Fahrplan für die Handelspolitik der EU 2014 bis 2019 Entfaltung des vollen Handelspotenzials der EU

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Fahrplan für die Handelspolitik der EU 2014 bis 2019 Entfaltung des vollen Handelspotenzials der EU"

Transkript

1 Free Trade. Sustainable Trade. Fahrplan für die Handelspolitik der EU 2014 bis 2019 Entfaltung des vollen Handelspotenzials der EU

2 FTA Vorwort Die FTA ist Europas führender Verband für Handelspolitik und globale Lieferketten. Die FTA vertritt Einzelhändler, Importeure und Markenhersteller auf politischer Ebene und gegenüber der Öffentlichkeit mit dem Ziel, den Freihandel zu fördern und dessen Akzeptanz zu stärken. Weiterhin informiert und berät die FTA ihre Mitglieder zu allen wichtigen Handelsthemen, wie ein Arbeitsschwerpunkt der Verbesserung der Nachhaltigkeit entlang der Lieferkette gilt. Eckdaten Mitgliedsunternehmen 704 Milliarden Umsatz (kombiniert) 3 Millionen Beschäftigte 12 nationale Verbände 30 Länder Die öffentliche Debatte über Charakter, Rolle und die künftige Ausrichtung der Europäischen Union (EU) hat sich in den letzten Jahren und Monaten verstärkt und fand ihren Höhepunkt im diesjährigen Wahlkampf zum Europäischen Parlament. Interessanterweise lag ein Hauptaugenmerk auf der Handelspolitik der EU, der Offenheit des Binnenmarkts und den Wirtschaftsbeziehungen zu großen Handelsblöcken wie den USA und China. Daran ist klar zu erkennen, dass Handelspolitik nicht nur für Unternehmen und Wirtschaftsakteure von großer Bedeutung ist, sondern zunehmend auch für politische Entscheidungsträger, Wähler und Verbraucher. Im Handel wird zu Recht ein starkes Instrument zur Überwindung der gegenwärtig schwierigen Wirtschaftssituation in Europa festgemacht. Weiterhin steht dabei auch die Funktionsweise der internationalen Lieferkette und die Rolle der verschiedenen Wirtschaftsbeteiligten entlang der Wertschöpfungskette im Mittelpunkt. Wie jeder andere Sektor hängt auch der Handel von günstigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Globale Lieferketten und wachsende wirtschaftliche Verflechtungen machen es den Gesetzgebern schwerer denn je, mit diesen dynamischen Bewegungen Schritt zu halten. Zum Erhalt ihrer Position als erster Wirtschaftsmacht der Welt muss die EU sowohl mehr Anreize für ein geschäftsfreundliches Umfeld in Europa und Drittstaaten schaffen als auch den weltweiten Austausch von Waren und Dienstleistungen erleichtern. Das globale Wirtschaftswachstum findet derzeit in erster Linie außerhalb Europas statt. Diese schlichte Tatsache muss zur Einsicht führen, dass wir den Handel mit der Welt befördern und zugleich den Protektionismus bekämpfen müssen. Die vier in diesem Fahrplan beschriebenen Ziele sollen der EU als Wegweiser dienen, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit und die Teilhabe am schnellen globalen Wachstum zu sichern: Klare Werte und Prinzipien Ehrgeizige Handelsgespräche Modernisierung der Handelsregeln Freier Handel und Nachhaltigkeit als Tandem Dieser Fahrplan ist Ausdruck unserer Prinzipien und Werte und spiegelt die wirtschaftlichen Notwendigkeiten in einer Welt globaler Handelsströme wider. Wir präsentieren mit dieser Programmatik unsere Vision für die nächsten fünf Jahre und für eine starke gemeinschaftliche Handelspolitik mit ehrgeizigen Zielen. Es ist unsere feste Überzeugung, dass Europa von freiem und nachhaltigem Handel profitiert. Juni 2014 Ferry den Hoed Präsident Jan Eggert Generaldirektor 2 Fahrplan für die EU-Handelspolitik 2014 bis 2019

3 Die Handelspolitik der EU von 2009 bis 2014: Erfolg mit Einschränkungen Wesentliche Fortschritte von 2009 bis 2014 aus Sicht des Handels: INTERNATIONALE EBENE Starke Unterstützung der Doha-Entwicklungsrunde der WTO durch die EU und Unterzeichnung des WTO-Abkommens zu Handelserleichterungen Mehrere Runden für ein plurilaterales Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen (TiSA) BILATERALE VERHANDLUNGEN Abschluss von Freihandelsabkommen mit Südkorea, Kolumbien, Peru und sechs Ländern Mittelamerikas Abschluss (keine Anwendung) von Freihandelsabkommen mit Georgien, Moldawien und der Ukraine sowie mit Kanada und Singapur Laufende Verhandlungen für Freihandelsabkommen mit Vietnam, Thailand und Malaysia sowie mit Japan und den USA Aufnahme von Gesprächen über Investitionsabkommen mit China, Singapur und Myanmar/Birma EUROPÄISCHE GESETZGEBUNG Erfolgreiche Reform des Allgemeinen Präferenzsystems (APS) Wiederaufnahme von Myanmar in das APS-System und APS+- Präferenzen für Pakistan Aber... Die Situation ist keineswegs zufriedenstellend. Die Außenwirtschaftspolitik der EU muss in vielen Bereichen eine Neuausrichtung erfahren und sich vermehrt an ambitionierteren Zielen messen, die im Einklang mit den Prinzipien der ökonomischen Offenheit und Transparenz stehen müssen. Bei genauerer Betrachtung offenbaren sich deutliche Schwächen: Kein Ende der Doha-Runde der WTO in Sicht Stockende Handelsgespräche mit Indien, dem Mercosur und Ländern Afrikas sowie Rückschläge bei den Verhandlungen eines interregionalen Abkommens zwischen der EU und ASEAN Scheitern der lange erwarteten Modernisierung der EU-Handelsschutzinstrumente Anhaltende Irritationen und Verzögerungen beim Modernisierten Zollkodex (nicht zur Anwendung gekommen) Teile der vorgeschlagenen Durchführungsrechtsakte und delegierten Rechtsakte zum Unionszollkodex sind klar zum Nachteil von Unternehmen gehalten Die kommenden Jahre: Freihandel ist Schlüssel zum Erfolg 2014 ist mit Blick auf die Europawahlen und die Neubesetzung der Europäischen Kommission ein Jahr der politischen Veränderungen innerhalb der EU. Mit dem Vertrag von Lissabon wurden die Kompetenzen der EU erheblich ausgeweitet, und das Europäische Parlament wurde in fast allen Politikfeldern den Mitgliedsstaaten gleichgestellt. Aus diesem Grund ist eine stärkere gegenseitige Zusammenarbeit und Kontrolle der europäischen Institutionen erforderlich. Die EU versucht trotz der anhaltenden Wirkung der Finanz- und Wirtschaftskrise auf den Wachstumspfad zurückzukehren. Das Europäische Parlament und die Europäische Kommission werden in ihrer neuen Zusammensetzung zusammen mit den EU-Mitgliedsstaaten Antworten auf die Herausforderungen der wirtschaftlichen Stagnation und hohen Arbeitslosigkeit finden müssen. Priorität sollte dabei dem Weg wirtschaftlicher und politischer Reformen zukommen. Ein Teil der Lösung ist augenscheinlich: Der internationale Handel ist ein wichtiger Wachstumsmotor und sollte folglich zentraler Baustein der Strategie zur Überwindung der gegenwärtigen Krise sein. Wir fordern die europäischen Entscheidungsträger deshalb auf, für eine ehrgeizige handelspolitische Agenda und die Vision offener Märkte einzustehen. Die Ziele der FTA WIRKSAME NACHHALTIGKEIT STARKE WERTE MODERNE RECHTSVORSCHRIFTEN AMBITIONIERTE HANDELSABKOMMEN Entfaltung des vollen Handelspotenzials der EU 3

