Release-Informationen für SAP NetWeaver '04 Exchange Infrastructure

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1 Release-Informationen für SAP NetWeaver '04 Exchange Infrastructure

2 Copyright Copyright 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe und Vervielfältigung dieser Dokumentation oder von Teilen daraus sind, zu welchem Zweck und in welcher Form auch immer, ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung durch SAP AG nicht gestattet. In dieser Dokumentation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert und ergänzt werden. SAP ist ein eingetragenes Warenzeichen der SAP AG. Alle anderen Produkte, die in dieser Dokumentation genannt werden, sind eingetragene oder nicht eingetragene Warenzeichen ihrer jeweiligen Firmen.

3 Release-Informationen Inhaltsverzeichnis SAP AG 4.9 BC-XI Exchange Infrastructure Integration Builder (allgemeine Funktionen) (erweitert) Integration Builder: Allgemeine Funktionen (erweitert) BC-XI-CON Connectivity Adapter-Engine (erweitert) Partner Connectivity Kit (erweitert) Adapter-Engine (neu) Adapter (geändert) Partner Connectivity Kit (neu) Industry Standards Support BC-XI-IBC Integration Builder - Configuration Integration Directory (erweitert) Integration Directory: Kommunikationsvereinbarung (neu) Integration Directory: Kommunikationsprofil (neu) Integration Directory: Routing-Regeln (erweitert) BC-XI-IBC-ROU Routing Integration Directory: Routing-Regeln (erweitert) BC-XI-IBC-SCE Scenario Integration Directory: Scenarios (erweitert) BC-XI-IBD Integration Builder - Design Integration Repository: Business Scenarios (erweitert) BC-XI-IBD-INF Interfaces Integration Repository: Interface-Objekte (erweitert) Integration Repository: Interface-Objekte (erweitert) BC-XI-IBD-MAP Mapping Integration Repository: Mappings (erweitert) Integration Repository: Mappings (erweitert) BC-XI-IBD-PRO Proxy Generation Integration Repository: Proxies für XI und (geändert) BC-XI-IBD-SCE Scenario Integration Repository: Business Scenarios (erweitert) BC-XI-IS Integration Server Operativer Bereich und Security (erweitert) BC-XI-IS-BPE Business Process Engine Systemübergreifendes Business Process Management (Erweitert) Systemübergreifendes Business Process Management (Erweitert) BC-XI-IS-IEN Integration Engine Integration Server (erweitert) Integration Server (erweitert) BC-XI-IS-WKB Runtime Workbench / Monitoring Zentrales Monitoring (erweitert) 33 SAP AG iii

4 Release-Informationen Inhaltsverzeichnis SAP AG Zentrales Monitoring (erweitert) 34 SAP AG iv

5 4.9 BC-XI Exchange Infrastructure Integration Builder (allgemeine Funktionen) (erweitert) Ab Release SAP XI 3.0 (FP) gibt es folgende Erweiterungen bei den allgemeinen Funktionen des Integration Builder (Eigenschaften der Benutzungsoberfläche und Objekttyp-übergreifende Funktionen). Berechtigungen (nur Integration Repository) Sie können im Integration Repository Rollen mit Berechtigungen für bestimmte Aktivitäten (z.b. Ändern) definieren. Die Berechtigungsvergabe kann hierbei selektiv auf Software-Komponentenversionen, Namensräume und Objekttypen eingegrenzt werden. Änderungs- und Transportmanagement - Sie können alle Transporte (Exporte oder Importe) auflisten und zu jedem Transport Details anzeigen (z.b. Quellsystem, Transportzeit, Benutzer, Transport-ID). Sie können die Anzeige der Transporte nach bestimmten Selektionskriterien (z.b. Transport-Zeitraum, Software-Komponentenversion) einschränken. - Sie können den Integration Builder an die Change Management Services (CMS) anschließen und Transporte von Design- und Konfigurationsobjekten über das CMS vornehmen. - Sie können Änderungslisten nach zusätzlichen Selektionskriterien (z.b. Erstellungsdatum) sortieren. Benutzungsoberfläche und Weitere Funktionen - Bei Objektverweisen von einem Konfigurationsobjekt auf ein Designobjekt können Sie den Objekteditor für das Designobjekt im Integration Repository aufrufen. Das Integration Repository wird hierbei bei Bedarf gestartet (z.b. Service ' Interface). - Alle HTTP-Verbindungen für die interne Kommunikation (z.b. beim Aufrufen der Eingabehilfe oder beim Aufrufen der SAP-XI-Startseite) können auf das Protokoll HTTPS umgestellt werden. - Sie können sich über Single-Sign-On bei den Werkzeugen der SAP Exchange Infrastructure anmelden. Hierdurch brauchen Sie nur noch bei der ersten Anmeldung Benutzer und Kennwort angeben. Alle weiteren Sitzungen können Sie ohne erneute Angabe von Benutzer und Kennwort aufrufen. - Für den Export und die Release-Übernahme können Sie Objekte nach Änderungslisten zusammenstellen. - Bei der Release-Übernahme können Sie Objekte auch dann übernehmen, wenn dadurch ein Versionskonflikt entsteht. SAP AG 1

