2.2 Hepatitis-B-/HIV-Koinfektion

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "2.2 Hepatitis-B-/HIV-Koinfektion"

Transkript

1 2.2 Hepatitis-B-/HIV-Koinfektion 31 scheint prognostisch günstig für die Induktion einer Langzeitremission zu sein. Die HBsAg- Quantifizierung stellt daher einen interessanten Parameter im therapeutischen Management der HBV-Infektion dar. Um eine Resistenzbildung gegenüber Nukleos- (t)idanaloga zu vermeiden, ist eine Suppression der HBV-DNA unter die Nachweisgrenze innerhalb von 6 18 Monaten (in Abhängigkeit der verwendeten Substanz) zu erreichen, andernfalls muss die Therapie umgestellt werden. Kommt es unter der Behandlung zu einem bestätigten (Therapieadhärenz!) Anstieg der HBV-DNA, der höher als eine logarithmische Stufe ist, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Resistenz vor und die Therapieform muss angepasst werden, gegebenenfalls muss eine Kombinationstherapie mit einem Nukleosid- und einem Nukleotidanalogon begonnen werden. Bei Patienten mit unklarer Behandlungsanamnese oder bei Patienten, die lange Zeit unter Therapie eine messbare HBV-Replikation hatten, kann bei Verdacht auf Resistenz eine Resistenztestung sinnvoll sein. Endpunkte einer antiviralen Therapie mit Nukleos(t)idanaloga sind die HBeAg-Serokonversion bei HBeAg-positiven Patienten und die HBsAg-Serokonversion. Eine HBsAg-Serokonversion tritt bislang selten auf; es besteht jedoch die Hoffnung, dass in der Langzeittherapie mit neuartigen, hoch potenten Substanzen eine größere Anzahl der Behandelten dieses optimale Ziel erreicht. Literatur beim Autor Hepatitis-B-/HIV-Koinfektion J. K. Rockstroh Einleitung Weit über die Hälfte aller HIV-infizierten Patienten weisen bereits Marker einer durchgemachten Hepatitis B auf. 6 10% der europäischen HIV-Patienten haben ein persistierendes HBs-Antigen als Zeichen einer chronischen Hepatitis B. Bei Patienten mit chronischer Hepatitis B und HIV-Doppelinfektion lassen sich eine raschere Progression der Lebererkrankung und vermehrte Ausbildungsrate von Leberzirrhose und Auftreten von hepatozellulären Karzinomen feststellen. Damit bleibt die Behandlung der entsprechenden Hepatitis-B-Koinfektion von größter klinischer Bedeutung. Mit der Einführung neuer Nukleosid- und Nukleotidanaloga zur Behandlung der Hepatitis B ergeben sich deutlich verbesserte Behandlungsoptionen für HBV-/HIV-koinfizierte Patienten. Im Folgenden soll auf die wichtigsten epidemiologischen Daten, den natürlichen Verlauf der Hepatitis-B-Koinfektion bei HIV-Patienten, diagnostische Aspekte und die aktuellen Therapiemöglichkeiten und Therapieleitlinien der Hepatitis B bei HIV-Koinfektion eingegangen werden Epidemiologie und Transmissionswege Aufgrund des gemeinsamen Übertragungswegs der Hepatitis-B- und HIV-Infektion, nämlich parenteral, sexuell und vertikal, erklärt sich die hohe Inzidenz kombinierter Infektionen durch HBV und HIV. Weltweit wird die Zahl der HBV-infizierten Patienten auf über 50 Mio. geschätzt, wobei die Prävalenz der Hepatitis B in Deutschland bei 0,3 0,5% liegt. Die Zahl der Menschen mit einer HIV-Infektion wird weltweit auf 33 Mio. geschätzt, die Anzahl der HIV-Infizierten in Deutschland beträgt etwa ( Man geht von ca HIV/HBV-doppelinfizierten Patienten in Deutschland aus. Insbesondere bei Patientengruppen mit häufigem Geschlechtsverkehr und wechselnden Sexualpartnern findet sich vermehrt serologisch die Konstellation einer stattgehabten Infektion mit Hepatitis B. So ergeben Untersuchungen bei HIV-infizierten Männern, die Sex mit Männern haben, bei über 90% aller Personen Zeichen einer stattgehabten Infektion mit Hepatitis B (Hadler et al. 1991). Insgesamt scheint sich aber durch die höheren Hepatitis-B-Impfraten ein Rückgang der entsprechenden Durchseuchung mit Hepatitis B zu ergeben.

2 32 2 Klinik Tab. 2.6 Durchschnittliche Übertragungswahrscheinlichkeiten für HIV, HBV, und HIV/HBV-Doppelinfektion. Transmissionsart mittlere Transmissionswahrscheinlichkeit (%) für HIV HBV HBV bei HIV-Doppelinfektion perinatal sexuell < 1 bis 90 3 bis 90 3 Nadelstichverletzung mit Hohlnadel 0,3 30 unbekannt 1 bei HAART + Kaiserschnittentbindung deutlich niedrigere Transmissionsraten < 3% 2 Transmissionswahrscheinlichkeit 10 40% bei HBsAg-positiver, aber HBeAg-negativer Mutter; Risiko deutlich höher (bis 80%) bei HBsAg- und HBeAg-positiver Mutter 3 abhängig von der Höhe der HBV-DNA-Spiegel Die Transmissionsraten sowohl von Hepatitis B und HIV als auch von HBV bei HIV-Doppelinfektion für die verschiedenen Transmissionswege sind in Tab. 2.6 zusammengefasst. Beim diesjährigen amerikanischen AIDS-Kongress wurden Prävalenzdaten zur HIV/HBV-Doppelinfektion in einem großen Kollektiv für HIV- Patienten eines Krankenhauses aus Madrid vorgestellt (Trevino et al. 2009). Hierbei zeigten sich relativ stabile Prävalenzraten für die Hepatitis-B- Koinfektion von für spanische Patienten mit neu diagnostizierter HIV-Infektion (5,4% , 2,8% , 4,5% ) mit etwas höherer HBV-Koinfektionsrate bei Patienten mit Migrationshintergrund aus Afrika (8,5% ) (Trevino et al. 2009). Die insgesamt etwas niedrigere Prävalenz der letzten Jahre mag bereits die Erfolge der in den meisten Ländern empfohlenen Hepatitis-B-Vakzinierungsprogramme reflektieren. In Ländern wie z. B. Japan, wo solche Vakzinierungsprogramme nicht routinemäßig empfohlen werden, gibt es immer wieder Berichte über akute Hepatitis-B- Ausbrüche in Patientenpopulationen mit erhöhtem Risiko. So wurde beim amerikanischen AIDS- Kongress 2009 über einen entsprechenden Ausbruch einer Hepatitis-B-Epidemie bei Männern, die Sex mit Männern haben, berichtet, wobei es hier interessanterweise zum Auftreten einer HBV-Genotyp-A-Infektion kam, während bislang in Japan überwiegend Genotyp-C-Infektionen beobachtet wurden (Fujisaki et al. 2009). Solche Ausbrüche verdeutlichen noch einmal die Wichtigkeit der Etablierung nationaler Vakzinierungsprogramme, insbesondere in den Patientengruppen mit erhöhtem Risiko für sexuell übertragbare Erkrankungen Natürlicher Verlauf der Hepatitis B bei HIV-Koinfektion Der Verlauf der Hepatitis B bei HIV-positiven Patienten ist durch eine gesteigerte Prävalenz von Markern einer aktiven Virusreplikation (HBeAg, HBV-DNA) gekennzeichnet, die mit fortschreitender Immundefizienz zunimmt (Bodsworth et al. 1989; Perillo et al. 1986). Dies ist zweifellos auf die reduzierte Immunantwort im Rahmen der HIV-Infektion zurückzuführen. Diese bedingt ferner eine reduzierte Entzündungsreaktion mit laborchemisch messbarer geringerer Transaminasenerhöhung im Blut (Colin et al. 1999). Demgegenüber steht allerdings histologisch eine vermehrte Fibroseprogression und damit ein erhöhtes Risiko für Zirrhoseentstehung, die zu einer verringerten Überlebensrate bei HIV/HBV-koinfizierten Patienten gegenüber HBV-monoinfizierten Patienten führt (Konopnicki et al. 2005; Thio et al. 2004). Bei Patienten mit scheinbar ausgeheilter Hepatitis B (antihbe-positiv, HBV-DNAnegativ) werden bei Zusammenbruch des Immunsystems Reaktivierungen der HBV-Infektion beschrieben (Altfeld et al. 1998). Daher sind entsprechende Verlaufskontrollen der HBV-Serologie, insbesondere bei fortschreitendem Helferzellverlust durchaus empfehlenswert. Auf den Verlauf der HIV-Infektion hat die chronische Hepatitis-B-Infektion im Zeitalter von HAART (hoch aktive antiretrovirale Therapie) jedoch keinen Einfluss. Die Zunahme von Helferzellen ebenso wie der Anteil der Patienten, die eine komplette Suppression der HIV-Vermehrung (Abfall der Viruslast unter 50 Kopien/µl) erreichen, ist zu HIVmonoinfizierten Patienten vergleichbar. Mit Behandelbarkeit der HIV-Infektion seit Einführung der potenten antiretroviralen Kombinationsbehandlung im Jahr 1995 ist es relativ zu einer deutlichen Zunahme lebererkrankungs-