4 1 Klare Werte und Prinzipien Die gemeinschaftliche Handelspolitik sollte von Werten geleitet sein, die im Einklag mit dem Ziel starker weltweiter Handelsbeziehungen stehen. Handel ist von tragender Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung Europas. HANDEL SPIELT EINE ERHEBLICHE ROLLE FÜR DIE GENERIERUNG VON WOHLSTAND und Arbeitsplätzen sowie für eine nachhaltige soziale Entwicklung. Zwischen 1980 und 2010 ist der Welthandel um ein Siebenfaches gewachsen sehr zum Vorteil aller Länder mit offenen Grenzen. Viele europäische Unternehmen haben die Herausforderung des gestiegenen internationalen Wettbewerbs angenommen und können sich heute erfolgreich in einer immer stärker globalisierten Welt behaupten. Dabei ist es von maßgeblicher Bedeutung anzumerken, dass wirtschaftliche und soziale Gewinne nicht etwa nur auf Seiten der westlichen Unternehmen zu verzeichnen sind, sondern dass alle Wirtschaftsbeteiligten entlang der Lieferketten, einschließlich Herstellern und Dienstleistern in Entwicklungsländern, profitieren. HANDEL BESTEHT AUS EINFUHREN UND AUSFUHREN: Die EU sollte deutlicher die Bedeutung von Importen für die europäische Wirtschaft anerkennen. In Zeiten globaler Wertschöpfungsketten sind Einfuhren und Ausfuhren eng miteinander verflochten. Eine merkantilistische Politik ist zum Scheitern verurteilt. Hinzu kommt, dass europäische Verbraucher heute einfacherer Zugang zu einer größeren Vielfalt an Produkten zu niedrigeren Preisen genießen. PROTEKTIONISMUS IST DIE FALSCHE POLITISCHE ENTSCHEIDUNG: Viele Wirtschaftssektoren sind auf Handel ausgerichtet und hängen zunehmend von Geschäftsbeziehungen außerhalb des Binnenmarkts ab. Protektionismus an den europäischen Grenzen wird automatisch zu Gegenmaßnahmen und verschlossenen Export- und Investitionsmärkten führen. Die Beschränkung von Einfuhren würde die Kosten für europäische Unternehmen signifikant anheben und einen Verlust der Wettbewerbsfähigkeit nach sich ziehen. Verbraucher müssten höhere Preise zahlen bei einer gleichzeitig veringerten Auswahl. Anteil des Warenhandels am BIP insgesamt Die Ein- und Ausfuhr von Waren trägt immer stärker zur Gesamtwirtschaftsleistung der EU bei (31,7% BIP-Anteil im Jahr 1960 im Vergleich zu 64,5 % im Jahr 2010). Die EU hängt weit stärker vom internationalen Handel ab als die USA. 70% EU USA 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% Quelle: Welthandelsorganisation, WTO 4 Fahrplan für die EU-Handelspolitik 2014 bis 2019

5 2 Ambitionierte Handelsabkommen Das heutige Wirtschaftswachstum findet außerhalb Europas statt. Eine aktive Verhandlungspolitik und der Abschluss von Handelsabkommen begünstigen ökonomische Zusammenarbeit und unterstützen europäische Unternehmen in deren Bestrebungen nach vertieften Geschäftsbeziehungen weltweit. WIRTSCHAFTSAKTEURE WARTEN UNGEDULDIG AUF FORTSCHRITTE BEI DER WTO: Die Welthandelsorganisation (WTO) ist die ideale Plattform zur Bewältigung der Herausforderungen einer zunehmend komplexen und internationalisierten Weltwirtschaft. Gleichzeitig ist das derzeitige Regelwerk der WTO nicht gewappnet, auf die sich rapide wandelnden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu reagieren. Die EU sollte sich weiterhin entschieden für die erfolgreiche Beendigung der Doha-Runde einsetzen. Im Falle eines Scheiterns dieses Verhandlungszykluses sollte die EU eine völlig neue Runde mit neuen Zielen und frischen Ambitionen ins Auge fassen. REDUZIERUNG DER HANDELSKOSTEN DURCH BILATERALE ABKOMMEN: Uneingeschränkte Unterstützung muss Verhandlungen für umfangreiche Freihandelsabkommen zukommen besonders mit aufstrebenden Märkten wie Vietnam, Indien und Thailand. Auch die interregionalen Handelsgespräche mit den ASEAN-Staaten sowie mit den USA müssen Vorrang genießen. Angesichts begrenzter Ressourcen sollten die europäischen Institutionen Personalkapazitäten aus stockenden Verhandlungsprozessen abziehen (z. B. mit dem Mercosur und den Golfstaaten) und auf wichtigere und relevantere Abkommen konzentrieren. Und schließlich werden starke Instrumente zur Umsetzung beschlossener Abkommen benötigt, damit Wirtschaftsakteure den vollen Nutzen aus diesen ziehen können die Erfahrung zeigt, dass Vertragsbestimmungen nicht immer zwangsläufig Anwendung finden. AUSBAU DER BEZIEHUNGEN ZU CHINA: Der Handel unterstützt die laufenden Verhandlungen für ein Investitionsabkommen zwischen der EU und China. Um die wirtschaftliche Kooperation mit China, dem zweitgrößten Wirtschaftspartner der EU, zu vertiefen, sollte eine Machbarkeitsstudie für ein Freihandelsabkommen durchgeführt werden, die auch auf die Erfahrungen der Schweiz und Islands zurückgreifen würde. Im Hinblick auf den verhaltenen Fortschritt der Doha-Runde führt die EU zunehmend bilaterale und regionale Handelsgespräche. WELCHEN NUTZEN HABEN EUROPÄISCHE UNTER- NEHMEN VON EU-HANDELSABKOMMEN? Zölle: Senkung oder Abschaffung von Zöllen Nichttarifäre Handelshemmnisse: Abbau von technischen Handelsschranken (z. B. Standards) Handelsregeln: Umsetzung einfacher Gesetzgebung und Schutz von geistigem Eigentum Marktzugang: Erleichterung von Investitionen und Geschäftsniederlassungen Handelsabkommen generieren Wirtschaftswachstum und schaffen Arbeitsplätzen. Dennoch sollte die von Freihandelsabkommen ausgehende Wirkung nicht missverstanden werden. FREIHANDELSABKOMMEN HABEN NICHT ZUR FOLGE, DASS... Rechtsvorschriften gegen den Willen eines Unterzeichners erzwungen werden die Rechte eines Landes beschnitten werden, legitime politische Zielsetzungen zu verfolgen (z. B. Arbeitsrechte, soziale Angelegenheiten, Tierschutz) Gesundheits-, Umwelt- und Produktsicherheitsstandards herabgesetzt werden Entfaltung des vollen Handelspotenzials der EU 5

6 3 Modernisierung der Handelsregeln Die europäische Handelsgesetzgebung ist zum Teil nicht zeitgemäß und wird den tief greifenden und schnellen Veränderungen des Welthandels nicht mehr gerecht. Deshalb ist eine Überarbeitung des EU-Handelsrechts erforderlich. Gesetzgebung sollte den Handel erleichtern, nicht aber behindern. EIN TRANSPARENTES ANTIDUMPINGSYSTEM: Die derzeitige Antidumpinggesetzgebung der EU, die kaum Transparenz und Vorhersehbarkeit gewährleistet, muss substantiell reformiert werden. Viele Verfahren scheinen politisiert, wie etwa der Streit zu Solarmodulen gezeigt hat. Die EU sollte die Prinzipien der sogenannten administrativen Schutzverfügung (Administrative Protection Order, APO) einführen, das in den USA seit mehr als 30 Jahren erfolgreich Anwendung findet. Dieses System gewährt von Antidumpingverfahren betroffenen Parteien uneingeschränkte Akteneinsicht. EINFACHE URSPRUNGSREGELN FÖRDERN: Die wirtschaftliche Realität globaler Lieferketten, auf den Punkt gebracht in der Formel Made in the world, sollte zu einer Vereinfachung der EU-Ursprungsregeln führen. Das derzeitige, von großer Komplexität geprägte System ist schwerfällig und zeitaufwändig. Um eine drastische Vereinfachung von Zollerklärungen und Kostensenkung zu erreichen, empfiehlt sich die systematische Anwendung der nicht-präferenziellen Ursprungsregeln, denen zufolge die letzte wesentliche Be- oder Verarbeitung ausschlaggebend wäre. STEIGERUNG DES MEHRWERTS DER EU-ZOLLUNION: Der neue Zollkodex der Union findet ab Juni 2016 Anwendung. Um zu einem wirkungsvollen Instrument zu werden, sollte der Durchführungsrechtsakt den Bedürfnissen von Unternehmen Rechnung tragen. Ein Wegfall der derzeit geltenden Vorerwerbsregel (First Sale) und die Erhebung von Zöllen auf Lizenzgebühren wäre eine schwere Belastung für alle vom Import- und Exportgeschäft abhängigen Unternehmen. Darüber hinaus sind im Unionszollkodex immer noch keine wesentlichen Verbesserungen für das Konzept des Zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten (AEO) vorgesehen, das weiterhin nicht genügend zusätzliche Vorteile bietet. Ein übergeordnetes Ziel der EU sollte sein, die Europäische Freihandelsassoziation (EFTA) voll in die Zollunion zu integrieren, um den freien Warenverkehr aus Drittländern zwischen der EU und der EFTA zu ermöglichen. EINE ANGEMESSENE UND REALISTISCHE GESETZGEBUNG: Es ist ein selbstverständliches Anliegen des Handels, nur sichere Produkte auf den EU-Markt zu bringen und Bemühungen zu unterstützen, gefährliche Waren einfach aus dem Verkehr zu nehmen. Von entscheidender Bedeutung ist jedoch, eine annehmbare Balance zu finden zwischen einer Verbesserung des Verbraucher- und Umweltschutzes einerseits und der Vermeidung zusätzlicher Belastungen und Kosten für Unternehmer andererseits. Der mögliche Nutzen sollte die nachteiligen Auswirkungen deutlich übertreffen das Produktsicherheitspaket ist eben aufgrund seiner Unausgewogenheit gescheitert. DIE AUSSENWIRKUNG INTERNER RECHTSVORSCHRIFTEN BEACHTEN: Aufgrund der Größe ihres Marktes zwingt die EU ihr System von Standards, Regeln und technischen Verfahren indirekt auch vielen Handelspartner auf. Der Wirkung der europäischen Gesetze nach außen wird dabei wenig Beachtung geschenkt während der Diskussion um die Chemikalienverordnung REACH wurde keine ausreichend fundierte Einschätzung ihrer Auswirkungen auf die globalen Lieferketten vorgenommen. Die EU sollte den Wildwuchs neuer technischer Hindernisse für Einfuhren nach Europa unterbinden und stattdessen eine weitgehende Harmonisierung von Normen und Regeln auf multilateraler Ebene anstreben. 6 Fahrplan für die EU-Handelspolitik 2014 bis 2019