6 4.9.2 Integration Builder: Allgemeine Funktionen (erweitert) Mit dem Integration Builder können Sie Objekte im Integration Repository und im Integration Directory definieren. Ab Release SAP XI 3.0 gibt es folgende Erweiterungen bei den allgemeinen Funktionen des Integration Builder (Eigenschaften der Benutzungsoberfläche und Objekttyp-übergreifende Funktionen). Änderungsmanagement - Sie können beliebig viele Änderungslisten anlegen und Objekte unterschiedlichen Änderungslisten zuordnen. Sie können die Änderungslisten anderer Benutzer anzeigen. - Die Konfliktbehandlung wurde erweitert. Im Navigationsbereich des Integration Builder (nur im Design-Werkzeug) können Sie in einer neuen Registerkarte die Konflikte anzeigen, die durch den Import von Objekten entstehen können. Funktionen zur Bearbeitung von Objekten - In snachweisen können Sie die Abhängigkeiten zwischen Objekten transparent machen. Sie können sowohl direkte als auch transitive Verwender anzeigen. Direkte Verwender enthalten das ausgewählte Objekt direkt, d.h. ohne Zwischenstufe. Transitive Verwender enthalten das Objekt indirekt, d.h. über eine oder mehrere Zwischenstufen. Ein transitiver Verwender eines Message-Typen ist z.b. ein Business Scenario, das den Message-Typen - über ein Message-Interface - enthält, - In einem Bearbeitungsprotokoll können Sie die Fehler anzeigen, die beim Speichern erkannt wurden. Darüber hinaus können Sie im Bearbeitungsprotokoll das Prüfergebnis der Objektprüfung anzeigen. - Mit einer erweiterten Kopierfunktion können Sie Objekte mit abhängigen Objekten kopieren. Diese Funktion wird für Interface-Objekte unterstützt. - Mit einer neuen Suchfunktion können Sie Objekte nach unterschiedlichen Kriterien suchen. Abhängig vom Objekttyp, können Sie unterschiedliche Suchkriterien angeben. In einer Tabelle können Sie mehrere Selektionsbedingungen angeben. - Sie können im Dokumentationseditor Hyperlinks auf externe Dokumentation einfügen. Dadurch können Sie die Objektdokumentation um eigene, extern abgelegte Dokumentation erweitern. Eigenschaften der Benutzungsoberfläche - Es wird eine automatische Textvervollständigung bei Eingabefeldern unterstützt. SAP AG 2

7 - Sie können Eigenschaften der Benutzungsoberfläche personalisieren. Sie können z.b. einstellen, dass der Zustand des Navigationsbaumes beim erneuten Aufrufen des Integration Builder erhalten bleibt. Wenn Sie diese Eigenschaft einstellen, sind beim erneuten Aufrufen des Integration Builder dieselben Teilbäume wie beim vormaligen Verlassen der Anwendung aufgeklappt. Darüber hinaus können Sie die automatische Textvervollständigung aktivieren oder die Historie von Textfeldern löschen. - Sie können zusätzliche Elemente der Benutzungsoberfläche fokussierbar machen und dadurch insbesondere Benutzern mit Sehbehinderungen ein barrierefreies Arbeiten ermöglichen. Umgekehrt können Sie die Fokussierbarkeit auf Elemente für die Texteingabe einschränken und dadurch die Bedienung des Integration Builder für körperbehinderte Benutzer wesentlich vereinfachen. - Sie können durch die Kombination von Tastaturbefehlen im Integration Builder navigieren und die meisten Funktionen des Integration Builder durch Tastaturbefehle aufrufen. Hierdurch können Benutzer mit Behinderungen den Funktionsumfang des Integration Builder weitestgehend nutzen. Insbesondere können Sie im Navigationsbereich Teilbäume fokussieren. Transportmanagement Sie können folgende Gruppen von Objekten transportieren - Alle Objekte einer Software-Komponentenversion oder eines Namensraumes (im Design-Werkzeug) - Alle Objekte eines Scenarios (im Konfigurations-Werkzeug) - Frei gewählte Zusammenstellungen einzelner Objekte Weitere Funktionen Werte-Mapping Mit dem Werte-Mapping können Sie Abbildungsvorschriften zwischen unterschiedlichen Darstellungen von Objekten definieren. Die Abbildungsvorschriften werden in der Werte-Mapping-Tabelle abgelegt und verwaltet. Zu Release SAP XI 3.0 wurde folgende Terminologieänderung durchgeführt: - Der zu Release SAP XI 2.0 verwendete Begriff System wurde verallgemeinert zum Begriff Agentur. - Die zu Release SAP XI 2.0 verwendeten Begriffe Namensraum und Objekttyp wurden zum Begriff Identifikationsschema zusammengefasst. Durch diese Abstrahierung können Sie zur Festlegung von Identifikationsschemata und Identifikatoren nicht mehr nur Business-Systeme, sondern auch abstrakte Organisationen verwenden (z.b. Dun & Bradstreet für das Identifikationsschema D&B D-U-N-S-Nummer). Im Integration Builder (Integration Directory) können Sie den Inhalt der Werte-Mapping-Tabelle in zwei unterschiedlichen Sichten anzeigen und bearbeiten: SAP AG 3