3 2.2 Hepatitis-B-/HIV-Koinfektion 35 Abb. 2.9 Empfehlungen zur Behandlung der Hepatitis B bei HIV-Koinfektion bei gleichzeitig vorliegender Indikation für eine HIV-Therapie (CD4 < 500/µl) (Quelle: Rockstroh et al. 2008). * Einige Experten weisen ausdrücklich darauf hin, dass aus ihrer Sicht jeder HIV/HBVkoinfizierte Patient, der HAART benötigt eine antiretrovirale Therapie erhalten sollte, die TDF + 3TC oder FTC enthält. **Soweit nach Resistenztest sinnvoll und weiterhin eine vollständige HIV-Suppression möglich ist. stehenden Medikamente, insbesondere Tenofovir plus 3TC oder Tenofovir plus FTC, ist ein früher Therapieeinstieg leicht vorstellbar. Inzwischen haben auch einige internationale Therapieleitlinien, z. B. die DHHS- und IAS-Leitlinien, bei Patienten mit HIV- und HBV-Infektion einen früheren Therapiestart von HAART (unter Einschluss von Tenofovir und 3TC oder FTC), also > 350 und < 500 Helferzellen absolut/µl, als empfehlenswert eingestuft. Anzumerken ist noch, dass eine früher vorübergehend propagierte Monotherapie mit Entecavir heute nicht mehr bei HIV-Patienten empfohlen wird, da Entecavir inzwischen als nicht nur anti-hbv-, sondern auch als anti-hiv-wirksam beschrieben worden ist und es bei Patienten mit alleiniger Entecavir-Therapie vermehrt zur Ausbildung einer M184V-Mutation kam. Damit ist der entsprechende Einsatz von Entecavir ohne gleichzeitige HAART nicht ratsam (Sasadeusz et al. 2008). Bei Patienten, deren HIV-Infektion bereits oder demnächst behandelt wird, sollte zunächst die HBV-DNA bestimmt werden. Zeigt sich hier eine hohe Hepatitis-B-Viruslast (> 2000 IU), sollte eine HIV-Behandlung gewählt werden, die gleichzeitig wirksam gegenüber Hepatitis B ist (Abb. 2.9). Liegt bei einem Patienten bereits das Endstadium einer Leberzirrhose vor, wird unabhängig von der Höhe der HBV-DNA eine Behandlung der Hepatitis B empfohlen. Von den derzeit zur HIV-Behandlung zugelassenen Substanzen sind Lamivudin, Emtricitabin und Tenofovir sowohl gegen HIV als auch HBV wirksam. HBV-Monotherapien mit Lamivudin und Emtricitabin sind bei HIV-koinfizierten Patienten mit hohen Raten der Resistenzbildung vergesellschaftet und daher nicht mehr empfehlenswert. Daher empfehlen Experten von vornherein eine Kombinationstherapie aus Lamivudin oder Emtricitabin zusammen mit Tenofovir, um Resistenzen vorzubeugen. Untersuchungen zum Einsatz von Tenofovir vs. Tenofovir plus 3TC haben allerdings über 96 Wochen keinen Vorteil für die Kombinationsbehandlung über eine alleinige HBV-wirksame Tenofovir-Monotherapie als Bestandteil einer HAART hinsichtlich Anteil der Patienten mit einer HBV-DNA unter NWG oder HBe- oder HBsAg-Serokonversion aufzeigen können (Schmutz et al. 2006). Dennoch zeigen neuere Studien eine schnellere Negativierung der HBV- DNA, wenn beide Substanzen de novo zusammen verabreicht werden (Lada et al. 2008; Tuma et al. 2008). Inwieweit sich dies in der Langzeitwirksamkeit bzw. möglichen Resistenzentwicklung niederschlagen wird, ist allerdings noch unklar. Patienten, die bereits eine HAART erhalten und bei denen eine Resistenz des Hepatitis-B-Virus gegenüber Lamivudin oder Emtricitabin entstanden ist, sollten eine Umstellung der HAART erhalten. Diese ist allerdings nur dann möglich, wenn die Wirksamkeit der HIV-Therapie weiterhin gewährleistet ist. In diesem Falle sollte Tenofovir Bestandteil der HAART sein. Auch ist eine zusätzliche Gabe zu der bereits bestehenden HAART möglich, soweit Arzneimittelinteraktion und -verträglichkeit dies erlauben. Im Falle einer lamivudinresistenten HBV-Infektion besteht bei einer Tenofovir-Unverträglichkeit jedoch im Einzelfall noch eine Behandlungsoption mit Entecavir, obwohl mit vorliegenden 3TC-assoziierten HBV-Mutationen die Wirksam-

4 48 2 Klinik Zukünftige Bedeutung von Interferon und Ribavirin Mit der Entwicklung neuer, direkt antiviraler Medikamente ist eine neue Epoche in der Therapie der chronischen Hepatitis C angebrochen (Manns et al. 2007). Wir verlassen das Jahrzehnt des Ausprobierens unspezifischer Medikamente wie Interferon alfa und Ribavirin, was dennoch wie bei kaum einer anderen Infektionserkrankung sehr erfolgreich war und immer noch ist. Diese Strategie hat schließlich die dauerhaften Ansprechraten von 5 auf 60% erhöht (Manns et al. 2006). Trotzdem brauchen wir neue Ziele, allein schon aus dem Grund, dass mit der jetzigen Therapie nicht alle Patienten behandelt werden können. Ziel muss es außerdem sein, früher oder später auf Interferon alfa und Ribavirin verzichten zu können. Die Aufschlüsselung des Replikationszyklus des Hepatitis-C-Virus (HCV) ist die Voraussetzung für die Entwicklung der neuen, direkt antiviralen Medikamente gewesen. Im Prinzip ist es möglich, an allen Stellen dieses Zyklus medikamentös einzugreifen, um die Replikation zu hemmen (Cornberg et al. 2006; Review). Am weitesten entwickelt sind momentan die HCV-Proteaseinhibitoren und HCV-Polymeraseinhibitoren. Da jedoch alle neuen Substanzen in den nächsten Jahren in Kombination mit der derzeitigen Standardtherapie getestet werden, wird ein sinnvoller Einsatz von Interferonen und Ribavirin sogar noch wichtiger. Suboptimale Dosierungen aufgrund von Nebenwirkungen oder Compliance-Problemen werden die Entwicklung von Resistenzen fördern. Ribavirin steigert nicht nur das frühe Ansprechen, es verhindert auch Rückfälle nach Therapie in Kombinationstherapien mit Proteaseinhibitoren. Damit wird es mit großer Wahrscheinlichkeit auch weiterhin Teil der Standardtherapie der Hepatitis C bleiben. Typ-I-Interferone werden ebenfalls Grundlage der Therapie bleiben. Langfristig könnten sie eine Therapieverkürzung beim kombinierten Einsatz von direkt antiviralen Medikamenten bewirken und in unterschiedlichen Therapieschemata insbesondere bei anderen HCV-Genotypen als Genotyp 1 der Goldstandard bleiben. Zusammenfassend hat sich die Therapie der Hepatitis C weiter verbessert. Insbesondere die individuelle Anpassung verfügbarer Therapie spielt zunehmend bei der akuten und chronischen Hepatitis C eine Rolle. Allerdings ist die Entwicklung alternativer Therapiekonzepte für Non- Responder-Patienten, Patienten mit Leberzirrhose und Patienten mit schweren Nebenwirkungen einer Behandlung weiterhin dringend zu wünschen. Die Ansprechraten, die mit der Tripeltherapie PEG-IFN/Ribavirin und Telaprevir oder Boceprevir bei Patienten mit Genotyp 1 erreicht wurden, geben aber Hoffnung, dass wir der Eradikation des HCV ein kleines Stückchen näher kommen. Literatur beim Autor Therapie der chronischen HIV-/HCV-Koinfektion S. Mauss Die Notwendigkeit der Behandlung der chronischen Hepatitis C bei HIV/HCV-Koinfizierten ist unstrittig. Dasselbe gilt für den in den aktuellen Leitlinien festgelegten Therapiealgorithmus für die chronische Hepatitis C, der eine Ribavirin-Dosis von mg/tag unabhängig vom Genotyp und im Falle eines vollständigen virologischen Ansprechens zur Woche 4 (RVR) eine Therapiedauer von 24 (Genotyp 2, 3) bzw. 48 Wochen (Genotyp 1, 4) empfiehlt. Letztere Patienten mit einem Ansprechen zur Woche 12 sollten über 48 bzw. 72 Wochen therapiert werden (Rockstroh 2008) (Abb. 2.14). Diese Empfehlungen fußen ganz wesentlich auf den Ergebnissen der PRESCO-Studie, die eine Verbesserung des Therapieerfolgs (SVR) durch eine Verlängerung der Therapiedauer um 24 Wochen für die HCV-Genotypen 1 4 zeigte (Nunez 2008) (Abb. 2.15). In einem historischen Vergleich mit der APRICOT-Studie (Ribavirin 800 mg/tag) scheint auch die höhere Ribavirin- Dosis in PRESCO (Ribavirin mg/tag)