7 4 Freier Handel und Nachhaltigkeit als Tandem Nachhaltigkeit ist von zunehmender Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Dieser Philosophie folgt der europäische Handel seit vielen Jahren. Zugleich lohnt es zu wiederholen, dass Nachhaltigkeit im Handel nur denkbar ist, wenn Handel auch stattfindet. Forderungen nach verbindlichen Maßnahmen bezüglich der Verantwortung in Lieferketten liegen falsche Überlegungen zugrunde. PRIORITÄT FÜR HANDELSZIELE: Die Handelspolitik spielt eine zentrale Rolle in der Gesamtstrategie der EU zur Gestaltung der Globalisierung und der Propagierung von Werten. Seit einigen Jahren besteht allerdings eine deutliche Tendenz, besonders im Europäischen Parlament, gesellschaftliche Anliegen wie Arbeitsrechte, Soziales und Umweltschutz stärker zu gewichten als originäre handelspolitische Vorgaben. Zwar sollte der Dialog um die Akzeptanz von Nachhaltigkeitszielen weiterhin fester Bestandteil der europäischen Außenwirtschaftspolitik bleiben, doch sollte dabei nicht aus dem Blick verloren werden, dass das Hauptmotiv der Handelspolitik die Erleichterung von Geschäftstätigkeiten ist. CSR SOLLTE FREIWILLIG BLEIBEN: Der Handelssektor hat angesichts seines erfolgreichen und langjährigen Einsatzes für die Verbesserung von Sozial- und Umweltstandards in der internationalen Wertschöpfungskette ein besonderes Interesse an Business Social Compliance Initiative sozialer Verantwortung von Unternehmen (CSR). Eine Veränderung des freiwilligen Charakters von CSR durch die Einführung verbindlicher Regeln würde auf Kosten der Flexibilität gehen, administrative Hemmnisse und Mehrkosten erzeugen und damit die positive Wirkung von CSR verringern. UNTERSTÜTZUNG VON BESTEHENDEN NACHHALTIGKEITSINITIATIVEN: Es versteht sich von selbst, dass unternehmensgestützte Nachhaltigkeitsprogramme nicht ausreichen können, um soziale und ökonomische Fehlentwicklungen zu unterbinden. Der Handelssektor ist jedoch überzeugt davon, dass Freihandel im Zusammenspiel mit CSR-Projekten eine wichtige Rolle zur Förderung von Wirtschaftswachstum und zur Armutslinderung in Entwicklungsländern spielen. Die EU sollte deshalb bestehende Programme zur Einhaltung von Sozialstandards unterstützen und zu einer verstärkten Wahrnehmung dieser CSR-Aktivitäten beitragen. Business Environmental Performance Initiative BSCI ist eine freiwillige Initiative für Unternehmen, die der Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der globalen Lieferkette verpflichtet sind. Die BSCI vereinigt ca Unternehmen zu einem gemeinsamen Verhaltenskodex und unterstützt ihre Mitglieder beim Aufbau von ethisch verantwortungsvollen Lieferketten. BEPI ist eine operative Plattform zur Verbesserung der Umweltstandards in Produktionsstätten und landwirtschaftlichen Betrieben weltweit. BEPI bietet ein praktisches Rahmenwerk, das Unternehmen aller Branchen dabei unterstützt, die Umweltauswirkungen ihrer Tätigkeit sowie ihre Geschäftsrisiken zu verringern. Entfaltung des vollen Handelspotenzials der EU 7

8 Free Trade. Sustainable Trade. HERAUSGEBER FTA, Juni 2014 Foreign Trade Association, Brüssel, Belgien Fotos: Fotolia Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der FTA. Foreign Trade Association (FTA) Avenue de Cortenbergh Brüssel Belgien Tel Fax

Die deutsche Wirtschaft in der multilateralen Handelswelt

Die deutsche Wirtschaft in der multilateralen Handelswelt 17.03.2015 Die deutsche Wirtschaft in der multilateralen Handelswelt Felix Neugart Bereichsleiter Außenwirtschaftspolitik und -recht Deutscher Industrie- und Handelskammertag 1 Weltwirtschaftswachstum

Mehr

Freihandelsabkommen Schweiz China

Freihandelsabkommen Schweiz China Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement EVD Staatsekretariat für Wirtschaft Direktion für Aussenwirtschaft Freihandelsabkommen Schweiz China Das Verhandlungsergebnis Dr. Christian Etter Botschafter,

Mehr

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/3144 6. Wahlperiode 14.08.2014. des Abgeordneten Jürgen Suhr, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/3144 6. Wahlperiode 14.08.2014. des Abgeordneten Jürgen Suhr, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/3144 6. Wahlperiode 14.08.2014 KLEINE ANFRAGE des Abgeordneten Jürgen Suhr, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Auswirkungen des Dienstleistungsabkommens TiSA auf

Mehr

Die Notwendigkeit eines Freihandelsabkommen EU-USA Wachstum und Arbeitsplätze durch Liberalisierung des transatlantischen Handels

Die Notwendigkeit eines Freihandelsabkommen EU-USA Wachstum und Arbeitsplätze durch Liberalisierung des transatlantischen Handels Berlin, 14. März 2013 Herausgeber: Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.v. Am Weidendamm 1A 10117 Berlin Telefon 030 590099-593 Telefax 030 590099-519 www.bga.de info@bga.de Autor:

Mehr

Freihandelsabkommen und Kommunen

Freihandelsabkommen und Kommunen Freihandelsabkommen und Kommunen http://trade.ec.europa.eu/doclib/press/index.cfm?id=1252&langid=de 1 WTO World Trade Organisation 160 Mitgliedsstaaten, 26 Länder in Beitrittsverhandlungen Streitbeilegung

Mehr

EU Freihandelsabkommen Stand der Dinge und Auswirkungen auf die Landwirtschaft

EU Freihandelsabkommen Stand der Dinge und Auswirkungen auf die Landwirtschaft EU Freihandelsabkommen Stand der Dinge und Auswirkungen auf die Landwirtschaft Lebensministerium Wien 14. Juni 2013 Dr. Willi Schulz-Greve Europäische Kommission GD Landwirtschaft und ländliche Entwicklung

Mehr

Der Handel mit Dienstleistungen und der Personentransfer im Rahmen von Economic Partnership Agreements

