Poster zu den abgeschlossenen Master Thesen Jahrgang PP5 /

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1 Poster zu den abgeschlossenen Master Thesen Jahrgang PP5 / Lehrgang für Provokationspädagogik Department Migration und Globalisierung

2 Im Folgenden werden die wissenschaftlichen Poster zu den jeweiligen abgeschlossenen Master Thesen aus dem Lehrgang Provokationspädagogik präsentiert. Die Themenvielfalt steht auch für den Lehrgang, die Inhalte liegen in der Verantwortung der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht die Meinung der Donau-Universität Krems wieder. Die Reihung der Poster erfolgt nach dem Zufallsprinzip.

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15 Sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche im Unterricht der Sekundarstufe 1 thematisieren repräsentiert an ausgewählten Beispielen aus kinder- und jugendliterarischer Perspektive Abb.1 > Problemstellung Das Thema Sexuelle Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen nimmt in unserer heutigen Gesellschaft einen immer höheren Stellenwert ein. Wie können diese Vorfälle jedoch verhindert werden? Mit dieser Fragestellung setzen sich auch erziehende Personen im Sekundarstufenbereich I auseinander. Verschiedene präventive Mittel werden im Unterricht eingesetzt, um die Schülerinnen und Schüler vor sexueller Gewalt zu schützen. Auf den präventiven Einsatz von ausgewählter Kinder- und Jugendliteratur wird jedoch oftmals verzichtet, da viele Pädagoginnen und Pädagogen zumeist nicht darüber Bescheid wissen, welche positiven Möglichkeiten mit dieser Literatur im Kontext der sexuellen Gewalt verbunden sind. Zudem existieren nur wenige methodisch-didaktische Anregungen für die entsprechende Bucharbeit. An dieser Forschungslücke setzt die vorliegende Arbeit an. Abb.2 Abb.3 Inwiefern kann ausgewählte Kinder- und Jugendliteratur in der Sekundarstufe 1 im Unterricht eingesetzt werden, um dem Thema Sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche präventiv zu begegnen? Abb.4 > Aufbau und Methode Theoretischer Teil Überblick über die Thematik der sexuellen Gewalt gegenüber Heranwachsenden Verortung des Themas im lehrplanorientierten Kontext der Sekundarstufe 1 Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes hinsichtlich des Ausmaßes von sexuellen Gewalthandlungen und der Präventionsarbeit in Österreich/Deutschland Praktischer Teil Analyse von ausgewählten Kinder- und Jugendbüchern mit dem Themenschwerpunkt Sexuelle Gewalt Aufzeigen von positiven präventiven Möglichkeiten für den gezielten Bucheinsatz im Unterricht der Sekundarstufe 1 Abb.5 Anwendung der qualitativ-inhaltsanalytischen Methode nach MAYRING für das konkret praktische Vorgehen Strukturierte Analyse von drei ausgewählten Kinder- und Jugendlektüren hinsichtlich ihres informativen und präventiven Charakters Auswahl von Analysekriterien bzw. Leitfragen, die sich auf die Erkenntnisse der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung mit der Thematik stützen Fünf Untersuchungskategorien, die durch Unteraspekte weiter differenziert wurden: die Darstellung der Opferfiguren, die Darstellung der Täterinnen- oder Täterfiguren, die Beziehung zwischen den Opfer- und Täterinnen- oder Täterfiguren, die sexuellen Gewalttaten und die Inanspruchnahme von Hilfe Ineinandergreifen von theoretischen und praktischen Erläuterungen Ankerbeispiele bereits im Theorieteil eingebaut Abb.6 Abb.7 Abb.8 > Ergebnis Abb.9 > Schlussfolgerung Die Analyse ergab, dass alle drei ausgewählten Kinder- und Jugendbücher einen sowohl informativen wie auch präventiven Charakter besitzen. Es wurde deutlich, dass es den Autorinnen dieser Bücher gelingt, die Leserinnen und Leser über sexuelle Gewalt aufzuklären, ohne sie dabei zu verängstigen. Die Texte zeigen Mut machende Aspekte und Lösungsmöglichkeiten auf. Anhand der methodisch-didaktischen Anregungen für die gezielte jeweilige Bucharbeit wurde zudem veranschaulicht, wie die unterrichtliche Beschäftigung mit den Texten aussehen könnte. > Literatur MAYRING, Philipp (2002): Einführung in die qualitative Sozialforschung. Eine Anleitung zu qualitativem Denken (5. Auflage). Weinheim: Beltz-Verlag. Hinsichtlich der Forschungsfrage kann zu dem Schluss gekommen werden, dass ausgewählte Kinder- und Jugendliteratur zum präventiven Einsatz im Unterricht des Sekundarstufenbereiches 1 geeignet ist. Durch das Lesen und Bearbeiten problemorientierter Texte können präventive Strategien zur Verhinderung von sexueller Gewalt herausgearbeitet oder Anregungen gegeben werden, sich mit dem Thema genauer auseinanderzusetzen. Auch der Lehrplan fordert, dass im Unterricht Bezüge zur Lebenswelt der Heranwachsenden hergestellt werden sollen. Demzufolge sollte das Thema der sexuellen Gewalt unbedingt im Unterricht thematisiert werden. Dies kann unter anderem mithilfe von Kinder- und Jugendbüchern geschehen. >Abbildungen Abb.1: Problemstellung Abb.2: Präventionszeichen https://www.polizei.nrw.de/mettmann/artikel 3986.html Abb.3: Lesen Abb.4: Zeichen für Methodik Abb.5: Buchcover Abb.6: Buchcover Abb.7: Buchcover Abb.8: Zeichen für Ergebnis Abb.9: Ziel Lehrgang für Provokationspädagogik PP5 Department Migration und Globalisierung BEd Lydia Walchhütter Krems, am