5 62 Sachverzeichnis A Adefovir 20 Alkoholkonsum 38 f B BILN f, 61 Boceprevir Ansprechrate 59 Compliance 61 Kombinationstherapie 57 f Non-Responder-Therapie 50 f C ChronVac DNA 5 Cyclophilin-Inhibitor D 59 f Debio f DNA, nackte 5 DNA-Vakzine, genetische 3 Durchbruch, viraler 28 E Entecavir 20 Enzyminhibitoren 57 ff F Fibrose, Hepatitis-C-Infektion 38 G GI-5005-Vakzine 5 H HAART (hochaktive antivirale Therapie) und Immunsuppression 55 f HBeAg-Serokonversionrate 27 HBsAg-Quantifizierung, Responseprädiktion 26 f 32 f HBsAg-Träger, chronische inaktive 22 HBV-DNA, Responseprädiktion 26 HBV-Infektion s. Hepatitis-B-Infektion HBV-Polymeraseinhibitoren 27 f HBV-Replikation, Suppression, inkomplette HCV-Genotyp-1-Infektion Therapie 37 f, 42 f Therapiedauer, individualisierte 43 f Therapiestudien 43 HCV-Genotyp-2/3-Infektion Therapie 43 ff Therapiedauer, individualisierte 45 Therapiestudien 43 f HCV-Genotyp-4 6-Infektion 45 HCV-Polymeraseinhibitoren 48, 58f Resistenzentwicklung 59 Substanzen 58 HCV-Polyprotein 56 HCV-Proteaseinhibitoren 48, 57 f Non-Responder-Therapie 50 f Resistenzentwicklung 57 f Substanzen 58 Hepatitis A, Kombinationsvakzine 1ff Hepatitis B chronische 33 ff Genotypen 10 ff Entstehung 11 Infektionsrate 10 Infektionsverlauf 12 f Subgenotypen 11 Therapiedauer 12 f Verbreitung 11 Hepatitis-A-Impfung 2 f Hepatitis-B-Infektion chronische Ausheilung 23 Definition 19 Faktoren, prognostische 25 Langzeitkomplikation 23 Langzeitremission 23 Serokonversion 23 Therapeutika 20 Therapie 19 f Therapiedauer 25 Therapieeffektivität 25 ff Therapieendpunkte 24 f Therapieindikation 20 f Therapieleitlinien f

6 Sachverzeichnis 63 Therapieoption 23 f Therapieüberwachung 27 Therapieziel 23 Monoinfektion, chronische 19 ff Phase, immuntolerante 22 Therapieleitlinien 21 Transmission 31 f Übertragungswahrscheinlichkeit 32 Hepatitis-B-/HIV-Koinfektion 31 ff HAART (hochaktive antivirale Therapie) 33 ff Hepatitis-B-Impfung 36 Therapie 33 ff Übertragungswahrscheinlichkeit 32 Verlauf, natürlicher 32 f Hepatitis-B-Impfung 1 ff Hepatitis-B-/HIV-Koinfektion 36 und HIV 2f Impfschutz 2 Impfversagen 2 Indikation 1 Hepatitis-B-Vakzine Nebenwirkung 2 verbesserte 3 Hepatitis-B-Virämie, und Krankheitsaktivität 22 Hepatitis-B-Virus, Kontakthäufigkeit 10 Hepatitis C akute Behandlungsbeginn 42 HIV-Koinfektion 51 f Relapse, später 52 Therapie 42 Therapie 40 f Anti-D-Kohorte 38 chronische, Standardtherapie 42 ff Genotypen 13 ff Infektionsverlauf 14 f klinische Studien 17 Therapiedauer 15 Verbreitung 14 HIV-Koinfektion 49 Impfansätze 40 f Infektionsrate 13 neue 56 ff Patienten, ältere 38 Postexpositionsprophylaxe 41 f und Steatosis 40 Verlauf, natürlicher 37 ff Hepatitis-C-Genotyp-1-Infektion 15 Behandlungsalgorithmus 16 Hepatitis-C-Genotyp-2/3-Infektion 15 f Behandlungsalgorithmus 16 Hepatitis-C-Infektion Alkoholkonsum 38 f Ausheilung 39 spontane 3 Fibrose 38 Genotypen 39 f Relapstherapie 46 f Therapie, direkte antivirale 15 f Hepatitis-C-Vakzine Entwicklung 3ff experimentelle prophylaktische 4 therapeutische 4 f HIV-/HBV-Koinfektion 31 ff HIV-/HCV-Koinfektion chronische 48 ff Therapie 49 HIV-Infektion und Hepatitis-B-Impfung 2 f Mortalität, lebererkrankungsassoziierte 33 Transmission 31 f Übertragungswahrscheinlichkeit 32 I IC41-Peptidvakzine 5 Immunsuppression, und HAART 55 f Impfversagen 2 Interferon alfa, pegyliertes s. PEG-Interferon alfa Interferon-Monotherapie, Hepatitis C, akute frühe 41 f ISS-Adjuvans 3 K Karzinom, hepatozelluläres Entwicklung bei Lebertransplantation 55 Hepatitis C, akute und HIV-Koinfektion 52 f Kombinationstherapie, HCV-Genotyp-1- Infektion 42 f Kontakthäufigkeit, Hepatitis-B-Virus 10 Kreuzresistenz 61 L Lamivudin 20 Lebertransplantation 53 ff HBV-Reinfektion 22 Hepatitis C, akut und HIV-Koinfektion 52f Hepatitis-B/C-Koinfektion 54 f Indikation 54 Karzinom, hepatozelluläres 55 Leberzirrhose, HBV-Infektion 21 f Hepatitis C, akute 46 HIV-Koinfektion 52 f

7 64 Sachverzeichnis N Nichtstrukturprotein 3 (NS3) 57 NIM Nitazoxanid 60 Non-Responder-Therapie, Hepatitis C, akute klinische Studien 47 f kombinierte 51 Non-Response, Retherapie 50 f Nukleosidanaloga, Hepatitis-B-Virus- Infektion 20 Resistenzentwicklung 27 f Response 25 f inkomplette 30 Nukleotidanaloga, Hepatitis-B-Virus- Infektion 20 Resistenzentwicklung 27 f Response 25 f inkomplette 30 P PEG-Interferon alfa 6 Hepatitis-B-Virus-Infektion 20 Hepatitis-C-Therapie 37 Monotherapie bei Non-Respondern 46 Response 26 f Serokonversion 12 f alfa 2b HCV-Genotyp-1-Infektion 42 ff HCV-Genotyp-2/3-Infektion 43 ff Polymeraseinhibitoren s. HCV-Polymeraseinhibitoren PRESCO-Studie 48 ff Proteaseinhibitoren s. HCV-Proteaseinhibitoren 46 f R Relaps Retherapie 50 f später 52 Relapstherapie 50 f Hepatitis C, akute 46 f Resistenzentwicklung, genotypische 27 f Response, virologische 25f Ribavirin Drug monitoring, therapeutisches 6ff HCV-Genotyp-1-Infektion 42 ff HCV-Genotyp-2/3-Infektion 43 ff Hepatitis-C-Therapie 37 klinische Studien 7 ff Non-Responder-Therapie 46 f Pharmakokinetik 6 Plasmakonzentration 6 ff bei HIV-Patienten 8 ff mittlere 8 PRESCO- vs. APRICOT-Studie 49 Steady state 6 S Serokonversion Hepatitis-B-Genotypen 12 f Hepatitis-B-Infektion 23, 27 f Steatosis, bei Hepatitis C 40 STIKO-Empfehlung 1 T Telaprevir 57 Ansprechrate 59 Compliance 61 Telbivudin 20 Tenofovir 20 TG4040-Vakzine 5 Therapie, hochaktive antivirale s. HAART Therapieleitlinien 21 Transkriptaseinhibitoren, nukleosidale reverse 20 ff Resistenzentwicklung 27 f

Ziele der Hepatitis C-Therapie

Ziele der Hepatitis C-Therapie Behandlung der Hepatitis C Zur Behandlung der Hepatitis C stehen heute neben pegyliertem Interferon alfa (PEG-INF) und Ribavirin auch Proteaseinhibitoren (direkt antiviral wirksame Substanzen) zur Verfügung.