Der Handel mit Dienstleistungen und der Personentransfer im Rahmen von Economic Partnership Agreements Botschaft von Japan. Neues aus Japan Nr. 71 Oktober 2010 Der Handel mit Dienstleistungen und der Personentransfer im Rahmen von Economic Partnership Agreements Seit Japan 2002 erstmals ein Economic Partnership

Mehr

BAYERN goes ASEAN. Use it or lose it! AEC die bessere Alternative zu China. Dr. Gunter Denk

BAYERN goes ASEAN. Use it or lose it! AEC die bessere Alternative zu China. Dr. Gunter Denk BAYERN goes ASEAN Use it or lose it! AEC die bessere Alternative zu China Dr. Gunter Denk 1 AEC Mehr als eine Freihandelszone Die Werkzeuge Das richtige Land Welt-Freihandels-Hub Made in ASEAN ASEAN Economic

Mehr

Die Bedeutung des Transatlantischen Freihandelsabkommens. Informationen zu TTIP

Die Bedeutung des Transatlantischen Freihandelsabkommens. Informationen zu TTIP Die Bedeutung des Transatlantischen Freihandelsabkommens Informationen zu TTIP Aufbau der Präsentation I. Darum geht es bei TTIP II. Das haben wir alle von TTIP III. Darum ist TTIP für Deutschland wichtig

Mehr

EU-US-Freihandelszone und WTO Chance für die deutsche Landwirtschaft?

EU-US-Freihandelszone und WTO Chance für die deutsche Landwirtschaft? EU-US-Freihandelszone und WTO Chance für die deutsche Landwirtschaft? Agrarfinanzierungstagung 2014: Wachstum und Reformen im Agribusiness Konsequenzen für das Agrarbanking 3. April 2014, Berlin Prof.

Mehr

Für ein faires und zukunftsorientiertes Freihandelsabkommen Wichtige Anforderungen an TTIP

Für ein faires und zukunftsorientiertes Freihandelsabkommen Wichtige Anforderungen an TTIP Für ein faires und zukunftsorientiertes Freihandelsabkommen Wichtige Anforderungen an TTIP Den globalen Handel mit Waren und Dienstleistungen gerecht zu gestalten, ist zentral für die Förderung von wirtschaftlicher

Mehr

Globalisierung und Soziale Marktwirtschaft. Rede. Michael Glos, MdB. Bundesminister für Wirtschaft und Technologie

Globalisierung und Soziale Marktwirtschaft. Rede. Michael Glos, MdB. Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Globalisierung und Soziale Marktwirtschaft Rede Michael Glos, MdB Bundesminister für Wirtschaft und Technologie anlässlich der Veranstaltung zum 60. Jahrestag der Währungsreform am 16. Juni 2008 um 10:00

Mehr

EIN GEMEINSAMES ENGAGEMENT FÜR FAIRE ARBEITSBEDINGUNGEN IN DER BEKLEIDUNGSPRODUKTION

EIN GEMEINSAMES ENGAGEMENT FÜR FAIRE ARBEITSBEDINGUNGEN IN DER BEKLEIDUNGSPRODUKTION Seit 2013 Mitglied von EIN GEMEINSAMES ENGAGEMENT FÜR FAIRE ARBEITSBEDINGUNGEN IN DER BEKLEIDUNGSPRODUKTION " Zebra Fashion ist sich seiner sozialen Verantwortung bei der weltweiten Beschaffung seiner

Mehr

Dr. Maria Flachsbarth, MdB Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft

Dr. Maria Flachsbarth, MdB Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft , MdB Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, MdB Platz der Republik 1 11011 Berlin Platz der Republik 1 11011 Berlin Jakob-Kaiser-Haus Raum 5.441 Telefon

Mehr

Das geplante Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen (Trade in Services Agreement - TiSA) Sozialdemokratische Position 20.

Das geplante Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen (Trade in Services Agreement - TiSA) Sozialdemokratische Position 20. Das geplante Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen (Trade in Services Agreement - TiSA) Sozialdemokratische Position 20. März 2015 1. Der Handel mit Dienstleistungen: ein wichtiger Aspekt unserer

Mehr

Wettbewerbsverzerrungen im internationalen Rohstoffhandel

Wettbewerbsverzerrungen im internationalen Rohstoffhandel Wettbewerbsverzerrungen im internationalen Rohstoffhandel Die interntational-rechtlichen Rahmenbedingungen BGR Rohstoffkonferenz 2013 Dr. Stephanie Leupold, Generaldirektion Handel, Europäische Kommission

Mehr

STRATEGIE EUROPA 2020

STRATEGIE EUROPA 2020 STRATEGIE EUROPA 2020 Eine Strategie für Beschäftigung und intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum Carsten Glietsch BGA Berlin, 29. Juni 2010 1 Wo steht Europa jetzt? Die Krise hat die Fortschritte

Mehr

Im Rohstoffrausch: Deutsche und europäische Rohstoffstrategie

Im Rohstoffrausch: Deutsche und europäische Rohstoffstrategie Im Rohstoffrausch: Deutsche und europäische Rohstoffstrategie Nicola Jaeger PowerShift Nicola.Jaeger@power-shift.de www.power-shift.de Warum überhaupt eine Rohstoffstrategie? Quelle: FoEE, Seri 2009: Overconsumption

Mehr

Freihandel. Kontakt. Chance für Frieden, Wohlstand und Fortschritt. www.freiheit.org

Freihandel. Kontakt. Chance für Frieden, Wohlstand und Fortschritt. www.freiheit.org Kontakt Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Reinhardtstraße 12 10117 Berlin Telefon 0 30.28 87 78-35 Telefax 0 30.28 87 78-39 info@freiheit.org www.facebook.com/stiftungfreiheit www.twitter.com/fnfreiheit

Mehr

Zur handelspolitischen Strategie der Ukraine

Zur handelspolitischen Strategie der Ukraine Zur handelspolitischen Strategie der Ukraine Dr. Ricardo Giucci, Deutsche Beratergruppe Veronika Movchan, IER Kiew DIHK-Seminar Chancen und Herausforderungen nach dem WTO-Beitritt der Ukraine Kiew, 23.

Mehr

Exportmarkt Thailand: Strategien für den Markteintritt und das AHK-Geschäftsreiseprogramm

Exportmarkt Thailand: Strategien für den Markteintritt und das AHK-Geschäftsreiseprogramm Exportmarkt Thailand: Strategien für den Markteintritt und das AHK-Geschäftsreiseprogramm Jan Immel, Stv. Geschäftsführer, AHK Thailand PEP Fachveranstaltung: Smart Grids in Thailand und Vietnam, Frankfurt,

Mehr

Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP)

Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) Glossar bilaterale/multilaterale Abkommen CETA Chlorhuhn EU-Handelskommissar Fracking Freihandel Freihandelsabkommen Gemischtes Abkommen Globalisierung

Mehr

Wie beurteilt das BMEL die möglichen Auswirkungen von TTIP und wie steht es zu den Verhandlungen?

Wie beurteilt das BMEL die möglichen Auswirkungen von TTIP und wie steht es zu den Verhandlungen? Wie beurteilt das BMEL die möglichen Auswirkungen von TTIP und wie steht es zu den Verhandlungen? MinDirig Friedrich Wacker Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Loccum, 07. Februar 2015 www.bmel.de

Mehr

Markteroberung im globalen Süden Strategien der Tabakindustrie

Markteroberung im globalen Süden Strategien der Tabakindustrie Markteroberung im globalen Süden Strategien der Tabakindustrie Heide Weishaar MRC/CSO Social and Public Health Sciences Unit 3 Dezember 2014 Der globale Süden: ein attraktiver Markt für die Tabakindustrie

Mehr

Chris Schmidt - istockphoto. Frank Malerius Manager Asien/Pazifik Germany Trade & Invest

Chris Schmidt - istockphoto. Frank Malerius Manager Asien/Pazifik Germany Trade & Invest Chris Schmidt - istockphoto Frank Malerius Manager Asien/Pazifik Germany Trade & Invest 03.12.2015 1. Wirtschaft und Handel 2. Investitionen 3. Perspektiven 4. Zukunftsbranchen 5. Freihandel 2 Wirtschaft

Mehr

BRICS - die neuen Akteure der Entwicklungspolitik. SÜDWIND Dr. Pedro Morazán

BRICS - die neuen Akteure der Entwicklungspolitik. SÜDWIND Dr. Pedro Morazán BRICS - die neuen Akteure der Entwicklungspolitik SÜDWIND Dr. Pedro Morazán BRICS - die neuen Akteure der Entwicklungspolitik Analyse der Stellung der BRICS in der Weltwirtschaft Süd-Süd-Kooperation vs.