8 - Sie können Werte-Mapping-Gruppen anzeigen. Eine Werte-Mapping-Gruppe enthält mehrere Darstellungen desselben Objektes. Sie können für jede Werte-Mapping-Gruppe einen Namen vergeben. - In einer zusätzlichen Sicht können Sie alle Abbildungsvorschriften anzeigen, die zwischen einer Ausgangs- und einer Ziel-Agentur definiert wurden. Diese Sicht bildet einen Querschnitt über mehrere Objekte und Gruppen. Cache-Benachrichtigungen Design- und Konfigurationsdaten werden aus Performancegründen in Laufzeittabellen repliziert. Caches gibt es im ABAP-Stack des Integration Server, im Java-Stack und auf den Adapter Engines. Sie können im Integration Repository und im Integration Directory über eine neue Funktion Cache-Benachrichtigungen anzeigen nachschauen, ob eine Cache-Benachrichtigung den Adressaten erreicht hat und ob der Adressat die geänderten Daten verarbeitet hat. Im Integration Repository können Sie Cache-Benachrichtigungen für folgende Objekttypen anzeigen: - Mapping- Objekte - Business-Prozesse - Adapter-Metadaten Im Integration Directory können Sie Cache-Benachrichtigungen für alle Objekttypen anzeigen BC-XI-CON Connectivity Adapter-Engine (erweitert) In der Adapter-Engine werden folgende weitere Adapter zur Verfügung gestellt: - SAP Business Connector-Adapter (BC-Adapter) Der BC-Adapter unterstützt das B2B-Protokoll des SAP Business Connector, das auf HTTP basiert. Er kann in Szenarien, in denen mehrere SAP Business Connectoren im Einsatz sind, einen SAP Business Connector durch die SAP Exchange Infrastructure ersetzen. Dabei wird die garantierte Zustellung von Nachrichten durch SAP XI sichergestellt werden. - Mail-Adapter Mit dem Mail-Adapter können Sie XI-Messages in s umwandeln und über SMTP an einen -Server versenden. s werden außerdem von einem Server (IMAP) SAP AG 4

9 übernommen, in XI-Messages transformiert und in der XI weiterverarbeitet Partner Connectivity Kit (erweitert) Das Partner Connectivity Kit (PCK) wird um einen graphischen Editor erweitert, der es Ihnen ermöglicht, Mappings zwischen Ausgangs- und Zielstrukturen von Messages zu definieren. Mappings werden während der Laufzeit ausgeführt. Folgende neue Adapter können im PCK integriert werden: - SAP Business Connector-Adapter - Mail-Adapter Das PCK wird um eine Archivierung erweitert, die verarbeitete Nachrichten aus der Datenbank in ein Archiv überführt. Im Rahmen des PCK werden Informationen zur Verfügung gestellt, die es Ihnen ermöglichen, eigene Adapter zu entwickeln und im PCK zu testen Adapter-Engine (neu) Die neue Adapter-Engine basiert auf dem Adapter Framework. Grundlage des Adapter Framework wiederum ist die SAP J2EE-Engine (als Teil des SAP Web Application Server) und die J2EE Connector Architecture (JCA). Darüber hinaus stellt das Adapter Framework Interfaces zur Konfiguration, Verwaltung und Überwachung von Adaptern zur Verfügung. Das Adapter Framework hat eigene Queuing und Protokoll und Security-Handling-Dienste. Diese SAP AG 5

