Bissendorf-Wietze Kleinburgwedel-W. DER EV.-LUTH. CHRISTOPHORUSKIRCHE. April-Mai

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1 WEDEMARKGLOCKEN DER EV.-LUTH. CHRISTOPHORUSKIRCHE Bissendorf-Wietze Kleinburgwedel-W. April-Mai I

2 Auf ein Wort Liebe Gemeinde. Acht Orte hatte ich im Titel, als ich mich vor genau 17 Jahren in den Glocken der Christophoruskirche vorgestellt habe. Acht Orte und zwölf Umzüge. Nun kommt viele wissen es schon der dreizehnte hinzu, der mich in den neunten Wohnort führt. Wohnort, denn Arbeitsorte waren eslängst mehr. Zunächst nur für die Christophoruskirche in Bissendorf-Wietze gedacht, kam auf Zeit auch die Michaelis-Kirche in Bissendorf hinzu, dann Gailhof, später Scherenbostel, Schlage-Ickhorst, Wiechendorf und die Kapernaumkirche in Resse. Und anders und ähnlich wird es weitergehen. Im April werde ich Pfarrer im verbundenen Pfarramt drei kleiner Landgemeinden südlich von Otterndorf, was wiederum östlich von Cuxhaven: also im Norden an der Küste. St. Wilhadi Ihlienworth, St. Johannes Steinau, St. Jobst Odisheim: Mit den Namen muß ich auch erst noch vertraut werden, wie manches da oben neu und unbekannt ist. Nach siebzehn Jahren hier im Süden der Wedemark war da die Idee gewachsen, in der letzen Dekade im Dienst noch einmal an einen neuen Ort zu wechseln. Man sieht was von der Welt, war im April 1998 mein erstes Satz und diese Neugier ist mir geblieben. Auch in den Jahren, die ich hier gewesen bin. Neues probieren, versuchen und gucken, was wird. Und wenn es so nicht geht, dann vielleicht anders. Die Freiheit, die das Vertrauen unseres Glaubens gibt. So sind es intensive Jahre geworden: Wir haben miteinander Feste gefeiert im Sommer, im Winter, Gottesdienste. Mindestens die Konfirmandinnen und Konfirmanden der ersten Zeit sind nun schon in der Ausbildung, im Studium. Wir haben Anfänge des Lebens gefeiert. Wir haben zusammen Abschied genommen. Die Kinder des Kindergartens haben meine Nachbarjungen Kai kennengelernt. In der Kirchengemeinde hat sich manches verändert: Personen, Räume. Wir haben uns miteinander gefreut, aber es gab auch Konflikte. Kurz: Es war eine gute Zeit. Nicht gut in dem Sinn, dass am Ende doch irgendwie alles gut ist. Manchmal, ja: nicht selten gibt es im Abschied diese Stimmung. Deshalb: Es war eine gute Zeit, weil wir viele verschiedene Wege miteinander gehen konnten. Und ich für mich kann sagen: Ich habe dabei viel Neues erfahren, gelernt. Auch in der Arbeit eines Pfarrers wiederholen sich ja manche Dinge. Wie ein Maler, der auch weiß, wie er mit den Farben und Pinseln und Leinwänden umgehen kann, und doch ist jedes Bild neu. In kurzen und langen Gesprächen, in frohen und traurigen Begegnungen haben mir viele Menschen an ihrem Leben Anteil gegeben. Das ist ein großes Vertrauen. Ich bin bei Ihnen gerne Pfarrer gewesen. In den kleinen Einheiten ist der Abstand gering, der Kontakt direkt. Das ist das große Pfund der Kirche vor Ort, im Dorf. Die Wege sind kurz.

