nach der passenden Software suchte, hat er bei allen namhaften Anbietern angeklopft.»gdi hat mich sofort überzeugt sowohl vom Produkt her als von der emotionalen Atmosphäre.«Eine gute Wahl, wie er noch heute meint auch deshalb, weil es viele der anderen Anbieter schon längst nicht mehr gibt. Seit 1999 ist die Oettner & Seidel KG GDI-Partner in Berlin, wo sie an die 150 Kunden betreut, darunter viele Handelsunternehmen. Warenwirtschaft, Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung sind die Zugpferde, Lohn & Gehalt wickelt er lieber über sein KompetenzCenter Bienasch + Siggelkow ab, was hervorragend funktioniere. Die Spezialität des Hauses sind Programmanpassungen, besonders für Unternehmen mit anderem ethnischen Hintergrund, wie sie in Berlin häufig sind. Und die Zukunft?»Es ist noch viel Potenzial im Markt!«Oettner & Seidel KG, Berlin Gut aufgestellt, was den beruflichen Hintergrund betrifft, ist Vertriebsleiter Christian Garbe, denn wer juristisch, betriebswirtschaftlich, steuerrechtlich und als EDV-Spezialist vorgebildet ist, kann als Prototyp des idealen GDI-Partners durchgehen GDI-Partner ist er in der Tat: äußerst erfolgreich sogar und»mit BISS«so der Name des 10 Mitarbeiter starken Unternehmens, dem»bremer Individual Software Service«. Schon 1989 entschied sich Firmengründer und Geschäftsführer Crhistoph Lamprecht für GDI:»Das war von Anfang an sein Baby«, erinnert sich Christian Garbe,»und heute verstehe ich auch, warum.«drei Gründe zählt er auf, die ihn überzeugen: Flexibilität in der Anpassung, kompetente und zeitnahe Unterstützung und nicht zuletzt der nette und unkomplizierte Umgang mit den Menschen von GDI in Landau. Die Flaggschiffe bei seinen überwiegend mittelständischen und handwerklichen Kunden sind Fibu und Warenwirtschaft die CRM-Lösung könnte ähnlich gut angenommen werden. B.I.S.S. GmbH, Bremen Die GDI KompetenzCenter ADOR ADOR GmbH Köln b+s Systemhaus GmbH Berlin Hamburg b + s Systemhaus GmbH Berlin Brünings + Sander EDV-Agentur GmbH München Die GDI Großhandelspartner abc Unternehmensberatung Passau NTFS GmbH & Co KG Landau 9

10 Streiflichter: die GDI-Familie Kreative Köpfe, motivierte Mitarbeiter ie Entwicklung von Software ist ein schöpferi- Prozess. Kreativität ist eine der wichtig- Dscher sten Quellen unseres Erfolges. Dabei geht es nicht immer nur um kreative Ideen beim Programmieren oder bei der Lösung softwaretechnischer Probleme. Schöpferisches Denken ist nämlich in aller Regel eine generelle Eigenschaft und keine spezifische Verfahrenstechnik, die man auf einem Wochenendseminar lernen könnte. Es ist bestimmt kein Zufall, dass bei und für GDI so viele Menschen arbeiten, die sich auf allen möglichen Gebieten als kreative Charaktere bewiesen haben: Musik, Theater, Ballett, Performance, ausgefallene Hobbies, soziales Engagement, Literatur und natürlich auch Informatik. Allerdings ist Kreativität nur eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung, um eine gute Software zu entwickeln, zu pflegen, zu vermarkten oder zu supporten. Neben fachlicher Qualifikation ist hier die Motivation der wichtigste Faktor für die Erfolgsstory eines Unternehmens. Motivation aber fällt nicht vom Himmel. Sie ist eine zarte Pflanze, die Nahrung braucht und ständig gepflegt sein will. Gut geführte Unternehmen wissen dies aus bester Tradition; sie betrachten ihre Mitarbeiter nicht als»human ressources«, sondern als Mitglieder einer Art Familie, in der man gegenseitig Verantwortung füreinander übernimmt. Die hohe Motivation unserer Mitarbeiter regeneriert sich ständig aus mehreren Quellen. Ein respektvoller Umgang gehört ebenso dazu wie flache Hierarchien, offenes Arbeiten im Team und eine gute Bezahlung. Motivation entsteht aber auch aus Verantwortung, interessanten Aufgaben und fachlicher Herausforderung. Und