Mehr

Chronische Hepatitis B

Chronische Hepatitis B Chronische Hepatitis B - einmal Nukleos(t)id immer Nukleos(t)id? - Prof. Dr. G. Gerken Universitätsklinikum Essen Zentrum für Innere Medizin Klinik für Gastroenterologie u. Hepatologie Essen, Kulturhauptstadt

Mehr

Update Hepatitis C-Diagnostik

Update Hepatitis C-Diagnostik Update Hepatitis C-Diagnostik Christian Noah Hamburg Therapieindikation Frühzeitiger Behandlungsbeginn erhöht Chancen auf einen Therapieerfolg Therapieindikation ist unabhängig von erhöhten Transaminasen

Mehr

Neue Therapiekonzepte in der Hepatologie

Neue Therapiekonzepte in der Hepatologie Neue Therapiekonzepte in der Hepatologie Dr.med.Marco Bernardi Praxis für Magen-Darmkrankheiten, Seestrasse 90, 8002 Zürich Zentrum für Gastroenterologie und Hepatologie Klinik Im Park info@magen-darm-praxis.ch,

Mehr

Moderne Wirkstoffe bieten Chancen bei Hepatitis B und C!

Moderne Wirkstoffe bieten Chancen bei Hepatitis B und C! Moderne Wirkstoffe bieten Chancen bei Hepatitis B und C! Ulrike Sarrazin, Christoph Sarrazin, Stefan Zeuzem Die Zeiten, in denen eine chronische Hepatitis B oder C eine schlechte Prognose bedeutete, gehören

Mehr

KERNSTÜCK IST DIE LABORDIAGNOSTIK

KERNSTÜCK IST DIE LABORDIAGNOSTIK M MEDIZIN Hepatitis-B-Infektion was ist zu tun? Thomas Berg Dass die Hepatitis-B-Virus-(HBV-)Infektion gefährlich ist und Folgeschäden wie die Zirrhose oder ein hepatozelluläres Karzinom verhindert werden

Mehr

Neues zur chronischen Hepatitis B

Neues zur chronischen Hepatitis B Gesellschaft für Gastroenterologie in Herne e.v. Hepatitis Selbsthilfe e.v.- Herne 15. Herner Lebertag 2012 Neues zur chronischen Hepatitis B Dr. Johanna Preiss Gastroenterologische Schwerpunktpraxis Wanne-Eickel

Mehr

Therapieoptionen Hepatitis B

Therapieoptionen Hepatitis B Therapieoptionen Hepatitis B Interferon alpha Viral entry Uncoating Nuclear import Assembly & budding cccdna HBsAg ER Positive strand synthesis Removal of pregenome Lamivudin Adefovir Entecavir Tenofovir

Mehr

Ein 50 jähriger gesunder Italiener geht zum Check-up

Ein 50 jähriger gesunder Italiener geht zum Check-up 10. Zürcher Oberländer Gastromeeting 26.8.2010 Ein 50 jähriger gesunder Italiener geht zum Check-up Dr. H.U. Ehrbar, Rüti DD Erhöhte Leberwerte Mischbilder Hepatitis Cholestase Transaminasen Bili Cholestasewerte

Mehr

Nr. 11 Stand 6 15 überarbeitete Neuauflage

Nr. 11 Stand 6 15 überarbeitete Neuauflage Aspekte Nr. 11 überarbeitete Fassung Stand Juni 2015 HIV und Hepatitis HIV und Hepatitis Nr. 11 Stand 6 15 überarbeitete Neuauflage Impressum: Die AIDS-Hilfen Österreichs, 2015 Text: Mag. a Birgit Leichsenring

Mehr

Hepatitis C im Dialog

Hepatitis C im Dialog Hepatitis C im Dialog 100 Fragen - 100 Antworten Herausgegeben von Stefan Zeuzem 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com

Mehr

Dr. Mathilde Kutilek Österreichisch-Iranische Ärztegesellschaft 13.11.2010

Dr. Mathilde Kutilek Österreichisch-Iranische Ärztegesellschaft 13.11.2010 Dr. Mathilde Kutilek Österreichisch-Iranische Ärztegesellschaft 13.11.2010 Hepatitis Labor: GOT = Glutamat-Oxalacetat-Transaminase = AST = Aspertat-Aminotransferase GPT = Glutamat-Pyrovat-Transaminase

Mehr

Ansprechtypen auf antivirale Therapie

Ansprechtypen auf antivirale Therapie Protokoll zum 11. interdisziplinären Qualitätszirkel Hepatitis B/C und Drogengebrauch vom 11.3.2009 HCV-Therapie der Nonresponder Experte: Moderation: Leitung: Prim. Univ.-Doz. Dr. Michael Gschwantler*

Mehr

EASL 2004, Berlin. 39th Annual Meeting of the European Association of the Study of the Liver. 14.-18. April, 2004. Zusammefassung von

EASL 2004, Berlin. 39th Annual Meeting of the European Association of the Study of the Liver. 14.-18. April, 2004. Zusammefassung von EASL 2004, Berlin 39th Annual Meeting of the European Association of the Study of the Liver 14.-18. April, 2004 Zusammefassung von Dr. Patrick Schmid, St. Gallen Inhaltsverzeichnis Hepatitis-B-Infektion...

Mehr

HIV. Dr. med. Stefan Esser Universitäts-Hautklinik Essen

HIV. Dr. med. Stefan Esser Universitäts-Hautklinik Essen HIV Dr. med. Stefan Esser Universitäts-Hautklinik Essen HIV-Übertragung Die statistische Wahrscheinlichkeit einer HIV-Übertragung liegt für die unterschiedlichen Übertragungswege zwischen 1 Infektion pro

Mehr

Die Labordiagnose der Virushepatitis

Die Labordiagnose der Virushepatitis Seite 1 von 6 Die Labordiagnose der Virushepatitis Die primär hepatotropen Erreger HepatitisAVirus (HAV) HepatitisBVirus (HBV) HepatitisCVirus (HCV) HepatitisDVirus (HDV) (HepatitisDeltaVirus) HepatitisEVirus

Mehr

Neue Leitlinien Tripletherapie der Hepatitis C

Neue Leitlinien Tripletherapie der Hepatitis C Ramona Pauli, München Neue Leitlinien Tripletherapie der Hepatitis C Die neuen deutschen Empfehlungen zur Tripletherapie mit den HCV- Proteasehemmern Boceprevir und Telaprevir bei HCV-Monoinfektion sowie

Mehr

Therapie der Hepatitis B und C- Alles neu!