10 ermöglichen einen vorübergehenden Betrieb der Adapter-Engine ohne Verbindung zum Integration Server. Die neue Adapter-Engine stellt folgende Adapter zur Verfügung: - Der RFC-Adapter erlaubt die Kommunikation mit SAP-R/3-Systemen über die RFC-Schnittstelle. - Mit dem File/FTP-Adapter können Sie Daten über eine File-Schnittstelle bzw. einen FTP-Server mit dem Integration Server austauschen. - Der JDBC-Adapter bindet Datenbanksysteme an den Integration Server an. Er wandelt Datenbankinhalte in XML-Messages um und umgekehrt. - Der JMS-Adapter verbindet Messaging Systeme mit dem Integration Server. - Über den Marketplace-Adapter können Marktplätze an die SAP Exchange Infrastructure angebunden werden. - Remote Clients oder Provider von Web-Services können über den SOAP-Adapter integriert werden. - Der RNIF 2.0-Adapter (RosettaNet Implemetation Framework) unterstützt RosettaNet, einen Standard, der für den Datenaustausch in der High Tech Industrie verwendet wird. Es ist möglich, kundeneigene Adapter in die Adapter-Engine zu integrieren. Die Konfiguration der Adapter erfolgt im Konfigurationsteil des Integration Builder. Dort werden im Rahmen der Definition von Kommunikationsprofilen im Kommunikationskanal die Parameter des jeweiligen Adapters festgelegt. Für jeden Adapter ist es möglich, generische Module zu definieren, die den Adapter mit zusätzlichen Funktionen ausstatten. Die Adapter-Engine kann zentral als Teil des Integration Server installiert werden oder dezentral mit eigenem J2EE-Server Adapter (geändert) Marketplace-Adapter Ab Release SAP XI 3.0 ist der MarketSet-Adapter in Marketplace-Adapter umbenannt. Der Marketplace-Adapter kann verwendet werden, um Marktplätze an die SAP Exchange Infrastructure (XI) anzubinden. Dazu wandelt er das XI-Message-Format in das Marketplace-Format MarketSet Markup Language (MML) um. SAP AG 6

11 Der Marketplace-Adapter unterstützt die folgenden Transportprotokolle: - HTTP - HTTPS - JMS-Sonic MQ 3.5 Die Adapterkonfiguration wird im Konfigurationsteil des Integration Builder vorgenommen. RFC-Adapter Der RFC-Adapter ermöglicht es, über die RFC-Schnittstelle mit SAP-R/3-Systemen zu kommunizieren. Der neue J2EE-basierte RFC-Adapter ersetzt den bisherigen ABAP-basierten RFC-Adapter. Er ist Bestandteil der neuen Adapter Engine, die auf dem Adapter Framework basiert. Die Adapterkonfiguration wird im Konfigurationsteil des Integration Builder vorgenommen Partner Connectivity Kit (neu) Das Partner Connectivity Kit (PCK) ermöglicht es Ihnen, einen Geschäftspartner, der nicht über die SAP Exchange Infrastructure (XI) verfügt, an die SAP XI anzubinden. Es steht ab Release SAP XI 3.0 zur Verfügung. - Das PCK ist eine J2EE-basierte Anwendung und enthält die für Ihren Geschäftspartner relevanten Teile des Konfigurationsteils des Integration Builder. So können Message-Flüsse zwischen Sendern und Empfängern über die Definition von Kommunikationsprofilen (Kommunikationspartner, Services und Kommunikationskanäle) konfiguriert werden. - Ihr Geschäftspartner hat mit dem PCK die Möglichkeit, Informationen von Remote Clients oder Web Services, Informationen aus Dateien, Datenbanken, Messaging Systemen und über die RFC-Schnittstelle Informationen aus SAP-R/3-Systemen in das SAP XI Messaging Protokoll umzuwandeln, um Ihnen Daten zur Verfügung zu stellen. Auf der anderen Seite kann der Geschäftspartner Daten, die er von Ihnen erhält, in andere Formate umwandeln, um sie so in seine Anwendungen zu übernehmen. Das PCK basiert auf dem Adapter Framework. Grundlage des Adapter Frameworks ist die SAP J2EE Engine (Teil des SAP Web Application Servers) und die J2EE Connector Architecture (JCA). Darüber hinaus stellt das Adapter Framework Interfaces zur Konfiguration, Administration und zur Überwachung von Adaptern zur Verfügung. SAP AG 7