nicht zuletzt aus dem Gefühl, dass alle gemeinsam am gleichen Ziel arbeiten: ein gutes Produkt herzustellen, auf das alle gleichermaßen stolz sein können. Motivation Mita Viele verschiedene Menschen Die Lästerschule lautet der Titel der intrigenreichen englischen Komödie, in der Heidi Moor (2. v. links im Gruppenbild, 3. v. links i. d. unteren Bildreihe) eine fidele Rolle spielt. Ihrer schauspielerischen Leidenschaft fröhnt unsere langjährige Mitarbeiterin, die ansonsten im Support der Finanzbuchhaltungs-Software eher in getrageneren Rollen auftritt, im Rahmen der Kleinen Bühne Landau, die in diesem Jahr ebenfalls ihren 30. Geburtstag feiert. Die zweite Leidenschaft von Heidi Moor gilt der Schriftstellerei, dem Kurzkrimi, um präzise zu sein.»da kann man halt blutiger sein«, kommentiert sie kurz und bündig. Die Anthologien Bayerisches Mordkomplott und Donalueichen in der ihre jüngsten Werke Versoffene Jungfern und Donau, so blau erschienen, bestätigt dies ebenso wie der Sammelband Mannheimer Morde mit Der letzte Wille. Wer nach einem Zusammenhang zwischen Finanzbuchhaltung und schauspielerisch-literarischem Engagement sucht, bekommt ihn von Heidi Moor stehenden Fußes:»Das ergänzt sich phantastisch! Meine Präsenz auf der Bühne, das souveräne Auftreten und die freie Rede, all das kommt mir bei Seminaren und Präsentationen sehr zugute.«10

11 Mitarbeiter Engagement rbeiter Motorradnostalgie meets Männerballett diesen bizarren Bogen spannt Ralf Rosenbaum (Foto rechts) mit seinen Hobbies. Immer dann, wenn er sich bei GDI nicht gerade mit Hingabe der Lohn & Gehalts-Software widmet, schwingt er sich auf zwei motorgetriebene Räder. In seinem Stall stehen indes nur handverlesene Oldtimer, die mindestens ein Vierteljahrhundert alt sein müssen. Mit viel Geduld restauriert er die alten Stücke und bringt sie wieder dorthin, wo sie hingehören: auf die Straße. Sein Prunkstück ist eine 1-Zylinder-BMW aus den frühen Fünzigern. Und außerhalb der Saison, wenn das Wetter nicht mitspielt, zieht der gelernte Bilanzbuchhalter die Strumpfhose an und trainiert für seine Auftritte in einem ortsbekannten Männerballett, das er selbst mit dem Prädikat»äußerst grotesk«versieht. Der kleine grüne Kaktus steht auf dem Balkon, und fest im Repertoire von Gerhard Logé (3. v. links, obere Reihe 2. v. links), der nicht nur die GDI Warenwirtschaft gekonnt zu supporten versteht, sondern ebenso routiniert auch a capella singt. Seine Formation heißt 8geben und ist eindeutig dem leichten Fach zuzuschlagen, was sie auch schon überaus beeindruckend auf einem GDI-Fachhandelspartner-Event unter Beweis gestellt hat. Gerhard Logé ist jedoch keinesfalls ein musikalisches Leichtgewicht. In der Evangelischen Jugendkantorei der Pfalz, einem weit über die Region hinaus gefragten Chor, singt er als Bariton Ernsteres. In der geistlichen Musik liegt seine eigentliche Heimat, denn schließlich leitet er einen Kirchenchor, ist seit 25 Jahren Organist und von daher firm im kirchlichen Musikrepertoire und im Umgang mit Menschen.»Musik ist nicht nur Entspannung, sondern auch Disziplinierung und Konzentration«, zieht der gestandene Musiker die Parallele zu seinem Beruf; sie sei, so bestätigt Gerhard Logé,»Mathematik für die Ohren«. ein gleiches Ziel. Zwanzig von dreißig: Aus Gründen des Wettbewerbsschutzes haben wir uns darauf beschränkt, hier im Wesentlichen unsere Mitarbeiter aus Service und Support im Bild vorzustellen. Impressum Insider Das GDI-Journal für clevere Lösungen Insider ist die Kundenzeitschrift von GDI, der Gesellschaft für Datentechnik und Informationssysteme mbh. Insider erscheint unregelmäßig und wird kostenlos abgegeben. Herausgeber GDI mbh, Klaus-von-Klitzing-Straße Landau in der Pfalz Tel Realisation WortWelten Horst Stowasser Neustadt / Weinstraße und Palupartner Haßloch Verantwortlich für den Inhalt: Rolf Lutz Bei den in dieser Ausgabe abgebildeten Menschen handelt es sich nicht um Models, sondern fast ausschließlich um Freunde und Mitarbeiter des Hauses GDI, fotografiert von Rolf Schlosser Dannstadt : 30 Jahre GDI 11