Therapie der Hepatitis B und C- Alles neu! Therapie der Hepatitis B und C- Alles neu! Lukas Wagner 4. Medizinische Abteilung mit Gastroenterologie, Hepatologieund Zentralendoskopie Hepatitis C: Allesneu! Chron. HepC: dritthäufigste Lebererkr. (Prävalenz

Mehr

Immunprophylaxe,Diagnostik und Therapie bei Hepatitis B und C

Immunprophylaxe,Diagnostik und Therapie bei Hepatitis B und C Immunprophylaxe,Diagnostik und Therapie bei Hepatitis B und C Serologische Verläufe der Hepatitis-B Infektion Definitionen der B-Hepatitiden Akute Hepatitis B: Erstmals aufgetretene Leberentzündung durch

Mehr

Epstein-Barr-Virus-Infektion: Möglichkeiten und Grenzen der serologischen Diagnostik von Reaktivierungen und chronischen Verläufen

Epstein-Barr-Virus-Infektion: Möglichkeiten und Grenzen der serologischen Diagnostik von Reaktivierungen und chronischen Verläufen Epstein-Barr-Virus-Infektion: Möglichkeiten und Grenzen der serologischen Diagnostik von Reaktivierungen und chronischen Verläufen Dr. Claudia Wolff Viramed Biotech AG 1 Akute EBV-Primärinfektion Erster

Mehr

HELIOS Kliniken GmbH. Virale Hepatitis (when and how to treat) Villach, 29. November 2008. Stefan Wirth Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin

HELIOS Kliniken GmbH. Virale Hepatitis (when and how to treat) Villach, 29. November 2008. Stefan Wirth Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin HELIOS Kliniken GmbH Virale Hepatitis (when and how to treat) Villach, 29. November 2008 Stefan Wirth Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Universität Witten/Herdecke HELIOS Kliniken GmbH HELIOS Kliniken

Mehr

Chronische Hepatitis B Update 2009

Chronische Hepatitis B Update 2009 Chronische Hepatitis B Update 2009 Markus Peck-Radosavljevic Klinik Innere Medizin III Abteilung Gastroenterologie & Hepatologie AKH & MU Wien Chronische Hepatitis B in Europa HBs-Antigen Prävalenz 0.2%

Mehr

Hepatitis B. Markus Cornberg Medizinische Hochschule Hannover

Hepatitis B. Markus Cornberg Medizinische Hochschule Hannover 9.10.2010 Hepatitis B Markus Cornberg Medizinische Hochschule Hannover 03.11.2010 0 Hepatitis B Nur ein geringer Anteil der Patienten mit chronischer Hepatitis B in Europa wird diagnostiziert Prävalenz

Mehr

Antivirale Therapie der Hepatitis B

Antivirale Therapie der Hepatitis B Antivirale Therapie der Hepatitis B Hartwig Klinker Schwerpunkt Infektiologie Medizinische Klinik und Poliklinik II der Universität Würzburg Hepatitis B- und HIV-Prävalenz 2006 350.000.000 300.000 500.000

Mehr

Hepatitis B - eine unterschätzte Infektion? C. Berg

Hepatitis B - eine unterschätzte Infektion? C. Berg Hepatitis B - eine unterschätzte Infektion? C. Berg Med. Univ.-Klinik Tübingen T Abt. I Z. Gastroenterol. 2007 J. Hepatol. 2009 Hepatology 2009 Aktualisierung für Frühjahr 2011 erwartet Aktualisierung

Mehr

Was gibt es Neues von Leberkongressen 2009?

Was gibt es Neues von Leberkongressen 2009? 13. Herner Lebertag 2010 Was gibt es Neues von Leberkongressen 2009? AASLD: Fortschritte in der Therapie der chronischen Hepatitis C Genetische Variationen des IL28B Gens und der Einfluss auf die Heilungsraten

Mehr

Hepatologie-Update 2007

Hepatologie-Update 2007 Hepatologie-Update 2007 Moderne Therapiemöglichkeiten der chronischen Hepatitis Hepatitis C Hepatitis B Hepatitis D Hans L. Tillmann Leipzig Hepatologie-Update 2007 Moderne Therapiemöglichkeiten der chronischen

Mehr

Neue Leitlinien Tripletherapie der Hepatitis C

Neue Leitlinien Tripletherapie der Hepatitis C RAMONA PAULI, MÜNCHEN Neue Leitlinien Tripletherapie der Hepatitis C Die neuen deutschen Empfehlungen zur Tripletherapie mit den HCV- Proteasehemmern Boceprevir und Telaprevir bei HCV-Monoinfektion sowie

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Epidemiologie und Transmissionsrisiken 7

Inhaltsverzeichnis. Epidemiologie und Transmissionsrisiken 7 vm Inhaltsverzeichnis Epidemiologie und Transmissionsrisiken 7 1 Wie häufig ist die chronische Hepatitis-C-Virusinfektion in Deutschland und in anderen Ländern? 7 2 Wie wird das Hepatitis-C-Virus übertragen?

Mehr

Durchbruch beider Therapieder Hepatitis C: Segenfürdie Patienten Albtraum fürdie Behandler?

Durchbruch beider Therapieder Hepatitis C: Segenfürdie Patienten Albtraum fürdie Behandler? Durchbruch beider Therapieder Hepatitis C: Segenfürdie Patienten Albtraum fürdie Behandler? Heiner Wedemeyer Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie Das Leber-Buch Hepatitisviren

Mehr

Deutsche Leberstiftung veröffentlicht Real World- Daten aus dem Deutschen Hepatitis C-Register

Deutsche Leberstiftung veröffentlicht Real World- Daten aus dem Deutschen Hepatitis C-Register Presseinformation Fachpresse 8. Dezember 2015 / 5 Seiten Deutsche Leberstiftung veröffentlicht Real World- Daten aus dem Deutschen Hepatitis C-Register Um die Behandlung der chronischen Hepatitis C zu

Mehr

Rekombinante Wirkstoffe! 9. Vorlesung!

Rekombinante Wirkstoffe! 9. Vorlesung! Rekombinante Wirkstoffe! 9. Vorlesung! Prof. Dr. Theo Dingermann Ins2tut für Pharmazeu2sche Biologie Goethe- Universität Frankfurt Dingermann@em.uni- frankfurt.de Hepatitiden als Hauptindikation für rekombinante

Mehr

Teure Medikamente - Wer profitiert?

Teure Medikamente - Wer profitiert? Teure Medikamente - Wer profitiert? Heiner Wedemeyer, Michael P. Manns Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie Hannoversche Allgemeine Zeitung 5.8.2014 Milliardenkosten für Krankenkassen

Mehr

Moderne Hepatitis Diagnostik Neue Therapieoptionen neue Herausforderungen

Moderne Hepatitis Diagnostik Neue Therapieoptionen neue Herausforderungen Moderne Hepatitis Diagnostik Neue Therapieoptionen neue Herausforderungen ÖQUASTA Symposium: Innsbruck Igls 29.-30. 09. 2011 Heidemarie Holzmann Department für Virologie Hepatitis Viren (1) Hepatitis A

Mehr

Ruhr-Universitä t Bochum. Modellregion West. Akute und chronische Hepatitis. Medizinische Universitätsklinik

Ruhr-Universitä t Bochum. Modellregion West. Akute und chronische Hepatitis. Medizinische Universitätsklinik Ruhr-Universitä t Bochum Modellregion West Akute und chronische Hepatitis Medizinische Universitätsklinik HAV EBV CMV,... Ausheilung ASH DILD HBV HDV HCV Akute Hepatitis Chron. Hepatitis Zirrhose HCC,

Mehr

Hepatitis C. Dr. med. Carl M. Oneta Schaffhauserstrasse 7 8400 Winterthur. Aerztefortbildung im April 2006 in Horgen

Hepatitis C. Dr. med. Carl M. Oneta Schaffhauserstrasse 7 8400 Winterthur. Aerztefortbildung im April 2006 in Horgen Dr. med. Carl M. Oneta Schaffhauserstrasse 7 8400 Winterthur Aerztefortbildung im April 2006 in Horgen Risikofaktoren Transfusion oder Organtransplantation Transfusion von Spendern, die später als HCV-infiziert

Mehr

Hepatitis B und C. Hartwig Klinker. Schwerpunkt Infektiologie Medizinische Klinik und Poliklinik II der Universität Würzburg

Hepatitis B und C. Hartwig Klinker. Schwerpunkt Infektiologie Medizinische Klinik und Poliklinik II der Universität Würzburg Hepatitis B und C Hartwig Klinker Schwerpunkt Infektiologie Medizinische Klinik und Poliklinik II der Universität Würzburg 1. Münchener Infektiologie Workshop 11.6.2010 STD für Fortgeschrittene Importierte

Mehr

Hepatitis C: Was gibt es Neues?

