VTG Rail Logistics. VAP Forum, , 2015 VTG Rail Logistics GmbH

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1 VTG Rail Logistics 1

2 Agenda 1. VTG Gruppe / Rail Logistics Europe 2. Herausforderungen Mineralöl-Logistik 3. Herausforderungen Chemie-Logistik 2

3 Unsere Logistikschwerpunkte Vermietung Logistik Waggonvermietung Schienenlogistik Projektlogistik Tankcontainerlogistik Europas Nummer 1 in der privaten Waggonvermietung mit mehr als Waggons und internationalen Ambitionen auch außerhalb Europas In Europa führender Schienenlogistiker mit ca angemieteten Waggons und maßgeschneiderten Logistiklösungen Weltweite Projekttransporte, Schwerlasttransporte, Transportsicherung Weltweite Tankcontainerlogistik und -vermietung mit rund verfügbaren Tankcontainern 3

4 Überblick Standorte der Rail Logistics in Europa Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Schienenlogistik Anzahl Mitarbeiter (per ) ca. 270 Rotterdam Gent Paris Hamburg Berlin Bitterfeld Chemnitz Bad Homburg Prag Mainz Wien Malaszewicze Chorzów Olomouc Zahony/Chop Budapest Kiew Dnipropetrovsk Moskau Genua Belgrad Thessaloniki Athen 4

5 Branchenfokus 1 2 Mineralölindustrie Petrochemie Transportvolumen in To (2014) Mineralöl: 11,5 Mio. To Chemie: 1,5 Mio. To Abfallwirtschaft Stahlindustrie Agrarwirtschaft Consumer goods 5

6 Anforderungen der Mineralöl- und Chemieindustrie an Bahnspeditionen Transport Einzelwagen-/Wagengruppen Verlässliche, kurze Laufzeiten KPI s, Laufüberwachung Schadwagenmanagement Einhaltung Gefahrgutregeln Transport in Ganzzügen Kurze Bestellfristen Hohe Flexibilität bzgl. Be-/Entladestelle Gute Qualität Niedriger Preis Einhaltung Gefahrgutregeln 6

7 Agenda 1. VTG Gruppe / Rail Logistics Europe 2. Herausforderungen Mineralöl-Logistik 3. Herausforderungen Chemie-Logistik 7

8 Ausgangslage: Das Geschäftsmodell der Bahnspedition gerät unter Druck Existenzfrage: Was ist der wertschöpfende Mehrwert einer Bahnspedition? Markt Markt und EVU wollen Marge verhindern Bahnspedition Einkauf + Marge = Verkauf EVU

9 Fallbeispiel Mineralöl-Logistik Zwischen Markt und EVU existiert ein Zielkonflikt Markanforderungen Kurzfristige Bestellungen Volle Flexibilität Individuelle Lösungen Hohe Qualität Tiefe Preise Markt EVU Kriterien für wirtschaftlichen Erfolg einer Eisenbahn Frühzeitige Bestellung und Planbarkeit Standardisierte Produkte Industrielle Produktion Volle Auslastung der Ressourcen Menge, aber weder zu viel noch zu wenig

10 Fallbeispiel Mineralöl-Logistik Die Lösung: Moderne Bahnspeditionen übernehmen diese Rolle Markt Bahnspedition Kennt die Anforderungen des Marktes und ist in der Lage, diese durch eine Verknüpfung von einzelnen Produktbestandteilen verschiedener Dienstleister zu erfüllen. Ist nicht mehr nur Frachteinkäufer, sondern Architekt von Kundenlösungen Übernimmt gegenüber Bahnen Auslastungsrisiko! Dienstleister Verkaufen ihr Produkt an Bahnspedition, welche es ihnen ermöglicht optimal zu produzieren und auch Auslastungsrisiko abzugeben Jede Bahn kann genau das machen, was für sie ideal zu produzieren ist Bahnspedition EVU s Rurtalbahn Integro LEG Husa RheinCargo ITL CFL SBB DB AL BE CTL Chemion EEB HSG HVLE Locon NEG OHE PCK RBB TXL WHE

11 Fallbeispiel Mineralöl-Logistik Was heißt das nun z.b. für den Mineralölverkehr? Kaum eine Bahn schafft es, die Transportströme einzelner Mineralölkunden wirtschaftlich abzubilden Dies gelingt nur einzelnen grossen Netzwerkbahnen, wie DBS oder RheinCargo Diese grossen Bahnen haben dafür in der Regel eine schlechte Kostenstruktur, da sie in der Regel über einen sehr ausgebauten Overhead verfügen Wie ist es nun möglich, hier mit kleineren Bahnen in den Markt zu kommen?

12 Fallbeispiel Mineralöl-Logistik: Die Lösung: Korridore bilden und einzelne EVU s dort auslasten Je nach Verkehrsströmen können Korridore oder Regionen gebildet werden Für diese Korridore werden danach geeignete EVU s gesucht, mit welchen in tiefere Gespräche gegangen wird Dem EVU muss damit die Möglichkeit geboten werden, innerhalb dieser Korridor zu optimalen Bedingungen und somit zu besten Preisen produzieren zu können Dafür werden dann Vereinbarungen über Menge und Planbarkeit getroffen, TP übernimmt hier also Auslastungsrisiko TP muss dann dafür sorgen, dass in den Wochenprogrammen diese Ressourcen mit Menge gefüllt werden Da Zugsleistungen auch korridorüberschreitend sein können, sind zudem die Schnittstellen zwischen einzelnen Bahnen zu steuern

13 Agenda 1. VTG Gruppe / Rail Logistics Europe 2. Herausforderungen Mineralöl-Logistik 3. Herausforderungen Chemie-Logistik 13

14 Fallbeispiel Chemielogistik: Das Modell der Bahnspedition als Netzwerkoperator Markt Direkter und Indirekter Vertrieb Verkauf von Einzeltransporten Kunden und Verlader Speditionen Bahnen Vertriebsorganisationen VTG RL Bahnspedition Definiert und dimensioniert Produkt Kauft Leistungen ein und verknüpft diese Einzelprodukte zu einem Gesamtprodukt Führt das Netzwerk operativ Überwacht die Auslastung der Kapazitäten Vertrieb Transpetrol Netzwerkoperator Transpetrol Dienstleister Verkaufen ihr Produkt an Bahnspedition Erhalten Produktionsplan von Bahnspedition und führen aus Überwachen und Verbessern Produktionsqualität laufend EVU Transpetrol Regionale EVU s (Feeder für last mile, Bedienung von Hub s) Privat und Staats-EVU (Traktionär für Linienzüge) Bahndienstleister (Serviceleistungen)

15 Das Modell eines WLV-Netzwerkes Bestehender Speditionszug Bestehendes Speditionsnetzwerk Eingekaufte Linienverbindung Regionales Feedernetz (kann auch WLV eines ganzen Landes sein, z.b. CH) Angemietete Gleisanlage als Regional-Hub

16 Retrack Netzwerk - Überblick 16

17 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit 17

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