12 Industry Standards Support Use SAP offers industry solutions that cater to different vertical industries such as High Tech, Chemical, Petroleum etc. SAP Exchange Infrastructure compliments industry solutions by providing industry standard compliant adapters such as the RNIF adapter. This RNIF adapter will form part of an SAP Business Package modeled specifically for industry standards support. In addition to the adapter, the Business Package also contains XML mappings from SAP interfaces to industry standard business documents such as PIPs in the RosettaNet case as well as pre-defined business scenarios where available. The RNIF Adapter The RNIF adapter that resides in the adapter framework provides support for the RosettaNet standard. The RNIF adapter understands the RNIF 2.0 protocol. The RNIF adapter executes the transport, packaging and routing of all PIP messages and business signals based on the relevant information retrieved from the Integration Repository and Directory at runtime. The RNIF adapter handles the RosettaNet-defined error handling procedures and the notification of exceptions to the backend applications. Integration Content Process Integration Content is available in the Integration Repository and consists of:- The standards content that reflects the RosettaNet PIPs as business scenarios The PIP metadata reflected in the imported DTDs and the configuration templates delivered for each of the supported PIPs The integration content that contains the mappings from industry standard interfaces and processes to application-specific interfaces The RNIF adapter uses this information stored in the Integration Repository to drive the business transaction choreography for a specified PIP. Collaboration Agreements between partners are stored in the Integration Directory. Configuration of the Collaboration Agreements for PIP-based interactions is leveraged through configuration templates delivered for the supported PIPs. SAP AG 8

13 4.9.4 BC-XI-IBC Integration Builder - Configuration Integration Directory (erweitert) Ab Release SAP XI 3.0 (FP) gibt es folgende Erweiterungen beim Integration Directory. Business-Scenario-Konfigurator - Der Business-Scenario-Konfigurator unterstützt die Konfiguration von Business-to-Business (B2B)-Scenarios. Wenn Sie beispielsweise ein Business Scenario mit einer B2B-Komponente als Konfigurationsvorlage verwenden, werden die relevanten Konfigurationsobjekte bei der Generierung mit B2B-spezifischen Informationen ausgeprägt. - Die Möglichkeiten zur Ausprägung von Kommunikationskanälen wurden erweitert. Wenn Sie ein Business Scenario als Konfigurationsvorlage verwenden, bei dem in einer Verbindung eine Kommunikationskanalvorlage zugeordnet ist, so wird bei der Generierung der relevanten Kommunikationsvereinbarung der Kommunikationskanal mit den Informationen aus der Vorlage ausgeprägt. Darüber hinaus können Sie bei der Generierung einen existierenden Kommunikationskanal als Kopiervorlage verwenden. Weitere Informationen finden Sie in der Release-Information Integration Repository: Business Scenario (erweitert) Integration Directory: Kommunikationsvereinbarung (neu) Ab Release SAP XI 3.0 können Sie in einer Kommunikationsvereinbarung für ein konkretes Sender-Empfänger-Paar die Details zum Austausch von Messages festlegen. Es gibt zwei Richtungen von Kommunikationsverarbeitungen: - Sendervereinbarung - Empfängervereinbarung Kommunikationsvereinbarungen verweisen immer auf Kommunikationskanäle, die die eigentlichen Detailinformationen enthalten. Weitere Informationen zu Kommunikationskanälen finden Sie in SAP AG 9

14 der Release-Information Integration Directory: Kommunikationsprofil. In einer Kommunikationsvereinbarung können Sender und Empfänger zusätzlich Sicherheitseinstellungen vereinbaren, die sich auf den Ihhalt der Message beziehen. Bei der Ausgangsverarbeitung können Sicherheitseinstellungen beispielsweise dazu verwendet werden, um eine Message zu verschlüsseln oder zu signieren. Bei der Eingangsverarbeitung können Sicherheitseinstellungen beispielsweise dazu verwendet werden, um eine Message zu entschlüsseln oder um die Signatur einer Message zu überprüfen. Sendervereinbarung - In einer Sendervereinbarung geben Sie Vereinbarungen zwischen Sender und Empfänger an, die bei einer am Integration Server eingehenden Message benötigt werden, um eine Message zu interpretieren und weiter verarbeiten zu können (Eingangsverarbeitung). - Eine Sendervereinbarung enthält einen Verweis auf einen (Sender-)Kommunikationskanal, der die Konfiguration des Sender-Adapters festlegt. Empfängervereinbarung - In einer Empfängervereinbarung geben Sie Vereinbarungen zwischen Sender und Empfänger an, die benötigt werden, damit der Integration Server eine Message für den Empfänger aufbereiten kann (Ausgangsverarbeitung). - Eine Empfängervereinbarung enthält einen Verweis auf einen (Empfänger-)Kommunikationskanal, der die Konfiguration des Empfänger-Adapters festlegt. - In einer Empfängervereinbarung können Sie festlegen, ob die Adressfelder (Sender, Empfänger) im Message-Header zur Laufzeit umgesetzt werden sollen. Sie können hierbei feste Werte angeben. Sie können aber auch festlegen, ob die Umsetzung der Feldwerte dynamisch aus der Payload der Message ermittelt werden soll Integration Directory: Kommunikationsprofil (neu) Ab Release SAP XI 3.0 können Sie im Integration Directory Kommunikationsprofile definieren. Ein Kommunikationsprofil beschreibt die Fähigkeiten eines Kommunikationspartners im Hinblick auf den Austausch von Messages. Das Kommunikationsprofil besteht aus folgenden neuen Konfigurationsobjekten: - Kommunikationspartner SAP AG 10