Hepatitis C: Was gibt es Neues? Hepatitis C: Was gibt es Neues? Heiner Wedemeyer Medizinische Hochschule Hannover 1 37 Jähriger Patient, Fibrose HCV-Genotyp 3a, HCV-RNA >800.000 IU/ml Z.n. PEG-IFN/RBV, Abbruch bei starken Nebenwirkungen

Mehr

ifi-card Virale Hepatitis 2. Auflage August 2009

ifi-card Virale Hepatitis 2. Auflage August 2009 ifi-card Virale Hepatitis 2. Auflage August 2009 Hepatitis A Erreger Hepatitis A Virus (HAV), RNA Virus, 7 Genotypen, ein Serotyp Epidemiologie > 40 % der Deutschen infizieren sich irgendwann Infektionswege

Mehr

Hepatitis B. Prof. Dr. med. Patrick Gerner Jahrestagung DGPI, Mannheim Folie 1

Hepatitis B. Prof. Dr. med. Patrick Gerner  Jahrestagung DGPI, Mannheim Folie 1 Hepatitis B Prof. Dr. med. Patrick Gerner www.kinder-gastroenterologie-essen.de Jahrestagung DGPI, Mannheim 2012 Folie 1 1 12.03.2012 Prof. Dr. med. Patrick Gerner Der Weg zur personalisierten Behandlung

Mehr

Hepatitis B. Doppelsträngige DNA kleinste bekannte Virus horizontale und perinatale Übertragung

Hepatitis B. Doppelsträngige DNA kleinste bekannte Virus horizontale und perinatale Übertragung Hepatitis B Doppelsträngige DNA kleinste bekannte Virus horizontale und perinatale Übertragung 65-90% der Neugeborenen von HBs-Ag positiven Mütter werden chronische HBs-Ag Carrier perinatale Übertragung

Mehr

Hepatitis C Therapie bei Suchtpatienten. Marc Isler, Arzt Zokl1 und Checkpoint Zürich ARUD Zürich

Hepatitis C Therapie bei Suchtpatienten. Marc Isler, Arzt Zokl1 und Checkpoint Zürich ARUD Zürich Hepatitis C Therapie bei Suchtpatienten Marc Isler, Arzt Zokl1 und Checkpoint Zürich ARUD Zürich ARUD Zürich Arbeitsgemeinschaft für risikoarmen Umgang mit Drogen 450 Patienten Substitution mit Methadon,

Mehr

Hepatitis B Virusinfektion (HBV)

Hepatitis B Virusinfektion (HBV) Hepatitis B Virusinfektion (HBV) Therapie Vakzine Screening-RIA Dane Partikel 1981 2012 Au-Ag 1972 1970 1963 Globale Epidemiologie ~ 2 Milliarden Menschen mit HBV-Infektion ~ 350 Millionen mit chronischer

Mehr

Virale Hepatitidenmodernes

Virale Hepatitidenmodernes Virale Hepatitidenmodernes Managment Hauptvorlesung Innere Medizin WS 2008_09 04.12.2008 Dr. Marion Ganslmayer, Dr. Steffen Zopf Hepatologie Med. Klinik 1 (Dir. Prof. Dr. med. E. G. Hahn) Spätfolgen chr.

Mehr

Hepatitis B. Dr. med. Carl M. Oneta Schaffhauserstrasse Winterthur. Aerztefortbildung im April 2006 in Horgen

Hepatitis B. Dr. med. Carl M. Oneta Schaffhauserstrasse Winterthur. Aerztefortbildung im April 2006 in Horgen Dr. med. Carl M. Oneta Schaffhauserstrasse 7 8400 Winterthur Aerztefortbildung im April 2006 in Horgen Interpretation serologischer Befunde Marker Anti-HBc+ HBsAg+ HBeAg+ HBV-DNA Anti-HBs+ Interpretation

Mehr

Therapie der. Neue Leitlinien zur Therapie der Hepatitis B

Therapie der. Neue Leitlinien zur Therapie der Hepatitis B Neue Leitlinien Die neuen Therapieleitlinien für die Behandlung der Hepatitis B und C fordern zu einer breiteren Diagnostik und früheren Therapie auf. Von Prof. Dr. Jörg Petersen, Dr. Albrecht Stoehr,

Mehr

Konnatale Hepatitis B und C

Konnatale Hepatitis B und C Konnatale Hepatitis B und C 23. März 2010 Stefan Wirth Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin HELIOS Klinikum Wuppertal Universität Witten/Herdecke Schwangerschaftsscreening Screening: Hepatitis-B-Screening

Mehr

Aktuelle Empfehlung zur Therapie der chronischen Hepatitis C 1

Aktuelle Empfehlung zur Therapie der chronischen Hepatitis C 1 320 Aktuelle Empfehlung zur Therapie der chronischen Hepatitis C 1 S3 guideline hepatitis C addendum Autoren C. Sarrazin 1, T. Berg 2, P. Buggisch 3, M. M. Dollinger 4, H. Hinrichsen 5, H. Hofer 6, D.

Mehr

Hepatitiden und AIDS oder

Hepatitiden und AIDS oder Hepatitiden und AIDS oder Wie normal ist die HIV-Infektion im heutigen Alltag, und wie gefährlich sind eigentlich HBV- und HCV-Infektionen? Dr. med. H.W. Busch E-Mail: busch@cim-ms.de ZÄK 30.01.2015 Interessenkonflikte

Mehr

Nur zum persönlichen Gebrauch Deutscher Apotheker Verlag. Aktuelle Empfehlungen zur Prävention und Therapie

Nur zum persönlichen Gebrauch Deutscher Apotheker Verlag. Aktuelle Empfehlungen zur Prävention und Therapie MMP Übersicht Aktuelle Empfehlungen zur Prävention und Therapie Jörg Petersen, Hamburg Etwa eine halbe Million Menschen sind in Deutschland nach Schätzungen mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) chronisch infiziert.

Mehr

Chronische Hepatitis C-Therapie Management von Relapse und Nonresponse

Chronische Hepatitis C-Therapie Management von Relapse und Nonresponse Thomas Berg, Berlin Chronische Hepatitis C-Therapie Management von Relapse und Nonresponse Die Indikation zur Re-Therapie nach erfolgloser Behandlung der chronischen Hepatitis C sollte differenziert gestellt

Mehr

Hepati t is. Ich spreche offen über Hep C. Damit schütze ich mich und meine Sexpartner. www.iwwit.de

Hepati t is. Ich spreche offen über Hep C. Damit schütze ich mich und meine Sexpartner. www.iwwit.de Hepati t is Ich spreche offen über Hep C. Damit schütze ich mich und meine Sexpartner. www.iwwit.de Florian hat sich vor ein paar Jahren mit Hepatitis C infiziert. Erst die dritte Therapie war erfolgreich.

Mehr

HIV-Infektion und AIDS. Seminar aus funktioneller Pathologie

HIV-Infektion und AIDS. Seminar aus funktioneller Pathologie HIV-Infektion und AIDS Seminar aus funktioneller Pathologie Retroviren des Menschen Lentiviren von Primaten Das Virion des HI-Virus schematisch und elektronenmikroskopisch Virale Gene Bindungssequenzen

Mehr

Hepatitis bei Dialysepatienten. Prof. Dr. Matthias Girndt Klinik für Innere Medizin II Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Hepatitis bei Dialysepatienten. Prof. Dr. Matthias Girndt Klinik für Innere Medizin II Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Hepatitis bei Dialysepatienten Prof. Dr. Matthias Girndt Klinik für Innere Medizin II Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Prävalenz der Hepatitis B Land Prävalenz Jahr USA 0.9% 2000 Deutschland

Mehr

Virusinfektionen bei Immunsupprimierten - Hepatitis B und C

Virusinfektionen bei Immunsupprimierten - Hepatitis B und C Innere Medizin 1 Gastroenterologie, Hepatologie, Infektiologie Virusinfektionen bei Immunsupprimierten - Hepatitis B und C Christoph Werner 01.03.2013: 11. Symposium Infektionsmedizin in Tübingen Hepatitis

Mehr

Beschluss. Vom 17. Juli 2014

Beschluss. Vom 17. Juli 2014 Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL): Anlage XII - Beschlüsse über die Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen nach 35a SGB

Mehr

Treatment as Prevention Stand 06 14

Treatment as Prevention Stand 06 14 ASPEKTE NR. 46 Stand Juni 2014 Treatment as Prevention und das EKAF-Statement In den letzten Jahren sind nicht nur im medizinischen Bereich die Entwicklungen der HIV/AIDS-Forschung zügig vorangeschritten,

Mehr

Die bewegte Frau. HIV-infizierte Frauen in Deutschland: eine Standortbestimmung 2006. Dr.med. Christiane Cordes Berlin

Die bewegte Frau. HIV-infizierte Frauen in Deutschland: eine Standortbestimmung 2006. Dr.med. Christiane Cordes Berlin Die bewegte Frau HIV-infizierte Frauen in Deutschland: eine Standortbestimmung 2006 Dr.med. Christiane Cordes Berlin HIV im Dialog 2006 Epidemiologie Deutschland 2006 49.000 HIV-Infizierte Infizierte insgesamt

Mehr

Hepatitis. Viele Patienten mit HBV- oder HCV-Infektion wissen nichts von ihrer Erkrankung.