16 Die Mensch-Tier-Beziehung in der PROvokativpädagogik Mensch Der Mensch hat 99% seiner historischen Geschichte mit Tieren zusammengelebt. Eine PROvokative Aussage behauptet, dass ohne bestimmte Tiere, die Menschen nicht so (menschlich) geworden wären, wie sie sind (vgl. SHEPARD zitiert nach REICHHOLF, 1997). Bild 1: Privataufnahme Tier KlientIn PädagogIn Tier Bild2: Dialog zwischen Mensch und Tier (vgl. OTTERSTEDT, 2003) Das Beziehungsdreieck PädagogIn, KlientIn und Tier kann durch den gezielten Einsatz PROvokativpädagogischer Inhalte erweitert werden und als alternatives Dialogangebot unangepasstes Verhalten von KlientInnen abschwächen, prosozial umlenken und präventiv verhindern. Gelungene Interaktionen wirken sich positiv auf das Sozialverhalten von KlientInnen aus und können gleichzeitig PädagogInnen ein dynamisches Gefühl des Vertrauens in die Arbeit mit Mensch und Tier bringen. Für PROvokativpädagogInnen gibt es nicht einewissenschaft, sondern viele Wissenschaften: Deutegemeinschaften mit unterschiedlichsten Paradigmen und Methoden, die mit Interesse und Hochachtung ( ) Gemeinsames er - finden (vgl. PERNER, 2010). Generelle Forschungsfrage: Inwieweit kann die tiergestützte Therapie und deren zugrunde liegende Mensch-Tier-Beziehung PROvokativpädagogisch eingesetzt werden? PROvokativpädagogik und tiergestützte Therapie Beziehungsorientiertheit Einsatz von Humor Gewaltprävention Salutogenese Re-Aktion auf Aggression und Gewalt Erklärungsansätze der Mensch-Tier-Beziehung und PROvokativpädagogik Exkurs: Spiel, Spaß und Humor? Kommun ikation Biophilie- Hypothes e Empathie Bindungs theorie Du Evidenz Bild 3: Erklärungsansätze (vgl. PERNER, 2010 und OTTERSTEDT & OLBRICH, 2003) Bild 2: Privataufnahme DANKE für Ihre Aufmerksamkeit! Literatur: REICHHOLF, Josef H. in: OTTSTEDT C.; ROSENBERGER M. (2009) Gefährten, Konkurrenten, Verwandte. Die Mensch-Tier-Beziehung im wissenschaftlichen Diskurs PERNER, Rotraud A., (2010) PROvokativpädagogik. Das Konzept. Ein Skriptum Bilder: 1 & 4: Privataufnahmen; Bild 2 & 3: OTTERSTEDT C.; OLBRICH E Menschen brauchen Tiere Lehrgang für Provokationspädagogik PP5 Department Migration und Globalisierung Andrea Kölbl Krems,

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