15 - Service - Kommunikationskanal Das XI-Message-Protokoll unterstützt die Adressierung (von Sendern und Empfängern) auf zwei Ebenen. Die erste Ebene entspricht einer Firma oder einem Geschäftspartner, die zweite Ebene entspricht einer technischen oder semantischen Einheit innerhalb einer Firma oder eines Geschäftspartners. Die erste Ebene der Adressierung wird durch das Objekt Kommunikationspartner, die zweite Ebene durch das Objekt Service realisiert. Sie können die Konfiguration von Adaptern zentral im Kommunikationsprofil durchführen. Hierfür steht das Objekt Kommunikationskanal zur Verfügung. In Kommunikationsvereinbarungen legen Sie für ein bestimmtes Sender-Empfänger-Paar den Kommunikationskanal für die Eingangs- oder Ausgangsverarbeitung fest. Weitere Informationen zu Kommunikationsvereinbarungen finden Sie in der Release-Information Integration Directory: Kommunikationsvereinbarung. Kommunikationspartner Ein Kommunikationspartner ist Teil der Adressierung einer Message. Er wird durch einen eindeutigen Namen im Integration Directory identifiziert. Um einen Kommunikationspartner in anderen Messageformaten durch Standard- oder proprietäre Identifikatoren kennzeichnen zu können, können Sie ihm alternative Identifikatoren zuordnen. Zur Laufzeit werden am Integration Server eingehende Messages normalisiert. Dabei werden die alternativen Identifikatoren durch die (internen) XI-Identifikatoren ersetzt. Ausgehende Messages werden, abhängig vom gewünschten Messageformat, mit den alternativen Identifikatoren aufbereitet. Service Ein Service ist Teil der Adressierung einer Message. Er beschreibt eine technische oder semantische Einheit. Services können Kommunikationspartnern zugeordnet oder unabhängig von Kommunikationspartnern definiert werden. Services können folgenden Einheiten entsprechen: - Business-Systemen oder Business-Prozessen - Semantischen Einheiten Beispiele für semantische Einheiten sind Order Management oder PIPs (RosettaNet). Services als semantische Einheiten können insbesondere in B2B-Szenarios verwendet werden. Kommunikationskanal In einem Kommunikationskanal legen Sie alle Details fest, die für die Transformation der Message bei der Eingangs- oder Ausgangsverarbeitung notwendig sind. Im Detail können Sie im Kommunikationskanal - Den Adaptertyp und die Adapterkonfiguration für die Eingangs- oder Ausgangsverarbeitung festlegen SAP AG 11

16 - Generische Module definieren, die den Adapter mit zusätzlichen Funktionen ausstatten Integration Directory: Routing-Regeln (erweitert) Um das Logische Routing zu konfigurieren, stehen die Objekttypen Empfänger-Ermittlung und Interface-Ermittlung zur Verfügung. Ab Release SAP XI 3.0 gibt es folgende Erweiterungen bei der Definition von Empfänger-Ermittlungen und Interface-Ermittlungen. Adressierung von Sendern und Empfängern Um Sender und Empfänger von Messages zu adressieren, können Sie Services verwenden. Business-Systeme und Business-Prozesse müssen Sie als Services adressieren. Hierzu müssen Sie diese zunächst als Service im Integration Directory anlegen. Diese Aktivitäten führen Sie bei der Definition des Kommunikationsprofils durch. Weitere Informationen zum Kommunikationsprofil finden Sie in der Release-Information Integration Directory: Kommunikationsprofil. Definition von Bedingungen Bei der Definition von Empfänger-Ermittlungen und Interface-Ermittlungen können Sie Bedigungen angeben, die sich auf ein Feld in der Payload der Message beziehen. Um ein Feld der Payload zu adressieren, können Sie - ein Kontextobjekt aus dem Integration Respository verwenden - einen XPath-Ausdruck angeben Die Eingabe von XPath-Ausdrücken wird durch dadurch vereinfacht, dass Sie die Message-Struktur angezeigt bekommen, diese aufklappen und zu dem Feld navigieren können, für das Sie den Ausdruck angeben wollen. Empfänger-abhängiges Routing Sie können Empfänger-Ermittlungen Empfänger-abhängig definieren. Sie können diese Eigenschaft in unternehmensübergreifenden Prozessen nutzen, bei denen nicht die gesamte Systemlandschaftsbeschreibung allen beteiligten Kommunikationspartnern bekannt ist. In diesem Fall können Sie für Ihre Kommunikationspartner eine externe Sicht auf Ihre Systemlandschaft freigeben. Abhängig von einem - extern freigegebenen - Empfänger-Service können Sie dann unabhängig vom Sender festlegen, an welches interne Empfängersystem eine SAP AG 12