Mehr

Was bedeutet TTIP für die Niedersächsische Wirtschaft

Was bedeutet TTIP für die Niedersächsische Wirtschaft Abbau von Zöllen Anpassung/gegenseitige Anerkennung von Normen, Standards und Zertifizierungen Verbesserung der weltweiten Durchsetzbarkeit von US- /EU-Standards und -Normen Zugang zu öffentlichen Aufträgen

Mehr

Freihandelsabkommen Schweiz-China

Freihandelsabkommen Schweiz-China Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement Staatssekretariat für Wirtschaft SECO Direktion für Aussenwirtschaft Horgen, 9. 9. 2011 China 2020: Megatrends in Life Sciences and Technologies Referat Freihandelsabkommen

Mehr

Japans mittelfristiges Ziel zur Bekämpfung des Klimawandels

Japans mittelfristiges Ziel zur Bekämpfung des Klimawandels Botschaft von Japan. Neues aus Japan Nr. 58 September 2009 Japans mittelfristiges Ziel zur Bekämpfung des Klimawandels Reduzierung der Treibhausgase um 15% Am 10. Juni 2009 verkündete Premierminister Aso,

Mehr

Corporate Citizenship. Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship Meilensteine der Nachhaltigkeit?

Corporate Citizenship. Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship Meilensteine der Nachhaltigkeit? Corporate Citizenship Fachtagung: Unternehmen, soziale Organisationen und bürgerschaftliches Engagement, 22.04.2004 in Heidelberg Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship Meilensteine

Mehr

Gemeinsames Positionspapier zu internationalen Handelsabkommen und kommunalen Dienstleistungen

Gemeinsames Positionspapier zu internationalen Handelsabkommen und kommunalen Dienstleistungen Oktober 2014 Gemeinsames Positionspapier zu internationalen Handelsabkommen und kommunalen Dienstleistungen Die kommunalen Spitzenverbände und der Verband kommunaler Unternehmen begleiten konstruktiv die

Mehr

ESF-Begleitausschuss in Name

ESF-Begleitausschuss in Name ESF-Begleitausschuss in Name Deutschland im Rahmen des Europäischen Semesters A. Strohbach, Europäische Kommission 23. Juni 2011 Inhalt der Präsentation Europas Reaktion auf die Wirtschafts- und Finanzkrise

Mehr

Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter Teil 5: Der Status im internationalen Kontext. Ein Mehr an Sicherheit

Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter Teil 5: Der Status im internationalen Kontext. Ein Mehr an Sicherheit Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter Teil 5: Der Status im internationalen Kontext Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 beschloss die Weltzollorganisation Maßnahmen, um den Terrorismus besser bekämpfen

Mehr

Präsenzübungen. Modul Marketing. Grundlagen: Internationales Marketing E1Ü3. a) Ordnungsübung Internationales Marketing

Präsenzübungen. Modul Marketing. Grundlagen: Internationales Marketing E1Ü3. a) Ordnungsübung Internationales Marketing Präsenzübungen Modul Marketing Grundlagen: Internationales Marketing E1Ü3 a) Ordnungsübung Internationales Marketing Bringen Sie die Sätze in die richtige Reihenfolge. falsch richtig Dies heißt, sie stehen

Mehr

Wie beeinflussen Freihandelsabkommen die regionale Wirtschaft

Wie beeinflussen Freihandelsabkommen die regionale Wirtschaft Wie beeinflussen Freihandelsabkommen die regionale Wirtschaft Kurze Vorstellung von Attac Kredo: Wirtschaft muss den Menschen dienen und nicht umgekehrt Kämpft für Demokratie und soziale und ökologische

Mehr

Gemeinsame Absichtserklärung. zwischen dem. Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. der Bundesrepublik Deutschland.

Gemeinsame Absichtserklärung. zwischen dem. Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. der Bundesrepublik Deutschland. Gemeinsame Absichtserklärung zwischen dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie der Bundesrepublik Deutschland und dem Bergbauministerium der Republik Chile über die Zusammenarbeit im Bereich

Mehr

Warenursprung und Präferenzen

Warenursprung und Präferenzen Warenursprung und Präferenzen yoicl systematische von Dr. Thomas Möller und Gesa Schumann ; Außenwirtschaftliche Praxis 6., aktualisierte und erweiterte Auflage 2011 SCHRIFTENREIHE Bundesanzeiger Verlag

Mehr

Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter Teil 2: Vorteile und Ausblick. Langfristiges Ziel des AEO. AEO bringt zwei Gruppen von Vorteilen

Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter Teil 2: Vorteile und Ausblick. Langfristiges Ziel des AEO. AEO bringt zwei Gruppen von Vorteilen Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter Teil 2: Vorteile und Ausblick Der vorliegende Artikel ist der zweite Teil einer Reihe von sechs aufeinander aufbauenden Beiträgen, die Ihnen einen Überblick über die

Mehr

Juni 2010 AK Positionspapier. Handel und Kinderarbeit. www.akeuropa.eu

Juni 2010 AK Positionspapier. Handel und Kinderarbeit. www.akeuropa.eu Juni 2010 AK Positionspapier Handel und Kinderarbeit www.akeuropa.eu Wir über uns Die Bundesarbeitskammer ist die gesetzliche Interessenvertretung von rund 3,2 Millionen ArbeitnehmerInnen und KonsumentInnen

Mehr

Fachhochschule Brandenburg Seminar: Spezielle Betriebswirtschaftslehre Referenten: Sebastian Gebauer, Christian Wetzel Nick Sonnenberg

Fachhochschule Brandenburg Seminar: Spezielle Betriebswirtschaftslehre Referenten: Sebastian Gebauer, Christian Wetzel Nick Sonnenberg Fachhochschule Brandenburg Seminar: Spezielle Betriebswirtschaftslehre Referenten: Sebastian Gebauer, Christian Wetzel Nick Sonnenberg Seminar: Spezielle Bwl 1 Corporate Social Responsibility Altruismus

Mehr

Die Rolle der Agrarpolitik zwischen Welternährungssicherung und Förderung der heimischen Landwirtschaft

Die Rolle der Agrarpolitik zwischen Welternährungssicherung und Förderung der heimischen Landwirtschaft Hohebucher Agrargespräch 2009: Bauern zwischen Hunger und Überfluss - Die Rolle der heimischen Landwirtschaft im Weltagrarhandel Die Rolle der Agrarpolitik zwischen Welternährungssicherung und Förderung

Mehr

SSC Basismodulprüfung Stufe Berufsprüfung Musterprüfung mit Musterlösungen. Fach: Volkswirtschaftslehre (Basiswissen) Kandidat/in: 7 Aufgaben

SSC Basismodulprüfung Stufe Berufsprüfung Musterprüfung mit Musterlösungen. Fach: Volkswirtschaftslehre (Basiswissen) Kandidat/in: 7 Aufgaben SwissSupplyChain SSC Basismodulprüfung Stufe Berufsprüfung Musterprüfung mit Musterlösungen Fach: Volkswirtschaftslehre (Basiswissen) 7 Aufgaben Mögliche Gesamtpunkte: 60 Erreichte Punkte: Kandidat/in:

Mehr

GKV Verhaltenskodex. (Code of Conduct) für die Kunststoff verarbeitende Industrie

GKV Verhaltenskodex. (Code of Conduct) für die Kunststoff verarbeitende Industrie GKV Verhaltenskodex (Code of Conduct) für die Kunststoff verarbeitende Industrie Präambel Der GKV repräsentiert über seine Trägerverbände AVK, IK, pro K und TecPart ca. 1200 Unternehmen (Stand 2010). Die

Mehr

Bedeutung und Inhalte

Bedeutung und Inhalte TTIP Brücke in die Zukunft Bedeutung und Inhalte Transatlantisches Freihandelsabkommen EU-USA Bedeutung und Inhalte von TTIP Transatlantisches Freihandelsabkommen EU-USA 1. Strategische Bedeutung Deutschland

Mehr

Wachstumsmarkt Asien FOKUSNIEDERSACHSEN. NIHK: Asien als Handelspartner immer wichtiger Märkte öffnen sich, Exporte steigen

Wachstumsmarkt Asien FOKUSNIEDERSACHSEN. NIHK: Asien als Handelspartner immer wichtiger Märkte öffnen sich, Exporte steigen Wachstumsmarkt Asien NIHK: Asien als Handelspartner immer wichtiger Märkte öffnen sich, Exporte steigen Viele niedersächsische Unternehmen sind mit den Handelsmöglichkeiten in Asien noch nicht zufrieden.