Hepatitis. Viele Patienten mit HBV- oder HCV-Infektion wissen nichts von ihrer Erkrankung. Hepatitis Viele Patienten mit HBV- oder HCV-Infektion wissen nichts von ihrer Erkrankung. Vom Impfen bis zur Therapie Virusinfektionen der Leber sind weltweit sehr häufig. Die Symptome sind unspezifisch,

Mehr

Leitfaden Therapie der chronischen Hepatitis C

Leitfaden Therapie der chronischen Hepatitis C Leitfaden Therapie der chronischen Hepatitis C 2 Inhaltsverzeichnis Einführung... 4 1. Teilnehmerkreis Ärzte... 4 2. Teilnehmerkreis Patienten... 4 3. Einschreibung... 5 4. Arztwechsel... 6 5. Dokumentationsbogen...

Mehr

Patienten unbekannt, dürfte zumindest im Kindesalter eher niedrig sein. Epidemiologie, Naturgeschichte. Hepatitis A und E

Patienten unbekannt, dürfte zumindest im Kindesalter eher niedrig sein. Epidemiologie, Naturgeschichte. Hepatitis A und E unversum InnereMedizin www.oegim.at 7/2005 Facharztprüfung Innere Medizin Hepatitis In den letzten 39 Jahren wurden die Erreger der Virushepatitis identifiziert. Der Entdeckung des Australia-Antigens (HBsAg)

Mehr

Besonderheiten und Therapiemanagement bei HCV Genotyp 1-Patienten

Besonderheiten und Therapiemanagement bei HCV Genotyp 1-Patienten Besonderheiten und Therapiemanagement bei HCV Genotyp 1-Patienten Von PD Dr. med. Thomas Berg, Charité Campus Virchow-Klinikum, Berlin Frankfurt am Main (27. Januar 2006) - Zwischen 1997 und 2003 hat die

Mehr

Hepatitis. Markus Heim Gastroenterologie USB

Hepatitis. Markus Heim Gastroenterologie USB Hepatitis Markus Heim Gastroenterologie USB Frau G.A., 27j Prolongierte Vigilanzminderung (GCS 5) nach Septumplastik-Operation Status, Routinelabor und CT Schädel unauffällig Hospitalisation 3 Monate später:

Mehr

Neues zur HCV Therapie

Neues zur HCV Therapie Neues zur HCV Therapie 58. Jahrestagung der Deutschen STD-Gesellschaft Bochum, 18. September 2009 Christoph Sarrazin Klinikum der J. W. Goethe-Universität Medizinische Klinik 1 Frankfurt am Main Diagnostik

Mehr

Oft unterschätzt und unentdeckt: Die Virushepatitiden in der täglichen Praxis

Oft unterschätzt und unentdeckt: Die Virushepatitiden in der täglichen Praxis Oft unterschätzt und unentdeckt: Die Virushepatitiden in der täglichen Praxis Dr. August Stich Juni 2004: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt bekannt, dass weltweit mehr als 400 Millionen Menschen,

Mehr

Tricky cases in Hepatology. Tilman Gerlach Gastroenterologie und Hepatologie UniversitätsSpital Zürich

Tricky cases in Hepatology. Tilman Gerlach Gastroenterologie und Hepatologie UniversitätsSpital Zürich Tricky cases in Hepatology Tilman Gerlach Gastroenterologie und Hepatologie UniversitätsSpital Zürich Fall 1 - F.W. 23J. Verkäuferin bisher immer gesund 3/2005 Vorstellung bei Permanence Oberbauchschmerzen

Mehr

Virushepatitis und Nierentransplantation. Prof. Dr. Matthias Girndt Department of Internal Medicine II Martin-Luther-University Halle-Wittenberg

Virushepatitis und Nierentransplantation. Prof. Dr. Matthias Girndt Department of Internal Medicine II Martin-Luther-University Halle-Wittenberg Virushepatitis und Nierentransplantation Prof. Dr. Matthias Girndt Department of Internal Medicine II Martin-Luther-University Halle-Wittenberg Fallbericht Patient 36 Jahre aus Vietnam Dialysepflichtig

Mehr

Viread effektive Langzeitstrategie mit ausgezeichnetem Resistenz- und Sicherheitsprofil

Viread effektive Langzeitstrategie mit ausgezeichnetem Resistenz- und Sicherheitsprofil Orale Therapie der chronischen Hepatitis B Viread effektive Langzeitstrategie mit ausgezeichnetem Resistenz- und Sicherheitsprofil Eine dauerhafte virologische Kontrolle der chronischen Hepatitis-B-Infektion

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit. Therapie nach Maß 26

Labortests für Ihre Gesundheit. Therapie nach Maß 26 Labortests für Ihre Gesundheit Therapie nach Maß 26 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Therapie nach Maß Die individuelle Dosis finden Jeder Mensch ist einzigartig. Keiner gleicht dem anderen nicht nur

Mehr

Hepatitis B Impfung. Rudolf Stauber. Univ.-Klinik f. Inn. Med.

Hepatitis B Impfung. Rudolf Stauber. Univ.-Klinik f. Inn. Med. Hepatitis B Impfung Rudolf Stauber Univ.-Klinik f. Inn. Med. Worldwide Prevalence of Hepatitis B World prevalence of HBV carriers HBsAg carriers prevalence

Mehr

Hepatitis B HBV-DNA. DNA-Polymerase. Äussere Lipidhülle (mit HBs-Ag) Innere Protein-Hülle (HBc-Ag) Sezerniertes HBe-Ag. Sezerniertes HBs-Ag

Hepatitis B HBV-DNA. DNA-Polymerase. Äussere Lipidhülle (mit HBs-Ag) Innere Protein-Hülle (HBc-Ag) Sezerniertes HBe-Ag. Sezerniertes HBs-Ag Hepatitis B DNA-Polymerase HBV-DNA Äussere Lipidhülle (mit HBs-Ag) Innere Protein-Hülle (HBc-Ag) Sezerniertes HBe-Ag Sezerniertes HBs-Ag Hepatitis B Infektion Replikation HBs-Ag, Anti-HBc, Anti-HBe HBe-Ag,

Mehr

Simeprevir bei Hepatitis C - Zusatznutzen bei bestimmten Patienten

Simeprevir bei Hepatitis C - Zusatznutzen bei bestimmten Patienten IQWiG Simeprevir bei Hepatitis C - Zusatznutzen bei bestimmten Patienten Köln (1. September 2014) - Zur Behandlung von Erwachsenen mit einer chronischen Hepatitis-C-Infektion steht seit Mai 2014 auch der

Mehr

Hepatitis. Hartwig Klinker. Medizinische Klinik und Poliklinik II der Universität Würzburg Schwerpunkt Infektiologie

Hepatitis. Hartwig Klinker. Medizinische Klinik und Poliklinik II der Universität Würzburg Schwerpunkt Infektiologie Hepatitis Hartwig Klinker Medizinische Klinik und Poliklinik II der Universität Würzburg Schwerpunkt Infektiologie Chronische Hepatitis Klinische Symptomatik Uncharakteristisch!: Abgeschlagenheit, Müdigkeit,

Mehr

Hepatitis B und C Therapie - wann beginnt endlich die Zukunft? Petra Munda Galltür,, 24.3.2010

Hepatitis B und C Therapie - wann beginnt endlich die Zukunft? Petra Munda Galltür,, 24.3.2010 Hepatitis B und C Therapie - wann beginnt endlich die Zukunft? Petra Munda Galltür,, 24.3.2010 Standortbestimmung Gegenwart? Ziele? Erwartungen an die Zukunft? Welche Perspektive...???? Wollen wir Unmögliches

Mehr

5.1 Grundlegende Informationen zu Hepatitis-B-Virus 22. 5.2 Allgemeine Daten zur Labordiagnostik der Hepatitis-B- Virusinfektion 23

5.1 Grundlegende Informationen zu Hepatitis-B-Virus 22. 5.2 Allgemeine Daten zur Labordiagnostik der Hepatitis-B- Virusinfektion 23 21 Hepatitis B Klaus Korn.1 Grundlegende Informationen zu Hepatitis-B-Virus 22.2 Allgemeine Daten zur Labordiagnostik der Hepatitis-B- Virusinfektion 23.2.1 Diagnostische Methoden (Stand der Technik) und

Mehr

Hepatitis C. Kurzmodul für zuweisende Ärzte

Hepatitis C. Kurzmodul für zuweisende Ärzte Hepatitis C Kurzmodul für zuweisende Ärzte 1. Einführung, Genotypen, Epidemiologie Ungefähr 130 50 Millionen Menschen (ca. 2 % der Weltbevölkerung) sind weltweit mit dem Hepatitis C-Virus (HCV) infiziert.