17 Message weitergeleitet werden soll BC-XI-IBC-ROU Routing Integration Directory: Routing-Regeln (erweitert) Um das Logische Routing zu konfigurieren, stehen die Objekttypen Empfänger-Ermittlung und Interface-Ermittlung zur Verfügung. Ab Release SAP XI 3.0 gibt es folgende Erweiterungen bei der Definition von Empfänger-Ermittlungen und Interface-Ermittlungen. Adressierung von Sendern und Empfängern Um Sender und Empfänger von Messages zu adressieren, können Sie Services verwenden. Business-Systeme und Business-Prozesse müssen Sie als Services adressieren. Hierzu müssen Sie diese zunächst als Service im Integration Directory anlegen. Diese Aktivitäten führen Sie bei der Definition des Kommunikationsprofils durch. Weitere Informationen zum Kommunikationsprofil finden Sie in der Release-Information Integration Directory: Kommunikationsprofil. Definition von Bedingungen Bei der Definition von Empfänger-Ermittlungen und Interface-Ermittlungen können Sie Bedigungen angeben, die sich auf ein Feld in der Payload der Message beziehen. Um ein Feld der Payload zu adressieren, können Sie - ein Kontextobjekt aus dem Integration Respository verwenden - einen XPath-Ausdruck angeben Die Eingabe von XPath-Ausdrücken wird durch dadurch vereinfacht, dass Sie die Message-Struktur angezeigt bekommen, diese aufklappen und zu dem Feld navigieren können, für das Sie den Ausdruck angeben wollen. Empfänger-abhängiges Routing Sie können Empfänger-Ermittlungen Empfänger-abhängig definieren. Sie können diese Eigenschaft in unternehmensübergreifenden Prozessen nutzen, bei denen nicht die gesamte Systemlandschaftsbeschreibung allen beteiligten Kommunikationspartnern bekannt ist. SAP AG 13

18 In diesem Fall können Sie für Ihre Kommunikationspartner eine externe Sicht auf Ihre Systemlandschaft freigeben. Abhängig von einem - extern freigegebenen - Empfänger-Service können Sie dann unabhängig vom Sender festlegen, an welches interne Empfängersystem eine Message weitergeleitet werden soll BC-XI-IBC-SCE Scenario Integration Directory: Scenarios (erweitert) Ab Release SAP XI 3.0 bieten Scenarios im Integration Directory einen erweiterten Funktionsumfang. Wenn Sie ein Scenario im Integration Directory geöffnet oder angelegt haben, können Sie - Konfigurationsobjekte gruppieren - Ein Business Scenario aus dem Integration Repository als Vorlage für die Konfiguration übernehmen (Business-Scenario-Konfigurator) - Den Konfigurations-Assistenten aufrufen Gruppierung von Konfigurationsobjekten Sie können ein Scenario verwenden, um Konfigurationsobjekte nach ihrer inhaltlichen Zusammengehörigkeit zu gruppieren. - Um einem Scenario Konfigurationsobjekte zuzuordnen, können Sie im Objekteditor für Scenarios eine separate Registerkarte verwenden. Sie können Konfigurationsobjekte in zwei getrennten Tabellen zuordnen. Die eine Tabelle enthält Objekte des Kommunikationsprofils (Kommunikationspartner, Service, Kommunikationskanal). Die andere Tabelle enthält Objekte des logischen Routings (Empfänger-Ermittlung, Interface-Ermittlung) und der Kommunikationsvereinbarung (Sender- und Empfängervereinbarung). Diese Trennung orientiert sich an der logischen Reihenfolge, in der die Konfigurationsdaten üblicherweise erfasst werden. - In einer zweiten Registerkarte können Sie die Konfiguration der Pipeline anzeigen, die sich aus den zugeordneten Konfigurationsobjekten ergibt: Die Konfigurationsdaten werden in einer Sicht angezeigt, die der Reihenfolge entspricht, wie die Message zur Laufzeit in der Pipeline verarbeitet wird. SAP AG 14