3 Ich danke allen, die diese Wege bislang mitgegangen sind. Aktiv oder mehr im Hintergrund. Ich danke auch all denen, die in der Solidarität unserer Kirche bleiben und dadurch die Arbeit möglich machen, ganz schlicht auch schon mit Wasser, Licht und Wärme. Am Ende geht es nicht um eine große Bilanz. Oft genug meinen wir, so rechnen zu müssen. In den Geschichten, die Jesus erzählt und erlebt geht es oft eher unspektakulär zu, von vielen Menschen, mit denen er es zu tun hatte, erfahren wir nichts mehr. Und für den Einzelnen ist es vermutlich auch egal, ob das nun das Supersondererlebnis war: Wenn es ihm nur geholfen hat. In den Orten acht, neun und zehn ist vieles ähnlich zu dem Leben hier, nicht weniges aber auch ganz anders. Was aber bleibt: Mit der Kirche im Dorf gibt es einen Ort, an dem und in dem über das Leben nachgedacht werden kann. Das ist ein Raum, in dem ich nicht zuerst etwas bringen und einlösen muß. Dieser Raum ist Raum für mich, um meinen Raum im Leben zu finden. Dazu bin ich gerne vor und im Ort gewesen. Und dazu wünsche ich Ihnen und unserem Dorf für die Zukunft Gottes Segen. Herzliche Grüße Thomas Hirschberg AUS UNSERER GEMEINDE DENKEN-PLANEN- HANDELN: Der Christophorusbeirat Neues aus dem Beirat: Mit Riesenschritten geht es jetzt auf Ostern und auf die Konfirmation zu. Ostern laden wir seit vielen Jahren im Anschluss an den Gottesdienst zur kleinen Oster-Tee-und Kaffeerunde ein. Am Ostermontag wird Pastor Hirschberg im Gottesdienst verabschiedet und zwei Wochen später ist bei uns die Konfirmation. Die Ereignisse überschlagen sich ein wenig und so gibt es einiges zu planen, zu besprechen und vorzubereiten. Aber nicht nur die direkt bevorstehenden Feiern sind ein Thema, auch langfristig muss geplant werden. Welche Veranstaltungen finden in den nächsten Monaten im Christophorus-Kirchzentrum statt? Selbst auf das Stoffelfest im September und auf den Buß- und Bettag im November, zu dem wir in der Regel jedes Jahr einen vortragenden Gast einladen, werfen wir bereits einen Blick. Zunächst werden hier noch Ideen gesammelt, aber alles hat eine gewisse Vorlaufzeit. Der Gemeindenachmittag, den Pastor Hirschberg am 2. April zum letzten Mal leitet, wird danach übergangsweise

4 von Frau Jüngling und Frau Zabell geleitet, damit es hier keine Unterbrechung gibt. Für die Gestaltung der Wedemarkglocken hat sich erfreulicherweise ein Redakteur gefunden, so dass auch hier keine Engpässe entstehen. Es bleibt spannend. Erinnerung an Luise Knorr Sie hat mitgeholfen, dass es möglich wurde, sie hat mitgetan, damit es möglich blieb: Luise Knorr war und bleibt ein Gesicht unserer Christophoruskirche. Für den Kirchbauverein ist sie in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts unterwegs gewesen, um Spenden zu sammeln. Viel Überzeugungskraft, aber auch viel Stehvermögen war da notwendig. Nicht immer wurde sie freundlich empfangen. In den achtziger Jahren war sie mitunter der erste Gesprächskontakt als Pfarramtsekretärin. Und bei unseren Stoffelfesten hat sie über viele Jahre den Büchertisch betreut und freundlich und beharrlich geworben. Luise Knorr hat sich für ihre Kirche vielfältig engagiert, auch mit ihrer eigenen Sicht und durchaus auch streitbar. Wir haben ihr viel zu verdanken. Sie hat mit dazu beigetragen, dass Christophorus das sein konnte, wozu es gedacht war: Ein Ort der Sammlung und Besinnung und gleichzeitig ein Ort des fröhlichen Lebens. Im Februar ist sie im Alter von 91 Jahren gestorben. Fest im Glauben verwurzelt, hatte sie die Trauerfeier sehr genau vorbereitet und unter das Leitwort aus dem 2. Buch Mose, 23,20 gestellt: Ich werde einen Engel schicken, der dir voraus geht. Er soll dich auf dem Weg schützen,und dich an den Ort bringen, den ich bestimmt habe. Gott lasse sie schauen, was sie geglaubt hat. Poststelle schließt zum Seit langer Zeit ist die Poststelle für Bissendorf-Wietze bei uns im Kirchzentrum. Jetzt haben wir die Kündigung erhalten. Leider schließt die Poststselle zum ende Juni. Bis dahin aber gilt: Von der Postkarte bis zum Einschreiben, Päckchen, Pakete alles wird man hier los. Geöffnet ist die Poststelle täglich von 9-10 Uhr.