12 Chronik 22 Meilensteine auf dem Weg zum Erfolg 1976 In Landau schreibt der junge Elektroniker Paul Schneider sein erstes Programm. Er ist entsetzt darüber, wie umständlich handelsübliche Software aufgebaut ist und weiß sofort: Das kann ich besser! Er beschließt, Informatiker zu werden Gemeinsam mit seinem Bruder Franz gründet Paul Schneider die Firma Datext. Firmensitz ist zwar noch das private Wohnzimmer, aber das Ziel ist bereits klar: eine standardisierte kaufmännische Software Das Unternehmen hat erste Erfolge mit Dentalsoftware und Hardwarehandel und wird umbenannt in»gesellschaft für Datentechnik und Informationssysteme« GDI hat inzwischen 6 Mitarbeiter und ein Umzug in richtige Geschäftsräume wird fällig. Das stärkste Arbeitspferd im Hause ist der Rechner M 223 Mark III von Mitsui Sord mit sensationellen 64 Kilobyte Leistung. Sieben Programme sind mittlerweile marktreif Mitarbeiter Rolf Lutz wird Gesellschafter des Unternehmens, das im gleichen Jahr sein Betriebssystem auf MS- DOS umstellt. 1983/84 Der Hardwarehandel wird reduziert, um sich forciert der Softwareentwicklung zu widmen, an der inzwischen 12 Mitarbeiter beteiligt sind. In Bayern wird Oskar Sander der erste GDI-Distributor Eine neue Datenbank auf Basis von BTRIEVE wird eingeführt und GDI ist zum ersten Mal mit einem eigenen Stand auf der CeBIT vertreten. Ein eigenes Händlernetz wird aufgebaut, das bald 80 Partner zählt Die deutsche Wiedervereinigung erschließt neue Märkte, bringt neue Partner und generiert auch im Hause GDI neues Wachstum Rolf Lutz wird neben Paul Schneider zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer ernannt Baubeginn des neuen Firmensitzes, der noch im selben Jahr mit 26 Mitarbeitern bezogen wird Die GDI-Software wird komplett auf Windows umgestellt Die Weichen für die Zukunft werden neu gestellt: Entwicklungsbeginn für eine flexible 32-Bit-Version mit vielseitigen Designern, objektorientiert und SQL-fähig. Diese Architektur trägt den Namen GDILine und ermöglicht Individuallösungen zum Preis einer Standardsoftware und wird rasch zum Verkaufsschlager Ministerpräsident Kurt Beck ist zu Gast bei GDI und bringt seinen Eindruck sofort auf den Punkt:»GDI ist die SAP für die kleinen Leute.«Start der Entwicklungsarbeit von»radius«, einer Branchensoftware für den Reifenfachhandel, die in enger Zusammenarbeit mit dem point S- Verbund entsteht Ganz Europa zittert, aber der heikle Datumswechsel und die Umstellung auf den Euro werden bei GDI problemlos gemeistert. Inzwischen zählt das Unternehmen 30 Mitarbeiter, 300 Fachhändler, Systeminstallationen Sämtliche Programme für alle Kunden sind inzwischen erfolgreich auf den Euro umgestellt Einführung des GDI MeldeCenters im Bereich Lohn & Gehalt / Baulohn GDI feiert gemeinsam mit seinen Partnern den 25. Geburtstag des Unternehmens mit einem großen Event Die neue GDILine Fibu erhält mit»bankmate«eine neue Automatik-Kontierungsfunktion mit Direktbanking Ausbau der OEM-Partnerschaften und Kooperationen. Zahlreiche Verträge mit neuen Partnern aus unterschiedlichen Branchen werden geschlossen Die neue GDI Business- Line wird auf den Weg gebracht: ein integriertes System»zur Abwicklung des gesamten operativen Geschäfts«im Unternehmen CRM und Zeiterfassung als wesentliche Elemente der neuen GDI Business-Line werden präsentiert Mit inzwischen über Programminstallationen feiert GDI seinen 30. Geburtstag. Cartoon Diese Zeitung wurde Ihnen überreicht von Ihrem freundlichen GDI-Fachhandelspartner: 12

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