19 - Im Navigationsbereich des Integration Builder können Sie alle Konfigurationsobjekte nach Scenarios geordnet anzeigen. Hierzu steht eine zusätzliche Registerkarte zur Verfügung. Konfiguration mit Business Scenario (Integration Repository) als Vorlage Mit dem Business-Scenario-Konfigurator können Sie ein Business Scenario aus dem Integration Repository auswählen und als Vorlage für die Konfiguration verwenden (Top-Down-Konfiguration). Im Business-Scenario-Konfigurator wird der Component View des Business Scenarios angezeigt. Sie stellen lediglich die involvierten Sender und Empfänger ein und lassen alle notwendigen Konfigurationsobjekte ermitteln (generieren). Für alle zu konfigurierenden Verbindungen werden die Konfigurationsobjekte (Empfänger-Ermittlungen, Interface-Ermittlungen, Kommunikationsvereinbarungen) in das entsprechende Scenario im Integration Directory eingefügt. In den Business-Scenario-Konfigurator sind zusätzliche Funktionen integriert, mit denen Sie fehlende Services oder Kommunikationskanäle anlegen können. Es werden neue Konfigurationsobjekte angelegt oder bereits verwendete Objekte analysiert, gegebenenfalls erweitert und wieder verwendet. Ein umfangreiches Protokoll zur Generierung zeigt Ihnen die Konfigurationsobjekte pro Verbindung und macht auf manuelle Nacharbeiten aufmerksam. Diese sind dann erforderlich, wenn Bedingungen bearbeitet werden müssen oder Konfliktsituationen bei Konfigurationsobjekten erkannt wurden. Die in das Scenario durch die Generierung eingefügten Objekte können unabhängig von den Konfigurationseinstellungen des Business Scenarios weiter bearbeitet werden. Der Business-Scenario-Konfigurator bietet folgende weiteren Funktionen: - In einem Simulationsmodus können Sie die Generierung von Konfigurationsdaten simulieren und vorab überprüfen, welche Objekte bei der Konfiguration des Business Scenarios neu angelegt oder wieder verwendet werden würden. - Sie können die durch die Generierung erfolgten Änderungen in einer separaten Änderungsliste speichern. Auf diese Weise können Sie die Änderungen gegebenenfalls einfach zurücknehmen. Konfigurations-Assistent Mit dem Konfigurations-Assistenten können Sie Konfigurationsdaten für einen separaten Kommunikationsschritt erfassen, der einer Verbindung eines Business Scenarios entspricht. Sie erfassen hierbei die Konfigurationsdaten in einer zeitlichen Reihenfolge, die der Verarbeitung einer Message entlang der Pipeline entspricht. Die sich hieraus ergebenden Konfigurationsobjekte werden angelegt oder, wenn sie bereits existieren, wieder verwendet. Der Konfigurations-Assistent ergänzt den Business-Scenario-Konfigurator in folgender Hinsicht: Sie können eine Verbindung konfigurieren, für die noch keine entsprechenden Daten in einem Business Scenario zur Design-Zeit angelegt wurden. SAP AG 15

20 4.9.5 BC-XI-IBD Integration Builder - Design Integration Repository: Business Scenarios (erweitert) Ab Release SAP XI 3.0 (FP) können Sie beim Design von Business Scenarios zusätzliche Informationen angeben. Design und Konfiguration von Business Scenarios sind hierbei eng aufeinander abgestimmt: Wenn Sie zur Konfiguration des Business Scenarios den Business-Scenario-Konfigurator verwenden, werden die zusätzlichen Informationen bei der Generierung der relevanten Konfigurationsobjekte automatisch berücksichtigt. Weitere Informationen zum Business-Scenario-Konfigurator finden Sie in der Release-Information Integration Directory (erweitert). - Sie können eine Anwendungskomponente im Component View des Business Scenarios durch ein zusätzliches Attribut als B2B-Komponente auszeichnen. Eine Verbindung mit dieser Anwendungskomponente beschreibt einen Kommunikationsschritt mit einem externen Kommunikationspartner. Business Scenarios mit B2B-Komponenten können als Konfigurationsvorlage für Business-to-Business (B2B)-Scenarios verwendet werden. - Sie können einer Verbindung Kommunikationskanalvorlagen zuordnen. Hierdurch können Sie beim Design des Business Scenarios bereits die relevanten Kommunikationskanäle vorkonfigurieren. Diese Funktion ist insbesondere bei B2B-Scenarios relevant. - Sie können ein Business Scenario für die in der ARIS Process Platform exportieren BC-XI-IBD-INF Interfaces Integration Repository: Interface-Objekte (erweitert) XSD-Export von Interface-Objekten Bisher hat der Integration Builder beim Export von (Fault-)Message-Typen und Datentypen eine SAP AG 16

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