5 Kontakte für Hilfe im Lebensalltag Diakonie Hilfe zum Alltag Soziale Beratung im Diakonischen Werk Großburgwedel Angela Carldt, Tel / Diakoniestation Burgwedel für ambulante Kranken- und Altenpflege e. V. - Im Mitteldorf 3, Burgwedel Tel / UNSER VERBUNDENES PFARRAMT BISSENDORF-RESSE CHRISTOPHORUSKIRCHE Pastor Dieter Rudolph-Rodekohr Tel Pfarrbüro: Sabine Köhn Di. 9:00 12:00 Uhr, Do. 16:00 18:00 Uhr Tel. (05130) 8410, Fax Diakonin Mary Pattke KAPERNAUMKIRCHE Pastor Dieter Rudolph-Rodekohr Pfarrbüro: Lilia Fischer Tel Fax Diakonin Mary Pattke ST. MICHAELISKIRCHE Pastor Volkmar Biesalski, Tel Pfarrbüro: Sabine Wojke, Tel MICHAELIS KINDERGARTEN Kindergartenleitung: Heike Eggers Kranichweg 16 Tel , Fax Annemarie-Nutzhornweg 10 mit Kinderkrippe Tel , Fax

6 CHRISTOPHORUSBEIRAT montags, 20:00 Uhr, 13. April Mai 2015 im Gemeindezentrum Interessierte Gemeindeglieder sind herzlich eingeladen. GEMEINDENACHMITTAG 70 plus donnerstags, 15:00 Uhr, im Gemeindezentrum 02. April Mai 2015 KONFIRMANDENKURSE Jahrgang 2015, mittwochs, Uhr Jahrgang 2016, nach Absprache Treffpunkt Christophorus FRAUENFRÜHSTÜCK Jeden 4. Mittwoch im Monat, Mittwoch 22. April 2015 Mittwoch 27. Mai :30-11:30 Uhr im Gemeindezentrum. Elke Jüngling, Tel. (05130) 6133, Erdmute Zabell ELTERN-KIND-TREFF dienstags 9:30-11:00 Uhr, Kinder von 0-3 Jahren, im Jugendhaus. Info: Bianca Kipper Tel.: (05130) TAUSCHRING montags, 19:30 Uhr, 04. Mai 2015 Gemeindezentrum. Frau Matthießen, Tel. (05130) 6491 Wir feiern Gottesdienste im April und Mai 2015 Christophoruskirche (Gottesdienste gewöhnlich am 1. u. 3. So. im Monat) Fr Karfreitag - Gottesdienst P.Biesalski mit Abendmahl So Ostergottesdienst P.Biesalski Mo Verabschiedunggottesdienst P. Hirschberg P. Hirschberg So Konfirmationsgottesdienst P. Rodekohr So Gottesdienst So Gottesdienst St. Michaeliskirche Bissendorf Mi Besinnung am Mittwoch P.Biesalski Do Gottesdienst P. Biesalski Fr Karfreitag Gottesdienst P. Biesalski Sa Osternacht Gottesdienst P.Hirschberg So Ostern Gottesdienst P. Biesalski So Gottesdienst Präd. Ernst Sa Konfirmation P.

7 So Konfirmation P. Biesalski Diak. Harms So Gottesdienst Lek. Wilkens Sa Konfirmation P. Biesalski So Konfirmation P. Biesalski So Gottesdienst P. Biesalski So Gottesdienst P. Biesalski So Pfingst-Gottesdienst P. Rodekohr Mo Gottesdienst P. Biesalski So Gottesdienst Lek. Jüngling Kapernaumkirche Resse (Gottesdienste gewöhnlich jeden 2.u.4. So. im Monat) Do Gottesdienst P. Hirschberg Fr Gottesdienst P. Hirschberg So Gottesdienst P. Hirschberg Sa Konfirmation P. So Konfirmation P. Fr DorfGottesdienst Team So Gottesdienst Mo Pfingst-Gottesdienst P. Biesalski So Gottesdienst P. Rodekohr Impressum: Herausgeber, Christophorusbeirat der Ev.-luth. Christophoruskirche, Christophoruskirchweg, Wedemark. Verantwortlich: Pastor Thomas Hirschberg. Die Wedemarkglocken erscheinen zweimonatlich. Auflage 1050 Stück. Die Verteilung erfolgt kostenlos, durch unsere Glockenverteiler/innen, an alle Haushalte. Bilder: t.h., GB

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