Mehr

Alois Maichel. Das Projekt einer. Konzepte, Folgerungen und potentielle globale Implikationen

Alois Maichel. Das Projekt einer. Konzepte, Folgerungen und potentielle globale Implikationen Das Projekt einer transatlantischen Freihandelszone Konzepte, Folgerungen und potentielle globale Implikationen Verlag Dr. Kovac Hamburg 2015 Das Projekt einer transatlantischen Freihandelszone Alois Maichel

Mehr

Breakfast Meeting Weiterentwicklung der europäischen CSR-Politik

Breakfast Meeting Weiterentwicklung der europäischen CSR-Politik Breakfast Meeting Weiterentwicklung der europäischen CSR-Politik Mittwoch, 22.04.2015 um 9:15 Uhr Vertretung des Freistaats Bayern bei der Europäischen Union, Konferenzraum Rue Wiertz 77, 1000 Brüssel

Mehr

Werte-Management und soziale Verantwortung neue Herausforderungen für Organisationen in der Zivilgesellschaft

Werte-Management und soziale Verantwortung neue Herausforderungen für Organisationen in der Zivilgesellschaft Werte-Management und soziale Verantwortung neue Herausforderungen für Organisationen in der Zivilgesellschaft Wolfgang Stark Labor für Organisationsentwicklung Universität Duisburg-Essen Schlüsselbegriff

Mehr

1. Einführung. Gegenstand der Außenwirtschaft Fragestellungen Überblick Empirische Relevanz

1. Einführung. Gegenstand der Außenwirtschaft Fragestellungen Überblick Empirische Relevanz 1. Einführung Gegenstand der Außenwirtschaft Fragestellungen Überblick Empirische Relevanz 2 Gegenstand der Außenwirtschaft Wirtschaftliche Interaktionen zwischen souveränen Staaten: Handel mit Gütern

Mehr

als attraktive Integrationsoption

als attraktive Integrationsoption P. Moser: Zollunion und andere Varianten Zollunion und andere Varianten Zollunion als attraktive Integrationsoption Prof. Dr. Peter Moser, Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) CH-7000 Chur Die schweizerische

Mehr

WIR VON SEMCOGLAS GEMEINSAM STARK

WIR VON SEMCOGLAS GEMEINSAM STARK WIR VON SEMCOGLAS GEMEINSAM STARK WIR VON SEMCOGLAS Wir von SEMCOGLAS... sind zukunftsfähig... handeln qualitäts- und umweltbewusst... sind kundenorientiert... behandeln unsere Gesprächspartner fair...

Mehr

Unternehmen als gesellschaftliche Akteure

Unternehmen als gesellschaftliche Akteure Unternehmen als gesellschaftliche Akteure Dr. Thomas Osburg Director Europe Corporate Affairs Intel Corp. Member, ABIS Board of Directors Board Member of Directors - CSR Europe Sprecher Unternehmensnetzwerk

Mehr

Vorschlag für ein Gemeinsames Europäisches Kaufrecht: Eine Perspektive für den elektronischen Geschäftsverkehr

Vorschlag für ein Gemeinsames Europäisches Kaufrecht: Eine Perspektive für den elektronischen Geschäftsverkehr GENERALDIREKTION INTERNE POLITIKBEREICHE FACHABTEILUNG C: BÜRGERRECHTE UND KONSTITUTIONELLE ANGELEGENHEITEN RECHTSANGELEGENHEITEN Vorschlag für ein Gemeinsames Europäisches Kaufrecht: Eine Perspektive

Mehr

Deutschland und TTIP. Die geplante Handels- und Investitionspartnerschaft zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten (TTIP)

Deutschland und TTIP. Die geplante Handels- und Investitionspartnerschaft zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten (TTIP) Deutschland und TTIP Die geplante Handels- und Investitionspartnerschaft zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten (TTIP) TOP-FAKTEN Deutschland ist bereits heute mit Abstand der wichtigste

Mehr

Handel. Freihandel Motor für wirtschaftliches Wachstum DIE EUROPÄISCHE UNION ERKLÄRT

Handel. Freihandel Motor für wirtschaftliches Wachstum DIE EUROPÄISCHE UNION ERKLÄRT DIE EUROPÄISCHE UNION ERKLÄRT Handel Freihandel Motor für wirtschaftliches Wachstum Die Öffnung neuer Märkte fördert das Wachstum unserer Volkswirtschaften dazu bedarf es einer aktiven Freihandels- und

Mehr

PUBLIC RAT DER EUROPÄISCHEN UNION. Brüssel, den 6. Februar 2006 (15.02) (OR. en) 5504/06. Interinstitutionelles Dossier: 2002/0222 (COD) LIMITE

PUBLIC RAT DER EUROPÄISCHEN UNION. Brüssel, den 6. Februar 2006 (15.02) (OR. en) 5504/06. Interinstitutionelles Dossier: 2002/0222 (COD) LIMITE Conseil UE RAT R EUROPÄISCHEN UNION Brüssel, den 6. Februar 2006 (15.02) (OR. en) PUBLIC Interinstitutionelles Dossier: 2002/0222 (COD) 5504/06 LIMITE JUSTCIV 12 CONSOM 6 COC 54 VERMERK des Generalsekretariats

Mehr

TTIP Relevanz und potenzielle Folgen für das Gesundheitswesen. ASG Berlin 9. Juli 2014 Johannes Eisenbarth Referent Europa und Internationales

TTIP Relevanz und potenzielle Folgen für das Gesundheitswesen. ASG Berlin 9. Juli 2014 Johannes Eisenbarth Referent Europa und Internationales TTIP Relevanz und potenzielle Folgen für das Gesundheitswesen ASG Berlin 9. Juli 2014 Johannes Eisenbarth Referent Europa und Internationales Agenda Prozess Wirkung Transparenz Sektoren Investitionsschutz

Mehr

Hier ist noch Platz für ein Atomkraftwerk, sagen die Konservativen. Mehr SPD für Europa.

Hier ist noch Platz für ein Atomkraftwerk, sagen die Konservativen. Mehr SPD für Europa. Hier ist noch Platz für ein Atomkraftwerk, sagen die Konservativen. Mehr SPD für Europa. 7. Juni Europawahl Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Europawahl am 7. Juni ist eine Richtungsentscheidung.

Mehr

Aussenhandel. Inhalt. Dabei versuchen viele Länder, die eigene Agrar- und/oder Industrieproduktion

Aussenhandel. Inhalt. Dabei versuchen viele Länder, die eigene Agrar- und/oder Industrieproduktion Ein bedeutender Teil der in der Schweiz verbrauchten Waren wird importiert. Andererseits werden viele der im Inland hergestellten Waren ins Ausland exportiert. Durch die Marktöffnung sowie die weltumspannenden

Mehr

KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN

KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN Brüssel, den 4. Oktober 2006 KOM (2006) MITTEILUNG DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT, DEN EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS UND

Mehr

Potenziale und Herausforderungen für den Mittelstand im internationalen Geschäft

Potenziale und Herausforderungen für den Mittelstand im internationalen Geschäft Potenziale und Herausforderungen für den Mittelstand im internationalen Geschäft Felix Neugart Bereichsleiter Außenwirtschaftspolitik und -recht Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V. Saldo Herbst

Mehr

Auswertung online Konsultation Grundstoff-Industrien September 2014 Insgesamt wurde die Konsultation von 479 Personen ausgefüllt, davon waren:

Auswertung online Konsultation Grundstoff-Industrien September 2014 Insgesamt wurde die Konsultation von 479 Personen ausgefüllt, davon waren: Auswertung online Konsultation Grundstoff-Industrien September 2014 Insgesamt wurde die Konsultation von 479 Personen ausgefüllt, davon waren: 45% 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0% 40,66% 9,09% 9,60% 1,01%

Mehr

1. Einleitung. 2. Grundlagen

1. Einleitung. 2. Grundlagen 1. Einleitung In der Wissenschaft, Wirtschaftspraxis und auf Kapitalmärkten gab es ab den 80er Jahren eine Zunahme an Beiträgen, Zeitschriften, Fonds und Studiengängen zu Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Der internationale Handel. Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Der internationale Handel. Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Der internationale Handel Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de Seite 3 Was ist ein absoluter Kostenvorteil? Nennen

