Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt IHCI, Fb IV (WiSo), Universität Trier

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1 Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt IHCI, Fb IV (WiSo), Universität Trier Kontaktstudium Gesundheitsmanagement" (Semesterkurs 2) der Universität Heidelberg, Akademie für Wissenschaftliche Weiterbildung, SRH ggmbh Homepage: -trier.de Krankenhausbetriebswirtschaftslehre II Teil: Logistik Beschaffung, Transport, Lagerhaltung, Entsorgung In der Vorlesung zusätzlich verwendete Folien, die Ihnen nicht ausgedruckt vorlagen. Unterrichtsort: Fachhochschule Heidelberg, Heidelberg (Wieblingen) Unterrichtszeiten: Fr., , Uhr (Raum Beethoven/Mahler) und Sa., , Uhr (Raum T101/102) Klausur KH-BWL II (Marketing [Römer/Tscheulin]+Logistik[Goldschm.]): Sa., , (Raum T101/102) NachKlausur KH-BWL II: Sa., , (Raum T101/102) Folie 1 (a) INHALTdes Lehrprogramms LOGISTIK(für MSc GM + MBA HCM) HAUPTTEIL: Vorwort (1) Grundlagen praxisorientierter Logistik (2) Beschaffungslogistik (3) Produktionslogistik (4) Warehousing (5) Distributionslogistik - Die Verteilerdienstleistung (6) Entsorgungslogistik - Ökologie/Umweltschutz in Krankenhäusern (7) Logistikkosten (8) Traditionelles Einkaufsmanagement in Krankenhäusern (9) e-procurement im Krankenhaus (10) Umstellung der Logistik (11) Logistik-Outsourcing - Einsatz Dritter in der Krankenhauslogistik (12) Je ein Anbieterbeispiel - Krankenhauslogistik (Präsentation und interessanter Werbefilm) - Elektronische Einkaufsgemeinschaft und plattform(präsentation) ERGÄNZUNGEN (fakultativ): (13) Spezialanwendungen Health Care Logistik (a) Health Care-Logistik (b) Pharma-Logistik (c) Speisen-Logistik (Catering im Krankenhaus) (d) Patienten-Logistik FALLBEISPIEL (fakultativ als Alternative zu den Ergänzungen; ohne Folien): Integrierte Versorgung - Grundlagen, Informations- und Patientenlogistik Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 1 (b)

2 zu: (1) Grundlagen praxisorientierter Logistik Logistik im Gesundheitswesen Eingeengte Betrachtung Organisation des Informations-, Material- und Kapitalflusses zwischen den Herstellern und Lieferanten von Medikal-, Pharma- und sonstigen Geund Verbrauchsprodukten und den Gesundheitseinrichtungen. Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 6 (b)

3 Pieper C, Rockel C, Wiemann M (2002) Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 10 (a) SCM = Supply Chain Management Textilindustrie Weiterverarb. Faserindustrie Textilindustrie Internationales Industrie- Beispiel Komplementärer Synergismus am Beispiel globaler Vernetzung der Supply chain in der Textilbranche Globale Vernetzung der Supply Chain (regionale Schwerpunkte) Faserindustrie Textilindustrie Weiterverarb. Absatzmärkte Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 10 (b)

4 zu: (2) Beschaffungslogistik Artikelklassifikation Nach Wert (hoch A, mittel B, gering C) Nach Vorhersagegenauigkeit (regelmäßig X, saisonal Y und stochastisch Z) Drauschke St (2002) Nach Risikoverhalten (hoch I, mittel II, gering III) Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 33 (a)

5 zu: (4) Warehousing Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 49 (a) Pieper C, Rockel C, Wiemann M (2002)

6 zu: (5) Distributionslogistik Die Verteilerdienstleistung Verkehrsträger und Transport Die wichtigsten Verkehrsträger sind Straßen, Schienen, Wasser- und Luftwege. Es bestehen extreme regionale und nationale Unterschiede in der Vernetzung der Verkehrsträger und der zugehörigen Transportmittel. Auf diese hat der Logistik-Dienstleister in der Regel keinen oder nur geringen Einfluß (Verkehrspolitik). Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 53 (a)

7 Straße Kernpunkt aller innovativen logistischen Ansätze (Strecken bis zu 300 km) Fast vollkommene Vernetzung = höchste Flexibilität Einbindung der regionalen Spediteure als Sub-Unternehmer in die Netzwerke ganzheitlicher überregionaler Logistik- Dienstleister Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 53 (b) Pieper C, Rockel C, Wiemann M (2002) Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 53 (c)

8 Bahn Zunehmender Rückzug der Bahn in Europa führt zur zunehmenden Etablierung privater Bahnbetreiber (meist regional, mit geringeren Kosten, mehr Kundennähe und Flexibilität) Komplettangebote und logistische Dienstleistungen können nicht erbracht werden, dies führt zu kombinierten Verkehren. Entstehung strategischer Allianzen (a) zwischen Verladern, Spediteuren und Transportunternehmen (b) auf Seite der übergeordneten 4PL-Logistik- Dienstleister (4PL = Fourth-Party-Logistics-Provider) Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 53 (d) Schiff und Flugzeug Einsatz in un- oder wenig erschlossenen Ländern/Gegenden (Flächenstaaten wie CDN, RUS, BRA, AUS) und suboptimaler Übergang zwischen den einzelnen Verkehrsträgern Erhebliche Kooperations- und Schnittstellenproblematik für international orientierte Logistik-Dienstleister Ungeeignet für Massengut (Flugzeug) sowie zeitkritische oder von Verfallsdaten abhängige Produkte (Schiff) für das Gesundheitswesen. Optimierungspotentiale: Bessere Auslastung, Vermeidung von Wartezeiten, Zusammenführung und Verteilung zu anderen Verkehrsträgern Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 53 (e)