Mehr

Osteoporose. Ein echtes Volksleiden. Schon jetzt zählen die Osteoporose und die damit verbundene erhöhte Brüchigkeit der Knochen

Osteoporose. Ein echtes Volksleiden. Schon jetzt zählen die Osteoporose und die damit verbundene erhöhte Brüchigkeit der Knochen Osteoporose Osteoporose 9 Osteoporose Ein echtes Volksleiden Schon jetzt zählen die Osteoporose und die damit verbundene erhöhte Brüchigkeit der Knochen in den entwickelten Ländern zu den häufigsten Erkrankungen

Mehr

Update Hepatitis B

Update Hepatitis B Update 2007 Hepatitis B Hepatitis A-E Schweizerisches Bundesamtes für Gesundheitswesen; www.bag.admin.ch -D/C Natürlicher Verlauf Infektion 1-6 Monate Akute Hepatitis 6 Monate 15-20 Jahre 20-30 Jahre Das

Mehr

Hepatitis B/D: Was gibt es Neues?

Hepatitis B/D: Was gibt es Neues? Hepatitis B/D: Was gibt es Neues? 11. Jahrestagung GGHBB 48. Lebertag 20.01.2017 Jan Kunkel Med. Klinik m. S. Hepatologie u. Gastroenterologie Charité Universitätsmedizin Berlin, CCM U N I V E R S I T

Mehr

in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 09.11.2010

in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 09.11.2010 Seite 1/5 in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 09.11.2010 Expertengespräch zum Thema Retinoblastom Und zu diesem Thema begrüße ich jetzt Professor Norbert Bornfeld, Direktor des Zentrums

Mehr

Europäischen Aids Konferenz (EACS)

Europäischen Aids Konferenz (EACS) 20. bis 24.10.2015 Barcelona Marianne Rademacher Referentin für Weibliche Sexarbeit/Frauen im Kontext von HIV,STI und Hepatitis der DAH BAH 29.10.2015 WAVE (Women Against Viruses in Europe) Workshop Überblick

Mehr

Europäische Arzneimittelbehörde empfiehlt Aussetzung der Marktzulassung für Raptiva

Europäische Arzneimittelbehörde empfiehlt Aussetzung der Marktzulassung für Raptiva Europäische Arzneimittelbehörde empfiehlt Aussetzung der Marktzulassung für Raptiva Darmstadt (19. Februar 2009) Die Merck KGaA hat heute bekannt gegeben, dass die europäische Arzneimittelbehörde EMEA

Mehr

HIV/Hepatitis B Koinfektion: watch and wait or going straight?

HIV/Hepatitis B Koinfektion: watch and wait or going straight? HIV/Hepatitis B Koinfektion: watch and wait or going straight? 2 Fallvorstellungen Bettina Khanlari Klinik für Infektiologie und Spitalhygiene 1 Fall Nr 1: Herr Z.Y. 46jährig - Vorstellung bei der Hausärztin

Mehr

Update Hepatitis C was bringen die neuen Medikamente für unsere KlientInnen? Welche neuen Erkenntnisse gibt es zu Testing und Behandlung?

Update Hepatitis C was bringen die neuen Medikamente für unsere KlientInnen? Welche neuen Erkenntnisse gibt es zu Testing und Behandlung? Update Hepatitis C was bringen die neuen Medikamente für unsere KlientInnen? Welche neuen Erkenntnisse gibt es zu Testing und Behandlung? Philip Bruggmann Arud Testen und Screenen Nichterkennung einer

Mehr

INHALT. Einführung...1. Zusammenfassung der Therapeutischen Prinzipien für die HIV-Infektion...2. Wissenschaftliche Prinzipien...4

INHALT. Einführung...1. Zusammenfassung der Therapeutischen Prinzipien für die HIV-Infektion...2. Wissenschaftliche Prinzipien...4 PRINZIPIEN DER THERAPIE DER HIV-INFEKTION INHALT Einführung...1 Zusammenfassung der Therapeutischen Prinzipien für die HIV-Infektion...2 Wissenschaftliche Prinzipien...4 Wissenschaftlicher Hintergrund...21

Mehr

Corpus uteri. 3.4 Corpus uteri

Corpus uteri. 3.4 Corpus uteri 77 Corpus uteri 3.4 Corpus uteri Das Korpuskarzinom ist nach Brust- und Darmkrebs gleich häufig wie Tumoren der Atmungsorgane und somit die dritthäufigste Krebserkrankung der Frau in Deutschland, die allerdings

Mehr

Aktuelle Empfehlung zur Therapie der chronischen Hepatitis C

Aktuelle Empfehlung zur Therapie der chronischen Hepatitis C Aktuelle Empfehlung zur Therapie der chronischen Hepatitis C Addendum zur Hepatitis C Leitlinie im Auftrag der folgenden Fachgesellschaften: Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und

Mehr

HBV, HCV und HIV Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus Sicht des Virologen

HBV, HCV und HIV Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus Sicht des Virologen FortBildung Sandra Bühler und Ralf Bartenschlager, Heidelberg HBV, HCV und HIV Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus Sicht des Virologen HBV, HCV und HIV gehören zu unterschiedlichen Virusfamilien und haben

Mehr

Versorgungssituation von Patienten mit chronischer Hepatitis B an der Universitätsklinik Ulm von 2000-2008

Versorgungssituation von Patienten mit chronischer Hepatitis B an der Universitätsklinik Ulm von 2000-2008 Universitätsklinikum Ulm - Zentrum für Innere Medizin Klinik für Innere Medizin I Gastroenterologie, Endokrinologie, Stoffwechsel, Ernährungswissenschaften und Nephrologie Ärztlicher Direktor: Prof. Dr.

Mehr

Therapiehinweis zur wirtschaftlichen Behandlung der chronischen Hepatitis C auf dem Wissensstand vom 21.09.2015

Therapiehinweis zur wirtschaftlichen Behandlung der chronischen Hepatitis C auf dem Wissensstand vom 21.09.2015 Therapiehinweis zur wirtschaftlichen Behandlung der chronischen Hepatitis C auf dem Wissensstand vom 21.09.2015 Dieser Therapiehinweis wurde durch die gemeinsamen Pürfungseinrichtungen BW einer gemeinsamen

Mehr

Falk Gastro-Kolleg. Leber und Gallenwege. HIV-Infektion und Leber

Falk Gastro-Kolleg. Leber und Gallenwege. HIV-Infektion und Leber Falk Gastro-Kolleg Leber und Gallenwege HIV-Infektion und Leber Zusammenfassung Das klinische und histologische Spektrum von Erkrankungen der Leber im Rahmen einer HIV-Infektion ist ausgesprochen breit.

Mehr

Expertenempfehlungen zur Triple-Therapie der HCV- Infektion mit Boceprevir und Telaprevir

Expertenempfehlungen zur Triple-Therapie der HCV- Infektion mit Boceprevir und Telaprevir Übersicht 57 Expertenempfehlungen zur Triple- der HCV- Infektion mit Boceprevir und Telaprevir Expert Opinion on Boceprevir- and Telaprevir-Based Triple s of Chronic Hepatitis C Autoren C. Sarrazin 1,

Mehr

Der HIV-Test: Was ich wissen und was ich mir im Vorfeld überlegen sollte

Der HIV-Test: Was ich wissen und was ich mir im Vorfeld überlegen sollte Der HIV-Test: Was ich wissen und was ich mir im Vorfeld überlegen sollte Pro und Contra: Auch wenn HIV mittlerweile eine behandelbare Krankheit geworden ist, ist AIDS immer noch nicht heilbar. Es gibt

Mehr

Lebererkrankungen erkennen, behandeln, verhindern - Informationen für Patienten und Angehörige von Dr. Bernd Hofmann

Lebererkrankungen erkennen, behandeln, verhindern - Informationen für Patienten und Angehörige von Dr. Bernd Hofmann Lebererkrankungen erkennen, behandeln, verhindern - Informationen für Patienten und Angehörige von Dr. Bernd Hofmann Vortrag 1. Wo und was macht die Leber? 2. Lebererkrankungen erkennen 3. Ursachen und

Mehr

Lebererkrankungen & Hämophilie Spektrum und Diagnostik der Leberambulanz

Lebererkrankungen & Hämophilie Spektrum und Diagnostik der Leberambulanz Hämophilie-Symposium Homburg 2008 Lebererkrankungen & Hämophilie Spektrum und Diagnostik der Leberambulanz Dr. med. Frank Grünhage Medizinische Klinik II Ambulanz für Hepatologie Lebererkrankungen & Hämophilie

Mehr