Integriertes Stadt- Entwicklungs- Konzept Halle (Saale) 2025

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1 Integriertes Stadt- Entwicklungs- Konzept Halle (Saale) 2025 Dr. Steffen Fliegner Fachbereich Planen, Stadt Halle (Saale)

2 Ziele des ISEK Daseinsgrundfunktionen menschliche Grundbedürfnisse Arbeiten In Gemeinschaft leben Erholung Wohnen Ver- und Entsorgen Bildung Verkehr und Kommunikation

3 Ziele des ISEK Metaziele moderner Stadtentwicklung Leitbild nachhaltige Stadtentwicklung Ökonomische Prosperität, globale Wettbewerbsfähigkeit Steigerung der Lebensqualität Soziale Gerechtigkeit, Inklusion, Partizipation Erhalt der Ökologischen Qualität, Klimaschutz Anpassung von Strategien für Wirtschaftswachstum Stärkung der lokalen Wirtschaft und der lokalen Arbeitsmarktpolitik Umgang mit dem demografischen Wandel Identität der Städte und historischen Stadtkerne Erneuerung der städtischen Infrastrukturen Sicherung sozialräumlicher Kohäsion Integrationskraft bewahren Aktive lokale Bildungspolitik Ökologischer Umbau von Gebäuden und Quartieren Lokale Umsetzung der Energiewende Klimaschutz und Bewältigung der Folgen des Klimawandels UN-HABITAT United Nations Human Settlements Programme LEIPZIG CHARTA zur nachhaltigen europäischen Stadt Nationale Stadtentwicklungspolitik Memorandum STÄDTISCHE ENERGIEN Zukunftsaufgaben der Städte Positionspapier des Deutschen Städtetages Integrierte Stadtentwicklungsplanung Entwicklung einer neuen Mobilität

4 Aufgaben des ISEK Steuerung der Stadtentwicklung bis 2025 (Allokation Ressourcen) positive Vision für die (räumliche) Entwicklung der Stadt Halle bis 2025 Koordinierung Gleichzeitigkeit von Wachstums- und Schrumpfungsprozessen

5 Aufgaben des ISEK ISEK als Demografiekonzept Basis für weiterführende sektorale Planungen und Konzepte Fördergrundlage (Städtebauförderung) Basis für Fortschreibung des Flächennutzungsplanes Bürgerkommune: offener, kommunikativer Beteiligungsprozess in Breite und Vielfalt

6 Positionierung des ISEK Weitere Entwicklungsbedarfe: Einzelne Baublöcke mit Entwicklungsrückstand in der Innenstadt Abschnitte von Hauptverkehrsstraßen und bestimmte Stadteingänge Scheiben-Hochhäuser im Zentrum Neustadt Städtische Teilräume außerhalb der Förderkulissen Stadt am Fluss/Hochwasser Soziale Kohäsion Bewältigung von sozialen Segregationsprozessen in Großwohnsiedlungen

7 Inhalt des ISEK Integration von zwei räumlichen Planungsperspektiven Gesamtstädtische Entwicklungsleitlinien ( Grundfragen der städtischen Entwicklung ) Leitlinien für die Entwicklung der 7 Teilräume der Stadt = STEPs

8 Inhalt des ISEK Teilräumliche integrierte Konzepte Integriertes Entwicklungskonzept Altstadt Stadtentwicklungsplan (STEP) Innenstadt STEP Stadt am Fluss STEPs Hallescher Westen, Süden, Osten, Norden Gesamtstädtische Leitlinien/Ziele

9 Inhalt des ISEK Gesamtstädtische Perspektive: Einordnung Halles in den regionalen und europäischen Kontext, -> Wettbewerbsposition Halles stärken Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung als Zukunftsperspektiven der Stadt Soziodemografische Rahmenbedingungen der Stadtentwicklung Thematische Fachbeiträge mit den Aufgaben: Zusammenführung bestehender Fachplanungen räumliche/inhaltliche Abstraktion übergreifende Prioritätensetzung

10 Methodenrepertoire Inhalt des ISEK Einschätzung der Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken Wissenschaftliche Indikatoren, Benchmarking Thematische und teilräumliche Karten Ziele, Leitbilder, Strategien Analyse Konzeptentwicklung Bildung räumlicher und inhaltlicher Schwerpunkte Bedarfe und Potenziale Prognosen