9 Neue Anforderungen Optimale Auslastung und Kombination der Verkehrsträger und Transportmittel Entwicklung und Einsatz innovativer Lösungen zur Vernetzung von Straße, Schiene, Wasser- und Luftwegen ( kombinierte Verkehre ) Angebot weiterer umfangreicher Dienstleistungsangebote, z.b. unter Einsatz moderner Elektronik und e-procurement und e-logistics. Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 53 (f) e-logistics e-logistics: Ortung von Objekten, Verkehrsmanagement-Datencenter für dynamische Information zur Verkehrslage, z.b. in Ballungsgebieten, telematische Auskunftssysteme mit Anschluss an Data-Warehouses etc. Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 53 (g)

10 e-logistics - Herausforderung Masse + Qualität Logistikarchitektur Hub&Spoke: Realisierung von Bündelungseffekten und Minimierung der Wegstreckenleistung gegenüber Direktfahrtensystem Optimierung endet bisher in der Logistik vor den Toren der Stadt Standardisierung Reduzierung der Prozeßkosten durch Standardisierung der Abläufe beliebige Skalierbarkeit des Gesamtsystems: Sicherstellung von Massentauglichkeit und schneller Expansion Intelligente Routenoptimierung Innovative IT-Steuerung: Berücksichtigung von Kundenwunsch und Verkehrssituation in Echtzeit dynamische Tourenplanung: Verläßliche und zeitoptimierte Steuerung von Sortierung und Fahrzeugflotte Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 53 (h) zu: (8) Traditionelles Einkaufsmanagement in Krankenhäusern

11 Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 70 (a) zu: (9) e-procurement im Krankenhaus

12 Definition e-business E-Business beschreibt die Strategie, Organisation und Technik,, die Unternehmen in Beziehung zu anderen Unternehmen und ihren Kunden einsetzen, um mit Hilfe von Internet-Technologien zu informieren, zu kommunizieren und Transaktionen Umsetzung e-fulfillment abzuwickeln. Komplexit ät Einzelne Transaktionsdienste (mit einzelnen Unternehmen) Virtuelle Organisation (unternehmensübergreifend) Kommunikationsdienste mit Kunden (bidirektional) Informationsdienste (Präsentation, reine Information; unidirektional) [Quelle: Gora, GHP, Düsseldorf, ] mit Modifikationen/Ergänzungen A.Go. E-Business Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 81 (a) Folgerungen und Erweiterungen Zusammenschluss zu einem Einkaufsverbund Verwendung via Internet: e-business - das Geschäft insges. e-commerce - Verkauf e-procurement - Einkauf Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 81 (b)

13 Treibende Kräfte im Krankenhaus fü die Einführung von E-ProcurementE Krankenhausspezifische Probleme Versorgungssicherheit Rechtsform etc. etc. Einführung neuer Vergütungssysteme DRG (Diagnosis Related Groups) Kostentransparenz und -senkung Politische Ziele Besonderheiten von Unikliniken etc. etc. Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 82 (a) Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 83 (a)

14 Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 84 (a) Kosten der Beschaffung im Krankenhaus Bestellkosten = 30 Euro pro Bestellvorgang = 16% der ges. Beschaffungskosten Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 84 (b) Das Eisberg-Preis Preis-Phänomen (von Eiff 1996) Beispiel: 10 ml-spritze 4 Cent 2 Euro

15 Erfahrungswert aus dem Handel Eine Retoure vom Versandhändler kostet diesen im Durchschnitt ca. 50 Euro Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 84 (c) Brandt E (2002) Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 84 (d)

16 Brandt E (2002) Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 84 (e) Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 84 (f)

17 Systemabgrenzung (schrittweise?) OP-System Verwaltungs- System Kommunikation Diagnoseschlüsselvergabe Aufnahme/Verlegung/ Entlassung auf Stationen Patientenverwaltung und Abrechnung Radiologie- System Kernsystem Apotheken- Apotheken- System System Küchen- Bestellwesen Systen und Kostenrechnung Küchen- System Dienstplan- System Krankenhausinformations-System Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 89 (a) Allgemeine Anforderungen Eigene Kostenstruktur: bekannt Lieferanten: bekannt (ohne Spontanauswahl) Artikelstraffung/Lieferantenreduktion: geplant (A/B/)C etc.: definiert (siehe vorher) Anwender: Akzeptanz und einfache Bedienung Anwendung: Eink.plattform Hersteller unabhängig (erhöht Marktmacht" bzw. dessen Verbreitung) Univ.-Prof. Dr. Andreas J.W. Goldschmidt, IHCI, Fb IV (WiSo), Univ. Trier: Logistik, Folie 89 (b)

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