Mehr

Abkommen. zwischen. der Regierung der Bundesrepublik Deutschland. und. der Regierung der Föderativen Republik Brasilien

Abkommen. zwischen. der Regierung der Bundesrepublik Deutschland. und. der Regierung der Föderativen Republik Brasilien Abkommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Föderativen Republik Brasilien über Zusammenarbeit im Energiesektor mit Schwerpunkt auf erneuerbarer Energie und Energieeffizienz

Mehr

KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN

KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN Brüssel, den 18.4.2007 KOM(2007) 183 endgültig MITTEILUNG DER KOMMISSION AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT, DEN RAT, DEN EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS

Mehr

Neuregelungen für Europäische Betriebsräte. Einblick in Richtlinie 2009/38/EG

Neuregelungen für Europäische Betriebsräte. Einblick in Richtlinie 2009/38/EG Neufassung 2011 Neuregelungen für Europäische Betriebsräte Einblick in Richtlinie 2009/38/EG Wozu Europäische Betriebsräte? Europäische Betriebsräte (EBR) sind Vertretungsgremien der europäischen Arbeitnehmer

Mehr

NEWSLETTER VON DR. SASCHA RAABE AUSGABE 28 / 2013

NEWSLETTER VON DR. SASCHA RAABE AUSGABE 28 / 2013 Pressemitteilung vom 21.November 2013 Raabe setzt Kernforderungen durch SPD-Abgeordneter zufrieden mit Verhandlungsergebnissen In Berlin hat die Arbeitsgruppe 1 Außen, Verteidigung, Entwicklung und Menschenrechte

Mehr

Consense Internationale Fachmesse und Kongress für nachhaltiges Bauen, Investieren und Betreiben

Consense Internationale Fachmesse und Kongress für nachhaltiges Bauen, Investieren und Betreiben Consense Internationale Fachmesse und Kongress für nachhaltiges Bauen, Investieren und Betreiben Modewort Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit bedeutet wörtlich: andauernd anhaltend nachwirkend Nachhaltigkeit

Mehr

Gesamtkonzept für den Datenschutz in der Europäischen Union Mitteilung der Kommission vom 04. November 2010 - KOM (2010) 609

Gesamtkonzept für den Datenschutz in der Europäischen Union Mitteilung der Kommission vom 04. November 2010 - KOM (2010) 609 Stellungnahme Gesamtkonzept für den Datenschutz in der Europäischen Union Mitteilung der Kommission vom 04. November 2010 - KOM (2010) 609 Die vbw Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist die zentrale

Mehr

Die Lösung für forscher. http://ec.europa.eu/euraxess. Ki-80-07-152-De-c

Die Lösung für forscher. http://ec.europa.eu/euraxess. Ki-80-07-152-De-c Ki-80-07-152-De-c Die Lösung für forscher europäische gemeinschaften, 2008 - Die Wiedergabe mit Quellenangabe ist vorbehaltlich anderslautender Bestimmungen gestattet. http://ec.europa.eu/euraxess euraxess

Mehr

Digitaler Markt in der Europäischen Union

Digitaler Markt in der Europäischen Union Digitaler Markt in der Europäischen Union Beschluss des Bundesfachausschusses Europapolitik der CDU Deutschlands unter der Leitung von Elmar Brok MdEP vom 24. 02. 2016 Ein einheitlicher Rechtsrahmen für

Mehr

Nr. 96 (LIV) Beschluss über die Rückstellung von Personen, bei denen kein internationaler Schutzbedarf festgestellt wurde

Nr. 96 (LIV) Beschluss über die Rückstellung von Personen, bei denen kein internationaler Schutzbedarf festgestellt wurde Nr. 96 (LIV) Beschluss über die Rückstellung von Personen, bei denen kein internationaler Schutzbedarf festgestellt wurde Das Exekutivkomitee, mit dem Ausdruck der Anerkennung für die zeitgemäßen und nützlichen

Mehr

Der Europäische Fischereifonds

Der Europäische Fischereifonds Der Europäische Fischereifonds EUROPÄISCHE KOMMISSION GENERALDIREKTION FISCHEREI UND MARITIME ANGELEGENHEITEN 2007-2013 Inhalt Fünf Schwerpunkte: Schwerpunkt 1 Schwerpunkt 2 Schwerpunkt 3 Schwerpunkt 4

Mehr

ANTI-COUNTERFEITING TRADE AGREEMENT (ACTA) ARGUMENTE, FRAGEN UND ANTWORTEN ZUM SCHUTZ GEISTIGEN EIGENTUMS IM INTERNET

ANTI-COUNTERFEITING TRADE AGREEMENT (ACTA) ARGUMENTE, FRAGEN UND ANTWORTEN ZUM SCHUTZ GEISTIGEN EIGENTUMS IM INTERNET ANTI-COUNTERFEITING TRADE AGREEMENT (ACTA) ARGUMENTE, FRAGEN UND ANTWORTEN ZUM SCHUTZ GEISTIGEN EIGENTUMS IM INTERNET Was ist das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA)? Das Anti-Counterfeiting Trade

Mehr

Impuls. Lobby. Service. Lokalisierungsstrategie der russischen Regierung: Position der deutschen Wirtschaft

Impuls. Lobby. Service. Lokalisierungsstrategie der russischen Regierung: Position der deutschen Wirtschaft Lokalisierungsstrategie der russischen Regierung: Position der deutschen Wirtschaft Michael Harms Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer Lokalisierung: Motivation Großer, dynamischer

Mehr

Die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) aktueller Stand der Verhandlungen

Die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) aktueller Stand der Verhandlungen (TTIP) aktueller Stand der Verhandlungen 19. März 2014 1. Übersicht Bei der transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (kurz TTIP) handelt es sich um ein Freihandelsabkommen, das derzeit

Mehr

lassen Sie mich zunächst den Organisatoren dieser Konferenz für ihre Einladung danken. Es freut mich sehr, zu Ihren Diskussionen beitragen zu dürfen.

lassen Sie mich zunächst den Organisatoren dieser Konferenz für ihre Einladung danken. Es freut mich sehr, zu Ihren Diskussionen beitragen zu dürfen. Mobile Personal Clouds with Silver Linings Columbia Institute for Tele Information Columbia Business School New York, 8. Juni 2012 Giovanni Buttarelli, Stellvertretender Europäischer Datenschutzbeauftragter

Mehr

Handel für alle. Hin zu einer verantwortungsbewussteren Handels- und Investitionspolitik. Handel

Handel für alle. Hin zu einer verantwortungsbewussteren Handels- und Investitionspolitik. Handel Handel für alle Hin zu einer verantwortungsbewussteren Handels- und Investitionspolitik Handel Handel für alle - Hin zu einer verantwortungsbewussteren Handels- und Investitionspolitik Der Informationsdienst

Mehr

22.1 Instrumente zur Handelssteuerung

22.1 Instrumente zur Handelssteuerung Prof. Dr. Holger 22.1 Instrumente zur Handelssteuerung 22.2 Außenwirtschaftspolitische Maßnahmen Ziel: Vermittlung der Vor- und Nachteile politischer Eingriffe in die Außenwirtschaft Stand: 14.03. Folie

Mehr

Von der Globalisierung profitieren das Geschäftsmodell der HSH Nordbank. Hans Berger Business Lunch, HWWI 27. Februar 2008

Von der Globalisierung profitieren das Geschäftsmodell der HSH Nordbank. Hans Berger Business Lunch, HWWI 27. Februar 2008 Von der Globalisierung profitieren das Geschäftsmodell der HSH Nordbank Hans Berger Business Lunch, HWWI 27. Februar 2008 Geschäftsmodell fokussieren Wachstumschancen strategisch nutzen Banken in der Kritik

Mehr

Dr.-Ing. Willi Fuchs Direktor des VDI Verein Deutscher Ingenieure e.v. Vortrag von Dr. Fuchs vor dem EU-Parlament, Brüssel 26.