11 Abstimmung Konzeptphase Abstimmung Analysephase Inhalt des ISEK Teilräume Fachbeiträge (gesamtstädtisch) Bildung Bürgerengagement & kreative Stadtentw. Denkmalschutz & Baukultur Gesundheit & Sport Interkommunale Kooperation, regionale Zusammenarbeit Klimawandel & Energieeffizienz Kultur Sicherheit & Ordnung Soziales Technische Infrastruktur Umwelt & Freiraum Verkehr/Mobilität Wirtschaft, Beschäftigung & Wettbewerbsfähigkeit Wissenschaft & Technologie Wohnen Zentren Integration Integriertes Stadtentwicklungskonzept Halle 2015

12 Arbeitsstruktur Teilräume: Sonderkonzepte: STEP Innenstadt Stadt am Fluss Status quo: Stärken und Schwächen in den Teilräumen Konkretisierung und Präzisierung der Bedarfe und Handlungsschwerpunkte in den jeweiligen Teilräumen Ableitung von Prioritäten Definition von Fördergebieten Städtebauförderung mit Schlüsselmaßnahmen

13 Prozesssteuerung Stadtrat/Gremien Beirat (OB, Beigeordnete, wichtige Akteure der Stadtentwicklung) Steuerung durch GB II, FB Planen Abteilung Stadtentwicklung Verwaltungsarbeitsgruppe AG ISEK im FB Planen AG Stadtumbaugebiete des Netzwerkes Stadtentwicklung

14 Verfahrensablauf/Beteiligung November Aufstellung ISEK Analysephase Konzeptentwicklung Offenlage ISEK- Entwurf Öffentliche Auslegung ISEK

15 Verfahrensablauf/Beteiligung Beteiligungsmodell Stadtrat (politische Entscheider) Zielgruppenspezifische Beteiligung ISEK-Beirat ISEK Bürgerbeteiligung Fachöffentlichkeit

16 Verfahrensablauf/Beteiligung Aufstellung ISEK November 2012 Einbindung Stadtrat Analysephase Konzeptentwicklung P P P P P Offenlage ISEK- Entwurf Öffentliche Auslegung P ISEK Stadtratsbeschlüsse: Aufstellung ISEK 11/2012 Offenlagebeschluss Entwurf Beschluss ISEK P Information des Stadtrates: Verfahrensvorschlag ISEK 4/2013 Zwischeninformation Konzeptstand und Beteiligung ISEK Regelmäßige Information im Planungsausschuss (vierteljährlich)

17 Verfahrensablauf/Beteiligung November 2012 Bürgerbeteiligung Aufstellung ISEK Analysephase Konzeptentwicklung Offenlage ISEK- Entwurf Öffentliche Auslegung ISEK Auftaktveranstaltung (Juni 2013) 2 Bürgerkonferenzen, Innenstadt, hallescher Westen 5 Bürgerforen, andere Teilräume Bürgerversammlung zur Offenlage des Entwurfes Laufende Onlinebeteiligung Internet

18 Verfahrensablauf/Beteiligung Bürgerbeteiligung Bürgerforum Bürgerforum Bürgerkonferenz 4 Bürgerkonferenzen Bürgerforum Bürgerforum

19 Verfahrensablauf/Beteiligung Bürgerbeteiligung

20 Verfahrensablauf/Beteiligung Aufstellung ISEK Zielgruppenspezifische Beteiligung November Analysephase Konzeptentwicklung Offenlage ISEK- Entwurf Öffentliche Auslegung ISEK { Studierende, Kinder und Jugendliche Senioren Kreativwirtschaft, Wissenschaftler

21 Verfahrensablauf/Beteiligung November 2012 Fachöffentlichkeit Aufstellung ISEK Analysephase Konzeptentwicklung Offenlage ISEK- Entwurf Öffentliche Auslegung ISEK { Klimaschutz, Fachworkshops: Wohnen, Wohnbauflächen, soziale Wohnraumversorgung Wirtschaft, Arbeit, Wissenschaft, regionale Zusammenarbeit Energie, Umwelt, Freiraum

22 Frühzeitige Bürgerbeteiligung Repräsentativbürger 396 Freiwillige, die Bereitschaft zur vertieften Mitwirkung am ISEK erklärt haben: Analyse der Stärken und Schwächen der Stadt Halle sowie der externen Chancen und Risiken durch Repräsentativbürger aus kommunaler Bürgerumfrage (N=118, 30% Beteiligung)

23 Frühzeitige Bürgerbeteiligung

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