Dr.-Ing. Willi Fuchs Direktor des VDI Verein Deutscher Ingenieure e.v. Vortrag von Dr. Fuchs vor dem EU-Parlament, Brüssel 26. Dr.-Ing. Willi Fuchs Direktor des VDI Verein Deutscher Ingenieure e.v. Vortrag von Dr. Fuchs vor dem EU-Parlament, Brüssel 26. Oktober 2010 Improving Recognition of Professional Qualifications 1 Sehr geehrte

Mehr

Sustainable Trade Nachhaltigkeit im weltweiten Handel. Workshop B1 Nachhaltigkeit und Finanzdienstleistungen Green Economy Konferenz - Berlin

Sustainable Trade Nachhaltigkeit im weltweiten Handel. Workshop B1 Nachhaltigkeit und Finanzdienstleistungen Green Economy Konferenz - Berlin Sustainable Trade Nachhaltigkeit im weltweiten Handel Workshop B1 Nachhaltigkeit und Finanzdienstleistungen Green Economy Konferenz - Berlin Trade Austausch von Waren und Dienstleistungen kann durch verschiedene

Mehr

Neue EMV- und Niederspannungsrichtlinie

Neue EMV- und Niederspannungsrichtlinie Neue EMV- und Niederspannungsrichtlinie Neuregelungen für Hersteller, Importeure, und Händler. Mit synoptischer Kommentierung der Richtlinien 2014/30/EU und 2014/35/EU und Experten-Interviews zu den praktischen

Mehr

Pressestatement. Anton F. Börner. Präsident des Bundesverbandes. Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e. V. (BGA) Kann denn Export Sünde sein?

Pressestatement. Anton F. Börner. Präsident des Bundesverbandes. Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e. V. (BGA) Kann denn Export Sünde sein? Sendesperrfrist: 19. Oktober 2010, 10.30 Uhr Es gilt das gesprochene Wort Pressestatement Anton F. Börner Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e. V. (BGA) Kann denn Export

Mehr

II. Verpflichtung zu sozial verantwortlichem Wirtschaften

II. Verpflichtung zu sozial verantwortlichem Wirtschaften Umsetzungsbedingungen für in den BSCI- Überwachungsprozess einzubeziehende Geschäftspartner (Produzenten) 1 I. Einführung Zum Zwecke dieses Dokuments bezeichnet Produzent den Geschäftspartner in der Lieferkette

Mehr

Außenhandel- Jahreskalender Jahrbuch & 2016 Jahrbuch 2010. und Außenhandel

Außenhandel- Jahreskalender Jahrbuch & 2016 Jahrbuch 2010. und Außenhandel Österreich Österreichisches Außenhandel- Jahreskalender Außenhandel- Jahrbuch & 2016 Jahrbuch 2010 Mit Beiträgen: AEO gewinnt durch Unionszollkodex 2016 an Mit Bedeutung Beiträgen: (Herzig) TTIP Keinesfalls

Mehr

Die Bedeutung funktionaler Stadtregionen in der EU- Strukturfondsperiode 2014-2020

Die Bedeutung funktionaler Stadtregionen in der EU- Strukturfondsperiode 2014-2020 Die Bedeutung funktionaler Stadtregionen in der EU- Strukturfondsperiode 2014-2020 Barbara Crome Generaldirektion Europäische Kommission 1. Österreichischer Stadtregionstag und 56. Tagung des deutschösterreichischen

Mehr

Dipl.-Ing. Dieter Drexel Industriepolitik, Industriellenvereinigung

Dipl.-Ing. Dieter Drexel Industriepolitik, Industriellenvereinigung Wie kann die österreichische Industriepolitik ressourceneffizientes Wirtschaften aktiv mitgestalten? Dipl.-Ing. Dieter Drexel Industriepolitik, Industriellenvereinigung Outline Betroffenheit der Industrie

Mehr

SSIB. Mittwoch, 19. November 2014 im Radisson blu airport. www.ssib.ch. Der wichtigste Aussenhandelsanlass der Deutschschweizer. bis 15.10.

SSIB. Mittwoch, 19. November 2014 im Radisson blu airport. www.ssib.ch. Der wichtigste Aussenhandelsanlass der Deutschschweizer. bis 15.10. 7. Zollsymposium Schweiz EU Mittwoch, 19. November 2014 im Radisson blu airport Der wichtigste Aussenhandelsanlass der Deutschschweizer Handelskammern Frühbucher Rabatt bis 15.10.2014 Ein Unternehmen der

Mehr

Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1

Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1 Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1 Übersicht Wer handelt mit wem? Das Gravitationsmodell Einfluss der Größe einer Volkswirtschaft auf den Handel Weitere Faktoren, die den Handel beeinflussen Entferungen

Mehr

EUROPÄISCHE CHARTA FÜR KLEINUNTERNEHMEN

EUROPÄISCHE CHARTA FÜR KLEINUNTERNEHMEN EUROPÄISCHE CHARTA FÜR KLEINUNTERNEHMEN Kleine Unternehmen sind das Rückgrat der europäischen Wirtschaft. Sie sind Hauptträger der Beschäftigung und Nährboden für Geschäftsideen. Die Bestrebungen, die

Mehr

Andreas Povel. Vortrag im Managerkreis Rhein-Main der Friedrich-Ebert-Stiftung. Was verspricht das Freihandelsabkommen zwischen Amerika und

Andreas Povel. Vortrag im Managerkreis Rhein-Main der Friedrich-Ebert-Stiftung. Was verspricht das Freihandelsabkommen zwischen Amerika und Andreas Povel Vortrag im Managerkreis Rhein-Main der Friedrich-Ebert-Stiftung Was verspricht das Freihandelsabkommen zwischen Amerika und Europa? Was kann es halten? Frankfurt, 10. März 2015, 18.30 20.15

Mehr

Die Cloud, die für Ihr Unternehmen geschaffen wurde.

Die Cloud, die für Ihr Unternehmen geschaffen wurde. Die Cloud, die für Ihr Unternehmen geschaffen wurde. Das ist die Microsoft Cloud. Jedes Unternehmen ist einzigartig. Ganz gleich, ob im Gesundheitssektor oder im Einzelhandel, in der Fertigung oder im

Mehr

BESCHLUSS DER KOMMISSION. vom 24.9.2013

BESCHLUSS DER KOMMISSION. vom 24.9.2013 EUROPÄISCHE KOMMISSION Brüssel, den 24.9.2013 C(2013) 5984 final BESCHLUSS DER KOMMISSION vom 24.9.2013 über die Einsetzung der Sachverständigengruppe zur Nachhaltigkeit im Seeverkehr - das Europäische

Mehr

Mitteilung der Kommission. Muster für eine Erklärung über die zur Einstufung als KMU erforderlichen Angaben (2003/C 118/03)

Mitteilung der Kommission. Muster für eine Erklärung über die zur Einstufung als KMU erforderlichen Angaben (2003/C 118/03) 20.5.2003 Amtsblatt der Europäischen Union C 118/5 Mitteilung der Kommission Muster für eine Erklärung über die zur Einstufung als KMU erforderlichen Angaben (2003/C 118/03) Durch diese Mitteilung soll

Mehr

Die Schweiz wird für Investoren immer beliebter

Die Schweiz wird für Investoren immer beliebter Pressemitteilung Die Schweiz wird für Investoren immer beliebter Neuer FDI Confidence Index von A.T. Kearney: USA, China und Kanada vorne, die Schweiz verbessert sich um vier Plätze Zürich, 03. Juni 2014

Mehr

Nachhaltigkeit bei der Vaillant Group. Verantwortung als Prinzip

Nachhaltigkeit bei der Vaillant Group. Verantwortung als Prinzip Nachhaltigkeit bei der Vaillant Group Verantwortung als Prinzip Als zukunftsorientiertes Familienunternehmen setzen wir Maßstäbe in den Bereichen ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeitsvision

Mehr

Geschäftsmöglichkeiten heute und morgen in Thailand/Kambodscha. Benjamin Leipold Kommissarischer Geschäftsführer AHK Thailand

Geschäftsmöglichkeiten heute und morgen in Thailand/Kambodscha. Benjamin Leipold Kommissarischer Geschäftsführer AHK Thailand Geschäftsmöglichkeiten heute und morgen in Thailand/Kambodscha Benjamin Leipold Kommissarischer Geschäftsführer AHK Thailand 1. Thailand Thailand Hauptstadt: Bangkok Währung: Thai Baht (THB) ca 1:42 Fläche:

Mehr

HIM. 1 Studium = 2 Abschlüsse. Hochschule für Internationales Management Heidelberg staatlich anerkannt

HIM. 1 Studium = 2 Abschlüsse. Hochschule für Internationales Management Heidelberg staatlich anerkannt Hochschule für Internationales Management Heidelberg staatlich anerkannt Nachhaltiges Management Doppelabschluss: Bachelor of Arts britischer und deutscher Hochschulabschluss HIM 2 1 Studium = 2 Abschlüsse

Mehr